Der Kader 2021/22 im Überblick #FCN

Mit der Verpflichtung eines zweiten Torwarts ist die erste Phase der Kaderplanung abgeschlossen.

Damit ist auch das Ziel erreicht, Robert Klauß zum Trainingsauftakt einen fertigen Kader zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet nicht, dass der Kader in dieser Form am 23. Juli auch in den ersten Spieltag gehen wird. Abgänge – mit und ohne kompensatorische Neuzugänge – sind zu erwarten. Bislang hat der Club sich einerseits von Iuri Medeiros (Sporting Braga) und Dominik Stecyzk (Piast Gliwice) getrennt, die in der vergangenen Saison bereits an ihre aufnehmenden Vereine verliehen waren. Des Weiteren kehrt Christian Früchtl nach seiner Leihe zum FC Bayern München zurück und wird nach einer Schulterverletzung wohl auch dort verbleiben müssen. Von den fünf Spielern, deren Vertrag am Ende der Saison endete oder aufgelöst wurde – Hanno Behrens, Andreas Lukse, Lukas Mühl, Georg Margreitter, Oliver Sorg – haben bislang Hanno Behrens in Form von Zweitligausfsteiger F.C. Hansa Rostock, Georg Margreitter in Form von Schweizer Erstligaaufsteiger Grasshoppers Zürich und Andreas Lukse in Form des Österreichischen Drittligaaufsteigers First Vienna einen neuen Verein gefunden.

Auf der Zugangsseite steht einerseits mit Lukas Schleimer ein Rückkehrer aus der Dritten Liga. Doch die Leihe des 21-Jährigen zum 1. FC Saarbrücken verlief eher unzufriedenstellend. In seinen 13 Einsätzen spielte Schleimer nur dreimal mindestens eine Halbzeit, kam auf keine dreihundert Einsatzminuten und begann in dieser Woche die Saisonvorbereitung mit der U21 des FCN. Die anderen Neuzugänge haben wir direkt nach der Verpflichtung vorgestellt: Carl Klaus wird neue Nummer Zwei im Tor, Florian Hübner und Christopher Schindler übernehmen Planstellen in der Innenverteidigung, Kilian Fischer kommt als Konkurrenz für Enrico Valentini, Lino Tempelmann wird für zwei Jahre vom SC Freiburg ausgeliehen, um das Mittelfeld zu verstärken und Taylan Duman wechselt von Drittligaaufsteiger Borussia Dortmund II an den Valznerweiher. Seine Position ist noch etwas unklar, wahrscheinlich ist aber auch Duman fürs zentrale Mittelfeld vorgesehen.

Aus diesen Wechseln ergibt sich folgende Kadergrafik: Aufgenommen sind derzeit noch alle Spieler, die derzeit einen Profivertrag beim 1. FC Nürnberg besitzen. Die Zuordnung zu den Positionen ist auf den drei Offensivpositionen etwas willkürlich. Auf Grund des 4-4-2 mit Raute, ist die Grafik im Vergleich zum Vorjahr etwas stromlinienförmiger, es gibt für die vier Mittelfeldpositionen einfach nur die Kategorie Zentrales Mittelfeld. In die können auch Mario Suver und Pius Krätschmer noch gepackt werden, auch wenn beide auch Innenverteidiger sind. Robin Hack und Lukas Schleimer könnten theoretisch auch noch in den Sturm gestellt werden, um die Grafik weiter zu entschlacken, echte Flügelpositionen gibt es im 4-4-2 mit Raute ja nicht. Innerhalb der Positionen sind die Spieler nach Einsatzminuten in allen Pflichtspielen 2020/21 geordnet. Die Zahl in Klammern gibt in Jahren an, wie lange der Spieler beim FCN noch Vertrag hat. Diese Angaben sind allerdings ohne Gewähr, da vereinsseitige Optionen – wie bei Pascal Köpke wohl vorhanden – nicht erfasst sind und der Club die Laufzeiten nicht bekannt gibt. Ist ein Spieler schwarz eingefärbt, so hatte er 2020/21 keine Pflichtspielminute im Profibereich aufzuweisen, ist ein Spieler gelb eingefärbt, ist er derzeit verliehen. Vom FCN geliehene Spieler erscheinen in Grün im Tableau.

Der Kader sieht in dieser Form tatsächlich weitgehend nach dem Prinzip aufgebaut aus, das Dieter Hecking und Olaf Rebbe erläutert haben: Für jede Position gibt es einen Arrivierten und einen Herausforderer. Darüber hinaus hat man sich bewusst für einen komplett deutschsprachigen Kader entschieden und auch bei den Transfers darauf geachtet. Im Sturm geht die Zahl der Spieler sogar weit über das „Champion-und-Herausforderer-Prinzip“ hinaus, gerade wenn man bedenkt, dass auch Hack, Schleimer und Dovedan noch im Sturm agieren (können). So gesehen dürfte die erste Priorität der Verantwortlichen weiter auf der Verkleinerung des Kaders liegen. Allerdings gab Olaf Rebbe bereits zu bedenken, dass derzeit alle Vereine versuchen zu verkaufen, so dass dieses Unterfangen womöglich schwierig wird. Derzeit ist der Kader mit 30 Spielern sehr groß, gerade angesichts der Tatsache, dass Robert Klauß verlauten hat lassen, dass er gerne mit kleineren Kadern arbeitet.

Beim Blick auf die Altersstruktur des Kaders fällt auf, wie sehr die Verjüngung des Teams vorangetrieben worden ist, derzeit sind 15 Spieler unter 24, aber nur fünf 30 Jahre oder älter. In der unten stehenden Grafik sieht man auch die Einsatzzeiten der Spieler in der vergangenen Saison, dabei ist ersichtlich, dass die jungen Spieler ihre Zeiten bekommen haben. Mit Handwerker, Krauß und Nürnberger gehörten drei von ihnen sogar zu den Clubspielern mit der meisten Minuten. Auch Kilian Fischer hatte bei Türkgücü – trotz einer verletzungsbedingten Pause – erhebliche Einsatzzeiten. Erkennbar ist auch, dass die beiden neuen Innenverteidiger in der vergangenen Saison wenig Einsatzzeit hatten. Bei beiden hatte dies verletzungsbedingte Gründe. Doch während es für Schindler die erste schwerwiegende Verletzung war und er in den Vorjahren stets weit über 3500 Pflichtspielminuten hatte, ist bei Hübner immer wieder ein Problem aufgetreten. Die Einsatzzeiten in den vergangenen Jahren waren mit 555 Minuten (2020/21), 896 Minuten (2019/20), 2644 Minuten (2018/19), 358 Minuten (2017/18) und 1388 Minuten (2016/17) in den letzten fünf Jahren mit einer Ausnahme stets relativ gering und das oft verletzungsbedingt. In dieser Hinsicht stellt seine Verpflichtung ein gewisses Risiko dar. Allerdings ist die Innenverteidigerposition auch auf den weiteren Kaderplätzen mit Sörensen und Knothe ausreichend tief besetzt.

49 Gedanken zu „Der Kader 2021/22 im Überblick #FCN

  • Der Kader ist groß. Zu groß finde ich ihn nicht, zumindest wenn man unser übliches Verletzungspech im Hinterkopf hat.

    Antwort
    • Schleusener, Dovedan und Schleimer kann man getrost abgeben, und wäre i.A. immer noch breit genug auch für unser Verletzungspech aufgestellt

      Antwort
      • Wenn ich Hecking richtig verstanden hab, ist Dovedan kein Verkaufsthema. Schleimer ist nach Vereinsauskunft „Stand Jetzt“ Teil der U21 und macht da die Saisonvorbereitung mit. Ich stell es mir auch relativ schwierig vor, dass man wirklich Spieler mit Vorcoronaverträgen zu einem Wechsel bewegen kann.

        Antwort
    • Die Hälfte dieses Kaders könnte U21 spielen, ein Viertel dieses Kaders würde vom Leistungsstand vermutlich auch dort hin gehören – insofern sehe ich dieses Problem nicht.

      Das eigentliche Problem dieses Kaders ist eher, dass manche Positionen überbesetzt sind, andere dagegen verweist. Und dass wir mit Hack einen Spieler im Kader haben, der qualitativ gesetzt sein müsste, in unserem System aber eigentlich keine Position hat.

      Antwort
      • von welcher Qualität bei Hack sprichst du? Hecking hat seine Leistung im Clubtalk für Mitglieder nicht besonders gelobt. Trotz der Verletzungen macht Hack in meinen Augen aus seinen Anlagen zu wenig.

        Antwort
        • Die Qualität von der du zwei Sätze weiter sprichst.

          Mehr fällt mir zu dem Posting nicht ein.

          Antwort
        • Er ist einer der wenigen, vielleicht sogar der Einzige „Unterschiedsspieler“. Ja, seine Leistung schwankt, aber wir haben keinen einzigen konstanten Spieler im Kader – zumindest im positiven Bereich.

          Antwort
        • „Clubtalk für Mitglieder“ ??? …das ist ja mal was ganz Neues…und wie & wo erfahren die Mitglieder (rechtzeitig) von sowas?

          Antwort
    • Ist das jetzt positiv oder negativ zu werten? Zu Zeiten des seligen Sankt Martin war mein Eindruck, dass der Vertrag sich eher für Sport5 lohnt als für den Club, es evtl. ein Dankeschön von MB an seinen alten Arbeitgeber war. Später, als die Sponsoren uns nicht gerade die Bude stürmten, war es möglicherweise anders herum. Nun entledigt sich der FCN gerade in finanziell schwierigen Corona-Zeiten des Rückhalts von S5. Spricht wohl dafür, dass die Hilfe seitens des Clubs als verzichtbar angesehen wird. Und vielleicht spielt auch eine Rolle, dass man sich nicht hinsichtlich des Einstiegs eines künftigen Investors finanziell binden wollte.

      Antwort
      • ich sehe das positiv, weil ich davon überzeugt bin, das Rossow diesen Schritt wohlüberlegt und nicht unvorbereitet macht. Und vielleicht war ja gerade die Tatsache, daß ein Teil des Geldes an den Vermarkter geht, ein Hemmschuh für die Investoren. Rossow hat auf der letzten JHV von einem fränkischen Weltmarktführer gesprochen, der bei uns einsteigen will. Vielleicht ist jetzt der Weg dafür frei?

        Antwort
      • Lässt sich pauschal wohl nur schwer sagen.
        Dass es von Bader da irgendein Dankeschön an Sportfive gab, macht aber keinen Sinn. Der Club hat den ersten Vertrag ja schon lange vor Bader abgeschlossen und eigentlich wollte er da ja auch raus, kann mich noch gut erinnern, dass es eine Klausel gab, nach der Vertrag abgelaufen wäre, wenn wir 2014 nicht abgestiegen wären.
        Nach dem Abstieg und der Beinahe-Insolvenz war es natürlich hilfreich, auch weiterhin bei Sportfive zu sein und bei Lizensierung unabhängig vom Akquise-Erfolg mit gewissen Einnahmen kalkulieren zu können.

        Es ist halt wie so oft:
        Die Direktvermarktung bieter mehr Chancen, aber auch mehr Risiken, bei der Vermarktung durch Sportfive hat man garantierte Einnahmen, aber eben auch weniger Chancen.

        Es kommt halt drauf an, wie gut man sich bei der Vermarktung dann anstellt, ob man so mehr Sponsoren finden kann auf der einen Seite, und zum anderen auch, ob der Aufwand, den man dafür betreiben muss, geringer ist als der 20%-Abschlag, den der Vermarkter einkassiert. Ist ja dann schließlich auch mit einem gewissen Personal- und auch Sachaufwand verbunden. Wobei ich die Anzahl der Mitarbeiter, die von Sportfive/Lagardere allein für den Club zuständig sein soll, immer sehr (zu) groß fand, lt. den NN-Artikel waren das allein 8 Leute.

        Antwort
        • Was Du schreibst, ist aus meiner Sicht absolut richtig. Eigenvermarktung ist eine große Chance, aber auch ein größeres Risiko.

          Was mich dabei zuversichtlich stimmt, ist, dass Rossow aus dem Marketing eines Weltkonzerns kommt und Vermarktung genau sein Ding ist. Dass er diese nun vollumfänglich in Eigenregie wuppt, ist absolut schlüssig.

          Zudem stimme ich @Veteran zu, dass Niels Rossow diesen durchaus bedeutenden Schritt wohlüberlegt hat. Wie Wolfgang Laaß dem entsprechend schreibt, habe man sich beim Club etwa ein Jahr lang auf diesen Schritt vorbereitet.

          Sehe dies somit positiv. Wenn wir wettbewerbsfähiger werden wollen, müssen wir uns selbst vermarkten. Statt sich vermarkten zu lassen. Persönlicher werden. Näher ran an Sponsoren.

          Antwort
          • Sehe ich genauso.
            Inwieweit es stimmt, weiß ich nicht, aber es hieß ja auch immer wieder, dass potenzielle Sponsoren von der Art und Weise von Sportfive nicht so begeistert waren und lieber direkt mit Verantwortlichen des Vereins sprechen würden.
            Dass Rossow sich das gut überlegt hat, denke ich schon, die Frage ist halt, wie es in Post-Pandemie-Zeiten so aussieht, also ob die Sponsorengelder da lockerer sitzen und mit zusätzlicher Werbung wieder stärker zu wachsen oder man eher das Geld zusammenhält.
            Bin mal gespannt, wie es weiter geht.

            Antwort
      • Eigenverantwortung oder nennen wir es Herr im eigenen Haus im Marketing ist nur ein Vorteil und hat meines Erachtens gar keinen Nachteil. Daß man eigene Kompetenzen mit Rossow aufgebaut hat nehme ich mal stark an. Deswegen kann / muss man ja trotzdem Partnerschaften führen aber eben freiwillig.

        Antwort
    • Diesen Schritt sehe ich kritisch. Der FcN hat aus meiner Sicht in der Vergangenheit mit dem Outsourcing der Vermarktung eigene kaufmännische Schwächen gut ausgeglichen. Die Chance mit einem eigenen Team, dass es noch nicht gibt, gegenüber der bisherigen Lösung eine Outperformence zu erreichen, wird stark an den Personen hängen. Aktionen wie Spielräume zeigen gute Ansätze und gleichzeitig Probleme. Für mich kommt Rossow über den Strategischen und Philosophischen Ansatz in seinem Wirken zu selten hinaus. Fraglich ob er mit einem noch zu findenden Team selbst stärker in die Umsetzung kommen kann. Für unseren Club hat schon Uli Höneß mehr Eigenständigkeit als Schlüssel zu Umsatzwachstum gesehen. Dass Rossow aus mehr Kaufmännischer Freiheit kreative Ideen generieren kann, die auch kurz bis mittelfristig greifen, wird entschiedend werden. Wünschen wir Ihm mehr Liebe zum Tagesgeschäft und viel Glück

      Antwort
      • Das stimmt. Der Erfolg einer Eigenvermarktung steht und fällt mit den handelnden Personen, in erster Linie mit Niels Rossow.

        Andererseits war es damals im Frühjahr 1998, als man den Vertrag mit der Vermarktungs-Agentur einging, wohl kein bewusstes, gewolltes Outsourcing. Sondern ein notwendiges Übel. Der laut Wolfgang Laaß damalige Signing Fee in Höhe von 5 Mio. sei nötig gewesen, um die Liquidität und somit auch die Lizenz zu sichern.

        Aktuell sollen 20 Prozent der Sponsoring-Einnahmen an Sportfive fließen. Das dürfte deutlich mehr sein, als eine Marketing-Abteilung kosten würde. Bei gleichen Einnahmen sollte somit eine deutliche Outperformance keinerlei Problem sein.

        Natürlich steht und fällt der Erfolg einer Eigenvermarktung auch oder vor allem mit der sportlichen Perspektive. Rossow und sein Team können Klinken putzen, oder neudeutsch Direktmarketing betreiben, wie Sie wollen – der Steilpass muss von Sportvorstand Hecking kommen.

        Und da ist weniger entscheidend, ob wir grad mit Rang 11 wieder Boden unter die Füße bekommen nach dem Ingolstadt-Irrsinn. Entscheidend ist, für was unser Club steht, welchen Weg unser Club geht. Und auch mit welcher Überzeugung und Kontinuität der Club diesen Weg geht. Das Festhalten an Robert Klauß und das Fördern von Jungs wie Erik Shuranov war schon mal ein erster Schritt – nicht nur sportlich, sondern auch was die Außenwirkung anbelangt.

        Dass man die Eigenvermarktung auch skeptisch sehen kann, ist nachvollziehbar. Denn ein Selbstläufer ist diese nicht.

        Antwort
          • Stimmt diese Summe, muss man diese fürwahr in die Überlegung mit einbeziehen. 6 Mio. Euro wären viel Holz.

            Wohingegen Wolfgang Laaß in seinem Text Folgendes schreibt, was sich so ein bisschen liest, als habe der Club lediglich „die Gunst der Stunde“ genutzt.

            „Mitte Mai haben sich die Nürnberger dank der offenbar letzten Sonderkündigungsklausel mit einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag freigekauft.“

            Antwort
          • Absolut. Das wären in der Kragenweite des FcN etwa 12 neue Sponsoringverträge aus der zweiten Reihe, wenn man nach Corona noch da anknüpfen kann (ohne Wegfall der „20%“)

            Spannend in Hinsicht auf die GuV/Bilanz woher das Geld für die Auflösung kommt. Zusammen mit den fehlenden Zuschauereinnahmen ein ordentliches Delta von 13-15 Millionen. Vergibt man womöglich neue Genussscheine an Gönner/Investoren?

            Antwort
      • @wigwam Für mich kommt Rossow über den Strategischen und Philosophischen Ansatz in seinem Wirken zu selten hinaus. Fraglich ob er mit einem noch zu findenden Team selbst stärker in die Umsetzung kommen kann.

        Begründet sich durch was?

        Rossow hat mehr interessante Marketing Aktionen gemacht in seiner Zeit als Sport Five in 10 Jahren.
        Leider nicht immer so Beachtung gefunden, zb. die Weihnachtsmarkt Trikots hätten ein Renner werden können, wenn man nicht so peinlich in diesen zuhause verloren hätte. Natürlich hat er es nicht einfacher wenn der sportliche Erfolg so massiv ausbleibt.

        Dennoch seine Ansätze sind das beste was es beim 1. FCN je gab. Im übrigen hat auch mal Uli Hoeneß Stellung bezogen zum 1. FCN und es als größtes Übel formuliert wenn man sich als Verein nicht selbst vermarkten kann.

        Antwort
  • In der Tat, damit konnte man schon gar nicht mehr rechnen.

    Prima Entscheidung – die positiven Nachrichten nehmen zur Zeit ja gar Ende

    Antwort
  • Sehr gut gefällt mir die +4 hinter Shuranov, das gibt ordentlich Geld 😮 Darüber hinaus würde mir es gefallen wenn man eine feste Verpflichtung von Borkowski versuchen würde. Als er zu uns kam wurde er mit 600 Tsd geführt das hat er jetzt in der vergangenen Corona Saison verdoppelt?? Na ja gut..man muß nicht alles verstehen.

    Antwort
    • Borkowski hat gerade erst bei RB eine Vertragsverlängerung bis 2025 bekommen, der wird kaum loszueisen sein.

      Antwort
      • Wird auch die Frage sein, welche Rolle Borkowski in der kommenden Saison spielen wird.
        Gerade im Saisonendspurt, trotz der großen Verletzungssorgen, kam er ja nicht mehr zum Einsatz, auch zuvor schon ins er ins Hintertreffen geraten, nachdem Shuranov ab dem Derby so richtig durchgestartet ist.
        Mit zukünftig noch mehr Konkurrenz (v.a. Köpke und Lohkemper) kann es auch gut sein, dass er gar nicht so viele Einsatzzeiten bekommen wird.

        Antwort
              • Hatte er nicht auch Probleme mit einem Weisheitszahn?
                Wie dem auch sei, es ist angesichts der langen Verletztenliste erst einmal nicht so verkehrt, ein paar Alternativen zu haben. Köpke steigt erst verspätet ins Training ein, wohl erst im Trainingslager am 3. Juli, schriebt der Kicker. Dazu ist Taylan Duman noch längst nicht fit. (Soll langsam herangeführt werden). Latteier wurde positiv auf COrona getestet und wird erst noch durchgecheckt. Der wird beim Laktattest sicher auch nicht dabei sein. Das sind nur ein paar kleine Beispiele, wie aus einem vermeintlich großen Kader ganz schnell ein ganz normaler Kader werden kann.

                Antwort
                • Stimmt, da war was. Danke für die Aufklärung.

                  Ich denke dennoch, dass wenn alle fit sind, Borkowski in der Rangliste recht weit hinten steht, hinter Köpke, Shuranov und Lohkemper, die ja alle recht ähnliche Stürmertypen sind.

  • Der Kader sieht jetzt eigentlich ausgeglichener aus, auffallend nur, dass keiner in der Kathegorie RA steht. Gut, natürlich ist Hack beidseitig einsetzbar. Aber wäre nicht Duman auch ein Außenbahnspieler für rechts? Vielleicht weniger RA sondern eher offensiver Wingback?

    Antwort
  • Hab die Kadergrafik jetzt nochmal angepasst und verändert. Einerseits Schleimer entfernt (der taucht in der U21-Vorschau auf, die heute nachmittag online geht), der nicht mehr bei den Profis geführt wird – man spricht auch von 29 Spielern, die noch auf 26 reduziert werden sollen – und dann andererseits Hack zu den Stürmern gruppiert, auch wenn der natürlich auch im MF spielen kann.

    Antwort
    • Also sind jetzt die offensiven Außen ganz verschwunden. Was natürlich voraussetzt, dass es bei der Raute bleibt. Ich fände es aber trotzdem hilfreich, wenn ich sehen könnte, wer das Potential für einen (guten) RA oder LA hat, weil man ja ggf. im Spiel auch mal umstellen muss.

      Meine generellen Bedenken bleiben bei den AV dennoch: ich finde uns dort noch nicht optimal aufgestellt, da fehlt es mir noch an offensiver Durchsetzungskraft. Etwas, das bei den Kleeblättern bei gleicher Formation ein wichtiger Faktor war.

      Antwort
      • Ich glaub da ist das generelle „Problem“ des Kaders, das der Club inzwischen mit vielen Zweitligisten teilt, ganz gut dargestellt. Außer Hack ist einfach kein echter Außenspieler im Kader, Duman hat so nen Hybrid gespielt auf rechts, bisschen vergleichbar mit Gosens‘ Rolle bei Atalanta, aber auch der ist kein echter Außenmittelfeldspieler. Wie das aussieht, wenn Schleusener oder Dovedan das spielen müssen, hat man ja auch gesehen. Generell kann man je nach Grundordnung sicher einige nach draußen schieben. Aber wirkliche Außen sind das alle nicht.

        Antwort
        • Gibt es eine Aussage/Andeutung vom Trainer, dass er zur neuen Saison das System mit zwei Flügel-10nern noch als Alternative sieht?

          Antwort
  • Puh, die aktuelle Kicker-Rangliste ist ein harter Schlag für unsere Kaderplaner, aber vor allem für die Hinterlassenschaften von Palikuca.

    Kein Torwart, kein AV, keiner aus dem offensiven Mittelfeld in der Rangliste, einzig Margreitter als IV und Krauß als DM im Blickfeld. Dagegen führen beide Fürther AV die Liste an.

    Richtig, dass wir die IV umgebaut haben, der einzig überdurchschnittliche IV im alten Team war gesundheitlich zu labil, da musste etwas geschehen.

    Kritisch sehe ich weiterhin die beiden AV, die wohl auch nicht wesentlich verstärkt wurden – außer die Neuen überraschen.

    Ein bisschen hart finde ich, dass weder Geis noch Möller-Dähli in der Liste gelandet sind. Geis hat immerhin 12 Scorerpunkte vorzuweisen, ein Top-Wert für einen DM, ist aber wohl zu unkonstant. Möller Dähli hat unserem Mittelfeld spürbar mehr Qualität verliehen. Dass es trotzdem nicht für die Rangliste gereicht hat, zeigt, wie schwach unser OM wirklich war.

    Die Hoffnung bleibt also, dass die 2. Saison ohne großen Umbruch und ein passendes eingeübtes System das Team als Einheit stärker macht und dadurch auch ein paar individuelle Schwächen ausgleicht bzw. Stärken zutage fördert, die sich in einem noch nicht funktionierenden Team nicht entwickeln konnten.

    Antwort
    • Møller-Dähli ist halt nur uns und bei uns aufgefallen und nicht in einem ligaweiten Qualitätsvergleich. Das war doch auch jetzt nicht besonders schwierig, in diesem Spielersammelsurium fußballerisch aufzufallen.
      Und bei Geis klaffte der Anspruch und die Wirklichkeit einfach sehr, sehr weit auseinander. Legendär immer die Kommentare der Spielreporter, die den Schweinfurter mit positiven Titeln geradezu überhäuften. „Standard-„, „Ecken-“ oder „Freistoßspezialist“ und dann kam nichts besonderes dabei heraus.

      Das sehe ich jetzt schon begründet, daß wir da keinen Clubspieler außer die beiden genannten finden. Die passable Phase am Saisonende kam zu spät und war einfach zu kurz. Die jeweiligen Kandidaten waren da entweder wieder formschwach, verletzt oder ganz neu im dann endlich gefundenen System.

      Warum hat das eigentlich solange gedauert, das richtige Spielsystem für den vorhandenen Kader zu finden? War das doch zuviel Unerfahrenheit im Trainerstab? Das vollmundige Versprechen der „sorgenfreien Saison“ der sportlichen Leitung war kurz davor, ein Versprechen zu bleiben.

      Antwort
      • Sehe ich ebenso Möller Dähli kam ja erst zur Winterpause und die etwas bessere Clubphase kam erst am Ende, über eine Saison gesehen denke ich ist das zu wenig als Bewertung. Vielleicht konnten wir ihn dadurch leichter verpflichten als wenn er sofort als Überflieger in das ein oder andere Erstliga Notizbuch geflattert wäre.

        Antwort
  • Off Topic: Wenn sich jemand wieder über eine vergebene “ 100 % “ Chance aufregen sollte…. ich verweise auf Robert Lewandowsky im Spiel Polen- Schweden!! 🙂

    Antwort
    • Und der Top-Kandidat für das Gurkentor der EM ist auch gefunden. Der Torwart der Slowaken, der sich in Piplica-Manier den Ball selbst reinwirft…

      Antwort
  • @Florian
    Warum gibt Handwerker seine „Startelf“-Rückennummer an Tempelmann ab und nimmt die 29? Ist das nicht eher ungewöhnlich?

    Antwort
    • Wenn keiner antworten will, muss man halt auf den Boulevard warten… 😉

      BLIND hat es beantwortet: weil Handwerker die Nummer schon früher hatte und sie gerne wollte, sie letztes Jahr aber durch Früchtl blockiert war. Steckt also nichts „offizielles“ dahinter, was Rückschlüsse auf die künftigen Startelfchancen erlauben würde…

      Antwort
  • Also wenn man sich die Torhüterleistungen bei der EM ansieht, dann haben wir mit Mathenia gar keinen schlechteren. Der Holländer irrt durch den Strafraum, der Portugiese lässt einen scheinbar haltbaren Fernschuss durch, der Slowake wirft ihn sich selbst rein…

    Für alle diese Szenen wäre Mathenia an die Wand genagelt worden, aber er ist besser als viele Nationaltorhüter…

    Also letztlich hat unser Goalie internationale Klasse 😉

    Antwort
  • In wenigen Stunden startet auch juristisch die neue Saison.
    Wie von mir zu Beginn der Rückrunde mal erwähnt schreibe ich noch bis Saisonende.
    Verabschiede mich jetzt von Clubfans United und hoffe dass der 1. FC Nürnberg niemals untergeht.

    Antwort
    • Wieso das jetzt? Fände ich sehr schade, dich als geschätzten Mitstreiter zu verlieren!

      Antwort
      • In nicht mal 14Tagen beginnt die Saison und die Mannschaft scheint wirklich komplett zu sein.
        Vielleicht findest Du noch Zeit Flo, den Schleuse heraus zu nehmen.

        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.