Der Kader 2021/22 im Überblick #FCN

Mit der Verpflichtung eines zweiten Torwarts ist die erste Phase der Kaderplanung abgeschlossen.

Damit ist auch das Ziel erreicht, Robert Klauß zum Trainingsauftakt einen fertigen Kader zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet nicht, dass der Kader in dieser Form am 23. Juli auch in den ersten Spieltag gehen wird. Abgänge – mit und ohne kompensatorische Neuzugänge – sind zu erwarten. Bislang hat der Club sich einerseits von Iuri Medeiros (Sporting Braga) und Dominik Stecyzk (Piast Gliwice) getrennt, die in der vergangenen Saison bereits an ihre aufnehmenden Vereine verliehen waren. Des Weiteren kehrt Christian Früchtl nach seiner Leihe zum FC Bayern München zurück und wird nach einer Schulterverletzung wohl auch dort verbleiben müssen. Von den fünf Spielern, deren Vertrag am Ende der Saison endete oder aufgelöst wurde – Hanno Behrens, Andreas Lukse, Lukas Mühl, Georg Margreitter, Oliver Sorg – haben inzwischen außer Oliver Sorg, bei dem Gerüchte über das Karriereende die Runde machen, alle einen neuen Verein gefunden: Hanno Behrens in Form von Zweitligausfsteiger F.C. Hansa Rostock, Georg Margreitter in Form von Schweizer Erstligaaufsteiger Grasshoppers Zürich und Andreas Lukse in Form des Österreichischen Drittligaaufsteigers First Vienna einen neuen Verein gefunden. Lukas Mühl wechselte zu Austria Wien in die österreichische Bundesliga. Darüber hinaus verließen Fabian Schleusener (Karlsruher SC), Pius Krätschmer (1. FC Saarbrücken) und Robin Hack (Arminia Bielefeld) den Verein.

Auf der Zugangsseite steht einerseits mit Lukas Schleimer ein Rückkehrer aus der Dritten Liga. Doch die Leihe des 21-Jährigen zum 1. FC Saarbrücken verlief eher unzufriedenstellend. In seinen 13 Einsätzen spielte Schleimer nur dreimal mindestens eine Halbzeit, kam auf keine dreihundert Einsatzminuten und begann in dieser Woche die Saisonvorbereitung mit der U21 des FCN. Er wird auch nicht mehr im Profikader des FCN geführt. Die anderen Neuzugänge haben wir direkt nach der Verpflichtung vorgestellt: Carl Klaus wird neue Nummer Zwei im Tor, Florian Hübner und Christopher Schindler übernehmen Planstellen in der Innenverteidigung, Kilian Fischer kommt als Konkurrenz für Enrico Valentini, Lino Tempelmann wird für zwei Jahre vom SC Freiburg ausgeliehen, um das Mittelfeld zu verstärken und Taylan Duman wechselt von Drittligaaufsteiger Borussia Dortmund II an den Valznerweiher. Seine Position ist noch etwas unklar, wahrscheinlich ist aber auch Duman fürs zentrale Mittelfeld vorgesehen.

Aus diesen Wechseln ergibt sich folgende Kadergrafik: Aufgenommen sind derzeit noch alle Spieler, die derzeit einen Profivertrag beim 1. FC Nürnberg besitzen. Die Zuordnung zu den Positionen ist auf den drei Offensivpositionen etwas willkürlich. Auf Grund des 4-4-2 mit Raute, ist die Grafik im Vergleich zum Vorjahr etwas stromlinienförmiger, es gibt für die vier Mittelfeldpositionen einfach nur die Kategorie Zentrales Mittelfeld. In die könnte auch Mario Suver noch gepackt werden, auch wenn er Innenverteidiger ist. Um die Grafik weiter zu entschlacken, echte Flügelpositionen gibt es im 4-4-2 mit Raute ja nicht, wird im Gegensatz zum Vorjahr auf LA und RA verzichtet. Innerhalb der Positionen sind die Spieler nach Einsatzminuten in allen Pflichtspielen 2020/21 geordnet. Die Zahl in Klammern gibt in Jahren an, wie lange der Spieler beim FCN noch Vertrag hat. Diese Angaben sind allerdings ohne Gewähr, da vereinsseitige Optionen – wie bei Pascal Köpke wohl vorhanden – nicht erfasst sind und der Club die Laufzeiten nicht bekannt gibt. Ist ein Spieler schwarz eingefärbt, so hatte er 2020/21 keine Pflichtspielminute im Profibereich aufzuweisen, ist ein Spieler gelb eingefärbt, ist er derzeit verliehen. Vom FCN geliehene Spieler erscheinen in Grün im Tableau.

Der Kader sieht in dieser Form tatsächlich weitgehend nach dem Prinzip aufgebaut aus, das Dieter Hecking und Olaf Rebbe erläutert haben: Für jede Position gibt es einen Arrivierten und einen Herausforderer. Darüber hinaus hat man sich bewusst für einen komplett deutschsprachigen Kader entschieden und auch bei den Transfers darauf geachtet. Im Sturm geht die Zahl der Spieler sogar weit über das „Champion-und-Herausforderer-Prinzip“ hinaus, gerade wenn man bedenkt, dass auch Dovedan noch im Sturm agieren kann. Die Verkleinerung des Kaders, die zu Beginn des Sommers anstand, ist inzwischen weitgehend gelungen. Weitere Abgänge sind nach dem Transfer von Robin Hack nicht zu erwarten. Derzeit umfasst der Kader also 23 Feldspieler und drei Torhüter. Möglicherweise wird nun noch einmal auf der Linksverteidigerposition nachgelegt, da sich nach der Vorbereitung weder Kilian Fischer noch Linus Rosenlöcher als Herausforderer für den immer noch schwächelnden Tim Handwerker herauskristallisiert haben.

Beim Blick auf die Altersstruktur des Kaders fällt auf, wie sehr die Verjüngung des Teams vorangetrieben worden ist, derzeit sind 15 Spieler unter 24, aber nur fünf 30 Jahre oder älter. In der unten stehenden Grafik sieht man auch die Einsatzzeiten der Spieler in der vergangenen Saison, dabei ist ersichtlich, dass die jungen Spieler ihre Zeiten bekommen haben. Mit Handwerker, Krauß und Nürnberger gehörten drei von ihnen sogar zu den Clubspielern mit der meisten Minuten. Auch Kilian Fischer hatte bei Türkgücü – trotz einer verletzungsbedingten Pause – erhebliche Einsatzzeiten. Erkennbar ist auch, dass die beiden neuen Innenverteidiger in der vergangenen Saison wenig Einsatzzeit hatten. Bei beiden hatte dies verletzungsbedingte Gründe. Doch während es für Schindler die erste schwerwiegende Verletzung war und er in den Vorjahren stets weit über 3500 Pflichtspielminuten hatte, ist bei Hübner immer wieder ein Problem aufgetreten. Die Einsatzzeiten in den vergangenen Jahren waren mit 555 Minuten (2020/21), 896 Minuten (2019/20), 2644 Minuten (2018/19), 358 Minuten (2017/18) und 1388 Minuten (2016/17) in den letzten fünf Jahren mit einer Ausnahme stets relativ gering und das oft verletzungsbedingt. In dieser Hinsicht stellt seine Verpflichtung ein gewisses Risiko dar. Allerdings ist die Innenverteidigerposition auch auf den weiteren Kaderplätzen mit Sörensen und Knothe ausreichend tief besetzt.

126 Gedanken zu „Der Kader 2021/22 im Überblick #FCN

  • Der Kader ist groß. Zu groß finde ich ihn nicht, zumindest wenn man unser übliches Verletzungspech im Hinterkopf hat.

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    • Schleusener, Dovedan und Schleimer kann man getrost abgeben, und wäre i.A. immer noch breit genug auch für unser Verletzungspech aufgestellt

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      • Wenn ich Hecking richtig verstanden hab, ist Dovedan kein Verkaufsthema. Schleimer ist nach Vereinsauskunft „Stand Jetzt“ Teil der U21 und macht da die Saisonvorbereitung mit. Ich stell es mir auch relativ schwierig vor, dass man wirklich Spieler mit Vorcoronaverträgen zu einem Wechsel bewegen kann.

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    • Die Hälfte dieses Kaders könnte U21 spielen, ein Viertel dieses Kaders würde vom Leistungsstand vermutlich auch dort hin gehören – insofern sehe ich dieses Problem nicht.

      Das eigentliche Problem dieses Kaders ist eher, dass manche Positionen überbesetzt sind, andere dagegen verweist. Und dass wir mit Hack einen Spieler im Kader haben, der qualitativ gesetzt sein müsste, in unserem System aber eigentlich keine Position hat.

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      • von welcher Qualität bei Hack sprichst du? Hecking hat seine Leistung im Clubtalk für Mitglieder nicht besonders gelobt. Trotz der Verletzungen macht Hack in meinen Augen aus seinen Anlagen zu wenig.

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        • Die Qualität von der du zwei Sätze weiter sprichst.

          Mehr fällt mir zu dem Posting nicht ein.

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        • Er ist einer der wenigen, vielleicht sogar der Einzige „Unterschiedsspieler“. Ja, seine Leistung schwankt, aber wir haben keinen einzigen konstanten Spieler im Kader – zumindest im positiven Bereich.

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        • „Clubtalk für Mitglieder“ ??? …das ist ja mal was ganz Neues…und wie & wo erfahren die Mitglieder (rechtzeitig) von sowas?

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    • Ist das jetzt positiv oder negativ zu werten? Zu Zeiten des seligen Sankt Martin war mein Eindruck, dass der Vertrag sich eher für Sport5 lohnt als für den Club, es evtl. ein Dankeschön von MB an seinen alten Arbeitgeber war. Später, als die Sponsoren uns nicht gerade die Bude stürmten, war es möglicherweise anders herum. Nun entledigt sich der FCN gerade in finanziell schwierigen Corona-Zeiten des Rückhalts von S5. Spricht wohl dafür, dass die Hilfe seitens des Clubs als verzichtbar angesehen wird. Und vielleicht spielt auch eine Rolle, dass man sich nicht hinsichtlich des Einstiegs eines künftigen Investors finanziell binden wollte.

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      • ich sehe das positiv, weil ich davon überzeugt bin, das Rossow diesen Schritt wohlüberlegt und nicht unvorbereitet macht. Und vielleicht war ja gerade die Tatsache, daß ein Teil des Geldes an den Vermarkter geht, ein Hemmschuh für die Investoren. Rossow hat auf der letzten JHV von einem fränkischen Weltmarktführer gesprochen, der bei uns einsteigen will. Vielleicht ist jetzt der Weg dafür frei?

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      • Lässt sich pauschal wohl nur schwer sagen.
        Dass es von Bader da irgendein Dankeschön an Sportfive gab, macht aber keinen Sinn. Der Club hat den ersten Vertrag ja schon lange vor Bader abgeschlossen und eigentlich wollte er da ja auch raus, kann mich noch gut erinnern, dass es eine Klausel gab, nach der Vertrag abgelaufen wäre, wenn wir 2014 nicht abgestiegen wären.
        Nach dem Abstieg und der Beinahe-Insolvenz war es natürlich hilfreich, auch weiterhin bei Sportfive zu sein und bei Lizensierung unabhängig vom Akquise-Erfolg mit gewissen Einnahmen kalkulieren zu können.

        Es ist halt wie so oft:
        Die Direktvermarktung bieter mehr Chancen, aber auch mehr Risiken, bei der Vermarktung durch Sportfive hat man garantierte Einnahmen, aber eben auch weniger Chancen.

        Es kommt halt drauf an, wie gut man sich bei der Vermarktung dann anstellt, ob man so mehr Sponsoren finden kann auf der einen Seite, und zum anderen auch, ob der Aufwand, den man dafür betreiben muss, geringer ist als der 20%-Abschlag, den der Vermarkter einkassiert. Ist ja dann schließlich auch mit einem gewissen Personal- und auch Sachaufwand verbunden. Wobei ich die Anzahl der Mitarbeiter, die von Sportfive/Lagardere allein für den Club zuständig sein soll, immer sehr (zu) groß fand, lt. den NN-Artikel waren das allein 8 Leute.

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        • Was Du schreibst, ist aus meiner Sicht absolut richtig. Eigenvermarktung ist eine große Chance, aber auch ein größeres Risiko.

          Was mich dabei zuversichtlich stimmt, ist, dass Rossow aus dem Marketing eines Weltkonzerns kommt und Vermarktung genau sein Ding ist. Dass er diese nun vollumfänglich in Eigenregie wuppt, ist absolut schlüssig.

          Zudem stimme ich @Veteran zu, dass Niels Rossow diesen durchaus bedeutenden Schritt wohlüberlegt hat. Wie Wolfgang Laaß dem entsprechend schreibt, habe man sich beim Club etwa ein Jahr lang auf diesen Schritt vorbereitet.

          Sehe dies somit positiv. Wenn wir wettbewerbsfähiger werden wollen, müssen wir uns selbst vermarkten. Statt sich vermarkten zu lassen. Persönlicher werden. Näher ran an Sponsoren.

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          • Sehe ich genauso.
            Inwieweit es stimmt, weiß ich nicht, aber es hieß ja auch immer wieder, dass potenzielle Sponsoren von der Art und Weise von Sportfive nicht so begeistert waren und lieber direkt mit Verantwortlichen des Vereins sprechen würden.
            Dass Rossow sich das gut überlegt hat, denke ich schon, die Frage ist halt, wie es in Post-Pandemie-Zeiten so aussieht, also ob die Sponsorengelder da lockerer sitzen und mit zusätzlicher Werbung wieder stärker zu wachsen oder man eher das Geld zusammenhält.
            Bin mal gespannt, wie es weiter geht.

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      • Eigenverantwortung oder nennen wir es Herr im eigenen Haus im Marketing ist nur ein Vorteil und hat meines Erachtens gar keinen Nachteil. Daß man eigene Kompetenzen mit Rossow aufgebaut hat nehme ich mal stark an. Deswegen kann / muss man ja trotzdem Partnerschaften führen aber eben freiwillig.

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    • Diesen Schritt sehe ich kritisch. Der FcN hat aus meiner Sicht in der Vergangenheit mit dem Outsourcing der Vermarktung eigene kaufmännische Schwächen gut ausgeglichen. Die Chance mit einem eigenen Team, dass es noch nicht gibt, gegenüber der bisherigen Lösung eine Outperformence zu erreichen, wird stark an den Personen hängen. Aktionen wie Spielräume zeigen gute Ansätze und gleichzeitig Probleme. Für mich kommt Rossow über den Strategischen und Philosophischen Ansatz in seinem Wirken zu selten hinaus. Fraglich ob er mit einem noch zu findenden Team selbst stärker in die Umsetzung kommen kann. Für unseren Club hat schon Uli Höneß mehr Eigenständigkeit als Schlüssel zu Umsatzwachstum gesehen. Dass Rossow aus mehr Kaufmännischer Freiheit kreative Ideen generieren kann, die auch kurz bis mittelfristig greifen, wird entschiedend werden. Wünschen wir Ihm mehr Liebe zum Tagesgeschäft und viel Glück

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      • Das stimmt. Der Erfolg einer Eigenvermarktung steht und fällt mit den handelnden Personen, in erster Linie mit Niels Rossow.

        Andererseits war es damals im Frühjahr 1998, als man den Vertrag mit der Vermarktungs-Agentur einging, wohl kein bewusstes, gewolltes Outsourcing. Sondern ein notwendiges Übel. Der laut Wolfgang Laaß damalige Signing Fee in Höhe von 5 Mio. sei nötig gewesen, um die Liquidität und somit auch die Lizenz zu sichern.

        Aktuell sollen 20 Prozent der Sponsoring-Einnahmen an Sportfive fließen. Das dürfte deutlich mehr sein, als eine Marketing-Abteilung kosten würde. Bei gleichen Einnahmen sollte somit eine deutliche Outperformance keinerlei Problem sein.

        Natürlich steht und fällt der Erfolg einer Eigenvermarktung auch oder vor allem mit der sportlichen Perspektive. Rossow und sein Team können Klinken putzen, oder neudeutsch Direktmarketing betreiben, wie Sie wollen – der Steilpass muss von Sportvorstand Hecking kommen.

        Und da ist weniger entscheidend, ob wir grad mit Rang 11 wieder Boden unter die Füße bekommen nach dem Ingolstadt-Irrsinn. Entscheidend ist, für was unser Club steht, welchen Weg unser Club geht. Und auch mit welcher Überzeugung und Kontinuität der Club diesen Weg geht. Das Festhalten an Robert Klauß und das Fördern von Jungs wie Erik Shuranov war schon mal ein erster Schritt – nicht nur sportlich, sondern auch was die Außenwirkung anbelangt.

        Dass man die Eigenvermarktung auch skeptisch sehen kann, ist nachvollziehbar. Denn ein Selbstläufer ist diese nicht.

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          • Stimmt diese Summe, muss man diese fürwahr in die Überlegung mit einbeziehen. 6 Mio. Euro wären viel Holz.

            Wohingegen Wolfgang Laaß in seinem Text Folgendes schreibt, was sich so ein bisschen liest, als habe der Club lediglich „die Gunst der Stunde“ genutzt.

            „Mitte Mai haben sich die Nürnberger dank der offenbar letzten Sonderkündigungsklausel mit einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag freigekauft.“

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          • Absolut. Das wären in der Kragenweite des FcN etwa 12 neue Sponsoringverträge aus der zweiten Reihe, wenn man nach Corona noch da anknüpfen kann (ohne Wegfall der „20%“)

            Spannend in Hinsicht auf die GuV/Bilanz woher das Geld für die Auflösung kommt. Zusammen mit den fehlenden Zuschauereinnahmen ein ordentliches Delta von 13-15 Millionen. Vergibt man womöglich neue Genussscheine an Gönner/Investoren?

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      • @wigwam Für mich kommt Rossow über den Strategischen und Philosophischen Ansatz in seinem Wirken zu selten hinaus. Fraglich ob er mit einem noch zu findenden Team selbst stärker in die Umsetzung kommen kann.

        Begründet sich durch was?

        Rossow hat mehr interessante Marketing Aktionen gemacht in seiner Zeit als Sport Five in 10 Jahren.
        Leider nicht immer so Beachtung gefunden, zb. die Weihnachtsmarkt Trikots hätten ein Renner werden können, wenn man nicht so peinlich in diesen zuhause verloren hätte. Natürlich hat er es nicht einfacher wenn der sportliche Erfolg so massiv ausbleibt.

        Dennoch seine Ansätze sind das beste was es beim 1. FCN je gab. Im übrigen hat auch mal Uli Hoeneß Stellung bezogen zum 1. FCN und es als größtes Übel formuliert wenn man sich als Verein nicht selbst vermarkten kann.

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  • In der Tat, damit konnte man schon gar nicht mehr rechnen.

    Prima Entscheidung – die positiven Nachrichten nehmen zur Zeit ja gar Ende

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  • Sehr gut gefällt mir die +4 hinter Shuranov, das gibt ordentlich Geld 😮 Darüber hinaus würde mir es gefallen wenn man eine feste Verpflichtung von Borkowski versuchen würde. Als er zu uns kam wurde er mit 600 Tsd geführt das hat er jetzt in der vergangenen Corona Saison verdoppelt?? Na ja gut..man muß nicht alles verstehen.

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    • Borkowski hat gerade erst bei RB eine Vertragsverlängerung bis 2025 bekommen, der wird kaum loszueisen sein.

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      • Wird auch die Frage sein, welche Rolle Borkowski in der kommenden Saison spielen wird.
        Gerade im Saisonendspurt, trotz der großen Verletzungssorgen, kam er ja nicht mehr zum Einsatz, auch zuvor schon ins er ins Hintertreffen geraten, nachdem Shuranov ab dem Derby so richtig durchgestartet ist.
        Mit zukünftig noch mehr Konkurrenz (v.a. Köpke und Lohkemper) kann es auch gut sein, dass er gar nicht so viele Einsatzzeiten bekommen wird.

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              • Hatte er nicht auch Probleme mit einem Weisheitszahn?
                Wie dem auch sei, es ist angesichts der langen Verletztenliste erst einmal nicht so verkehrt, ein paar Alternativen zu haben. Köpke steigt erst verspätet ins Training ein, wohl erst im Trainingslager am 3. Juli, schriebt der Kicker. Dazu ist Taylan Duman noch längst nicht fit. (Soll langsam herangeführt werden). Latteier wurde positiv auf COrona getestet und wird erst noch durchgecheckt. Der wird beim Laktattest sicher auch nicht dabei sein. Das sind nur ein paar kleine Beispiele, wie aus einem vermeintlich großen Kader ganz schnell ein ganz normaler Kader werden kann.

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                • Stimmt, da war was. Danke für die Aufklärung.

                  Ich denke dennoch, dass wenn alle fit sind, Borkowski in der Rangliste recht weit hinten steht, hinter Köpke, Shuranov und Lohkemper, die ja alle recht ähnliche Stürmertypen sind.

  • Der Kader sieht jetzt eigentlich ausgeglichener aus, auffallend nur, dass keiner in der Kathegorie RA steht. Gut, natürlich ist Hack beidseitig einsetzbar. Aber wäre nicht Duman auch ein Außenbahnspieler für rechts? Vielleicht weniger RA sondern eher offensiver Wingback?

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  • Hab die Kadergrafik jetzt nochmal angepasst und verändert. Einerseits Schleimer entfernt (der taucht in der U21-Vorschau auf, die heute nachmittag online geht), der nicht mehr bei den Profis geführt wird – man spricht auch von 29 Spielern, die noch auf 26 reduziert werden sollen – und dann andererseits Hack zu den Stürmern gruppiert, auch wenn der natürlich auch im MF spielen kann.

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    • Also sind jetzt die offensiven Außen ganz verschwunden. Was natürlich voraussetzt, dass es bei der Raute bleibt. Ich fände es aber trotzdem hilfreich, wenn ich sehen könnte, wer das Potential für einen (guten) RA oder LA hat, weil man ja ggf. im Spiel auch mal umstellen muss.

      Meine generellen Bedenken bleiben bei den AV dennoch: ich finde uns dort noch nicht optimal aufgestellt, da fehlt es mir noch an offensiver Durchsetzungskraft. Etwas, das bei den Kleeblättern bei gleicher Formation ein wichtiger Faktor war.

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      • Ich glaub da ist das generelle „Problem“ des Kaders, das der Club inzwischen mit vielen Zweitligisten teilt, ganz gut dargestellt. Außer Hack ist einfach kein echter Außenspieler im Kader, Duman hat so nen Hybrid gespielt auf rechts, bisschen vergleichbar mit Gosens‘ Rolle bei Atalanta, aber auch der ist kein echter Außenmittelfeldspieler. Wie das aussieht, wenn Schleusener oder Dovedan das spielen müssen, hat man ja auch gesehen. Generell kann man je nach Grundordnung sicher einige nach draußen schieben. Aber wirkliche Außen sind das alle nicht.

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        • Gibt es eine Aussage/Andeutung vom Trainer, dass er zur neuen Saison das System mit zwei Flügel-10nern noch als Alternative sieht?

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  • Puh, die aktuelle Kicker-Rangliste ist ein harter Schlag für unsere Kaderplaner, aber vor allem für die Hinterlassenschaften von Palikuca.

    Kein Torwart, kein AV, keiner aus dem offensiven Mittelfeld in der Rangliste, einzig Margreitter als IV und Krauß als DM im Blickfeld. Dagegen führen beide Fürther AV die Liste an.

    Richtig, dass wir die IV umgebaut haben, der einzig überdurchschnittliche IV im alten Team war gesundheitlich zu labil, da musste etwas geschehen.

    Kritisch sehe ich weiterhin die beiden AV, die wohl auch nicht wesentlich verstärkt wurden – außer die Neuen überraschen.

    Ein bisschen hart finde ich, dass weder Geis noch Möller-Dähli in der Liste gelandet sind. Geis hat immerhin 12 Scorerpunkte vorzuweisen, ein Top-Wert für einen DM, ist aber wohl zu unkonstant. Möller Dähli hat unserem Mittelfeld spürbar mehr Qualität verliehen. Dass es trotzdem nicht für die Rangliste gereicht hat, zeigt, wie schwach unser OM wirklich war.

    Die Hoffnung bleibt also, dass die 2. Saison ohne großen Umbruch und ein passendes eingeübtes System das Team als Einheit stärker macht und dadurch auch ein paar individuelle Schwächen ausgleicht bzw. Stärken zutage fördert, die sich in einem noch nicht funktionierenden Team nicht entwickeln konnten.

    Antwort
    • Møller-Dähli ist halt nur uns und bei uns aufgefallen und nicht in einem ligaweiten Qualitätsvergleich. Das war doch auch jetzt nicht besonders schwierig, in diesem Spielersammelsurium fußballerisch aufzufallen.
      Und bei Geis klaffte der Anspruch und die Wirklichkeit einfach sehr, sehr weit auseinander. Legendär immer die Kommentare der Spielreporter, die den Schweinfurter mit positiven Titeln geradezu überhäuften. „Standard-„, „Ecken-“ oder „Freistoßspezialist“ und dann kam nichts besonderes dabei heraus.

      Das sehe ich jetzt schon begründet, daß wir da keinen Clubspieler außer die beiden genannten finden. Die passable Phase am Saisonende kam zu spät und war einfach zu kurz. Die jeweiligen Kandidaten waren da entweder wieder formschwach, verletzt oder ganz neu im dann endlich gefundenen System.

      Warum hat das eigentlich solange gedauert, das richtige Spielsystem für den vorhandenen Kader zu finden? War das doch zuviel Unerfahrenheit im Trainerstab? Das vollmundige Versprechen der „sorgenfreien Saison“ der sportlichen Leitung war kurz davor, ein Versprechen zu bleiben.

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      • Sehe ich ebenso Möller Dähli kam ja erst zur Winterpause und die etwas bessere Clubphase kam erst am Ende, über eine Saison gesehen denke ich ist das zu wenig als Bewertung. Vielleicht konnten wir ihn dadurch leichter verpflichten als wenn er sofort als Überflieger in das ein oder andere Erstliga Notizbuch geflattert wäre.

        Antwort
  • Off Topic: Wenn sich jemand wieder über eine vergebene “ 100 % “ Chance aufregen sollte…. ich verweise auf Robert Lewandowsky im Spiel Polen- Schweden!! 🙂

    Antwort
    • Und der Top-Kandidat für das Gurkentor der EM ist auch gefunden. Der Torwart der Slowaken, der sich in Piplica-Manier den Ball selbst reinwirft…

      Antwort
  • @Florian
    Warum gibt Handwerker seine „Startelf“-Rückennummer an Tempelmann ab und nimmt die 29? Ist das nicht eher ungewöhnlich?

    Antwort
    • Wenn keiner antworten will, muss man halt auf den Boulevard warten… 😉

      BLIND hat es beantwortet: weil Handwerker die Nummer schon früher hatte und sie gerne wollte, sie letztes Jahr aber durch Früchtl blockiert war. Steckt also nichts „offizielles“ dahinter, was Rückschlüsse auf die künftigen Startelfchancen erlauben würde…

      Antwort
  • Also wenn man sich die Torhüterleistungen bei der EM ansieht, dann haben wir mit Mathenia gar keinen schlechteren. Der Holländer irrt durch den Strafraum, der Portugiese lässt einen scheinbar haltbaren Fernschuss durch, der Slowake wirft ihn sich selbst rein…

    Für alle diese Szenen wäre Mathenia an die Wand genagelt worden, aber er ist besser als viele Nationaltorhüter…

    Also letztlich hat unser Goalie internationale Klasse 😉

    Antwort
  • In wenigen Stunden startet auch juristisch die neue Saison.
    Wie von mir zu Beginn der Rückrunde mal erwähnt schreibe ich noch bis Saisonende.
    Verabschiede mich jetzt von Clubfans United und hoffe dass der 1. FC Nürnberg niemals untergeht.

    Antwort
    • Wieso das jetzt? Fände ich sehr schade, dich als geschätzten Mitstreiter zu verlieren!

      Antwort
      • In nicht mal 14Tagen beginnt die Saison und die Mannschaft scheint wirklich komplett zu sein.
        Vielleicht findest Du noch Zeit Flo, den Schleuse heraus zu nehmen.

        Antwort
    • Klasse Darstellung! Vor einem Jahr hätte ich mich noch geärgert, dass Hack geht, jetzt bin ich eher erleichtert, denn er hatte nur noch mittelmäßig und unengagiert gespielt oder war krank oder verletzt. Und Reisende soll man nicht aufhalten… Hoffentlich gab’s viel Geld, damit links hinten nachgebessert wird, denn leider entwickelt sich Handwerker gar nicht. Er raubt mir zur Zeit die meisten Nerven… 😉

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      • laut Internet gibt es nur 1,1 Mio für HAck. Das ist 2/3 unter dem aktuellen Marktwert, obwohl man ihn nicht verkaufen musste. Das kann ich nicht nachvollziehen, weshalb man ein Talent so billig verscherbelt.
        Und Hack kann durchaus den Unterschied ausmachen.

        Antwort
        • Hack hat mehrfach mit einer Einzelaktion den Unterschied gemacht! Evtl stand man bei Hack im Wort, ihn bei einem Angebot gegen zu lassen. Oder der Club ist auf den Transfererlös so dringend angewiesen, dass die Arminia ihn problemlos herunter handeln konnte.

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          • An seltenen Tagen konnte er den Unterschied machen, wie gesagt leider eher selten. Dazu kommt die Verletzungsanfälligkeit. Ich finde in seiner besten Saison 10 Tore, in der letzten Saison 4 Tore in der 2. Liga keine gigantischen Werte. Riesen Talente hatten wir schon sehr viele, Letztlich kommt es ja auf den Output an.

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          • Glaub man muss generell mal was zu den Ablösesummen sagen: Wenn es heißt, die Ablösesumme sind 1,1 Millionen, dann – da bin ich bei Juwe – kann man der Bild schon trauen, vor allem, wenn Martin Funk beteiligt ist, mit dem hab ich auch schon zusammengearbeitet und der ist was Verifizierung angeht, schon sehr akribisch und sehr genau. Da gibt’s bei Bild ganz andere, siehe bspw. der Artikel, dass Hack nach Gladbach ginge vor ein paar Tagen.

            Was in den 1,1 Mio. aber nicht drin ist, sind garantierte Nachzahlungen, das ist ein Mittel, mit dem derzeit viele Vereine arbeiten, um den akuten Finanzdruck aus einem Transfer zu nehmen, gleichzeitig hat der abgebende Verein zu einem späteren Zeitpunkt nochmal sichere Einnahmen. Sowas ist bei Hack recht sicher im Vertrag. Nicht automatisch sind dann die Klauseln. Aber auch die sind ja sehr flexibel und bisweilen auch niederschwellig: 20 Einsätze ist bspw. eine recht beliebte Schwelle, die recht schnell erreicht wird. Das heißt die 1,1 Mio. sind auf jeden Fall plus x an garantierter Nachzahlung und dann auch noch plus y an teilweise mehr, teilweise weniger sicheren Bonuszahlungen.

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            • …und wahrscheinlich eine Weiterverkaufs-Beteiligung, was ich bei Bielefeld als sehr wahrscheinliches Szenario ansehen würde, wenn er sich einigermaßen durchsetzt. Eine Stadt, die es nicht gibt, kann ja kaum letztes Karriereziel sein 😉

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              • Ich bin ehrlich gesagt ziemlich gespannt. In Bayreuth hat Bielefeld jetzt plötzlich auch mit Raute gespielt, da wäre Hack dann wieder außen vor. Insgesamt bringt er natürlich viele Anlagen mit, aber – wie ich in „Ka Depp“ auch schon gesagt hab – es fehlt ihm schon sehr an Spielintelligenz in vielen Situationen. Es sind eher so gelegentliche Geistesblitze oder einfach das Durchsetzen seiner körperlichen oder technischen Fähigkeiten, die in der Zweiten Liga oft höher sind als die der Gegner, und weniger die taktischen oder mannschaftsdienlichen Fähigkeiten, die ihn rausgehoben haben. Das ist halt die Frage, ob es da dann ne Liga höher dauerhaft reicht.

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        • laut Internet gibt es nur 1,1 Mio für HAck. Das ist 2/3 unter dem aktuellen Marktwert, obwohl man ihn nicht verkaufen musste.

          Also wenn man da mal Transfermarkt hernimmt, ich frage mich oft wie die auf solche Summen kommen. Rufen da die Berater an was sie für ihren Schützling haben wollen? keine Ahnung. Irgendwie scheint mir Transfermarkt die Werte im „vor Corona“ Modus verblieben zu sein, aber das ist faktisch seit nun 1,5 Jahren nicht mehr so in Zeiten, in denen sicher 70% aller Vereine vielleicht sogar mehr ums nackte überleben kämpfen.

          Antwort
    • @Florian: ich glaube, Du hast Krätschmer aus dem Text genommen (letzter Absatz) und die Grammatik noch nicht richtig auf den einen verbleibenden Spieler Suver angepasst:

      „In die könnte auch Mario Suver noch gepackt werden, auch wenn er Innenverteidiger sind.“

      Antwort
  • @Florian: Im Text oben ist Dovedan ja fest eingebunden. Nun hat er zuletzt nur auf der Bank gesessen und auch die Gerüchteküche ist noch nicht verstummt. Könnte da nicht doch noch was passieren, auch ggf. eine Rückkehr nach Österreich?

    Antwort
    • Passieren kann natürlich immer was, andererseits war gerade Hecking mit Dovedan sehr zufrieden und es klang nicht nach reiner Positionierung nach Außen. Daher rechne ich da derzeit nicht damit, dass was passiert. Aber es sind noch drei Wochen Transferzeit.

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      • Wobei man sagen könnte, dass durch den Abgang von Hack sowohl die Einsatzchencen für Dovedan als auch der Bedarf von Trainerseite (deutlich) gestiegen sind. Letztendlich ist die Position ähnlich, wenn auch Dove zentraler zu verorten ist. Die Spielintelligenz von Dovedan schätze ich ohnehin höher ein.

        Noch ein guter LV, der den Verlust des Flügelspielers Hack mit auffängt und wir stehen sogar verbessert da.

        Antwort
        • Ein guter 6er würde mehr weiterhelfen. Aktuell und perspektivisch, nachdem ich nicht davon ausgehe, dass wir Geis, Krauß oder Nürnberger nächste Saison noch hier sehen werden.

          Mit einem defensiv stärkerem 6er könnte man sich auch erlauben die Außenverteidiger höher positionieren, wo mir Handwerker wesentlich besser gefällt und wo man sich evtl. auch Fischer statt Valentini erlauben könnte. Und diese Breite im Spiel würde uns gut zu Gesicht stehen.

          Antwort
          • Der Marco Höger (31), ein Ex-Kölner, wäre noch immer vereinslos und damit zu haben. Ansonsten sieht es im Inland mau aus. Thomas Ebner (29) Ex-Austria wäre eher für die 3. Liga passend? Wenn man den Filter auf Bundesliga oder 2. Liga und alle Nationalitäten legt, kommt auch nichts raus. Dann verbliebe nur eine teuere, inländische Verpflichtung oder ein günstigerer, internationaler Einkauf.

            Antwort
            • Wir sind erst am Anfang der Saison und haben 3-4 Sechser bzw. die das schon gespielt haben im Kader. Wieviele brauchen wir denn noch?

              Antwort
              • Im Profifußball hat genau ein Spieler im Kader bisher einen alleinigen 6er gespielt – der, der ihn jetzt gerade spielt.

                Krauß könnte es wohl auch, Nürnberger ist eigentlich zu offensiv dafür… und dann? Suver, ohne jegliche Erfahrung im Profifußball? Sonst sehe ich auch keinen, der sich anbieten würde.

                Perspektivisch stehen wir nächste Saison quasi ohne Mittelfeld da, auch das muss in die Kaderplanung mit rein. (Und erklärt gleichzeitig, warum Höger auch nicht die Antwort sein kann.)

                Antwort
                • Daran werden sie sicher arbeiten, an dem Kader für die nächste Saison, was Verlängerungen mit vorhanden Spielern sicher inkludiert. Zu den genannten könnte meines Wissens auch Lino Tempelmann die 6 spielen, aber das ist ja nicht nötig. Ich sehe uns mit Geis für die 2.Liga nach wie vor sehr gut besetzt. Neben ihm wo er evtl. Defizite hat einen agressiveren Spieler wie Kraus, der viel wegräumt. Das paßt schon.
                  Mir fehlen immer noch ausreichende Lösungen nach vorne, zu wenig Torchancen. Wie ich schon schrieb, ich finde Moeller Daehli da rein personell nicht ausreichend, da bräuchten wir noch etwas mehr Spielkultur neben ihm.

            • Höger ist in Mannheim gelandet. Ich vermute mal, er wäre keine wirkliche Option gewesen. Sonst hätte ihn sicher ein anderer Zweitligist geschnappt.

              Antwort
            • Was eine schlechte Kombi ist, weil man Geis nicht ohne Nürnberger und Kraus, die ihn absichern, aufstellen kann 😀

              Antwort
              • Wir werden sehen, wie wir Geis nächste Saison ergänzen können. Ich finde, auf jeden Fall müsste es ein Kopfballstarker Spieler sein, weil das im Mittelfeld wirklich unsere Problemzone ist. Wir gewinnen dort keine Kopfballduelle, wenn der Gegner mit weiten Schlägen arbeitet.

                Antwort
            • Noch sind alle drei da. Einfach mal abwarten. Ich wüßte jetzt auch nicht wodurch sich zwingend ein Erstligaanspruch ergeben sollte bei Nürnberger. Dafür muß hier erstmal konstant seine Leistung passen. Ich sehe ihn nicht in der 2. Liga herausragend.

              Antwort
              • Krauß. Das ist bekannt wurde hier ja mehrfach erwähnt, aber macht ja keinen Unterschied.

                Antwort
  • Never ending Story mit dem „guten 6er“ woraus backen? oder bezahlen. Noch sind alle 3 genannten hier und es ist ja Rebbes und Heckings Aufgabe wo es paßt auch Verträge zu verlängern oder Leihen. Ich sehe eher Bedarf im Mittelfeld weil mir das spielerische Element zu sehr alleinig auf Moeller Daehlis Schultern ruht, das ist leicht auszurechnen oder wenn er sich mal verletzt, würde mir noch mehr spielerische Substanz neben Möller Daehli wünschen, der auch gute Pässe ins letzte Drittel spielen kann. Aber wer fragt uns schon 🙂

    Antwort
    • Als Lohkemper und Schäffler gemeinsam fit und eingespielt waren, lief das damals auch eine zeitlang ganz gut und damals war das noch ohne Møller-Dæhli. Vielleicht täten wir gut daran endlich etwas flexibler in der Spielweise zu werden.

      Antwort
  • Warum jetzt schon so weit in die Zukunft schauen! Beschäftigen wir uns zunächst mit der gegenwärtigen Situation: Linker Verteidiger.
    Ich denke das es eine sehr gewagte Entscheidung war, Hübner zu holen.
    Dessen Einsatz-, bzw Nicht-Einsatzzeiten in der Saison 2021 lagen doch bestimmt den Clubverantwortlichen vor.
    Siehe hier:
    https://www.transfermarkt.de/florian-hubner/leistungsdaten/spieler/85822/plus/0?saison=2020
    Dessen Ausfälle in der abgeschlossenen Saison setzen sich jetzt nahtlos fort.

    Antwort
    • Wie in der verlinkten tm-Statistik zu sehen, fiel Florian Hübner in der vergangenen Saison aus aufgrund von:

      – Adduktorenbeschwerden (Oberschenkel)
      – Erkältung (spielt sich nicht wirklich in der Schulter ab)
      – muskuläre Probleme (wohl eher nicht in der Schulter)

      Was hat dies also mit der aktuellen Schulterverletzung zu tun? Inwiefern hätten unsere Verantwortlichen ahnen müssen, dass sich Flo Hübner gegen Sechzig die Schulter verletzt? Oder war es einfach nur das ganz normale Pech, dass uns, aber auch andere Mannschaften im Fußball-Sport nunmal ereilt?

      Bevor man also Schuldige sucht, sollte man a) die Art der Verletzung ins Kalkül ziehen und b) nicht vorschnell urteilen.

      Dass man es Hecking und Rebbe aufs Brot schmieren wird, wenn Hübner dauerverletzt sein sollte, ist klar. Aber davon kann doch aktuell aufgrund der unglücklichen Schulter-Sache keinerlei Rede sein.

      Antwort
      • Wer mit der „Wampe von Giesing“ in den Ringkampf geht, muss danach seine Knochen sortieren. Ärgert mich, weil es eine komplett unnötige Aktion von Mölders war. In einem Freundschaftsspiel!

        Und mit Verletzungsanfälligkeit hat das überhaupt nichts zu tun! Wie einst Ramos, der Salah mit Schultersieg aus dem CL-Finale beförderte….

        Antwort
        • Ergänzend muß man sagen, Schulter ist wie das Knie das komplizierteste Gelenk, das wir haben, wer da einmal eine Entzündung drin hatte weiß auch wie es sich anfühlt, ich konnte mal 1 Woche lang nicht schlafen so schmerzhaft ist das. Das könnte durchaus dauern. Hat man da einmal ein echtes Problem … ist es schwierig.

          Antwort
  • Apropos Kaderplanung.

    Das Wort alleine impliziert ja schon, dass man durchaus etwas weiter in die Zukunft schauen sollte, besser gesagt muss. Insofern kann ich @xxandl mit seiner Priorisierung der 6er-Position und @Juwe bezüglich seines Augenmerks auf Spielgestaltung im Grundsatz verstehen.

    Andererseits fahren wir alle irgendwie auf Sicht mit unseren privaten und beruflichen Planungen in diesen pandemischen Zeiten, ist es nicht so? Gleiches gilt dann auch irgendwie für die Kaderplanung – aus finanziellen Zwängen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Auch dies sollte man meiner Meinung nach berücksichtigen.

    Ob jetzt ein neuer LV dringend gebraucht wird? Schwierige Frage. Der ohne Zweifel stets fleißige Handwerker in Ulm mit zwei bemerkenswerten Flanken von der Grundlinie. Dann aber auch sein Nickerchen beim 2:2 in Paderborn. Dass es Handwerker besser kann, wissen wir alle.

    Ob ein Kauf eines weiteren LV nötig ist, können ohnehin nur die beurteilen, die Handwerker und dessen Konkurrenten täglich sehen. Dass Rosenlöcher anscheinend nicht den Schritt nach vorne gemacht hat, dem man ihn wohl zugetraut hat, könnte durchaus für Handlungsbedarf sprechen. Denn – wo steht das Phrasenschwein – Konkurrenz belebt das Handwerk.

    Antwort
    • Ich verstehe deshalb auch nicht die Diskussion, Handwerker loswerden zu wollen – wie durch BLÖD aufgekommen und auf TM.de rege diskutiert wird. Ich würde einen LV als Ergänzung/Konkurrenz holen, keinesfalls als Ersatz, denn Handwerker ist zumindest solide und beherrscht sein Handwerk 😉 , ohne ein Künstler zu sein. Ob da eine Alternative dann wirklich besser ist, muss sich erst zeigen, jedenfalls fände ich es zu riskant, die sichere Option aufzugeben zugunsten einer Wundertüte.

      Ob das – Zusatz statt Ersatz – dann finanzierbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber im Sinne einer einigermaßen gleichwertigen Doppelbesetzung der Position wäre es eigentlich notwendig.

      Antwort
      • Wenn die BLÖD so blöd ist nach deiner Meinung, warum liest du sie eigentlich und zitierst sie regelmäßig mit Eifer? ..ist das nicht reichlich inkonsequent? Also ich will kein Boulevard Blatt verteidigen, die brauchen mich auch nicht, aber entweder lese ich sie dann nicht oder spare mir solche Attribute, das fällt dann ja auf einen zurück.

        Antwort
    • Naja, seit Hecking da ist haben wir Erras, Petrak, Cerin, Medic, Rhein, Behrens und Krätschmer abgegeben, auf der Habenseite sind Krauß (der mit Saisonende weg ist), Tempelmann (mit satten 1,75m) und Suver (wohl eher als Kaderfüller).

      Jetzt kann man klarerweise sagen, dass wir im ZM/DM überbesetzt waren, in meinen Augen sind wir aktuell im Mittelfeld sehr schwach besetzt, da darf kaum was passieren.

      Und da stellt sich für mich dann schon immer die Frage wo wir eigentlich hin wollen und was der Plan ist. Und zwar GERADE zu Coronazeiten, wo man eben nicht beliebig nachkaufen kann, weil die finanziellen Mittel knapp sind.

      Gerade weil man sich auf Geis bzw. diesen Spielertypen versteift, habe ich ja auch nicht verstanden warum man Rhein gehen lässt, dass war der Spieler, der ihn 1:1 ersetzen hätte können. (Plus mehr Lauffreude und besseren Standards…)

      Antwort
      • Ob man jetzt allerdings Medic und Krätschmer, die beide hauptsächlich als IV unterwegs sind, noch in die DM-Abgänge packen muss, finde ich schon eweng plakativ. Ich pack dann einfach Sörensen auch mal schön ins DM. 😉

        Grundsätzlich aber ist das im Mittelfeld schon ziemlich auf Kante genäht – das stimmt. Den Abgang von Rhein konnte ich auch nicht nachvollziehen. Hat aber auch damit zu tun, dass ich nicht alles weiß und alles sehe. In punkto Kaderplanung aber konnte ich das Weggeben von Rhein nicht verstehen, dito.

        Die Frage ist ja nicht, ob auf Sicht im Mittelfeld was getan werden muss – dies haben Hecking und Rebbe sicherlich auf dem Schirm. Die Frage ist doch, was jetzt akut getan werden kann, um aktuelle Schwachstellen zu beheben.

        Und da finde ich eine LV-Diskussion sinnvoller als eine DM-Diskussion. Wenngleich eine DM-Diskussion grundsätzlich natürlich auch Sinn macht.

        Eine Frage der Prioriserierung. Und ob Suver nur als Kaderfüllsel taugen würde – weiß ich nicht, kann ich nicht beurteilen, bin nicht beim Training.

        Antwort
        • Medic hat den Großteil seiner Spiele für Wehen im defensiven Mittelfeld gemacht, Krätschmer hat für uns 8 Spiele in der Innenverteidigung und 14 Spiele im Mittelfeld gemacht. Auch davor war er großteil (sehr offensiv) im Mittelfeld unterwegs. Bei Sörensen stehen 150 Einsätzen in der Innenverteidigung 11 Einsätze im defensiven Mittelfeld gegenüber, der letzte davon vor 3,5 Jahren. So viel zu den Fakten, damit wir hier auf Augenhöhe diskutieren können und auf das Gaslighting verzichten können.

          Auch akut finde ich die Schwäche im DM für wesentlich schädlicher als die auf der Linksverteidiger-Position. Würden wir zentral solider stehen, könnte sich Handwerker öfter offensiv einschalten – und immer wenn er das tut, wird es auch gefährlich. Nicht zwangsläufig weil seine Flanken so grandios sind, aber weil er klug hinterläuft, gut ablegt und Räume für MMD (früher Hack) schafft, die ansonsten nicht da wären. Gerade bei einer Raute müssen die Außenverteidiger anschieben und das passiert bei uns halt nur auf dieser Seite.

          Zu Suver: Startet er Spiele? Wird er zu wichtigen Zeitpunkten eingewechselt? Nein. Daher ist er aktuell nicht mehr als einer Kaderfüller. Heißt nicht, dass er das bleiben muss, aber nachdem ich in Geis immer noch keinen Spieler sehe, der 90 Minuten durchspielen sollte, wäre der Bedarf in jeder Partie da.

          Antwort
          • Medic, Krätschmer – geschenkt. Wie oft hat man einen von beiden im defensiven Mittelfeld gesehen beim Club in der ersten Mannschaft? Eine Scheindiskussion, die keine Augenhöhe kennt.

            Die Vorteile einer stabileren Zentrale sind klar – auch was Handwerkers Rolle anbelangt. Allerdings ist dies weniger eine Frage der Kaderplanung. Denn der Kader erlaubt es durchaus, sich auch in der Zentrale stabiler zu positionieren. Robert Klauß hat eine andere Idee.

            Warum eine LV-Diskussion akuter ist als eine DM-Diskussion? Ganz einfach: Was passiert, wenn Handwerker, der ohnehin in der Rückwärtsbewegung nicht immer sicher agiert, ausfällt? Wer soll dann auf LV spielen, wenn Handwerker ausfällt?

            Antwort
            • Nürnberger, Fischer, Rosenlöcher. Relativ einfach. Ich habe auf Zweitliga-Niveau auch nichts an der Rückwärtsbewegung von Handwerker auszusetzen, ohne ihm würde der Baum wesentlich öfter brennen.

              Wie würdest du denn das Zentrum stabilisieren, wenn ich fragen darf? Ich sehe personell keine Möglichkeiten.

              Ich habe Medic und Krätschmer dort gesehen, wo ich jetzt Suver sehe, als *einzige* Alternative auf der Bank… Insofern ist es keine Scheindiskussion, sondern eine über die mangelnde Kaderbreite, während wir gefühlt 27 Mittelstürmer haben.

              Antwort
              • Nürnberger – okay. Wäre eine Maßnahme. Rosenlöcher traue man das wohl nicht zu. Fischer sei nicht wirklich für Links vorgesehen. Aber im Grunde gebe ich Dir Recht. Man müsste bei einem Ausfall von Handwerker nicht gleich verzweifeln.

                Auf Deine Frage:
                So wie beim SSV Ulm in Halbzeit zwei. Mit Krauß demzufolge auf der Doppel-Sechs.

                Antwort
                • Das ist jetzt eine philosophische Frage, weil so wie wir unser 4-4-2 besetzen und spielen nimmt man mit der Umstellung auf die Doppel-6 ja eigentlich einen Mann aus der Zentrale heraus bringt etwas mehr Weite ins Spiel… Ich fand auch nicht, dass wir in der Druckphase der Ulmer sonderlich gut verteidigt hätten. Und auch die hatten ihre Chance wieder relativ zentral, nachdem sie im Rückraum zu viel Platz hatten.

                  Ich sehe es halt kritisch, dass eine Mannschaft, die doch bekannt dafür ist, relativ späte Gegentore zu fressen, keine defensiven Wechseloptionen hat. Hat ja letztes Jahr schon dafür gesorgt, dass dann Oliver Sorg im defensiven Mittelfeld rumgeturnt ist und die Personallage sehe ich noch mal angespannter.

                  Und wie gesagt, Geis würde bei mir keine einzige Partie über 90 Minuten spielen…

                • Ich verstehe Deine Argumentation. Tempelmann wäre eine Option, falls dieser dann noch auf der Bank sitzt in der Schlussphase.

                  Bist Du Dir sicher, dass Sorg fürs defensive Mittelfeld eingewechselt wurde? Oder könnte es sein, dass Sorg für Valentini kam und ins defensive Mittelfeld irrlichterte. Ihn zog es ja immer irgendwie in die Mitte. Creepy. 😉

                • Naja, seit Hecking da ist haben wir Erras, Petrak, Cerin, Medic, Rhein, Behrens und Krätschmer abgegeben, auf der Habenseite sind Krauß (der mit Saisonende weg ist), Tempelmann (mit satten 1,75m) und Suver (wohl eher als Kaderfüller).

                  Die abgegebenen sind finde ich alle nachvollziehbar. Mit Erras, Petrak, Behrens hat man sicherlich auch 3 Großverdiener für FCN Verhältnisse von der Payroll runter gebracht um auf der anderen Seite finanziell wieder mehr Handlungsspielraum zu bekommen.
                  Cerin, Medic haben nie die Rolle gespielt, die angedacht war und Rhein, ja die never ending Story. Ich bin mir recht sicher er wollte weg, weil er endlich sichere Spielzeit bekommen wollte und Rostock sie ihm wohl versprochen hat also sehr direkt in Aussicht gestellt hat. Aus seiner Sicht ging das auch alles auf.

                  Ich verstehe das Kopf zerbrechen nicht, wer nächste Saison noch da ist oder nicht, das wissen wir doch noch gar nicht und die jetzige Saison hat doch erst begonnen. Im schnelllebigen Profifussball ist die nächste Saison noch ganz weit weg und wir haben eine superspannende erstmal vor uns.

                • Die Namen sind irrelevant, das sollte auch klar sein, was zählt ist, dass wir neben Qualität auch massiv an Quantität verloren haben. Wir haben *einen* defensiven Mittelfeldspieler auf der Bank (mit 1,75m) und einen Jugendspieler der Regionalliga spielt und eigentlich Innenverteidiger ist. Als Ersatz für drei Positionen in der Startelf…

                  Wenn du da Duman, Latteier oder sonst jemanden hinstellst, wirst du automatisch offensiver, was du in Führung liegend in der Schlussphase ja gerade nicht willst.

                  Mit der nächsten Saison hat das noch gar nichts zu tun, das ist eine andere Baustelle.

                  Und natürlich haben auch die Genannten eine Rolle hier gespielt, das waren alles Kaderspieler. Spielpraxis haben sie halt allesamt kaum bekommen, aber das kennen wir ja auch schon von Klement und Förster. Generell hat der Club ein Händchen dafür Leihen völlig zu verkacken, schafft es dann aber erfolgreiche Leihen wie eben Medic und Rhein ebenfalls nicht zu nutzen… Man muss da einige interne Vorgänge und Abläufe nicht verstehen.

                • Beispiele wie Förster, Medic oder Rhein Spieler, die hier nicht aber woanders doch funktionieren, gibt es in jedem Profikader, da kann es viele Ursachen geben vom privaten Umfeld bis zu den Vorstellungen des Trainers, Umfeld..whatever. Den riesen Kader, den wir hatten werden wir uns erstmal nicht mehr leisten können.

                  Mehr Sorge macht mir aber schon der wochenlange Ausfall von Hübner, der operiert werden muß, das habe ich mir schon gedacht, Schulter hat man als Fußballer eigentlich gar nicht auf dem Zettel als Problemfeld, aber wenn doch mal was passiert, wie oben geschrieben eine extrem schmerzhafte und langfristige Sache. In der Innenverteidigung darf jetzt nicht mehr viel passieren.

  • 28 Grad bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit in Mainfranken. Gibt man jedoch „Flügelzehner“ bei Google ein, kommt sogleich Clubfans United. Während Sankt Pauli in Halbzeit eins den HSV dominierte, aber trotzdem nur 1:1 zur Pause.

    Antwort
  • Jacov Medic glänzt bei St.Pauli hinten in der Abwehr gegen den HSV und leitet auch noch vorne die Tore ein .

    Antwort
  • @xxandl, @Juwe

    Dass man den Kader reduziert hat, war natürlich zum einen notwendig. Das sehe ich wie @Juwe. Zum anderen sind wir definitiv nicht die einzigen, die dies aufgrund der Pandemie machen mussten. Es ist bei vielen aufgrund finanzieller Zwänge und anhaltender Unsicherheiten ein Nähen auf Kante. Nichts desto trotz müssen wir von unseren Verantwortlichen verlangen, dass dieses Nähen auf Kante gutgeht, die Ziele erreicht werden – zumal man sich mit Rebbe Verstärkung für die Kaderplanung geholt hat.

    Warum man Krätschmer in dieser Transferphase unbedingt noch hat ziehen lassen, sehe ich schon auch kritisch. Zumal Knothe noch etwas braucht, bis er wieder einsatzfähig ist.

    Ich stimme @xxandl zu in Sachen Medic und Rhein. Das waren erfolgreiche Leihen. Medic war in Wiesbaden Stammspieler, dies sogar in Liga zwei. Rhein war in Würzburg der kreative Part neben Sontheimer auf der Doppel-Sechs und wichtiger Bestandteil einer Aufstiegs-Mannschaft in Liga zwei.

    Dass Medic und auch Rhein trotz ihrer Weiterentwicklung hier nicht wirklich eine Chance bekamen, verstehe ich auch nicht. Das hat womöglich etwas mit Kontinuität auf der Führungsebebe und festen Strukturen zu tun – die Leihen wurden unter Palikuca gestartet und endeten, als Palikuca schon nicht mehr da war.

    Bei Red Bull wird man ganz genau wissen, was Krauß so treibt und wie gut er sich bei uns entwickelt. Insofern dürfte Krauß aller Voraussicht nach nächstes Jahr in der Bundesliga spielen – entweder bei Red Bull oder auf Leihbasis bei einem anderen Bundesligisten. Eine Verlängerung der Leihe bei uns in Liga zwei kann ich mir nicht vorstellen aktuell.

    Ergo: Man muss die verliehenen Spieler „screenen“, als wären sie noch im eigenen Kader. Doch dazu braucht es auch feste Strukturen und Kontinuität in der sportlichen Führung. Bornemann hatte die Entwicklung von Medic immer auf dem Schirm. Schließlich ist es auch „sein Junge“, den er im Sommer 2018 aus Kroatien nach Nürnberg holte.

    Antwort
    • Medic war bei Wiesbaden in Liga 2 sicher kein Stammspieler. Erst in Liga 3 ab Spieltag 3 war er das. In Liga 2 war er oft nicht im Kader.

      Antwort
      • Danke für Deine Korrektur. Hatte ich nicht auf dem Schirm.

        Nichts desto trotz hat sich Medic weiterentwickelt. Und der Club profitiert nicht davon.

        Antwort
      • Bei 8 benoteten Einsätzen hat er dabei 3 mal die 5 bekommen. Einmal wurde er sogar in Minute 37 vom Platz genommen. Sein Kickerschnitt lag in diesen bewerteten Einsätzen bei 3,94.
        Seine Konkurrenz waren Mockenhaupt und Mrwoca, die davor hauptsächlich in Liga 3 gespielt haben.
        In Liga hatte er einen Schnitt von 3,47, was ganz ok ist, aber deutlich nicht gut oder gar herausragend.
        Jetzt hat er vier Spiele für Pauli gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.
        Ich will ihn nicht schlecht machen, aber von einer erfolgreichen Leihe zu sprechen und das es komplett unerklärlich sei ihn abgegeben zu haben finde ich etwas übertrieben angesichts der Daten die ich kenne.

        Antwort
        • Nochmal, er hat bisher vier Spiele in Liga 2 gemacht für Pauli. Bisher hat er noch nicht über einen längeren Zeitraum bewiesen, dass er zweite Liga kann und das noch gut.
          Warten wir erstmal ab, wie er sich macht, bevor man den Stab über den Club bricht.
          Und ich meine insgesamt lagen wir nicht so falsch mit der Einschätzung von Talenten. Das „Fehler“ passieren ist wo anders auch so.

          Antwort
        • Du magst Recht haben. Wenngleich eine Weiterentwicklung nicht nur ausschließlich in kicker-Noten zu bewerten ist.

          Ich sag’s mal so, @Barney, ein Medic würde unserem Kader aktuell gut zu Gesicht stehen.

          Ob Medic für Sankt Pauli sowohl sportlich wie finanziell ein großes Ding wird, ist natürlich aktuell nicht zu beurteilen – klar.

          Antwort
            • Es braucht auch keine anderen Daten, weil wir ihn ja nicht zu Wehens Zweitliga-Zeiten abgegeben haben, sondern heuer im Jänner, wo er unumstrittener Leistungsträger in Liga 3 war. Also keine fünf Monate bevor St. Pauli die Ausstiegsklausel in einer kolportierten Höhe von 400k Euro für ihn gezogen hat.

              Also zu einem Zeitpunkt, an dem man eigentlich wissen musste, dass man mit Margreitter und Mühl nicht verlängern wird, verschenken wir einen Innenverteidiger.

              Genauso eben das defensive Mittelfeld, wo wir am Zahnfleisch gehen und wussten, dass Behrens im Sommer geht, verschenken wir Rhein nach Rostock. Rhein, der in Regensburg ein Unterschiedspieler war und der auch in Rostock sofort ein absoluter Unterschiedspieler war und ihnen mit zum Aufstieg verholfen hat. Gleichzeitig geben wir seinen Bankplatz Krätschmer – den wir dann im Sommer nach Saarbrücken verschenken.

              Das ergibt doch alles keinen Sinn. Und es ist eben *nicht* so, dass diese Leistungen nicht absehbar waren, denn genau diese Leistungen waren bei diesen beiden Spielern in den jeweiligen Leihen zu sehen…

              Antwort
    • Wenn ich noch kurz einen Gedanken äußern darf. 😉

      Wenn ein Singh in Regensburg sich mal entfaltet, weil die Gimbers und Wekessers alles um ihn herum wegsprengen wie einst Bud Spencer, dann sollte uns das nicht beschäftigen. Wenn ein Kerk mit seinen Standards in Osnabrück zeitweise wiederaufersteht, dann sollte uns das nicht beunruhigen. Ebenso wenig, wenn ein Behrens bei Hansa zur großen Figur wird.

      Aber wenn ein Medic mit erst 22 Jahren in der Anfangsformation des aktuellen Tabellenführers in Liga zwei steht und sich in den letzten Jahren klar weiterentwickelt hat, dann gibt das zu denken. Und ist einfach nur ärgerlich.

      Hecking muss Strukturen schaffen bzw. pflegen, dass solche Dinge nicht mehr passieren. Medic war beim Club unter Vertrag in einer Zeit, als in relativer kurzer Zeit drei Sportvorstände am Werk waren. So kann das nix werden, lieber Aufsichtsrat. Wir brauchen klare, gefestigte Strukturen – das Beispiel Medic zeigt das.

      Für Bornemann war Medic eine Entdeckung. Für Palikuca war Medic einen, den man mal verleiht. Für Hecking war Medic einer, der irgendwie verliehen wurde.

      Antwort
      • Was soll denn nicht mehr passieren? Es wird immer Spieler geben, die erst woanders aufblühen, das kann mit dem Zeitpunkt zusammenhängen, mit privaten Umständen, mit dem Trainer mit vielem. Kein Grund zur Sorge, was Medic angeht. Finde ich völlig normal. Was Singh angeht, zum einen vielleicht hat er dazugelernt, was die 2. Liga angeht, Zeit hatte er ja das zu verinnerlichen und vielleicht hat die Rolle, die Klauß bei uns von ihm erwartet hat ihm nicht gelegen. Könnte auch sein daß bei er bei uns keine so festen Strukturen vorfand in der Mannschaft wie in Regensburg, als Klauß völlig neu mit ihm zu uns kam quasi. Da war auch die ganze Mannschaft noch unsicherer.

        Wichtig ist doch, daß es bei uns jetzt zusammenpaßt und nicht was andere woanders tun, darum geht es und da scheint man auf dem richtigen Weg. Wichtiger ist doch, daß es mit Schindler scheinbar gut zu passen scheint, schade nur daß Hübner erstmal wegbricht mit der Schulter OP, da wäre doch für Medic kein Platz gewesen.

        Antwort
        • Wenn wir Spieler aufbauen, würde ich es schon begrüßen, wenn wir den Transfergewinn machen und nicht Wehen fünf Monate später. Aber gut, du findest es normal, also ist die Sache vom Tisch.

          Antwort
          • Ich glaube du hast es missverstanden, ich finde es normal und habe mit bemüht es lang und breit zu erklären, das Spieler nicht 1:1 überall gleich funktionieren oder den Durchbruch schaffen und dein Argument beißt sich selber. Ablöse also eine spürbare erhielten wir ja nur wenn er bei uns erfolgreich „wäre“, das war aber nicht der Fall, sonst hätten wir ihn ja vermutlich auch behalten.

            Antwort
            • Medic hat fei in Wiesbaden „funktioniert“. Und da er schon in Wiesbaden überzeugte, als er noch bei uns unter Vertrag stand, entwickelte sich Medic so, wie man sich das wohl einst vorstellte beim Club.

              Wenn man einen Spieler verleiht, dann gibt man ihn ja nicht ab, sondern man glaubt an ihn und gibt ihm Spielpraxis – um ihn dann, wenn es gut läuft, wieder zurückzuholen. Leihen ist kein Abstellgleis – sollte es zumindest nicht sein.

              Ob Medic durchstartet bei Sankt Pauli – kann sein, kann nicht sein. Der Club als „Entdecker“ von Medic hat allerdings keine Aktien mehr drin. Das sollte so wirklich nicht passieren.

              Und das, guter @Juwe, widerstrebt dem, was wir tun müssen, wenn wir irgendwann wieder die Wurst vom Innungsmeister vom Teller ziehen wollen. Wir müssen Transfererlöse erzielen. Günstig kaufen, entwickeln, teuer verkaufen. Bei Medic haben wir günstig gekauft, entwickelt -Ende.

              Antwort
              • Leihen ist in diesen Zeiten aber das bevorzugte Modell generell aus finanziellen Gründen des aufnehmenden Vereins und hat nicht nur perspektivische Gründe des abgebenden Vereins. Und wo spielte Wehen Wiesbaden, in der dritten Liga. Mir ist die Lösung mit den erfahrenen Hübner und Schindler lieber, da war für Medic keine echte Perspektive auf Spielzeit zu kommen.

                Und analog wie bei Rhein die Spieler haben ja auch eine eigene Planung manchen geht es dann nicht schnell genug und wollen von sich aus wechseln wenn dann ein Angebot kommt mit dem Vermerk bei uns spielst du auch. Das muß man ja genauso respektieren.

                Antwort
                • Ich finde die Lösung mit den erfahrenen Schindler und Hübner auch gut. Aber über was reden wir denn hier in unseren letzten Beiträgen? Genau: Wir reden über Kaderplanung. Und eine Kaderplanung geht doch über die Wunschformation hinaus.

                  Konkret: Hübner hat sich verletzt. Knothe ist schon lange verletzt. Krätschmer ließ man gehen. Aus diesem Grund sage ich, dass uns ein Medic derzeit gut zu Gesicht stehen würde. Den wir selbst entdeckt und entwickelt haben.

                  Und: Wenn wir einen Spieler scouten, fördern und entwickeln, in diesen Spieler somit investieren, dann sollten wir auch einen Transfererlös erzielen, wenn dieser den Club verlässt. Denn das ist das, was wir tun müssen.

                  „Grethlein sagte auf die Verpflichtung von Olaf Rebbe angesprochen, dass einer der Beweggründe für diese Personalie war, dass der 1. FC Nürnberg seine Transfererlöse steigern will und muss.“ (Nordbayern.de vom 21. März 2021)

                  Das heißt nicht, dass ich jetzt auf Teufel komm raus Hecking und Rebbe kritisiere – schließlich ging die Personalie Medic über den Schreibtisch von sage und schreibe drei Sportvorständen. Aber ich bin der Meinung, dass dies besser werden muss.

                • Das bevorzugte Modell sind Leihen sicherlich nicht, sie sind eher Ausdruck eines Systemversagens, in dem die großen Vereine sich die besten Talente möglichst früh sichern und als Anlageobjekte betrachten. Leihen zu großen Vereinen sind in erster Linie für das Umgehen finanzieller Sanktionen gedacht. Kaum jemand *will* leihen, wenn nicht gerade wie bei Liverpool 2-3 Innenverteidiger für genau eine Saison ausfallen.

                  Kritisiert wird hier aber nicht die Leihe, sondern der Verkauf während der laufenden Leihe, der Wehen kurz später ein massives Transferplus eingebracht hat, das normalerweise wir eingestreift hätten. Wobei ich durchaus finde, dass Medic auch für unseren Kader aufgrund seiner Vielseitigkeit eine Bereichung sein hätte können.

                  Und natürlich sind auch die Wünsche der Spieler zu berücksichtigen, aber halt nicht auf Kosten des Vereins.

                  @Fränkie: Bei einem der drei Sportvorständen spielt er jetzt ja eh wieder… 😉

                • Ich warte immer noch auf den besonderen Leihspieler des „alten Fuchses Hecking“ aus Mönchengladbach. Stattdessen kommt ein vertragsloser Ex-Hannoveraner Oldie aus Russland a la Sorg. Nunja.

                • @Xandl

                  Medic ist ein Bornemann-Bursche. Dass Bornemann einen anderen Bezug zu „seiner Entdeckung“ hat als ein Palikuca, der ihn lieblos verliehen hat, ist doch klar.

                  Im Nachhinein hübscht Medic die bescheidene Transferbilanz von Bornemann bei uns auf. Ishak war ein starker Transfer. Und Medic mirwegen. Ansonsten war das aber nicht soooo toll, was Bornemann holte.

                  Von Palikuca kam dann aber noch weniger, deutlich weniger. Gut also, dass Dieter Hecking da ist. 😉

                • Mich erinnert das eher an Brecko. Der hat immerhin ganz gut funktioniert 😉

                • @Optimist

                  Oder an Djakpa.

                  Den übrigens auch Bornemann holte – dieser Bornemann, Du, eieiei.

                • @fränki: vergiss nicht Perreira und Misidjan (für dessen unglückliche Verletzungsgeschichte Bornie ja nichts kann), also soo schlecht war das zunächst nicht. Nur in der Bundesliga-Winterpause hat er dann total versagt (oder sich verzockt). Das bleibt dann eben hängen.

                  btw: ich hätte Djakpa behalten 😉

                • Du hast Recht, @Optimist.

                  Ich korrigiere mich. Bornemanns Transferbilanz war nicht bescheiden, sondern eher durchwachsen.

                  Diese Ivo-Ilicevic-Sache nährt ein Narrativ. Aber trotzdem ärgerlich, was er da machte oder besser gesagt nicht machte.

                  Vorbei. Vergangenheit. Zweinull gegen Düsseldorf.

  • Nach dem Bekanntwerden der Hoffenheim Klausel relativiert sich auch die Ablöse für Hack. Angeblich kassiert Hoffenheim von allen Ablösezahlungen, die über 1 Million hinausgehen die Hälfte. Deshalb ist es absolut sinnvoll eine niedrige Grundablöse zu vereinbaren und dafür hohe Nachzahlungen.

    Es ist nicht alles, wie es auf den ersten Blick scheint. Ich vermute sogar, hier wurde sehr clever verhandelt!

    Antwort
    • Und du glaubst ernsthaft, dass sie von den Nachzahlungen nicht auch die Hälfte bekommen? Du machst deinem Namen alle Ehre.

      Antwort
      • Keine Ahnung, vielleicht spielt es eine Rolle ob die Zahlung „Ablöse“ heißt.

        Warum sollte man es sonst so verklausuliert vereinbaren?

        Antwort
        • Ich nehme mal an, dass Bielefeld im Falle des Klassenerhaltes nochmal ordentlich nachlegen muss und wir ansonsten Pech gehabt haben. Wüsste nicht, was wir sonst leistungsbezogenes mit denen ausgemacht haben sollten.

          Antwort
          • Vielleicht gestaffelt nach Einsätzen? Je 5 Einsätze gibt es 100.000 drauf, oder nach 20 Einsätzen gibt es noch 500.000….

            Da gibt es doch unendlich viele Möglichkeiten…

            Antwort

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