Überschriften

Wie beginnen?

Das fängt schon bei der Überschrift an.

Uhrenvergleich…

…böte sich an. „Worumm hoddn der Bleedl soo long noochschbilln lossn?“, empörte sich Alfred (klick) gestern Abend in der Kneipe. „Fimf Minuudn Noochschbilldsaid! Woor dess ja scho vill zu vill, obba dann lässda sogoor fassd siem Minuddn noochschbilln…“

Ich nahm einen Schluck aus dem Pilsglas.

„…Bai demm iss doch die Uhr noochganga?“

„Dafür scheint seine Uhr in der ersten Halbzeit vorgegangen zu sein“, merkte Hannes (klick) an. „Als er abpfiff, zeigte die Sky-Uhr 43 Minuten und 30 Sekunden. Vielleicht hat er die anderhalb Minuten ja zum Schluss noch draufgelegt.“

„Ja“, sagte ich, „irgendwas hat mit der Zeitmessung nicht gestimmt. Sieben Minuten Nachspielzeit, ohne dass es längere Unterbrechungen gegeben hat! Und dann segelte ein Ball nach dem anderen in den Club-Strafraum. War mal wieder nicht auszuhalten. Jedes Mal diese Nervenstrapaziererei…“

„Wallsa sich nuch a Door aigfangd hamm. Wallsa sich bleed auskondan hamm lassn. Wenni zwaanull fiehr, lossi mi doch nedd zehn Minuddn voor Schluss soo bleed auskonndan. Doo mussi halld dann a weng voorsichdicha schbilln. Doo derfi halld dann nimma soo aufriggn. Doo bringi doch na Geechna nedd nuch amoll ins Schbill. A Wunnda, dass da Glubb nedd nuch na Ausglaich gfangd hodd, a Wunnda iss dess! Doo hossd drauf waddn kenna, dass si da Glubb in da Nochschbilldsaid nuch aans aifengd…“

Womit wir bei Überschrift Nr. 2 angelangt sind:

Es ist nicht passiert

Dass es nicht passiert ist, war nur bedingt dem Abwehrgeschick der FCN-Verteidiger geschuldet. Wer so unter Druck steht, wer keinerlei Spielkontrolle mehr hat, hat gar nicht die Möglichkeit, alles wegzuverteidigen. Da ist dem Zufall Tür und Tor geöffnet. Da braucht man Glück, schadlos über die Runden zu kommen, und genau dieses Glück hatte der Club, als in der 95. Minute ein Ball gegen den rechten Pfosten des von Mathenia in einigen Szenen stark gehüteten Tores krachte. Wäre der Ball im Tor gelandet, hätte man sich einmal mehr kurz vor Toresschluss (klick) um den Ertrag einer besonders in der zweiten Halbzeit bis zum Gegentor durchaus ansprechenden Leistung gebracht gehabt. Zu loben sind die ersten fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff, in denen unsrere Mannschaft mächtig Dampf machte, den KSC in der Defensive festnagelte und mehrmals in arge Verlegenheit brachte. Der Treffer zum 1:0 in der 50. Spielminute war mit Wucht erzwungen. Und wohl auch mit taktischem Geschick, was zu Überschrift Nr. 3 überleitet:

Links überladen

In der Grundformaltion…

Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg

vom 27. 8. 2021

MATHENIA

VALENTINI                SCHINDLER                SÖRENSEN                HANDWERKER

GEIS

KRAUß                           TEMPELMANN

MÖLLER-DAEHLI

SHURANOV                           DOVEDAN

Spielbeginn:

18 Uhr 30

…agierte Krauß auf der rechten und Tempelmann auf der linken Position in der Raute vor dem aufmerksamen und passsicheren Sechser Geis und hinter dem gewohnt agilen, stets die Position wechselnden Mats Möller-Daehli (im Folgenden MMD). In den Minuten nach der Pause – und ich überlasse es dem Urteil des geneigten Lesers, ob das, was ich jetzt sage (ausführe…), Anweisungen des Trainers entsprach oder nur dem Bestreben des Autors, fachmännisch zu brillieren, entspringt – hielten sich MMD und der rechte Achter Krauß vorzugsweise auf dem linken Flügel auf, was sich bei der Entstehung des 1:0 auszahlte: MMD schickte Krauß steil, Krauß flankte nach innen, der linke Achter Tempelmann scheiterte im ersten Versuch am Torwart und köpfelte den Ball im zweiten Versuch ins Netz.

War diese Achterrochade geplant (man hätte ja auch mit dem etatmäßig links postierten Tempelmann links überladen können)? Steckte dahinter vielleicht die Auffassung, dass Tempelmann besser zum in den Strafraum rückenden, den Abschluss suchenden Achter taugt und Krauß eher zum Vorbereiter?

Aber vielleicht war alles ja nur bloßer Zufall:

„Tempelmann!“, schreit der Mann im Fernseher, „Tempelmann! Tor! 1:0 für den 1. FC Nürnberg…“

 

„Krauß auf dem linken Flügel? Wie kommt denn der da hin?“

 

„Vielleicht hat er sich verlaufen.“

Über links wurde auch das 2:0 eingeleitet, das Shuranov nach einer Flanke von Handwerker unter tatkräftiger Mithilfe eines KSC-Verteidigers per Kopf erzielte (74. Minute). Hätte unsere Mannschaft in der Schlussphase nicht den nicht unbedingt in der Luft liegenden Anschlusstreffer, nach dem sie vollständig den Faden verlor, hinnehmen müssen, hätte die Überschrift…

Souveräner Sieg der Gastgeber

…lauten können. So aber lautet Überschrift Nr. 4:

Hauptsache gewonnen

Zweifelsohne besser als…

Club verspielt 2:0-Führung auf den letzten Drücker

…doch weit entfernt von…

FCN präsentiert sich als stabiles Gefüge.

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

62 Gedanken zu „Überschriften

  • Mir gefällt am besten eine Überschrift aus deinem Text, leicht abgewandelt.

    Hat sich der Club verlaufen?

    – Die Erfolgsserie des FCN hält an. Die Nürnberger nun auf Platz 5, in 16 von 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Und diese eine Pleite können sie im Pokal bald wettmachen.

    #ClubbleibtaufKurs

    Antwort
  • „Vielleicht hat er die anderhalb Minuten ja zum Schluss noch draufgelegt“

    Dazu hätte ich an die Regelkundigen unter uns die Frage, ob das so überhaupt korrekt gewesen wäre. Oder hätten die knapp 2 Minuten direkt nach der Pause vor der 2. Hälfte extra an- und abgepfiffen werden und danach der Seitenwechsel erfolgen müssen? Müsste das nicht vom Schiri so angesagt und über die Stadionsprecher öffentlich mitgeteilt werden?
    So hat’s (nicht nur für den Sky-Kommentator) so ausgesehen, der Schiri erfreue sich am KSC-Sturmlauf, tut alles, damit für die Badener der Spielfluss nicht verloren geht und schaut mal, ob ein Schleusener wieder in einer 96./97. Minute zuschlägt.

    Und weil wir grad bei Regelfragen sind: Ist es eigentlich regelkonform, dass ein schnell ausgeführter Einwurf dem Gegner die Chance zum Spielerwechsel nehmen darf? Hätte Alt nicht das Spiel unterbrechen müssen, um den FCN-Wechsel zu gewährleisten?

    KSC-Trainer Eichner hat in besagter Szene in der 90. Minute den ins Aus trudelnden Ball aufgenommen und dem eigenen Spieler zugeworfen. Der hat dann den Ball sofort eingeworfen und somit die Einwechslung verhindert. Es gab lautstarkten Protest von der FCN-Bank.

    Ähnlich war’s dann nochmal Minuten später, als Mathenia (denn ich übrigens besser gesehen hab, als die CU-Benotung; der war am Ende Turm in der Schlacht und hat sogar glasklaren Fouls im Fünfer getrotzt) einen Wechselwunsch andeutet, Alt aber auf die Ausführung des Abstoßes besteht.

    Was sagt da eigentlich das Regelbuch?

    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat sich der Schiri damit nicht neutral verhalten (und müsste genaugenommen deswegen gesperrt werden), weil er
    a) den legitimen Versuch, den Spielfluss des Gegner zu unterbrechen, unterbunden hat (und das macht jede Mannschaft auf diesem Erdball bei eigener Führung kurz vor Schluss) und
    b) eine mögliche Verletzung eines FCN-Spielers durch Überlastung (wir erinnern uns ans Paderborn-Spiel, wo MMD ausgewechselt werden musste, weil der Muskel „zugemacht“ hat; von außen gesehen hat man nix) in Kauf nimmt.

    Würde deswegen ein FCN-Spieler kurz vor der Auswechslung bei einem ggf. notwendigen Sprint eine Muskelverletzung erleiden, wie wäre da eigentlich die Haltung von Verein und DFB/DFL?

    Besten Dank für die Antwort und eure Einschätzung!

    Antwort
    • Der Schiri wurde vom Kicker für seine „Leistung“ (also für das, was er sich da geleistet hat) sogar mit einer 1,5 belohnt. Die haben vermutlich ein anderes Spiel gesehen…

      Antwort
      • Kann sein, nachdem der Kicker-Mensch auch den Namen von Breithaupt in der Pressekonferenz nicht wusste und eine wirklich irrsinnige Eckenfrage gestellt hat.

        Antwort
      • Der Kicker ist auffällig oft Anti-Club eingestellt. Das hängt vielleicht mit der historischen Entscheidung in den 20er Jahren für seinen Standort in der damaligen Fußballhochburg Nürnberg zusammen.

        Antwort
      • Naja, eigentlich find ich es ganz gut, dass im Spiel ne „gesunde“ Härte möglich ist. Ich mag das Rumgekugel auf dem Rasen nicht, wenn der Gegner nur hustet. War am Freitag halt schwer für unsere „Leichtgewichte“ MMD und Dovedan. Aber gut anzuschauen war das Spiel mit dieser Linie eigentlich schon.

        Nur die letzte Viertelstunde hatte ich das Gefühl, Alt hat ne Nachricht aufs Ohr bekommen, ab sofort gar nicht mehr zu unterbrechen, egal was passiert.

        Ich hab übrigens als alter Drei-Fragezeichen-Fan das „Rätsel um die verschwundene Zeit“ gelöst.
        Bei 37:49 Uhr springt die Sky-Uhr mit der Einblendung der Gelben Karte für Hofmann zurück auf 35:48 Uhr.
        Es war also weder die Stadionuhr kaputt, noch der Schiri verantwortlich. So fair muss ich dann schon sein – dafür kann Alt nix…

        Antwort
  • Heimspiele gehören gewonnen. Das war 3 Jahre nicht der Fall und wird jetzt gerade erfüllt.

    Solange das so bleibt, sehe ich keine Kritikpunkte.

    Antwort
  • Meine Überschrift lautet: „Geht doch, FCN!“

    Ich bin nicht pessimistisch und freue mich über jede Verbesserung beim Club, vor allem aber über gute Spielergebnisse und Punkte, Punkte, Punkte.

    Antwort
  • Das Transferfenster schließt bald. Tut sich beim Club noch etwas? Geht ein Stürmer, vielleicht sogar Schäffler? Der paßt am wenigsten zum angedachten Fußball unseres Trainerteams und hat damals bei Duisburg schon mannschaftsinterne Probleme bereitet, wie mir ein dortiger Insider berichtet hat.

    Antwort
    • Was hat Manuel Schäffler denn verbrochen? Damals, vor 10 Jahren (!), als Leihspieler beim MSV Duisburg.

      Bitte um Fakten. Danke.

      Antwort
      • Sagt Schäffler doch selber, dass er als junger Spieler nicht so sonderlich angenehm war und er seine Zeit gebraucht hat, um sich und seine Art und Rolle im Fußball zu finden. Ist also jetzt nicht überraschend, wenn er früher mal angeeckt ist.

        Antwort
        • Stimmt. Ganz genau. Hat er selbst gesagt. Insofern ist es auch kein „Insider-Wissen“.

          Und: Weil Schäffler früher vor 10 Jahren als junger Mensch mal „angeeckt“ sei beim MSV Duisburg, würde dies einen Verkauf 10 Jahre später plausibel machen?

          Sorry. Was ist denn das für eine Logik und Argumentation.

          Oder gibt es wirklich Anzeichen, dass Schäffler auch aktuell aneckt? So nämlich könnte man Deine intervenierende Antwort interpretieren, @Florian…

          Antwort
            • Klar, muss ihn das wurmen. Zumal er in Wiesbaden die Hauptrolle spielte.

              Ob man jedoch spekulieren muss, dass er wie vor 10 Jahren obdessen „mannschaftsinterne Probleme“ bereiten könnte, halte ich dann doch für sehr fraglich.

              Außer es ist nicht nur eine Spekulation. Was ich nicht beurteilen kann als Nicht-Insider. Ich kann maximal versuchen, ein bisschen zwischen den Zeilen zu lesen…

              Antwort
  • Warum soll Schäffler am wenigstens zum angedachten Fußball passen, wie kommt man auf solche Gerüchte? Schäffler ist ein Typ Boxstürmer, Stoßstürmer, wo sie alle jammern bis hin zur Bundesliga, daß es die in Deutschland nur noch selten gibt. Er hat eben auch starke Konkurrenz mit dem Young Guns die auch treffen, das ist doch absolut ok wenn man vorne durchrotieren kann, welche Konstellation am besten zum Gegner paßt oder im Spiel noch echte Optionen bringen kann.

    Antwort
    • Na ja – soooo stark ist die Konkurrenz der Borkowskis und Shuranovs im Ligadurchschnitt aber noch nicht. Fakt ist einfach, dass Schäffler nach den ersten 10 Spielen kein gutes Spiel – zum Teil auch aufgrund von Verletzungen – mehr gemacht hat,

      Antwort
      • Krasse Fehleinschätzung von Shuranov und Borkowski. Respekt, so daneben muss man erst mal liegen.

        Antwort
      • Das heißt also es gibt keine Transfers mehr, im Dunstkreis der ersten Mannschaft. Also bleibt dann auch Dovedan. Man würde sich zwar tolle Backups für MMD oder Geis wünschen, aber das ist klar, daß das inzwischen nicht mehr leistbar ist. Das können sich nur absolute Spitzenclubs leisten. Die kaufen dann sogar einfach die Konkurrenz leer.

        Antwort
        • Das ist auch meine Sorge falls MMD einmal ausfällt gar länger, wirds dünner was die Spielkultur und Momente nach vorne angeht.

          Antwort
  • Ich frage mich schon, für was man einen Rebbe geholt hat und jetzt bezahlt, wenn wir doch eh keine Luft für Transfers haben. Es ist uns offenbar nicht einmal gelungen, Spieler, die unser Budget belasten, aber nicht entsprechend Leistung abliefern, zu verleihen. Das hätte Hecking ohne Rebbe auch geschafft.

    Antwort
    • Ernstgemeinte Frage: Wen hätte man denn verleihen sollen? Außer Rosenlöcher und Latteier kommt niemand in Frage, allein schon, weil ein Raustransfer bedeutet hätte, dass – eingedenk von Langzeitverletzungen – die doppelte Besetzung nicht mehr zu halten ist. Und sollte mit „Budget belasten, aber nicht entsprechend Leistung abliefern“ jemand wie Dovedan gemeint sein (jemand anders fiele mir ehrlich gesagt nicht ein), dann ist die interne Bewertung seiner Leistungen – jenseits dessen, dass man ihn wegen Vertragslaufzeit eh nicht verleihen kann – definitiv eine andere.

      Antwort
    • Marcus Mann von Hannover 96 sagte gestern im „Doppelpass 2. Bundesliga“, dass 7 von 10 Neuzugängen zum Trainingsstart noch nicht da waren. Mann führte dies unter anderem als Begründung an, warum Hannover den Start in die Saison vermasselte.

      Beim 1. FC Nürnberg hatte man die Band dieses Mal sehr zeitig zusammen. Das war auch das Ziel von Dieter Hecking und Olaf Rebbe. Laut Medienberichten sei man gerade auch bei Christopher Schindler sehr früh am Start gewesen – was auch sinnvoll gewesen sei aufgrund großer Konkurrenz. Doch Rebbe habe Schindler für das „Projekt Nürnberg“ überzeugen können.

      Ich kann die Arbeit von Olaf Rebbe auch nur anhand von Medienberichten beurteilen. Aber Deine Frage, @Andre, warum man einen Olaf Rebbe geholt hat und auch noch bezahlt, ist ganz einfach zu beantworten, wenn man es denn beantwortet haben will.

      Was das Verleihen von Spielern anbelangt, kann man @Florian nur vollauf zustimmen.

      Antwort
      • Rebbe zu kritisieren weil kurz vor Schluß keine Panik Transfers kommen, halte ich für falsch für mich ist es eher ein Zeichen für Augenmaß. Ich finde seine Verpflichtung nach wie vor gut, weil die wenigen Transfers immer besser passen im Vergleich zur Vergangenheit. Und es ist auch ein Zeichen, daß man dem jetzigen Kader vertraut dh. ja nicht, daß er arbeitslos ist, ich glaube um ein funktionierendes Scouting System zu unterhalten wird enorm viel Arbeit im Hintergrund laufen, die gar nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Zudem wurden ja glaube ich einige Scouts freigestellt aus den Vorjahren. Ich finde uns gut aufgestellt mit Hecking, Rebbe ja und vor allem Klauß.

        Zu Klauß es ist beim Club auch nicht so häufig der Fall mit dem selben Trainer in ein 2. Jahr zu gehen auch da sehe ich Kontinuität, die Früchte tragen wird, weil die Spieler immer weiter sein System automatisieren werden und sich nicht ständig auf ein neues einstellen müssen. Mein Gefühl sagt mir wir werden ihn auch ein 3. Jahr sehen und wir haben mit ihm einen der talentiertesten jungen Trainer im Land.

        Also kurzum Kontinuität im Kader und keine wilden Wechsel und Panikverpflichtungen, Kontinuität im sportlichen Vorstand und auf der Trainerposition ich meine man sieht schon erste Früchte durch mehr Stabilität und enge Spiele am Ende auf seine Seite zu bringen. Da paßt jetzt etwas zusammen im Vergleich zu den letzten Jahren nach dem erneuten Abstieg. Ich sehe jetzt keinen Grund das schon wieder in Frage zu stellen oder Fehler zu suchen.

        Antwort
    • Lustig.
      Jahrelang wird immer kritisiert, dass wir den Kader nicht zum Saisonstart beisammen haben, geschweige denn zum Start der Vorbereitung. Und rumgemotzt, dass viele Spieler erst spät geholt werden und man sich nicht einspielen kann. Stichwort „sich öffnenden Türen“.

      Und jetzt hat man mal genau das, was alle immer haben wollen, Transfers frühzeitig fest gemacht, kann sich über die Vorbereitung hinweg schon gut einspielen, startet auch sehr gut in die Saison…

      Und dann wird gemotzt, dass man am Deadbrain Day keine überteuerten und fragwürdigen Transfers mehr tätigt…

      Genau mein Humor.

      Antwort
    • Noch als Zusatz:
      Man sollte sich auch mal die Bilanz der Transferperiode anschauen.
      Mit MMD hat man unseren Mittelfeldmotor weiterverpflichtet, das auch frühzeitig vor Beginn der Vorbereitung festgemacht.
      Schindler ist schon jetzt absoluter Leistungsträger, trotz der Vorgeschichte mit seinem Knie, wodurch er die ersten beiden Spiele verpasst hat.
      Hübner hätte diesen Status wohl auch, wenn er sich nicht verletzt hätte – dass er eine Unterstützung ist, hat er in den ersten beiden Spielen, die er noch bestritten hat, aber schon gezeigt.
      Mit Duman hat man schon weit im Frühjahr einen noch jungen und talentierten Spieler geholt, ein Transfer der Marke Leibold/Möhwald
      Mit Tempelmann ebenfalls eine sinnvolle Kaderergänzung geholt.
      Haben alle schon ordentliche Einsatzzeiten bekommen.
      Einzig Fischer ist bislang trotz sehr guter Eindrücke aus der Vorbereitung recht außen vor.
      Rausch kann man noch nicht beurteilen (ups, siehe da, wir haben ja doch spät in der Transferperiode noch was gemacht und einen Spieler für eine notorisch unterbesetzte Position geholt…)

      Und auf der Abgabenseite:
      Wir haben KEINEN Leistungsträger verloren.
      Es wurden zahlreiche z.T. teure Spieler abgegeben, die für uns keine Hilfe mehr wären.
      Man konnte eine recht hohe Ablöse für einen verliehenen, verletzten Spieler erzielen.
      Mit Hack hat man einen Spieler abgegeben, der eigentlich ein Topspieler in der zweiten Liga sein müsste, aber sich in unserem System nur sehr bedingt einbringen kann. Ob die Ablöse angemessen ist, darüber kann man streiten, wobei zuoberst die Frage steht, wie hoch diese überhaupt ist (tm berichtet von 2-3 Mio)

      Für eine erste Bilanz ist das doch sehr positiv zu sehen. Ich würde behaupten, eine der besten seit einigen Jahren, insbesondere in Anbetracht der Umstände.
      Klar, für eine endgültige Beurteilung ist es noch zu früh, es bleibt abzuwarten, ob sich das alles so gut weiterentwickelt.
      Aber Stand jetzt sehe ich doch nur sehr wenig Anlass für Kritik.

      Antwort
      • Ich finde zwar auch, dass die Mannschaft ganz gut steht, aber warum sollte man denn keine Kritik mehr üben dürfen!?
        Rausch war für mich unnötig wie ein Kropf, den hätte man als Vereinslosen immer noch holen können, wenn Rosenlöchers Leihe fix gewesen wäre.
        Jetzt haben wir 3 auf der Position.

        Antwort
        • habe das ja neulich schon geschrieben, ich finde die Personalie Rausch sehr passend bis gut. Wir hatten doch gar keinen sinnvollen Backup links und der Mann hat 246 Erstligaspiele! ich glaube da ist sogar Überraschungspotential, wenn er wiederl richtig fit ist und die Vorstellung von Klauß auf dem Platz verinnerlicht hat. Nicht sofort aber ich glaube im Lauf der Saison wird uns Rausch noch überraschen. Ich finde sowieso als vorher vereinsloser Spieler ist er überraschend schnell in den Kader gerutscht.

          Antwort
        • Klar, Kritik an sich ist immer erlaubt.
          Aber auch nicht immer sinnvoll, man muss jetzt auch nicht immer das noch so kleinste Haar in der Suppe suchen. Da stellt sich dann irgendwann auch die Frage, was ist berechtigte Kritik bzw. wo hört diese auf und wo fängt grundsätzliches Rumgenörgel und Kritisieren um des Kritisierens Willen an. Bei der „Kritik“ von Andre muss man sich diese Frage doch sehr stellen.

          Ich finde, man hat angesichts der Umstände sehr umsichtig agiert, so dass wir erstmals seit langem wieder WIRKLICH auf eine sorgenfreie Saison hoffen können und eher nach oben schielen können als mit Grummeln im Bauch nach unten blicken müssen.

          Die Geschichte mit Rosenlöcher ist sicher unglücklich gelaufen, aber davon geht die Welt nicht unter, ist ja jetzt nicht gerade eine Schlüsselpersonalie. Wie genau die Abläufe dabei waren, weiß man allerdings auch nicht. Man kann sicherlich nicht sagen, dass man auf Rausch einfach hätte verzichten können, wenn man den erfolgreichen Abschluss der Leihe abgewartet hätte – in etlichen Medien wird es vielmehr so berichtet, dass erst dadurch Rosenlöcher überzeugt wurde, der Leihe zuzustimmen.
          Kann ja durchaus sein, dass man Rosenlöcher die Rolle (noch) nicht zugetraut hätte bzw. auch Sorge hatte, dass man Rausch nicht bekommen hätte, wenn man noch länger gewartet hätte, auch als Reaktion auf einen etwaigen Handwerker-Abgang.
          Weiß man alles nicht so genau. Auffälllig ist jedoch zumindest, dass Rosenlöcher lediglich im Pokal im Kader stand, sonst aber nicht.

          Antwort
  • Ehrlich gesagt verstehe ich Momentan nicht warum man hier unbedingt ein Haar in der Suppe finden will .Ausgerechnet jetzt wo es einigermaßen läuft und es langsam wieder Spaß macht dem Club zuzuschauen

    Antwort
  • #Leseempfehlung

    In guter Erinnerung ist mir noch „Spieltage“ vom Sportjournalisten Ronald Reng, in dem er Heinz Höher ein biographisches Denkmal setzte, dabei Heinz Höher in all seinen Facetten zeichnete und dem romantischen Clubfan die schon fast vergessene Frage zurück holte: Was hätte damals alles entstehen können, wenn…

    Dieser Ronald Reng hat nun ein Buch veröffentlicht, in dem er 3 Jungs 10 Jahre auf ihrem Weg zum Fußballprofi begleitet hat. Zwei Jungs sind dabei im NLZ des Clubs, einer in Fürth.

    Am Ende wird es einer der drei schaffen. (Marius Wolf, BVB, Pokalsieger mit Frankfurt, geboren in Kronach).

    Titel des Buches: Der große Traum

    https://www.piper.de/buecher/der-grosse-traum-isbn-978-3-492-07099-7

    https://www.fr.de/sport/ronald-reng-erzaehlt-in-der-grosse-traum-die-geschichte-von-ex-eintrachtspieler-marius-wolf-beim-pokalfinale-gegen-bayern-90873171.html

    https://www.br.de/nachrichten/sport/zwei-weissenburger-jungs-traeumen-von-der-profi-fussball-karriere,SfubJKM

    Vielleicht schreibt Ronald Reng irgendwann auch eine Geschichte über den FCN.

    Überschrift:
    25 – Der lange Weg zurück

    (Natürlich mit doppelter Lesart, die eine steht für den langen Weg zurück des FCN zum etablierten Bundesligisten. Die andere hat was mit der Zahl zu tun.)

    Antwort
    • Wer weiß, wie lange dieser Weg wird…

      Das Transfer Fenster verlief so gut wie lange nicht, bei Start der Vorbereitung hatten wir im Prinzip die Mannschaft zusammen und ansonsten herrscht weitgehend Kontinuität. Zwar haben wir die IV ausgetauscht, doch ist mit Sörensen ja trotzdem noch eine Konstante geblieben. Und er wird unter Führung der erfahrenen Recken auch immer besser…

      Wir sind schon ziemlich eingespielt, weil wir endlich mal den Trainer behalten haben und man erkennt auch, dass er die Spieler besser machen kann. Bestes Beispiel ist Johannes Geis, der den Transfer eines 6ers überflüssig macht, weil er selbst in die Rolle des idealen 6ers hineinwächst. Vielleicht bringt Robert Klauß ja sogar noch Dovedan auf Kurs.

      Größtes Problem sehe ich derzeit noch bei unseren Außenverteidigern, die im Ligavergleich nur durchschnittlich sind. Aber ich habe das Gefühl, dass Handwerker ein wenig auf dem aufsteigenden Ast ist. Und Valentini spielt bislang auch besser als letzte Saison.

      Da kann was schönes entstehen…

      Antwort
      • Ja schon und dennoch muss man sich ganz tief und fest wünschen, daß unsere erste Reihe von langwierigen Verletzungen verschont bleibt. Für einige Schlüsselspieler kommt man ob der vorhandenen Kaderalternativen eher ins Stirnrunzeln. Aber das ist halt das normale Leben eines bisher unterdurchschnittlichen Zweitligisten.

        Antwort
        • Stimmt.

          So wurde beispielsweise Fürth vergangene Saison weitestgehend verschont vom Verletzungspech. Ein David Raum zum Beispiel spielte ganze 34 Mal. Ein Stach stand 30 Mal auf dem Feld.

          Der „kicker“ schrieb vor dem letzten Derby Folgendes:
          „Diese Absprache fehlt den Nürnbergern derzeit, was auch an den Langzeitverletzten Felix Lohkemper, Robin Hack und Pascal Köpke liegen mag, in der Summe kommen die drei Akteure auf 19 Scorerpunkte bei insgesamt 35 Einsätzen. Besonders Lohkemper tauchte immer wieder im Strafraum auf, wo er 88 Prozent seiner Schüsse abgegeben hat…
          …Durch Verletzungen fehlen also auch bei Nürnberg Spieler, die die Laufwege in den Strafraum suchen und gefährlich werden können. Fürth hingegen musste diese Saison kaum auf Leistungsträger in der Offensive verzichten. Einzig Emil Berggreen fehlte den Kleeblättern über längere Zeit. Entsprechend eingespielt agieren die Kleeblätter im Offensivspiel.“

          Um eine erfolgreiche Saison zu spielen, braucht es also auch Glück. Dieses hatten wir nicht in der vergangenen Saison.

          Antwort
          • Nur mal aktuell ein Beispiel:

            Innenverteidigung:
            – Sörensen
            – Schindler (2x Kickerspieltags-
            bestenliste)
            – Suver
            – Hübner (Schulterverletzung, Rückkehr unbekannt)
            – Knothe (Sprunggelenksverletzung, Rückkehr unbekannt)

            Antwort
            • Laut Medien könnte Hübner im Oktober zurückkommen, Knothe trainiert schon seit ein paar Wochen individuell.

              Mit Suver und womöglich Knothe würden zwei Jungs aus dem eigenen Talentschuppen bereitstehen. Nach Aussage von Hecking traue man ihnen dies auch zu. Und wenn man es ihnen zutraut, muss man sie auch fordern – falls nötig.

              Allerdings, das seh ich auch so, macht das schon Sorgen in der Innenverteidigung. Pech, dass sich Hübner, der einen guten Eindruck machte, sich an der Schulter verletzte.

              Dass man Krätschmer gehen ließ nach Saarbrücken, halte ich für kritikwürdig. Denn so viel dürfte dies finanziell nicht gebracht haben. Krätschmer stand am vergangenen Wochenende in Würzburg in Saarbrückens Startformation (kicker-Note 3,0).

              Antwort
              • Krätschmer hatte keinerlei Aussicht auf Spielzeit, war IV5 und ZM~9 in der Rangordnung, dazu war man sich auch relativ klar, dass er das geforderte Zweitliganiveau nicht dauerhaft hat. Wenn man dann bedenkt, dass man in der Innenverteidigung zur Not noch einen litauischen A-Nationalspieler mit Benas Satkus (jetzt wieder auf Länderspielreise) hat und Nikola Komljenovic (nicht nur weil er Stepanovics Enkel ist) ein klarer Lichtblick in der U21 ist, muss man eben sagen, dass Krätschmer nicht zum Zuge gekommen wäre. Krätschmer ist halt auch keine 19 oder 20 mehr ist, sondern 24, also auch nicht mehr im klassischen Talentalter.

                Antwort
                • Danke für den Einblick.

                  Ich hatte eigentlich einen recht ordentlichen Eindruck von Krätschmer in den Testspielen. Was aber absolut uninteressant ist im Vergleich zur Expertise von Fachleuten, die ihn täglich sehen.

                • Den hatte ich auch, das Problem ist, dass in den meisten Testspielen mit deutlich geringerem Pressing und deutlich geringerer Intensität und Konsequenz in den Zweikämpfen gespielt wird. Innsbruck hatte beispielsweise in dem Testspiel gegen den FCN nen Wert von 40 zugelassenen Pässen des Clubs pro eigener Defensivaktion. Da hat man einfach genug Zeit und mit genug Zeit schaut natürlich jeder gut ausgebildete Spieler gut aus. Seh auch nicht so, dass er nicht in den Zweitligafußball reinwachsen kann, aber der Sprung von Schweinfurt zu den Profis in Nürnberg war einfach zu hoch. Wie schwer das ist, sieht man auch an Leuten wie Schleimer, die absolute Unterschiedsspieler sind in der Regionalliga, aber in der Zweiten Liga nicht mal in den Kader kamen und auch in Liga Drei kaum Minuten hatte. Wenn in Saarbrücken nicht derzeit viele Innenverteidiger (schwer) verletzt wären (Erdmann Kniereizung, evtl. längere Sperre wegen rassistischer Äußerungen folgend, da ist heute Verhandlung; Zellner Außenminiskuseinriss; Uaferro Achillessehnenriss) würde Krätschmer da auch keine große Zeit sehen, so aber kann er halt vom Pech der anderen profitieren und neben Manuel Zeitz (auch mal beim Club, damals noch deutlich weiter vorne eingesetzt) spielen.

              • Knothe hat heute beim Test gegen den VfB (leider 0:3 verloren) schon wieder eine Halbzeit gespielt. Der dürfte also bald zurück sein.

                Antwort
    • seit Jahren… 😉

      das ist jetzt gerade mal ein halbes Jahr, dass sich Geis tatsächlich zu dem 6er entwickelt, der er sein könnte. Als er zu uns gekommen ist, war er das noch nicht.

      Aber ja, inzwischen darf er sich als gute interne Lösung bzgl. der Suche nach einem starken 6er bezeichnen 😉

      Antwort
      • Die Position hat er schon in Schalke (beim ersten Engagenment auch mit Rückenummer 6) sowie unter Tuchel in Mainz (67! Erstligaeinsätze in 2 Saisons) gespielt besonders in Mainz sehr erfolgreich. Tuchel ist ja nicht im Verruf ein Blinder zu sein. Also die Position für Geis ist keine interne Nürnberger Erfindung.

        Antwort
        • Interessanterweise haben wir da in Vorbereitung des Artikels auch mit Klauß drüber gesprochen und der meinte, dass man Schalke (und Sevilla) rausnehmen muss, weil deren Ansatz anders war, aber wenn wir Zahlen vergleichen, dann sollen wir uns Mainz anschauen, weil es da schon „vergleichbar“ war, auch wenn er da auf ner Doppel-Sechs gespielt hat.

          Antwort
        • Ich habe auch nicht gesagt, dass der Club Geis auf 6 erfunden hat, sondern dass er am Anfang nicht ausreichend gut perfomt hat. Seine Defensivleistung war nicht gut genug.

          Vielleicht lag das ja am anderen Ansatz der jüngeren Stationen, dass er sich erst wieder eingewöhnen musste.

          @Florian: Hatte er in Mainz den offensiveren Part in der Doppel-6?

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            • Geis galt damals bei Fürth als besonderer Connaisseur des alkoholischen Nachtlebens in ganz Franken. Irgendwann später war er auf der Treppe zum europäischen Fußballstar und dann landete er als vertragsloser aka arbeitsloser Fußballer beim Club in der 2. Liga. Soviel dazu.

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              • So viel wie man dir über angebliche und tatsächliche Verfehlungen von Profis erzählt, kann man ja froh sein, dass du nicht beim Boulevard arbeitest.

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              • Dann frag mal bei Mario Basler nach 🙂 Sportler das sind junge Männer voller Testosteron ist doch Quatsch jemand auf solche Vorfälle zu reduzieren. Geis hat genau genommen schon eine recht beachtliche Karriere hinter sich inkl. 2 Championsleague Spiele. Unter Tuchel der ja kein Mainstream Trainer ist hat er in 2 Saisons in 67! Spielen sehr gut performt. Was man ihm gerne immer weng anhängt ist das er etwas pummelig wirkt, das war auch so im Kölner Umfeld die Fan Meinung, er wurde abgegeben weil er angeblich für die 1. Liga zu langsam wäre.

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                • Das mit dem Tempo kann schon stimmen, er ist ja wirklich nicht der schnellste. Dann haben ihn die Kölner aber auch falsch eingesetzt. Denn als tiefstehender Sechser ist die Schnelligkeit nicht so wichtig, da kommt es eher auf gutes antizipieren an und guten Spielaufbau. Zusammen mit seiner neu gewonnenen defensiven Zweikampfstärke sind es Eigenschaften, die Geis mitbringt und ihn dort, wo er bei uns eingesetzt wird stark machen.

                  Für weiter vorne fehlt es ihm dann vielleicht wirklich an Spitzigkeit.

              • Der Bruch dieser einst sehr steilen Karriere kam auf Schalke. Dort holte ihn Breitenreiter. Der fest auf ihn baute. Dann wurde Breitenreiter gefeuert. Weinzierl kam. Der aber nicht mehr auf Geis baute. Und nach dem Leih-Ende in Sevilla war Weinzierl schon nicht mehr da. Doch Tedesco hatte erneut andere Vorstellungen. Drei Trainer, drei Spielideen. Das Ganze in relativ kurzer Zeit.

                Geis war somit das klassische Opfer einer Vereinsführung, die kein Spielsystem vorgibt, sondern lustig immer weiter den Trainer wechselt, der jeweils seine eigene Spielidee mitbringt.

                Den geselligen „Geisi“ auf seine paar Doppelpässe am Tresen zu reduzieren…ach komm. Denn jeder von uns weiß, dass nicht nur Talent, sondern viel Disziplin dazugehört, es so weit zu bringen.

                Während Johannes damals früh rausmusste, haben wir unseren Rausch vom Bier- oder Weinfest ausgeschlafen.

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                • Und wenn er sich jetzt als Franke wohlfühlt beim fränkischen Club. Und wenn er die Nähe zu seiner Familie und zu seinen Freunden in der fränkischen Rhön schätzt, dann ist das doch eine feine wie ehrliche Sache. Und Geis lebt Werte, die wichtiger sind als mehr Geld. Zumal man beim Club ja auch durchaus ordentlich verdient.

                  Im Grunde hat er es richtig gemacht.

                • Ja Geis sagt es selber, er braucht das Vertrauen des Trainers und da hat er mit Klauß glaube ich den genau richtigen, der auf ihn baut sowie was Fränki schreibt Konitnuität auf der Trainerposition. Klauß könnte es durchaus auf 3 Saisons schaffen, was beim Club nicht so oft vorkommt und da geht es nicht nur ums rauswerfen, sondern die guten werden dann beim Club ja auch regelmäßig weggeholt von irgendeinem eiernden Erstligisten in Panik. Ich glaube das sind so Key Facts, daß Geis wieder an seine frühere Form rankommt ich glaube da ist auch noch mehr Potential.

                  Bei Tom Krauß, ich sehe es nicht vollkommen hoffnungslos eine Leihe nochmal eine weitere Saison zu verlängern, für eine Rückkehr nach Leipzig ist es meiner Meinung nach noch zu früh zweite Liga und Top oben erste Liga ist nochmal ein gewaltiger Unterschied und dann als junger Spieler wieder auf der Bank schmoren siehe Cedric?
                  Er sieht ja, daß ihm Nürnberg sportlich gut tut und der Key für einen jungen Spieler ist Spielzeit, warum nicht auch die nächste Saison.

  • Über Geis brauchen wir uns doch weniger den Kopf zu zerbrechen, den wird Hecking schon entsprechend mit einem Vertrag ausstatten.
    Aber unser Tom Cruise empfiehlt sich zur Zeit in der U21 für eine Rückkehr zu Brause Leipzig, das würde mir mehr Sorgen bereiten.

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    • Dass Krauß nach zwei Jahren weg sein wird, war klar. Das muss man auch ganz realistisch sehen und darf sich keinen Illusionen hingeben. Sollte der Club aufsteigen, gäbe es vielleicht eine Möglichkeit ihn zu halten. Sonst aber kehrt er nach Leipzig zurück und wird dann entweder an einen Bundesligisten verliehen oder verkauft. Da wird der Club nicht mitspielen können.

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