Intensität allerorten – Analyse zu #SSVFCN #FCN

Analyse zu SSV Jahn Regensburg – 1. FC Nürnberg 2:2 (1:1) – Der Club bleibt als einziger Zweitligist nach sechs Spieltagen ungeschlagen, kommt in einem intensiven Spiel in Regensburg zu einem Remis.

1. Personal und Grundordnung
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal und Grundordnung

Der Club begann einmal mehr im gewohnten 4-4-2 mit Raute. Die Startaufstellung war die gleiche wie beim 2:1-Erfolg gegen den KSC vor der Länderspielpause. Die einzige Veränderung im Kader war die Rückkehr von Noel Knothe nach längerer Verletzungspause. Er ersetzte Tim Latteier. Beide hatten am Freitag beim 4:2-Sieg der U21 in Illertissen auf dem Platz gestanden – Knote 90 Minuten, Latteier 71. Der Club schien über weite Strecken der Anfangsphase einerseits beeindruckt von der Intensität und der Körperlichkeit der Gastgeber, schaffte es aber andererseits dennoch, die Regensburger vom Tor wegzuhalten, so dass diese kaum zu Abschlüssen kamen. Es entwickelte sich ein Spiel, das sich vor allem im Zentrum abspielte und fast keinerlei Abschlüsse beinhaltete. In der Anfangsviertelstunde war lediglich ein Schuss von Beste, den Mathenia nach 15 Minuten zur Seite abwehrte zu verbuchen.

Es war der Club, der dann seinerseits mit seinem ersten Abschluss zur Führung traf. Tempelmann spielte im Mittelfeld mit Geis Doppelpass, machte mit Ball einige Meter und legte dann den Ball auf Dovedan, der seinerseits den Ball auf den auf rechts hinterlaufenden Møller Dæhli legte. Die Flanke des Norwegers fand den durchgelaufenen Tempelmann, der freistehend zur Führung einköpfen konnte. Es sollte der einzige Abschluss in Richtung Tor des FCN vor der Pause bleiben, einzig ein geblockter Schuss von Erik Shuranov kam bis zur Halbzeit noch dazu. Auf der Gegenseite sah es gar nicht so viel anders aus, auch hier ging der einzige Abschluss, der zwischen Minute 16 und 45 aufs Tor kam, ins Tor. Faber nahm den Ball auf der rechten Außenbahn auf und dribbelte an Sørensen, der auf links Handwerker vertreten musste, der ein Duell im Zentrum verloren hattte, vorbei. Seinen Lauf parallel zum Strafraum unterband keiner der Clubverteidiger, so dass er zu Besuschkow passen konnte, der aus knapp 19 Metern satt ins lange Eck abschloss. Mit diesem 1:1 ging es in die Pause.

Zur Pause tauschte Robert Klauß einmal, für den in der ersten Halbzeit früh am Kopf getroffenen Valentini kam Kilian Fischer als Rechtsverteidiger. Es folgte die beste Phase der Gastgeber. Gimber (46.) und Beste (58.) prüften Mathenia per Fernschuss und im Eins-gegen-Eins. Dazwischen lag Erik Wekesers 2:1. Der Linksverteidiger des Jahns hatte einen Freistoß fast in den Winkel des Tores geschlenzt. Der Club wackelte nun bedenklich und Robert Klauß reagierte in doppelter Hinsicht. Zum einen wechselte er Johannes Geis und Lino Tempelmann aus. Zum anderen stellte er auf ein 4-2-2-2 um. So wurde das Spiel nun mehr aus dem Zentrum, in dem es über 60 Minuten weitgehend verweilt hatte, gezogen. Taylan Duman und Mats Møller Dæhli spielten auf den Außenbahnen und Tom Krauß und Fabian Nürnberger sicherten in der Mitte ab.

Nach einer Phase der Gewöhnung und Festigung kam der Club dann – auch verbunden mit der Einwechslung von Schäffler für Shuranov – mit Wucht in Richtung Jahn-Tor. Ein Duman Kopfball ging in der 76. Minute noch neben das Tor, doch in der 79. Minute verschätzte sich Jahnkeeper Meyer bei einer abgefälschten Handwerkerflanke, wehrte diese schwach in die Mitte zu Dovedan ab. Der traf ins fast leere Tor zum 2:2. Es folgten weitere Chancen durch Handwerker (83., Kopfball nach Ecke), Nürnberger (85., Fernschuss nach Solo; 93., Kopfball) und Duman (89., nach Solo von Schäffler), die das Spiel zu Gunsten des FCN hätten kippen lassen können. Auf der Gegenseite hatte Albers (88.) einen gute Gelegenheit im Eins-gegen-Eins mit Mathenia. Weitere gute Chancen hatte der Jahn nicht, obwohl das Spiel ganz zum Schluss, nachdem Schäffler zurecht für ein grobes Foul vom Platz gestellt worden war, wieder in fast in seine Richtung gekippt wäre. Das tat es aber nicht, es blieb beim 2:2.

2. Daten und Fakten

Die Zahlen zeigen zum einen, dass der Club entweder Regensburg ein Spiel aufzwang das es nicht wollte oder aber, dass der Jahn seine Spielanlage an manchen Stellen angepasst hatte, um dem Club beizukommen. 440 Pässe sind 130 mehr als der Durchschnitt der ersten fünf Spiele, die durchschnittliche Ballbesitzphase war drei Sekunden – also 25 Prozent – länger als in den anderen Spielen, selbst die Zahl der Zweikämpfe lag, trotz eines gefühlt intensiven Spiels – um 28 (also ungefähr 13 Prozent) niedriger als vorher. Das ist alles natürlich gewissen Schwankungen unterworfen, die auch mit der geringen Anzahl der Spiele des Jahn zuvor und deren Verlauf zusammenhängen, trotzdem zeigt es, dass das Spiel – obwohl es in einigen Punkten typisch Jahn war – eben doch ein wenig anders war als vorher. Auch auffällig: Obwohl das Spiel fast genau 102 Minuten dauerte, war der Ball nur 50:25 Minuten im Spiel und ruhte 51:34 Minuten. Es war eben auch zerfahren.

Grafik 1 ist viel verwendete Viertelstundengrafik. Sie zeigt zum einen, dass der Club übers gesamte Spiel sehr tief stand, zum anderen gerade im Bereich der Duelle, wie das Spiel hin und herwogte. Auch andere Dinge lassen sich gut daraus ablesen, zum Beispiel, wie der Club in der zweiten Halbzeit das Pressing deutlich intensiviert hat oder dass der Jahn über die gesamte Spielzeit mehr Angriffe spielte als der Club. Insgesamt kommt man auch hier aber zum Eindruck, dass es einfach ein sehr ausgeglichenes und intensives Spiel war.

Grafik 2 zeigt die Bodenzweikämpfe im Vergleich zwischen erster und zweiter Halbzeit. Man sieht recht deutlich, dass sich das Geschehen in der Zweiten Halbzeit deutlich mehr auf die Flügel verlagerte, was auch mit der Umstellung auf ein 4-2-2-2 zu tun hatte. Das Spiel wurde deutlich mehr aus der Mitte gezogen.

Grafik 3 visualisiert die Schwierigkeiten beim Chancen kreieren, die der FCN vor der Pause hatte. Außer der Vorlage zum 1:0 gab es nur einen weiteren Pass, der zu einem Torabschluss führte. Nach der Pause dagegen gab es dann mehr Pässe zu Abschlüssen und die kamen auch oft von Außen.

3. Die kurze Einzelkritik

Es ist in dieser Spielzeit zur Gewohnheit geworden, Mats Møller Dæhli (CU-Note: 2) hervorzuheben. Der Norweger war aber eben auch gegen Regensburg wieder einer der auffälligsten. Die Führung bereitete er vor, mehrere weitere starke Aktionen im Dribbling hatte er, dazu gab es jede Menge gute Aktionen im Pressing. Innenverteidiger Christopher Schindler (CU-Note: 2-) verteidigte wieder einmal alles weg, stand sicher und umsichtig. Dass Regensburg aus dem Spiel heraus so gut wie keine Gelegenheit im Strafraum hatte, war auch seinem Verteidigen geschuldet. Nebenmann Asger Sørensen (CU-Note: 3) verteidigte auch gut, war aber in Aufbau und Zweikampfwahl nicht ganz auf Schindlers Level. Keeper Christian Mathenia (CU-Note: +3) hielt im Eins-gegen-Eins alles, hatte aber beim 1:1 zumindest in der Vororientierung Probleme und im Passspiel eine hohe Streuung.

Ein ähnliches Urteil, also „überdurchschnittlich, aber mit leichten Schwächen“, lässt sich auch über Lino Tempelmann (CU-Note: 2-), Nikola Dovedan und Tom Krauß (alle CU-Note: +3) sagen. Dovedan machte sein Tor, machte auch im Aufbau vieles richtig, fällte zum Teil aber noch falsche Entscheidungen und tat sich im Zweikampf schwer. Das gilt weder für Tempelmann noch für Krauß. Ersterer erzielte im zweiten Spiel in Folge ein Tor – bekommt dafür einen kleinen Bonus, blieb aber mit dem Aufbau noch etwas oft hängen, Letzterer war auch bissig in den Duellen, spielte aber die Pässe auch nicht immer präzise genug. Auch die Einwechselspieler Taylan Duman und Fabian Nürnberger (beide CU-Note: 3) machten ihre Sache sehr ordentlich, stabilisierten den Club nach ihrer Hereinnahme. Duman scheiterte allerdings bei seiner Großchance gegen Meyer etwas sehr kläglich und Nürnberger verpasste teilweise es, nach vorne mehr Dynamik zu entwickeln.

Die Außenverteidiger fielen auf beiden Seite in die Kategorie, defensiv mit leichten Stellungsproblemen, offensiv wirkungslos. Tim Handwerker (CU-Note: +4) stand defensiv etwas schlechter als seine Pendants auf der anderen Seite. Auch die Flanke vor dem 2:2 wäre nie so angekommen, dass sie Meyer Probleme gemacht hätte, wäre sie nicht abgefälscht worden. Enrico Valentini und Kilian Fischer (beide CU-Note: 3-) waren defensiv etwas stabiler, nach vorne aber auch kaum präsent. Etwas ab fielen im Gesamtkonstrukt Johannes Geis (CU-Note: 4), dessen tiefe Pässe kaum einmal einen Abnehmer fanden, Erik Shuranov (CU-Note: 4-), der fast gänzlich vom Spiel abgeschnitten war – allerdings immer wieder das Gespür für torgefährliche Räume erahnen ließ und Manuel Schäffler (CU-Note: 4) Der hatte eigentlich einen guten Auftritt, sorgte mit einem schönen Solo für Dumans Großchance und störte Meyer vor dem 2:2 entscheidend, ohne ihn zu behindern. Durch seine völlig unnötige Rote Karte kurz vor Schluss machte er die Nachspielzeit aber unnötig spannend. Dennis Borkowski kam zu spät für eine Beurteilung.

Verlauf der expected Goals während des Spiels (Regensburg in rot, Nürnberg in blau)

 

4. Fazit und Stimmen

Robert Klauß wusste nach dem Spiel nicht so recht, wie er das Spiel einordnen sollte. Man konnte es dem Clubtrainer nicht verübeln. Die Einordnung des Spiels war auch nicht so ganz einfach. „Grundsätzlich bin ich mit der Art und Weise, wie wir uns zurückgearbeitet haben, ganz zufrieden“ fasste zumindest den Punkt zusammen, auf den man sich im Lager des FCN generell einigen konnte. Auch Lino Tempelmann erklärte: „Wenn wir den Spielverlauf anschauen, können wir auf jeden Fall mit dem Ergebnis zufrieden sein.“ In Regensburg beim Spitzenreiter trotz Rückstand nicht verloren zu haben und als einziger Zweitligist noch kein Spiel verloren zu haben, lässt zumindest vermuten, dass der Club in dieser Saison ein schwer zu schlagender Gegner sein wird.

Andererseits konstatierte der Clubtrainer auch zurecht, dass der Ausgleich „unnötig“ und der FCN tatsächlich nach dem 1:2 „angeknockt“ war. Klauß bezeichnete die Einwechslungen als „Anker“, die es schafften „das Spiel wieder zu drehen“. Damit unterstreicht er, dass der Jahn das Spiel nach dem 2:1-Führungstreffer fast auf seine Seite gezogen hätte, Klauß mit einer taktischen Umstellung und personellen Wechseln aber das Ruder noch einmal rumgerissen hat. Am Ende hatte der Club dann aber sogar wieder die besseren Chancen, hätte auf das 2:2 noch das 3:2 folgen lassen können. Es war eben im siebten Pflichtspiel das siebte Spiel, das in beide Richtungen hätte kippen können.

Die  „Art und Weise, mit der wir unterwegs sind, ist okay. Es fehlen aber noch ein paar Details, mit der wir solche Spiele auf unsere Seite ziehen.“ beschrieb Klauß den bisherigen Saisonverlauf wohl recht passend: Schwer zu schlagen, aber nicht stabil genug, um mehr Spiele zu gewinnen. In diesem seltsamen Schwebezustand zwischen Sieg und Niederlage finden derzeit alle Spiele des FCN statt. Christian Mathenia beschrieb es nach dem Spiel passend als „entsprechend war das Spiel von uns in Phasen okay, in anderen Phasen schlecht“. Ein Urteil, das derzeit eben immer gelten kann. Das macht das Zusehen spannend und ereignisreich, aber für den Fan auch anstrengend, souverän ist nicht, klar verlieren aber auch nicht. Dabei blitzte in Regensburg in den Umschaltmomenten durchaus weitere Verbesserung auf, es reichte eben nur nicht, um zu gewinnen.

„Was der Punkt dann wert ist wird sich Freitag zeigen.“ resümierte Robert Klauß am Ende. Es ist der F.C. Hansa Rostock zu Gast. 

5. Die Kennzahlen

Regensburg   Nürnberg
2 Tore 2
0,63 expected Goals 1,74
1,49 Post Shot xG 1,85
0,63 xG ohne Doppelchancen 1,74
15 Schüsse 11
6 Schüsse aufs Tor 4
5 Ecken 3
6 Freistöße 6
56 Ballbesitz (in %) 44
86 Passquote (in %) 81
13 Fouls 15
12,8 PPDA 13,5
5,8 Challenge Intensity 4,8
15,7 Spieltempo 17
14 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 16
00:15 Ballbesitzdauer (Ø) 00:13

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

Spieler CU-Note Kicker nordbayern.de BILD SofaScore WhoScored
Christian Mathenia +3 3,5 2,5 2 6,7/10 6,3/10
Enrico Valentini 3- 4 3,5 4 6,6/10 6,4/10
Asger Sørensen 3 3,5 3,5 3 6,7/10 6,3/10
Christopher Schindler 2- 3 3 3 6,7/10 6,6/10
Tim Handwerker +4 3,5 4 3 6,3/10 6,2/10
Johannes Geis 4 3,5 4 5 6,0/10 6,0/10
Lino Tempelmann 2- 2 2 3 7,6/10 7,3/10
Tom Krauß +3 2,5 2,5 4 6,6/10 6,9/10
Mats Møller Dæhli 2 2,5 2,5 2 7,5/10 7,6/10
Erik Shuranov 4- 4 3,5 4 6,2/10 6,1/10
Nikola Dovedan +3 2,5 2,5 2 7,5/10 7,7/10
Kilian Fischer 3- 3,5 3,5 3 6,9/10 5,9/10
Taylan Duman 3 3 3,5 3 6,9/10 6,5/10
Fabian Nürnberger 3 3,5 3,5 4 6,7/10 6,3/10
Manuel Schäffler 4 5 6,8/10 6,3/10
Dennis Borkowski -/10 5,6/10
Durchschnitt 3,13 3,17 3,14 3,33 6,78/10 6,53/10

25 Gedanken zu „Intensität allerorten – Analyse zu #SSVFCN #FCN

  • Ich muss sagen, dass mir Mathenia sehr gut gefallen hat. Ich bin da eher bei der Note der BILD. Denn er hält nun schwierige Bälle, was er die letzten Jahre nicht gemacht hat!

    Antwort
    • Schwierig. Einerseits sehr gute Aktionen, andererseits halte ich beide Gegentreffer für haltbar. Der Freistoß zum 2:1 war zwar gut, aber für mich weit weg von unhaltbar. So nah ist der nicht am Pfosten und die Höhe ist gut für den Torhüter. Nicht falsch verstehen, keiner den man halten muss, aber halt doch einer, den dir ein wirklich guter Torhüter um den Pfosten dreht.

      Ich verstehe schon, wie der Kicker zu seiner Benotung kommt.

      Antwort
      • Ja, da ist schon was dran. Mathenia hält ihn, wenn er auf den gezirkelten Ball über die Mauer spekuliert. Aber man kann ihm schlecht vorwerfen, nicht spekuliert zu haben. Wekesser ist nicht gerade berühmt für solche Freistöße…

        Genauso das 1:1, da muss Mathenia zunächst die kurze Ecke absichern, ein möglicher Pass kann auch nur dorthin gehen. Eigentlich logisch, dass er dann etwas zu weit rechts steht (aus seiner Sicht). Auch das kann man ihm eigentlich nicht als Fehler ankreiden, aber wenn er zentral steht, hält er den Schuss.

        Abgesehen davon hatte er aber auch einige starke Paraden, die nicht jeder gehabt hätte. Deshalb finde ich die Kicker-Note daneben.

        Antwort
        • Spekuliert darauf hat Mathenia sicher, jeder Torwart muss natürlich davon ausgehen, dass so ein Ball sehr wahrscheinlich über die Mauer gezirkelt wird. Nur wirklich wissen kann er es halt vorab nicht.
          Im Nachhinein hätte sich Mathenia wohl 36 cm weiter nach links gestellt und 12 Hundertstel Sekunden eher auf den Weg Richtung Eck gemacht, dann hätte er er ihn wohl gehabt. Vielleicht.
          Aber 0,78 Sekunden zwischen Ball-verlässt-Fuß und Ball-schlägt-ein bleiben halt trotzdem gscheid wenig für „ah, er geht tatsächlich über die Mauer“ plus „grichich!“.

          Antwort
      • Für mich hatte der Schuss zu viel Geschwindigkeit beim Freistoß um haltbar zu sein. Der war ja nicht reingezirkelt, sondern ziemlicher Vollspeed.
        Beim ersten bin ich unsicher. Wirkte aber eher haltbar.

        Antwort
        • Bei wahrer Tabelle wird das Match übrigens 2: 1 für den FCN gewertet weil der Freistoß unberechtigt war.
          Nach dem Sieg beim SCP ist der FCN dort jetzt Tabellenführer ( + 4 Punkte ).

          Antwort
          • Das ganze basierend auf der Abstimmung von 15 Usern… objektiv ist anders. aber das ist die „wahre“ Tabelle ohnehin nicht…
            Der Freistoß war sicherlich sehr gewollt, ne krasse Fehlentscheidung wohl eher nicht, Schindler hat sich auch nicht beschwert, woraus man schon schließen kann, dass er ihn erwischt hat. Auch wenn der Kontakt evtl. etwas dünn war. Aber Bildmaterial, auf dem man wirklich sehen kann, dass nichts war, gibts da auch nicht.

            Lustigerweise findet die einzige WIRKLICHE Fehlentscheidung bei WT keinen Eingang, dass Beste für seine Grätsche gegen MMD direkt vor der Pause auch mit rot runter gemusst hätte.

            Antwort
            • Schindler hat sogar gelb gesehen und sich überhaupt nicht aufgeregt.
              SR Schlager hat sich von den Zuschauer beindrucken lassen die ja schnell mit Schieber zur Stelle waren nachdem 2Jahn Spieler in der ersten Viertelstunde zu Boden gingen ohne pro SSV Entscheidung.
              Deshalb fand ich die Stimmung auf den Rängen auch nicht so toll wie Klauß es in der PK sagte.

              Antwort
            • Lustigerweise findet die einzige WIRKLICHE Fehlentscheidung bei WT keinen Eingang, dass Beste für seine Grätsche gegen MMD direkt vor der Pause auch mit rot runter gemusst hätte.

              Welchen Einfluß soll eine rote Karte auch auf eine „Wahre Tabelle“ haben und darum gehts ja. Kann man ja nicht mit einem anderen Ergebnis oder Spielausgang gleichsetzen, wie ein zu Unrecht erzieltes Tor. Es gibt immer wieder Mannschaften die nach einer roten erst recht aufwachen.

              Antwort
              • Roten Karten werden dort eigentlich trotzdem diskutiert und ggfs. auch als „Korrektur“ genannt.

                Und dass die Methodik von WT grundsätzlich arge Schwächen aufweist, weil man eben niemals sagen kann, dass der restliche Spielverlauf genauso gewesen wäre, wenn die Entscheidung anders gewesen wäre, oder auch z.B. dass nicht gegebene Elfmeter IMMER als zusätzliches Tor für die betroffene Mannschaft gewertet werden, obwohl ja über 20% vergeben werden, ist auch ein systematischer Fehler.
                Dazu kommt noch, dass die Fragestellung bei WT nicht lautet „war die Entscheidung falsch“, sondern „wie hättest du entschieden“. Tendenziell stimmen viele User dort auf eher auf „Fehlentscheidung“, wenn man es auch anders hätte entscheiden können, aber nicht zwingend hätte müssen, d.h. wenn es keine klare Fehlentscheidung war.
                Das ganze dann trotzdem als Fehlentscheidung zu bezeichnen, ist auch arg zweifelhaft.

                Wahr ist an dieser Tabelle gar nichts, es ist eine rein hypothetische Annahme, eine Spielerei, ‚“was wäre wenn“, mehr nicht.
                Sicherlich ist es nicht verkehrt, Schirileistungen und Fehlentscheidungen zu diskutieren, aber die Art und Weise, wie das bei WT gemacht wird, ist schon äußerst unseriös.

                Antwort
                • Alles bekannt und diese „Wahre Tabelle“ kokettiert ja auch ein wenig mit der Ironie. Also so einen Trend quasi bildet es schon ab. Unseriös ist daran nichts, wenn man es für sich richtig versteht oder einordnet.

      • Beim 1:1 muss man dem Torwart zwar keinen Vorwurf machen, aber er geht halt doch relativ unplatziert neben ihm rein. Zwar flach und scharf, aber eben nicht „außer Reichweite“. Kann man halten, einen Vorwurf auch ob des schwachen Abwehrverhaltens, kann man ihm nicht wirklich machen.

        Freistoß ist für mich fein. Da wo er reingeht, kann er ihn nur halten, wenn er wirklich spekuliert und genau das hat er (zu) oft in den letzten Jahren gemacht und ist dann genau bestraft worden. Ob er über die Mauer kommen darf, ist eine andere Frage.

        Antwort
  • Wie immer schöne Auswertung!

    Zwei Dinge fallen auf:
    1. die sonntagsschüssigkeit der Regensburger Treffer (beide Tore haben praktisch keinen relevanten xG-Wert)
    2. die völlige Fehlbeurteilung des Kicker für Mathenias Leistung. Wahrscheinlich wieder nur auf die Treffer geschaut: „wer 2 Tore kassiert, kann kein gutes Spiel gemacht haben.“ Das ist zu billig, einfach schlecht recherchiert.

    A propos Kicker:
    Abgesehen davon gehört Tempelmann in die Elf des Tages: Tor gemacht und grandiose statistische Werte (auch wenn @Florian noch Mängel gesehen hat).

    Antwort
  • Mathenia ist wahrscheinlich ein absoluter Streitfall. Uli und ich haben es auch im Podcast diskutiert, der eine Kollege sah Mathenia noch besser als die 2,5, die da vergeben wurde, der andere deutlich schlechter. Da hängt dann viel an der Frage, wie man das 1:1 gewichtet. Ich persönlich seh da halt n kleinen Fehler in der Vororientierung, wodurch er zu weit rechts steht, aber kein “den muss er haben” oder keinen schweren Patzer. Wer den Fehler größer gewichtet, kommt wahrscheinlich bei was schlechterem raus, wer sagt, da war gar nix zu machen, bei was besserem.

    Antwort
  • Gegen die Leistung von Mathenia gibt es m.E. nichts einzuwenden.
    Allerdings ist seine Spieleröffnung, bzw. sind seine Abschläge absolut verbesserungsfähig, wenn er es noch schafft, den Ball häufiger zum eigenen Mann zu bringen (nicht zum Gegner oder ins Seitenaus) und seine Form so aufrechterhält, werden wir an Mathenia noch viel Freude haben.

    Antwort
  • Verstehe nicht ganz wieso Duman etwas sehr kläglich die Chance vergeben haben soll. Der Pass war einfach etwas ziemlich schlecht 😉
    Viel zu nah an den Torwart. Da war kaum noch Spiel für Dumsn mmn.
    3,5 für Mathenia vom Kicker sehr befremdlich. Auf selbem Niveau mit Geis, das ist schon lustig.
    Und Dovedan bekommt nicht mal eine 2 trotz Tor, vorletztem Pass auf Daehli zum 1:0, Vorlage auf Shuranov zum fast 2:0, super Steckpass auf Tempelmann der auf Shuranov auflegt. Wäre Shura gestern besser aufgelegt gewesen wäre Dovedan an 4 Toren beteiligt gewesen. Was muss er noch tun für bessere Noten?

    Antwort
    • Da bin ich deiner Meinung: Der Pass von Schäffler hätte genauer kommen müssen, so war Duman zu nahe am TW und Dovedan hat ein gutes Spiel gemacht. Vielleicht erleben wir ja noch viel Freude mit ihm!

      Antwort
  • Ja, Geis war für mich gestern auch etwas abfallend. Der hat schon deutlich besser gespielt…

    Antwort

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