Sieg trotz Schwächen – Analyse zu #FCNFCH #FCN

Analyse zu 1. FC Nürnberg – F.C. Hansa Rostock 1:0 (0:0) – Der Club bleibt weiter ungeschlagen, gewinnt gegen den Aufsteiger knapp und glücklich.

1. Personal und Grundordnung
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal und Grundordnung

Der Club stellte personell und in Sachen Grundformation um. Die Umstellung auf 4-2-2-2 begründete Tom Krauß nach dem Spiel damit, dass man „Rostock überraschen“ wollte. Robert Klauß legte nach, dass der Club einerseits den Schwung aus der zweiten Halbzeit in Regensburg mitnehmen wollte, wo man, genau wie in Ingolstadt, nach der Umstellung mit zwei Sechsern besser zurecht gekommen war. „Auf der anderen Seite wollten wir damit die Stärken von Hansa Rostock besser in den Griff bekommen.“ Einige der Stärken hatte Klauß mit der extremen Mannorientierung, den offensiven Standards und dem schnellen Umschaltspiel im Mitteldrittel genannt. 

Personell entschied sich Klauß dafür, die Doppelsechs mit Tempelmann und Nürnberger zu besetzten, Johannes Geis musste deshalb auf die Bank. Die beiden seien „etwas dynamischer, etwas mobiler, deshalb hat das vom Ansatz her besser gepasst. Beide Spieler sind gut, wenn es darum geht, sich in engeren Räumen und Situationen gegen manndeckende Spieler gut zu bewegen.“ Geis sei dagegen „immer dann gut, wenn er raumorientiert spielen kann. wenn er Situationen erkennt, wenn er sich schlau bewegen kann, wenn er dann in eine offene Stellung kommt und das Spiel verlagern kann.“ Das heißt, Klauß hatte damit gerechnet, dass Rostock das Spiel so eng machen würde, dass Geis nicht zur Geltung kommen würde. So war Geis nur Einwechselspieler. Dies galt auch für Tim Latteier, der anstelle von Noel Knothe im Aufgebot war und Lukas Schleimer, der den rotgesperrten Manuel Schäffler im Kader ersetzte, und damit sein Kaderdebüt in dieser Saison feierte.

Das Spiel begann abwartend und ruhig, so wie es inzwischen fast üblich ist, wenn  der Club antritt. Er hatte den Gegner im Griff. In den ersten 30 Minuten steht nur der Fernschuss von Bahn als guter Rostocker Abschluss zu Buche. Offensiv ging aber auch wenig zusammen. Rostock befreite. Die einzigen gefährlichen Aktionen der Rostocker entstanden aus Standards. Die waren aber tatsächlich nahezu immer brandgefährlich. Zur Pause war aber tatsächlich wenig bis gar nichts in beiden Offensiven zu sehen gewesen. Rostock kam nach dem Seitenwechsel besser aus der Kabine, fuhr nun mehr Angriffe, war griffiger in den Duellen und eroberte mehr Bälle. Es kam zur besten Chance für die Gäste: Mamba lief nach starkem Pass von Behrens allein auf Mathenia zu, doch der Clubkeeper blieb Sieger.

Klauß reagierte auf die agiler werdenden Rostocker mit einem Doppelwechsel. Shuranov kam für Borkowski und Schleimer für Dovedan. „Wir wollten das Spiel etwas wilder machen, wir hatten zwar viel Ballbesitz uns aber wenig in direkten Duellen durchgesetzt,“ begründete Klauß den Wechsel. Der machte sich nur zwei Minuten später bezahlt: Krauß trieb den Ball auf der rechten Außenbahn, legte auf den eingerückten Valentini, der spielte direkt weiter auf Schleimer. Der hatte seinen ersten Ballkontakt bei den Clubprofis und legte – nach einer Flankenfinte – den Ball zurück Richtung Ecke des Fünfmeterraums. Dort lief Shuranov auf den Ball und jagte ihn per Direktabnahme in die Maschen. Es war der einzige von Anfang bis Ende konsequent vorgetragene Angriff des FCN.

Rostock musste sich kurz schütteln. Kam dann aber wieder ins Spiel und entwickelte Druck. Klauß reagierte abermals, ersetzte Tempelmann durch Geis. „Man hat nach seiner Einwechslung dann gesehen, dass er nach seiner Einwechslung richtig wichtig war, weil er viele Bälle vor der Kette gewonnen hat, zweite Bälle geholt hat, in den Strafraum reinverteidigt hat,“ analysierte Klauß Geis‘ Leistung nach seiner Hereinnahme. Trotz dessen kam Rostock zu einer weiteren Großchance. Behrens schoss per Direktabnahme Richtung Mathenia. Der kam noch an den Ball, wehrte ihn ab, jedoch vor die Füße von Munsy. Doch der eingewechselte Stürmer brachte den Ball nicht im Tor unter, obwohl das Tor frei war.

Klauß tauschte danach nochmal aus. Rausch und Duman kamen für Nürnberger und Møller Dæhli. Die Formation wurde zum 5-4-1 mit Tim Handwerker als zusätzlichem Innenverteidiger. Rostock kam danach noch zu ein paar Standards, aber wirklich gefährlich wurde es bis zum Abpfiff nicht mehr.

2. Daten und Fakten

Das Phänomen, dass der Ballbesitz, der sich aus der Passzahl berechnet, andere Werte ausgibt, als der Wert, der sich aus der tatsächlichen Ballbesitzzeit ergibt, führte dazu, dass der „Sieger“ in der Kategorie Ballbesitz je nach Berechnungsgrundlage ein anderer ist. Nach der puren Zeit (27:48 zu 25:11) war der Club mit leicht mehr Zeit am Ball, nach der Passzahl (410 zu 442) war Hansa Rostock etwas mehr im Ballbesitzt. Was es letztlich zeigt ist, dass es in dieser Kategorie ein ausgeglichenes Spiel war, der FCN aber, wenn er den Ball hatte, länger am Ball war als Hansa. 

Grafik 1 vergleicht die Flanken beider Mannschaften und stellt das Dilemma des FCN bei den Zuspielen von Außen gut dar. Es kamen kaum Flanken an. Darüber hinaus kommen auch noch statistische Verzerrungen hinzu: Zwei der Flanken, die als angekommen gewertet werden, weil sie beim Mitspieler ankamen, segelten durch den Strafraum und kamen erst auf der gegenüberliegenden Seite in tieferer Position beim eigenen Teamkollegen an. Bei Tim Handwerker war das sogar die einzige angekommene Flanke. Zwei weitere Flanken (Nürnberger in der ersten,  Møller Dæhli in der zweiten Halbzeit) waren ins Gewühl geschlagen und zählen zwar als angekommen, wurden dann aber von den Rostockern sofort wegverteidigt. So steht am Ende nur eine wirklich angekommene Flanke: Die von Lukas Schleimer auf Erik Shuranov. Daraus entstand das 1:0.

Grafik 2 legt die Aktionen der Stürmer des FCN übereinander. Erkennbar ist einerseits die positiv zu bewertende Defensivarbeit der Startstürmer, die viel nach hinten mitarbeiteten. Gleichzeitig sieht man gerade, wenn man Lukas Schleimers Radius  und das Gelingen seiner Aktionen ansieht, dass seine Einwechslung das Ziel, das Spiel „wild“ zu machen, vollumfänglich geglückt ist. Man sieht auch, dass in der Viertelstunde nach der Pause bei Dovedan und Borkowski nicht viel zusammen ging. Es war eine der Rostocker Druckphasen.

Grafik 3 zeigt, dass der Club schon die klar schlechteren Abschlusschancen hatte. Shuranovs Tor war letztlich die einzig wirklich gute Chance, der Club nutzte sie. Hansa hatte gleich mehrere gute Gelegenheiten. Das Modell von Wyscout hinterlegte die Chancen von Verhoek (33. Kopfball am langen Pfosten nach Ecke), Fröde (45.+1, Kopfball nach Freistoßflanke in zentraler Position), Mamba (54., Sololauf nach Umschaltsituation) und die Doppelchance durch Behrens und Munsy (90., nach Hereingabe von der Grundlinie) als gute Chancen. Die Chance von Mamba bekommt darüber hinaus auch nur deswegen einen Wert von „nur“ 29% Trefferwahrscheinlichkeit vor dem Schuss, weil Mamba so spät abschließt, als der Torwart schon nah bei ihm ist. Die Ballung an großen Kreisen Kreisen mit gestrichelter Umrandung am Fünfmeterraum in der Grafik zeigt auch, dass Rostock in dieser Zone oft zum Abschluss kam, aber den Ball nicht aufs Tor brachte. Das kann man durchaus unter Glück für den FCN verbuchen.

3. Die kurze Einzelkritik

Spieler des Spiels war Christian Mathenia (CU-Note: +2) . Der Club-Keeper verhindert gleich mehrfach den Rückstand unter anderem mit hervorragendem Torwartspiel im Eins-gegen-Eins gegen Mamba, aber auch dass er bei Bahns Fernschuss und Behrens‘ Direktabnahme glänzend reagierte, ist erwähnenswert. Mats Møller Dæhli (CU-Note: 2) machte wie immer ein sehr auffälliges Spiel, war mit seinen Dribblings und seiner Ballsicherheit immer eine Gefahr für die Rostocker Defensive, selbst wenn nicht alles klappte. Ein Sonderlob gibt es auch für die Einwechselspieler Erik Shuranov (CU-Note: 2-) und Lukas Schleimer (CU-Note: 2). Die beiden sorgten nicht nur für das Tor, sondern schafften es auch viel besser als die Spieler, die sie nach einer knappen Stunde ersetzten, die gegnerische Defensive zu beschäftigen. Schleimer auf Grund seiner Laufwege und Dynamik am Ball sogar noch mehr als der Torschütze.

Die zwei angesprochenen waren Nikola Dovedan (CU-Note: 3), der zwar offensiv wenig Akzente setzen konnte, dafür aber nach hinten mehr als ordentlich arbeitete und Dennis Borkowski (CU-Note: 4-), der kaum zum Zug kam und wenig zum Offensivspiel beitragen konnte.  Nahezu tadellos agierten dagegen die Innenverteidiger Christopher Schindler (CU-Note: 2-) und Asger Sørensen (CU-Note: +3). Beide verteidigten gut, hielten die Bälle aus dem Spiel heraus gut vom Tor weg. Nur bei den gegnerischen Offensivstandards waren sie mit leichten Wacklern versehen. Die glich Schindler noch etwas mehr mit proaktivem Verteidigen aus.

Ebenfalls im soliden Bereich anzutreffen waren die Mittelfeldakteure Lino Tempelmann (CU-Note: 3-), Fabian Nürnberger (CU-Note: 3-) und Tom Krauß (CU-Note: 3). Alle drei arbeiteten defensiv weitgehend gut mit, hatten aber ihre kleineren Wackler. Allen drei war auch anheim, dass sie für das Aufbauspiel etwas zu wenig taten. Allerding hob sich Krauß durch seine höhere Aggressivität und die direkte Beteiligung am Führungstor etwas über die anderen beiden. Am Führungstor beteiligt war auch Enrico Valentini (CU-Note: 3-), der aber nach vorne ansonsten auch wenig Impulse setzen konnte. Defensiv agierte er – mit wenigen Ausnahmen – aber solide.

Auf der anderen Seite der Kette agierte einmal mehr Tim Handwerker (CU-Note: 4), der setzte aber vor dem gegnerischen Tor so viele Flanken ins Nirvana, dass man ihn abwerten musste, hinzu kamen kleine und mittlere Wackler im Defensivspiel, inklusive einer Szene, in der er drei Tacklingversuche unternimmt und dennoch die Hilfe von Schindler braucht, um die Situation zu klären. Johannes Geis kam knapp zu spät für eine Beurteilung, wurde aber von Klauß – wie erwähnt – explizit gelobt. Zu kurz auf dem Platz standen auch Taylan Duman und Konstantin Rausch

Verlauf der expected Goals während des Spiels (Nürnberg in rot, Rostock in blau)

 

4. Fazit und Stimmen

Robert Klauß fand klare Worte: „Wir haben es nicht gut gemacht über weite Phasen des Spiels. In Summe war es nicht souverän. Wir wissen, dass es eine unserer schwächsten Saisonleistungen war.“ Klauß nahm sich in der Analyse der Fehler, die zu dieser Saisonleistung führten nicht aus. Er habe immer wieder vor dem Spiel auf die Stärken der Rostocker hingewiesen, womöglich habe man diese „zu sehr thematisiert, auch das ist ja manchmal der Fall, dass man Dinge dann herbeiredet. Deshalb da auch Asche auf mein Haupt, dass ich die Stärken von Rostock zu sehr hervorgehoben habe.“ Schließlich habe man es weder geschafft, gefährliche Standards in Strafraumnähe zu verhindern, noch konnte man das Umschaltspiel im Mitteldrittel über Mamba unterbinden.

Dass es dennoch gereicht hat, das Spiel gegen Rostocker zu gewinnen, die für ihren Kader tatsächlich so etwas wie die optimale Art Fußball zu spielen gefunden haben, war dann einerseits einer starken Torwartleistung geschuldet, andererseits aber auch einfach etwas Glück. So waren sich fast alle einig, dass das Spiel bei der Großchance von Mamba seinen Kippmoment hatte. So kommentierte beispielsweise Hanno Behrens die Szene: „Wir waren sehr gut im Spiel, hatten die Riesenmöglichkeit durch Streli [Mamba] allein vorm Tor. Wenn wir die machen, läuft’s vielleicht anders, aber am Ende unserer Druckphase kriegen wir mit der ersten Chance das 1:0. Der Club ist insgesamt gut dabei und hat eben auch das Quäntchen Glück, das man braucht in der Liga.“

Robert Klauß ließ sich allerdings wie immer nicht locken, wohin dieses Glück führen könnte. Hanno Behrens war da etwas offener: „Die eine oder andere Mannschaft schwächelt von den Favoriten. Wenn das weiter der Fall ist, sollte es der Anspruch des FCN sein da zuzuschlagen und am Ende vielleicht doch ganz oben dabei zu sein. Sie sind da auf einem guten Weg.“ Dass der Weg noch mit Arbeit gesäumt sein wird, auch wenn Tom Krauß betonte, dass man „solche dreckigen Spiele auch mal gewinnen“ muss, machte der Coach nach dem Spiel auch klar: „Wir sind überglücklich über den Sieg, aber das Spiel gibt uns Arbeitsaufträge für die kommende Woche mit, da wir da besser werden müssen.“

Trainer Klauß meinte damit einmal mehr vor allem die offensiven Probleme, die er gekonnt zusammenfasste: „Wir hatte einige verheißungsvolle Situationen, wo wir dann am letzten Pass oder an der Flanke gescheitert sind. Da haben wir die Entscheidungen falsch getroffen.“ Kritik, die vor allem an die Flankengeber, die nicht Lukas Schleimer heißen, gerichtet sein dürfte. Zu oft war der finale Pass eben kein guter, ging die letzte Flanke ins Nichts. Kritik, die aber in dieser Form auch seit Wochen immer wieder geäußert werden kann und muss. Der Club lebt derzeit vor allem von seiner starken Defensive. Fünf von acht Pflichtspielen ohne Gegentor zu bestreiten, ist eine reife Leistung, selbst wenn man gegen Rostock nun etwas mehr Glück in der Defensive hatte. 

Die Szene dieses Spiels gegen Hansa war trotz eines schönen Tores und toller Parade eine nach Abpfiff. Die Nürnberger Kurve feierte Hanno Behrens mit Sprechchören und bereitete ihm den Abschied, der ihm in der letzten Saison vor leeren Tribünen unter Pandemiebedingungen nicht vergönnt gewesen war. Entsprechend gerührt war der Ex-Kapitän des FCN: „Eine sehr schöne Geste, damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet. Wunderbar, dass man nicht in Vergessenheit gerät.“ 

5. Die Kennzahlen

Nürnberg   Rostock
1 Tore 0
0,45 expected Goals 2,38
0,69 Post Shot xG 1,19
0,45 xG ohne Doppelchancen 2,08
9 Schüsse 16
4 Schüsse aufs Tor 4
6 Ecken 4
3 Freistöße 5
52 Ballbesitz (in %) 48
83 Passquote (in %) 86
9 Fouls 16
20,2 PPDA 8,0
6,2 Challenge Intensity 6,7
15,2 Spieltempo 17,7
16 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 11
00:16 Ballbesitzdauer (Ø) 00:13

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

Spieler CU-Note Kicker nordbayern.de BILD SofaScore WhoScored
Christian Mathenia +2 2 2 1 7,7/10 7,3/10
Enrico Valentini 3- 3 3 2 7,4/10 7,2/10
Asger Sørensen +3 2,5 2,5 3 7,2/10 7,5/10
Christopher Schindler 2- 3 2,5 3 7,3/10 7,1/10
Tim Handwerker 4 3,5 3,5 3 7,1/10 6,9/10
Fabian Nürnberger 3- 3,5 4 4 6,9/10 6,9/10
Lino Tempelmann 3- 3,5 4 4 7,0/10 6,9/10
Tom Krauß 3 3 3,5 3 7,1/10 7,2/10
Mats Møller Dæhli 2 2,5 2,5 3 6,6/10 6,8/10
Dennis Borkowski 4- 4 4 4 6,9/10 6,4/10
Nikola Dovedan 3 3,5 3,5 4 6,5/10 6,1/10
Erik Shuranov 2- 2 2 2 7,0/10 6,9/10
Lukas Schleimer 2 2 2 2 7,8/10 8,0/10
Johannes Geis 6,5/10 6,3/10
Taylan Duman /10 6,0/10
Konstantin Rausch -/10 6,0/10
Durchschnitt 2,76 2,92 3,00 2,92 7,07/10 6,84/10

44 Gedanken zu „Sieg trotz Schwächen – Analyse zu #FCNFCH #FCN

    • Das geht, weil sie so oft vorbei geschossen haben aus guten Positionen. Post Shot xG werden nur berechnet, wenn der Ball aufs Tor geht – logischerweise, n Ball der nicht aufs Tor kommt, kann keine Wahrscheinlichkeit haben ins Tor zu gehen, wenn der Schuss abgeschlossen ist.

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  • Schindler eine 2 minus? Naja, da wurde wohlwollend sein kapitaler Stellungsfehler vor der Großchance durch Mamba außer acht gelassen. Das war irgendwo im Mittelfeld, dadurch hatte der Rostocker freie Bahn Richtung Mathenia.

    Muss auch mal erwähnt werden, auch wenn es zum Glück ohne Folgen blieb.

    Das mit Schleimer ist aber auch irgendwie interessant. Kam von der Leihe aus Saarbrücken zurück und war überhaupt nicht für die Profi-Mannschaft eingeplant. Kein einziges Testspiel gemacht, war nicht im Trainingslager dabei, war bis vor kurzem nur noch bei der 2. Mannschaft zu finden. Daher war nicht wirklich damit zu rechnen, dass ausgerechnet Schleimer das nächste Club-Eigengewächs ist, das in der 2. Liga zum Einsatz kommt.

    Antwort
      • Quasi ein Robin Goosens light Version, bei ihm ging das zur EM auch ähnlich durch alle Medien. Die NLZ geraten auch irgendwie immer mehr unter Kritik, wenn man auch mal berücksichtigt welcher Bruchteil davon es überhaupt zum Profi schafft glaube nichtmal 0,1%, die aber ihr ganze Jugend dafür irgendwie opfern.

        Antwort
      • Ein fantastischer Auftritt. Ich hoffe das ist sein Durchbruch bei uns. Borkowski hat mir wieder einmal nicht gefallen. Seine Bewegungen und Körpersprache sehen in vielen Situationen nach einem leichten Trainingsspielchen aus. Der Junge hat sich was drauf. Mir fehlen die letzten 20%. Ganz anders Schleimer, der hatte Bock, richtig Spaß am Kick und den Zug nach vorne. Er und Shuri haben gezeigt wie man Druck auf die gegnerische Abwehr ausübt. Wie gut, dass wir diese Saison immer Alternativen haben und somit extrem variabel sind und nach Form aufstellen können.

        Antwort
  • Zum Thema Flanken möchte ich auch noch unsere Ecken mal zur Sprache bringen. Diese kurzen Varianten mit MMD und Valentine haben 2 mal zu gefährlichen Kontern über unsere linke Seite geführt. Ich weiß nicht was wir uns von diesen Varianten erhoffen, evtl. einen Elfer durch Dribbling im Strafraum von MMD ?
    Kaum kommt mal eine Flanke scharf(!) in den 16er Richtung 5er oder Richtung 11-Meterpunkt wirds gefährlich…siehe Tor.

    Antwort
    • Ja das seh ich genauso. Auch hat es in keinem Fall zur besseren Flanken- oder Abnahmesituation geführt. Das war alles zu langsam und der Gegner ist rausgerückt. Eine einstudierte direkte Eckenvariante wäre effektiver.

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  • Würde man nur die Kennzahlen oben sehen, würde keiner glauben daß der 1.FCN gewonnen hat. Wir nehmen die 3 Punkte aber trotzdem gerne mit..Das Spiel habe ich leider nur gehört nicht gesehen, aber die PK danach habe ich gesehen, jetzt verstehe ich auch besser warum Klauß dort einen richtig angefressenen oder sagen wir unzufriedenen Eindruck machte.

    Antwort
    • ergänze dafür sieht die Tabelle vorübergehend, Spieltag geht ja erst los, viel freundlicher aus oben an der Sonne, schmeckt 🙂

      Antwort
  • In der 1. Halbzeit war SR Dr. Braun stark .
    Gott sei Dank hatte es für den FCN keine Folgen dass er das klare Foul von Hanno an Nürnberger beim Konter nicht gesehen hat und der Freistoß für Hansa (80.) an der Seitenlinie war sicher kein Foul .
    Wenn man ohne Gelb und mit nur 9 Fouls ein Tor mehr als der Gegner macht sind die 3 Punkte verdient.

    Antwort
  • Erst der Pfostenknaller von Karlsruhes Hofmann. Gestern dann die Doppelchance von Behrens und Munsy. Schwein gehabt. Erneut. Wo ein Wille ist, ist scheinbar auch ein Weg des Glücks. Allerdings dürfte dieses nun aufgebraucht sein. Ein dreckiger Sieg, ohne Zweifel.

    Handwerkers Leistung gestern ist aus meiner Sicht nicht „ausreichend“, sondern „mangelhaft“. Neben der erwähnten Flanken-Flaute und den Wacklern in der Defensive kommen noch sehr einfache Ballverluste in Umschalt-Situationen.

    Matchwinner war Coach Klauß. Dieser eine musialaeske Moment von Schleimer war nur möglich, weil Klauß das Auge, die Idee und vor allem den Mut hatte, Schleimer zu bringen. Sehr erfreulich, dass Jungs aus dem Nachwuchs immer wieder eine echte Chance bekommen. Prima.

    Der FC Hansa indes hat das Rüstzeug, welches ein Aufsteiger braucht, um zu bestehen: Hinten gut stehen, schnelles Umschalten, gesunde Zweikampfhärte und saubere Standards. Auch das muss man anerkennen. Hansa wird auch noch anderen Mannschaften Schwierigkeiten machen – und dann womöglich die Doppelchance am Schluss nutzen.

    Antwort
  • Die Noten für den Club sind deutlich zu gut ausgefallen. Allerdings macht Florian Zenger dabei einen Fehler, der gerne gemacht wird. Die Spielernoten werden vom Ergebnis bestimmt und wenig von der tatsächlichen Leistung der Spieler.

    Nur mal eine Anmerkung, um dies zu verdeutlichen: „Munsy schiebt in der 89. Minute den Ball am Tor vorbei. Hätte er den Ball reingeschoben, hätte es dann auch einen Durchschnitt von 2,76 für die Nürnberger Spieler gegeben?

    Sicher nicht!

    Aber jeder Nürnberger Spieler hätte dann doch immer noch genau die gleiche Leistung gebracht?

    Fairerweise sollte Florian Zenger auf jeder Spielnote eine 1 addieren, dann käme es besser hin.

    Klauß hatte in der Pressekonferenz mit seinem Hinweis auf eine schwache Club-Leistung absolut Recht. Normalerweise wird eine derartig schwache Leistung mit 0 Punkten belohnt.

    Ich hoffe beim nächsten Spiel auf Geis und Rausch in der Startelf. Sollte Rausch noch ähnlich stark sein wie vor fünf Jahren, dann kann Handwerker bei ihm in die Lehre gehen.

    Antwort
    • Danke fürs Feedback. Würde aber dagegenhalten, dass der Notenschnitt der Startelf ausschlaggebender sein sollte. Da sind wir dann so ungefähr bei ner glatten Drei. Das ist, wenn man dann ansieht, wer für die positiven Ausschläge verantwortlich ist, auch absolut vertretbar, letztlich ist aber n Schnitt bei elf Spielern halt nie besonders aussagekräftig, weil da zu viel Störgeräusche drin sind, wenn man allein zwei hat, die positiv rausstechen und keinen ganz schlechten hatte. Ob man dann letztlich bei Nürnberger und Tempelmann die +4 nimmt oder die 3- ist halt auch letztlich eher ne Frage des Geschmacks und der Ausrichtung. Argumente gibt’s in beide Richtung. Das gilt für ganz viele, aber grad nachdem es in den letzten Wochen auch bei besseren Leistungen etwas kritischer war, kann man auch mal gegensteuern. Mit dem Ergebnis hat das nicht wirklich was zu tun. Aber: Überall eins dazu zu addieren ist dann halt sicher doch deutlich zu viel. Gibt auch keinen Grund dafür das mit der Gießkanne zu machen.

      Zu Rausch: Der hat heute 90 Minuten bei der U21 gespielt. Er hat dabei jede Flanke ins Nirvana geschlagen und einen Elfmeter verursacht, den man mit unglücklich sehr freundlich, mit dilettantisch nicht unfreudlich beschreiben kann. Der sah wirklich weit weg von Zweitligaformat aus.

      Antwort
      • Wieviel Elfmeter gab es jetzt eigentlich schon gegen die U 21 ?
        Spielen die heuer wirklich gegen den Abstieg ?

        Antwort
        • Müsste gestern der vierte gewesen sein, Haching, Burghausen, Aubstadt und eben jetzt Augsburg.

          Ob’s am Ende langfristig Abstiegskampf wird, lässt sich noch nicht so ganz sagen, ohne das Spiel gestern hätte ich gesagt, dass man so langsam es schafft, sich im Seniorenbereich zurechtzufinden. Aber gestern war dann wieder ein Rückfall und man merkt schon, dass die Leistungen extrem schwankend sind, teilweise auch binnen weniger Tage.

          Antwort
    • Finde ich nicht. Eine generelle Abwertung ist sicherlich die falsche Maßnahme. Und einige Spieler haben ihre Note redlich verdient, wie zum Beispiel Mathenia oder Schleimer.

      Ich finde es eigentlich okay wie es ist, vielleicht könnte der eine oder andere eine Drittel Note abgewertet werden, aber keinesfalls eine ganze. Die Defensive hat zwar die null gehalten, aber es war wohl eher Glück als eine überzeugende Leistung.

      Antwort
  • Mich regte Tempelmann in der ersten Halbzeit sehr oft auf. Der lief sich nach Balleroberungen oft fest und ging noch in der Zone 10m vor dem Mittelkreis oft ins Dribbling, verlor dabei den Ball, was dann immer zu schönen Umschaltmomenten für Rostock führte. Am schlimmsten war ein dummer, lahmer Querpass zur Seitenverlagerung von rechts auf Handwerker, genau in dieser Zone, der nur ganz knapp nicht zu einem Durchbruch von zwei oder drei Rostockern alleine aufs Tor führte. Während mir Tempelmann oft negativ auffiel, bekam man von Nürnberger gar nichts mit, dessen Formschwäche dauert wohl noch immer an. Krauß dagegen war bärenstark.
    Meine Noten bei den dreien:
    Tempelmann 4-
    Nürnberger 4
    Krauß 2-
    Mir fehlt im Bericht auch etwas schriftliche Deutlichkeit bei der Bewertung der Standards, die fanden wir im Stadion allesamt völlig inakzeptabel und unterirdisch ausgeführt. Ich dachte, wir haben da jetzt sogar einen eigenen Trainer? Anders gesagt, nachdem die dritte kurze Ecke nur wieder zu einem Rostocker Konter führte, weshalb wird das dann nicht endlich mit anderen ausführenden Spielern ganz anders gemacht?

    Antwort
  • Wenn man die beiden letzten Spiele vergleicht, dann würden wohl ca. 80% der Clubfans unterschreiben, dass die Mannschaft in Regensburg die deutlich bessere Leistung gezeigt hat.
    Das sollte sich auch in den Noten abbilden.
    Das tut es nicht, dieses Phänomen hat Florian nicht exklusive, das scheint breiter Tenor bei den Sportjournalisten. Warum das so ist, darüber kann man trefflich spekulieren.

    Das Flutlichtspiel am Freitagabend hatte viele Highlights:
    Ausverkauft!
    Stimmung!
    Mathenia!
    Eingewechselte Glückseligkeit!
    Schleimer! Shuranov!!
    Ausgelassene Freudentänze!
    Abschied Hanno Behrens!
    Wenn du so einen Kick gewinnst, dann…

    Wahr ist aber auch:
    Das war aber mal so richtig Dusel, dass Rostock nicht zur Führung und spät zum Ausgleich kommt.
    Das war eine durchwachsene Leistung, die am Ende sehr glücklich zu einem Dreier reichte.
    Soviel Glück hat nur ein Team, das oben mitspielt, man ist fast geneigt zu sagen, soviel Glück hat sonst nur Bayern…

    Zurück zu den Noten.
    Selten bin ich so „weit“ weg, bei meinen gefühlten Noten im Vergleich zu den (aus meiner Sicht idR bestbegründetsten und fundiertesten) Flo Zenger-Noten.

    Mathenia 1
    Wann, wenn nicht diesmal hat er eine 1 verdient? (Und nein, 1,6 ist keine 1).
    Oft zurecht gescholten, darf da kein Malus miteinfließen, das war ein überragendes Spiel von ihm.

    Valentini 4-
    Hanebüchene Standards, Ausgangspunkt für einige gefährliche Situationen, Bonus für den Pass zu Scorer Schleimer, damit aber keinesfalls besser als eine mäßige 4.

    Schindler +4
    Diesmal einige Wackler und Unsicherheiten, Tempoprobleme wie Sörensen.

    Sörensen 4
    Das nötigste funktionierte. Tempoprobleme wie Schindler.

    Handwerker 5
    Konnte diesmal ebensowenig flanken wie Valentini.

    Tempelmann 4
    Einige Ballverluste zuviel, nicht so robust wie sonst.

    Nürnberger 4
    Blass, aber solide.

    Krauß 3
    Kann Spielgeschehen lesen wie kein zweiter. Aggressiv, ordentlich!

    MMD +3
    Quirlig. Immer wieder mit Akzenten. Aber auch immer wieder festgelaufen.
    Die beiden eben genannten klare Aufschwungsgaranten.

    Borkowski 5
    Muss wohl mitgespielt haben. Kein so guter Tag diesmal.

    Dovedan 4-
    Viel gelaufen. Dann aber auch immer wieder viel gestanden.

    Schleimer 2
    Shuranov 2
    Kamen mit Mission.
    Nach einer Minute completed.

    Schnitt: 3,46

    Antwort
  • Das nächste Spiel ist in Hamburg…

    Der Club hat eine beeindruckende Formkurve. Von den letzten 17 Zweitligapflichtspielen hat der Club sieben gewonnen, nur eines verloren und neunmal Remis bestritten.

    7-9-1
    30 Punkte in 17 Spielen.
    Macht in 34 Spielen 60 Punkte.

    Mit 60 Punkten ist der Club unter Köllner aufgestiegen, wie man mit 60 Punkten außer letzte Saison so ziemlich sicher aufsteigt.

    Der Club bleibt diese Saison weiter ungeschlagen.
    Und hat in den letzten 17 Zweitligaspielen nur eines verloren.
    Deutlich.
    2:5.
    Gegen Hamburg.

    Das nächste Spiel ist in Hamburg…

    #RevancheinHamburg
    #läuft
    #Aufstieg2022

    Antwort
    • So sehr ich mich über den sehr tollen Saisonstart freue nur bitte keinen Aufstieg am Ende! Ich denke an unser letztes Erstligajahr. So viel Frust habe ich selten in einer Saison erlebt oder wenn man jetzt Fürth ansieht mit 1 Punkt nach fünf Spielen (habe nach ihrem Aufstieg schon geschrieben, viel Spaß werden die nicht haben) und als nächstes kommt der FC Bayern zu ihnen, der sie wohl eher 2-stellig versenken wird. Ein Aufstieg wäre für uns zu früh, darauf wäre der ganze Verein gar nicht vorbereitet oder die Mannschaft. Lieber noch 1-2 weitere tolle 2. Ligajahre und wenn alles fester ist dann eher..man kann einen Aufstieg nicht planen, das ist klar, aber dann zerfällt wieder alles, wenn man danach direkt wieder absteigt mit Trainerentlassung und dem ganzen Mist.
      Ich würde mir noch 1-2 tolle Zweitligajahre wünschen, in denen alles mitwächst.

      Antwort
      • Der entscheidende Satz ist aber, einen Aufstieg kann man nicht planen.
        Daher wenn es klappt, mitnehmen und diesmal besser machen. Es ist nicht unmöglich drin zu bleiben.

        Antwort
      • Juwe, ich bin der Meinung, dass ein Aufstieg niemals zu früh kommen kann. Wenn sich die Gelegenheit in diesem Jahr andeutet, sollten wir alles mitnehmen, was irgendwie geht. Finanziell ist die Liga 1, so unattraktiv sie auch geworden ist, leider alternativlos. Dieses aktuelle Team würden wir wohl so bei einem weiteren Jahr in Liga 2 nicht zusammen halten können. Ich finde die 2. Liga mittlerweile wirklich geil! Aber wenn es irgendwie geht, müssen wir rauf… wie auch immer. Zum ersten Mal seit Jahren verspüre ich wieder etwas wie Euphorie und Freude, wenn ich an das nächste Clubspiel denke! Und das fühlt sich gut an 🙂

        Antwort
        • Ja da ist was dran. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie sich eine grundlegende Stimmung und Form in der Mannschaft als Gefühl auf uns Fans überträgt. Diejenigen die jedes Spiel, jeden Auftritt mitverfolgen und entgegenfiebern merken das ganz genau. Und so schlecht wie es über zwei Jahre um unseren Glubb bestellt war, so ist jetzt spürbar, dass das was zusammengewachsen ist. Wie weit es geht? Lassen wir uns überraschen. Aber es macht wieder Spaß. Der Freitagabend war mal wieder so richtig geil!

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      • – Wie @Maggu sagt, wäre ein Aufstieg finanziell ein Segen. Eine Art Gesundbrunnen. Auch für Fürth war der Aufstieg, ich zitiere Azzouzi, „überlebenswichtig“.
        https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/bayern/fussball-fuerth-aufstieg-ueberlebenswichtig-fuerth-will-drin-bleiben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210802-99-662972!amp

        – Wir sind damals keineswegs abgestiegen, weil die Liga zu stark war, sondern weil wir zu viel falsch gemacht haben. Damit meine ich nicht nur die sportliche Leitung, sondern auch den Aufsichtsrat. Dass man es mit gleichem Etat deutlich besser machen kann, hat uns Union vorgemacht. Nun spielt Eisern Union sogar europäisch.

        – Zum jetzigen Zeitpunkt über den Aufstieg zu reden, halte ich lediglich für eine Spielerei. Denn um aufzusteigen, muss man aufstiegsreif sein. Das sind wir derzeit noch nicht. Dass sich im Laufe der Saison Aufstiegsreife entwickeln kann, ist indes nicht auszuschließen, aber nicht mehr als eine Hoffnung.

        – Unser Saisonziel ist Platz 5 bis 8. Das halte ich gemäß Ist-Situation für realistisch. Wir sind aktuell auf Kurs. Wichtig natürlich auch, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt und man auf Sicht das Ziel „Aufstieg“ ausgeben kann.

        – Die Entwicklung der Mannschaft ist trotzdem erfreulich seit Hecking und Klauß hier sind. Weiter so!

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        • – Die Entwicklung der Mannschaft ist trotzdem erfreulich seit Hecking und Klauß hier sind. Weiter so!

          So empfinde ich es auch, seit beide da sind entwickelt sich etwas, letzte Saison durchaus noch etwas holprig aber so langsam wird die Fahrt ruhiger und vor allem zielstrebiger.
          Was mir besonders auffällt wie vogelwild unter Palikuca und diverse Trainer eingekauft wurde, die Sportpresse und Experten jubelten mehrmals der Kader ist ja noch stärker als im Erstligajahr und nichts aber auch gar nichts von dem paßte zusammen.
          Was ich damit meine, jetzt kommen punktuelle Verstärkungen oder Jungs aus dem NLZ und der U21, die niemand auf dem Zettel hatte und es paßt. Man darf auch nicht vergessen selbst Möller Daehli war ansich ein Risiko sportlich betrachtet, weil er bei Genk ja kaum einen Fuß auf den Boden brachte.

          Ich befürchte aber nächsten Spieltag werden wie wir geerdet, wie oft dachte ich mir jetzt haben wir beim HSV endlich was gutzumachen aber es gab wieder auf den Sack und der HSV befindet sich deutlich im Aufwärtstrend, meine Prognose das wird unsere erste Niederlage diese Saison, für mich stellt sich nur die Frage wie hoch einfach weil wir dort immer untergehen.

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          • Hm. Vor allem kann so ein Derby-Sieg beim Erzrivalen einiges zum Guten wenden. Dass der HSV gestern beim SV Werder triumphierte, war jetzt nicht so toll für uns.

            Andererseits wird der HSV das Spiel machen – und wir schaffen es mittlerweile recht gut, aktiven Gegnern auf die Nüsse zu gehen. Chancenlos keineswegs, aber wird sehr schwierig beim HSV, wie eh und je.

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          • Juwe: „Man darf auch nicht vergessen selbst Möller Daehli war ansich ein Risiko sportlich betrachtet, weil er bei Genk ja kaum einen Fuß auf den Boden brachte.“

            Ja, er war ein gewisses Risiko, aber sonst hätten wir ihn auch niemals bekommen.

            Was er drauf hat wusste man aber von St. Pauli und außerdem kannte er die Liga. Also doch nicht so ein großes Risiko, vielleicht…

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            • Absolut kein Risiko, was will man bei einer halbjährigen Leihe groß falsch machen? Man wusste was er kann, in Genk hatte er halt ganz andere Konkurrenten als bei uns. Hätten andere Zweitligisten sicher auch gerne gemacht, aber da stehen wir im Vergleich halt immer noch finanziell besser da.

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              • Ich schrieb von „sportlichem Risiko“ nicht materiellem, wenn MMD bei uns nicht gezündet hätte und wir eierten lange Zeit in der Tabelle unten herum, hätte uns dieses Element extrem gefehlt in der Rückrunde, es wäre vielleicht sogar gefährlich geworden sportlich betrachtet. Dieser Schub nach vorne und es am Ende doch noch eine sorglose Saison wurde kam mit ihm.

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                • Also das gleiche Risiko wie bei jedem anderen Transfer. Wenn ein Spieler von einem größeren Verein zu uns kommt, wird der nie viel gespielt haben, sonst würde er nicht zu uns kommen…

                  Zumindest war er – im Vergleich zu manch anderem – nicht verletzt als er verpflichtet wurde… 😉

  • Der SC Paderborn mit meinem Namensvetter erledigt immer wieder den aktuellen Cheftrainer beim FC Erzgebirge.
    Aliaksei Shpilevski hat als einziger in Nürnberg gepunktet aber bei Helge Leonhardt wird es schnell ungemütlich.

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  • Was für eine spannende Liga!

    – Erzgebirge-Präsident Helge Leonhardt erklärt das „Projekt“ schon jetzt für gescheitert und entlässt nach übereinstimmenden Medienberichten Coach Aleksey Shpilevski. (@michel war schneller. Servus ins Allgäu. 😉 )

    – Darmstadt 98 besiegt Dynamo Dresden, obwohl die Lilien über weite Strecken aufgrund einer sehr frühen Roten Karte einen Mann weniger waren. Starke Leistung gegen im Spiel mit dem Ball aber eher harmlose Sachsen. Die neue Gegengerade sieht schick aus. Aber auch das alte Böllenfalltor war eine Reise wert. Vor allem dann, wenn Markus Kurth das Spiel in den Schlussminuten für die gute Sache dreht. Was für ein wunderherrlicher Wahnsinn damals.
    https://www.transfermarkt.de/sv-darmstadt-98_1-fc-nurnberg/index/spielbericht/950804

    – Der KSC hat sowohl auf Schalke als auch eine Woche zuvor gegen Kiel jeweils in der 88. Minute einen spielentscheidenden Treffer erzielt. Keiner scheint in den Schlussminuten so gefährlich wie der KSC. Was ja auch gegen den Club eindrucksvoll zu sehen war. Wenngleich der Pfosten für den Club rettete. Dieses Mal war nicht der Pfosten, sondern Christian Mathenia der Held.

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  • Ja @fränki da war ich auch im Nieselregen in Darmstadt dabei und es waren glückliche
    Gefühle auf der A5 ,A8,A7 und B19 zurück in den tiefen Süden obwohl es nur Regionalliga Süd war.
    Wenn man so sieht was da in Karlsruhe und Darmstadt und anderswo hochgezogen wird bin ich neidisch.
    Ob wir ein reines Fußballstadion in Nürnberg noch erleben werden ?

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    • Darmstadt –> Karlsruhe –> Stuttgart –> Ulm –> Kempten –> Allgäuer Alpen.

      Kammamamachen für einen zweifelsohne legendären Sieg in dieser irgendwie auch legendären Regionalliga-Saison. 😉

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  • Also die Kicker Elf des Spieltages wird immer seltsamer. Wie kam jetzt der rechte Innenverteidiger der Rostocker in die Elf des Spieltages?!
    Mathenia ist dagegen zurecht drin und auch der Spieler des Spiels.

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    • Ja, die Zeiten ändern sich.
      Böse Zungen behaupten auch der „Ka depp“ Podcast wäre aktuell weder Fisch noch Fleisch. 😂

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  • Und bei Sky wundert mich auch inzwischen einiges.
    Da hat der Moderator gestern ab 22 Uhr im Studio auf News HD den Michel von Paderborn immer wieder als Sven Michael bezeichnet und unten stand auch Michael.
    Des mit dem Senderwechsel Samstags um 15.25 ist doch auch komisch.
    Habe den Strafstoß gegen die Fortuna gerade noch erwischt.

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    • Ich glaube, man kann aber auch von Anfang an den Alternativsendeplatz wählen, dann wird nicht umgeschaltet. Sonst wäre es ja unmöglich, mal ein Spiel aufzunehmen…

      Antwort
      • Ja, gibt jetzt immer zwei Sender für ein Spiel. Warum auch immer? Könnten ja auch einfach nur den einen nehmen, wo keine 1. Liga danach läuft.

        Noch zur Benotung: Geht jeder damit mit Schleimer und Shuranov dieselbe Note zu geben?
        Für mich hatte Schleimer wesentlich mehr Einfluss aufs Spiel und hätte ihn besser bewertet, auch wenn Shuranov das Tor gemacht hat.

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