Podcast: Glücklicher Heimsieg – Eingewechselt

Der 1. FC Nürnberg behält auch gegen den FC Hansa Rostock seine weiße Weste und bleibt das einzig ungeschlagene Team in Liga 2.
Jedoch war es ein äußerst glücklicher Heimsieg, die beiden Protagonisten des Siegtreffers wechselte Robert Klauß erst kurz zuvor ein. Trotzdem gibt es genügend Gesprächsstoff für  Marcus Schultz und seine Gäste Stefan Helmer (Clubfans United) und Jakob Lexa.

Blickte man vor dem letzten Spieltag auf die Tabelle, so konnte sich der 1. FC Nürnberg schlecht gegen die Favoritenbürde wehren, schließlich empfing der Sechste den Dreizehnten. Doch sah man genauer hin, dann fiel auf, dass die Teams lediglich drei Punkte trennten. Und so wurde es denn dann auch ein sehr enges Spiel, wenn auch mit wenig Strafraumszenen, zumindest in Halbzeit 1. Nach der Pause hatte Rostock die Führung auf dem Schuh von Mamba, aber Mathenia parierte stark. Und dann wechselte Trainer Robert Klaus mit Lukas Schleimer und Erik Shuranov sozusagen den Führungstreffer ein: Schleimer flach auf Shuranov, Tor! Rostock drängte zwar auf den Ausgleich, doch konnten sie die Nürnberger Abwehr und Keeper Christian Mathenia an diesem Abend nicht mehr überwinden.

Nach Abpfiff bekam dann noch Ex-Capitano Hanno Behrens, nunmehr in Diensten der Rostocker, noch seinen gebührenden Abschied vom Nürnberger Publikum, das ihn herzlich hochleben ließ.

 

47 Gedanken zu „Podcast: Glücklicher Heimsieg – Eingewechselt

  • Jakob sieht bei Hecking keinen Plan für das nächste Jahr.
    Okay.
    Dann wäre aber doch ein Aufstieg sehr gut weil die 2. Bundesliga 22/23 ist sicher mindestens so unberechenbar wie die laufende Saison (Kiel) und wir würden wenigstens eine Saison nicht wieder um die Existenz unterwegs sein.
    Freut mich sehr dass Hübner und Schindler beim FCN sind .

    Der 1. FC Nürnberg unter den TOP 3 nach Spieltag 34 ist für mich auch sehr unwahrscheinlich aber einen Aufstieg in die 1. Bundesliga nur negativ zu besetzen ist interessant.
    Mit was für “ Spielermaterial“ ist eigentlich Union oder der DSC Arminia aufgestiegen ?

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    • Bin absolut Deiner Meinung, @michel.

      Und ebenso verwundert über die Meinung von Jakob, für den ein überraschender, nicht-geplanter Aufstieg etwas Furchtbares wäre. Denkfehler dabei: Man kann einen Aufstieg gar nicht planen. Es gibt Widrigkeiten wie zum Beispiel Verletzungspech, welche die schönste Planung über den Haufen werfen. Nein, einen Aufstieg nimmt man dankend an – egal wann, egal wie, egal mit welchen Chancen.

      Sicherlich ist es perspektivischer, mit einer Mannschaft aufzusteigen, die ausreichend Reife für eine höhere Liga besitzt. Im Amateur-Fußball mag man daher auf einen Aufstieg verzichten. Im Profi-Fußball aber geht es um viel, viel Geld und somit immer auch um die Existenz-Grundlage des Vereins. Gerade aufgrund der immensen Einnahme-Verluste im Zuge der Pandemie sind Vereine in ihrer Existenz bedroht. Ein Aufstieg wäre daher für jeden Verein ein Jackpot. Und nichts, was man fürchten muss – ganz im Gegenteil.

      Womöglich denkt Jakob ja anders über einen überraschenden Aufstieg, wenn er am 9. Oktober im Rahmen der JHV die Bilanz sieht.

      Ein weiterer Denkfehler ist: Dass die Einzelspieler in Liga zwei schon Erstliga-Reife haben müssen. Christoph Biermann, Sportjournalist der Jahre 2009 und 2011, sagte am Sonntag im „Doppelpass“, dass es „super-nervig“ war gegen Union zu spielen in dessen erster Erstliga-Saison und das dies dem VfL Bochum noch fehle. Will sagen: Eine Eingespieltheit, eine demütige Spielweise, eine starke Mentalität, ist für einen Underdog in Liga eins viel wichtiger als eine Erstliga-Reife, die man Spielern andichtet, weil sie in Liga zwei groß aufspielten.

      Dass aktuell so viel über Aufstieg gesprochen wird, weil wir mal über Nacht auf Platz 2 standen, halte ich ohnehin für deplaziert. Denn – da hat Jakob Recht – es müssen schon auch gewisse Entwicklungsstufen erklommen werden. Wie beispielsweise mehr Souveränität gegen tiefstehende Mannschaften. Gegen Aue und Rostock haben wir in diesen zwei Spielen nicht mal eine Handvoll hochwertiger Chancen kreiert. Weil, wie Jakob sagt, das letzte Zuspiel in Form einer präzisen Flanke oder eines feinen Steckpasses (noch) nicht ankam.

      Ein möglicher Aufsteiger aber wächst im Laufe der Saison mit und an seinen Aufgaben. Und am kommenden Sonntag kann unsere Mannschaft ein gutes Stück wachsen. Denn wir spielen beim Hamburger SV, der den Aufstieg schon 3 Mal auf dem Reißbrett plante und 3 Mal verfehlte. Nichts desto trotz ist der HSV ein großer Gegner. An dem man wachsen kann.

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      • Interessante Diskussion, aber ich glaube gar nicht, daß wir uns darüber wirklich den Kopf zerbrechen müssen am Ende. Mit viel Glück dazu zählt auch das Verletzungspech oder Glück könnte man am Ende an Platz 3 kratzen. Sehe uns realistisch aber bei gutem Saisonverlauf bei den von Klauß anvisierten Platz 5-8. Ich will mir gar nicht ausmalen wenn unsere High Performer Möller Daehli, Schindler oder Mathenia mal länger ausfallen sollten. Da fehlt uns eben auch noch Breite. Und ja jetzt den HSV vor der Brust ich rechne mit einer Niederlage, wenn viel zusammenpaßt vielleicht bekommt man ein Unentschieden hin, aber auch das glaube ich eher nicht.

        Per aspera ad astra – und ich glaube beim HSV werden das mal wieder Leid&Schmerzen.

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        • Denke auch, dass wir uns (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht den Kopf über einen Aufstieg zerbrechen müssen. Die Diskussion ist eher theoretischer Natur – aus oben genannten Gründen.

          Vielleicht wollen wir alle überhaupt mal wieder weng über einen Aufstieg schwadronieren. „Aufstieg“ kam ja in den letzten drei Jahren nicht wirklich vor in unserem Wortschatz.

          Verlieren wir aber zwei Mal, werden die ersten wieder das Abstiegsgespenst an die Wand malen. Um es ein bisschen überspitzt zu formulieren.

          Interesant ist nur das nächste Spiel. Werden wir auch beim HSV gut stehen? Werden wir auch dem HSV auf die Nüsse gehen? Wie gut nutzen wir Umschalt-Momente?

          Das schauen wir uns an. Gewinnen neue Erkenntnisse. Und diskutieren wieder drüber. 😉

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          • sagen wir so seit der letzten 2:5 Niederlage beim HSV sind wir ungeschlagen, sehr sehr beachtlich, ich würde mich glatt nochmal auf den gleichen Deal einlassen 🙂

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  • Es wird ja immer gern davon geredet, in der zweiten Liga eine Mannschaft zu entwickeln und mit dieser dann aufzusteigen, wenn die Zeit reif ist, und das diese Mannschaft dann auch das Zeug hat, um in der ersten Liga bestehen zu können…
    Ist ne nette Vorstellung, funktioniert aber in der Realität nicht. Mir ist kein Fall bekannt, wo das wirklich mal so funktioniert hätte. Auch ein Union Berlin hat sich nach dem Aufstieg erstmal kräftig auf dem Transfermarkt bedient und viele der Leistungsträger aus der Aufstiegssaison waren auf einmal außen vor.
    Ähnlich bei Bielefeld.
    Fürth hat ne tolle Mannschaft entwickelt und wurde schön auseinander gekauft und konnte die Abgänge nicht kompensieren und steht jetzt vor einer ziemlich tristen Erstligasaison.
    Bochum hat nur einen einzigen Leistungsträger verloren und trotzdem kaum bessere Perspektiven. Obwohl man sich ebenso gut entwickelt hatte in der zweiten Liga.

    So funktioniert es einfach nicht (mehr).
    Man kann einen Aufstieg nicht planen und die daran anschließende Konkurrenfähigkeit noch viel weniger.
    Man muss einfach mitnehmen, was geht. Und dann schauen, dass man clever agiert, und dann auch das Quäntchen Glück hat, dass ein paar andere sich einfach dämlich anstellen. Sowohl um auf- wie auch nicht abzusteigen.

    Insbesondere vor einem Abstieg ist keiner sicher, keine Vereine mit nich so potenten Geldgebern im Hintergrund wie der HSV, Hannover oder Schalke, noch ein eigentlich äußerst seriös wirtschaftendes und ruhig geführtes Werder Bremen. Und in der zweiten Liga zurechtzukommen, fällt allen schwer.
    Und dann gibts Fälle von Aufsteigern, die selbst nicht so genau wissen, wie das passieren konnte. Paderborn vor zwei Jahren z.B.
    Aber wenn es halt mal läuft, läuft es halt. Bei uns läuft es momentan. Und da müssen wir halt einfach schauen, dass wir so viel mitnehmen wie es nur geht.

    Was ich allerdings nicht verstehen kann, ist warum der Kollege meint, Hecking hätte keinen Plan über die laufende Saison hinaus.
    Etliche wichtige Spieler sind über die laufende Saison hinaus gebunden, es wurden auch schon Vertragsverlängerungen festgemacht, bei weiteren Spielern dran gearbeitet… Klar, man wird auch Leute verlieren, v.a. Krauß, andere werden alterstechnisch abbauen, aber dass man keinen Plan hätte, kann ich jetzt so nicht nachvollziehen.

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    • Sehe ich auch so seit Hecking hat man das Gefühl, sie haben jetzt wieder einen Plan, wenn man das mal den Vorjahren gegenüberstellt.

      Des weiteren, habe ich auch schon geschrieben, dass ich mir keinen Aufstieg wünsche ist nicht mehrheitsfähig 🙂 und man kann den Zeitpunkt aufzusteigen natürlich nicht planen, alles d’accord.
      Dennoch ich erinnere mich noch mit Horror an die letzte Erstligasaison, mein Sohn hat sich nichtmal mehr mit seinem Clubtrikot in die Schule getraut klar Kinder sind da empfindlicher, man selbst hatte ein schei** Wochenende nach dem anderen, dass viele sich sagten, das tu ich mir nicht mehr an, daher ganz pragmatisch bevor man wirklich nur Fallobst ist, das durchgereicht wird, ist mir eine spannende Zweitligasaison viel lieber. Zudem zerbricht bei einem möglichen Abstieg wieder alles, Trainer, Sportdirektor, Vorstand alle Köpfe rollen dann wieder und es rumpelt weiter in der 2. Liga und fängt man sich da nicht schnell, gehts runter in die 3. Liga, neee … ich will keinen Aufstieg erstmal 🙂

      Antwort
      • Ich kann Dich ja verstehen, dass diese unsägliche 19-Punkte-Saison dermaßen an Dir genagt hat. Und traumatisch wirkt.

        Aber warum gehst Du denn davon aus, dass man selbige Fehler machen würde wie damals?

        Antwort
        • Nicht nur die Erstligasaison sondern auch das Zweitligajahr danach, es dauert doch fast immer bis man sich dann auch in der 2. Liga wieder richtig findet, meistens mit komplett neuem Setup, wenn man die Klasse nicht halten konnte und aus den Folgen des letzten Aufstiegs, sind wir jetzt gerade mal frisch ganz knapp raus wir haben die letzten Jahre nur Negativrekorde gebrochen auch in der 2. Liga. Kurzum ein Aufstieg könnte auch alles was sich jetzt zum positiven entwickelt wieder pulverisieren.

          Antwort
          • Was ich meine, Klauß ist ein junger Trainer der selber noch dazu lernt (Köllner war damals auch unerfahren als Profi Coach, er sagt selber mittlerweile er würde heute einiges anders machen) , wir haben mittlerweile eine junge Mannschaft mit einigen tollen Talenten, ich glaube wir stehen in 1-2 Jahren ganz anders da, wenn sich Trainer und Mannschaft noch entwickeln können.

            Antwort
            • Eine Mannschaft in Liga zwei bis zu einem gewünschten Reifegrad entwickeln zu können, ist eine Illusion. Da stimme ich @SCRamjet zu.

              Es kommen Angebote, die man aus finanziellen Gründen nicht ablehnen kann. Es kommen Wünsche von Spielern, die gerne woanders mehr verdienen würden. Und auch die Arbeit von Robert Klauß wird von Vereinen der Bundesliga beobachtet, logisch.

              Antwort
              • Natürlich muss eine Mannschaft bei Aufstieg dann weiterentwickelt werden, steht ja außer Frage, aber dennoch gut wenn schon eine gewisse Festigkeit vorhanden ist, die man dann partiell verstärkt.

                Robert Klauß mag beobachtet werden, da sind sicher alle Zweitligatrainer auf dem Schirm so viele sind das nicht, aber noch hat er ja nichts vorzuweisen, seine erste Saison beim Club galt sogar allgemein als sehr holprig dahingehend müssen wir uns noch keine Gedanken machen.

                Antwort
                • Ich mache mir da auch wenige Gedanken. Denn Robert Klauß weiß sicherlich, was er an Nürnberg hat und vor allem wird er es zu schätzen wissen, dass er mit Dieter Hecking zusammenarbeitet. Von dessen Erfahrung und Expertise er sicherlich profitiert. Mal abgesehen davon, dass Hecking in dieser schwierigen Phase nach der letzten Winterpause keinerlei Zweifel aufkommen ließ, dass Klauß sein Mann ist.

                  Dass der junge Hoeneß sogleich eine Chance in Hoffenheim bekommt, ohne jegliche Erfahrung in Liga eins oder zwei, war allerdings so auch nicht zu erwarten. Andererseits. Nichts also ist undenkbar in diesem Geschäft.

                • Also eine Drittligameisterschaft mit einer besseren A Jugendmannschaft war nicht so wenig durchaus schon eine Visitenkarte. Aber es war schon überraschend bei Hoeneß gleich in der 1. Liga zu landen, nur Hoffenheim ist als Spezialist bekannt sich besondere Nachwuchstrainer auszusuchen und sind damit bislang extrem gut gefahren, das trauen sich so nicht viele Erstligisten.

                • nur Hoffenheim ist als Spezialist bekannt sich besondere Nachwuchstrainer auszusuchen und sind damit bislang extrem gut gefahren

                  1999-2000 Alfred Schön (37 Jahre)
                  2000-2005 Hansi Flick (35)
                  2005-2006 Roland Dickgießer (45)
                  2006-2006 (Januar bis Mai) Lorenz-Günther Köstner (54)
                  2006-2010 Ralf Rangnick (48)
                  2011-2011 (Januar bis Juni) Marco Pezzaiuoli (43)
                  2011-2012 Holger Stanislawski (42)
                  2012-2012 (Februar bis Dezember) Markus Babel (40)
                  Dezember 2012 Frank Kramer (40)
                  2012-2013 Marco Kurz (43)
                  2013-2015 Markus Gisdol (44)
                  2015-2016 Huub Stevens (63)
                  2016-2019 Julian Nagelsmann (29)
                  2019-2020 Alfred Schreuder (47)
                  Juni 2020 Matthias Kaltenbach (35)
                  ab 2020 Sebastian Hoeneß (38)

                  Image und Realität

                • Es geht nicht um anno dazumal, sondern um das Umdenken einem Strategiewechsel und die Gegenwart, seit 2016 fahren sie recht gut damit , die letzten 4 Trainer waren alles vorherige Co oder Nachwuchstrainer. Ich kenne außer Hoffenheim auch keinen einzigen Erstligisten, der einen A-Jugendtrainer direkt zum Erstligatrainer befördert haben (lasse mich gerne eines besseren belehren). Das war sehr couragiert, hätte ja auch schief gehen können, das wußte damals ja niemand.

                • Dachte immer, dass Streich direkt von der A-Jugend kam. Stimmt aber so nicht. Bevor er Cheftrainer wurde, assistierte er vier Jahre lang als Co.

                  Fällt mir spontan nur Tuchel ein. Der kam direkt von der A-Jugend beim FSV Mainz 05.

                  Bornemann hätte sich damals für Matarazzo entscheiden können – anstelle von Schwartz. Aber erstens ist man hinterher immer schlauer. Und zweitens kann ich null beurteilen, ob Matarazzo damals schon reif gewesen wäre für die vorderste Reihe. Zumal Bornemann mit Köllner etwas später ja durchaus Mut zeigte.

                • seit 2016 fahren sie recht gut damit , die letzten 4 Trainer waren alles vorherige Co oder Nachwuchstrainer.

                  Nur war Alfred Schreuder halt vorher Co in Amsterdam und nicht in Hofffenheim, erfolgreich waren sie damit auch nicht, sonst hätte man ihn nicht noch in der laufenden Saison entlassen und danach ging Schreuder auch wieder auf die Co-Position.

                  Zu den A-Jugendtrainern hat fränki schon alles gesagt. Man könnte aktuell auch noch Ingolstadt nennen, die den Aufstiegstrainer Oral gegen den U19 Coach Pätzold eingetauscht haben.

          • Das läuft dann aber am Ende darauf hinaus, dass man auf Dauer Zweitligist bleiben möchte bzw. muss. Wobei man es da genauso schaffen muss, nicht irgendwann den Lauterer Weg einzuschlagen.

            Am Ende würde es aber auch darauf rauslaufen, eine graue Maus in der zweiten Liga zu werden. Fände ich jetzt auch nicht so spannend…

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          • Ich verstehe Dich, @Juwe.

            Natürlich wäre ein Aufstieg auch ein Risiko, dass man alles wieder einreißt, was man mühsam aufgebaut hat. Aber warum sollte man dann die gleichen Fehler machen wie damals?

            Es gibt doch auch die Möglichkeit, dass wir es dieses Mal deutlich besser machen würden.

            Antwort
  • Der deutsche Profi-Fußball und insbesondere die 1. Bundesliga ist doch am Hund. Die ist inzwischen auch in sich in lauter einzelne „Ligen“, modern vielleicht „Cluster“ genannt“, unterteilt.
    Da schwebt ein Dauermeister komplett über allen Dingen, danach folgen die Vereine in der Rangfolge der finanziellen Möglichkeiten mit wenigen, einzelnen Ausreißern nach oben oder unten. Dadurch werden die einzelnen „Cluster“ dann nur noch weiter zementiert, weil immer derselbe kleiner werdende Kreis von Firmenclubs sich die internationalen Ränge immer länger sichern kann.
    Der finanzielle Graben zur 2. Liga wurde inzwischen derart vergrößert, daß der Aufsteiger, bis auf wenige, seltene Ausnahmen, automatisch auch als Absteiger einzustufen ist. Die 1. Bundesliga funktioniert doch per se inzwischen schon genauso, wie die Deutsche Eishockeyliga, in dieser ist auch praktisch schon kein Abstieg mehr möglich und bei der steht ganz klar die Show im Vordergrund und nicht mehr der Sport.

    Ich schaue schon seit Jahren die 1. Bundesliga praktisch gar nicht mehr an. Das interessiert mich ganz einfach nicht mehr, das ist mir viel zu langweilig und mittlerweile sinkt dort auch das spielerische Niveau allgemein, was sich im internationalem Abschneiden des deutschen Fußballs beweist. Wenn ich schon an die durchweg schlechten Schiedsrichterleistungen denke, bekomme ich das Grausen.

    Der Kitzel bei mir, wäre ein Club auf dem 1. Platz als 2. Ligameister. Der Aufstieg ist zwar dann zwangsläufig, aber hat dann nur kurzfristige, finanzielle Auswirkungen. Kann man das dem Anhang verkaufen, wie das die Westvorstadt z.B. problemlos macht, daß man den Abstieg gleich ankündigt und nur ganz wenig Geld investiert und eben nicht „all in“ geht und das angekündigte Mehreinkommen in der 1. Liga gleich wieder, erzwungen durch den Fandruck, völlig und mehr in die Mannschaft investiert?! Wäre das beim Club möglich?

    Antwort
    • Einen Abstieg ankündigen, wird nicht funktionieren. Warum soll man sich denn dann eine Dauerkarte kaufen, wenn eh schon feststeht, wie es ausgeht.

      Nein, der Klassenerhalt muss natürlich das Ziel sein. Oder wie es Bielefelds Arabi formulierte: „Am Ende wird sicherlich die ein oder andere Mannschaft, die über deutlich bessere wirtschaftliche Möglichkeiten verfügt, nicht an ihr Leistungsmaximum kommen. Und wenn das passiert, ist uns bewusst, dass wir selbst da sein müssen.“

      Und Bielefeld war da. Und erreichte das große Ziel. Wie schon zuvor Union, das jetzt europäisch spielt. Warum trauen wir uns das nicht mehr zu? Weil wir einmal derart untergegangen sind? Wir können das genauso.

      http://www.deutschlandfunk.de/arminia-geschaeftsfuehrer-samir-arabi-lieber-abstieg-als.1346.de.html?dram:article_id=484425

      Natürlich ist es aber richtig, dass man das „Produkt Bundesliga“ tritt, stiefelt und rummeniggt, wo es nur geht. Es langweilt. Mich interessiert die Bundesliga auch nur noch am Rande – zumindest solange wir nicht dort spielen.

      Antwort
    • es haben doch genug Underdogs, wie zuletzt Unionsland oder Bielefeld, bewiesen, dass man nicht nur ein Jahr dranbleiben kann, sondern sogar mindestens einige Jahre, so dass bei einem erneutem Abstieg die finanzielle Basis für eine schnellen Wiederaufstieg mit besseren Klassenerhaltschancen gelegt ist. Das ist nicht einfach, mit Novizen à la Bornemann/Köllner jedoch noch ungleich schwerer.

      Antwort
    • Kann man das dem Anhang verkaufen, wie das die Westvorstadt z.B. problemlos macht, daß man den Abstieg gleich ankündigt und nur ganz wenig Geld investiert und eben nicht „all in“ geht und das angekündigte Mehreinkommen in der 1. Liga gleich wieder, erzwungen durch den Fandruck, völlig und mehr in die Mannschaft investiert?! Wäre das beim Club möglich?

      Im Prinzip hat Bornemann das mit Köllner ja gemacht, der von Anfang an gesagt hat, die Saison mit Köllner durchzuziehen, komme was wolle, und hat daran auch festgehalten. Die Pläne wurden aber halt von unserem mit höchstem Fußballsachverstand gesegneten AR durchkreuzt.

      Aber die Fans haben da ja auch nicht mitgezogen. Sicher muss man sagen, dass es nie klar kommuniziert wurde, dass man im Grunde nicht konkurrenzfähig ist und wenn man absteigt, dann ist das halt so.
      Aber selbst wenn, hätte das meiner Ansicht nach nichts geändert. Die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes, und in der Fanseele ist die Hoffnung stets besonders groß und dementsprechend wird die Stimmung immer kippen, wenn die Leute denken, dass man durch einen Kurswechsel (sprich: Trainerentlassung) noch was retten kann, auch wenn dieser Strohhalm noch so dünn sein mag.

      Ich gehe auch jede Wette ein, dass die Stimmung bei den Fürthern kippen wird, wenn sich an der trostlosen Situation nichts ändert. Irgendwann wird einfach jegliche Rationalität über Bord geworfen, wenn der Frust über die Saison zu groß wird, wenn man keinen Bock mehr hat, Woche für Woche aufs Maul zu bekommen. Es sei denn, dieser Schritt wird übersprungen und weicht direkt reiner Resignation – wo man arg anzweifeln muss, ob das wünschenswert wäre.

      Das beste Beispiel dafür haben die Fürther ja auch selbst geliefert bei ihrem ersten Ausflug in die zweite Liga, wo man sich meiner Erinnerung nach auch nicht von ihrem Weg abbringen lassen wollte. Am Ende wurde der große Held Büskens gefeuert und auch sonst hat man den Abstieg nicht übermäßig gut verdaut bzw. die Erstligasaison nicht für eine grundlegende Weiterentwicklung nutzen können.

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      • Bin ja eher ein moderater Kommentator, aber die Diskussion, die hier abgeht, ist absurd. Ziel eines jeden Fußballspiels ist es Spiele zu gewinnen und sportlichen Erfolg zu haben. Oder zumindest den Versuch zu machen. Nur zur Erinnerung. Sich schon vor einem (noch nicht realisierten) Aufstieg Gedanken zu machen, ob das denn Sinn mache mit diesem Aufstieg, bedeutet nichts anderes als die Frage zu stellen, ob sportlicher Erfolg (der Aufstieg) denn Sinn macht. So im Hochleistungssport.

        Bornemanns permanente Jammerei á la „es wird halt so schwer, wir sind halt so schlecht, wir schaffen das vermutlich ja gar nicht, es wird halt so schwer“ war unerträglich. Der Mann hat unseren Verein beständig kleiner gemacht als er tatsächlich ist. Die Anhängerschaft war sich doch darüber einig, dass es sehr schwer werden würde. Das ging schon wieder teilweise soweit, dass das hilflose 0:6 gegen Leipzig, das locker ein 0:12 hätte werden können, wenn die Leipziger Mitte der zweiten Halbzeit das Fußballspielen randvoll mit Mitleid das Spielen eingestellt hatten, einfach so klaglos und achselzuckend akzeptiert wurde.

        Wenn wir nach einem (wie erwähnt noch gar nicht realistierten ) Aufstieg jeglichen sportlichen Ehrgeiz lethargisch in Zweifel ziehen, dann sollten wir den Verein am besten in einer unterklassigen Hobbyliga anmelden. Obwohl, meinen Erfahrungen nach ist auch da durchaus ein gehöriges Maß an Wettbewerbswillen vorhanden. Vielleicht mehr wie unter der Anhängerschaft des FCN im Falle eines Aufstiegs. Sollten wir das aufsteigen, sollten wir die Chance nutzen, selbst wenn wir keine haben.

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        • Hierfür Daumen nach oben!
          Das ist ja wie sich nicht wehren wenn man verprügelt wird!

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        • So isses.

          Bornemann legte diese Platte immer wieder auf. Bis es auch Anhänger anderer Vereine verinnerlichten.

          Kann mich noch gut erinnern, dass damals ein dem Club wohlgesonnener Bayern-Anhänger zu mir sinngemäß sagte: „Mir tut der Club echt leid. Ihr habt halt nicht das Geld, um mitzuhalten. Ihr habt keine Chance. Das ist schade.“

          Ich konnte ihm nur antworten, dass Düsseldorf nur marginal mehr Geld zur Verfügung hat. Das es die aber deutlich besser machen. Und dass es schon Vereine geschafft haben, die in der Relation noch viel weniger Geld hatten. Ich konnte ihm nur antworten, dass wir einfach unglaublich viel falsch machen. Angefangen bei der Kommunikation.

          Der Sound aus Berlin oder aus Bielefeld war so viel rockiger und kämpferischer – die wollten wirklich und haben es auch geschafft, wir haben es nicht mal ernsthaft versucht.

          Bornemanns Balladen über die arme Kirchenmaus waren die eine Seite. Eine fehlende Leistungskultur war die andere Seite. Und das war das Versäumnis des obersten Gremiums, des Aufsichtsrats. Der zu lange zuhörte und zuschaute.

          Darf alles so wirklich nicht mehr passieren. @Bernd hat’s auf den Punkt gebracht .

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          • Natürlich muss man immer versuchen den Aufstieg zu schaffen, im Sport geht es immer darum seine beste Leistung zu geben und die Gegner zu schlagen. Eine Überlegung ob ein Aufstieg jetzt sinnvoll ist ist komplett unsinnig.

            Ob der Weg von Bornemann/Köllner damals richtig oder falsch war werden wir nie herausbekommen, weil der Club den Weg nicht gegangen ist. Viele hier denken das war falsch, manche, wie ich denken, es hätte auch mit dem Abstieg funktionieren können, wenn man danach ruhig und überlegt weitergearbeitet hätte.

            Aus meiner Sicht ist das immer der Schlüssel zum Erfolg, egal was passiert, man muss den eigenen Weg weitergehen. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht aus Fehlern lernen darf, aber man darf nicht die Grundphilosophie ständig umschmeißen. Für mich zeigt sich jetzt eben auch, wir sind seit einem guten Jahr stabil, weil wir versuchen einen geraden Weg zu gehen. Weil wir letzte Saison Klauß nicht rausgeschmissen haben als es einen Rückschlag gab.

            Aktuell sehe ich aber die „Gefahr“ des Aufstiegs als sehr klein an, dafür haben wir bisher zu viel Glück gehabt, aber richtig ist auch, gerade in Liga 2 macht ein Lauf und das damit steigende Selbstbewusstsein extrem viel aus, weil alle Mannschaften auf einem ähnlichen Level spielen. Selbst Vereine wie HSV, Bremen oder Schalke sind qualitativ nicht so weit weg.

            Antwort
            • Ob der Weg von Bornemann/Köllner damals richtig oder falsch war werden wir nie herausbekommen, weil der Club den Weg nicht gegangen ist.

              Doch wir sind den Weg gegangen, der spätesten im Spätherbst in die nicht wettbewerbsfähigkeit führte in jener Saison, das Stadion schon in nicht Corona Zeit bereits halbleer war, nur ein Beispiel Köllner glaubte ja sogar in Dortmund wie eine CL Mannschaft spielen zu können, so hoch waren wir dort gestanden. Wettbewerbsfähigen Fußball dh. realistisch wirklich gegen den Abstieg haben wir erst unter Schommers gespielt in der katastrophalsten Erstligasaison aller Zeiten am Ende hats dennoch nicht gereicht, alles bekannt. Und zum x-ten mal niemand wollte zu dem Zeitpunkt Bornemann entlassen, der sich eben nicht an Weisungen des AR halten wollte und seine Entlassung selbst veranlaßt hat.

              Ob ein Aufstieg sinnvoll ist nehmen wir die Greuther .. finanziell wohl schon, sportlich werden sie keinerlei Spaß haben diese Saison, die Fans auch nicht, morgen Abend sollten sie ihre Anzeigentafel schon mal testen ob sie zweistellig funktioniert. Ich sehe es aus Fan Sicht, was unsere Mannschaft angeht sind wir jetzt gerade mal nach absolut katastrophalen Jahren, messerscharf an der 3. Liga vorbeischerammte, wieder auf einem besseren Weg, ich glaube eben, das würde man mit einem Aufstieg wieder kaputt machen, weil die Dimension, die dann kommt als nächster Schritt zu groß ist zum jetzigen Zeitpunkt. Trainerentlassung, alles wieder in Frage stellen, der x-te Neuanfang alles inklusive, was dann wieder folgt. Ist aber nur meine Meinung.. und daran halten wird sich eh niemand, also nur ein Gedankenspiel 🙂

              Antwort
            • Ich denke, der Weg von Bornemann war im Grundsatz richtig. Wie man diesen Weg aber beschritt, war falsch.

              Der Club ging diesen Weg nicht mit, sagst Du, @Armin. Er konnte diesen Weg aufgrund seiner Struktur gar nicht mitgehen, finde ich.

              Der Aufsichtsrat handelte damals erst, als die öffentliche Meinung kippte. Antizipation aufgrund von Entwicklungen – Fehlanzeige.

              Insofern waren Bader, Bornemann und Palikuca immer irgendwie allein zuhaus. Konnten walten und schalten nach Gutsherren-Art. Bis die öffentliche Meinung kippte und der Aufsichtsrat in Aktion trat.

              Köllner hatte damals, was man so las und hörte, eine Machtfülle im operativen Bereich. Cheftrainer und NLZ-Leiter in Personalunion. Auch nicht wirklich gesund.

              Natürlich waren diese extrem flachen Strukturen auch einem Sparzwang geschuldet. Ohne Zweifel.

              Dass Bornemann aber gebetsmühlenartig die eigene Schwäche beklagte, sollte natürlich die öffentliche Meinung besänftigen. Weil er wusste, dass der Aufsichtsrat weniger Entwicklungen antizipiert, sondern sich nach der öffentlichen Meinung richtet. Gleichzeitig lieferte Bornemann aber Köllner und der Mannschaft ein Alibi nach dem Motto: Wir sind ja eh scheisse und haben keine Chance. Oder wie Köllner sagte: Ich muss mit diesen Spielern arbeiten, ich habe keine anderen.

              Ich halte Bornemann für einen Mann der zweiten Reihe. Bei Sankt Pauli gibt der studierte Sportwissenschaftler Oke Göttlich den Ton an – das kann schon eher funktionieren auf Dauer.

              Der Club aber braucht einen Mann der ersten Reihe. Der den Aufsichtsrat im Hintergrund hält.

              Antwort
              • Wenn ich das noch ergänzen darf:

                Natürlich habe ich auch Respekt vor dem, was Bornemann tut. Ich hätte es gerne auch zum Sportvorstand beim FCN gebracht. Oder besser doch nicht, weil zu Nerven aufreibend. Ich bin eher ein Mann der fünften Reihe, sprich als Fan am Bierstand. 😉

                Aber im Ernst:
                Aufgrund unserer Strukturen halte ich einen präsidial agierenden Sportvorstand für notwendig. Damit der Aufsichtsrat endlich das ist, was er ist: Ein Aufsichtsrat.

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              • Hecking ist kein Mann der ersten Reihe, aber ein Mann der unaufgeregten Souveränität.

                Der Weg Bornemann/Köllner war mit der Verpflichtung vom körperlich völlig indisponierten Ivo Ilicevic nicht mehr glaubwürdig.

                Schade.
                Die (selffullfilling) Storyline ging halt nicht:
                Wir haben kaum ne Chance, aber wir wollen sie nutzen!

                Sondern:
                Das kann nicht und niemals gelingen. Mimimi.

                Lektion gelernt.
                Deshalb seit Spieltag 1 dieser Saison der stärksten 2.Liga evereverever die Botschaft:

                #läuft
                #Aufstieg2022
                #wirschaffendas

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                • „Hecking ist kein Mann der ersten Reihe, aber ein Mann der unaufgeregten Souveränität.“

                  Finde ich schon, gerade das macht ihn dazu. Er ist ein Repräsentant, der Ausstrahlung hat und dem man die Kompetenz abnimmt. Ein Mann, der seiner Position Gewicht verleiht.

                  Wenn Du damit meinst, in der ersten Reihe muss man ein Lautsprecher sein, oder ein Großmaul oder seine Arroganz zur Schau stellen, wie die Bayernbosse, dann irrst Du womöglich. Wer souverän ist, muss sich nicht produzieren.

                • In meinen Augen ist Dieter Hecking auf jeden Fall ein Mann der ersten Reihe. Aufgrund seiner Erfahrung. Aufgrund seiner ruhigen Art. Aufgrund seiner (sozialen) Kompetenz.

                  Thomas Grethlein wurde ja vom Boulevard aufgrund seiner Präsenz in den Relegations-Spielen gegen Ingolstadt als „Club-Boss“ bezeichnet. Dabei ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrats – nicht mehr und nicht weniger.

                  Clemens Tönnies übrigens war von 2001 bis 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrats bei S04. War aber, wohl auch de facto, der „Schalke-Boss“. Gut getan hat dies dem FC Schalke definitiv nicht.

                  Ein „Boss“ sollte schon auch vom Fach sein.

                  Nein, Hecking ist bei uns der Boss im sportlichen Bereich. Und das macht er aus meiner Sicht bisher gut. Ohne Zweifel ein Mann der ersten Reihe.

  • Gratulation an Fürth. Es wurde nicht die befürchtete Beerdigung, sondern ein respektabler Auftritt. Besser als Barcelona und Leipzig und genauso gut wie Dortmund!
    😁
    Kaufen kann man sich dafür natürlich nichts, aber es könnte motivieren für die weiteren Auftritte.

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      • Die Blutgrätsche muss auch erst mal provoziert werden. Durch Verstecken geht das nicht 😉

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      • Ja die Grätsche war dumm und überflüssig, gerade für einen Spieler auf dem Niveau wie Pavard, kein Zweifel. Dennoch kam Bayern nie in Bedrängnis. Fürth muß sich glaube ich sehr abmühen nicht neue Negativrekorde aufzustellen. 6 Spiele 1 Punkt ist schon krass. Spielerisch gefällt Fürth durchaus, aber das wird als solches nicht belohnt.

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        • Fabian Nürnberger hat im DFL Bereich mit Dahoud endlich einen Nachfolger der mit gelb – rot (Nürnberger vs. SVD SR Alt 23. Sp. 19/20) wegen einer respektlosen Handbewegung verabschiedet wird.
          Gibt die Regel her ist aber schon Hammer von Aytekin und ich bin echt gespannt ob wir solche Entscheidungen jetzt öfter sehen.
          Wäre nicht schlecht weil reklamieren in Deutschland ein Problem ist und nur den SR unter Druck setzten soll was leider zu oft gelingt.
          Für den FCN wäre es kein Nachteil weil sich kein Team gegenüber dem Gegner und SR overall so anständig verhält .

          Auch Klauß ist mittlerweile an der Seitenlinie viel ruhiger.
          Mal schauen wie Tim Walter morgen unterwegs ist .

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        • Ja, Fürth hat wenig davon, gegen Bayern nicht untergegangen zu sein. Chancenlos war eh klar. Gefällig oder nicht, sie sind noch nicht angekommen. Wenn man sogar gegen dieses Hertha (0:6 gegen RBL) verliert, was soll sonst noch klappen? Das könnte böse enden, oder sie finden doch noch den richtigen Ansatz. Ich denke, Leitl ist nicht so stur, dass er nicht seine Taktik anpassen könnte…

          Die Bayern an den Rand einer Niederlage zu bringen, dafür braucht es schon andere Kaliber… 😉

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          • Also Hertha ist wirklich ein Phänomen und ein Beleg, daß Geld nicht die alles entscheidende Rolle spielt. Ich weiß gar nicht wieviel 100erte Millionen der Investor Windorst schon überwiesen hat mit einem geradezu erbärmlichen Output obwohl man nicht mal sagen kann, daß dort nur Anfänger am Werk sind. Vielleicht hatte Klinsmann bei seinem Intermezzo in Berlin und der aufgetauchten Analyse die geleaked wurde, doch recht.

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            • Eins muss man Hertha lassen. Um einen derartigen Investor zu überzeugen, braucht es eine hübsche Story und einen leidenschaftlichen Storyteller. Der etwas erzählt vom schlafenden Riesen. Von einem Weltclub. Von der Champions League. Von einem zauberhaften Return on Investment. Von gesellschaftlichem Ansehen. Von einer Plattform für Wirtschaft und Politik. Oh, Du wunderschöne Hertha. Musst nur wachgeküsst werden. Vorhang auf für den BigCityClub. Woohoo!

              Der Storyteller war womöglich Klinsmann. Wäre ihm zuzutrauen. „Lars Windhorst – Du bist der neue Capitano! Geil! Bruscht raus! BigCityClub. Wir knallen die alle weg. Mega!“

              Man hat nur vergessen, vor dem Geld ausgeben eine langfristige Strategie aufzusetzen. Hm. Blöd gelaufen. Jetzt versucht man das mit Bobic. Ungefähr 200 Millionen zu spät.

              Hertha hat seine Anteile verkauft – die sind weg. Und zwar für immer. Das ist weniger geil.

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  • Aber viel wichtiger morgen in Hamburg, ich habe mir die PKs und auch den Channel HSV TV auf Youtube mal angesehen, also sie registrieren schon, daß mit Nürnberg eine ungeschlagene Mannschaft morgen in ihr Stadion kommt, verweisen aber gerne auf die jüngere Bilanz gegen Nürnberg und planen fest einen Sieg ein morgen. Das klang so wie, was ist denn das überhaupt für eine Frage? 😮 ….

    Wir sind jetzt saisonübergreifend stolze 18 Spiele ungeschlagen, bis auf das 2:5 gegen den HSV, wenn wir das erneut hinkriegen würde ich den Deal wieder eingehen 🙂

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  • @Teo, @Optimist

    Interessant übrigens die Rolle von Marco Bode beim SV Werder. Seit 2014 Vorsitzender des Aufsichtsrats, „heimlicher Boss“, auch weil der Europameister von 1996 dermaßen vom Fach ist. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass Bode so eine Art kommunikative und auch operative Stütze für Frank Baumann, dem Jungen aus Würzburg-Grombühl, sein sollte. Kann mich aber auch täuschen. Die beiden verstehen sich, glaube ich, auch so recht gut.

    Bode, der sein AR-Amt demnächst aufgibt, wurde vor kurzem zitiert: „Es ist vielleicht ein Eingeständnis, dass meine Rolle nicht unproblematisch war, gerade weil es eben nicht die Rolle eines normalen Aufsichtsrats-Vorsitzenden war“. Wegen seiner großen Vergangenheit als Spieler war und ist er in Bremen deutlich mehr als ein stiller Kontrolleur im Hintergrund, „weil ich eben als Gesicht für bestimmte Dinge stand und stehen wollte. Auch in der Kommunikation nach außen war ich häufig vorne mit dabei“, sagt er.

    Quelle:
    https://www.google.com/amp/s/www.deichstube.de/news/werder-bremen-marco-bode-aufsuchtsrat-chef-aus-ende-interview-zukunft-erklaerung-entscheidung-grund-bundesliga-news-zr-90783313.amp.html

    Mehr sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat halte ich zwar für wichtig. Aber generell sollten Aufsichtsräte im Hintergrund bleiben und kontrollieren – das tun, wofür sie gewählt wurden. Egal, ob sie aus dem Sport, aus der Politik oder aus der Wirtschaft kommen. Wenn Aufsichtsräte zu sehr im Vordergrund stehen, ist das kein gutes Zeichen. Siehe Club damals. Siehe Schalke damals. Siehe Werder.

    Und das beste Mittel, Aufsichtsräte im Hintergrund zu halten, ist ein starker Sportvorstand, ein Mann der ersten Reihe.

    Unser Europameister von 1996 ist jetzt aber keiner, der das Rampenlicht sucht, sondern ein Mann der Vernunft, denke ich. Insofern würde ich es begrüßen, wenn Andreas Köpke, mittlerweile nach 17 Jahren DFB losgelöwt, auf Sicht, am besten schon am 09. Oktober, kandidieren würde. 😉

    Antwort
  • @optimist.
    Ein Mann der unaufgeregten Souveränität hat ein in die erste Reihe stellen nicht nötig…
    Hecking ist ein Segen…

    Antwort
    • Da steht er nun mal, Kraft seines Amtes. Aber er drängt sich nicht in den Vordergrund. Man hat das Gefühl, er lässt dem Trainer den Raum als gleichwertigen Partner.

      Gefällt mir überaus gut!

      Antwort
    • Hecking ist nicht der Messias aber dennoch an ihm gibt es in meinen Augen nicht den geringsten Zweifel, auf der Position braucht es keinen Medienfachmann sondern einen Fußballfachmann. Es wird auch nicht alles klappen, aber viel mehr als wir es von den letzten Jahren kennen. Sehe ich auch so, ein Segen.

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