Ein Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte – Analyse zu #FCNHSV #FCN

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Hamburger SV 1:1 (0:1,1:1), 2:4 n.E.  – Der Club scheitert am HSV im Elfmeterschießen nach einem packenden und hochklassigen Pokalspiel.

1. Personal und Grundordnung
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal und Grundordnung

Der Club veränderte seine Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Heidenheim nur im Tor. Carl Klaus durfte wie angekündigt Christian Mathenia ersetzen. Die Feldspieler waren jene, die auch schon für das 4:0 am Wochenende gesorgt hatten. Den Kader konnte Robert Klauß im Gegensatz zum Samstag voll besetzen. Dennis Borkowski kehrte ins Aufgebot zurück. In Sachen Formation war es wieder ein 4-4-2 mit Raute, das im Pressing zu einem 4-3-3 (siehe Grafik A) wurde. Das führte in der Realtaktik (Grafik B) dazu, dass Mats Møller Dæhlis Durchschnittsposition noch vor der von Dovedan und Shuranov, den nominellen Angreifern lag. 

Beide Mannschaften begannen schwungvoll und mit einigem Drive in Richtung gegnerisches Tor, die ganz großen Chancen entwickelten sich allerdings nicht. Der erste Bruch im Spiel kam nach einer langen Verletzungsunterbrechung. Hamburgs Tim Leibold hatte sich schwer verletzt, wurde vom Platz getragen. Danach war allerdings nicht Hamburg außer Tritt, sondern der FCN. Der HSV kam besser ins Spiel, hatte durch Fernschüsse von Doyle und Reis, die Klaus gut parierte, erste gute Gelegenheiten und war auch optisch deutlich überlegen. Im Anschluss an den Fernschuss von Reis ging der HSV dann auch aus der resultierenden Ecke in Führung. David setzte sich im Kopfballduell gegen Sørensen und Schindler durch und brachte den Ball im Tor unter.

Zu diesem Zeitpunkt war die Führung der Hanseaten verdient, auch weil sie die deutlich reifere und dominantere Spielanlage zeigten. Das sollte sich nach der Pause ändern. Der Club wurde nun agiler und aktiver, hatte aber zunächst selbst einen Verletzungsschock zu verdauen. Tom Krauß blieb nach einem Kopftreffer kurze Zeit bewusstlos liegen, musste ausgewechselt werden und wurde durch Taylan Duman ersetzt. Der hatte sofort den ersten Abschluss, der aus dem Freistoß, der durch das Foul an Krauß entstanden war, resultierte. Sieben Minuten später traf Duman dann das Tor. Nach einem Doppelpass zwischen Tempelmann und Handwerker flankte der Nürnberger Linksverteidiger in die Mitte, wo Duman den Ball technisch gekonnt mit der Innenseite aus der Luft ins lange Eck setzte.

Nach dem Ausgleich wogte das Spiel hin und her. Der HSV hatte durch Glatzel nach einer schnell ausgeführten Ecke eine Großchance, die Schindler noch blockte (62.), für den FCN setzte Geis zwei aussichtsreiche Fernschüsse neben das Tor (63., 69.), auf der Gegenseite jagte dann Reis einen Konter überhastet neben das Tor (70.), ehe beim Club Dovedan einen Geis-Freistoß knapp übers Tor setzte (79.). Danach schloss wiederum Kittel wieder einen schnellen Angriff des HSV schwach ab (81.). Gegen Ende der regulären Spielzeit wechselte Robert Klauß dann seine Angreifer: Schleimer und Schäffler ersetzten Dovedan und Shuranov. Die beiden waren dann auch gleich noch an der besten Chance für den Club beteiligt. Schleimer überlief Schonlau im Duell, lief bis zur Grundlinie durch und gab dann den Ball nach innen. Da rutschte Schäffler bei der Ballannahme aus, so dass er die Kugel nach hinten geben musste. Møller Dæhli nahm den Ball auf, legte ihn zu Tempelmann und dessen Schuss wehrte Heuer Fernandes gerade noch so zur Ecke ab.

Danach ging es in die Verlängerung, in welcher der Club dann eindeutig mehr vom Spiel hatte. Einem einzigen von Sørensen zur Ecke geblockten Schuss von Meffert (92.) standen eine ganze Reihe von Gelegenheiten des FCN gegenüber. Unter anderem ein satter Schuss von Tempelmann (98.), ein Freistoß von Geis (100.) und ein Schuss von Schleimer aus dem Rückraum, der zur Ecke geblockt wurde (109.). Ins Tor wollte aber keine der Chancen gehen. Es musste das Elfmeterschießen entscheiden. Während beim HSV alle Schützen trafen, vergaben beim FCN Tempelmann und Sørensen. Der HSV war am Ende weiter.

2. Daten und Fakten

Grafik 1 ist gar keine Grafik, sondern eine Liste. In der Liste sind die Ballbesitzphasen nach Zeit geordnet. Man sieht, dass der HSV weitaus mehr Phasen hatte, in denen er den Ball lang hielt. Die langen und sehr langen Ballbesitzphasen sind auffällig zahlreich.

Legt man dann aber Grafik 2 daneben, dann sieht man, dass viel des Ballbesitzes und auch viel der langen Phasen zwischen den Abwehrspielern stattfanden und auch maximal im Mitteldrittel des Spielfeld. Denn die Passnetzwerke der beiden Mannschaften im Vergleich zeigen auch, dass der Club an sich weiter vorn seine Pässe anbrachte. Zusätzlich sieht man aber auch die – schon in der Realtaktik sichtbaren – Unterschiede in der Positionierung der beiden Außenverteidiger. Handwerker spielte weiter vorne als Valentini.

Grafik 3 ist der Arbeitsnachweis von Johannes Geis. Der Mittelfeldspieler des FCN erzielte beim statistischen Aggregator Sofascore den herausragenden Wert von 9,2 auf einer Zehnerskala, obwohl er an keinem Tor beteiligt war. Erklären lässt sich das mit seiner perfekten Zweikampfquote (12 von 12) und seinen zahlreichen Pässen und Seitenverlagerungen – und etwas damit, dass er sieben Mal aufs Tor schoss. Geis war einer der Gründe, warum der Club immer wieder in der Offensive glänzen konnte, da er den Ball lang und präzise nach vorn spielte.

3. Die kurze Einzelkritik

  • Carl Klaus (CU-Note: 2-): Hielt während der regulären Spielzeit was zu halten war, strahlte Ruhe aus. Im Elfmeterschießen dann etwas unglücklich.
  • Enrico Valentini (CU-Note: 3-): Immer wieder mit wahlweise überoptimistischen oder unpräzisen Abspielen nach vorne. In den Duellen gegen den Ball meist aufmerksam, mit dem Ball dagegen mit zu wenig Durchschlagskraft.
  • Christopher Schindler (CU-Note: 3): Nach der Pause sehr stark in den Duell gegen den Ball und um den freien Ball. Sehr passsicher. Beides ohne dabei zu brillieren.
  • Asger Sørensen (CU-Note: +4): Gewann nur fünf von zwölf Zweikämpfen. Hatte sowohl gegen Glatzel als auch gegen Kaufmann immer wieder leichte Probleme.
  • Tim Handwerker (CU-Note: 3): Legte den Ausgleich mit präziser Flanke vor, hatte auch immer wieder schöne Balleroberungen. Manchmal aber übermütig und zu früh im Pressing.
  • Johannes Geis (CU-Note: 2): Mit vielen sehenswerten diagonalen Verlagerungen, verlor keinen seiner 12 Zweikämpfe
  • Lino Tempelmann (CU-Note: 2-): Sehr viel Dynamik im Spiel, gut im Aufbau, hatte zwei Großchancen im Spiel und eine im Elfmeterschießen.
  • Tom Krauß (CU-Note: 3): Bis zur Auswechslung wie immer agil, zweikampfstark, ohne zu glänzen. Unglückliche Aktion gegen Leibold.
  • Taylan Duman (CU-Note: 2-): Grandioses Tor, setzte sich auch immer wieder durch, war nicht immer präzise in den Zuspielen, aber stets mutig.
  • Mats Møller Dæhli (CU-Note: +3): War wirklich überall zu finden, spielte immer wieder gefährliche Bälle. War dabei nicht immer zielführend und am Ende in den Zweikämpfen auch oft unterlegen.
  • Nikola Dovedan (CU-Note: 3): Unermüdlich im Anlaufen bis zu seiner Auswechslung, hatte nach einem Freistoß eine sehr gute Chance. Im Aufbau nicht sonderlich eingebunden: Spielte nur 14 Pässe.
  • Erik Shuranov (CU-Note: 4-): Noch weniger ins Spiel eingebunden als Nebenmann Dovedan (nur neun Pässe). Tat sich auch schwer, sich durchzusetzen. Für gutes Anlaufverhalten ein „noch ausreichend.“
  • Manuel Schäffler (CU-Note: 3-): Unglücklich bei der von Schleimer eingeleiteten Chance von Tempelmann, wo er selbst mit besserer Ballannahme abschließen hätte können. Warf sich in viele Duelle, gewann aber nicht viele.
  • Lukas Schleimer (CU-Note: +3)Belebte das Spiel mit seinem Tempo, leitete so auch eine Großchance ein. In den Duellen aber vor allem gegen den Ball noch mit deutlich Verbesserungspotential.
  • Fabian Nürnberger kam zu spät für eine Note, als er in der Schlussphase der Verlängerung den entkräfteten Mats Møller Dæhli ersetzte.
Verlauf der expected Goals während des Spiels (Nürnberg in rot, Hamburg in blau)

 

4. Fazit und Stimmen

„In diesem Spiel, das wir heute abgeliefert haben, hat kaum etwas gefehlt. Außer das Glück am Ende.“ Recht viel mehr als das, was Robert Klauß am Ende des Spiels sagte, gibt es im Fazit gar nicht zu sagen. Der Club und der HSV lieferten sich über 132 Minuten einen packenden Kampf, um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals, das in Sachen Qualität sicher deutlich ansehnlicher war als viele Spiele in der ersten Liga. Selbst der bei den Gegnern notorisch kritische HSV-Coach Tim Walter konnte sich zu einem Kompliment durchringen: „Die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen, das eigentlich keinen Verlierer verdient hat. Auch Nürnberg hat ein gutes Spiel gemacht und uns alles abverlangt.“ 

Die Natur des Pokals verlangt es aber eben, dass es am Ende doch einen Verlierer gibt. Ein Elfmeterschießen lädt auf Grund der Singularität der Chancen dazu ein, über jeden einzelnen Moment in Zeitlupe zu philosophieren und sich alternative Realitäten und Verläufe auszumalen. Am Ende ist jede der Überlegungen müßig, Bruchteile, Sekunden, Mikrobewegungen entscheiden, die so auch nicht zu reproduzieren sind. Ob man dann am Ende von Glück, Nervenstärke oder anderen Faktoren sprechen will, die da ausschlaggebend sind, ist wahrscheinlich eher Frage des eigenen Weltbilds. Am Ende scheidet im Elfmeterschießen stets eine Mannschaft aus, die das Spiel nicht verloren hat. Am Dienstagabend war es der 1. FC Nürnberg.

Verloren haben beide Mannschaften während des Spiels je einen Akteur. Zunächst der HSV Tim Leibold, dessen Verletzung nach dem Duell mit Tom Krauß sich als Kreuzbandriss herausstellte. Die Reaktion von Teilen des Nürnberger Publikums, die den Ex-Cluberer noch auf der Trage liegend auspfiffen, veranlasste den FCN sogar zu einer Stellungnahme. „Wir vertreten es in keinster Weise, einen Spieler zu demütigen, vor allem dann nicht, wenn er unter Schmerzen am Boden liegt. Wir bedauern es wirklich sehr, dass es dennoch zu solch einem Verhalten gekommen ist und entschuldigen uns beim Hamburger SV und insbesondere bei Tim Leibold, dem wir eine schnelle Genesung wünschen.“  heißt es da völlig zurecht. Leibold wird dem HSV den Rest der Saison fehlen.

Im ersten Moment noch schockierender, am Ende aber mit im Vergleich glimpflicherem Ausgang ging es bei Tom Krauß zu. Der Clubspieler wurde von Leibolds Ersatz Miro Muheim mit dem Kopf so an der Schläfe getroffen, dass er bewusstlos auf dem Boden aufschlug. Krauß musste auch ausgewechselt werden, war dabei aber schon wieder bei Bewusstsein. Die Diagnose beim Nürnberger Mittelfeldmann lautet Gehirnerschütterung. Die beiden Verletzungen trübten dann auch den Eindruck, den das Spiel beim neutralen Zuschauer hinterlassen hatte. Den eines wirklich sehenswerten Fußballspiels und für den Clubfan gilt das, was Carl Klaus am Ende sagte: „Es hat einfach nur Spaß gemacht, mit Ausnahme des Endes.“ 

5. Die Kennzahlen

Nürnberg   Hamburg
1 Tore 1
2,21 expected Goals 1,62
1,47 Post Shot xG 1,45
2,17 xG ohne Doppelchancen 1,62
19 Schüsse 19
5 Schüsse aufs Tor 4
9 Ecken 10
6 Freistöße 0
38 Ballbesitz zeitbasiert (in %) 62
39,5 Ballbesitz passbasiert (in %) 60,5
79 Passquote (in %) 85
12 Fouls 23
13 PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion) 7,6
4,8 Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes) 8,6
18,2 Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz) 17,4
13 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 23
00:09 Ballbesitzdauer (Ø) 00:17

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

Spieler CU-Note Kicker nordbayern.de BILD WhoScored SofaScore
Carl Klaus 2- 2 2,5 2 -/10 6,9/10
Enrico Valentini 3- 3 3 4 -/10 6,4/10
Christopher Schindler 3 3,5 3 4 -/10 6,8/10
Asger Sørensen +4 3 3,5 3 -/10

7,2/10

Tim Handwerker 3 3 3,5 3 -/10 6,4/10
Johannes Geis 2 3 2,5 3 -/10 9,2/10
Lino Tempelmann 2- 2,5 2,5 3 -/10 6,8/10
Tom Krauß 3 3 3 -/10 6,5/10
Mats Møller Dæhli +3 3 2,5 3 -/10 6,4/10
Erik Shuranov 4- 4,5 4,5 4 -/10 6,6/10
Nikola Dovedan 3 3 3,5 2 -/10 6,1/10
Taylan Duman 2- 3 3,5 3 -/10 8,0/10
Lukas Schleimer +3 3 2 -/10 6,6/10
Manuel Schäffler 3- 4 3 -/10 6,7/10
Fabian Nürnberger -/10 -/10
  -/10 -/10
Durchschnitt 2,86 3,10 3,13 3,00 6,90

55 Gedanken zu „Ein Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte – Analyse zu #FCNHSV #FCN

  • Ist die 3,5 der NN kein Tippfehler? Das könnte ich nicht nachvollziehen. Wenn man ein Tor schießt und eine 3,5 bekommt hat man echt mies gespielt. Und Duman war für mich richtig gut noch dazu.

    Antwort
  • Immerhin hat sich der Torwartwechsel nicht als Fehler erwiesen.

    Übrigens, im Text hat Tempelmann eine 2- aber in der Liste glatt 2. Ich kann beides nachvollziehen. Für mich der auffälligste Spieler auf dem Platz, auch wenn sich Geis statistisch als noch besser herausgestellt hat. Ich fände die glatte 2 OK, kann aber verstehen, wenn man für den verschossenen Elfer ein Drittel abwertet.

    Antwort
  • Für mich käme Sörensen etwas schlechter weg nicht nur zu wenig Zweikämpfe gewonnen auch beim 0:1 hatten er und Schindler den Torschützen beim Kopfball quasi im Sandwich. Schindler vorne dran hat hinter sich keine Augen tut sich da schwerer, aber direkt hinter David auf Körperkontakt stand Sörensen hatte die Aktion vor sich und blieb am Boden und sah zu. Wenigstens mit hochspringen im Tackling und den Torschützen stressen beim Abschluss wäre das mindeste gewesen. Dieses am Boden bleiben und zusehen das sorry kenne ich noch von Mühl, aber scheinbar haben das beide kultiviert Sörensen auch. Stehen bleiben und hoffen dass schon nix passiert.

    Dazu kommt noch so wie Sörensen schießt man keinen Elfmeter, schon beim Anlauf den Kopf unten zu haben und sich gar nicht den Torwart auszugucken. Bei mir eine 4- bis 5 irgendwas 🙂

    Ansonsten alles andere nachvollziehbar

    Antwort
    • Scharf in die Mitte funktioniert in der Regel sehr häufig. Verstehe die öfter geäußerte Kritik an dem Elfmeter nicht.
      Er hat halt gewusst, wie er schießen will. Finde das ok.

      Antwort
      • Ja, der Elfer wurde ja auch eher zufällig gehalten. Der Torwart springt in die (falsche) Ecke und wird am Fuß getroffen. Wollen kann man das so nicht. Eine Spur höher geschossen hätte gereicht…

        Antwort
        • Natürlich hält Heuer Fernandes den absichtlich, der streckt das Bein ja noch in die Höhe.

          Aber der Ball war auch denkbar günstig dafür, wenn der flach oder wirklich mittig aufs Tor kommt, kann er gar nichts machen. Halbhoch ist für den Torhüter immer das günstigste, egal ob der Ball in die Mitte oder ins Eck kommt.

          Also nein, das war kein guter Elfmeter.

          Antwort
  • Schade, dass keine Laufleistung erhoben wurde, hätte mich interessiert, wieviel das dann inkl. Verlängerung gewesen wäre. Oder gibt es dazu eine Quelle? Im Kicker, der das normalerweise angibt, fehlt das für den Pokal auch.

    Antwort
  • Schade.
    Im Vergleich zum Ligaspiel war es eine Begegnung auf Augenhöhe.
    In der Liga stand am Ende ein glücklicher Punktgewinn, im Pokal nach Elfmeterschießen das unglückliche Ausscheiden.

    Die schönste Erkenntnis:
    Man kann mit Hamburg mithalten und sieht die Entwicklung der Mannschaft, gerade dann, wenn man die beiden Spiele vergleicht.

    Und das wiederum macht Mut, dass der Club eine sehr gute Saison spielen kann.

    Meine Prognose für die Liga nach Spieltag 34:

    1. HSV
    Der dominanteste Verein. Dieses Saison wird der Knoten platzen und der HSV zurückkehren.

    2. St.Pauli
    Gefestigte Mannschaft mit schier unerschütterlicher Mentalität.

    3. 1.aus 3
    Schalke
    Club
    Darmstadt

    Am Freitag wird es auch eine Frage der Kondition. Bin sehr gespannt auf die Startelf. TK wird fehlen…

    Antwort
    • Regensburg hält sich aber schon verdammt lange da oben!? Und was ist mit Paderborn? Hat Düsseldorf nicht auch noch einen breiten Kader für weiter oben?

      Steiles Programm für den Club, heute gleich das schwere Auswärtsspiel bei Darmstadt. Die haben mit Lieberknecht auch einen Trainer, der weiß, was gegen eine Raute gut funktioniert. Ein Pünktchen wäre super, mehr erwarte ich da nicht.

      Antwort
    • Einen der beiden Hamburger sollten wir aber schon hinter uns lassen. Ein Aufstieg über die Relegation ist denkbar unwahrscheinlich.

      Wo ist eigentlich deine Aufstiegseuphorie hingekommen??

      Antwort
      • Muss nicht 🙂

        und realistisch betracht, noch ist die Saison sehr lang, glaube ich ist die Konkurrenz in der Spitze zu stark.

        Antwort
      • Grundsätzlich finde ich es nicht so unwahrscheinlich dieses Mal, dass der Zweitligist eine gute Figur abgibt in der Relegation. Denn wer sich in dieser starken Zweiten Liga oben behaupten kann, dürfte schon ein Stück weit konkurrenzfähiger sein für höhere Aufgaben in Liga 1.

        Oder wie @Florian analysierte zum Pokalspiel gegen den HSV, „das in Sachen Qualität sicher deutlich ansehnlicher war als viele Spiele in der ersten Liga.“

        Hab neulich zum Beispiel FC Augsburg vs. Arminia Bielefeld gesehen – zwei Vereine, die infrage kämen aktuell für die Relegation. Und jetzt ohne Schmarrn: Das war keinesfalls besser als das, was die obere Etage in Liga zwei so auf die Reihe bekommt.

        Klar, man denkt immer an ungleiche Duelle wie zum Beispiel Hoffenheim vs. Lautern. Auch Eintracht vs. den Club war im Grunde eine klare Sache, wenn auch die beiden Ergebnisse (1:1, 0:1) eine Spannung vorgaukeln, die es nicht gab. Auch die beiden Wolfsburger Relegationen gegen Kiel und gegen Braunschweig waren jetzt beileibe keine Krimis. Im Gegensatz zu Bremen vs. Heidenheim – das war eine knappe Kiste.

        Und die Statistik spricht klar gegen den Zweitligisten – okay. In den letzten Jahren schaffte es nur Union in einem Relegations-Drama gegen den VfB. Aber dieses Mal könnte der Zweitligist die Statistik unter Umständen aufhübschen.

        Antwort
        • Jetzt mag Augsburg gegen Bielefeld eine der schwächsten Bundesliga-Partien sein, aber darf ich dich daran erinnern, wie wir letztes Jahr gegen Bielefeld gespielt haben?

          Die zweite Liga ist in meinen Augen ausgeglichen, ob sie „stark“ ist, würde ich mich nicht behaupten trauen. Jedenfalls kann auch ein ambitionierter Drittligist wie 1860 einen Top-Klub wie Schalke schlagen.

          Ich denke, wenn man in einer möglichen Relegation auf Bochum oder Bielefeld trifft, hat man dennoch realistische Chancen, gegen die gestandeneren Bundesligisten sehe ich immer diese klar im Vorteil.

          Antwort
          • Ich denke, dass man ein imaginäres Aufeinandertreffen mit Bielefeld nicht mit dem Spiel in der vorletzten Saison, in der chaotischen Zeit nach Canadi und vor Keller, vergleichen kann.

            Ebenso wenig würde ich jetzt das Schalker Ausscheiden bei Sechzig als Indiz heranziehen. Auch Deutschlands derzeitige Nummer drei, der gestandene Erstligist SC Freiburg, rettete sich bei einem ambitionierten Drittligisten erst in Minute 120 ins Elfer-Schießen.

            Grundsätzlich aber hast Du vollkommen Recht. Muss Bielefeld, Bochum oder Augsburg in die Relegation, sind die Chancen für den Zweitligisten wohl größer als gegen Hoffenheim, Stuttgart oder Frankfurt. Die zwar alle ein schwaches Momentum hätten. Aber allemal das Potenzial, um das Unheil des Abstiegs in zwei Endspielen abzuwenden. Siehe Hoffenheim damals. Siehe Eintracht Frankfurt gegen uns. Siehe Wolfsburg, sogar zwei Mal am Stück.

            Antwort
      • Ich habe nie gesagt, auf welchem Weg es hochgeht, nur, dass ich fest damit rechne.

        Als es noch keiner tat.

        #Aufstieg22

        Antwort
  • Schiedsrichter SV Darmstadt 98 – 1. FC Nürnberg :
    Sascha Stegemann
    VAR : Robert Hartmann (Bayern)
    Nach Dr .Thomsen letzte Saison also heute mit dem Referee vom Mittelrhein.
    Meiner Meinung wird es heute so richtig eklig.
    Sage nur Gjasula Holland und Lieberknecht sowie das Publikum wird in Südhessen auch schnell böse wenn ein SVD 98 Spieler zu Boden geht und das Spiel weiterläuft.
    Würde mich wundern wenn der FCN nach 90 Minuten + x weiter ohne Elfmeter gegen sich unterwegs ist.
    Okay VAR ist ein Oberallgäuer aber so ist halt mein Gefühl für heute.

    Antwort
    • Das wird heute eine Art Reifeprüfung. Eine große Herausforderung. Zum Ende einer strapaziösen, aufregenden Englischen Woche. Bei heimstarken Lilien. Mit einem, wie @michel sagt, mitgehendem Publikum.

      Was der SV Darmstadt 98 bislang leistete in dieser Saison, verdient großen Respekt. Zumal Coach Anfang abrupt sein Werk am Böllenfalltor vor der Saison weileresk beendete, weil Werder wohl deutlich mehr bezahlt.

      Hinzu kam, dass einige Stammspieler den Verein verließen. Allen voran Top-Torjäger Dursun (jetzt Fenerbahce). Manager Wehlmann scheint aber einen guten Job zu machen in Südhessen. So holte er Tietz aus Wiesbaden, der mit acht Treffern ebenso oft knipste bislang wie Paderborns Michel. Davor rangieren nur noch Terodde (11 Treffer) und Burgstaller (10).

      Nicht zu vergessen, dass Darmstadt einen Fehlstart hinlegte in diese Saison. Weil man anfangs corona-bedingt nur mit einer Rumpf-Mannschaft antreten konnte. Aber auch das hat der SV Darmstadt 98 tapfer weggesteckt.

      Eine Art Reifeprüfung heute.

      Antwort
      • Mike Pickel ist heute einer der Assistenten.
        Er leitete im November 2003 das Skandalspiel auf dem Aachener Tivoli.

        Antwort
      • Stimmt Gjasula spielt nicht. Gibt aber genug andere mit viel Mentalität bei den Lilien .

        Antwort
  • Das Pokal-Argument finde ich jetzt nicht sehr gelungen, da brauche ich ja nur Leverkusen Karlsruhe sagen oder unzählige Regionalligisten aufzählen, die Erstligisten rausgekegelt haben.

    Meinst du das 1:5 zuhause gegen Bielefeld? Da wüsste ich jetzt auch nicht, was das mit der heutigen Konstellation zu tun haben sollte.
    Abgesehen davon denke ich, dass man da bezogen auf uns einfach noch abwarten sollte, wie die Entwicklung weiter geht. Wenn die spielerische Komponente wie zuletzt weiter ausgebaut wird, würden die Chancen steigen.
    Aber grundsätzlich noch zu früh zu beurteilen, ob und gegen wen man eine Chance hätte. Da ist noch viel zu viel möglich mit Verletzungen, Wintereinkäufen, Form etc etc.

    Antwort
    • Leverkusen vs. Karlsruhe ist ein gutes Beispiel.

      Was als große Pokal-Überraschung verkauft wird, hat hier wohl niemanden so wirklich überrascht. Denn wir alle kennen unsere Liga und wissen, dass der KSC stark gegen den Ball ist und ohnehin eine tolle Mentalität mitbringt.

      „Mit Kampf, Glück und Effizienz“, titelte der „kicker“. Doch: Wäre das die Relegation, würde der KSC Selbiges auch im Rückspiel vollbringen können? Nicht unmöglich. Aber unwahrscheinlich.

      Zum einen weil Leverkusen nicht mehr überrascht werden kann. Zum anderen weil Leverkusen alles tun wird, um in diesem 20-Millionen-Spiel (oder um den Dreh) sein riesiges Potenzial auch abzurufen.

      Wie Du sagst, ist Pokal und Relegation nicht wirklich miteinander zu vergleichen.
      Der Herausforderer aus Liga zwei muss auf Augenhöhe sein – und das in zwei Spielen. Und eine reaktive Spielweise alleine dürfte oftmals nicht ausreichen in diesen beiden Spielen, in denen es um viel geht.

      Antwort
  • Heute gibt’s was auf die Socken für unsere müden Krieger. Ich tippe auf ein deutliches 4:1 für die Lilien.

    Hashtag Zweckoptimismus

    Antwort
  • Never 4 Gegentore…
    … Das schaffen nur die Bayern.
    Du musst schlecht geträumt haben.
    Aber eine Niederlage wäre kein Beinbruch.

    Dennoch: Schön wär’s schon, wenn Freiburg als erstes eine Niederlage einfährt…

    Rummms.
    Das erste Gegentor ist schon da…

    Antwort
  • Ich befürchte, wir sind heute fällig. Wenn schon wieder vom Aufstieg gesprochen wird…
    Was war das für ein brasilianischer Torabschluß vorhin von Schäffler!? Der hat mir gar nicht gefallen. Jetzt mit schweren Beinen einem Rückstand hinterher laufen, ohweh.

    Antwort
    • Ginge es nach deinem fränkischen Optimismus, wäre der Club längst drittklassig. 😉

      Ich spreche seit Spieltag 2 vom Aufstieg.
      Hast bislang nicht geschadet.

      Und noch ist nichts verloren…

      Antwort
  • Aktuell werden wir ziemlich überrannt. Schnelle Außenspieler beim Gegner bedeuten immer wieder Probleme. Aber is ja noch Zeit.

    Antwort
    • Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß das Duo Dovedan und Schäffler jemals funktionieren kann. Oha, Dunkelgelb gegen Duman. Wie einfach wir in der Defensive schon wieder ausgespielt werden.

      Antwort
  • Wer ist eigentlich dieser unerträgliche Jubelperser auf Sky, jeden dritten Satz beginnt er mit „Lieber Knecht“…

    Antwort
      • Habe den Kommentar ausgestellt. Heute nicht zu ertragen. Cheffe hat schonmal das Loch gefunden wenn auch aus dem Abseits.

        Antwort
        • Der sabbelt ununterbrochen, Dovedan ist schon wieder in Richtung gelb-rot unterwegs. Boah, Pfosten und der Laberschädel quatscht was von Abseits.

          Antwort
  • Darmstadt ist bei jedem Angriff brandgefährlich. Jetzt ein Riesen Ding versiebt von unserem Sturmduo. Da muss man den Ausgleich machen. Dickes Brett was es da zu bohren gilt. Aber alles noch drin.

    Antwort
  • Der Club hat sich gut zurück gekämpft und gespielt.

    Nur das Tor fehlt noch …

    Ansonsten:
    Ich habe noch NIE so eine unvorbereitete und inkompetente Pfeife am Mikrofon erlebt. Cringe!!!

    Auszug:
    Geis heißt mal Frank, dann Jonathan.
    Matthias Bader wird zu Martin.
    Mathenia kommt nicht an den Ball, aber der Pfosten, macht Abstoß, er sieht ne Ecke, also muss es Abseits sein…
    Das Stürmerfoul lässt er gerade so gelten, versteht aber nicht, dass man hinfällt, wenn der Schubser von hinten kommt…
    Lieberknecht (ca. 15x genannt), kennt keine Taktik, solange die Spieler ihre Aufgaben erfüllen….(keine Taktik?!?)
    usw., usw.

    Antwort
    • Jep, das erinnert mich an einen Spruch meiner Mutter: Wenn jemand sehr viel redet, hat er keine Ahnung. Sørensen verletzt raus, das macht es sicherlich schwerer, da noch was zu holen. Jetzt ist schon eine halbe B Elf auf dem Platz und bisher hatten wir auch vorne kein Glück, wie in den Spielen zuvor.

      Antwort
  • Mensch Cheffe, einfach mit der Pieke druff das Ding! Ich glaube der macht heute trotzdem noch seine Bude. Auf geht’s, einen Punkt nehmen wir mit.

    Autsch. Das wars dann wohl für heute.

    Antwort
  • Autsch, das wars jetzt, oder? Vielleicht auch gut so, dieses „wir sind unbesiegt“ kann sicher auch ein Rucksack werden, der immer schwerer wiegt. Heute insgesamt bisher kaum klare Aktionen unserer Elf und Darmstadt spielt defensiv gut.

    Antwort
  • Jonathan Geis jetzt direkt dreimal hintereinander mit unbrauchbaren Hereingaben. Wäre besser, wir hätten Johannes Geis dabei, der könnte das besser. Der wäre der ausgewiesene Standardspezialist. Schäffler stolpert mir davorne zuviel herum, liegt das an den Schuhen? Das ist so ein Spiel, wo wir noch drei Stunden weiterspielen könnten und kein Tor schießen.

    Antwort
  • Ich bin etwas neidisch. Die Darmstädter spielen richtig starke Konter. Das haben sie uns definitiv voraus.

    Antwort
  • Also das war heute eine absolut verdiente Niederlage gegen einen Gegner der, wie ich fand, offensiv wirklich sehr sehr gefährlich ist. Bin gespannt was die Lilien in dieser Saison noch für eine Rolle spielen. Sicher, wir hatten auch zwei dicke Chancen zum Ausgleich, da hätte es vielleicht die zweite Luft geben können. Es haben heute dann schon auch die paar Prozent Frische gefehlt, die sind dann in dieser engen Liga am Ende entscheidend. Enttäuschend war der Auftritt von Schaeffler, er fällt mittlerweile rum wie Falschgeld, sorry. Trotz allem kein Weltuntergang, in Darmstadt kann man verlieren, nächste Woche kommt Werder.

    Antwort
    • Ja, das sehe ich genauso. Leider ist Schäffler inzwischen einfach nicht mehr passend für den Clubfußball, flach braucht man ihn nicht anspielen,, da kommt er ins Stolpern und hoch auch nicht. Ich kann mich an kein einziges, gewonnenes Kopfballduell von ihm erinnern. Und wenn er mal wieder keinen Zweikampf gewann, stand er stumpf im Abseits.
      Es fehlte dann vorne auch wieder das Glück, das wir gegen Heidenheim bei zwei Sonntagsschüssen und einem Eigentor hatten. Schon gegen den HSV ging das Runde einfach nicht in Eckige, das war heute wieder so.
      Schwamm drüber, es fehlte halt auch unser bester Defensivspieler mit Krauß und dann diese blöde Terminierung. Unsere waren platt. Aber die Moral und Motivation stimmt, das konnten wir jetzt lange Jahre über nicht sagen
      Schalke verliert auch 1:0 in Heidenheim, soviel zum Spieltag um Platz 2.

      Antwort
  • #GlückwunschLilien
    #dennochgutdagegengehalten

    Schäffler leider eine völlig verschenkte Option.
    Nach ca.70 Minuten pfiffen einige aus dem letzten Loch.

    Das ist schon seltsam, diese eigenwillige Terminplanung….aber vermutlich geht es einigen Mannschaften so.

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  • Nein es geht nicht einigen Vereinen so.
    Dank des Spielverlaufes nicht eklig wie von mir gedacht.
    Ist das ein lautes Stadion obwohl noch gar nicht fertig.
    Denke auch der FCN hätte heute auch in den nächsten Stunden nicht getroffen.

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    • Lieber Michel,
      doch, es geht einigen so…

      Sa/Di/Fr
      Berlin, Hoffenheim
      Schalke, FCN

      So/Mi/Sa
      Leverkusen, Union, Köln
      St. Pauli, Hannover

      Mund abputzen, weiter geht‘s!!

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      • Ich finde das eine klare Wettbewerbsverzerrung. Nicht nur für uns, sondern auch für die anderen Betroffenen. Es wäre überhaupt kein Problem, den Terminplan für die Pokal Teilnehmer etwas zu entzerren. Aber das scheint nicht gewollt zu sein.

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  • Stark lieber Teo.
    Also Fake News von mir aus den Emotionen heraus.
    Kann mich an Pressekonferenzen mit Alois Schwartz und Jens Keller erinnern die sich verwundert über die Terminierung gezeigt haben.
    Schreibe jetzt aber nicht dass der 1. FC Nürnberg der einzige Verein ist den es immer wieder erwischt.
    Wenn der FCN in Ulm verloren hätte wäre es heute auch schwer geworden zu punkten.

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  • Völlig verdiente Niederlage – und leider auch vollkommen unnötig. Jeder hat von vornherein gewusst, wie die Lilien spielen, selbst der unsägliche Sky-Kommentator. Insoweit war die Absicherung nicht gut genug und wir hätten ohne Mathenia und Dusel noch mehr Gegentore eingefangen. Wir haben uns auskontern lassen wie die Schulbuben und haben in allen wichtigen Belangen das Nachsehen gehabt: Zweikämpfe, Laufleistung und Effizienz. Ja, der Glubb hat dagegengehalten, aber das allein reicht eben nicht. Wenn die Lilien schon mit elf Mann verteidigen, muss man Lücken durch schnelle Ballverlagerungen oder Kurzpassspiel reißen. Das ist uns heute abend aber nicht gelungen oder es hat alles viel zu lange gedauert, wir waren immer einen bis zwei Schritte zu lahm. Deswegen im übrigen auch die hohe Anzahl an gelben Karten. Klar war die viel zu kurze Regenerationszeit mit schuld an dieser Niederlage, weil die Unsrigen nach dem verlorenen Pokalfight mit Verlängerung und Pech im Elfmeterschießen körperlich und geistig viel zu müde waren. Ich finde übrigens, dass man diesbezüglich durchaus mal offiziell beim DFB sowie bei der DFL anklopfen kann, ob diese äußerst knapp bemessene Terminierung überhaupt rechtmäßig ist – ich empfinde dies als Wettbewerbsverzerrung. Zumal wir keinen so breiten Kader haben wie die Bayern et al., die eine solche Strapaze für die Spieler durch entsprechende Rotation besser wegstecken können. Der zweite Grund für die Niederlage war meines Erachtens auch das Fehlen von Tom Krauß, der immer wieder wichtige Zweikämpfe gewinnt und den Rest der Mannschaft durch sein giftiges Spiel- und Passverhalten ankurbelt. Der dritte Grund ist die mangelnde Toreffizienz. Wenn man schon aufgrund der gegebenen Lage wenig Chancen kreiert, dann müssen die wenigen auch entsprechend sitzen. Und herausragende Chancen waren heute durchaus vorhanden. Aber bekanntermaßen sind weder Dovedan noch Schäffler in seiner aktuellen Form als Knipser anzusehen. Letzterer ist zwar wie immer durch seinen unermüdlichen Einsatz, vor allem aber halt auch wegen seiner erneuten Verstolperer beim Versemmeln guten Torchancen aufgefallen.

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  • Irgendwie bin ich froh daß dieses „unbesiegt“ vorbei ist, jetzt haben wir unsere Club DNA wieder und sind wer wir sind und müssen jedes Spiel ans Limit gehen. Irgendwie ist es gut wenn das jetzt wieder klarer ist.

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