Olé, olé, SV Darmstadt olé…

“Bislang”, konstatiert der Mann im Fernseher, “ging die Taktik des Lilientrainers zu hundert Prozent auf: Den Nürnbergern den Ball überlassen, mit Disziplin, Leidenschaft und stählerner Härte die Lücken schließen und auf die Momente zum Umkehrspiel warten. Wie man das macht, haben die Hausherren beim 1:0 messerscharf demonstriert. Aber mit den drei Wechseln nach der Halbzeitpause kann beim FCN auf alle Fälle noch was gehen. Der Club-Coach hat sich mit diesem Dreiertausch bestimmt etwas gedacht… “

 

“Na, dann woll’n wir mal sehen.”

 

“Schaumermal.”

 

“Eckball für Darmstadt – und Tor! Toor! TOOR! 2:0! Und – ja, Eigentor! Schindler war mit dem Kopf dran. Schindler verlängert den Ball ins eigene Tor. Sein Versuch, die Ecke zu klären ging in die falsche Richtung…”

 

 “Jawoll.”

 

“Tja.”

 

“Und jetzt haben die 13000 Zuschauer am Böllenfalltor so richtig Spaß mit iher Mannschaft! Jetzt wird hier gefeiert, getanzt und gesungen…”

 

“Jawoll.”

 

“Hm.”

 

🎶 Olé, olé, SV Darmstadt olé, SV Darmstadt olé…

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

Ein Gedanke zu „Olé, olé, SV Darmstadt olé…

  • „Und jetzt haben die 13000 Zuschauer am Böllenfalltor so richtig Spaß mit iher Mannschaft! Jetzt wird hier gefeiert, getanzt und gesungen…“

    Auffallend, wie gerne sich der geschätzte Autor am Schmerz weidet, den die Beschreibung der Glückseligkeit der anderen bereitet… 😉

    Dieses wiederkehrende Element ist aber immerhin seltener geworden!

    Antwort

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