Was spielen die eigentlich? – Die Spielstile der Zweitligisten

Wir nutzen die Länderspielpause, um uns mit den unterschiedlichen Stilen der Zweitligisten zu befassen.

Wie klassifiziert man eigentlich Spielstil? Die eigentlich simple Frage hinterlässt bei längerem Überlegen durchaus Fragezeichen. Reicht „defensiv“ und „offensiv“, um Grundausrichtungen zu benennen? Oder geht es um Ballbesitz- oder Konterfußball? Die statistische Durchdringung des Fußballs in den letzten Jahren macht es womöglich etwas einfach Parameter zu finden, um das Spiel zu beschreiben. Für den Versuch die Stile der Zweitligisten einzuordnen, haben wir uns sieben dieser Kategorien herausgesucht, die als besonders signifikant erscheinen. Die Inspiration dafür, das soll der Transparenz halber erwähnt sein, stammt von einer Grafik auf Tableau. Die Parameter sind weitgehend identisch, die Daten allerdings selbst zusammengestellt.

Die Parameter:

  • Ballbesitz: Der Unterschied zwischen Ballbesitzteams und jenen, die dem Gegner den Ball überlassen, ist weitgehend intuitiv verständlich. Will man den Ball selbst haben? Oder soll der Gegner das Spiel machen. Zum Messen dieser an sich geradlinig wirkenden Statistik gibt es allerdings zwei Methoden. Die meisten Anbieter messen Ballbesitz über die Anzahl der Pässe. Die Anzahl der gespielten Pässe beider Teams im Spiel wird addiert und dann wird daraus der Anteil berechnet, den jedes Team hatte. Die andere Methode ist zeitbasiert. Hier wird die Zeit aufaddiert, die jede Mannschaft in Ballbesitz verbringt. Während die passbasierte Variante Teams, die viele kurze Pässe spielen, überbewertet, ist die zeitbasierte Variante bei Phasen, in denen kein Team den Ball am Fuß hat, ungenau. Der gewählte Datenanbieter Wyscout verwendet ein zeitbasiertes Modell. In den europäischen Top 5 Ligen (England, Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich) schwanken die Werte zwischen 64,5 Prozent (Barcelona) und 35,2 Prozent (Cadiz).

  • Pressingdruck: Was unter Pressing zu verstehen ist, das erscheint weitgehend klar. Es geht darum, auf den Ballführenden Druck auszuüben, so dass dieser im Aufbau nicht genug Zeit hat, einen Pass gezielt anzubringen. Es gibt Mannschaften, die den Gegner sofort unter Druck setzen – etwas für das beispielsweise von Marcelo Bielsa trainierte Teams bekannt sind – und solche, die dem Gegner in Ballbesitz freie Entfaltung lassen und erst spät ins Pressing gehen. Die statistische Zahl, die dafür entwickelt wurde, läuft unter dem Akronym PPDA. Dahinter versteckt sich die englische Bezeichnung Passes per Defensive Action. Relevant für diesen Wert sind nur Aktionen, die mindestens 40 Meter vom eigenen Tor entfernt stattfinden. Aktionen näher am eigenen Tor spielen keine Rolle. Nachvollziehbar, wenn man mit dem Wert messen will, wie stark der Spielaufbau des Gegners gestört wird. Für den PPDA-Wert werden dann in einem ersten Schritt die Defensivaktionen eines Teams – also Zweikämpfe, abgefangene Bälle, herausgeschlagene Bälle und Fouls – addiert. In einem zweiten Schritt wird diese Summe durch die Anzahl der Pässe des Gegners geteilt. Je niedriger der Wert ist, desto weniger Pässe ohne Abwehraktion wurden zugelassen und desto höher ist der Druck. In den europäischen Top 5 Ligen schwanken die Werte zwischen 7,01 PPDA (Barcelona) und 23,4 PPDA (Troyes).

  • Fernschüsse: Oberflächlich betrachtet ist die Frage nach den Fernschüssen eine recht geradlinige. Schießt ein Team eher weiter vom Tor weg aufs Tor oder aber näher dran. Das ist sicherlich auch ein Teil dessen, was gemessen wird. Dahinter versteckt sich aber oft ein Maß dafür, wie lange ein Angriff ausgespielt wird. Je länger eine Angriffsphase dauert, desto wahrscheinlicher wird es, dass ein Spieler die Geduld verliert und statt eines weiteren Passes den Abschluss sucht. Das gilt selbstverständlich nicht für alle Fernschüsse. Eine hohe Anzahl an Abschlüssen außerhalb des Strafraums spricht dennoch dafür, dass Angriffe schnell abgeschlossen werden. Eine einfache Metrik dafür wäre die durchschnittliche Torentfernung beim Abschluss. Das Problem für diesen Wert ist, dass er, wie jeder Mittelwert, anfällig für Ausreißer ist. Stattdessen wird hier für die Visualisierung der Anteil der Fernschüsse an allen Schüssen gewählt, um zu messen, wie oft die Mannschaft einen Angriff durch einen Fernschuss beendet. In den europäischen Top 5 Ligen schwanken die Werte zwischen 59,4 Prozent (Getafe) und 26,9 Prozent (Athletic Bilbao).

  • Flanken: Die Flanke an sich steht unter Freunden der Fußball-Analytics nicht unter dem besten Leumund. 92 Flanken brauche es im Schnitt, um ein Tor zu erzielen, gute Verteidigungen könnten sich schnell auf Flanken einstellen und diese aus der Gefahrenzone köpfen. Es scheint als würden die Trainer diesen Einwänden glauben: In den Top 5 Ligen ist der Schnitt der Flanken pro Spiel von 17 in der Saison 2010/11 über 15 in der Spielzeit 2016/17 auf nunmehr 13,4 gefallen. Dabei hat das Flanken durchaus seinen Platz im modernen Fußball, wenn man die richtigen Stürmer im Zentrum hat. Eindrucksvoll beweist das zum Beispiel der 1. FC Köln in dieser Saison. Generell bedeutet eine hohe Flankenzahl also erst einmal zwei Dinge: Man sucht eine Kopfballspieler in der Mitte und man kommt oft in Tornähe. Die gewählte Metrik der Flanken pro 90 Minuten könnte als rein quantitative Angabe leicht verschoben in Richtung Teams mit viel Ballbesitz sein: Wer den Ball viel hat, kann auch viel flanken. So liegt Manchester City nicht nur beim Ballbesitz europaweit in der Spitzengruppe, sondern auch bei den Flanken, ähnliches gilt auch für Barcelona. Ein Blick auf die Statistik zeigt aber, dass hier insgesamt wenig Korrelation vorliegt. Ballbesitzteams wie Bayern München, Olympique Lyon, Paris St. Germain oder Dortmund flanken alle nicht überdurchschnittlich oft. Flanken sind also vor allem von der Spielanlage und nicht vom Ballbesitz abhängig. In den europäischen Top 5 Ligen schwanken die Werte zwischen 20,94 Flanken pro 90 Minuten (Manchester City) und 8,59 Flanken (Hertha BSC).

  • Lange Bälle: Hier geht es auch um ein klar erkennbare Stilfrage. Spielt ein Team vor allem kurze Bälle oder greift es gern zum langen Schlag? Geschieht der Aufbau also vor allem durch kurze und mittellange Pässe oder überbrückt man den Raum gerne mit langen Bällen. Zuspitzen kann man diese Kategorie auf die Frage: Tiki Taka oder langer Hafer? In den Fußballdaten spricht man bei einem flachen Pass, der über mehr als 45 Meter geht oder einem hohen Pass, der länger als 25 Meter fliegt, von einem langen Ball. Die Anzahl dieser langen Pässe nimmt man dann und teilt sie durch die Anzahl der insgesamt gespielten Pässe. So kommt man auf den Anteil der langen Pässe am Passspiel der Mannschaft und kann so eine gewisse Charakteristik des Passspiels ablesen. In den europäischen Top 5 Ligen schwanken die Werte zwischen 19,2 Prozent (Bochum) und 4,4 Prozent (Paris St. Germain).

  • Spieltempo: Um das Tempo der Spieler zu messen, gibt es inzwischen recht genaue Daten. Wir wissen, dass in den Top 5 Ligen Alphonso Davies vom FC Bayern München mit einer Geschwindigkeit von 36,5 km/h der schnellste Spieler ist. Doch wie berechnet man das Tempo des Spiels? Wahrscheinlich würden sich die meisten Zuschauer darauf einigen können, dass ein Spiel dann schnell ist, wenn sich der Ball schnell bewegt. Spielt also eine Mannschaft viele Pässe in kurzer Zeit, spielt sie schnell, spielt sie dagegen wenige Pässe in langer Zeit, spielt sie langsam. Je höher die Ballzirkulation, desto schneller das Spieltempo. Die statistische Maßzahl hierfür ist die so genannte Passrate, also die Anzahl der Pässe pro Minute Ballbesitz. Der Einwand, dass schnelle Dribblings in dieses Spieltempo nicht einfließen, da sie keinen Pass darstellen, erscheint im ersten Moment einleuchtend, betrachtet man aber die Daten stellt man fest, dass die Teams mit einer hohen Passrate auch eine höhere Anzahl an „progressiven Läufen“, also Läufen mit dem Ball am Fuß, die signifikant Raumgewinn erzielen – mindestens 30 Meter, wenn der Lauf in der eigenen Hälfte beginnt und endet, mindestens 15 Meter, wenn der Lauf in der eigenen Hälfte beginnt und in der gegnerischen endet und mindestens zehn Meter, wenn der Lauf in der gegnerischen Hälfte beginnt und endet. In den europäischen Top 5 Ligen schwanken die Werte der Passrate zwischen 16,9 (Lazio Rom) und 11,1 Pässen pro Minute Ballbesitz (Cadiz).

  • Konterangriffe: Grundsätzlich gibt es fürs Angreifen aus dem Spiel heraus zwei Art und Weisen. Zum einen den so genannten Positionsangriff. Der Ball wird planvoll nach vorne getragen und man versucht, gegen ein formierte Abwehr eine Lücke zu finden. Die andere Variante ist der Konterangriff. Also schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten und nach vorne zu spielen, noch ehe der Gegner sich formieren konnte. Dabei gilt: Selbst die Mannschaft mit der stärksten Konterausprägung spielt ihre meisten Angriffe als Positionsangriffe. Im Schnitt sind nur knapp 2,7 Angriffe pro Spiel Konterangriffe, 27,6 dagegen Positionsangriffe. Die durchschnittliche Anteil der Konter in den europäischen Topligen liegt also ungefähr bei 8,7 Prozent. Dennoch lässt sich aus den Unterschieden zwischen den Werten herauslesen, wie sehr eine Mannschaft auf Angreifen durch Umschalten setzt. In den europäischen Top 5 Ligen schwanken die Anteile der Konter an allen Angriffen aus dem Spiel heraus zwischen 16,2 Prozent (Leeds United) und 3,93 Prozent (Aston Villa).

Die Visualisierung

Wie setzt man diese Daten nun ins Verhältnis? Eine globale Herangehensweise, bei der man die Werte weltweit in den Vergleich setzt, wäre zwar einerseits wünschenswert, verkennt aber andererseits, dass die Zweitligisten ja innerhalb des Ökosystems Zweite Liga agieren. So ist die Erkenntnis, dass Celtic in der schottischen Premier League noch mehr Ballbesitz hat und noch intensiver presst als der HSV in der Zweiten Bundesliga (nämlich 70 Prozent Ballbesitz und einen PPDA-Wert von 6,1), zwar per se interessant, für den Vergleich der deutschen Zweitligisten untereinander aber nicht sonderlich relevant. Deshalb werden die einzelnen Parameter der Zweitligisten untereinander in ein statistisches Verhältnis zueinander gesetzt und dann visualisiert.

Die intuitivste Visualisierung dafür ist, es farblich so zu kodieren, dass ein hoher Wert grün und ein niedriger Wert rot kodiert wird, ein durchschnittlicher Wert dagegen gelb. Damit geht keine Wertung einher, dass ein Wert besser oder schlechter ist, sondern einfach eine Klassifizierung im Sinne von viel oder wenig, hoch oder tief. Für die ausgewählten Werte ergibt sich dann ein Farbkodierung, die zusammengefasst folgendes bedeutet:

  • Ballbesitz: Je grüner, desto öfter hat das Team den Ball in den eigenen Reihen, je röter desto öfter hat der Gegner den Ball. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 64,27 Prozent (HSV) und 40,25 Prozent (Ingolstadt).

  • Pressingdruck: Je grüner, desto mehr Druck wird auf den Gegner beim Aufbau, je röter desto mehr darf der Gegner in Ruhe aufbauen. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 7,04 gegnerische Pässe pro eigener Defensivaktion (HSV) und 13,53 (Nürnberg)

  • Fernschüsse: Je grüner, desto höher ist der Anteil der Fernschüsse an den Schussversuchen, je röter desto weniger der Schüsse in Richtung gegnerisches Tor werden von außerhalb des Strafraums getätigt. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 49,69 Prozent (Nürnberg) und 34,81 Prozent (Rostock).

  • Flanken: Je grüner, desto mehr Flanken schlägt ein Team, je röter desto seltener greift eine Mannschaft zu diesem Mittel. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 23,23 Flanken pro 90 Minuten (HSV) und 10,38 Flanken (Darmstadt). 

  • Lange Bälle: Je grüner, desto höher ist der Anteil der langen Zuspiele unter den Pässen, je röter desto weniger oft wird der Ball lang geschlagen. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 19,15 Prozent (Aue) und 7,33 Prozent (HSV)

  • Spieltempo: Je grüner, desto mehr Pässe spielt ein Team pro Minute eigener Ballbesitz, je röter desto geringer ist die Zahl der Zuspiele pro Minute. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 16,87 Pässen pro Minute (Bremen) und 14,91 (Sandhausen)

  • Konterangriffe: Je grüner, desto höher ist der Anteil an Konterangriffen an den eigenen Angriffen, je röter desto seltener sind eigene Angriffe Konter. Die Werte liegen in der Zweiten Bundesliga zwischen 13,64 Prozent (Darmstadt) und 4,02 Prozent (Karlsruhe)

Die Beispiele

Schauen wir uns also den FCN an. Nimmt man die puren Zahlen, so erhält man beim FCN folgende Werte:

  • Ballbesitz: 50,3 Prozent und damit Platz 9 unter allen Zweitligisten.

  • Pressingdruck: 13,53 gegnerische Pässe pro eigener Defensivaktion. Platz 18.

  • Fernschüsse: 49,69 Prozent aller Abschlüsse werden von außerhalb des Strafraums getätigt. Platz 1.

  • Flanken: 16,85 Flanken pro 90 Minuten. Platz 6 in der Zweiten Liga.

  • Lange Bälle: 13,72 Prozent der Pässe sind lange Pässe. Platz 9 im deutschen Unterhaus.

  • Spieltempo: 15,96 Pässe pro Minute Ballbesitz ergeben Platz 9 unter den Zweitligisten.

  • Konterangriffe: 5,88 Prozent der Angriffe aus dem Spiel heraus waren Konter, das ist Platz 17in Liga zwei.

Visualisiert ergibt sich daraus relativ viel gelb, gerade in Fragen des Spielaufbaus gibt es keine klare Entscheidung hin zu langen oder kurzen Bällen, zu viel oder wenig Ballbesitz, zu langsamem oder schnellem Spielaufbau. Das kann man als hohe Flexibilität ansehen, als fehlende Entscheidung für einen Stil oder als „einer muss eben in der Mitte sein“. Schaut man sich andere Teams an, so sind die Profile im Aufbau oft klarer herauszulesen. Der HSV hat den meisten Ballbesitz, spielt die wenigsten langen Bälle und hat eine relativ hohe Passrate.

Ähnliches gilt – mit unterschiedlichen Nuancen – auch für Werder Bremen und den FC St. Pauli. Hier erkennt man also Teams, die vor allem auf Ballbesitz und viele kurze Pässe setzen. Am anderen Ende des Spektrums stehen beispielsweise Aue, Sandhausen und Ingolstadt, die allesamt wenig Ballbesitz, viele lange Bälle und auch wenige Pässe pro Minute Ballbesitz haben. Bei Aue und Sandhausen erkennt man am Anzahl der Konter, dass die Marschroute klar ist: Außenseiterfußball spielen. Beide Teams liegen beim Anteil der Konter weit vorne. Bei Ingolstadt … funktioniert selbst das nicht. Womöglich ein Grund dafür, dass die Oberbayern bereits deutlich abgeschlagen auf dem letzten Platz liegen.

Eine klare Entscheidung in Stilfragen findet sich beim FCN dagegen beim Pressing und den Fernschüssen. Eine, die insofern ungewöhnlich ist, da man der geringe Pressingdruck ja eher eine geduldige Spielweise voraussetzt: Man lässt den Gegner kommen, setzt ihn nicht unter Druck. Viele Fernschüsse sprechen aber dagegen für wenig Geduld in der Offensive, weil man Angriffe oft früh und aus schlechten Positionen abschließt – der FCN hat auch die drittschlechteste Platzierung in Sachen expected Goals pro Schuss. Andererseits spiegelt sich diese Erkenntnis der geduldigen Abwehr und ungeduldigen Offensive ja auch ein wenig in der Tatsache wieder, dass die Defensive die wenigsten Gegentore der Liga kassiert hat, die Offensive in Sachen Torerfolg aber nur durchschnittlich ist. Möglicherweise ist die Erklärung auch unterkomplex, auffällig ist es allemal, dass der Club die am wenigsten pressingintensivste, aber fernschussfreudigste Mannschaft der Zweiten Liga ist.

So ergibt sich insgesamt das Bild eines Teams, dessen Stil weitaus weniger klar auszumachen ist als bei anderen Mannschaften. Allen voran Bremen und der HSV, deren Stil auf Ballbesitz, Pressing, kurzen Pässen, hohem Tempo und Positionsangriffen basiert, stechen heraus. Auf erkennt man aus den Daten auf der anderen Seite aber auch Mannschaften wie Darmstadt, die klaren geradlinigen Konterfußball spielen: Wenig Ballbesitz, wenig Pressingdruck, viele lange Bälle, sehr viele Konter, schnelle Abschlüsse. Natürlich sind die Visualisierungen erst einmal Datenspielereien, sie geben aber recht schnell Auskunft darüber, wie die Teams spielen. Wer alle Grafiken auf einen Blick sehen will, der klicke hier.

Die Grafiken

88 Gedanken zu „Was spielen die eigentlich? – Die Spielstile der Zweitligisten

  • Was für eine Fleißarbeit! Irre!

    Zeigt anschaulich, dass der Club von seiner Spielstärke her noch keine Spitzenmannschaft ist.

    Antwort
  • Florian hilft uns mit hochinteressanten Statistiken, Einblicken und Zusammenhängen über die stinklangweiligen Länderspielpausen hinweg! Super!

    Ich bin jetzt einigermaßen schockiert, dass wir so schlecht pressen, so wenig Geduld haben beim Abschluss (zu viele aussichtslose Fernschüsse) und so schlecht umschalten (zumindest offensiv, was aber auch beim Zuschauen schon offensichtlich ist, defensiv hingegen klappt es gut).

    Ich dachte immer, die Spielidee von Klauß basiere auf aktiver Balleroberung und Umschaltspiel, aber statistisch sind wir eher eine mittelmäßige Ballbesitzmannschaft. Erhellend, aber bestätigt den Eindruck, dass unser Pressing ausbaufähig ist.

    Man sieht doch einige Stellschrauben, wie man unser Spiel noch zwingender machen könnte!

    Antwort
  • Das ist aber auch das, was mir aufgefallen ist.
    Zum Beginn mit der Raute/Drachenviereck hat man gefühlt viel früher und höher gepresst. Das lässt man mittlerweile sehr oft bleiben und presst nur noch situativ, während man dem Gegner Raum bis zur Mittellinie lässt und dann ins Pressing geht. Das könnte dann natürlich auch die Daten beeinflussen, da ja die PPDA bestimmte Werte ausklammert (Relevant für diesen Wert sind nur Aktionen, die mindestens 40 Meter vom eigenen Tor entfernt stattfinden. Aktionen näher am eigenen Tor spielen keine Rolle.).
    Ich denke, dass der Wert deswegen bei uns so niedrig ist, weil wir dem Gegner (zu) viel Platz lassen um dann schnell umschalten zu können.
    Das funktioniert auch ordentlich, da wir oft gefährlich werden, wenn schnell nach vorne gespielt wird. Mit dem Ballbesitz kommen auch die Probleme in der Offensive zum Vorschein, so dass man oft hastig abschließt.
    Heißt im Umkehrschluss: Im Ballbesitz zu ungeduldig und im Pressing zu tief. Wenn man eines davon verbessert gehört man schnell zur Spitzengruppe der 2. Bundesliga. So kommt eben genau das raus, was man momentan sieht: Obere Tabellenhälfte

    Danke @Flo für die Auflistung. Sehr interessant. Lese sowas deutlich lieber als einen „Wir müssen den Bock umstoßen“ Artikel, die es ja immer noch zuhauf gibt.

    Antwort
  • Thema Weitschüsse: Da habe ich eine andere Sichtweise. Macht natürlich nur sehr selten Sinn die Augen zuzumachen und überhastet einen Schuß aus 30 Metern abzufeuern. Außer bei Dieter Eckstein, der durfte das, da machte das Sinn, einfach, weil es der Eckes war, und außerdem hat er mit dieser Methode tatsächlich auch das eine oder andere mal getroffen. Er konnte schießen.

    Aber nicht jeder Spieler hat die Schußtechnik und die spezielle Entschlossenheit eines Dieter Ecksteins. Für Hans Dorfner beispielsweise, machte es grundsätzlich nie Sinn abzuschließen, da machte in jeder Situation ein Paß mehr Sinn als ein Torschuß. Überhaupt machte das Passen bei ihm verdammt viel Sinn. Immer.

    Es gibt ganz einfach für jeden Angriffszug den besten Moment, den Angriff abzuschliessen. Absolute Geduld und Tiki-Taka können nur die wenigsten Mannschaften. So ohne Xavi und Iniesta. Nicht nur die Unserigen, jedem Mannschaft verliert früher oder später den Ball und verpasst dann genau diesen Moment. Und ich bin mir sicher, dass Statistiken existieren, die angeben wieviel Zeit maximal nach Ballgewinn vergehen darf, um überhaupt eine realistische Chance zu haben ein Tor zu erzielen.

    Antwort
    • Im Stadion ganz besonders ungern gesehen, sind die zuverlässig das Tor weitverfehlende Weitschussversuche von Jonathan Geis ab 30 Meter Torentfernung. Das würde der Johannes, unser skybekannter Standardspezialist mit dem ganz, ganz feinen Fuß, niemals machen.

      Wenn ich Trainer wäre, müsste der Jonathan jedesmal eine Geldstrafe für so einen sinnlosen Abschluß in die Mannschaftskasse zahlen. Und jeder eigene Stürmer, der zu behäbig bei Ballverlust das Abseits verlässt und einen schnellen Gegenstoss verhindert, auch.

      Antwort
      • Finde ich auch, dass oft zu überhastet abgeschlossen wird. Wenn 3 Gegenspieler auf den Schützen zu stürzen, müssten doch nach, nem kurzen Schlenker, freie Mitspieler zu finden sein. Aber da fehlt-meiner Meinung nach- die innere Ruhe. Die strahlt aber auch der Trainer nicht aus, da sollte er was dazu lernen.

        Was ich auch auch vermisse sind Flankenwechsel. Fehlt da Kraft den Ball soweit zu spielen oder die Passgenauigkeit oder der Blick oder…….?

        Antwort
        • Strahlt ein Trainer „Ruhe“ aus heißt es er nimmt nicht teil oder kann die Mannschaft nicht emotionalisieren, ist er engagiert heißt es dann er ist zu hektisch. Ich finde den Mix bei Klauß schon in Ordnung. Ebenso würde ich nicht von einer Krise sprechen, es war von vorneherin klar, daß wir nicht jedes Spiel gewinnen werden. Trotzdem ist Sandhausen ein guter Zeitpunkt das zu tun worum es geht, endlich wieder zu punkten.

          Antwort
  • Schiedsrichter am Hardtwald bei SV Sandhausen gegen 1. FC Nürnberg ist Florian Lechner aus
    Mecklenburg -Vorpommern in seinem 4. Zweitligaspiel.

    VAR : Christof Günsch ( Hessischer FV ).

    Habe bei dieser Ansetzung kein gutes Gefühl und bin mit unentschieden zufrieden.
    Wäre der erste Punkt beim SVS seit dem Abstieg für den FCN.

    Antwort
    • Hat als einziges Clubspiel das 2:5 im Januar 2021 gegen Hangover gepfiffen. Lt. Kicker war seine Leistung eine 3,0 und das Resumee lautete
      „Zog früh eine harte Gelbe Karte für Mühl, behielt die klare Linie bei und hatte unterm Strich alles im Griff. Die Partie wartete allerdings auch mit so gut wie keiner kniffligen Szene auf.“

      Die Leistung des Schiris gegen Werder war unter aller Kanone. Zehn gelbe Karten in einer normalen Begegnung ohne krasse Fouls. Da kann der Lechner fast nur besser Pfeifen.

      Antwort
      • Wollte auch gerade vom 96 Match schreiben und sorry es ist sein 8. Match in Liga zwei.
        Kurze Anreise steht beim DFB also nicht mehr im Vordergrund.
        Den SVS hat Lechner noch nie gepfiffen.

        Übrigens darf Aues Fandrich gegen den FCN wieder ran und Schiedsrichter anbrüllen .
        Ob der Speichel absichtlich im Auge des Assistenten landete blieb offen deshalb wurde die Sperre auf
        7 Spiele reduziert.

        Antwort
  • Es wird mir im Vorfeld zu viel von Auswärtssieg geschrieben. Mir fehlt etwas die notwendige Demut.

    Für die meisten scheint es schon beschlossene Sache zu sein. Mir macht das eher Sorgen, weil das gerne dazu führt, als Mannschaft etwas zu locker aufzutreten.

    Wir fahren da quasi mit einer schon implementierten Unterschätzung des Gegners hin – kann nur schiefgehen!

    …und sowas nennt sich Optimist! 😉

    Antwort
    • Realist! Zu oft schon haben wir erlebt, dass der Gegner die optimistischen Ankündigungen unserer Jungs bestraft hat…

      Antwort
      • Sehe ich genauso. Der Club hat 21 Punkte, dass ist das erfreuliche in dieser Saison. Die letzten Niederlagen haben die hochfliegenden Träume erstmal platzen lassen. Wenn der Club mit gebührenden Abstand zu den Abstiegsplätzen diese Saison beendet können wir zufrieden sein. Ich glaube keine Mannschaft in dieser 2.Liga sollte man unterschätzen.

        Antwort
    • Von der Startelf letzte Saison in Sandhausen könnten 8 Spieler heute von Beginn dabei sein.
      Der FCN verlor 2:0 und deshalb glaube ich nicht dass in der Mannschaft jemand den Gegner unterschätzt.
      Jedem in Liga 2 ist doch bekannt was in Sandhausen in den letzten alles abging. Der VfB und HSV hat es auch schon mitgekriegt

      Aktuell allerdings ohne Heimsieg und mit schwächster Abwehr im eigenen Stadion.
      Mein Tipp ist klarer FCN Sieg oder knappe Niederlage.

      Antwort
  • @Optimist, @block4

    Sollte aber Eure (völlig logische) Contrary-Opinion-Theorie nicht eintreffen und sollte der Club trotzdem gewinnen – dann darf man das getrost unter gesundem Selbstvertrauen verbuchen. Was ja irgendwie dann auch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung wäre. Oder mit Pathos: Eine Mannschaft wird erwachsen.

    Wie @michel schreibt, wird man durchaus Respekt haben vor dem SV Sandhausen. Wir alle wissen doch auch, wie blöd man am Hardtwald aussehen kann. Das ist mitnichten ein Selbstgänger. Zumal Alois wohl dem Club über weite Strecken den Ball überlassen wird. Was uns ja (noch nicht) wirklich entgegenkommt.

    Wenngleich es mich schon enttäuschen würde, wenn man heute diese kleine Ergebniskrise nicht beenden könnte. Ich zähle also auch eher zu den Optimisten, was das heutige Spiel anbelangt. 😉

    Antwort
    • Gemäß Florians jüngsten Erhebungen haben wir uns ja bereits zu einer moderaten Ballbesitz-Mannschaft entwickelt. Was meiner Meinung nach auch völlig richtig ist, da wir fast überall mit großem Namen hinfahren und gegen uns dann gerne defensiv gestanden wird, da braucht es einfach Fähigkeiten im Ballbesitzspiel.

      Vielleicht könnte sich das sogar zur Stärke entwickeln, weil wir ja immernoch den Ruf pflegen, uns läge das nicht. Da kann man den Gegner dann überraschen.

      Antwort
  • Oh, heute mit zwei wuchtigen falschen Neunern.

    Interessant, Duman hat also auf sich aufmerksam gemacht!

    Antwort
    • Duman wird für mich der nächste Gündogan 2.0 🙂 mal ernsthaft, ich halte ihn für ein riesen Talent, wenn er weiter hart an sich arbeitet und ich glaube das macht er.

      Antwort
    • In der ersten Halbzeit gabs von denen in etwa soviel Wucht wie von zwei Löwenzahlsamen….

      Antwort
  • Schwarz, neben Schäfer ein Trainer, der auch bei Heidelberger Zement als Führungskraft arbeiten könnte. Das wird heute wohl kein fußballerischer Leckerbissen. Wenn wir da als erster ein Gegentor bekommen sollten, wirds schwer da irgendwas zu holen.

    Antwort
  • Das Spiel zeigt bisher deutlich, warum wir nicht zum Kreis der Aufstiegsaspiranten gehören. Eigene klare Aktionen nicht sichtbar.

    Antwort
  • Durchschlagkraft: gleich NULL🤔
    Für mich komplett unverständlich, mit der Aufstellung in Sandhausen(!) anzufangen…

    Antwort
    • Dem kann ich nur zustimmen. Was soll diese Aufstellung??
      Dovedan wie meist ein Totalausfall, also ein Spiel ohne Stürmer. Wer soll da die Tore schießen??

      „lustloser Kick“ ist noch eine zu schöne Umschreibung

      Antwort
  • Spielt Dovedan überhaupt mit? Da ist vorne bisschen wenig Bewegung. So wird das nichts. Im Gegeteil, da kontert der SVS uns aus. Kein Leckerbissen.

    Antwort
  • 43. Spielminute – Anzahl der Spielsituationen, in denen der Club die zweitschlechteste Abwehr der 2. Liga einer Mannschaft, die noch dazu viele Trainingsprobleme hatte, in Verlegenheit oder Bedrängnis brachte:
    0

    So ein tempoloser Schlafwagenfußball von uns…

    Antwort
  • Wie ist das jetzt: Valentini spielt schlecht, dann auch die ganze Mannschaft oder spielt Valentini schlecht, weil auch die ganze Mannschaft schlecht spielt?

    Ich finde den Zusammenhang frappierend.

    Antwort
  • Hat die Mannschaft ihren Erfolgshunger schon wieder verloren? Ist da vielleicht schon wieder eine Selbstzufriedenheit da? Ich hoffe nicht, aber auf jeden Fall fehlt die Entschlossenheit und der Zug aktuell.
    Jetzt je ein dickes Ding auf jeder Seite.

    Antwort
    • Man hat ja richtig darum gebettelt, ein Tor zu bekommen. Ich habe genug gesehen.
      Ich schalte ab.

      Antwort
  • Torschanxen Sandhausen 5, MMD 2

    Was macht der Rest in den roten Trikots?
    Bester Spieler bisher ist eindeutig Mathenia.

    Antwort
  • Wenigstens MMD strahlt Gefahr aus. Wechsel täten gut.

    Na, da ist es doch. Verdient. Leider.

    Antwort
  • Dovedan fällt doch auf – allerdings nur unangenehm….raus!

    Es muss dringend gewechselt werden, ist Klauß auch eingeschlafen ?

    Antwort
  • So, das dürfte es dann gewesen sein und das ist ja auch wirklich nicht unverdient.

    Antwort
  • Tom wieder verletzt. Sieht nach einem gebrauchten Abend aus. Gut das wir schon so viele Punkte haben. Schlimm wie da eine gute Ausgangslage einfach hergeschenkt wird.
    Ein Rückfall in ganz schlimme Zeiten. Aufwachen!

    Antwort
  • Klauß was ist da los? Borkowski kann doch heute nicht schlechter sein als Dovedan?!? Tempelmann auch nicht sonderlich im Spiel, genau wie Krauß. Da geht doch nichts. Oder meinetwegen auch Schäffler, wenn man schon nur über Außen flankt. Heieiei. TU WAS!

    Na ALSO. Aber viel zu spät.

    Antwort
  • 70. Minute:
    Mit so einem überaus schwachen Auftritt gewinnt man in der 2. Liga gegen keine einzige Mannschaft einen Punkt.

    Boah, Valentini! Echt jetzt?!

    Antwort
  • Wenn man mit so einer Anfangsaufstellung anfängt, kann ich nicht verstehen… warum denn nicht zeigen, ich will hier gewinnen?

    Antwort
  • Na endlich! Aber jetzt müssen auch mal Flanken von außen kommen…aber das können wir ja auch nicht besonders…

    Antwort
  • Ach komm, alter Falter! Unglaublich.

    Unglaublich! Nicht zu fassen!

    Gerade wollte ich noch schreiben, daß wir mit dem 1:1 super bedient gewesen wären.

    Antwort
  • War was? SO geht Aufstieg! Klauß bester Mann!
    Unfassbar, der FCN dreht mal ein Spiel? Wow.

    Antwort
  • Ein Fußballspiel endet nicht wenn Sandhausen 1:0 führt, sondern wenn der Club 1:2 vorne liegt.

    Antwort
  • Das echt schlechteste Saisonspiel bisher überhaupt und wir gewinnen das. Ist echt unfaßbar. Sind wir jetzt doch eine Spitzenmannschaft?

    Antwort
  • Man kann so ein Spiel doch gewinnen, wenn man mit echten Stürmern spielt – und nicht mit kleinen, „falschen 9ern.. „

    Antwort
    • Ja. Ich finde auch das es heute der taktisch völlig falsche Ansatz war. Unter dem Strich mit zwei blauen Augen davon gekommen.

      Antwort
      • Also so wie Klaus es in der PK danach begründet hat, war der Ansatz gar nicht so falsch und der Ansatz die Stoßstümer richtig frisch in den letzten 20 Minuten zu bringen, ging ja am Ende auf. Natürlich braucht man für den Verlauf dann das nötige Glück, aber er lag ja richtig die Offensivpower gegen Ende zu bringen wenn die körperlich sehr robuste Sandhausener Innenverteidigung plus ihren Sechser schon etwas müde gespielt war. Verliert man das Spiel dann wäre es natürlich komplett falsch gewesen das ist auch klar.. Ich habe aber das Gefühl es war riskant aber durchaus clever

        Antwort
        • @Juwe:
          Bei aller Liebe, aber das war gestern einfach nur Riesendusel(sicherlich erzwungen).
          Aber wenn Mathenia nicht wieder so einen tollen Tag erwischt hätte, wären wir schon relativ bald mit 0:2 oder 0:3 hinten gelegen…

          Antwort
      • Ja seh ich auch so, gegen die zweitschlechteste Abwehr musst du Druck machen. Offensiv ist Sandhausen nicht mit Darmstadt zu vergleichen, weil viel schwächer. Aber mit unserem Überhang im Mittelfeld und ohne Sturm bauen wir jeden Gegner auf. Zeitweise standen 5 Spieler von uns auf einer Linie herum. Wenig Zug zum Tor, wenig Bewegung und keine Anspielstationen. Valentini hat mehrfach sichtbar gestikulierend mehr Bewegung gefordert.

        Gegen die massive Abwehr sind wir in der Mitte nicht durchgekommen. Dafür hatten wir Platz über die Außen, ungewöhnlich viele Flanken, über die sich Cheffe gefreut hätte. Aber wir hatten keinen Abnehmer. Das ist für mich einfaches Taktik 1×1. Verstehe nicht, dass unsere Coaches so spät reagiert haben.

        Unsere Bank macht den Unterschied. Nürnberger endlich wieder mit einem Erfolgserlebnis und Shuranov…der würde bei mir immer spielen. Egal ob er 89 Min nicht auffällt, ein Tor macht er immer.

        Antwort
        • Wenn Shuranov sein Tor so spät macht, kann vorher ja noch ein anderer spielen, reicht dann ja in den letzten 20 Minuten 🙂

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          • Wenn das immer klappt gerne. Aber gestern lief uns wieder mal die Zeit davon in der Attacke. Vorher hatten wir über 60 min nichts verändert. Das war knapp und kann auch in die Hose gehen.

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  • Wenn eine Mannschaft mit so einer Leistung wie heute so ein Spiel gewinnt, kann es sich nur um eine Spitzenmannschaft handeln, wobei in meinen Augen den größten Anteil am Sieg neben dem Keeper der Trainer hatte. „All in“ in den letzten 15-20 Minuten zeugt von Mut und vollem Vertrauen in den Kader, das der Kader im Gegenzug direkt zurück gezahlt hat.

    Ganz, ganz wichtiger Schritt für eine positive Weiterentwicklung. Und wenn dann nächsten Sonntag noch der Tabellenführer geärgert werden kann, ist in dieser Saison noch manches möglich.

    Schöner kann der Start ins Wochenende kaum sein.

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  • Meine Einschätzung zu SR Lechner / VAR Günsch war als FCN Mensch falsch.
    Gut so.
    In Zukunft gibt es von mir zu den Schiedsrichtern keinen Kommentar mehr vor dem Match sondern nur noch
    (hoffentlich richtige) Fakten.
    In Sandhausen ist u.a. Präsident Machmeier schon auf 180 und regt sich über die wiederholten Benachteiligungen
    seines Vereins auf.
    Bin nicht regelfest. War es okay dass Lechner / Günsch so entschieden haben ?

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    • Keine Ahnung, es war wohl Hand von Borkowski, dem der Ball vom Oberschenkel an den Unterarm prallte, aber mit der neuen Handregel musste man das beim Vorlagengeber wohl nicht abpfeifen. Ich fand den Schiri in Ordnung. Das war wieder jemand, der nicht störte sondern unaufgeregt seinen Job machte.

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      • Ich war auch noch auf dem Stand, nach Berührung mit der Hand = kein Tor, aber anscheinend wurde das geändert.

        An mir geht aktuell sowieso vieles vorbei, so habe ich auch nicht mitbekommen, dass Thorsten Kirschbaum in der 2.Liga zurück ist.

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  • Beeindruckend, was da an Fußball in der 2. Liga geboten wird. Ich schaue gerade die Konferenz, Pauli wird gerade in Darmstadt mit 4:0 abgeschossen. Jetzt kurz hintereinander das 2. Tor, daß der VAR wegen Abseits zurücknimmt, zuerst die 2:1 Führung für Rostock gegen Aue und jetzt das gleiche in Hamburg gegen Regensburg. Fußball mit so echter sportlicher Konkurrenz macht einfach viel Spaß.

    Fast unglaublich, daß der Club immer noch vor dem HSV in der Tabelle notiert sein wird.

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      • Jetzt haben wir aber die geballte Erstliga Prominenz im Nacken alle drei direkt hinter uns 🙂 Reeaady to ruumble!

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    • Ja, ich halte die 2.Liga auch für attraktiver als die 1.Liga.
      Schön dass nur 1.Liga-Spiele auf DAZN aufgeteilt wurden, sonst müsste ich dort auch noch bezahlen.
      Dann lieber ab und zu mal bei Austria rein gezappt und nach Mühl (Notenschnitt 2,92 und Stamm) geschaut, der laut Kicker um einiges besser da steht als Erras (Notenschnitt 4,5 und Ersatzbank) bei Kiel. 😉

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      • Apropos DAZN.

        Mittlerweile ist DAZN ja dick im Geschäft bei der UEFA Champions League. Dafür hat man scheinbar sympathische Nischen wie die argentinische oder schottische Liga, Copa Libertadores und die NHL aus dem Programm befördert.

        Schade. Finde Old Firm oder River gegen Boca deutlich nährwertiger und kultiger als ein Gruppenphase-Spiel von Red Bull Leipzig gegen Red Bull Salzburg. Aber ich bin auch schon weng älter und daher nicht mehr so aufgeschlossen neuen Dingen aus Kunststoff gegenüber. Wie recycelt man eigentlich diese „Vereine“, wenn Red Bull mal keinen Bock mehr hat. 😉

        Da DAZN mittlerweile auch viel Bundesliga überträgt, gibt es für mich nur einen Grund, ein DAZN-Abo zu verlängern…

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        • Ich finde diese Aufteilung ein absolutes Ärgernis. Da wird alles versucht, uns noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Eigentlich sollte Sky seinen langjährigen Kunden das DAZN Plug in gratis geben. Schließlich sind die Kunden für die jetzt geringere Leistung auch nicht entschädigt worden.

          Jedenfalls werde ich diesen Nepp nicht unterstützen.

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          • Es ging um den „weitgehenden Erhalt der Erlös-Situation“, zitierte sich die DFL selbst per Pressemitteilung. Und um „größtmögliche Stabilität in unsicheren Zeiten.“

            Übersetzt: Die DFL hat das Beste herausgeholt, herausgequetscht im Namen der Bundesligisten, allen voran natürlich Bayern und BVB, namentlich Rummenigge und Watzke. Was sicherlich nicht so einfach war in diesen pandemischen Zeiten.

            Bezahlen jedoch muss letzten Endes, wie Du sagst, @Optimist, der Fan.

            https://www.dfl.de/de/aktuelles/medienrechte-vergabe-ergebnisse-2020/

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      • Erras ab Minute 88 auf der Ostalb und Schleusener ab Minute 74 in Ingostadt im Einsatz.
        Schleusener bei seiner Rückkehr in das Audiland mit 2 Abschlüssen auf das Tor vor dem Gästeblock also das FCN Tor der Rettung.

        Antwort
  • Andreas Bornemann sah in der 6. Minute von SR Reichel die schnellste gelbe Karte für einen Manager.
    In Nürnberg war er immer leise.
    Rostock – Aue zur Pause schon 21 Fouls overall.
    Dem FCN gelang gestern auch historisches denn mit 5 ( ! ) Fouls hat noch niemand in Sandhausen gewonnen.

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  • Ich glaube unser Nachbar in Fürth stellt eine Jahrtausend Negativrekord auf. 12 Spiele und dann 1 Punkt das sieht so krass aus, wenn man auf die Tabelle schaut. An Fürther Stelle würde ich die Saison darauf achten das genau so zu belassen. Zu retten ist da sowieso nichts. Das Marketing nimmt ihnen dann so schnell niemand mehr, die ewige „One Point Crew“. Ein markantes Alleinstellungsmerkmal

    Antwort
  • Bin ich gerade froh dass Christian Dingert in Ingolstadt auf der Wiese war und nicht VAR .

    Was war denn das von Stieler /Dingert ?

    Elfmeter als Belohnung weil viele Bremer Akteure fast 90 Minuten mit Stieler diskutieren ?

    Antwort
  • Mir ist Schalke echt egal aber wenn Bremens Interimscoach erzählt dass sein Spieler es clever gemacht hat
    ist es sehr traurig. Unfairness wurde wieder belohnt.
    Habe gestern ab 13.30 Uhr sehr viel geschaut weil es in einer FCN Saison ohne Abstiegskampf mir
    wieder leichter möglich ist aber des dauernde reklamieren und viel zu häufige sich auf den Boden legen
    ist ein Riesenproblem in Deutschland.
    Klar auch Schleimer hat heuer schon gelb wegen Schwalbe gesehen aber insgesamt bin ich mir
    inzwischen sicher dass der 1. FC Nürnberg der Verein ist dessen Spieler vor den Schiesdrichtern auf dem Feld am meisten Respekt zeigen.
    Kleine Beispiele:
    Habe alle 84 FCN Ligaspiele seit dem Abstieg im TV live gesehen und es war kein einziges Match dabei wo mehrere FCN Spieler Karten für den Gegner oder einer eine Rudelbildung starten wollte (z. B . bei „dunkelgelb“ Foul gegen FCN Akteur ).
    Nein finde es nicht schlecht dass der FCN Fair – Play lebt aber der Unterschied zu den anderen wird für mich sogar immer größer und meiner Meinung hätte es wenn die Bremer Spieler nicht wie die verrückten auf Stieler zugestürmt wären nie einen Check gegeben.

    Antwort
    • Wenn ein Spieler es „clever gemacht“ hat, dann war es eindeutig Betrug. Ich finde es unerträglich, dass er dafür auch noch gelobt wird.

      Das muss sich ändern, aber wie?

      Antwort
  • Die Fair – Play Lobeshymnen für Grifo nach versuchter Schwalbe geben
    mir für Sa/So. den Rest. Frankfurts Trainer Glasner Lobeshymnen auf den SC Freiburg kann ich nicht bestätigen.
    Gott sei Dank hat der FCN am Freitag gewonnen.

    Antwort

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