Podcast: Der FCN war gut, St. Pauli war spitze

In einem Spitzenspiel, dass diesen Namen auch verdient hatte, präsentierte sich der 1. FC Nürnberg von einer guten Seite. Leider stand auf der anderen Seite mit dem FC St. Pauli eine Mannschaft, die es nicht nur gut sondern eben noch besser machte und das was der FCN anbot gnadenlos ausnutzte. Felix Amrhein und Stefan Helmer (Clubfans United) sprechen über eine Niederlage, die zeigt woran es noch fehlt.
Drei Schüsse aufs Tor, zwei davon drin und das ganze nach 10 Minuten. So manche*r Zuschauer*in wird Felix Gedanken geteilt haben: Ich schalte gleich wieder aus. Doch der Glubb ist nicht mehr der Glubb der Vorjahre. Wäre das Team vor nicht allzu langer Zeit nach so einer Phase noch in seine Einzelteile zerbrochen, spielte der FCN 2021 einfach weiter und gab sich nicht auf. Was folgte war eine sehenswerte Partie, in der beide ihr Heil in der Offensive suchten. Das in so einem Spiel dann auch noch ein Fernschuss von Johannes Geis die Hoffnungen des Anhangs neu belebt, passt irgendwie ins Bild.

Was aber auch ins Bild der Saison passt ist die zweite Halbzeit. Furios spielte das Team von Robert Klauß in der Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff, nur das Tor wollte nicht fallen (Chancenverwertung…). Das fiel dann auf der anderen Seite, weil man vielleicht ein bisschen Pech hatte, aber vor allem eben in dem Moment auch einfach nicht gut genug war. Das man sich nach dem nächsten Rückschlag nochmal zurückmeldete (ausgerechnet nach einer Ecke), nur um dann keinen Torschuss mehr zustande zu bekommen, lässt einen am Ende ein recht einfaches Fazit ziehen. Der 1. FC Nürnberg ist gut, aber eben kein Spitzenteam. Das nicht viel fehlt, zeigte er gegen den FC St. Pauli einmal mehr. Man darf gespannt sein, wann er den nächsten Schritt geht.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.