Am Ende deutlich unterlegen – Analyse zu #S04FCN #FCN

Analyse zu FC Schalke 04 – 1. FC Nürnberg 4:1 (1:0)  – Der Club verliert deutlich gegen Schalke. Dabei hielten sich Unglück und Unterlegenheit die Waage.

1. Personal und Grundordnung
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal und Grundordnung

Robert Klauß musste Lino Tempelmann wegen dessen Gelbsperre ersetzen. Für die Leihgabe aus Freiburg begann Fabian Nürnberger im zentralen Mittelfeld. Den freien Kaderplatz übernahm Tim Latteier. Der 21-Jährige war erstmals seit September im Kader der Profis. Das bedeutete auch, dass Asger Sørensen, der gegen Kiel nach zehn Minuten mit Übelkeit aus dem Spiel gehen musste, wieder dabei war. Ebenso galt dies für Mats Møller Dæhli, der die Schlussphase des Siegs gegen Holstein Kiel angeschlagen verpasst hatte. Der Club lief also erneut in der Raute auf. Schalke blieb auch beim angestammten System, Grammozis Vertreter Piepenbrock ließ im 3-3-2-2 spielen, wobei der Aufbau sehr linkslastig war.

So lief viel über Schalkes Leihgabe aus Alkmaar Thomas Ouwejan. Der Niederländer beschäftigte Enrico Valentini ein ums andere Mal und blieb oft genug Sieger. Gerade in der Anfangsphase war der FCN vor allem damit beschäftigt, hinter den Gelsenkirchenern herzulaufen, stand tief und agierte eher reaktiv. Er schaffte es aber, Schalke so weit vom Tor wegzuhalten, dass es keine eigenen Torchancen hatte. Erst nach etwa einer Viertelstunde wagte der Club sich mehr nach vorne, hatte die erste Möglichkeit des Spiels, Schäffler setzte eine Flanke von Handwerker an den Pfosten. Auf der Gegenseite machte es Schalke besser, Churlinov ließ erst Valentini ins Leere grätschen und dann Sørensen in die falsche Richtung laufen. Seinen Schuss konnte Mathenia noch abwehren, der Ball prallte aber in die Mitte, wo Ouwejan ihn ins Tor beförderte.

Schalke nahm mit der Führung etwas Schwung mit, überließ dem Club den Ball in den ungefährlichen Zonen und versuchte ihn im Aufbau zu überraschen. Das gelang auch immer wieder, so kam Churlinov nach einem Fehlpass von Krauß zu einem Abschluss, kurz danach konnte nach einem Aufbaufehler von Sørensen zunächst Mathenia einen Schuss von Ouwejan parieren, ehe der Nachschuss von Ranftl unter Mithilfe von Mathenia ans Aluminium ging. Gerade in diese Phase hinein schaffte es wiederum Schalke den offensiv biederen Club ins Spiel zurückzubringen. Fraisl spielte einen Fehlpass direkt auf Møller Dæhli, doch der Norweger suchte den Abschluss statt in die Mitte zu legen.

Nur zwei Minuten später tauchte Nürnberger nach gezieltem Zuspiel hinter die Kette frei vor Fraisl auf. Der Österreicher hielt, der abgewehrte Ball landete bei Schäffler. Doch statt Schäfflers Schuss abzuwarten, pfiff Schiedsrichter Reichel das vermeintliche Abseits von Nürnberger bei dessen Torschuss ab. Schäfflers Schuss ging zwar ins Tor, da war aber eben schon abgepfiffen. Wohl zu Unrecht, wie das Studium der Videobilder nahelegt. Allein es war bereits abgepfiffen, so dass keine Überprüfung mehr stattfinden konnte. Es wäre womöglich das 1:1 gewesen, allerdings sprang Schalkes Keeper Fraisl auch nicht mit letzter Energie in Richtung Schäfflers Schuss, weil er den Pfiff gehört hatte.

Die erste Halbzeit endete für den Club mit zwei personellen Hiobsbotschaften. Noch während der laufenden Spielzeit musste Tom Krauß mit Hüftproblemen aus dem Spiel, für ihn kam Taylan Duman, in der Pause ersetzte dann Nikola Dovedan Mats Møller Dæhli. Den Norweger plagten einmal mehr Oberschenkelprobleme. Dennoch kam der Club gut aus der Pause. Nach nur vier Minuten glich der FCN aus. Eine schöne Flanke von Valentini legte Schäffler gekonnt auf Nürnberger zurück, der die Kugel ins Tor hämmerte. Der Club war nun da und hatte auch mehr vom Spiel, gefährliche Chancen entwickelte er aber nicht. Ein prallen gelassener Fernschuss, in Folge dessen Schäffler im Abseits stand und zum Abschluss kam, war noch die gefährlichste Aktion.

Gerade als der Club sich etwas frei gespielt hatte, kam Schalke zur erneuten Führung, Schäffler köpfte nach einer Ecke einen ungefährlichen Schuss von Idrizi unglücklich ins eigene Tor. Dieses Eigentor brach den Fluss des FCN, der sich so langsam entwickelt hatte. Die positionsgetreue Auswechslung von Shuranov für Borkowski brachte ebenso wenig neuen Schwung wie die Umstellung, die sich aus der verletzungsbedingten Auswechslung von Valentini ergab. Der Rechtsverteidiger war von Christian Mathenia bei einer Rettungsaktion ausgeknockt worden, für ihn kam Pascal Köpke. Der agierte dann hinter den Spitzen, Nikola Dovedan rechts in der Raute und Taylan Duman als Rechtsverteidiger. Nach vorne kam der Club dennoch überhaupt nicht mehr.

Stattdessen verlor er immer wieder den Ball in der Vorwärtsbewegung, lud Schalke nun auch zu schnellen Gegenstößen ein. So war das 3:1 dann auch folgerichtig, auch weil der Club natürlich nun weiter vorne stand und weniger absicherte. Churlinov staubte, nachdem Mathenia einen Schuss von Zalazar nicht weit genug zur Seite abwehren konnte, zum 3:1 ab. Itakura schloss kurz vor Ende der Partie einen sehenswerten Angriff gezielt und platziert zum 4:1 ab.

2. Daten und Fakten

Wie verdient die Niederlage des FCN war, zeigt sich in einigen zentralen Werten. Nicht nur bei expected Goals, die sehr deutlich für Schalke ausfallen, sondern auch bei Schüssen aufs Tor, die natürlich mit den xG korrellieren oder Ballkontakten im Strafraum. Der Club war offensiv deutlich unterlegen und hatte defensiv gegen die Gastgeber keine Chance, obwohl diese mit Drexler, Bülter und Terodde auf drei starke Offensivkräfte verzichten mussten. Wie unterlegen er war, zeigt sich auch daran, dass er nur je 30 Prozent seiner Duelle mit Ball am Fuß und seiner Kopfballduelle gewann. Schalke war in diesen Kategorien ebenso überlegen wie in den Dribblings, von denen die Gelsenkirchener zwei Drittel erfolgreich abschlossen, der Club nur 35 Prozent. 

Grafik 1 vergleicht einfach nur die beiden Schusskarten. Während der Club nur drei einigermaßen aussichtsreiche Abschlüsse (Schäfflers Kopfball an den Pfosten, Møller Dæhlis überhasteter Abschluss nach Fraisls Fehlpass und das Tor von Nürnberger) hatte, sieht man bei Schalke allein zehn Torschüsse aus zehn Metern Nähe zum Tor oder näher. Die Clubdefensive schaffte es einfach nicht – im Gegensatz zu sonst – gefährliche Abschlüsse zu verhindern. Rechnet man das Eigentor mit hinein, was die Grafik nicht tu, so gingen zehn Schüsse der Schalker auf das Tor von Christian Mathenia. So viel wie seit der 1:3-Niederlage gegen Hoffenheim nicht mehr.

Grafik 2 stellt die Duelle zwischen den Teams über den Platz verteilt – eingeteilt in 35 Zonen – dar. Hier sieht man deutlich, dass der Club in keiner Zone in der Schalker Hälfte erfolgreicher war als die Gastgeber. Im Bereich direkt vor dem Strafraum gewann der Club sogar keinen einzigen seiner neun Zweikämpfe. Schalke gewann dagegen selbst im Nürnberger Strafraum mehr Duelle als der Club, der insgesamt nur zehn der 35 Zonen für sich gewinnen konnte, in 23 aber unterlegen war. Auch das ein Faktor dafür, dass Schalke das Spiel für sich entscheiden konnte.

Grafik 3 zeigt die Ballverluste des FCN und von Schalke. Während vor der Pause beide Teams ihre Ballverluste vor allem im Aufbau hatten – die Grafik zeigt viele lange Pfeile, die für Pässe stehen, die beim Gegner landeten, änderte sich das Bild nach der Pause. Schalke drang nun häufiger ins Angriffsdrittel ein, verlor den Ball öfter erst beim Versuch in die letzte Linie zu kommen. Beim Club häuften sich stattdessen die folgenschweren Fehler, bei denen Ballverluste zu Torabschlüssen führten – in der Grafik gelb markiert. Zusätzlich schaffte der Club es nicht, die Ballverluste durch tiefe Bälle abzustellen.

3. Die kurze Einzelkritik

  • Christian Mathenia (CU-Note: 3): Leichte Unsicherheit vorm 3:1, sonst mit einige guten Paraden.  
  • Enrico Valentini (CU-Note: 4-): Fehler vor dem 1:0, schöne Flanke vor dem 1:1. Insgesamt mit dem Tempo von Ouwejan überfordert.
  • Christopher Schindler (CU-Note: 3): Stemmte sich lange mit viel Leidenschaft gegen die Schalker. Am Ende aber auch machtlos.
  • Asger Sørensen (CU-Note: 5): Viele Fehler im Aufbau und gegen den Ball. Kein guter Abend für den Dänen.
  • Tim Handwerker (CU-Note: 4): Gute Flanke auf Schäffler vor dessen Chance. Insgesamt bemüht, aber selten effektiv.
  • Johannes Geis (CU-Note: 5):  Viele Probleme gegen den Ball, mit dem Ball schaffte er es nicht die Bälle so zu verteilen, dass es gefährlich wurde.
  • Tom Krauß (CU-Note: +4): Musste noch vor der Pause angeschlagen raus, hatte bis dahin keine Impulse setzen können.
  • Fabian Nürnberger (CU-Note: 3-): Macht ein Tor, zeigte Einsatz, aber hatte viele unnötige Fehler im Aufbau.
  • Mats Møller Dæhli (CU-Note: 4): Schlechte Entscheidung, als Fraisl ihm den Ball in den Fuß spielte. Auch sonst nicht so auffällig wie sonst. Ob es an den Oberschenkelproblemen lag?
  • Erik Shuranov (CU-Note: +5): Seine beste Szene hatte Shuranov beim 1:1, als er den Kopf rechtzeitig aus Nürnbergers Schuss bekam. Sonst weitgehend abgemeldet.
  • Manuel Schäffler (CU-Note: 4): Mit schöner Vorlage zum 1:1, beim 2:1 sehr unglücklich an den Ball gekommen. Danach von der Rolle, vorher ordentlich im Spiel.
  • Taylan Duman (CU-Note: 4): Kam noch vor der Pause für Krauß. Wechselte später auf die Rechtsverteidigerposition. Tat sich überall schwer ins Spiel zu finden.
  • Nikola Dovedan (CU-Note: 5): War über eine Halbzeit gänzlich unauffällig.
  • Dennis Borkowski (CU-Note: -): Kam für Shuranov, spielte genau wie dieser, nur noch unauffälliger.
  • Pascal Köpke (CU-Note: -): Kam zu spät für einen Einschätzung.
Verlauf der expected Goals während des Spiels (Nürnberg in rot, Schalke in blau)

 

4. Fazit und Stimmen

„Heute kam viel zusammen, wir mussten viel einstecken” , resümierte Robert Klauß nach der Partie. Im Hinblick auf den Spielverlauf hat der Clubtrainer damit sicher recht. Zwei verletzungsbedingte Wechsel in den ersten 45 Minuten, ein Eigentor, eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung, die möglicherweise ein Tor kostete. “Trotzdem hätten wir viele Dinge besser machen können, gerade in der zweiten Halbzeit,”  schränkte Klauß ein. Warum Klauß allerdings, ebenso wie Manuel Schäffler, die erste Halbzeit als positiver heraushob, erschloss sich nach der Partie nicht gänzlich. Zwar hatte Schalke nach der Pause bessere Chancen, doch auch schon vor dem Seitenwechsel hatte sich der Club schwer getan, nach vorne zu kommen.

Insofern war das Spiel ein kleiner Mikrokosmos der FCN-Saison bislang. Durch überzeugende Torwartleistungen lang im Spiel gehalten, dadurch offensive Probleme lange kaschiert, nach vorne effizient agiert, gegen Ende aber dann zu unkonzentriert. “Wir haben uns zu viele Fehler geleistet und konnten zu wenige Bälle behaupten“, gab Manuel Schäffler nach dem Match dann auch zu. Es war die ehrliche Einschätzung einer Niederlage, die – da kann man mit Christian Mathenia mitgehen – vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Darüber, dass sie verdient war, kann es hingegen – trotz der Entstehung – am Ende keinen Zweifel geben. 

Und so geht der FCN einmal mehr aus einem Duell gegen eine (mehr oder weniger) Spitzenmannschaft, ohne zu gewinnen. Dazu meinte Christian Mathenia: “Man kann von den Ergebnissen her nicht widersprechen, dass wir noch nicht gewonnen haben. Aber ich denke, dass wir von den Leistungen her schon auf Augenhöhe sind. Es fehlt noch ein bisschen was.” Selbstverständlich kommen an diesem Freitagabend auch mildernde Umstände hinzu. Ab der Halbzeit fehlten mit Tempelmann, Krauß und Møller Dæhli drei der vier Stammspieler im Mittelfeld. Dennoch ist die Abhängigkeit von Møller Dæhli in Sachen Kreativität und von ihm und Tempelmann in Sachen Pressing tatsächlich ein Problem, das nur schwer zu kompensieren ist.

Nun gilt das sicherlich für die meisten Zweitligisten, da kein Zweitligist sich eine derart tiefe Bank leisten kann, dass er drei Stammspieler – erst recht drei Stammspieler, die allesamt hohes Zweitliganiveau darstellen – ersetzen kann. Dennoch war es auffällig, wie stark der Leistungsabfall war. Nun ist das Ergebnis per se kein Beinbruch, es ist eine Niederlage, die den Club nicht umwirft, letztlich auch das tatsächliche Leistungsniveau darstellt, wenn auch der Abstand zu Schalke keine drei Tore beträgt. Bis zur Winterpause ist nun noch ein Spiel. Am kommenden Samstag in Aue beendet der Club das Jahr 2021.

5. Die Kennzahlen

Schalke Nürnberg
4Tore1
3,63expected Goals0,65
3,08Post Shot xG0,97
3,33xG ohne Doppelchancen0,65
2,87PSxG ohne Doppelchancen0,97
25Schüsse8
9Schüsse aufs Tor3
7Ecken3
2Freistöße4
47Ballbesitz zeitbasiert (in %)53
47,1Ballbesitz passbasiert (in %)52,9
84Passquote (in %)81
15Fouls6
9,7PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)11,0
6,4Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)6,8
16,1Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)16
21Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)8
00:12Ballbesitzdauer (Ø)00:13

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

SpielerCU-NoteKickernordbayern.deBILDWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia

3

32,536,5/106,6/10
Enrico Valentini4-3,54,546,3/106,4/10
Christopher Schindler34,5346,6/106,6/10
Asger Sørensen554,546,5/10

6,6/10

Tim Handwerker44436,4/106,3/10
Johannes Geis54,5556,0/106,3/10
Fabian Nürnberger3-3337,4/107,4/10
Tom Krauß+443,546,3/106,5/10
Mats Møller Dæhli44446,2/106,6/10
Erik Shuranov+54,54,556,4/106,7/10
Manuel Schäffler3-43,546,6/106,3/10
Taylan Duman443,546,0/106,0/10
Nikola Dovedan54555,8/105,9/10
Dennis Borkowski5,7/106,4/10
Pascal Köpke5,8/106,4/10
 -/10-/10
Durchschnitt3,764,003,884,006,296,47

60 Gedanken zu „Am Ende deutlich unterlegen – Analyse zu #S04FCN #FCN

  • Also ich fand Duman persönlich etwas besser- gegen Ende war der für mich einer der wenigen Aktivposten.

    Aber ja das Spiel hätte man sich in seiner Gesamtheit auch einfach sparen können- blöder Abend.

    Antwort
  • Was haben wir nur an uns, dass sich gegen uns alle Gegner daran erinnern, was sie zu leisten imstande sind?

    Antwort
  • Auch wenn ich dafür gesteinigt werde: Geis erinnert (leider) ein bisschen an den späten Pinola. Leistungsexplosion im contract year, kaum ist der neue Vertrag da geht die Leistung massiv in den Keller.

    Gestern waren mir die Abstände zwischen Abwehr und Rauten 8ern zu groß im spielaufbau. Entweder hat Schalke das gut gelenkt oder der Club das schonmal besser gemacht.

    Dass Borowski und dovedan momentan so schwach sind war ernüchternd. Dovedan spricht in allen interviews davon in ngb bleiben zu wollen (weil er weiß so einen Vertrag nicht mehr zu bekommen?), rechtfertigt es aber auf dem Platz nicht.

    Ich hoffe auf einen positiven Jahresabschluss.

    Antwort
    • Dafür wirst Du gesteinigt, aber nur ein bisschen 😉

      Geis war gestern schwach, hat aber auch schon sehr gute Spiele geliefert. Eine derartige Verallgemeinerung wird ihm nicht gerecht. Insgesamt hat er sich deutlich gesteigert und sich in die Rolle eines echten 6ers hereingearbeitet. Mir scheint aber auch, dass er dabei mit den Topmannschaften tendenziell überfordert ist, dazu fehlt ihm einfach die Athletik. Für die zweite Liga reicht es, sollten wir aufsteigen, brauchen wir wohl ein “Upgrade”. Derzeit aber können wir uns einen besseren auch gar nicht leisten…

      Ist er auf sich allein gestellt, wenn ihm die Unterstützung durch Tempelmann und Krauß fehlt, hat er allerdings Probleme. Ich vermute, die zu großen Abstände sich auch v.a. auf unsere gestrigen Personalprobleme zurückzuführen.

      Antwort
      • Nein, wieviel Gegentore Geis in den letzten Spielen alleine nach gegnerischen Dtandards durch schlechte, weil ungenügende Abwehrleistung schon direkt verursacht hat, das finde ich entschieden zuviel. Wobei auch unser Kapitän bei dieser Statistik führen dürfte.

        Der Club ist insgesamt eben nur so gut, wie Valentini: Passables Mittelfeld, aber halt nicht besser oder gar spitze.

        Antwort
  • Hallo, liebe Club-Freunde!
    Die Niederlage gestern war eindeutig zu hoch. Aber nach der Vorrunde stehen wir immer noch gut da. Natürlich können wir im ungünstigen Fall noch auf den 8.Platz abrutschen, aber das wäre dann auch der.Platz,den man vor der Saison als Ziel ausgegeben hat. Man wollte ja zwischen Platz 5 und 8 landen. Und in Aue wird es nächstes.Wochenende auch nicht leicht! Zwar haben wir in der letzten Saison dort mit 1:0 gewonnen, aber wir alle erinnern uns wohl noch an die Irre 3:4 Niederlage am 18.10.2019!
    Generell möchte ich aber mal die Fan-Freundschaft mit Schalke in Frage stellen! Ein Verein, der 3 Jahre hintereinander Spieler vom Verein,mit dem eine Fan-Freundschaft besteht, verpflichtet, mit dem sollte man nichts mehr zu tun haben! 2015 in der Winterpause wurde Schöpf von Schalke verpflichtet, 2016 in der Winterpause Burgstaller von Schalke verpflichtet und 2017 würde auch Teichert von Schalke in der Winterpause verpflichtet! Ich kenne keinen Verein auf der ganzen Welt, der sowas gemacht hat! Selbst Bayern München hat es nicht gewagt, zb von Dortmund drei Jahre lang hintereinander Spieler zu verpflichten!
    Warum also noch Fan-Freundschaft? Man hat schon recht, wenn es heißt: S04, die Scheiße vom Revier! Anstelle der Fan-Clubs würde ich die Fan-Freundschaft sofort beenden. Zweimal sind wir durch diesen Scheiß-Club angestiegen: 2008 und 2014!
    Unsere Fans sollten sich wirklich einen anderen “Freundschafts-Verein” suchen!
    Viele Grüße von Club-Fan Wolfgang

    Antwort
    • Es heißt ja auch FAN-Freundschaft, das hat nichts mit dem Management zu tun.

      Außerdem war der Deal mit Schöpf auch zu unserem Vorteil. Ohne Schalke hätten wir ihn fast für Lau an Bayern verloren.

      Antwort
    • Mag Schalke auch nicht aber wir sind doch eher wegen Verletzungen und Kinhöfer (in 96), Dingert( in Mönchengladbach) und anderen Referees mit komischen Entscheidungen gegen den FCN in 2013 /14
      abgestiegen.
      Im Heimspiel gegen S 04 ( 0 : 0 ) hat sich der FCN für ein gutes Spiel nicht belohnt.
      Platz 17 in 13 / 14 hätte der HSV verdient gehabt aber SR Dankert gab 2 klare Elfmeter für Bayer kurz
      vor Saisonende in Hamburg nicht.
      Relegation gegen den Nachbarn wäre aber auch nicht lustig gewesen.

      Antwort
      • Als ich finde unseren Nachbarn schon lustig … Ich bin echt gespannt ohne Ironie ob heute Nachmittag in der 1. Liga nach Spieltag 15 auf dem Fürther Punktekonto immer noch die 1 steht?
        Das wird ein Jahrtausend Rekord. Das wird ein Rekord der Stand hält bis die Menschen die Erde verlassen müssen. .. sorry. Da ist ihnen bereits jetzt schon außergewöhnliches gelungen 😮

        Antwort
        • …ich fände es ja fast schade, wenn sie ihre Jahrtausendsaison jetzt irgendwie doch noch langweilig und normal gestalten würden. Wenn schon chancenlos, dann ohne Sieg absteigen – das hätte was!

          Antwort
          • Ich finde auch warum jetzt auf einmal normal und chancenlos mitschwimmen, einzigartig bleiben! 🙂 Team One

            Antwort
            • Nix war’s!

              Nicht mal einzigartig bleiben die Kleeblätter. Einfach nur Chancenlos…

              Wie langweilig!

              Antwort
              • Union nach 3 Jahren Dauerhoch und der Empörung von Streich über SR Willenborg
                wegen dem Eckball für die TSG wird Union vs. SCF sicher sehr intensiv.

                Antwort
                • Typisch Streich, ich finde den Megaunsympathisch. Der regt sich wegen des ersten Einwurfs schon beim 4. Offiziellen auf. Super unsportlicher Trainer.

                • Ganz ganz schlimmer Typ, der Streich. Der Wolf im Schafspelz. Schwafelt in den PKs immer von sozialpolitischen Themen und lädt sich für Lieschen Müller pseudosympathisch auf, um dann an der Außenlinie systematisch Politik und Druck auf die Schiedsrichter auszuüben.

        • Gibt es noch einen Negativ-Rekord in der 1. Bundesliga, der nicht von Nürnberg oder Fürth gehalten wird. Ist mittlerweile alles Negative fränkisch?

          “Die Mannschaft” war ja vor der EM auch in Franken (Herzogenaurach) im Camp und dann hat sie enttäuscht.

          Was lief und läuft da schief?

          Antwort
          • Jetzt sind die Nachbarn wütend auf SR Schlager weil es u.a. kein Gelb- Rot für Bellingham gab.
            Ganz schön hart was Leitl und Azzouzi da so alles raushauen.
            Bin übrigens auch sauer auf Schlager weil er Michel (SCP) gegen SVD nicht Rot gegeben hat .
            19 Spieltag : FCN – SCP .

            Aytekin bei Union – SCF souverän.

            Antwort
      • Wir sind mit 26 Punkten abgestiegen. Im März hatten wir schon 20. Die letzten beiden Monate waren dann desolat. Und, weil Bader, anstatt Klose und Simons halbwegs zu ersetzen, mit Drmic und Ginczek gleich zwei teure Mittelstürmer geholt hat. Simons hat er gehen lassen, obwohl wir noch keinen Ersatz hatten. Klose, Simons, Nilsson. Die drei waren 12/13 das Herzstück der Mannschaft. Hasebe kam erst nach einem Monat. Wir hatten dann noch Herrn Campana, so hieß der damals, guter Fußballer, aber stattdessen hätten wir einen effektive Abräumer holen müssen.

        Der ganze Verein war damals vor der Saison größenwahnsinnig. Der nächste Schritt sollte gemacht werden, mit gar hübschem Offensivfußball und Siebenmeilenstiefeln Richtung Europa. Mike Frantz etwa, der konnte doch nicht Fußball spielen, war nicht mehr gut genug, so der Tenor damals. Hatte dann noch ein paar richtig gute Jahre in Freiburg, in der Bundesliga. Hecking-Fußball war allen nicht mehr fein genug. Bader war dann populistisch und bereits abgehoben. Ein paar später waren wir fast Pleite. Der Abstieg war selbstverschuldet.

        Antwort
        • Martin Bader ist also nicht mehr viertklassig unterwegs.
          Was macht eigentlich Ralf Woy ?

          Antwort
          • Ich vermute, der setzt seine Karriere mäßig erfolgreich in der Landwirtschaft fort. Er war doch immer von bestellten Feldern so fasziniert.

            Antwort
            • Woy hat bei der Mitgliederversammlung immer wieder erzählt nur in Liga 1 kann der FCN
              existieren.
              Jetzt ist der 1. FC Nürnberg schon in der 2. Hälfte im TV Ranking (Platz 10) der 2. Bundesliga
              und er geht hoffentlich trotzdem nie unter.

              Antwort
              • Der gute Herr Woy schien im Nachhinein recht überfordert mit seinem Posten zu sein.

                Antwort
  • Zur Erstligareife fehlt noch sehr viel. Der Club ist mittlerweile eine echte Zweitligamannschaft geworden, das heisst in der zweiten Liga verwurzelt. Mehr ist da leider nicht. Wenn man sich die Fürther so ansieht, so hat so ein Aufstieg, der gerade mal so geklappt hat wenig Sinn. Da kann ein Aufstieg mehr Schaden anrichten als Geld eingenommen wird. Man muss schon souverän die 2. Liga anführen (Beispiel Bielefeld, Bochum), um nicht direkt wieder abzusacken.

    Antwort
    • …vor allem muss man nach dem Aufstieg seine Leistungsträger behalten und nicht versuchen, sich mit einer schwächeren Truppe in der höheren Klasse zu halten. Das war Scheitern mit Ansage, mehr noch als bei unserem Aufstieg.

      Aber das es so desaströs wird, hätte ich nicht für möglich gehalten…

      Antwort
      • @Hans
        Na ja. Soooo souverän hat der VfL Bochum die Zweite Liga nicht angeführt. Und trotzdem macht man bislang im Oberhaus eine richtig gute Figur. Union Berlin hat es sogar erst über die Relegation geschafft. Und trotzdem hat sich Union nun etabliert und spielt obendrein europäisch. Deine Theorie, dass man die Zweite Liga nach Gutsherren-Art dominieren muss, um in der Bundesliga eine Chance zu haben, steht, nix für ungut, schon eweng auf wackligen Beinen.

        @Optimist
        Man wird Leistungsträger nicht immer behalten können. Wichtig ist es vor allem, auf personelle oder sportliche Rückschläge reagieren zu können. Mit erstklassigen Strukturen. Mit erstklassiger Jugendarbeit. Mit erstklassigem Scouting. Mit einer erstklassigen Zusammenarbeit. Klar, ist das richtig schwierig, sich dort oben zu etablieren. Aber keineswegs unmöglich.

        Antwort
        • Dominieren muss jetzt nicht gleich sein, aber schon überdurchschnittlich, wie letztes Jahr die Bielefelder mit ihrem starken Sturm. Aber naja, wie gesagt, wir sind noch nicht soweit. Köpke muss sich auch erst noch einspielen und dann könnte es ja vielleicht noch reichen, den dritten Platz anzupeilen. Aber dann muss schon alles passen, denn die Konkurrenz ist dieses Jahr sehr stark.

          Antwort
          • Die Konkurrenz wird auch nächstes Jahr noch stark sein. Es können ja kaum Bremen, der HSV und Schalke aufsteigen, wenn auch St. Pauli einen Platz beansprucht. Und wer weiß was Darmstadt noch treibt. Dazu kommt dann irgendwer von oben runter, wobei ich das Kleeblatt jetzt nicht als die große Konkurrenz sehe, die werden genug mit dem Abstiegsblues zu tun haben.

            Es wird auch nächste Saison schwer. Aber auch sehr interessant. Eigentlich viel interessanter als in der ersten Liga.

            Antwort
        • Mit erstklassiger Jugendarbeit. Mit erstklassigem Scouting. Mit einer erstklassigen Zusammenarbeit. Klar, ist das richtig schwierig, sich dort oben zu etablieren. Aber keineswegs unmöglich.

          Ich finde das hat relativ wenig mit erstklassiger Jugendarbeit zu tun, in der 1. Liga braucht man Spieler, die sofort funktionieren, was Union am besten gemacht hat war in meinen Augen woanders ausrangierte erfahrene Erstligaspieler dazu zu holen, die noch leistungswillig waren und keine lange Eingewöhnungszeit für die 1. Liga brauchten. VFL Bochum und Union Berlin haben die zwei “ältesten” Kader in der Ersten Liga. Platz 1 und 2. Sie versuchen es quasi mit erfahrenen Spielern auszugleichen, daß man die 1a Talente als kleiner Verein doch gar nicht bekommt und mit dem 1b Regal tust du dich in der 1. Liga dann schon wieder schwer mit jungen Spielern. Da ist die Zeit für Lernprozesse, wenn man vom ersten Tag an gegen den Abstieg spielt, leider einfach nicht da.

          Antwort
          • Du meinst also lieber Spieler wie Rausch holen und auf Spieler wie Shuranov verzichten?
            Okay ist jetzt ein wenig einseitig, da ein Schindler um einiges besser ist als Mühl, aber trotzdem liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
            Ich würde zum Beispiel auch mehr auf Nürnberger als auf Geis setzen, aber wahrscheinlich können Klauß und Schweinsteiger (und natürlich Juwe) das ein wenig besser einschätzen als ich.

            Antwort
            • Es geht doch bei einem Verein, wie dem Club – egal in welcher Liga – immer um die Mischung aus Talenten und wenigen arrivierten Spielern. Wir müssen dauerhaft ein Transferplus erzielen, so dass eine gute Jugendarbeit, die jede Saison in mindestens einem Profidurchbruch und Transfererlös resultiert, gesetzt sein muss. Und bei den aufgrund unserer geringen Mitteln wenigen gestandenen Spielern, benötigen wir ein hervorragendes Scouting, um die Floprate zu minimieren. Nur in der Kombination aus nachhaltiger Jugendarbeit und Scouting, kann in den heutigen Zeiten mit großen finanziellen Unterscheiden zwischen 1. und 2.Liga, ein Verein wie wir, überhaupt noch nach oben kommen und sich dort zuminest ein paar Jahre halten.

              Antwort
            • Du meinst also lieber Spieler wie Rausch holen und auf Spieler wie Shuranov verzichten?

              Shuranov ist kein 1a Talent, das ist schon das berühmte Regal tiefer, sonst würde er nicht bei uns spielen. Das oberste Regal sind die Kategorie Wirtz, Musialla & Co. und ich sprach von der 1. Liga!!!!! ..ausgesprochen “Erste Liga”.

              Antwort
      • M.E. werden die Karten nach einem Aufstieg neu gemischt. Mit cleveren Leihen kann man das Gesicht einer Mannschaft schnell verändern. Ich bin immer noch überzeugt, dass mir mit besseren Leuten als Bornemann/Köllner zumindest über de Relegation in der ersten Liga hätten bleiben können.

        Antwort
        • Sechzig hat gewonnen in Dortmund. Würde mich freuen, wenn Michael Köllner die Kurve kriegt und das Ziel “Aufstieg” weiter verfolgen darf, eine Ära prägt bei den Löwen. Wenngleich einiges derzeit darauf hindeutet, dass dies nicht der Fall sein wird.

          Andreas Bornemann hat gut gearbeitet auf Sankt Pauli. Anders kann man sein Tun dort nicht bewerten. Paqarada, Kyereh und natürlich Burgstaller kamen allesamt, seitdem er dort wirkt. Den ehemaligen Jugendtrainer Timo Schultz zum Chefcoach zu machen, war eine mutige und eine absolut richtige Entscheidung. Bornemann, der Baumeister eines heißen Aufstiegskandidaten. Das ist Fakt.

          Auf Sankt Pauli führt er den Titel “Geschäftsstellenleiter Sport”. Über ihm gibt es im Organigramm noch den Präsidenten Oke Göttlich. Der, so mein Eindruck, schon die Strippen zieht und auch recht präsent ist in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Bei uns war Bornemann “Sportvorstand”. Klar, das alles sind nur Titel. Aber von einem Vorstand muss man schon verlangen, dass er das große Ganze im Blick hat. Dass er dem Verein vorsteht. Diesen Eindruck hatte ich bei Bornemann nicht, er schien bei uns vor dem Hintergrund damals schwacher Strukturen spätestens in der Bundesliga überfordert.

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          • Man könnte auch sagen, er hat sein Wirken beim Club gut reflektiert und die richtigen Lehren daraus gezogen. Die Fehler hinsichtlich der Kaderzusammenstellung hat er auf Pauli jedenfalls nicht mehr gemacht.

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          • Ja, ich glaube auch, dass Köllner zu 60 un der 3.Liga passt. Die erste Liga ist mindestens eine Nummer zu groß wie ihn. Und Bornemann macht tatsächlich bei St.Pauli – allerdings auch in der 2.Liga – eine richtig guten Job. Bei uns war er von Anfang bis Ende desaströs. Er hat sinn- und planlos verschiedene Spieler zusammengewürfelt und immer nur über den ach so leergefegten markt geklagt.

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  • Kurz was zum schmunzeln:
    Die UEFA hatte gerade Villarreal – Manu gelost obwohl beide in der gleichen Gruppe waren.
    Thomas Fleischmann ( Sky) und Experte Erik Meijer redeten eine Minute über Rangnick mit Manu gegen
    die Spanier und keiner wusste später warum das des nicht ging .
    Schreibe des auch weil einige von uns sich zurecht über die Sky Reporter bei FCN Matches aufregen.
    Villarreal bekam dann City .
    Bin gespannt ob des ein Nachspiel hat weil bei den möglichen Gegnern für den Europa – League Sieger
    Villarreal in den falschen Topf gegriffen wurde.

    Antwort
    • Ja, da sind einige Laberköpfe ohne viel Wissen dabei. Man könnte sich wenigstens grundlegend vorbereiten und die Spielernamen und -bilder mal ansehen. Dann wäre es schwer möglich fünf Minuten lang vom schwarzhaarigen Schindler ohne Kapitänsbinde zu labern, wenn da der eher dunkelblonde Valentini mit Kapitänsbinde auf dem Rasen liegt. Von den Rückennummern 16 und 22, die auch auf den Hosen aufgedruckt sind, mal gar nicht zu reden. Dann könnte man sich auch eine Spielerliste hinlegen oder dieses teuflische Internetz nutzen. Aber der doofe Skyabonennt muss jede Kröte schlucken. gez. Jonathan Geis.

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      • Er hat Borkowski noch als flexiblen Defensivspieler bezeichnet und ich glaube er meinte auch Borkowski rückt für “Schindler ” hinten rein.
        Dann hat er sich glaube ich noch gewundert, was Borkowski vorne macht.

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      • @Herbertgerbert
        Genau….das war schon so etwas von megepeinlich beim letzten Spiel vom sky Reporter Meinert. Der laberte ja schon vorher nur Sch…e( hinterher auch😁)
        Da muss man sich doch professioneller vorbereiten!!!
        Ich weiß ja, daß das nichts bringt aber ich habe an sky geschrieben, diesen unfähigen Reporter bitte nicht mehr beim Fußball einzusetzen und wenn er noch ein einziges Mal den Club kommentiert, mein sky zu kündigen…
        Bekam natürlich keinerlei Antwort😄😉

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        • Glaubt man der humorvollen Seite von 11Freunde, naschen die Sky-Leute recht gern von der Schneekanone. Würde manches erklären.

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      • Wen wundert´s. ich hab mich beim Kicker immer schon geärgert, dass Bildunterschriften mit falschen Namen der abgebildeten Personen recht häufig vorkamen. Und das beileibe nicht nur was den Club oder den Fussball angeht. Dass ich damals auf meine Hinweise per E-Mail null Reaktion bekam hat dazu geführt, dass ich das Abo der Printausgabe gekündigt habe. Ich weiss das hat den Kicker kaum gejuckt, mir ging es aber danach besser 😉

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  • @Juwe

    Kein Eckstein. Kein Reuter. Kein Dorfner. Wenn man beim Club nicht auch in brisanten Phasen den Mut gehabt hätte, konsequent auf die Jugend zu setzen. Kein Kießling. Ohne erstklassige Jugendarbeit keine nennenswerten Transfererlöse. Kein Shuranov. Den Klauß in einer Phase ins kalte Wasser geschmissen hat, in der Abstiegsängste hochgekrochen sind, noch dazu in einem Derby gegen Fürth.

    Natürlich muss man auch in kritischen Phasen der Jugend eine Chance geben. Wenn man überzeugt ist von den Fähigkeiten eines Nachwuchs-Spielers. Egal in welcher Liga.

    Besser aber man steigt bereits mit einer erstklassigen Jugendarbeit auf. In dieser Hinsicht scheinen wir auf einem guten Weg zu sein. Was nicht nur durch das erfreuliche Abschneiden der U19 unterstrichen wird. In der Liga läufts ja prächtig für Andi Wolf und seine Jungs. Spitzenreiter. Im Pokal, okay, war’s nicht so toll. Überraschendes Aus beim FV 04 Würzburg.

    Union Berlin hat das wirklich gut gemacht bisher und auch einen finanziellen Sockel geschaffen, um oben zu bleiben. Aber wie zukunftsfähig ist Union wirklich? In Sachen Jugendarbeit hat Union laut Medienberichten einen großen Nachholbedarf. So stand auch gestern kein einziger aus der eigenen Jugend in der Startformation.

    Was die Strukturen anbelangt bei Union, ist man aus meiner Sicht auch nicht so gut aufgestellt, wie es den Anschein macht. Der Geschäftsführer Profi-Fußball Oliver Ruhnert sitzt in Iserlohn im Stadtrat (Die Linke) und, wer weiß, vielleicht hat Ruhnert ja irgendwann mehr Bock auf Politik als auf Fußball-Management. Dann stünde Union recht nackt da und Präsi Zingler braucht erneut ein gutes Händchen.

    Der VfL Bochum scheint da schon ein bisschen breiter aufgestellt. Mit Schiendzielorz als Geschäftsführer Fußball. Mit Uwe Leifeld (Scouting). Mit Darius Wosz (VfL-Fußballschule). Dazu ist noch Ilja Kaenzig mit am Start, ein ehemaliger Schützling von Rainer Calmund. Am vergangenen Spieltag stand mit IV Maxim Leitsch ein Spieler in der Startformation, der die VfL-Fußballschule durchlaufen hat. Im Übrigen hebt Losilla mit seinen 35 Jahren den Altersschnitt immens, so dass dieser nur eine begrenzte Aussagekraft hat.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Was ich eigentlich meinte, aber wohl nicht g’scheit rübergebracht hab’, ist, dass Erstklassigkeit sich nicht nur durch die Mannschaft definiert. Denn man kann auch mit einer erstklassigen Mannschaft scheitern, wenn andere Ebenen im Verein nur zweitklassig sind. Insofern macht es Sinn, mit einer erstklassigen Jugendarbeit aufzusteigen. Dass diese nicht die Kohlen aus dem Feuer holen wird im Normalfall – das stimmt. Aber ein Aufstieg soll ja etwas Nachhaltiges sein. Und dazu braucht es eine erstklassige Jugendarbeit. Ebenso wie erstklassige Strukturen.

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    • Unsere forcierte Jugendarbeit finde ich sehr wichtig, sympathisch und gut! Doch selbst wenn sie inzwischen dem Club auch in Franken Jugendtalente abzujagen versuchen, funktioniert auch der Augsburger Weg mit etablierten Altspielern und Ex-Talenten, die scheinbar in einer Sackgasse stecken. Klappt seit mehr als 10 Jahren, womit sich Augsburg mehr als doppelt so lange am Stück in der 1. Liga hält, wie es der FCN je geschafft hat.

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      • Die Finanzen sinds. Die haben 2005 die Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA mit privaten Investoren gegründet. Die zur Geschäftsführung berechtigte und persönlich haftende Komplementärin ist die vereinseigene FCA Beteiligungs GmbH (aus Wikipedia). Bei uns scheiterten solcherart Versuche erst neulich wieder besonders kläglich.

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      • Der Augsburger Weg funktioniert meiner Meinung nach, weil dort gute Leute am Werk waren und sind – und weil dort Kontinuität gelebt wird.

        Los ging alles zur Jahrtausendwende mit Unternehmer Walter Seinsch. Der dann 14 Jahre lang Vorstands-Chef war beim FCA. In dieser Zeit holte er Andreas Rettig, der 6 Jahre lang wirkte und maßgeblich erfolgreiche Strukturen verankerte. Nicht zu vergessen den im idylischen Dinkelsbühl geborenen Franken mit Clubherz, Stefan Reuter. Der Weltmeister von 1990 steht bereits seit 2012, also seit fast 10 Jahren, auf der sportlichen Kommabdobrücke.

        Wie @Herbertgerbert sagt, war die Gründung einer Kapital-Gesellschaft ein wichtiger Schritt. Aber ohne gute Leute und ohne Kontinuität hätte man diese “Anschubfinanzierung” wohl verdummt. Wie woanders zu sehen. Atem beraubend zum Beispiel, in welcher Geschwindigkeit man bei Hertha BSC die vielen, vielen Windhorst-Millionen aus dem Fenster warf.

        Die Gründung einer Kapital-Gesellschaft ist sicherlich ein möglicher Schritt zur Mittelbeschaffung. Unter dem Strich aber ist entscheidend, welche Leute am Ruder sind und was sie daraus machen. Was hätte wohl Martin Bader mit Millionen gemacht, die durch Anteilsverkäufe in die Club-Klasse gespült worden wären? Eben. Eine eher rhetorische Frage.

        Und ich hab mir schon oft gedacht: So, jetzt ist man in Augsburg aber am Ende mit dem Latein. Zum Beispiel, als Weinzierl wieder geholt wurde. Und womöglich muss ich mich wieder eines Besseren belehren lassen. Selbst wenn Augsburg absteigen würde, hätte man wohl die Substanz mittlerweile, um diese sportliche Krise zu meistern.

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      • Das ist eine Mentalitätsfrage. Ich kenne paar Leute aus der Gegend, die haben eine andere Einstellung als die Leute hier. Für Ex-Talente in einer Sackgasse braucht es menschliches Einfühlungsvermögen, oder einen guten Psycho.

        Wenn beim Club die Talente aus der U19 in die U21 kommen, würde ich den Andreas Wolf mit hoch ziehen.

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    • @Fränki

      Kein Eckstein. Kein Reuter. Kein Dorfner. Wenn man beim Club nicht auch in brisanten Phasen den Mut gehabt hätte, konsequent auf die Jugend zu setzen. Kein Kießling. Ohne erstklassige Jugendarbeit keine nennenswerten Transfererlöse. Kein Shuranov. Den Klauß in einer Phase ins kalte Wasser geschmissen hat, in der Abstiegsängste hochgekrochen sind, noch dazu in einem Derby gegen Fürth.

      Ist mir neu, daß Eckstein aus der FCN Jugend kommt 🙂
      und ich glaube meine Aussage wurde immer noch nicht verstanden, ich versuche es zum dritten mal, ich spreche von der 1. Liga, ausgesprochen Erste Liga! nicht von der 2. Liga, hier kann man Talente unserer Kategorie durchaus entwickeln. Ausgangspunkt war Bochum, Union Berlin, was ist nötig mit kleinem Budget die 1. Liga im ersten Jahr nach dem Aufstieg zu halten. Meine Aussage war und ist nach wie vor, da hast du keine Zeit Talente zu entwickeln um im 1. Jahr nach Aufstieg erstmal drin zu bleiben!
      Es ging in meiner Aussage nie “generell” um Jugendarbeit. Die muss sein schon aus wirtschaftlichen Gründen, aber in unserer Sitation als Verkäuferverein weit unten in der Nahrungskette werden herausragende Talente für uns nie lange einen sportlichen Wert haben.

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      • Okay. Verstehe. Passt.

        Bis auf Deinen Einwand zu Eckstein. Eckes machte mit 19 Jahren bei der “U21”, damals Club Amateure, auf sich aufmerksam und wurde “hochgezogen”. Damals wie heute zählt die U21 für mich zur Jugendarbeit.

        Antwort
  • Oliver Ruhnert von Union setzt bei seinen Neuverpflichtungen viel auf Mentalität.
    Wenn da zu wenig auf dem Platz kommt gibt es Klartext.
    Der FCA hat es geschafft eklig gegen die Bayern alle Punkte zu holen der VfB wollte gestern mitspielen.
    Hoffentlich ist der FCN in Aue wieder aggressiver und robuster als bei S 04.

    Antwort
    • Mit dieser Mentalität fährt Union richtig gut. Spiele werden überwiegend mit der richtigen Einstellung und dem Willen, gewinnen zu wollen, entschieden. Von diesem unbedingten Willen merkt man bei einzelnen Spielern von uns nicht immer etwas.

      Antwort
  • Alemannia Aachen entläßt M.Bader.
    Die Namen sind allesamt ruhmreich, die Ligen dagegen immer tiefer und am Ende steht meist ein Rauswurf.

    Antwort
  • Nö die Punkte sind beim BVB aber der Referee gegen den FCA wird unter Druck gesetzt.

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    • Das ist wohl der Plan dahinter. Seh ich auch so.

      Gleichzeitig nimmt man den Druck von der Mannschaft und schafft eine Wagenburg-Mentalität. Nach dem Motto: Alles hat sich gegen uns verschworen. Denn eins ist klar: Will Fürth noch etwas hoffen, braucht man einen Sieg zuhause gegen den FC Augsburg. Dringendst.

      Und ehrlich gesagt, tue ich mir auch schwer, dieses Spiel zu tippen. Unentschieden vielleicht? Hm.

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