Dannys Bruder kommt aus Lautern – Shawn Blum wechselt im Sommer zum #FCN

Der 18-jährige Angreifer kommt im Sommer an den Valznerweiher.

Sportvorstand Dieter Hecking erläuterte in der Stellungnahme zur Verpflichtung die Motive hinter der Verpflichtung und kündigte gleich die Marschroute für die kommenden Transfers an: “Shawn ist ein talentierter, schneller und technisch versierter Spieler. Er soll wie auch Talente aus unserem eigenen NLZ an die Profis herangeführt werden. Dafür wird er als einer von mehreren jungen Spielern die Möglichkeit bekommen, sich in der Vorbereitung auf die neue Saison und den folgenden Trainingseinheiten zu entwickeln.“

Blum ist also der erste von mehreren Talenten, der zum Club kommen soll. Shawn Blum folgt dabei seinem 13 Jahre älteren Bruder Danny, der zwischen 2014 und 2016 beim Club spielte. Shawn selbst ging die ersten Schritte im Fußball in Ludwigshafen, ehe er 2018 zum FCK wechselte. Dort spielte er in der U17 und in der U19. Schon 2019/20, als er noch für die U17 spielberechtigt war, absolvierte Blum fünf Spiele für die U19. In der pandemiebedingt früh abgebrochenen Saison 2020/21 war er in allen vier Spielen Startelfspieler. 2021/22 stand Blum bisher in sieben von elf möglichen Partien auf dem Platz, kam im Oktober in einem Freundschaftsspiel gegen Mainz für 73 Minuten zum Einsatz.

Zuvor hatte Blum auch immer mal wieder bei den Profis der “Roten Teufel” trainiert. Was zeichnet Blum, den die Rheinpfalz als “Ausnahmetalent” bezeichnete, als aus? Die begrenzte Anzahl an verwertbaren Spielen schränkt das Bild etwas ein. Was aber auffällt ist, dass Blum unter allen A-Jugend-Spielern in den deutschen Bundesligen derjenige ist, der am häufigsten und am weitesten mit dem Ball am Fuß läuft und damit für Raumgewinn sorgt. 16 Dribblings pro Partie, fünf davon mit signifikantem Raumgewinn sind herausstechende Werte. Oft dringt Blum mit dem Ball am Fuß dann in den Strafraum ein (Grafik 1). Vieles, das tatsächlich ein wenig nach seinem älteren Bruder klingt. Die Neigung ins Dribbling zu gehen, führt natürlich auch dazu, dass Blum den Ball relativ häufig verliert (Grafik 3).

Shawn Blum ist also ein Perspektivtransfer mit klaren Stärken, aber auch Entwicklungspotential. Blum kann nun im Frühjahr in der U19 des FCK noch weitere Schritte gehen, ehe er im Sommer am Valznerweiher aufschlägt.

43 Gedanken zu „Dannys Bruder kommt aus Lautern – Shawn Blum wechselt im Sommer zum #FCN

  • 12.01.2022 um 13:41
    Permalink

    Blum spielte doch von 2014-2016 beim Club

  • 12.01.2022 um 15:38
    Permalink

    Welchem aktuellen Kaderspieler kommt er damit spielerisch (datenbasiert) am nächsten?

    • 12.01.2022 um 21:14
      Permalink

      Gute Frage. Eigentlich niemandem. Das ist letztlich das spannende. Völlig anderer Spielertyp als die anderen Angreifer. Das Profil ist auch deutlich ein Jugendspielerprofil. Kein Spieler im Herrenbereich kann den Ball in so wenigen Spielen so oft führen, aber trotzdem kommt – hab mir inzwischen auch n bisschen Videomaterial ansehen können – er schon mit viel Tempo, führt den Ball eng, verpasst halt oft noch das Abspiel. Gegen Fürth hat er im September nen Hattrick gemacht, die ersten beiden Tore (https://youtu.be/YRiZbLf0f5s?t=268) charakterisieren die Spielweise ganz gut.

  • 13.01.2022 um 08:23
    Permalink

    Gegen Färrd schon getroffen? Das ist doch prima und qualifiziert ihn schon. 🙂
    Solche Transfers finde ich gut. Jetzt wildern wir endlich da, wo wir schon längst auf die Pirsch hätten gehen sollen!

  • 13.01.2022 um 21:26
    Permalink

    Schöne Tore vom Blum! Und es lohnt sich auch die Zusammenfassung weiter zu schauen bis das Club- Spiel gegen Ingolstadt kommt…

  • 14.01.2022 um 19:44
    Permalink

    Optische Ähnlichkeit aber wirklich unverkennbar, wie ein Klon des großen Bruders. Ich hoffe er kann bei uns eine tolle Entwicklung machen.

  • 15.01.2022 um 10:49
    Permalink

    Heute der FCN noch ohne Blum aber mit
    Dr. Matthias Jöllenbeck aus Freiburg auf dem Platz.
    Letzte Saison 1. Spieltag Jahn – FCN (1:1) mit Handelfmeter gegen Valentini und in Sandhausen
    beim 2:0 für die Gastgeber mit FCN unterwegs.

  • 15.01.2022 um 10:58
    Permalink

    Vor lauter Freude über das Wiedersehen mit Dr. Jöllenbeck habe ich VAR nicht gemeldet.
    Sören Storks aus Westfalen ist im Keller.

    Nein finde den Südbadener gar nicht schlecht und sein Aufstieg in den letzten 18 Monaten ist
    nicht unverdient.

  • 15.01.2022 um 13:50
    Permalink

    Danke für Deine Infos und fleissigen Schiri-Zusammenstellungen!

    Den Kopfball, nach gefühlvoller und sauberer Valentini Flanke, hätte Schäffler zum 1:0 machen dürfen.
    Saufspielidee: Jedesmal, wenn der Skyreporter “Johannes Geis, der Freistoßspezialist” sagt, einen Kurzen trinken.

    Geis Freistöße dabei alle schlecht bisher.

    • 15.01.2022 um 13:55
      Permalink

      @Herbertgerbert
      Saufspiel
      Bin fast schon voll😁😁😁
      Und Schäffe muß den machen!

    • 15.01.2022 um 14:36
      Permalink

      Also Schnaps gibt es keinen mehr heute. Und schlechte Geis Freistöße auch nicht.

  • 15.01.2022 um 13:52
    Permalink

    Also peinlicher geht es ja kaum. Der Sky Reporter hat den Feld-Schiedsrichter tatsächlich mehrfach Sören Storks genannt. Dabei ist das der VAR. Wahnsinn.

  • 15.01.2022 um 14:08
    Permalink

    Meine Herren – Schäffler kann man nicht zusehen. Ein Totalausfall. Versammelt hundertprozentige, null Körperlichkeit,

    • 15.01.2022 um 14:20
      Permalink

      Und spielt Dovedan überhaupt mit?
      Schäffler gewinnt wenigstens ab und zu mal einen Ball

  • 15.01.2022 um 14:14
    Permalink

    Auweh, das gefällt mir nicht. 0:1 da haben Valentini und Schindler geschlafen.

    Und schon 0:2, das gewinnen wir nicht mehr hoch. Von den etwas vollmundigen Ankündigungen unserer Elf vor dem Spiel, ist bisher wenig bis nix zu sehen.

    • 15.01.2022 um 14:18
      Permalink

      Oder Marhenia…was macht er da draußen? Aber er hat bisher so gut gehalten, dass man sich hin nicht kritisieren muss.

  • 15.01.2022 um 14:16
    Permalink

    Ist aber auch unfair, unser Club ist doch noch in der Winterpause.

  • 15.01.2022 um 14:16
    Permalink

    Dem 0:2 hat unsere Mannschaft aber 2 Minuten lang sauber Spalier gestanden. Wahnsinn so eine Passivität. Da fehlt ein Tom Krauß der mal dazwischen haut. Also das Ding scheint verloren zu sein. Viel zu wenig. So eine passive und ambitionslose Vorstellung hätte ich nicht erwartet.

  • 15.01.2022 um 14:18
    Permalink

    Es droht ein Debakel

  • 15.01.2022 um 14:18
    Permalink

    Und wieder über die Valentini Seite…clevere Mannschaften haben das schon länger bemerkt…. 😡🙈

  • 15.01.2022 um 14:20
    Permalink

    Club verschläft die gesamte 1. Halbzeit. Das ist einfach zu wenig. Das 0:2 ist die verdiente Quittung für die Leistung in der 1. Halbzeit von Club.

  • 15.01.2022 um 14:20
    Permalink

    Da helfen nur neue Spieler von der Bank. Ich würde Shuranow, Schleimer und Krauß für Schäffler, Dovedan und Nürnberger bringen.

  • 15.01.2022 um 14:21
    Permalink

    Dass der Club Tore schießt, bräuchten wir mal Stürmer auf dem Platz

  • 15.01.2022 um 14:23
    Permalink

    sind noch 45 Minuten, aber mir feht die Phantasie wie unser Club das drehen soll. Tom Kraus würde bei mir immer spielen!

  • 15.01.2022 um 14:33
    Permalink

    Auf geht’s. Karren aus dem Dreck ziehen und das Ding drehen.

  • 15.01.2022 um 14:43
    Permalink

    Okay, defensiv geht`s ja, aber der dritte Ball heute von Valentini ins nichts macht mich fertig.
    Dazu brauch ich nur noch das Geschwätz von dem Skyheini.

  • 15.01.2022 um 14:48
    Permalink

    Es ist bis jetzt sowohl von der Leistung als auch von der Körpersprache her eine ganz, ganz miese Vorstellung. Da muss jetzt mal ein Ruck durch die Mannschaft gehen. So gut wie keiner mit Normalform.

    Und schon rappelt es. Prima. Der Wachmacher?

  • 15.01.2022 um 14:54
    Permalink

    Kommt hier gerade auch bei Minute 62 auf sky go Werbung statt das Spiel?
    Diese knalltüten von sky… Jetzt reichts!

  • 15.01.2022 um 14:57
    Permalink

    Klasse Parade von Mathenia gerade. Paderborn ist brandgefährlich.

    Unsere Mannschaft dagegen seit dem Ausgleich mit noch keiner einzigen annähernd gefährlichen Offensiv-Aktion. Auf geht’s. Attacke!

    • 15.01.2022 um 15:02
      Permalink

      Anschluss natürlich, nicht Ausgleich

  • 15.01.2022 um 15:04
    Permalink

    Meine Güte führt Paderborn den Club teilweise vor. Bis jetzt eine peinliche Vorstellung.

  • 15.01.2022 um 15:20
    Permalink

    Man könnte meinen, wir führen 2:1….
    Um Gottes Willen Sörensen😡😡😡😡

  • 15.01.2022 um 15:24
    Permalink

    Also alles in allem waren die Gäste heute einfach die bessere Mannschaft. Taktisch hervorragend eingestellt, mutig, abgeklärt, stets gefährlich. Unsere Mannschaft hat erneut gezeigt, daß sie definitiv kein Anwärter auf die vordersten drei Plätze in der Tabelle ist. Wer solche glasklaren Chancen wie zum Schuss auslässt. Das Ziel Platz 5-8 ist das höchste der Gefühle. Keine neue Erkenntnis, diese ist aber heute nochmal fett unterstrichen worden.

    • 15.01.2022 um 15:46
      Permalink

      Es ist auch kein Zufall, dass der Club es bislang nicht geschafft hat, gegen auch nur eine Mannschaft aus dem ersten Tabellendrittel zu gewinnen. Es fehlt einfach etwas.

      • 15.01.2022 um 15:56
        Permalink

        Heute hat mir der unbedingte Wille gefehlt und bei Paderborn war die Aggressivität von Minute 1 spürbar.
        Wer weiß wie wichtig mir die Körpersprache ist kann sich vorstellen wie enttäuscht ich bin.
        Düsseldorf und Ingolstadt wird schwer.

        • 15.01.2022 um 17:19
          Permalink

          spiele werden mit der richtigen Einstellung gewonnen, mit dem unbedingtem willen, zu gewinnen…

  • 15.01.2022 um 15:25
    Permalink

    Da merkt man, dass Sörensen IV ist. Im 5-Meterraum den Ball souverän aus der Gefahrenzone gebracht…

  • 15.01.2022 um 15:26
    Permalink

    Der Aufhänger für belschanov:

    Es hat richtig Spaß gemacht, diesen beiden Mannschaften zuzuschauen!

    …nicht!

    • 15.01.2022 um 16:36
      Permalink

      @Optimist: Spätestens, als Schäffler den Ball neben das Tor köpfte, hatte ich den Spaß verloren…

  • 15.01.2022 um 18:08
    Permalink

    “Ansonsten waren wir auf einigen Positionen nicht gut. Wir waren nicht richtig aktiv. Da müssen wir individuell an unser Leistungslimit rankommen.” (Robert Klauß)

    Ob man der Mannschaft jetzt eine mangelnde Einstellung attestieren muss – eine Sache der Definition. Aber wie @michel schreibt, hat etwas gefehlt, um an das von Klauß erwähnte Leistungslimit heranzukommen. Paderborn jedenfalls war fokussierter und siegte verdient.

    Ein richtig gutes Spiel zweier richtig guter Mannschaften, sei das gewesen, jubelte der sky-Mann. Ziemlich’s Gschmarri. Beim Club erreichten nur Tempelmann und mit Abstrichen Mathenia sowie Möller Daehli Normalform. Geis, Schäffler, Dovedan indiskutabel. Gleiches gilt auch für Valentini. Unser Kapitän hatte einen richtig miesen Tag, defensiv heillos überfordert, offensiv mit ein paar Flanken ins Nichts – und das unbedrängt.

    Enttäuschend. Weil es unsere Mannschaft deutlich besser kann. Dies aber nicht abgerufen hat.

    • 15.01.2022 um 19:32
      Permalink

      Der Skyreporter muss doch sein Produkt immer lobpreisen.

      Wie üblich: Valentini taugt nix und folgerichtig verliert der Klopp. Paderborn hat einen Sven Michel und wir einen Schäffler, dem heute gar nix gelang und dauernd der Ball versprang.

  • 16.01.2022 um 00:15
    Permalink

    Wir haben seit Jahren keinen Knipser mehr also Anwärter schon aber die übertreffen sich durch nicht treffen, in der laufenden Saison kommt unser bester Torschütze auf Platz 17 der Rangliste in der 2. Bundesliga, wenn man sieht wie kaltschnäuzig und trocken gestern Michel und Platte ihre Tore schießen. Natürlich ist nicht nur ein Mannschaftsteil schuld, das war gestern bis auf Mathenia von allen nichts aber bei uns ist Dovedan, den viele am liebsten verjagt hättn unser erfolgreichster Stürmer. Das sagt eigentlich schon alles. Das ist ansich schon ein Statement der Hilflosigkeit.

Kommentare sind geschlossen.