Absturz nach Feuerwerk – Analyse zu #FCNSGD #FCN

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SG Dynamo Dresden 1:1 (1:1)  – Der Club verpasst in der Anfangsphase das Spiel zu entscheiden und muss danach über das Remis froh sein.

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm

Robert Klauß setzte genau auf jene Elf, die zwei Wochen zuvor gegen Hamburg mit 2:1 gewonnen hatte. Das bedeutete, dass Kilian Fischer erneut den Vorzug vor Enrico Valentini erhielt, obwohl er unter der Woche lange nicht im Mannschaftstraining gewesen war. Andererseits bedeutete es, dass Tom Krauß trotz hervorragender Partie in Hannover wieder für den von einer Gelbsperre zurückkehrenden Lino Tempelmann weichen musste. Robert Klauß erläuterte den Entscheidungsprozess in dieser Frage wie folgt: “Wir wollten die Grundordnung nicht ändern und auch keinen Spieler positionsfremd einsetzen, also mussten wir uns dafür entscheiden, Tom Krauß draußen zu lassen. Das ist uns schwer gefallen, weil er in Hannover ein super Spiel gemacht hat. Aber am Ende war es eine Entscheidung für Lino Tempelmann, weil wir das Gefühl hatten, dass er im Zentrum im Rücken der Stürmer noch häufiger ins Aufdrehen und ins Tempo kommen kann.” Der Kder veränderte sich darüber hinaus noch leicht: Rausch und Castrop, der am Vortrag in der U21 im Einsatz war und dort am Sieg gegen die U23 der SpVgg Greuther Fürth beteiligt war, fehlten im Vergleich zum Spiel in Hannover. Neben Tempelmann war auch Dennis Borkowski neu im Kader im Vergleich zu dieser Partie.

Der Club begann geradezu furios. Sofort wurde klar, dass die Marschroute aus dem Hannover-Spiel fortgesetzt werden sollte. Aggressive Ballgewinne gegen den Dresdner Aufbau, Pässe in den oder durch den Halbraum, dann entweder Dribling ins Zentrum oder Durchlaufen bis an die Grundlinie und Hereingabe in den Rücken der gegnerischen Abwehr. In der zweiten Minute dribbelte Møller Dæhli eben bis zur Grundlinie, passte an den kurzen Pfosten, Köpke versuchte mit der Hacke abzuschließen, leitete aber nur an den langen Pfosten weiter, wo Schleimer knapp am Tor vorbeirutschte. Zehn Minuten später wählte Fabian Nürnberger nach präzisem Zuspiel von Møller Dæhli die andere Variante. Er zog in die Mitte, legte sich den Ball auf rechts, dann auf links, ließ Yannik Stark mit einer Körpertäuschung aussteigen, legte den Ball wieder auf den schwächeren rechten und schlenzte die Kugel ins Tor zum 1:0. 

Nürnberg behielt im Anschluss komplett die Spielkontrolle, kombinierte sich immer wieder durch die Mitte der ersten Anlaufreihe der Dresdner und fand dann viele Räume im Zentrum unbesetzt. Gleich zwei hochkarätige Chancen ergaben sich in kurzer Folge in der Phase nach dem 1:0. Zunächst spielte Nürnberger einen Steilpass auf Handwerker. Der legte von der Grundlinie zurück auf Schleimer, doch der setzte seinen Schuss aus knapp zwölf Metern freistehend neben das Tor. Wenig später flankte Møller Dæhli von rechts. Handwerker nahm die Hereingabe per Volleyschuss ab. Broll parierte, der Abpraller sprang zu Duman. Doch der köpfte den Ball aus fünf Metern neben das Tor. Erklären konnte sich Duman es nicht, warum der Ball nicht drin war: “Ich glaube, ich bin schon zum Jubeln abgekippt, weil ich dachte, der Ball ist sicher drin.” 

So stand es trotz mehrerer Großchancen nur 1:0 und Dresdens Guerino Capretti konnte auf den Sturmlauf reagieren und stellte die Grundformation auf ein 5-3-2 um, machte das Zentrum besser dicht. “Natürlich hat das etwas für uns verändert, gerade beim Anlaufen. Aber das kennen wir, wir sind letzte Woche gegen Hannover auch gegen eine Dreierkette angelaufen”, versuchte Robert Klauß den Einfluss der Veränderungen des Gegners auf den Spielverlauf einzuordnen. Seine Spieler Taylan Duman (“Wir müssen einige Tore machen. Dann hat der Gegner die Formation umgestellt”) und Fabian Nürnberger (“Sie haben das Zentrum zugemacht, dann war es deutlich schwerer zu spielen. Vorher waren da Riesenlücken.”) sahen durchaus einen gewissen kausalen Zusammenhang, dass der Club nach einer halben Stunden dann nicht mehr so ins Spielen kam.

Dresden kam nach der Umstellung tatsächlich etwas besser ins Spiel, traf aber dann auch gleich mit der ersten Gelegenheit. Fischer ließ Diawusie laufen, so dass Sørensen ins Laufduell musste. Das verlor der Däne ganz deutlich, so dass der Dresdner, der in der U17 noch für den FCN gespielt hatte, den Ball in die Mitte spielen konnte. Da war Daferner schneller als Schindler und jagte die Kugel in die Maschen. Der Ausgleich, der zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft war. Dennoch stellte der Treffer so etwas wie die Bruchstelle im Spiel dar. Danach war Dresden insgesamt die bessere Mannschaft, beim Club fehlte es jetzt an Zielstrebigkeit und Struktur. “Das Tor hat uns den Stecker gezogen”, resümierte Robert Klauß daher auch. Das machte sich nach der Pause sofort bemerkbar als Giorbelidze und Mörschel den Ball gut laufen ließen und Diawusie freispielten. Doch der jagte den Ball übers Tor.

Auch die nächste Chance gehörte den Gästen. Giorbelidzes schloss aus der Ferne ab, Mathenia wehrte zur Seite ab und machte gegen Mörschel, der den Nachschuss ausführte, die kurze Ecke zu. Robert Klauß versuchte von außen neue Impulse zu setzen, brachte Dovedan für Schleimer und Shuranov für Köpke. Dovedan rückte ins Zentrum, Møller Dæhli auf links. Teilweise agierte der eingewechselte Österreicher auch als zweite Spitze. Capretti reagierte auf Gästeseite seinerseits mit einem Wechsel, brachte Drchal für Diawusie. Der Tscheche sorgte mit seinem Tempo für einige Probleme in der Nürnberger Hintermannschaft, hatte in der 75. Minute einen ersten Abschluss und lief in der 90. Minute Sørensen davon, so dass Handwerker in höchster Not abgrätschen musste.

In jener Schlussphase – es standen inzwischen beim Club auch Krauß, Valentini und Schäffler für Nürnberger, Fischer und Duman auf dem Platz – hatte der Club dann tatsächlich noch einmal ein wenig Wucht. “In den letzten fünf Minuten wollten sie uns dann doch noch drei Punkte schenken”, beschrieb Fabian Nürnberger die Situation nur leicht augenzwinkernd. Allein der Club nahm das Geschenk nicht an. Manuel Schäffler traf aus sechs Metern nicht das Tor, sondern nach chaotischen Szenen im Strafraum nur Kevin Broll, der erneut parieren konnte. So blieb es beim 1:1, das angesichts der gänzlich unterschiedlichen Hälften auch verdient war.

2. Daten und Fakten

Die Geschichte des Spiels war sicherlich der “gezogene Stecker” beim FCN nach dem 1:1-Ausgleich durch Christoph Daferner. Der Club hatte nach dem Führungstreffer noch sechs weitere Torschüsse, deren expected Goals Wert in jedem Modell so um ein zu erwartendes Tor lag. Das heißt, mindestens eine der Chancen hätte der Club nutzen müssen – rein statistisch. 14 Positionsangriffe fuhr der FCN, keiner davon führte zum 2:0. Bei Dresden genügte dagegen einer von vier solchen Angriffen und der erste Schuss aufs Tor war auch gleich im Tor. Der Club war auch danach die Mannschaft mit mehr Abschlüssen und gefährlicheren Abschlüssen, aber die Wucht der ersten 45 Minuten fehlte.

Grafik 1 zeigt in der bekannten Viertelstundengrafik relativ anschaulich die Wellenbewegungen, die das Spiel durchmachte. Gerade im Pressing und der Formationslinie kann man ablesen, wie der Club sich zwischen Gegentor und 75. Minute tiefer fallen ließ, weniger Druck ausübte und so sich auch schwer tat, ins Spiel zurückzufinden. Auch die Zahl der Angriffe nahm ab, um dann gegen Ende des Spiels wieder in die Höhe zu schnellen. Wie wild und ungenau das Spiel in der Schlussphase dann war, lässt sich gut daran ablesen, dass Nürnberg dann nur noch 72 Prozent der Zuspiele anbrachte, Dresden sogar nur noch 63 Prozent.

Grafik 2 vergleicht die Bodenzweikämpfe des FCN zwischen den Halbzeiten. Hier sieht man, dass die Duelle vor der Pause deutlich häufiger weiter vorne geführt wurden, gerade im Übergangsbereich zwischen Mitteldrittel und Angriffszone. In der zweiten Halbzeit gibt es wesentlich mehr Ballung im Übergangsbereich zwischen Abwehrdrittel und Mitte. Auch ist auffällig, dass der Club nach der Pause auf der rechten Offensivseite deutlich mehr verlorene Duelle hatte als vor der Pause. Man sieht hieran auch die Verschiebung des Fokus des Spiels. Gleichzeitig ist auffällig, wie wenig Bodenduelle im Zentrum geführt wurden. Zunächst, weil Dresden hier kaum Präsenz zeigte, nach der Umstellung der Gäste dann, weil beide Teams ihr Aufbauspiel fast komplett auf den Flügel verlagerten.

Grafik 3 hebt ein Problem des FCN heraus, das vor allem in der Schlussphase, aber auch bei den Standardsituationen auftrat. Während der Club über das gesamte Spielfeld verteilt, seine Kopfballduelle mehrheitlich (13 von 22) gewinnen konnte, gewann er im Strafraum nur zwei von elf Duellen. so verpufften die insgesamt elf Ecken und drei Freistöße in Tornähe allesamt mehr oder weniger wirkungslos. Der von Asger Sørensen gewonnene Kopfball nach einem Freistoß von Taylan Duman war die einzige Gelegenheit, die sich aus einem Kopfball nach einem Standard ergab. Der Club hat schon die ganze Saison relativ große Probleme mit den Offensivstandards. Gerade in Phasen und Spielen, in denen es ihm offensiv schwer fällt, zu Abschlüssen zu kommen, fehlt diese Möglichkeit zum Erfolg zu kommen.

3. Die kurze Einzelkritik

  • Christian Mathenia (CU-Note: 3-): Ein paar kleine Wackler beim Herauslaufen und Herausschlagen, aber keine entscheidenden Probleme.
  • Kilian Fischer (CU-Note: +4): Ließ vorm 1:1 Diawusie laufen, obwohl so tief normalerweise keine Gegenspieler mehr übergeben werden. Kam nicht so ins Tempo wie in den vorangegangenen Spielen, immer wieder mit leichten Fehlern im Aufbau.
  • Asger Sørensen (CU-Note: 4): Erhebliche Tempodefizite beim Dänen, sowohl vor dem 1:1 gegen Diawusie als auch mehrfach spät im Spiel gegen Drchal. Wenn er nicht ins Tempoduell musste, aber umsichtig.
  • Christopher Schindler (CU-Note: 3-): Gegen Daferner beim einen Schritt zu spät, allerdings auch im Nachteil. Sonst größtenteils sauber im Defensivspiel, im Aufbau aber nicht immer.
  • Tim Handwerker (CU-Note: 2-): Schob offensiv vor der Pause hervorragend an, legte sowohl Schleimers als auch Dumans Chance direkt oder indirekt auf. Defensiv weitgehend sicher, in der Schlussphase sogar mit Rettungsaktion. Nach der Pause allerdings wie alle deutlich schwächer.
  • Lino Tempelmann (CU-Note: 4): Sollte Tempo liefern, schaffte das aber fast gar nicht.  Immer wieder mit Unsauberkeiten.
  • Fabian Nürnberger (CU-Note: 2-): Schönes Tor, immer wieder mit Dynamik und schönen Pässen, nach der Pause aber auch mit einigen unnötigen Ballverlusten.
  • Taylan Duman (CU-Note: 3-): Die große Brillanz strahlte er dieses Mal nicht aus. Im Kleinen immer wieder mit schönen Aktionen. Insgesamt fehlte es aber der letzte Punch, auch schon in der guten Phase des FCN. Vergab eine hervorragende Chance.
  • Lukas Schleimer (CU-Note: 4-): Sein erster Kontakt ist immer wieder problematisch. Kommt er ins Laufen, kann er zur Waffe werden, wurde er nicht. Dazu ließ er eine große und eine kleine Chance aus.
  • Mats Møller Dæhli (CU-Note: +3): In der ersten halben Stunde lieferte der Norweger eine famose Leistung ab, spielte jede Menge präziser, scharfer öffnender Pässe. Danach baute er wie der Rest des Teams ab, ohne dass er gänzlich schwach wurde.
  • Pascal Köpke (CU-Note: 4-): Zu Beginn noch durch sein Anlaufen und seine Betriebsamkeit auffällig, blieb aber schnell ineffektiv, inklusive mehrerer Chancen, die durch schlechten ersten Kontakt zunichte gemacht wurden.
  • Erik Shuranov (CU-Note: 4): Ein guter Ballkontakt nach scharfem Zuspiel. Sonst wenig Auffälligkeiten außer eines schlechten Passes.
  • Nikola Dovedan (CU-Note: 4): Früh nach seiner Einwechslung mit einem Kopfball in Tornähe. Bemüht aber unauffällig.
  • Tom Krauß (CU-Note: -): Wenig Auffälligkeiten in den knapp 15 Minuten auf dem Platz.
  • Enrico Valentini (CU-Note: -): Kam spät. Fiel außer durch eine Geblockte Flanke kaum auf.
  • Manuel Schäffler (CU-Note: -): Kam spät. Seine Chance in der Nachspielzeit wehrte Broll ab.
Verlauf der expected Goals während des Spiels (Nürnberg in rot, Dresden in schwarz)

 

4. Fazit und Stimmen

“Wir haben das Spiel nicht frühzeitig zugemacht. Dann kommt der Ausgleich, der etwas bewirkt hat bei uns. Wir haben dann angefangen nachzudenken. Das haben wir versucht, den Jungs in der Pause zu nehmen, das ist uns nicht gelungen.” Robert Klauß legte den Finger nach der Partie in die Wunde und nahm sich dabei nicht aus der Verantwortung. Der Club hatte bis zum Ausgleich genug Chancen, um das Spiel zu entscheiden, er tat es nicht und bewies damit einmal mehr den Grundsatz, dass ein Team, dass seine Chancen vorne nicht nutzt, hinten bestraft wird. Davon zeigte sich Robert Klauß wiederum nicht überrascht: “So ist Fußball. Je besser man vorher ist, desto mehr trifft einen so ein Ausgleich. Ich habe daher erwartet, dass es danach zäh wird. Das liegt aber nicht an meiner Mannschaft, sondern das ist im Fußball immer so.”

In gewisser Weise war es auch eine Art Regression zur Mitte nachdem in den Wochen vorher – man denke an das Spiel gegen den HSV – auch wieder, wie zu Beginn der Saison, kleine Chancen ins Tor gegangen waren, verpasste man nun Großchancen und schaffte es eben so nicht, das Spiel zu entscheiden. Das ist für das Einzelspiel mehr als ärgerlich für die Saison ist es aber weitgehend normal, auch einmal solche Spiele zu haben. Robert Klauß war daher auch daran gelegen, das Positive in der Entwicklung seiner Mannschaft herauszuheben und meinte, dass der Club ein solches Spiel vor einigen Wochen wohl noch verloren hätte. Er hat in der Einschätzung per se sicher auch nicht Unrecht, der Club überstand die wacklige Phase unbeschadet, hatte am Ende sogar noch eine Möglichkeit zu gewinnen.

Für den Saisonverlauf hatte Robert Klauß auch eine eigene Einschätzung. “Wir haben auf Paderborn einen Punkt gut gemacht, wir haben auf Darmstadt einen Punkt gut gemacht”, damit steckte er gleich die beiden Richtungen ab. Zum einen das Saisonziel, also Platz 5 bis 8, das sieben Spiele vor Schluss zum Greifen nahe erscheint: Neun Punkte hat der Club Vorsprung auf Rang 9. Zum anderen sind es noch zwei Punkte auf Rang drei, allerdings hat sich am Wochenende nun einerseits Schalke zwischen den FCN und Darmstadt geschoben, andererseits haben sich Bremen und St. Pauli mit Siegen etwas abgesetzt. Es erscheint eben doch so, dass der Club mit dem Saisonziel 5 bis 8 genau richtig gelegen hat. 

Der Club geht am oberen Ende dieses Korridors in die letzte Länderspielpause, für die steht nun weiter arbeiten an: “Wir wollen die Dinge, die uns zuletzt stark gemacht haben, weiter verfestigen. Wir werden auch ein bisschen an einer neuen Grundordnung arbeiten, damit wir variabel bleiben und auch im Spiel variieren können. Dazu wird Ende der Woche auch ein Testspiel dienen.“  Weiterarbeiten und womöglich sogar genießen, das ist die Marschroute, die auch Christian Mathenia ausgab:  „Wir spielen eine gute Runde und haben eine super Entwicklung genommen. Ich kann nur für mich sprechen: Ich genieße die Situation. Das ist das erste Mal, seit ich hier beim Club bin, dass wir so eine Runde spielen. Wir wollen einfach so weitermachen.“ Gemessen an Mathenias Erfahrungen bisher ist die Entwicklung tatsächlich geradezu sensationell.

5. Die Kennzahlen

Nürnberg Dresden
1Tore1
2,28/2,8/3,21expected Goals (Wyscout/538/DFL)0,66/1,3/1,16
1,16Post Shot xG (Wyscout)0,77
2,04xG ohne Doppelchancen (Wyscout)0,66
1,14PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout)0,77
16Schüsse8
6Schüsse aufs Tor2
11Ecken2
3Freistöße4
56Ballbesitz zeitbasiert (in %)44
59,3Ballbesitz passbasiert (in %)40,7
79Passquote (in %)79
11Fouls16
10,0PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)12,4
7,2Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)6,7
17,8Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)15,7
18Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)10
00:12Ballbesitzdauer (Ø)00:12

*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

SpielerCU-NoteKickernordbayern.deBILDWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia3-3336,1/106,5/10
Kilian Fischer+44436,6/106,9/10
Asger Sørensen44,54,546,8/107,1/10
Christopher Schindler3-3,53,546,1/106,5/10
Tim Handwerker2-2,53,537,3/107,4/10
Lino Tempelmann43,53,546,4/106,7/10
Fabian Nürnberger22,5227,5/108,0/10
Taylan Duman3-4336,8/107,0/10
Mats Møller Dæhli+322,537,1/107,2/10
Lukas Schleimer4-3,5446,0/105,9/10
Pascal Köpke4-44,556,1/106,1/10
Nikola Dovedan446,2/106,2/10
Erik Shuranov447,0/106,1/10
Tom Krauß7,0/106,4/10
Enrico Valentini6,0/106,2/10
Manuel Schäffler6,0/105,9/10
Durchschnitt3,383,363,453,537,19/106,48/10

8 Gedanken zu „Absturz nach Feuerwerk – Analyse zu #FCNSGD #FCN

  • Wir sind einfach keine Spitzenmannschaft. Die hätte nach 20 min 3:0 geführt, den Sack zugemacht und 3:1 gewonnen. Handwerker und Sörensen wirkten extrem platt zum Schluss. War das Anfangstempo bei den Temperaturen zu hoch? Ich glaub dennoch, dass der Punkt ein ganz wichtiger war.

    Antwort
  • Auf jeden Fall ein ungewohntes Gefühl für den Club und sein Fans – nach 17 Spielen, in denen es 10 Siege und 7 Niederlagen gab, mal wieder ein Unentschieden.

    Antwort
  • 25 Ecken für Dresden? Da haben wir ja sauber verteidigt, wenn das beim Zuschauen gar nicht auffiel 😉

    Antwort
  • Wenn der gegnerische Torwart im Kicker zum Spieler des Spiels gekürt wird, ist das immer ein schlechtes Zeichen für das Ergebnis…

    Das bedeutet aber auch, dass es zwar Chancen gab, aber diese nicht genutzt werden konnten. Das ist immer noch besser als ein Spiel ohne Chancen.

    Antwort
  • Ich tue mich schwer damit, diesem Spiel abgesehen von der ersten Hälfte und dem Manko der mangelnden Effizienz Positives abgewinnen zu können. Wir haben im Ergebnis gegen eine spielunterlegene Mannschaft zwei Punkte verloren und damit die Chance zum Anschluss an die Spitzenpositionen leichtfertig vergeben. Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum sich unser Glubb ausgerechnet gegen Mannschaften, die gegen den Abstieg kämpfen, so schwer tut. Die zweite Hälfte wurde nach furiosem Start völlig unnötig hergeschenkt. Da hat vieles nichts mehr gepasst, was noch in der ersten Spielhälfte und in den vorherigen Spielen unsere Mannschaft ausgezeichnet hat: Zweikampfverhalten, Passspiel, Laufbewegung, Mut und Tempo nach vorne sowie Absicherung nach hinten. Mathenia irrlichtert außerhalb seines Strafraumes. Wenn wir deswegen ein Slapstick-Tor nach altbekannter Art eingefangen hätten, hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Warum lässt sich diese Mannschaft, die eigentlich mit breiter Brust aus den vorherigen Siegen aufspielen müsste, nach einem Gegentor aus dem Nichts vor eigenem Publikum dermaßen “den Stecker ziehen”? Ich verstehe es nicht.

    Antwort
    • Das Problem “Stecker ziehen” ist ein Problem beim Club, das man noch nicht abstellen konnte. Man spielt auf wie die Weltmeister und wenn dann das Tor nicht getroffen wird oder man eins einkassiert, setzt diese Unkonzentriertheit und Gehemmtheit ein. Ein Fehlpass, ein Zweiter und schon ist die Unsicherheit wieder da. Das abzuschaffen ist ein psychisches Problem der Mannschaft. Die Angst zu versagen. Dieses Trauma, verursacht in den letzten Jahren sitzt wohl immer noch in den Hinterköpfen.

      Antwort
  • So, letzter Freitag im April achtzehndreißig Flutlicht am Millerntor. Und mittendrin der zabomors.
    Mal sehen ob es ein entspanntes Saisonauslaufen wird oder der heiße Fight um Platz Drei für die Gäste und >Platz Drei für das Heimteam.

    Ich freue mich auf jeden Fall sehr, es ist das erste Spiel seit März 2020.
    Das erste, das für mich ausgefallen ist hätte an gleicher Stelle mit den gleichen Partnern stattgefunden.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.