Nicht zum Abschluss gekommen – Analyse zu #FCHFCN #FCN

Analyse zu 1. FC Heidenheim – 1. FC Nürnberg 3:1 (2:0)  – Der Club verpasst den Sprung in die Spitzengruppe, weil er kaum gefährliche Abschlüsse hat.

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm

Robert Klauß setzte genau auf jene Elf, die vor zwei Wochen gegen Dresden begonnen hatte und vor vier Wochen den HSV mit 2:1 geschlagen hatte. Das heißt trotz aller kryptischer Ankündigungen in der Pressekonferenz inklusive des Bonmots “Ich wollte etwas Kluges sagen, das wäre aber etwas Dummes geworden, also habe ich es gelassen” beließ Robert Klauß personell alles beim Alten. Auch die Bank war mit Klaus – der in der Länderspielpause ebenso den Vertrag beim FCN verlängert hat wie Lukas Schleimer – Hübner, Valentini, Geis, Krauß, Schäffler, Dovedan, Shuranov und Borkowski genau wie gegen Dresden besetzt. Es fehlten also der gesperrte Noel Knothe, dazu Jens Castrop und Mario Suver, die am Vortag beim 2:2 der U21 gegen Burghausen zum Einsatz gekommen waren, sowie Konstantin Rausch und Patric Klandt aus dem Profikader.

Der Club hatte die erste Chance des Spiels, als Köpke auf Zuspiel von Duman aus spitzem Winkel gegen Müller abschließen konnte, doch der Abschluss fand das Tor nicht. Auf der Gegenseite klappte es besser: Fischer und Duman ließen Mohr unbedrängt flanken, Kleindienst hatte gegen den nicht hochspringenden Handwerker keine Mühe zum Kopfball zu kommen und schon stand es 1:0 für Heidenheim. Auch wenn Sportvorstand Dieter Hecking nach dem Spiel zu Protokoll gab, dass das Spiel für ihn in diesem Moment bereits verloren war, da man in Heidenheim nicht in Rückstand geraten dürfe – mit Osnabrück (2020/21, 1:1), Rostock (1:1) und St. Pauli (4:2) haben tatsächlich nur zwei Teams in den letzten drei Spielzeiten nach Rückstand noch in Heidenheim gepunktet – lief das Spiel mit Nachspielzeit noch mehr als neunzig Minuten.

Der Club übernahm insgesamt die Spielkontrolle, die Chance hatte aber der Gegner, nach einem schlampigen Pass von Mathenia, jagte Schöppner die Kugel über die Querlatte. Der FCN agierte viel über die linke Außenbahn, allerdings schaffte es Heidenheim durch konzentriertes Verteidigen, den Club daran zu hindern, zu gefährlichen Chancen zu kommen. Es entwickelte sich ein Spiel, das ein wenig an ein Handballspiel erinnerte. Immer wieder wurde der Ball bis zum Strafraum gespielt, mit dem Spielgerät betreten wurde er aber nicht, bzw. selten. Das lag aber nicht nur daran, dass der Club zu oft Duelle suchte, wo möglicherweise noch ein Zuspiel möglich war, sondern auch daran, dass Heidenheim exzellent verteidigte.

Als Schöppner dann auch noch einen völlig missglückten Pass von Handwerker aufnahm und Malone einsetzte, griff Heidenheim darüber hinaus noch zum zweiten Mal gut an. Die Augsburger Leihgabe nahm den Ball auf, dribbelte gut und vollstreckte zum 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Rober Klauß reagierte, brachte Dovedan für Duman, Mats Møller Dæhli rückte auf links, Lukas Schleimer nach rechts, Dovedan ging in die Mitte. Die zweite Halbzeit begann mit noch tiefer stehenden Heidenheimern. Das führte dazu, dass der Club nun öfter bis in den Strafraum kam, dann aber dort an den dicht gestaffelten Reihe der Gastgeber scheiterte. Fast exemplarisch dafür eine Szene in der 49. Minute, als Mats Møller Dæhli Lukas Schleimer bedient, doch der, obwohl er den Ball sogar an Keeper Müller vorbeibringt scheitert, da hinter Müller noch drei weitere Heidenheimer stehen.

Nach etwa einer Stunde war Heidenheims Schmidt der tiefe Block seiner Mannschaft etwas zu tief. Er brachte Siersleben für Burnic und stellte von 4-1-4-1 auf 3-4-2-1 um. So schob er die eigene Mannschaft etwas weiter nach vorne. Die Maßnahme zeigte Wirkung, auch der Wechsel von Köpke zu Shuranov im Clubsturm änderte nichts daran, dass die Kugel nun wieder weiter vom Heidenheimer Strafraum weggehalten wurde. Mit fortlaufender Spieldauer wurde auch immer klarer, dass der FCN, obwohl er mehr vom Ball hatte, keinen Zug zum Tor entwickeln würde. Klauß versuchte mit Krauß und Schäffler für Schleimer und Nürnberger die Offensive weiter zu stärken.

Mit der Einwechslung wurde auch auf ein 4-4-2 mit Raute umgestellt. Es nützte aber alles nichts. Es fehlten die Ideen und auch die Standards blieben wirkungslos. Stattdessen erhöhte Heidenheim nach einem Konter durch Kleindienst auf 3:0 und im Gegenzug erzielte Schäffler nach einem Fehler der Heidenheimer das 3:1. Es änderte aber am Ergebnis nur den Spielstand, nicht den Ausgang. Der war dann doch ab der 3. Minute festgestanden. Dieter Hecking ist eben ein Kenner des Geschäfts. 

2. Daten und Fakten

Mehr Ballbesitz – zwischen der 46. und 60. Minute sogar 81 Prozent, in Sachen Sprints (250 zu 241) mitgehalten, genauer gepasst, sogar häufiger die Kugel aufs Tor gebracht und doch verloren. Der Club sperrt sich wieder einmal gegen simple Narrative, die durch die arg vereinfachte Betrachtung globaler Statistiken entstehen könnten. Vielmehr stellt er unter Beweis, dass man mit dem Ball auch etwas anfangen muss.

Grafik 1 zeigt in den Viertelstundengrafiken eindrucksvoll, wie sehr das frühe Tor das Spiel beeinflusste hat. Heidenheim spielte phasenweise fast gänzlich ohne Pressingdruck, stand sehr tief und fuhr fast keine Angriffe. Sie taten aber eins, sie gewannen ihre Zweikämpfe und genau damit hatte der Club dann seine Probleme, denn er kam einfach nicht zu den gefährlichen Abschlüssen.

Grafik 2 stellt das dann auch mit Hilfe der Dribblings beider Teams dar. Man sieht einerseits sehr deutlich, wie linkslastig das Spiel des FCN war. 63 Prozent der Dribblings vor und 54 Prozent der Dribblings nach der Pause wurden auf der linken Spielfeldseite durchgeführt. Dazu sieht man, allerdings schlecht, weil beim FCN sowohl erfolgreiche als auch gescheiterte Dribblings weiß sind, gescheiterte allerdings mit einem Viereck versehen – dass Heidenheim deutlich seltener ins Dribbling ging, schließlich hatten die Gastgeber ja auch seltener den Ball, aber eine deutlich höhere Erfolgsquote hatte. Beim Club fällt auch auf, dass Fabian Nürnberger der einzige ist, der mehr als fünf Dribblings versucht hat und dabei mehr als die Hälfte gewonnen. Man sieht auch, dass die Nürnberger Dribblings im letzten Drittel fast alle komplett versandeten.

Grafik 3 visualisiert eindrucksvoll das Kernproblem des FCN an diesem Nachmittag. Es fehlten die Pässe, die zu Abschlüssen führten. Heidenheim hatte deutlich mehr solche Zuspiele, obwohl sie deutlich weniger Ballbesitz hatten. Der Club kam dagegen in der zweiten Halbzeit nur auf ein derartiges Zuspiel. Viel zu wenig, um Heidenheim wirklich in Bedrängnis zu bringen. Gerade gepaart mit den vielen Dribblings, die ins Leere führte, macht es das Dilemma recht deutlich klar, dass den Club an diesem Nachmittag befiel.

3. Die kurze Einzelkritik

  • Christian Mathenia (CU-Note: 3-): Ein Fehlpass ohne Folgen, sonst kaum beschäftigt außer beim Ball aus dem Tor holen.
  • Kilian Fischer (CU-Note: 4): Wenig energisch beim 1:0, auch sonst immer wieder mit kleineren Fehlern im Stellungsspiel und im Zweikampfverhalten.
  • Asger Sørensen (CU-Note: 4): Sah beim zwei Gegentoren schlecht aus ohne zu patzen. Fehlendes Tempo und fehlende Beweglichkeit merkt man ihm aber dennoch an.
  • Christopher Schindler (CU-Note: 4): Siehe Sørensen in quasi allen Punkten.
  • Tim Handwerker (CU-Note: 5-): Zeigte beim 1:0 gegen Kleindienst keine Regung, spielte einen katastrophalen Fehlpass vor dem 2:0, setzte unzählige Flanken ins Nirvana. 
  • Lino Tempelmann (CU-Note: 4): Wenig Antrieb nach vorne, immer wieder leicht Probleme im Stellungssspiel.
  • Fabian Nürnberger (CU-Note: 3-): Zumindest bemüht um Ordnung, aber es blieb viel Stückwerk. Gegen Darmstadt gesperrt.
  • Taylan Duman (CU-Note: 4): Ideen und Beweglichkeit sind da. Dribbelte sich aber oft fest, musste zur Pause raus.
  • Lukas Schleimer (CU-Note: 4): Ideen und Beweglichkeit sind da. Dribbelte sich aber oft fest, musste nach 78 Minuten raus.
  • Mats Møller Dæhli (CU-Note: 4): Ideen und Beweglichkeit sind da. Dribbelte sich aber oft fest, durfte bis zum Ende durchspielen.
  • Pascal Köpke (CU-Note: 5): Vergab früh eine Großchance, dann völlig abgemeldet.
  • Nikola Dovedan (CU-Note: 5): Spielte eine Halbzeit ohne aufzufallen.
  • Erik Shuranov (CU-Note: 5): Spielte knapp 30 Minuten ohne aufzufallen.
  • Tom Krauß (CU-Note: -): Sein Einsatz ermöglichte den Fehler vor dem 3:1.
  • Manuel Schäffler (CU-Note: -): Strahlte mit seiner Physis tatsächlich sowas wie Torgefahr aus.
Verlauf der expected Goals während des Spiels (Heidenheim in rot, Nürnberg in schwarz)

 

4. Fazit und Stimmen

“Der Club war unheimlich spielstark, viel in Bewegung. Das war eine Menge Arbeit für uns.” Heidenheims Trainer Frank Schmidt war voll des Lobes für den Club. Eine Einschätzung, die der geneigte Clubfan nach dem Spiel wohl nicht so recht teilen wollte. Dabei zielte Schmidt auf eine Tatsache ab, die sich gar nicht so sehr abstreiten lässt. Der FCN war in Teilen des Spiels und Zonen des Spielfelds dominant. Es fehlte ihm nur die Möglichkeit, den tiefen Block der Heidenheimer auseinanderzuspielen. Man kann nun diskutieren, ob das ein Zeichen dafür ist, dass der Club eben keine Spitzenmannschaft ist, oder ob es nicht letztlich keinen Zweitligisten gibt, der einen so gut organisierten Abwehrverbund spielerisch auseinandernehmen kann. Fakt ist, dass der Club in der Phase vor dem 2:0, möglicherweise sogar bis zur Umstellung der Heidenheimer, spielerisch überlegen war. 

Er kam aber nicht zu Abschlüssen, so dass die Dominanz per se eher eine brotlose war. Daher erscheint Mats Møller Dæhlis Einschätzung “danach waren wir klar besser und müssen eigentlich den Ausgleich machen” einerseits zutreffend, andererseits aber eben auch nicht. So ist die Niederlage dann eben aus zwei Faktoren begründet, einerseits aus der Schludrigkeit in der Abwehr – allen drei Toren gehen letztlich Schlafmützigkeiten voraus – andererseits aber auch dem, was Robert Klauß mit “die Gier, Tore zu machen” beschrieb. Bis zum Strafraum war das beim Club gefällig, man ist aber “vorne nicht oft genug rein in den Strafraum” (Klauß). Zu oft suchte man die Duelle, wo sie unnötig waren, zu oft war das Abspiel in die Tiefe oder auf den Flügel zu ungenau. 

Man kann nun überlegen, ob ein früherer Wechsel auf Manuel Schäffler und Tom Krauß mehr Gier ins Spiel gebracht hätte oder ob auch das die Probleme, den tiefen Block spielerisch aufzulösen nicht gelöst hätte.  Letztlich fasste es Christian Mathenia am treffendsten zusammen:  „Bis zum Strafraum haben wir gute Lösungen, dann stand Heidenheim sehr tief und hat mit allen Mann das Tor verteidigt. Wir haben es zu selten geschafft, gefährlich zu werden. Wir haben schon in vielen Spielen schlechter Fußball gespielt, dafür aber die Null gehalten.” Tatsächlich war es beim Club fußballerisch schon häufiger viel schwächer, allerdings wird in der Wahrnehmung sicherlich – auch zurecht in dieser Saisonphase – das Ergebnis im Vordergrund stehen. Das war – genau wie das Spiel ab dem Strafraum – unzureichend, aber so gibt Mathenia zu bedenken: “Wir können aus diesem Spiel aber viel mitnehmen, weil wir erstmals so viel Ballbesitz hatten. Das bringt uns weiter, daran können wir arbeiten.“ 

Diese Arbeit können sie fortsetzen, am kommenden Samstag kommt der SV Darmstadt 98, eines von vier Teams, das vor dem FCN in der Tabelle steht. Auf alle vier (Bremen, Darmstadt, St. Pauli, Schalke) trifft der FCN noch. Das heißt, dass der Club per se natürlich noch eine Chance auf den Aufstieg hätte, gewänne man tatsächlich alle vier, könnte man ziemlich sicher damit rechnen, dass zumindest Platz drei erreicht wäre. Spiele wie in Heidenheim zeigen aber auch, dass es eben noch nicht reicht. Sowohl in Sachen offensiver Qualität, als auch in Sachen defensiver Stabilität fehlt es dem Club zur absoluten Spitze. Man darf sich auf ein weiteres Jahr Zweite Liga einstellen. Und das ist möglicherweise auch gar nicht so verkehrt, wenn man sich solche Spiele wie in Heidenheim ansieht. 

5. Die Kennzahlen

Heidenheim Nürnberg
3Tore1
1,99/2,1/2,12expected Goals (Wyscout/538/DFL)1,30/1,9/1,46
2,08Post Shot xG (Wyscout)1,55
1,93xG ohne Doppelchancen (Wyscout)1,30

2,08

PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout)1,55
17Schüsse8
5Schüsse aufs Tor6
5Ecken9
0Freistöße3
34Ballbesitz zeitbasiert (in %)66
38,3Ballbesitz passbasiert (in %)61,7
78Passquote (in %)84
10Fouls6
23,2PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)9,3
5,4Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)8,1
19,3Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)15,6
16Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)21
00:10Ballbesitzdauer (Ø)00:17

*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

SpielerCU-NoteKickernordbayern.deBILDWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia3-43,546,3/106,2/10
Kilian Fischer43,53,546,3/106,2/10
Asger Sørensen44446,5/106,9/10
Christopher Schindler44,54,546,3/106,9/10
Tim Handwerker5-4,54,556,2/106,2/10
Lino Tempelmann44446,9/107,3/10
Fabian Nürnberger3-3,53,546,1/106,3/10
Taylan Duman443,556,4/106,6/10
Mats Møller Dæhli433,546,4/106,8/10
Lukas Schleimer43,5346,6/106,3/10
Pascal Köpke543,555,9/106,0/10
Nikola Dovedan54,5446,2/106,3/10
Erik Shuranov546,0/106,5/10
Tom Krauß6,1/106,9/10
Manuel Schäffler7,0/107,4/10
       
Durchschnitt4,19 3,75 /106,59/10

100 Gedanken zu „Nicht zum Abschluss gekommen – Analyse zu #FCHFCN #FCN

  • Schneller kann man nicht analysieren.
    Sehr treffend!

    Zwei Anmerkungen:
    Mathenia hast du eine Zwischennote in der Tabelle verpasst (oben 3-) und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Club mehr Ecken hatte.

    Erkenntnis des Tages:
    Es reicht (wahrscheinlich noch nicht) für #Aufstieg22
    Es macht Spaß, dieser Entwicklung zuzusehen.

    Antwort
  • Wer kennt die Gründe warum wir gefühlt 90% der Angriffe über die linke Seite gestartet haben?
    Ich fand, wir haben die rechte Seite stark vernachläsigt. Das Spiel über die gesamte Breite zu verteilen hätte es sicher ermöglich mehr freien Raum zu generieren.

    Antwort
  • In erster Linie mangelte es an defensiver Stabilität. Das schnelle 1:0 nach einer Fehlerkette und später Handwerkers Schusseligkeit zum 2:0 spielten einem heimstarken Heidenheim bestens in die Karten. Danach verteidigte Heidenheim die Führung gekonnt über die Zeit. Wie man das zuhause vom FCH kennt.

    Die extrem schlechte Bewertung für Handwerkers Leistung finde ich vollkommen korrekt. Ein unfassbarer Auftritt, mit dem man nach seiner klaren Steigerung in den letzten Monaten nicht rechnen konnte. Sehr schade.

    Als möglicher Backup für Wekesser wäre Handwerker vermutlich zu teuer im Unterhalt. Sonst wäre man sich womöglich schon einig. Als Stammspieler indes ist er viel zu schwankend in seinen Leistungen. Leider.

    Antwort
  • Hervorragende Zusammenfassung der 90 Minuten.
    Die letzten beiden Sätze unter Ziffer 4 treffen voll in Schwarze.

    Antwort
  • Wahrscheinlich hab ich mir das nur eingebildet weil Heidenheim insgesamt gut verteidigt hat, aber zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass Mats in Manndeckung genommen wurde.

    Antwort
  • Wie ich schon vor dem Spiel geschrieben habe, Heidenheim ist nicht umsonst zweitbeste Heimmannschaft der 2. Liga. Hier leistet Frank Schmidt schon unglaubliches seit Jahren. Das ist aber wieder so eine Konstellation, niemand weiß ob Frank Schmidt woanders genauso performen würde, aber die Konstellation Heidenheim – Frank Schmidt, quasi der Otto Rehagel der Heidenheimer, das paßt einfach wie Deckel auf Topf absolut genau.

    Zum Club die Performance war nicht schlecht und sehr engagiert aber man erlag letztlich seinen Mängeln wir haben weder einen Knipser, schon in der ganzen Saison nicht, unser bester Stürmer liegt in der Torjägertabelle wohlgemerkt der 2. Liga auf Platz 30 herum, das spricht Bände und vielleicht auch zu wenig gute Pässe in die Spitze um seine Feldüberlegenheit zu nutzen.

    Wenn man vorne noch mehr Torgefahr entwickeln kann sehe ich uns nächste Saison bei den Favoriten die dann auch seriös um den Aufstieg mitspielen kann und eine echt gefestigte Hierarchie in der Mannschaft hat. Aber das ist auch wieder nur Theorie keiner weiß was im schnelllebigen Fußballgeschäft passiert ob die Konstellation Hecking – Klauß – Mannschaft so bleibt hoffentlich. Wenn ja glaube ich sollte man nächstes Jahr nicht rumdrucksen sondern das Ziel Aufstieg smart benennen.

    Dieses Jahr wirds nichts dieses letzte Quäntchen Qualität das uns für ganz oben fehlt sieht man schon die ganze Saison über und bestätigt sich immer wieder wenns um ganz oben geht.

    Antwort
    • Ganz schwer etwas zu nächster Saison zu sagen, da unklar ist, wer von den Stützen der Mannschaft überhaupt noch da ist und wen man abgeben muss, um Transfereinnahmen zu erzielen. Das kann nach aktuellem Stand eigentlich nur MMD sein, was sportlich kaum zu kompensieren wäre. Und wenn man im Sturm für die Dovedan (und wahrscheinlich wohl auch Lohkemper-) Position keinen totalen Kracher holt, dann geht da nicht mehr als diese Saison mit Schäffler, Shuranov und Köpke.

      Antwort
      • Zitat Andre:

        “Ganz schwer etwas zu nächster Saison zu sagen, da unklar ist, wer von den Stützen der Mannschaft überhaupt noch da ist und wen man abgeben muss, um Transfereinnahmen zu erzielen. Das kann nach aktuellem Stand eigentlich nur MMD sein, was sportlich kaum zu kompensieren wäre. Und wenn man im Sturm für die Dovedan (und wahrscheinlich wohl auch Lohkemper-) Position keinen totalen Kracher holt, dann geht da nicht mehr als diese Saison mit Schäffler, Shuranov und Köpke.”

        Die Frage ist, ob dann überhaupt so viel geht wie in dieser Saison. Aber das ist ja genau die Entwicklung die hier so manchem Spaß macht.

        Antwort
        • Deshalb kann es ungeachtet von einer sportlichen Perspektive keinen zu frühen Aufstieg geben – Bochum zeigt es sogar sportlich eindrucksvoll. Es wird auch kein “wir bauen über mehrere Jahre eine Mannschaft auf” mehr geben. Die guten Spieler sind entweder geliehen oder verlassen uns gegen Ablöse. Die Ablöse hilft, aber wir dürfen uns dabei keine Flops a la Dovedan, Schäffler und Sorg mehr leisten. Das ist jedoch immer möglich. Nächste Saison sind wir auch in Liga 2 keinen Schritt weiter, da bis auf Dovedan viel Budget im aktuellen Kader blockiert ist.

          Antwort
  • Die Frage ist, ob dann überhaupt so viel geht wie in dieser Saison. Aber das ist ja genau die Entwicklung die hier so manchem Spaß macht.

    Die vorletzte Saison mit dem Finale in Ingolstadt ist noch nicht allzu lange her gefühlt wenn man sieht wo Düsseldorf und Hannover 96 stehen mit vergleichbaren Etat. So gesehen macht diese Saison wirklich seit langem mal wieder Spaß.

    Antwort
    • Bin ich dabei – mir macht’s auch Spaß.

      Die kleinen Enttäuschungen, nicht jedes Spiel zu gewinnen sind zu verkraften 😉

      Antwort
      • Die klitzekleine Enttäuschung mit einem möglichen Sieg gegen Heidenheim den Abstand auf die Tabellenspitze auf drei Punkte zu verkürzen, die verkraften wir auch noch ganz locker.

        Antwort
    • Irgendwie habe ich mehr Freude in der 2. Liga oben mitzuspielen als in der 1. Liga nur Sparringspartner zu sein. Nehmen wir zb. Fürth so schlecht spielen die gar nicht, trotzdem sieht man diese Kluft. Mir ist klar mehrheitsfähig ist meine Einstellung nicht 🙂 .. aber man hat so mehr schöne Wochenenden.

      Trotzdem will ich Fürth loben, auch wenns schwerfällt, trotz der Abgeschlagenheit machen die ihr Ding unaufgeregt weiter ohne den Trainer in Frage zu stellen und ich glaube sie werden auch in der 2. Liga wieder eine gute Rolle spielen ohne den üblichen Absturz vieler Erstligaabsteiger. Ich glaube es müssten Wunder passieren, dass wir das Derby nächste Saison nicht wieder sehen werden, ich hoffe diesmal mit besserem Ausgang für den Club.

      Antwort
      • Es gibt halt in Liga 2 auch für den FCN in 22/23 keine Garantie oben mitzuspielen .
        Martin Kind hat des mit jetzt auch mitgekriegt .
        Denke auch dass der Nachbar eine starkes Team stellen wird und Fortuna wird sicher besser sein.
        Im oberen Drittel zu sein wird auch nächste Saison schwer egal wer aufsteigt.

        Antwort
        • Das stimmt, @michel, dafür gibt es keine Garantie.

          Aber es gibt eine beachtliche Wahrscheinlichkeit, dass kontinuierliche Arbeit belohnt wird – früher oder später.

          Antwort
  • Bin auch dabei.

    Es macht unterm Strich Freude, wie der Club Schritt für Schritt aus dem Quark kommt. Nach diesem einzigartigen freien Fall, der mit viel Glück in Ingolstadt endete – und nicht noch tiefer und nicht noch einschneidender.

    Der nächste Schritt muss in der kommenden Saison getan werden. Und die Verantwortlichen haben sich unser Vertrauen verdient, finde ich. Kein Grund also schon jetzt, Anfang April, Pessimismus zu verbreiten in Bezug auf das, was erst Mitte Juli losgeht.

    Das Spiel in Heidenheim hat ganz klar gezeigt, dass die reflexartigen Rufe nach einem starken, kostspieligen Mann im Sturm zu kurz gesprungen sind. Unser Defizit ist nämlich nicht die Effizienz. Sondern ein Mangel an guten Chancen.

    Burgstaller würde nicht derart treffen ohne die Vorarbeiten von Paqarada und Kyereh. Gleiches gilt für Glatzel ohne Kittel. Und auch Terodde würde ohne die Assists von Ouwejan und Bülter nicht so glänzen.

    Wollen wir aufsteigen, müssen wir uns gegen einen derartigen Abwehrblock wie Heidenheim durchsetzen. Zum Beispiel mit einem deutlich besseren Spiel über die Außen. Mit deutlich besseren Standards. Robert Klauß weiß das natürlich alles – und arbeitet daran.

    Natürlich wäre es auch wünschenswert, einen Tietz an Land zu ziehen. Aber auch Tietz braucht einen Kempe. Vielleicht schlummert aber auch ein echter Torjäger bereits in den eigenen Reihen – wenn er denn regelmäßig gefüttert wird.

    Eine Mannschaft ist ein Gebilde und kein Malen nach Zahlen. Bestes Beispiel PSG. Trotz Mbappe, Neymar und Messi läuft man in Europa der Konkurrenz weiterhin meilenweit hinterher.

    Antwort
    • “Unser Defizit ist nämlich nicht die Effizienz. Sondern ein Mangel an guten Chancen.”

      Ja, genau da liegt der Hase im Pfeffer!

      Antwort
    • @Fränki:
      und genau dies wird die ganze Saison über so gut wie nie angewandt!!!
      Es wird oft 10x hin und her , quer, zurück usw. gespielt.
      Wann wird denn mal über 3 bis 4 Stationen “schnörkellos” und über außen mit einer (dann ankommenden!) Flanke nach innen, gespielt???
      Was ich schon oft moniert habe, ist, bei dieser Möglichkeit würde auch ein Schäffler besser im Spiel sein und seine Tore machen – davon bin ich fest überzeugt!

      Antwort
      • Bin Deiner Meinung, @HOLLI.

        Wie Du schon sagst: Flanken, die auch wirklich ankommen, sind ein rares Gut. Aber bin mir auch sicher, dass man dies verbessern wird. Unbedingt verbessern muss.

        Antwort
    • Das stimmt nicht. Burgstaller ist ja nicht ein Stürmer, der wie Schäffler nur in der Box auf Bälle wartet. Er holt sich Bälle, legt Bälle auf und konvertiert v.a. zuverlässig. Er steht da, wo er stehen muss. Es ist absurd, dass versucht wird, die seit Monaten schwachen Leistungen Schäfflers zu legitimieren. Als wenn alle anderen Mannschaften so viel mehr Flanken vor das Tor bringen…als wenn Wehen Wiesbaden als Tabellenletzter so viel mehr Flanken als wir aufgelegt hätten…

      in der Kicker Rangliste im letzten Winter, war Schäffler doch nicht einmal unter den 16 besten Stürmern. Selbst Dresden, Rostock und Kiel sind mit ihren Stürmern dort vertreten. Die sind nicht spielerisch weder besser als wir, noch flanken die mehr oder gar besser.

      Die Diskussion erinnert mich an die Salli -Diskussion. Auch damals haben die Fürsprecher ähnlich argumentiert und doch tatsächlich erwartet, dass sich Salz dann in der ersten Liga leichter tun würde…

      Antwort
      • @Andre
        Sorry Andre, aber das Du Schäffler nicht magst, wissen wir ja schon länger und jetzt Salli wieder auszugraben…..der war zwar ein netter Kerl, aber sonst???

        Antwort
        • “Mögen” ist keine wichtige Kategorie. Ich mag jeden, der sich bei uns reinhängt und Erfolg für die Mannschaft bringt. Und da kann man sowohl Salli als auch Schäffler nichts negatives nachsagen. Ich fand ihn die ersten Spiele sogar richtig klasse. Mir wäre zudem selbst der größte Unsympath recht, wenn er uns weiterhilft.

          Warum ich die Parallele gezogen haben ist, dass man manchmal vielleicht Realitäten nicht wahrhaben willen – ich auch. Da hatte ein Salli auch dauerhaft null Anschluss an das Niveau und wurde dennoch von einigen Usern verteidigt.

          Lt. einiger Facebook User schreibt die BILD übrigens heute hinter der Paywall, angeblich über den Versuch des Clubs Schäffler “teuer” – also mit Abfindung – loszuwerden. Leider käme diese Erkenntnis mal wieder zu spät.

          https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/fcn-das-wird-teuer-nuernberg-will-diesen-profi-abschieben-79703742,view=conversionToLogin.bild.html

          Antwort
          • O.k, dann habe ich Dich falsch verstanden…sorry!
            Mir ging es einfch darum, daß ich der Meinung bin, man müsste das Spiel öfter über außen verlagern und mit ankommenden(wenigstens mal ab und zu!!!) Flanken, dann so einen bulligen und eigentlich kopfballstarken Stürmer u füttern!🤷‍♂️

            Antwort
      • @Andre

        Dass Burgstaller oftmals von den Zuspielen eines Kyereh profitiert, kannst Du doch nicht ernsthaft in Abrede stellen. Dass auch Paqarada oftmals an erfolgreichen Spielzügen involviert ist, bleibt übrigens ebenso Fakt – und lässt sich doch nicht wegdiskutieren. Nochmal: Eine Mannschaft ist eine Komposition und ein starker Stürmer alleine kann definitv keine Bäume ausreißen.

        Und damit will niemand Schäffler legitimieren. Wie kommst Du denn darauf? Fakt aber ist, dass wir zu wenig gute Chancen kreieren, vor allem auch, wie @HOLLI sagt, über außen. Das ist unser Problem. Schäffler als unser großes Problem hochzujazzen, wie Du es tust, ist, sorry, scho eweng schäfflerphob. 😉

        Antwort
        • Jeder Stürmer profitiert von guten Zuspielen. Aber Burgstaller hat ja auch damals bei uns und sogar in der ersten Liga bei S04 getroffen. Er kann es einfach und ist eben kein One Hit – oder One Season Wonder.

          Und selbstvertändlich wird hier diskutiert, dass es v.a. an den Rahmenbedingungen und weniger an Schäffler liegt, so z.B.

          “Unser Defizit ist nämlich nicht die Effizienz. Sondern ein Mangel an guten Chancen.”

          “Wann wird denn mal über 3 bis 4 Stationen “schnörkellos” und über außen mit einer (dann ankommenden!) Flanke nach innen, gespielt???
          Was ich schon oft moniert habe, ist, bei dieser Möglichkeit würde auch ein Schäffler besser im Spiel sein und seine Tore machen – davon bin ich fest überzeugt!”

          Das kann man ja auch diskutieren, warum auch nicht, aber eben auch die andere Perspektive, die ihn kritisch sieht, zumal wie gesagt, selbst Stürmer in Dresden und Rostock bessere Bilanzen haben.

          Und wie auch schon einige Male gesagt, geht es mir nicht um die Person Schäffler, oder irgendeine andere. Nur reicht er halt nicht für unsere höheren Ziele aus – und das seit seinem 10.Spiel für uns. Und ziemlich sicher auch nicht in der kommenden Saison, wenn er noch ein Jahr älter ist.

          Insofern ist es doch die logische und ganz rationale Konsequenz, dass der Verein offenbar lt BILD versucht mit Schäffler angesichts seines Gehalts eine Lösung zu finden. Das ist im Übrigen die gleiche Konsequenz, wie bei Dovedan. Den habe ich selten kritisiert, verstehe jedoch auch, dass man angesichts dessen Gehalt auf eine Alternative setzt, die uns mehr hilft.

          Antwort
          • Klar, kann man das diskutieren. Aber man sollte nicht verurteilen. Wie oft hast Du über Chris Mathenia geschimpft? Er sei nicht zweitliga-tauglich, hast Du gesagt. Jetzt spielt er eine gute bis sehr gute Zweitliga-Saison. Er ist ohne jeglichen Zweifel “zweitliga-tauglich”.

            Weil es eben Gründe gibt, warum jemand nicht performt. Und diese Gründe liegen nicht nur an dem Spieler selbst – oftmals zumindest. Mathenia hat jetzt Schindler vor sich. Auch der zweite Keeper Claus ist womöglich ein Grund.

            Deswegen ist diese Sündenbock-Theorie halt wie auch in anderen Bereichen eine einfache Antwort auf eine komplexe Sache. Und von dieser Komplexität kriegen Du und ich als Außenstehende vieles gar nicht mit.

            Antwort
            • Es geht nicht um ein “Verurteilen”. Es geht um eine sachliche Bewertung der Leistung. Ich sage jetzt und auf Basis der bisherigen Leistungen von Schäffler seit Vertragsbeginn, dass er uns nicht weiterhilft und dass man sich deshalb von ihm trennen sollte bzw. hätte man ihn seinen Vertrag nicht verlängern lassen dürfen. Es geht hier weder um eine Verurteilung des Menschen, noch darum, dass er vielleicht ein netter Kerl ist oder Potenzial wie Mathenia hat, nach 3 Jahren dann auch mal eine zugegeben tolle Saison zu spielen. Wenn ich jedoch bei Mathenia seine Vertragsdauer komplett bewerte, war das definitiv keine Ertfolgsstory – sie hätte uns u.a. fast in die 3.Liga gebracht.Mag sein, dass das an den Rahmenbedingungen lag und Mathenia einfach nicht mit dem Druck eines Abstiegskampfes zurecht komm. Das kann man ihm aber nicht abnehmen. Das ist ja auch keine von mir exklusive Meinung, wie der Kicker in seiner Rangliste bzgl. Mathenia und Schäffler bestätigt. Die Spieler wollen zudem ja auch kontinuierlich ihr Gehalt bekommen, also müssen sie sich bei längeren Flauten selbstverständlich kritisieren lassen. Ist doch klar, dass man mal schwächere Phasen hat. Und es ist auch klar, dass ein Schäffler nach seiner Verletzung wieder Anlaufzeit benötigt. Wenn ein Spieler jedoch dauerhaft nicht performt dann muss man ihn kritisieren oder eben sogar wie bei Dovedan die Konsequenzen ziehen – vielleicht, weil er bei uns die Rahmenbedingungen nicht hat. Umso mehr bei uns, da wir einfach nicht das Budget haben, gerade im Bereich der Besserverdiener Spieler durchzuschleppen.

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              • Alles richtig und okay. Natürlich darf man kritisieren und seine Meinung sagen. Seine Unzufriedenheit kundtun und auch mal etwas derber argumentieren. Alles gut.

                Wenn man aber sagt, Mathenia sei “nicht zweitliga-tauglich”, dann fällt man ein Urteil. Obendrein liegst Du damit auch noch komplett falsch.

                Vielleicht wäre es mal überlegenswert, sich mit solchen Verurteilungen zurückzuhalten. Es sind unsere Spieler. Es sind Spieler vom Club.

                Weder ist Mathenia “nicht zweitliga-tauglich” noch sind wir mit Robert Klauß “sicher abgestiegen”. Und auch Manuel Schäffler ist kein Flop. Einfach mal rhetorisch einen Gang runterschalten und unsere Spieler oder Trainer nicht sogleich abstempeln, wenn es mal nicht so läuft.

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  • Starke Aussage mit Entschuldigung an den FSV von SR Dr. Jöllenbeck nach der erfolgreichen Schwalbe von Niederlechner. Keine Ahnung was mit Stieler los ist. Traurig für die Liga und den Fußball in Deutschland.
    Genau des ist der Grund warum ich mir in Deutschland nur noch den FCN über 90 Minuten anschaue.
    Es war nicht der erste klare Betrugsversuch von Niederlechner in seiner Karriere aber so klar wie heute war es noch nie.

    Antwort
  • Referee FCN – SVD:
    Timo Gerach aus dem Südwesten – pfiff den FCN noch nie in der Pandemie !
    Zuletzt im Februar 2020 in Heidenheim ( 2 : 2).
    VAR: Guido Winkmann vom Niederrhein.
    4. Offizieller ist Tom Bauer aus Mainz der meiner Meinung heute einiges zu tun hat.
    Hoffentlich ist es nach Spielende nicht so heftig wie gestern in Würzburg.

    Antwort
    • So eine Saison wie Bremen von komischen Entscheidungen profitiert würde ich mit dem FCN auch noch gern
      erleben. Pauli kann sich diese Saison auch bis heute nicht beschweren aber bei Werder geht die
      Serie weiter. Ist jetzt ein aktives Hand in der Entstehung eines Tores nicht mehr strafbar ?

      Antwort
  • Mann kann also auch gegen eine so kompakt verteidigende Mannschaft wie Heidenheim Gewinnen? Vielleicht ist unsere Mannschaft nur noch nicht so weit.
    Wir werden es heute Abend sehen….. 😉

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      • Würde ich nicht so verallgemeinern. Besser würde passen, bei Fischer ist mit dem schwachen Fuß technisch noch viel Luft nach oben. Wobei es für einen Spieler seines Alters und seinem Talent schon sehr verwundert, dass er nicht beidfüßig ist.

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  • Allerdings! Seit klar ist, dass er uns verlassen wird, spielt er scheinbar auf wie befreit und entfesselt. Unglaublich intensives Spiel auf Augenhöhe, tolle Unterstützung von den Rängen, insbesondere von der Nordkurve. Weiter so!

    Antwort
    • Mit Verlaub, die Geräuschkulisse von der Nordkurve ist schon okay, aber dieses infantile Gezündel nervt schon extrem! Mir ist Fußball ohne Vollidioten lieber!

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        • Die kriegst du aber nicht für‘s zündeln…

          Und für Passivität schon gar nicht ☹️

          Antwort
      • Kulisse ok? Vom Sofa aus erlebt, oder aus der Sitzschale? Das war der Wahnsinn gestern, absolut genial. Eine Lautstärke die Gänsehaut erzeugt hat. Endlich wieder… beste Stimmung seit 3 Jahren. Aber wahrscheinlich ist es Dir wichtiger andere als Vollidioten zu bezeichnen.

        Antwort
      • Meine Güte, da spricht der ordnungsliebe kleinbürger, oder? Die ultras sind zum großen Teil eine jugendliche Subkultur. Die jungen Leute saßen jetzt pandemiebedingt 2 Jahre brav zuhause, lasst sie doch ihr Leben und ihre Leidenschaft feiern (solange niemand zu Schaden kommt), ohne immer drauf zu hauen.

        Mir jedenfalls sind zündelnde ultras lieber als die rassistischen Hools, die in den 90ern die kurven beherrscht haben.

        Antwort
  • Hatte sich angekündigt. Riesige Lücken und viel zu weit weg von den Gegenspielern. Unterm Strich gut das der rein ging, sonst hätte es Elfer und Rot gegeben. Mist!

    Antwort
    • Leider ja. Diese Passivität in unserer Abwehr nach einem Führungstreffer ist nicht aus der Mannschaft herauszukriegen. Wirklich ein Jeder müsste doch inzwischen verstanden haben, dass Zweitligaspiele auf dem Niveau bei Nachlässigkeiten sowie Passivität entsprechend bestraft werden. Jetzt heißt es endlich aufwachen und dranzubleiben, um wieder in Führung zu gehen und die drei Punkte mitzunehmen.

      Antwort
  • Um den Ausgleich haben wir ja wieder mal gebettelt, war das eine Grütze die lezten 15 Minuten und Pascal Köpke hält den Ball auf der Torlinie wie sein Vater mit dem Arm. Oh weh .. und irgendwie war das wieder zu einfach. Jeder Darmstädter Angriff rollt über die rechte Seite .. was Handwerker auf seiner Seite spielt jedes mal mit 6 Meter Sicherheitsabstand zum Gegner, weiß ich auch nicht. Dafür war sein Body Diver in die Beine von Manu sehenswert.

    Antwort
  • Warum tritt unsere Mannschaft eigentlich in der 2. Halbzeit noch an, wenn sie sich überhaupt nicht mehr am Spiel beteiligt und den Gegner einfach machen lässt?

    Kann mir das mal jemand erklären?

    Antwort
    • Das ist recht einfach erklärt.
      Würde der Club so weiterspielen wie in Halbzeit 1, dann wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er das Spiel gewinnt.
      Die Spieler sind jedoch sehr darauf bedacht, die Vorgaben der sportlichen Leitung umzusetzen, die da lautet: Platz 5-8.
      Ein Sieg würde die Vorgabe in höchstem Maße gefährden oder wie ein Philosoph einst ahnte:

      “Mögen hätten wir schon gewollt, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.”

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  • Ich mag Köpke ja auch spielen sehen, aber jetzt könnte mal ein frischer Stürmer kommen.

    …..Klauß hat mich gehört, aber ich hätte mir den Schäffe gewünscht.

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    • @Harald
      Versteh ich auch nicht gegen diese “Kanten” von Darmstadt
      Da kommst Du mit Schleimer nicht weiter🤷‍♂️

      Antwort
  • Was war das für ein Verhalten unserer Spieler in den Minuten vor dem Tor und bei dessen Entstehung?

    Da bin ich aber mal gespannt, ob das in der Pressekonfernz angesprochen wird. Und wie die Antwort ausfällt. Wobei da der Gefragte wahrscheinlich die falsche Adresse ist.

    Unglaublich!

    Antwort
    • Kann mich da nur anschliessen! Diese 10 Minuten vor dem Ausgleich sind für mich ein absolutes Rätsel. Wir haben die Darmstädter im Griff und plötzlich hören die Spezialisten auf zu spielen Das war wie in der Ingolstadtsaison. Einfach einmal eine Auszeit nehmen. Aber vielleicht will die Mannschafts ja nur krampfhaft beweisen, dass sie noch nicht reif genug ist, für den Aufstieg. Aber um auf den Punkt zu kommen: 5 Spieltage vor Schluß haben 4 Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Jetzt kann’s nur noch um den Aufstieg gehen. Zeit dieses bornemannesque Entwicklungsgeplapper in die Tonne zu treten und endliche wieder Ambition zu zeigen.

      Antwort
  • Haarsträubende Fehlpässe in aussichtsreichen Situationen. Gibt’s doch nicht. Konzentrieren!

    Antwort
  • Haben unsere Spieler eigentlich die offizielle Anweisung, den letzten Pass in der gegnerischen Box zu versemmeln? Kaum zu glauben.

    Antwort
  • Toooooooooooooor!!!
    Und jetzt ran an die Gegenspieler. Kämpfen und das Ding heim bringen. Auf geht’s!

    Antwort
  • Jetzt müssen wir den Sack nur noch zumachen. Werden jedenfalls noch heiße Minuten werden und eine harte Abwehrschlacht. Auf geht`s, Nämberch, kämpfen und siegen!

    Antwort
  • Sechs Minuten Nachspielzeit! Woher? Eine solch lange Nachspielzeit ist durch die Spielunterbrechungen nicht gerechtfertigt. Unglaublich!

    Antwort
    • Torhüter Wechsel bei Darmstadt hat sehr lange gedauert ist mir nach erster Entrüstung eingefallen. Von daher könnte das schon gepasst haben.

      Antwort
    • MD humpelt nur noch und trotzdem behaupten sie den Ball und dann das 3:1.

      Was für ein wichtiger Sieg.
      Moral, Kamofgeist und Wille waren da, Hut ab!

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  • Leipold war der beste Nürnberger Spieler heute. Zwei gute Chancen nicht genutzt und dann noch ein Eigentor. Bitter für ihn. Aber wurscht, Hauptsache Heimsieg und drei Punkte! Nicht zu vergessen: Gegen einen Topgegner gewonnen, das kann Energien freisetzen! Sauber, Glubb!

    Antwort
  • Vor allem was mir gefiel, wenn man mal schwache 20 Minuten zum Gegentor beiseite läßt, aber im Großteil waren Spielzüge, überraschende Pässe die ankommen und Finesse beim Club mit drin, mein Kompliment, das sah über weite Strecke richtig aus wie Fußball.

    Antwort
    • Phasenweise richtig guter Fussball, ja!
      Und reingehaun haben sich alle, ohne Ausnahme. Dieser Sieg geht runter wie Öl!

      Jetzt nächste Woche Bremen ärgern…

      Antwort
  • SR Gerach hatte keine Lust auf Gelb für Holland & Co.
    Wir haben uns damit nicht aufgehalten = Fair Play = 3 Punkte verdient.
    Freue mich und ärgere mich gegen wen wir mögliche Punkte nicht geholt haben.
    Natürlich sind unsere 6 Punkte vs. HSV und SVD irgendwo glücklich aber so funktioniert mein Kopf mit dem FCN.

    Antwort
    • Ja, das hat mich zwischenzeitlich ziemlich genervt, dass die Darmstädter ungestraft unsere Leute umhauen konnten. Nicht einmal Freistoß wollte er pfeifen…

      Antwort
    • Der war eigentlich ganz in Ordnung, aber daß die Darmstädter auch nach dem fünften taktischen Foul einfach keine gelbe Karte bekamen und dann komplett ohne Karte (und auch Punkte) wieder heimfuhren, war ein Witz.

      Antwort
      • Mich würde halt schon sehr interessieren ob des eine Anweisung des FCN an seine Spieler ist
        keine Karten für den Gegner zu fordern bzw. jede Entscheidung des Referees ohne Nachfrage zu akzeptieren oder ob die Mannschaft von sich aus auf Diskussionen verzichten will.
        Es gibt schon einige bei uns die auf früheren Stationen diskussionsfeudig waren.

        Was war des eigentlich von den Ultras für ein Transparent wo was mit Hopp draufstand ?

        Antwort
      • Taktisches Foul wird nur noch mit gelb geahndet, wenn der Angriff dadurch unterbrochen wird. Wenn Vorteil gegeben wird und es nur deshalb Gelb gäbe, weil das Foul taktisch war, dann gibt es kein Gelb mehr, weil das taktische Foul „ohne Erfolg“ war, da der Angriff weiter lief.

        Antwort
  • Wir können dankbar sein, dass das Pfeiffer das Gegentor noch reingebracht hat, sonst wäre Köpke vom Platz mit Rot, und der Club 30 Minuten in Unterzahl und Köpke gesperrt gewesen.

    Antwort
    • Im Nachhinein betrachtet, haben wir Clubfans uns wohl noch nie über ein Tor des Gegners so sehr gefreut wie über dieses…

      Antwort
      • Ja, am besten waren die Kommentare, daß der Sohn so starke Reflexe auf der Linie hat, wie der Vater. 🙂

        Antwort
  • Das sah echt gut aus. Vom Tabellenbild sind wir jetzt noch 3 Punkte vom 3. Platz entfernt. Das nächste Spiel ist aber schon wirklich ein Brocken. Aber mit der Leistung von gestern brauchen wir keine angst zu haben. Möglich ist jetzt alles.

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  • Mal eine Frage, die zum Glück nur reine Theorie ist, hätte der Schiedsrichter Köpke für das absichtliche Handspiel auch eine rote Karte geben können auch wenn es noch ein Tor wurde?

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