Aufstiegshoffnungen um die Ecke gebracht – Analyse zum Spiel gegen Sandhausen

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SV Sandhausen 2:4 (1:1)  – Der Club verliert trotz ordentlicher Leistung recht deutlich. Er kassiert vier Gegentore nach Ecken.

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm

Robert Klauß hatte einige grundsätzliche Entscheidungen zu treffen: Sørensen kehrte nach Sperre wieder zurück, Hübner hatte seinen Job in Bremen aber gut gemacht. Genauso stand im defensiven Mittelfeld die Auswahl zwischen Tom Krauß und Lino Tempelmann, die ebenfalls in Bremen beide vor der Dreierkette mehr als ordentlich agiert hatten – und sogar beide in der Kicker Elf des Spieltags gelandet waren – sowie Fabian Nürnberger und Johannes Geis, die in Bremen beide eingewechselt worden waren. Klauß entschied sich im Mittelfeld für Konstanz, in der Abwehr dagegen kehrte Sørensen zurück. Die vier Angreifer standen in Bremen allesamt auf dem Platz, doch Taylan Duman hatte im Weserstadion noch als linker Flügelverteidiger agiert. Nun kehrte er auf seine angestammte Position im 4-2-3-1 zurück. Die Rolle des alleinigen Stürmers übernahm nominell Dovedan, allerdings rochierte der Österreicher viel mit den drei “mobilen Zehnern”. Klauß setzte also wie im Hinspiel auf Spieler, “die um den Strafraum herum für Torgefahr sorgen können, die gut am Ball sind und sich in den Zwischenräumen der direkten Deckung entziehen können” (Zitat nach dem Hinspiel). Schließlich hatte er vor der Partie bekundet: “Die Idee war ja gar nicht schlecht, nur die Umsetzung war 75 Minuten relativ kacke.”

Auch am Sonntag fand er nach der Partie etwas “kacke”, meinte damit aber die Verteidigung der Eckbälle. Dass genau das ein Thema werden könnte, wurde bereits nach vier Minuten klar, als Bachmann sich gegen Duman und Sørensen bei einer Ecke von Okoroji durchsetzte und den Ball ins Tor köpfen konnte. Etwa eine Viertelstunde bedurfte der Club, um sich von dem frühen Schock zu befreien. Dann griff die taktische Grundordnung und Marschrichtung des Clubs. Man spielte sich mittels eigener offensiver Standards in der gegnerischen Hälfte fest und kam zu Abschlüssen. Zunächst setzte Dovedan einen Abpraller nach eine Duman-Freistoß neben das Tor, dann parierte Drewes einen Kopfball von Sørensen nach einer Flanke von Møller Dæhli an den zweiten Pfosten. Die dritte Gelegenheit nutzte der FCN dann. Krauß nahm einen von Dumic abgewehrten Ball auf und jagte ihn von der Strafraumkante aus in den Winkel.

Der Club blieb dran, hatte drei weitere gute Möglichkeiten durch Handwerker, Møller Dæhli und Duman. Zweimal parierte Drewes, der schon vor der Pause zum Spieler des Spiels avancierte, gegen Duman rettete der Pfosten. Auf einen kurzen Schock, als Testroet einen Schuss von Trybull mit dem Unterarm ins Nürnberger Tor lenkte, das Tor aber zurecht keine Anerkennung fand, ließ der Club weitere Chancen folgen, aber auch Schleimer scheiterte an Drewes und mehrere Hereingaben fanden keinen Abnehmer. So ging es mit 1:1 in die Pause. Der Club hatte nach anfänglichem Wackeln gut in die Partie gefunden und auch einen Weg gefunden, sich gegen defensivstarke Sandhäuser Chancen zu erarbeiten, gerade die Mittelfeldreihe mit Duman, Schleimer und Møller Dæhli machte viel richtig, kam zu vielen Abschlüssen. Allein Dovedan, der zwar Räume riss, aber keine eigenen Abschlüsse hatte, fiel etwas ab.

Schwartz reagierte in der Pause, brachte Ajdini für Soukou und damit einen gelernten Rechtsverteidiger auf die rechte Außenbahn. Damit schien der Ex-Clubtrainer sich etwas mehr Absicherung zu versprechen. Der Club blieb aber am Drücker. Eine Hereingabe von Schleimer verpasst Duman noch, wenig später kam er aber zum Kopfball nach einer Flanke von Møller Dæhli. Erneut war Drewes noch am Ball, lenkte ihn zur Ecke. Die brachte dann allerdings die Führung für den FCN. Die Ecke wurde kurz zu Møller Dæhli ausgeführt, der spielte den Ball zu Fischer, welcher den Ball hinter die Abwehrkette chippte. Dorthin hatte sich Sørensen gelöst und brachte den Ball im Tor unter. Angesichts der Dominanz und der Fülle an Torchancen eine verdiente Führung.

Die hielt aber nicht lange, da auch auf der Gegenseite eine Ecke erfolgreich war. Okorojis Ball segelte in den Fünfmeterraum, Mathenia berechnete den Ball gänzlich falsch und Trybull kann ins leere Tor einköpfen. Ohne viel eigene offensive Bemühungen hatten die Gäste erneut ausgeglichen. Auch nach diesem Gegentor brauchte der Club, um sich zu sammeln. Robert Klauß versuchte von außen neue Impulse zu setzen, brachte zunächst Shuranov positionsgetreu für Dovedan, kurz danach Schäffler und Valentini für Schleimer und Fischer, stellte auf eine Art flaches 4-4-2 um. Die Begründung für diese Wechsel lieferte Klauß nach der Partie. Der Gedanke war, mit Valentini mehr Flankenqualität aufs Feld zu bringen und mit Schäffler einen Abnehmer für diese Flanken zu haben. Das klappte während des Spiels quasi gar nicht.

Stattdessen rückte Valentini aus anderen Gründen in den Fokus. Nach einem Duell zwischen Handwerker und Diekmeier zeigte Schiedsrichter Aarnink auf den Punkt. Der hatte wohl einen Kontakt am Knie ausgemacht, erkennbar war dieser weder in den Wiederholungen noch im Stadion gewesen. Der VAR revidierte Aarninks Entscheidung aber nicht, Valentini trat an und scheiterte an Drewes, der seine Glanzleistung an diesem Nachmittag damit krönte. Für den Club bedeutete der erneute Nackenschlag nun das endgültige Aus. Ein letzter Annäherungsversuch von Handwerker aus der Distanz ging ans Außennetz, dann kam Sandhausen zu einer ersten Chance aus dem Spiel, doch Mathenia parierte Testroets Volleyschuss. Die anschließende Ecke jedoch fand dann erneut den Weg ins Tor, erneut war Trybull frei durchgelaufen, erneut war Mathenia zu passiv. Vier Minuten später sorgte eine weitere Sandhäuser Ecke für die Entscheidung. Erneut trat Okoroji den Ball nach innen, Dumic und Bachman brachten den Ball zu Testroet, der dann ins Tor traf.

2. Daten und Fakten

Ballbesitz, Torschüsse, expected Goals, Anzahl der Angriffe, Passquote, der Club liegt in allen Kategorien vorne. Verloren hat er das Spiel dennoch. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Man hat die Ecken schlecht verteidigt, obwohl man doppelt so viele hatte wie der Gegner. Doch noch etwas sticht heraus. Der Ball war nur 39 Minuten und 39 Sekunden im Spiel. Für 58 Minuten und 20 Sekunden ruhte der Ball. Eine effektive Spielzeit von unter vierzig Minuten ist selbst für Zweiligaverhältnisse ungewöhnlich, das liegt sicherlich an insgesamt 58 Einwürfen, 25 Standardsituationen in Tornähe und sechs Toren. Es ist aber eben auch ein Zeichen für ein wildes Spiel.

Grafiken 1/2 legt die Schusskarten der beiden Teams nebeneinander. Das legt dann auch noch ein paar Dinge zusätzlich offen. Einerseits natürlich, dass Sandhausen fünf gute und zentrale Abschlüsse hatte, von denen nur einer nicht ins Tor ging. Aber auch, dass Sandhausen nur vier Abschlüsse überhaupt hatte, die nicht aus einer Ecke entstanden. Auf Clubseite sieht man, dass Patrick Drewes tatsächlich sechs Bälle parierte und dabei – schaut man auf die Post-Shot expected Goals – mindestens ein Tor verhinderte. Man sieht aber auch, dass Krauß’ Tor einer jener Fernschüsse war, den man nehmen sollte – 61% Trefferwahrscheinlichkeit nach dem Schuss sind ein hervorragender Wert, aber eben auch, das sder Club noch einige Schüsse machte, die unnötig oder zu ungefähr waren, darunter einige von der linken Seite des Strafraums aus.

Grafiken 3/4 zeigen die 243 Ballverluste der beiden Teams. Gepaart mit der Tatsache, dass keine Mannschaft den Ball im Schnitt länger als zehn Sekunden hielt, Sandhausen sogar nur fünf Ballbesitzphasen hatte, die länger als 20 Sekunden dauerten, zeigt sich recht deutlich, wie hektisch die Partie doch über weite Strecken des Spielverlaufs war. Das lag auch am Pressingdruck – man beachte die niedrigen PPDA-Werte auf beiden Seiten – aber auch an der Art des Spiels. Auch sichtbar. Vor allem nach der Pause rutschte das Offensivspiel des FCN nach links. Dort waren dann auch mehr Ballverluste.

Grafiken 5/6 vertiefen jene fehlende Präzision im Passspiel, die sich auch an den Passquoten (77% bzw. 67%) ablesen lässt, durch einen Blick auf die Passnetzwerke. Wer die Passnetzwerke in den Analysen der Saison gesehen hat, weiß, wie diese Netzwerke normalerweise aussehen. Bei Sandhausen ist hier keinerlei Muster zu erkennen. Es erinnert eher an die Grafiken, auf denen gezeigt wird, welche Wirkung gewisse psychoaktive Drogen auf die Netzbaufähigkeiten von Spinnen haben. Beim Club ist etwas mehr Struktur zu erkennen und auch, dass sich das Spiel deutlich mehr im Angriffsdrittel abspielte als üblich.

3. Die kurze Einzelkritik

  • Christian Mathenia (CU-Note: 5): Zeigte keine gute Leistung, wie er auch selbstkritisch zugab. Mindestens zwei der Gegentore fallen direkt in seine Verantwortlichkeit.
  • Kilian Fischer (CU-Note: 3): Sehr schöne Vorlage zum 2:1. Machte seine Sachen offensiv wie defensiv ordentlich, ohne dass er völlig glänzte.
  • Asger Sørensen (CU-Note: +4): Bonuspunkte für die zwei guten Offensivaktionen, von denen eine ein Tor war. Defensiv aber auch wacklig bei den Standards.
  • Christopher Schindler (CU-Note: 4-): Hatte als Abwehrchef den Laden bei den Standards nicht im Griff. Aus dem Spiel heraus wenig gefordert. 
  • Tim Handwerker (CU-Note: 4): Holte einen Strafstoß heraus, hatte ein paar Chancen. Flankte aber weitgehend unbrauchbar.
  • Lino Tempelmann (CU-Note: 4): Immer wieder mit kleinen dynamischen Aktionen, aber nicht so strukturierend und stabil wie sonst.
  • Tom Krauß (CU-Note: 3): Wunderschönes Tor, viel Einsatz und viel in Duellen engagiert.
  • Taylan Duman (CU-Note: 3): Viele gute Ideen auf engem Raum, versaute sich eine bessere Note durch schlechte Abschlüsse.
  • Mats Møller Dæhli (CU-Note: 3-): Immer wieder mit feinen kleinen Pässen, aber auch ohne die ganz große Wirkung. 
  • Lukas Schleimer (CU-Note: 3-): Tatsächlich mit relativ wenigen schlechten Defensivaktionen und mit vielen guten Ideen und einigen guten Umsetzungen, aber eben auch nicht zwingend genug.
  • Nikola Dovedan (CU-Note: 4): Nervte die gegnerischen Verteidiger ungemein, aber er tat eben auch nur das. Offensiv schwach.
  • Erik Shuranov (CU-Note: 5): Seit Wochen gänzlich außer Form, zeigte das eindrucksvoll.
  • Manuel Schäffler (CU-Note: -): Kam, um Valentinis Flanken abzunehmen, es fand ihn aber keine Flanke.
  • Enrico Valentini (CU-Note: -): Kam, um Schäffler mit Flanken zu füttern, tat er nicht. Stattdessen verschoss er einen Elfmeter. 
  • Fabian Nürnberger (CU-Note: -): Kam kurz vor dem 2:3 für Krauß, fiel nur durch Emotionalität gegen Diekmeier und Deville auf.
Verlauf der expected Goals während des Spiels (Sandhausen in schwarz, Nürnberg in rot)

 

4. Fazit und Stimmen

Robert Klauß kam natürlich nicht umhin, das Spiel über die Standardsituationen zu analysieren: “Das müssen wir in Ruhe analysieren, das habe ich so auch noch nicht erlebt und da habe ich keine Worte für. Fakt ist, dass wir zu wenig Körper gebracht haben. Wir waren zu passiv, was die Blockarbeit anging.” Dabei hatte Klauß in der Pause sogar jene Blockarbeit noch umgestellt. Der Club spielte nach dem Seitenwechsel nicht mehr mit einem frontalen, sondern einem diagonalen Block: “Wir haben das in der ersten Halbzeit auch schon nicht gut verteidigt, also hatte das anscheinend keine Auswirkungen.” Es ehrte im Hinblick auf die Verantwortung für die schlechte Verteidigung der Standards auch Torwart Christian Mathenia, dass er sich selbst am meisten in die Verantwortung nahm und zugab: “Auch ich habe das heute nicht gut gemacht, deshalb bin ich persönlich sehr enttäuscht und werde heute Nacht sicher nicht gut schlafen.” Allerdings gehörte – das mahnte auch Klauß nach der Partie an – nicht nur das Verteidigen der Standards zum Problem, sondern auch deren Entstehung.

So brachte sich der Club durch die katastrophale Verteidigung der Ecken um einen Lohn, der durchaus verdient gewesen wäre, wenn man allein das spielerische Element betrachtet. Gerade die drei “mobilen Zehner” entwickelten viel Schwung, kreierten eine Reihe an Chancen. Aber es mangelte dem Club eben auch an der Chancenverwertung. Das lag sicher zum Teil an Sandhausens Torwart Patrick Drewes. Aber – ein Hinweis auf eine ausführlichere Diskussion der Frage bei “Ka Depp” sei erlaubt – es fehlte eben dann der Stürmer/Spieler, der die Chancen verwertet. Genau hier liegt auch der Unterschied zu den fünf Teams, die vor dem Club stehen. Im Hinblick auf jene fünf Teams vor dem Club, gab Enrico Valentini zu bedenken: “Wir müssen jetzt nur auf St. Pauli gucken und schauen, dass wir das Bestmögliche herausholen. Wenn wir da gewinnen, spricht die Tabelle schon wieder eine andere Sprache. Wir wären ja doof, wenn wir nicht mehr daran glauben würden.”

Natürlich ist rechnerisch bei vier Punkten Rückstand auf Rang Drei noch vieles möglich, auch weil der Club spielerisch einiges zeigte. Andererseits sind vier Punkte und die deutlich schlechtere Tordifferenz eben auch eine deutliche Hypothek, erst recht angesichts dessen, dass man noch gegen St. Pauli, Kiel und Schalke antreten muss. Andererseits ist die wahrscheinliche Planungssicherheit für den FCN möglicherweise  ein versteckter Segen ist. Man kann nun eigentlich gezielt schauen, wie man sich in der kommenden Zweitligasaison noch verstärken kann (und welche Abgänge davor stehen), um dann – ein wenig abhängig von Auf- und Abstieg – wohl als einer der Favoriten in die neue Saison zu gehen. Denn nach Fast-Abstieg, Konsolidierungsjahr und Festigungsspielzeit kann das nächste Saisonziel doch eigentlich nur Aufstieg lauten? Oder doch nicht?

 

5. Die Kennzahlen

Nürnberg Sandhausen
2Tore4
2,19/2,7/2,70expected Goals (Wyscout/538/DFL)1,22/1,9/2,32
2,9Post Shot xG (Wyscout)2,44
2,19xG ohne Doppelchancen (Wyscout)1,22
2,9PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout)2,44
18Schüsse9
8Schüsse aufs Tor5
12Ecken6
5Freistöße2
60Ballbesitz zeitbasiert (in %)40
62,5Ballbesitz passbasiert (in %)37,5
77Passquote (in %)67
10Fouls14
5,6PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)6,9
9,0Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)8,0
17,1Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)15,1
22Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)16
00:10Ballbesitzdauer (Ø)00:08

*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

SpielerCU-NoteKickernordbayern.deBILDWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia555,555,4/105,7/10
Kilian Fischer333,536,4/106,5/10
Christopher Schindler4-44,545,9/106,2/10
Asger Sørensen+44446,8/106,8/10
Tim Handwerker43,5446,6/106,4/10
Tom Krauß33337,7/107,7/10
Lino Tempelmann42,53,546,3/106,0/10
Taylan Duman333,546,6/106,6/10
Mats Møller Dæhli3-3,53,546,9/107,2/10
Lukas Schleimer3-3,53,546,4/106,4/10
Nikola Dovedan44446,6/106,7/10
       
Erik Shuranov555,8/106,4/10
Enrico Valentini55,4/105,8/10
Manuel Schäffler46,0/106,6/10
Fabian Nürnberger6,1/106,6/10
Durchschnitt3,503,543,864,076,32/106,51/10

40 Gedanken zu „Aufstiegshoffnungen um die Ecke gebracht – Analyse zum Spiel gegen Sandhausen

  • Der Elfer war durchaus berechtigt. Ich meine den Kontakt hinten am Schwungbein Handwerkers gesehen zu haben, wodurch er es sich gegen das Standbein geschlagen hat und unweigerlich stolpern musste.

    Kompliment an den Schiri, dass er das gesehen hat! Und im Keller hatte man es wohl auch gesehen.

    Über den Rest des Spieles, das eigentlich 3:1 (mindestens 3!) ausgehen hätte müssen, breite ich den Mantel des Schweigens.

    Antwort
      • So wie er gestolpert ist – das Schwungbein hinten am Standbein eingekakt – ist typisch für einen Treffer am freien Bein/Knie/Fuß. Wo genau ist egal, aber mit dem Schubs nach innen kommt er mit dem frei schwingenden Bein nicht mehr am Standbein vorbei.

        Für mich ist das eindeutig – so stolpert man nicht ohne Zutun.

        Antwort
    • Kicker spricht von Fehlentscheidung.
      War mir schon gestern um 15.10 Uhr klar.
      Diekmeier hat wenig protestiert .

      Antwort
      • Der Kicker bestätigt damit mal wieder seine Ahnungslosigkeit und Voreingenommenheit gegen den Club.

        Wenn der Verlag in Fürth wäre, könnte ich es ja verstehen…

        Antwort
        • Den Rest gibt mir der Kicker dann noch wenn der für Freiburg ( Höfler) natürlich als vertretbar eingestuft wird.
          Der Kicker hat auch den amtierende Europa League Sieger als internationales Leichtgewicht bezeichnet.
          Also nur wundern nicht ärgern.

          Jetzt haben wir mehr Gegentore als Dynamo was meine Zuversicht für die neue Saison trübt.

          Antwort
  • “Ich habe eigentlich wie immer geschossen, diesmal hat er ihn leider gehalten.”
    –> “wie immer”. Ja vielleicht war genau das das Problem. Warum schießt Valentini den Elfer obwohl seit Wochen nur Kurzeinsätze und erst seit wenigen Minuten im Spiel? Ein Krauß, MMD oder Duman jagen das Ding in die Maschen.

    Das Stürmerproblem zieht sich ja seit Jahren schon. Egal welchen durchaus tauglichen 2.Liga-Stürmer wir holen, bei uns scheints nie zu klappen (Sylvestr, Schleusener, Schäffler, Dovedan, etc.)

    In Kombination mit unserem Stürmer/Tor-Problem tut die Entwicklung in der Abwehr richtig weh, insbesondere mit dem Hintergrund, dass wir mal die beste Abwehr der Liga hatten.

    Antwort
    • Man hätte Valentini schon früher – obwohl er da noch getroffen hat – nicht mehr schießen lassen dürfen. Er schießt eben im Verteidiger-Style wie in de 80ern. Sucht sich ein Eck aus und schießt flach, zumute werde besonders hat noch irre platziert. Nie in die Mitte. Daneben 4 von 5 von ihm aus nach links. Da ist es einfach nur eine Frage der Zeit, wann er verschießt. Jeder kann verschießen. Aber ich finde es ziemlich umprofessionell, dass er dann auch noch eiskalt so einen wichtigen Elfmeter schießt. M.E. haben Duman, Krauss oder Tempelmann vil bessere Anlagen um einen Elfmeter zu schießen. Ist wahnsinnig ärgerlich, weil ich schon denke, dass wir das Spiel dann gewonnen hätten.

      Antwort
  • Wenn der Club die Chance hat näher an den dritten Platz ranzurücken, dann vergeigt er. Der Spruch “Der Club is a Depp” ist eben nicht umsonst entstanden. Wenn man bedenkt, wieviel Punkte man in dieser Saison regelrecht verschenkt hat und man bedenkt, dass man mindestens auf dem 2. Platz stehen könnte, dann ist das schon recht traurig. Man weiß nicht, wie es nächstes Jahr läuft, aber es gibt zu bedenken, dass wir dieses Jahr schon wirklich die Chance hatten aufzusteigen, obwohl das viele nicht hören wollen.

    Antwort
  • Satz aus der Analyse:
    “Der Gedanke war, mit Valentini mehr Flankenqualität aufs Feld zu bringen.”

    Das ist ein Gedanke, den ich schon lange nicht mehr verstehe. Wann hat Valentini denn zuletzt mal brauchbare Flanken geschlagen?

    Kämpferisch mag ihm nichts vorzuwerfen sein, aber seine Flanken sind doch zu 99 Prozent unbrauchbar.

    Ansonsten wie immer tolle Analyse.

    Antwort
    • Ist ein Trainerzitat. Wenn ich mir die Flankendaten (bspw. auf Matchmetrics) anschaue, dann nehmen sich Valentini und Fischer nichts. Sie sind beide im Vergleich zum durchschnittlichen Zweitligaaußenverteidiger eher schwach im Flanken.

      Antwort
      • Ja, dieser Wechsel war ziemlich für die Katz. Das wäre der Moment gewesen, einen echten Außenstürmer zu bringen. Schade, dass wir davon gar keinen haben. Aber das ändert sich ja nächste Saison immerhin!

        Antwort
    • Apropos Flanken. Den jungen Fischer, der das insgesamt wirklich klasse macht, sollte man noch Zeit geben, bevor man ihn in dieser Hinsicht bewertet. Aber bei Valentini und bei Handwerker wissen wir: Das wird wohl nicht wirklich besser. Und ohne g’scheite Flanken fehlt uns ein wichtiges Element zur Aufstiegsreife.

      Das muss meiner Meinung nach deutlich verbessert werden. Und dann kann man auch ernsthaft darüber nachdenken, ob man einen Stürmer verpflichtet, der brauchbare Flanken zu schätzen weiß. Wenn unsere sportliche Leitung der Meinung ist, dass Schäffler uns nicht mehr weiterbringt, muss man eine Lösung finden. Das Gerücht um Burgstaller, der noch ein Jahr Vertrag hat auf Sankt Pauli, ist vielleicht so substanzlos nicht. Wenn Burgstaller auf “seine alten Tage” Richtung Heimat will und Sankt Pauli ihm keine Steine in den Weg legt.

      Ansonsten stimme ich @rsl93 zu. Ich finde es auch bedenkenswert, dass unser vormals bester Mannschaftsteil in entscheidenden Spielen, wie soll ich sagen, neben sich steht. Beim Spiel in Heidenheim hatte Handwerker einen seiner leider zu zahlreichen Blackout-Tage. Gestern machte Sörensen keine gute Figur. Auch Abwehrchef Schindler konnte diesen Ecken-Eklat aber auch nicht verhindern.

      Ein Aufstieg kommt finanziell nie zu früh. Nie. Aber keiner muss jetzt groß traurig sein, dass es wohl “nur” eine gute, aber keine überragende Saison wird. Es gibt noch einige Baustellen, die geschlossen werden müssen. Leider auch noch in der Abwehr. Handwerker und Sörensen schwanken meiner Meinung nach zu sehr in ihren Leistungen, um höhere Ziele mit ihnen als Stammkräfte anzupacken.

      Gestern hat die Mannschaft uns klar kommuniziert: Wir sind noch nicht reif für den Aufstieg. Das sollte keinen verwundern. Denn das war schon vorher klar. Ist aber nicht schlimm. Denn das Saisonziel hat die Mannschaft erreicht. Sie kann es in den letzten drei Spielen sogar mit Bravour erreichen.

      Antwort
      • Ja, Fischer kann man mit 21 sicher Entwicklung zugestehen – wobei das für Handwerker, der nur zwei Jahre älter ist, auch gelten kann – aber die Flanken waren auch in der Dritten Liga schon nicht gut bei ihm. Das war ja auch einer der Punkte, warum ich mich im Sommer – als er noch als Handwerker-Back-Up galt, so gewundert habe, weil man vom Profil her einen Spieler geholt hatte, der dessen größtes Manko (Flankenqualität) nicht beheben konnte. Ich finde Fischer macht das an sich ordentlich. Grad in den Duellen, besetzt auch die Räume gut, aber die Flanken… Puh. 😅

        Antwort
        • Hm. Das stimmt natürlich. Als Fan hab ich das datenrelevante Vorleben Fischers bei Türkgücü einfach mal ausgeblendet. Er ist quasi beim Club auf die Welt gekommen, der Kilian aus Unterfranken. 😉

          Deinen Linksverteidiger-Artikel finde ich stark. Und ohne Zweifel bereichern diese Daten die Analyse. Tim Handwerker weist ja ordentliche Defensiv-Werte auf. Inwieweit aber wird zum Beispiel Handwerkers Über-den-Ball-Hauen in Heidenheim berücksichtigt? Was ja zum zweiten Gegentor und zur Vorentscheidung zu unseren Ungunsten führte.

          Also, ich meine, dass Daten die Aktionen der Spieler gut quantifizieren können, steht außer Frage. Aber inwieweit taugen Daten, um zum Beispiel die “Qualität”, die Folgenschwere eines Fehlers statistisch festzuhalten und zu gewichten?

          Antwort
          • Ja, das fließt schon ein. Es gibt bei Wyscout eine Kategorie „Errors“, die für sowas taugt, Matchmetrics verwendet die x/y-Koordinate des Ereignisses und arbeitet damit, etc. Genauso schlüsselt man bei Wyscout bspw. Zweikämpfe in Regionen auf und kriegt so ein Gefühl dafür, wie sicher derjenige ist in Tornähe, im eigenen Angriffsdrittel, etc. Also was das angeht, ist man da schon ziemlich weit. Der heilige Gral wäre natürlich stete Positionsdaten für alle Spieler, aber die Daten geben die Ligen noch nicht raus. Da wäre dann nochmal ein deutlicher Sprung in Aussagekraft zu erwarten.

            Antwort
      • Ich finde, schon dass man traurig sein darf. aber natürlich auch nicht sauer. Wie Du es vollkommen richtig schreibst: Ein Aufstieg kommt finanziell nie zu früh. Das ist so, aber auch nur das eine. Das andere ist, dass wir ja kaum die aktuelle Truppe beisammenhalten und dann einfach nur einen Top-Stürmer, einen guten Außenstürmer und die ein oder andere weitere Verstärkung verpflichten müssen. Im worst case fällt unser starkes Mittelfeld ohne Tempelmann und Klauss zusammen. Auch ein Handwerkerweggang, der natürlich weniger schmerzhaft wäre, muss erst einmal kompensiert werden. will sagen – es ist noch lange nur “Baustellen Schießen”, denn es ist nicht gesagt, dass wir kommende Saison da starten, wo wir jetzt aufhören.

        Antwort
        • Das stimmt.

          Aber ich korrigiere meine eigene Wortwahl. Statt “Baustellen” ist das wohl eher ein Optimierungs-Bedarf. Handwerker zum Beispiel ist kein schlechter. Aber reicht das, um ganz vorne mitzuspielen? Gleiches gilt für die Position des Mittelstürmers.

          Im Mittelfeld muss man womöglich etwas verändern – notgedrungen. Da vertraue ich Hecking und Rebbe. Unser Mittelfeld fällt nicht auseinander. Aber man muss hier gut arbeiten womöglich, um nicht an Qualität und Dynamik zu verlieren.

          Unsere Mannschaft arbeitet jetzt seit zwei Spielzeiten mit Trainer Klauß zusammen. Und in dieser Zeit wurden Spielsysteme verinnerlicht und es ist ohne Zweifel etwas gewachsen. Guck mal, wo wir herkommen – wir kommen vom Abgrund.

          Die Mannschaft ist keine Ansammlung von Ich-AGs. Sondern endlich wieder eine Mannschaft. Man hat den Eindruck, dass die Jungs sich untereinander mögen und gerne miteinander etwas erreichen wollen. Und diese über zwei Jahre gewachsene Einheit sowie spielerische Strukturen sind im Normalfall ein Trumpf.

          Insofern glaube ich, dass wir mit diesem Fundament zuversichtlich in die kommende Saison gehen können. Auch wenn, und das stimmt, @Andre, weiterhin ein Optimierungs-Bedarf besteht.

          Somit wären wir bei Florians Frage, ob man denn den Aufstieg als Ziel ausgeben müsse. Zumindest sollte man “Um den Aufstieg mitspielen”. Es ist aus meiner Sicht die logische Folge einer Entwicklung, die uns allen Geduld gekostet hat – die aber nicht zu übersehen ist.

          Antwort
          • Ja, 2 Spielzeiten mit Klauß und man sieht immernoch eine Entwicklung. Viele Trainer haben sich in dieser Zeit schon verschlissen, bei uns hat man eher das Gefühl, dass der Bund noch stärker wird.

            Vom Gefühl her habe ich ein gutes Gefühl für die nächste Saison…

            Antwort
          • Ich hoffe es sehr, befürchte aber, dass die Unterschiede in der 2.Liga zu gering sind, als dass man 2 zentrale Abgänge ohne das nötige Budget so einfach und ohne Abfall kompensieren könnte. Andererseits hat man vielleicht einfach mal auch .v.a auf der Mittelstürmerposition Glück und verbessert sich da deutlich. Insofern denke ich, dass man trotz der tatsächlich inzwischen reiferen und v.a. geschlosseneren Struktur in der Mannschaft nur das obere Tabellendrittel als Ziel ausgeben kann.

            Antwort
  • Hallo, Club-Fans.
    Natürlich ist man jetzt enttäuscht, das man gestern verloren hat. Aber die Überschrift: “Aufstiegshoffnungen um die Ecke gebracht” finde ich fehl am Platze! Noch ist doch alles möglich! Valentino hat schon recht, wenn er die Flinte nicht ins Korn werfen will! Und die Mannschaft tut das bestimmt auch noch nicht!!
    Aber die Fans tun das, wenn ich diese Kommentare alle lese! Habt Ihr so wenig Vertrauen in die Mannschaft!!! So lange rechnerisch der Aufstieg noch möglich ist, sollten wir der Mannschaft Mut machen! Hoffentlich liest die Mannschaft nicht die ganzen Kommentare, die hier einige Fans kund tun! Da kann man doch gleich zu den letzten Spielen gar nicht mehr antreten, wenn man so einen Unsinn liest: Aufstiegshoffnungen um die Ecke gebracht”! Natürlich wird es jetzt verdammt schwer, um noch eine Aufstiegschance zu bekommen.Daran besteht absolut kein Zweifel! Aber im Fußball ist alles möglich, und warum sollte man unsere Mannschaft jetzt schon komplett abschreiben!! Selbst der HSV glaubt noch an den Aufstieg. Warum nicht wir auch!!! So lange rechnerisch noch alles möglich ist, gebe ich meinen Verein nicht auf!!

    Antwort
  • Hoffe Du hast 30 Euro übrig und holst dir den Gewinn von fast 1000 Euro wenn der neunfache Meister jetzt noch aufsteigt.
    Top 3 ist selbst mit 59 Punkten total unwahrscheinlich.
    Jeder der hier unterwegs ist wird sich sicher mit Dir über deinen Gewinn sehr freuen.

    Antwort
    • Quote 30 (Quelle: Tipico)
      Gar nicht mal so schlecht unter Chance-Risiko-Aspekten. 😉

      Der Club muss alle drei Spiele gewinnen, das ist ganz klar. Der Hamburger SV (Quote 4,2) hat wohl mit Abstand das auf dem Papier leichteste Restprogramm. Allerdings ist der FC Hansa bestimmt schon ganz heiß auf den Saisonausklang gegen den HSV vor sicherlich voller Hütte.

      Der FC Sankt Pauli (4,2) spielt noch gegen den Club, Schalke und die Fortuna. Das ist ambitioniert. Die Lilien (2,3) mit 54 Punkten müssen auch noch nach Düsseldorf. Das ist nicht leicht, finde ich. Die Fortuna könnte auch im nächsten Spieljahr eine gute Rolle in der Liga spielen. Und am letzten Spieltag erwartet Darmstadt den SC Paderborn, immerhin eine der auswärtsstärksten Mannschaften der Zweiten Fußball-Bundesliga.

      Also unmöglich ist das alles nicht. Aber das alles zusammenpasst, ist doch eher unwahrscheinlich. Zu guter Letzt müsste der Club dann auch noch die Relegation gewinnen. Womöglich in einer Neuauflage des Pokal-Endspiels von 2007.

      Fazit: Es wäre ein Fußball-Wunder. Die Aufstiegs-Wahrscheinlichkeit von laut Quote nur noch 3 Prozent ist dann doch recht realistisch.

      Antwort
      • So ist es, vor allem man sieht ja hier und da fehlt es einfach noch. Es wird bei einer guten Saison bleiben. Freuen wir uns lieber wieder auf das älteste Derby in Deutschland 🙂

        Antwort
      • “unmöglich ist das alles nicht, doch eher unwahrscheinlich”
        Seh ich auch so: zunächst zwei Siege für uns, maximal 4 Punkte für Darmstadt, und schon wird der letzte Spieltag interessant. Und je mehr die anderen bis dahin patzen, desto noch interessanter.
        (das Unwahrscheinliche daran sind halt dummerweise unsere zwei Siege am Stück)

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  • Die Mannschaft wie sie gestern gespielt hat zeigte natürlich ganz klar, dass sie noch keine Spitzenmannschaft der 2. Liga ist. Trotzdem hätte ich nichts dagegen, wenn wir irgendwie noch den 3. Tabellenplatz schaffen könnten. Theoretisch ist es ja immer noch drin. Erste Liga ist halt doch was anderes, obwohl viele hier schreiben, dass die Attraktivität der 1. Bundesliga nicht mehr so gegeben ist. Und ich denke, dass wir dort auch mithalten könnten, vorausgesetzt natürlich eine Verstärkung im Sturm und eine Stabilisierung der Abwehr. Also nicht aufgeben und kämpfen, bis die letzte realistische Chance aufgebraucht ist. Wir waren schon ein paarmal weg vom Fenster dieses Jahr und trotzdem standen wir plötzlich wieder vorn dabei. Ein zu frühes Aufsteigen gibt es nicht. Je früher, desto besser. Und ein Burgstaller würde unserer Mannschaft echt gut tun, auch wenn er jetzt schon in die Jahre gekommen ist. Wir hatten auch schon einen Burgsmüller, der uns trotz hohem Fußballalter geholfen hat.

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    • Ich finde, dass man das nicht an einem Spiel festmachen kann, zumal wir das Spiel ohne die krassen individuellen Fehler, von denen wir diese Saison deutlich weniger gesehen haben, wohl gewonnen hätten.

      Wenn man jedoch mal die letzten 3 Spiele zusammen nimmt, dann finde ich schon, dass wir unter die Top 5 gehören, da wir sehr homogen und inzwischen auch kämpferisch auftreten. Torwart, Verteidigung und Mittelfeld sind m.E. auf jeden Fall diese Saison auf Ligaspitzenniveau.

      Nimmt man bei S04 Terrodde und bei Werder selbst nur Duksch weg, dann haben die vielleicht immer noch bessere Namen, aber m.E. nicht bessere Mannschaften als wir.

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      • Ich finde auch, dass Robert Klauß unsere Mannschaft auf ein gutes Niveau gehievt hat durch gute Arbeit. Es war richtig, ihm auch in schwierigen Phasen vollstes Vertrauen zu schenken. Gut gemacht, Club! Dass wir indes, abzüglich der sündhaft teuren Terodde und Duksch, auf einem Niveau mit S04 und dem SV Werder wären, das sehe ich nicht so.

        Zum Beispiel verfügen der FC Schalke und der SV Werder über ein wesentlich besseres Fügelspiel. Aber, mal ehrlich: Schalke und Werder sind aufgrund des immensen Geldes, welches in den Mannschaften steckt, im Grunde etatmäßige Erstligisten.

        In diesem Zusammenhang wäre es, wie @Michel sagt, zu begrüßen, wenn der VfB Stuttgart nicht absteigen würde.

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  • Bin gespannt wie das Saisonziel 22/23 lautet.
    Erwarte nächste Saison wie @ fränki eine gute Fortuna und auch Martin Kind wird keine Lust auf eine
    Wiederholung der laufenden Spielzeit haben.
    Hoffentlich bleibt der VfB Stuttgart oben.
    Garantien wird es für den FCN nicht geben aber schwere Auswärtsspiele mit Atmosphäre in Magdeburg und vielleicht auf dem Betzenberg.

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    • Ich denke die Fortuna und 96 haben die gleichen strukturellen Probleme wie der Club und deshalb erwarte ich da keine großen Verbesserungen.

      Seit in BaWü die Grünen regieren hat der VfB Probleme. In BaWü hat man “much Money”
      und deshalb läuft es dort noch etwas besser.

      Ein Bekannter hat mal beim Essen gehen zufällig den Maly getroffen. Ich sag zu ihm: “Der Maly hat eine hohe innere Nervosität!” Das hat er bestritten, aber ich sage mal: “Wenn man in nervösen Kreisen verkehrt, merkt man so etwas nicht. Das mal als Erklärung, warum entscheidende Elfmeter (Valentine, Leipold) verschossen werden.

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    • Ich tippe mal auf das offizielle Ziel “oberes Drittel”. Ohne jede weitere Spezifizierung.

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      • Das Saisonziel kann nächste Saison nur “Klassenerhalt” lauten.
        Oberes Drittel wäre in der ersten Liga dann doch vermessen 😉

        #optimistischbleiben

        😀 😀 😀

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  • Also Betzenberg fände ich schon gut die gehören einfach in eine der beiden Bundesligen und die haben ja wahrlich magere Jahre hinter sich. Das älteste Derby in Deutschland wird Fürth wohl mit einem neuen Trainer bestreiten müssen, ich bin echt gespannt wie sie sich da wieder neu erfinden, neuer Kader, neuer Trainer, aber irgendwie können die das.

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