Schwach gegen Kieler Stärken – Analyse zum Spiel in Kiel

Analyse zu Holstein Kiel – 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)  – Der Club verliert deutlich, weil er vorne ohne Durchschlagskraft bleibt und hinten Kiels Stärke nicht verteidigt bekommt.

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm
2. Daten und Fakten
3. Die kurze Einzelkritik
4. Fazit und Stimmen
5. Statistik
6. Der Notenvergleich

1. Personal, Grundordnung und Spielfilm

Robert Klauß kehrte nach dem 5-3-2 in Hamburg zur Viererkette zurück. Damit einher gingen einige Umstellungen: Asger Sørensen fehlte verletzt, Johannes Geis, Pascal Köpke und Lino Tempelmann, der unter der Woche nicht voll trainieren hatte können, rückten aus der Startelf. Fabian Nürnberger, Nikola Dovedan, der wieder genesene Mats Møller Dæhli und Erik Shuranov rückten für sie in die Startelf. Im Kader fehlten der erkrankte Duman und Castrop, der am Vortag beim 1:1 der U21 gegen den VfB Eichstätt zu den auffälligsten Akteuren gezählt hatte. Die freien Kaderplätze gingen an Dennis Borkowski und Konstantin Rausch. Der Club variierte in der Grundordnung zwischen einem 4-2-3-1 mit sehr variablen Zehnern hinter Erik Shuranov und einem 4-2-2-2 mit Flügelzehnern, die dann Møller Dæhli und Schleimer hießen.

Der Club begann eigentlich relativ gefällig, hatte in der Anfangsphase knapp 70 Prozent Ballbesitz und hielt den Ball kontrolliert in den eigenen Reihen. Er fuhr auch einige Angriffe, denen fehlte dann aber jedoch gänzliche Präzision, so dass ein unplatzierter Fernschuss von Tim Handwerker über das Tor von Ioannis Gelios, dem ein schönes Tempodribbling des Nürnberger Linksverteidiger vorausgegangen war, der einzige Abschluss war.Kiel machte es sofort besser. Dovedan verlor vorne den Ball, Wriedt ließ den weit herausgeeilten Hübner an der Mittelinie ins Leere laufen, sich dann aber von Krauß den Ball abnehmen. Der hielt den Ball aber zu lange, so dass Wriedt ihn ihm wieder abnehmen konnte und dann sofort nach innen spielte. Da spielte Holtby am halbherzig attackierenden Nürnberger vorbei zu Skrzybski. Der Ex-Schalker nahm den Ball gekonnt an und jagte ihn – ehe Fischer ihn stören konnte – per Dropkick ins lange Eck. Kiel hatte seinen Flügelfokus sofort zu seinem Vorteil genutzt und gleich seine erste Chance genutzt.

Der Club blieb noch einige Minuten spielbestimmend, hatte drei Gelegenheiten durch Dovedan. Einmal nach einem sehenswerten Flügellauf von Schleimer, der in den Rücken der Abwehr passte. Hier wurde Dovedans Schuss von Korb geblockt. Drei Minuten später köpfte der Österreicher eine präzise Flanke von Handwerker übers Tor der Störche und wieder drei Minuten später jagte er einen direkten Freistoß aus knapp 18 Metern übers Tor. Danach ging beim Club nicht mehr viel und das galt nicht nur für die erste Halbzeit, sondern für den Rest der Partie. Kiel wurde dagegen immer gefährlicher. Einen Fernschuss von Porath, der aus einem eigenen Abwurf entstanden war, parierte Mathenia noch zur Ecke, sechs Minuten später war der Clubtorwart dann zum zweiten Mal machtlos. Fischer klärte einen Ball direkt zu Holtby, der passte zu Mühling an der Strafraumkante, welcher den Ball zu Holtby zurücklegte. Der flankte den Ball präzise nach außen, wo Reese mit gut getimten Laufweg den Ball erlief und direkt in die Mitte spielte. Dort hatte sich Korb im Rücken von Handwerker weggeschlichen und stand frei vor dem Tor. Er musste nur einschieben. 

In der Pause reagierte Robert Klauß. Für den gänzlich unauffällig Erik Shuranov kam Manuel Schäffler, für Tom Krauß, der vor dem 1:0 sehr schlecht ausgesehen hatte, brachte er Lino Tempelmann. Es änderte am Spiel nichts. Der Club, der in der Viertelstunde vor der Pause nur noch 27 Prozent Ballbesitz gehabt hatte – nach 67 Prozent in der ersten halben Stunde, sah über weite Strecken der zweiten Halbzeit den Ball kaum mehr. Kiel dagegen bestimmte das Tempo, hatte mehr Angriffe und auch weiter gute Chancen. Reese enteilte Fischer, der ins Leere grätschte, auf der Außenbahn, gab flach in die Mitte zu Skrzybski, dessen erster Schuss von Hübner geblockt wurde und dessen zweiter Ball neben das Tor ging. Fünf Minuten später – Köpke war inzwischen für Dovedan gekommen – war die Kugel dagegen im Netz. Der eingewechselte Patrick Erras eröffnete den Angriff mit einem tiefen Ball auf Wriedt, der die Kugel auf die Außenbahn zu Reese prallen ließ. Der Kieler Linksaußen flankte in die Mitte zu Skrzybski, der Hübner mit seinem Körper fernhielt und den Ball zu Holtby prallen ließ. Der Ex-Nationalspieler nahm den Ball direkt mit dem Außenrist ab und setzte ihn direkt neben den Pfosten. 

Der Rest der Partie war dann weitgehend ein Austrudeln. Kiel hatte noch zwei Fernschüsse durch Neumann und Erras, beschränkte sich sonst aber weitgehend auf Ballkontrolle. Der Club stellte ab der 72. Minute auf Fünferreihe in der Defensive um: Mario Šuver kam für Mats Møller Dæhli in die Partie, rückte zwischen Hübner und Schindler, Enrico Valentini ersetzte Kilian Fischer als rechter Verteidiger. Der Club hatte in der Schlussviertelstunde dann sogar noch einige Gelegenheiten: Ein Schuss von Hübner nach einem Freistoß von Handwerker wurde geblockt, gleiches galt für einen Abschluss von Schleimer nach Tempodribbling von Handwerker auf links. Die größte Gelegenheit hatte allerdings Valentini. In der 82. Minute ließ Köpke Thesker aussteigen, dribbelte in den Strafraum und legte nach innen. Dort hatte sich Valentini gut gelöst, trat dann aber am Ball weitgehend vorbei, so dass der Ball am leeren Tor vorbei ging. Ein passendes Bild für die Nürnberger Offensivbemühungen in Kiel.

 

2. Daten und Fakten

Normalerweise zeigen die Grafiken hier Teilaspekte von beiden Teams auf. In dieser Analyse soll es aber vor allem um den FCN gehen, da dessen Leistung doch eine nähere Beleuchtung verdient, auch weil sie über weite Strecken wirklich nicht gut war. Dabei stechen einige Dinge besonders heraus:

Grafik 1 zeigt den völligen Einbruch des FCN nach der Pause anhand von mehreren Indikatoren. Man sieht einerseits, wie der Ballbesitz nach der 30. Minute ins Bodenlose fällt und ähnliches auch für die Anzahl der Angriffe pro Minute gilt. Gleichzeitig fiel die Präzision in den Zuspielen und die Zahl der langen Pässe stieg an, wobei hier sicherlich ein Zusammenhang zwischen den beiden Werten besteht. Besonders eindrücklich zeigen diese Kurven, warum Clubtrainer Robert Klauß mit der zweiten Halbzeit wirklich in keinem Maße zufrieden war. 

Grafiken 2 zeigt einen weiteren Grund für Unzufriedenheit bei Robert Klauß. Die Schusskarte des FCN ist komplett weiß. Es gibt keinen einzigen roten Punkt auf der Karte. Ein roter Punkt würde bedeuten, dass der Schuss aufs Tor kam und der Torwart eingreifen musste. Über 91 Minuten bekam der Club keinen einzigen derartigen Schuss auf die Reihe, selbst dann nicht, wenn der Abschluss im Fünfmeterraum war und das Tor leer. 

Grafiken 3 ist das letzte Puzzlestück. Das Passnetzwerk ist besonders dick zwischen Handwerker und Hübner und zwischen Hübner und Nürnberger. Damit sieht man einerseits die Linkslastigkeit des Spiels des FCN. Angesichts dessen, dass auf der anderen Seite mit Fabian Reese einer der gefährlichsten Außen der Liga lauerte, durchaus ein gangbarer Weg, auch weil man Korb als rechten Flügelverteidiger als defensive Schwachstelle ausmachen kann. Dadurch war Kilian Fischer deutlich weniger beteiligt als sonst. Man sieht aber auch, dass kein Pfeil zu Shuranov hin oder weg geht (zwei Pässe gespielt, vier empfangen) und auch Schäffler (sieben gespielt, neun empfangen) nur unwesentlich mehr involviert war. So gesehen sind die gerade einmal 17 Prozent Pässe im letzten Drittel auch nicht verwunderlich. Man kam einfach kaum in gefährliche Räume, wofür auch die gerade einmal vier in Tornähe angekommenen Pässe sprechen.

3. Die kurze Einzelkritik

  • Christian Mathenia (CU-Note: 4): Könnte möglicherweise beim dritten Gegentor schneller unten sein, allerdings war der Schuss auch relativ ansatzlos. An 0:1 und 0:2 schuldlos.
  • Kilian Fischer (CU-Note: 5): Etwas zu spät vor dem 0:1, schlechte Klärung vor dem 0:2, Grätsche ins Nichts vor Skrzybskis Chance nach 55 Minuten. Dazu durch die Linkslastigkeit des Aufbaus kaum eingebunden ins Spiel nach vorne. Kein guter Tag gegen einen starken Reese. Gewann nur vier von elf Defensivduellen
  • Florian Hübner (CU-Note: 4-): Vor dem 0:1 an der Mittellinie abgekocht, vor dem 0:3 von Skrzybski einfach in Schach gehalten. Sonst mit einigen guten Blocks, aber auch nicht überzeugend.
  • Christopher Schindler (CU-Note: 4): Wirkte leicht fahrig, verlor einige Bälle in der eigenen Hälfte, in den Duellen aber weitgehend in Ordnung. 
  • Tim Handwerker (CU-Note: 4): Nach vorne mit einigen guten Aktionen bis zur Pause, danach kaum mehr in Erscheinung getreten. Defensiv weniger gefordert, nicht immer souverän
  • Tom Krauß (CU-Note: 4-): Patzte vor dem 0:1, obwohl er Wriedt eigentlich gestellt hatte und ihm den Ball abgenommen hatte. Obwohl er zur Pause ausgewechselt wurde, gewann er die mehr Defensivzweikämpfe als sonst ein Clubspieler.
  • Fabian Nürnberger (CU-Note: 4-): Zweikampfschwach, blieb in vielen Duellen zweiter Sieger. Versuchte zu strukturieren, schaffte es aber eigentlich gar nicht.
  • Lukas Schleimer (CU-Note: 3-): Aktivposten im Offensivspiel des FCN, vor allem vor der Pause mit guten Aktionen und auch neu gewonnener Entscheidungsstärke. Nach der Pause nicht mehr so auffällig – wie alle Clubspieler. 
  • Mats Møller Dæhli (CU-Note: 4-): Wirkte nicht ganz fit. Hatte zwar immer noch seine guten Pässe in engen Räumen, kam aber kaum in die Tempoläufe und blieb so weitgehend harmlos.
  • Erik Shuranov (CU-Note: 6): Gänzlich ohne Bindung zum Spiel, wurde kaum angespielt und musste so zurecht in der Kabine bleiben.
  • Nikola Dovedan (CU-Note: 4-): Vergab mehrere gute Chancen in der Anfangsphase. War zumindest bemüht, sich durchzusetzen. Musste nach einer Stunde für Köpke weichen.
  • Lino Tempelmann (CU-Note: 4): Defensiv weitgehend stabil, aber auch nicht sonderlich gefordert, nachdem das Spiel ab der 60. Minute entschieden war. Passsicher, aber ohne Ideen.
  • Manuel Schäffler (CU-Note: 5): Etwas besser eingebunden als Shuranov. Gewann immerhin in 45 Minuten so viele Offensivzweikämpfe wie Shuranov führte (drei), setzte sich aber auch kaum durch und hatte keinen Abschluss.
  • Pascal Köpke (CU-Note: 4-): Eine sehenswerte Aktion vor Valentinis Großchance, sonst wenig auffällig, aber auch ohne große Fehler. 
  • Enrico Valentini (CU-Note: -): Vergab die größte Chance des Spiels. Spielte keinen Fehlpass und musste in keinen Zweikampf
  • Mario Šuver (CU-Note: -) Kam in der Schlussphase in die Dreierkette und machte nichts falsch.
Verlauf der expected Goals während des Spiels (Kiel in blau, Nürnberg in rot)

 

4. Fazit und Stimmen

Rückblende zur Pressekonferenz vor dem Spiel: “Kiel schlägt seit Marcel Rapp da ist, die meisten Flanken in der Liga, hat den fleißigsten Flankengeber, hat auch die meisten Tore nach Flanken, darunter waren aber nur sechs Kopfballtore. Wie stellt man sich in der Verteidigung auf so etwas ein, jenseits dessen, dass man wahrscheinlich den Außenspielern sagt, bitte keine Flanken zulassen?” wurde Robert Klauß da gefragt. Er antwortete: “Kiel hat einen sehr flügellastigen Angriffsfußball, sie sind ballsicher, bereiten es auch gut vor über den Flügel. Sie haben dann auch viel Personal im Strafraum vorne mit dabei, so dass sie dann auch sehr variabel sind in der Strafraumbesetzung. Darauf müssen wir uns schon einstellen. Da geht es natürlich auch darum, nicht nur das Offensichtliche zu verteidigen, also als Innenverteidiger gegen den Stürmer eng dran zu sein. Da geht es auch darum, Laufwege zu begleiten, gerade auch in den Strafraum hinein, in der Rückraumposition und auf den zweiten Pfosten, dass wir diese Wege mitbegleiten, dass wir da fleißig sind und mit hineinarbeiten in die eigene Box. Darum geht’s.” 

Rückblickend kann man also feststellen, dass die Gefahr, die von der Art, wie Kiel in der Offensive Fußball spielt, ausgeht, benannt und erkannt war. Gebannt wurde sie jedoch in der gesamten Partie nicht. Alle drei Tore fielen nach Flanken, alle drei Tore fielen nicht per Kopf. “Es ist mir unerklärlich, wie wir dieses Spiel hier heute bestritten haben,“ erläuterte der frustrierte Christian Mathenia nach der Partie deshalb auch und Fabian Nürnberger legte nach: “Die ersten 20 Minuten haben wir ganz ordentlichen Fußball gespielt, der aber überhaupt nichts gebracht hat. In der zweiten Halbzeit hat es sich so angefühlt, als ob wir kein einziges Mal den Ball hatten.”  Es waren dann doch knapp 40% Ballbesitz nach der Pause, mit der Einschätzung, dass der Fußball in der Anfangsphase nichts gebracht hat, trifft Fabian Nürnberger allerdings den Nagel auf den Kopf. Man kann die Einschätzung allerdings auf die kompletten 90 Minuten ausweiten. Ein Spiel mit elf Torschüssen, bei denen kein einziger aufs Tor kommt, kann kein besonders ertragreiches werden.

Robert Klauß (“Wir haben heute leider eine Chance liegenlassen, uns ein gutes Gefühl für die neue Saison zu holen.”) und Fabian Nürnberger (“Wir sollten dieses Spiel schnell vergessen, nächste Woche nochmal ein gutes Spiel abliefern und dann mit Schwung in die neue Saison reingehen.”) versuchten nach der Partie die Wichtigkeit des Saisonausklangs für die nächste Saison zu betonen. Auch wenn die Kausalität zwischen gutem Saisonabschluss und gutem Saisonstart relativ dünn ist – man denke beispielsweise an 2016/17, als der Club mit Niederlagen gegen Düsseldorf und Kaiserslautern die Saison beendete, dann aber mit zwei Siegen in die Saison 2017/18 startete und am Ende aufstieg – so scheint sich die Mannschaft oder zumindest ihr Trainer, dieses Ziel gesetzt zu haben. Umso unerklärlicher ist der Auftritt in Kiel dementsprechend und umso verärgerter war Robert Klauß nach der Partie auch.

Für den Saisonabschluss – und damit auch eine Chance auf eine Endplatzierung, die nicht am unteren Ende des Saisonziels liegt – bleibt dem Club am kommenden Sonntag noch die Partie gegen den FC Schalke 04. Der ist seit Samstagabend aufgestiegen und war in den letzten Stunden sicherlich vor allem mit Feiern beschäftigt. Dennoch geht es für die Königsblauen noch um eine Zweitligameisterschaft, während es für den Club eben “nur” um eine bessere Platzierung und ein gutes Gefühl geht. Angesichts dessen, wie Schalke in den letzten Wochen seit dem Trainerwechsel dominiert hat – sieben von acht Spielen gewonnen, ist klar, wer – allen Feierlichkeiten zum Trotz – am Sonntagnachmittag (15:30) Favorit ist. Womöglich ein schlechter Gegner, um sich selbst gute Laune zu holen. 

5. Die Kennzahlen

Kiel   Nürnberg
3 Tore 0
1,41/1,4/1,78 expected Goals (Wyscout/538/DFL) 1,45/1,7/0,95
1,82 Post Shot xG (Wyscout) 0,00
1,31 xG ohne Doppelchancen (Wyscout) 1,45
1,82 PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout) 0,00
13 Schüsse 11
7 Schüsse aufs Tor 0
9 Ecken 3
1 Freistöße 3
53 Ballbesitz zeitbasiert (in %) 47
53,6 Ballbesitz passbasiert (in %) 46,4
85 Passquote (in %) 87
12 Fouls 9
12,6 PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion) 14,8
5,8 Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes) 4,5
16,8 Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz) 16,3
15 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 12
00:17 Ballbesitzdauer (Ø) 00:14

*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

6. Die Notenübersicht

Spieler CU-Note Kicker nordbayern.de BILD WhoScored SofaScore
Christian Mathenia 4 4 4 3 6,5/10 6,9/10
Kilian Fischer 5 5 5,5 5 5,9/10 6,0/10
Christopher Schindler 4 4 4,5 4 6,0/10 6,4/10
Florian Hübner 4- 4 4 5 6,4/10 6,8/10
Tim Handwerker 4 3 4 4 7,1/10 7,3/10
Tom Krauß 4- 5 5 5 6,2/10 6,7/10
Fabian Nürnberger 4- 4 4 5 6,0/10 6,5/10
Lukas Schleimer 3- 4 3,5 4 6,7/10 5,9/10
Mats Møller Dæhli 4- 4,5 4,5 4 6,1/10 6,2/10
Nikola Dovedan 4- 5 5 5 5,7/10 6,1/10
Erik Shuranov 6 5 6 5 5,9/10 6,6/10
Manuel Schäffler 5 5 4,5 5 6,0/10 6,6/10
Lino Tempelmann 4 3,5 4 4 6,2/10 6,6/10
Pascal Köpke 4 4,5 3,5 3 6,2/10 6,8/10
Enrico Valentini 5 5,9/10 6,4/10
Mario Šuver 4 6,5/10 6,9/10
Durchschnitt 4,21 4,32 4,42 4,37 6,20/10 6,54/10

38 Gedanken zu „Schwach gegen Kieler Stärken – Analyse zum Spiel in Kiel

  • 09.05.2022 um 10:34
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    Die Luft ist raus, wohl auch Enttäuschung in den Köpfen, da man insgeheim wohl doch an den Aufstieg geglaubt hatte. Entsprechend schwach war die Leistung in Kiel. Dazu passend die Noten, sowohl in der Einzelkritik als auch im Mannschaftsdurchschnitt. Ein Spiel zum Vergessen und genau das sollte mit diesem Match ohne große Bedeutung auch passieren.

  • 09.05.2022 um 10:58
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    Die Luft ist z. B. auch bei Paderborn raus und trotzdem wollen die noch .
    Keine Einstellung obwohl der Trainer sagt wie wichtig die letzten Spiele für das Gefühl zum Start in 22/23 ist.
    Viele Fragezeichen sind da in meinem Schädel.

    • 09.05.2022 um 11:49
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      Finde man muss aufpassen, tatsächlich „nicht wollen“ zu unterstellen. Es war ja doch in den ersten 20 Minuten so, dass da erkennbar war, dass da ein Wollen da war. Nur war dann eben nach dem Gegentor und ein paar verballerten Chancen die Luft raus und ich glaube das trifft auch eher das, was das Problem in diesen Spätphasen oft ist.

      Man zieht im Duell eben dann eher mal zurück, weil es ja sportlich um nichts mehr geht und sich nicht wehtun will. Ein Aufbäumen ist dann eben auch nicht mehr drin, es sei denn irgendwie fällt die Kugel rein. Paderborn ist halt einfach in Führung gegangen. In den Spielen, wo am Wochenende die Saison für beide Teams gelaufen war (Kiel-Nürnberg, Paderborn-Sandhausen, Ingolstadt-Rostock), war’s so, dass da kein Aufbäumen war, wenn einer in Rückstand war, und in Ingolstadt hatten sogar beide einfach nix zu bieten offensiv.

    • 09.05.2022 um 12:21
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      Bin da anderer Meinung, @Florian. Natürlich wollten sie gewinnen. Aber man war nicht wirklich bei der Sache. Es war ihnen nicht wirklich wichtig, etwas zu reißen gestern.

      Der schon längst gerettete VfL Bochum. Da war viel Spaß und Leidenschaft zu sehen am Freitag im Spiel gegen Arminia Bielefeld, für die es um alles ging. Doch Bochum hatte Bock. Und gewann. Verdientermaßen.

      Die Vermutung, dass die Mannschaft bestens gebrieft war, was die Flankenqualität von Kiel anbelangt, aber nichts davon umgesetzt wurde, ist doch auch irgendwie bezeichnend. Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus.

      Es ist dumm, wenn man 4 Gegentore durch Ecken kassiert. Und es ist mutlos, wenn man sich im Spiel der letzten Chance zu defensiv zeigt. Aber alles verzeihbar. Doch dieses Abschenken von Pflichtspielen, in denen es noch um viel TV-Geld geht, ist sehr ärgerlich und unprofessionell, find ich.

      Wir erinnern uns an das letzte Spiel daheim gegen Düsseldorf in der letzten Aufstiegssaison. Das war ebenso ärgerlich. Und hat vielen die Feierlaune vermießt. Es hat sich wirklich viel im und um den Club zum Guten verändert, seitdem Dieter Hecking den Laden schmeißt – aber in dieser Hinsicht immer noch der gleiche Mist.

      Das hat auch was mit Corporate Behaviour zu tun, um mal in BWL-Sprech abzudriften. Weiß nicht, wie ich es sonst ausdrücken soll. Das ist Profi-Fußball. Und auch wenn ein zusätzliches TV-Geld von ca. 1 Mio. Euro ein abstraktes Ziel zu sein scheint für die Köpfe der Spieler – dann muss ich es ihnen halt verklickern, wie wichtig es ist für das Vorankommen ihres Arbeitgebers.

      Mal ganz davon abgesehen, dass es scho eweng respektlos ist gegenüber den FCN-Fans, die schier durch die ganze Republik gefahren sind, um den Club an die Küste zu begleiten.

      • 09.05.2022 um 12:34
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        Mir geht’s um die Formulierung des Nicht-Wollens, ich bin per se da gar nicht in Opposition zu dem, was Du sagst, es fehlte natürlich der Zug und die letzte Konzentration.

        Ich glaube nur nicht, dass man diese TV-Tabelle – die ja noch dazu auch noch der Eventualität unterliegt, dass Kiel schlechter als 12 abschließen muss, damit sich was ändert, also nicht mal wirklich in der Hand der Clubspieler liegt – in irgendeiner Form als Motivation benutzen kann. Auch nicht in der Form, dass es für den Verein wichtig ist. Damit motiviert man Menschen. Mit emotionaler Verbundenheit zum Verein, aber keine Angestellten. Am Ende kauft der Verein von dem Geld ja genau den Spieler, der einen selber dann verdrängt.

        • 09.05.2022 um 13:23
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          Bei der Formulierung des Nicht-Wollens stimme ich Dir zu.

          Was die TV-Tabelle als Motivation anbelangt, hast Du Recht. Schon schwierig. Allerdings frage ich mich, ob man diese emotionale Verbundenheit nicht auch bei den Spielern herstellen kann. Insofern ist es aus meiner Sicht Sache der Vereinsführung. Leistungsklima und so.

          Na ja, es sei halt typisch Club. Es geht sportlich um nicht mehr viel, also schenkt er halt ab. Dies sei doch schon immer so gewesen. So der Tenor gestern nach dem Spiel auch in meinem Umfeld.

          Wie viele Millionen hat man über die Jahre verschenkt durch derartiges Larifari? Und wie lange müssen wir uns jetzt noch dieses verzweifelte Rufen nach einem Top-Torjäger anhören? 😉

          • 10.05.2022 um 00:44
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            Wie viele Millionen hat man über die Jahre verschenkt durch derartiges Larifari? Und wie lange müssen wir uns jetzt noch dieses verzweifelte Rufen nach einem Top-Torjäger anhören?

            Top Torjäger 🙂 made my day. ….

            Überhaupt mal einen “normalen” Torjäger (10+x) zu haben wäre schon schön. Burgstaller und Füllkrug waren die letzten, die diesem Attribut nahe gekommen sind, wieviele Jahre ist das schon her? Unsere Stürmer mal ganz separat betrachtet, haben wir die schlechtesten der kompletten 2. Liga. Unser bester Dovedan auf dem 24. Platz der Torjägerliste der 2. Liga mit 7 Törchen.

            Mir sind auch diese Ergebnisse wie gegen Ingolstadt oder jetzt in Kiel klar oder sagen wir erklärbar im Nachhinhein. Wir haben in keiner Kategorie Ausnahmespieler, hinten nicht, im Mittelfeld vielleicht einen MMD das wars dann schon im Mittelfeld, aber vorne auch nicht. Wir haben keinerlei herausragende Einzelkönner für die 2. Liga. Es funktioniert nur, wenn die Mannschaft geschlossen über den Teamgeist kommt. Fehlt der Spirit in einem Spiel oder ist die Mannschaft nicht geschlossen bei 100% geht man sang und klanglos unter, weil wir auch keine Spieler haben die mit Einzelaktionen etwas reißen können, wenns mal nicht so läuft.

            • 10.05.2022 um 01:31
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              Immer wieder diese verdammten Fakten, gell? Aber mit Deiner Behauptung, wir hätten nach Burgstaller und Füllkrug keine weiteren 10+× Torschützen in unseren Reihen gehabt, bist Du aber g’scheit auf dem Holzweg. Und zwar 3 Mal.

              Saison 17/18:
              Behrens 14 Treffer
              Ishak 12 Treffer

              Saison 20/21:
              Schäffler 10 Treffer

              Außerdem denke ich, dass wir mit Schindler, Tempelmann und MMD durchaus Speler in unseren Reihen haben, die an guten Tagen den Unterschied ausmachen können. Wenngleich ein 100prozentiger Einsatz immer vonnöten ist. Was aber schier für alle Mannschaften in dieser Einsatz betonten Liga gilt.

              Was uns fehlte, war oftmals noch die Balance. Und Nürnberger auf der Sechs ist aus meiner Sicht maximal eine Alternative, aber keine Lösung. Das war gegen Ingolstadt so. Und nun auch wieder in Kiel.

              • 10.05.2022 um 08:19
                Permalink

                Ishak war ein Half Season wonder, in allen weiteren Saisons die er hier war kam nix! .. Behrens ist kein Stürmer! Behrens hat das als Mittelfeldspieler ausgeglichen in der Rückrunde, sonst wären wir damals auch nicht aufgestiegen.
                Schäffler in der 1. Saison ging ein wenig was, seitdem indiskutabel leider, da hätte ich mir auch mehr erhofft.

                • 10.05.2022 um 09:22
                  Permalink

                  Fakt ist: Deine 10+× Behauptung ist falsch. Könntest Du ruhig mal zugeben. Macht doch nix. Jeder liegt doch mal daneben.

                  Ishak war kein One Hit Wonder. Er kam eben nur in dieser einen Saison richtig zur Geltung. Für 330.000 Euro aus Dänemark gekommen, war er ein richtig guter Transfer von Bornemann. So ein Transfer wäre jetzt gut. Denn Geld haben wir keins.

                  Schäffler harmonierte prima mit Lohkemper. Dann verletzte sich Lohkemper schwer. Klauß musste umstellen. Später hatte auch Schäffler immer wieder mit Verletztungen zu kämpfen. Unter dem Strich zu wenig, ja, aber man muss die Gründe dahinter sehen.

                  Behrens kam als Mittelfeld-Spieler unter anderem zur Geltung, weil Ishak Leute gebunden hat. Marek Mintal, unser Schützenkönig aus dem Mittelfeld, profitierte von Mittelstürmer Schroth, der selbst kein Torjäger war, aber trotzdem sehr wertvoll für die Mannschaft.

                  Baris Atik, der überragende Torjäger in Liga 3, spielt ebenfalls im Mittelfeld, kommt oftmals aus der Tiefe des Raums.

                  Fazit: Einen Stürmer nur nach seinen Toren zu beurteilen, ist vollkommen falsch. Man muss die Zusammenhänge sehen.
                  Nichts desto trotz brauchen wir jemanden, der zuverlässig trifft. Ob das jetzt ein nomineller Mittelfeld-Spieler ist wie einst unser Marek oder ein nomineller Stürmer, ist doch vollkommen wurscht.

                • 10.05.2022 um 10:15
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                  Lol … ja 12 ist gigantisch 🙂 …wieviel Jahre war Ishak bei uns? … ausser eine halbe Saison, kam da nichts mehr. Ich finde ihn ebenso eine Enttäuschung. weil so gegen Ende seiner Laufzeit auch viel Unlust sichtbar war. Mir geht es jetzt nicht ums Erbsen zählen sondern dem Inhalt der Aussage. Es ist auch völlig ok wenn du oder andere eine andere Meinung haben, hab damit kein Problem auch wenn es mich nicht überzeugt. Wir leben ja in einer Welt mit verschiedenen Meinungen. Vielleicht finden wir für nächste Saison ja unseren Burgstaller oder Ciric reloaded, vielleicht Daferner .. who knows

                • 10.05.2022 um 10:31
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                  Alles gut, @Juwe.

                  Sei mir ned bös, aber ich hab den starken Eindruck, als würdest Du einen Großteil der Club-Spiele gar nicht oder nur nebenher schauen.

                  Denn wenn Du die Spiele regelmäßig sehen würdest, dann würdest Du Spieler nicht nur nach einer statistischen Zahl bewerten, sondern Du würdest auch die Zusammenhänge sehen.

                • 10.05.2022 um 17:31
                  Permalink

                  Ich schaue die Spiele sogar gemeinsam mit Beglubb TV an oder anderen Fans, sei mir ned bös aber du redest echt quark nur weil dir meine Meinung nicht gefällt, ausser geseier ist das wenig fundiertes.

                  Ich versuchs mit dir nochmal sachlich ok? … Ishak deine 10+2 Wunderstürmer ist genau einer der Spieler von denen nach dem Aufstieg Bornemann gehofft dass sie den nächsten Schritt in der 1. Liga machen der nicht kam, dass die jungen Spieler den Schritt machen in der 1. Liga war der Kern seines Konzeptes. Ishak ein Musterbeispiel Stürmer wo so gut wie nix kam nach dem Half Season Wonder in der 2. Liga.

                • 10.05.2022 um 18:00
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                  Zurück zum Thema.

                  Du hast behauptet, es habe nach Burgstaller und Füllkrug keine 10+× Torschützen mehr gegeben. Das ist völliger Unfug.

                  Neben Behrens und Schäffler war auch Ishak ein 10+× Torschütze. Somit hat er Deine von Dir selbst vorgegebene Maßgabe erfüllt!

                  Und jetzt redest Du einen Mann schlecht, der Deine eigene Maßgabe erfüllt hat? Wie bist Du denn unterwegs? 😉

                • 10.05.2022 um 18:16
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                  Das kleine Wörtchen “konstant” hätte den Disput lösen können 😉

                • 10.05.2022 um 18:24
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                  …oder mal kurz googeln, bevor man diese haltlose Behauptung vom Stapel lässt und auf 15+× erhöhen.

                • 10.05.2022 um 23:27
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                  15+x 10 + x das ist hier nicht die Frage sondern das wir seit mittlerweile mehreren Saisons keinen konstanten Stürmer mehr haben, keine Knipser mehr haben und ich bleibe auch gerne dabei seit den Zeiten von Burgstaller und Füllkrug und das ist jetzt schon ziemlich lange. Diese Saison auf dem Papier Schäffler und Shuranov sieht für Zweitligaverhältnisse richtig gut aus, aber von beiden kam nichts, nichts erwähnenswertes. Beide enttäuschend. Und diese Entwicklung verstehe ich sportlich betrachtet einfach nicht. Und exklusiv für dich Fränki zum wiederholten mal. Behrens ist KEIN Stürmer, sondern er half eine Stürmermisere auszugleichen in der Aufsteigssaison, weil Ishak eine klasse Vorrunde gespielt hat, in der Rückrunde aber nichts mehr kam

                • 11.05.2022 um 00:02
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                  Kannst Du Dich noch erinnern, warum Ishak in der Rückrunde nicht mehr so erfolgreich war? Nein? Dann sag ich es Dir:

                  Ishak war bis dato mit 12 Treffern der beste Torjäger der Liga! Dann aber zog er sich einen Riss des Innenbandes im Knie zu. Und er fiel wochenlang aus. Kannst Du Dich wirklich nicht mehr erinnern? Etzerdla komm’.

                  Du musst die Hintergründe hinter den nackten Zahlen sehen. Alles andere ist nicht seriös.

                  Nachdem @Optimist Dir den Steilpass gegeben hat, schreibst Du urplötzlich von “konstant” treffenden Stürmern. Jetzt ist das richtig. Jetzt hast Du Dich korrigiert – passt jetzt.

                • 11.05.2022 um 11:29
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                  Natürlich weiß ich dass er in der Winterpaus verletzt war, aber danach kam “jahrelang” nichts mehr eigentlich nie mehr und er war noch lange hier.

        • 09.05.2022 um 14:30
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          Wer hat denn von Nicht-Wollen geschrieben?

  • 09.05.2022 um 12:24
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    Ich glaube auch, hätte Handwerker nicht zu tief geflankt, so dass Dovedan springen hätte müssen, dann hätte er den Ball auch versenkt und wir hätten das Ding nach Hause geschaukelt. Großes Aufbäumen nach Rückstand hätte ich auch von Kiel nicht erwartet, aber wenn es läuft, kostet man es natürlich aus.

  • 09.05.2022 um 12:25
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    Kann nicht so ganz verstehen, warum Krauß und Dovedan da in der Startelf standen. Seit klar ist, dass diese Saison nach oben nichts mehr geht, muss man doch zu 100% an die kommende Saison denken. Und da spielen diese beiden nun mal (im Fall von Dovedan glücklicherweise) keine Rolle mehr (Borkowski auf die Bank macht auch keinen Sinn).
    Während der Woche wurde der Perspektivkader vorgestellt und dann gibt man den sehr starken Offensivspielern aus der U19 keine Chance. Da kann man die Jungs schon mal reinschmeißen.

  • 09.05.2022 um 16:11
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    Wieso geht Dynamo noch intensiv in die Zweikämpfe mit folgender Rudelbildung und wird mit Ausgleich beim KSC belohnt statt für die Relegation gegen den FCK kein Verletzungsrisiko einzugehen obwohl Platz 16 sicher ist.
    Wieso geht der FCN nicht in Durchgang 2 um zu zeigen wie gut man spielen kann und hält voll dagegen ?Habe von Taktik keine Ahnung aber es gab in den letzten 3 Jahren in Liga 2 leider einige Matche wo man
    die Grundtugenden nicht abgerufen hat und wenn des sogar in dieser befriedigenden Spielzeit am 21. und 33. Spieltag passiert ist es sehr schlecht.

    • 09.05.2022 um 17:39
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      Das Team hat nächste Saison viele Gelegenheiten zu beweisen, dass es dies besser kann. Und dank solcher Auftritte wie gegen Kiel plus zwangsweise finanzieller Bescheidenheit zählt der Club sicher nicht zu den Aufstiegsfavoriten. Ohne Druck kann man so Platz 3 ansteuern.

    • 09.05.2022 um 19:54
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      Ja, das sehe ich genauso kritisch, wie Du. Das zieht sich doch schon die ganze Saison durch. Unserer Mannschaft fehlte es immer wieder an Moral und an der Einstellung immer dann, wenn es nicht gut lief. Vielleicht fehlt da ein sogenannter “emotional Leader”? Jemand der auf dem Platz die phlegmatisch werdenden Kollegen mitreissen kann? Keine Ahnung, ich erwarte das aber nächstes Jahr hier eine Besserung eintritt.

  • 09.05.2022 um 20:23
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    Ein Club der nicht gegen die direkten Absteiger 7 Punkte verschenkt wäre jetzt selbst nach einer unnötigen Niederlage in Kiel Dritter.

    • 10.05.2022 um 07:33
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      Das ist halt 2. Liga, die Leistungsdichte das, was sie von der Investoren-PR-Liga eine Etage höher unterscheidet. Spannung, weil wirklich noch jeder gegen jeden punkten kann. Der Club ist beileibe nicht das einzige Team, das gegen die unten stehenden schlecht aussah.

      • 11.05.2022 um 10:39
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        Das Gemeine ist halt, dass die meisten Teams dann doch gut ausgeschaut haben gegen die da unten. Sonst stünden diese ja da nicht..

  • 10.05.2022 um 10:17
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    Bei all dem Nachdenken über einen 10+x Stürmer würde ich mir wünschen, dass unser offensives Personal auch regelmäßig spielen darf.

    Diese Saison war das ein fröhliches Weichselspiel.
    Und ein Schäffler z.B. hatte sicher keinen Vertrauensvorschuss.

    So generiert man auch schwer einen 10+x Kandidaten.

    Zutrauen würde ich das nächste Saison von den aktuellen Spielern allen, die da wären:
    Shuranov, Schäffler, Köpke.

    Bin gespannt, ob Burgstaller wirklich ein Thema wird.

    Und unsere Stärke, gerade zu Beginn der Saison, war unsere Abwehr!!
    Wir waren lange ungeschlagen. Diese Stabilität war sicher nicht nur glücklich und ging im Laufe der Saison komplett flöten.

    Ich betrachte die kommende Saison mittlerweile mit Sorge und bin sehr gespannt auf die Weiterentwicklung im Kader, der Spieler und des Trainers.

    • 10.05.2022 um 15:50
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      Wieviel mehr Vorschuss kann man denn bei Schäffler erwarten? Wann hat er denn das letzte Mal austrainiert gewirkt, wann seine letzte ordentliche Leitung gebracht? Das war in seinen ersten 10 Spielen vor seiner Verletzung. Es war doch nicht der Plan von Klauss möglichst viel zu rotieren, sondern eine Konsequenz der dauerhaft schlechten Performance von Schäffler, Shuranov und auch Köpke. Alleine deshalb hat sich ein Dovedan zeitweise quasi von selbst aufgestellt.

      • 10.05.2022 um 16:47
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        Schäffler fehlt es anscheinend am echten Willen, seine Leistungsgrenze zu erreichen. Er sollte sich ein Vorbild an Ronaldo nehmen, der oft als erster am Trainingsplatz erscheint und als letzter geht. Die Fähigkeiten wären da, es fehlt anscheinend nur der Wille. Und ich glaube auch, dass er bei weitem nicht austrainiert ist, wie es bei einem Profi der Fall sein sollte.

        • 11.05.2022 um 09:38
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          Zitat Teo: “Zutrauen würde ich das nächste Saison von den aktuellen Spielern allen, die da wären:
          Shuranov, Schäffler, Köpke.”

          Besong und Lohkemper sind auch noch da, wie viele Mittelstürmer braucht man in der 2. Liga?

          • 11.05.2022 um 10:24
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            Lohkemper und Köpke (mit Abstrichen auch Besong) sind schon keine klassischen Mittelstürmer, sondern eher bewegliche zweite Stürmer neben einem Mittelstürmer. Also wenn man klassisch 4-4-2 spielt braucht man den Typ und eben auch eine Art Vollstrecker wie idealerweise Schäffler, Shuranov. Burgstaller wäre dahingehend halt ideal, weil er sowohl die eine als auch die andere Rolle spielen könnte.

          • 11.05.2022 um 11:32
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            Besong und Lohkemper sind auch noch da, wie viele Mittelstürmer braucht man in der 2. Liga?

            Es reichen 2 die auch treffen 🙂 .. meine Hoffnung ruht auf Besong sofern seine Körper die Belastung hält auf Dauer und ob es mit Daferner klappt, ob an den Gerüchten Burgstaller zurückzuholen wirklich etwas dran ist, keine Ahnung. Burgstaller wäre ideal in der Kategorie alt aber gut.

            Ich bin sicher Hecking arbeitet emsig hinter den Kulissen, die wissen auch genau wo es gefehlt hat diese Saison nur gehen sie damit nicht nach außen, weil sie sonst ja die eigene Arbeit und Verhandlungen gefährden.

          • 11.05.2022 um 11:38
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            Wenn man sieht, wann Besong und Lohkemper die letzten Spiele auf Profi-Niveau hatten – bei Besong muss man sowieso erst einmal sehen, ob das selbst in Bestform sein Level ist – kann man sich ausrechnen, dass v.a .Lohkemper zumindest in der Vorrunde kein Kaderkandidat sein wird. Daneben ist er auch grundsätzlich nicht der Goalgetter, den wir dringend brauchen.

          • 11.05.2022 um 11:43
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            Terodde hat 29 also knapp 30 Tore diese Saison das klingt schöner. (30. macht er am We gegen uns) Ich wünsche mir, ja ich fordere sogar, daß wir endlich seit Jahren mal wieder einen Stürmer haben, der 15 Tore oder mehr macht, das ist doch nicht zuviel verlangt 🙂 Also wenigstens einen halben Terodde

            • 11.05.2022 um 11:48
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              Vielleicht mal auf Ebay Kleinanzeigen announcieren unter “Dienstleistung suchen”

  • 10.05.2022 um 16:43
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    Ich denke schon, dass die Möglichkeit, dass Burgstaller nach Nürnberg zurückkehrt gegeben ist. Schließlich hat er mit St. Pauli den Aufstieg verpasst. Von Nürnberg nach Österreich in seine Heimat ist nur ein Katzensprung auf der Autobahn und das wäre ein Grund, sich für uns zu entscheiden. Und er weiß, dass der Club nächstes Jahr auch sicher aufsteigen will, was ein weiterer Grund wäre. Die Chancen scheinen schon recht gut zu sein. Er ist schließlich trotz seines Alters ein Torgarant, den wir dringend brauchen.

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