Club verpflichtet Manuel Wintzheimer

Der 23-jährige Offensivspieler kommt ablösefrei vom HSV.

Sportvorstand Dieter Hecking kennt den neuen Offensivspieler von seiner Zeit als Cheftrainer beim HSV. Der gebürtige Unterfranke stand seit 2018 bei den Rothosen unter Vertrag. Wirklich durchsetzen konnte Wintzheimer in den vier Jahren dort jedoch nicht. Auch wenn er meist Teil der Kaders war, blieben die Einsatzzeiten meist begrenzt, in der altuellen Saison wurde Wintzheimer 23-mal eingewechselt. In Heckings Zeit als Chefcoach wurde der bei Fürth und Bayern München ausgebildete Angreifer zum VfL Bochum verliehen. Auch dort agierte Wintzheimer mehrheitlich als Ergänzungsspieler.

Einen Namen hatte sich Wintzheimer vor allem in der Jugend des FC Bayern gemacht. Sowohl in U17 als auch U19 erzielte er viele Tore in der Bundesliga. Beobachter attestierten ihm jedoch vor allem auf Grund seiner Physis Vorteile gegenüber den Altersgenossen, so dass er sich hier oft allein deshalb durchsetzen konnte. Im Herrenbereich fehlte Wintzheimer dieser physische Vorteil, so dass die Anzahl seiner Tore deutlich sank. Das hing aber auch damit zusammen, dass Wintzheimer auf Grund der Konkurrenz im Sturmzentrum oft auf die Außenbahn ausweichen musste. In der Saison 2020/21 kam Wintzheimer so – trotz nur etwa 1500 Einsatzminuten – auf eine zweistellige Anzahl an Vorlagen (je nach Zählung 10 bis 13).

Durch seinen Einsatz auf den Außenbahnen und die Hamburger Spielanlage ist Wintzheimer in abgelaufenen Saison – allerdings immer unter dem Vorbehalt, dass er nur knapp 700 Minuten auf dem Platz stand, was die Aussagekraft der Daten einschränkt – der Angreifer mit drittmeisten Flanken und den siebtmeisten Dribblings pro 90 Minuten in der Liga. Seine Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins sind tatsächlich bemerkenswert (siehe Grafik 1), gerade im Duelle gegen die Rechtsverteidiger setzte sich Wintzheimer auf der linken Außenbahn oft durch. Im Abschluss ist Wintzheimer dagegen deutlich schwächer (siehe Grafik 2), wobei ihn auszeichnet, dass er beidfüßig abschließen kann.

Betrachtet man sein Profil im Aufbauspiel (siehe Grafik 3), so fällt auf, dass er ein Spieler ist, der – auch bedingt durch das dominante Spielsystem des HSV – den Ball oft in den Strafraum bringt und das auf unterschiedliche Art und Weise. Genau hier lag in der abgelaufenen Saison eine Schwäche des FCN, die mit dem Transfer des ehemaligen U21-Nationalspielers angegangen wird. So ist es auch wichtig festzuhalten, dass Wintzheimer nicht der klassische Vollstrecker ist, der das “Knipserproblem” des FCN lösen kann, sondern eher ein Spieler, der als zweite Spitze oder Außenbahnspieler das “Zulieferproblem” des Clubs lindern kann.

58 Gedanken zu „Club verpflichtet Manuel Wintzheimer

  • MW wäre mir jetzt nicht als logischer Neuzugang eingefallen, wenn ich an das Anpeilen der Aufstiegsplätze nächste Saison denke. Aber Hecking kennt ihn und ahnt daher das Potenzial, das Klauß und sein Team zu Tage fördern müssen. Bisher den Sprung zum Stammspieler nicht geschafft, aber genug Qualität für den endgültigen Durchbruch. Angesichts unserer finanziellen Situation letztlich doch ein logischer Transfer.

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  • Also für mich kommt Wintzheimer der Stellenbeschreibung von Dovedan, der uns ja verläßt, recht nahe. Er ist zwar nicht der erhoffte Knipser, der uns einfach fehlt aber jemand, der mit seinen Dribblings Räume öffnen kann und hilft hinter die Kette zu kommen. Also eher ein Dosenöffner oder Assistant als ein Knipser. Man weiß nie wie sich ein junger Spieler weiter entwickelt, aber ich finde die Verpflichtung gut. Zudem Hecking kennt ihn gut daher vertraue ich voll auf seine Einschätzung.

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  • Eher ein Zulieferer als ein Knipser mit guter Assist-Quote. Das kann der eigentliche Zugang auf der 9 aber wohl noch nicht sein. Aber ablösefrei, jung und entwicklungsfähig – gute Voraussetzungen!

    @Florian: die Grafiken öffnen sich noch nicht…

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  • – Würde eher eine Parallele zu Lohkemper sehen. Falls Felix fit wird, wirbeln wir die Liga durcheinander. Die neue Flügelzange mit Loh und Wintz. Die Lieferkette steht. Und das Knipsen wird wieder zur Schäffsache. 😉

    – Laut Medienberichten waren auch der 1. FC Heidenheim und die Lilien scharf auf Wintzheimer. Vielen Dank für die Blumen – Manuel kommt heim nach Franken und geht zum Club.

    – Apropos Franken. Besser gesagt Unterfranken. Mit Wintzheimer (geboren in Arnstein), Geis (Schweinfurt), Latteier (Kitzingen) und Fischer (Miltenberg) sind aktuell vier geborene Unterfranken im Kader des 1. FC Nürnberg.

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      • Pascal Köpke wurde zwar in Hanau geboren. Aber Pascal ist ohne Zweifel auch ein Nürnberger Bub. Punkt. Aus. Fertig. Äpfel.

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        • Und dann noch Nürnberger – der heißt zwar nur so, aber er ist definitiv ein Nürnberger! 😀

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          • Und schwuppdiwupp ist die Euphorie wieder da. So als hätte es 4 Gegentore allesamt nach Ecken nie gegeben. 😉

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    • Flügelspieler sind halt (leider) beide nicht…

      Ich persönlich bin ja ein Verfechter des 4-3-3, auch in Zeiten, in denen die Dreierkette wieder modern wird, darum bin ich halt nicht so happy mit einem Kader in dem alle nur durch die Mitte kommen wollen/können.

      Mit Handwerker und Wekesser könnte uns nächstes Jahr auf ein 3-5-2 drohen, was ich relativ katastrophal finden würde, weil ich Handwerker defensiv zu schwach für die Innenverteidigung halte (Positionierung, Kopfball), Schindler/Hübner und Sörensen im Spielaufbau aber für zu schwach halte um das Spiel ordentlich aufzubauen…

      Sollten wir ernsthaft um den Aufstieg mitspielen wollen, würde es meinem Selbstverständnis entsprechen, dass man mit einer gefestigteren Formation und Besetzung spielt und sich auf die eigenen Stärken fokussiert, anstatt mit übertriebener taktischer Flexibilität zu versuchen ausschließlich das Spiel des Gegners zu verhindern.

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      • Mit Shawn Blum und Wekesser haben wir doch schon 2 Flügelspieler dazugeholt. Wintzheimer scheint mir eher der Dovedan-Ersatz zu sein.

        Aber ich finde auch, dass generell ein fehlender Flügelspieler ein großes Problem der vergangenen Saison war, das uns mancher Option beraubt hat.

        Ich glaube, dass wir im Sinne der Weiterentwicklung nicht auf Verhinderung aus sein werden, sondern mit Hilfe taktischer Varianten optimale Dominanz ausüben wollen. Wir werden uns selbst als Favoriten sehen, da verbietet sich eigentlich ein reaktiver Ansatz, weil wir das wohl überwiegend von den Gegnern sehen werden.

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  • Mal ein etwas anderes Thema obwohl der HSV sportlich schon tot war, spielen sie die Relegation gegen Berlin, ich kann mich da schwer entscheiden 🙂 Ist ja in Folge für uns nicht irrelevant gegen wen wir nächste Saison spielen.. wer von beiden glaubt ihr macht es?

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    • Tippe darauf, dass die Relegation mit einem Platzsturm endet. Mittlerweile ja auch Sitte wie die unseligen Bierduschen – mit Lebensmitteln spielt man nicht.

      Und ich tippe darauf, dass dieser Platzsturm in Hamburg stattfindet. Trotz Magath. Trotz Windhorst. Trotz besserer Einzelspieler. Der HSV hat die bessere Mannschaft und die aus meiner Sicht bessere Spielanlage.

      Was jetzt für uns besser wäre? Hm. Schwierig zu sagen. Beide Vereine neigen im Falle einer Enttäuschung zum wiederholten Grobschnitt. Vielleicht wäre sogar Hertha besser für uns. Keine Ahnung, wie viel noch übrig ist von den 275 Windhorst-Millionen.

      Nicht so gut wäre es für uns, wenn der HSV es nicht schafft – aber trotzdem mit Boldt und Walter weitermacht. Aber so oder so – mit einem Verein, der uns in Sachen Liquidität überlegen ist, müssen wir leben nächste Saison.

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    • Gönne beiden die 2. Liga :). Der HSV setzt sich knapp durch. Hertha überschwemmt daraufhin die 2. Liga mit Geld, dass ihr Investordarsteller eigentlich gar nicht hat und steigt als Tabellenerster auf.

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    • Klingt für mich nach superenger Relegation, 0:0 und 1:1. Und einem Magath, der seinen Spielern sagt, “wir verteidigen so hart und konsequent, bis sich einer übergibt, der wird dann rausgenommen, dann verteidigen wir so hart und konsequent, bis..”
      Gefühl sagt: HSV setzt sich durch und sei es im Elfmeterschießen.

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  • Florian, danke für die Analyse dieses Transfers, denn das hat mir schon mal sehr aus einer gewissen Rätselhaftigkeit herausgeholfen und die Optionen in Sachen Wintzheimer für das Clubspiel aufgezeigt.

    @Juwe, die Frage, ob Hertha oder HSV „besser“ für uns wäre ist im Moment kaum zu beantworten. Hier in Berlin will keiner wahrhaben, dass nächste Saison nur noch der Osten der Stadt erstklassig sein soll und es ist angesichts der Windhorst-Millionen kaum vorstellbar, was passiert, sollte Hertha BSC wirklich absteigen.
    Jedenfalls muss man neben den klassischen Erstligaabsteigern, die mit Fürth und Bielefeld diesmal nicht gar so ambitioniert klingen wie in den Vorjahren, sicherlich konstatieren, dass nicht nur Martin Kind in Hannover all-in geht, sondern sich diesmal deutlich mehr Vereine vorzustellen in der Lage sein dürften, ganz oben mitspielen zu können.

    Als Club kann man da nur den Fokus auf sich selbst richten und versuchen, die Klauß‘sche Fußballspielidee weiterzuentwickeln und jeden Spieler weiterhin individuell zu verbessern und ins System zu integrieren. Kinds etwas irrwitzig anmutende Shoppingtour können wir ja ebensowenig beeinflussen wie die Form der Absteiger.

    Aber ich tippe auf einen Verbleib des HSV in Liga Zwo. Die Spielanlage des HSV kommt der Hertha eher entgegen, das wird man vermutlich besonders im Rückspiel in Hamburg sehen.

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    • Wobei mir “Kinds irrwitzige Shoppingtour” sehr gut und von langer Hand vorbereitet vorkommt, sowohl was die Abgänge als auch die Zugänge betrifft und dann kommt mit Leitl ein besserer Trainer dazu. Vielleicht sind dieses Mal weniger die Absteiger Konkurrenz um die Aufstiegsplätze sondern 2. Ligisten, die ihre Hausaufgaben machen. Ich vermute da z.B. Hannover und Düsseldorf werden andere Rollen spielen. wie die Saisons davor. Und ein euphorisierter Drittligameister aus Magdeburg könnte wenigstens in der ersten Saisonhälfte auch eine gute Rolle spielen.
      Es zeichnet sich schon wieder ab, daß auch nächste Saison die 2. Liga mehr Spannung und Wettbewerb liefern wird, als die erste.

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        • Der Brazzo arbeitet aber in den letzten Jahren hart daran, dass das nicht so bleibt… 😉

          Generell: Der HSV weiß inzwischen was er kann und wie er spielen will, wenn die nicht aufsteigen, sind sie nächstes Jahr für mich der Top-Favorit. Spielerisch war das auch heuer die beste Mannschaft der Liga.

          Berlin hätte einen Totalumbruch, hat bis jetzt sicher kaum etwas geplant und würde sicher lange brauchen bis alle Entscheidungen klar sind und der Kader steht, und das in einer Saison die WM-bedingt früh beginnt. Eigentlich ein Rezept dafür, den Start in Liga 2 so richtig zu verkacken.

          Also wenn ich mir für uns was wünschen dürfte, wäre das ein Abstieg der Hertha.

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          • …schon allein aus Genugtuung darüber, dass das “Geldsack-Modell” krachend gescheitert wäre 😉

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            • Ich glaube bei dieser Relegation, da ist richtig Zunder drin, wenn zwei, die einen absoluten Erstligaanspruch haben, aufeinander krachen, sammt ihren riesen Fangemeinden. Ich würde da auch kein Schiedsrichter sein wollen. Da kann man sich als Clubfan bequem zurücklehnen mit einer Tüte Popcorn .. Here I am, entertain me!

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          • Ohne Zweifel wäre Hertha auch in Liga 2 nah am Verkacken gebaut. Der Vertrag von Bobic soll auch bei Abstieg gelten. Ob er weitermachen dürfte? Fraglich. Den Hertha-Helden Dardei duldete er nur, Korkut war ein Flop und Magath ist ein Akt der Verzweiflung.

            Und alles nur, weil er von Kovac Körbe kassierte. Kovac könnte ohne Zweifel etwas bewirken bei Hertha. Er arbeitete kongenial mit Bobic beim heutigen Europacup-Finalisten zsammen. Er ist ein im Wedding geborener Berliner, hat somit Kredit in der Kurve.

            Aber ohne Kovac, der natürlich auch sportlich bessere Optionen haben dürfte, wäre Hertha wohl weiterhin nah am Verkacken gebaut.

            Ich muss mich übrigens korrigieren. Windhorst pustete laut Medien nicht 275, sondern 375 Millionen in den “Big City Club”. Aber 100 Mio. rauf oder runter – wurscht. Das ist wirklich beispiellos in Sachen Geldverbrennen. HaHoHe, Euer Klinsi.

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            • Mit den 375 Windhorst Millionen dazu alle anderen Einnahmen TV Gelder, Werbung usw. hat Hertha grob eine halbe Milliarde in die Luft geblasen ohne auch nur den geringsten Erfolg im Gegenteil sogar mit expliziten Misserfolg.

              Als Windhorst nicht allzulange her eine Auflistung wollte wohin sein Geld geflossen ist kam ja von Hertha so quasi das gehe ihn nichts an. 🙂 also da waren Stümper auf beiden Seiten am Werk, Windhorst finde ich kann man die wenigsten Vorwürfe machen, das geht eher so in die Gegenbauer Richtung, der schon sehr eigenartig ist. Klinsi hatte scheinbar mit allem Recht was er sagte nur eben kommunikations technisch etwas ungeschickt.
              Meine Symphatien neigen sich daher eher zum HSV wo man das Gefühl hat sie haben ihre Lektion gelernt in den Jahren in der 2. Liga und haben sich die Chance mit einem beeindruckenden Saison Endspurt verdient.

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  • Schön wäre F³

    Frankfurt
    Freiburg
    Freie Hanseaten

    Die ersten beiden sind selbsterklärend.
    Und Hamburg war die spieldominanteste Mannschaft der Liga. Die lassen Hertha keine Chance. Und ich bin mir zudem sicher, dass sie weniger Probleme in Liga 1 haben werden wie Schalke und Bremen…

    … Und der Club?
    Platz 2 – 5 wäre eine konsequente Zielweiterentwicklung…

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  • Hört sich für mich auch ganz gut an, der kommt bestimmt nicht mit einem übersteigerten Selbstwert daher wie manch anderer Spieler bei dem es Hack(t) oder die man am liebsten nach Sabirien schicken würde.

    Und noch so ein Flacher:
    Ist bei Alessandro jetzt die erste Liga ausgeSchöpft ?

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  • (16+21)//(20+24)//(27+24)//(X+Y)

    A=(16+21)=37
    B=(20+24)=44
    C=(27+24)=51
    Z=(X+Y)

    Aus
    A+7=B
    und
    B+7=C
    folgt
    C+7=Z

    Z=51+7=58

    Ob das reicht…?

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      • Andererseits:
        Der Börsenzyklus des Clubs sieht doch schon ein wenig nach Bärenmarkt aus, der Zenit scheint eher überschritten…

        Antwort
        • Ich weiß nicht, ob dem so viel Bedeutung bei zumessen ist. Schließlich war das es das surreale Spiel gegen Sandhausen, dass dann irgendwie den Stecker gezogen hat. Schon mit einem Sieg in Sandhausen hätten wir zwei ausgeglichene Halbzeit gespielt.

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          • Schon? (Übrigens war das Spiel zu Hause)
            Wohl kaum – dein singulärer Blick blendet das mehrfache Unvermögen aus, die greifbaren Punkte einzutüten…
            … Die Leistungskurve geht steil nach unten, das wird kein Selbstläufer.
            Aber: wir sind ja optimistisch. 🙂
            Nur Schönreden sollte man den erkennbaren Leistungsabfall in den letzten 8 Spielen nicht.

            Antwort
            • Oh, Mist, mein Post ist ja gleich mehrfach fehlerhaft!

              Naja, ein hastiges Handy-Diktat unter Zeitdruck erfüllt dann nicht alle Kriterien der Qualitätssicherung 😀

              Was ich sagen wollte – und dabei geht es keineswegs um “Schönreden”:

              Mit dem Spiel, das wir eigentlich leistungsgerecht (Abwehr ausgeklammert) 3:1 gewinnen hätten müssen, wären Hin- und Rückrunde ja schon punktgleich gewesen. Den nachfolgenden Spannungs- und Leistungsabfall verbuche ich dann allerdings nicht mehr unter “Leistungsvermögen”, sondern irgendwo zwischen menschlich verständlich und Charakterschwäche. Ich glaube, mit einer weiterhin echten Aufstiegschance wären die Spiele anders gelaufen. Es ist also nicht einfach nur ein Leistungsabfall, sondern aus der Situation erklärbar und deshalb kein echter Indikator für die Leistungskurve.

              Ich erwarte uns im oberen Tabellendrittel. Mein Zielkorridor (1 – 6) ist also deinem (2 – 5) sehr ähnlich 😉

              Antwort
  • Glückwunsch an die Eintracht, sie haben in dieser Minute die Europe League gewonnen! Starke Leistung. Respekt!

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  • Dass gUUUido Burgstaller jetzt mit dem Club in Verbindung gebracht wird… Hmmmm.
    18 Tore und 8 Vorlagen.
    33 Jahre. Unser Franken-Benzema?

    Was ist mit Eric Shuranov? Hat der Junge seinen Zenit schon erreicht? Wohl kaum, Stürmer erreichen angeblich erst mit 28 Jahren genügend Skills, um ihr Potential voll auszuschöpfen. Oder fehlt neben der Konstanz doch schlicht das Talent? Weiß da jemand etwas, was am Valznerweiher so gemunkelt wird über ihn?

    Außerdem wird Ilkay wohl Manchester City verlassen – leider 3 Jahre zu früh für uns 😉

    Antwort
    • Bei so jungen Spielern ist noch keine Stabilität da in den allermeisten Fällen (Moukoko Dortmund usw.) . Die wenigen, die schon so jung konstant performen sind dann wirklich die 1a Top of the Top Ausnahmespieler (Wirtz, Musiala) , die wir in der Regel nicht haben und falls doch dann nicht lange und Shu ist vielleicht auch beeindruckt durch den Krieg in seiner Heimat Ukraine, wenn man da vielleicht noch Familie und Verbindungen hat völlig menschlich.

      Bei Burgstaller würde ich sofort sagen her damit 🙂 2 Jahresvertrag vielleicht mit Perspektive als Stürmertrainer im Anschluss, wenn jemand jungen Spielern was erzählen kann, gehört er bestimmt dazu mit seinem unverwechselbaren Instinkt. Dazu ist Hecking soweit ich weiß ja auch an Daferner aus Dresden dran, da hängt viel vom Ausgang der Relegation ab.

      Mini Ankedote zu Ilkay der ja hier am Berthold Brecht Gymnasium Abitur gemacht hat und die Verbindung dahingehend hält. Ich bin ihm mal ganz zufällig in der Stadt in der Fußgängerzone hintergelaufen, habe es eigentlich nur dadurch bemerkt (von hinten) ich habe noch nie jemanden mit solchen O-Beinen gesehen, das Bild habe ich heute noch im Kopf.

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      • Erik Shuranov:
        Denke auch, dass er mit seinen Gedanken oft in der Ukraine sein könnte. Und dafür sollte man jedes Verständnis aufbringen. Außerdem, wie Du sagst, @Juwe, sind derartige Schwankungen bei jungen Spielern nicht selten und normal.

        Christoph Daferner:
        Laut Medien würde er schon verhandeln – jedoch mit dem FC St. Pauli. Was einen Wechsel von Guido Burgstaller zum Club wahrscheinlicher machen würde.

        O-Beine:
        Der Sohn von Pierre Littbarski wechselt laut “kicker” von Wolfsburgs Jugend zu Greuther Fürth. Little Litti im Ronhof.

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  • Relegation:
    Also ich kann mir nicht helfen, aber ich finde, dass die Entscheidung, das Handspiel des Hamburgers zu werten, anstatt einen Elfmeter zu geben sehr feige war. Der Schiri hat sich damit um die wirklich wichtige Entscheidung gedrückt!

    Und für mich war das keine Hand vom Hamburger. Die Hand im Strafraum dagegen war zwar auch keine Absicht, aber meiner Meinung nach strafwürdig, weil er mit abgespreiztem Arm die Flugbahn des Balles verändert und damit möglicherweise ein Tor verhindert.

    Antwort
  • Also Köln hat auch ein 0:1 auswärts in Kiel famous gedreht, aber mir fällt nichts ein, was noch für Hertha sprechen sollte in Hamburg. Das 5. verlorene Spiel in Folge … Starker Auftritt des HSV trotz Glückstor, Hertha irgendwie seelenlos nur Stückwerk, ich weiß nicht wo die Wende der Flow bis Montag herkommen sollte. Ich glaube der FCN wird im Berliner Olympastadion spielen nächste Saison. Berlin mit einer halben Milliarde absteigen in die 2. Liga echt krass.

    Antwort
    • Also ehrlich gesagt habe ich selten bis nie einen derart schwachen Erstligisten in der Relegation gesehen. Fahrig, ohne Ideen, null Körpersprache. Wenn da kein Wunder passiert schafft es der HSV. Die drei Aufsteiger steigern die Attraktivität der ersten Liga auf einem Schlag um ein Vielfaches. Hoffentlich schaffen wir es auch mal wieder aufzusteigen in den nächsten ein, zwei Jahren.

      Antwort
    • Hertha war wirklich schwach, vor allem offensiv ideenlos. Aber engagiert fand ich sie schon. Die wollten, konnten aber nicht.

      Antwort
  • Er hat mir als Joker immer gut gefallen, weil er sich voll reinhaut. Warum wir allerdings den nächsten eher kleiner gewachsenen Stürmer holen, der das Tor nicht trifft, verstehe ich dennoch nicht. Was passiert, wenn wir Burgstaller nicht verpflichten oder er dich verletzt. Dann spielen wir weiter ohne Stürmer. Ich hoffe, dass hier ein tieferer Plan dahintersteckt, den ich einfach nur nicht sehe.

    Antwort
    • Das Transferfenster ist doch noch offen, wir wissen doch noch gar nichts, ich bin überzeugt da passiert noch etwas.

      Antwort
    • Die Clubführung sollte alles dafür tun, um Burgstaller auch wirklich nach Nürnberg zurückzuholen. Wir brauchen ihn, um auch wirklich vorne angreifen zu können.

      Antwort
  • Schade dass wir den 3. Platz nicht erreicht haben. Diese Hertha wäre bestimmt zu schlagen gewesen. Vergleichbar mit den Schalkern des letzten Jahres. Überbezahlte Einzelspieler der Herthaner, die es verdient haben abzusteigen, um sich neu aufzubauen mit jungen hungrigen Spielern.

    Antwort
      • Wobei man da wirklich nicht vergessen darf, dass es beim HSV schon auch ein Spielplaneffekt war. Klar, auch ne Serie von KSC, Regensburg, Ingolstadt, Hannover und Rostock muss man erstmal mit 15 Punkten abschließen, aber nachdem der Rest der Liga in der Phase sich noch gegenseitig Punkte weggenommen hat, ist die Aufholjagd jetzt nicht so überraschend. Die haben ja nicht nur den Club (4 Punkte vor ihnen vor der Serie) hinter sich gelassen, sondern auch Darmstadt (6) und St. Pauli (7).

        Antwort
        • Lieberknecht hat es gewusst. Als er sagte, er favorisiere den HSV, weil er keine direkten Konkurrenten mehr als Gegner habe, wollte man das als Ablenkungsmanöver abtun.

          Nur weil sich Schalke und Werder auch keine Blöße gegeben haben, ist der HSV schließlich “nur” 3. geworden.

          Antwort
        • Bei Pauli und Darmstadt stimmt die Erklärung, die haben Abseits der Spiele gegen die Aufstiegskandidaten in den letzten zwei Monaten nur fünf (Pauli) bzw. drei (Darmstadt) Punkte liegen gelassen. Wir allerdings haben im gleichen Zeitraum 11 Punkte gegen Mannschaften liegen gelassen, die mit dem Aufstieg nichts zu tun hatten.

          Natürlich kann man vom Club nicht erwarten alle Spiele zu gewinnen, aber in der Theorie war Platz 3 durchaus in Reichweite.

          Antwort
          • Nach dem Sieg über den HSV auf jeden Fall, das ist richtig. Ich habe aber gar nicht so weit zurückschauen wollen, sondern nur den Zeitraum ab Sandhaufen betrachtet. Das war der Käs’ schon gegessen. Nach Dresden und Heidenheim.

            Antwort
    • Wir müssen uns aber nicht grämen. Wir haben das nicht wegen einem Spiel verloren. Eigentlich hatten wir gar keine realistische Chance, wenn man den Tabellenrechner bemüht:

      Nur mit 4 Siegen aus den letzten 4 Spielen wären wir Dritter geworden. Also die Pleite gegen Sandhaufen war nichteinmal der Knackpunkt, sondern nur noch die Bestätigung. Schon mit dem Unentschieden gegen St.Pauli war es (unter Berücksichtigung der tatsächlichen Ergebnisse der anderen Spiele) überhaupt nicht mehr erreichbar, selbst wenn wir gegen Sandhaufen gewonnen hätten. Also auch das Kiel-Spiel – so ärgerlich es war – hat gar keine Rolle mehr gespielt (entsprechend war auch der Auftritt 😉 ).

      Mir ist es so aber auch wesentlich lieber als es aus Sicht von St. Pauli oder Darmstadt betrachten zu müssen. Für uns war es lediglich eine Option, ein Upgrade, das wir halt nicht erreicht haben.

      St. Pauli und Darmstadt aber haben es versemmelt, sie waren schon oben und haben ihre gute Position verspielt. Das würde mich wesentlich mehr ärgern!

      Antwort
      • da hast Du recht. Wenn man sich Gedanken machen wollte, wo wir es verpasst haben, dann nur in der Winterpause auf dem Transfermarkt. Im Endeffekt waren wir offensiv für die vorderen Rängen zu schwach besetzt.

        Antwort
      • Im Gegenteil. Die haben es gegen die direkte Konkurrenz versemmelt, wir in Dresden, Heidenheim, Sandhausen und Kiel…

        Antwort
  • Weiß jemand, wieso in beiden Relegationsbegegnungen zuerst für Zweitligisten auswärts antreten müssen/dürfen?
    Logisch wäre doch eher eine einheitliche Lösung.

    Antwort
  • Sorry lieber @ Teo 1 Tag weniger natürlich. Bin halt schon mehr oder weniger in der Sommerpause.

    Antwort

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