Die Zweite Liga 2022/23 in Zahlen – aus Sicht des FCN

Mit dem Relegationserfolg des 1. FC Kaiserslautern gegen Dynamo Dresden stehen alle Gegner des FCN fest. Wir blicken auf Gegner, Distanzen und Bilanzen für die Saison 2022/23.

Das Derby ist zurück! Nach nur einem Jahr in der ersten Liga kehrt die SpVgg Greuther Fürth ins Unterhaus zurück. Die kürzeste Auswärtsfahrt der Liga ist es dennoch nicht. Dank des Relegationserfolgs von Hertha BSC bleibt dieser Titel in Hamburg. 7,9 Kilometer liegen zwischen Volksparkstadion und Millerntor. Die 13,6 Kilometer Fahrtstrecke zwischen Max-Morlock-Stadion und Ronhof folgen dann aber auf Rang Zwei.  Auf den nächsten Plätzen liegen dann fast gleichauf die Strecken zwischen Sandhausen und Karlsruhe (46 Kilometer) und Bielefeld und Paderborn (44 Kilometer). Neben der kürzesten Fahrt steht für den Club auch eine der längsten Fahrten an: Die 724 Kilometer bis nach Kiel.

Völliges Neuland für den Club wird mit der Partie gegen den 1. FC Magdeburg betreten. Das Team aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und der Club standen sich noch nie in einem Pflichtspiel gegenüber. Damit trifft der Club erstmals seit 2014/15 – Gegner damals RB Leipzig – auf ein Team, gegen das noch gar kein Duell in der Bilanz steht. Wobei, völlig richtig ist die Darstellung nicht. Der Europapokalsieger der Pokalsieger 1973/74 und der Club begegneten sich 1984 im Intertoto-Cup. Dieser Wettbewerb war damals noch gänzlich ohne sportliche Bedeutung, erst mehr als zehn Jahre Später konnte man – der Wettbewerb firmierte dann unter UEFA-Intertoto-Cup – sich über diesen Weg für den UEFA-Pokal qualifizieren. Im Juli vor 38 Jahren war das noch nicht der Fall, da trug der Club, gerade aus der Bundesliga abgestiegen, vor knapp 2.000 Zuschauer im Stadion am Wasserwerk in Weiden sein Heimspiel gegen Magdeburg aus und spielte 2:2. Im Rückspiel in Magdeburg verlor der FCN mit 0:3.

Nicht ganz so lange sind die letzten Spiele gegen den 1. FC Kaiserslautern her, in der Aufstiegssaison 2017/18 gewann der Club am ersten Spieltag in Nürnberg mit 3:0, spielte am 18. Spieltag durch ein Tor von Ishak und ein Eigentor von Bredlow 1:1 auf dem Betzenberg. Im DFB-Pokal traf man im Oktober 2019 auch noch mal auf die Roten Teufel. Der Club schied im Elfmeterschießen aus. In der regulären Spielzeit hatten Jäger und Frey getroffen, in der Verlängerung sich dann Patric Klandt so schwer verletzt, dass Enrico Valentini ins Tor musste. Gegen alle anderen Teams außer Lautern und Magdeburg hat der FCN zwischen 2020 und 2022 mindestens ein Pflichtspiel in der Zweiten Liga bestritten.

Zwei Wochen später eröffnete der Club die Zweitligasaison mit einem 0:0 gegen Hertha BSC. Die Berliner verpassten die Zweite Liga diese Saison denkbar knapp. Stattdessen kommt es zum vierten Mal in Folge zu einem Duell des FCN mit dem HSV in der Zweiten Liga. In der abgelaufenen Saison hat der Club erstmals ein Zweitligaspiel gegen den HSV gewinnen können. Wie gegen zehn andere Teams, auf die der Club trifft, hat der FCN gegen den HSV in der letzten Saison, in der man aufeinander traf, mindestens einmal gewonnen. Nur gegen Paderborn, St. Pauli (2021/22), Fürth, Braunschweig (beide 2020/21) und Bielefeld (2019/20) gewann der Club kein Spiel in der letzten Serie gegeneinander, holte aber immerhin einen Punkt.

Die Zweite Liga 2022/23 aus Sicht des FCN

Gegner Distanz* Letzte Serie Bilanz Zweite Liga Bilanz Gesamt (seit 1963)
SpVgg Greuther Fürth 13,6 km 0-1-1; 4:5 Tore (2020/21) 11-11-10; 44:41 Tore 19-14-17; 62:55 Tore
Jahn Regensburg 100 km 1-1-0; 4:2 Tore (2021/22) 7-5-2; 31:16 Tore 15-7-2; 51:22 Tore
1. FC Heidenheim 153 km 1-0-1; 5:3 Tore (2021/22) 6-3-5; 25:22 Tore 6-3-5; 25:22 Tore
SV Sandhausen 216 km 1-0-1; 4:5 Tore (2021/22) 9-0-5; 21:15 Tore 9-1-5; 22:16 Tore
Karlsruher SC 245 km 1-0-1; 3:5 Tore (2021/22) 12-6-4; 32:25 Tore 28-20-22; 96:83 Tore
SV Darmstadt 98 255 km 1-0-1; 3:3 Tore (2021/22) 8-7-7; 38:37 Tore 15-10-12; 60:66 Tore
1. FC Kaiserslautern 300 km 1-1-0; 4:1 Tore (2017/18) 6-1-3; 19:10 Tore 24-12-29; 92:106 Tore
1. FC Magdeburg 380 km keine Spiele keine Spiele keine Spiele
SC Paderborn 07 406 km 0-1-1; 3:4 Tore (2021/22) 4-1-1; 10:6 Tore 5-1-1; 12:7 Tore
Eintracht Braunschweig 406 km 0-1-1; 2:3 Tore (2020/21) 4-2-4; 15:18 Tore 15-6-14; 51:57 Tore
Arminia Bielefeld 451 km 0-1-1; 2:6 Tore (2019/20) 7-3-4; 23:19 Tore 15-8-15; 51:50 Tore
Hannover 96 474 km 1-1-0; 3:0 Tore (2021/22) 7-4-7; 32:30 Tore 21-18-20; 94:91 Tore
Fortuna Düsseldorf 474 km 2-0-0; 3:0 Tore (2021/22) 7-3-6; 23:19 Tore 28-11-14; 97:69 Tore
FC St. Pauli 627 km 0-1-1; 3:4 Tore (2021/22) 5-10-11; 26:30 Tore 14-13-13; 58:45 Tore
Hamburger SV 632 km 1-1-0; 4:3 Tore (2021/22) 1-2-3; 8:17 Tore 17-18-38; 87:148 Tore
FC Hansa Rostock 633 km 2-0-0; 3:0 Tore (2021/22) 3-1-2; 7:6 Tore 8-6-6; 24:22 Tore
Holstein Kiel 724 km 1-0-1; 2:4 Tore (2021/22) 2-4-2; 11:12 Tore 3-4-2; 18:13 Tore

*Stadion zu Stadion laut Google Maps

16 Gedanken zu „Die Zweite Liga 2022/23 in Zahlen – aus Sicht des FCN

  • 24.05.2022 um 23:09
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    Und dann gab es im Oktober 2019 noch Pokal auf dem Betzenberg mit SR Guido Winkmann und Enrico Valentini in den Hauptrollen.
    Alle 3 Aufsteiger werden zumindest heimstark sein und es wird auch zwischen Platz 12 und 18 eng werden.

  • 25.05.2022 um 00:47
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    Bei zumindest einem Wettanbieter haben unsere letzten Auftritte scheinbar schwer eingeschlagen wenn es
    bei der Langzeitwette für den 1.FCM eine 11 ,0 Quote und den 1. FCN 12,0 für Platz1 gibt.

    • 25.05.2022 um 01:44
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      Unfassbar, @michel. Tatsächlich, wie Du sagst: FCM vor FCN.

      Geht es nach diesen (Früh-)Quoten, landen wir in der kommenden Saison auf Rang 10. Das wars dann mit dem Aufstieg. Und Jahn Regensburg steigt sang- und klanglos ab.

      Ähm. Nein. Bei allem Respekt vor den Buchmachern – das Zeug würde ich auch gern mal rauchen. 😉

    • 25.05.2022 um 02:15
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      …denke aber, Du hast Recht. Anscheinend preisen diese (Früh-)Quoten die letzten Auftritte verstärkt mit ein – auch womöglich in Ermangelung aktueller Daten bzw. aktueller Datenverarbeitung.

      Der 1. FC Magdeburg ohne Zweifel imposant unterwegs gewesen. Mittlerweile aber wurde bekannt, dass Magdeburgs Kapitän Müller nach Paderborn wechselt – ebenso wie RV Obermair. Und ob Torjäger Atik in Magdeburg bleibt, ist doch auch sehr fraglich, find’ ich.

      Dem 1. FC Magdeburg mehr zuzutrauen als dem Club in der kommenden Saison, ist eine durchaus mutige Prognose. Wobei die drei Aufsteiger kein Fallobst sind. Mit Titz, Schiele und dem ohnehin zweitliga-erprobten Schuster stoßen interessante Trainer hinzu.

      Am besten wir spielen am 1. Spieltag sogleich auswärts in Fürth. Danach sind wir alle garantiert schlauer. 😉

    • 25.05.2022 um 06:21
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      Aus Sicht der Wettanbieter eine logische Quote nach meist nur knapp gewonnenen Spielen und schwachem Saisonausklang sowie finanziellem Engpaß, der große Verstärkungen nicht erlaubt.

      In 11Freunde wurde einmal sehr grob vom maltesischen Wettbürokönig erklärt, wie sie ihre Quoten bestimmen, die Tendenz ist eine der Größen, die einfließt. Irgendwie noch errechnete Wahrscheinlichkeit, dass der Verein ein Tor erzielt bzw. schießt. Genaues weiß man nicht, da jeder über seine Algorithmen eisern schweigt. Der maltesische Wettpate war sich jedenfalls sehr sicher, dass seine Algorithmen eine sehr hohe Trefferquote haben und er nicht grundlos so vermögend wurde. Er würde jedenfalls weit häufiger richtig liegen als Fußballexperten, weil er nicht nach Gefühl handelt sondern ausschließlich nach Zahlenlage.

      • 25.05.2022 um 06:55
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        Das ist überhaupt keine logische Quote, hat wohl der FCM einen größeren Etat als wir? 🙂 .. und was heißt finanzieller Engpass, den haben nach 2 Jahren Pandemie alle Pro Mannschaften. Außerdem hat der FCN gezeigt, daß Leihen von besonderen Talenten hier sehr gut funktionieren. (Tom Krauß, Lino Tempelmann ua.) .. also es ist sehr gut möglich den Kader sehr gut weiterzuentwickeln. Mir ist die Quote eines Wettanbieters aber sowieso wurscht und sowieso wenn es eine Meisterschaft eines ostdeutschen Aufsteigers höher einpreist lol..ja coole Algorithmen, reich werden dabei die Wettanbieter nicht diejenigen die wetten

      • 25.05.2022 um 10:22
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        @block4

        Dass ein kleinerer Wettanbieter seine Quoten eher nach Zahlenlage macht, leuchtet mir ein. Aber ein großer Anbieter dürfte doch über interne Analysten verfügen und auch andere, “weichere” Fakten mit einfließen lassen, wie zum Beispiel Veränderungen im Kader oder die Entwicklung über einen längeren, Saison übergreifenden Zeitraum.

        Und da es sich bei den erwähnten Quoten um die Quoten des deutschen Marktführers handelt, verwundern diese scho eweng. Insofern würde ich mal sagen, dass der FCM aktuell stark überbewertet wird anhand dieser derzeitigen Quoten (11,0), der FCN indes unterbewertet wird (12,0).

        • 25.05.2022 um 15:51
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          Aber lohnt sich dann umso mehr auf den Club zu setzen 🙂 als Outsider oder? .. Ich habe leider keinerlei Wettererfahrung, ich würde mich aber hinreißen lassen einen Zehner auf Aufstieg zu setzen kommende Saison aber mehr symbolisch.

          Wie der HSV diesen Nackenschlag wegsteckt, sie hatten schon in Berlin gewonnen und haben es zuhause vor eigenem Publikum kurz vor der ganz großen Party noch vergeigt, das macht was mit Menschen (zum 5. mal!) und Sportler sind ja immer noch solche. Ich glaube die fangen wieder das zittern an spätestens gegen Saisonende.

          Fürth mit einem unknown Trainer also der hier bei uns gänzlich unbekannt ist, den Kader werden auch noch einige verlassen, sehe ich nicht als Favorit, Bielefeld auch nicht. Ich meine in der dritten Saison von Krauß, ein schnell lernender ehrgeiziger junger Trainer, ja ich würde oder werde! einen Zehner auf den Aufstieg setzen, meine erste Sportwette in meinem Leben. (Ausser privaten Tiprunden)

          Ich bin überzeugt wir sehen auch noch ein paar spannende Spieler die uns verstärken. Wie gesagt ich baue da sehr auf interessante Leihen oder Spieler deren Vertrag woanders ausläuft.

  • 25.05.2022 um 06:24
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    Wenn ich diese Übersicht so betrachte (Sonderlob für Fleiß!), auch wenn S04 und Bremen sich verdünnisiert haben, wird das wieder eine sehr attraktive 2. Liga! Freue mich schon!

  • 25.05.2022 um 08:17
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    Durch den Nichtaufstieg des HSV wird dieser Fußballverein immer mehr zur 2.-Liga-Mannschaft. Je länger du drin bist, umso schwieriger wird es wieder aufzusteigen. Jetzt sind alle Spiele durch und man kann jetzt sagen, dass es keine Übermannschaft mehr gibt in der 2. Liga. Die Chance für den Club ist da. Man muss sie jetzt nur nutzen. Vorallem ist es jetzt wichtig einen Knipser anzuwerben. Man sah es ganz klar beim Spiel der Dresdner, wenn die Mannschaft wirklich gut spielt, jedoch kein Tor erzielt, weil keiner in der Mannschaft ist, der ihn reinbringt. Man hat in der Rückrunde kaum einen Ball ins Netz gebracht, keine Siege mehr erreichen können. Die Logik daraus war der Abstieg. Auch Aue hatte das Problem. Und natürlich wir. Darum wurde es für uns nur der 8. Platz.

    • 25.05.2022 um 09:15
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      Ja, und dieser Christoph Daferner aus Dresden, wie man immer wieder lesen darf, soll dann zu uns kommen, um uns auf einen Aufstiegsplatz zu ballern. Ich hab in den beiden Relegationsspielen 180 Minuten nichts von ihm gesehen.
      Die gleiche Nebelkerze wie Burgstaller.
      Ich denke, wie schon so oft in der Vergangenheit, dass die in den Medien gehandelten Namen Ablenkungsmanöver sind und unsere sportliche Leitung gänzlich andere Spieler auf der Wunschliste hat.

      • 25.05.2022 um 09:29
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        Kann ich definitiv verneinen. An beiden Spielern besteht/bestand verbrieftes Interesse. Ob das dann auch immer so klappt, ist dann von sehr vielen Faktoren abhängig, die teilweise nicht in Kontrolle des FCN sind – beispielsweise Ablöse oder Gehaltsvorstellungen, aber auch plötzlich auftretende andere Interessenten.

        Aber Nebelkerzen zündet beim Club keiner. Auch weil die Namen, die in den Medien geistern ja nicht vom Verein gestreut/gesteuert sind, sondern man Namen über mögliche Zugänge eigentlich immer von außerhalb erhält. So viel koordinierte Arbeit am Gerüchtestreuen ist den Aufwand auch nicht wert.

      • 25.05.2022 um 10:14
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        Sorry, da hab ich mich mit “Nebelkerzen” nicht ganz sauber ausgedrückt. Jedenfalls glaube ich nicht, dass die beiden Spieler für uns als Neuverpflichtung vorteilhaft wären.

  • 25.05.2022 um 11:25
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    Christoph Daferner.

    Der Stürmer aus dem bayerischen Schwaben stand gestern zwei Mal dick
    im Mittelpunkt. Einmal zu Beginn des Spiels, als er aus der zweiten Reihe abzog, das Tor nur knapp verfehlte. Allerdings hätte er in dieser Situation wohl besser seinem Kameraden Königsdörffer in den Lauf gespielt. Die zweite Szene war etwa so nach einer Stunde, als Daferner handlungsschnell in Torjäger-Manier in der Box nach einer zufälligen Vorlage mit dem linken Außenrist abzog – Lauterns Torwart jedoch parierte prima.

    Auch wenn Daferner nicht trifft, fällt er dadurch auf, dass er viel (an)läuft. Und er hatte, zumindest gestern, eine immer positive Körpersprache. Man darf auch nicht vergessen, dass Daferner erst 24 ist. Die Top-Knipser in Liga 2 sind um einiges erfahrener. Terodde ist 34 Jahre alt, Burgstaller 33, Duksch 28, Füllkrug 29, Glatzel 28, Hofmann 29.

    Würde man sich also für Daferner (24) entscheiden, wäre dies durchaus ein Transfer, der in unsere Transferpolitik passt. Ein ehemaliger U-Nationalspieler, der noch Entwicklungs-Potenzial hat. Und sich aber schon durchsetzen konnte in Liga 2 mit immerhin 13 Treffern bei einem Absteiger. Zu glauben aber, dass uns Daferner im Alleingang in die Bundesliga knipst wie ein geölter Blitz – das wäre falsch. Aber Daferner wäre ein Abnehmer für hoffentlich bessere, präzisere, häufigere Vorlagen.

    Würde man sich für Burgstaller (33) entscheiden, wäre dieser Transfer eigentlich eher untypisch für unsere Transferpolitik. Denn einen Wiederverkaufswert wird es bei Burgi bei allem Respekt und bei aller Sympathie nicht mehr geben. Wir alle kennen die Qualitäten von Burgstaller. Holt man ihn, ist das auch, so meine Einschätzung, ein verstecktes Signal in Sachen Saisonziel.

  • 26.05.2022 um 10:02
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    Mal kleiner Sidekick weg und hin zur Nachwuchsarbeit, unser Jugendleistungszentrum hat sich sehr stark entwickelt unter Wiesinger&Co. nachdem die U19, das geht irgendwie fast völlig unter, einen sehr starken 2. Platz in der U19 Bundesliga Süd erreicht hat und sie nur das Torverältnis von Platz 1 trennt, wird schon im Profifußball von einem weiteren Club Talent gesprochen, der man kann sagen bundesweit Aufsehen erregt.

    Ein Nürnberger U17 Spieler, Stürmer Can Uzun gilt als eines der größten Stürmer Talente in Deutschland aktuell, was auch seine Torquote beweist. Darauf werden sogar große Sportsender aufmerksam, in denen der FCN eigentlich nie vorkommt. Hier eine aktuelle Sport1 Youtube zu Can Uzum, FCN U17 Stürmer.

    https://www.youtube.com/watch?v=xgE8-dilkQI

    Klar er ist noch jung, dennoch ähnlich wie Moukoko wäre es nicht vorstellbar ihn früh an die Profis heranzuführen? Nur mal so nachgedacht..

    • 26.05.2022 um 11:32
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      Uzun ist – rein wenn man die Daten betrachtet, aber auch von der Art wie er spielt – weiter als es Shuranov im gleichen Alter war. Wobei Shuranov da auch sehr auffällig war. Shuranov hat dann in der U19 ein Jahr Bayernliga gespielt, wo er einfach nicht herausgefordert war, das hat ihm mMn wenig genutzt. Daher ist Uzun sicherlich einer, der – sofern Schule, Ausbildung, o.ä. das zulassen – früher an den Herrenbereich herangeführt werden muss. Sei es über die U21 und Spiele gegen oberbayerische Büffel in der Innenverteidigung oder Training bei den Profis.

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