Saisonrückschau und -vorschau, Teil 5: Die zentralen Mittelfeldspieler (eher offensiv)

Wir blicken in mehreren Folgen mit Hilfe von Noten und Daten auf die Clubspieler 2021/22 zurück und auf die Clubspieler 2022/23 voraus. In Teil 5 geht’s um die Mittelfeldspieler, die eher offensive Aufgaben erfüllen.

Die Aufteilung im Mittelfeld bleibt auch in dieser Folge natürlich eher der Lesbarkeit geschuldet, als wirklichen Trennungen zwischen offensivem und defensivem Mittelfeld, erst recht, weil mit Dovedan und Schleimer auch zwei Spieler dabei sind, die man auch zu den Angreifern zählen könnte. Dennoch muss man ja irgendwie aufteilen. Daher folgen also nun fünf Spieler, die irgendwie als offensive Mittelfeldspieler spielen oder spielten.

Mats Møller Dæhli (2938 Einsatzminuten; 89,9 % der möglichen Minuten; 3 Tore; 2,65 expected Goals; 6 Assists; 4,74 expected Assists)

Der Norweger ist sicherlich das Herzstück der Nürnberger Offensive. Er spielt fast doppelt so viele Pässe in Tornähe wie der nächstbeste (Duman) in dieser Statistik (siehe Grafik 2). Das bedeutet aber auch, dass das Spiel des Clubs in hohem Maße von ihm abhängig ist, spielt Møller Dæhli schlecht, ist oft auch der Club nicht gut. Das schlägt sich auch in den Bewertungen nieder. Der Unterschied zwischen Hinrunde und Rückrunde scheint hier besonders auffällig. In der Hinrunde landete Møller Dæhli zwischen 2,64 (nordbayern.de) und 2,82 (kicker), in der Rückrunde nur noch zwischen 3,40 (nordbayern.de) und 3,50 (BILD). Bei den statistischen Aggregatoren ist der Unterschied nicht so eklatant, da rutschte er von 7,02 auf 6,96 (SofaScore) bzw. – etwas auffälliger – von 6,97 auf 6,75 (WhoScored).

Das zeigt zum einen, dass die menschlichen Bewertungen eben doch abhängiger sind von den Ergebnissen als die maschinellen. Zum anderen zeigt aber der Abfall in der wahrgenommenen Leistung womöglich auch eine Art Gewöhnungseffekt. Man kennt Møller Dæhli, man weiß, was er zu leisten im Stande ist und erwartet daher gewisse Dinge. Zum anderen wirkte der 27-Jährige in der Saisonendphase aber auch überspielt und müde, fiel am Millerntor angeschlagen aus, musste immer wieder mit dem Training aussetzen. Die Tatsache, dass Møller Dæhli nun in den kommenden Wochen noch für vier Länderspiele in der Nations League (2.6. in Serbien, 5.6. in Schweden, 9.6. gegen Slowenien, 12.6. gegen Schweden) nominiert ist, tut der Erholung des gebürtigen Osloers sicher nicht gut. Andererseits wird dieses Problem einigen Nationalspielern blühen, im Gegensatz zu einigen anderen wird Møller Dæhli im Winter – in der wegen der WM in Katar verlängerten Pause – nicht bei der Weltmeisterschaft antreten müssen und kommt dann möglicherweise zu nötiger Erholung.

Erholung, die auch dem Club gut tun wird, denn von der Abhängigkeit von Møller Dæhli kann sich das Team nur ein wenig lösen. Seine Qualitäten im Dribbling (Grafik 2) und damit auch Raum zu gewinnen (siehe Artikel zum Defensiven Mittelfed), seine Zuspiele in den Strafraum (siehe Grafik 1) sind nicht nur im Vergleich zu den Mitspielern, sondern auch im Vergleich zur restlichen Liga herausragend. Auch deshalb läuft der Vertrag mit dem Norweger noch bis 2025, entweder um ihn lange zu binden, oder um ihn dann doch für teure Ablösesumme zu verkaufen.

Nikola Dovedan (1662 Einsatzminuten; 50,8% der möglichen Minuten; 7 Tore; 5,59 expected Goals; 1 Assist, 1,59 expected Assists)

Der 27-Jährige war die gesamte Saison über so etwas wie die Reizfigur im Nürnberger Spiel. Kein anderer Spieler im Kader deckte in der Saison in der Bewertung durch menschliche Bewerter tatsächlich das gesamte Spektrum von “sehr gut” – nach seinen drei Toren in Aue – bis “ungenügend” – im Heimspiel gegen Ingolstadt – und auch jede Abstufung dazwischen ab. Unbestritten ist, dass der Österreicher am Ende der Saison tatsächlich der beste Torschütze des FCN in dieser Saison ist. So gesehen hätte Dovedan auch in der morgigen Folge zu den Angreifern auftauchen können. Meistens agierte Dovedan nämlich auch als einer der beiden Stürmer.

Andererseits spielte Dovedan dabei meistens so tief, dass er dann doch oft eher als offensiver Mittelfeldspieler agierte. Dennoch lassen einige der Daten, wie beispielweise dei Ballkontakte im Strafraum (Grafik 1) erkennen, dass Dovedan eben meistens weiter vorn agierte. Das schlägt sich auch in einem recht hohen auf die Einsatzzeit gerechneten xG-Wert nieder. Hochgerechnet auf durchgehende Einsatzzeit wäre Dovedan, hätte er seine expected Goals erfüllt, elf Tore erreicht. Das ist die eine Seite des Nikola Dovedan. Warum schneidet er dann sowohl bei den menschlichen Bewertern, die ihn zwischen 3,48 (BILD) und 3,79 (CU) einstufen, als auch bei den maschinellen (6,64 bei Sofascore, 6,42 bei WhoScored, Smarterscout bewertet ihn gar als “Low Performer”) so schwach ab.

Viel hat damit zu tun, dass er im Passspiel einfach nicht immer gute Entscheidungen traf, was man an Dovedans Passradar auch gut ablesen kann, das wird rot, sobald der Pass eher nach vorne geht. Auch die Anzahl und die Verteilung der Ballverluste (hier zu sehen) zeigen, wo Dovedans Probleme lagen. Er hat die Kugel einfach häufig verloren. Womöglich hätte Dieter Hecking bei einer geringeren Gehaltsforderung über einige der Defizite Dovedans hinweggesehen. Doch am Ende entschied man sich beim Club dafür, den Vertrag mit dem Niederösterreicher auslaufen zu lassen. Wohin die Reise für ihn geht, steht bislang noch nicht fest. Der Club hat derweil mit Manuel Wintzheimer einen Spieler geholt, der ein ähnliches Profil erfüllt, aber auch noch etwas offensiver agieren kann.

Taylan Duman (1356 Einsatzminuten; 41,5% der möglichen Minuten; 3 Tore; 4,01 expected Goals; 2 Assists, 3,23 expected Assists)

Der Neuzugang von Borussia Dortmund II stand nur in vier Spielen in der Saison gar nicht auf dem Platz, das zeigt schon allein, dass er den Sprung aus der Regionalliga in die Zweite Bundesliga gelungen ist. Dass er lediglich in dreizehn der dreißig Spiele in der Startelf stand und viele davon in der zweiten Saisonhälfte waren, zeigt, dass er teilweise aber auch Zeit benötigte, sich an das neue Niveau zu gewöhnen – oder aber, dass Robert Klauß erst auf Duman setzte, als er die Grundformation umstellte und mehr Mobilität und Kreativität auf dem Platz brauchte. Was bei Duman in den Daten auffällt, ist dass er in Sachen expected Goals und expected Assists (siehe Grafik 3) recht weit vorne liegt im Ligavergleich.

Seine Abschlüsse hatten also für einen Mittelfeldspieler eine hohe Qualität und er hat Chancen mit hoher Qualität für seine Mitspieler geschaffen. Die Kombination aus beidem macht den 24-Jährigen auch zu einem Spieler, der immer Gefahr ausstrahlen kann. Addiert man die auf die Einsatzzeit normalisierten xG und xA, kommen sogar nur Sonny Kittel und Daniel Kofi Kyereh auf bessere Werte. In den Notenschnitten schlägt sich das nur bedingt nieder, auch weil Duman selbst als auch die von ihm eingesetzten Mitspieler die Chancen nicht so verwerteten wie statistisch erwartbar gewesen wäre. Bei den menschlichen Bewertern kommt Duman auf 3,30 (CU) bis 3,57 (BILD), die maschinellen Bewerter hatten 6,54 (WhoScored) und 6,79 (Sofascore) zu Buche stehen. Man sieht das auch in der Notenverteilungsgrafik, wo Duman deutlich häufiger mit “ausreichend” als mit “gut” bewertet wurde.

Duman ist – richtig eingesetzt – sogar noch mehr zuzutrauen als in der vergangenen Saison. Allerdings liegt in dieser Einschränkung auch in gewisser Weise die Krux für Robert Klauß. Denn am wirkungsvollsten war Duman in seiner Phase neben Schleimer und Møller Dæhli als breitziehender Zehner. Eine Entscheidung für diese Grundformation bringt allerdings Implikationen mit sich und kann nicht für alle Gegner als geeignet betrachtet werden. In dieser Saison war Duman auch dann auf dem Feld, wenn im 3-5-2 agiert wurde, allerdings als linker Flügelverteidiger. In der kommenden Saison dürfte in diesem Fall eher Erik Wekesser den Vorzug erhalten.

Lukas Schleimer (1196 Einsatzminuten; 36,6% der möglichen Minuten; 3 Tore; 3,13 expected Goals; 1 Assist; 0,54 expected Assists)

Lukas Schleimer ist sicherlich der Aufsteiger der zweiten Saisonhälfte. Zu Beginn der Saison war der 22-Jährige gar nicht für den Profikader vorgesehen, war dauerhaft in der U21 verortet. Dort machte er aber mit einer Reihe an guten Spielen auf sich aufmerksam, rückte auch durch die Aufbauarbeit von Cristian Fiel, die Schleimer immer wieder betont, in den Fokus der Profis, durfte mittrainieren und feierte im Heimspiel gegen Rostock sein Profidebüt, in dem er mit dem ersten Ballkontakt das Siegtor von Erik Shuranov vorbereitete. Es folgte ein Startelfeinsatz gegen Dresden und eine Reihe von Kurzeinsätzen. Schon da fiel Schleimer durch seine “Wildheit” (Robert Klauß) auf.

Richtig zum Tragen sollte die dann kommen, als Klauß nach den beiden heftigen Niederlagen gegen Ingolstadt und Karlsruhe auf ein 4-2-3-1 umstellte. Klauß beförderte Schleimer zum Startelfspieler, stellte ihn als “linken mobilen Zehner” auf und Schleimer war fortan Stammspieler, begann in elf der letzten zwölf Spiele die Partie auf dem Feld. Die Bewertung der Leistungen fällt dabei durchweg ordentlich aus. Bei den menschlichen Bewertern landet Schleimer zwischen 3,27 (CU) und 3,46 (kicker) – wobei einzuwenden ist, dass der Kicker ihn in dem Spiel, in dem er am besten abschnitt – dem Heimspiel gegen Darmstadt – nicht bewertet hat, da er weniger als eine halbe Stunde am Feld stand.

Betrachtet man Schleimers Statistiken (siehe Grafiken in der Mitte des Artikels) erkennt man schon deutlich, dass er eher zu den Spielern gehört, die gern mit dem Ball laufen und dann mit dem Ball am Fuß ihre Ballkontakte im Strafraum haben, als zu denjenigen, die Pässe in Strafraumnähe spielen oder den Mitspieler einsetzen. Angesichts dessen, dass er in der U21 oft als Angreifer agierte und diese Rolle auch immer dann ausführen durfte, wenn der Club im 3-5-2 agierte, ist teilweise gut erklärbar, woher diese Daten kommen. Es zeigt aber auch, dass er sich möglicherweise dann doch nicht der klassische Offensivmittelfeldspieler oder Linksaußen ist, sondern eher noch weiter vorne zum Einsatz kommen sollte.

Tim Latteier (0 Einsatzminuten; 0,0% der möglichen Minuten; 0 Tore; 0,00 expected Goals; 0 Assists; 0,00 expected Assists)

Sechs Kadernominierungen waren es für den 22-jährigen gebürtigen Kitzinger am Ende der Saison. In der Vorsaison hatte Latteier noch neun Spiele bei den Profis, darunter vier von Beginn an bestritten. Nun reichte es nicht einmal mehr für eine Minute. Stattdessen war “Latti” Stammkraft in der U21 bei Cristian Fiel und wurde dort im Laufe der Saison vom Achter und Zehner zum Sechser umgeschult. In neuer Rolle wusste er oft zu überzeugen, neigte aber immer noch zu leichten Ballverlusten, wenn er sich nicht schnell genug vom Ball trennen konnte. Die Zukunft des seit elf Jahren für den Club spielenden Mittelfeldspielers scheint aber – trotz eines gültigen Vertrags – nicht wirklich beim Club zu liegen. Bei einem entsprechenden Angebot darf Latteier – ob leihweise oder permanent hängt von der Vertragsstruktur ab – gehen.

Die Saison 2022/23

Wohl und Wehe des FCN hängt in der kommenden Saison ganz entscheidend von diesen Spielern ab. Kann Møller Dæhli seine Zuspiele an den Mann bringen und sie verwerten? Schafft der Club es Dumans Fähigkeiten im Zuspiel besser zur Geltung zu bringen? Entwickeln sich er und Schleimer so, dass ein weiterer Qualitätssprung möglich ist und ersetzt Manuel Wintzheimer Nikola Dovedan adäquat oder sogar mehr als das? Nur wenn das offensive Mittelfeld es schafft, die Bälle besser in den Strafraum zu bringen, kann der Club die nächste Stufe erklimmen. Dafür benötigt es ein starkes kreatives Mittelfeld. In der Vorbereitung – aus schulischen Gründen aber nicht im Trainingslager – wird neben den genannten auch Pascal Fuchs dabei sein. Der 17-Jährige ist auch ein kreativer Mittelfeldspieler, der in der U17 mit präzisem Passspiel in gefährliche Räume aufwarten konnte.

20 Gedanken zu „Saisonrückschau und -vorschau, Teil 5: Die zentralen Mittelfeldspieler (eher offensiv)

  • “eher” offensiv…
    Das “eher” bezieht sich ja eignetlich nur auf Duman, weil er mal Wingback gespielt hat. Latteier als umgeschulter 6er hat ja garnicht gespielt.
    Ich finde, die sind schon so überwiegend offensiv, dass man das “eher” nicht bräuchte. Ausflüge in eine defensivere Rolle sind da nur Ausdruck von Polyvalenz…
    Anders bei den defensiven, die als 8er schon auch offensiv sind. Eigentlich sind die alle (außer Geis und Krauß im Schwerpunkt) ZM, finde ich.

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    • Das “eher” ist eher (pun intended) im Vergleich zu den vier von gestern bezogen. Sind schon offensivere Mittelfeldspieler, dient eher der Unterscheidung zu gestern. Gestern die “eher defensiven”, heute die “eher offensiven.”

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  • Interessanterweise haben es Schleimer und Duman in die Kicker-Rangliste geschafft – in der Kategorie Außenbahn offensiv (die es bei uns ja eigentlich gar nicht so richtig gibt…).

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    • Immer noch ein wenig weh tut, dass der beste Außenbahnspieler der 1. Bundesliga laut Kicker auch ein Nürnberger ist aus Ziegelstaa..

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    • Nein.

      Wenn der Ball vom Gegner (nach einer bewussten Ballaktion) kommt, wie in dieser Szene, allerdings schon.

      Wenn man dann der Meinung ist, Kane hätte den Ball erwischt, ist es Rot, wenn man der Meinung ist, er hätte den Ball erwischt, dann ist es Rot, wenn nicht, dann ist es Gelb.

      Antwort
      • Zitat xxandl:

        “Wenn der Ball vom Gegner (nach einer bewussten Ballaktion) kommt, wie in dieser Szene, allerdings schon.”

        Was heißt “bewusste Ballaktion”?

        M.E. doch bewusstes Zurückspielen des Balles (oder stimmt das nicht?)

        Ich konnte nicht erkennen, dass ein deutscher Spieler den Ball “bewusst”, also absichtlich zurückgespielt hat?

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        • Nein, es reicht ein bewusstes in den Ball gehen auch.

          Das war in CL-Finale aufgrund der kurzen Distanz nicht gegeben – der Verteidiger hätte gar nicht nicht mehr aus seinem Tackling rauskönnen – aber hier wird der Ball über mehr als fünf Meter gespielt und wird dann in Richtung Kane “geklärt”.

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    • Wir haben kein Scouting wie die Fürther. Da laufen regelmässig Scouts über die Bolzplätze in der Nähe bis hin zu den Amateurplätzen der ganzen Region. Das stellten und stellen wir uns vom Club immer nur so vor.

      Ich sage nur David Raum: Aktueller Nationalspieler und gebürtiger Nürnberger, der war nur bei den Fürthern. Manuel Wintzheimer wechselte von Schweinfurt nach Fürth, von da zu den Bayern und war auch nie beim Club. Dickson Abiama, vom “Clubfarmteam” SpVgg Mögeldorf zu den Fürthern. Dazu kommen dann einige solches Spieler wie Medic oder Vasilj, die bei uns (im Nachwuchs) waren und die wir uns dennoch einfach durch die Lappen gehen lassen.

      Warum wohl? Vielleicht weil deren Nachwuchs- und Jugendarbeit verdient schon seit Jahrzehnten einen weithin bekannten, hervorragenden Ruf hat. Die des Clubs läuft halt eher unter “naja”. Da sind auch natürlich lange gewachsene, natürliche Beziehungen zu allen Amateuervereinen etabliert.

      Keine Ahnung, ob da jetzt bei uns mehr passiert. Ich vermute mal, es wird mittlerweile wenigstens versucht.

      Wir pulvern halt auch heute immer noch lieber Transfersummen raus.

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      • Beim FCN bekommst du einen Sammeltermin, wann die Racker vorspielen können, von denen die Eltern hoffen und manche überzeugt sind, dass der zb. der kleine Kevin oder Noel-Gabriel mal Messi 2.0 wird wenn sie das Fortnite zocken mal etwas einschränken.

        Die Fürther grasen aktiv die Bolzplätze und Äcker in der Region ab und wichtig sprechen auch die Jugendtrainer und Betreuer vor Ort intensiv an und haben schon über Jahre ein großes regionales Sichtungs Netzwerk etabliert und fahren da auch hin.

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      • Den Fürthern hat das ländlich-unternehmerische aus Greuth gut getan. Da hast eine andere Mentalität, als wenn Du einen Angestellten von Adidas holst.

        Wenn die Fürther das Greuther wieder weg machen, gehts auch wieder 3. Liga.

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  • Steht doch schon im Nn Bericht. Spieler war in der U17 beim Club.

    Ob das nicht behalten ein Fehler war wird sich in 1-2 Jahren herraustellen.

    Die Fürther habe im übrigen auch Leweling aus unserer U17 geholt.

    Aktuell einen Torwart aus Zwickau geholt, der auch schon beim Club war.

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    • Es ist wie immer – schlägt er dort ein, wird gemeckert, warum man ihn nicht behalten hat.
      Hätte man ihn behalten und er schlägt nicht ein, wird gemeckert warum man ihn so lange durchgefüttert hat…
      und wenn man nie wieder was von ihm hört, interessiert es keine Sau, dass der BVB eine Niete von uns geholt hat. Jetzt alles etwas überspitzt formuliert und soll auch niemanden (also die Spieler) beleidigen, aber so läuft es halt.

      Es gibt ja auch noch den Steigerungsfall, da wird gemeckert, warum man Spieler ewig mit sich rumschleppt und dass man sie schon längst hätte abgeben sollen. Und dann schafft der Spieler nach 5 weiteren erfolglosen Stationen irgendwann dann doch noch den Durchbruch im Profifußball, wird wiederum gemotzt, dass man ihm bei uns nicht mehr Zeit (also 5 jahre oder so) gegeben hat. Wie z.B. bei Klement.

      Genauso insgesamt bei den Talenten, ich hab keine Ahnung, wie das Scouting im Jugendbereich so abläuft.
      Dass es wirklich so ist, dass unsere Leute nur auf dem hohen Thron sitzen und hin und wieder wenn sie gnädig wohlgesonnen Eltern eine Audienz gewähren, damit ihre Sprösslinge beim Ruhmreichen vorspielen dürfen, während bei den Nachbarn Männer des Volkes unterwegs sind um die Nähe der Bürger zu suchen und den Wahlkampf auf der Straße bzw. Bolzplätzen der Region bestreiten, würde ich mal getrost ins Reich der Fabeln und Legenden verweisen. Wird zwar seit vielen Jahren immer wieder gerne erzählt, aber wirklich wissen tut das doch keiner hier.
      Und dass man nicht jedes einzelne Talent aus seiner Region bekommen kann, ist einfach nur normal und kann zig Gründe haben, die mit dem Club nicht mal irgendwas zu tun haben müssen.
      Und am Ende muss man auch einfach sagen, dass man sich in den letzten Jahren alles andere als schlecht angestellt hat in der Jugendarbeit und dem Heranführen von Talenten an die Profis

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  • Und nun wechselt Torwart Aaron Held, U15-Nationalspieler für den Club, in die U17 des BVB. Die Fußball-AG zahlt bestimmt besser und er muss sich seine Sportausrüstung nicht mehr selbst kaufen. Wechsel solch junger Spieler finde ich echt Mist, insbesondere wenn sie später den Profi-Durchbruch schaffen und der Club finanziell nicht profitiert. Aber wahrscheinlich würden Branchenkenner dies als ganz normalen Vorgang in einem umkämpften Markt bezeichnen.

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    • Wir müssen halt damit leben im Profifußball in der Nahrungskette recht weit unten zu stehen. Die Über Talente verlieren wir, nicht alle aber doch einige, und die Talente, die es woanders nicht recht schaffen, die bekommen wir. …

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    • Wenn wir Besong und Duman ablösefrei aus Dortmund holen wird gejubelt, wenn ein junger Spieler von uns ablösefrei hinwechselt ist alles Mist… Es sind alles normale Vorgänge.

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