Der Spieltag: 1. FC Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth

Derby zum Heimauftakt. Alles zum Spiel: Davor, währenddessen und danach.

Um zu den einzelne Abschnitten zu kommen, einfach auf die Überschrift klicken:

  1. Die Vorschau
  2. Das Spiel
  3. Das Fazit
  4. Die Statistik
  5. Die Noten

Vorschau

Glücklich über die frühe Ansetzung des Derbys waren sie nicht beim Club. So ließ Dieter Hecking schon vor einer Woche durchblicken, dass ihm ein anderer Gegner zum Heimauftakt lieber gewesen wäre. Schließlich würden zum Heimauftakt in der Regel mehr Leute kommen, ebenso zum Derby. So fallen die beiden Partien zusammen und der Club hat ein Spiel mit Mehreinnahmen weniger. Angesichts der erwarteten Zuschauerzahl von etwa 40.000 versuchte Robert Klauß dann auch nicht die Bedeutung des Spiels für den FCN klein zu reden. “Natürlich ist es ein besonderes Spiel,” und machte auch in der Mannschaft eine Begeisterung für das Derby aus: “Man merkt, dass Derby-Woche ist, die Mannschaft ist einfach zu begeistern.” Inwiefern sich das dann auch auf den Platz übertragen wird, bleibt natürlich offen.

Nicht auf jenem Platz stehen werden Pascal Köpke, Lukas Schleimer und Lino Tempelmann. Letzterer ist ein Neuzugang unter den Verletzten. Unter der Woche wurde bekannt, dass Tempelmann sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte. Am Mittwoch in einem Instagram-Live-Video mit BR24Sport erklärte der 23-Jährige, dass er sich die Verletzung bereits in der 48. Minute im Spiel gegen den FC St. Pauli zugezogen hatte. Da war Tempelmann kurz hinter der Mittellinie ins Kopfballduell mit Jackson Irvine gegangen und dann mit dem gesamten Körpergewicht und ohne Balance auf dem rechten Fuß gelandet und umgeknickt. Danach hatte Tempelmann noch die komplette zweite Halbzeit gespielt. Die Leihgabe aus Freiburg ist damit der eine Spieler, der im Vergleich zum Spiel am Millerntor nicht in der Startelf stehen wird. Der andere ist natürlich Asger Sørensen, der unter der Woche zu Sparta Prag gewechselt ist.

Aufstellungstipp FCN

Wie die Umstellungen genau aussehen werden, ließ Robert Klauß natürlich offen. “Es gibt mehrere Überlegungen. Wir haben gegen St. Pauli zur Halbzeit auf eine Dreierkette. Wir haben die Raute drin, wir haben auch die Doppelsechs drin. Da werden wir uns am Freitag endgültig festlegen.” Die arge Passivität, die über weite Strecken der zweiten Halbzeit am Millerntor über dem Angriffsspiel des FCN lag, spricht gegen einen Einsatz der Dreierkette von Beginn. Wenn man möglichst wenige Spieler positionsfremd einsetzen will, bietet sich wahrscheinlich sogar eher das 4-2-2-2 mit Doppelsechs als die Raute an. Angesichts der Wucht und Spielfreude, die Fürth im Zentrum mitbringt, ist eine derartige Formation möglicherweise sogar unabdingbar. Robert Klauß erörterte in der Pressekonferenz auch, “dass Fürth viele Spieler auf dem Platz hat, die ballsicher, mutig und beweglich mit Ball sind. Sie haben einen ruhigen und kontinuierlichen Spielaufbau mit viel Ballsicherheit, können aber auch ins Tempo gehen. Ich glaube, es ist ähnlich zu dem, was sie in der letzten Zweitligasaison gespielt haben.” Dazu gehört auch die das Beibehalten der Formation mit Drachenviereck im Mittelfeld, deren Kompaktheit im Zentrum mit einer Doppelsechs begegnen könnte.

Aufstellungstipp Fürth

Auf Seite der Gegner aus Fürth stellt sich die Personalsituation ähnlich dar wie beim FCN. Außer der Langzeitverletzten (Pululu, Meyerhöfer, Jung und Kehr) sind alle fit und einsatzbereit. Offen scheint beim Kleeblatt vor allem die Besetzung der Linksverteidigerposition, wo mit Willems, der früher nach innen zieht, und Itter, der länger an der Linie bleibt und tiefer geht, zwei grundsätzlich unterschiedliche Spielertypen zur Verfügung stehen, die Trainer Marc Schneider beide als “überdurchschnittlich” bezeichnete. Aber auch im Sturm könnte sich im Vergleich zum Auftaktsieg in Kiel etwas verändern. Ragnar Ache, der unter der Woche dosiert trainierte, gefiel gegen Kiel mit seiner Präsenz und wäre daher eine Option für die Doppelspitze. Angesprochen auf den 1. FC Nürnberg erklärte Schneider, dass er um die Variabilität in der Grundordnung wisse und auch darum, dass sich Laufduelle gegen Kwadwo Duah nicht vermeiden ließen: “Da werden wir nicht drum rumkommen. Ich kenne Kwadwo und seine Qualitäten. Sein Tiefgang ist sein Stil. Da geht es nur darum, dass man darauf vorbereitet ist, was passieren wird. Da werden die Innenverteidiger in Laufduelle gehen müssen.”

Schneider, der am Samstag 42 Jahre alt wird, betonte darüber hinaus die Zufriedenheit mit seiner Mannschaft, vor allem dahingehend, dass man beim 2:2 gegen Kiel zu Saisonbeginn in der Lage war, das Tempo auch am Ende der Partie noch hochzuhalten. Die Offensive war beim Kleeblatt im ersten Spiel gegen Kiel sicherlich über die gesamte Partie beachtlich intensiv unterwegs. Kein Team schoss am ersten Spieltag häufiger aufs Tor als Fürth. Allerdings verpasste man es aus den vielen Chancen Tore zu machen und so blieb am Ende lediglich ein Remis gegen offensiv eigentlich harmlose Kieler, die aus vier Torschüssen zwei Tore machen konnten. Das soll am Samstag besser werden und Schneider fand am Ende auch die richtige Zusammenfassung für ein Derby: “Es ist ein Spiel für die Fans.” Die erwarten auf beiden Seiten Resultate im Derby. Gerade beim Club hat man das Gefühl, dass es mal wieder Zeit wird: Der letzte Heimsieg gegen Fürth liegt mehr als sechs Jahre (2340 Tage) zurück. Seit dem 2:1 durch Niclas Füllkrugs Siegtor verlor der Club mit 1:2 (Burgstaller – Dursun, Steininger), 0:2 (Narey, Steininiger), 0:1 (Raum) und 2:3 (Schäffler, Dovedan – Nielsen (2x), Hrgota).

Der Kader der SpVgg Greuther Fürth nach Alter und Einsatzminuten in dieser Saison

Das Spiel

Aufstellung Nürnberg: Mathenia – Gyamerah, Schindler, Hübner, Handwerker – Geis – Castrop, Nürnberger- Møller Dæhli – Daferner, Duah (Bank: Klaus, Fofana, Wekesser, Valentini, Jahn, Duman, Wintzheimer, Shuranov, Lohkemper)
Aufstellung Fürth: Linde – Asta, Griesbeck, Haddadi, Itter – Christiansen – Green, Tillman – Hrgota – Abiama, Ache (Bank: Schaffran, Fobassam, Mhamdi, Willems, Angleberger, Dudziak, Raebiger, Raschl, Sieb)

Robert Klauß also mit einer Überraschung in der Startelf, Jens Castrop ersetzt Lino Tempelmann auf der rechten Acht – davon ausgehend, dass es beim Drachenviereck bleibt – kommt zum ersten Startelfeinsatz bei den Clubprofis. Hübner ersetzt wie erwartet den abgewanderten Sørensen. Zusätzlich kommt Geis wieder zurück, für ihn muss Duman auf die Bank. Auf der sitzt auch erstmals wieder Felix Lohkemper. Neuzugang James Lawrence muss noch zuschauen.

Schiedsrichter der Partie ist Sascha Stegemann. Der 37-Jährige Diplom-Verwaltungswirt pfiff den Club in der letzten Saison beim 1:2 am letzten Spieltag gegen Schalke und bei der 0:2-Auswärtsniederlage in Darmstadt. 2020/21 war er der Unparteiische beim 3:1-Heimsieg gegen Heidenheim. 2019/20 leitete Stegemann die Partie des FCN gegen Wehen Wiesbaden (0:2) und das Relegationshinspiel gegen Ingolstadt (2:0).

13:01 Uhr: Nach der Schweigeminute für Uwe Seeler rollt der Ball im 269. Frankenderby. Duah bringt den Ball ins Spiel.

2. Minute: Flanke von Gyamerah wird leicht abgefälscht, Daferner köpft aufs Tor. Noch ungefährlich.

8. Minute: Doppelchance für den FCN. Castrop mit dem Rücken zum Fürther Gehäuse zieht den Ball über seinen Kopf in Richtung Tor. Der geht an den Pfosten, dann fällt der Ball vor Daferner, doch Linde pariert.

13. Minute: Gyamerah sieht nach einem Foul an Green die erste Gelbe Karte des Spiels. Tillmann bringt den anschließenden Freistoß aus fast dreißig Metern von halblinks aufs Kreuzeck. Mathenia wehrt zur Ecke ab.

15. Minute: Tor für den FCN. Handwerker nimmt Hrgota den Ball im Mittelkreis ab, dribbelt bis an die rechte Seite des Sechzehners, flankt an den Langen Pfosten. Von dort köpft Duah in die Mitte zu Daferner. Der macht das 1:0. Der VAR bestätigt: Kein Foul von Handwerker im Aufbau. Der Club führt.

22. Minute: Kleine Rudelbildung zwischen Castrop und Ache, aber Stegemann belässt es bei einer Ermahnung.

Zwischenfazit nach einem Viertel der Spielzeit: Der Club startet energisch und mit viel Präsenz in den Duellen ins Spiel. Die Führung absolut verdient. Fürth überraschend wenig bissig, wenn man an die bisherigen Derbys in Nürnberg denkt.

28. Minute: Ache will an Hübner halbrechts in letzter Linie vorbei. Hübner hält den Fürther Angreifer, sieht Gelb.

31. Minute: Geis mit direktem Freistoß aufs Fürther Tor. Linde lenkt den zu zentralen Schuss zur Ecke. Aus der Ecke entwickelt sich ein Gegenstoß in Richtung Abiama, aber Mathenia läuft den Ball rechtzeitig.

32. Minute: Ache hält den Fuß im Duell mit Schindler drüber, sieht dafür Gelb.

35.Minute: Fürth verliert den Ball nach einem Einwurf. Duah schießt aus der Drehung, der Ball wird abgefälscht und geht zur Ecke. Die bringt nur einen schwachen, zentralen Schuss von Castrop ein. Im Anschluss kontert Fürth und holt seinerseits eine Ecke heraus.

36. Minute: Die Fürther Ecke bringt nichts ein, landet wieder bei Linde. Der Fürther Torwart schlägt den Ball direkt lang zu Hrgota. Der steht plötzlich im Eins-gegen-Eins mit Mathenia. Doch der Clubkeeper pariert.

38. Minute: Der Club kombiniert über Nürnberger, Castrop und Møller Dæhli. Der Norweger legt zu Duah ab. Der schlenzt die Kugel knapp am Fürther Kasten vorbei.

Zwischenfazit zur Halbzeit: Der Club hat Fürth im Griff. Die Stärke der Gäste im Kombinationsspiel kam bisher nicht zum Tragen. Problem: Der Club führt nur 1:0.

46. Minute: Spiel geht weiter. Beide Teams wechseln. Valentini kommt für Gyamerah beim Club. Dudziak bei Fürth für Abiama.

46. Minute: Wilder Start. Der Club geht sofort ins Tempo. Møller Dæhli wird per Grätsche vom Ball getrennt, der Ball kommt zu Nürnberger. Den grätscht Asta um und es gibt Gelb für den Fürther.

48. Minute: Ecke kurz ausgeführt. Der Ball landet bei Valentini, der flankt an den langen Pfosten, da steht Hübner und köpft knapp vorbei.

57. Minute: Møller Dæhli beschwert sich, dass der Club jetzt zu tief steht und zu wenig attackiert. Zurecht. Bei Fürth macht sich Raschl bereit.

58. Minute: Raschl kommt dann auch. Green geht. Auf Nürnberger Seite wird derweil Daferner behandelt.

60. Minute: Tillman kommt im Strafraum bis vors Tor des FCN. Er schafft aber keinen Abschluss. Club weiter sehr passiv im Vergleich zur ersten Halbzeit.

62. Minute: Daferner reißt Tillman im Mittelfeld noch in der Fürther Hälfte um. Er sieht Gelb. 41.204 Zuschauer sehen das.

65. Minute: Fürth spielt sich erneut durch den Strafraum. Raschl steht dann frei vor Mathenia. Aber der pariert und klärt zur Ecke, die nichts einbringt.

68. Minute: Beim Club machen sich Wekesser, Wintzheimer und Duman bereit.

Zwischenfazit nach dreiviertel der Spielzeit: Der Club jetzt deutlich zu passiv. Steht tief und wartet darauf mit einem Pass Duah einsetzen zu können und so das 2:0 zu erzielen. Fürth kommt nun auch zu Möglichkeiten.

69. Minute: Riesenchance für den FCN. Nach einer Ecke steigt Hübner hoch und Linde kratzt den Ball von der Linie.

70. Minute: Castrop, Daferner und Duah gehen raus. Duman, Wekesser und Wintzheimer kommen. Klauß stellt auf 5-4-1 um.

72. Minute: Sieb kommt bei Fürth für Ache.

74. Minute: Fürth dribbelt sich wieder in den Strafraum. Doch statt Abschlüssen suchen die Gäste – dieses Mal in Form von Raschl – noch einmal die bessere Schussposition.

76. Minute: Der Club jetzt einige Male im Herausspielen und Klären zu hektisch und überlässt damit den Gästen zu schnell wieder den Ball. So zu wenige Verschnaufpausen für die Clubabwehr. Die Umstellung, die das Spiel wohl breiter machen sollte, fruchtet bisher noch nicht.

77. Minute: Fofana kommt für den angeschlagenen und ausgelaugten Johannes Geis.

79. Minute: Nach einer Ecke kommt Christiansen zu einem Fernschuss. Mathenia wehrt zur Seite ab. Fürth belagert nun das Nürnberger Tor.

81. Minute: 2:0 für den FCN. Kombination der drei Eingewechselten: Wekesser legt im Strafraum zurück auf Duman, der rüber zu Wintzheimer. Auch der Ex-Hamburger mit seinem Premierentor für den Club.

85. Minute: Nach einer unübersichtlichen Situation sieht Duman Gelb. Fürth wechselt auch ein letztes Mal. Tillman und Asta gehen raus. Raebiger und Mhamdi kommen ins Spiel.

90. Minute: Vier Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. Der Wille der Gäste scheint allerdings gebrochen. Fürths Angriffe sind nun eher unstrukturiert und halbherzig.

14:53 Uhr: Schlusspfiff. Der Club gewinnt das 269. Frankenderby mit 2:0 (1:0).

Fazit

Der Club gewinnt erstmals seit 2016 wieder ein Heimderby. Vor der Pause war er dabei hochüberlegen. Er zeigte Präsenz in den Duellen und spielte so, wie man es von den Gästen in Nürnberg oftmals gesehen hatte. Bissigkeit und Präsenz in den Zweikämpfen schienen den Fürther über weite Strecken der ersten 45 Minuten zu überraschen. Hier wäre auch eine höhere Führung verdient gewesen. Nach der Pause zog der Club sich zurück und wartete auf Konter. Die materialisierten sich aber kaum. Fürth war nun zwar feldüberlegen, erspielte sich aber nur wenige Gelegenheiten. Hätte das Kleeblatt in dieser Phase einen Treffer erzielt, die Partie hätte womöglich eine andere Wendung genommen. So aber traf der Club zum 2:0 und das Spiel war entschieden. In der Summe beider Hälften dennoch kein unverdienter Sieg des FCN.

Statistische Parameter

Nürnberg Fürth
2Tore0
2,06/2,3/3,03expected Goals (Wyscout/538/DFL)0,56/0,6/0,51
2,59Post Shot xG (Wyscout)0,76
2,06xG ohne Doppelchancen (Wyscout)0,56
2,59PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout)0,76
14Schüsse8
9Schüsse aufs Tor4
6Ecken6
3Freistöße7
40Ballbesitz zeitbasiert (in %)60
33,8Ballbesitz passbasiert (in %)66,2
70Passquote (in %)81
19Fouls10
6,8PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)4,9
8,5Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)9,1
13,1Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)17,4
16Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)18
00:10Ballbesitzdauer (Ø)00:13
*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

Noten

SpielerCU-NoteKickernn.deBILDWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia22,51,527,4/107,8/10
Jan Gyamerah2-3,52,547,4/107,0/10
Christopher Schindler22,52,536,7/106,7/10
Florian Hübner232,547,4/107,4/10
Tim Handwerker1-2,51,527,1/107,0/10
Jens Castrop23226,8/106,8/10
Johannes Geis2-32,528,1/107,6/10
Fabian Nürnberger2-3337,6/106,8/10
Mats Møller Dæhli322,537,2/107,1/10
Kwadwo Duah+322,536,4/106,8/10
Christoph Daferner22,52,527,9/107,5/10
Enrico Valentini+32,53 26,7/10 6,9/10 
Taylan Duman2-227,3/107,5/10
Manuel Wintzheimer22,526,9/106,9/10
Erik Wekesser2-2,526,4/106,6/10
Sadik Fofana6,2/106,6/10
Durchschnitt2,272,662,362,537,07/107,06/10

62 Gedanken zu „Der Spieltag: 1. FC Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth

  • Tja Freunde, dann woll’n wir mal hoffen, dass die Vorstellung unserer Mannschaft – halt: “Vorstellung” ist eine verstaubte Vokabel, sagen wir zeitgemäß: ihre “Performance” oder noch zeitgemäßer neudeutsch: ihr “Vortrag” – besser ist als die Tonqualität der Vor-Spieltags-Pressekonferenz auf Club TV. Oder liegt es an meinem nachlassenden Gehör (bin ja mittlerweile auch schon etwas in die Jahre gekommen), dass ich nicht viel mehr verstanden habe, als dass die Stimmung in unserer Mannschaft “cool” (Zitat Robert Klauß) ist?

    Unsere Mannschaft ist cool in heißen Tagen.

    Hoffentlich nicht nur im Training.

    Antwort
  • Ich glaube wir können das heute nur über eine außergewöhnlich hohe Bereitschaft lösen zu leiden in der Mittagshitze und wir können uns auf keinen Fall! einen verschlafenen Start erlauben, ein früher Rückstand und wenn man dann aufrücken muss und Räume freigibt hinten, das wäre Gift gegen die Fürther Spielfreude. Das wäre der Untergang.

    Umso länger man die Null halten kann, umso mehr wachsen die Chancen etwas mitzunehmen. Ich glaube da liegt auch die Chance, ich finde Marc Schneider einen überzeugenden feinen Trainer mit der gewohnten Schweizer Diplomatie. dem, finde ich, zumindest unbeabsichtigt rausgerutscht ist, dass die Fürther sich recht siegessicher fühlen. Er hat ja heute Geburtstag und machte sich in einem Satz auf der Fürther PK schon Gedanken wie er Geburtstag und Sieg heute gemeinsam feiern will, also im Kopf scheint er schon damit zu rechnen. Das rutschte ihm etwas ungewollt raus. Die Krux wird wohl sein wie man die beiden Taktgeber Hrgota und Tillmann eindämmen kann. Daher finde ich auch als Mittel die Mitte dicht zu machen auf jeden Fall mit Doppelsechs auf Clubseite.

    Antwort
  • Sascha Stegemann ist heute schon wieder in Nürnberg.
    Der Referee vom Mittelrhein war gerade erst zur Schalker Meisterfeier im Achteck.
    VAR : Sören Storks aus Westfalen.

    Antwort
  • Es war mir echt ein Vergnügen ( mit einer kurzen Pause) hier seit ca. 3 Jahren die Schiedsrichter gemeldet
    zu haben .
    Es ist gut dass des jetzt auch Florian macht, denn wie erwähnt wollte ich sowieso nicht mehr aber
    bei Florian Heft musste ich Euch vorher melden was ich erwarte.

    Die zum Teil blutleeren Tests waren sehr enttäuschend.
    Habe vor 8 Jahren den heutigen Union Sportchef im Urlaub kennen gelernt und wir telefonieren zweimal im Monat und auch Oliver Ruhnert wundert sich dass der FCN oft mit viel zu wenig Emotionen auf dem Platz steht.

    Antwort
  • Das sind mir zu viele Freistöße gegen uns. Aber natürlich ist es ein Preis der Aggressivität, die heute tatsächlich mal stimmt.

    Antwort
  • Warum nicht immer so?
    Bislang sehen die Fürther alt aus.
    So geht Haltung, Klasse.
    Weiter so, bitte.

    Antwort
  • Trainer raus, nur 2:0 im Derby, keine Entwicklung, kein Wille … 😉

    Danke Trainer, danke Team, danke Fans vor Ort. Ich will gar nicht daran denken was passiert wäre, wenn wir das heute nicht hinbekommen hätten.

    Antwort
  • Hoffe, das Spiel war weiter so toll wie in Halbzeit 1.
    Bei mir war ab Minute 54 der wow-Server down.
    Schon unglaublich…

    Antwort
    • Vielleicht war das ganz gut, ab der 60.Minute bis zu den Wechseln und dem Tor fand ich es nicht mehr so überzeugend wie in Halbzeit eins.
      Aber war ja auch klar, dass Fürth noch mal zurück kommen will.
      Da hat mir dann auch der defensiv stabilere Wechsel auf Valentini gefallen.
      Nur schade, dass ihr die Tor- Vorbereitung von Duman (wirklich tolle Aktion und Bewegung) verpasst habt.

      Antwort
    • Das war wirklich gut heute.
      Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wir etwas Glück, aber mit dem Dreierwechsel war die Phase auch vorbei.
      Ein wunderschönes und erlösendes Tor zum zwei zu null.
      Emotional und von der Einstellung her ein völlig anderes Gesicht als noch im ersten Spiel. Bleibt zu hoffen, dass dir das nun öfters sehen dürfen. So kann es weitergehen.

      Antwort
  • Derbysieger!
    Klasse!!!

    Leider konnte ich d 2 HZ nur im Clubradio verfolgen, weil sich meine Sky Go App ab Min 57 dauernd aufgehaengt hatte. Hatte jmd zufaellig aehnliche Probleme…? Neustart und Neuinstallation der App hatten keine Wirkung.

    Antwort
    • Bei mir auch. Laut Sky Community sind die gerade dabei eine Störung zu beheben. Dilettanten.

      Antwort
  • Sehr schön. Und die Bilder nach Abpfiff zeigen, wie erleichternd und wichtig dieser Sieg war. Harte Arbeit zahlt sich aus. Alle drei Offensiv-Zugänge haben jetzt bereits getroffen, gut so.

    Antwort
  • Und da sage noch einer, Robert Klauss könne nicht emotionalisieren!

    Glückwunsch an die Mannschaft und den Trainer! Das war heute genau das, was man sehen will!

    Antwort
  • Wir können sehr zufrieden sein – das komplette Team innerhalb und außerhalb des Spielfeldes hat heute geliefert, und das im Derby!

    Antwort
  • Da wurde doch die Note vom Johannes Geis von einer 3+ in eine 2- geändert wenn ich des richtig gesehen habe 😀

    Antwort
  • Manni war auf einmal verschwunden! Das trübte die Freude des Derbysiegs doch etwas. Eine tolle Leistung, vor allem Castorp war in der 1. Halbzeit geradezu überragend. Vielleicht brauchen wir gar keinen 6er mehr sondern geben dem Jungen aus Köln einfach Fitnesstrainings, damit er nach 45 Minuten nicht so schlapp ist. Hübner auch eindeutig besser als Sørensen, MMD verbessert, der Kicker hat echt diesesmal recht: Der Club zeigte mehr Galligkeit und Willen zum dann letztendlich auch verdienten Derbysieg. Wenn Fürth nicht so einen guten Torwart gehabt hätte, wäre das Derby früher und eindeutiger ausgegangen.

    Antwort
    • Der Manni hat Euch in der S-Bahn aus den Augen verloren, musste dann im Hbf. ganz dringend in den I.Stock, hat sich anschließend im Yormas neue Verpflegung geholt und sich letztlich im Derbysieger-Taumel mit dem Bahnsteig für die S1 vertan. Zu guter Letzt war ich dann im direkten RE nach Schweinfurt und kurz vor halb Acht zu Hause. War auf jeden schön, Euch alle mal wieder getroffen zu haben – und was gibt es Schöneres als einen Derby-Sieg gemeinsam zu feiern.

      Antwort
  • Schrittzähler geht nicht mehr! Achso, schwebe als Derbysieger über dem Boden! 😇😂😝

    Antwort
  • Gyamerah fand ich auch sehr stark, v.a. offensiv. Ich vermute, er wurde wegen gelb-rot Gefahr oder weil er angeschlagen war ausgewechselt. Ansonsten könnte ich das nicht nachvollziehen.

    Die Note finde ich im Vergleich zum Rest der Mannschaft eher niedrig.

    Antwort
    • Ja, der Gyamerah bekam schon in der 13. Minuten die gelbe Karte und hatte dann nochmal irgendwann ein vielleicht gelbwürdiges Foul. Das war ein sehr notwendiger Wechsel wegen höchster gelbrot Gefahr.

      Antwort
      • Auf diese Weise hat dann auch unser Ehrenspielführer noch eine Halbzeit Derbysieg abbekommen. Das ist doch auch was schönes!

        Antwort
  • Wann wird endlich der blöde VAR in dieser Form wieder abgeschafft?
    In Hannover wurde eben wieder gefühlt 5 Minuten gewartet um eine schwachsinnige Entscheidung zu bestätigen. Jede Woche die gleichen Diskussionen, dann halt nur noch Abseits überprüfen und fertig.

    Antwort
    • Das würde ja funktionieren, wenn man nicht ausschließen würde, dass eine 5 % Kann-Entscheidung korrigiert wird!

      In solchen Fällen sollte es verpflichtend sein, dass der Schiedsrichter seine Entscheidung am Bildschirm überprüft. Dann kann er sich selbst entscheiden, ob er es immer noch für einen Elfmeter hält.

      Antwort
      • Das schaut sich doch eh keiner mehr an und revidiert seine Meinung, dann lieber zurück zu den Tatsachen Entscheidungen.

        Antwort
        • Ich finde bei Abseitsfragen hilft der VAR ein wenig, bei allem anderen bin ich auch der Meinung, ist der Effekt viel geringer als erhofft und verzichtbar. Dafür braucht man das Gedöns mit dem Kölner Keller wirklich nicht veranstalten. Eigentlich stünde Hannover nach wie vor mit 0 Punkten da, wenn es gerecht wäre.

          Antwort
  • Hut ab, so eine leidenschaftliche Leistung, das habe ich dem Club gar nicht mehr zugetraut, zu lange ist es her, dafür ohne wenn und aber ein Kompliment, ich hatte ja schlimmstes befürchtet nach Monaten ohne gute Leistung, gerade so ein Derby gibt einfach viel Energie mit für den weiteren Saisonverlauf. Natürlich die Sahne oben drauf, daß 2 Neuzugänge die Partie mit ihren Toren entschieden haben, das beweist das gute Personalupgrade. Dazu die Idee mit Castrop top wenn es am Ende so aufgeht wie am Samstag. Sein Lauf über das ganze Feld in der Regionalliga, bei dem er alles in Grund und Boden rennt, ist auf TikTok immer noch ein sehr beliebter Spot als hätte er einen Turbo den er zuschalten kann.

    Antwort
  • Das Spiel hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht.
    Top Einsatzbereitschaft der Mannschaft und gute Stimmung auf den Rängen.
    Hoffentlich konnte mit diesem Spiel eine Lawine losgetreten werden.

    Antwort
  • Das war ganz wichtig für die Mannschaft und die Fans, dieses Erfolgserlebnis. Aber man darf jetzt eins nicht vergessen: Dies war kein Endspiel, das jetzt gewonnen wurde und das wars dann mit dem Kampf. Gleich nächste Woche muss es so weitergehen mit der Einstellung auf dem Rasen. Und hoffentlich wird das diesmal der Fall sein.

    Antwort
  • Für mich ist die Saison eigentlich schon wieder zuende. Endlich mal wieder Fürth beseigt in einem überzeugenden Spiel. Jahrelange Derby Schmerzen heilen nun. Was jetzt noch kommt nehme ich einfach als Bonus mit 🙂

    Antwort
    • Also “Saison zuende” gemäß dem Motto kann es denn überhaupt noch schöner werden? 🙂

      …nicht schön ist es für die beiden Erstligaabsteiger Fürth knapp über dem Relegationsplatz 16 mit 1 Punkt nach 2 Spieltagen und Bielefeld noch schlimmer in der Kategorie “Denn sie wissen nicht, was sie tun” mit 0 Punkten und 1:5 Toren den Start vermasselt, kann man ebenso von Leitl sagen und seinem Mega Hannover mit 1 Punkt. Hingegen Regensburg fängt schon wieder so an wie letzte Saison, ganz oben. Regensburg entwickelt sich zu echten Frühstartern der 2. Liga.

      Antwort
      • Bei manchen Foristen ist der Mitteilungsdrang so groß, dass sie sogar auf ihre eigenen Beiträge antworten. Meta-geil!

        Antwort
  • Heute gelesen wir haben jetzt den schnellsten Spieler im deutschen Profifussball. Duah wurde gegen Fürth mit 36,2kmH gemessen, nichtmal Haaland war letzte Saison so schnell max 36.0. Duah ist aktuell der schnellste Spieler der 1. und 2. Liga.

    Antwort
      • Dass es nicht nur ums gerade aus rennen geht muss man denke ich in einem Fußballforum nicht gesondert betonen, aber ich halte Geschwindigkeit bei Tiefenläufe durchaus für essentiell. Ja er reiht sich wohl unter den Top 5 ein im deutschen Profifußball. Fein mal wieder so einen schneller Spieler zu haben.

        Antwort
  • Zwei-Streifen-gestraft habe ich am Samstag das Derby notgedrungen über den SkyTicket-Nachfolger Wow, Werbespruch: “Streaming war noch nie so WOW!”, verfolgen wollen.

    Wollen.

    Den WOW-Effekt lieferte dann der Club.
    90 Minuten.
    Derbysieg.
    Fantastisch.

    Der Streaming-Anbieter dagegen machte ungefähr ab Minute 52 schlapp.
    Nachhaltig.
    In Dauerschleife konnte man die immer gleichen 2 Minuten betrachten, ehe gar nichts mehr flimmerte.
    Ein derber Stimmungskiller im Derby.
    Nicht live vor Ort.
    Nicht live im Stream.
    Nicht WOW.

    Einfach nur tristes Ergebnis über den Kicker-Ticker.
    Da das Streaming bei WOW eine zeitversetzte Wiederholung nicht erlaubt, hänge ich noch immer in Minute 52.
    Da spielt der Club das Derbyheimspiel des Jahrzehnts, will mich unkendes Orakel eines Besseren belehren und dann…
    …schaue nicht nur ich in die Röhre.
    WOW…

    So nehme ich lesend zur Kenntnis, dass RK ein perfektes Händchen bei den Einwechslungen bewies.
    Einwechslung von Wekesser – Duman – Wintzheimer.
    Entscheidung durch Wekesser – Duman – Wintzheimer.
    WOW!!!

    Sehend haben mich bis zur Minute 52 vor allem Castorp, Handwerker und Geis(!!) beeindruckt.
    Und zudem die Körpersprache der Profis und vieles, was sie spielerisch anboten.
    Für diesen Spieltag und das Derby passt es, wenn man festhält:
    WOW!!! SO DARF ES WEITER GEHEN, WENN ES GUT WERDEN SOLL.

    Gleiches kann man vom Streaminganbieter nicht behaupten.
    Das war nicht WOW.
    Das war BULLSHIT.
    Ein kurzes “Tut uns Leid! Wir arbeiten an der Störung” auf InstaFacebookTwitter reicht für einen LIVE-SPORT-STREAMING-ANBIETER nicht aus.
    Das ist billig und ganz weit weg von WOW!

    War schon schön, so in den 80ern, ohne SKY, WOW, VAR.
    Bier.
    Bratwurst.
    Seitenstreifen.
    Aufstieg!!!

    Antwort
  • Gibt es im Nachgang zu den Spielen eigentlich keine genaueren (taktischen) Analysen mehr oder ist das nur noch exklusiv auf NN.de abrufbar?

    Antwort
    • Gut erkannt.
      Der Qualitätsjournalismus wandert hinter die Bezahlschranke.

      Die Noten der Kollegen kommen aber bestimmt noch.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.