Der Spieltag: Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg

Das Spiel gegen Eintracht Braunschweig: Alles zum Spiel: Davor, währenddessen und danach.

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  1. Die Vorschau
  2. Das Spiel
  3. Das Fazit
  4. Die Statistik
  5. Die Noten

Vorschau

Man musste Robert Klauß vor dem Spiel relativ genau zuhören, um zu merken, wie er Eintracht Braunschweig charakterisierte. Er sprach davon, dass die Tordifferenz nicht unbedingt das widerspiegelte, was bei einem normalen Spielverlauf drin gewesen wäre. Und tatsächlich fehlen – je nach Modell – zwischen vier und sieben Tore den Niedersachen auf der Habenseite im Vergleich zur Chancenqualität. Umgerechnet auf die Punkte landet man dann bei etwa vier bis fünf Punkten zu wenig. Das macht sie weder zu einer Übermannschaft, noch zu einer verkappten Spitzenmannschaft – in der expected Points Tabelle sind sie trotz ihrer Unterperformance Vorletzter. Die Löwen sind aber eben besser als der eine Punkt und die drei Tore, die da zu Buche stehen. Sie haben dennoch durchaus ihre “Themen” (Klauß), bei denen sie Probleme haben. Der Aussage, dass diese Themen unter anderem im Defensivkopfball, vor allem im eigenen Strafraum lägen, widersprach Klauß zumindest nicht. Die Darstellung von Braunschweigs Duellen in den ersten sechs Spielen unterstreicht diese Probleme auch. Braunschweig scheint das Problem auch zumindest dahingehend angehen zu wollen, dass sie in den letzten Minuten des Deadline Days mit Filip Benkovic von Udinese Calcio einen kopfballstarken Innenverteidiger ausgeliehen haben. Stattdessen zählte er mögliche Arten der Flanken auf, mit denen man gegen eine Abwehr zu Werke gehen könne und lobte Christoph Daferner für dessen Fähigkeit Flanken zu verwerten.

Aufstellungstipp FCN

Diese Flanken nicht schlagen wird Fabian Nürnberger. Der ist seit dem Spiel gegen den HSV der neueste Zugang im FCN-Lazarett. Der 23-Jährige ist bereits am Ellenbogen operiert und fällt nach den komplizierten Sehnen- und Bänderverletzungen womöglich sogar bis zur Winterpause aus. Nachgelegt auf dem Transfermarkt wird dennoch nicht. Auch – so betonte Klauß – mit Zustimmung des Trainers. Der erläuterte, dass er hoffe, dass die gesteigerten Einsatzzeiten für die Spieler aus der zweiten Reihe durch die Engpässe in der Personalversorgung, dazu führten, dass im Saisonverlauf der Konkurrenzkampf gesteigert würde. Schließlich hätten dann auch Spieler, die nicht unbedingt für viele Minuten eingeplant waren, Erfahrungen sammeln können. Diese Einstellung ist wohl wirklich das, was man unter “das Beste aus der Situation machen” verstehen kann, was Olaf Rebbe unter der Woche bereits eingefordert hatte. Neben Nürnberger fehlen auch Taylan Duman, Tim Handwerker, Pascal Köpke und Lukas Schleimer. Auch bei Enrico Valentini, der seit zwei Tagen über Unwohlsein klagte, erscheint ein Ausfall derzeit wahrscheinlich.

Nachdem Lino Tempelmann wieder im Training ist, ergeben sich – inklusive Trainingsgästen aus dem NLZ – für den möglichen Kader also folgende Feldspieler als Kandidaten: : Fofana, Lawrence, Geis, Tempelmann, Lohkemper, Møller Dæhli, Shuranov, Wekesser, Schindler, Castrop, Wintzheimer, Hübner, Duah, Gyamerah, Breunig, Daferner, Brown, Jahn, Kayo, Ilic. Angesichts dessen, dass die U23 parallel zum Spiel in Braunschweig in Aschaffenburg antritt, müssen hier auch frühzeitig Entscheidungen getroffen werden, ob und bei welchen Spielern aus dem NLZ die Erfahrungen im Profikader oder die Spielzeiten in der U23 wichtiger sind.

Aufstellungstipp Braunschweig

Da Klauß Johannes Geis explizit lobte und erwähnte, dass er froh sei, Lino Tempelmann zurückzuhaben, ist zu erwarten, dass beide spielen werden. Möglicherweise zusammen mit Jens Castrop und Mats Møller Dæhli in der Raute. Ob der Club bei Braunschweig dann auf eine Formation mit Dreier- oder Viererabwehr trifft, wusste Robert Klauß in der Pressekonferenz nicht. Die Eintracht agiere da sehr flexibel und so bereite man die Mannschaft auf beides vor. Schließlich wechselt Braunschweig zum Teil auch während des Spiels die Formation. Diese Flexibilität erhöhte sich am Donnerstag noch weiter: Mit Nathan de Medina kam aus Bielefeld ein Spieler, der beide Außenverteidigerpositionen spielen kann, aber auch im Zentrum der Kette und vor ihr. Laut Michael Schiele ist der Belgier als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette bereits eine Option für das Spiel gegen den Club. Defensive Verstärkungen sind für die Niedersachsen jedenfalls nötig, denn die Gegentorzahl ist – im Gegensatz zu den geschossenen Toren – keineswegs weit weg von dem, was statistisch erwartbar ist.

Sieht man sich die Defensivzweikämpfe der Löwen an den ersten sechs Spieltagen an, so fällt auf, dass sie gerade an der Strafraumkante Probleme mit den Bodenzweikämpfen haben. Hier folgten dann natürlich oft auch Schüsse der Gegner. Im Zentrum dagegen gewannen die Löwen ihre Bodenzweikämpfe. Hier sollte also eine Überlegung sein, den Gegner in diesen Zonen anzudribbeln und damit zu stressen. Wenn alles seinen gewohnten Gang geht, hat der Club zumindest oft genug den Ball, um es zu probieren. Braunschweigs durchschnittlicher Ballbesitz liegt in dieser Saison bei gerade einmal 38 Prozent. Die durchschnittliche Ballbesitzphase ist mit 10,6 Sekunden auch sehr kurz – der FCN liegt mit 12,7 Sekunden knapp unter dem Ligaschnitt von 13 Sekunden. Man sieht auch hier das, was Robert Klauß in der Pressekonferenz beschrieb: Braunschweig versucht schnell Richtung Tor zu spielen, spielt viele Lange Bälle und diese auch mit erstaunlich hoher Präzision. Hier muss der Club also vorbereitet und gewarnt sein und dennoch bietet Braunschweig genug Möglichkeiten an, um geschlagen zu werden.

Das Spiel

Aufstellung Nürnberg: Mathenia – Gyamerah, Hübner, Lawrence, Wekesser – Geis – Castrop, Tempelmann – Møller Dæhli – Duah, Daferner (Bank: Klaus, Fofana, Lohkemper, Shuranov, Schindler, Wintzheimer, Valentini, Brown)

Aufstellung Braunschweig: Fejzic – de Medina, Behrendt, Benkovic – Marx, Krauße, Nikolaou, Donkor – Pherai – Kaufmann, Ujah (Bank: Hoffmann, Schultz, Henning, Multhaup, Ihorst, Lauberbach, Endo, Wiebe, Kijewski)

Geleitet wird die Partie von Patrick Alt. Das letzte Clubspiel unter seiner Leitung war ein 2:1 über den KSC im August 2021. Braunschweig pfiff der 37-Jährige zuletzt im Dezember beim 2:1-Auswärtssieg bei Viktoria Köln, bei dem er zwei Elfmeter gegen die Eintracht pfiff, von denen jedoch Fejzic einen der beiden von Ex-Cluberer Marcel Risse getretenen Strafstößen parierte. In Erinnerung ist der Illinger Clubfans womöglich aus der Saison 2019/20. Da übersah er im Spiel gegen Darmstadt ein elfmeterreifes Schubsen an Behrens, stellte Sörensen – zurecht – und Nürnberger – zu Unrecht – vom Platz. Jens Keller und Thomas Stickroth waren so erregt, dass auch sie beide nach der durch ein spätes Gegentor von Dumic 1:2 verlorenen Partie die Gelbe Karte sahen.

Beim Club beginnt man mehr oder minder mit der erwarteten Aufstellung. Einzig, dass Kapitän Schindler trotz voller Trainingsteilnahme nicht spielt, ist eine kleine Überraschung. Die Gastgeber beginnen dagegen mit gleich zwei neuen Innenverteidigern in der Dreierkette, wodurch womöglich viele Erkenntnisse über das Defensivverhalten Makulatur sind. Dazu kommt im Sturm mit Kaufmann zusätzliches Tempo auf den Platz.

18:31 Uhr: Anpfiff im Eintracht-Stadion

2. Minute: Ecke Wekesser, Ball fällt in den Rückraum, doch Castrop jagt das Ding drüber. Im Gegenzug kommt Ujah recht frei zum Abschluss im Gegenzug und ballert weit vorbei.

9. Minute: Braunschweig überlässt dem Club weitgehend den Ball. Nach einer längeren Stafette landet der Ball bei Geis. Der ballert weit drüber.

10. Minute: 1:0 für den Club. Der Ball ist im Braunschweiger Tor. Møller Dæhli legt den Ball schön zurück, Tempelmann schießt, der Ball wird abgefälscht und Castrop stochert die Kugel rein. Es wird aber auf Abseits überprüft, weil Daferner beim Schuss von Tempelmann aus dem Rückraum, der ihn nicht erreicht, eventuell im Abseits stand. Aber das Tor zählt.

13. Minute: Ausgleich. Kaufmann jagt die Kugel ins Netz. Pherai mit langem Pass auf den Ex-Würzburger, der läuft schneller als Lawrence und schießt mit Wucht in die Torwartecke.

16. Minute: Der Club erobert hoch den Ball, Duah schließt ab, aber neben das Tor.

22. Minute: Geis in die Arme von Fejzic, nachdem er eigentlich schon frei gespielt worden war.

Zwischenfazit nach dem ersten Viertel: Wäre der Ausgleich nicht, man könnte von einem rundum ordentlichen Spiel sprechen. Der Club hat mehr vom Ball, schafft es auch immer wieder tief zu kommen, auch weil Tempelmann im Aufbau viele Räume zuläuft. Die Abschlüsse sind aber noch zu ungefährlich. Auch das Tor fiel eigentlich aus einem verunglückten Schuss.

28. Minute: Pherai mit einem Fernschuss, den hat Mathenia sicher. Auf der Gegenseite fliegt die dritte oder vierte Flanke in wenigen Minuten durch den Strafraum, ohne, dass ein Clubspieler rankommt.

29. Minute: Duah mit dem 2:1 für den Club. Castrop im Fallen auf Møller Dæhli. Der sieht Duah, der nicht im Abseits steht, weil de Medina zu tief steht. Duah kommt frei vor Fejzic zum Abschluss und trifft.

33. Minute: Marx entwischt Wekesser, spielt in den Rücken der Clubabwehr, doch Hübner und Lawrence stehen bei Ujah, so dass es keinen Abschluss der Eintracht gibt.

35. Minute: Wieder schöne Kombination über Castrop und Møller Dæhli zu Wekesser, der flankt in die Mitte. Da steht Daferner und haut übers freie Tor. War aber eh Abseits.

36. Minute: Donkor sieht Gelb.

42. Minute: Tempelmann erobert den Ball, den Benkovic schlecht herausspielt, rennt mit dem Ball Richtung Tor, schließt dann aber ab. Daferner und Duah waren mitgelaufen.

44. Minute: 2:2. Konter der Braunschweiger. Kaufmann schließt ab. Mathenia wehrt in die Mitte ab. Der Ball landet bei Ujah und der legt ihn mit der Innenseite ins lange Eck.

Zwischenfazit zur Pause: Der Club hat offensive Verbesserungen für Konteranfälligkeit eingetauscht. Der Club kommt tatsächlich besser in Richtung gegnerisches Tor. Dafür steht er so hoch, dass er mehrfach nicht dazu kommt, die gegnerischen Gegenstöße mit ausreichender Zahl zu verteidigen.

19:34 Uhr: Zweite Halbzeit läuft.

50. Minute: Direkter Freistoß Geis aus zentraler Position. Fejzic wehrt den Ball zur Ecke ab.

55. Minute: Der Club versucht flach rauszuspielen, das klappt aus dem eigenen Drittel noch, dann verliert er den Ball, über Kaufmann und Pherai landet der Ball wieder im Clubstrafraum, doch Ujah schließt nur so ab, dass es Ecke gibt.

56. Minute: Tempelmann sieht Gelb für ein überhartes Einsteigen.

59. Minute: Pherai mit dem 3:2 für Braunschweig. Nikolaou erobert per Grätsche den Ball gegen Tempelmann, gibt den Ball zu Pherai, der dribbelt bis vor den Strafraum und jagt die Kugel ins Kreuzeck.

61. Minute: Und gleich das 4:2. Kaufmann läuft in den Strafraum, setzt sich gegen Gyamerah durch. Der Ball fällt zu Ujah, der sinkt zu Boden, es gibt zurecht keinen Strafstoß. Wekesser signalisiert, er habe Ujah auch nicht berührt, ist aber damit aus der Situation. Der Ball fällt zu Kaufmann zurück und schießt ins lange Eck.

65. Minute: Fofana, Lohkemper und Valentini kommen für Gyamerah, Geis und Castrop.

Fazit nach drei Vierteln der Spielzeit: Der Club nach der Pause völlig indisponiert. In der Offensive kam bisher kein geordneter Angriff zustande, in der Defensive ließ man sich zweimal übertölpeln, weil man zu weit vom Gegenspieler wegblieb.

69. Minute: Krauße mit Gelb.

76. Minute: Wiebe und Ihorst kommen bei Braunschweig für “Man of the Match” Kaufmann und Krauße.

79. Minute: Tempelmann dribbelt in den Strafraum, kommt nah ans Tor, knapp aber dann aus spitzem Winkel an den Außenpfosten.

80. Minute: Marx foult Wekesser, sieht dafür Gelb.

81. Minute: Møller Dæhli aus dem Rückraum, aber der Schuss hat nicht genug Schwung. Fejzic ohne Probleme.

84. Minute: Lohkemper mit Kopfball aufs Tor, wird aber geblockt.

85. Minute: Shuranov kommt für Daferner beim Club. Henning und Lauberbach für Pherai und Ujah bei Braunschweig.

86. Minute: Ihorst schießt, Mathenia lenkt den Ball zur Ecke.

90. Minute: Szene mit Symbolcharakter. Shuranov dribbelt durchs Mittelfeld, spielt einen viel zu langen Pass, Lohkemper erläuft den sogar, doch lässt ihn ins Aus trudeln, weil er dachte, ein Braunschweiger hätte den Ball gespielt.

90.+1 Minute: Henning sieht Gelb.

20:23 Uhr: Schlusspfiff.

Fazit

Der Club verliert nach einer weitgehend indiskutablen zweiten Halbzeit gegen in der ersten Halbzeit effiziente, nach der Pause klar bessere Braunschweiger. Es war nicht das erste Mal, dass der Club zwei gänzlich unterschiedliche Halbzeiten bot. Nach der Pause fehlte dem Club die offensive Struktur, die vor der Pause da war. Braunschweig arbeitete sich ins Spiel und gewann am Ende mehr als verdient.

Statistische Parameter

Braunschweig Nürnberg
4Tore2
1,60/1,2/1,41expected Goals (Wyscout/538/DFL)1,52/1,7/1,51
2,53Post Shot xG (Wyscout)1,41
1,54xG ohne Doppelchancen (Wyscout)1,52
2,47PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout)1,41
17Schüsse15
8Schüsse aufs Tor5
9Ecken3
3Freistöße5
39Ballbesitz zeitbasiert (in %)61
37,4Ballbesitz passbasiert (in %)62,6
70Passquote (in %)82
12Fouls7
11,8PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)11,6
5,3Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)8,0
17,2Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)18,1
17Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)12
00:09Ballbesitzdauer (Ø)00:14
*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

Noten

SpielerCU-NoteKickerBILDFotMobWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia5555,8/106,1/106,3/10
Jan Gyamerah44,545,6/106,4/106,7/10
James Lawrence5555,9/106,6/106,6/10
Florian Hübner5555,6/106,3/106,6/10
Erik Wekesser54,556,2/106,9/107,0/10
Jens Castrop3-437,3/106,8/106,6/10
Johannes Geis55,555,9/106,5/107,0/10
Lino Tempelmann3446,7/106,7/106,9/10
Mats Møller Dæhli4437,7/107,2/107,6/10
Kwadwo Duah3-3,547,8/107,0/107,2/10
Christoph Daferner5556,6/106,6/106,9/10
Felix Lohkemper446,0/106,3/106,7/10
Sadik Fofana436,1/106,3/106,6/10
Enrico Valentini+446,6/106,6/107,0/10
Erik Shuranov-/105,9/106,3/10
Durchschnitt4,214,544,216,41/106,56/106,80/10

176 Gedanken zu „Der Spieltag: Eintracht Braunschweig – 1. FC Nürnberg

  • Braunschweig verpflichtet mit Filip Benkovic (CRO) sogar einen IV aus Udinese der vorher bei Leicester war.
    Einen Typ wie van Drongelen der jetzt bei Hansa aufschlägt hätte ich in Nürnberg gerne erlebt.
    Ob der bei uns so verrückt geblieben wäre oder schnell viel ruhiger ?

    Antwort
  • Wir haben kein Geld. Wir haben viele junge Talente. Wir wollen uns als die Adresse etablieren, wo junge Spieler den Durchbruch schaffen, besser werden. Dann einen erfahrenen Mann zu leihen/kaufen, hätte einfach nicht gepasst.

    Antwort
  • Der Club bisher mit dem identischen S-U-N-Muster in den ersten 6 Spieltagen wie 2015/16. Wird dann demnächst mal Zeit für die 18 Spiele ohne Niederlage!

    Antwort
  • Braunschweig hat die letzten 2 Nächte nicht geschlafen. Sie wollten nicht den Alptraum gegen den Ruhmreichen zu spielen weiterträumen. Da kamen so Horrorszenarien wie 0:5, 0:6 oder sogar 0:9 vor. Nach dem Spiel gibt Braunschweig die Lizenz zurück

    Antwort
  • Bei den letzten 4 Begegnungen Braunschweig vs. FCN fielen 21 Tore (!) und es gab 132 Fouls (!).

    Meiner Meinung gibt es mit dem kleinlichen Referee auch heute ca. 33 Fouls + Elfmeter für das Heimteam.

    Antwort
      • Ja genau, Mathenia, der Elfmeterkiller…

        Allerdings hat ja auch Rapha Schäfer, der gefühlt nie einen Elfer gehalten hat, das Kunststück fertiggebracht, gegen EBS gleich zwei Elfer zu halten… Domi Kumbela…

        Antwort
          • Ich hoffe, dass gegen den Tabellenletzten endlich einmal die Einstellung über 90 Minuten stimmt und nicht wieder nur über 25 Minuten. Wenn das heute wieder in die Hose geht steht dem Club ein harter Herbst bevor.

            Antwort
  • Das war die Strafe für Kumbela der im Hinspiel nach Foul an Kiyotake rot hätte sehen müssen.
    Erwarte auch heute eine harte Gangart von den Gastgebern.

    Antwort
  • Hübner und Lawrence einfach unterirdisch schlecht. Beide hüftsteif und viel zu langsam. 2 Gegentore gegen den Tabellenletzten. Langsam wird es peinlich

    Antwort
    • Aber Mathenia ist noch schwächer. Ist das jetzt wieder seine Normalform? Hat gegen Heidenheim schon unmögliche Ratzen reingelassen. Jeder Schuss aufs Tor ist drin.

      Antwort
  • Mathenia lag schon vor Anpfiff daneben.
    Gewinnt die Wahl beim SR und Braunschweig darf in Halbzeit 2 trotzdem auf seine Fans spielen und die Sonne blendete .

    Antwort
  • Aus der Hintertorperspektive sieht man, dass MMD vor dem Zweizwei durchaus in der Lage gewesen wäre entscheidend zu stören, wenn er denn im Vollsprint den Versuch unternommen hätte. Stattdessen trabt er zurück und guckt zu, wie die Sportskameraden so verteidigen. Und ich nenne jetzt noch einen zweiten Namen: Tempelmann. Vergleicht dessen Verhalten nach Ballverlust mit dem von Castrop. Ist der Ball zu weit weg, wird er locker, schaltet er auf Trab und versucht nicht in den Lauf- und Passweg zu kommen. Er schaut dann zu. Zu viele schauen zu oft zu. Wenn ich mit meinen Sportsfreunden auf der Wiese bolze, dann schauen wir auch oft zu, weil wir pumpen wie die Maikäfer, weil wir Amateure sind. Davon gibt es beim FCN in zu vielen Momenten zu viele Spieler. Im Übrigen, Geis arbeitet.

    Antwort
  • Peinlicher Auftritt unserer Mannschaft. Der Gegner hat zwei Chancen und macht zwei Tore, weil unsere Defensive mal wieder völlig versagt. Und das gegen den Tabellenletzten, tolle Leistung. Sicherlich sprechen die Daten nachher aber wieder eine ganz andere Sprache und ich habe wohl erneut ein völlig anderes Spiel gesehen. Wenn es jetzt in der Kabine nicht endlich entsprechend rappelt und die Mannschaft sich gegen schwache Braunschweiger nicht aufbäumt und anständig verteidigt, dann werden wir auch diesmal nichts Zählbares mitnehmen. Ein Punkt hilft uns nicht weiter. Zweite Hälfte. Auf geht’s Nürnberg, kämpfen und siegen!

    Antwort
  • Bin auf die Stellungnahmen von Klauß und vor allem von Hecking gespannt. Nach seinen deutlichen Worten eine solche Leistung…

    Antwort
  • Braunschweig überrollt übrrforderten Club.

    Der Kicker fasst es kompakt zusammen.

    Jetzt schauen wir mal wie es mit dem Trainer weitergeht.

    Antwort
    • Der Trainer hat kein Bundesligaformat.
      Wenn er noch weiter wurschteln darf bringt er den Club in die 3.Liga.
      Jetzt ist schnelles Handeln gefordert.

      Antwort
    • Rebbe und Hecking gehören genauso auf den Prüfstand. Die Kaderzusammenstellung ist wohlwollend als zusammengewürfelt zu bezeichnen. Für Tom Krauß keinen zweikampfstarken zentralen Mittelfeldspieler zu holen, ist für mich in Sachen Transferpolitik eine glatte 6. Der Blick geht mit dieser wilden Truppe erstmal nur noch nach unten.

      Antwort
  • Eine Mannschaft, die wirklich will, hätte Braunschweig nach dem 1:0 und nach dem 2:1 ‚hergespielt‘. Aber bereits zu der Zeit kamen sie mir lustlos vor. Ich bin kein Freund von Trainerwechseln, aber jetzt hilft nix anderes mehr….

    Antwort
  • Wieder nix. 7 Spiele, 7 Punkte. Bilanz und Auftreten eines Absteigers. Die Tabelle lügt nicht. Das ist Fakt.

    Antwort
  • Ja es ist extrem ärgerlich aber wer oder was ist nun das Problem, der Kader? der Trainer? der Sportdirektor? … mir fällt es schwer das Problem zu identifizieren, aber wir haben ein gewaltiges.

    Antwort
  • Was für ein Glück, dass der Club nicht noch den fünften Gegentreffer kassiert hat – das Torverhältnis könnte im Abstiegskampf am Ende entscheidend sein!

    Antwort
  • Eine undisziplinierte, unordentliche und unkonzentrierte Mannschaft. Klauß hat die Mannschaft nicht mehr im Griff. Für Ordnung, Disziplin und Konzentration zu sorgen ist Aufgabe des Coaches.

    Antwort
  • Voll enttäuschend! 4:2 gegen den Tabellenletzten!
    Aber sowas dachte ich mir schon, als Klauß im Vorfeld die Braunschweiger stark geredet hat.
    Zweikampfverhalten: ungenügend, Wille zum Sieg in Hz 2 nicht vorhanden.

    Antwort
  • Endlich mal Kontinuität auf der Trainerbank!
    Endlich kann man mal einen Trainer seine Spielphilosophie entwickeln lassen.
    Endlich mal Zeit, dass Trainer und Mannschaft sich aneinander gewöhnen und
    endlich die Spieler alle Trainerkonzepte verinnerlichen können.
    Endlich Automatismen entwickeln, statt dreimal pro Saison immer neue Trainer mit neuen Ideen und anderen Ansprachen erleben zu müssen.
    Endlich eine Spielidee erkennbar, die der Club bis in die jüngsten U-Teams transportiert.
    Endlich hat der Club einen spielerischen Wiedererkennungswert, erspielt sich regional und überregional zunehmend Sympathien.
    Endlich wird der Club durch all das wieder eine Marke, die Sponsoren anzieht und die Fans stolz macht.

    Kurzum:
    Nach dem heutigen Spiel gehört ausnahmslos alles auf den Prüfstand.

    Antwort
  • Bei Braunschweig gibt es sogar beim auswechseln Emotionen.
    Für mich war dieses Match die größte Blamage seit der Niederlage in Ulm (5. Liga) im Pokal unter
    Augenthaler. Der FCN war damals Bundesligist.
    Ich bin nur noch fassungslos und sehr enttäuscht.

    Antwort
    • Da bin ich in einer so tollen Stadt wie Cardiff und sitze dann dennoch im Zimmer vor dem Laptop um mir wieder wie Woche für Woche die selbe Sch… anzusehen..

      Scheiss Verein

      Antwort
      • Schau morgen des tolle Stadion an.
        Kein scheiss Verein , aber für Abstiegskampf nicht vorbereitet.

        Antwort
    • Letztes Jahr die Niederlage gegen Ingolstadt, auch Tabellenletzter und Aufsteiger aus Liga 3?

      Antwort
  • Einfach nur erbärmlich. Unsere Gurkentruppe hat sich in jedweder Hinsicht gegen einen Aufsteiger, der bislang keine Punkte eingefahren hat, bis auf die Knochen blamiert. Ich dachte, wir spielen um die Plätze 1-6. Dabei spielen wir in Wahrheit wieder mal gegen den Abstieg. Ich dachte unserer Kader hat Qualität. Am Arsch die Waldfee, wir lassen uns vorführen wie eine Schülermannschaft. Ungeachtet dessen kommt das Ganze nicht unerwartet. Abgesehen vom Spiel gegen die Westvorstadt haben wir kein einziges gutes Spiel gemacht. Jetzt müssen die Karten auf den Tisch. Ich weiß, ich befinde mich hier im Forum in der Minderheit, aber unser Übungsleiter hat unsere Mannschaft nicht besser gemacht, obwohl er seit drei Jahren in der Verantwortung ist und der Kader angeblich eine gute Qualität aufweisen soll, die ich aber bis heute nicht gesehen habe. Neue Besen kehren gut sagt der Volksmund. Wird endlich Zeit, dass es in Nürnberg ungemütlich wird. Bei dieser wiederholten kollektiven Nichtleistung fehlt mir schlichtweg das Vertrauen in unsere sportliche Zukunft. Wenn der Kader tatsächlich so gut sein sollte wie behauptet, könnten wir krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren. Aber einfach aufhören Fußball zu spielen, weil man der Auffassung ist, der Schiedsrichter wird schon pfeifen, geht gar nicht. Und passiver Begleitschutz in unserem Strafraum geht auch nicht. Zwar wurde wenig Chancen erspielt, dann aber natürlich schön versemmelt. Völlig verdient verloren, auch in der Höhe. Nachher werden wir aber sicherlich wieder anhören, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben und auf Augenhöhe mit dem Gegner waren. Als Aufbaugegner ist der Glubb immer wieder gut. Das heutige Spiel war kein einsamer Ausrutscher. Die Zeit für Veränderungen ist reif.

    Antwort
      • Ja, das habe ich die Woche schon gesagt. Man lässt den falschen ziehen um dann 2 Wochen später auf Ansage Klauß zu feuern, der bis dahin dann einen neuen Co hat, den der Klauß-Nachfolger nicht will.

        Antwort
      • Auch Hecking fehlt das Gespür für die Kaderzusammenstellung. Seit Jahren ein Grundübel der jeweils sportlichen Leitung.

        Von der Aufstiegssaison abgesehen, gehört der Club zu den Mannschaften mit der schlechtesten Abwehrreihe in der 2. Liga. Wurde die Defensive in diesem Jahr verstärkt? Mit einem Verteidiger, der bei Pauli nicht mal im Kader stand?
        Im Mittelfeld ist Klaus gegangen. Wurde ein adäquater Spieler geholt?
        Meiner Ansicht nach werden die wirklichen Schwachstellen in der Verteidigung nicht ausgemerzt.
        Wie willst du da aufsteigen? Und jedes Jahr das Gleiche: Die Fans überschätzen den Kader maßlos und
        träumen vergeblich vom Aufstieg. Was war doch die 68er Meistermannschaft für ein Dreamteam.

        Antwort
    • Wie lange will man denn noch warten. Klauß raus!
      Dieses ewige Gesaier ” wir haben uns viel vorgenommen” erzeugt nur noch Brechreiz. Der Kader ist absolut konkurrenzfähig. Wenn ich es aber nicht hinbekomme eine eigene Spielphilosophie zu entwickeln ( Zeit hatte er genug) sondern in der Öffentlichkeit eine Chamäleon – Taktik zu präsentieren die hinten wie vorne nicht funktioniert,dann muss es Entscheidungen geben. Noch ist es Zeit für die Wende.

      Antwort
  • Erlöst uns bitte bald von diesem Trainer. Außer leere Phrasen kommt schon ein halbes Jahr nichts mehr. Der Worte sind genug gewechselt.

    Antwort
      • Was macht eigentlich Wiesinger, der hatte immer nur die erste Halbzeit schlecht bis er den Gegner studiert hatte und die zweite war besser, manchmal hat’s sogar gereicht.

        Antwort
      • Was ist das für eine Energie am Valznerweiher, da können wir die letzten 5 oder 6 Trainer nehmen, dass die Mannschaft einfach nichts entfacht und sich mental während das Spiel noch läuft innerlich abmeldet.

        Daher wäre ich auch bei einem neuen Trainer skeptisch, ich bin mehr sauer auf die Mannschaft. Hübner verteidigt seit etlichen Spielen fast körperlos, dann bringt Lawrence als zweiter IV auch gleich eine Grottenleistung. Bei uns bauen die Spieler sich nicht gegenseitig auf sondern sie ziehen sich gegenseitig runter.

        Antwort
        • Man muß es positiv sehen, Weltuntergang macht doch viel mehr in Spaß als eine sorgenfreie Mittelfeldsaison.

          Antwort
        • Der größte Fehler war m.E. im Nachhinein die Entlassung von Köllner. Klar wirkte er in der 1. Bundesliga streckenweise überfordert, aber kein Trainer der Welt hätte damals mit dem Club noch die Klasse halten können. Und dass er motivieren und einen Traditionsverein zusammenhalten kann sieht man ja aktuell bei den 60ern.

          Antwort
  • Wir können einfach beides nicht, spielerisch reicht es nicht auf jeden Fall nicht sobald es ins letzte Drittel geht, kämpferisch können wir aber auch nicht, ach ja und Standards auch nicht.

    Antwort
  • Super Leistung , zum x-ten Mal schön geredet vom Trainer …..
    Gegen einen dermassen limitierten Gegner so zu verlieren , macht mich sprachlos .
    Es stimmt hinten nichts beim Club und vorne auch nicht !
    Der Trainer kann es nicht , die Mannschaft hat keinen grossen Bock , nach Gegentoren – bzw. Rückständen
    geht gar nichts mehr, man lässt es einfach über sich ergehen , ohne grosse Gegenwehr , wo bleibt das
    Aufbäumen , wo bleibt die Gier der hochbezahlten Kicker sich für den Club aufzuopfern.
    Die sportliche Leitung reagiert nicht , in dieser Konstellation wird es ein schwieriger Abstiegskampf .
    Meine Einschätzung: Trainerwechsel , M. Weinzierl verpflichten und die Kicker an Ihre Pflichten erinnern..

    Antwort
    • Da muss ich an das Leben des Brian denken: Sag Mama, wurdest Du vergewaltigt?
      Naja, am Anfang schon!

      Antwort
  • Die Benotung 😀 😀 Sorry aber wenn du gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten 2:4 verlierst, dann ist die Benotung im Schnitt mit einer 4-, also gerade noch ausreichend, falsch.
    Aber gut, vllt. geben die gern bemühten Daten ja eine 4 her…

    Antwort
    • Ich finde, die Noten sind okay. Die Kette hinten war kollektiv mangelhaft (meiner Meinung nach auch Gyamerah). Und in Halbzeit eins hat man ja durchaus ertragreiche Akzente nach vorne gesetzt.

      Dass Braunschweig besser spielte in den letzten Wochen als dies der Tabellenplatz aussagte, dürfte bekannt sein. Aber ich will nix schönreden – es ist ein bitterer Tag für jeden, der den Club im Herzen trägt. Aber die Noten sind, über die 90 Minuten betrachtet, nach meinem Dafürhalten okay.

      Antwort
  • Chris “Klartext” Mathenia:

    „Es ist schwer, eine Erklärung dafür zu finden, was heute passiert ist. Wir haben in der ersten Halbzeit fußballerisch dominiert, aber das ist am Ende nicht wichtig. Wir kriegen trotzdem vor der Pause zwei Gegentore, bei denen ich auch nicht gut aussehe. In der zweiten Halbzeit haben wir das vermissen lassen, was es braucht, um hier zu bestehen. Wir haben es nach der Pause nicht geschafft, Zweitliga-Fußball zu zeigen. Heißt: Zweite Bälle aufsammeln, die Zweikämpfe aggressiv führen, die Tiefe absichern – das haben wir in der zweiten Halbzeit alles nicht mehr geschafft und deshalb am Ende verdient verloren.”
    (Quelle: FCN.de)

    Dieses Spiel, diese zweite Halbzeit lassen einen ratlos zurück. Warum schaffen sie es nicht oder nicht mehr, Grundsätzliches auf den Rasen zu bringen? Gegen Ingolstadt. In Kiel. Gegen Tirol. Gegen Heidenheim. Und jetzt tatsächlich auch noch in Braunschweig.

    Antwort
  • Wir bringen gegen das schlechteste Team der Liga keine Wettkampfhärte in Halbzeit 2 auf den Platz.
    Beim FCN haben die Testspiele tatsächlich Signalwirkung gehabt.
    Seit dem Abstieg hat es immer wieder Begegnungen gegeben wo Grundsätzliches gefehlt hat,
    aber jetzt ist es unerträglich geworden.

    Antwort
  • Boah auch nach einer Nacht bin ich immer noch geschockt. Jetzt muss halt reagiert werden sonst findet man wieder irgendwelche Daten und Statistiken wo wir eigentlich gar nicht so schlecht waren. Robert Klauss ist kein Aufstiegstrainer. Er betrachtet die die 2.Liga als Spielwiese wo er jedes Mal aufs Neue seine Ideen ausprobieren will.Er will sich auch keine Ziele setzten um sich selber nicht unter Dtuck zu setzen. Aber Druck und Kritik gehört bei so einem Traditionsverein halt leider auch dazu.

    Antwort
  • Vielleicht braucht es halt doch noch ein wenig Zeit, bis sich die Neuzugänge eingespielt haben.
    Mein Sohn und ich mussten gestern kurz lachen, als MMD und Duah auf der rechten Außenbahn nebeneinander her rannten und keiner der beiden wusste wohin der andere läuft.
    Vor allem Schindler muss dringend wieder zurück, das würde einiges an Stabilität in der Abwehr bringen.

    Antwort
    • Hallo Jungs habe mich schon lange nicht mehr geäußert obwohl ich immer die hier gemachten Äußerungen aufmerksam verfolge. Mich belustigt die immer wieder zu lesende Aussage der Club habe kein Geld. Ich sage der Club kann nicht mit Geld umgehen drum hat er keins. Der Club ist in der Liga unter den 5 mit dem größten Etat. Und dies war schon immer so. Und der Erfolg? Recht bescheiden. Und dies wird so bleiben denn der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.

      Antwort
    • Die Abwehr war gestern das Hauptproblem das stimmt schon aber dann muss sich doch innerhalb der Mannschaft im Laufe des Spiels oder spätestens nach der Halbzeit was entwickeln. Dass man sich dann sagt ok die Jungs da hinten haben heut nicht ihren besten Tag also muss das Mittelfeld und der Sturm das Spiel entscheiden. Aber alle gehen dann sang und klanglos mit unter. Wie heißt es dann immer so schön:Die Mannschaft hat ein Mentalitätsproblem.

      Antwort
      • Robert Klauß tut mir fast schon leid, das Problem ist die Mannschaft, zb. die Defensive so wie Hübner seit einigen Spielen verteidigt so körperlos ohne Biss, bekommst du auch in der 3. Liga die Hütte voll und Lawrence jüngst noch ein Hoffnungsschimmer hat sich auch gleich komplett mit auf das Niveau begeben gestern. (Dennoch Frage an den Trainer, wenn Schindler auf der Bank sitzt sollte er doch auch einsatzbereit sein, warum wechselte er ihn gestern nicht wenigstens ein?)

        Ich bin noch gegen eine Trainer Diskussion obwohl die Feuer schon angezündet sind und schwelen im Umfeld, bin aber etwas ratlos, kann Dieter Hecking vielleicht der Mannschaft mal die Basics der 2. Liga im Klartext Modus erklären!?

        Antwort
  • Für den Club gehört der Montag wieder als Spieltag eingeführt, dann kann man wenigstens das Wochenende genießen!

    Antwort
  • @Juwe
    Das ist aber die Aufgabe des Trainers!
    Und – wenn er das in der 3.Saison nicht schafft, dann darf man doch auch mal den Trainer kritisieren, oder nicht???
    Irgendetwas stimmt da nicht….🤔

    Antwort
    • Alle stehen in der Kritik, Trainer, Mannschaft, Sportvorstand, Scouting … ich glaube halt nicht, dass die große Wende kommt, wenn man 1 Person aus dem Gefüge auswechselt. Bei Robert Klauß frage ich mich 2 Dinge …
      kann er der Mannschaft seine hohen taktischen Ansprüche nicht vermitteln? oder weil er eben noch sehr jung ist und sehr smoothie wirkt nach außen fehlt ihm so ein Tick Autorität? weil wie Nagelsmann es mal so schön gesagt hat auf einer PK, es gibt genauso talentfreie Skills, die man von der Mannschaft immer erwarten kann/muss.

      Antwort
  • Wenn wiederholt die Grundtugenden nicht stimmen, dann stimmt allgemein was nicht. Natürlich ist die Mannschaft zu kritisieren, dass sie nicht einmal die Basics bringen, aber man kann den Trainer davon nicht ausnehmen, der dafür verantwortlich ist, dass die Mannschaft ihre Leistung abruft. Er muss sie richtig einstellen. Anscheinend kann er das aber nicht, wenn er vom Grundkonzept abweichen muss.

    Die Mannschaft wirkt überfordert. Vor allem, wenn es nicht läuft, wirken sie hilflos, kraftlos, saftlos.

    Ich glaube, sie brauchen einfachen Fußball, um aus der Krise zu kommen. Keine komplizierten Konzepte, die auf den Gegner abgestellt sind, sondern einfache Abläufe und eine eigene Handschrift. Eingespieltheit bedeutet auch stetige Wiederholung, nicht ständige Anpassung.

    Kann Klauß SICH anpassen an die Bedürfnisse?

    Antwort
    • Klauß hat es so ähnlich in der PK formuliert sinngemäß erst wollen sie Fußball spielen dann klappt es nicht richtig dann wollen sie zurück zu den Basics das klappt dann auch nicht. Zitiere nochmal Nagelsmann ist jetzt mal Wurst, wo er Trainer ist, aber als Trainingspadagoge ist er sehr gut. Er erwartet von jedem Spieler egal wie groß der Name ist diese “talentfreien” Skills! sonst geht es auf die Bank. Dh. nichts anderes wie die Wege zurück gehen und das verteidigen ganz vorne angefangen. Pauschal formuliert .. die Basics.

      Antwort
  • Kennt jemand von euch eine Seite, auf der man umfangreiche Spielstatistiken abrufen kann?

    Lt. http://www.Bundesliga.com sind die unsrigen 110,5 km gelaufen und Braunschweig 115 km. Mir würden die Werte allein für die zweite Halbzeit interessieren.

    Sprints übrigens 250 : 213 zugunsten der Braunschweiger.

    Die Mannschaft kann doch eigentlich nach der Leistung der ersten Halbzeit nicht verunsichert gewesen sein. Das 1:1 war ein Tor, das bei 20 Versuchen vielleicht einmal reingeht, Die unsrigen waren in der ersten Halbzeit hoch überlegen.

    Dann geht man 15 Minuten in die Pause und spielt nur noch Rotz.

    In den letzten fünfzehn Spielen, dreizehn Punkte ist alarmierend.

    Dann solche Leistungen wie in der zweiten Halbzeit gegen Regensburg. Das sah doch ganz danach aus, als hätte man sich von der sehr unfairen Spielweise der Regensburger des Schneid abkaufen lassen, So was geht im Profifußball aber nicht! Wenn ich einige Hundert Tausend Euro im Jahr verdiene, dann muss ich auch dann an meinem Gegner vorbei, wenn ich weiß, der wird mich foulen.

    Apropos Foulspiele lt. http://www.Bundesliga.com:
    St. Pauli – FCN 17:10
    ​​FCN – Fürth 20:10!
    Regensburg – FCN 24:13
    FCN – Heidenheim 5:11
    Sandhausen – FCN 21: 9
    FCN – HSV 7:13
    Braunschweig – FCN 13: 7

    Ich denke, die Zahlen sprechen für sich!
    Vielleicht spricht diese Zahlen der Florian Zenger auch mal gegenüber Robert ab.

    Antwort
    • Auf die Zahl der Fouls haben wir Klauß ja schon am Ende der letzten Saison angesprochen. Da meinte er, das sei bei allen seiner Mannschaften so und schon immer so gewesen. Das hat auch damit zu tun, dass er die Balleroberung eher im Raum und durch Zustellen fordert und nicht im direkten Duell.

      Antwort
      • Das klingt aber schon irgendwie paradox. Auf der einen Seite fordert er, das direkte Duell zu vermeiden und auf der anderen Seite erwartet er Zweikampfhärte. Das widerspricht sich doch.

        Dann nimmt er den Spielen ja schon durch seine Erwartung die Grundlage für die Basics…

        Antwort
        • Nicht wirklich. Es ist ja kein “geht nicht in den Zweikampf”, sondern ein “holt ihn Euch vorher”. Wenn man ihn dann nicht holt, dann darf man schon ins Duell. Generell spielt er halt auch sehr wenig mannorientiert, das senkt auch die Zahl der Fouls.

          Antwort
  • Mal eine ganz andere Frage an alle Regelkundigen: Ujah hat ja kurz vor dem 4. Gegentreffer eine Schwalbe vom Feinsten hingelegt, in der Tradition eines Andi Möller.

    Hätte der Schiedsrichter das Tor aufgrund der vorausgegangen Schwalbe gemäß Regelwerk auch aberkennen können?

    Antwort
  • Ich kann zum Spiel nichts sagen, da ich gestern das eigene Kicken der Betrachtung im TV vorgezogen habe. Liest man hier die Spielanalyse und die Kommentare zum Spiel, war das auch die bessere Entscheidung.
    Was für mich wirklich unerklärlich ist, sind diese krassen Leistungsschwankungen in den verschiedenen Hälften eines Spiels, nicht nur gestern. Und dass die Mannschaft es auch anders kann, körperlich dagegenhalten, schnörkellos spielen, um Bälle fighten, hat sie ja im Derby bewiesen. Warum gelingt das nicht kontinuierlich im “normalen” Liga-Betrieb?

    Und in der Tat, der Negativ-Trend ist, wenn man ihn Saison-übergreifend betrachtet, noch schlimmer als nur der Blick auf diese Spielzeit. Ich bin ratlos.

    Mal sehen wie die Bilanz nach den nächsten beiden Spielen aussehen wird. Dann ist ein gutes Viertel der Saison gespielt – und in der Länderspielpause hat die Vereinsführung dann auch genügend Zeit, um vielleicht nochmal einen Neustart zu versuchen.

    Antwort
  • In vielen Foren wird vehement die Entlassung von Klauß gefordert. Aber mal ehrlich, wer soll denn auf die Schnelle beim Club unterschreiben? Magath? Oder Hecking und Wiese als Duo? Und mit welchem Ziel? Will man wirklich an Platz 6 bis 1 festhalten, denn widerrufen wurde das noch nicht? Oder wird es unbestimmt a la FÜ mit Stabilisierung und spielerischer Entwicklung des Teams? Oder kann es nur noch um den Klassenerhalt gehen?

    Antwort
  • Vorneweg: Ich würde mich freuen, wenn Robert Klauß einmal mehr die Kurve bekommt und man zusammen wieder in die Spur findet. Denn diese Spur war weitestgehend gut und ging nach vorne in den vergangenen zwei Jahren.

    Es ist ja nicht das erste Mal, dass Klauß in der Kritik steht. Und dass in Foren von einigen seine Entlassung gefordert wird. Doch Klauß hatte Lösungen parat, er meisterte die schwierigen Phasen. In der vergangenen Saison fürchteten einige sogar, man würde uns Klauß wegkaufen. Weil er eben durch gute Arbeit auf sich aufmerksam gemacht hat.

    Doch dieses Mal ist es leider anders. Dieses Mal ist es keine Ergebniskrise, sondern auch die Frage, inwieweit es noch passt zwischen Mannschaft und Trainer. Dieses Mal sind es keine Ausrutscher, sondern es ist ohne Zweifel ein bedrohlicher Negativ-Trend.

    In den vergangenen Monaten wurde viel, viel zu viel über fehlende Leidenschaft und mangelnde Basics geredet. Nicht nur in Foren, sondern vor allem auch vom Trainer und von Spielern selbst. Beides sollte für Berufs-Fußballer aber selbstverständlich sein. Fehlt beides häufig, dann stimmt etwas nicht.

    Warum das so ist, muss und wird Sportvorstand Dieter Hecking in den nächsten Stunden und Tagen eruieren – und seine Schlüsse daraus ziehen. Denn dass etwas grundsätzlich schiefläuft, sollte spätestens mit dem gestrigen Leistungscrash in der zweiten Halbzeit klar sein. Glasklar.

    Antwort
  • Vielleicht hatte vorher Tobi Schweinsteiger die Zügel in der Hand. Ich denke übrigens auch, daß der wahre Verantwortliche für den WM-Titel Hansi Flick und nicht Jogi Löw war. Man schaue sich einmal an, was die Nationalmannschaft unter Jogi Löw nach dem Abgang von Hansi Flick geleistet hat.

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    • Bei Löw/Flick hast Du vermutlich Recht. Vielleicht war es ja Hansi, der 2014 in der Halbzeit des Achtelfinals gegen Algerien sagte: “Ich will Dir nicht am Zeug flicken, Jogi, aber wir sollten Lahm lieber wieder dort spielen lassen, wo er Weltklasse ist.”

      Bei diesem grausamen Spiel gegen Heidenheim, das in den ersten Minuten aus unserer Sicht eher aussah wie ein Schwimmbad-Kick auf Weinschorle, war Tobi ja noch “im Lande”.

      Antwort
  • Da erwähnst du eine Tatsache, die fast jedem Fußballfan aufgefallen ist. Es war nur dem Zufall geschuldet, daß Lahm wieder dort hingestellt werden mußte, wo er sowieso hingehörte! Es ist jedoch schon auffällig, was Flick bei den Bayern bewirkte und was die Nationalmannschaft in den letzten Jahren unter Jogi leistete.

    Meine andere Aussage beginnt mit einem “Vielleicht”. Tobi S. war vermutlich mit dem Gedanken schon lange vor dem Heidenheimspiel weg. Hoffen wir einmal, daß Klauß die Mannschaft auf längere Sicht bestens motivieren kann und daß es sich momentan nur um einen kleinen Durchhänger handelt.

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  • Es ist schon schwierig zu erklären, warum die Mannschaft immer aufhört Fußball zu spielen, wenn es etwas robuster wird. Es tut mir leid um den Trainer, wenn ihn die Mannschaft so im Stich lässt. Man sollte jetzt das nächste Spiel nochmal abwarten. Wenn die Mannschaft dann wieder versagt und nicht willig ist zu kämpfen, dann bin ich dafür, endlich mal Felix Magath die Chance zu geben und den Haufen, die aus dem Purschendasein einfach nicht herauskommen mal beizubringen wie Fußball eigentlich geht.

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    • Nee nee, dieses mantraartige „wir brauchen Medizinbälle und Drillhügel“, wenn es nicht läuft bringt uns bestimmt nicht weiter. Wo hat denn Quälix zuletzt was bewegt?

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      • Die Zeit der Medizinbälle ist auch bei Felix Magath vorbei. Er hat Hertha vor dem Abstieg bewahrt. Unsere Bubis hätten Respekt vor einem Felix. Solche laschen Vorstellungen, Auszeiten, die eine ganze Halbzeit dauern, das würde sich keiner mehr trauen. Felix würde kochen vor Wut am Spielfeldrand. Unser jetziger Trainer nimmt das einfach hin.

        Antwort
        • So sehr nach hinnehmen sah das für mich in der PK aber nicht aus.
          Nur sind (hoffentlich?) die Zeiten der Choleriker aus den 1990ern vorbei. Die Neuzeit setzt auf Empathie und ein besseres Sozialverhalten. Mal sehen, vielleicht möchte aber die nächste Generation wieder die brüllend und tobenden assi Trainer.

          Antwort
          • Der Trainer muss nicht toben und brüllen. Die Mannschaft muss aber respekt haben vor ihrem Trainer. Die Mannschaft des Clubs sind keine Freizeitfußballer, sondern Profis, die viel verdienen und da hat man die Pflicht, sich 90 Minuten voll einzusetzen.

            Antwort
          • Beispiel Magath kein rum Brüller aber ich behaupte mit seiner Autorität hat er Hertha letzte Saison vor dem Abstieg gerettet. Jeder Spieler wußte genau was Phase ist und nicht darunter! Das aber nur als Beispiel. Ist Robert zu sehr Kumpel!? … ich werfe das der Mannschaft auch nicht direkt vor, das kann auch unterbewußt geschehen.

            Antwort
      • Aber anscheinend hat man in der Vorbereitung doch einige dieser Einheiten verpasst, dann wäre auch noch Power für die letzten 20 Minuten da.

        Antwort
        • Das ist schon richtig. Die Luft geht ihnen in den letzten Minuten schon ziemlich schnell aus. Da fehlt es auch an der Ausdauer.

          Antwort
  • Als die Hertha letzte Saison in einem letzten Verzweiflungsakt Magath verpflichtete war ich mir sicher, dass sie nun mit Sicherheit absteigt. Der Schleifer, Relikt einer längst vergangenen Zeit…
    Nach dem Klassenerhalt gaben mehrere Herthaner zu, dass allein durch Magaths Anwesenheit von einem auf den anderen Moment sämtliche Egoismen eingestellt wurden und höchste Disziplin herrschte. Seine riesige Autorität, ob man das nun sympathisch findet bleibt unberücksichtigt, war regelrecht greifbar, hat den kompletten Kader angetrieben.

    Möglicherweise würde Magath aus unseren Jungs auf die Schnelle wirklich bessere Leistungen und mehr Leidenschaft heraus holen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies auf Dauer funktioniert. Die Mannschaft stimmt irgendwie nicht, sie scheint unausgeglichen zusammen gestellt. Dafür kann Klauß wenig, für die vielen Ausfälle nichts!

    Antwort
  • Wir haben 8 Punkte Rückstand auf Platz 2, sowie das erheblich schlechtere Torverhältnis. Einen Punkteschnitt in dieser Saison von nur 1 je Spiel, hochgerechnet 34 bis Saisonende. Von Hecking erwarte ich deutliche Worte die klarstellen, dass es derzeit nur darum gehen kann, ausreichend Punkteabstand zu den Abstiegsrängen zu erzielen!

    Ja, es ist erst ein Viertel der Saison gespielt. Doch geben die lange negative Serie oder die gezeigten Leistungen wirklich Anlass für eine positivere Sichtweise? Hecking darf innerlich gerne an seinen ursprünglichen Zielen festhalten. Die Realität spricht eine andere Sprache und sollte der Mannschaft auch ungeschönt klar gemacht werden!

    Antwort
  • Um es ganz pragmatisch zu sehen das Spiel in Braunschweig, normal würde man sagen 2 zudem sehenswerte Auswärtstore sollten reichen um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Was ist den mit dieser Abwehr los, ich weiß verteidigen fängt vorne an, aber die hintere Kette funktioniert gar nicht, überhaupt nicht. Selbst wenn sie im Konter 3 gegen 2 verteidigen steht dann ein Stürmer völlig frei.

    Antwort
    • Die Defensivschwäche zeigte sich schon zum Ende der letzten Rückrunde. Mal bei Standards oder Tempogegenstössen, dann bei Zweikämpfen in und am eigenen 16er. Ist unsere Abwehr in Teilen zu alt und somit bei kurzen Sprints den entscheidenden Zentimeter zu spät dran? Zu Kopfball schwach? Nicht resolut und giftig genug? Sind die Abstände zu groß?

      Auffällig finde ich, dass die Abwehrschwäche nicht etwa Folge einer offensiveren Ausrichtung mit größerer Torgefahr ist. Sondern weiterhin besteht, ohne dass wir vorne alles auseinander nehmen. Hinten pfui, vorne nicht hui.

      Antwort
    • Horch amol, @Juwe. Dass man sich zwei dumme Kontertore einfing in der ersten Hälfte – nicht gut, aber kein Drama. Denn es haben einige Dinge geklappt, die man bislang vermissen musste. Wie zum Beispiel der schöne Steckpass von Mats auf Kwadwo Duah. Wir waren überlegen. Genauso muss es gehen, dachte ich mir, und ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass wir in Halbzeit zwei dermaßen abtauchen, abgemeiert werden, abkacken. Ganz im Gegenteil: Naiv wie ich bin, war ich zuversichtlich in der Halbzeit. Schaff’ mer scho’. Tja. Von wegen! Der Rest ist bekannt.

      Dass dann Braunschweigs Trainer Schiele seiner Mannschaft in der Halbzeit anscheinend eine offensivere Gangart und mehr Körperlichkeit verordnete, mag sein – und mag weng überrascht haben. Jedenfalls fand Schiele wohl die exakt richtigen Worte. Was aber lief nur bei uns schief in der Kabine zur Halbzeit? Was lief da schief? Unfassbar.

      Übrigens: Würzburgs damaliger Aufstiegsheld Michael Schiele wurde von Flyeralarm-Manager Felix Magath bei der erstbesten Gelegenheit gefeuert. Ein kapitaler Fehler. Schiele trainiert heutzutage wieder in der Zweiten Liga. Kickers Würzburg wurde durchgereicht bis zur Regionalliga. Und Ex-Flyeralarm-Manager Magath will damit nichts mehr zu tun haben. Kurzum: Als Sportvorstand halte ich Magath für völlig ungeeignet. Es fehlt ihm vor allem an Teamfähigkeit, so meine Einschätzung.

      Als Trainer hat Magath die Mission in Berlin erfüllt. Mit ein paar Griffen in seine Erfahrungs-Schatzkiste. Und vor allem mit dem Glück, dass der HSV im Rückspiel unter dem Druck des Nur-Noch-Durch-Die-Offene-Tür-Gehen-Müssens hyperventilierte.

      Magath ist vielleicht ganz sinnvoll, um am Ende einer Saison die allerletzte Option zu ziehen – aber er wird als Trainer nichts mehr aufbauen oder bewegen. Insofern wäre er für unsere Zwecke ungeeignet. Denn dass wir derart mit dem Rücken zur Wand stehen und so hilflos sind, dass nur noch Schmelzer-Spezl Magath helfen kann – nein, so weit sind wir nicht. Keine Panik.

      Antwort
  • Horch amol, @Juwe. Dass man sich zwei dumme Kontertore einfing in der ersten Hälfte – nicht gut, aber kein Drama. Denn es haben einige Dinge geklappt, die man bislang vermissen musste. Wie zum Beispiel der schöne Steckpass von Mats auf Kwadwo Duah. Wir waren überlegen. Genauso muss es gehen, dachte ich mir, und ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass wir in Halbzeit zwei dermaßen abtauchen,

    Empfinde es genau anders, wenn ich zwei so schöne Tore schieße auf fremden Platz, weiss ich dass der Gegner kommen muss und zwar mit allem was er hat. Mir waren daher die Gegentore zu einfach. Mir schwante auch gleich böses weil vor allem das zweite Gegentor kurz! vor der Halbzeit in der 44. Minute so in die Kabine zu gehen ist oft ein knackpunkt mental.

    Dennoch die erste Halbzeit war noch nicht schlecht spielerisch. Das ist genau der Punkt der Club bring in der Saison mit einer einzigen Ausnahme, keine zwei gleichen Halbzeiten auf den Platz. Daher vermutete ich, wenn das jetzt schon die “gute” Halbzeit war, … Oh weiah. Nur dass sie es den Braunschweigern so einfach machen werden, hätte ich nicht gedacht. Zur Halbzeit hoffte ich noch, dass sie wenigstens ein Unentschieden hin kriegen.

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    • Braunschweig ist mitnichten mit allem gekommen, was sie haben, Kaufmann ist zweimal mehr oder weniger allein Richtung Tor gelaufen und wurde dazu eingeladen ein Tor zu schießen bzw. vorzubereiten. Und auch wenn wir über die Verteidigung reden können – er wurde beide Male in Positionen gedrängt, aus denen eigentlich keine Gefahr entstehen darf.

      Die erste Halbzeit war gut. Eigentlich so ziemlich die beste, die der Club in dieser Saison gespielt hat. Aber wir haben halt das denkbar schlechteste daraus mitgenommen. Gehen wir mit 2:0 statt 2:2 in die Pause, können wir nach der Pause tiefer sitzen und Duah (und Lohkemper) schicken, so aber versuchen unsere wieder das Spiel zu machen und fressen sofort das dritte und vierte Gegentor.

      Und in Rückstand liegend kann man den Club in der ganzen Ära Klauß vergessen, wir drehen keine Spiele. Inzwischen stehen wir bei 10 Punkten nach Rückstand aus 33 Spielen in denen wir in Rückstand geraten sind. Im Grunde kann man den Fernseher ausschalten, sobald der Gegner führt.

      Antwort
      • Braunschweig ist mitnichten mit allem gekommen, was sie haben, Kaufmann ist zweimal mehr oder weniger allein Richtung Tor gelaufen und wurde dazu eingeladen ein Tor zu schießen bzw. vorzubereiten. Und auch wenn wir über die Verteidigung reden können

        Habe ich vielleicht falsch ausgedrückt, es ging um das Mindset damit !rechnen! dass eine Reaktion kommt, erhöhte Aufmerksamkeit also, nicht dass Braunschweig dann auch mit aller Macht gekommen wäre. Geht um die eigene Einstellung. Und dann lassen wir uns von zwei Kontern auf recht einfache Weise rasieren.

        Antwort
  • Tempelmann, Valentini, Hübner, Mathenia und Schindler sind jetzt gefordert im Positiven eine Wende in der Spielverständnis, Trainingsarbeit und Möglichkeiten zusammen mit dem Trainer zu diskutieren.

    SO darf es nicht weiter laufen.

    Die Mannschaft kann man nicht auswechseln, sie kann aber sehr wohl dem Trainer aufzeigen, was Unruhe stiftet im Team.

    Nur gemeinsam besteht gerade noch so die Chance zu verhindern, das ein junger, nicht mehr ganz so grüner Schachbrett-Trainer ein paar Dinge lernt, die für seine Laufbahn elementar sein dürften.

    Gelingt dies nicht, dann sucht der Club ab November einen neuen Trainer.

    Antwort
    • Seh ich ganz genauso.

      Es sind jetzt die Tage des Miteinander-Redens, des Sich-Auskotzens. Wenn man jetzt zur Tagesordnung übergeht, dürfte sich die ohnehin schon schwierige Situation bis zur Länderspiel-Pause verschärfen.

      Ein bestens aufgelegter Hack. Eine ganz andere Arminia als noch vor ein paar Wochen. Hochverdientes Unentschieden in Darmstadt. Das ist derzeit für uns ein ganz dickes Brett, was wir da bohren müssen am kommenden Freitagabend.

      Antwort
  • Diese immer wieder, seit Jahren zu beobachtende Dysbalance hat womöglich sehr viel mit der Sechser-Position zu tun. Diese Erkenntnis ist nicht neu, ich weiß. @Optimist und @xxandl haben das Thema – wenn ich mich recht erinnere – ja schon des Öfteren hier angesprochen. Und das völlig zurecht.

    Schon zu Palikucas Zeiten war ich der Meinung, dass Quarterback Geis in der kampfbetonten Zweiten Liga ein Luxus ist, den man sich leisten können muss – indem man die defensiven Mängel von Geis mit zwei defensiven Achtern auffängt, was dann aber wiederum Offensivkraft kostet. Wenn sich dann mit Schleimer und Duman zwei Offensiv-Optionen verletzen und länger ausfallen – nicht gut.

    Irgendwie wirkt die “Geis-Raute” auf mich immer noch wie ein Provisorium. Und ohne Zweifel ist mit Krauß ein wichtiger Bestandteil der Raute nicht mehr dabei. Castrop macht das gut, aber man sollte ihn nicht mit Krauß vergleichen, der auch in der Bundesliga – so weit ich das beurteilen kann – sein Ding macht.

    Für eine mögliche Doppel-Sechs bleiben Tempelmann und Fofana. Vielleicht Lawrence. Vielleicht der junge Jahn. Das ist besser als nix. Aber zeigt auch auf, dass man hier etwas versäumte bei der Kader-Zusammenstellung. Unsere Sechser-Position wirkt irgendwie improvisiert – und das darf auf dieser wichtigen Position eigentlich nicht sein. Bei allem Verständnis für finanzielle Zwänge.

    Und was ist mit Geis? Der Schweinfurter Bub ist sicherlich ein feiner Kerl. Und sein Pass auf Duah in Sandhausen war großartig. Aber ich sehe ihn aus oben genannten Gründen nicht in der Startformation. Allerdings haben unsere Verantwortlichen natürlich deutlich mehr Plan als ich – die mangelnde Balance in unserem Spiel ist aber nicht zu übersehen.

    Antwort
  • Tor für Bielefeld in Unterzahl in der Nachspielzeit zum 1:1 Unentschieden in Darmstadt durch Robin Hack.

    Nächste Woche spielen in der 2. Liga Platz 14-17 gegeneinander.

    FCN (14./7P) – Bielefeld (15./5P)
    Magdeburg (17./4P) – Fürth (16./4P)

    Ich will mit gar nicht ausmalen, wie die Tabelle danach aussehen könnte…

    Es wird höchste Zeit, die Situation so anzunehmen, wie sie ist: Brenzlig.
    Es hilft jetzt keine noch so saubere Stärkenanalyse von Bielefeld, es braucht eine eigene Idee, mentale Stärke und Spaß am Beruf, sonst wird Robin Hack (oder ein anderer Armine) die Rochaden von RK als Einladung verstehen, den Club in den Keller zu kicken.

    Trainer, Mannschaft, Verantwortliche: Rauft euch zusammen und liefert!!
    Danke.

    Antwort
  • @Flo

    Mit ist aufgefallen, dass die Noten für das Pokalspiel noch nicht alle eingetragen sind.
    Liegt das an den verschobenen Begegnungen von Bayern und Leipzig?

    Und in der aktuellen Notenübersicht sind die Noten von NN/NZ nicht mehr dabei. Gibt es dafür Gründe? Komplett raus wegen Bezahlschranke, selbst wenn man es mit einer Woche Verspätung nachreicht?

    Antwort
  • Der Club hat keine schlechte Mannschaft. Das Mittelfeld mit Duman, Castrop, Tempelmann und MMD würde ich sogar als eines der Besten in der 2 Liga sehen. Daferner und Duah brauchen noch ein paar Spiele dann werden sie auch ihre wahre Stärke zeigen können. Jetzt kommt aber die große Achillesferse, die Innenverteidigung und Geis auf der Sechser Position. Der Club hat schon seit Jahren Probleme mit der IV weder Margreitter, Mühl, Soerensen, Hübner und Lawrence genügen höheren Ansprüchen. Langsamer Spielaufbau ( Querpässe, Rückspiele zum Torwart) fehlende Schnelligkeit, technisch mit einigen Defiziten und eine gewisse Steifigkeit. Der Beste ist noch Schindler, der aber auch einen starken Spieler neben sich braucht. Davor ist dann Geis, dem einfach die Schnelligkeit fehlt und dem nach 50 Minuten, die Puste ausgeht. Draußen ist dann ein Trainer der der Mannschaft momentan keine neuen Impulse in schwierigen Situationen geben kann. Der für mich auch anscheinend in der Halbzeit nicht die richtigen Worte findet. Wenn der Club aus den nächsten 2 Spielen (Bielefeld, Darmstadt) nichts Zählbares holt wird Hecking wohl oder übel reagieren müssen.

    Antwort
  • Lese sonst immer nur mit; aber heute mal eine Frage:
    Was hatte/konnte Union Berlin in deren Aufstiegssaison (und natürlich danach), was wir nicht konnten/hatten?
    Was für eine grandiose Entwicklung der Verein genommen hat!

    Antwort
  • Was mich am meisten enttäuscht ist, sehr selten erlebt ein Trainer eine 3. Saison mit dem FCN, Konitnuität seit 3 Jahren müsste die Mannschaft wissen, was der Trainer will mal abgesehen von der Fluktuation im Kader, aber die Neuen müssteneinfacher haben in eine eingespielte Mannschaft zu kommen- Wir müssten eine eingespielte Maschine sein rein theoretisch. Aber das Gegenteil ist der Fall.

    Antwort
    • Ich glaube das ständige anpassen an den Gegner geht zulasten der Eingespieltheit. Jedes Mal wird aufs Neue analysiert, welche Räume bespielt werden sollen. Wie soll man sich da auf feste Abläufe einstellen können?

      Ich finde es interessanter, wenn der Gegner versuchen muss die Räume zu verteidigen, die wir eben bespielen. Viel zu verkopft die ganze Herangehensweise.

      Ich wäre neugierig, was Andi Wolf mit den Kader erreichen könnte. Er ist irgendwie der Gegenentwurf zum Laptop Trainer.

      Antwort
      • Woher der Sinneswandel?
        Die Argumentation hast du ja bis vor kurzem noch nicht akzeptiert…?
        Und das als Optimist!

        Antwort
        • Warum Sinneswandel?

          Das ist kein Plädoyer für “Trainer raus”, ich wäre nur neugierig, was man mit dem Kader bei anderer Herangehensweise erreichen könnte, denn ich halte ihn grundsätzlich nicht für schlecht, abgesehen von der Lücke auf der 6. Geis könnte die Anforderungen auf der 6 schon erfüllen, wenn er eine Leistung wie gegen Fürth zeigt. Leider kann man die Spiele auf diesem Niveau an einem Finger abzählen – nämlich gegen Fürth.

          Ich erwarte keinen anderen Trainer, sondern einen Lernprozess. Ich hatte gehofft, wir würden langsam etwas ballbesitzorientierter werden und mehr unser Ding durchziehen. Aber wir haben leider immer noch kein “Ding”.

          Ich sage doch schon länger, dass mir das alles zu reaktiv ist und mir die eigene Handschrift fehlt. Um es mal ekelhaft auszudrücken: es fehlt das “mir san mir”.

          Der Gegnerische Trainer hat es leicht: “die Nürnberger werden versuchen, unsere Schwächen zu analysieren und uns dort zu treffen. Das ist uns egal, wir begegnen dem mit Einsatz und Härte, damit kommen sie nicht zurecht, das bringt sie aus dem Konzept.”

          Um so leichter, weil das Konzept immer wechselt…

          Antwort
          • Woche für Woche funktioniert unser Spiel bestenfalls 45 Minuten lang. Immerhin ist in gelungenen Ansätzen zu sehen, wie es klappen könnte. Oftmals leider nur kürzer, gegen ein starkes Heidenheim gar nicht. Spätestestens wenn der Gegner auf die Zweikampfhärte setzt, ist es aus. Wenn es unsere Jungs nicht schaffen den Spielplan so viel länger durchzusetzen, dass die notwendigen Punkte geholt werden, was bleibt dann noch? Evtl. unsere Spielidee komplett über den Haufen zu werfen und so spielen lassen, wie es dem Team besser liegt?

            Nur was liegt dem Team besser? Will Klauß seine Idee überhaupt kippen, wenn es doch zeitweise funktiniert? Und könnte er eine solche Kehrtwende machen, ohne den Respekt des Teams zu verlieren? Und wie steht Hecking dazu, der für einen Sportvorstand, gemessen am Mitteilungsbedürfnis eines MB ziemlich viel schweigt?

            Antwort
            • …ist das nicht ermüdend, wenn man immer recht hat? 😉

              naja, fast zumindest. Mit dem Aufstieg ist es ja auch nix geworden. Dafür darfst Du dich hier gerne in der anderen Richtung verschätzen 😀

              Antwort
              • Wer sagt denn, dass ich Recht habe?
                Ist ja nicht so, dass ich Recht habe, weil du (Mr. Sinneswandel) jetzt ähnlich denkst 🙂

                Für mich ist der Club letztes Jahr unter seinen Möglichkeiten geblieben.
                Dieses Jahr dagegen schätzte er sich zu Beginn zu gut ein. Der Kader hat sich nicht verbessert, er kann sich ja noch entwickeln…

                Antwort
                • Ist das wirklich ein Sinneswandel? Ich habe ja nur meiner eigenen – schon älteren – Einschätzung (wir brauchen einen 6er) zu wenig Gewicht beigemessen.

                  Ja, tatsächlich hat sich die Viererkette verschlechtert. Wekesser ist defensiv schwächer als Handwerker, Gyamerah ist eigentlich überhaupt kein Verteidiger, der diese Bezeichnung verdient; nennen wir ihn Außenbahnspieler. Vordergründig kann man das auf den Ausfall von Schindler und Handwerker zurückführen (wir haben ja noch Vale), aber hätten wir einen funktionierenden 6er, würde auch das weniger ins Gewicht fallen.

                  Offensiv sehe ich uns tatsächlich (individuell) deutlich verbessert – nur greift das nicht, wenn es hinten nicht passt.

                  Ich sehe das nicht als Sinneswandel, ich bin im reinen Wortsinn ent-täuscht. 😉

    • Ich denke, dass das Ramadama nach der Planlosigkeit Palikucas schon eine Zeit gebraucht hat. Hinzu kommt, dass man finanziell arg eingeschränkt war aufgrund fehlender Einnahmen im Ticketing. Somit konnte man nur Schritt für Schritt den Kader umbauen.

      Aber die Argumentation von @Optimist kann ich gut nachvollziehen. Es müsste mehr gehen. Deutlich mehr.

      Antwort
  • Etwas positives will ich aber erwähnen, der Ansatz die Verletzten nicht durch Last Minute Käufe auszugleichen, man steckt ja nicht drin ob es funktioniert, kann aber es muss nicht, finde ich Castrop ist einer der seine Chance nutzt, ich halte sowieso viel von ihm, die Laufstärke und der Biss tun uns gut. Leider ist er noch keine Führungspersönlichkeit der die anderen mitreißt.

    Antwort
  • Wie ist die Stimmungslage?
    Trainer sofort raus?
    Bewährungsfrist bis Spieltag 10?
    Wen als Nachfolger?
    Weiter mit Klauß mindestens bis zur Winterpause?

    Antwort
    • Würde gerne meinen Senf dazugeben. Aber wenn man nicht in der Verantwortung steht, tut man sich natürlich sehr leicht, ein dreifach donnerndes “Trainer raus” in die Runde zu gauzen.

      Wobei man die Emotionen nach dieser erneuten Minus-Leistung verstehen muss. Ich bin auch sauer und besorgt wie wir alle. Aber Fakt ist auch: Wir als Fans können nur beurteilen, was auf dem Platz schiefläuft. Warum dies schiefläuft – und das ist doch die entscheidende Frage – können wir nicht wirklich beurteilen. Insofern kann das nur Hecking entscheiden.

      Wobei ich sagen muss: Damals bei Jens Keller war ich mir schon Wochen davor sicher, dass es mit ihm schiefgehen wird. Keller wirkte lethargisch, hatte keine Ideen, veränderte nichts. So lange an ihm festzuhalten, war aus meiner Sicht ein hohes Risiko. Aber Keller ist nicht Klauß, der nicht lethargisch wirkt.

      Schwierig.

      Antwort
    • Boah, wenn man die zur Verfügung stehenden Trainer ansieht, dann weiß man auch nicht, ob es damit nicht noch schlimmer werden könnte.

      Antwort
    • Ich bin auch sauer, aber trotzdem für weiter mit Klaus, wir haben noch 23 Spiele. Der bekommt das schon wieder hin. Wenn wir an Klauß zweifeln, dann aber auch an Hecking.

      Antwort
      • Warum? Hecking hat ihm inzwischen fast 2,5 Jahre Vertrauen geschenkt. Für diesen verhältnismäßig langen Zeitraum, hat Klauss wenig erreicht: weder spielerisch, taktisch, kämpferisch noch was die Tabellenplätze angeht. Man erkennt im Gegensatz zu einigen anderen Mannschaften keine Handschrift, wie es z.B. Thioune in Düsseldorf, Lieberknecht bei D98, Schuster bei 1.FCK oder scheinbar auch Leitl bei H96 gelingt Man muss eben manchmal auch erkennen, wenn ein Trainer nicht (mehr) weiterkommt. Und das sehe ich spätestens jetzt. Wenn man sich die letzten 15 Spiele angeht, dann sind 13 Punkte die Bilanz eines Absteigers. Da braucht man dann auch nicht kurfrostig Verletzungen als Ausrede nehmen,. 13 Punkte in 15 Spielen ist desaströs. Dazu passt unser Kader definitiv nicht. Ich behaupte, dass ein für uns richtiger Trainer deutlich mehr Punkte aus diesem Kader holt. Natürlich besteht das Risiko, dass Hecking den falschen Trainer holt. Aber da ich aktuell einfach nicht daran glaube, dass Klauss den Bock ein drittes Mal umstößt, da einfach zu viel im Argen liegt und auch die personellen Alternativen angesichts der Verletzungen da sind, muss heckeng dieses Risiko in Kauf nehmen, wenn wir gegen die nächste Mannschaft im Keller am Freitag nicht gewinnen.

        Antwort
  • Wie ist die Stimmungslage?
    Trainer sofort raus?
    Bewährungsfrist bis Spieltag 10?
    Wen als Nachfolger?
    Weiter mit Klauß mindestens bis zur Winterpause?

    Nicht bei der ersten Krise einknicken sondern Vertrauen geben, dass besonders die Mannschaft auch damit beginnt zurückzuzahlen. Aber man muss auch ehrlich sein, geht es gegen Bielefeld wieder in die Hose und man verliert quasi gegen die beiden Tabellenletzten, ist nicht nur die Stimmung im Keller sondern auch der Tabellenplatz dann wird es eng. Dann befürchte ich werden die Schwelbrände zu Flächenbränden stimmungsmäßig. Für mich ist aber vor allem die Mannschaft in der Verantwortung! … da würde ich mir eine klare Ansprache wünschen. Nehmen wir das Beispiel Union Berlin die sind damit das geworden was sie jetzt sind indem sie eklig spielen, wenn sie den Zweikampf verlieren dann haben sie gelernt clever zu foulen in eher kleinen aber nervigen Aktionen. Das hat ihre Gegner häufig zermürbt.

    Antwort
  • Sebastian Hoeneß, angebliches Lieblingssetup 3-4-1-2, hätten wir dafür nicht sogar das passende Personal?

    Antwort
  • Sebastian Hoeneß ? Schwierig!Hat ja ne gute Serie gehabt in Hoffenheim. Dann allerdings stark nachgelassen. Ich würde mal bei René Weiler in China anklopfen…

    Antwort
      • Alte Suppen aufwärmen nee… vielleicht mal Thomas Reis im Auge behalten, wird wohl nicht mehr lange in Bochum Trainer sein. Sebastian Hoeneß finde ich auch einen guten Namen. Ich bin zwar dafür noch nicht die Flinte ins Korn zu werfen aber natürlich braucht Hecking immer einen Plan B, der in der Schublade liegt.

        Antwort
  • Marcel Koller könnte ich mir auch vorstellen. Adi Hütter falls der überhaupt zu uns kommen würde….

    Antwort
    • Alle wahrscheinlich finanziell weit außerhalb der Reichweite des FCN. Weiler auch – jenseits dessen, dass da beim Abgang doch recht viel Porzellan intern zerschlagen wurde und es ja durchaus noch Menschen gibt, die damals da waren und es immer noch sind.

      Antwort
  • offf topic:
    Was ist eigentlich mit Kammerbauer los?!?! Der ist doch eigentlich im besten Alter. weiß da jemand warum es da nach dem (für mich überstürzten) Wechsel nach Freiburg eigentlich nur noch bergab ging?
    Ist das so hoffnungslos oder warum holt man den Jungen nicht zurück? Vielleicht würde er bei uns ja wieder aufblühen…

    Antwort
  • Es hat ein internes Gespräch zwischen Hecking und Klauß stattgefunden. Na prima, ob das Besserung auf dem Platz bringt?

    Ich schwänze mindestens das nächste Heimspiel, um vielleicht 10 – 30 min einigermaßen ansprechenden Fußball zu sehen, will ich mich nicht 95 min ins Stadion setzen müssen und den Hauptteil der Spielzeit unsägliches Gebolze und Gegurke anzusehen.

    Die Verlautbarungen aus der Mannschaft, meist von Mathenia, sind komplett die gleichen, wie schon aus der Saison 2019/20 bekannt. Man ist als Fan inzwischen wieder voll im FCN Murmeltiertag gefangen und außer Verlautbarungen, daß es irgendwie im nächsten Spiel besser werden muss, ist kein echter Silberstreif am Horizont zu sehen. Im Gegenteil, es wäre ja noch das Transferfenster offen gewesen, das man auch wieder ungenutzt verstreichen ließ. Also warten wir jetzt alle auf ein Wunder?

    Die aktuelle Spielzeit, der Trend seit der letzten Winterpause und das bisher mit dem FCN erfahrene in Punkto Abstieg, lassen einen Fan das Allerschlimmste für diese Saison erwarten.

    Antwort
    • Das Transferfenster steht halt nur für den offen, der es sich finanziell leisten kann und der Club dürfte da nicht dazu gehören. Und selbst wenn ein Sponsor Geld locker gemacht hätte, wäre denn ein passender preiswerter Mann auf dem Markt gewesen?

      Antwort
      • Der “Markt” ist das, was man draus macht. Der Club verknappt sich den Markt unter Hecking (offenbar) ja allein dadurch, dass alle Spieler, die kein Deutsch sprechen schon mal rausfliegen. Das ist aus Gründen der schnelleren Integration in den Kader sicherlich von Vorteil, man nimmt sich damit aber natürlich viele potentielle Spieler selbst weg. Dazu kommt, dass gewisse Tools auf die andere Vereine – wie bspw. Paderborn – setzen kaum verwendet werden. Dadurch ist man in der Vorsortierung möglicher Transfers eingeschränkt.

        Antwort
        • Fluch und Segen…
          Etwas provokant zugespitzt:
          Der deutschen Sprache nicht mächtige Spieler können den detailreichen Trainerteamausführungen nicht folgen.
          Deshalb verpflichtet man sie nicht.

          Blöd nur, wenn die Kicker des Clubs, der deutschen Sprache in der Theorie mächtig, den detailreichen Trainerteamausführungen nicht (mehr) folgen wollen (oder können).

          Vielleicht sollten die Verantwortlichen (DH, OR) beim Scouting deutlich mehr Varianz und Flexibilität zeigen. (Digitales Scouting, Fremdsprachler…)
          Und der Spielidee (RK: welcher genau?!) deutlich stärker Profil verleihen.

          Der Flexibilität eine andere Richtung geben sozusagen…

          Dann gelingt die Integration für einen “Instinkt-Fußballer” bei klaren Strukturen zügiger.

          Unterm Strich:
          ALLE Angestellten unseres Vereins haben aktuell Verbesserungspotential…

          Antwort
        • Andererseits ist es schon ein Pfund, ein funktionierendes NLZ sein eigen zu nennen.

          Da stellt sich dann aber auch wieder sofort die Frage:

          Müsste man da dann nicht mehr wagen (Fofana, Jahn), Entwicklungen aushalten (Shuranov) und vor allem einheitliche Grund-Strukturen von den Bambinis bis zur Nostalgie-Truppe etablieren/ erkennen?

          Antwort
    • Die Situation ist schwierig, vielleicht verfahren. Man muss aber nicht jede Saison sogleich mit dem Allerschlimmsten rechnen.

      Vielleicht a Leberkäsweckla für Zwischendurch? Dann schaut die Welt schon wieder ganz anders aus.

      Wie @block4 sagt: Der Transfermarkt ist kein Buffet, wo jeder nach Herzenslust zugreifen kann. Dazu braucht es finanziellen Spielraum. Und den haben wir nicht. Panikkäufe machen keinen Sinn.

      Antwort
      • Stimmt es ist sicher besser, wenigstens mit gesunden Finanzen im Abstiegsstrudel zu stecken. Das leuchtet jedem ein.

        Antwort
        • Welcher Spieler hätte denn sofort geholfen und wäre obendrein noch finanzierbar gewesen? Wer kritisiert, darf auch gerne einen konstruktiven Vorschlag bringen…

          Antwort
          • Das sind natürlich oft langfristige Dinge und wenn man kurzfristig noch jemand holt, wird es schwieriger. Nur als Beispiel: Im Juni 2021 hab ich für nordbayern.de Spieler für das Mittelfeldzentrum bei Fürth nach deren Aufstieg in Frage kommen. Einer (Tanaka) davon ist aus Japan zu Düsseldorf, hatte ab dem Zeitpunkt ab dem ihn Thioune richtig eingesetzt hat, eine ordentliche bis gute Saison, einer (Aursnes – den man seit 2019 auf der Liste haben kann und da sicher auch noch bekommen hätte) ist über Feyenoord jetzt bei Benfica gelandet, hat eine Marktwertexplosion auf 10 Mio. hingelegt, einer (Görtler) hat im Juli danach seinen Vertrag verlängert und die beste Saison seines Lebens in der Schweiz gespielt und einer ist innerhalb von Norwegen gewechselt und spielt jetzt (Kalenderjahrsaison) ne ordentliche, aber keine überragende Saison. Wenn man das anschaut, dann haben drei der vier mit Ansage eine mindestens ordentliche Saison gespielt, zum Teil sogar trotz Wechsel. Was ich sagen will, wenn man das langfristig anlegt, findet man solche Spieler so frühzeitig, dass man sie ansprechen kann (bspw. Görtler, der in der FCN-Jugend auch war und den man mit entsprechender Vorbereitung womöglich sogar bekommen hätte) und – via Berater natürlich – sagen kann “Wir würden Dich gerne im nächsten Sommer holen”, etc.

            Antwort
            • Absolut plausibel.

              Kann mir aber nicht vorstellen, dass Rebbe die Transfers nicht langfristig anlegt, nicht Kontakt hält, nicht die Entwicklung des Spielers über Monate oder gar Jahre “scannt”. Bei Duman zum Beispiel. Oder Duah. Oder bei Schindler.

              Wenn dann der Zeitpunkt eines konkreten Interesses gekommen ist, muss dann aber auch der Spieler samt Berater wollen. Du hast vollkommen Recht, wenn Du sagst: Der Markt ist auch das, was man daraus macht. Wenn man selbst das Angebot verknappt – ned so toll. Aber es gibt halt auch noch die Nachfrage-Seite. Sprich andere Interessenten. Und dann geht’s um die Finanzierbarkeit. Wobei ein aufgebautes Vertrauens-Verhätnis natürlich auch eine harte Währung ist.

              Antwort
              • Stimmt schon, der Ausschluss der nicht deutschsprachigen bleibt aber…
                @Flo
                Ist es denn wirklich nur Paderborn, die auf diese Option des digitalen Scout-Scanens zurückgreifen?

                Was ist mit Thomas Ziemer?
                Florian Zenger? 😉

                Antwort
                • Nein, natürlich nicht, Hamburg arbeitet bspw. auch mit nem digitalen Tool, halt mit nem anderen als Paderborn. Das ist alles kein Hexenwerk, man muss halt in das Programm investieren und einen der es lesen kann. Normalerweise hat man aber die Kosten von zehn Jahren mit einem guten Transfer wieder drin.

  • Also gut .Werde Morgen pro Halbzeit ein Leberkäsweggla verzehren.Falls das dann mit 3 Punkten klappt ist mein Speiseplan für die nächsten Spiele gesichert.

    Antwort
  • Ich frag mich nur, wie zum Teufel Paderborn, Heidenheim oder Darmstadt mit ähnlichen oder sogar weniger Geldmitteln den Erfolg fast dauerhaft etablieren können? Auch die verlieren Jahr um Jahr ihre besten Spieler und schaffen aber dauerhaft eine ansprechende Qualität auf den Platz zu bringen.

    Paderborn hat eine Spielidee und das Scouting angepasst, gefühlt haben die “einfach” in der 3. Liga die für IHR Spielsystem passenden und besten Spieler ausgesucht. Und das kostete sicher nicht viel Geld. Beim Club frägt man sich schon was denn das FCN “Spielsystem” sein soll.

    Es erwartet doch wirklich NIEMAND, daß wir der FC Bayern der 2. Liga sind, wie unser Übungsleiter quasi neulich mit “alle Gegner herspielen” meinte. Das ist doch völliger Quatsch. Aber nach jetzt drei Jahren wäre doch etwas anderes als quälender “Fußball” von der Mannschaft über maximal 25 Spielminuten und dem Stab erwartbar!? Und vor allem dauerhaft über 90 Minuten lang! Und am Ende sogar mal über zwei oder gar drei Spieltage hinweg?!

    Fußball ist einfach, nur beim FCN nicht. Nicht in den Finanzen, in der Mannschaft, in der Spielweise, einfach nirgends.

    Mich kotzt das einfach echt an. Und dieses “Wir sind der Club und können nicht, weil kein Geld, zuviele Verletzte, weils nachts dunkel wird,…” besser Fußballspielen.

    Wieviel wurde zum Beispiel über Jahre hinweg über Handwerker geschimpft!? “Nicht profitauglich” bis zu “an x Gegentoren Schuld”? Jetzt hat sich der Junge verletzt und ist damit aber auf einmal “mit dran Schuld”, daß wir nur 25 min Fußball spielen können!? Dabei haben wir doch dafür sogar einen passenden Ersatz und auch MIT Handwerker war die letzte Halbsaison derselbe Mist von Zeitintervall-Fußball, wie auch jetzt OHNE ihn.

    Ne, wir Fans dürfen auch etwas erwarten! Mir ist das zuviel Mimimi. Jetzt hab ich fertig.

    Antwort
    • Das mit der Spielidee, dem unterhaltsam anzusehenden Fußball mit Wiedererkennungseffekt bezüglich Paderborn und Heidenheim, sehe ich ebenso.

      Antwort
      • Was Heidenheim angeht gibt es eine einfache Antwort, ihren Trainer Frank Schmidt, Amtsantritt 2007 🙂

        Antwort
        • Stuttgarter Zeitung: “Und Krisen – die es in Heidenheim auch schon gab – wie überstehen Sie die?”

          Holger Sanwald: “Wir halten das aus. Obwohl es bei uns im Prinzip nicht anders zugeht als bei vielen anderen Vereinen. Wenn wir fünfmal verlieren, pfeifen die Leute auch und sagen, der Schmidt und der Sanwald haben sich abgenutzt. Dann verlieren wir aber nicht die Nerven, sondern überlegen, wie wir dem Trainer helfen können, wieder in die Spur zu kommen. Früher habe ich viel zu schnell Trainer entlassen – bis ich gemerkt habe, dass das zu nichts führt.”

          Quelle: https://bit.ly/3RuFoON

          Hoffentlich haut das heute irgendwie hin. Hoffentlich kriegt Klauß die Kurve.

          Antwort
            • Vermutlich hat Hecking auch dann die Courage, an Klauß festzuhalten.

              Allerdings könnte die Stimmung im Umfeld kippen. Dies wiederum würde den Druck des Handelns erhöhen. Und auch der Glaube, dass man auf den Erfolgsweg zurückkehrt, würde wohl auch intern schwinden. Und danach geht’s zu Darmstadt 98…

              Antwort
              • Geht man nach den Leserbriefen auf nordbayern.de und NN, ist die Stimmung schon komplett gegen Klauß. Im Glubbforum ist die Mehrzahl der User noch auf seiner Seite, aber die Zustimmung wirkt bröckelnd.

                Antwort
                • Ich befürchte, dass die Erwartungs-Haltung derjenigen, die für Kontinuität mit Klauß sind oder aktuell unentschieden sind, relativ hoch ist. Schließlich geht es gegen den Tabellen-15. Und den muss man daheim wegmachen. Selektive Wahrnehmung.

                  Allerdings liegt das Momentum klar auf Seiten der Arminia. Die in den letzten drei Spielen eher auftrat wie ein Aufstiegs-Kandidat.

                  Wie auch immer: Werden die Erwartungen heute erneut enttäuscht, wird die Zustimmung für ein Weiter mit Klauß, wie Du sagst, weiter bröckeln.

    • Ich kann diesbezüglich auch nicht widersprechen. Bin bislang natürlich auch enttäuscht von dieser Saison. Und habe mehr erwartet. Die derzeitige Situation macht wohl jedem Sorgen. Es ist ein bedrohlicher Trend.

      Allerdings sehe ich keinen Sinn darin, wieder alles in Frage zu stellen, wieder im Chaos zu versinken, wieder alles auf links zu drehen. Denn eins ist klar: Warum Heidenheim mit weniger Mitteln mehr auf die Reihe bekommt, hat mit Ruhe und Kontinuität zu tun.

      Antwort
    • Bin komplett bei Dir. Es gibt immer das nächste Alibi, warum bei uns die Dinge nicht funktionieren. Aber 13 Punkte in den letzten 15 Spielen und weder eine spielerische Struktur noch kämpferische Kultur, sind nicht nur die Bilanz eines Absteigers, sondern eine Bankrotterklärung für die gesamte sportliche Führung.

      Antwort
      • BTW, warum gibt es keine Noten der NN/NZ mehr?

        Gibt es keine mehr, oder wurde das zum albernen Geheimnis erklärt, das zahlendem Publikum vorbehalten bleibt?

        Antwort
        • Die sind inzwischen auf nn.de und nachdem meine Artikel ja inzwischen auch dort sind, fänd ich’s ein bisschen heuchlerisch, wenn ich die Noten quasi hinter der Paywall hervorziehe für alle, aber dann sage: Ja, aber meine eigenen Artikel, die müsst ihr schon kaufen. Man könnte die am Ende der Woche schon nachtragen, aber ich bin jetzt mit der Symmetrie von dreimal menschliche Noten und dreimal “algorithmische” Noten eigentlich auch ganz zufrieden.

          Antwort
          • Dachte ich mir schon. Und verstehe natürlich, dass du als Mitarbeiter das nicht umgehen möchtest. Ich bin halt kein Freund von Paywalls, es gibt genug Informationen im Netz, dass ich nicht noch extra bezahle, ich sehe darin ein Ausschließen eines Teils der Leserschaft.

            Und das betrifft ja nicht nur Leute, die nicht zahlen wollen, sondern auch welche, die es sich einfach nicht leisten können. Dabei gibt es doch andere Möglichkeiten, z.B. das PUR-Abo. Da kann sich dann jeder selbst entscheiden, ob er direkt bezahlt oder durch Werbeschaltungen. Auch davon profitiert ein Anbieter.

            Antwort
            • Sehr komplexes Thema, das auch viel mit (schlechten) Entscheidungen in der Vergangenheit zu tun hat. Ich versteh Deinen Standpunkt und merk es ja auch für mich, dass ein Artikel im Plus-Bereich weitaus weniger Reaktionen hervorruft, als was frei zugängliches.

              Wobei man natürlich auch sehen muss, dass Zeitung immer schon Leser “ausgeschlossen” hat, die es sich nicht leisten konnten. Gedruckt musste man sich das Ding ja auch kaufen und den Anspruch alles umsonst zu kriegen, hat man ja sonst auch bei keinem Produkt. Diese “Pur”-Abos sind mWn nicht wirklich wirtschaftlich, weil die Zahl derer, die das wahrnehmen so gering ist und die Einnahmen über Werbung auf den Seiten nicht so wirklich hoch sind (und teilweise zu mMn völlig unlesbaren Seiten führen).

              Aber letztlich sind das wohl unternehmerische Entscheidungen der Verlagsleitung und der neu aufgestellten Chefredaktion, was man wie zugänglich macht und welche Abo-Formen man anbietet (ich bin bspw. recht überzeugt, dass man mehr NN+ verkaufen würde, wenn man ein deutlich billigeres reines FCN (oder meinetwegen Fußball)-Abo anböte), aber das ist dann nicht meine Baustelle.

              Antwort

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