Neuer Co-Trainer für Klauß: Ersan Parlatan

Der Club holt den Trainer des TSV Steinbach aus der Regionalliga Südwest als Nachfolger von Tobias Schweinsteiger.

Der Name Ersan Parlatan ist vor allem Kennern des Berliner Fußballs ein Begriff. Der 45-Jährige war lange Zeit Trainer und Co-Trainer bei verschiedenen Vereinen in der Bundeshauptstadt und in Brandenburg, unter anderem bei Viktoria Berlin und beim Berliner AK, mit dem er 2018/19 Zweiter in der Regionalliga Nordost wurde. Nach diesen Stationen war Parlatan, der als Spieler drei Erstligaspiele in der Türkei für Genclerbirligi gemacht hat, Co-Trainer von Ilhan Palut bei Göztepe und Konyaspor in der SüperLig. Im Januar 2022 übernahm er dann den TSV Steinbach in der Regionalliga Südwest. Er blieb die ersten neun Spiele mit den Hessen ohne Niederlage und führte sie ins Landespokalfinale, das man knapp gegen Offenbach verlor. Am Ende der Saison war Steinbach Vierter. Zu Beginn der aktuellen Saison setzte es zwei Niederlagen, ehe drei Spiele in Folge gewonnen wurden. Die letzte Partie unter Parlatans Leitung war erst am vergangenen Freitag. Da gewann Steinbach bei Wormatia Worms mit 2:1.

Nun wechselt der Fußballlehrer als Co-Trainer zum FCN. “Wir kennen uns schon länger und tauschen uns immer wieder über Fußball aus. Daher kenne ich seine Ansichten sowie Vorstellungen und das gewährleistet einen schnellen Einstieg”, erläuterte Robert Klauß. Parlatan und Klauß machten gemeinsam schon die B-Lizenz für Trainer, absolvierten gemeinsam den Fußballlehrerlehrgang, Parlatan hospitierte im Laufe des Lehrgangs auch bei RB Leipzig. Diese Tatsache scheint angesichts des steigenden Drucks auf Robert Klauß durchaus erstaunlich. Schließlich ist die Besetzung der Stelle des Co-Trainers mit jemand, der eine größere persönliche Verbindung zum aktuellen Cheftrainer hat, nichts, was man unternähme, sofern ein Trainerwechsel ins Haus stünde.

Dieter Hecking und Robert Klauß betonten in der Pressemitteilung zu Parlatans Verpflichtung darüber hinaus seine menschlichen Qualitäten. Er selbst beschrieb im Interview mit Transfermarkt seinen Stil folgendermaßen: “Ich persönlich halte ein hohes Maß an Sozialkompetenz und Didaktik für unentbehrlich. Letztlich entscheidet jedoch eine gute Arbeit mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz über Erfolg oder Misserfolg. (…) Ich pflege weder einen autoritären noch einen „laissez faire“-Führungsstil. Meine Zauberwörter lauten: Interaktion und natürliche Autorität. Ich möchte authentisch sein und meinen Spielern Inhalte vermitteln. Verschiedene Spielertypen benötigen einen unterschiedlichen „Coaching“-Stil. Von daher halte ich einen guten Mix aus Sachlichkeit und Emotionalität für am sachdienlichsten. Schwierigkeiten habe ich mit Disziplinlosigkeiten wie Unpünktlichkeit, weil solche Untugenden den gesamtmannschaftlichen Erfolg gefährden.”

32 Gedanken zu „Neuer Co-Trainer für Klauß: Ersan Parlatan

  • Der Neue scheint kein Scharlatan zu sein (sorry, der Kalauer musste einfach sein 😉 )

    Im Interview klingt er wie der richtige Mann, wenn das so bei der Mannschaft auch ankommt.

    Wenn man sich kennt und austauscht, hat er vielleicht auch eine unabhängige Meinung gebildet und bringt neuen Input – und Klauß hört vielleicht auf einen geschätzten Kollegen…

    Herzlich willkommen!

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  • Hat er einen Sechser gleich mit im Gepäck? Diese Kaderlücke blieb ja völlig offen und unbearbeitet, hat sogar Kablewi heute ungewohnt deutlich in seinem Zeitungskommentar den Finger in die Wunde des Sportvorstands gelegt. Ein krasses Versäumnis, für Krauß keinen Ersatz geholt zu haben, das uns jetzt die Saison kosten wird.

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    • Ein Sechser und ein Ersatz für Krauß sind für mich zweierlei Dinge. Der Ersatz ist ja mit Castrop einigermaßen abgearbeitet, aber der Sechser fehlte ja schon, während Krauß noch bei uns war.

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      • Der mutmaßlich fehlende Sechser muss immer wieder herhalten seit Jahren schon 🙂 was nützt ein Sechser wenn die Kette dahinter nicht funktioniert, außerdem meine ich dass Castrop auch Sechser Qualitäten hätte mit seiner hohen Laufintensität und Giftigkeit.

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        • So Tore wie das 2:1 gegen Braunschweig fallen dann halt nicht, weil als 6er kann er unmöglich so drauf gehen – und die Frage ist schon: Kann er anders? Oder ist das sein Stil?

          Ich habe ihn nie spielen sehen, aber nach all den Stimmen aus der Vorbereitung würde ich Jahn einfach mal ausprobieren. Wäre in angenehmeren Saisonphasen leichter gewesen als jetzt, aber das was Geis defensiv zeigt, bekommt er wohl auch noch hin…

          Fofana ist für mich deshalb keine Option auf der 6, weil ich den in die Innenverteidigung stellen würde, weil allen drei anderen das Tempo fehlt. Wenn wir höher stehen wollen, ist das Pflicht.

          Und zum jahrelang fehlenden 6er: Dieses Ungleichgewicht im Mittelfeld haben wir halt auch, seit Geis da ist… Aber gut, jeder weiß, dass der bei mir nie gespielt hätte, sondern Rhein – das Fass können wir zulassen.

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          • Würde ich trotzdem nicht ausschließen bei seiner Laufstärke. Aber wenn er den 6er Job gut macht, schießen eben andere die Tore.

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            • Na ja, @Juwe, Du sagst es ja selbst: Einer muss den Job ja machen auf der Sechs. Aber ein echter Sechser fehlt. Einer, der Räume zuläuft, das Zentrum schließt, den Rückraum beherrscht. Ein Taktgeber, der wertvoll ist für den Spielaufbau.

              Schon wichtig, so ein Mann. Oder besser gesagt Männer im Falle einer Doppel-Sechs. Zu wichtig jedenfalls, um zu improvisieren.

              Wie nahe der junge Jahn an der Mannschaft ist, kann ich nicht beurteilen. Ich hab ihn nur im Stream gesehen beim Freundschafts-Spiel gegen Schweinfurt 05. Aber ich fand seine Präsenz, seine Kommunikation auf dem Platz und seine Passqualität gut – wenngleich dies in einem Test gegen einen Regionalligisten nicht allzu aussagekräftig ist. Aber er könnte womöglich eine Lösung auf der Sechs sein.

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              • Ich glaube das mit dem Spielaufbau ist ja einer der Gründe für Geis auf der Sechs seine Spieleröffnenten Pässe sind gut auch die langen Bälle, defensiv ist halt nicht so seine Stärke. Beim ersten Tor sehe ich keinen fehlenden Sechser, Lawrence muss einfach das Duell gegen Kaufmann gewinnen, der mit Ball schneller ist als Lawrence ohne. Die beiden waren ja im direkten Duell. Beim zweiten Tor jar Geis mit beteiligt aber relativ orientierungslos, als der Abpraller von Mathenia kam, das stimmt. Dennoch der Knackpunkt war dass auch Hübner beim zweiten Tor langsamer ist als Kaufmann, der abschließen kann und Mathenia leider im Reflex den Ball fast auf den Elfmeterpuntk faustet Ujah vor die Füße. Ich habe natürlich nichts gegen einen starken Sechser. Aber was hilft das wenn zweimal je Hübner und Lawrence ihre direkten Duelle gegen Kaufmann verlieren. Ich finde die Kette mit Hübner und Lawrence in der IV richtig schlecht. Sorry die beiden kommen gemeinsam nicht an ihre Leistungsgrenze ran, erinnert mich an Sörensen und Mühl

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                • Beim 1:1 überholt Kaufmann Lawrence ohne Ball, danach macht Lawrence es eigentlich richtig, weil er Kaufmann den Weg in die Mitte verwehrt. Isser n Schritt zu langsam? Ja. Allerdings kann ich nicht von nem Spieler verlangen, was zu tun, wozu er nicht in der Lage ist und der einzige im Kader, der Kaufmann in der Szene stellen könnte, wäre Fofana. Aber: Aus der Position darf man eigentlich einen Stürmer schon schießen lassen, Mathenia muss halt das kurze Eck zumachen. Das Problem beim 1:1 mit Geis ist, dass er, als der Ball zu Pherai kommt, den einen Moment zu lang überlegt, wann er Druck machen soll. Dadurch kommt er nicht in den Zweikampf gegen Pherai, der deshalb seinen chirurgischen Pass erst spielen kann. (Standbilder sind nie ideal, aber Videos gehen wegen Copyright nicht).

                  Beim 2:1 steht er für einen Sechser in der möglichen Gegenpressingsituation schon schlecht. Ließe sich ausbügeln. Was er aber macht ist erst noch dem Ball zuschauen, ehe er dann entscheidet umzudrehen. Das Problem ist, dadurch ist er im Niemandsland gefangen, zum zweiten Mal kann Braunschweig acht Nürnberger mit einem einfachen Pass hinterm Ball stranden lassen und Geis läuft hinterher. Das ist nicht allein Geis’ Schuld, auch da verlange ich – wie bei Lawrence – vorm 1:1 nicht, dass er die Lücke zuläuft, kann er nicht, weil ihm das Tempo fehlt. Das Problem ist in beiden Fällen, dass er und Tempelmann beide so nach vorne schieben, dass die Restverteidigung nur noch aus zwei Innenverteidigern besteht, die im Zwei gegen Zwei aber Geschwindigkeitsnachteile haben. Deshalb muss man das anders absichern und ein defensiv orientierterer Sechser würde das wahrscheinlich tun.

        • Die ersten beiden Tore am Freitag waren aber eben nicht ein fehlendes Funktionieren der Kette, sondern genau die fehlende Konterabsicherung im Sechserraum. Klauß hat heute auch ziemlich deutlich gesagt, dass das was Geis vorm 2:2 macht, nicht geht, entweder voll ins Duell oder er lässt sich fallen, aber dieses halbgare war nichts. Er hat ihn dann insgesamt in Schutz genommen, sein Spiel mit Ball gelobt, aber die Situation zeigt halt genau das, was Geis Problem in vielen Situationen ist, seine defensiven Instinkte greifen nicht, weil er per se kein klassischer Sechser ist.

          Bei Castrop und Jahn hast Du generell das Problem, dass deren Laufstärke und auch Intensität oft dazu führen, dass sie eben in Räumen sind, wo sie gar nicht sein müssen oder sollen, auch nicht unbedingt das, was man für einen Sechser braucht. Daher ist die Kritik am fehlenden Sechser schon berechtigt, nicht unbedingt, weil man keinen hat, der das spielen kann, sondern weil ein Typ Sechser fehlt, den man manchmal braucht, einer, der defensiver denkt, der eine gute Orientierung am Platz hat und der auch Ruhe mitbringt. Den braucht man nicht immer, aber gerade in Phasen wie in Braunschweig, wo man führt, würde es helfen, jemand zu haben, der eben nicht weiter wild nach vorne drängt.

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          • Tatsache ist auch, dass wir immer dann am erfolgreichsten waren, wenn wir einen starken “echten” 6er hatten. Galasek, Timmi Simons. Und nach dem Abgang oder bei Formschwäche jeweils richtig Probleme bekommen haben…

            Nicht umsonst halten viele Trainer das für die Schlüsselposition im modernnen Fußball. Umsomehr wundert mich, dass Hecking hier nichts gemacht hat – er müsste das wissen.

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            • Da hast Du, @Optimist, in beiden Punkten recht. Und hier bei CU diskutieren wir das auch genau deshalb seit Jahren. Un es ist ja nicht so, dass wir da nicht eigenes Potential hatten und (leichtfertig?) verschenkt haben, in Gestalt von Simon Rhein oder in Gestalt des “kleinen Generals”, dessen Karriere ja inzwischen auch ganz merkwürdoge Wendungen genommen hat.

              Ich hoffe sehr, das uns das mit Jahn nicht genauso geht. Wie weit er wirklich noch von Zweit-Liga-Tauglichkeit weg ist, kann ich nicht beurteilen, aber er ist ja Teil des Perspektivkaders und insofern scheint man ihm ja schon etwas zuzutrauen, also warum ihn nicht mal ins Feuer werfen, schlimmer kann es auf der Position eigentlich nicht werden. Da bin ich ganz bei @xxandl.

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          • Ich bin ja hier meistens nur “lesend” unterwegs, mir kommt aber Geis zu oft zu schlecht weg. Und das obwohl ich ihn als Typ, oder besser so wie er sich manchmal gibt nicht sonderlich mag.; Basecap “troublemaker” etc.
            Ich finde aber, dass bei Geis auch die Einstellung passt. Er hat nicht nur einmal in dieser Saison gefährliche Situationen in Tornähe weg gegrätscht und/ oder sich mit vollem Einsatz reingeworfen. Ich bin allerdings auch der Auffassung, dass er eher ein Achter oder gar Zehner ist und beileibe kein Sechser. Und da stellt sich mir halt die Frage ob er als Sechser überhaupt richtig aufgestellt ist.

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    • Komischerweise muss ich grad an Benjamin Schmedes denken. Na ja. Egal. Nicht so wichtig. Hab manchmal seltsame Gedankengänge. 😉

      Vitesse Arnheim ist auch übel in die Saison gestartet. Vitesse Arnheim (1892 gegründet) ist auch ein Traditionsverein. Der vermutlich auch andauernd mit Aufgeregtheiten und Rundumschlägen zu kämpfen hat. Das ist normal. Schmedes ist zu wünschen, dass er über den Dingen steht. Wie andere Sportvorstände bei Traditionsvereinen das auch tun.
      Hup Vitesse Hup.

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  • Ein erfahrener Coach. Möglicherweise eine Ergänzung, die Klauß gut tut. Und untermauert Heckings Worte, dass über den Cheftrainerposten nicht diskutiert wird. Passt!

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  • Das scheint eine kluge Lösung zu sein, die zeit- und Cheftrainer-nah getroffen wurde.
    Hoffentlich eine nachhaltige dazu.

    Ein Heimsieg am Freitag wäre soo wichtig…

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  • Ich begrüße alle Maßnahmen, die geeignet sind, den Club besser zu machen und irgendwann (heuer trotz allem noch?) das große Ziel des Aufstiegs und dann des Klassenerhalts in der 1. Bundesliga zu erreichen. Bei aller Kritik: Glaube, Liebe, Hoffnung. Und: Der Club hat bei mir grenzenlos Kredit – “Whatever it takes”.

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  • Vielleicht waren bestimmte Vorstellungen über den Verlauf dieser
    Saison überzogen …Hoffe dass nun etwas mehr Klarheit besteht.
    In der Fanschaft und aber auch
    vor allem, hoffentlich, in der Mannschaft !

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  • Ich weiß nicht so recht, was ich von dieser Verpflichtung halten soll. Einerseits schadet eine gewisse Vertrautheit zwischen Cheftrainer und Co-Trainer sicher nicht, da so Missverständnisse weitestgehend vermieden werden können. Andererseits stärkt man damit einem Cheftrainer, der womöglich entweder die Mannschaft nicht mehr erreicht oder die sogar gegen den Cheftrainer spielt, nur unnötig den Rücken und verlängert damit unser aller Leiden. Ob der neue Co-Trainer die erforderliche Eignung, Leistung und Befähigung für die zweite Bundesliga mitbringt, vermag ich ferner nicht zu beurteilen, da ich mangels eigener Erkenntnisse die Vergleichbarkeit sowie die Qualität der türkischen SüperLig nicht hinreichend einzuschätzen kann. Hoffen wir in unser aller Sinne, dass sich die neue Personalie schnell auswirkt und unserem Glubb die erforderliche Stabilität sowie Kontinuität verleiht, um die selbstgesteckten Ziele noch zu erreichen. Sollte hingegen diese Personalmaßnahme nicht den erwünschten Erfolg bringen, wäre damit auch der Nimbus des Heilsbringers Hecking zweifelsohne angekratzt.

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    • Keine Ahnung, ob er ein guter Co ist. Viel schwieriger finde ich die Tatsache, dass er wohl nicht das Zeug zum Cheftrainer hat. Aber wenn man schon nicht mit der Verpflichtung eines Co-Trainers noch 1-2 Spiele abwarten wollte, hätte man unbedingt so ein Kaliber mit Chetrainerpotential a la Schweinsteiger verpflichten müssen, da die Wahrscheinlichkeit, dass dann Hecking Klauss beurlauben muss und ein neuer Trainer wieder einen neuen Co mitbringt, recht hoch ist.

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      • Man kann die Verpflichtung durchaus auch als Zeichen werten, dass diese Beurlaubung von Klauß eben doch noch deutlich weiter weg ist, selbst wenn die Ergebnisse nicht passen. Einem Trainer, dessen Demission innerhalb der nächsten vier Wochen im Raum steht, einen maßgeschneiderten Co-Trainer zu geben, wäre ja finanzielles Harakiri. Also doch ein Statement?

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        • Ich denke auch, daß das als Statement zu werten ist.

          Eine andere Wahl, die, wenn auch nur indirekt, als mögliche Folgelösung für RK zu interpretieren gewesen wäre, hätte die Diskussion um RK doch sofort weiter befeuert. Es muss doch im Sinne der Verantwortlichen sein, RK zu (unter)stützen.

          Andererseits: Eine mögliche Trennung vom Trainerteam, so sie dann vielleicht doch unausweichlich würde, ist die wirklich gleichzusetzen mit finanziellem Harakiri?

          Ersan Parlatan dürfte im Falle eines Falles ein sehr hohes Interesse daran haben, sich schnell wieder auf der Trainerbank zu präsentieren.
          Ein langes Kleben auf der Club-Payroll würde das also nicht werden.

          Für den Moment ist es für alle Beteiligten eine saubere Lösung, die gewinnbringend werden kann.

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        • Ja, die These ist schlüssig. Ob es angesichts der klar negativen Tendenz der letzten 15 Spiele jedoch nicht das falsche und v.a. teuere Statement ist, wird man sehen. Ich hoffe, dass Hecking recht behält-

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  • Mir geht es auch so mir sagt die Co Trainer Personalie so gar nichts. Also eine große Wende erwarte ich daraus jetzt mal lieber nicht 🙂 Wünsche dem Co aber viel Erfolg .ich denke wenn es gegen Arminia wieder schief geht usw. könnte auch die Co Trainerzeit eine recht kurze werden. Wer weiß..

    Um ehrlich zu sein, wenn man im Mittelfeld herumhängt ok auch nicht extrem toll, aber wir stehen knapp vor den Abstiegsplätzen, wenn wir dort landen und viel ist das nicht, dann wird es ganz schwer den Trainer noch lange zu halten. Abstiegsplätz lösen immer so einen Reflex aus vor allem auch im Umfeld.

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  • Ich gehe davon aus, das die Verpflichtung von Ersan ein Zeichen ist, dass man mit Robert Klauß weitergehen will. Weil man weiß, was er kann und weil man (aktuell) der Meinung ist, dass es noch passt zwischen Mannschaft und Trainer. Durchaus ein Statement.

    Ob dies klappt? Hoffentlich. Und wenn der neue Co ein bisschen Positivismus mit reinbringt, wäre das auch nicht schlecht. Denn dass alle Gegner in Liga Zwei harte Brocken sind, wissen wir jetzt definitiv. Das muss man nicht immer wieder betonen. Besser man betont eigene Stärken.

    Realistisch betrachtet, darf man aber die beiden kommenden Spiele bis zur Länderspiel-Pause nicht ertraglos gestalten. Denn dann wäre eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Robert Klauß nur schwer vermittelbar. Dies wohl auch bei Club-Freunden, die nicht sogleich reflexartig nach neuen Trainern schreien.

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    • Ja mit dem Co Trainer ich denke man hat der Vakanz eben Genüge getan, weil es anstand, ketzerisch betrachtet können sie zu Robert Klauß ja kaum sagen, jetzt warten wir erstmal mal ab…vielleicht brauchst du gar keinen mehr.

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      • Da hast Du Recht.

        Aber schon eine interessante Personalie. Kam erst im vergangenen Winter aus der SüperLig zum TSV Steinbach. Da er laut Medien wieder als Cheftrainer arbeiten wollte. Wenn man sieht, dass Steinbach Vierter wurde in der vergangenen Saison in der Regionalliga Südwest, dann hat er dort in Steinbach vermutlich einen ziemlich guten Job gemacht.

        “Erst vor fast auf den Tag drei Monaten gab der türkische Zweitligist Yilport Samsunspor die Verpflichtung des eigentlich für Steinbach tätigen und noch bis Ende Juni 2023 gebundenen Ersan Parlatan bekannt. Weil beide Vereine sich aber nicht auf eine Ablöse einigen konnten, blieb der 45-jährige Coach am „Haarwasen“ und stellte sich dort mit insgesamt 14 Neuzugängen seinen Wunschkader zusammen. Alles schien vorbereitet für eine erfolgreiche Saison, doch nun mussten die Haigerer Verantwortlichen Parlatan doch ziehen lassen – als Co-Trainer zum 1. FC Nürnberg.”
        (Quelle: Siegener Zeitung)

        Wo Ersan wieder Co-Trainer ist. Was er ja eigentlich nicht mehr machen wollte. Aber klar, wenn der Club ruft… 😉

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  • Hat jetzt nichts mit dem Club zu tun. Empfinde ich jedoch als sehr bemerkenswerte Haltung: Norwegens Nationaltrainer Solbakken beruft seinen Spieler Normann vorerst nicht mehr in die Nationalmannschaft, da dieser innerhalb Russlands den Verein wechselt!
    Mathias Normann wird vorerst nicht mehr zur norwegischen Nationalmannschaft eingeladen – weil er innerhalb Russlands den Verein wechselt.

    Lesen Sie hier die vollständige Meldung: https://www.kicker.de/916319/artikel/wegen-russland-wechsel-solbakken-streicht-norwegischen-nationalspieler

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