Der Spieltag: SV Darmstadt 98

Das Spiel in Darmstadt: Alles zum Spiel: Davor, währenddessen und danach.

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  1. Die Vorschau
  2. Das Spiel
  3. Das Fazit
  4. Die Statistik
  5. Die Noten

Vorschau

Deutlich entspannter als vor dem Spiel gegen Bielefeld, als Robert Klauß sich zwar gewohnt souverän, aber doch ein Stück nervöser als sonst zeigte, saß der Clubtrainer am Donnerstag in der Spieltagspressekonferenz. Klauß betonte, man habe eine gute Trainingswoche gehabt: “Die Abläufe werden stabiler”, fasste er die Entwicklung der Mannschaft zusammen. Gleich mit dem nächsten Satz legte er den Fokus darauf, welche Aufgabe den Club bei den Lilien erwartet. “Darmstadt ist eine gute Mannschaft. Sie haben viel Qualität, gerade im Spiel nach vorne und bei Standards. Sie stehen aber auch defensiv sehr stabil. Sie decken sehr viel ab, was das Spiel betrifft.” Das deckt sich auch mit den Werten, welche die Bielefelder Datenfirma Matchmetrics erhebt, da sind die Lilien sogar nach Abwägung aller Elemente die beste Mannschaft der Zweiten Liga. “Da kommt einiges auf uns zu”, weiß der Clubtrainer daher auch.

Aufstellungstipp FCN

Was den Club da erwartet, ist schnell umrissen: In den Momenten gegen den Ball, wenn der Gegner den Ball noch in der eigenen Hälfte hat, ist Darmstadt in den Duellen und beim Bälle abfangen Ligaspitze, aber auch, wenn es in die eigene Verteidigungszone geht, können die Lilien in diesen Kategorien punkten. Statistisch schlägt sich das beispielweise darin nieder, dass die Hessen sowohl in Sachen defensive Intensität – also Defensivaktionen pro gegnerischer Minute Ballbesitz – als auch Pressingdruck – also Defensivaktion pro gegnerischem Pass – im Vorderfeld der Liga liegen. Des Weiteren führen sie nicht nur viele Duelle, sie gewinnen sie auch überdurchschnittlich oft. Das heißt auf den Club wartet am Böllenfalltor vor allem ein intensives Spiel, in dem die physische Präsenz eine hohe Rolle spielen wird. Wie intensiv die Partien der Lilien sind, lässt sich auch daran erahnen, dass kein Team häufiger gefoult wurde als Darmstadt, es bei der Anzahl der eigenen Fouls aber auch auf Rang fünf liegt.

Robert Klauß sagt daher auch, dass es darauf ankommen wird “wie wir ihre Wucht verteidigen” und charakterisiert im Anschluss die offensive Spielweise als direkt, viel mit langen Bällen und zielstrebig. Es wird, so Klauß, also darauf ankommen, die Angriffe der Darmstädter gut zu verteidigen und im eigenen Ballbesitz die Balance zwischen Ballbesitzphasen und Tempoverschärfungen zu finden. Etwas, woran in den vergangenen beiden Wochen gut gearbeitet worden sei, so der Clubcoach. Denn unverwundbar sind die Darmstädter nicht, auch wenn bisher erst zehn Gegentore hinnehmen mussten: Schließlich waren 50 Prozent dieser Gegentore Kopfballgegentore und immer 40 Prozent der Tore fielen nach einem ruhenden Ball (Freistoß, Ecke, Elfmeter). Das heißt, es gibt Möglichkeiten, die wenigen Unachtsamkeiten, die Darmstadt an den Tag legt zu nutzen, man muss aber auf der Höhe sein, um sie auszunutzen.

Aufstellungstipp Darmstadt

Da sich im Personalstand keine Veränderungen aufgetan haben, sind die Spieler, die für den Kader in Frage kommen weiterhin jene, die auch vor Braunschweig und Bielefeld zur Verfügung standen. Fofana, Lawrence, Geis, Tempelmann, Lohkemper, Møller Dæhli, Shuranov, Wekesser, Schindler, Castrop, Wintzheimer, Hübner, Valentini, Duah, Gyamerah, Daferner, Breunig, Brown, Jahn, Kayo. Die vier letztgenannten werden am Freitagabend beim Spiel der U23 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 antreten. Die Mannschaft von Cristian Fiel trifft um 19 Uhr auf die Schnüdel. Danach werden laut Robert Klauß zwei Spieler zur ersten Mannschaft weiterreisen. Angesichts des Auftritts gegen Bielefeld ist damit zu rechnen, dass die Aufstellung gemäß des Grundsatzes “never change a winning team” unverändert bleiben wird. Klauß machte auch deutlich, dass Trainingsleistungen zwar wichtig seien, ließ aber durchblicken, dass diejenigen, die gegen Bielefeld nicht in der Startelf standen als Herausforderer zu gelten haben.

Bei den Gastgebern sind dagegen laut Torsten Lieberknecht alle außer Oscar Vilhelmsson “in irgendeiner Form” einsatzfähig, auch Matthias Honsak, der in den letzten Wochen mit Rückenproblemen ausgefallen war. Allerdings gilt für den Österreicher, dass er sicher nicht über die volle Distanz einsatzfähig wäre. Lieberknecht meinte, dass er im Gegensatz zum 3:3 auf dem Betzenberg in der Vorwoche – dem dritten Darmstädter Remis in Folge – ein “taktisch geprägtes Spiel” erwarte, da der FCN sich immer intensiv auf den jeweiligen Gegner einstelle. Des Weiteren charakterisierte Lieberknecht Nürnberg als “eine sehr, sehr spielstarke Mannschaft” und betonte im Anschluss auch nochmal, dass der Club trotz einiger Verletzungssorgen eine hohe individuelle Qualität mit sich bringe. Dennoch müsse der eigene Plan A oder Plan B greifen und nicht wie in Kaiserslautern “Plan C oder was kommt nach C? D!”. Klar ist auch, dass die Lilien weiterhin in einer Dreierkette verteidigen werden. Es ist nach Braunschweig erst der zweite Gegner, auf den der Club trifft, der mit dieser Defensivformation antritt. In Nürnberg hofft man darauf, dass das Spiel einen anderen Ausgang nimmt.

Einsatzminuten-Kaderdiagramm SV Darmstadt 98 (nach dem 8. Spieltag)

Das Spiel

Aufstellung Nürnberg: Mathenia – Wekesser, Lawrence, Schindler, Valentini – Fofana, Tempelmann- Castrop, Duah, Møller Dæhli – Lohkemper (Bank: Klaus, Geis, Shuranov, Wintzheimer, Breunig, Gyamerah, Daferner, Brown, Jahn)

Aufstellung Darmstadt: Schuhen – Pfeiffer, Gjasula, Müller – Ronstadt, Kempe, Schnellhardt, Holland – Mehlem – Manu, Tietz (Bank: Brunst, Isherwood, Zimmermann, Warming, Honsak, Karic, Seydel, Ben Balla, Riedel)

Geleitet wird die Partie von Christian Dingert. Der 42-jährige Diplom-Verwaltungswirt leitete in der vergangenen Woche das Spiel Bayern München gegen den VfB Stuttgart. Dabei geriet er in den Fokus der Berichterstattung, weil er nach Videostudium einen leichten Kontakt am Arm von Joshua Kimmich als Foul ansah und so einen möglichen Ausgleich der Stuttgarter annullierte. In der Nachspielzeit schritt Dingert dann allerdings erneut zum Monitor und entschied dieses Mal auf Elfmeter für Stuttgart. Einen Elfmeter pfiff Dingert auch in der vorletzten Partie mit Beteiligung des FCN. In Rostock entschied Dingert nach Kontakt mit Taylan Duman auf Strafstoß für den FCN. Ein Strafstoß der weicheren Sorte. Die letzte Partie des FCN, die Dingert leitete, war das 1:1 in Bremen. Das drittletzte Spiel des FCN mit ihm an der Pfeife dürfte allen Nürnbergern noch in Erinnerung bleiben: Es war das denkwürdige Relegationsrückspiel gegen den FC Ingolstadt. Die Lilien pfiff Dingert letztmals am 32. Spieltag der Vorsaison. Darmstadt gewann 6:0 gegen Aue.

Der Club spielt tatsächlich mit dem identischen Personal wie gegen Bielefeld. Die einzige Änderung im Kader stellt die Tatsache dar, dass Louis Breunig Florian Hübner ersetzt, der mit Rückenproblemen passen muss. So rücken aus der gestern in Schweinfurt siegreichen U23 drei Spieler in den Kader. Allerdings spielte Breunig im Gegensatz zu Jahn und Brown gestern nicht, sondern befand sich bereits bei den Profis, da Hübners Rückenprobleme schon gestern aufgetreten waren. Bei Darmstadt fällt Bader mit muskulären Problemen aus, so dass Ronstadt die Rolle des rechten Flügelverteidigers übernehmen muss. Außerdem kommt Müller für Zimmermann in der Innenverteidigung ins Team.

13:03 Uhr: Anpfiff am Böllenfalltor

3. Minute: Ecke für den FCN. Schindler köpft sie aber übers Tor.

5. Minute: Ecke auf der Gegenseite. Kempe tritt die Kugel in den Strafraum, aber Schindler klärt und Holland unterbindet die Kontermöglichkeit.

6. Minute: Wilde Szene nach einem Abschlag von Mathenia in Richtung Duah. Schuhen kommt weit aus seinem Kasten, obwohl Ronstadt bei Duah ist. Doch der Club kann daraus nicht Kapital schlagen.

8. Minute: Kempe mit dem 1:0. Manu wird von Ronstadt mit einem Pass auf die Schnittstelle zwischen Tempelmann und Wekesser freigespielt, er läuft bis zur Grundlinie durch, legt zurück. Kempe nimmt den Ball in der Mitte mit der Außenseite des Fußes und trifft.

14. Minute: Darmstadt zieht sich nach dem Treffer jetzt mehr zurück, überlässt dem Club den Ball, setzt ihn aber dann so unter Druck, dass das Spiel nach vorne nicht genau genug ist und die Angriffe immer wieder abgebrochen werden.

Zwischenfazit nach einem Viertel des Spiels: Es erinnert ein wenig ans letzte Spiel am Böllenfalltor. Darmstadt trifft mit der ersten Chance und der Club hat keinerlei Mittel, Darmstadt, das sich zurückzieht, offensiv unter Druck zu setzen.

26. Minute: Mathenia pariert einen Fernschuss von Schnellhardt. Zuvor hatte Lawrence einen schwachen Pass rausgespielt.

27. Minute: Tietz mit dem 2:0. Kempe haut den anschließende Ecke in die Mitte, Tietz löst sich von Fofana und köpft den Ball ins lange Eck. 2:0.

35. Minute: Der Club versucht in die Spitze zu kommen. Er scheitert aber immer wieder schon im Ansatz, oder an der Abseitslinie.

Fazit zur Pause: Der Club hat offensiv keinerlei Ideen. Darmstadt muss nicht mehr machen als nötig und führt dennoch verdient mit 2:0, weil es seine Chancen macht und dennoch gefährlicher ist.

46. Minute: Geis und Daferner kommen für Castrop und Fofana.

52. Minute: Unverändertes Bild. Der Club hat den Ball, wirkt ungefährlich. Darmstadt kommt einmal Richtung Tor und wirkt sofort gefährlicher.

56. Minute: Fehlpass von Tempelmann im Aufbau. Manu kommt zum Abschluss. Aber schießt drüber.

58. Minute: Wekesser sieht Gelb wegen Meckerns.

60. Minute: Valentini kommt zu spät gegen Manu, foult den Darmstädter, sieht Gelb.

65. Minute: Kempe will eine Ecke ausführen. Ein Becher aus dem Block des FCN trifft ihn am Hinterkopf, er geht kurz zu Boden. Dann geht’s aber weiter.

67. Minute: Lohkemper geht, Wintzheimer kommt.

68. Minute: Tempelmann ballert die Kugel aus dem Hintergrund drüber.

Zwischenfazit nach drei Vierteln des Spiels: Unverändertes Bild. Der Club hat den Ball, aber keine offensiven Ideen. Es ist und bleibt zu wenig.

70. Minute: Geis foult Manu an der Mittellinie, sieht Gelb.

72. Minute: Tietz, Manu und Mehlem gehen und Karic, Seydel und Warming kommen bei Darmstadt.

73. Minute: Tempelmann passt in den Rückraum, Geis will abschließen, aber Duah steht im Weg, so dass nur ein schwacher Schuss rauskommt.

81. Minute: Flanke von Geis, Daferner kommt zum Kopfball, aber der Ball geht weit drüber.

82. Minute: Gyamerah und Shuranov kommen für Valentini und Duah.

84. Minute: Darmstadt wechselt. Schnellhardt geht und Ben Balla kommt ins Spiel.

88. Minute: Mit Kempe geht der Mann des Spiels vom Feld. Zimmermann kommt für ihn.

90. Minute: Wekesser schießt aus 20 Metern am Tor vorbei.

90.+2: Ronstadt sieht Gelb für Spielverzögerung.

14:55 Uhr: Schlusspfiff.

Fazit

Der Club fand zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen abgezockte, aber keineswegs fußballerisch überlegene Darmstädter. Über neunzig Minuten ging kein Schuss aufs Tor der Gastgeber. Offensiv fand der FCN über 95 Minuten kein Mittel die Lilien auch nur einmal ernsthaft zu gefährden. Defensiv brachten genau die zwei Dinge, die Darmstadt gut kann – Tempo und Standards – den Club zweimal ins Schwimmen. Es fielen zwei Tore und am Ende gewann Darmstadt mit 2:0. Es bleibt die Ernüchterung, dass trotz selben Personals und selber Grundordnung ein völlig anderes Auftreten an den Tag gelegt wurde. Das ist sicher zum Teil mit der Qualität des Gegners und dem Spielverlauf zu erklären. Aber eben nur zum Teil. Nach der Länderspielpause wartet mit dem Spiel beim KSC ein weiteres Auswärtsspiel.

Statistische Parameter

Darmstadt Nürnberg
2Tore0
0,66/0,4/0,89/0,55expected Goals (Wyscout/538/DFL/FotMob)0,33/0,4/0,53/0,60
1,43/0,92Post Shot xG/xG on Target (Wyscout/FotMob)0,00/0,00
0,66xG ohne Doppelchancen (Wyscout)0,33
1,43PSxG ohne Doppelchancen (Wyscout)0,00
6Schüsse9
4Schüsse aufs Tor0
5Ecken3
2Freistöße3
39Ballbesitz zeitbasiert (in %)61
36,4Ballbesitz passbasiert (in %)63,6
74Passquote (in %)85
12Fouls12
18,9PPDA (gegnerische Pässe pro eigene Defensivaktion)10,0
4,6Challenge Intensity (Defensivaktionen pro Minute gegnerischen Ballbesitzes)7,6
16,1Spieltempo (Pässe pro Minute Ballbesitz)17,9
9Ballbesitzphasen (geg. Strafraum)7
00:12Ballbesitzdauer (Ø)00:19
*Alle Daten (außer den Varianten bei den xG) stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

Noten

SpielerCU-NoteKickerBILDFotMobWhoScoredSofaScore
Christian Mathenia3336,0/106,1/106,5/10
Enrico Valentini5446,1/105,9/106,3/10
James Lawrence43,557,0/106,8/107,0/10
Christopher Schindler4346,6/106,6/106,7/10
Erik Wekesser54,556,7/106,1/107,0/10
Lino Tempelmann5-4,556,1/106,2/106,5/10
Sadik Fofana5-5,556,3/106,1/106,5/10
Jens Castrop5556,4/106,1/106,4/10
Mats Møller Dæhli4556,7/106,6/106,5/10
Felix Lohkemper5556,3/106,0/106,4/10
Kwadwo Duah5555,7/105,7/106,2/10
Johannes Geis4556,8/106,3/106,9/10
Christoph Daferner5555,8/106,0/106,6/10
Manuel Wintzheimer56,8/106,5/106,9/10
Erik Shuranov-/106,0/106,4/10
Jan Gyamerah-/106,0/106,5/10
Durchschnitt4,534,464,746,37/106,17/106,58/10

228 Gedanken zu „Der Spieltag: SV Darmstadt 98

  • Hallo Flo, gewohnt gute Einstimmung! Allerdings ist der erste Absatz etwas unrund (Wiederholungen und fehlende Wörtchen), den solltest Du noch mal kritisch durchsehen…

    Antwort
  • Tja Leute. Nun wird sich zeigen, ob unsere Mannschaft die Stärke hat, mit einem Aufstiegskandidaten mitzuhalten. Ein 6-Punktespiel, wenn man die Absicht hat in Zukunft vorne mitzuspielen. Es wäre schon sehr wichtig, wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Es wird sich zeigen, ob die Mannschaft dazugelernt hat oder wieder im Siechtum dahinvegetiert. Wir hoffen natürlich alle, dass wir positiv überrascht werden. Für uns und für den Trainer des 1. FCN.

    Antwort
  • Alles andere als eine (deutliche) Niederlage, wäre eine große Überraschung. Nach dem Fürth-Sieg folgten auch gleich zwei schwache Auftritte gegen Regensburg und der völlig planlose gegen Heidenheim. Unsere Mannschaft ist nur konsequent in der Inkonstanz. Und das schon sehr lange. Keine Ahnung, wie man so eine Spitzenmannschaft werden will.

    Antwort
  • @FloZeng: Ob die Spieler in Darmstadt den Anpfiff im Max-Morlock-Stadion hören?
    Ansonsten wie immer top!

    Endlich wieder ein Heimspiel für mich…

    Antwort
  • Robert Klaus ist mit etwas mehr als 2 Jahren Dienstzeit schon unter den Top 15 im Laufzeitenranking der Profitrainer.
    Vorne: Schmidt (15 Jahre!!) und Streich (11 Jahre). Ob das nach deren Ende so nochmal erreicht wird?

    Das ist schon ein verrückt-lustiger Zirkus dieser Profifußball.

    Kann heute das Spiel nicht sehen deshalb tippe ich auf einen Sieg des Ru(h)mreichen…

    Antwort
  • Der Kicker Ticker schreibt “Beim Gegentor schlief die gesamte [Club] Defensive.”

    Antwort
  • Zack, 2:0. Beeindruckend wie sicher unsere Mannschaft nach einem guten Spiel wieder versagt. Spitzenmannschaft gegen Kirmestruppe. Lächerlich.
    Zumal wir ja nicht ansatzweise versuchen offensiv Akzente zu setzen. Taktisch geprägter Angsthasenfussball.

    Antwort
  • Wie ich es befürchtet habe, der Club bestätigt nie eine gute Leistung, nach einem guten Spiel kommt jedesmal ein Grottenspiel und dass ausgerechnet Kempe gegen uns trifft paßt schon wieder ins ganze Bild.

    Antwort
    • Mangelnde Berufsauffassung? Mit schlauen taktischen Vorgaben überfrachtet? Woran liegt das?

      Schlimm ist ja, das die guten Auftritte die Ausnahme sind.

      Antwort
  • Was eine biedere Mannschaft. Es macht keinen Spaß seit Jahren diese Leistungen Woche für Woche anzuschauen.

    Antwort
  • Aufsteiger Lautern hat ein 0:2 gegen Darmstadt gedreht. Ob unsere ambitionierte Mannschaft das auch schaffen kann? Der Anschluss muss her. Attacke.

    Antwort
    • @Lupus
      Träum weiter….leider😉

      Ich verstehe einfach nicht warum immer dieser “Angsthasenfußball”???

      Antwort
      • Ich weiß es nicht. Vor allem, das dies nach Erfolgserlebnissen immer wieder passiert. Wo die Mannschaft doch eigentlich Selbstvertrauen hat und den Schwung mitnehmen könnte. Heute wieder von Anfang an sehr tief gestanden und sehr passiv gewesen. Darmstadt sagt Danke, dem Gegner taktisch wunderbar den roten Teppich ausgerollt.

        Antwort
      • Das kommt daher, dass der Trainer die Mannschaft immer warnt, was da auf sie zukommen wird. Das hemmt sie. Anstatt der Mannschaft Mut zu machen und sie zu motivieren, ihre eigenen Stärken hervorzuheben. Dann ist doch klar, dass die Mannschaft Angsthasenfussball spielt

        Antwort
  • Man kann nur hoffen dass es bei den Spielstand bis zum Schluß bleibt. Ich befürchte aber es kommt noch schlimmer.

    Antwort
    • Sehe ich aktuell auch so wir sind ja in der Live Tabelle auch nur 2 Punkte vom Relegationsplatz entfernt. So ist einfach die Realität.

      Antwort
  • Das Spiel erinnert mich an den Auftritt gegen Heidenheim. Keine Idee, keinen Plan wie man den Gegner in Bedrängnis bringen kann. Darmstadt lässt uns den Ball in dem Wissen, das da nix kommt. Chancenlos. Einfach nicht wettbewerbsfähig. Bis jetzt.

    Antwort
    • Wir verströmen aber auch nicht den Hauch von Gefahr. Was stimmt nicht im System? Wir hätten doch eigentlich das Personal dafür…

      Antwort
    • Leider kann man auch nicht hoffen, dass einer der Umstehenden von der Ehre gepackt wird und den Schwachkopf anzeigt. Strafe zahlen, die der Club ohnehin bekommt und Stadionverbot. Dazu ne Anzeige wegen Körperverletzung…

      Ich glaube kaum, dass die Ultras wissen, was Verantwortung ist. Leider.

      Antwort
    • Wir sind zu ungefährlich. Und das nicht erst seit heute. Mein Eindruck ist, dass wir zu häufig über die Mitte spielen, aber nicht die Qualität haben die scharfen Bälle am 16er zu verarbeiten. Wenn wir über aussen spielen, dann ganz weit draussen wo es ungefährlich für den Gegner ist und wir meist auch schlecht flanken. Ausnahme 1:1 gegen Sandhausen. Pässe in die Halbräume wie heute auf Manu vor dem 1:0 gibt es bei uns zu selten. Ausnahme 2:1 in Braunschweig. Naja irgendwie zu wenig torgefährlich. Woran liegt’s? Falsches System? Falscher Trainer? Falsche Spieler? Falsche Einstellung? Es bleibt frustig.

      Antwort
  • Das Spiel trudelt so vor sich hin, der Abpfiff ist nicht mehr weit entfernt. Erneut ein Spiel, in dem unsere Mannschaft chancenlos war, da der Auftritt zum wiederholten Male emotionslos, iddeenlos, zeitweise lustlos war. Das ist ernüchternd und mit den gesteckten Zielen nicht ansatzweise in Einklang zu bringen. Und so zeichnet sich eine weitere Saison ab, in der schwankende (Nicht)Leistungen, unterbrochen von katastrophalen Auftritten an der Tagesordnung sind. Immer in der Hoffnung, daß es nicht in der ganz großen Katastrophe endet. In gewisser Weise auch eine Form der Kontinuität.

    Antwort
  • Zitat Optimist:

    “Ich glaube kaum, dass die Ultras wissen, was Verantwortung ist.”

    Diese Äußerung ist eine grobe Unverschämtheit. Die Ultras sind die Seele unseres Vereins. Ohne die Ultras stünde unser Verein nicht da, wo er heute steht!

    Bitte in Zukunft veranwortungsbewusstere Kommentare, Optimist!

    Antwort
      • So, das Spiel ist aus und es war der zu erwartende, leblose Auftritt. Wie so oft.
        Wir drehen uns im Kreis. Der Trainer hat gegen harmlose Bielefelder den Kopf aus der Schlinge gezogen.
        Verbal kann er sich gut verkaufen, das war es aber auch schon. Unter ihm werden wir von diesen schwankenden Leistungen nie wegkommen. Entwicklung weiterhin nicht erkennbar.
        Er trainiert jede Woche nur das, womit er die Stärken des Gegners eingrenzen kann, es wird der Gegner bis ins kleinste Detail analysiert. Bringt es was? Wäre es nicht besser, bei sich zu bleiben und selbst ein System zu entwickeln, dass man dem Gegner auch aufdrücken möchte?

        Antwort
      • Zitat Clemens:

        “Wo stünde dann jetzt deiner Meinung nach der Verein ohne Ultras?”

        Ohne die Ultras wäre vielleicht Meeske noch da und der Club ein Scheiß-Kommerz-Verein. Zu unser aller Glück hat sich der Club nicht vermeesken lassen. Und das haben wir zu einem guten Teil den Ultras zu verdanken.

        WIR sind der Club!

        Wir scheißen auf Kommerz-Fußball!

        Wir sind stolz auf unseren ehrlichen Verein und auf eine Mannschaft, die – wie heute in Darmstadt – ehrlichen Fußball spielt!

        Diese Ehrlichkeit, die heute am Böllenfalltor an einem kühlen Samstagnachmittag unser Herz so schön erwärmt hat, ist unsere Identität!

        WIR SIND DER CLUB!

        WIR SIND EHRLICHE FANS!

        WIR SIND STOLZ AUF UNSERE EHRLICHE FANKULTUR!

        Antwort
          • Das ist nur das ganz normale belschanovsche Ironie-Dickicht, das immer dann so vehement (und ohne Rücksicht auf mögliche Irritationen) freigesetzt wird, wenn er so richtig angefressen ist.. vollstes Verständnis..

            Antwort
        • Geh unter die Dusche.
          Eiskalt.
          Du beleidigst deine Intelligenz nachhaltig.
          Es ist nicht die Zeit für ätzenden Spott und Sarkasmus.
          Danke.

          Antwort
        • Danke, belschanov! Voll auf die Zwölf eines der großen Club-Dilemmata benannt.
          Mich kotzt es total an, dass solche Idioten wie der Becherwerfer oder die Bengalowerfer nicht von den offenbar dann ja doch nicht vorhandenen sog. „Selbstreinigungskräften innerhalb der Fan-Szene“ entweder

          a) verhindert werden,
          b) herausgepickt und den Sicherheitskräften überstellt werden, damit endlich nicht immer der Verein und damit auch wir Mitglieder mit unserem Beitrag die ganze Scheiße zahlen müssen, sondern der Verursacher!

          Bei all den hochauflösenden Kameras in den Stadien kann es doch nicht sein, dass diese einzelnen A****krampen nicht identifizierbar sein sollen!

          Und die dämliche Sippenhaft der Verbände bringt ohnehin nichts.

          Gab es in der letzten Zeit eigentlich mal irgendein Auswärtsspiel des Clubs, bei dem dessen sogenannte „Fans“ nicht mit irgendeiner Scheiße von sich reden machten?

          Das und diese Selbstherrlichkeit der Fanblick-Protagonisten nervt mich noch mehr als verlorene Punkte.

          Antwort
    • Ich sehe das wie Optimist. Jeder der Umstehenden (und das sind nun mal vor allem Ultras in den vorderen Reihen) weiß genau, wer das war und keiner schwärzt ihn an – bei Pyro ist das genau das Gleiche.

      Keine Verantwortung, komplett gleichgeschaltet und die falschen Werte – das sind die Ultras in meinen Augen.
      Ultras zeigen schon Verantwortung (Aufruf zur Knochenmarkspendenkartei und so weiter) – aber wann und wo definieren sie halt selbst…

      Antwort
  • In Darmstadt kann man mal verlieren – klar. Aber doch nicht so!

    Eine erschreckend unkonzentrierte, uninspirierte, um nicht zu sagen unterirdische Leistung.

    Was für eine Enttäuschung.

    Antwort
  • Auch wenn ich vielleicht wieder zahlreiche User vor den Kopf “stoße”…..aber mit diesem Trainer gibt das nix mehr!
    Nach fast jedem gewonnenen Spiel wird das nächste/die nächsten Spiele so ein ängstlicher Fußball auf den Platz gebracht, vorher wird der nächste Gegner zur “Übermannschaft” stark geredet, man zeigt kein Selbstbewusstsein, kein Spielkonzept nach vorne.

    Diese Mannschaft/Kader kann mehr aber sie bringt es zu selten auf den Platz – und das ist verdammt nochmal die Aufgabe des Trainers, das zu schaffen!
    Und wenn er es nicht schafft dann muß man Konsequenzen ziehen!

    Antwort
    • Zum Glück redet der Thorsten Lieberknecht nicht jeden Gegner extrem stark und ist auch nicht erfolgreich damit.

      Antwort
      • Lieberknecht wird sein Team schon auch auf die Stärken des Gegners hinweisen. Alles andere wäre fahrlässig. Wird Klauß so auch machen. Er erklärt dies eben zusätzlich noch kurz in den Pressekonferenzen. Sollte nicht überbewertet werden.

        Wenn das von ausschlaggebender Wichtigkeit wäre, hätte der Nachbar mangels Selbstbewußtsein nie aufsteigen dürfen. Schließlich predigt deren Sportchef seit gefühlten Jahrzehnten das veraltete Lied vom kleinen, armen Kleeblatt, das froh sein darf, überhaupt in der 2. Liga anzutreten.

        Antwort
  • Wir haben fast 10 Spiele herum auch wenn noch eins fehlt, aber ich glaube mittlerweile kann man die Saisonprognose jetzt schon deutlich umschreiben. Vom Abstieg wegbleiben und für jeden Punkt dankbar sein der uns dabei hilft. Aktuell sind wir 2 Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Regensburg kann uns morgen noch überholen in der Tabelle.

    Die Mannschaft ist trotz der Verpflichtungen klar schwächer als letzte Saison und das kann nicht nur am Abgang von Tom Krauß liegen, aber woran weiß ich nicht.

    Antwort
  • Ha ein glück dass ich das Trauerspiel nicht gesehen habe. Fast 1/3 der Saison gespielt und man kann diese bereits abhaken. Die Zusammenarbeit mit klauß wird wohl oder übel enden sei es durch Rauswurf oder am Ende der Saison wenn man als 10. einläuft.

    Dann hat der sportvorstand sein Ziel weit verfehlt. Auch unter Hecking the same procedure as every year… der Club ist weg vom Fenster. Man kann froh sein wenn man in der zweiten Liga mitspielen kann.

    Wer macht da jetzt eigentlich was? Robbe/Hecking? Frage für einen Freund…

    Antwort
    • Abhaken würde ich die Saison nicht. Denn nach oben sind noch 3-4 Plätze möglich. Und der Abstieg liegt nach den über einen längeren Zeitraum gezeigten Leistungen leider auch in erreichbarer Nähe. Ich glaube zwar, dass wir den Klassenerhalt schaffen, egal mit welchem Trainer. Aber ob wir den souverän hinbekommen, da kommen mir leichte Zweifel.

      Antwort
    • Nach 9 Spieltagen eine Saison abzuhaken, ist natürlich Unsinn. Es sind noch 75 Punkte zu vergeben. Und die nächsten 3 Punkte gibt es in Karlsruhe. Und darauf sollte der Fokus liegen. Aktuell macht es wenig Sinn, Saison-Prognosen je nach Laune rauszuhauen. Was erst einmal zählt, ist Karlsruhe.

      Das Frustrierende ist diese extreme Leistungs-Schwankung. Erst eine überzeugende Leistung gegen eine keineswegs harmlose, sondern aufstrebende Arminia. Heute dann ein gequirlter Mist in Darmstadt, das nicht mal annähernd an seine Leistungsgrenze gehen musste. Für die Lilien war das heute ein blumiger Nachmittag, 3 Punkte mal kurz ohne großen Aufwand eingetütet.

      Mit dieser Minus-Leistung, die sich durch alle Mannschaftsteile zog (Mathenia mal ausgenommen), wird man auch in Karlsruhe nichts holen. Die Hoffnung, dass Bielefeld den Beginn einer spielerischen Trendwende markiert, hat sich nicht erfüllt. In Darmstadt kann man verlieren – aber nicht so.

      Sehr enttäuschend. Als Fan ist man genauso schlau wie vor dem Bielefeld-Spiel. Die Länderspiel-Pause gibt Zeit, Dinge zu verbessern – oder grundlegend zu verändern. Dies darf auch personelle Veränderungen nicht ausschließen. Wenn man der Meinung ist, dass man diese extremen Leistungs-Schwankungen in dieser Konstellation nicht in den Griff kriegt. Das aber können wir nicht wirklich beurteilen. Das ist Chefsache.

      Antwort
      • Die Auffassung teile ich nicht, der letzte Saisonausklang war schwach, die Vorbereitung war durchwachsen die Ergebnisse schwach, der Saisonstart völlig wechselhaft bis schwach das geht nun schon viele Monate, dass diese Mannschaft keine konstante Leistung bringt und vor allem viel zu wenig Lösungen im Offensivspiel hat. Das Derby gegen Fürth der einzige Lichtblick würde ich auch dahingehend nicht hoch bewerten die sind aktuell Tabellenletzter und haben wohl noch größere Probleme als wir.

        Es geht auch gar nicht nur um den Tabellenstand, der ist natürlich eine Momentaufnahme, das ist richtig, aber leider entspricht er einer monatelangen recht trostlosen, lethargischen Entwicklung der Mannschaft. Daher finde ich man sollte die Augen lieber nach unten richten statt nach oben um nicht wieder eine böse Überraschung zu erleben. Nochmal retten wir uns nicht in der 96. Minute. Wir sind 2!!! Punkte von eben diesem Relegationsplatz entfernt.
        Diese Mannschaft ist einfach zu phlegmatisch und wie ausgeführt schon einige Monate lang.

        Antwort
        • Ja. Klar. Es gibt noch 75 Punkte zu vergeben. Auch gegen den Abstieg. Logisch. Ob man nach oben oder derzeit aus nachvollziehbaren Gründen nach unten schaut, ist doch egal. Wichtig ist Karlsruhe.

          Antwort
          • Es geht nicht um die 75 Punkte sondern um die Entwicklung!!!!! der Mannschaft. Da werden vor der Saison zwei absolute Hoffnungsträger für das 2. Liga Niveau verpflichtet und was passiert? Sie heben nicht unser offensiv Niveau an, was der Plan ist, nein sie passen sich dem schwachen Offensivniveau der Mannschaft an die auf dem gleichen Niveau bleibt. Wie kann man in Darmstadt 90 Minuten ohne echte Torchance bleiben!?

            Antwort
            • Ja. Da sind wir doch einer Meinung. Die Entwicklung ist ungenügend. Und die Leistung heute war einfach nur furchtbar.

              Aber was konkret siehst Du denn jetzt anders? Und vor allem: Was jetzt tun?

              Antwort
              • In meinen Augen muss mal aus den Köpfen raus wir spielen schon noch oben mit, das ist nur gerade eine unglückliche Phase, denn das ist es nicht. Wir spielen so schwach seit Monaten. Das Mindset muss sich endlich grundlegend ändern, daß zuerst einmal in wirklich jedem Spiel (und nicht nur in jedem zweiten) die talentfreien Skills zu 100% abgerufen werden dh. nach hinten arbeiten und nicht Abstand zum Gegenspieler halten. Dieser Ballbesitz in der eigenen Hälfte ist KEINE Überlegenheit sondern Hilflosigkeit, wenn man nicht weiß, wie man ihn nach vorne bringt und er auch verarbeitet wird und nicht sofort vorne wieder verloren ist. Wenn sie selber nichts mit dem Ball in der gegnerischen Hälfte anzufangen wissen und jeder Ball verloren wird, dann sollen sie lieber gleich dem Gegner den Ball geben und auf dessen Fehler warten und umschalten.

                Antwort
                • Seh ich auch so.

                  Es war allerdings nicht nur eine planlose Offensive heute, sondern vor allem auch eine schwache Defensive. Bereits nach 8 Minuten hat ein scheiss Stellungsfehler den Plan über den Haufen geworfen. Darmstadt stand dann tief, der Club mit Ball, aber ohne Ideen.

                • Juwe, ich bin ja selten deiner Meinung aber da sprichst du mir aus der Seele. Mit einer Ausnahme: Dafferner ist für mich absolut kein Hoffnungsträger für die zweite Liga. Er hat in einem auf sich zugeschnittenen System 13 Tore bei einem Absteiger gemacht (ähnliche Situation wie bei Schäffler damals) – das ist kein Kunststück.

                  Und er soll sich endlich mal auf ein System festlegen. Dieses nach dem Gegner richten funktioniert ja wiederholt nicht.
                  Immer wird vorher nur über die Stärken des Gegners gesprochen und wie man denen begegnen möchte. Aber eigene Stärken werden weder herausgearbeitet noch besprochen.

      • Du glaubst doch selbst nicht, dass der Club in dieser Saison noch 18 Siege aus 25 Spielen holt? Die bräuchte man, um das Saisonziel zu errreichen. Wir stehen jetzt bei einem Punkteschnitt von 1,0 bis 1,3 nach 10 Spielen das gibt hochgerechnet 34-44 Punkte, d.h. Abstiegsgefahr oder graues unteres Mittelfeld.

        Ob nun der Kader zur Erreichung des Saisonziels ungenügend ist (Fehler Hecking) oder der Trainer das Potential nicht ausschöpft (Fehler Klauß) können wir von außen schwer beurteilen.
        Fakt ist, dass Klauß seit des Sandhausen Spiels in der Vorsaison keine Entwicklung mehr hinbekommt, sondern immer wieder die Basics fehlen (sagt er ja selbst). Das kann nicht nur am Abgang Krauß liegen, dafür hat man Castrop aufgebaut. Es stellt sich momentan keine positive Dynamik ein. Nach Fürth nicht, auch nach Bielefeld nicht (obwohl die gleiche 11 auf dem Feld).

        Mit Saison abhaken meine ich, dass man sich mit der bisher gezeigten Leistung die Spiele einfach nicht mehr geben braucht. Und so verprellt man sich vereinsseitig Interesse und auch Kohle.
        Egal wer in der Führungsriege sitzt, eine konstante (graduelle) Entwicklung nach vorn findet nicht statt.

        Antwort
        • Deine Hoch-Rechnung ist falsch.

          Das Saisonziel lautet Rang 1 bis 6. Also mindestens Platz 6. Für den 6. Platz benötigte man in der vergangenen Saison 52 Punkte. Man muss also keineswegs 18 Siege aus 25 Spielen holen, um das Saisonziel zu erreichen. Würde man 18 Siege aus 25 Spielen holen – woran ich auch nicht glaube – dann hätte man insgesamt 64 Punkte. Kurzum: Jetzt schon Platz 6 abzuhaken, halte ich bei noch 25 ausstehenden Spielen für Unsinn. Weil es noch möglich ist.

          Ebenso halte ich es für falsch, alle Führungs-Mannschaften in einen Topf zu werfen. Die Nachfolger von Bader/Woy und von Palikuca hatten wesentlich schwierigere Bedingungen.

          Dein Saison-Abhaken-Ding verstehe ich jetzt. Und da hast Du Recht. Aktuell sollte man lieber Bierwandern gehen in die “Fränkische” als sich so einen Mist wie heute zu geben.

          Antwort
      • Bei Auftritten wie auch heute, darf man aber schon Angst vor Abstiegskampf haben, oder@ fränki?
        Habe schon vor der Saison geschrieben dass wir große Probleme kriegen wenn wir keine Emotionen auf die Wiese kriegen.

        Antwort
        • Es gibt natürlich immer eine gewisse Eigendynamik nach oben und vor allem auch nach unten. Zu sagen, wir müssen uns keine Sorgen machen, wäre daher falsch. Aber wenn ich unser Leistungsvermögen sehe gegen Bielefeld, bleib ich entspannt. Nur muss man diese Leistung konservieren können.

          Mit Deiner Prognose, @michel, liegst Du absolut richtig aktuell.

          Antwort
  • Es wird Zeit für Klartext:
    Es war eine überwiegend gute Zeit mit unserem Trainer.
    Aber seit Platz 4 irgendwann um den 28. Spieltag letzte Saison ist das in der Summe nur mehr enttäuschend.
    Trennung zur WM-Pause mit erhobenem Kopf für beide Seiten und aufrichtigem Dank.
    Die Argumente sind oft genug aufgezählt. Wir haben keine erkennbare Idee, Kultur oder nehmen wir es kein System, das trägt. Und gelähmte Kicker mit seltenen Ausnahmen.

    Es wird Zeit für den (so abgedroschen) neuen Impuls.
    Selbst wenn RK sich verändern könnte, würde er das der Mannschaft nicht mehr authentisch vermitteln können. Der Club und unser Trainer sind in der “Genetik” zu konträr.

    Antwort
    • Wer soll‘s denn machen? Grammozis? Jens Keller? Wiesinger?

      So langsam stellt sich für mich die Frage, ob man nicht das System Union Berlin kopieren sollte. Denn je länger dieses Dauergekrampfe im unteren Drittel der 2. Liga dauert, umso weiter entfernt man sich von den wirtschaftlichen Möglichkeiten, den Aufstieg ins Oberhaus seriös angehen zu können.

      Wenn hier immer von dem neuen Kader geschrieben wird – wer zum Henker ist denn wirklich besser als das, was man „durchschnittlicher Zweitligaspieler“ nennt? Und als besser bezeichne ich einen Spieler, der eben umgeben von besagten durchschnittlichen Zweitligaspielern regelmäßig hervorsticht.
      Da gibt es niemanden beim Club.
      Wieso sollte man also mit diesem Kader aufsteigen können? Was ist an dem Kader besser als der von D98, von Heidenheim, Fürth oder Paderborn?
      Eben: nichts.
      Wie soll dann ein Trainer aus dem Haufen durchschnittlicher Spieler eine Aufstiegsmannschaft zimmern? Das wäre nur möglich, wenn der Trainer selbst ein absolutes Ausnahmetalent in puncto Menschenführung und Motivation wäre – siehe Klopp damals in Mainz.
      Robert Klauß aber ist eben auch nur ein „guter“ Trainer und keiner, der aus einem (meinetwegen besseren) Durchschnittskader ein Team zu formen vermag, das eingeschworen agiert, in dem jeder für den anderen das letzte Hemd und für den Trainer (sinnbildlich) das eigene Leben geben würde.
      Nur dann, wenn all diese „weichen Faktoren“ funktionieren würden, hätte der Club eine wirkliche Chance aufzusteigen.

      Ein neuer Trainer müsste bestimmte Faktoren mitbringen, er müsste total mitreißen und psychologisch wie taktisch überzeugen können, sonst wäre die Entlassung Klauß‘ nur ein weiterer Stein auf der Verschuldung des Vereins.

      Antwort
      • Wenn man “Union kopieren” will, muss der nächste Trainer Uwe Neuhaus heißen. Falls Dieter Hecking Handlungsbedarf sieht.

        Antwort
      • Also ich bin für Kontinuität aber die muss halt in der 3. Saison ganz logisch auch irgendwelche Früchte tragen. Wenn man einfach mal Brainstorming betreibt und einen Plan B muss jeder Sportdirektor oder Sportvorstand in der Schublade haben für den Fall der Fälle, finde ich den Namen Thomas Reis, der in Bochum jüngst entlassen wurde auch nicht schlecht.

        Mich ärgert einfach, dass wir Darmstadt noch nichtmal in Schwierigkeiten bringen konnten 90 Minuten lang. Die Offensive wie zu oft ein laues Lüftchen planlos.

        Antwort
  • Also im Moment sehe ich nur den Fan des Clubs als den echten 1.FC Nürnberg. Die Spieler der Mannschaft, die diesen Club repräsentieren sollten, spielen nur in der Mannschaft, weil sie dort ihr Geld verdienen. Keiner fühlt sich dort als echter Clubberer. Das zeigt ganz klar die heutige Leistung. Kein Aufbäumen gegen die Niederlage, kein gar nichts. Man spielt halt seine Spiele, seinen Stiefel so runter. Ist halt der Arbeitsplatz, der Geldbringer. Die Enttäuschung über eine Niederlage ist da dann auch nicht sonderlich groß. Und die Einsicht schon gar nicht. Steigt man nicht auf, was solls. Steigt man ab, so geht man halt zu einem anderen Verein. Der Fan ist der Dumme, der sich Woche für Woche neue Hoffnung macht und dann spielen sie so einen Mist herunter, wofür man als Zuschauer auch noch bezahlen soll. Mit Freude im Stadion wie früher, als ein Marek Mintal oder Sascha Ciric alles für den Club gaben und die Mannschaft im Einklang mit den Fans war ist gefühlt eine Ewigkeit her. Wo ist unsere Clubmannschaft. Die, die dort unten rumrennen tragen nur die Trikots. Die Trikotträger sind lustlose Spieler, die nur soviel machen, dass es nicht zu sehr anstrengt. Ich wünsche ein schönes Wochenende.

    Antwort
    • Zum Thema Fans!
      Sind dann die elendigen Becherwerfer auch die einzig wahren Clubfans?
      Und übrigens, auch mit Mintal und Ciric gab es Niederlagen wie heute.

      Antwort
      • Es geht nicht um die Niederlage, sondern wie sie entsteht. Und diese Niederlagen beim Club sind ganz klar und fast ausnahmslos verdient. Das sind ganz einfach nur klägliche Vorstellungen, wo einem der Spaß am Fußball gründlich versaut wird.

        Antwort
  • Unser Trainer sagt, dass wir zwischen den Strafräumen ein ordentliches Spiel gemacht haben.
    Na dann ist ja alles gut.

    Ironie aus

    Antwort
        • Richtig. Zur Wahrheit gehört aber auch, daß wir zwischen den Strafräumen nur ein ordentliches Spiel machen konnten, weil Darmstadt uns gelassen hat und es genauso haben wollte. Ebenso war das gegen Heidenheim der Fall. Die Gegner dominieren uns und bestimmen, was passiert und wie die Spiele laufen. Ohne großen Aufwand betreiben zu müssen. Wir sind taktisch und mental komplett minderbemittelt und nicht ansatzweise fähig, während der Spiele auf Ereignisse zu reagieren, falsche taktische Ansätze zu korrigieren und Spiele zu drehen. Da fehlt uns definitiv taktische Variabilität. Wir werden da fast jede Woche vorgeführt. Spieler wie Trainer.

          Antwort
      • Tatsächlich stimmt das rein statistisch ja sogar. Wir haben nur 6 Torschüsse zugelassen, selbst 9 abgegeben. (9? wo waren die?), sind in allen statistischen Parametern besser.

        Wie Klauß richtigerweise sagt: dafür kann man sich nichts kaufen.

        Mir fehlt die eigene Handschrift. Dieses krampfhafte Anpassen ist für mich mit keiner Vision verbunden. Wir brauchen mehr als die Analyse, wo der Gegner schwach sein könnte, wie brauchen eine eigene Stärke, die identifizierbar ist und von den anderen gefürchtet wird. Spielstärke in der Entwicklung, nicht in der Vermeidung. Wenn wir den Gegner nicht zu fassen kriegen, agieren wir ratlos. Wir brauchen ein Konzept, das auch ohne Anpassung trägt.

        Ich sehe das nicht. Wir hatten lange genug Zeit, eine Eingespieltheit, eine Handschrift zu entwickeln. Es kommt aber nichts. Wir gewinnen Spiele nur durch Intensität, die zu selten stimmt.

        Antwort
  • Beim Stand von 2:0 in Gegners Halbfeld den Ball an den eigenen 16er zurückspielen anstatt für Gefahr vor dem Tor des Gegners zu erzeugen und das mehrmals, dann planlose Abspiele zum Gegner, kein schneller Spielaufbau aus der Abwehr…. Das habe ich heute gesehen. Sowas als ordentliches Spiel verkaufen zu wollen, ist schon dreist!

    Antwort
    • Wieso wird eigentlich die letzte Saison immer so hochgelobt?Man war nie unter den ersten drei.Selbst am Anfang nicht als wir ja ewig lang ungeschlagen waren.Und zu Saisonende ist man ja hoffnungslos abgehackt.

      Antwort
      • Letzte Saison zeigte unser Team viel Mentalität, steckte praktisch nie auf. Dazu waren wir offensiv ziemlich effektiv. Wir gewannen einige Spiele, ohne die wirklich bessere Mannschaft gewesen zu sein. Eigentlich wurde da ein Stück weit über performt.

        Antwort
        • Was? Welches Team? Das Team, welches daheim am 4.02. 0:5 gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten im eigenen Stadion unterging? Oder doch ein anderes? Oder diese Mannschaft, die noch prima Aufstiegschancen hatte und dann einfach vergaß, Eckstösse zu verteidigen beim 2:4 gegen Sandhausen!? Welche Mannschaft hatte denn diese tollen Comeback-Fähigkeiten, auch bei Rückständen dauernd die Spiele zu drehen!?

          Antwort
  • In der Tat.
    0 Schüsse aufs Tor.
    Macht ratlos.

    Frage @Flo:
    Welchen Mehrwert kannst du aus den Computer-Scores ziehen?
    Die Varianz scheint mir doch über die Zeit viel zu gering. Wenn da bei so einem Spiel 6,x von 10 steht, bei einem überzeugenden wie gehen Bielefeld ein Punkt im Schnitt mehr…

    … Da fände ich die Kategorie “Gastnoten” bin einem Promi/Autor/User wesentlich charmanter.

    Die Frage nach der Aussagekraft und dem Mehrwert ist wirklich ernst gemeint.
    Danke!

    Antwort
    • Wenn man die Aggregatoren ein bisschen kennt, WhoScored ist in den Noten immer etwas niedriger als die anderen, dann erkennt man schon relativ gut, wer möglicherweise ein besseres Spiel (oder auch ein schlechteres Spiel) gemacht hat als in der menschlichen Wahrnehmung – bspw. Lawrence gegen Darmstadt, wo die eigene Beurteilung den Pass vor dem Schuss, der die Ecke zum 2:0 verursacht, höher wertet. Oder auch Wekesser, wo ich ehrlicherweise die 7,0 auch nicht nachvollziehen kann, die da bei SofaScore rauskommt. Finde das persönlich deutlich interessanter als menschliche Noten, die eben dann doch in der Regel sehr auf einzelnen Ereignissen basieren, allein schon, weil man über 90 Minuten ja nie alle elf auf dem Platz gleichermaßen im Blick hat.

      Antwort
      • Ich kann da ehrlicherweise auch nicht viel damit anfangen, v.a. weil es miteinander auch nicht logisch zu sein scheint. Die verschiedenen Anbieter haben offensichtlich verschiedenen Objektivitäten…

        Gerade Wekesser hat einmal ne Top-Note und einmal ne schwache. Verstehe ich nicht.

        Allerdings verstehe ich auch nicht den xG zwischen 0,33 und 0,6. Für was?

        Antwort
        • Genau das ist für mich das Spannende, jeder Anbieter gewichtet andere Dinge als wertvoller, so dass sich die Noten in die eine oder andere Richtung verschieben. Deshalb ja die Bandbreite an Anbietern, weil die eben unterschiedliche Dinge unterschiedlich gewichten, so wie die menschlichen Bewerter halt auch. Wenn es – jenseits der Tore – ein objektives Maß für “das ist wichtig” gäbe, dann wäre das sicher eingepreist, aber so ist eben jeder Anbieter auf was anderes fokussiert.

          Bei den xG sind’s einfach unterschiedliche Modelle, die unterschiedliche Faktoren einberechnen oder auch nicht. Da lässt sich kaum ein Anbieter unter die Haube schauen, daher isses relativ schwer zu klären, welche Faktoren da jetzt einberechnet sind. Wyscout hat Schindlers Kopfball nach drei Minuten beispielsweise mit 14% Torwahrscheinlichkeit, FotMob mit 10%. Daferners Kopfball in der 81. Minute hat FotMob mit 28% (also recht hoch), Wyscout mit weniger als 1%. Da kommt’s eben dann drauf an, ob nur der Ort, die Zahl der Gegner, die Höhe des Schuss, die Geschwindigkeit des Schuss, etc. mit drin sind im Modell oder nicht. Tendenziell wäre ich diesmal eher bei den Wyscout Werten, aber es sind eben Modelle, die sich auf Grund von Datenbasis annähern.

          Antwort
          • Und dann ist es auch noch die geringe Varianz in den Noten, wie Teo schon sagte. Die menschlichen von 1-6 schöpfen diese Bandbreite voll aus und erlauben auch Zwischenstufen, das kann man einschätzen. Die mechanischen gehen nominell von 1-10, bewegen sich aber nur zwischen 5,5 und 8,0 (wie es scheint), also erscheinen die Unterschiede recht klein. Ich bräuchte da eigentlich immer einen Übersetzer. 6,8? Was bedeutet das in Noten? 😉

            Vielleicht hilft da mal eine Erklärung, wie man das einzuschätzen hat.

            Antwort
      • @Flo: Zum Beispiel mit Lawrence:
        Das stimmt schon, er hat zwei unglückliche Szenen bei einem sonst nicht ganz so gebrauchten Tag wie seine Kollegen. Nur: daraus entstehen 2 Gegentore (direkt/ indirekt/ in Kombination mit anderen).
        Und so wie (ich denke auch du) das im Positiven in die Benotung miteingepreist wird, wenn jemand ein Tor erzielt, so darf/ muss das im Negativen ebenso erlaubt sein, ohne hier die Begründung unbestechliche Technik anzuführen.

        Eine Technik zudem, von der du sagst, dass sie nur so gut ist wie die Menschen, die sie programmieren und die entsprechenden Determinanten einpflegen…

        Die entstehende Spannbreite ist bei den 10er Scores viel zu gering.
        Unter 5 gibt es so gut wie nie.
        Über 8 sich sehr selten.
        Unabhängig davon, ob es ein Sieg oder eine Niederlage war.

        Und…
        … Ergänzt du noch die Noten?
        Danke!

        Antwort
  • Die Niederlage war völlig verdient, außer Frage, aber warum Dingert sich die Szene mit dem Handspiel nicht noch einmal angesehen hat, versteht kein Mensch. Und dass unsere Spieler nicht mehr protestieren, kann ich auch mittlerweilen nachvollziehen, wenn ein glasklares Foul an Wekesser nicht gepfiffen wird, er sich kurz aufregt, dafür gelb bekommt und Darmstadt nen Freistoß.. Unerklärlich..

    Antwort
    • Natürlich ist der DFB, die Schiedsrichter, die Mondphasen, schlechtes Karma, die überaus unglaublich und unverschämte Erwartungshaltung der Fans und zuwenig Glaube an Zeus und Teutases daran Schuld, daß die Clubmannschaft nicht mal Basics auf den Rasen bekommt. Wer auch sonst!?
      Dabei war zwischen den Strafräumen alles ganz supertoll von den Jungen, Geisi, Valentini, MMD und Co.
      Das ist ganz sicher ein Skandal irgendwo. Und die vielen Verletzten und überhaupt wirds Nachts auch Dunkel! Deshalb hat es ausgerechnet HEUTE halt nicht geklappt! Sowas! Tstststs! Aber es wird dann schon besser! Echt! Ja! Bald!

      Antwort
      • Um diese Verallgemeinerung geht’s ja nicht. Über die Nicht-Leistung der Mannschaft ist ja genug kommentiert worden, würde mich halt nur interessieren, wie die Szene andere gesehen haben, war für mich ein klarer Handelfmeter.

        Antwort
          • War auch so, null Absicht. Wenn so einer gegen den Club gepfiffen würde, würden sich vermutlich alle – zu recht! – aufregen.

            Was leider nicht heißt, dass es bei der Beurteilung von Handspiel irgendeine erkennbare Linie gäbe.

            Antwort
        • Für mich auch ein relativ klarer Elfmeter, mit der ausgestreckten Hand über Kopfhöhe hast du im Strafraum normal keine Argumente, selbst bei kurzer Distanz.

          Aber wie auf Twitter schon geschrieben – verloren haben wir schon selbst, dazu hätten wir keinen schlechten Schiedsrichter benötigt.

          Antwort
          • War die Hand da auch dran? Sekunden später war ein zweites Handspiel, der Arm unten leicht abgespreizt. Ich vermute, dieses wurde bewertet und das wäre dann auch OK.

            Die “obere” Hand wäre für mich auch ein klarer Fall.

            Antwort
  • Mich erinnert das ganze Theater an die Köllner-Zeit (diesen unseligen Selbstdarsteller) als weder der Sportvorstand (Bornemann) noch unser Aufsichtsrat (Grethlein) in der Lage waren, dem Treiben von Köllner ein Ende und ihm den Stuhl vor die Tür zu setzen. Wertvolle Zeit ging verloren und der Club stieg sang und klanglos ab. Von dieser Zeit hat sich der Club bis heute immer noch nicht erholt. Mintal und Keller sind bereits am Club gescheitert und wie es aussieht wird auch Klauß am Club scheitern. Der Wagen ist für mich komplett festgefahren, die Mannschaft ohne Antrieb und Selbstvertrauen. Es reicht gerade mal für ein Spiel, dann haben sie ihr ganzes Pulver verschossen. Es tut mir leid aber Hecking/Rebbe müssen die Reißleine ziehen, sonst wird das beim Club eine Endlosschleife.

    Antwort
    • Ich kann nicht verstehen, wieso Köllner oft so schlecht gesehen wird. Er hat mit einer mittelmäßigen Zweitligamannschaft den Aufstieg geschafft indem er sehr variables, während des Spiels anpassbaren System gespielt hat (das konnte zu dem Zeitpunkt kein anderer Zweitligist). Dann musste er mit Spielern wie Palacios, Tillmann… in die erste Liga und hat sich in meinen Augen erstaunlich gut geschlagen.

      Der Club leidet bis heute nicht am Abstieg sondern an der völlig verhunzten und unglaublich teuren Kaderzusammenstellung von Palikuca. Dovedan 600.000€ im Jahr zu bezahlen ist das dümmste, das je ein FCN-Verantwortlicher getan hat…

      Antwort
      • Dass Köllner ein guter Trainer ist, zeigt er ja auch bei den Löwen, insbesondere dass er eine Mannschaft aufbauen kann. Wahrscheinlich wäre auch kein anderer Trainer in die 1. Liga mitgekommen, mit der sparsamen Kaderplanung.

        Und lustig finde ich auch, dass jetzt all die, die Köllner unterstellt haben, er würde die Mannschaft nicht auf die Gegner einstellen, jetzt Klauß vorwerfen, dass er viel zu sehr auf die Gegner reagiert und keinen eigenen Stil hätte. Am Ende geht es gar nicht um einenes System oder reaktiver Spielplan, es geht allein um fehlende Punkte, dann soll man das aber doch auch einfach schreiben.

        Antwort
          • Eine ganze Reihe von Spielern begehrte auf, waren mit seiner Menschenführung, dem Spielsystem und der Mannschaftsaufstellung teilweise unzufrieden, sprachen deswegen ua bei der Führung des FCN vor. Dazu zog Köllner alle Macht im Verein an sich und versuchte ihm unliebsame NLZ-Beschäftigte loszuwerden.

            Antwort
  • Ich find’s lustig, dass “zwischen den Strafräumen ordentlich” hier als der Versuch, was Positives zu sehen, gewertet wird. So war es – hat Klauß heute dann auch noch mal klar gestellt – nicht gemeint. Das war Kritik. Zwischen den Strafräumen ordentlich bedeutet letztlich halt doch: War insgesamt ziemlich scheiße.

    Antwort
    • Mich interessiert eigentlich wenig, wie der Trainer die Leistung öffentlich bewertet und was und wie er das kommuniziert. Da wird ja ohnehin mehr geschwurbelt und gelabert als die Wahrheit gesagt. Wichtiger wäre, daß er es endlich schafft, die Mannschaft an ihre Leistungsgrenze zu bringen und so auf-und einzustellen, das er mit dem Team die Zielvorgaben erfüllt. Und dazu ist er bisher nicht bzw. viel zu selten in der Lage. Das ist in der Tabelle deutlich abzulesen. Das er damit auch nicht zufrieden ist, dürfte klar sein. Nichtsdestotrotz ist er gefordert zu liefern und steht auch zurecht in der Kritik.

      Antwort
  • Derweil bewegt sich der Aufsteiger Lautern mit einem Mann weniger als Heidenheim hervorragend zwischen den Strafräumen und gleicht das zweite Mal bei der 2. Ligaspitzenmannschaft aus. Das wäre mit der aktuellen Ansammlung von Profis beim Club völlig undenkbar, solche Comebackqualitäten zu erwarten.

    Antwort
    • Ich hab Fürth gegen Paderborn geschaut. Verdienter Erfolg für ein defensiv diszipliniertes und stark konterndes Kleeblatt, finde ich. Chancen-Verhältnis aus meiner Sicht 7:4 für Fürth. xG laut Sky zu meiner Überraschung indes 1,05:1,60. Hm. Alleine Abiama hatte in den ersten 20 Minuten zwei ganz dicke Dinger, so dass ich den xG-Wert von 1,05 für Fürth nicht nachvollziehen kann.

      Wie auch immer: Paderborn ist mit seinen vertikalen Schnellangriffen, die auch schon unter Baumgart Markenzeichen waren, schwierig zu verteidigen. Und ich frag mich grad, ob wir das auch nur annähernd so gut hinbekommen hätten wie Fürth heute.

      Antwort
        • Okay. Ist sehr plausibel. Das DFL-Modell trägt dann aber nicht wirklich zu einer höheren Transparenz bei. Insofern macht Dein Cocktail aus mehreren Modellen schon Sinn.

          Antwort
  • Für mich ist die Situation des FCN nach diesem Spieltag brandgefährlich.

    Empfehle jedem sich den Spielplan bis zur WM- Pause anzuschauen. Auswärts geht gar nichts mehr und die Gegner im Achteck sind schwer.
    Wer bei 3 Punkten Vorsprung auf Platz 18 nach 9 Spieltagen noch etwas beschönigt hat aus 19/20 nichts gelernt.

    Antwort
    • Weder noch, @michel.

      Weder gibt es etwas zu beschönigen. Denn in unserem Fall lügt die Tabelle schon gleich gar nicht. Da wo wir aktuell stehen, gehören wir auch hin.

      Noch halte ich die Situation für “brandgefährlich”. Weil wir ja schon gesehen haben, wie gut wir spielen können an guten Tagen. Und auch der heutige Kader hat nicht so eine Unwucht wie 19/20. Auch traue ich Hecking zu, dass er den Trainer-Posten besser managt als damals Palikuca.

      Dass man aufpassen muss, ist ganz klar. Die Situation ist durchaus brisant. Will da wirklich nichts beschönigen – ich versuche nur die Fakten zu sehen.

      Antwort
      • Fränki, gute Tage. Hatten wir vlt einen, ansonsten guten Teilphasen, wenn es hoch kommt gute Halbzeiten. Das Team hat konstant bewiesen, nicht konstant spielen zu können. Zumindest nicht gut genug, um ausreichend Punkte zu holen um sicheren Abstand nach unten aufzubauen.

        2 Punkte auf den Relegationsrang, 3 auf die direkten Abstiegsplätze. Leistungsgerecht. Wenn nun auch hinter uns gepunktet wird, drohen wir langsam abzurutschen. Ja, die Saison ist noch lang. Aber was macht dir Hoffnung auf Besserung im Spiel unserer Mannschaft?

        Antwort
        • Ich geb Dir in allem Recht, @block4. Aber die Frage war ja, wie brandgefährlich ist es. Oder anders ausgedrückt: Wie hoch ist die Abstiegsgefahr im Mai nächsten Jahres? Und in dieser Hinsicht bin ich überzeugt, dass wir deutlich besser aufgestellt sind als in der Saison 19/20. Deutlich besser aufgestellt, um ein derartiges Krisen-Szenario rechtzeitig abzuwenden.

          Meine Hoffnung, dass kurzfristig Besserung eintritt, dass Schluss ist mit den extremen Schwankungen, ist seit gestern begrenzt. Die Leistung gestern hat mich geschockt. Und so kann es auch nicht weitergehen. Aber auch da hoffe ich, dass man die richtigen Entscheidungen trifft.

          Antwort
  • Ich weiß kein Spiel, wo sie gut gespielt haben, also zum Spiel gehören 90 Minuten und nicht weniger. Das Derby das uns gefreut hat, ok ja aber wir wissen alle wo Fürth steht die hatten sich da mit dem Trainer noch gar nicht gefunden. Wir sind 2 Punkte von der Relegation weg und 3 Punkte vom direkten Abstieg und auf den Abstiegsplätzen stehen keine Pflaumen! … Das ist der IST Zustand und der heißt für mich Abstiegskampf im Moment. Und es ist unverständlich in jeder Hinsicht. Wir haben absolute Kontinuität auf der Trainerposition 3 Saisons mittlerweile. Das erleben beim FCN nur sehr wenige Trainer. Wir haben ein Offensivupgrade, das man für die 2. Liga ganz oben ansiedeln muss erhalten.

    Ich finde keine rationale Erklärung dafür. Ok wegen mir kann man auch in Darmstadt in der aktuellen Verfassung verlieren, aber es kann nicht sein dass wir 90 Minuten nichtmal einen gefährlichen Schuss aufs gegnerische Tor bekommen. Hätte man einen Fight gesehen mit Chancen auf beiden Seiten, wäre das auch wieder eine ganze andere Geschichte.

    Mir fallen aktuell keine Gründe sein warum die Performance so schlecht ist. Also sind es vielleicht Gründe die man von außen nicht so klar erkennen kann? Ich mag Robert Klauß, sehr positiv Erscheinung im Fußballgeschäfft, aber erreicht er die Mannschaft noch, überfordert er die Mannschaft mit hohen taktischen Anforderungen, ist Robert Klauß dabei die Mannschaft zu verlieren? Es bleibt rätselhaft.

    Antwort
    • Wenn Du das Spiel gegen Bielefeld nicht als gut einstufst, dann schauen wir wirklich unterschiedliche Spiele.

      Dies losgelöst von der Gesamt-Situation, die für uns als Außenstehende durchaus rätselhaft scheint, da hast Du Recht.

      Antwort
        • 👍

          Bist einer von den Ehrlichen.

          Das Spiel gegen Bielefeld war aus meiner Sicht die beste Saisonleistung. Das Derby gegen Fürth war ordentlich und anständig. Aber natürlich, da hast Du Recht, ist das alles viel zu wenig nach bislang 9 gespielten Partien. Vor allem wenn man derartige Grütze abliefert wie gestern und daheim gegen Heidenheim.

          Antwort
    • Klauss hat es in den 2,5 Jahren einfach nicht geschafft eine mannschaftlich geschlossene und gallige Truppe auf den Platz zum bringen. Und deshalb sieht man auch weder Handschrift, noch System oder gar kontinuierliche Verbesserung.

      Antwort
  • Ich glaube, der Club hatte Glück, dass Bielefeld letzte Woche nach Nürnberg kam, um einen Punkt mitzunehmen. Sie ließen den Club über weite Strecken das Spiel bestimmen und setzten nur ganz wenige Nadelstiche im Angriff. Natürlich freut mich der Sieg gegen Bielefeld, denn die 3 Punkte waren wichtig aber eine Trendwende habe ich letzte Woche schon nicht gesehen. Die drei Punkte wurden gegen einen Gegner geholt, der selbst um Stabilität bemüht war. Erschrocken war ich über die gestrige Leistung des Clubs. Darmstadt ,die gestern wirklich keinen guten Tag erwischt hatten, dominierten den Club klar und deutlich. Gestern spielte der Club gegen Darmstadt wie ein Abstiegskandidat. Ich schätze die Situation durchaus als brandgefährlich ein, wenn man gegen einen Gegner, der nach seiner 2:0 Führung seine Angriffsbemühungen einstellt, nicht eine einzige Torchance erhält und bei dem Klauß in der 2. Halbzeit Geiß bringt, der seit Wochen neben der Spur ist.

    Antwort
    • Arminia Bielefeld ist nicht um Stabilität bemüht, die sind mittlerweile ziemlich stabil. Wem das entgangen ist: Von den letzten 5 Spielen (darunter in Heidenheim und in Darmstadt!) hat der Bundesliga-Absteiger nur 1 Spiel verloren, und zwar gegen einen an diesem Tag guten 1. FC Nürnberg. Das konnten wir alle sehen.

      Geis und Daferner musst Du quasi bringen im Paket, wenn sonst überhaupt nichts läuft. Der Kopfball von Daferner auf Flanke von Geis war demnach auch einer der wenigen Torversuche, die wir überhaupt hatten.

      Man sollte jetzt nicht alles schlechtreden, was nicht schlecht war. Einfach mal bei der Wahrheit bleiben – die ist schon scheiße genug. 😉

      Antwort
  • Geis kommt mir zu schlecht weg. Er wird kein Sprintkönig mehr, das stimmt. Allerdings hat er sich in Sachen Zweikampf durchaus verbessert. Vor allem aber ist er fast der einzige im Kader für Überraschungen, unvorhersehbare Momente. MMD wäre grundsätzlich auch so einer, verzettelt sich jedoch zu oft im Querdribbling. Der Club ist seit längerem völlig verarmt an spielerischer Kreativität. Ohne Geis ist diese Absenz noch größer. Mit Geis geht wohl zu Lasten der Defensive. Doch auch ohne ihn ist sie selten sattelfest.

    Antwort
  • Der Club hat bis jetzt nur 9 Tore geschossen. Selbst die Fürther als Vorletzter und sogar Magdeburg als Letzter bringen es auf 12 Tore. Das muss schon zu denken geben, welchen schwachen Sturm wir doch haben. Und wenn man dann wie gestern so gut wie keine echte Chance hat, dann muss man doch erkennen, dass die Einstellung überhaupt nicht passt.

    Antwort
    • Unser Sturm ist besser als die Torbilanz aussagt. Aber unsere Offensive erspielt einfach kaum brauchbare Chancen. Wir sind offensiv unkreativ und ungefährlich.

      Antwort
    • Dann muß man endlich das Spiel so auslegen, daß die Stürmer auch mit guten Flanken gefüttert werden!!!
      Aber das versteht oder will unser Trainer anscheinend seit er da ist einfach nicht!
      Ich weiß nicht, ob er das jemals kapiert!

      Antwort
      • Ich glaube das klassische Flanke, Kopfball, Tor ist unseren Trainer zu primitiv. Deshalb war auch Schäffler als Mittelstürmer nicht so erwünscht. Er will alles spielerisch durch die Mitte lösen.

        Antwort
        • Da ist schon was dran. Man will spielerisch die Tore schießen, vergisst aber dabei, dass für die spielerische Variante die Mannschaft einfach nicht gut genug ist. Das kann bei Leipzig das Ziel sein, spielerisch den Gegner zu dominieren oder bei den Bayern. Dieser Mangel muss durch Kampf ausgeglichen werden und dazu ist die Mannschaft des Clubs irgendwie nicht bereit. Ausser vielleicht in einem von 5 Spielen. Das reicht aber nicht.

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          • Es ist nun eine vielfach diskutierte Hypothese.
            Wenn, WENN dem wirklich so wäre, dass der Trainer die einfache Ausrichtung für “zu primitiv” hält, dann brauchen wir, ganz unaufgeregt, einen Trainer, der sich einfach will und kann.

            Antwort
        • Es geht dabei um Wahrscheinlichkeiten. Eine Flanke von Außen hat eine geringere Wahrscheinlichkeit als ein Steckpass durch die Mitte. Der Ansatz ist eine Folge der Zahlenfixiertheit.

          Noch unwahrscheinlicher ist aber ein Tor, wenn man keine Chancen herausspielt. Das wäre über außen nämlich wieder einfacher. Und wenn man das Spiel generell breiter anlegt, ist auch die Mitte weniger dicht, man würde dort dann auch leichter durchkommen.

          Ich glaube, unser Spiel ist entschlüsselt, deshalb kriegen wir keine Offensivstruktur mehr auf den Rasen. Einfach die Mitte dichtmachen, dann haben wir keine Lösungen mehr. Auch, weil wir kein Personal haben, um über die Außen richtig Druck zu machen. Auch die gegnerischen Trainer können analysieren und reagieren…

          Antwort
          • Es ist halt komplexer als die Summe der Zahlen…

            Ich vermute, die Brühe ist verschüttet und eine Umkehr in der Trainerphilosophie nicht mehr glaubhaft an die Mannschaft zu vermitteln.

            Die wirken jetzt schon völlig “orientierungslos” und überfordert.

            Antwort
        • Er war ja nicht unerwünscht. Sonst wäre er angesichts seiner dauerhaft mangelnden Fitness gar nicht so häufig eingewechselt worden. Nur hat dieses Fitnessdefizit und sein anachronistischer Stil offensichtlich dafür gesorgt, dass er sich nicht mehr am Pressing beteiligen konnte. Kein Wunder, dass er auch jetzt in Dresden auf er Bank sitzt.

          Antwort
  • Den Eindruck habe ich auch der Trainer will spielerische Lösungen, schnell, wuselig, TikiTaka (den Ball schnell machen)…das klappt oft nicht bei den robusten Zweitligaketten der Gegner und dann klappt der Switch zurück zu den Basics auch nicht mehr zur robusten einfachen Spielweise gemäß dem Motto das eine wollen wir nicht, das andere können wir nicht. Dann kommen so Spiele raus, die von außen aussehen, als liefe der Club völlig neben der Schiene.

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    • Ich denke ja, dass es so ist. Die Wahrscheinlichkeit ist jedenfalls sehr hoch. Die Mannschaft schafft es spielerisch nicht, es kommt zu planlosen Hin- und Hergeschiebe und Fehlpässen. Der Kampf wird nicht angenommen und man hat als Zuschauer das Gefühl, die haben gar keine Lust Fußball zu spielen.

      Antwort
  • Wenn wir hier schon so zivilisiert (wie es eben unser Niveau ist) aber kritisch über den Trainer diskutieren, möchte ich gar nicht wissen, wie es dann in den einschlägigen Krawallforen abgeht.

    Ich glaube auch Hecking schaut nicht mehr lange zu, wenn sich kein Umschwung einstellt.

    Spätestens zur WM-Pause muss Klauß in die Erfolgsspur zurückgefunden haben, oder wir müssen die Pause für einen Neuanfang nutzen.

    Antwort
    • Allein die User-Bemerkungen auf Nordbayern.de sind hart. Hart an der Grenze des Erträglichen. Es ist im Prinzip der immer gleiche Kreis an geborenen Super-Trainern, die da ablästern. Neuerdings verstärkt durch Super-Manager, die Hecking vom Hof jagen wollen.

      Antwort
    • Ich glaube die Winterpause bzw. WM Unterbrechung wird so ein Zeitpunkt sein eine Zäsur. Dieses Jahr haben wir durch die WM ja ein ewig lange Winterpause bzw. WM Unterbrechung, die glaube ich schon Mitte November beginnt. Ich glaube vorher würde Hecking auch nicht handeln.

      Antwort
      • Die Liga pausiert satte zweieinhalb Monate. Das ist wirklich ewig lang. Allerdings wäre es nach meinem Dafürhalten zu spät, erst in der Pause zu handeln. Besser man handelt schon vor der Pause, nimmt einen (möglichen) Impuls mit und studiert dann in einer langen Vorbereitungsphase Neues ein. Falls man Handlungsbedarf hat.

        Ich glaube aber, dass diese Zeitfenster für Dieter Hecking nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ich glaube, dass er klare Kriterien hat, anhand dieser er die Zusammenarbeit mit einem Trainer bewertet. Auch wenn mir als Fan jede Niederlage wehtut – ich finde es gut, dass unser Sportvorstand mit ruhiger Hand einen chronisch unruhigen Verein führt.

        Und ob es noch Sinn macht, mit Robert Klauß weiterzugehen, kann ich als Fan aufgrund fehlender Einblicke nicht beurteilen. Denn die Zusammenarbeit mit einem Trainer ist nicht nur anhand der Tabelle zu beurteilen – das sollte jedem mittlerweile klar sein. Allerdings hat jeder Fan ein Gefühl und dieses wird nach Leistungen wie in Darmstadt nicht grade besser.

        Antwort
        • Ich könnte auch so eine Momentaufnahme der Tabelle zu so einem frühen Zeitpunkt auch ausklammern. Ich verstehe aber nicht wie die Mannschaft Fußball spielt, warum man in Darmstadt wo man verlieren kann, aber warum man in 90 Minuten + x nicht einen Ball aufs Tor bringt. Was diese Ursachen für diese ewige Stagnation ohne Weiterentwicklung ist. Wir waren bereits letztes Jahr offensiv ein Nichts. Warum jeder Stürmer, egal wie er heißt, bei uns abbaut.

          Antwort
          • Gegen Bielefeld wird Hack nach etwa 5 Minuten lang geschickt. Unsere Innenverteidigung sieht dabei nicht gut aus, Hack bricht durch – doch Mathenia ist hellwach, sprintet raus und klärt vor Hack. Danach fanden wir Schritt für Schritt immer besser ins Spiel, wurden immer sicherer und siegten hochverdient. Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann. Leider tut sie das in den letzten Monaten viel zu selten.

            Was aber wäre passiert, wenn Hack das frühe 0:1 gemacht hätte? Ich befürchte, dann wäre auch das Spiel gegen Arminia Bielefeld schon in die Hose gegangen.

            In Darmstadt kapitaler Stellungsfehler in Minute 8. Früher Rückstand. Plan über den Haufen. Extreme Verunsicherung. Fehlpass-Festival. Alles weit unter dem, was die Mannschaft zu leisten imstande wäre.

            Was willst Du tun als Stürmer, wenn Du keine Bälle kriegst? Was willst Du tun als Stürmer, wenn Deine Mitspieler nach einem Rückstand nichts mehr auf die Reihe kriegen?

            Das ist ein Kopfproblem. Die Mannschaft ist labil und launisch. Dies endlich zu ändern, ist Trainersache – ist einfach so, es ist sein Bereich.

            Antwort
            • … oder der Bielefelder Japaner iwann um die 75ste Minute herum das 0:1 völlig freistehend einköpft.

              Antwort
            • Das ist kein Vorwurf an die Stürmer!!! sondern an den Trainer, warum bei uns jeder Stürmer schlechter wird, ganz deutlich an den Trainer adressiert. Stimme der allgemeinen Stimmung zu, vielleicht ist Robert der einfache Fußball zu einfach 😉 … auch mal das lange Holz auspacken und geschlossen auf die 2. Bälle gehen, aber da muss dann auch jeder mitmachen. Außenstürmer, Schienenspieler, die Flanken reinhauen (die auch mal ankommen dürfen, Schwerpunktmäßig trainieren) . Aber unter Robert sollen die “wuseligen” Spieler, das hat er wirklich so genannt, die Bälle ja schnell und flach noch vorne kombinieren, klappt nur selten wenn sich robuste wenig zimperliche Zweitliga Ketten in den Weg stellen. Die meisten Zweitligisten definieren sich zuerst über eine kompakte Defensive und machen das recht gut. Da prallen wir förmlich daran ab.

              Antwort
              • Sorry, mein Fehler. Hab Dich missverstanden. Aber wir sind da einer Meinung.

                Das, was Du beschreibst, haben wir in Sandhausen nach dem Seitenwechsel gesehen. Eine Maßflanke von Valentini auf Daferner, Kopfball – Tor. Eine schöne Seitenverlagerung von Wekesser auf Valentini, der pflückt den Ball runter, flankt auf Daferner, Kopfball – knapp vorbei. Traumpass von Geis auf Duah, Körperdrehung, beherzter Schuss – Tor und Sieg.

                In Sandhausen haben wir auch einen Rückstand gedreht. Was ja gefühlt nur alle Schaltjahre mal vorkommt. Leider war diese zweite Halbzeit von Sandhausen nur ein Einmalerlebnis. Die Mannnschaft wirkte irgendwo befreit von taktischen Vorgaben in dieser zweiten Halbzeit. Und unsere Stürmer haben gezeigt, was sie können, wenn man sie richtig einsetzt.

                Antwort
      • Kein Mensch verstünde warum. Um dem neuen Trainer maximale Zeit zu geben, müsste der doch schon mindestens 2 Spiele vor der Winterpause zur Mannschaft stoßen, um zu sehen, wo die Mannschaft im Ernstfall steht. Daneben kann er auf dieser Basis dann ggf. noch mit Rebbe/Hecking über Verstärkungen und Vorgriffe sprechen. Warum sollte man auch Klauss noch so lange geben, wenn er nach der langen Wirkungszeit immer noch nur maximal Fragmente auf den Platz bekomm? Das wird bis zur Winterpause kaum anders werden. 12 Punkte aus 15 Spielen ist die Bilanz eines Absteigers. Da darf Hecking einfach nicht wegsehen.

        Antwort
        • Hecking sieht nicht weg. Ganz im Gegenteil: Er schaut ganz genau hin. Mit ruhiger Hand. Ohne Schnellschüsse. Und mit einem Urteilsvermögen und mit Einblicken, die wir als Fans überhaupt nicht haben können. Hecking ist Manns genug, um die Kritik an seiner Person, die mit jeder Niederlage wächst, auszuhalten, Denn, und da beißt die Maus keinen Faden ab: Ein Sportvorstand ist immer für alles verantwortlich, was in seinem Bereich passiert. Das weiß auch Dieter Hecking.

          Das Gegenteil von Heckings ruhiger Hand ist Management by Bader. Es war Bader, der Hans Meyer entließ. Einen Mann, der für unseren Verein wie ein Geschenk war. Einen Mann, der nicht nur den Club, sondern auch Nürnberg liebgewonnen hat. Einen Mann, der in Gladbach maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Borussia, die mal mit uns auf Augenhöhe war, wieder eine Hausnummer wurde in Deutschland. Einen Mann, unter dem ein Jung-Manager Max Eberl reifen konnte. Einen Mann, der mit seiner kauzigen, authentischen, sympathischen Art perfekt nach Franken passte und den Club auch nach außen prima darstellte. Einen Mann, den man auf Sicht in die Vereinsarbeit hätte mit einbinden können/müssen. So einen Mann jagt man, verdammt noch mal, nicht vom Hof, nur weil die Punkteausbeute eine Zeit lang nicht gepasst hat! Das Ende der Geschichte: Der Club stieg ab und verbrannte viele Millionen.

          Hier ein schöner 11-Freunde-Artikel von einem Autor, den wir hier alle kennen. Lesenswert.
          https://11freunde.de/artikel/der-flug-war-zu-hoch/364136

          Es war Bader, der Verbeek das Mandat entzog, um noch einen Impuls zu setzen. Diesen Impuls setzte er mit Roger Prinzen. Puh. Der Club stand, auch wegen massiven Verletzungspechs, mit dem Rücken zur Wand und musste punkten. Musste also sein Heil in der Offensive suchen. Und da entlässt Bader einen Verbeek und installiert Prinzen. Unfassbar. Nur weil die Tabelle ihn nötigte, irgendwas Sinnloses zu tun. Das Ende der Geschichte: Der Club stieg ab und verbrannte zum wiederholten Male viele Millionen.

          Natürlich hinkt ein Vergleich mit Hans Meyer und Robert Klauß. Was ich aber damit sagen will: Wenn man nur nach Tabelle und Punkten entscheidet, fährt man einen Verein früher oder später an die Wand. Jürgen Klopp wäre vermutlich nie ein Welttrainer geworden, wenn er seine Karriere unter Bader begonnen hätte. Ein Christian Heidel jedoch hielt auch in schwierigen Tagen, und davon gab es damals in Mainz einige, an Kloppo fest.

          Die Tabelle und die Punkteausbeute der letzten Monate sind Vergangenheitswerte. Entscheidend aber ist die Zukunft. Somit zählt aktuell nur eine Frage: Kriegt der 1. FCN mit Robert Klauß noch die Kurve? Und die Frage kann nur ein Sportvorstand beantworten, weil er den nötigen, täglichen Einblick hat. Und dass sich Hecking für diese Frage die nötige Zeit nimmt, finde ich gut und richtig. Auch wenn mir als Fan jede Niederlage tierisch auf die Nüsse geht.

          Es gibt sicherlich einige “weiche” Argumente, warum Hecking gerne mit Klauß weiterarbeiten würde und warum er vieles dafür tut, dass dies auch möglich wird. Wenn aber das “harte” Argument einer Trendwende in Form von Punkten nicht bald eintritt, dann wird auch Hecking handeln müssen. Um größeren Schaden abzuwenden. Eine Enntscheidung, ob wir mit Klauß weitergehen oder nicht, dürfte im Oktober fallen.

          Antwort
          • Boah! Hast Du daheim einen Hecking-Altar mit Kerzen stehen? Ein Quark jemanden auf fußballgottgleich anzuheben und hier irgendwas reinzuintepretieren… voll die Bibelstunde.

            Alter Clubspruch: “Wenn er besser wäre, wäre er sicher nicht beim Club.”

            Bisher sehe ich nur, daß er im Vergleich mit der besser platzierten Konkurrenz viel Geld verjuxt und wir dennoch gegen den Abstieg spielen, obwohl er doch seinem Kumpel den Chefscout-Posten gegeben hat.

            Antwort
            • Danke fürs qualifizierte “Feedback”. 😉

              Ich versuche auch das Positive zu sehen und Dinge zu verstehen. Nur Rumnölen und Schlechtreden und den Teufel-an-die-Wand-Malen ist nicht mein Ding. Es ist destruktiv.

              Antwort
          • Danke für den vollumfänglich zutreffenden Endl-Kommentar!

            Die Situation von Klauß mit der von Hans MeyerFußballgott zu vergleichen, ist aweng gewagt. Schließlich ist Klauß gerade in seinen Lehrjahren, die Hans MeyerFußballgott in Jena Jahre vorher absolviert hatte, er kam also als sehr erfahrener Coach zu uns.

            Der Vergleich mit Heidel/Kloppo passt da schon eher. Und da gibt es schon erkennbare Unterschiede. Die der fußballerischen Spielkultur mal außer Acht gelassen, da haben Trainer halt ihre taktischen Vorlieben. Aber Kloppo-Mainz zeichnete ein intensives Spiel aus, immer 100 Prozent Einsatz! Selbst wenn nicht alles gelang und natürlich auch Spiele verloren wurden, im Normalfall konnte der Fan den Mainzern nix vorwerfen, weil die Mannschaft alles gegeben hatte. Und egal bei welchem Verein Kloppo coacht, seine Handschrift ist nach kurzer Zeit zu erkennen. Das vermisse ich bei unserer Mannschaft. Eine Handschrift des Trainers. Wofür steht unsere Mannschaft, für welche Art von Fußball soll sie stehen?

            Ambitionen haben ist gut. Übertriebener Ehrgeiz selten hilfreich. Mir persönlich wäre ein dauerhafter Aufenthalt in der engen und spannenden 2. Liga genug, den Aufstieg verlange ich von unseren Jungs nicht. Wenn (!) eine positive Entwicklung des Teams erkennbar ist, unsere Mannschaft eventuelle spielerische Defizite mit Intensität und Mentalität ausgleicht, der Club für Spiele mit spektakulären Momenten steht, es schlicht Spaß macht, zuzusehen. Davon sind wir seit längerem weit entfernt.

            Trainerwechsel haben in den letzten Jahren beim Club selten mehr als ein Strohfeuer bewirkt. Deshalb hoffe ich wirklich sehr, dass der sympathische RK den Turn-around schafft und noch Jahre unser Trainer bleibt!

            Antwort
            • Du hast natürlich Recht. Mit Hans Meyer zu argumentieren in Bezug auf Robert Klauß passt nicht wirklich. Ich wollte damit nur ausdrücken, wie schwachsinnig Schnellschüsse sein können. Ich versuche einfach zu verstehen und nachzuvollziehen, warum Hecking schon relativ lange (für unsere Verhältnisse) an einem Trainer festhält.

              Wie Du berichtest hast, wird ja in anderen, weniger umgänglichen Foren schon gegen Hecking geschossen. Hier sind das ja nur Einzelfälle. Geschenkt. Das darf man nicht ernst nehmen. Aber es zeigt, dass einige “Fans” schon wieder bereit sind für den ganz großen Cut. Was ich für Wahnsinn und selbstzerstörerisch halte. Auch wenn ich nicht von Bornemann begeistert war – dass wir nach Bornemann viele, viele Wochen ohne Sportvorstand dastanden, war ein riesiger Fehler des Aufsichtsrats – und aus meiner Sicht ein ganz triftiger Grund dafür, das der Verein so lange braucht, um wieder auf die Füße zu kommen.

              Antwort
  • Bin wie geschrieben sehr pessimistisch für diese Hinrunde.
    Mir fallen aktuell keine 3 Teams ein die schlechter sind als der FCN .
    Kann diese brave Mannschaft Auswärtsspiele in hitziger Atmosphäre ?
    Daheim gegen Kiel wird auch schwer und ich vermute es gibt schon früher eine Zäsur.

    Antwort
    • Bin auch nicht für einen Schnellschluss bei Trainerwechsel.Die Frage muss allerdings auch erlaubt sein ob es überhaupt ein Schnellschuss wäre wenn in der bereits dritten Saison noch keinerlei Handschrift erkennbar ist .Die Mannschaft müsste in dieser Zeit die Ideen des Trainers verinnerlicht haben.Mit der 2.Liga auf Dauer kann man sich natürlich zufrieden geben.Man darf sich dann allerdings auch nicht ärgern wenn Spieler wie Kraus oder Fischer wechseln die bei einem Aufstieg vielleicht geblieben wären.Von der Finanziellen Situation ganz zu schweigen.

      Antwort
      • Das ist ein zentraler Punkt den ich mich auch frage. Endlich haben wir einmal die lange vermisste Kontinuität 3. Saison mit dem selben Trainer und die Mannschaft wirkt hilflos, verunsichert und ratlos. Hat offensiv keine Lösungen bzw. zu selten. Der Effekt eiiner Kontinuität blieb aus sogar das Gegenteil ist der Fall.

        Wiederhole mich gerne nochmal es geht gar nicht darum, dass man in Darmstadt verlieren kann, sondern darum dass man in 90 Minuten nicht mal einen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor bekommt. Hilflos

        Antwort
  • Immerhin will RK in der Spielpause an der Eingespieltheit arbeiten und dafür weniger wechseln. Er reagiert also durchaus auf offenkundige Mängel.

    Wäre interessant zu wissen, ob das eine eigene Idee war oder ob man ihn ein wenig zur Einsicht gedrängt hat. 😉

    Ich halte RK schon für lernfähig, er ist nicht so stur seinen Vorstellungen verhaftet wie z.B. Köllner. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber “mein” Ultimatum halte ich trotzdem für sinnvoll (will meinen: Kurve kriegen bis zur WM).

    Antwort
    • Es ist doch paradox, wenn er in der kurzen Länderspielpause an der “Eingespieltheit” (erfolgreich) arbeiten möchte, die er offensichtlich in den Monaten vorher nicht geschafft hat. Das wird er in dem langen Zeitraum kaum vergessen haben. Dann muss er da ja komplett falsch trainiert haben.

      Antwort
    • Das ist tatsächlich bewusst so gedacht.

      Der Aufstiegszug ist mit dieser Performance ohnehin abgefahren, aber eigentlich will ich einen Trainerwechsel vermeiden, ich hoffe (immer noch) auf eine Entwicklung. Tritt diese nicht ein – was man kurz vor der WM-Pause wohl beurteilen können müsste – sollte gehandelt werden.

      Antwort
    • Da es bis zur WM noch acht Spiele sind, haben wir – gottlob – viel Zeit…

      Aber danach haben wir viel Zeit fast 3 Monate WM Pause und Winterpause und wenn das Thema bis dahin nicht vom Tisch ist und weiter schwelt…haben wir viel Zeit zum nachdenken und vielleicht monatelang Diskussionen und Unruhe, weil dann ja keine Möglichkeit mehr besteht für eine Wende bis es wieder los geht.

      Antwort
  • Kann mir vorstellen, dass der eine oder andere Verein in dieser außergewöhnlich üppigen Winterpause seinen Trainer wechselt – wenn das Saisonziel in Gefahr ist oder ein Abstieg droht. Und da alle drei Profiligen pausieren, könnte der Trainermarkt ziemlich eng oder schon zum Teil abgegraßt sein.

    Insofern sollte man besser schon vorher eine Entscheidung getroffen, sondiert und den neuen Mann im Boot haben. Falls man Handlungsbedarf sieht. Insofern glaube ich, dass die Bewährungsfrist für Klauß keine 8 Spiele umfasst. Sind wir ehrlich: In Karlsruhe und gegen Kiel sollte man fleißig punkten und im besten Fall den Krisenmodus beenden – denn danach wird es keineswegs einfacher.

    Antwort
  • Man braucht ja immer einen Plan B wie es weitergeht. Wie wäre eigentlich der Name Thomas Reis, der in Bochum jüngst entlassen wurde, der die 2. Liga wirklich sehr gut kennt und dort immer erfolgreich war?

    Antwort
    • Thomas Reis ist ein Tauberfranke. Etwa 40 km von Würzburg entfernt, in Wertheim geboren. Das schöne Wertheim am Mainviereck ist die nördlichste Stadt im “Ländle”, direkt an der Grenze zu Unterfranken.

      Allerdings könnte Reis schon bei einem Bundesligisten Plan B sein. Und zwar beim FC Schalke 04. Mit diesem habe Reis verhandelt in der Sommerpause. Der VfL Bochum gab ihn nicht frei. Somit kam Kramer zu Schalke – damals wohl auch Plan B.

      https://bit.ly/3DSfT62

      Antwort
      • Laut Medien hat Grammozis auf Schalke 1,2 Mio. im Jahr bekommen. Dann ist zu vermuten, dass man Aufstiegs- und Nichtabstiegsheld Reis eine Offerte um die 2 Mio. im Jahr gemacht hat. Einfach mal geschätzt.

        Finde auch, Thomas Reis ist ein interessanter Name. Aber aktuell wohl nicht unsere finanzielle Kragenweite. Der Reis ist heiß aufgrund seiner jüngsten Erfolge.

        Antwort
      • Ich denke, dass Reis in der Tat zumindest die nächsten 6 Monate noch auf einen Erstligaverein hofft. Und S04 wäre die logische Konsequenz, da Kramer auf Ansage die Vorrunde nicht zu überstehen scheint. Ich würde mir eine bodenständige Nummer a la Pal Dardai wünschen, falls deer sich tatsächlich etwas anderes als Hertha vorstellen könnte. Mit Dardai macht man vielleicht nicht 2 Schritte auf einmal, aber zumindest diesen einen notwendigen Schritt, der bei Klauss unvorstellbar erscheint.

        Antwort
        • Klauß wird diesen “einen notwendigen Schritt” machen, so wie er vorherige Schritte gemacht hat. Aber ob er den bei uns macht nach den Eindrücken der letzten Wochen, ist halt fraglich. Hoffentlich nutzt er seine Chance…

          …1:0 Daferner (Elfmeter)…

          …wir können es aber eh nicht ändern. Insofern kann man über andere Trainer quatschen…

          …2:0 Wekesser (satter Linksschuss nach Hacken-Vorlage von Lohkemper)…

          …Dardei, guter Typ. Aber halt irgendwie mit Hertha verheiratet.

          Antwort
  • Gute 1. Hälfte, 4:0, gruselige 2. Hälfte, 0:3.

    Immerhin hat es für den Gesamtsieg gereicht.

    Antwort
  • War engagiert. Aber das muss man auch erwarten können. Wenn man vor allem beim Umschaltspiel mehr Sicherheit gewinnen wollte, war das ein guter Test in Halbzeit eins. In Halbzeit zwei munteres Durchwechseln. Und Köpke-Comeback.

    Der KSC führt zur Halbzeit gegen Mainz 05 mit 4:1. Test ist Test. Liga ist Liga. Trotzdem ein kleiner Mutmacher heute.

    Antwort
  • HZ 1 war recht ordentlich. Allerdings schienen die Schweizer vom körperlichen Zweitligaspiel unserer Jungs etwas überrascht.
    @Fränki: das Testspiel, ein kleiner Mutmacher, zweifellos. Für den KSC allerdings mindestens genauso.

    Antwort
    • Da waren nicht nur die Schweizer überrascht. Ein Clubspiel mit Körpereinsatz und Leidenschaft, das kennt man nur vom Gegner

      Antwort
  • Im eigenen Stadion ohne Rasenheizung wird sicher kein Vorteil sein.
    Wenigstens bleibt uns ohne Samstag 20.30 Uhr das Duo Hempel /Mattuschka auf Sky erspart.

    Antwort
    • Gekürzte Rasenheizungslaufzeit – Eine weitere Entschuldigungsvorlage, weshalb alles bei unserer Mannschaft immer nur im Training, aber nicht im Ligaspiel, super klappt?!

      Schindzielorz wurde jetzt Wolfsburg von geschnappt. Sehr schade.

      Antwort
  • Komisch habe mir auf Youtube eben die PK fürs Karlsruhe Spiel angesehen. Jetzt wurde das Video auf einmal auf privat gesetzt, kann man nicht mehr gucken. Hat jemand was falsches gefragt 🙂

    ah jetzt isses unter neuem Link wieder erschienen. Da hat wohl jemand noch darun geschraubt.

    Antwort
  • Der Kommentar im Februar diesen Jahres könnte, nur leicht verändert, wiederverwertet werden:

    “Ein doch etwas aufgeregtes Umfeld erwartete eine Reaktion auf die 0:2-Niederlage gegen Darmstadt.
    Die kam aber nicht. Auch in Karlsruhe enttäuschte der Club und verlor sehr verdient und nach eigener Führung mit 1:4 (1:1).”

    Antwort
    • Du hättest dich lieber an einer positiven Prognose versuchen sollen. Voll umfänglich eingetroffen. Nur dass wir diesmal nicht mit einer Führung gestartet sind, sondern von Anfang an indiskutabel!

      Antwort
  • Das war heute wichtig, daß Sandhausen und Färrd sich die Punkte geteilt haben und Bielefeld verloren hat. So bleiben wir auf jeden Fall VORERST mind. einen Punkt weg von den Abstiegsplätzen.

    Antwort
  • Das darf doch nicht wahr sein , dass wir am 10. Spieltag schon darauf achten müssen, dass andere Mannschaften keinen Dreier einfahren. Bei einer Niederlage morgen geht dann das Zittern Spieltag für Spieltag richtig los . Verstehe nicht dass die Mannschaft so phlegmatisch ist und der Trainer immer alles schön redet. Vor dem nächsten Stadionbesuch graut es mir schon…

    Antwort
    • Ohne Wettkampfhärte ist egal was die anderen machen und es gibt keine Rettung .
      Es geht in dieser Spielzeit nur noch um den Klassenerhalt für den FCN und deshalb darf man schon darauf
      achten.

      Antwort
  • Dr. Robert Kampka aus Mainz ist nach dem Pokal in Kann- Marienborn heute wieder auswärts mit dem FCN auf dem Platz.
    Kleinlicher Referee der unseren Sieg in Siegen mit einem unberechtigten Freistoß einleitete.
    Der nicht gegebene Treffer gegen Schalke ärgert mich aber heute immer noch.

    Mir geht es wie @ Herbertgerbert der scheinbar auch nur noch nach unten schaut.

    Antwort
  • Die Aufstellung erinnert an Verbeek’sche Zeiten.
    Alle Mann nach vorne, denkt man mit Blick auf die nominelle Startelf.

    Mathenia

    Wekesser, Schindler, Fofana (hier?),Valentini

    MMD, Tempelmann, Fofana (oder hier?), Castrop, Lohkemper

    Duah, Daferner

    Vielleicht heute mit 3er-Kette?
    Fragen über Fragen und kein Flo oder Thread für den Spieltag in Sicht.

    Antwort
    • Ja, es wirkt so, das da munter weiter experimentiert wird. Schauen wir mal, ob auch die Ausrichtung offensiv daher kommt. Klauß ist natürlich auch hier und da zu Umstellungen gezwungen. Hoffen wir das Beste.

      Antwort
  • Tja, @Teo, nach den plötzlichen und ablösefreien Abgängen im letzten Winter und in der aktuellen Länderspielpause müssen wir, die hier Mitschreibenden, das wohl jetzt selbst in die Hand nehmen bzw. in die Tastatur klopfen.

    @Michel Andreas. Der Blick nach unten ist ncht verkehrt, ganz unten liegt weitaus näher, als oben.

    Antwort
  • Das 1:0 liegt in der Luft. Der KSC deutlich motivierter, strukturierter und sehr gut vorbereitet. Der Club? Nichts von alledem.

    Antwort
    • Keine Angst, man hat doch jetzt 2 Wochen geübt. Du wirst schon noch sehen, mit dem was der Trainer einstudiert hat, werden wir sie noch überrollen, hinwegfegen, spielerisch niederringen. Und dann wieder konzeptlos verlieren, weil nur wir geübt haben.

      Antwort
  • Dua auf dem rechten Flügel. Auf der Position hat er vermutlich zuletzt in der F-Jugend gespielt. Kann der da verteidigen und will er das so richtig? Wieson nicht Lohkemper auf dem Flügel und Dua als hängende Spitze. Zauberlehrling.

    Antwort
  • Die zwei Wochen haben, so wirkt es die ersten 20 Minuten, nicht für den Freischwimmer gereicht.
    Und selbst fürs Seepferdchen reicht’s kaum.

    Antwort
  • Wenn die Jungs doch immer unter der Woche super Trainieren. Es ist auch prima, das schon wieder mit der Aufstellung experimentiert wird und Duah sich auf außen Probieren darf. Mal sehen, wann wieder das “Der Club spielt etwas mit”-Zeitintervall kommt und wie lange es in diesem Spiel dauert.

    Antwort
    • Die Bewertung, das die Jungs super trainieren gibt ja Robert Klauß ab. Dessen fachliche Qualitäten stelle ich mittlerweile in allen Bereichen in Frage.

      Antwort
  • Irgendwie hat man bei dem Gegner immer das Gefühl das die Marschroute lautet “wir wollen gewinnen”. Beim Club heißt es eher: “wir wollen nicht verlieren”. Mathenia spielt bei jeder Situation auf Zeit. Nach 30 Minuten!!!! Jetzt hat er uns im Spiel gehalten. Weltklasse von Mathenia beim Scheibenschiessen. Wir sind eine Klasse schlechter als der KSC.

    Antwort
    • Noch sind wir drei Punkte weg von einem direkten Abstiegsplatz… der Trainer kann doch nichts dafür, der arbeitet unter der Woche ganz super mit den Jungs. Da sind dauernd welche verletzt und selbst wenn, müssen wir einfach so immer die Aufstellung umstellen. Weil wir das wollen und können.

      Antwort
  • Ich dachte, die Spielidee des Clubs sollte sein, aktiv zu spielen. Das hier ist die Krönung der Passivität, totaler Bullshit!

    Antwort
  • Disput zwischen Valentini und Klauß an der Seitenlinie. Die Mannschaft hat keine Lust mehr auf den Trainer.

    Antwort
  • Ich bin langsam echt bedient! Wir werden von jeder x-beliebigen Kirmestruppe hergespielt! So geht es nicht weiter!

    Antwort
  • Eine absolute Frechheit was sich hier Karlsruhe erlaubt. Die gehen überhaupt darauf ein, dass wir uns so doll auf das Spiel vorbereitet haben. Die wollen überhaupt nicht mit uns spielen, sondern gegen uns. Nee so geht das nicht

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  • Schleuse machts. Hochverdient. Mal schauen wie hoch es wird. Und wann Hecking reagiert auf der Trainer Position. Es wird Zeit.

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    • Zitat Lupus:

      “…wann Hecking reagiert auf der Trainer Position? Es wird Zeit.”

      Ich glaube, ein Trainerwechsel kommt allein schon aus finanziellen Gründen nicht in Betracht. Er wäre aber notwendig, wenn das Spiel in der zweiten HZ nicht gedreht wird. Ich sage ausdrücklich GEDREHT. Unentschieden ist aufgrund der Tabellensituation und des von Hecking ausgegebenen Saisonziels bei diesem miesen Punktekonto zu wenig. Es muss jetzt endlich gepunktet werden! Und zwar dreifach!

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      • Das Saisonziel kann nur noch Nichtabstieg lauten. Alles andere sind Phantastereien

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  • Schön, dass Schleuse trifft.
    Dann kann ich mir versuchen einzureden, dass es nicht so weh tut.

    Seepferdchen?
    Sieht eher nach Absaufen aus.

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  • 14:3 Torschüsse zur Halbzeit und endlich das Hochverdiente 1:0 für den Gastgeber:
    Der 1. FCN könnte sich bundesweit in die Schlagzeilen in Punkto Energiesparen ganz nach vorne spielen, in dem er einfach zu solchen, offensichtlich vom Personal unerwünschen Spielen so weit weg, gar nicht mehr antritt. Vielleicht jetzt schon aufhören und heimfahren, das Spiel ist ja schon entschieden. Nur noch 2 Punkte bis zu einem Abstiegsplatz.

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  • Katastrophaler Auftritt des Club.
    Fussball zum abgewöhnen. Nur Mathenia in Normalform. Daferner wieder Totalausfall, wieso spielt der immer wieder?
    Macht echt keinen Spaß mehr.
    Klaus raus!

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  • Das Kicker Zwischenfazit:
    “Mit einer hochverdienten KSC-Führung geht es in die Pause. Karlsruhe hat hier gegen schwache Nürnberger von Beginn an alles im Griff. Der Club kann sich bei Mathenia bedanken, dass der Rückstand nicht bereits höher ausfällt.”

    Ich putze mal die Wohnung, das ist sinnvoller. Da kann ich mir einige Heimspiele wieder ersparen.

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  • Genau.
    Die nötigen Punkte für den Kassenerhalt sind theoretisch daheim zu holen.
    Mit dieser Körpersprache geht allerdings in keiner Liga was.
    Wo ist die BEREITSCHAFT ?

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  • Das Schleuse trifft ist typisches Club Karma, aber tatsächlich einer der wenigen dem man nichtmal böse sein kann.

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  • Meine Hoffnung ist der Club spielt nie zwei gleiche Halbzeiten, hoffen wir dass jetzt die bessere kommt.

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  • Alexander hat jetzt einen eigenen Spieltagsthread eingerichtet.
    Vielleicht hilft’s ja für Halbzeit 2. 🙂

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  • Game over!

    0 zu 3, hoch”verdient”.
    Wie soll es mit dem Trainer noch was werden? Hoffnung gestorben.

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