108 Gedanken zu „Momente der stummen Starre

  • 26.11.2022 um 09:38
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    (Wollte eigentlich einen politisch korrekten Kommentar zu deiner echt witzigen Satire sagen, aber da ich mir gerade die Hand vor den Mund halte…)

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    • 26.11.2022 um 12:56
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      Finde es auch sehr witzig. Und gut gemacht. Danke dafür, @belschanov.
      🤭

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  • 26.11.2022 um 10:37
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    Ich weiß wirklich nicht, warum man immer alles so negativ sehen muss. Fakt ist: Die SpVgg Oberkotzau hat eine gute Truppe beisammen, das sollte man wissen. Fakt ist auch: Oberkotzau hat einen xG von 2,12 – da ist man eben auch in Minute 114 nicht gefeit vor einem alles entscheidenen Gegentor.

    Ich rate zur Ruhe. Wenn wir am kommenden Wochenende beim SV Poppenreuth einen Dreier holen, schaut die Welt schon wieder ganz anders aus.

    Antwort
  • 26.11.2022 um 12:17
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    Zur Nationalmannschaft:

    Das Siechtum der N11 hat nach meinem Dafürhalten auch damit zu tun, dass man schöne Traditionen einfach nicht mehr pflegt. Wie zum Beispiel das gemeinsame Singen. “Fußball ist unser Leben” trug die DFB-Elf 1974 damals zum Titel. “Buenos Dias, Argentina” mit Udo Jürgens war schön. Einfach nur schön.

    Das ist nur meine persönliche Meinung: “Ole Espana” mit Michael Schanze war mir eine Spur zu hektisch. “Wir sind schon übern Brenner” mit Udo Jürgens – wow. Das klang wie eine Drohung. Und verfehlte seine Wirkung nicht.

    “Far away in America” mit den Village People. Ja. Na ja. Kamma mal machen. Mein absoluter Favorit aber ist “Mexico mi amor” mit Peter Alexander. Wunderschön. Und man sieht unseren Jungs an, wie ergriffen sie sind und wie wichtig es ist, gemeinsam zu singen.

    https://youtu.be/qPW48Y8mHUw

    Antwort
  • 26.11.2022 um 16:44
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    Bravo @belschanov! Den Besten funkeln die Sterne nicht, sie leuchten.

    Antwort
  • 26.11.2022 um 17:13
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    Der Club gegen Oberkotzau. Immer weiter runter, da man es so gewohnt ist beim FCN. Es könnte natürlich auch sein, dass wir 2030 im Europapokal spielen. Es wäre aber auch schlimm, wenn wir 2030 immer noch in der 2. Liga rumgurken. Eine starke Mannschaft in der 1. Liga erwarte ich schon bis dorthin.

    Antwort
  • 26.11.2022 um 21:25
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    Unter vorgehaltener Hand würde ich sagen, das ist die WM der alten Männer. 🙊

    Antwort
    • 26.11.2022 um 22:20
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      Di Maria – Messi!

      Alte Männer mögen nicht die schnellsten sein. Aber sie sind erfahren, haben Übersicht. Und oft auch im entscheidenden Moment Klasse! Ein Spieler solcher Güte wie Galasek oder Simons fehlt uns definitiv!

      Antwort
      • 26.11.2022 um 22:37
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        Muß halt jeder selber wissen.
        Ich schaue lieber bei der U21 zu, komme aber auch aus der Jugendarbeit.
        Nebenbei, waren Di Maria, Messi, Galasek und Simons nicht auch mal jung und hat man ihnen nicht auch in jungen Jahren eine Chance gegeben um sich zu entwickeln und jetzt diese Klasse zu haben?

        Antwort
  • 26.11.2022 um 23:17
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    – Lediglich 11 Prozent glauben laut einer dpa-Meldung an einen DFB-Sieg.

    – Vor dem Turnier gab es die Quote 10 für Deutschland als Weltmeister. Aktuell gibt es dafür sogar das 25fache.

    – Das letzte Spiel zwischen Spanien und Deutschland endete mit einem…

    …im Grunde ist alles angerichtet für ein weiteres Ausscheiden in der Vorrunde.

    Moment! Der xG-Wert war bei beiden Mannschaften mit 3,5 gleich hoch im ersten Spiel. Außerdem gibt es laut Medien im Gegensatz zu 2018 keine ernsthaften Streitigkeiten innerhalb der Truppe. Hinzu kommt, dass Flick wohl aus seinen Fehlern gelernt hat.

    Da geht noch was. Muss ja.

    Antwort
  • 27.11.2022 um 09:16
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    Früher hat sich die deutsche Mannschaft meistens durchgemogelt und stand dann trotz nicht so guter Leistung im Halbfinale oder Finale. In den letzten Jahren sind sie aber immer früh nach hause gefahren. Wäre also schon eine große Überraschung, wenn man gegen Spanien gewinnen würde. Heute können sie zeigen, ob sie Charakter haben.

    Antwort
    • 27.11.2022 um 14:09
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      Es ist angerichtet. Alle Voraussetzungen zum erneuten Durchmogeln sind erfüllt.

      Am Ende werden wir Weltmeister… 🤑

      Antwort
  • 27.11.2022 um 21:32
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    Und er wechselt Ilkay schon wieder aus.
    Sane rein klar.
    Aber zwei gelbe Sechser drin zu lassen ist taktisch schwach. Ilkay auf die 6, einen der beiden raus…

    Ich versteh es nicht.

    Vielleicht reicht’s noch…

    Antwort
  • 27.11.2022 um 22:32
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    Wieso erzählen Menschen im ZDF wie Breyer im Studio, Schmidt als Reporter und Büchler bei den after game Interviews uns den ganzen Abend den Quatsch dass es der DFB bei einem Unentschieden gegen Spanien gegen Costa Rica im 3. Match nicht in der eigenen Hand hat ?

    Antwort
    • 27.11.2022 um 23:11
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      Danke Michel.

      Gleiches wollte ich auch grad schreiben. Denn natürlich hat man es noch in der eigenen Hand – quasi. Mit einem Sieg gegen Costa Rica mit 7 Toren Differenz können die anderen machen, was sie wollen.

      Okay, natürlich kann man ein 7:0 nicht programmieren. Und es ist eher unwahrscheinlich. Aber: Wenn du gegen Costa Rica ein schnelles 2:0, 3:0 schaffst, dann erhöhst du den Druck auf Spanien, selbst was zu tun und klar Schiff zu machen. Oder seh ich das jetzt falsch?

      Jedenfalls eine erfreuliche Leistung heute. Wir sind noch im Turnier.

      Antwort
    • 27.11.2022 um 23:34
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      Wenn die deutsche Mannschaft gegen Costa Rica mit 8 Toren Vorsprung gewinnt, ist sie – egal, wie die Partie Spanien gegen Japan ausgeht – sicher im Achtelfinale. Die deutsche Mannschaft hat im 3. Match alles in der eigenen Hand.

      Antwort
  • 27.11.2022 um 23:54
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    Es ist einfach schwach wenn die ZDF Starbesetzung glaubt die WM wird nach UEFA Regularien gespielt.

    Starke Bilder @ belshanov.
    Freue mich schon auf die Auswahl während der Jubiläums WM 2030 in Saudi Arabien.

    Antwort
  • 28.11.2022 um 00:04
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    @fränki:

    Ein D-Sieg mit 7 Toren Vorsprung reicht, wenn S gegen J 0:1 verliert. Dann hätten D und S jeweils ein Torverhältnis von +6, D aber mehr Tore geschossen, was dann den Ausschlag gibt.

    Verliert S mit 1:2 und gewinnt D mit 7:0, hätten S und D jeweils ein Torverhältnis von 9:3. Was dann passiert, weiß ich nicht. Losentscheid oder irgendwas mit gelben und roten Karten.

    Verliert S mit 2:3, reicht für D ein 7:0 nicht, weil S dann ein Torverhältnis von 10:4 hätte, also mehr Tore als D (9:3) erzielt hätte.

    Aus EIGENER KRAFT erreicht D das Achtefinale nur, wenn es im 3. Match mit 8 Toren Vorsprung gewinnt.

    Antwort
    • 28.11.2022 um 00:26
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      Du hast vollkommen Recht.

      Und um ehrlich zu sein: Ich hab einfach ein 1:0 für Japan angenommen. Ceteris Paribus. Es ist halt Bockbier-Zeit, nich’ wahr?

      Antwort
  • 28.11.2022 um 01:03
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    Das Spiel gegen Costa Rica muss auch erst einmal gewonnen werden. Wir sollten das nicht als Formsache abtun, bei der es nur um die Höhe des Sieges geht 😉

    Die wissen genau wie wir es annehmen, dass sie mit einem Sieg weiter sind. DIE haben es tatsächlich in der eigenen Hand!

    Antwort
    • 28.11.2022 um 13:19
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      Ich erwarte gegen CR eine zähe Partie. Der Gegner wird sich verbarrikadieren und wie J auf den Moment zum Überraschungsschlag warten. Das schmeckt unserer Mannschaft, die aus langem Ballbesitz heraus keinen rechten Punch entwickeln kann, gar nicht. Ich denke aber, dass sie sich am Ende mit 2:0 oder 3:0 durchsetzen wird. Was aufgrund der unnötigen, durch reine Tölpelhaftigkeit bedingte Niederlage gegen J nicht zum Weiterkommen reicht, sollte S gegen J verlieren.

      Antwort
      • 28.11.2022 um 13:35
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        Nachdem die Tore ausschließlich von ex-Clubberern geschossen werden, wäre es diesmal sinnvoll, “Lücke” beginnen zu lassen 😉

        Antwort
        • 28.11.2022 um 14:08
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          Gündogan
          Füllkrug
          Sabiri
          Choupo-Moting

          Gibt es eigentlich einen Ex-Clubberer bei der WM, der noch nicht getroffen hat? Vielleicht weiß Florian mehr?

          Antwort
          • 29.11.2022 um 16:30
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            Wovon Gündogan derjenige ist, der auch mit dem Herzen noch ein klein wenig Nürnberger ist.

            Antwort
          • 29.11.2022 um 19:13
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            Schon bemerkenswert, die Karriere von Niklas Füllkrug. Nach seinem Wechsel vom Club in seine Geburtsstadt Hannover galt er dort wohl schon als Flop. Denn in der ersten Saison für Hannover 96 kam er über die Joker-Rolle nicht hinaus.

            Danach allerdings ging er (unter Breitenreiter) steil und wechselte später zu seinem Ausbildungsverein, Werder Bremen. Dort verletzte er sich schwer am Kreuzband. Und kam erst wieder in der Zweiten Liga mit Ducksch und Bittencourt als kongeniales Trio auf Touren. Und jetzt also ein möglicher WM-Held?

            Kurzum: Dass Daferner bei der WM 2026 glänzt, ist zwar eher unwahrscheinlich – aber nicht vollends auszuschließen. 😉🤭

            Ich-Maschine Sabiri indes wurde bislang nirgendwo sesshaft. In Paderborn schaute er auch mal vorbei. Und Steffen Baumgart sagte damals Folgendes:

            „Wenn ein Spieler 24 Einsätze in einer Saison hat, ist es nicht so unwahrscheinlich, dass er auch mal bei Siegen auf dem Platz steht. Ich hatte dennoch nie das Gefühl, dass Hamid unserer Mannschaft in irgendeiner Form geholfen hat. Im Nachhinein war es ein Fehler, dass wir ihn geholt haben. Er arbeitet für keine Mannschaft, er arbeitet nur für sich.“
            (Quelle: transfermarkt.de)

            Klingt so, als hätte Sabiri auch Paderborn nicht im Guten verlassen.

            Antwort
  • 28.11.2022 um 10:49
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    Costa Rica auf die leichte Schulter zu nehmen wäre amateurhaft sonst wird es unser nächstes Südkorea. Ich habe mir gestern zum ersten mal überhaupt was von der WM angesehen, die 2. Halbzeit. Aber auch nur weil ich zu Besuch war wo es lief.

    Antwort
    • 28.11.2022 um 11:05
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      Denke keineswegs, dass man Südkorea damals auf die leichte Schulter genommen hat. Man war einfach so schlecht – zu schlecht. Hinzu kam, dass es innerhalb der Mannschaft gewaltig rumorte.

      Man sollte das Spiel gegen Costa Rica angehen wie gegen Spanien und alles reinhauen. Mit dem Ziel, möglichst hoch zu gewinnen. Das hat nix mit Arroganz zu tun. Das schreibt uns nunmal die Tabellen-Konstellation vor.

      Stark fand ich gestern das rettende Tackling von Schlotterbeck kurz vor Schluss. Wer auch nur annähernd an der Qualität des Jungen zweifelt, hat das letzte Pokalfinale nicht gesehen. Wenngleich ich auch Süle den Vorzug geben würde. Kehrer indes scheint auch nicht die Lösung auf RV zu sein. Vielleicht besser Klostermann.

      Antwort
  • 30.11.2022 um 07:43
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    Heute früh ein interessanter, längerer Bericht im Radio, BR24. Demnach steht Deutschland mit seiner moralischen Haltung hinsichtlich der WM in Katar international gesehen ziemlich isoliert da. Nur sehr wenige Verbände hätten überhaupt bei der FIFA interveniert und dies nur in gemäßigtem Umfang. Der weit überwiegende Teil der FIFA-Mitglieder hätte der FIFA-Spitze versichert, dass der aktuelle Kurs mitgetragen würde, Infantino sitzt sicher auf seinem Thron. Kein Wunder, hat er doch verkündet, dass diese WM der FIFA und ihren Mitgliedern einen Rekordgewinn bescheren wird, ca. 600-700 Millionen mehr als die letzte WM!

    Infantino wie auch Sportökonomen sehen die wirtschaftliche Zukunft des Fußballs wie auch des Weltsports ohnehin stärker in Asien, Europas verliert deutlich an Bedeutung. Und Sponsoren für die WM stünden Schlange. Da diese den Weltmarkt im Blick haben, interessieren diese Vorbehalte weniger Länder nicht. Keine guten Aussichten…

    Antwort
    • 30.11.2022 um 22:44
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      Ja. Leider. Es geht um Milliarden und auch Infantino ist nur eine Figur in diesem Geschäft letzten Endes, wenngleich eine sehr bedeutende. Aber er muss auch Stimmen – nennen wir es – akquirieren. Und er muss Landesverbände – nennen wir es – auf Kurs bringen. Und auch in Landesverbänden gibt es genügend Leute, die sich – nennen wir es – überzeugen lassen. Und dies vermutlich immer und immer wieder.

      Davon aber sollten sich Deutschland, Dänemark, Norwegen und andere nicht abhalten lassen. Man sollte hartnäckig bleiben. Und um Mitstreiter werben. Infantino dürfte sich gefreut haben, dass sich Mats, Haaland und Kameraden nicht qualifiziert haben.
      https://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2022/dpa-katar-kritikerin-klaveness-sucht-kooperation-mit-dfb-story-sp-100.html

      Ich schau grad die Serie “Das Netz – Spiel am Abgrund” in der ARD-Mediathek. Ganz gut gemacht, find ich. Liegt vor allem auch an Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr, die als Rechtsanwältin die kriminellen Machenschaften des Welt-Fußballverbandes (im Film WFA) aufzudecken versucht.

      Mies allerdings die Fußball-Szenen. Zwar hat man in der “Alten Försterei” gedreht, aber zum einen übertreibt man es mit Bengalos, die nicht nur im Block, sondern auch auf der Gegengerade in einer Tour gezündet werden im Film. Zum anderen erinnern die Spiel-Szenen eher an einen Kick unter Fünfzigjährigen nach drei Seidla. Das hat sich seit “Manni, der Libero” immer noch nicht gebessert. 😉

      https://www.fr.de/kultur/tv-kino/das-netz-spiel-am-abgrund-ard-von-menschen-die-mit-traeumen-handeln-91864840.html

      Antwort
  • 30.11.2022 um 13:05
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    Kurz vor der Japan Begegnung stand der DFB auch innerhalb der UEFA alleine da.

    Morgen gibt es also im 987. Match bei einer WM Endrunde der Männer eine Premiere.
    Mit Stephanie Frappart (FRA) wird eine Frau die Mannschaften aus Deutschland und Costa Rica aufs Feld führen.
    Frappart hat ein dominantes Auftreten und der strenge Blick würde mir Angst machen.
    Reklamieren ist keine gute Idee weil man schnell mit Gelb bedient wird . Grundsätzlich lachen französische
    Referees kaum aber bei Clement Turpin geht es doch entspannter zu.

    Antwort
    • 30.11.2022 um 13:36
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      Auf jeden Fall dürfte sie die renommierteste Schiedsrichterin (heißt das dann “Schirin”? 😉 ) sein.
      Die hat glaube ich schon alles gepfiffen, inkl. CL

      Antwort
      • 30.11.2022 um 20:09
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        „heißt das dann “Schirin”? 😉“
        Gut möglich! Sofern man „Schiri“ als bloße Verknappung von „Schiedsrichter(in)“ versteht. Gesteht man „Schiri“ als Begriff jedoch eine erworbene Eigenständigkeit zu, dann würde ich hier für „Schira“ plädieren.
        Lassen wir hier am besten Belschanov entscheiden, der kann fach(begriff)lich untermauern, ob „Schirin“ oder „Schira“ angemessener wäre. „Die Schiri“ wäre jedoch auch denkbar. Dann bliebe der Kernbegriff gleich, quasi neutral, und das wiederum passte natürlich gut zu deren Amt und Pflicht.

        Antwort
        • 30.11.2022 um 22:19
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          Wenn man aus der “Schira” eine “Schifra” macht, könnte man davon ausgehend das Vollwort “Schiedsfrau” ableiten.

          Antwort
          • 01.12.2022 um 08:40
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            “Schiri” ist ein Akronym.
            Schi(eds)ri(chter*in).
            Somit scheidet hier eine Genderform aus.
            Es umfasst alle Geschlechtsidentitäten.
            Somit eine ideale, allgemeine Form.

            Vorsichtig sollte man nur bei Beleidigungen sein. Das früher (manchmal auch heute noch) zu hörende:
            “Schiri, du schwarze Sau!” ist auf eine männliche Person angewandt falsch.
            Korrekt gegendert müsste es “Schiri, du schwarzer Eber!” lauten.

            Antwort
  • 30.11.2022 um 19:34
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    Hoffentlich hat Spanien morgen keine C 11 am Start wie heute Frankreich.
    Auch dann ist das Team des viermaligen Weltmeisters mit Trainerstab selber Schuld weil
    gegen Japan Geschenke verteilt worden sind.

    Antwort
    • 30.11.2022 um 19:49
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      Glaube ich nicht, die können ja selbst noch rausfliegen…

      Antwort
        • 01.12.2022 um 00:36
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          Ah. Jetzt. Ja.

          Bin gerade die Pokalfinale-Elf von 1982 durchgegangen. Und da hat keiner zu diesem Zeitpunkt in der deutschen Mannschaft gespielt. Bis ich dann geblickt, dass der gute R….

          Gijon morgen, also heute? Glaub ich ned. Wichtig wäre ein relativ frühes Tor, um den anderen Beiden im Parallelspiel sogleich zu zeigen, was Sache ist.

          Antwort
          • 01.12.2022 um 09:51
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            Ja, der gute Reini H.
            Dankenswerterweise heute noch beim Club tätig im NLZ. Dürfte immerhin heute im Rentenalter sein.

            Antwort
  • 30.11.2022 um 20:13
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    Das Problem ist man unterschätzt eben die “leichten” Gegner gerne mal. Warum soll Spanien nicht passieren, was uns passiert ist? … und dann wirds eng. Costa Rica wird sich auch nicht selber schlagen, die können doch nur gewinnen.

    Antwort
  • 01.12.2022 um 08:43
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    Spanien wird sich kein Bein rausreißen.
    Vielleicht reagieren, wenn es ungünstig laufen sollte. Stand jetzt stehen wir mit einem Punkt am Ende der Tabelle. Und sind abhängig von anderen Ergebnissen.
    Ziel kam nur lauten:
    Vollgas und schnell viele Tore schießen.

    Antwort
    • 01.12.2022 um 11:28
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      Du weißt schon, wen die im Tor haben, oder?

      Antwort
      • 01.12.2022 um 11:53
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        Navas soll der schon gegen Fülle und Gündo ausrichten… 😉

        Antwort
        • 01.12.2022 um 12:12
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          👍🤭

          Spruch des Tages. Mindestens.

          Navas stand auch schon gegen Spanien im Kasten (kicker-Note 5,0). Gegen Japan allerdings zeigte er phasenweise sein Können (kicker-Note 2,5). Wenngleich Japan alles andere als ein Offensiv-Feuerwerk abfackelte gegen die sympathischen Ticos. Eigentlich ein Null-Null-Spiel.

          Japans Stärken liegen eher im Reagieren, im Räume abdichten und in einem ordentlichen Konterspiel, wie wir erfahren mussten. Was Japan heute gegen Spanien aber auch durchaus ein Stück weit unberechenbar macht.

          Aber eins ist auch klar:
          Der Füllkrug geht nicht oft zum Brunnen, bis er trifft.

          Antwort
  • 01.12.2022 um 21:54
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    Satz mit X … gestern um 20.13 habe ich es geschrieben, warum soll Spanien nicht dasselbe wie Deutschland passieren. Es stimmt sogar das gleiche Ergebnis bei der Niederlage gegen Japan 🙂

    Antwort
  • 01.12.2022 um 22:52
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    Gibt es denn eine Statistik darüber, wie erfolgreich “Die Mannschaft” vor und nach der Amtsübernahme von Oliver Bierhoff war? Würde mich mal interessieren. Ne, eigentlich doch gar nicht. Als Kind fand man die mal interessant, aber das ist viele Jahrzehnte her.
    Wie hat ein Herr Endl das mal ähnlich formuliert: “Warum soll ich plötzlich Baiernspieler anfeuern?”

    Antwort
    • 02.12.2022 um 00:27
      Permalink

      @Herbertgerbert:

      Du sagst: “Als Kind fand man die (Nationalmannschaft) mal interessant, aber das ist viele Jahrzehnte her.”

      Dazu eine persönliche Frage: Wie alt bist du?

      Bist du tatsächlich so alt, dass in deiner Kindheit keine “Bayernspieler” in der Nationalmannschaft spielten?

      Falls ja, gratuliere ich dir. So alt würde ich auch gerne werden.

      Antwort
      • 02.12.2022 um 02:17
        Permalink

        Sehr alt. Deshalb geht mir “Die Mannschaft” auch völlig am hinteren Körperende vorbei.

        Schau mal, wann die deutsche Nationalelf das letzte mal 2:1 gegen Spanien gewonnen hat, wieviele Baiernspieler da dabei waren… damals war es noch nicht so, daß Kinder in der siebten Klasse keine anderen Meister als eine bestimmte Milliarden AG kennen.

        Antwort
  • 02.12.2022 um 00:13
    Permalink

    Schweinsteiger, als Spieler Fußballweltmeister und heute TV-Fußballexperte, sagt: Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft “brennen nicht genug”.

    Ist dieser Satz nicht irritierend unanalytisch?

    Antwort
    • 02.12.2022 um 01:19
      Permalink

      Irritierend analytisch dagegen: Deutschland mit dem *mit Abstand* höchsten xG-Wert aller Mannschaften in der Vorrunde (bisher): 10.0

      Frankreich 7.3, Argentinien 6.3, England und Spanien 5.3

      Antwort
    • 02.12.2022 um 02:54
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      Wie sollen sie auch “genug brennen”? Geht doch in dem Laden jeder den bequemsten Weg. Neuendorf – darüber haben wir genug gesprochen. Bierhoff – ich treffe mich mit Rangnick, ach nee besser nicht, nehmen wir den unkomplizierten Hansi. Und Hansi ging den bequemsten Weg, indem er mal eben auf einen 7er-Bayern-Block baute.

      Selbstkritik? Warum auch. Scheint nicht nötig zu sein beim DFB. Der Trainerstab habe gut gearbeitet, sagte Flick. Geschäftsführer Bierhoff ohnehin ein Meister im Drumherum-Reden. Und Neuendorf – darüber haben wir genug gesprochen.

      Deutschland habe seine Hausaufgaben gemacht, war den ganzen Abend zu hören. Nein, eben nicht! Hausaufgabe war, den Druck auf Spanien so zu erhöhen, dass Spanien nicht in Versuchung kommt, dieses verlockende Angebot anzunehmen. Welches hieß: Marokko im Achtelfinale, Brasilien im Viertelfinale aus dem Weg gehen und obendrein Deutschland heimschicken.

      Dieses Angebot hätte Deutschland wohl auch angenommen – wenn auch nur unterbewusst. Ob wir bei der Heim-EM 2024 “genug brennen”? Nicht in dieser Konstellation, kann ich beim besten Willen mir nicht vorstellen.

      Bin der Meinung, dass man Bierhoff endlich von seiner Aufgabe entbinden sollte. Und Flick hat das Vertrauen in ihn auch verspielt. Den Strukturgeber im Japan-Spiel einfach auszuwechseln – der entscheidende Fehler.

      Wir sind nur noch zweitklassig.

      Antwort
      • 02.12.2022 um 07:39
        Permalink

        Wenn ich Dich richtig verstehe, hättest Du auf die 7 Tore gesetzt, die nötig gewesen wären?
        Ich auch, von Anfang an alles oder nichts. Aber dafür fällt es mir ab jetzt ganz leicht die WM zu boykottieren 😉

        Antwort
        • 02.12.2022 um 09:54
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          Es hätte nicht mal ein 8:0 gebraucht. Es hätte gereicht, wenn man zur Halbzeit deutlich geführt hätte. Das wäre Signal genug gewesen an Spanien, die Dinge nicht derart schleifen zu lassen bzw. nicht derart mit dem zweiten Platz zu liebäugeln, der im Normalfall das Halbfinale bedeutet.

          Aber wenn man seinen einzigen, derzeit extrem formstarken Mittelstürmer draußen lässt. Und indem man Kimmich verschenkt auf Außen. Kam da eine vernünftige Flanke von Kimmich? Nee, oder?

          Antwort
      • 02.12.2022 um 08:14
        Permalink

        Meine Analyse wäre nicht so vernichtend, man ist im Grunde an den 20 Minuten gegen Japan gescheitert alles andere war gut genug für ein Weiterkommen in meinen Augen. Mir hat die Spielanlage nicht schlecht gefallen. Mein Eindruck war auch Spanien war das Ergebnis gestern Recht, sie haben sich in der 2. Halbzeit nicht viel dagegen gewehrt. Auch das 7:0 der Spanier gegen Costa Rica hat uns gestern ja quasi die Tür zugemacht. EIn 7:0 kommt bei einer WM auch nicht allzu häufig vor.

        Antwort
        • 02.12.2022 um 08:52
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          Was ich vergessen habe, das 2:1 für Japan gegen Spanien war für mich ein irreguläres Tor. Es ist auch wirklich alles gegen Deutschland gelaufen, vielleicht hat man sich hier und da einfach nicht sonderlich beliebt gemacht.

          Antwort
        • 02.12.2022 um 10:12
          Permalink

          Eine WM ist ja nicht nur die Endrunde, sondern auch alles, was sich in den eineinhalb Jahren zuvor abspielt.

          Und wer sich das eine oder andere Länderspiel angesehen hat, konnte sehen, dass Flick nie eine Formation fand. Vor allem in der Abwehr, insbesondere in der Kette rechts. Bei der WM wurde fleißig weiter improvisiert. Süle, Kehrer, Klostermann, Kimmich – in drei Spielen wurden vier Spieler auf RV eingesetzt.

          Das Japan-Spiel war wirklich okay. Bis zur hanebüchenen Auswechslung von Ilkay.

          Antwort
      • 02.12.2022 um 09:17
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        Zitat fränki:

        “Bin der Meinung, dass man Bierhoff endlich von seiner Aufgabe entbinden sollte.”

        Ist das überhaupt möglich? Kann Bierhoff überhaupt entlassen werden? Steht beim DFB, was Personalentscheidungen des Führungsstabs Herren-Nationalmannschaft anbelangt, überhaupt jemand über Bierhoff?

        Eine Entlassung von Bierhoff/Löw wäre doch schon nach der Putin-WM fällig gewesen. Dass man mit diesem Duo weitermachte, hat mich damals verwundert. Die einzige Erklärung, dass man mit ihnen weitermachte, sehe ich darin, dass Bierhoff der alleinige Entscheidungsträger für die Belange der Herren-Nationalmannschaft ist. Der kann offenbar machen, was er will, und wenn er seinen Hut nicht freiwillig nimmt, kann er weiterhin, solange er will, machen, was er will. Er konnte auch an Löw, der spätestens nach dem 0:6 in Spanien hätte entlassen werden müssen, festhalten. Herr Löw hat dann ja überlegt und sich entschieden, die EM noch zu machen und dann abzutreten. Das muss man sich mal vorstellen: Ein vor den Augen der Fussballöffentlichkeit radikal gescheiterter Trainer bekommt von seinem Chef (und Spezi) Bedenkzeit, ob er weiter vor sich hinmurksen will oder nicht. Hätte sich Löw nicht für einen Rücktritt nach der EM entschieden, wäre er heute noch Nationaltrainer.

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        • 02.12.2022 um 10:32
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          Seh ich genauso wie Du.

          Der reichste Landesverband der Welt ist aufgestellt wie ein Bezirksligist. Der Präsident kommt aus der Politik. Der Geschäftsführer, Bierhoff, sucht den Trainer aus, organisiert das Quartier, kann sich im Marketing austoben und ist im Grunde der starke Mann. Und dann halt der Trainer. Ansonsten seh ich da auch keinen Entscheidungsträger.

          Insofern könnte nur Neuendorf das Trauerspiel mit Bierhoff beenden. Aber der kommt aus der Politik und hat keinen Plan von der Sache.

          Vielleicht liege ich falsch und hab jemanden übersehen. Dass Bierhoff jetzt das dritte Turnier in Folge, in den Sand setzen durfte – unfassbar.

          Antwort
          • 02.12.2022 um 11:29
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            Muss mich korrigieren. Laut “kicker” will Neuendorf den Vize-Präsidenten Watzke hinzuziehen. Man wolle sich nächste Woche mit Bierhoff und Flick zusammensetzen.

            Bierhoff indes wolle ebenso wie Flick nicht zurücktreten. Zudem wolle Bierhoff mit Flick weitermachen. “Ich bin jetzt 18 Jahre dabei. Natürlich weiß ich auch, dass der Mechanismus jetzt losgeht, dass die Diskussion stattfindet”, wurde Bierhoff vom “kicker” zitiert.

            Der Mechanismus also. Nach 3 verhunzten Turnieren.

            Antwort
            • 02.12.2022 um 11:39
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              Zitat Bierhoff (s.o. fränki):

              “Ich bin jetzt 18 Jahre dabei…”

              Ja, das hat Bierhoff im TV-Interview gestern nach dem Spiel gesagt. Als dann im Verlauf des Interviews die Frage kam, ob das erneute frühe Ausscheiden vielleicht auch damit zu tun hat, dass die Ausbildung des Fußball-Nachwuchses im DFB-Land nicht gut genug ist, sagte Bierhoff (sinngemäß), dass es 14 Jahre dauert, bis man die Früchte der Ausbildung ernten kann. Dass er schon seit 18 Jahren beim DFB ist, ließ er in diesem Zusammenhang unerwähnt.

              Antwort
  • 02.12.2022 um 00:28
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    Hallo, ich wess nicht, wie’s den Foristen hier geht. Seut vielen vielen Jahren lese ich hier übrigens immer mit.
    Alle im TV faseln von Emotionen und “Unfassbar” usw. Dass ich nicht lache. Das ringt mir als Cluberer keine Regung ab. Aufstieg 1997, 1998 Abstieg 1999, Pokal 2007, Relegationen, vor allem 2020, usw. usw. alle BuLi Derbys (ach der Leibold Elfer) die Siege gegen die Vorstadt (v. a. Füllkrugs 2:1 damals) das packt mich nur beim Gedanken daran mehr, als dieser Mist heute. Ich hab mir übrigens nur die Analysen und interviews a bissl angeschaut.
    Allerdings find ich bei aller Gleichgültigkeit schon komisch, dass der Japan Ball heute vor dem 2:1 nicht als Tor-Aus gegeben wurde. Erinnert mich dann schon wieder an so manche Entscheidung wie auch immer, ob bei abgepfiffenen Angriffen oder dummen Gegentoren, an den Club. Wenn so ein Ball über der Tor-Aus-Linie nicht aus ist, wäre er dann über der Tor-Linie auch kein Tor? Der Ball war neben der Linie und damit – zumindest für mich – im Aus. Also bitte! Wenn das künftig der Maßstab für Einwürfe, Vorlagen, Eckbälle, usw. ist, dann gut nacht. Neben dem Feld sollte der Ball “aus” sein. Dann gibt’s auch zukünftig wieder viel # grad gegen uns – zu entscheiden (so wie das vermeintliche 2:1 von Zrelak ’19 (?) gegen Mainz, das Auftauchen der kalibrierten Linie), und (zu) viel Entscheidungsspielraum, um Ergebnisse zu beeinflussen. Solche Entwicklungen machen Angst und bringen mich vom Fußball eher weg. Gut, das was wir teilweise von unseren gesehen haben, hatte auch nicht viel mit Fußball zu tun 😉

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  • 02.12.2022 um 08:30
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    Im Grunde ist es ärgerlich, dass wir am Ende doch gewonnen haben. Ich hätte gerne die Spanier für ihre verweigerte Schützenhilfe bezahlen lassen.
    So haben wir auch noch ihnen Schützenhilfe geleistet… Nicht klug 😉

    Antwort
    • 02.12.2022 um 08:55
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      Spanien konnte uns zwar nicht im direkten Vergleich schlagen, aber in ihren beiden anderen Spielen die Tür zu machen. Das 7:0 gegen Costa Rica und die Niederlage gegen Japan, waren ausschlaggebend. Soll kein Vorwurf sein, aber dass wir es gestern gar nicht mehr selbst in der Hand hatten ist schon unbefriedigend.

      Antwort
    • 02.12.2022 um 10:33
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      Bei der nächsten WM 2026 in Mexiko, Kanada und den USA mit 16 Gruppen und nur 3 Teams
      können die beiden Verbände die das letzte Gruppenspiel bestreiten noch besser auf das für den weiteren Turnierverlauf vermeintlich beste Ergebnis spielen.
      Die k. o. Spiele starten dann mit 32 (!) Mannschaften.

      Antwort
    • 02.12.2022 um 13:55
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      Mir sind während des Spiels auch so Dinge durch den Kopf geschossen wie: Spanische Weine werden ab jetzt boykottiert. Und ihren Manchego können sie auch gleich behalten.

      Aber nüchtern betrachtet, hat Spanien (unterbewusst?) beherzt zugegriffen, was ihnen das Silbertablett an Tapas präsentierte. Hat einen Beigeschmack, durchaus. Hätte Deutschland aber wohl nicht anders gemacht.

      Es gab auch keine oder wenige Vorwürfe in Richtung Spanien. Eben weil man es selbst wohl genauso gemacht hätte. Im Grunde musste einem der Gruppensieg von Marokko schon spanisch vorkommen.

      Antwort
      • 02.12.2022 um 19:15
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        Nach Foul an Cavani kurz vor dem Ende ließ Referee Siebert weiterlaufen und zeigte nicht auf den Punkt.
        Der DFB wird ab dem Achtelfinale auch mit keinem Referee mehr vertreten sein.
        Früher konnte keiner lange im Turnier bleiben weil die Nationalmannschaft von 1954 – 2014 immer
        unter den Top 8 war und heute schaut es überall schlecht aus.

        Antwort
        • 02.12.2022 um 20:01
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          Siebert war in dieser Szene nicht auf Ballhöhe. Und konnte das Foul daher nicht sehen. Doch wofür gibt es den VAR? Warum griff dieser bei diesem eindeutigen Foul nicht ein? Da bleibt ein mehr als schaler Nachgeschmack.

          Antwort
          • 03.12.2022 um 13:15
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            Der Kicker sagt tatsächlich Siebert hat richtig entschieden.
            Wird dem Berliner Referee und VAR Dankert auch zu keinem weiteren Einsatz mehr verhelfen.

            Antwort
  • 02.12.2022 um 09:25
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    Hätte Füllkrug gegen Japan von Anfang an gespielt, hätte Deutschland das Spiel gegen Japan wohl nicht verloren. Ohne ihn braucht diese Mannschaft zig Chancen, um ein Tor zu schießen. Man kann die Mannschaft da wohl auch mit den Nürnbergern vergleichen. Und Füllkrug ist ein richtiger Knipser. Ansonsten hat diese Mannschaft auch das “Club-Syndrom”. Die spielen in der ersten Halbzeit sehr gut und in der 2. Hälfte kommt dann der Einbruch, wie wenn ein Stecker gezogen wird und die Mannschaft spielt plötzlich unterirdisch schlecht und macht die einfachsten Fehler. Unterm Strich ist das Ausscheiden gerecht, da diese DFB-Elf nicht die Stärke hat Weltmeister zu werden.

    Antwort
    • 02.12.2022 um 10:04
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      Hätte Füllkrug gegen Japan von Anfang an gespielt, hätte Deutschland das Spiel gegen Japan wohl nicht verloren. Ohne ihn braucht diese Mannschaft zig Chancen, um ein Tor zu schießen.

      und Kai Havertz…wenn ist das der Vorwurf, den ich Hansi Flick machen würde zu sehr blind auf den Bayern Block gesetzt zu haben (Müller war quasi ohne Spielpraxis durch die Verletzung usw.). Aber wir wissen ja 80 Mio Bundestrainer und hinterher ist man immer…

      Antwort
  • 02.12.2022 um 23:38
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    DFB-Trainer Flick griff im Turnier viel zu häufig in den Experimentierkasten. In der Abwehr, im Mittelfeld und im Sturm, der keinen Stürmer sah (bei Anpfiff). Und am Ende sollte es der Bayernblock richten.
    Fatal die Auswechslung von Gündogan im Spiel gegen Japan. Und die irrwitzige Debatte im Vorfeld über die Ersatzbinde.
    Es ist mir ein Rätsel, wie Hansi Flick den kommenden Umbau schaffen will und mit welcher Leichtigkeit ihm über die Lippen geht, dass es ihm bis 2024 Spaß machen wird. Aha. Mir nicht. Mir hat es teilweise Schmerzen bereitet wie beim Clubspiel-Gucken. Es war mehr drin. Deutlich mehr, siehe den Spitzen-xG-Wert der Mannschaft. Wenn du aus 10xG nur 6 Tore machst und zu Beginn nie einen Stürmer spielen lässt, dann … Genau! Ist man als Fan (wie viele der Experten auch) der Verzweiflung nahe. Stattdessen: 5-6-7. 5-6-7 ?!?
    Ja. 5-6-7! Im ersten Spiel 5 Bayern-Spieler, im zweiten 6, im dritten 7. Hansi Flick: Vom Nationaltrainer zurückentwickelt zum Bayern-Trainer. Tja. Durchschaubar, aber clever. Hätte ihm aber auch jemand stecken können, dass er keine 11 Bayern-Spieler dabei hatte – im Finale wäre es der Steigerung folgend, eine Exklusiv-Veranstaltung der Bayern gewesen. Irgendwie dann auch passend in Katar…

    Die Auffälligsten:

    Manuel Neuer
    Es lag sicher nicht nur an seiner Verletzung. Keine Stütze, jedes Spiel mit Fehlern, die Krönung das Eigentor zur Führung von CR. Zeit zum Wechsel im Kasten. Unter Flick vor der EM undenkbar.

    Antonio Rüdiger
    Fels in der Brandung. Souverän. Zweikampfstark. Präsent. Ein Gewinn.

    Ilkay Gündogan
    Ein tolles Spiel gegen Japan auf der 6. Übernahm Verantwortung. Ordnete (mit Kimmich) das Spiel. Egal wie man es wendet: Es bleibt unerklärlich, was Flick bei dieser Auswechslung geritten hat. Vermutung: Eitelkeiten befrieden. Und: Ilkay Gündogan, der Capitano von ManC, ist im Zweifel nicht die erste Wahl von Flick.

    Jamal Musiala
    Hoffnungsträger. Genial.

    Thomas Müller
    Siehe Neuer. Ist sich dessen aber bewusst. Gegen Japan ein nachvollziehbarer Einsatz. Danach als Stürmer völlige Fehlbesetzung – letztes Turniertor 2014. Große Karriere. Mitgefühl. Aber im Sinne des Teams hätte er ab Spiel zwei maximal von der Bank kommen dürfen.

    Niklas Füllkrug
    Hat geliefert. Jeder hat gewusst, er wird liefern. Nur Flick nicht. Er blickte vorsätzlich nicht durch, stattdessen auf Hierarchien. Zumindest gegen CR war spieltaktisch ein Startelfdebüt zwingend.

    Der Anteil von Hansi Flick am Ausscheiden ist leider ein großer. Das letzte Spiel muss man bei dieser Konstellation ALL-IN gehen. Es aber nicht mal versucht zu haben, stattdessen im Vorfeld auszuschließen, dass man 8 Tore gegen CR schaffen könnte, ist eine vorauseilende Kapitulation und Überhöhung des Gegners (Einwohnerzahl so hoch wie Hamburg plus Berlin) vor Spielbeginn und reduziert die Chancen auf ein Hoffen auf liebevolle Unterstützung von anderen. Selbstbewusstsein und Stärke sieht anders aus. Man muss es nicht schaffen, aber man hat es nicht ernsthaft versucht.
    Zurecht also zurück auf Los in eineinhalb Jahren. Blöd nur, dass man dazu nicht mal eine Anstrengung benötigt. Oder anders: Hej! Wir sind bereits für die Vorrunde qualifiziert!! Das ist doch schon was!!!

    Antwort
  • 03.12.2022 um 12:30
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    Dieser verbale Schlagabtausch zwischen Flick und Schweinsteiger war schon interessant sowie aufschlussreich. Auch die langbeinige Esther geizte nicht mit ungeschminkten Fragen. Als “absoluten Quatsch” hat Flick Schweinsteigers Vorwurf des Nicht-genug-Brennens abgetan. Oder mit anderen Worten: Flick hat es nicht kapiert. Und er wird es auch vermutlich nicht kapieren. Nicht nur Flicks Aufstellung (Kimmich auf RV; falsche, formschwache Neun statt echter, formstarker Neun) erinnert stark an Löw – sondern auch die Art und Weise, wie er mit Kritik umgeht.

    Selbstreflexion? Nicht wirklich. “Wir hatten keine Effizienz in diesem Turnier”, so die Kernaussage von Flick nach dem Ausscheiden. Das ist leider nicht mal die halbe Wahrheit. Denn wir hatten auch keine defensive Stabilität in diesem Turnier. Weil man es in eineinhalb Jahren versäumt hat, eine feste Formation in der Kette zu finden und diese auch an Fehlern in der Nations League oder in Testspielen wachsen zu lassen. Vier Rechtsverteidiger in drei WM-Spielen, das scheint rekordverdächtig und zeugt von einer nicht vorhandenen Überzeugung. Was sollen denn die vier Spieler denken, die allesamt als Versuchskaninchen dienten auf RV? Nebenbei: Man kann auch mit 1:0 gewinnen gegen Japan, wenn es an Effizienz mangelt.

    Überhaupt Effizienz. Einerseits ein hausgemachtes Problem. Alleine die Kopfball-Chance des völlig freistehenden Müller, die er – mit Verlaub – kläglich vergab, hätte der formstarke Füllkrug vermutlich verwertet. Effizienz ist aber aus meiner Sicht auch ein Kopfproblem. Zurück zu Schweinsteigers Vorwurf des Nicht-Genug-Brennens, womit er wohl eine nicht-hundertprozentige Überzeugung und eine nicht-hundertprozentige Verlässlichkeit meinte. Es ist keine Frage des Willens, wollen tun die alle, aber es ist eine Frage des unbedingten Willens. Wenn ich meinen Nachbarn vor dem gemeinsamen Grillen unbedingt im Tischtennis schlagen will, weil mir die letzte Niederlage gegen ihn und sein Getöse tierisch auf den Sack geht, dann werde ich auch gewinnen. Basta. Und wenn nicht, habe ich alles gewollt und alles gegeben. Okay, blödes Beispiel vielleicht.

    Anderes Beispiel: Der eine Gastwirt macht das ordentlich, das Schäufele ist oben knusprig und das Fleisch zart. Und die Leute kommen vor allem aufgrund dessen. Der andere Gastwirt hat auch ein Spitzen-Schäufele, er bietet aber auch eine Reihe an vegetarischen Gerichten an, stellt sich breiter auf. Er bildet sich fort und inhaliert Ideen, fährt im Urlaub in die Toskana und was weiß ich wohin. Er brennt von früh bis abends für seinen Job. Welcher Gastronom kommt wohl eher durch diese schwierige Zeit mit hohen Rohstoff-Preisen und einer nachlassenden Konsumneigung?

    Den Spielern muss man Überzeugung vorleben. Jürgen Klopp hat den Fußball nicht neu erfunden. Aber er ist gnadenlos überzeugt von dem, was er tut. Es dauert immer eine Weile, bis die Spieler beKloppt genug sind, um ihm zu folgen, aber es hat bisher überall gefruchtet. Und Mainz, Dortmund wie auch der FC Liverpool gaben Klopp die Zeit für Veränderung, weil die Vereinsoberen wiederum hundertprozentig überzeugt waren von Klopp. Dieses Brennen, was Schweinsteiger meinte, könnte man meiner Meinung nach eher übersetzen mit absoluter Überzeugung – wir hauen jetzt Costa Rica mit 8:0 weg, auch wenns das Letzte ist, was wir tun. Und genauso hätte man es auch im Vorfeld kommunizieren sollen. Denn genau das hat die Tabellen-Konstellation von der deutschen Mannschaft verlangt. Genau das.

    Schweinsteiger, der mit einer vorbildlichen Überzeugung auf den Platz kam im Finale 2014 und – Vorsicht Pathos – blutüberströmt den Pokal hochhielt, hat Recht. Es fehlt das absolute Brennen für ein Ziel. Dazu braucht es Spieler mit einer Mentalität wie Schweinsteiger, Mertesacker, Kramer, Lahm, auch Höwedes. Löw hatte damals das Glück, das eine gute Generation auf dem Zenit seiner Schaffens- und Überzeugungskraft war. Oder es braucht jemanden, der Überzeugung vorlebt. Und das war weder Löw noch scheint es Flick zu sein. So zumindest macht es nach außen den Eindruck. Katrin Müller-Hohenstein (KMH) aus Erlangen hatte übrigens nach eigener Aussage keine Affäre mit Löw. Das wäre dann aber auch wirklich zu viel des Schlechten gewesen, irgendwann muss gut sein mit den Hiobsbotschaften. 😉

    Watzke also unterstützt Neuendorf bei der Entscheidungsfindung. Der Ex-Vorgesetzte von Klopp. Das ist ein Lichtblick. Über Bierhoff brauchen wir wirklich nimmer reden. Auch überhaupt keiner, der Mentalität vorlebt. Ganz im Gegenteil. Bierhoff lebt eher vor, wie man um die Dinge mit Phrasen drumherumredet ud wie man auf dem Sessel klebt. Vielleicht hilft es ja, wenn ein neuer Geschäftsführer einen anderen Zug in den Laden bringt. Mir fällt spontan Sammer ein. Inwieweit dies seine damalige Erkrankung zulässt – keine Ahnung. Rangnick wurde von einem ZDF-Mann mal einfach so genannt. Dass dieser unter Vertrag steht und seit April ein anderes Projekt angepackt hat, sollte aber klar sein.

    Sollte sich für Flick ein Kandidat finden, oder besser gesagt ein Überzeugungstäter, dann sollte man handeln. Denn diese Nationalmannschaft braucht Menschen, die Überzeugung vorleben, die funktioniert nicht von alleine wie 2014 oder wie der FC Bayern mit Lewandowski damals unter Flick. In der Theorie gar nicht schlecht, dass Watzke mitentscheidet. Denn Watzke hat einen guten Draht zu Wunschkandidaten. Allerdings hat auch Jürgen Klopp noch einen laufenden Vertrag beim FC Liverpool. Ich befürchte, dass Flick bleibt, hoffe aber wenigstens, dass man Bierhoff von seiner Aufgabe entbindet.

    Im Übrigen lässt sich die Sache mit dem Nicht-Genug-Brennen und der Überzeugung meiner Meinung nach auch auf den 1. FC Nürnberg übertragen. Auch unsere Mannschaft funktioniert nicht von alleine und braucht Menschen, die Überzeugung vorleben. Mit Markus Weinzierl wird das hoffentlich besser.

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    • 03.12.2022 um 13:12
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      Wahrscheinlich haben unsere Spieler auch gebrannt. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

      Sie stammen wohl allesamt aus NLZ. Gegründet nach Mißerfolgen der Nationalmannschaft Marke Rumpelfußball. Ihnen wurde Einberührungsfußball eingebläut. Weg vom klassisch deutschen körperlichen Fußball hin zu optisch attraktiven Spiel. Man wollte keine Grätschen mehr sehen, kein Ball wegschlagen, kein Foul. Dazu Harmoniebestreben, der Einzelne ist nichts, dass Team zählt, unbequeme Querköpfe werden abgeschoben.

      Dementsprechend setzten sich andere Spielertypen durch. Techniker statt Bullen, Feingeister statt Kämpfer, Teamplayer statt Anführer. Das Ergebnis zeigt sich nun. Unsere Spieler fighten im Rahmen ihrer antrainierten Möglichkeiten. Die aber nicht um jeden Zentimeter kämpfen wie frühere N11s, weil sie dies schlicht nicht gelernt haben und wohl auch nie mussten.

      Antwort
      • 03.12.2022 um 13:56
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        Vermute auch, dass zu einseitige Akzente in der Ausbildung gesetzt werden. Man hat sich selbst ein Stück weit verraten. Denn Mentalität war frei nach Gary Lineker eine deutsche Tugend.

        Wenngleich es schon richtig ist, darüber hinaus auch ein ambitioniertes Spiel zu verfolgen. Denn damit kann man eine Ära prägen, wie Spanien das tat. Oder Frankreich es tun könnte mit einem erneuten Erfolg bei dieser WM. Und es muss durchaus der Anspruch einer Fußball-Großmacht wie Deutschland sein, auch mal eine Ära zu prägen…ohje, was schreib ich denn da? Anspruch? Großmacht? Ära? Wir sind aktuell nur zweitklassig. Das sollte man sich endlich mal eingestehen.

        Die Ausbildung der jungen Auswahlspieler fällt dann aber in Bierhoffs Ressort. Oder? Was macht Bierhoff eigentlich alles? Er ist “Geschäftsführer der Nationalmanschaften und der Akademie”.
        Akademie? Was ist denn die Akademie? Die DFB-Akademie ist “der Maschinenraum des deutschen Fußballs”. Ui. Klingt großartig. Und was passiert im Maschinenraum des deutschen Fußballs? “Wir denken nicht in Problemen, sondern in Lösungen. Als Vorreiter und Brückenbauer im Fußball agieren wir mutig und innovativ, um alle Potenziale zu entfalten.” Aha. Prima. Und was ist dann das Ziel der Akademie, Maschinenraum des deutschen Fußballs? “Zurück an die Weltspitze. Die Arbeit der DFB-Akademie hilft nicht nur unseren Nationalmannschaften dabei, ihre optimale Leistung abzurufen, sondern unterstützt auch den Nachwuchsbereich und den deutschen Amateurfußball.”

        Wer ein paar schlaue Marketing-Sprüche lesen will:
        https://www.dfb-akademie.de/die-dfb-akademie/-/id-11008492

        Antwort
    • 03.12.2022 um 13:44
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      Ich würde der Nationalmannschaft und Hansi Flick nicht alles absprechen, bis auf 20 min gegen Japan war nicht alles schlecht. Da steckt sehr viel Potential drin. Da war nicht alles falsch.

      Wer hätte denn vorher darauf getipt, dass Japan in einer Gruppe mit Deutschland und Spanien nicht nur weiterkommt sondern sogar Gruppenerster wird!? Nicht vergessen Japan hat nicht nur uns uns sondern auch Titelfavorit Spanien geschlagen. Zum Verhängnis wurden uns eher außergewöhnliche Vorkommnisse auf den anderen Plätzen in dem vor allem Spanien die Hauptrolle spielt, ein 7:0 gegen Costa Rica ist ebenso ungewöhnlich wie gegen Japan zu verlieren und die waren in der 2. Halbzeit auch Chancenlos bis auf eine Halbchance. Es gibt ja dieses eine Video auf Youtube, wo die Spanische Bank ihren Spielern signalisiert hat, dass Deutschland wieder führt gegen Costa Rica und ihnen einen knappe Niederlage gegen Japan reicht. Von da an kam auch nichts mehr von Spanien.

      Natürlich hatten wir es selbst in der Hand indem wir nicht gegen Japan verlieren, ganz klar. Aber ich glaube da wurden wir überrascht. Aber dann im letzten Gruppenspiel gegen das merkwürdige 7:0 der Spanier gegen Costa Rica anzuspielen war ja nahezu aussichtlos.

      Antwort
      • 03.12.2022 um 14:34
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        Richtig. In der Nationalmannschaft steckt, wie Du sagst, sehr viel Potenzial drin. Aber um dieses Potenzial freizusetzen, brauchst Du die richtigen Leute auf entscheidenden Positionen. Flick ist das nach jüngsten Eindrücken nicht. Das Potenzial saß bei Flick auf der Bank oder wurde falsch eingesetzt.

        War es wirklich aussichtslos, die Tore gegenüber Spanien aufzuholen?
        Nein. War es nicht. Das Chancen-Verhältnis lag bei 16:3.

        Wurde man ein Opfer, weil Spanien absichtlich abschenkte?
        Jein. “Es hat sich viel verändert im Turnier dadurch – aber ich habe gar nichts zu feiern”, sagte Enrique. Um eine Phrase anzufügen: “Manchmal passieren solche Sachen im Fußball”. Aber, @Juwe, spätestens nach dem Gruppensieg am Nachmittag von Marokko muss es doch jedem klar gewesen sein, dass der zweite Platz in unserer Gruppe deutlich süßer ist als der erste. Somit musste man aufs 8:0 gehen. Man tat dies aber nur inkonsequent, indem man Füllkrug auf der Bank ließ.

        Wurden nur, wie Du schreibst, “außergewöhnliche Vorkommnisse” zum Verhängnis?
        Nein. Denn eine fehlende Überzeugung und falsche Entscheidungen sind ja kein Einzelfall, der nur in der Wüste passiert ist. Das war bei der EM der Fall, als man die Gruppe auch nur mit Ach und Krach überstand, um dann im Achtelfinale auszuscheiden. Und das war auch bei der WM 2018 der Fall.

        Ist das Ganze wirklich nur blöd gelaufen oder ein Trend?
        Ist blöd gelaufen. Vor allem aber auch ein Trend. Man kann jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen.

        Antwort
        • 03.12.2022 um 16:28
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          Nein eine echte Analyse und eine Prüfung ist Flicks Standing nun angeschlagen oder kann er weitermachen ist notwendig und der Ausgang hängt von Flicks Argumenten ab. Zur Tagesordnung übergehen kann man nach einem erneuten Vorrunden Aus nicht. Allerdings muss das hinter verschlossenen Türen stattfinden. Ich finde es nur falsch, was derzeit aussen rum wieder für ein Medienaufriss gemacht wird, jetzt kommen wieder alle “Experten”, die es quasi schon vorher gewusst haben, da haste aber vorher keinen Pieps gehört. Da hat man vorher nichts gehört, aber hinterher drauf treten als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.

          Unseren Medien mache ich ebenso einen Vorwurf, sie hat doch diese One Love Binde Diskussion höher getellt als sportliche Fragen, alles dreht sich nur darum. Ob eine Mannschaft dann den Fokus auf die eigentliche Aufgabe findet, ich weiß nicht, gut war das nicht. Das hat immerhin auch dazu geführt dass die halbe Welt nun über den DFB und die deutsche Mannschaft lacht. Irgendwie war da von vorne herein keine gute Energie da bei dem Turnier. Unsere Medien haben daran ihren Anteil finde ich.

          Antwort
          • 03.12.2022 um 16:47
            Permalink

            Ich verteidige die Bild-Zeitung ja ungern. Möchte aber darauf hinweisen, dass es nicht die Medien waren, die Gündogan ausgewechselt haben im Spiel gegen Japan.

            Außerdem spielte diese Binde keinerlei Rolle in den ersten 67 Minuten gegen Japan. Man hatte alles im Griff. Doch dann kam der Bruch. Nach Flicks Fehlentscheidung.

            Es gibt genug Fakten, die man heranziehen kann, um das erneute Scheitern zu beurteilen. Da muss man nix konstruieren oder den Medien in die Schuhe schieben.

            Antwort
            • 03.12.2022 um 19:23
              Permalink

              Hat ja Gründe warum man nach 70 Minuten einbricht und seine Leistung nicht mehr abrufen kann. Ich fand die Diskussion das hin und her um die Binde hatte eigentlich überhaupt nichts mit dem Sport zu tun und war abträglich weil es von außen! hochgehyped wurde speziell vor dem ersten Spiel. Da können wir gerne unterschiedlicher Meinung sein. Der Fokus war einfach nicht 90 Minuten lang da. Also das ist nicht der einzige Grunde klar, aber das paßte so einfach nicht. Natürlich hat sich die Auswechslung auch nicht ausgezahlt gegen Japan, aber gegen Spanien und Costa Rica haben uns die Einwechslungen den Hintern gerettet mit Fülle und Havertz.

              Antwort
            • 03.12.2022 um 19:30
              Permalink

              war noch nicht ganz fertig 🙂 … ich würde jetzt nicht alles komplett zerlegen, solche beschi**enen Umstände zweimal Spanien erst das 7:0 gegen Costa Rica und deren Niederlage gegen Japan, das ist schon doppelt blöd gelaufen wie selten. Wenn Flick nicht zu sehr angeschlagen ist und in der Nach Analyse überzeugen kann, Wille und Kraft noch da sind, würde ich ihn jedenfalls weitermachen lassen. Dagegen Bierhoff auszutauschen fände ich eher sinnvoll.

              Antwort
              • 03.12.2022 um 19:44
                Permalink

                Dass das Binden-Thema von außen so gehypt worden sei, stimmt nicht. Dass die Medien dieses miese Management von Neuendorf und Bierhoff aufgreifen, ist doch ganz normal. Der DFB hatte keinen Plan B. Der gleiche Mist wie 2018 das Gschiss mit Özil. Einfach nur ganz mies gemanagt.

                Auf den sportlichen Verlauf hatte dies aber (im Gegensatz zu damals) keinen wirklichen Einfluss. Das sagte auch grad Khedira in der sympathischen ARD-Runde. Laut Khedira war das Hauptproblem die Abwehr, da stimme ich dem Experten zu. Flick habe laut ARD in 19 Länderspielen 16 verschiedene Formationen ausprobiert. Irrsinn. Flickschusterei.

                Ja, Bierhoff ist meiner Meinung endgültig nicht mehr tragbar.

                Antwort
                • 03.12.2022 um 22:19
                  Permalink

                  Doch ich schaue mir gerne auf Blöd die wöchentliche Zusammenfassung mit Marcel Reif an, ich mag seine Ausführungen und das One Love Bindenthema war das alles überdeckende Thema als die Deutsche Nationalmannschaft in Katar gelandet war bis zum Anpfiff, wo dann dieses Hand vorhalten herauskam. Die Aufschreie der DFB würde vor der FIFA einknicken gingen quer und vor allem laut durch alle deutschen Sportmedien, Viel zu extrem reingetragen dieses Thema, Die deutschen Medien haben richtig Druck auf den DFB und die Mannschaft aufgebaut und das war sportlich ganz sicher nicht dienlich.

                • 03.12.2022 um 23:02
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                  Du scheinst die Hintergründe nicht zu kennen.

                  Präsident Neuendorf hat zwei Tage vor dem Spiel gegen Japan im Brustton der Überzeugung bekräftigt, man werde die Binde tragen – egal, was die FIFA macht, komme was da wolle.

                  Einen Tag später entschied die FIFA, man werde den Träger der Binde bestrafen mit einer Gelben Karte. Womöglich gebe es auch eine Geldstrafe für den Verband. Daraufhin bröckelte die Allianz europäischer Verbände.

                  Dann traten Neuendorf und Bierhoff vor die Presse und verkündeten, dass man auch die Binde nicht tragen werde. Und erst daraufhin gab es Kritik, dass man den Mund zu voll genommen habe und jetzt den Schwanz einzieht. Völlig berechtigte Kritik.

                  Kurzum: Dass man dieses Thema nicht mehr einfangen konnte, ist keineswegs die Schuld freier Medien. Sondern einzig und alleine das Missmanagement des DFB. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies Marcel Reif anders sieht.

                • 04.12.2022 um 10:42
                  Permalink

                  Ich glaube eher du scheinst die Hintergründe nicht zu kennen!

                  Kürzen wir es ab, breiter allgemeiner Tenor selbst Hitzelsberger hat das so klar gesagt,
                  “Für ARD-Experte Thomas Hitzlsperger (40) spielten der Protest und die ständige Debatte um politische Themen eine nicht unerhebliche Rolle am Ausscheiden.”

                  was sich auch mit meiner Meinung deckt!

                  … oh doch da war ein riesen Trara und Diskussion bei Reif ist Live als die One Love Binde verboten wurde. Man sollte es dabei belassen den Sport auch Sport sein zu lassen dadurch baut er ja so viele Brücken. Was andere aussen herum tun, ist was anderes.

                • 04.12.2022 um 12:44
                  Permalink

                  Zur Erinnerung: Thema war, dass Du behauptest hast, die Medien hätten das Binden-Thema gehypt. Und das ist falsch. Die Medien haben nur auf das Missmanagement des DFB reagiert.

                  Ob das Binden-Thema zum Ausscheiden beigetragen hat, ist wieder ein anderes Thema. Und ist eine reine Spekulation. Daher bleibe ich bei den sportlichen Fakten. Da findest Du genug Gründe fürs Ausscheiden.

                  Sollte das Binden-Thema unsere Jungs wirklich derart verunsichert haben, wie Du meinst, sollte man demnächst daheim bleiben. Denn von Profis muss man erwarten, dass man ein solches Thema bei Anpfiff wegschließt.

                  Und, @Juwe, Du kannst mir gerne ein Zitat eines Spielers mit Quellenangabe liefern, welches beweist, dass die Spieler dadurch derart verunsichert waren. Du wirst keins finden, weil es vor allem sportliche Gründe waren, die uns ausscheiden ließen.

                  Das erneute Scheitern vor allem auf die Binde zu schieben, wäre eine lächerliche Ausrede. Tut aber auch kein Spieler.

                • 05.12.2022 um 09:24
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                  Es ist gar nichts falsch lieber Fränki ich weiß nicht warum du dich da mal wieder so einseitig drin verbeißt, es wurde sogar berichtet, dass die Mannschaft 1 Tag vorm Japan Spiel 1 Stunde zusammen saß hitzig diskutierten und es mehrere Lager gab, was sie nun machen! Zwei waren für die Geste Hand vor dem Mund halten Goretzka und Neuer sehr Wortstark dafür, eine andere Gruppe um Gündogan und Kimmich wollten das erst nicht machen und vertraten den Standpunkt sich jetzt auf das sportliche zu konzentrieren ohne Geste, Politik usw. das muss sogar so weit gegangen sein dass einzelne Spieler irgendwann rausrannten und sagten so machen sie das nicht mehr mit. Und für mich kam der Druck dazu von den Medien, das dürfe man sich auf gar keinen Fall von der FIFA gefallen lassen usw.

                  Direkt vor dem entscheidenden Start, das zeigt dass der Fokus einfach nicht so da war wie er sollte, es nicht der alleinige Grund fürs Ausscheiden, habe ich mehrfach geschrieben, wenn du das gelesen hast, aber so startet man nicht in eine WM. Ich schrieb die komplette Gemengelage hat nicht gepaßt bei dieser WM, in meinen Augen hätte diese Mannschaft die Qualität gehabt die Vorrunde zu meistern. Also muss man genau analysieren woran es dann lag und da spielen eben solche Gründe schon eine große Rolle.

  • 03.12.2022 um 12:57
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    “Auch unsere Mannschaft funktioniert nicht von alleine und braucht Menschen, die Überzeugung vorleben.”

    Schon alleine deshalb wäre ein Comeback von Pino ein Segen 😉

    Antwort
      • 03.12.2022 um 23:48
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        Zur Nationalelf: Wenn der Ball vor Japans Siegtreffer gegen Spanien als “aus” gewertet worden wäre und Deutschland im Achtelfinale stehen würde, hätte es in den Medien folgende Kommentare zum Costa-Rica-Spiel gegeben: Großartige Moral der deutschen Nationalelf, die einen Rückstand noch zu einem 4:2-Sieg umbiegt. Wieder mal ein glückliches Händchen von Flick bei den Auswechslungen (3 Jokertore). Von kurzen Schwächephasen abgesehen weitgehend dominantes Spiel. Weiterer Aufwärtstrend feststellbar. Ohne mehrfaches Alu-Pech (Musiala) noch höherer Sieg denkbar. Deutschland als typische Turniermannschaft hat sich ins Turnier zurückgefightet. Ganz anderer Auftritt als 2018.
        Da aber der Treffer von Japan überraschend doch gezählt hat, lauten die Kommentare jetzt überall: Debakel, Desaster, lauter Flick-Fehler, mangelnde Einstellung.
        Von einer wohl falschen Schri-Entscheidung in einem anderen (!) Spiel lassen sich die meisten in ihrer Bewertung total beeinflussen. Da kann man nur den Kopf schütteln.

        Antwort
        • 04.12.2022 um 06:50
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          So isses. Und selbst mit dem Womöglich-wirklich-im-Aus-Treffer hätte es gereicht, wenn Olmo in der 90. einfach nur nach oben rechts aufs kurze Eck gezielt und seine Riesen-Chance verwandelt hätte.

          Antwort
          • 04.12.2022 um 09:16
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            Die Medien und ihre Aufbereitung ist eine Sache (siehe auch One Love Binde).

            Deutschland hat sich entwickelt, keine Frage.

            Aber wenn man sich die Frage stellt, warum sie rausgeflogen sind, helfen doch weder Verweise auf die Medien noch auf andere Mannschaften und deren Ergebnisse, oder?

            Spanien hat gegen Japan verloren, wie wir auch. Da verbietet sich es, da “Schuldige” zu suchen.
            Japan hat gegen CR verloren. Da vermeiden wir das Schimpfen, weil es uns genützt und im Turnier gehalten hat. Sonst wären wir nach dem zweiten Spiel schon raus gewesen. Auch ein Meckern auf den ungerechten Spielplan wäre denkbar-wieso haben wir nicht zuerst gegen CR spielen dürfen?
            Hätte, wäre, sollte…

            Nüchtern betrachtet bleibt die unverständliche Auswechslung des bis dahin besten Spielers gegen Japan.

            Vor Spiel zwei war klar. Nur ein Sieg gegen Spanien hält uns sicher im Turnier. Sie haben es versucht, aber nicht gewonnen, betont hat man stattdessen, wie schwer es wird gegen Spanien.

            Vor dem Spiel gegen CR war allen bewusst, dass nur ein Sieg mit 8 Toren Vorsprung sicher ins Achtelfinale führt. Das hat man aber deutlich verbal ausgeschlossen, weil es ist CR, so oft kommt ein 8 Tore Spiel nicht zustande und überhaupt verbietet das der Respekt. Die One Love Binde lässt grüßen.

            Wenn man darauf noch den phänomenalen Summen xG Wert legt, dann wird deutlich:
            Die Chancen im gesamten Turnier waren vorhanden, man war dominant und kreativ. Nur schießt man damit keine Tore. Dazu brauchst du, zudem in einem Turnier ohne Vorbereitung, mindestens einen STÜRMER, der einfach weiter funktioniert, damit die Chancen auch zu Toren werden bzw. weitere Chancen entstehen.

            In 111 Minuten Bruttospielzeit (ohne Verlängerungen) hat Füllkrug in vier Spielen, stets als Teilzeit-Beschäftigter 3 Tore und eine Vorlage geliefert. Mag jeder selbst den Schnitt ausrechnen. Sicher ist die direkte Hochrechnung auch unlauter, da man ja nicht weiß, wie er funktioniert hätte, wenn er von Anfang an auf dem Platz gestanden wäre.
            Nur: (1) Man hat es keinmal ausprobiert.
            (2) Man jammert seit Jahren zurecht, dass das Fehlen eines 9ers mit das größte Problem ist. Dann hat Füllkrug so eine tolle Phase und man tut so als wäre das Problem immer noch da oder er zu unerfahren. Und: Er wäre normalerweise gar nicht mitgefahren… Quark. Wir haben einen 9er – und hat es als es drauf ankam ignoriert.

            Fazit: Deutschland hat sich spielerisch weiterentwickelt, aber in jedem Spiel Fehler gemacht und zu ehrfürchtig agiert.
            Nicht andere, sondern wir selbst haben und rausgekegelt. Das war unnötig, denn das Potenzial fürs Viertelfinale war vorhanden.

            Antwort
  • 04.12.2022 um 13:23
    Permalink

    @fränki:
    Das stimmt so nicht.
    Es gab davor und danach den klaren Fokus der Medien auf dieses Thema, extra Kamera inklusive.
    Da hat man der Mannschaft zusätzlich einen Bärendienst erwiesen.
    Es war nicht oder nur zum kleinen Teil Thema: Was haben Bierhoff und Co. da nicht so gut gemacht, sondern vor allem: was macht die Mannschaft.
    Und alle haben fröhlich die Medien bedient.
    Darauf weist Juwe völlig zurecht hin.

    Antwort
    • 04.12.2022 um 14:59
      Permalink

      Ich seh das etwas anders.

      Deutschland war nicht alleine. Da waren noch sieben oder acht andere europäische Verbände (darunter England und Dänemark) dabei, um ein Zeichen zu setzen. Nachdem die FIFA die Regenbogen-Binde verboten hat, einigte man sich auf dieses One-Love-Teil.

      Dann verbot die FIFA selbst diese One-Love-Binde und drohte mit Sanktionen. Daraufhin nahmen die Verbände und auch der DFB Abstand von der Aktion. Da aber Neuendorf nur einen Tag vorher tönte, man werde auf jeden Fall mit der Binde auflaufen, hat man dem DFB zurecht ein Einknicken vorgeworfen.

      Also: Die FIFA hat die Geste mit Binde verboten, der DFB hat vorher große Töne gespuckt – was jetzt? Und in dieser Situation hat sich der DFB angreifbar gemacht und verlor die mediale Kontrolle über das Thema. Denn man hatte keinen Plan B für den Fall, dass die FIFA derart droht. Und ab da konnte man das Thema nicht mehr medial einfangen. Vorher war das eine meiner Meinung nach normale Berichterstattung. Jetzt wurde es emotional, es hagelte auch garstige Kommentare, selbst im “kicker”.

      Dann war der DFB unter Zugzwang. Die Binde war durch. Aber irgendwas müsse man jetzt ja bringen, weil man ja gar so rumgetönt hat. Herauskam die Mund-Zu-Geste. Eine offensive Antwort meiner Meinung nach, was man ja an den Reaktionen der Katarer sieht. Aber auch das war im Grunde richtig scheisse kommuniziert. Denn die Mund-Zu-Geste war ja nicht auf Katar gemünzt, sondern auf die FIFA.

      Dass man der Mannschaft mit dem ganzen Gezeter nicht geholfen hat, ist klar. Aber Medien die Schuld zu geben, die solche Themen halt einfach spielen, halte ich für falsch. Die Schuld ist beim DFB zu suchen, der dieses Thema einmal mehr ohne Plan B und mit leeren Ankündigungen scheisse gemanagt hat. Einmal mehr nach 2018, als die Erdogan-Sache mit Özil (der nachher dem DFB auch noch Rassismus vorwarf) und Ilkay (der sich aber rechzeitig entschuldigte, nicht zu vergleichen mit Özil) aus dem Ruder lief.

      Thomas Hitzlsperger, der involviert war in die ganze Aktion, gibt richtigerweise nicht den Medien die Schuld, sondern sich selbst und dem DFB. Ich finde das groß von “Hitz, The Hammer”, er hat unseren Respekt verdient. Von Neuendorf oder Bierhoff hört man nicht, dass man sich verrannt habe. Die beiden Herren scheinen sich auch jetzt lieber wegzuducken.

      https://www.swr.de/sport/fussball/hitzlsperger-zu-bindendiskussion-wm-100.html

      ich kann Eure Argumentation verstehen. Und man hatte 12 Jahre Zeit, die FIFA für diese korruptive Vergabe-Praxis an den Pranger zu stellen. Eine WM ist wohl die falsche Plattform dafür. Aber den “bösen Medien” die Schuld zu geben – nee, da geh ich nicht mit.

      Antwort
      • 04.12.2022 um 17:44
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        Nach meinem Dafürhalten waren die Medien durchaus eher Beteiligte denn Beobachter. Von dort wurde das ganze Theater doch permanent angefeuert. Das haben in meinem Kreis fast alle so empfunden, da stand ich nicht allein mit meiner Meinung.

        Antwort
        • 04.12.2022 um 18:13
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          Nach meinem Dafürhalten verwechselt man damit Ursache und Wirkung.

          Ursache war der unprofessionelle Umgang des DFB mit dem Verbot der Binde samt Drohungen der FIFA.

          Wirkung war das erwartungsgemäß laute Echo in den Medien.

          Man sollte jetzt nicht den Fehler machen, Neuendorf und Bierhoff aus der Verantwortung zu nehmen diesbezüglich. Fakt ist: Der DFB, insbesondere Geschäftsführer Bierhoff, hat nichts aus den Fehlern von 2018 (Özil-Affäre) gelernt. Nichts.

          Wenn Deutschland wieder erfolgreicher sein will, muss man die Schuld bei sich selbst suchen. So wie das Hitzlsperger tut. Der mir als Geschäftsführer zum Beispiel allemal lieber wäre als Bierhoff.

          Antwort
        • 04.12.2022 um 19:03
          Permalink

          Wenn ich das noch anfügen darf:

          Wer sich über das zu laute Echo in den Medien auf die erneuten DFB-Fehler beschwert, der sollte berücksichtigen, dass der DFB eine unzeitgemäße Medienarbeit betreibt. Das, was Bierhoff und Co seit Jahren abziehen, ist uncool und abgehoben. Und kommt bei Misserfolg natürlich wie ein Bumerang zurück.

          https://www.n-tv.de/sport/fussball-wm/tagebuch/Arroganter-DFB-Tross-schockiert-internationale-Presse-article23760671.html

          Antwort
  • 04.12.2022 um 17:59
    Permalink

    Kleine Statistik:
    Frankreich ist der erste Viertelfinalist als Titelverteidiger seit Brasilien 2006 .
    Für den Rekordweltmeister gab es dann ein 0 :1 gegen Frankreich in Frankfurt.

    Antwort
  • 05.12.2022 um 11:05
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    @Juwe

    Dass ich mich mal wieder so einseitig darin verbeiße (womit Du Recht hast ;-), liegt aber auch eweng an Dir. Kannst Du mich denn gar nicht verstehen? Schreib ich Suaheli?

    Analyse Bierhoff:

    Bierhoff hätte 2018 Özil entweder rausschmeißen oder sich zu 100 Prozent vor ihn stellen sollen. Er eierte aber rum. Folglich haben die Medien das Özil-Gschiss breitgetreten ohne Ende und das Thema hat die Mannschaft damals stark belastet. Bierhoff hätte jetzt entweder sagen müssen, wir schließen uns unseren europäischen Verbündeten an und vergessen jegliche Protestaktion oder wir laufen doch mit Binde auf. Er eierte aber rum – dazu kam, dass Präsident Neuendorf in einem Anfall von Übermut versprach, man werde die Binde auf jeden Fall tragen. Das alles war ein gefundenes Fressen für die Medien. Ursache: Schlechtes Management. Wirkung: Echo in den Medien.

    Den Medien die Schuld an irgendwas zu geben, ist an den Haaren herbeigezogen. Deshalb, guter @Juwe, beiß ich mich daran fest. Weil pauschale Medienschelte Quatsch ist. Sind wir froh, dass wir in einem Land leben, in dem es verschiedene Meinungen geben darf. Und auch die Meinungen in den Medien waren zu diesem Thema sehr verschieden. Außerdem wissen wir doch wie Medien funktionieren. Wenn Du Dich einen Tag lang mit dem Banner “Alles Arschlöcher” auf den Hersbrucker Marktplatz stellst, wird die “Hersbrucker Zeitung” das nicht ignorieren können. Und wahrscheinlich geht das Ganze obendrein auch noch viral. Schwuppdiwupp, ist die “Bild” da. 😉 Aktion –> Reaktion.

    Wenn ein Spieler einen Teddybären zum Einschlafen braucht, ist es die Aufgabe von Oliver Bierhoff, dem Spieler einen Teddybären zum Einschlafen zu besorgen. Besser natürlich, er delegiert diese Aufgabe. 😉 Wenn ein Spieler unbedingt Bluna trinken will, weil er Fanta hasst: Sags Bierhoff, der kann Dir bestimmt helfen. Alles, was die Mannschaft in ihrer Entwicklung stört, muss man von ihr abhalten – das ist Bierhoffs Bier. Und ist es auch Bierhoffs Bier zu checken, wann gut ist mit dem Binden-Thema. Aber anscheinend hat das Bierhoff eben nicht gecheckt. Dann noch das Ziehen-Wir-Auf-Jeden-Fall-Durch-Gelaber von Neuendorf. Es handelt sich hier in erster Linie um Management-Fehler.

    Bewertung Bierhoff: Da er aus seinen Fehlern von 2018 nichts gelernt hat und die deutsche Nationalmannschaft weiterhin in einer Bierhoff-Blase zu leben scheint, ist Bierhoff nicht mehr tragbar.

    Analyse Flick:
    Diese steht wieder auf einem anderen Blatt. Das sollte man nicht miteinander verwursteln.

    Antwort
  • 05.12.2022 um 17:38
    Permalink

    Mal anderes Thema, schaue mir gerade nebenbei auf dem Laptop Kroatien Japan an, also es ist brutal wie Japan im Spiel gegen den Ball organisiert ist. Die Siege gegen Deutschland und Spanien sind kein Zufall. Die Deutschen haben das sicher unterschätzt als sie nach Rückstand zu keiner echten Chance mehr gekommen sind.
    Brutal wie sie jeden Meter auf dem Platz zulaufen und schließen. Für mich sind sie das Union Berlin dieser WM, leben von ihrer enormen defensiven Organisation und Einsatz. Und vorne hilft ab und zu der Fußballgott. Ich glaube allerdings diese kräftezehrende Spielweise halten sie nicht das ganze Turnier durch.

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