Club leiht Ulisses Garcia von Werder Bremen aus #FCN

Der 1. FC Nürnberg hat Ulisses Garcia vom SV Werder Bremen ausgeliehen.

Der Club reagiert mit der Verpflichtung des Außenbahnspielers vor allem auf die Tatsache, dass der Heilungsprozess bei Linksverteidiger Dennis Lippert nach dessen Kreuzbandriss länger dauert als erwartet. Da der 21-jährige nicht nur als Linksverteidiger, sondern auch im linken Mittelfeld spielen kann, entschied sich der FCN für den aktuellen U21-Nationalspieler der Schweiz. Gerade für den Fall, dass Michael Köllner in der Rückrunde in manchen Spielen auf eine Dreierkette mit „Wing Backs“ zurückgreifen will, erscheint der Transfer sinnvoll, da alle anderen linken Außenbahnspieler außer Tim Leibold entweder in der Defensive (Tobias Werner, Edgar Salli) oder in der Offensive (Laszlo Sepsi) ihre Schwächen haben. Die taktische Variante wäre ohne Garcias Verpflichtung auf die Gesundheit Tim Leibolds oder Hilfskonstruktionen wie beim 4:3 gegen Darmstadt (Kammerbauer rechts, Valentini links) angewiesen.

Der in Portugal geborene Garcia wechselte im Sommer 2015 von den Grasshoppers aus Zürich an die Weser und war unter Viktor Skripnik zu Saisonbeginn Stammspieler, mal als Linksverteidiger, mal als linker Mittelfeldspieler. Nach einer Zehenverletzung und länger anhaltenden Knieproblemen aber hatte der damals 19-Jährige es schwer zurück in die Mannschaft zu finden und spielte dann phasenweise in Werders Drittligamannschaft. Auch in den folgenden eineinhalb Jahren kam Garcia kaum zum Einsatz, so dass Werder den Spieler nun in die Zweite Liga verleiht, damit er sich dort weiterentwickelt. Sportdirektor Baumann betonte, dass die Verantwortlichen bei Werder „weiterhin großes Potenzial bei ihm sehen“ und ihn deshalb nur verleihen. Stammspieler war der Mann mit kapverdischen Wurzeln in den letzten Monaten nur bei der U21 des Schweizer Fußballverbands, deren Kapitän er ist. Zweimal war er sogar schon für die A-Nationalmannschaft nominiert, kam aber im vergangenen Juni weder gegen die Färöer Inseln noch gegen Weißrussland zum Einsatz.

Der FCN zitiert Sportvorstand Sportvorstand Andreas Bornemann mit den Worten: „Ein interessanter, junger Spieler. Durch seine Verpflichtung stellen wir unseren Kader für die restlichen 16 Spiele noch breiter auf und erhöhen unsere taktische Flexibilität.“ Ein Fingerzeig dahingehend, dass Garcia vor allem als situativer Rollenspieler gedacht ist.

148 Gedanken zu „Club leiht Ulisses Garcia von Werder Bremen aus #FCN

  • Vollkommen richtig – auch wenn alle mit einem Stürmer rechneten.
    Nachvollziehbarer und kluger Schachzug der sportlichen Leitung! Fingerzeig in Richtung Aufstiegsambitionen.

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    • Heißt ja nicht, dass der Stürmer nicht auch noch kommt, aber da will man wohl die Eindrücke, die Krauß und Engelhardt im Trainingslager hinterlassen, abwarten und dann entscheiden, wie man handelt. Persönlich rechne ich noch fest mit einem Offensivspieler, idealiter ein RA/MS.

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      • Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir jetzt, wo CT weg ist, mal schauen, ob einer von zwei bestehenden U21 Spieler gut genug ist und ihm dann zutrauen die 6 Buden von CT zu kompensieren und uns in die erste Liga hochzuschießen. So blauäugig ist doch niemand. Selbst wenn die Jungs nun total überzeugen – bisher war das scheinbar nicht der Fall, wenn sie jetzt erst dazugekommen -können sie nur Jokeroptionen sein, was toll wäre. Davon kann aber eine seriöse 1a-Lösung nicht abhängen. Das würde ich als Alibi auch nicht gelten lassen. Erst meint man, man braucht keinen CT-Ersatz, dann will man schauen, was die Jungs reissen. Sie können im besten Fall der Ersatz für Gislasson sein, wenn er uns verlässt, weil wir mit Rurik nichts zählbares verlieren.

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        • Sabiri ist auch von jetzt auf gleich Stammspieler geworden, die Option, dass einer der beiden durchstartet, ist ja gegeben. Wenn auch mMn unwahrscheinlich. Gemeint ist es aber wohl so, dass man, wenn Krauß oben bleibt, eher einen RA, der auch MS spielen kann holt und wenn Engelhardt oben bleibt, eher einen MS, der auch RA spielen kann und wenn keiner oben bleibt halt für jede Position einen. Dass da (mindestens) einer für vorn kommt, ist mMn aber klar. Dass man keinen Teuchert-Ersatz braucht, halte ich für Geklapper, natürlich holt man wen.

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          • Ja, aber das war doch in Zeiten, in denen wir im Niemandsland waren und parallel Leute, wie Sepsi, Brecko und damals auch Ishak durchgeschleift haben…wie gesagt, wäre ja toll, wie Du recht behalten würdest. Aber dann brauchen wir doch über Garcia gar nicht sprechen, .denn nach der Rechnung können wir ja alle hochziehen und benötigen keine Wundertüte ohne Spielpraxis und ohne Option.

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    • Ich habe gerade gelesen, dass Wollscheid Vereinslos ist….das wär doch was für den Club

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  • Bin kein Freund von Ausleihgeschäften ohne Kaufoption. Klingt dennoch sinnvoll, so wie Florian die taktischen Möglichkeiten beschreibt. Garcia kennt Deutschland und zumindest den Fußball der 1. Liga, die Eingewöhnung dürfte dadurch relativ schnell klappen. Und dass er die Vorbereitung komplett beim Club mitmachen kann, ist ebenfalls kein Nachteil.

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    • „Kluge Verstärkung des Kaders auf Zeit.“

      Stimmt, genau das ist der Plan von Frank Baumann.
      Wenn Du mir noch den von Andreas Bornemann nennst, bin ich Dir dankbar.

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      • statt seine meinung über plumpes polemisches pöbeln mitzuteilen, könnte man auch auf die argumente im Artikel eingehen, aber dazu müsste man den halt lesen und nicht blindwütig einen raushauen…

        finde den transfer gut, sinnvolle alternative, falls leibold sich verletzt, das mit valentini auf links war katastrophal in darmstadt. letzte saison hatten wir vier linksverteidiger und das war noch zu wenig.

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        • Ich bin auf alle Mängel in diesem Forum eingegangen, dazu muss man halt nur lesen können und wollen.

          Gepöbelt hast nur du. Ich habe auf einen ironischen Kurzkommentar einen ebensolchen abgegeben.
          Aber bei dir scheint es halt am Intellekt zu fehlen, um das nachzuvollziehen.

          In Darmstadt haben wir 3-5-2 gespielt, hatte ich aber schon geschrieben.

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            • Hast ja recht. Grund war, dass ich angepöbelt worden bin , wegen eines an sich harmlosen ironischen Kommentars mit einer falschen Begründung.

              Aber ich nehme es zurück und entschuldige mich.

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      • Ganz schwer einzuschätzen, was bei dieser Leihe Vater des Gedanken war.
        Die positive Lesart geht vielleicht so:

        Auch Bornemann will unbedingt aufsteigen.
        Da hilft momentan Garcia mehr als Sepsi, Salli oder Werner es vermögen.
        Nach dem Aufstieg ist mit allen Vieren kein Staat mehr zu machen. Leibold (bei Verbleib) kann dann vor Lippert (bei Genesung) die linke Seite beackern.
        Und auf dem Transfermarkt gibt es dann sicher spannende Möglichkeiten (Konstantin Rausch, Taleb Tawetha,….)!?!

        Sind schon mächtige Fragezeichen…

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  • Seltsame Idee.

    Sicher, keine sinnfreie, aber mit begrenzten Mitteln und dem Aufstieg als Ziel bei (noch) drei auslaufenden Verträgen einen Spieler auf einer nicht gerade zwingend vakanten Position ohne Kaufoption zu holen, hinterlässt bei vielen gewisse Fragezeichen. Für lau wird er ja nicht kommen und einen Kaderplatz belegt er letztendlich auch.

    Mit Kaufoption machte alles gewissen Sinn, ohne bleiben bei mir mehr Fragezeichen.

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    • Ich nehme die oder jede andere Erklärung von Florian.
      Die , die ich habe möchte niemand hören. Erst recht nicht wenn man sich die Halbwertszeit von Treue – Bekundungen in letzter Zeit in Erinnerung ruft.

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      • Selbst wenn Leibold ginge, wäre das ja keine Lösung. Das ist nicht mehr als ne 60/40 Chance, dass es funktionieren würde, der Junge kennt weder die Mannschaft noch die Liga. Es hätte alles Sinn gemacht, wenn man eine KO gehabt hätte – dann wäre die Option „Leibold geht am Saisonende“ abgedeckt und man führt Garcia mit einigen Einsätzen langsam an die Aufgabe und den Stil Köllners heran. Aber ohne? Schwierig zu verstehen. Kein polemisch zu verstehendes „schwierig“, schlicht ein ehrliches.

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  • Nachdem beim Club keine leihen mehr gemacht werden sollten, werden jetzt wieder leihen gemacht.Hoffentlich keine allzu kausalen Zusammenhänge mit den Finanzen

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    • Ich habe nichts gegen Leihen und zitiere sogar Martin B.: Wenn man sich Qualität nicht leisten kann, muss man sie sich leihen. Aber Spieler, die vor allem viel Arbeit machen und nur bedingt Leistung bringen, zu leihen, macht nur wenig Sinn (für mich). Das war schon bei Hufnagel so. Werner verstehe ich ja, das ist eine bestimmte Position, die durch den Kerk-Ausfall vakant war, die man eben genau temporär mit einer gewissen Garantie so kompensieren konnte. Aber einen U21-Spieler ohne Spielpraxis?

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      • Ich denke, dass es in der Winterpause und einer Anforderung, dass ein Neuzugang sofort funktioniert, bei einem limitierten Budget gar nicht anders geht. Das bedingt jedoch, dass der Spieler die Liga kennt oder aus einer mindestens gleichwertigen Liga kommt und Spielpraxis hat.

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      • Der Junge kommt ja nicht aus dem Ruhestand zu uns. Training mit Leuten wie Kruse oder Bartels macht ihn sicher nicht schlechter, fußballspielen kann er eh und dass es Spieler gibt, die sich schneller als andere anpassen können, wenn sie über eine gewisse (Spiel-)Intelligenz verfügen, weiß man ja auch.
        Deshalb hoffe ich, dass Garcia als U21-Kapitän der Helevetier ein solcher ist, bei dem eine komplette Wintervorbereitung ausreicht, um Teil der Mannschaft werden zu können.

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    • Also ich finde schwarz weiss Lösungen, also entweder übermaß oder eben gar nicht, selten gut, es spricht in meinen Augen überhaupt nichts gegen Leihen, wenn sie wenigstens temporär die Qualität erhöhen, da gibt es ja viele erfolgreiche Beispiele in unserer Vergangenheit. Nur es kommt doch vor allem auf das Wie an, ich finde kurzfristige Leihen bei Spieler die offensichtlich noch Entwicklungszeit benötigen da quasi aus einem langfristigen Wartestand oder anderen Gründen wie Garcia recht sinnfrei. Aber worum es mir geht, gegen Leihe grundsätzlich spricht gar nichts. Hier hat uns sogar Bayern schon viel mehr geholfen als unsere „Freunde“ aus Schalke, die uns nur Talente mitten in der Saison abwerben statt uns mal welche aus ihrer zweiten Reihe zu leihen.

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  • Viele vergessen anscheinend den Zrelak. Der wird noch einschlagen. Wartet doch mal ab. Außerdem kennt Er ja schon die Mannschaft und das Umfeld. Und knipsen kann der ja auch. Und dies nicht mal so schlecht. Denke mal das wir in erster Linie noch einen Offensiven Mittelfeldstrategen bräuchten. Denn Möhwald wird eventuell alleine nicht reichen.

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    • Vergessen nicht, aber man muss halt schauen. Zrelak braucht noch Zeit um sich anzupassen, die hat er in der Reha-Zeit nicht wirklich gehabt. Er kommt also quasi wie ein Neuzugang und muss auch noch mit den Folgen der Verletzung kämpfen. Von ihm zu erwarten, dass er ad hoc einschlägt, ist sehr optimistisch. Auch Ishak brauchte ein halbes Jahr.

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      • Ja, gebe dir da schon Recht. Dennoch ist Zrelak ein anderer Typ der weiß schon was man von Ihm sehen möchte. Noch dazu hat Er ja nicht den großen Druck wie z.B Ishak, der ja bei den Schweden noch auf den WM-Zug aufspringen möchte. So gesehen könnte Zrelak in der Rückrunde befreiter spielen ohne einen „Druck“. Meiner persönlichen Einschätzung nach, wird wie bereits geschrieben Zrelak uns noch große Freude machen. Hoffe ich natürlich.
        Danke.

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    • Ein offensiver Mittelfeldstratege wäre insgesamt mal schön- Möhwald ist das in meinen Augen nämlich nicht.
      Was Alexander über leihen sagt ist natürlich völlig richtig.Wenn man so will reicht es aber anscheinend auch nicht mehr für eine Leihe, die das Kriterium von der Qualität , die man sich nicht leisten kann, erfüllt.

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      • Für mich macht das dahingehend Sinn, dass man sagt, wir brauchen einen Ergänzungsspieler, wollen aber keinen kaufen, weil wir den nächstes Jahr nicht noch weiter haben wollen, weil da die eigentlichen Ergänzungsspieler nicht mehr verletzt sind.

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        • Ja, nehme ich so.😉
          Und auf welchen Clubspieler sollte ich am Sonntag beim U19 Hallenturnier – Brasscup achten ?
          Ist da noch einer den WIR mit ins Trainingslager schicken müssten ?

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            • Ja, ist ein Hallenturnier mit 1.FCN, 1860 , Hannover, Mainz,Düsseldorf,Augsburg,Darmstadt…..
              Naja , in der Halle sieht man schon auch was die Jungs können. Ich habe nur immer ein wenig Bedenken wegen Verletzungen. Das geht meiner Meinung schneller und meist auf die Bänder.

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  • Köllner hat gesagt, er will zwei Spielsysteme einüben in Spanien.
    Und zwar so, daß sie beherrscht werden. Wird interessant zu sehen, welche Systeme da mit welchen Spielern eingeübt werden.
    Vielleicht ergibt sich daraus ja dann auch, wofür Garcia geholt wurde, welcher Nachwuchsspieler sich anbietet und auf welcher Position dann vielleicht noch ein erfahrener Spieler a la Tobias Werner geholt werden muß.
    Denn egal, wer geholt wird, er wird die Chance nicht mehr haben, die Systeme mit der Mannschaft im Trainingslager zu üben. Also sollte er so erfahren sein, daß er sich bei Bedarf schnell einfügen kann.

    Ganz abgesehen davon arbeite ich momentan mal lieber dran, meine Aufstiegsträume in Schach zu halten, um nicht zu brutal am Boden der Tatsachen zu landen,
    Denn Leibold hat Recht: wir haben viele Spiele nur knapp gewonnen. Die hätten auch genausogut verloren gehen können. Und es kann nicht immer sicher sein, daß eine so junge Mannschaft so schnell wieder aus einer Negativphase rauskommt.
    Wieviel Länderspielpausen gibt es eigentlich in der Rückrunde?

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  • Hallo nochmal, zum Thema Mittelfeldstratege: Wie bereits erwähnt wird Möhwald alleine nicht reichen, und überhaupt ist Möhwald nicht gerade der „Lenker“ eines Spieles. Genau da fehlt es eigentlich was unser Spiel angeht. Doch leider sind solche „Taktgeber für`s Mittelfeld“ schwer an Land zu ziehen. Der letzte Club-Stratege der das Mittelfeld gut gestaltet hat war meiner Meinung nach der Reinhold Hintermeier. So einen Typen bräuchten wir. Dann würde es in der Offensive wesentlich besser funktionieren. Wer weiß was in den nächsten Tagen noch so alles passieren wird. Vielleicht kommt ja doch noch ein guter …………….
    Wäre wünschenswert.
    Gruß, ein alter RED DEVEL-FAN

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    • Zitat: „Der letzte Club-Stratege der das Mittelfeld gut gestaltet hat war meiner Meinung nach der Reinhold Hintermeier.“

      Galasek war das aus meiner Sicht schon auch, wenn auch eher aus der 6er Position. Wobei es den klassischen 10er sowieso heute nicht mehr gibt.

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  • Für mich wäre die Leihe von Garcia auch sinnvoller gewesen, wenn es eine Kaufoption gegeben hätte, da man damit den evtl. Weggang von Leibold im Sommer auch gleich aufgefangen hätte. Dazu hätte Garcia aus meiner Sicht dann auch ein klein wenig Druck auf Leibold ausgeübt, dass er seinen Vertrag verlängert. Sonst hätte er ja riskiert seinen Platz an seinen Nachfolger zu verlieren. Oder falls es zum Ende der Saison immer mehr Gerüchte wegen eines Wechsels von Leibold gibt, wäre es auch gut eine Alternative im Rücken zu haben.

    Aber das Leben ist halt auch kein Wunschkonzert, wenn Bremen keine Kaufoption anbietet, dann kann sich der Club ja auch zweimal auf den Kopf stellen und es wird nichts, dann muss man halt den Spatz, einfache Leihe, nehmen.

    Die Argumente von Florian finde ich dabei durchaus überzeugend, als Leibold nicht dabei war, hatten wir ja wirklich Probleme die Seite adäquat zu besetzen. Eine Alternative ist dort vielleicht notwendiger, als ich es zuerst dachte. Leibold hat ja auch schon eine gewisse Verletzungsgeschichte, dass er ganz ohne durch die Saison kommt, ist auch nicht gesagt.

    Einen Spieler mit Perspektive für den Sturm oder die offensive Außenposition würde ich mir aber trotzdem noch wünschen.

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    • Ich stimme dir soweit zu Armin, aber ist denn die Kaufoption so wichtig ?
      Sollte Gracia am Ende der Saison Leibold verdrängt oder sich sonst irgendwie einen Stammplatz erspielt haben und wir wirklich aufgestiegen sein, wird er dann so gerne zurück nach Bremen wollen ?
      Und wie sich Spieler (und deren Berater) verhalten wenn sie weg wollen haben wir in letzter Zeit zur Genüge erlebt.

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      • Vertrag ist Vertrag es streikt sich ja nicht jeder Spieler weg wie Sabiri. Ohne Kaufoption sinnlos und daß er Leibold verdrängt undenkbar, der ja eingespielt und eine Korstettstange ist in der Mannschaft ausser er verletzt sich. Bis Garcia, dem ja taktisch eher Mängel nachgesagt werden was auch immer dran ist, so weit ist und in Köllners System integriert ist (wie aber als Backup ohne Einsätze?) bzw. Flexibilität daß sehr anspruchsvoll ist , ist die Messe gelesen in der Rückrunde 🙂

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          • Hast du überhaupt eins, weil du da mitreden willst? Sprechen wir lieber über Fußball, das ist hier das Thema .. Versuchs doch einfach mal sachlich mit einem Argument. Glaubst du ernsthaft Garcia verdrängt Leibold wie du geschrieben hast.. So auf die Schnelle in 1 Rückrunde.? Halte ich auch für eine recht schräge Realitätswahrnehmung 🙂 …

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            • Nee, ich habe die Beiden auf meinem Profilbild am Bahnhof gefunden in Club Outfit gesteckt und im Stadion fotografiert. 😞
              Natürlich sind das meine Kinder und nein ich habe keine Ahnung wie sich deren oder Garcias Zukunft entwickelt. Aber möglich ist alles.😉

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      • Wenn sich Garcia so verhalten würde, wie es Sabiri tat, würde ich ihn als untauglich für unsere Mannschaft ansehen. Weil da eben keine egoshooter hinpassen.

        Nichtsdestotrotz hast du Recht Holle. Es muß nicht immer alles genau festgeschrieben sein. Wer weiß wie es sich in Bremen entwickelt. Vielleicht steigen die ab und wir auf? Oder es bleibt alles so wie es ist. Soll man mit solchen Unwägbarkeiten für jedes „was wäre wenn“ vertraglich was fixieren? Geht doch gar nicht.

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  • Für mich macht die leihe von garcia wenig Sinn. Als Alternative zu leibold sehe ich da noch eher sepsi und später dann auch Dennis lippert .
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  • Klar brauchen wir Ulisses Garcia.
    Noch dringender hätten wir jemanden für rechts gebraucht, hinter Valentini und Salli haben wir ja gar nichts, aber man muss halt nehmen, was man bekommt.

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    • Hinter Valentini haben wir Kammerbauer und Brecko, da sind wir besser aufgestellt als auf links.

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  • Einen wunderschönen guten morgen zusammen. Nun wurde hier schon sehr viel über Garcia und den anderen Jungs geschrieben. Wir werden alle erst mal abwarten müssen, wie denn dieser Garcia überhaupt eingesetzt wird. Meiner Meinung nach wird Er wahrscheinlich eher vor Leibold zum Einsatz kommen, da Werner ja auch Licht und Schatten aufweißt und kein anderer auf links das Feld bearbeiten kann. Bis Lippert oder Kerk wieder voll Einsatzbereit sind, wird es noch dauern und Sepsi ist nicht wirklich eine Option mehr im Spiel. Man wird sehen was dieser Garcia drauf hat, vielleicht schlägt Er ja voll ein und macht auf links die Sache ganz gut. Irgend einen guten Ansatz wird man bei Ihm schon gesehen haben das Er geholt wurde. Und auf Grund der vorhandenen „linken Baustelle“ kann dieser Garcia eventuell eine Lücke schließen. Bisher weiß so keiner ganz wirklich was Er so kann. Vielleicht schlägt Er ja voll ein und ist eine sofortige starke Hilfe auf links. Wäre natürlich ein wünschenswerter Ansatz um den Aufstieg zu realisieren. Die Hoffnung ………immer zu letzt. In diesem Sinne, bis dann mal wieder.

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  • Die Unterkunft find ich etwas ernüchternd. Wenn man dagegen die Luxusherberge der Fürther sieht … 🙁
    Wer wohl für die Auswahl zuständig war?
    Und weshalb durfte jetzt Engelhardt doch nicht mit? Ich hatte mich schon darauf eingestellt, ihn als Teuchertnachfolger sehen zu dürfen. ;mrgreen;

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    • Unterkunft hat Köllner persönlich ausgesucht. Da kommt der asketische Katholik durch. 😀

      Was Engelhardt angeht, bin ich noch dran, gibt da noch keine klare Aussage. Letztlich ist aber klar, dass er in den ersten Trainingseinheiten damit nicht den Eindruck hinterlassen hat, dass es schon jetzt was werden kann mit ihm, weil verletzt ist er nicht (hat gestern mit der U21 beim Hallenturnier in Gräfenberg gespielt). Meine Interpretation ist, dass man mit dem potentiellen Offensivneugang schon so weit ist, dass der im Trainingslager schon dazu stößt und Engelhardt deshalb den Platz räumen musste. Dafür dass jemand kommt spricht auch, dass Bornemann noch nicht in Valencia ist.

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    • „Und weshalb durfte jetzt Engelhardt doch nicht mit?“

      Wo hast du das her? Ich finde keine entsprechende Quelle. NN hat doch berichtet, dass er im Flieger saß, oder täusche ich mich da?.

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  • Kampierst du eigentlich vor dem Funktionsgebäude – so gut wie du mittlerweile immer informiert bist? 🙂

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      • Ich find es toll. Vor allem weil ich das Gefühl hab, daß von Seiten des Vereins viel mehr Transparenz gewünscht ist.

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  • Im U19 Turnier hat eben Schleimer mit 4 Toren geglänzt Endstand 6:0 weitere Torschützen Mohr und Piwernetz.

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      • Gegner war DJK Leider (aus der Region) deshalb auch das hohe Ergebnis. Im zweiten Spiel hat dann FSV Frankfurt mit 0:1 gewonnen. Aber sehenswert wieder Schleimer der kurz eine Kostprobe seines Könnens gezeigt und 2 Spieler ausgetanzt hat.

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  • Angeblich wechselt Federico Palacio von RB Leipzig zum Club! (Quelle: Transfermarkt.de). Weiß jemand mehr über diesen Spieler? (Mittelstürmer)?

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    • Hat in der Jugend wirklich alles niedergeschossen (66 Torbeteiligungen in 43 Spielen), hat aber seit er von Wolfsburg nach Leipzig ist Probleme mit der Umstellung auf Herrenfußball gehabt (in der Regionalliga ging’s: knapp 45 Torbeteiligungen in ca. 60 Spielen, aber in der ersten Mannschaft hat er sich nicht durchsetzen können, wobei in Leipzig die Konkurrenz natürlich auch extrem groß ist). Vom Typ her ist er offensiv Teuchert ähnlich, schnell, torgefährlich, dribbelstark. Defensiv kann ich wenig sagen.

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    • Zrelak mit Muskelfaserriss, so ein Pechvogel. Wir brauchen dringend zwei Zugänge in der Offensive.

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      • Er fällt zwei, maximal drei Wochen aus, wenn jetzt wirklich Palacios kommt (inzwischen kann man ja von übereinstimmenden Medienberichten sprechen), dann hat man Garcia für links vorne und hinten und Palacios für rechts und Sturmzentrum. Dazu evtl. noch Krauß für beide Außenbahnen offensiv, da wäre noch ein externer Zugang wahrscheinlich Overkill.

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        • Bist Du Dir wirklich sicher?!

          Zrelak und Kerk werden in dieser Saison doch wohl kaum mehr eine Rolle spielen können. Es gibt da doch eine grobe Regel, daß der Spieler wieder ungefähr doppelt solange braucht, bis er wieder auf einem annähernden Niveau von vor seiner Verletzung ist.

          – Zrelak: 73 Tage Mittelfußbruch + 14 Tage Muskelfaserriss = 87 Tage x 2 = 174 Tage, gerechnet ab dem 1. Februar wird dann der 25. Juli 2018 daraus. -> Saisonende ist aber Mitte Mai 2018.

          – Kerk: da sind wir optimistisch und rechnen mal, er wäre jetzt wieder einsatzfähig: 139 Tage x 2 = 278 Tage, das wäre dann der November 2018, also ab der Winterpause der nächsten Saison.

          Dazu kommen noch die Historien, der doch sehr verletzungsanfälligen Spieler:
          Zrelak ist seit dem 1. August 2016 von 549 Tagen bis zum 1. Februar 2018 nun inklusive des Muskelfaserrisses gerechnet, 280 Tage verletzt gewesen (ca. 51%). Bis der wieder auf dem Damm ist, das wird dann wohl bis zur Sommerpause brauchen und ob er da noch Spielpraxis sammeln kann, bezweifle ich.
          Kerks Verletzungshistorie ist ähnlich. Rechnet man seit dem 25. Juni 2015 bis zum 21. August 2017 dann war er von 788 Tagen 272 Tage verletzt, dazu kommen jetzt noch die 139 Tage der noch nicht abgeschlossenen Verletzung (ca. 52%).

          Ich kann da leider nicht sehen, wie da einer der beiden eine bedeutende Rolle in der jetzigen Mannschaft und der restlichen Saison spielen soll. Auch wenn man eine optimistischere Rechnung für Zrelak oder Kerk zugrunde legt (Verletzungszeit x 1) so reicht es für Zrelak dann noch für die letzten beiden Spieltage (1.2.2018 plus 87 Tage = 29. April 2018) und für Kerk immernoch für keinen Einsatz mehr in dieser Saison (7.1.2018 plus 139 Tage = 26. Mai 2018)
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          Fazit: Durch die erneute Verletzung von Zrelak, der Schwere der Verletzung von Kerk und dem Abgang von Teuchert gibt das ein Minus von drei Spielern in der Offensive. Dazu kommt noch, daß man Gislasson auch noch wegrechnen muss, da dieser wohl als zu leicht befunden worden ist.
          Von ehemals sieben Offensiven verbleiben also noch Ishak, Werner und Salli als etatmässige Spieler.
          Engelhardt wurde auch bereits als noch zu leicht befunden, kann also Krauß eventuell noch aufsteigen. Dann sind wir bei vier Offensivspielern. Der Ulisses ist ein etatmässiger Verteidiger, den zähle ich mal als halbe Kraft dazu, Valentini wird wohl baw auf RV gebunden bleiben. Das Hufnagel seine Kondition in den Griff bekommt, kann man nicht mehr glauben. Fuchs und/oder Möhwald nehmen auch eine halbe Stelle der Offensive ein.
          Dann sieht es so aus:
          +3 Ishak, Werner und Salli
          +1 Ulisses, Fuchs und Möhwald
          +1 Krauß
          Das sieht mir doch arg sehr auf Kante genäht aus. Was passiert, wenn sich vom verbliebenen, etatmässigen Personal noch jemand verletzt? Auch wenn
          + 1 Deutsch-Spanier aus Wolfsburg/von den Dosen
          würde ich doch noch gerne einen Wechsel/eine Leihe a la Qualität von Valentini/Ewerton sehen.

          Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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          • Einen Wechsel der Qualität hätte ich auch gerne. Ich weiß aber nicht, ob so jemand im Winter zu bekommen ist. Aber Köllner meinte im Pressegespräch heute man arbeite noch an „zwei, drei Sachen“. Interessant ist auch, dass er wohl mit Leibold im linken Mittelfeld plant und auch deshalb Garcia kam. Alles nachzuhören hier: https://www.facebook.com/BILD.Nuernberg/videos/1639319809462102/ (Achtung, verlinkt auf den Facebookauftritt der BILD, wer da nicht hinwill muss meinem Wort glauben, dass das alles da erwähnt wird).

            Habe mal versucht den Kader zu visualisieren:

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            • Super – danke für diese anschauliche und auch einleuchtende Graphik.

              Köllner haut da natürlich mal wieder was raus, bei dem sich Bornemann im Hinergrund möglicherweise die Haare rauft, weil der Trainer weiß, wie man Erwartungshaltung im Umfeld schürt.

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    • Genau wie bei Garcia habe ich seinen Namen bisher nur mal beiläufig gehört. Bin auf beide sehr gespannt – wenn man auf kicker.de die Steckbriefe ansieht haben sie etwas gemeinsam: beide haben extrem wenig Spiele gemacht, wenn dann nur so kurz, dass sie keine Note bekamen. Und wenn sie mal eine bekommen haben, war sie nie besser als 4 und auch das ist schon selten.

      Aber klar, Potential müssen sie irgendwie haben, sonst wären sie nicht dort gelandet wo sie sind. Mal sehen, was Köllner da rausholen kann.

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  • Ja, Palacio hat Phantasie. Aber man müsste ihm angesichts des Sprungs von Regionalliga zur 2.Liga und mangelnder Spielpraxis im Gegensatz z.B. zu Ochs auch Einiges an Eingewöhnungszeit zugestehen. Für mich wäre er deshalb eher die Kategorie „Vorgriff auf kommende Saison“ oder „ Gislasson-Ersatz“ als ein kurzfristiger 6-Tore Mann. Dann hätteb wir jetzt 2 Back-Ups, ich freue mich nun auf den „Königstransfer“.

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    • königstransfer? wozu? welchen stammspieler haben wir denn abgegeben, dass wir einen stammspieler holen müssen? palacios ist doch in jeder hinsicht genau teuchert: torgefährlich, schnell, dribbelstark, kommt von der bank.

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      • Königstransfer – im Gegensatz zu Back-UPS, wie Garcia – heißt für mich das Kompensieren der fehlenden 6 Teuchert-Tore. Nachdem Ishak kaum 20 Tore in der RR machen wird, Zrelak bis auf Weiteres keine Stammplatzoption sein wird, sonst niemand in Frage kommt, benötigen wir einen Neuzugang mit Stammspielerpotenzial vom ersten Spieltag an a la Ochs. Sollte Ishak ausfallen, hätten wir aktuell keinen zweitligatauglichen Scorer. Palacios ist ein Talent, der sich bisher weder bei Erfurt in der 3.Liga, noch höher, durchgesetzt hat. Deswegen kann er bei uns dennoch einschlagen, aber er fällt für mich eben nicht in die Kategorie kurzfristiges Stammplatzootential.

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        • denk nicht, dass wir so einen kriegen, das wäre ja einer, der sich ohne zu murren (evtl. sogar 16 spiele) auf die bank hockt, solang ishak fit ist, aber ihn gleichwertig ersetzt, falls er ausfällt. wer soll das sein?

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          • Ich denke schon, dass das das Ziel sein muss, ansonsten hätte man CT nicht in der Winterpause gehen lassen dürfen, wenn man aufsteigen will. Dass es möglich ist, hat ja selbst Bochum mit Ochs gezeigt. Bornemann konnte sich monatelang darauf vorbereiten. M.E. wäre die Kategorie Pohjanpalo, Ochs, Drmic & Co. bereit, zumindest für 6 Monate Spielpraxis zu sammeln. Und aus der Riege müsste es jemand sein, der wie CT auch neben Ishak auf de Außenbahn spielen kann. Hier drückt doch bei uns der Schuh. Werner und Salli werden keine Scorer mehr, Kerk und Zrelak kommen wenn überhaupt erst ganz spät zurück. Das wäre m.E, die einzige Option, wie wir unseren Aufstiegszielen ernsthaft und glaubwürdig Rechnung tragen. Alle Back-Ups mögen mittelfristiges Pozenial haben und verstärken uns in der Breite, würden jedoch einen Substanzverlust darstellen, die die 1 Mio. für CT angesichts des Risikos zu einem Witz verkommen lassen würden.

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            • ochs hat doch auch noch nichts unter beweis gestellt. paar mal bundesliga, kein Tor gemacht. wo so jemand ganz definitiv eher stammpotential als garcia oder palacios hat sehe ich nicht. kann sein, dass er einschlägt in bochum, kann aber auch sein, dass palacios einschlägt.

              letztlich eine frage, wie hoch man teuchert hängt, für mich war er nie mehr als ergänzungsspieler, den ich nie als besonders wichtig erachtet habe, weil er über punktuelle brillianz nie hinauskam und für köllners fußball ungeeignet ist, weil er nicht mannschaftsdienlich spielt. für mich ist er mit dem aktuellen kader (rechne palacios mal dazu) absolut zu kompensieren. bei einem ishak-ausfall hätte uns nämlich teuchert meines erachtens auch gar nichts gebracht, weil er als stoßstürmer ohne platz im 4-1-4-1 untergehen würde.

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              • Man muss Teuchert gar nicht hoch- oder niedrighängen. Es reicht, wenn man sich auf die Fakten konzentriert: er war mit 6 Toren unser zweitbester Torschütze und hat uns damit die Punkte gegen Union, Fürth und Darmstadt entscheiden mitgerettet. Und es wäre nur professionell, wenn sich der Verein Gedanken macht, wie man diese Fakten ohne ihn kompensiert. Und wenn ein „Ergänzungsspieler“ kommt, der die CT-Bilanz schafft und gerne auch auf einer anderen Position spielt, dann ist das natürlich genauso gut. Ich hoffe, dass Aussagen von MK „wir haben es die letztren Wochen ohne CT auch gut geschafft“ in die Kategorie „Druck vermeiden“ fallen und nicht wirklich Ernst gemeint sind. Denn es geht eben nicht um „letzte Wochen“, sondern „um Hinserie“ und es geht auch nicht um „Führungs-/Ergänzungsspieler“, sondern um fehlende Tore/Punkte. Wenn MK Salli zum neuen CT und Torjäger macht, dann natürlich auch gerne (*Ironie Off). Alles mit Garcia und Palcios kann super funktionieren und wir alle freuen uns riesig. Dennoch muss man m.E. schon auf die Fakten schauen und da haben wir aktuell inkl. der Außenstürmer (Werner, Salli, Gislasson) nur einen zweitligatauglichen Scorer (Ishak) und einen Spieler (Werner), der zumindest das Potenzial dazu hat. Das kann so funktionieren, wenn Ishak immer gesund bleibt und so weiter trifft und die Palacios, Kraus, etc. zur positiven Wundertüte werden – aber es muss eben alles Positive zusammenfallen. Ich fände es fahrlässig. Ochs war im Übrigen zumindest kontinuierlich im Kader eines Bundesligisten und geht jetzt eine Liga tiefer und nicht wie Palacios 2 Ligen ach oben.

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                Antwort
                • dann musst du Teuchert zurück holen, wenn du das fahrlässig fändest…Ich hätte Janni Serra gut gefunden- der ist aber ne ähnliche Kategorie wie jetzt Palacios.Ich kann die Gedankengänge hinter dieser möglichen Verpflichtung verstehen.

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                • muss man gleich mit „fahrlässig“ und „es wäre nur professionell kommen“, was die verantwortlichen schon arg in richtung pflichtverletzter dem verein gegenüber rückt?

                  dass jeder von uns einen stürmer wie pohjanpalo gerne hätte, da sind wir uns wahrscheinlich alle einig, aber ich sehe nicht, dass jemand von der qualität kommt, nur um dann 16 spiele auf kurzeinsätze hinter ishak zu warten.

                  einen der kategorie „verbessert uns sicher“ kriegen wir nicht. erwarte also nicht, dass noch etwas passiert. vielleicht noch auf rechtsaußen, wenn gislason gehen sollte.

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                • Und wen empfiehlst du dann, der diese Scorerpunkte auch garantiert bringen kann? Davon sprichst du ja. Die Tore müssen anscheinend unbedingt die neuen Spieler schießen, die Teuchert vorher geschossen hat. So funktioniert das ja mit Neuzugängen.

                  Finde es komisch, was hier gefordert wird?! Wir haben einen Stürmer verloren und wollen einen neuen Stürmer/RA verpflichten. Aber der muss dann bitte das Kaliber haben, dass er mindestens 6 Tore schießt. Weil das hat ja der Vorgänger auch schon gemacht.

                  Finde mal einen, der sich (ohne zu murren) auf die Bank setzt und trotzdem seine Buden macht, wenn er rein kommt. Im Wintertransferfenster. Zu geringen Konditionen.

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                • wenn das mit liga runter für ochs gilt, dann gilt das auch für garcia.

                  hoffenheim hat bei ochs mehr oder weniger deutlich eine einsatzgarantie gefordert, dass der fcn (und ingolstadt, die auch interesse hatten) das nicht mitmacht, versteh ich.

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  • Andre, bei deinen Ausführungen gehst du davon aus, dass Cedric in der Rückrunde nochmal sechs Tore schießt. Sorry, daran glaube ich einfach nicht.

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    • Dann müsste diese Tore, die ja wichtige Punkte brachten, ein anderer erzielen. Dann, wenn Ishak ausfällt, abgemeldet oder formschwach ist. Der im Regelfall wie CT von der Bank kommt und eine Änderung der Taktik bzw. der Ausrichtung mit sich bringt und den Gegner ebenso defensiv beschäftigt. Siehst du beim Club auf der Ersatzbank auch nur einen Spieler, dem du dies zutraust?

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      Antwort
      • siehst du jemanden, auf den das zutrifft, anderswo, so dass der kommt, nur um auf der bank zu sitzen? die kandidaten haben doch dann entweder weniger torgefahr oder den anspruch stammspieler zu sein. ob palacios so ein spieler sein kann, kann man halt nicht seriös sagen, aber potential dafür hat er definitiv.

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        Antwort
  • Wie Herbertgerbert treffend ausführt, ist Teuchert weg, Kerk außerhalb der Planbarkeit und es keinesfalls sicher, dass Zrelak rechtzeitig in die notwendige Verfassung kommt. Würde der Transfer von Palacios dann zum jetzigen Zeitpunkt Sinn ergeben?

    Zweifellos war Palacios vor einigen Jahren ein wirklich großes Talent. Und sicherlich wird er unter Rangnick/Hasenhüttel viel gelernt haben. Doch wäre er die notwendige sofortige Verstärkung, die für
    den Aufstieg unabdingbar ist? Da habe ich erhebliche Zweifel. Denn weder konnte er bisher nachweisen im Herrenbereich Fuß zu fassen, noch hat er Spielpraxis, die gerade bei jungen Leuten von elementarer Wichtigkeit ist.

    Ja, ich traue es Köllner absolut zu, dass er Palacios zu einem wichtigen Mann formt, daher freue ich mich auf ihn. Aber dieser Prozess wird Zeit in Anspruch nehmen. Und im Falle des Aufstiegs, wird Palacios Erstliganiveau erreichen?

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    • Als ob es einen Spieler gäbe , der sicher eine sofortige Verstärkung wäre, die für den (sicheren?) Aufstieg nötig wäre.
      Teuchert wäre das im Übrigen auch nicht gewesen.

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      Antwort
  • Natürlich kann kein Transfer eine bestimmte Torzahl garantieren – Verketzungen können immer passieren – und niemand weiß, ob CT wieder 6 Tore geschossen hätte. Dennoch gibt es Plausibilitäten: CT hat über 2 Jahre in der gleichen Liga beim gleichen Verein einen Scorerpunkteschnitt pro Spiel erzielt. Je weniger Spielpraxis oder je höher man von einer niedrigeren Liga aufsteigt, desto länger dauert die Anpassung. Das muss alles im Einzelfall nicht sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist eben deutlich höher. CT ist weg und das muss man nicht mehr diskutieren. Aber man muss sich schon die Frage stellen, von wem die Tore dann herkommen. Wohl nicht von Back-Ups, die ja weniger spielen: von Ishak? Der muss erstmal wieder zweistellig treffen. Rubrik, Salli, vielleicht 2 Tore von Engelhardt, falls er sich großartig macht. Ich sehe übrigens einen Unterschied von der Kategorie Ochs (Kann die vakante Außenstürmerposition oder Ishak-Ersatz spielen, kommt aus stärkerem Umfeld, etc.) und Garcia. Ich habe hier gelernt, dass Garcia als „Back-Up“ geplant ist, wohingegen wir m.E. einen Offensivspieler suchen, der uns besser macht – also der z.B Salli ersetzt und nicht nur als Back-Up für Ishak und so ein paar Scorerpunkte macht. Jemand, der jedoch im Normalfall 20 Spiele macht. Wenn man düse Gemengenlage zusammennimmst, vertraut man entweder auf eine glückliche Fügund oder akzeptiert den Nichtaufstieg. Und genau dass fände ich v.a. im der aktuellen Saison in der Tat fahrlässig, zumal uns dann im worst case mit Möwe und Leibold auch die zentrale Struktur wegbricht.

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  • Was mir in euren Diskussionen immer untergeht, ist das Ziel, das Bornemann und Köllner verfolgen: eine bundesligataugliche Mannschaft in den nächsten Jahren entwickeln.
    Dazu gehören zwei Aspekte:

    1) es geht darum, daß die Mannschaft insgesamt bundesligatauglich wird, daß aber einzelne Spieler durch Nachrücker aus der Jugend (und nur im Extremfall durch Neuverpflichtung) ersetzbar sind.
    Das wird niemals 1:1 gelingen. Da ist immer die komplette Mannschaft gefordert, durch Flexibilität diese Abgänge oder Ausfälle zu kompensieren.

    2) Und deshalb müßt ihr von der Schwartz`schen Philosophie wegkommen und dürft nie erwarten, daß ein einzelnen Spieler, der gerade viele Tore erzielt hat durch einen anderen Spieler ersetzt werden wird, der dann mindestens genauso viele Tore erzielt.

    Das würde diesem Mannschaftsgedanken nämlich widersprechen und die Mannschaft wie unter Baders Zeiten extrem abhängig von dem einen Königstransfer machen.

    Und kommt mir jetzt nicht mit: du siehst das zu einfach. Aus meiner Sicht ist das viel schwieriger, der Mannschaft beizubringen wie sie den einen Spieler, der es der Mannschaft durch seine Tore gerade einfacher gemacht hat, wieder ersetzen kann, indem andere Spieler die Tore schießen, die vorher der eine geschossen hat.

    Aber möglich ist es. Wenn das gelingt, was Köllner und sein Team offensichtlich sehr akribisch umsetzen: der Mannschaft (und auch den Ersatz- und Nachwuchsspielern) verschiedene Spielsysteme beibringen, in denen einerseits das Kurzpasspiel beherrscht wird (von allen) und in der alle defensiv und offensiv am Erfolg arbeiten.

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    • Wahrscheinlich verstehe ich Deine Argumentation falsch. Ich verstehe sie so, dass Du meinst, dass man einen Abgang durch einen Neuzugang nicht automatisch gleichwertig ersetzen muss, weil das irgendwie und irgendwann die Mannschaft dann im kollektiv kompensiert. Falls Du es so meinst, finde ich das zwar grundsätzlich einen wünschenswerten Umstand und ein tolles Ziel und in der letzten Winterpause auch als richtig. Für jetzt, wo wir bei verhältnismäßig schwacher Konkurrenz eine Aufstiegschance spüren, können wir m.E diesem Teameffekt jedoch nicht ein paar Monate geben, weil sonst die kurzfristige Aufstiegschance weg ist. Wie gesagt, wenn MK aus Salli und Anderen oder durch die 2 Systeme den aktuell auf dem Papier fehlenden Offensivfaktor herausholt, dann ist das natürlich der Optimalfall. Daneben finde ich jedoch auch, dass es eigentlich der Normalfall sein sollte, dass man einen Abgang mit mind. der gleichen Qualität ersetzt. Und die Mehrheit hier sieht ja in Teuchert sowieso nur einen Ergänzungsspieler. Das muss man m.E, dann schon von MK und AB erwarten dürfen, einen spielbreiten adäquaten 1:1-Ersatz zu verpflichten.

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      • Da bin ich bei André diese Entwicklung über Jahre eine Bundesligamannschaft zu entwickeln klingt auf dem Papiert erstmal schön und verkauft sich gut. Wir sind aber jetzt! an dem Punkt nach einer kompletten Hinrunde eine Aufstiegschance zu haben, die vielleicht so schnell für Jahre nicht wieder kommt. Weil mit jedem Jahr das Geld weniger wird in der 2. Liga und auch wieder finanziell andere Kaliber aus der Bundesliga absteigen werden. Das ist alles soweit klar. Also meine ich müßte man dafür die Winterpause nützen alles zu tun die Chance dieses Jahr zu ergreifen und zwar nicht 90% sondern zu 100% sonst wird es knapp wieder nicht reichen. In diese Ausrichtung paßt für mich ein Garcia ohne Kaufoption erstmal nicht mit kaum Spielzeit im vergangenen Jahr, keine Zweitligaerfahrung auch daran muß sich ein Spieler gewöhnen. Also diese langfristigen Konzepte helfen uns jetzt erstmal nicht in der Rückrunde auf die es ankommt. Eher schon in den nächsten x Zweitliga Jahren, aber das wollen wir doch nicht.

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        • 100 % sicher wäre der Aufstieg nichtmal mit Lionel Messi. Und ich bin bei Beate und finde den Ansatz gut eine Mannschaft aufzubauen. Hat ja bei Freiburg und Mainz beispielsweise auch geklappt.
          Warum nichtmal diesen Weg versuchen? Der Weg mit Neuzugängen und Risiko hat auch nur zu einer Fahrstuhlmannschaft gereicht,die,als das Risikospiel nicht aufgegangen ist,beinahe bankrott ging.

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          • „Nicht sicher“….sondern an dem Ziel ausrichten. Das ist ein Unterschied. Steht aber da.
            Sicher ist nie etwas auch nicht eine sogenannte langfristige Ausrichtung. Es besteht in der Rückrunde eine Ausgangsposition wie wir sie seit dem Abstieg in keiner Saison hatten.

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  • Ich glaube ja sie haben den falschen Spieler verpflichtet, Sabitzer ist nämlich der mit den schlechten Zähnen und wer wäre besser für ihn geeignet als unser ehemaliger Zahnarzthelfer und aktueller Trainer. 😂
    Aber ernsthaft, laßt uns doch mal abwarten. Wer hätte denn gedacht , dass Löwen so durchstartet oder Erras überhaupt wieder zurückkommt. Köllner und Bornemann wissen schon was sie tun.😉

    Nebenbei: Ich konnte nur zwei Spiele beim U19 Hallenturnier sehen aber hier die Ergebnisse https://m.facebook.com/tusleider/posts/1767025666705849?refsrc=http%3A%2F%2Fwww.tus-leider.de%2F
    Leider hat es im Finale gegen Augsburg nicht gereicht

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  • Wollscheid vereinslos. Man, was wären wir für ne Truppe, wenn die alle da geblieben wären, die Wollscheids und Kloses und Drmics und Schiebers – und was macht eigentlich Ekici? Ok, dafür wären wir wahrscheinlich längst pleite, hätten wir die Ablöse damals nicht kassiert. Rein sportlich wäre es wohl für beide Seiten besser gewesen, wäre man den Weg weitergegangen.

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    • Meine Rde schon damals, Alexander, Die dazu notwendigen Deckungsbeiträge hätten wir in der ersten Liga locker erwirtschaftet.

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      • Hast du das immer noch nicht akzeptiert? Wir haben in der 1. Liga über Jahre mit Etatunterdeckung wegen der zu hohen Gehälter gelebt.

        Wir haben über Jahre das Damoklesschwert gehabt, daß wir die Lizenz nicht bekommen.

        Auch wenn wir aufgestiegen wären damals, wäre das nicht anders gewesen. Bader konnte gar nicht anders als die, die Geld brachten, zu verkaufen.

        Denn alle hätten viel mehr kassiert als in der 2. Liga.Das nicht mehr zu müssen, hat jetzt Bornemann geschafft. Aber bislang auch nur mit einem sehr schmalen Budget.

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        • Hast du das immer noch nicht akzeptiert? Wir haben in der 1. Liga über Jahre mit Etatunterdeckung wegen der zu hohen Gehälter gelebt.

          Ich glaube nicht daß in der 1. Liga beim FCN orbitante Gehälter gezahlt wurden im Vergleich zu den anderen Bundesgliamannschaften. Im Vergleich hatten wir immer einen der niedrigsten Etats der ganzen Liga oder?

          Bader kam doch nur so extrem ins schlingern weil er nach der ersten Abstiegs Depression auf den sofortigen Wiederausfstieg gesetzt hat (und das komplette Umfeld hatte das auch erwartet, wenn man ehrlich ist, zu dem Zeitpunkt hat niemand geschrien das sind zu hohe Gehäter für die 2. Liga) und in dem Moment für die 2. Liga zu hohe Verträge abgeschlossen hat (das Risiko war ihm bewußt) und landete auf dem Bauch als sportlich der Wiederaufstieg in keinster Weise klappte. Dazu kamen die enorm vielen Trainerabfindungen. Profifußball ist Turbo Kapitalismus in Reinkultur ohne Risiko weil es in der sportlichen Entwicklung nie Sicherheiten geben kann, wird es nie abgehen auch in Zukunft nicht.

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          • Vielleicht solltest du dir die BilanzPKs von Meeske aus den vergangenen Jahren noch einmal anhören, dann wüßtest du, daß das keine Glaubenssache ist.
            Esist doch vollkommen obsolet, wie hoch im Vergleich zu den anderen Bundesligamannschaften unser Etat war. Wesentlich ist, daß die Spielergehälter über Jahre durch die Einnahmen nicht gedeckt wurden.

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              • Es geht nicht um die Person Bader. Aber ich find es einfach sehr verwunderlich, wie schnell die finanzielle Situation, die Bornemann vorfand und die Ursachen dafür wieder vergessen sind.

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                Antwort
            • Dann ist das vielleicht Teil des Ganzen und man muss mit diesem Risikomanagment leben. Es ist ja naheliegend hätte man in der Bundesliga noch weniger an Gehälter gezahlt wäre man vermutlich schon eher abgestiegen und hätte einige Bundesligajahre weniger von den ich weiß gar nicht 10 Jahren unter Bader, also erste Liga. Welcher Verein vom Krösus mal abgesehen kann völlig Schuldenfrei wirtschaften in der Bundesliga?

              Es ist eben extrem schlecht gelaufen in Steine zu investieren mit dem NLZ und dann abszusteigen und als die Rückzuahlungen ansteht eine viel schlechtere Einkommenssituation in der 2. Liga zu haben und gleichzeitig viel Geld in einen Aufstiegskader zu pumpen. Das ging eben dann sportlich und folglich finanziell nicht auf, weil sportlicher Erfolg nicht planbar ist, Risikomanagmet mit negativem Ausgang.

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              • Oder man hätte vor Jahren als es finanziell noch einfacher war, das begonnen, was Bornemann und Köllner jetzt versuchen: eine Mannschaft entwickeln. Mit einem Trainer, der nicht spätestens bei der 2. Ergebniskrise entlassen wird.

                Und es war nicht nur der Bau des NLZ, der uns ins Minus gebracht hat, sondern die permanente Etatunterdeckung bei der Kaderplanung.
                Und nein, das ist nicht überall so. In den Jahren, in denen wir immer mehr an finanzieller Substanz verloren, hat der FC Freiburg sich eine schöne Summe angespart, um eines Tages einen Stadionneubau zu finanzieren.

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                Antwort
                • Jeder Trainer unterliegt den Mechanismen es liegt nicht an einer grundsätzlich neuer Philosophie, Schwarz wurde ja auch in einer Saison gekauft und wieder entlassen unter Bornemann, sondern es liegt an Köllners guter Arbeit, die aufgeht. Am sportlichen Erfolg, ist der nicht da wird jeder Trainer unter Druck kommen alleine schon in Medien oder Öffentlichkeit. Diese Mechanismen werden sich auch nicht ändern.

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                • Jeder Trainer? Ja irgendwann vielleicht, aber nicht in ein oder zwei Spielzeiten.
                  Schau dir Nagelsmann an: der denkt, daß man 3 Jahre als Trainer Erfolg haben kann, dann aber einen neuen Kader braucht, weil sich die Ansprachen verbraucht haben.
                  Letztlich kommt es doch immer darauf an, wie sich das gesamte Team (inklusive Sportvorstand) versteht. Und ob man mit einer Entwicklung zufrieden ist und dann immer dieselben Lösungen versucht, oder ob man an einer permanenten Weiterentwicklung interessiert ist.
                  Genau das schätze ich an Köllner. Daß er sagt, daß die Leistung der Vorrunde nicht mehr genug sein wird, um den Erfolg zu verfestigen oder noch besser abzuschneiden.

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                • Ich denke auch, dass unser Problem die außerordentlichen (nichtgeplanten) Ausgaben, wie Trainerwechsel, Wintertransfers (Hasebe & Co.) sowie v.a. die Abschreibung auf die Transferwerte der Spieler waren. Daneben hat der Maddin mittelmäßigen Spielern deutlich zu hohe Gehälter bezahlt. Bei einem Kirschbaum spricht man von 700k p.a., Bulthuis war in ähnlichen Kategorien, Sylvestr siebenstellig.

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  • Im übrigen finde ich es eine interessante Lösung, wenn wirklich Leibold mit Garcia künftig die eine Seite bespielen soll.
    Ist mMn auch eine gute Lösung, denn defensiv warLeibold sicher nicht der Stabilste.

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    Antwort
    • Er war aber doch defensiv deutlich besser als offensiv, weil ihm dort die technischen Grundvoraussetzungen fehlen und er auch keinen überragenden Abschluss hat. Freilich wird jedoch er Salli, Gislasson locker schnupfen.

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      Antwort
  • Eine Mannschaft entwickeln. Was genau bedeutet dies? Dass ein großer fester Spielerstamm über Jahre zusammenbleibt und nur punktuell verstärkt wird? Kann dies bei einem Verein funktionieren, der wie fast alle deutschen Clubs von Spielerverkäufen lebt? Oder dass im gesamten Verein eine Spiel-Philosophie von den U-Mannschaften bis zu den Profis herrscht? Wird diese Philosophie zwangsläufig vernachlässigt, wenn man den Aufstieg mit Nachdruck angeht?

    Eine Mannschaft entwickeln. Will das nicht im Grunde fast jeder Trainer, natürlich abhängig von den jeweiligen Club-Gegebenheiten? Hat dies nicht z.B. auch Hecking erfolgreich getan, wenn auch mit einem defensiverem Spielsystem als Köllner? Was macht Bornemann im Detail wirklich grundsätzlich anders/besser als Bader in seinen ersten Amtsjahren?

    Eine Mannschaft entwickeln. Geht dies überhaupt noch in Zeiten höchster Spielerfluktuation und immer weiter auseinander klaffender Finanz-Schere?

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    • Nein, es bedeutet das, was Köllner und Bornemann diverse Male erläutert haben: daß man ab dem NLZ die Spieler mit den Spielsystemen und -ideen vertraut macht und schaut, daß man im Fall eines Spielerabgangs oder -ausfalls diesen möglichst ohne große Reibungsverluste ersetzen kann.
      Ein Aspekt dabei, man sucht flexible, mannschaftsdienliche und spielintelligente Spieler.

      Und bzgl. Aufstieg hat das ja Köllner bereits erläutert: er möchte die jetzige Mannschaft so zusammenstellen und trainieren, daß sie im Fall eines Aufstiegs wettbewerbsfähig mit den trainierten Spielideen sind. Er möchte keinen grausigen Mauerfußball.

      Und ja, Hecking hat das sicher auch getan. Ich bezweifel allerdings, daß er bei der Kaderzusammenstellung so viel Mitsprache hatte wie derzeit Köllner bei Bornemann.

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      • Ok, jetzt habe ich dich verstanden. Das ist bestimmt ein guter Weg. Er setzt jedoch voraus, dass das jeweilige Gerüst der Mannschaft in jedem Fall auch bei uns bleibt. Daneben muss man eben im Einzelfall sehen, ob der jeweilige U21-Back-Up schon die Qualität hat, diese Strategie erfolgreich umzusetzen. Ich finde, dass man da nicht dogmatisch sein darf, wenn man nicht gerade im Tabellenniemandsland steht.

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        • Wo plädiere ich für Dogmatik? Wo zeigen die Köllner oder Bornemann?
          Und nein, du hast mich immernoch nicht komplett verstanden. Ja, ein Gerüst ist nötig. Das hat Bornemann auch mit guten Verträgen ausgestattet (Margreitter, Behrens). Da versucht er auch von vornherein Spieler längerfristig zu binden (Ishak, Ewerton, Bredlow …).
          Nur bei manchen hat er es eben nicht in der Hand (Leibold, Möhwald), weil er die Verträge nicht abgeschlossen hat und sie am Ende der Saison auslaufen und er sie vorher aus finanziellen Gründen nicht für eine Verlängerung begeistern konnte.
          Bei keinem von denen können wir aber sicher sein, daß sie nicht irgendwann doch kommen mit dem Wunsch vorzeitig zu gehen. Auch da kann Bornemann mit Köllner nur versuchen, diese Wahrscheinlichkeit so gut es geht zu minimieren und bei Vertragsabschluß die Verträge so zu gestalten, daß zumindest die Aussicht auf eine höhere Ablöse besteht. Die es ihm dann ermöglicht, wenn nötig einen einigermaßen adäqauten Ersatz zu holen.
          Aber Garantien, daß das klappt, kann er keinem geben.
          Er kann aber dafür sorgen, daß auch im Falle des Nichtaufstiegs die Lichter nicht ausgehen. Oder im schlimmsten Fall des Abstiegs der Verein finanziell noch so handlungsfähig ist, daß er wenigstens in der 3. Liga überleben kann und nicht (wie die 60er ) in die Regionalliga durchgereicht wird.

          Derzeit würden wir uns dann nämlich nicht mal wie die Löwen einen Aufstiegskader leisten können.

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  • Juwe und Andre erwarten jetzt also einen Spieler der pro Saison sicher 12 Tore schießt. Ist so ein Spieler auf dem Markt? Ist der Spieler für uns bezahlbar und wäre er für die Mannschaft sinnvoll? Denn eines wäre klar, ein Stürmer, der pro Saison nachgewiesenermaßen 12 Tore plus schießt, ist ein Topspieler der zweiten Liga und entsprechend teuer.

    Jetzt kommt das Argument, wenn wir diese Saison nicht aufsteigen wird es für lange Zeit nichts mehr, das ist das Argument eines Spielers, all in und Daumendrücken. Im Sport aber nicht sinnvoll. Erfolg ist dort vielleicht planbar, aber man kann nie auf den Erfolg setzen. Dafür gubt es schlicht zu viele Unwägbarkeiten, Verletzungen, Formschwächen, Schiedsrichterfehler.

    Der Hauptfehler von Bader war ja gerade kein mittelfristiges Konzept zu haben, immer nur zu reagieren, auf Abgänge, auf finanzielle Löcher, auf aktuelle sportliche Probleme. Weil man immer wieder alles auf eine Karte gesetzt hat, ist der Verein in die finanzielle Zwickmühle gerutscht.

    Es geht jetzt eben nicht darum hektisch die angeblich einzigartige Chance auf den Aufstieg zu nutzen, es geht darum ruhig den eigenen Weg weiter zu gehen. Sportliche Chancen ergeben sich immer wenn man besonnen und zielorientiert arbeitet.

    Natürlich haben wir aktuell eine große Chance auf den Aufstieg, aber auch wenn wir es dieses mal nicht schaffen, wird so eine Chance wiederkommen. Damit sage ich nicht, dass man die aktuelle Chance nicht ernsthaft nutzen sollte. Aber ich sehe bei den Verantwortlichen durchaus, dass man das will. Sonst wäre man nicht in das Jahr mit zwei Leistungsträgern gegangen, deren Vertrag ausläuft.

    Aber es bringt nichts jetzt hektisch zu werden und verrückte Dinge zu machen, unser Weg ist es talentierte Spieler besser zu machen, zu Bundesligaspielern zu machen. Mit Garcia und Palacios besteht die Möglichkeit. Dazu haben wir auch intern noch einen Spieler, der wieder mehr Torgefahr zeigen kann, Möhwald. Der kann auch die 6 Tore von Teuchert bringen. Oder Salli, oder Leibold und Valentini, die Köllner bei einer 3er Kette vorziehen kann.

    Ich denke es ist falsch zu glauben es gäbe einen 1:1 Ersatz für einen Abgang, sich jetzt auf einen Spieler zu kaprizieren, der exakt so ist wie Teuchert, kann nicht funktionieren. Und noch einen Back-Up für Ishak zu holen, der sicher so gut ist und sich gleichzeitig ruhig auf die Bank setzt ist auch illusorisch.

    Ja wenn Ishak sich verletzt, dürfte es schwer mit dem Aufstieg werden, aber ich sehe aktuell nicht, wie wir das ausschließen könnten. Ein Terrodde wäre doch nicht zu uns gekommen und wir hätten ihn doch in Wahrheit auch nicht bezahlen können, zumindest nicht als Back-Up.

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    • Ich denke, dass wir immer noch aneinander vorbeireden. Es gibt nicht nur schwarz (Back-Ups mit wenig Spielpraxis bzw. ordentlichem Potenzial, jedoch mit mäßiger Bilanz) und weiß (Superstar der 2.Liga mit 1 Mio. + Gehalt). Der „12-Tore Mann“ muss ja auch scheinbar gar nicht die große Granate sein, wie ich von vielen Kommentaren hier über Teuchert („Ergänzungsspieler“) höre. Es geht auch nicht darum beispielsweise einen Schieber mit seinem Gehaltspaket herauszukaufen. Dann würden wir uns in der Tat übernehmen und auch das Gehaltsgefüge mit den entsprechenden Kollateraleffekten im Teamgefüge sprengen. Ich bin auch komplett gegen einen umkalkulierbaren Husarenritt wie beim Maddin. Deshalb mache ich mich auch für eine 6-Monatsleihe eines Spieles stark, der es nachweislich kann, jedoch aktuell bei seinem Verein zu wenig zum Zug kommt. Es geht doch im ersten Schritt nur darum, die Aufstiegschance ernsthaft und glaubhaft zu verfolgen. Im Sommer kann der Leihspieler dann im worst case wieder weg sein. Dann haben wir jedoch eine andere Planungssicherheit und den zeitlichen Druck nicht mehr. Ein Stefaniak aus Wolfsburg war letzte Saison einer der TOP3-Spieler in Liga2. Er hatte jetzt keinen Einsatz in der Vorrunde. Es wird in der Presse kolportiert, dass er verliehen werden soll. Einen Teil des Gehalts würde sicher WOB übernehmen, der Rest, selbst wenn er evtl. mehr kostet, kann aus dem CT-Erlös genommen werden. Wir würden ja auch nur über 6 Monate sprechen. Niemand weiß auch dann, ob Stefaniak die fehlenden 6 Tore macht, aber viel spricht dafür, dass er uns deutlich stärker macht und seine Vorlagen dann vielleicht den Rest zu den Toren bringen. Die Alternative ohne diese Spieler, die kurzfristig Qualität implizieren, ist eben ein Zeichen, dass man nicht unbedingt aufsteigen muss. Denn niemand wird ernsthaft überzeugt sein, dass die Sallis, Gislassons, ausgerechnet jetzt zu den Scoren und Leistungsträgern werden. Der Rest hat doch überzeugt, insofern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie noch einmal entscheidend Scorerpunkte drauflegen gering. Und wenn es so unmöglich ist, einen „6-Tore Mann“ in der Winterpause zu verpflichten, begreife ich einfach nicht, wie man CT für eine läppische Million gehen lässt, ohne echten Ersatz zu haben. Aber wer weiß – vielleicht kommt ja der adäquate Ersatz noch.

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      • Andre, wenn wir uns die Welt machen können wie wir sie wollen, dann würde ich Dir an vielen Stellen Recht geben, ich sehe es aber so, dass man immer versuchen muss bestmögliche Kompromisse zu finden.

        Bei Deinem Beispiel Stefaniak sehe ich das Problem, das wir dann einen Topverdiener haben, auch wenn WOB einen Teil des Gehalts übernimmt, der die komplette Rückrunde auf der Bank sitzt. Ob das gut für das Mannschaftsgefüge sein kann?

        Ich sehe auch, wie Du schreibst, eher so, dass Teuchert Ergänzungsspieler ist. Ich traue unserem Trainer zu, dass er Palacios auf den Stand von Teuchert bringt, damit wäre für mich Teuchert ersetzt. Ich streube mich aber auch nicht dagegen, wenn Bornemann und Köllner noch einen echten Topmann an Land ziehen. Durch die erneute Verletzung von Zrelak sehe ich da durchaus einen gewissen Bedarf.

        Btw. glaube ich eher nicht, dass man durch die Verpflichtung eines neuen Spielers signalisiert, dass man unbedingt aufsteiegn will. Motivation ergibt sich in unserer Situation eher aus der Mannschaft selbst heraus. Wir sind nie in der Lage durch Transfers so viel individuelle Klasse zu verpflichten, dass eindeutig klar wäre, dass wir die besten Spieler der Liga hätten.

        Wir müssen eine Mannschaft haben, die besser als die Einzelspieler ist, es geht deshalb aus meiner Sicht eben gerade nicht darum einen Königstransfer zu stemmen.

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        • Ich sehe auch, wie Du schreibst, eher so, dass Teuchert Ergänzungsspieler ist. Ich traue unserem Trainer zu, dass er Palacios auf den Stand von Teuchert bringt, damit wäre für mich Teuchert ersetzt.

          Also Teuchert ist aktueller U21 Nationalspieler (1 Mio bei halben Jahr restlicher Vertragslaufzeit) zudem ein von allen Bundestrainern geschätzter, der bislang auch in allen U Nationalmannschaften trifft. Und wie wir an Florians Statistiken gesehen habe im kompletten Club Kader die beste Einsatzminuten/pro Tor Bilanz hatte. Wie kommt ihr auf die Idee, daß ein Palacios dessen aktueller Martkwert 200 000 (von 500K gefallen) so mal eben Teuchert in der Rückrunde ersetzen kann. Natürlich Köllner muß ihn nur schnell zur Rückrunde aufbauen. 🙂 … also ganz so einfach wie die Augsburger Puppenkiste funktioniert das auch auch nicht alles. Erinnere nur mal an Stepinski oder das angekündigte Jahrhundertalent Mike Ott.

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          • „So mal eben … Augsburger Puppenkiste …“ Man spürt bei Dir immer den Respekt vor den Mitdiskutanten.

            Es geht nicht darum, dass Köllner das mal eben so nebenher schafft, Köllner erklärt doch selbst, dass es enorm viel Arbeit ist, die Spieler besser zu machen. Dazu kennt sich Köllner mit Jugendfußball aus, kennt mittlerweile auch den Unterschied zu Bundesligafußball und hat schon mehrfach gezeigt, dass er Spieler besser machen kann. Warum sollte das bei Palacios nicht klappen?

            Allerdings denke ich, dass wir durch die Verletzung von Zrelak da noch etwas machen und noch ein zweiter (bzw. dritter Offensiver, wenn man Garcia auch offensiv sieht) Offensivspieler kommen wird.

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            • Doch Armin, genau darum geht es. Natürlich kann ein Palacios angesichts seines Talents und einer akribischen Arbeit von MK irgendwann den Durchbruch auch in Liga 2 schaffen. Aber ob nebenher oder nicht – wahrscheinlich nicht in einem Zeitraum von Wochen. Aber genau diese rasante Entwicklung bräuchten wir, angesichts der Aufstiegsziele, wenn Palacios ein erstzunehmender Ersatz für den Verlust von CT darstellen soll. Wir haben doch gesehen, dass unsere eigenen Talente durchaus die letzte Rückrunde – im Niemandsland der Liga, als wir ihnen Zeit gegen konnten – gebraucht haben um dann jetzt den nächsten Schritt zu machen.

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        • Dein Wort in Gottes Ohr. MK mag ein guter Trainer sein. Aber Palacios hat es selbst in der 3.Liga nicht geschafft. Warum sollte er kurzfristig – und darum geht es – dass schaffen, was er jetzt die letzten Jahre nicht geschafft hat?

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          • Die Frage kann ich natürlich auch nicht beantworten – die Arbeitsnachweise von Palacios sind schlecht, aber ganz umsonst sollte er es nicht so lange im RB-Kader ausgehalten haben. Man darf dabei ja nicht die verschiedenen Spielertypen und wie sie in ein System passen außer Acht lassen. Vielleicht kommt ihm unser offensives/spielerisches System ja so sehr entgegen, dass er seine Qualitäten besser ausspielen kann – als es möglicherweise beim Drittligisten der Fall war.
            Eine Garantie hast du aber nie – selbst Pizarro funktioniert gerade ja nicht mehr, obwohl er es eigentlich immer tat…

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          • Weil ein 19-jähriger sich im Abstiegskampf der dritten Liga in der körperlich noch robuster gespielt wird wie in Liga zwei einfach schwer tut? Er kam im Winter nach Erfurt.

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      • Das mag ja in der Theorie alles richtig sein, aber: In der zweiten Liga wäre ein Mann mit der Scorerquote von Teuchert, von den TOP-Drei Vereinen mal abgesehen mit Sicherheit Stammspieler. Wir bewegen uns in der zweiten Liga dann in der Größenordnung von Lucas Röser (Dynamo Dresden), Robbie Kruse (Düsseldorf), Kingsley Schindler (Kiel) oder Pascal Köpke (Aue). Ich erinnere nur mal an Lucas Höler der in der Winterpause für eine ähnliche Summe (bis zu 1,5 Mio) nach Freiburg gewechselt ist. In der ersten Liga haben selbst Spieler mit einer deutlich schlechteren Quote einen ungleich höheren Marktwert. (Branimir Hrgota z.B.). Und grundsätzlich ist in deiner Argumentation ein Widerspruch! Den Spieler der dem von dir beschriebenen Profil „6-Monatsleihe eines Spieles, der es nachweislich kann, jedoch aktuell bei seinem Verein zu wenig zum Zug kommt.“ entspricht, den bekommst du schlichtweg nicht. Weil selbst diese Spieler bei Verletzungen unverzichtbar sind oder sie kurz vor dem Durchbruch in die Startelf stehen. (wie aktuell Stefaniak, der vom Trainer keine Freigabe für den Winter erhalten hat.)

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        • https://www.liga-zwei.de/eintracht-braunschweig-marvin-stefaniak-doch-noch-ein-thema/

          Falls es stimmen sollte wäre er doch auf dem Markt und für 6 Monate auch finanzierbar. Sonst würde Braunschweig auch nicht um ihn buhlen. Daneben halte ich z.B. aber auch einen Danny Blum für eine passende Alternative, die in FFM kaum zum Zug kommt. Die „Ausrede“ Budget lasse ich natürlich grundsätzlich gelten, ich finde auch, dass man lieber auf Nummer sicher gehen sollte. Aber genau deshalb habe ich z.B. über die eine aus meiner Sicht sinnlose Ausleihe von Hufnagel den Kopf geschüttelt. Auch hier war zu sehen, dass er aufgrund seines noch geringen taktischen Verständnisses zu lange braucht, um uns bei einer Leihe ohne KO weiterzuhelfen. Hufnagel, Palacios, etc. jeder für sich einzeln finanzierbar: in Summe sorgen sie für eine aufgeblähten Kader, verhindern, dass wir schneller U21-Spieler heranführen und verhindern v.a. offensichtlich, dass wir jetzt den Zielen entsprechend, nachlegen können.

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          • Danny Blum hat für den Club in 41 Spielen 7 Tore geschossen, bei Frankfurt 1 in 15 – wo ist da die geforderte 6-Tore-Garantie?

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            • Nun, er kommt jetzt nach 1,5 Jahren (ja, er war auch verletzt) und guten Leistungen aus der 1.Liga in die 2.Liga. Das hört sich anders an, als jemand, der in der 3.Liga 0 Tore geschossen hat. Ich traue ihm neben ein paar Toren in der Kombination, dass er Standards herausholt und den anderen Kollegen Bälle auflegt, zu, dass er Teuchert als Stammspieler ersetzt – zugegeben, wenn er gesund bleibt.

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  • Einen Aspekt möchte ich nochmal einbringen: es mag sein, daß wir mit Bornemanns Konzept nicht aufsteigen. Vielleicht sogar nie.
    Allerdings ist mir persönlich ein Verbleib in der 2. Liga allemal lieber als ein endgütiger Knockout, weil wir für die Möglichkeit aufzusteigen alles verzockt haben und am Ende da landen, wo jetzt andere Traditionsvereine schon sind: in der Bedeutungslosigkeit und Insolvenz.

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    • „Bornemanns Konzept“ ist natürlich ein kluges, aber – auch wenn ich das Wort hasse – alternativlos. Man muss nur mal unserem Meister Meeske etwas konzentrierter Gehör schenken.
      Für mich ist ganz klar, dass unsere Verantwortlichen endlich mal so handeln, damit alle Aspekte voll und ganz berücksichtigt werden, auch die noch immer sehr konplizierten wirtschaftlichen Zwänge.
      Es ist noch nicht lange her dass man nach einem Abgang sämtliche Einnahmen daraus einzig der Schuldenminimierung zuführen musste und nicht mal im Traum daran denken konnte, möglicherweise auf dem Transfermarkt nach Ersatz schauen zu können.
      Ich habe nach langer Zeit endlich mal wieder deutlich mehr Vertrauen in die Führung dieses Vereins. Die handelnden Personen agieren gemeinsam, haben die Entwicklung der Mannschaft und die des gesamten Vereins dabei gut im Blick. Damit müssen wir leben, ob am Ende der Aufstieg steht oder eben nicht.

      Wie Du richtig sagst, Beate: Zumindest endet der Club nicht auf dem Traditionsvereinsschaffott, wenn es dieses Jahr eben nicht klappt (womit vor der Saison übrigens so viele auch nicht gerechnet hätten).

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    • Woraus schließt du diese Sicherheit, also dass man nicht trotzdem absteigen könnte?

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      • Es geht nicht ums Nichtabsteigenkönnen, sondern darum, den Verein nicht so herunterzuwirtschaften, daß er pleite ist.
        Was in unserem Fall heißen würde, alles verloren zu haben (das beliehene Vereinsgelände, das noch nicht um einen Cent abbezahlte Funktionsgebäude, die Lizenz)-

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  • Vereins dabei gut im Blick. Damit müssen wir leben, ob am Ende der Aufstieg steht oder eben nicht.

    Obs ganz so egal wäre glaube ich nicht. Natürlich würde es die Werbung, Marktwert und Einkommenssituation des FCN enorm verbessern, wenn man wieder in die erste Liga aufsteigt ein sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg. Ich denke das muss man nicht erklären :-),,,mit gerade mal 1! Punkt Rückstand auf den Tabellenersten nach einer kompletten Vorrunde +1 klopft man gerade an die Tür zur ersten Liga. Ein besseres Konzept als diese Chance zu ergreifen sehe ich nicht

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    • Ich finde es besser, die Möglichkeit des Aufstiegs nicht komplett abzuschenken durch sofortigen Weiterverkauf aller Leistungsträger (um den Verein finanziell zu sanieren), aber eben trotzdem nicht erneut die Lizenz zu riskieren durch zu hohe Neuverschuldung.

      Es klingt bei manchen immer so als hätten jetzt noch genau zwei Vereine die Chance aufzusteigen und alle anderen, die es diese Saison nicht packen, werden auf ewig in der 2. Liga bleiben. Wie kommt ihr zu diesem Fatalismus?

      Der HSV hat jetzt über Jahre gezeigt, daß man trotz Geld erfolglos bleiben kann. Wenn er so weiter macht, droht auch diesem Verein der Lizenzverlust.

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      • Es klingt bei manchen immer so als hätten jetzt noch genau zwei Vereine die Chance aufzusteigen und alle anderen, die es diese Saison nicht packen, werden auf ewig in der 2. Liga bleiben. Wie kommt ihr zu diesem Fatalismus?

        Der HSV hat jetzt über Jahre gezeigt, daß man trotz Geld erfolglos bleiben kann. Wenn er so weiter macht, droht auch diesem Verein der Lizenzverlust.

        Ich weiß nicht wie du zu deiner Interpretation kommst, die ich nirgends herauslese zumal alles sehr schnell nach oben und nach unten gehen kann in der Tabelle mit den ausgeglichen Mannschaften der 2. Liga dieses Jahr. Das ist doch jedem bekannt, wurde hier oft genug diskutiert.

        Mit einer Chance wie wir sie seit Jahren in der 2. Liga nie hatten, meine ich besipielsweise, daß wir dieses mal nicht wie so oft passiert den Start verschlafen und dann die ganze Saison dem oberen Drittel hinterhergerannt sind. Wir müssen diesmal nicht hinterherrrennen, wir sind bereits oben mit dabei zum Rückrunden Start. Ein wahnsinnig tolle Situation, die auch etwas Druck nehmen könnte.

        Daß der HSV seit Jahren viel Geld verbrät welches ein Sponsor da reinschießt ist hinlänglich bekannt, was hat das aber mit dem FCN zu tun und der Diskussion? Wann wurde zuletzt einem Verein in der 1. Liga die Lizenz entzogen? … ist doch völlig unrealistisch

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        • Bei Abstieg Juwe.

          Und ich hab das doch nicht direkt auf dich bezogen. Es stand hier und überall in den Medien oft genug zu lesen, daß diese Saison eine einmalige Chance biete, weil die anderen Vereine, die um den Aufstieg mitspielen, eben nur gleichwertig sind und weil in der nächsten Saison wohl schon wieder der eine oder andere Hochkaräter runtermuß.

          Ich halte so ein Denken einfach für falsch. Ich halt mich da lieber an so Vereine wie damals bei unserem letzten Aufstieg Mainz. Die sind vorher auch ein paarmal gescheitert (mit Klopp), haben sich auch ohne ihn von ihrer Spielidee nicht abbringen lassen und haben sich seitdem oben gehalten. Weshalb soll uns das nicht auch glücken? Wenn wir eben konsequent an einer Verbesserung und Weiterentwicklung der Mannschaft arbeiten?
          Mich hat solch ein Konzept schon immer mehr überzeugt als die Strategie einen oder meinetwegen auch 3 überragende Spieler für eine Saison zu verpflichten und dann eben wieder von vorne anfangen zu müssen mit der Mannschaftsentwicklung, wenn die wieder weg sind.

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          • Kann man denn nicht jetzt aufsteigen und gleichzeitig seine Spielphilosophie wie Mainz beibehalten, jedoch dafür anstatt der vielen drittklassigen Masse einen zweitklassigen Stammspieler holen?

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            • Nein. Weil es sinnvoller ist wie Bornemann es macht: qualitativ gute Spieler günstig holen anstelle von alles Geld in einen guten Spieler zu stecken, von dem man doch nie sicher sein kann, dass er uns in die 1. Liga schiesst

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              • Von alles Geld in einen Spieler stecken war meines Wissen nie die Rede. Lediglich von Verstärkungen, die in den verbleibenden 16 Spielen eine sofortige Hilfe darstellen. Garcia und Palacios können dies sein, wenn sie ihr vorhandenes Talent tatsächlich sofort abrufen können und keine Eingewöhnungszeit benötigen. Was wir uns natürlich alle wünschen! Doch damit kann dies eingeplant werden oder ist hier nicht eher viel Hoffnung dabei?

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                • @Andre
                  Ich sehe jetzt nicht, dass wir so viele drittklassige Spieler in der Mannschaft hätten, es ist ja auch nicht so, dass unser Kader extrem groß wäre.

                  Ich bin auch eher bei Beate, dass es für uns sinnvoller ist zwei bis drei Talente zu holen und zu hoffen, dass aus einem sofort etwas wird und ein Zweiter über die Zeit zumindest ein guter Backup wird, als mit dem gleichen Geld nur auf ein „besseres“ Pferd zu setzen. Auch hochklassige Spieler passen ja nicht in jede Mannschaft, können sich auch verletzten und dann fehlt jegliche Alternative.

                  Ich bin auch der Meinung, dass wir einfach nicht genug Geld haben einen echten Kracher zu holen und wenn wir es hätten, würde der das Gehaltsgefüge durcheinander bringen.

                  Ich finde sogar die Idee charmant eher Backups zu leihen, als Spieler mit der Idee zu leihen, dass sie Stamm spielen können oder gar sollen. Bei einem Backup ist es doch viel weniger schlimm, wenn er dann in der Folgesaison wieder weg ist. Verliert man einen Leistungsträger weil er nur geliehen war ist das schwierig. Man erlöst dann ja auch keine Ablöse um den Stammspieler zu ersetzen.

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              • qualitativ gute Spieler günstig holen anstelle von alles Geld in einen guten Spieler zu stecken

                Also das Verhalten auf dem Transfermarkt vom letzten Sommer kann man jetzt nicht so bezeichnen.
                Davon, alles Geld in einen Spieler zu stecken, war ja eh nie die Rede. Aber man hat durchaus, v.a. für unsere Verhältnisse angesichts der finanziellen Lage, sehr viel Geld in wenige vielversprechende Transfers gesteckt – Ewerton, Kerk und Zrelak.
                Und das „von dem man doch nie sicher sein kann“ hat sich ja leider in den Fällen Kerk und Zrelak auch bewahrheitet.

                Sicher, man hat mit Valentini und Bredlow auch zwei sehr gute ablösefreie Transfers getätigt.

                Aber man hat schon diese Chance gesehen, dass man dieses Jahr leichter aufsteigen können wird und dementsprechend auch viel Geld investiert, um diese zu nutzen. Und die Prognosen in der Hinsicht haben sich ja auch bewahrheitet – die Liga ist ausgeglichen wie nie, vor uns stehen nur zwei Vereine, die keiner dort erwartet hätte und von denen auch keiner erwartet, dass sie sich dort halten können. Die Absteiger nehmen wie erwartet keine so dominante Rolle ein, wie es in den letzten Jahren immer von mind. einem Absteiger der Fall, seien es nun Stuttgart und Hannover, Freiburg, Frankfurt oder die Hertha. Im Gegenteil, Ingolstadt muss enorm kämpfen, um überhaupt um den Wiederaufstieg mitspielen zu können und Darmstadt dagegen, nicht in die dritte Liga durchgereicht zu werden…

                Also diese Behauptung, dass Bornemann nur mit höchstem Augenmaß agieren würde, ist einfach falsch. Man hat viel Geld ausgegeben, um mit Ewerton einen der Top-IVs des Vorjahres zu bekommen. Das hat funktioniert. Man hat viel Geld ausgegeben, um mit Kerk einen Spieler zu holen, der sein Können bei uns schon bewiesen hat, trotz des Wissens um seine Verletzungsanfälligkeit. Da hat man sich verzockt. Und man auch viel Geld ausgegeben, um einen Stürmer mit großem Potenzial zu holen, v.a. nachdem Ishak zu dem Zeitpunkt nicht gerade den Eindruck erweckte, noch zum Toptorjäger werden zu können.

                Und schlussendlich ist man ein hohes wirtschaftliches Risiko eingegangen, indem man mit zahlreichen Spielern mit auslaufenden Verträgen in die Saison gegangen ist und dabei in Kauf nimmt, einige von diesen am Ende ablösefrei ziehen lassen zu müssen.

                Also ich würde behaupten, immer noch muss ich sagen, denn das habe ich schon im Sommer gesagt, dass man bei der Vereinsführung eine sehr große Chance sieht, diese Saison aufzusteigen und enorme Risiken eingeht, um diese zu nutzen. Durch die Rahmenbedigungen, die man durch die Entscheidungen im Sommer geschaffen hat, würden sich die wirtschaftlichen Möglichkeiten für die neue Zweitliga-Saison enorm einschränken.

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                • Ich bin bei Dir, dass die Vereinsführung in dieser Saison mehr Risiko gegangen ist, insbesondere bei den Spielern mit auslaufenden Verträgen. Dass es in dieser Saison keine zwei Topfavoriten für den Aufstieg gibt, haben viele schon vor der Saison gesagt. Allerdings macht das den Aufstieg auch nicht zum Selbstläufer, wenn sich 6-7 Vereine darum streiten, dann muss man sich in vielen Spielen auf Augenhöhe durchsetzen.

                  Deine Beschreibung von teuren Transfers bei Ewerton, Kerk und Zrelak teile ich nicht, aus meiner Sicht war da jetzt kein Transfer dabei, der deutlich über den Transfers der Liga liegen würde.

                  Nach den Zahlen bei der Jahreshauptversammlung liegt unser strukturelles Defizit aktuell bei einem niedrigen Millionenbetrag, sprich, wenn Leibold und Möhwald uns nach der Saison verlassen und deren Gehalt wegfällt, dürfte das strukturelle Defizit ausgeglichen sein. Aber ich denke auch, dass dann zusätzlich noch ein, zwei Spieler gehen würden, die dann aber auch Ablöse bringen würden.

                  Ich sehe also nicht, dass durch die Planung für diese Saison ein großes Risiko für die folgenden Spielzeiten eingegangen worden wäre.

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                • Ich würde schon sagen, dass die Transfers von Zrelak und Ewerton sehr teuer waren, soviel für unsere eigenen Verhältnisse als auch im Ligavergleich. tm.de listet nur vier Transfers aus dem letzten Sommer, die teurer waren und drei davon wurden von Ingolstadt getätigt. Ansonsten hat nur St. Pauli für Sahin mehr Geld ausgegeben.
                  Und seit dem Abstieg hat der Club nur für Sylvestr eine höhere Ablösesumme bezahlt.

                  Und natürlich hätte man die Option gehabt, der wirtschaftlichen Konsolidierung einen höheren Stellenwert bei der Kaderplanung beizumessen, um es mal so zu formulieren. Und sich dadurch für zukünftige Spielzeiten mehr Spielräume zu schaffen.
                  Nicht, dass ich mir das gewünscht hätte, ganz gewiss nicht. Aber das Handeln zeigt für mich doch, dass die Vereinsführung für dieses Jahr den Aufstieg als Ziel hat.

                  Dass man dabei kein „All-in“ geht, ist wiederum auch völlig klar, weiß auch nicht, warum so viele immer gleich von den Absolut-Positionen ohne wenn und aber ausgehen. Aber wie gesagt, dieses Jahr ging das Pendel deutlich mehr Richtung sportlicher Erfolg und finanzielles Risiko, denn Richtung wirtschaftliche Konsolidierung.

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                • SCRamjet, jetzt habe ich aber mal eine ganz blöde Frage, wenn Du selbst der Meinung bist, dass der Verein ein hohes wirtschaftliches Risiko eingegangen ist, um den Aufstieg wahrscheinlich zu machen. Warum forderst Du dann jetzt noch einmal, dass der Verein mehr Risiko gehen sollte und einen Top-Mann holen sollte? Oder habe ich Dich oben falsch verstanden?

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  • Natürlich wäre ein Aufstieg finanziell eine echte Verbesserung. Wogegen ich in ihm kein Muss sehe.
    Die Chance zu ergreifen hört sich einfach an, ist es aber weder im Falle eines Verbleibs von Teuchert (dessen sechs Tore bis dato auch keine Garantie darstellen) wie auch im Falle der unwahrscheinlichen Verpflichtung eines Topstürmers nicht. Auch planbar ist der Aufstieg nie. Man kann lediglich die Wahrscheinlichkeiten ein wenig günstiger für den Verein gestalten.
    Und eben das passiert in meinen Augen beim Club gerade. Mir scheint die Kaderplanung durchdacht und mittelfristig erfolgversprechend. Mir ist lieber, der Club verpflichtet einen Spieler, der von den Anlagen und vom Charakter sich ins Team einfügt als einen der ein einer anderen Mannschaft viele Tore aufzuweisen hat, aber nicht in das Spielkonzept passt. Und da passen sowohl Garcia wie auch Palacio in die derzeitige Mannschaft. Nicht als potentielle Stammspieler, sondern als formbare Option.

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    • Hat nicht Meeske vor der Saison von einem hohen Handlungsdruck bezüglich Aufstieg gesprochen, da sonst die nächste Stufe im Gürtel enger schnallen angesagt ist? Und das bedeute bei unserem Etat nicht nur 500.000 weniger. Ich denke daher, dass ein Aufstieg finanziell unbedingt notwendig ist.

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      • Da gebe ich dir recht, Aufstieg oder jahrelanges Dümpeln in Liga Zwei. So oder so in etwa waren die Aussagen.
        Aber die finanzielle Situation ist eben angespannt und hat Einschränkungen im sportlichen Bereich zur Folge. Und da meine ich, dass derzeit die Vorgehensweise von Manager und Trainerteam der richtige Weg ist. Ein Vergleich Teuchert mit Garcia sieht für mich so aus: beide jung, temporeich, dribblingstark, Mitglieder in der U- nationalmannschaft. Vorteile für Garcia: Erstligaerfahrung, Kapitänamt.
        Für mich eine sinnvolle Verpflichtung.

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        • Ja aber du darfst nicht vergessen Vertrag bis Ende der Rückrunde? …im Zusammenhang mit formbar für mich ein kleiner Widerspruch.

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      • Soweit ich mich erinnere Andre hat Meeske eher gesagt, daß wir Investoren brauchen, um schneller von unserer finanziellen Misere wegzukommen.
        Ich bezweifel, daß der Aufstieg allein reicht, um die Probleme zu lösen. Denn dann sind Prämien und höhere Gehälter fällig. Und sicher auch noch ein paar Neuverpflichtungen, wenn wir nicht gelich wieder absteigen wollen. Da sind die Millionen durch die Fernsehgelder schnell wieder weg am Ende.

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        • Ich glaube das beides stimmt, Beate. Natürlich hilft ein Investor in jeder Situation. Aber auch ein Aufstieg ohne Investor. Der entschiedene Punkt in der finanziellen Attraktivität eines Aufstiegs sind doch die Fernsehgelder (das hat Meeske auch gesagt).Man merkt doch an den Relegationsspielen, wie groß die finanzielle Schere geworden ist. Da spielen bei den Bundesligisten Gomez (4 Mio. Gehalt) und Alex Meier, bei den Zweitligisten Kumbela und Sepsi. Selbst wenn man direkt wieder abstiege, würde sich das finanziell in jedem Fall sehr bezahlt machen. Insofern denke ich auch gar nicht darüber nach, mit welcher Truppe wir in der 1.Liga konkurrenzfähig werden, sondern nur, wie wir es irgendwie auf Platz 2 schaffen.

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  • Neuester Ballon auf twitter ist Marko Marin – Leihe mit Kaufoption. Sehr merkwürdiges Spielchen, auf keinen Fall eine seriöse Info 😉

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