Der Gerechtigkeitsfanatiker

Ein Kommentar von Hörnla

Was ich – aus der Distanz – über Verbeek sagen kann, ist wenig. Aber was ich glaube sagen zu können ist, dass da offenbar einer seiner Linie folgt, ja überhaupt erstmal eine hat – was ihn in unserer auf Mainstream gebügelten Zeit von vorneherein außergewöhnlich macht. Unter Verdacht stellt. Bei denen, die in ihren Sonntagsreden gerne den Querdenker fordern (und einen Philip Lahm sogar für einen halten) und doch nicht ruhen, bis alles auf ihre Mediokrität heruntergezogen ist. Da sind solche Leute verhasst.

Aber, da ich aus der Distanz beobachte, kann natürlich auch alles ganz anders sein. Denn ich habe auch einen Streich nicht selten dafür geschätzt, dass er Unerwartetes gesagt hat und zu tun schien – im schönen Vorabinterview mit dem „Sitzplatzultra“ wies dieser ja auch auf solche Ereignisse hin (Dutt in Leverkusen; mir ist auch noch Streichs eindrucksvoller Kommentar zu den, wie sich schließlich herausstellte, völlig aus der Luft gegriffenen Minderjährigensex-Vorwürfen gegen Hertha-Spieler erinnerlich).

Worauf – und so will es mir inzwischen scheinen – ich bis dato aber offenbar hereingefallen bin, ist die Mär von Streich als Gerechtigkeitsfanatiker. Das schluckt man ganz naiv, bis man mal über die Zeitdauer eines Spiels sieht, wie dieser Mann am Spielfeldrand agiert. Natürlich werden, wie George Leonard in „The Ulimate Athlete“ luzide bemerkt hat, immer zwei Spiele gespielt: das Spiel gegen den Gegner und das Spiel zur Beeinflussung des Schiedsrichters. Allerdings kann man die Geschichte auch anders lesen: da inszeniert sich einer medial und der Sympathien vieler Fußballafficionados inner- und außerhalb der Presse sicher, als der etwas andere Trainer, der Gerechtigkeitsfanatiker, der emotionale Mensch. Wer will ihm das nicht höchst anrechnen in unserer kalten Welt? Aber die Häufigkeit der Fälle von Uli H. über Jürgen Klopp bis hin zu Christian Streich lässt mich langsam den Verdacht fassen, dass da Kalkül dahintersteckt, dass da das Kalkül womöglich gar überwiegt.
Was soll bitteschön Gerechtigkeit damit zu tun haben, dass sich einer in jeder Minute aufführt wie ein Halbirrer, jeden Mist moniert und reklamiert – alles im Dienste des eigenen Teams. Wer das gut findet, soll klar dazu stehen, dass für ihn der Zweck alle Mittel heiligt und ich sage dazu, dass so etwas das Ende des Sports ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Verbeek deshalb die Nerven verloren hat – denn er ist der Gerechtigkeitsfanatiker, er ist der, der den „männlichen Sport“ Fußball liebt und er ist der, der im Gegensatz zu Streich und Konsorten nicht Woche um Woche das arme benachteiligte Opfer gibt – schade für die Freiburger, dass das irgendwelche belastbaren Zahlen oder auch weniger belastbare Einschätzungen wie die „Wahre Tabelle“ nicht belegen. Aber wer wollte denn diesem „emotionalen“ Menschen darob böse sein? Wo ihm die Schiedsrichter doch offenbar kollektiv ans Leder wollen? Robin Hood Streich, der kleine Mann aus dem sonnigen Breisgau, Streiter für das Gute, Wahre und Schöne, Streiter für die Kleinen im Becken, das Clubs der deutschen Großindustrie wie der FCB dominieren – so sähe er sich wohl gern. Vielleicht ist er aber auch nur ein ganz durchtriebener Bursche, der erkannt hat, wie die mediale (Meinungs-)Welt tickt und das, klug wie er ist, mit eiskaltem Kalkül zu seinem Vorteil nutzt. Vielleicht ist es auch er, der die Nerven verliert, weil er damit leben muss, dass ihm Jahr um Jahr die Früchte seiner anerkannt guten Jugendarbeit weggekauft werden, was Frust gebiert. Vielleicht ist er auch ein wenig von allem, wer weiß das schon.

Was ich aber weiß ist, dass, wenn es denn einen „Gerechtigkeitsfanatiker“ und noblen Sportsmann beim heutigen Spiel gab, dieser in der Nürnberger Coachingzone stand.

Was ich glaube: dass diesem Mann, Gertjan Verbeek, der Kragen geplatzt ist, dass er vielleicht tatsächlich die Nerven verloren hat. Nicht weil das Spiel verloren ging. Das zu ertragen, darin haben wir alle Übung und Gertjan Verbeek hat bisher selbst in schwierigsten Situationen keinerlei Neigung zur Suche nach der billigen Ausrede erkennen lassen. Ich denke, Verbeek ist explodiert, weil er, im Freiburger Stadion stehend, hautnah erlebt und somit realisiert hat, was da wohl Schein ist und welches Spiel wirklich gespielt wird. Das zu erleben und dann mit ansehen zu müssen, dass man damit bei einem Schiedsrichter auch noch offensichtlichen Erfolg hat, das geht einem Menschen und Trainer wie GV sicherlich tierisch auf den Zeiger. Das hat er gesagt. Er ist nun der Böse, der ausrastete, ein schlechter Verlierer wohl und der Streich konnte sich auf der PK wieder als der ob der Reaktion Verbeeks aus allen Wolken fallende gute Mensch vom Breisgau inszenieren. Bravo! Arg schmierenkomödiantisch. Sowas muss man halt mögen.

176 Gedanken zu „Der Gerechtigkeitsfanatiker

  • Bravo, super Kommentar! Meine Hochachtung vor Verbeek wächst und wächst. Keine Spielchen, kein Verstecken, kein Gelaber – völlig unabhängiges Denken. Hoffe er schreibt mal ein Buch über den Irrsinn Profifußball.

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    • Peinlich ist allein das Verhalten des fränkischen Mick-Jagger-Verschnitts. Schwer zu ertrage ist, dass der Typ nicht einmal einen Tag später die Eier in der Hose hatte, sich bei Streich zu entschuldigen. Und dieser Kommentar hier ist natürlich nur erklärbar durch die Club-Fanbrille. Hoffentlich steigt Nürnberg ab nach diesen ganzen Vorfällen am Samstag. Unfassbar, wie man so die Sympathien verspielen kann.

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      • Tom Tailor:
        Peinlich ist allein das Verhalten des fränkischen Mick-Jagger-Verschnitts. Schwer zu ertrage ist, dass der Typ nicht einmal einen Tag später die Eier in der Hose hatte, sich bei Streich zu entschuldigen. Und dieser Kommentar hier ist natürlich nur erklärbar durch die Club-Fanbrille. Hoffentlich steigt Nürnberg ab nach diesen ganzen Vorfällen am Samstag. Unfassbar, wie man so die Sympathien verspielen kann.

        Dir ist aber schon klar, dass wir hier ein Fanmagazin sind und nicht ein UNO Konvent. Und dafür – so finde ich – bemühen wir uns durchaus redlich um Offenheit für andere Ansichten (wie bspw. durch Fan-Interviews und auch nach dem Spiel baten wir Sven um ein Statement aus Sicht der Freiburger).

        Wer also hier reinspaziert, sich nicht die Füße abtritt oder vorstellt, und sich dann noch der gleichen Vokabeln bedient wie der Honk auf der Pk („hoffentlich steigt xy ab, weil jetzt Sympathien verspielt“ mimimi), fordert nicht wirklich eine sachliche Antwort und Respekt?

        Die Frage, wer sich bei wem zu entschuldigen hätte, verdiente mit etwas Abstand vielleicht wirklich eine differenzierte Betrachtungsweise von objektiver Seite, aber man mag uns verzeihen, dass wir in der Angelegenheit auch die Fanbrille aufhaben und zu unserem Trainer stehen.

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      • Tom Tailor:
        Unfassbar, wie man so die Sympathien verspielen kann.

        Da gebe ich Dir Recht. Bei (nicht nur) mir ist Freiburg sowas von unten durch, völlig unabhängig von der Trainergeschichte.

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      • Tom Tailor: Unfassbar, wie man so die Sympathien verspielen kann.

        Auch ich muss Dir hier vollkommen beipflichten! Schon in der Halbzeit als ein Komiker (der sich dann als Vorstandsvorsitzender und Präsident herausstellte) unsere Nürnberger Mannschaft indirekt als Kloppertruppe bezeichnete, war meine (frühere) Sympathie für die Freiburger Elf bereits aufgebraucht.

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      • Tom Tailor: Schwer zu ertrage ist, dass der Typ nicht einmal einen Tag später die Eier in der Hose hatte, sich bei Streich zu entschuldigen.

        Freiburger haben halt eine ganz eigene Logik. „Ich hau Dir jetzt eine rein, aber ich erwarte, dass Du dich dafür bei mir entschuldigst, wenn Du die Eier dazu hast!“

        Aha, interessant.

        Dass dieser badische Psychopath an der Seitenlinie nicht einmal rafft, was er abzieht, erklärt vieles. Diese völlige Ahnungslosigkeit kann nur gespielt sein, oder ist Ausdruck eines skupellosen Charakters, der der Selbstreflektion völlig unfähig ist. Andere bestätigen das durchaus (z.B. Heidel) wes Geistes Kind der Breisgauer Nationalheilige ist, mein werter Träger der Freiburger Brille.

        Übrigens, mir war der Verein im Grunde auch einmal sympatisch, mit Underdog-Bonus. Aber es kotzt mich einfach an, wenn man seine spielerische Limitiertheit mit Unsportlichkeit wettzumachen versucht. Noch mehr kotzt mich jedoch an, dass man sogar damit durchkommt, wie es aussieht.

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  • Hervorragender Kommentar, auf den Punkt! Ich hege allerdings schon die Hoffnung, dass das Verhalten von Christian Streich (nicht nur in diesem Spiel) mal näher hinterfragt wird – ich habe das Gefühl, der Wind könnte sich drehen. Warten wir mal das Derby VfB vs SCF ab…

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  • Sehr guter und sehr treffender Kommentar. Ich fands gut, dass Verbeek kein Blatt vor den Mund genommen und auch konsequent geblieben ist. Hatte er einfach nur Publicity gewollt, wäre er zur PK gegangen. Dass er wegblieb zeigt, dass dieser Mann wahrhaft kein Phrasendrescher ist. Kompliment an die Beobachtungsgabe des Kommentators übrigens. 😉

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  • Ich befürchte, die DFL wird ihn für seine Aussagen sanktionieren. Zudem schwebt ja eine Sperrung der NK für das nächste Heimspiel wie ein Damoklesschwert über uns. Hoffen wir das beste…

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  • 100% Agree und auch Support, daß Verbeek dieses abstoßende Schmierentheater von Streich einmal in den Focus gestellt hat mit seinem PK Boykott. Ungewöhnlich aber notwendig. Respekt für die Courage! die haben nicht viele.

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  • Endlich entlarvt sich Rumpelstielzchen Streich. Aber was hilft es? Verbeek und seine „brutale“ Mannschaft sind die Buhmänner. Das ist halt wie im richtigen Leben: Die Blender und Schreier werden bewundert, die Ehrlichen müssen ertagen, erdulden.
    Resigniere gerade fast echt, vor soviel Chuzpe und Heuchelei des DFB, seiner Schiedsrichter, des ganzen Fußball-Geschäfts. Bin ja echt nicht blauäugig, aber langsam ist echt der letzte Funke erloschen.

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  • Bin mal gespannt, ob der noble Sportsmann in der Nürnberger Coachingzone noch aufklärt, welche Beleidigungen gefallen sind.

    Wenn er so ein nobler Sportsmann ist, muss er auch liefern.

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    • Hansi Hummel:

      Bin mal gespannt, ob der noble Sportsmann in der Nürnberger Coachingzone noch aufklärt, welche Beleidigungen gefallen sind.

      Wenn er so ein nobler Sportsmann ist, muss er auch liefern.

      Genauso isses!

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      • belschanov,

        Bader hat heute morgen bei Sport1 gesagt, daß man nichts dem DFB mitzuteilen habe.
        Ein Schelm wer dabei an die Causa Ballitsch denkt, der ja auch was ganz Schlimmes gemacht hat, über das Bader ebenfalls nicht sagen konnte.
        Wenn das also, wie hier von manchen vermutet, ein Ablenkungsmanöver von Verbeek sein soll, dann ist der Preis dafür recht hoch.

        Und bitte, könnte Verbeek nicht einfach nächste Woche im Kabinengang die Gladbacher Kloppertruppe nennen und wir gewinnen einfach das Spiel?

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        • Gerd,

          Was willst du mit deinen Worten aussagen?
          Auf Sky haben grade Thurn und Taxis und Heldt ganz klar gesagt, daß sie so wie sie Streich kennen glauben, daß Verbeek sich von Streich tatsächlich angegriffen fühlte.

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          • Beate60:

            Auf Sky haben grade Thurn und Taxis und Heldt ganz klar gesagt, daß sie, so wie sie Streich kennen, glauben, daß Verbeek sich von Streich tatsächlich angegriffen fühlte.

            Verbeek „fühlte sich angegriffen“.

            Worin bestand der Angriff?

            Bader sagte im „Doppelpass“, dass Streich ständig zur Nürnberger geschaut habe und die Nürnberger Bank ständig von den Freiburgern „angegangen“ (oder so ähnlich) worden sei. Das war mir zu unkonkret. Wie sieht das konkret aus, wenn die Freiburger Bank die Nürnberger Bank „angeht“? Was passiert da?

            Streich sagt, er habe während des Spiels mit Verbeek kein Wort gewechselt. Verbeek habe ihm den Vogel gezeigt.

            Solange ich nicht weiß, was da konkret vorgefallen ist, steht für mich Aussage gegen Aussage.

            Bedenklich stimmt mich die Leistung der Mannschaft. Kein einziger Schuss aufs Freiburger Tor in der zweiten Halbzeit! Kein einziger passabler Angriffszug! Kein Powerplay in den letzten Spielminuten, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzwingen.

            Klar ist unsere Mannschaft ersatzgeschwächt. Aber gegen eine punktgleiche Mannschaft so auf verlorenem Posten zu stehen, ist schon arg ernüchternd.

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            • belschanov:

              Streich sagt, er habe während des Spiels mit Verbeek kein Wort gewechselt. Verbeek habe ihm den Vogel gezeigt.

              Interessanterweise hat Bader das Vogelzeigen auch nicht explizit dementiert, sondern ist ausgewichen und hat von vielen Handbewegungen gesprochen, die er im Laufe des Spiels gesehen hätte.

              Solange ich nicht weiß, was da konkret vorgefallen ist, steht für mich Aussage gegen Aussage.

              Das ist die Krux mit den Ungläubigen, sie wollen alles wissen und nicht nur alles glauben. 😉

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            • belschanov,

              Hast du das fußballspiel gesehen, auf Sky z.B. oder Ausschnitte davon? wäre eine Quelle um deine Neugier zu befriedigen. Falls du an den Doppelpass von heute kommst, kannst du auch mitbekommen, daß im Gegensatz zu dir Heidel z.B. sehr gut weiß, wovon Verbeek redet. Vielleicht hilft dir das zu verstehen.
              Ansonsten gibt es noch folgende Aussagen Verbeek, Bader und Streich auf sky:

              http://www.sky.de/web/cms/de/videos-bundesliga.jsp?bctid=3409541547001

              http://www.sky.de/web/cms/de/videos-bundesliga.jsp?bctid=3409541546001

              http://www.sky.de/web/cms/de/videos-bundesliga.jsp?bctid=3409541545001

              Ich hoffe, das funktioniert.
              Dann kannst du dir ja deine eigene Meinung dazu machen.

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            • belschanov: Verbeek “fühlte sich angegriffen”.

              Solange ich nicht weiß, was da konkret vorgefallen ist, steht für mich Aussage gegen Aussage.

              Bedenklich stimmt mich die Leistung der Mannschaft. Kein einziger Schuss aufs Freiburger Tor in der zweiten Halbzeit! Kein einziger passabler Angriffszug! Kein Powerplay in den letzten Spielminuten, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzwingen.

              Klar ist unsere Mannschaft ersatzgeschwächt. Aber gegen eine punktgleiche Mannschaft so auf verlorenem Posten zu stehen, ist schon arg ernüchternd.

              Sorry , belschanov, da bist Du mir zu “ wissenschaftlich“! Aber ein Spiel kann nicht nur wissenschaftlich, also nach Fakten, beurteilt werden.

              Wenn der Streich gestenreich zur gegenerischen Bank fuchtelt, muss er nichts direkt gesagt haben.Verbeek ist des Deutschen auch nicht so mächtig, abgesehen von diesem kaum verständlichem allemanischen Kauderwelsch. Da sind Wörter vollkommen unbekannt. Als zum Beispiel Verbeek gefragt hat, wie sein „Fazit“ ausfiele, wußte Verbeek damit nichts anzufangen. Und dass ein Streich sich überall wie ein HB-Männchen aufführt, dürftest auch Du nicht in Frage stellen.

              Was darf ich als Spieler eigentlich an Körperkontakt machen, wenn der Gegenspieler wie von der Tarantel gestochen lautstark darnieder sinkt und schon verwarnt ist? Verbeek hat seinen Spielern verboten, zu schauspielern. Freiburg ist genau damit ins Spiel gekommen. Wenn ein Glubberer mal auf dem Boden gelegen ist, gabs auch für uns mal einen Freisstoß.DAS ist der Vorwurf an den Schiri, das kaum unterscheiden gekonnt zu haben. DAS machte die Freiburger stark. Stark haben sie nämlich gespielt. NACHDEM sie die Schwäche des Schiedsrichters erkannt und ausgenutzt haben. Gottseidank ist die Szene beim Platzverweis gezeigt worden, wo die hohe Freiburger Schauspielkunst gesehen werden konnte.

              Die 3 ersten gelben Karten waren wegen “ exzessieven Jubelns“, Foulspiels ( was auf der anderen Seite nicht mal zu einem Freistoß führte) und Meckerns. Und schon wagt der Freiburger Präsident zu behaupten, der Glubb würde körperlich hart spielen. Also bitte….

              Wie soll ich dann aggresiv spielen als Spieler, wie Du es bemängelst? Vor allem , wenn das Spiel des Glubbs auf aggressive Balleroberung beruht? Bitte klär mich auf darüber. Ich sehe es so, wenn der Glubb dieses angenommen hätte, wäre das Spiel wegen “ zu wenig Spielern auf dem Platz“ , wie anno 1922, abgebrochen worden. Und genau diese Taktik hat eben Streich gewählt und von außen mitgemacht. Und ist jetzt das “ arme Opfer“.

              P.S: les doch mal die Kommentare von uns zum Spiel. Da ist schon nach ca 20min genau das geschrieben worden und ich habe sogar beim Elfer vom Glubb vorhergesagt, dass Freiburg auch einen Elfer bekommt. Und es wurde auch der Platzverweis prognostiziert. Das war so offensichtlich.

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              • @Hörnla

                Super Kommentar!

                KUZ:


                Was darf ich als Spieler eigentlich an Körperkontakt machen, wenn der Gegenspieler wie von der Tarantel gestochen lautstark darnieder sinkt und schon verwarnt ist? Verbeek hat seinen Spielern verboten, zu schauspielern. Freiburg ist genau damit ins Spiel gekommen. Wenn ein Glubberer mal auf dem Boden gelegen ist, gabs auch für uns mal einen Freisstoß.DAS ist der Vorwurf an den Schiri, das kaum unterscheiden gekonnt zu haben. DAS machte die Freiburger stark. Stark haben sie nämlich gespielt. NACHDEM sie die Schwäche des Schiedsrichters erkannt und ausgenutzt haben. Gottseidank ist die Szene beim Platzverweis gezeigt worden, wo die hohe Freiburger Schauspielkunst gesehen werden konnte.

                Die 3 ersten gelben Karten waren wegen ” exzessieven Jubelns”, Foulspiels ( was auf der anderen Seite nicht mal zu einem Freistoß führte) und Meckerns. Und schon wagt der Freiburger Präsident zu behaupten, der Glubb würde körperlich hart spielen. Also bitte….

                Wie soll ich dann aggresiv spielen als Spieler, wie Du es bemängelst? Vor allem , wenn das Spiel des Glubbs auf aggressive Balleroberung beruht? Bitte klär mich auf darüber. Ich sehe es so, wenn der Glubb dieses angenommen hätte, wäre das Spiel wegen ” zu wenig Spielern auf dem Platz” , wie anno 1922, abgebrochen worden. Und genau diese Taktik hat eben Streich gewählt und von außen mitgemacht. Und ist jetzt das ” arme Opfer”.

                P.S: les doch mal die Kommentare von uns zum Spiel. Da ist schon nach ca 20min genau das geschrieben worden und ich habe sogar beim Elfer vom Glubb vorhergesagt, dass Freiburg auch einen Elfer bekommt. Und es wurde auch der Platzverweis prognostiziert. Das war so offensichtlich.

                Als Fan hat man ja zwangsläufig eine Vereinsbrille auf…
                Man beurteilt vergleichbare Situationen immer aus der eigenen (Fan/Vereins-)Perspektive…
                Das ist menschlich und völlig normal…

                Gleichzeitig haben die meisten auch durchaus Verständnis für Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern. Sie haben nunmal keinen leichten Job, das ist unbestritten.
                Manchmal geht es um Zentimter, manchmal um Sekundenbruchteile, manchmal stimmt die Perspektive gerade nicht, etc, etc.

                Gestern war für mich nach ca. 20 Minuten vollkommen klar dass wir dieses Spiel nicht gewinnen werden.
                Es war so verdammt offensichtlich dass das Schiedsrichtergespann mit zweierlei Maß gepfiffen hat.
                Besonders in Erinnerung wird mir bleiben, dass jeder Faller der Freiburger sanktioniert wurde, ein Bodycheck an der Seitenlinie gegen Angha nichtmal Freistoss gab, obwohl der Linienrichter direkt daneben war.
                Für mich ein absoluter Skandal wie tendentiös gestern gepfiffen wurde, völlig unabhängig davon dass bei den sogenannten „entscheidenden“ Szenen vertretbar gepfiffen wurde.
                Ein Armutszeugnis, wie so oft, dass die deutsche Medienlandschaft es auch mal wieder nicht schafft den „Fall“ korrekt aufzuarbeiten. Verbeek meinte mit dem „gegen 12 Mann spielen“ nicht Streich, sondern den Schiri.

                Hier im Forum wurde das wenigstens alles schnell noch während des Spiels erkannt und ich freue mich dass Verbeek das auch so empfunden hat.

                PS Man stelle sich nur mal vor es wäre so tendentiös gegen Dortmund oder gar die heiligen Bayern gepfiffen worden.

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                Antwort
    • Hansi Hummel,

      Was Bader und Verbeek Streich und den Freiburger Verantwortlichen vorwerfen:
      Sie haben ab der Halbzeit wiederholt unsere Spieler lautstark als Kloppertruppe beschimpft, schon in der Pause. Das mag Streich nicht als Beleidigung aufgefaßt haben, für Verbeek war es aber eine.
      Streich und die gesamte Bank sind bei jedem Ereignis, egal wie strafrelevant es war, aufgesprungen und haben die Leute auf unserer Bank attackiert.
      Und offenbar ist das nichts, wo ein vierter Offizieller sich genötigt fühlt, einzuschreiten.
      Daß Streich das so macht hat im übrigen Heidel bestätigt. Er hat gemeint, daß es Streich wohl gar nicht bewußt sei, daß er jedesmal auf die Bank des Gegners losgeht.
      Genau das habe aber Verbeek zutiefst irritiert, weil er ja nicht für Schiedsrichterentscheidungen verantwortlich ist.
      Bader hat die Hoffnung geäußert, daß es doch mal auch Thema wird im DFB wie Trainer sich gegenüber den Konkurrenten verhalten (sollten), wenn man ihnen schon eine Vorbildfunktion zuschreibt und diese im Umgang mit Schiedsrichtern ja auch einfordert und ggfs. zu Sanktionen greift.
      Im übrigen wurde angesprochen, daß Verbeek wohl bei der roten Karte wirklich den Vogel gezeigt hat, Bader meint allerdings das habe sich auf die Schiedsrichterentscheidung bezogen, nicht auf Streich. Und sei aus der Emotion heraus erfolgt, weil diese rote Karte das Tüpfelchen auf dem I gewesen sei. Streich hat aber auch in dieser Aktion wieder lautstark die Karte gefordert und gegen die Nürnberger Bank gewütet. Also von wegen, er habe bloß „Das ist ein Foul“ von sich gegeben.

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  • Noch besser hätte mir gefallen,wenn unser Trainer das nach einem Sieg gesagt hätte

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  • Gerade eben im Doppelpass noch mal diese Szene in Ruhe gesehen, also die gelb-rote gegen Pogatetz, der uns im nächsten Spiel sehr fehlen wird, so eine unglaublich freche Schauspieleinlage in die Luft zu springen mit Schraube, wie von diesem Ginter, habe ich selten, vielleicht sogar noch nie gesehen.
    Für mich ist dieser Ginter ein Sportbetrüger, wenn wenigstens irgendwas gewesen wäre, aber von Seiten Pogatgetz war gar kein Kontakt.
    Soviel auch zu Technik und Videobeweis, diesen Humbug den alle nicht benötigen bei der DFL.

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  • Bader im Gegensatz zu irgendeinem Freiburger bereit zu Tel.-Interview. Bin stolz auf den FCN. Die Rote gegen Pogerl war EIN WITZ!!!

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  • Wobei ich denke, daß es wichtig ist, demjenigen, der einen Vogel hat und es nicht weiß, das auch mal zu sagen oder zu zeigen.

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  • Meine Sichtweise ist dann tatsächlich doch ne andere. Also zumindest glaube ich nicht, dass es reine Emotion war. Bader hat richtig gesagt, Fehden mit anderen Trainern sind nicht Verbeeks Art, warum dann also plötzlich anfangen? Wahrscheinlich, weil er weiß, dass die Mannschaft dann nächste Woche in Ruhe gelassen wird. Dass es auch mit seiner Kampagne (Campana? :D) gegen Schauspielerei zu tun hat, will ich gar nicht in Abrede stellen, aber ich trau ihm zu, dass da mehr dahinter steckt.

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  • Nachspiel in der Sportschau der ARD. Streich ist sich immer noch keiner Schuld bewußt, bezichtigt Verbeek weiter der Lüge und meint er begebe sich nicht auf dessen Niveau. Was Verbeek gesagt und getan habe sei unterste Schublade.
    Ich bin im Moment über eines froh: daß Bader Heidel heute bei Sport1 dazu gebracht hat, zu bestätigen, daß Streich sich am Spielfeldrand genauso aufführt wie Verbeek es erlebt hat. Auch wenn dieses Detail in der Sportschau unterschlagen wird.

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  • Streich das Unschuldslamm:

    Tuchel und zwar schon seit A-Jugend Zeiten: http://www.fr-online.de/mainz-05/freiburg—mainz-zoff-zwischen-streich-und-tuchel,1473452,16976064.html

    FC Augsburg: http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/Freiburg-Trainer-Streich-poebelt-in-Richtung-FCA-id28924722.html

    1899: http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_766442.html

    VfB Stuttgart: http://www.news.de/sport/855457152/dfb-pokal-sc-freiburg-vfb-stuttgart-christian-streich-kuesste-seine-spieler/1/

    Grundsätzliche Verschwörungstheorie: http://www.11freunde.de/artikel/christian-streichs-kleinkrieg-gegen-schiedsrichter

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  • Theater an der Seitenlinie, da bring ich mal Lieberknecht ins Spiel, der hat sich über eine Szene mal kurz aufgeregt und schon war er auf der Tribüne!!! Und Streich (Gestern!!!) hat vor ein paar Wochen gemeckert wenn er das Problem der Schiris ist das angeblich soll viel gegen Freiburg gepfiffen wird sollen sie es sagen. Alles geplant von diesen, und mehreren Showmenschen, wo Verbeck nicht reinpaßt in diesen Scheisdrecks dfb klüngel. Wie will mir den einer die Gelb Rote Karte gegen Poga erklären. Sicher auch so ein #### Schiri der noch von Amarell ausgebildet worden ist. Habe sämtliche Berichte hier von dem Spiel gestern gelesen, ich selber habe nur 2 mal die Zusammenfassung gesehen. Da sah es von den Chancen her so aus, dass der Freiburger Sieg verdient war. Wenn ich aber lese das nach einer viertel Stunde schon etliche Defensiv Spieler anscheinend im Vergleich mit Freiburg zu unrecht Gelb gesehen haben, ärgert mich das. Vielleicht musste Nürnberg zurück schalten, weil sie die Zweikämpfe nicht mehr so aggressiv gestalten konnten. Es gibt halt gleich und gleicher. Es ehrt den Gentleman Verbeck das er immer bis jetzt ruhig geblieben ist, vielleicht ein Fehler für die Bundesligatabelle und ihren beliebten Volksschauspielern. Selbst die Jahrhundertfehlentscheidung in Hannover hat er ohne größere Ärgernis angenommen, ich als Fan kann es jetzt noch nicht. Also war gestern einiges vorgefallen, da gebe ich Bader recht, da ist Verbeck 100% authentisch.
    Es ist wie im alten Rom gebt den Volk Brot und Spiele, dann ist es ruhig und kommt nicht auf dumme Gedanken. Also noch dümmere Gedanken wie ein blödes Fussballspiel.(da gibt es ja reichliche Beispiele) Hoffe auf Platz 16, glaube aber nicht dran. Mannschaften die in der ewigen Tabelle auf Platz 3 und 4 stehen werden sicher in den nächsten Wochen bevorzugt, Wetten Dass…

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    • Jones:

      Sicher auch so ein ### Schiri der noch von Amarell ausgebildet worden ist.

      Ich bin ein Freund deutlicher Worte, aber diese Wortwahl geht mir gegen den Strich (um nicht zu sagen auf den Sack).

      [Edit Redaktion: Genau! Deshalbt haben wir die Wortwahl ausge###.]

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      • belschanov,

        Ich vermute mein Versuch Skyvideos hier reinzustellen wird nicht freigeschaltet. Hast du kein Skyabo? Dann könntest du deine Neugier bzgl. dessen, was gestern war, was Verbeek, Bader und Streich heute dazu sagen, befriedigen. Und wenn du dir die Mühe machst, dir das Fußballspiel nochmal in voller Länge anzusehen, dann wirst du auch mitbekommen, weshalb Verbeek auf die Idee kam, daß der Schiedsrichter beeinflußt war. Der Kommentator war da nämlich auch öfter der Meinung, daß da ungleich behandelt wird.

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  • Tut mir leid bin sehr emotional wenn es um den Fcn geht. 2 mal Glück gehabt In Hoffenheim (klares Tor) in Hertha, obwohl da die Experten sich auch einige Tage nicht einig waren. Aber sonst!!! Wie will ein Schiri wie der gestern International pfeifen? Am besten noch in England, da wird er ausgelacht. Oder er hat parteiisch agiert, wer weiß das schon. Ich betreue bei uns im Verein selber die Schiris und weiß wie wichtig sie sind. Ich erwarte eine unparteiische Leistung, und die habe ich diese Saison(auch nach absetzten der Vereinsbrille) nicht so oft gesehen.

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  • @Beate:

    Danke für die Bereitstellung der Videos.

    Verbeek war wohl irritiert darüber, dass sich Streich an der Seitenlinie aufführt wie ein „HB-Männchen“ (Zitat KUZ). Und Streich weiß nicht, was Verbeek (von dem er als „dieser Mensch“) spricht, an seinem Verhalten zu monieren hat, sagt aber, dass ihn das, was Verbeek („dieser Mensch“) nach dem Spiel über ihn gesagt hat, trifft. Tja, vielleicht führt sich Streich im nächsten Spiel ja nicht mehr auf wie ein HB-Männchen…

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    • belschanov,

      Wäre wünschenswert. Ist aber möglich, daß wir ein gemeinsames nächstes Spiel lange nicht mehr erleben werden, weil z.B. im nächsten Spiel aufgrund dieses HB-Männchens und seiner Wirkung auf den Schiedsrichter (und das ist meine Wahrheit. Wenn dur eine andere hast, viel Glück 😀 ) sowohl auf Stark als auch auf Pogatetz in der IV nicht zurückgreifen können.
      Natürlich wird Verbeek auch so noch eine IV finden, nur halt wieder eine, die sich erstmal einspielen muß z.B. wenn es um Abseits geht.
      Aber okay. Ich will nicht jetzt schon wieder jammern. Ich denk, Verbeek wird wieder eine Lösung finden. Und somit haben wir auch wieder die Chance 3 Punkte zu holen. Hoffentlich sind Petrak, Campana und Frantz bis dahin wenigstens wieder fit.

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  • Es ist halt auch wieder typisch das der DFB zu so einem Spiel einen Schiedsrichter schickt,der gerade für das Spiel davor die Note 6 beim Kicker bekam.und allein in dieser Saison bereits fünfmal Note 5 oder schlechter bekam.

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  • Neben dem ganzen Streich-Verbeek Wahnsinn, mal eine Personalie. Im Doppelpaß fiel eine Aussage, ich weiß jetzt gar nicht mehr genau von wem, Drmic hätte eine Aussteigsklausel im Vertrag von gerade mal 5 Mio, was ein vergleichsweise billiger Preis wäre, weswegen Bader auch sehr skeptisch sei, ihn halten zu können.
    Ist das wahr?

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    • jwue:
      Neben dem ganzen Streich-Verbeek Wahnsinn, mal eine Personalie. Im Doppelpaß fiel eine Aussage, ich weiß jetzt gar nicht mehr genau von wem, Drmic hätte eine Aussteigsklausel im Vertrag von gerade mal 5 Mio, was ein vergleichsweise billiger Preis wäre, weswegen Bader auch sehr skeptisch sei, ihn halten zu können.
      Ist das wahr?

      Es gibt wohl für den Fall daß wir in die 2.Liga absteigen müssen eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Summe. Immerhin hat sie sich ja von Sky auf Sport1 gerüchtemäßig schon mal verdoppelt. Dort wußten alle Diskutanten inklusive Loddar daß es sich um 2,5 Mio handelt.

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      • Beate60: Es gibt wohl für den Fall daß wir in die 2.Liga absteigen müssen eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Summe. Immerhin hat sie sich ja von Sky auf Sport1 gerüchtemäßig schon mal verdoppelt. Dort wußten alle Diskutanten inklusive Loddar daß es sich um 2,5 Mio handelt.

        Angeblich gibt es die auch für die 1.Liga und das kam nicht von Lothar, zudem relativ niedrig für einen Torjäger der auch trifft.

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  • Loddar hat aber auch schon die Frau von Drmic in London auf Wohnungssuche gesehen. Allein Drmic ist aktuell solo. Insofern ist klar welche herausragenden Quellen unser guter LM aus H hat.

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    • Armin:
      Loddar hat aber auch schon die Frau von Drmic in London auf Wohnungssuche gesehen. Allein Drmic ist aktuell solo. Insofern ist klar welche herausragenden Quellen unser guter LM aus H hat.

      Loddar kennt die Frau aber und weiß, daß sie die Wohnung für Drmic in London sucht. Er konnte sich halt nur nicht vorstellen, daß eine Frau für Drmic in London eine Wohnung sucht, die nicht dessen Frau ist. Und daß überhaupt eine Frau eine Wohnung in London sucht aus dem Frankenland, die Drmic kennen könnte, daß die die Wohnung dann nicht für Drmic sucht.
      Und Loddar weiß auch, daß wir 9,5 Mio für Drmic bekommen.
      Und er hat das mit Lewandowski ja auch gewußt, wie kann man da jetzt zweifeln, daß er sich irren könnte?
      Wie wärs damit, wenn wir Loddar zu unserem Sportvorstand machen oder ihn wenigstens Bader zur Seite stellen? Dann könnte man vielleicht vertraglich regeln, daß er nicht immer schon alles vorab ausplaudert, was er weiß? :mrgreen:

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  • Was ist eigentlich mit den Vollhonks, die am Samstag in Freiburg diesen Jugendclub angegriffen haben? Wer war das und kann man diese für immer aus den Stadien ausschließen?

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  • Ich les ja wirklich viel und höre mir viele Statements von so genannten Experten und Fachmedien an, aber das mit der Ausstiegsklausel ist mittlerweile so ein Murks an Information, das das in der heutigen Zeit kaum noch für möglich halte. Fakten! (In dem Fall offizielle Äußerungen) Laut Martin Bader gibt es eine Ausstiegsklausel im Falle des Abstiegs. Punkt. Die ist definitiv aber über den kolportierten 2 Mio. Eine solche Klausel ist nicht bekannt für den Klassenerhalt. Punkt. Weder Bader noch Drmic haben je davon gesprochen. Alle sagen unisono: Drmic hat noch Vertrag bis 2017, ergo hat der FCN bei Klassenerhalt alle Optionen. Aber Bader schloss einen Wechsel nicht aus, weil man so einen Wechsel nie ausschließen kann. Bezeichnete die Voraussetzung dafür aber deutlich: Man muss richtig viel Geld in die Hand nehmen.

    Alles andere ist doch für die Tonne. Selbst bei Sky plappern sie mal so, mal so. Alles Schwätzer. Und der Raumausstatter ist der Häuptling.

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  • Meinentwegen hat Streich provoziert. Doch wen wollt ihr jetzt in der Innenverteidigung aufstellen? 🙂

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  • Interessant was man so erfährt:
    Der Präsindent des Bundes der deutschen Fußballlehrer, zufällig Badenser, ehemaliger Freiburger Trainer und bekennender Ziehvater von Streich stellt sich im Konflikt Verbeek-Streich hinter Streich. Klar das mit dem Vogel zeigen ist ja auch eindeutig bewiesen, während niemand (außer der 4. Offizielle) offenbar in der Lage ist zu beurteilen, ob die Art wie Streich und die anderen auf der Freiburger Bank sich verhalten haben, irgendwie die Vorwürfe Verbeek´s rechtfertigt. Wie wahrscheinlich ist es, daß ein 4. Offizieller, der 90 Minuten den Trainer der Freiburger gewähren läßt nachträglich zugibt, daß der in den 90 Minuten öfter über´s Ziel hinausgeschossen ist? Und wie würde das dann geahndet werden beim 4. Offiziellen, daß er da seine Aufgaben so schlecht erledigt hat?

    Und gegen Verbeek wird wegen Unsportlichkeit ermittelt, weil er es gewagt hat, die Schiedsrichterleistung so darzustellen wie sie war: miserabel, eines Schiedsrichters der ersten Bundesliga unwürdig.Aber in Deutschland sind Schiedsrichter wahrscheinlich noch unfehlbarer und heiliger als der Papst in Rom. jedenfalls hab ich mittlerweile den Eindruck.
    versteht mich nicht falsch: ich find es auch nicht richtig,d aß man alle Wut am Schiedsrichter entlädt, wenn der eigene Verein schlecht gespielt hat. Und ich fand es auch richtig, daß man angefangen hat, mit Strafen dafür zu sorgen, daß Schiedsrichter während des Spiels nicht ständig angegangen werden. Nur es muß doch wohl möglich sein, schlechte Leistungen auch mal anzusprechen und Schiedsrichter sollten auch nicht so sakrosankt sein, daß man da nicht auch mal drastische Formulierungen nutzen kann. schließlich findet das Ganze im Bereich Männersport statt. Auch Politiker übertreiben manchmal in ihren Aussagen (s. diese ukrainische Politikerin), aber wahrscheinlich sind die Formulierungen Verbeeks gegenüber Herrn Dr. Drees als wesentlich bedenklicher einzustufen, weil da ja nicht etwas zu einem schrecklichen Despoten gesagt wurde, sondern zu einem äußerst engagierten und fairen Schiedsrichter, der international Anerkennung erfährt.

    Ja ist schon okay, ich hab´s verstanden Alexander, belschanov und co. Vergleiche helfen nicht um Unrecht zu relativieren. Und was Verbeek getan hat ist einfach Unrecht nach DFB-Statuten und insofern zu sanktionieren.

    Ich bin jedenfalls gespannt: auf die Strafen die wegen diverser Vorfälle nun folgen, Darauf, ob diese Strafen im normalen Strafrahmen liegen oder ein Exempel statuieren sollen und wie die Schiedsrichter sich in den kommenden Spielen verhalten werden.

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  • Hat für mich auch nen Geschmack die Pfeife Drees gerade für so ein Spiel anzusetzen, wo klar ist, dass die Nerven im Abstiegskampf auf beiden Seiten blank liegen und das Stadion ein Hexenkessel ist. Den nimmt doch keiner für voll, allein schon seine handtuchmäßige Körpersprache. Klar, dass der dann keinen Arsch in der Hose hat und sich im selbigem der Heimmannschaft versteckt.

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  • Wenn man sich überregional die Zeitungsartikel und besonders deren Kommentare anschaut, bleibt mehrheitlich Streichs Selbstdarstellung als emotionaler sympathischer Typ bestehen, während Verbeek in die Rolle des beleidigten Rumpelstilzchens geschrieben wird. Das Problem bei der Sache ist, dass Verbeek sich nach einem aufgeladenen Spiel in einer Fremdsprache ausdrücken musste, und jetzt steht eben auf dem Papier, Streich habe ihn durchgehend beleidigt. So sehr ich Streich im Allgemeinen für ein skrupelloses A****** halte, denke ich nicht daß er sich zu direkten Beleidigungen hat hinreißen lassen. Er hat einfach wie immer aggressiv auf alles und jeden eingeschimpft und gemeckert, um noch das kleinste bisschen Einflussnahme auf den Schiri mitzunehmen. Gerne mit der unterstützung der ganzen Bank. Das ist genau das Verhalten, dass man im Jugend- und Amateurbereich bei seinen Spielern nicht sehen will. Letzlich wahrscheinlich nicht verboten und somit ungeahndet, aber unsportlich und würdelos.

    Was bleibt von dem Spiel?

    1. In Halbzeit zwei hat uns Freiburg den Schneid abgekauft, da ging nichts mehr nach vorne. Somit war es
    2. ein unter dem Strich verdienter Sieg für Freiburg.
    3. Ich hasse Freiburg
    4. Wir stehen zwei Punkte über dem Strich.
    5. Wieder eine Sperre im nächsten Spiel. Was für eine Seuche.
    6. Endlich sind die aufeinanderfolgenden Spiele gegen andere Abstiegskandidaten vorbei, für uns wie die meisten anderen Mannschaften unten.
    7. Im Gegensatz zu Tocotronic, weiß ich inzwischen warum ich Freiburg hasse 😉

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  • So fair ist die Welt. Gegen Verbeek wird ermittelt, gegen Streich natürlich nicht und Drees Beeinflussbarkeit (oder gar Parteilichkeit) wird nicht einmal hinterfragt.

    Das System stinkt vom Kopfe her.

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  • Beate60:

    „Und gegen Verbeek wird wegen Unsportlichkeit ermittelt, weil er es gewagt hat, die Schiedsrichterleistung so darzustellen wie sie war: miserabel, eines Schiedsrichters der ersten Bundesliga unwürdig.Aber in Deutschland sind Schiedsrichter wahrscheinlich noch unfehlbarer und heiliger als der Papst in Rom. jedenfalls hab ich mittlerweile den Eindruck.“

    Was mich im Nachhinein wundert ist, dass Verbeek zwar bisher immer ganz gentleman-like darauf verzichtet hat, etwas Schlechtes über die Schiedsrichter oder über Kollegen zu sagen, aber da jetzt wohl mal etwas „raus“ musste. Auf mich wirkt es inzwischen so, dass er schlicht und einfach total verblüfft und irritiert war, was da abging, so nach dem Motto „Was ist DAS denn, das kann doch wohl alles nicht wahr sein, wo bin ich denn HIER gelandet“?!?

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  • Verbeek hatte nach dem Spiel in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky unter anderem gesagt, dass Nürnberg „fast die ganze Zeit gegen zwölf Mann gespielt“ habe.

    Das ist ja auch so. Das kann ich bezeugen!
    Das ist der reinste Hohn, dass der DfB nun gegen Verbeek ermitteln will!

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    • Frank:
      Verbeek hatte nach dem Spiel in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky unter anderem gesagt, dass Nürnberg “fast die ganze Zeit gegen zwölf Mann gespielt” habe.

      Das ist ja auch so. Das kann ich bezeugen!
      Das ist der reinste Hohn, dass der DfB nun gegen Verbeek ermitteln will!

      Das kann ich auch bezeugen. Das Freiburger Publikum stand wie ein 12. Mann hinter seinem Team.

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    • Frank: Verbeek hatte nach dem Spiel in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky unter anderem gesagt, dass Nürnberg “fast die ganze Zeit gegen zwölf Mann gespielt” habe.

      Das ist ja auch so. Das kann ich bezeugen!
      Das ist der reinste Hohn, dass der DfB nun gegen Verbeek ermitteln will!

      Na die Ermittlung sollte doch leicht zu entkräften sein. So wie sich Streich gebärdet hat, hat er ja quasi aktiv mitgespielt, war also Freiburgs 12. Mann. Verbeek hat sich dann beschwert, dass die Schiris das nicht unterbunden haben. Was soll daran unsportlich sein?

      Typisch DFB/DFL: gegen die Opfer wird ermittelt, die Täter bleiben ungeschoren!

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      • Optimist:
        Typisch DFB/DFL: gegen die Opfer wird ermittelt, die Täter bleiben ungeschoren!

        Gegen die Opfer wird ermittelt? Etwa gegen die Freiburger Fans, die im Clubhaus mit Flaschen beworfen wurden? Tatsächlich? Das wäre echt der Hammer! Oder meinst Du die Ermittlungen des DFB gegen Verbeek? Wieso ist dann die Rede vom „Opfer“? Allenfalls ist er ein „Opfer seiner selbst“.

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        • Tom Tailor,

          Was führst du hier eigentlich für einen seltsamen Kreuzzug im Clubland?
          Erwartest du jetzt ernsthaft von uns hier, dass wir zu Kreuze kriechen und Dir Recht geben!?

          Ich hab keine Ahnung was da passiert ist, was ich aber schon sehr bemerkenswert finde, ist die Tatsache das Verbeek bis jetzt immer ziemlich cool geblieben ist (bei unglücklichen Niederlagen und wirklich krassen Schirifehlentscheidungen) und jetzt plötzlich soll so einer Grundlos austicken?

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          • jonas:
            Tom Tailor,

            Was führst du hier eigentlich für einen seltsamen Kreuzzug im Clubland?
            Erwartest du jetzt ernsthaft von uns hier, dass wir zu Kreuze kriechen und Dir Recht geben!?

            Ich hab keine Ahnung was da passiert ist, was ich aber schon sehr bemerkenswert finde, ist die Tatsache das Verbeek bis jetzt immer ziemlich cool geblieben ist (bei unglücklichen Niederlagen und wirklich krassen Schirifehlentscheidungen) und jetzt plötzlich soll so einer Grundlos austicken?

            Ich hab keine Ahnung, was da passiert ist, was ich aber schon sehr bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass Streich bis jetzt immer außerordentlich respektvoll und freundschaftlich mit seinen Trainerkollegen umgegangen ist und jetzt plötzlich soll so einer grundlos austicken und den gegnerischen Trainer beleidigen?

            Das ist doch absurd. Genauso absurd ist, dass Verbeek selbst einen Tag später nicht eine Szene der Beleidigung nennen kann. Nicht eine! Aber an seinen haltlosen Vorwürfen hält er fest. Streich ist bei aller Emotionalität einer der fairsten Akteuere überhaupt im Profifußball. Er ruft sogar noch zu Krmas rein am Ende: „Aufstehen, Pavel!“ Völlig absurd, dieses Theater von Verbeek. Und nicht zu fassen, dass das hier auch noch verteidigt wird.

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            • Tom Tailor: Ich hab keine Ahnung, was da passiert ist, was ich aber schon sehr bemerkenswert finde, ist die Tatsache, dass Streich bis jetzt immer außerordentlich respektvoll und freundschaftlich mit seinen Trainerkollegen umgegangen ist und jetzt plötzlich soll so einer grundlos austicken und den gegnerischen Trainer beleidigen?

              Das ist doch absurd. Genauso absurd ist, dass Verbeek selbst einen Tag später nicht eine Szene der Beleidigung nennen kann. Nicht eine! Aber an seinen haltlosen Vorwürfen hält er fest. Streich ist bei aller Emotionalität einer der fairsten Akteuere überhaupt im Profifußball. Er ruft sogar noch zu Krmas rein am Ende: “Aufstehen, Pavel!” Völlig absurd, dieses Theater von Verbeek. Und nicht zu fassen, dass das hier auch noch verteidigt wird.

              Du hast Herrn Heidel bei SPort1 nicht gehört, du hast Herrn Heldt und Herrn von Thurn und Taxis bei Sky nicht gehört, sonst wüßtest du, daß das, was Herrn Streich vorgeworfen wird von Gertjan Verbeek etwas ist, was andere sehr wohl auch erlebt haben. Aber lieber die Realität ausblenden. Wie Herr Streich halt auch und die Opferrolle weiter leben. Viel Spaß in deiner Wirklichkeit.

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              Antwort
            • Tom Tailor,

              Bevor man Stuß verbreitet sollte man sich lieber informieren, dann bleibt anderen Menschen der Stuß erspart.

              Bader hat sich am Sonntag ausführlich geäussert und wurde uA von Heidel bestätigt.
              Somit ist der Fall erledigt. (Für mich) ist Streich wahlweise ein Lügner, ein Psychopath oder beides.

              Streich ist ein Hampelmann und Verbeek ne coole Sau. 🙂

              ’nuff said

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              Antwort
        • Tom Tailor,

          wenn man nicht mehr weiter weiß, vergleicht man halt Äpfel mit Birnen. Is scho recht…

          Ich klinke mich AUS, sonst werde ich AUSfällig.

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  • OK,
    Viel wird ueber dieses Spiel und das Geschehen waerend des Spiels hier geschrieben, auch waehrend des Club Casts. Meine Meinung dazu;
    Herr Verbeek, ganz egal wie man das sieht, also als Fan vom Club oder nicht, hat sich bis jetzt immer sehr zurueckhaltend reagiert, sogar sich immer sehr hoeflich ausgedrueckt. Jetzt auf einmal soll er ausflippen? Er wurde provoziert dazu und seine Entscheidung nicht an der Pressekonferenz teilzunehmen ist auch nachvollzierbar da Er in seinen eigenen Worten sich bedroht und angegangen gefuehlt hat. Er ist doch sehr Ethical wie die Amerikaner sagen und deswegen nehme ich es ihm auch ab das da was passiert ist.
    Gestiken sind auch provozierend nicht nur die Woerter die eine Person ausspricht.
    Die DFB Funktionaere sind dagegen in einer heiklen Situation, zum ersten muessen sie Schiedsrichter zu solchen Spielen abstellen und diese Schiedsrichter sind absolut Autoritaer auf dem Platz, das muss so sein. Andererseits sind Schiedsrichter auch Menschen die Fehler machen und manchmal sich auch beinfluessen lassen, das kann man nicht aendern. Was soll der DFB dann machen wenn ein Schiedsrichter kritisiert wird? Er kann den Schiedsrichter aus dem Verkehr ziehen aber auch nicht nur wegen einem Spiel also muessen da mehrere Schlechte Spiele sein. Andererseits kann der DFB die Schiedsrichter auch nicht fallen lassen da der Spielbetrieb Sie unbedingt braucht und die Autoritaet des Schiedsrichters auch nicht bezweifelt werden kann sonst haben wir hier bald Suedamerikanische Verhaeltnisse wo Schiedsrichter getoetet werden wenn sie nicht nach dem Willen der Zuschauer oder Fans pfeifen.
    Also was machen? In einer freihen Gesellschaft muss man auch Kritik ausueben koennen, man muss Diskusssionen fuehren koennen, wenn man das nicht kann oder wenn man unterbunden wird dann ist das keine freihe Gesellschaft. Wie aber schuetzen wir die Schiedsrichter? Vielleicht muss der DFB wirklich eine Stelle einfuehren wo sich Vereine, Fans usw auch mahl kritisch ueber die Schiedsrichter auessern koennen, wo der DFB dann auch nachprueft ob die Leistungen seiner Angestellten wirklich hoechsten Anforderungen genuegt. Vielleicht muesste der DFB dann auch gegenerfalls Schiedsrichter austauschen die diesen Anforderungen nicht genuegen auch waehrend einer Saison.
    Ich bin gespannt wie sich das alles in den naechsten Tagen entwickelt. Ich fuerchte auch das Verbeek nicht um Sanktionen herumkommt wegen den Kommentaren ueber den Schiedsrichter. Ich nehme auch an das Herr Verbeek das wie ein Gentleman annimmt. Aber ich muss auch sagen das so wie sich Der Herr Streich auffuehrt nichts mit Professionelem Fussball zu tun hat und das die Schiedsrichter da auch mahl eingreifen koennten und ihn auf die Bank schicken sollten, wenn noetig auch auf die Tribuene dann hoert Er auf mit dem Bloedsinn.

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    • nastyone:
      Er wurde provoziert dazu und seine Entscheidung nicht an der Pressekonferenz teilzunehmen ist auch nachvollzierbar da Er in seinen eigenen Worten sich bedroht und angegangen gefuehlt hat.

      Er wurde provoziert? Wodurch? Vielleicht durch den Freiburger Sieg, vielleicht durch die gelb-rote Karte in der 93. Minute, die alles andere als spielentscheidend war. Das mag sein. Aber sicherlich nicht durch Streich.

      Es ist sehr professionell, harte Vorwürfe vorzubringen und dann auf mehrfache Nachfrage – selbst einen Tag später! – nicht eine Szene zu nennen, die seine Vorwürfe belegen könnte. Der Typ tut mir einfach nur leid. Bei Verbeek sind total die Sicherungen durchgebrannt, und jetzt steht er nicht zu seinem Fehler. So führt das schnurstracks in Liga 2 und dann hoffentlich zu einem Trainerwechsel.

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    • nastyone,

      Wenn ich deiner Argmentation folge, dann dürfte der DFB kein Problem haben, Herrn Drees nicht mehr in der 1. Liga pfeifen zu lassen. Denn letztlich war das ja noch eines seiner besseren Spiele in dieser Saison. Zumindest wenn man den kickernoten irgendwelche Bedeutung zumißt.
      Und es sollte auch im Interesse des DFB sein, nicht nochmal einen Schiedsrichter so im Leistungstief allein zu lassen wie damals Rafati. Auch damals hat man nicht reagiert auf seine schlechten Leistungen und ihn immer wieder aufgestellt.
      Aber klar das wird dann anders gesehen. Da war der Amerell schuld oder wer auch immer, der gute Leistungen sehen wollte vom Schiedsrichter oder eben die Fans, die immer wütender wurden, weil er eben Spiele verpfiffen hat.
      Bei einem Trainer ist es doch auch so: wenn seine Maßnahmen keinen Erfolg bringen, muß er gehen.
      Auch bei einem Spieler, der in ein Leistungsloch fällt, ist es oftmals besser, wenn der dann zumindest einige Zeit nicht spielt.
      Und alle müssen mit der berechtigten Kritik umgehen können. Weshalb dann nicht ein Schiedsrichter, der mit seiner Leistung einen abstiegsgefährdeten Verein entscheidend in einem der letzten Spiele geschwächt hat?
      Kann es sich der DFB leisten, daß Vereine nur finanziell kaputt gehen durch einen Abstieg, weil der DFB nicht dafür sorgt, daß diese Vereine fair behandelt werden? Und kann er es sich leisten nur aus Prinzip, weil man glaubt Kritik an Schiedsrichtern nicht dulden zu können, noch weiter zu schwächen?
      Ist es nicht sonderbar, daß es unseren Trainer und den Braunschweiger Trainer trifft, aber nicht Streich?
      Nach allem, was in dieser Saison an Fehlentscheidungen gegen unseren Verein möglich war, haben wir mit Sicherheit mehr Recht als Herr Streich und der Freiburger SC, sich über schlechte Leistungen der Schiedsrichter zu beschweren. Statt dessen schaut man, ob man auch noch unseren Trainer abstrafen kann, der damit klar kam, daß ein Tor gegeben wurde, wo der Spieler 3m im Abseits stand, daß ein Spieler krankenhausreif geschlagen wurde ohne daß abgepfiffen oder nachträglich ermittelt wurde, daß Tore nicht gegeben wurden, dem Gegner Abseitstore gegeben wurde, daß Elfmeter nicht gegeben wurden, der gegner aber für zumindest strittige Szenen den Elfer bekam und eben jetzt diese unglaublichen gelben Karten, die unsere IV noch weiter schwächen in der jetztigen Situation.
      Wurde denn gegen Herrn Streich entwickelt als er seine Verschwörungstheorien zum Besten gab? War das was anderes als Schiedsrichterkritik? War das nicht sogar viel unverschämtere Kritik, weil da dem Schiedsrichter Parteilichkeit unterstellt wurde, nur weil er den Trainer nicht mag. Aber Herr Streich hat´s halt richtig formuliert, mit einem „wenn“ am Anfang seiner Unterstellung statt mit einer Aussage wie Verbeek. Und natürlich wird der DFB die Tatsache nicht berücksichtigen, daß Verbeek nicht ganz so perfekt Deutsch kann. Dann hätte er halt gar nichts sagen sollen, wird´s wahrshceinlich heißen oder einen Dolmetscher nutzen.

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  • Beate
    Du hast recht mit deiner Feststellung das ich meine das auch Schiedsrichter nicht ueber allem stehen sollten und das sie sich auch der Kritik stellen muessten, in so weit bin ich mit einer Suspendierung von Drees durchaus einverstanden, ja ich fordere sie sogar.
    Aber leider muss ich auch die Situation vom DFB ansehen oder einsehen das sie sich in einer verdammt komplizierten Situation wiederfinden. Aber ohen Kritik und ohne Bewertung kann keine Organization wie der DFB und die Schiedsrichter Gilde auch wirklich besser werden.
    Aber im Endeffekt stimme ich dir absolut bei und wuerde es auch gerne sehen das sich der DFB die Kritik zum Herzen nimmt und nicht nur negativ reagiert. Mann koennte Dr. Drees auch mahl in die unteren Ligen zurueckschicken, wenn er sich da wieder beweist dann wieder in die Bundesliga befoerdern.

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  • Endlich mal was Positives in Sport1 zu sehen 😀
    Die haben ganz klar Partei für Verbeek ergriffen. Streich zwar emotional, aber eben tatsächlich so, wie es Verbeek behauptet und Streich könne sich genügend Anschauungsmaterial anschauen, um zu sehen worum es ging.
    Dann wurde auch noch auf ein Spiel gegen Mainz hingewiesen, wo Tuchel Streich den Handschlag nach dem Spiel verweigerte. Tuchel meinte da, das werde er mit Streich klären. Streich ging den Journalisten auf seine typische Art an : Da war gar nichts. Dann lächelnd „jetzt alles gut?“ Als dann der Reporter meinte, er wolle dennoch was zu der Spannung zwischen ihm und Tuchel wissen, Streich´s Blicke, nochmal abstreiten, daß da was war. Das Spiel ist vorbei, wir haben keine Probleme.
    Ich frag mich grad, ob der wirklich glaubt, daß man sich währende des Spiels wie ein Berserker aufführen kann?

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  • Tom Tailor;
    Du bist absolut kein Clubfan, warum sage ich das? Falls du wirklich Clubfan oder auch nur am Club Umfeld interessiert waerest wuerdest du nicht solche Sachen sagen das Verbeek sich ueber Niederlagen oder Rote Karten so aufregt. Wenn du hier bescheit wuesstest dann waere dir klar das ein Verbeek sehr wohl mit solchen Sachen wirklich umgehen kann, ja sogar meistens die Schiedsrichter und auch die Gegner sehr fair bewertet. Also wenn du solchen Bloedsinn von dir gibst dann ist mir klar das du keine Ahnung hast wie Verbeek tickt. Er und der Club haben schon einiges mitgemacht in dieser Saison, da waere eine Niederlage bei deinem Verein wirklich nicht so schlimm, also wenn Verbeek meint das er beleidigt wurde muss ich sagen das ich ihm das abnehme und das da wirklich was dran war. Aber der Trainer deines Vereins hat ja schon mehrmals beweise dafuer geleistet das er an der Linie ausflippt.

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  • Nochmal: Verbeek hat sich noch bei den absurdesten Fehlentscheidungen gegen den FCN IMMER zurück gehalten mit Kritik bzw. gar keine geäußert. Er will, so sehe ich das, diesen Quatsch „Profi-„Fußball nicht um jeden Preis mitmachen, und dafür steckt er jetzt Prügel ein und gewinnt aber meine Hochachtung! Man liest Schlagzeilen à la „Verbeek rastet aus“ – Himmel hilf, wer IST den ausgerastet, wer WAR denn Fallobst?

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  • Am Samstag hat Verbeek behauptet, Streich hätte ihn beschimpft. Am Sonntag musste Verbeek zugeben, dass er nichts verstanden hat und er sich an dem ständigen Beschweren aufgeregt hat.

    Was bleibt auf der Strecke? Die Wahrheit! Bei all dem hat er geflissentlich unterschlagen, dass er, der Herr Verbeek Christian Streich mit dem Vogel beleidigt hat und im übrigen sich ebenso häufig beim 4. Offiziellen beschwert hat.

    Was bleibt denn nun von der Nürnberger Wahrheit übrig?
    Man kann also mit Fug und Recht behaupten, Herr Verbeek ist ein Lügner.
    Denn er hat nicht falsch, sondern gar nicht verstanden, was Streich gesagt hat. Er hat es nur vermutet und wider besseres Wissen vor allen Kameras kundgetan. So etwas nennt man üble Nachrede und ist eine Straftat.

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    Antwort
    • Tom Tailor,

      wenn du bei einem Niederländer jedes Wort auf die Goldwaage legen willst. Bitte tu es.
      Ich hab es auch am Samstag schon so verstanden, daß er das Gefühl hatte, daß Streich permanent auf ihn losging, sobald irgendwas passierte auf dem Spielfeld. Daß es dabei nicht um Schimpfworte ging, sollte dir auch klar sein, sonst hätte er gesagt: welche Schimpfworte der Trainer gegen mich verwendet hat.
      Offenbar schimpfst du in deinem Leben allerdings nie. Sonst wüßtest daß man auch jemanden schimpfen kann ohne daß dabei Schimpfwörter verwendet werden. Schließlcih gibt es auch noch Tonfall, Mimik und Gestik mit dem man aus einem ganz normalen Satz ein Schimpfen machen kann.

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      • Beate60:
        Tom Tailor,

        wenn du bei einem Niederländer jedes Wort auf die Goldwaage legen willst. Bitte tu es.
        Ich hab es auch am Samstag schon so verstanden, daß er das Gefühl hatte, daß Streich permanent auf ihn losging, sobald irgendwas passierte auf dem Spielfeld. Daß es dabei nicht um Schimpfworte ging, sollte dir auch klar sein, sonst hätte er gesagt: welche Schimpfworte der Trainer gegen mich verwendet hat.
        Offenbar schimpfst du in deinem Leben allerdings nie. Sonst wüßtest daß man auch jemanden schimpfen kann ohne daß dabei Schimpfwörter verwendet werden. Schließlcih gibt es auch noch Tonfall, Mimik und Gestik mit dem man aus einem ganz normalen Satz ein Schimpfen machen kann.

        Dann frag doch mal bitte Marek Mintal, welchen Eindruck er von Streich hatte. Die beiden haben nämlich häufig miteinander kommuniziert, und da war alles völlig okay. Auch der 4. Offizielle hat überhaupt keine Einwände gegen die Art der Kommunikation von Streich erhoben, obwohl Streich von den 4. Offiziellen häufig mit Argusaugen beobachtet und auch mal gern auf die Tribüne geschickt wird.

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        • Tom Tailor: Dann frag doch mal bitte Marek Mintal, welchen Eindruck er von Streich hatte. Die beiden haben nämlich häufig miteinander kommuniziert, und da war alles völlig okay. Auch der 4. Offizielle hat überhaupt keine Einwände gegen die Art der Kommunikation von Streich erhoben, obwohl Streich von den 4. Offiziellen häufig mit Argusaugen beobachtet und auch mal gern auf die Tribüne geschickt wird.

          Hast du Mintal gefragt? Nein? Also wie kommst du dazu zu glauben er würde deine Version bestätigen?
          Daß der 4. Offizielle da nichts sagen wird, dürfte wohl logisch sein, denn Verbeek hat ja klar gesagt, daß er von dem Schutz erwartet hätte und der nicht kam. Glaubst du der gibt später zu, daß er sich da nicht getraut hat oder sowas?
          Mensch hör doch bitte auf, mit deinem Versuch, Streich zum Unschuldslamm zu erklären. Frag Heidel, Tuchel, Heldt, Thurn und Taxis oder den Reporter, der damals bei einem Spiel gegen Mainz als Tuchel Streich den Handschlag verweigert hat. Die werden dir bestätigen, daß Verbeek die Wahrheit gesagt hat. genauso wie sie es auf Sport1 und auf Sky getan haben. Wo ganz klar gesagt wurde, daß Streich tatsächlich ein Problem hat, weil er offenbar am Spielfeldrand die gegnerische Bank beschimpft und unter Druck setzt. Wenn Streich das nicht als Beschimpfen sondern als Emotion interpretiert, ist das sein Problem. Aber auch Heidel und co. fänden es sinnvoll, wenn er an sich arbeiten würde wie Tuchelund Klopp das tun. Aber dazu müßte er erstmal bereit sein, sich selbstkritisch zu hinterfragen und nicht immer nur die anderen zu beschuldigen.

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          • Beate60: Frag Heidel, Tuchel, Heldt, Thurn und Taxis oder den Reporter, der damals bei einem Spiel gegen Mainz als Tuchel Streich den Handschlag verweigert hat. Die werden dir bestätigen, daß Verbeek die Wahrheit gesagt hat.

            Lies Deinen Kommentar noch einmal ganz genau, dann wirst Du den Bruch in der Logik erkennen. Ich kann auch meinen Nachbarn, seine Oma und deren Katze befragen. Die können mir ebensogut bestätigen wie Heidel, Tuchel, Heldt und alle anderen, die am Samstag nicht dabei waren, dass Verbeek die Wahrheit (!) gesagt hat.

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            • Tom Tailor: Lies Deinen Kommentar noch einmal ganz genau, dann wirst Du den Bruch in der Logik erkennen. Ich kann auch meinen Nachbarn, seine Oma und deren Katze befragen. Die können mir ebensogut bestätigen wie Heidel, Tuchel, Heldt und alle anderen, die am Samstag nicht dabei waren, dass Verbeek die Wahrheit (!) gesagt hat.

              Okay dann also richtig formuliert, damit du es auch verstehen kannst:
              Herr Streich hat ganz offensichtlich ein Problem damit, daß er nicht wahrnehmen kann, daß die Art und Weise wie er sich am Spielfeldrand benimmt auf verschiedene Trainer und auch auf andere Zeugen (wie andere Offizielle verschiedener Vereine sowie Reporter) aggressiv wirkt.
              Zu verschiedenen Szenen bei verschiedenen Spielen gibt es davon von deinem Trainer Aufnahmen, in denen das dokumentiert ist.
              Da also ganz offensichtlich das, was Verbeek erlebt zu haben glaubt,
              auch andere Menschen zu unterschiedlichen Zeitpunkten so erlebt zu haben glauben, und auch mit Bildmaterial dokumentiert werden kann,
              Herr Streich aber ganz offensichtlich bei dem Spiel gegen Mainz nicht in der Lage war, das an sich ranzulassen, sondern so tat als wäre nichts gewesen und in dem Interview richtig aggressiv auf mich wirkte als der Reporter dennoch noch einmal nachgefragt hat,
              und ich mir dadurch vorstellen kann,
              weshalb sich Verbeek von Herrn Streich beschimpft fühlte,
              wenn der sich (was sehr wahrscheinlich ist, wenn ich mir manche Szenen ins Gedächtnis rufe, die auf Sky von Herrn Streich während des Spiels gezeigt wurden), da in ähnlicher Weise verhalten hat,
              spricht aus meiner Sicht mehr dafür, daß das, was Bader und Verbeek über Herrn Streich bzgl. dessen Verhaltens während des Spiels berichten der Wahrheit entspricht
              als die Version von Herrn Streich, daß er nur „Das ist ein Foul“ gesagt habe.

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              • Beate60: die Version von Herrn Streich, daß er nur “Das ist ein Foul” gesagt habe.

                hierzu gibt es auch Belege, dass er unmissverständlich eine Karte gefordert hat – für die Schauspieleinlage. Aber lassen wir den guten Mann ruhig in seinem Glitzer-Ponyhof leben.

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                Antwort
            • Tom Tailor,

              allerdings kannst du gerne weiter deine Wahrheit glauben. Solange andere, die sich für die Bundesliga interessieren, wissend lächeln, wenn sie hören, worüber sich Verbeek aufregt, bin ich voll zufrieden.

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              Antwort
  • @Tom Tailor:

    Wenn du hier schon Entschuldigungen forderst, solltest du auch fordern, dass sich der Freiburger Schauspieler, der den nicht nachvollziehbaren Platzverweis für Pogatetz provozierte, bei Pogatetz und dem 1. FC Nürnberg entschuldigt.

    Wenn das Sportgericht die Fernsehbilder gerecht beurteilt, muss es die rote Karte gegen Pogatetz aufheben und den Schauspieler, der ohne Anlass wie ein in die Brust getroffener Frontsoldat den plötzlichen Tod starb, für den Rest der Saison sperren. Wer sich die Szene anschaut und noch einen Funken Fairness im Leib hat, fragt da:

    WHY.

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    • belschanov,

      Leider ist es ja nur gelbrot nicht rot. Insofern wird da gar nichts passieren außer daß wir gegen Gladbach weder Pogatetz noch Stark als Alternativen in der IV haben. Ich hoffe mal, daß Petrak wieder fit ist, daß seine Beinverletzung derentwegen er nur so kurz spielen konnte wieder gut ist und daß er dann neben Pinola auflaufen kann.

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    • belschanov:
      @Tom Tailor:

      Wenn du hier schon Entschuldigungen forderst, solltest du auch fordern, dass sich der Freiburger Schauspieler, der den nicht nachvollziehbaren Platzverweis für Pogatetz provozierte, bei Pogatetz und dem 1. FC Nürnberg entschuldigt.

      Wenn das Sportgericht die Fernsehbilder gerecht beurteilt, muss es die rote Karte gegen Pogatetz aufheben und den Schauspieler, der ohne Anlass wie ein in die Brust getroffener Frontsoldat den plötzlichen Tod starb, für den Rest der Saison sperren. Wer sich die Szene anschaut und noch einen Funken Fairness im Leib hat, fragt da:

      WHY.

      Ich gestehe ausdrücklich zu, dass die zweite gelbe Karte ein Witz und das Verhalten von Ginter unsportlich war. Allerdings ist im Kicker heute ganz richtig zu lesen, dass Pogatetz schon bei der Elfmeterszene mit gelb-rot hätte vom Platz fliegen müssen, weil er den Ball weggeschossen hatte. Von daher kann ich Eure Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen. Hättet Ihr lieber gesehen, dass der Club 40 Minuten in Unterzahl spielt?

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  • Der Freiburger Missionar ist tatsächlich fast genauso „amüsant“ wie unser Haustroll :mrgreen:

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  • Stopp: Dass Tom Tailor hier seine Sicht der Dinge darlegt finde ich völlig in Ordnung, gefällt mir sogar! Der Haustroll ist nur destruktiv.

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  • Scotty, bitte Tom Tailor wieder hochbeamen, der hat sich aus nem Rummeckerforum hierher verirrt…
    Bitte wieder in den Normalmodus zurückkehren, für das ich gerade dieses Forum so schätze.

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  • Ich finde es völlig ok, daß sich jemand auch mit anderer Sichtweise im FCN Blog äußert, auch wenn derjenige Freiburg affin ist. Wir haben zum Glück ja keine Sippenhaft mehr, wir sind aber alle Fußballfans, auch wenn ich den Standpunkt nicht teilen kann. Spätestens zur WM schwenken wir alle wieder die gleichen Fahne. Die Wahrheit liegt auch meistens irgendwo in der Mitte. Ich schreibe auch seit Samstag auf der SCF Facebook Seite, aber werde dort auch nicht mit Handschuhen angefaßt, aber sowas macht mir nichts aus 🙂 bins ja gewohnt.

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    • juwe:
      Ich finde es völlig ok, daß sich jemand auch mit anderer Sichtweise im FCN Blog äußert, auch wenn derjenige Freiburg affin ist. Wir haben zum Glück ja keine Sippenhaft mehr, wir sind aber alle Fußballfans, auch wenn ich den Standpunkt nicht teilen kann. Spätestens zur WM schwenken wir alle wieder die gleichen Fahne. Die Wahrheit liegt auch meistens irgendwo in der Mitte. Ich schreibe auch seit Samstag auf der SCF Facebook Seite, aber werde dort auch nicht mit Handschuhen angefaßt, aber sowas macht mir nichts aus bins ja gewohnt.

      D.h. du härtest dich hier mit deinen festen Standpunkten und dem daraus erfolgenden gegenwind ab, um dann im Feindesblog die Fahne unseres Vereins hochzuhalten? 😀
      Ich weiß nicht, ob ich da jetzt lieber Respekt schrieb oder warum tust du dir das an. 🙂

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  • Tom Tailor,
    Bitte keine dummen Kommentare mehr, Herr Verbeek muss die Woerter gar nicht verstehen um sich bedroht oder beleidigt zu fuehlen, sogar Gesten, Verhalten, und natuerlich auch Lautstaerke spielen da eine Rolle. Aber es ist ja egal was alle hier sagen du hast natuerlich eine Agenda und die ziehst du durch egal der Logik.

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  • Ich finde Tom hat sich (bis auf seine eingangs seltsam anmutenden Forderungen der Club müsse nun absteigen, weil ihm Verbeeks Äußerungen nicht passten) gut geschlagen und halt seine Sichtweise dargelegt. Das ist ja legitim und ich finde es durchaus mutig, das in einem FCN-Fanmagazin zu tun, wo er wohl kaum erwarten wird, dass man ihm zujubelt oder nach kurzer Einlassung die Ansichten ändert. Insoweit finde ich das alles im grünen Bereich.

    Man sollte nur generell aufpassen nicht die Linie zu verlieren. Die Vorfälle vor dem Spiel haben bspw. genau so wenig damit zu tun wie der Fan-Honk in der Pk danach. Zudem wird (was allerdings auch Verbeek machte) das Verhalten von Streich und die Leistung des Schiri bischen arg vermengt bisweilen. Sicher gibt es da einen Bezug, denn Verbeek stellte ja dabei auf zwei Dinge ab: 1. Der Schiedsrichter ließe sich von der Streichschen Taktik verführen und 2. Der Schiedsrichter würde ihn nicht ausreichend schützen. Haben wir also 3 Themen zu behandeln mit 3. Das Verhalten von Streich per se.

    Vorweg: Wir haben für die Bewertung nur sehr rudimentäre Bild- und Tondokumente. Dazu bleiben uns die verfügbaren Fundstellen im Internet sowie die jeweiligen Eindrücke, die naturgemäß bei Tom & Co. mehr Freiburg-lastig, beim uns FCN-lastig sind. In Sachen Verbeek sollte man vor diesem Samstag aber unisono feststellen dürfen, dass er bisher absolut untadelig war, was Anfeindungen von Schiedsrichter und Kollegen angeht. Genau genommen sogar im Gegenteil: Verbeek nahm sogar die Schiris trotz mitunter hanebüchenen Entscheidungen in Schutz (was selbst in Fankreisen mitunter zu Kopfschütteln führte). Besondere Stresssituation, wie von Streich ins Feld geführt, war auch nicht vorhanden, wer diese Vorrunde hinter sich hat mit Hannover-Spiel & Co. mit am Ende 11 Punkten nach der Vorrunde, der wird auch nicht von einem Rückschlag in Freiburg, der immer noch für Platz 15 reicht, umgeworfen. Kurzum: Da muss schon einiges in dem Spiel zusammengekommen sein, dass Verbeek seine Contenance verlor – eine richtig gewaltige Menge.

    Auffällig auch – und das nicht nur für uns nach Samstag, sondern auch die ganze Saison schon und daher auch Thema im Interview mit einem SCF-Fan VOR dem Spiel – der unglaublich emotionale Feldzug von Streich gegen die Schiedsrichter, bei dem er sogar schon seinen Rückzug anbot und eine große Verschwörung gegen ihn, speziell – Achtung! – seine „Art“ vermutete. Auch unproblematisch zu finden sind ausreichende Statements von Verantwortlichen wie Beobachtern, die Streich „wohlwollend“ als „positiven Verrückten“, weniger wohlwollend als vollkommen überdreht beschreiben.

    Als letztes kommt in die „Suppe“ die Leistung von Dr. Drees, der zwar – vollkommen richtig festgestellt – keine gravierenden Fehler machte, jedoch durch seine Art der Spielführung und ausdrücklich zum Ausdruck gebracht durch die beschriebene gelbe Karte gegen Stark sowie ein nahezu identisches ungeahndetes Vergehen auf der anderen Seite, das Gefühl auf dem Platz, der Bank und bei den betroffenen Zuschauern (uns) vermittelte, hier werde mit unterschiedlichem Maß gemessen.

    Nun entwickelt sich ein hochemotionales Spiel, bei dem Streich – soweit beschrieben oder in Bruchstücken auch zu sehen – mit dem Begriff „auf 180“ noch milde umschrieben ist. Penetrantes Hyperventilieren und jede Situation kommentierend, während am Platz quasi das Gegenteil passiert, nämlich eine gefühlte Ungerechtigkeit auf der anderen Seite. Das schaukelte sich im Spiel immer weiter hoch, unterstützt vom dramatischen Spielverlauf und gipfelnd in der Gelb-Roten Karte, die – hätte sie auch vorher ihre Berechtigung gehabt haben – in dem Moment nur auf eine Schauspieleinlage eines Freiburgers zurückführte, nicht die einzige in den Schlussminuten im Übrigen. Für einen Gerechtigkeitsfanatiker a la Verbeek ein absolutes No Go!

    Nun fragt man sich schon: Warum wird ein Jürgen Klopp oder ein Lieberknecht wegen jedem „bösen Blick“ auf die Tribüne verbannt, während der „positiv verrückte“ Herumderwischen kann wie ein Rumpelstilzchen, den Gegner verrückt machen und ungestraft über Schiedsrichter herziehen? Diese Unverhältnismäßigkeiten, die sich nun auch noch in der Einleitung von Ermittlungen gegen Verbeek quasi ins Groteske verzerren, sind der Punkt, warum die Fans auch 2 Tage danach nicht die Ruhe finden.

    Mag Verbeek in dem Moment in der Wortwahl und mit dem Boykott der Pk nicht ideal reagiert haben, so darf und muss man fragen, wo denn die Grenzen von Streich sind. Wie Verbeek auch sagt: Als Gast darf man auch im Auswärtsspiel eine gewisse Höflichkeit und Respekt erwarten dürfen, bei aller sportlicher Brisanz. Wird die durch das Verhalten an sich komplett in Frage gestellt und dann auch noch durch emotional aufputschende Reden des Präsidenten in der Pause nochmals unterstützt, muss man sich in Freiburg wirklich nicht wundern, wenn die oft so gern genommene Sympathie schwindet, ja sich gar ins Gegenteil verkehrt. Und hört man hinter die Kulissen, dann ist dieser Kredit in Richtung Freiburg längst verbraucht.

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    • Alexander Endl | Clubfans United:

      Nun fragt man sich schon: Warum wird ein Jürgen Klopp oder ein Lieberknecht wegen jedem “bösen Blick” auf die Tribüne verbannt, während der “positiv verrückte” Herumderwischen kann wie ein Rumpelstilzchen, den Gegner verrückt machen und ungestraft über Schiedsrichter herziehen?

      Kommst du vom FC Bayern, darfst du dir Sonderrechte herausnehmen, weil du bist ja kein Normalsterblicher, außerdem hängt die Nationalmannschaft ja von dir ab.
      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Jogi_L%C3%B6w

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  • Mal vorweg: bin weder club noch SC Fan.. Dennoch frage ich mich, warum Verbeek es öffentlich austrägt, wenn er angeblich so ein fairer Sportmann ist. Ich lege meine Hand ins Feuer, dass Herr Streich sich sicher mit Verbeek zusammen gesetzt hätte. Meine Vermutung ist, dass Verbeek jetzt alle Register zieht und Unruhe bei einem direkten Konkurrenten hereinbringen will.

    Selbst wenn Streich provokant gegenüber den Nürnbergern geworden werden sollte, hat sich Verbeek mit dieser Aktion auf eine Stufe gestellt..

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    • mclovin12:

      Selbst wenn Streich provokant gegenüber den Nürnbergern geworden werden sollte, hat sich Verbeek mit dieser Aktion auf eine Stufe gestellt..

      Genau das hat er nicht. Er hat mit seiner Entscheidung, der Pressekonferenz fernzubleiben, zum Ausdruck gebracht, dass er mit einem „Kollegen“, der sich am Spielfeldrand aufführt wie ein Verrückter, nichts zu tun haben will, weil ein solches Verhalten ein schlechtes Vorbild für nachwachsende Kicker-Generationen ist und dem Fußball schadet. Er hat zum Ausdruck gebracht, dass ihn vom diesem Hampelmann Welten trennen. Das nenne ich „Haltung“.

      Es war auch richtig, dass er Streich den Vogel gezeigt hat. Wahrscheinlich war es sogar höchste Zeit, dass das mal jemand tut, um ihn zum Nachdenken über sein Verhalten zu bringen.

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    • mclovin12: Ich lege meine Hand ins Feuer, dass Herr Streich sich sicher mit Verbeek zusammen gesetzt hätte. Meine Vermutung ist, dass Verbeek jetzt alle Register zieht und Unruhe bei einem direkten Konkurrenten hereinbringen will.

      So Brandverletzungen sind eine schlimme Sache!

      Spaß beiseite. Ich kann es natürlich nicht gänzlich ausschließen, aber wer Verbeek in diesem halben Jahr auch nur ein wenig kennen lernen durfte, zumindest über eine gewisse Weile seine ganze Gespräche verfolgte, seine Ansichten, seine Prinzipien, der kann dies definitiv ausschließen. Dieser Typ verliert lieber seinen Job, als nur einen Zentimeter von seinen Idealen abzuweichen.

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  • Dieser Präsident der deutschen Fußballlehrer hat sich jetzt bei mir auch endgültig diskreditiert.
    http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-nimmt-poebelnden-Verbeek-ins-Visier-article12570681.html
    Ist ja wohl unglaublich, daß er Verbeek vorwirft, daß der bisher an keiner Tagung der deutschen Fußballehrer teilgenommen hat. Offenbar ist ihm entgangen, daß Verbeek seine Zeit stattdessen damit verschwendet, Taktiken zu entwickeln und mit unseren Spielern einzuüben, die unserm Verein den Klassenerhalt sichern.

    Und Herr Streich versucht sich auch schon wieder in der Motivationsanalyse von Verbeek statt sich wenigstens einmal zu überlegen, weshalb wohl Heldt, Heidel und andere an diesem Wochenende ihm nahe gelegt haben, doch mal an sich zu arbeiten.

    Wenn Verbeek es schafft, die Spieler nur annähernd so heiß zu machen auf den Sieg am Samstag wie ich im Moment vor Wut koche, dann fegen wir Gladbach vom Platz.

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  • Aus den Nägeln und Schrauben in Flaschen ist mittlerweile folgende Version geworden: die Polizei hat Nägel und Schrauben gefunden, die in Flaschen gepackt worden sein sollen.

    Offenbar haben sie es auch noch nicht geschafft, das von Nachbarn und er Polizei gefilmte Material auszuwerten, sondern sind nur optimistisch, daß ihnen das demnächst gelingen wird und dann zweifelsfrei bewiesen wird, daß es Nürnberger Ultras waren.

    Ich fühl mich verarscht.
    Meine Version: da haben sich drei Busse verirrt. Auf dem Weg ins Stadion kamen die Nürnberger Fans unbeabsichtigt am Vereinsheim vorbei und wurden von dort aus gezielt angegriffen als sie als Clubfans erkannt wurden. Die Nägel wurden von den Freiburgern in Päckchen auf die Nürnberger Fans geworfen, weil sie die grad zur Hand hatten wegen einer Renovierung.
    Solange noch kein Videomaterial deren Version beweist, kann meine doch genauso stimmen oder nicht?
    http://www.badische-zeitung.de/attacke-auf-sc-fanprojekt-polizei-wertet-videomaterial-aus

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  • @Beate60

    Weil es meine Meinung ist. Siehst du es nicht ein, dass es abwegig ist, dass Verbeek es öffentlich austrägt, wenn er doch total pro fair-play und der totale Gutmensch ist. Beim Fußball geht es um Geld, viel Geld. Und mit einem Abstieg gibt es weniger Geld. Das ist auch in Holland angekommen.

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    • mclovin12:
      @Beate60

      Weil es meine Meinung ist. Siehst du es nicht ein, dass es abwegig ist, dass Verbeek es öffentlich austrägt, wenn er doch total pro fair-play und der totale Gutmensch ist. Beim Fußball geht es um Geld, viel Geld. Und mit einem Abstieg gibt es weniger Geld. Das ist auch in Holland angekommen.

      Nein das seh ich in der Tat nicht ein. wieso auch. was sollte ihn dazu bringen auf einmal so von seiner Linie abzuweichen, die er all die Monate verfolgt hat und am nächsten Tag zu erklären, daß Streich ihn bitte in Ruhe arbeiten lassen soll und er ihm seine Wahrheit gönnt, wenn er solche Absichten wie du unterstellst verfolgt? dann hätte er eher wie Streich noch eins drauflegen müssen. und sich vielleicht auch einen Leumund holen müssen wie Streich in diesem Fußballlehrerpräsidenten.

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      Antwort
        • mclovin12,

          Nächste Saison spielen wir mit folgender 3-er Kette gegen die Mannschaft des In der Halbzeitpause beschwipsten Winzers. Hinten Weyrich, davor Stocker und Giske.

          Die drei
          – spielen auch heute noch mit runtergezogenen Stutzen
          – wissen noch nicht, dass man Zweikämpfe auch ohne offene Sohle führen kann

          Gegen den modernen Fußball 😉

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        • mclovin12:
          Beate60,

          Naja… ich gönne den Nürnbergern trotzdem den Abstieg. Einfach damit die Arroganz aufhört

          Ich persönlich gönne niemandem den Abstieg – weil ich weiss, wie „schmerzhaft“ so was sein kann..
          Welche Arroganz meinst Du? Kann Dir da leider nicht folgen. Und wenn wir absteigen sollten, werde wir bestimmt noch arroganter!!

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          Antwort
    • Was ich bemerkenswert finde:
      Herrn Streich wird ganz selbstverständlich zugebilligt, was er als „emotional“ euphemisiert, was aber abseits der Coaching-Zone wahrscheinlich medikamentöse Behandlung nach sich zöge. Warum also gesteht man ähnliche „Emotionalität“ nicht Herrn Verbeek zu? Im übrigen hat hier niemand behauptet, Verbeek sei ein „Gutmensch“ oder Ähnliches. Im Gegensatz zu Herrn Streich ist Herr Verbeek bis dato aber nicht durch Verschwörungstheorien aufgefallen – das Gegenteil ist der Fall und in diversen Club-TV-Aufzeichnungen von Pressekonferenzen auch nachzusehen: Verbeek hat, wie Alexander oben ja richtig bemerkt hat, Schiedsrichterentscheidungen verteidigt, für die mir als Fan jegliches Verständnis fehlte (Beispiel: Joselus, auch vom „kicker“ als Tätlichkeit interpretierter Ellbogenschlag gegen Petrak). Fakt ist außerdem, dass dem Club von einer einflussreichen Zeitung sogar vorgeworfen worden ist, seine Spieler agierten im Abstiegskampf zu fair. Auch das ist nachlesbar.

      Welchen Schuh ich mir nicht anziehe:
      Das ist der Schuh der bloßen Fanbrille. Es ist in der Theorie der Kommunikation längst anerkannt, dass der größte Teil der Kommunikation nonverbal stattfindet – der Pantomime und Hochschullehrer Samy Molcho vertritt die These, dass der nonverbale Anteil der Kommunikation 80 Prozent (!) der Reaktionen beim Gegenüber bewirkt. Insofern finde ich es lächerlich und unwissenschaftlich, hier urplötzlich (aus wie ich finde reichlich durchsichtigen Gründen) eine legalistische Position einzunehmen und von Verbeek „Eier“ einzufordern, um wörtliche Rede wiederzugeben – demnächst wird dem 4. Offiziellen vom DFB als 5. Offizieller wahrscheinlich noch ein geschulter Parlamentsstenograph zur Seite gestellt. Wie Streich aber nonverbal kommuniziert, dazu gibt es derart viele Fernsehausschnitte, im heutigen Kicker auch eine Fotostrecke, das kann sich jeder selbst ansehen und sich dazu seine Meinung bilden.

      Was ich wichtig finde:
      Es musste erst ein ausländischer Trainer kommen, um uns zu zeigen, woran wir uns hierzulande durch wöchentliche Wiederholung inzwischen gewöhnt haben und was trotzdem keineswegs in Ordnung ist. Woche für Woche hasserfüllte Fratzen, unglaubliche Aufregung, Schmierenkomödien und künstliche Aufregung über jeden noch so geringen Mist. Das Problematische daran kann man jede Woche auf den Amateurplätzen, beim Jugendfußball und inzwischen sogar beim Schulsport beobachten, wo die Akteure eben nicht zwischen Bundesliga(Show) und Sein unterscheiden können und wo sukzessive jeglicher Respekt vor Schiedsrichtern und Gegnern verloren geht. Ein Freund, selbst Regionalligastürmer und Sportlehrer, bestätigte mir unlängst, dass die Kids diesen ganzen Mist, den sie Woche für Woche im TV sehen (Ballwegschlagen, Meckern und Reklamieren bei jedem Scheiß) annehmen und beginnen, sich genauso zu verhalten. Über das, was sich ein Schiedsrichter bei einem Amateurspiel seitens hyperehrgeiziger Eltern oder seitens der Zuschauer, die inzwischen den Fußballplatz a la Streich als Zone betrachten, wo man unter dem Deckmantel der „Emotionalität“ offenbar jegliches Mindestmaß an Benimm unterschreiten kann, anhören muss, will ich hier nicht weiter schreiben – wer’s nicht glaubt, dem empfehle ich gelegentliche Besuche von Spielen in den niederen Klassen.

      Persönliches Fazit:
      Für mich ist ein Streich das, was Giorgio Scerbanenco in seinem Roman „Das Mädchen aus Mailand“ als einen „Falschspieler“ bezeichnet hat. Das sind Leute, die gar nicht daran denken, sich an die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln zu halten, auf denen die Gesellschaft ebenso wie der Sport basiert, aber ihr falsches Spiel auf der Basis spielen, dass die Mehrheit sich an ebendiesen Regelkodex hält. Was wäre, wenn alle Bundesligatrainer a la Streich „emotional“ agierten – dann hätte der Mann aus dem Breisgau plötzlich keinen Vorteil mehr. Hier kalkuliert einer, dem ich, je mehr ich nachdenke (vor allem, wenn ich seine reichlich überlegt und professionell anmutende Reinwaschung nach dem Spiel mit einbeziehe), die „Emotionaliät“ überhaupt nicht mehr abnehme, kühl und weiß genau, wie weit er gehen kann, damit ihm keiner ans Zeug flicken kann. Andere mögen das anders sehen, ist ja gottlob noch ein freies Land hier, aber für mich ist dieser Streich ein Heuchler, ein bewusster Zündler, ein Brandstifter, der den Biedermann gibt und sicherlich genügend salbungsvolle Worte parat hat, wenn der Flächenbrand auf den kleinen Plätzen ausgebrochen ist. In Holland ist bereits ein Jugendschiedsrichter von Jugendspielern zu Tode geprügelt worden – in meinen Augen bereiten pharisäerhafte Typen vom Schlage eines Christian Streich den Boden dafür auch in diesem Lande.

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      • Hörnla: Andere mögen das anders sehen, ist ja gottlob noch ein freies Land hier, aber für mich ist dieser Streich ein Heuchler, ein bewusster Zündler, ein Brandstifter, der den Biedermann gibt und sicherlich genügend salbungsvolle Worte parat hat, wenn der Flächenbrand auf den kleinen Plätzen ausgebrochen ist. In Holland ist bereits ein Jugendschiedsrichter von Jugendspielern zu Tode geprügelt worden – in meinen Augen bereiten pharisäerhafte Typen vom Schlage eines Christian Streich den Boden dafür auch in diesem Lande.

        Bis dahin konnte ich mitgehen, das aber geht mir dann zu weit. Streich mag vieles sein, emotional vor allem, aber doch Überzeugungstäter und geht halt in seiner Sache auf. Derart kaltblütiges Kalkül ist einfach überinterpretiert und ich nehme ihm absolut ab, ein wirklich netter Mensch zu sein – außer wenn der Anpfiff erfolgt. Aber Hey, da darf man mich dann auch nicht mehr ansprechen. Allerdings geb ich dann auch nicht Pressekonferenzen danach.

        Ich glaub schon, dass er mittlerweile weiß, was er macht und wie weit er gehen kann, weil man es ihm durchgehen lässt. Aber diese perfide Methodik – nein, das glaub ich nicht. Und ihm dann auch noch im Vorgriff für solche Tragödien mitverantwortlich zu machen, das ist doch einfach deutlich über das Ziel hinausgeschossen, geschätzter Hörnla. Auch da fände ich ein Zurückrudern angemessen und zeigte Größe. Respekt fängt ja auch beim Gegner an.

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        • Alexander Endl | Clubfans United: Bis dahin konnte ich mitgehen, das aber geht mir dann zu weit. Streich mag vieles sein, emotional vor allem, aber doch Überzeugungstäter und geht halt in seiner Sache auf. Derart kaltblütiges Kalkül ist einfach überinterpretiert und ich nehme ihm absolut ab, ein wirklich netter Mensch zu sein – außer wenn der Anpfiff erfolgt. Aber Hey, da darf man mich dann auch nicht mehr ansprechen. Allerdings geb ich dann auch nicht Pressekonferenzen danach.

          Ich glaub schon, dass er mittlerweile weiß, was er macht und wie weit er gehen kann, weil man es ihm durchgehen lässt. Aber diese perfide Methodik – nein, das glaub ich nicht. Und ihm dann auch noch im Vorgriff für solche Tragödien mitverantwortlich zu machen, das ist doch einfach deutlich über das Ziel hinausgeschossen, geschätzter Hörnla. Auch da fände ich ein Zurückrudern angemessen und zeigte Größe. Respekt fängt ja auch beim Gegner an.

          Ich bin da mehr bei Hörnla, wenn ich mir seine Aussagen am Tag danach und heute anseh. Ich empfinde ihn als einen Mann, der sehr viel weiß über Motivation und Manipulation. Und der keine Hemmungen hat, das auszuleben, wenn es ihm nötig erscheint.
          Und sich als Opfer zu präsentieren, wenn es hilft. Bei dem Interview damals als er davon sprach, er könne ja gehen, wenn die Schiedsrichter wegen ihm immer seine Mannschaft benachteiligen, hab ich wirklich geglaubt, der Mann steht kurz vor dem Suizid, so verzweifelt hat er gewirkt. Nach seinen Auftritten über seine Fassungslosigkeit wegen Verbeek, weiß ich er spielt sehr gut seine verschiedenen Rollen. Und er hat Erfolg damit, wenn man ihn als ehrlichen Menschen ansieht.

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        • Alexander Endl | Clubfans United: Ich glaub schon, dass er mittlerweile weiß, was er macht und wie weit er gehen kann, weil man es ihm durchgehen lässt. Aber diese perfide Methodik – nein, das glaub ich nicht. Und ihm dann auch noch im Vorgriff für solche Tragödien mitverantwortlich zu machen, das ist doch einfach deutlich über das Ziel hinausgeschossen, geschätzter Hörnla. Auch da fände ich ein Zurückrudern angemessen und zeigte Größe. Respekt fängt ja auch beim Gegner an.

          Vielleicht spielt da auch persönliche Enttäuschung mit. Ich hatte Streich bis dato ja sehr geschätzt und ihm bestimmte Äußerungen, ich habe ja die Geschichte mit den Hertha-Spielern ja bereits erwähnt, hoch angerechnet.

          Allerdings habe ich ihn für nichts direkt verantwortlich gemacht. Ich sehe aber, und dabei bleibe ich, dass abseits der großen Stadien viele offenbar den Unterschied nicht mehr machen (können) zwischen Bundesliga-Show und Geschäft und der Realität, dass man dann nämlich doch wieder zusammenarbeitet und es gibt ja auch wieder ein nächstes Spiel und das wird immer noch mit dem Ball ausgetragen und nicht mit dem Schlagring.

          Ich lehne es aber auch ab, das immer so zu verharmlosen, wenn beispielsweise ein Kloppo mit verzerrter Fratze 3 Millimeter vom Schiri entfernt wüst schreiend steht und das wird dann 1000fach gedruckt und gilt als vorbildhaft emotional. Wenn mir so einer in der Kneipe mit so einem Gesicht so nahe käme, na dann aber ab und raus durch die Hintertür oder aber anders dafür gesorgt, dass er mir kein zweites Mal so nahe kommt.

          Andererseits sticht natürlich dein Hinweis, dass man in manchen Situationen auch besser nicht angesprochen wird. Aber es ist wohl ein Unterschied, ob ich öffentlich agiere oder nicht. Außerdem muss etwas nicht gut und in Ordnung oder gar nachahmenswert sein, nur weil ich das selbst so mache.

          Ich kenne weder Herrn Streich noch Herrn Verbeek persönlich und kann und will deshalb auch nicht über sie als Personen urteilen. Beide mögen sie nett und umgänglich sein und das will und kann ich wie gesagt auch nicht abstreiten. Aber ich kann mir darüber eine Meinung bilden, wie ein öffentliches Verhalten rüberkommt und was das für Folgen hat. Ich finde außerdem, dass die Respektlosigkeit gegenüber Gegnern und Schiedsrichtern in den unteren Ligen bisweilen weit jenseits der tolerablen Grenzen liegt – warum wohl hat man Nachwuchsprobleme bei den Schiedsrichtern? – und ich finde schon, dass da ein Zusammenhang mit der Inszenierung des „großen“ Spiels besteht. Im Bereich der Politik haben wir gelernt und wissen inzwischen alle, dass die Kontrahenten, die sich in der Talkshow noch eben bis aufs Blut beharkten, nett und umgänglich mit einander umgehen, sobald die Kameras abgeschaltet sind. Aber ist das gut? Sind wir beim Sport in unserem Lernprozess auch schon so weit?

          Ich bezog mich also nicht auf eine Person, über die mir auch gar kein Urteil zusteht. Ich bezog mich auf eine öffentliche Person, auf eine Figur, die Herr Streich in seiner Rolle als öffentiche Person kreiert und die viel oder wenig mit ihm als Privatmensch zu tun haben mag, ich weiß es nicht. Diese öffentliche Rolle kritisiere ich, weil ich der Meinung bin, dass die überbordende mediale Aufmerksamkeit, die den Rollen von Streich und Konsorten gewidmet wird, nicht unbedingt positive Folgen zeitigt und falsche Vorbilder setzt bzw. verdunkelt, wobei es bei dem Sport, den wir, so denke ich doch, alle lieben, ankommt.

          So, war das „zurückgerudert“ genug? Oder,wie ich finde, präzisiert genug? Im übrigen habe ich damit überhaupt keine Probleme, denn erst durch eine, gerne auch scharfe Diskussion, kann man, auch vielleicht erst beim viel späteren Nachdenken, die eigene Position klären, wo nötig modifizieren oder aufgeben und nur so kommt man weiter und kann auch ab und an zur nicht unwertvollen Erkenntnis gelangen, dass man da einen rechten Schmarrn verzapft hat.

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      • Hörnla:
        Hier kalkuliert einer, dem ich, je mehr ich nachdenke (vor allem, wenn ich seine reichlich überlegt und professionell anmutende Reinwaschung nach dem Spiel mit einbeziehe), die “Emotionaliät” überhaupt nicht mehr abnehme, kühl und weiß genau, wie weit er gehen kann, damit ihm keiner ans Zeug flicken kann.

        Addiert man das Verhalten der Spieler, die einen schwachen Schiri bei jeder Gelegenheit hinters Licht führen wollen, sowie die unfassbare Hetzrede von Präsident Keller in der Halbzeitpause dazu…dann, ja dann, ergibt sich eine Strategie, eine Art Freiburger Weg, der einen zwangsläufig anwidern muss. Ganz weit weg von Fair Play. Schade eigentlich.

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        • franky: Addiert man das Verhalten der Spieler, die einen schwachen Schiri bei jeder Gelegenheit hinters Licht führen wollen, sowie die unfassbare Hetzrede von Präsident Keller in der Halbzeitpause dazu…dann, ja dann, ergibt sich eine Strategie, eine Art Freiburger Weg, der einen zwangsläufig anwidern muss. Ganz weit weg von Fair Play. Schade eigentlich.

          Tja, das ist halt der einzige Weg, wie diese limitierte Truppe in der Beletage bestehen kann – als Falschspieler (vgl. Hörnla) und Günstlinge vom Bundesjogi.

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          • Optimist,

            Ganz ehrlich, als dieser Weinkönig zur Halbzeit sprach, sahen wir uns alle völlig verständnislos an und fragten uns, was er intus hat. Ich gucke extra nach, dass ich nicht versehentlich Stürmer TV eingeschaltet hatte (an alle Gutmenschen: Der Stürmer war nicht nur antisemitisch, er hetzte gegen alles, was nicht seiner Ideologie entsprach)

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      • Hörnla,

        ich glaube der Punkt, der mich stört, ist nicht das Nachdenken und nicht das auf den Vorbild-Charakter hinzuweisen, sondern das Herstellen eines hypothetischen Kausalzusammenhangs.

        Hörnla: In Holland ist bereits ein Jugendschiedsrichter von Jugendspielern zu Tode geprügelt worden – in meinen Augen bereiten pharisäerhafte Typen vom Schlage eines Christian Streich den Boden dafür auch in diesem Lande.

        Mit sowas würde ich extrem vorsichtig sein und ich persönlich finde es auch unter der Gürtellinie. Und selbst wenn es deine persönliche Meinung ist, ist es bedenklich sie öffentlich zu äußern. Was würdest du machen, wenn diese Aussage wiederum andere dazu verleiten würde, dem so Beschuldigten einen Denkzettel zu verpassen? Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass aufgrund von Behauptungen Menschen in eine Stigmatisierung laufen. Christian Wulff lässt grüßen.

        Wir versuchen uns eine Meinung zu bilden, das ist legitim. Wir bewerten und wägen ab. Aber wir dürfen nie eines aus den Augen verlieren: Wir kennen nur einen Bruchteil der Wahrheit. Einen Wimpernschlag eines Eindrucks. Du sagst: Menschen „seines“ Schlages bereiten den Boden für den Tod von Menschen durch Gewalttaten – bist du dir wirklich klar, was du da sagst? Ohne ihn zu kennen? Nur aufgrund von ein paar Medienschnipseln und Presseberichten?

        Ich schätze deine Kommentare, deine analytische Herangehensweise an Themen. Aber genau da ist ein Punkt, eine Grenze, bei der sich mir alle Fußnägel hochrollen. Wo wir uns alle fragen müssen: Machen wir uns nicht selbst auch (mit)schuldig an medialer Hetze, die wir sonst gern anprangern? Und ja! Wir sind hier in der Öffentlichkeit, wir werden gelesen, wahr genommen, haben Einfluss.

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        • Alexander

          zum einen: ich möchte eine Unterscheidung nicht aufgegeben wissen: Die zwischen der öffentlichen Darstellung (und nur auf diese habe ich mich bezogen) und dem Privatmenschen (über den ich nichts gesagt habe).

          Nach genauer Lektüre Deiner Argumente stimme ich Dir aber zu, dass man den, vor allem von Dir als Ausriss zitierten Teil auch als Hetze missverstehen könnte. Ich verweise aber zum einen auf den Zusammenhang, in dem der steht, zum zweiten, dass ich das klar als persönliche Meinung – im Gegensatz zu Dingen, die ich meinte, analytischer angepackt zu haben – gekennzeichnet habe und zum dritten darauf, dass sich diese Meinung in ihrer scharfen Form daraus speist, dass bestimmtes Verhalten in – in meinen Augen unzulässiger Weise – verharmlost wird und die Auswirkungen auf das Geschehen rund um die Fußballplätze niederer Klassen, die ich sehr wohl sehe, auch wieder in meinen Augen, zu wenig diskutiert wird.

          Ich stimme zu, dass ich hätte vorsichtiger sein können, vielleicht sollen, vielleicht müssen und wenn ich geschwiegen hätte, wäre ich vielleicht ein Philosoph geblieben.

          Was ich aber, völlig unabhängig davon, nicht verstehe ist das: Du wirfst mir Hetze gegen Streich und unzulässiges Herstellen eines Kausalzusammenhangs vor. Alles in Ordnung und das kann ich auch akzeptieren. Zugleich aber willst Du mich dann verantwortlich machen, wenn jemand das als Rechtfertigung nehmen könnte, dem, wie Du es, wie ich finde, reichlich euphemistisch ausdrückst, einen „Denkzettel“ zu verpassen. Da rollen sich mir dann doch auch die Zehennägel hoch. Wo bitteschön habe ich denn so etwas gefordert oder auch nur im entferntesten nahegelegt? Natürlich hat man Einfluss, sowohl mit dem, was man sagt, als auch mit dem, was man nicht sagt. Aber zum einen sollte man den Einfluss nicht überschätzen, zum zweiten finde ich, dass man auch noch in gewisser Weise selbstverantwortlich für sein Handeln ist und sich nicht auf jemanden berufen kann, der einem das halt so gesagt habe.

          Wie gesagt: Du sagst, dass die Herstellung eines Zusammenhangs zwischen öffentlichem Verhalten a la Streich und (möglichen) Gewalttaten unzulässig und unter der Gürtellinie ist. Das akzeptiere ich gerne als deutliche Kritik und stelle klar, dass ich diesen Zusammenhang nicht als notwendig folgende Ursache-Wirkung-Beziehung herstellen habe wollen und in meinen Augen auch nicht hergestellt habe. Zugleich lehne ich es aber ab, dass darauf folgen soll: XY ist mit seinem Verhalten nicht verantwortlich dafür, wenn irgendwelche Leute in anderen Ligen durchdrehen. Hörnla aber für den „Denkzettel“ schon.

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          • Hörnla,

            wir bewegen uns nun in einen Bereich, wo wir bald nicht mehr wissen, was sich eigentlich worauf bezieht, was in welchem Zusammenhang steht und was zuerst war. Daher möchte ich das gern auf ein persönliches Gespräch, vielleicht bald im Sommer am Walberla, vertagen. Und da würde ich mich dann drauf freuen. 🙂

            Der Denkzettel – nur das als letztes, um da die Schärfe rauszunehmen – war bewusst im Konjunktiv formuliert und sollte genau vice versa zeigen, wie schnell man in Verdacht gerät eine Ursache für etwas zu sein, für das man nicht verantwortlich gemacht werden kann bzw. sollte. Wie du für den Denkzettel, wie Streich für das Verprügeln von Schiedsrichtern am Platz.

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        • Alexander Endl | Clubfans United,

          ich kann nachvollziehen, was du bedenklich findest. Hörnla hat das überspitzt und mißverständlich ausgedrückt.
          Andererseits ist das aber auch ein Problem, was er meiner Meinung nach damit ansprechen wollte: ein Mensch,
          der es versteht, andere zu manipulieren und Emotionen zu schüren und
          dessen aggressives Verhalten nicht nur von ihm, sondern auch von der Öffentlichkeit positiv als gelebte Emotionalität interpretiert wird,
          die er halt manchmal scheinbar nicht in Griff hat,
          aber deretwegen er anscheinend nicht zu sanktionieren ist,
          kann eben im extremsten Fall mitverantwortlich sein, daß ein anderer der Meinung ist, daß ja auch er grade nur Emotionen lebt.
          Wird doch oft genug als Entschuldigung genutzt, wenn ein Mann z.B. seine Frau zusammenschlägt: „Die hat mich so gereizt, daß ich nicht mehr anders konnte.“
          Das darf so nicht von Vorbildern kommuniziert werden. Wie soll man da einem aggressiven Menschen gegenüber denn dann begründen, weshalb das bei dem als Entschuldigung gilt, der da am Spielfeldrand steht, bei ihm aber nicht?
          Wieso darf der eine in seiner Emotion übers Ziel hinausschießen vor den Augen aller, der andere aber nicht?
          Und da ist eben das Gefährliche: ich glaube, Streich, Tuchel, Klopp und co. haben sich trotz aller Emotionen schon noch in Griff.
          Ich glaub nicht, daß sie Grenzen überschreiten würden, die dann auch zur Gefährdung und Verletzung anderer führen würden.
          Aber das wird so kaum kommuniziert. Und das weiß deshalb dann mancher, der den Mann als Vorbild hat, vielleicht nicht immer.
          Doch von Streich wurde es schon auf der Pressekonferenz kommuniziert. Das hat mir eben gezeigt, daß der das wirklich bewußt einsetzt. Er würde nie einen wirklich mit Worten beleidigen. Das glaub ich ihm mittlerweile. Der hat sich da unter Kontrolle. Der nutzt das bewußt zur Manipulation. Aber das verstehen manche dann nicht.
          Die glauben, daß er sich da rausredet oder daß er wirklich falsch beschuldigt wurde.
          Wenn Streich das aber auch weiß und gleichzeitig findet, daß sein gezeigtes Verhalten auf andere weder bedrohlich noch aggressiv wirken kann, sondern nur emotional, dann muß man ihn zur Einsicht bringen, daß er da eine falsche Wahrnehmung hat. So wie Klopp das auch einsieht und versucht, dran zu arbeiten.
          Bei einem emotional instabilen Menschen kann es nämlich durchaus sein, daß er seine Emotionalität dann über diese Grenzen hinaus ausleben zu dürfen glaubt, weil sein Vorbild das ja auch tut ungestraft, bewundert.
          Weil er eben nicht differenzieren kann und weil er seine Emotionen eben überhaupt nicht im Griff hat, nicht nur wie Streich in dem von ihm selbst als in Ordnung definierten Rahmen (der aber in Wahrheit schon Grenzen überschreitet)
          Und deshalb hat Verbeek recht, wenn er in dem Fall an die Vorbildfunktion erinnert.

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  • @Alexander:

    Guter Kommentar, dem ich mich anschließe.

    Nur eine Anmerkung:

    Du schreibst, dass Verbeek „die Contenance“ verlor. Das war nach meinen Eindrücken absolut nicht der Fall. Selbst bei seiner Philipika gegen Streich im Sky-Interview nach dem Spiel war er ruhig und gefasst, darauf konzentriert, seine Gedanken in einer Sprache, die nicht seine Muttersprache ist, so gut wie möglich auszudrücken.

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    • belschanov:
      @Alexander:

      Guter Kommentar, dem ich mich anschließe.

      Nur eine Anmerkung:

      Du schreibst, dass Verbeek “die Contenance” verlor. Das war nach meinen Eindrücken absolut nicht der Fall. Selbst bei seiner Philipika gegen Streich im Sky-Interview nach dem Spiel war er ruhig und gefasst, darauf konzentriert, seine Gedanken in einer Sprache, die nicht seine Muttersprache ist, so gut wie möglich auszudrücken.

      Ich empfinde Contenance verlieren nicht negativ, drum auch der etwas ungewohnte Ausdruck. Weil Wutrede eben nicht passte. Wäre er in seiner Gemütsruhe verblieben, wäre alles an ihm abgeperlt wie bisher, doch etwas brachte ihn eben aus der Balance. Diese Erregung war spürbar, brachte ihn zwar nicht gänzlich aus der Fassung, aber doch in Wallung.

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  • mclovin12 sagt:

    31.03.2014 um 21:20

    Mal vorweg: bin weder club noch SC Fan.. Dennoch frage ich mich, warum Verbeek es öffentlich austrägt, wenn er angeblich so ein fairer Sportmann ist. Ich lege meine Hand ins Feuer, dass Herr Streich sich sicher mit Verbeek zusammen gesetzt hätte. Meine Vermutung ist, dass Verbeek jetzt alle Register zieht und Unruhe bei einem direkten Konkurrenten hereinbringen will.

    Selbst wenn Streich provokant gegenüber den Nürnbergern geworden werden sollte, hat sich Verbeek mit dieser Aktion auf eine Stufe gestellt..

    Ich muss nochmal sagen das jeder der Verbeek kennt weiss das dies nicht sein Stil ist, also warum sollte er ausgerechnet mit Freiburg anzufangen. Charakterlich ist das nicht Verbeek, deswegen auch die Anmerkungen das da etwas passiert sein muss um diesen bisher nicht gesehenen Verbeek herauszubringen. Ich kann deinen Kommentar das er (Verbeek) das nicht oeffentlich austragen sollte akzeptieren, aber das waren dann halt die Emotionen die wie vorher schon geschildert total gegen den Charakter von Verbeek gehen.
    Die andere Sache hier ist auch das ich nicht glaube das Streich ueberhaupt weiss wie er herueberkommt, man kann Rivale sein, man kann Gegner sein aber Respekt muss oder sollte man haben voreinander.
    Es stimmt das Verbeek das nicht oeffentlich austragen sollte, aber die entgleisungen von Streich sind damit nicht zu entschuldigen und die sind vor den Kommentaren von Verbeek gefallen. Noch einmal, wenn ich einen Menschen kenne und er zeigt mir das er ehrlich, civil, und ethics hat und das ueber mehrere Monate hin, dann kann ich mir schon ein Bild ueber dessen Charakter machen. Wenn das auf einmal aus der Rolle faellt dann suche ich die Schuld nicht an der Person sondern an den Circumstances die dazu fuehrten.
    Eines was alle Freiburger Fans jetzt auf alle Faelle behaupten koennen ist das ihr Verein und ihr Trainer die einzigen sind die Verbeek dazu brachten sein Cool zu verlieren. Glueckwuensche dazu und noch viel Erfolg mit dieser Linie.

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    • nastyone: Ich muss nochmal sagen das jeder der Verbeek kennt weiss das dies nicht sein Stil ist, also warum sollte er ausgerechnet mit Freiburg anzufangen. Charakterlich ist das nicht Verbeek, deswegen auch die Anmerkungen das da etwas passiert sein muss um diesen bisher nicht gesehenen Verbeek herauszubringen. Ich kann deinen Kommentar das er (Verbeek) das nicht oeffentlich austragen sollte akzeptieren, aber das waren dann halt die Emotionen die wie vorher schon geschildert total gegen den Charakter von Verbeek gehen.

      Genau.

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  • Ein letzter Gedanke:
    gerade weil man z. B. einen Klopp und meinetwegen auch einen Streich in mancher Hinsicht zurecht als Vorbild ansehen kann (Wohltätigkeit, nachdenkenswerte Äußerungen etc.) kommt ihrem öffentlichen Verhalten eine besondere Bedeutung zu.
    Anders ausgedrückt: wenn Trainer wie Klopp und Streich als kranke A…löcher gesehen würden – wer wollte sich die dann zum Vorbild nehmen? Welcher Jugendliche wollte ihnen nacheifern? Aber so ist es eben gerade nicht und das ist überhaupt erst der Grund, warum ich mich mit dieser Frage beschäftige.

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  • Wir sollten vielleicht auch mal ein Stück zurücktreten und jetzt nicht so tun als ob Verbeek kein Profi wäre, der nicht auch die Öffentlichkeit nutzt.

    Natürlich gab es einen Anlass, auf Verbeek hat die Art von Streich sicher befremdlich gewirkt, im Ausland ist ein solches Verhalten der Trainer eher seltener zu finden, hier hat sich eine junge Trainergeneration im Gefolge von Jürgen Klopp dieses sehr emotionale Coaching zu eigen gemacht. Es hat ja durchaus auch Erfolg, wie man an Klopp selbst, aber eben auch Tuchel und Streich sehen kann.

    Hörnla hat auch darauf hingewiesen wie wichtig nonverbale Kommunikation ist, wenn man das Verhalten von Trainern wie Streich, Tuchel und klopp im eigenen Betrieb, ist ja auch deren Arbeitsstätte, erleben würde, ich denke nicht, dass das tolerierbar wäre. Man darf durchaus fragen ob der Erfolg hier solche Mittel rechtfertigt.

    Ich gebe aber auch gern zu, dass im ersten Moment diese Art begeistert, nach dem Motto, da ist mal ein Trainer, der so fühlt wie wir Fans auch, damit nehmen solche Typen auch die Fans und das Umfeld eines Vereins für sich ein. Trotzdem bleibt die Frage, könnte man ,ein solches Verhalten in irgendeinem anderen Arbeitsumfeld tolerieren? Und, was passiert, wenn ein solches Verhalten als erfolgreich und damit in einer Leistungsgesellschaft als vorbildhaft gesehen wird?

    Vielleicht sollte man Herrn Streich, der sich ja sehr häufig auch als Pädagoge sieht mal fragen, wie er auf einen Lehrer reagieren würde, der die Klasse seines Kindes in dieser Art unterrichten würde? Ein Lehrer der in einer Doppelstunde 90 Minuten rumbrüllt, Kinder anschreit, wenn sie Fehler machen, wie ein Derwisch durch die Klasse tobt. Ob er auch sagen würde, das sind doch „nur“ Emotionen?

    Hier stellt sich durchaus die Frage an DFB und Trainervereinigung, ob man da nicht dagegen arbeiten sollte?

    Jetzt will ich aber auch auf Verbeek zurückkommen. Ich sehe schon auch Kalkül und Enttäuschung als Grund dieser drastischen Reaktion.

    Enttäuschung, weil man in den Spielen gegen die direkten Gegner viel zu wenig Punkte geholt hat. Nach dem Start hat sicher auch Verbeek gehofft, dass in den folgenden 6 Spielen der Klassenerhalt fast sicher sein sollte, es hätten 2 Siege und ein bis 2 Unentschieden doch fast schon genügt, man hat aber nur einen Sieg geholt, steht nach den 6 Spielen deutlich schlechter da als davor. Das ist schon enttäuschend, dafür gibt es natürlich viele Gründe, aber die helfen am Ende auch nicht, wenn Du Dein sportliches Ziel verfehlst.

    Verbeek ist auch klar, dass jetzt eine Saisonendphase auf Messers Schneide folgt.

    Dazu kommt die Enttäuschung, dass man soviele Verletzte hat und dazu jetzt auch noch ständig Sperren kommen, die Mannschaft sich einfach nicht einspielen kann.

    Und hier komme ich zum Kalkül, ich denke schon, dass Verbeek jetzt auch den Augenblick nutzt um mit seinen Äußerungen sich in den Mittelpunkt zu stellen, die Mannschaft komplett aus dem Fokus zu nehmen. Keiner fragt diese Woche warum die Mannschaft nicht in der Lage war eine zweimalige Führung zumindest zu einemUnentschieden zu verteidigen, keiner fragt, warum sich die Mannschaft von Freiburg den Schneid abkaufen ließ und nicht ihr Spiel durchgezogen hat. Natürlich gab es auch dafür Gründe, der Schiedsrichter, die Verletzungen und Umstellungen, der Kader, der immer enger wird. Aber am Ende wäre eben auch gestanden, die Mannschaft wie sie sich aktuell darstellt schafft es nicht ihre sportlichen Ziele zu erreichen.

    Mit diesem Urteil im Gepäck wäre es noch schwieriger gegen Gladbach zu bestehen.

    Außerdem bestand eben auch die Gefahr, dass diese 5. Niederlage gegen die direkten Konkurrenten unten in der Tabelle die Einheit von Mannschaft und Fans hätte teilen können. Auch das können wir uns überhaupt nicht leisten.

    Mit seinem Verhalten hat Verbeek es geschafft die Reihen jetzt aber umso fester zu schließen, eine Wagenburgmentalität zu erzeugen, wir gegen den Rest der Welt. Ich bin sicher, dass ihm das schon auch bewusst war, als er nach dem Spiel das interview gab. So ganz anders als Streich mit seiner Verschwörungstheorie damals handelt Verbeek da auch nicht.

    Noch einmal ich denke nicht, dass das ein überlegter Plan war, aber ich denke schon, dass er den Ärger über Streich, die Niederlage, den Schiri positiv ummünzen wollte. Was ihm ja auch gelungen ist. Insofern will ich Verbeek hier nicht als reines Opfer des Tages sehen, nein er ist schon auch Täter.

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    • Armin: Keiner fragt diese Woche warum die Mannschaft nicht in der Lage war eine zweimalige Führung zumindest zu einemUnentschieden zu verteidigen, keiner fragt, warum sich die Mannschaft von Freiburg den Schneid abkaufen ließ und nicht ihr Spiel durchgezogen hat.

      Ich schon! 😛

      Krieg dann aber sofort um die Ohren, dass ich nicht nach Ausflüchten suchen soll und die Leistungen des Schiri schönrede. :mrgreen:

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      • Alexander Endl | Clubfans United,

        ihr habt doch da einen Draht zur Pressestelle:

        Ich habe da folgenden Gedanken: Aus der Äußerung Verbeeks „wir haben gegen 12 Mann gespielt“ lässt sich eigentlich nicht eindeutig ein Bezug zum Schiedsrichter herstellen (es sei denn man berücksichtigt seine Leistung :mrgreen: ).

        Meine Interpretation ist, dass Verbeek Streich gemeint hat, weil er derart offensiv auf das Spiel eingewirkt hat, dass er quasi mitgespielt hat. Der 12. Mann von Freiburg war somit Streich, niemand hat behauptet, der Schiri wäre gemeint. Die nachfolgende Beschwerde, dass der Schiri und der 4. Mann dagegen nicht vorgegangen sind, bleibt weiterhin folgerichtig, stellt aber keine unsportliche Äußerung dar. Das wäre meine Argumentationsgrundlage. Missverständlich, bedingt durch das nicht perfekte Deutsch von Verbeek.

        Es soll ja meines Wissens bis Freitag eine Stellungnahme ergehen. Vielleicht kann man das brauchen?

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        • Optimist:
          Alexander Endl | Clubfans United,

          ihr habt doch da einen Draht zur Pressestelle:

          Ich habe da folgenden Gedanken: Aus der Äußerung Verbeeks “wir haben gegen 12 Mann gespielt” lässt sich eigentlich nicht eindeutig ein Bezug zum Schiedsrichter herstellen (es sei denn man berücksichtigt seine Leistung ).

          Meine Interpretation ist, dass Verbeek Streich gemeint hat, weil er derart offensiv auf das Spiel eingewirkt hat, dass er quasi mitgespielt hat. Der 12. Mann von Freiburg war somit Streich, niemand hat behauptet, der Schiri wäre gemeint. Die nachfolgende Beschwerde, dass der Schiri und der 4. Mann dagegen nicht vorgegangen sind, bleibt weiterhin folgerichtig, stellt aber keine unsportliche Äußerung dar. Das wäre meine Argumentationsgrundlage. Missverständlich, bedingt durch das nicht perfekte Deutsch von Verbeek.

          Es soll ja meines Wissens bis Freitag eine Stellungnahme ergehen. Vielleicht kann man das brauchen?

          Nöööööö!!
          Verbeek hat den Schiedsrichter (bzw das Gespann) gemeint und er hatte sowas von Recht damit. Es würde nun wirklich nicht zu Verbeek passen sich da irgendwie rauszuwinden.

          Strafe schlucken, sich ärgern, und dann weitermachen. Bei der nächsten Ungerechtigkeit dennoch genauso Contra geben.

          off topic:
          nun drück ich ManU gaaaanz fest die Daumen. Man stelle sich vor, Bayern scheidet im Viertelfinale aus. Trotz RekordMeisterschaft wäre die Saison letztlich im Arsch. Mal gucken 😉

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          • troy_69, Rauswinden muss ja nicht. Es reicht ja zu betonen, die Aussage ist nicht eindeutig dem Schiri zuzuordnen, weil es auch Streich sein könnte und präzisiert das nicht weiter. Damit verbiegt sich keiner.

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            • Optimist,

              Kann deine Haltung bzgl. Argumentationshilfe für Verbeek zwar verstehen, wenn man bedenkt, daß der DFB solche Formulierungen wie „ich finde der Schiedsrichter hat heute nicht immer so gut gepfiffen“ akzeptieren würde als Kritik, aber eben nicht solch unglaubliche Aussagen wie, „wir haben heute fast immer gegen 12 Mann gespielt“.
              Verbeek hat das ja schon vor ein paar Wochen erkannt, daß die niederländische Direktheit nicht so gut ankommt und das sogar in einer Pressekonferenz kundgetan. Insofern könnte man natürlich darauf aufbauen und argumentieren, daß unser Trainer zu abgeklärt ist, in solch einer Situation dann doch wieder in den Niederlanden übliche Fprmulierungen zu verwenden.
              Allerdings find ich, daß das unserem Trainer nicht gerecht wird sich den Maßstäben anzupassen, die der DFB für den Faktor unsportlicher Umgang von Trainern mit Schiedsrichtern aufstellt.
              Ich hab vor kurzem nochmal das Video gesehen als Verbeek in Alkmaar seine gesamte Mannschaft vom Feld geholt hat. Hintergrund war, daß ein gegnerischer Fan den Torwart angegriffen hat während des Spiels, der Torwart den niederstreckte und nochmal nachtrat und daraufhin vom Schiedsrichter rot bekam. Alkmaar bekam Recht. Das Spiel wurde wiederholt und gewann. Kannst du dir so etwas bei uns vorstellen? Ich nicht. Und das ist genau das woran unser System krankt: falsche Maßstäbe. Einiges wird auf unglaublich kleinliche Art und Weise gehandhabt, z.B. Kritik an Schiedsrichtern. Und anderes (da geb ich dir recht) wird dann überhaupt nicht diskutiert, weil die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters über allem steht, solange sie zum Nachteil einer Mannschaft erfolgt ist. Nur, wenn es nachträglich Fernsehbilder hergeben, wird in manchen Fällen nachträglich gegen manche Vereine ermittelt.

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    • Armin: Mit seinem Verhalten hat Verbeek es geschafft die Reihen jetzt aber umso fester zu schließen, eine Wagenburgmentalität zu erzeugen, wir gegen den Rest der Welt. Ich bin sicher, dass ihm das schon auch bewusst war, als er nach dem Spiel das interview gab. So ganz anders als Streich mit seiner Verschwörungstheorie damals handelt Verbeek da auch nicht.

      Noch einmal ich denke nicht, dass das ein überlegter Plan war, aber ich denke schon, dass er den Ärger über Streich, die Niederlage, den Schiri positiv ummünzen wollte. Was ihm ja auch gelungen ist. Insofern will ich Verbeek hier nicht als reines Opfer des Tages sehen, nein er ist schon auch Täter.

      Sehr gut zusammengefasst. Danke!

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    • Armin:
      Keiner fragt diese Woche warum die Mannschaft nicht in der Lage war eine zweimalige Führung zumindest zu einemUnentschieden zu verteidigen, keiner fragt, warum sich die Mannschaft von Freiburg den Schneid abkaufen ließ und nicht ihr Spiel durchgezogen hat. Natürlich gab es auch dafür Gründe, der Schiedsrichter, die Verletzungen und Umstellungen, der Kader, der immer enger wird. Aber am Ende wäre eben auch gestanden, die Mannschaft wie sie sich aktuell darstellt schafft es nicht ihre sportlichen Ziele zu erreichen.

      Doch, mittlerweile schon. Drmic war vollkommen abgemeldet, machte keinen Stich aus dem Spiel heraus. Angha aggresiv aber unbeholfen wie auch Stark in manchen Aktionen. Auch von Campaña kaum etwas zu sehen. Sehr geschickt wurden unsere Schlüsselspieler vom SCF aus dem Spiel genommen. Weiß auch nicht, warum ich mich gerade bei diesem Spiel so habe mitreißen lassen. Manchen Kommentar aus den vergangenen beiden Tagen – auch hier im Forum – bereue ich mittlerweile. Ich bitte um Nachsicht, mein Fanherz hat sich mir auf die Zunge gelegt.

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      • slothrop677: Doch, mittlerweile schon. Drmic war vollkommen abgemeldet, machte keinen Stich aus dem Spiel heraus. Angha aggresiv aber unbeholfen wie auch Stark in manchen Aktionen. Auch von Campaña kaum etwas zu sehen. Sehr geschickt wurden unsere Schlüsselspieler vom SCF aus dem Spiel genommen. Weiß auch nicht, warum ich mich gerade bei diesem Spiel so habe mitreißen lassen. Manchen Kommentar aus den vergangenen beiden Tagen – auch hier im Forum – bereue ich mittlerweile. Ich bitte um Nachsicht, mein Fanherz hat sich mir auf die Zunge gelegt.

        Ich bereue nicht!

        Ist schon alles richtig, aber ich sehe darin v.a. das Resultat dieser einseitigen Pfeife, weil wir eben unserer Waffen beraubt wurden und selbst nicht gegen die Aggressivität der Gegenseite, die eben nicht geahndet und zusätzlich von dem Dauergeklatsche des Publikums gepusht wurde (ein Teufelskreis des sich gegenseitig Hochschaukelns) zur Wehr setzen konnten. Gefährliche Freistöße aus dem Halbfeld zu verursachen ist ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss!

        Und wieder stehe ich ratlos da, warum eine Mannschaft, die schon so oft versagt hat in dieser Saison, ausgerechnet gegen uns wieder alles auspackt. Und ich komme immer wieder darauf zurück, dass es ohne die Hilfe von außen nicht möglich gewesen wäre, sich so hochzuschaukeln. Schon gar nicht nach einem zunächst hochverdienten Rückstand!

        An Armins Gedanken ist schon was dran. Die Tatsachen sind unbestritten, aber hätte Verbeek das ruhig und analytisch vorgebracht, hätte man ihn als Schönredner abqualifiziert, der nur Ausflüchte sucht. In der gewählten Form jedoch wirkt es und wird ernst genommen. Ich glaube trotzdem, dass es weniger Kalkül als vielmehr Bauchgefühl war, hier mal auf den Tisch hauen zu müssen.

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        • Optimist:
          Und wieder stehe ich ratlos da, warum eine Mannschaft, die schon so oft versagt hat in dieser Saison, ausgerechnet gegen uns wieder alles auspackt. Und ich komme immer wieder darauf zurück, dass es ohne die Hilfe von außen nicht möglich gewesen wäre, sich so hochzuschaukeln. Schon gar nicht nach einem zunächst hochverdienten Rückstand!

          Klar, das Heimpublikum hat die eigene Mannschaft wirklich gepusht. Das ist halt das Gute an einem reinen Fußballstadion. Da überträgt sich die Stimmung zu 200%. Und die Fans des SFC haben ganz schön auf die Tube gedrückt. Und so verdient war die Führung zur Pause für den 1.FCN auch wieder nicht. Gab davor zwei Pfostenschüsse vom SCF und den Elfer gibt dann auch nicht jeder Schiedsrichter.

          Optimist:
          An Armins Gedanken ist schon was dran. Die Tatsachen sind unbestritten, aber hätte Verbeek das ruhig und analytisch vorgebracht, hätte man ihn als Schönredner abqualifiziert, der nur Ausflüchte sucht. In der gewählten Form jedoch wirkt es und wird ernst genommen. Ich glaube trotzdem, dass es weniger Kalkül als vielmehr Bauchgefühl war, hier mal auf den Tisch hauen zu müssen.

          Denke, das Theater von Streich und der gesamten SCF-Bank hat den Sportsmann Verbeek schon persönlich getroffen. Dann hat er reagiert, um Druck von der eigenen Mannschaft zu nehmen, aber nicht ohne vorher nachzudenken. Finde bei dem Sky-Interview nach dem Spiel lächelt Verbeek sogar manchmal ein wenig verschmitzt.

          Seine Äußerungen nach den vorhergehende Spielen waren sicherlich auch kalkuliert, öffentlich nie die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter anzusprechen, um zu versuchen, die Stimmung der Gilde doch ein wenig pro Glubb zu beeinflussen.

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          • slothrop677: Und so verdient war die Führung zur Pause für den 1.FCN auch wieder nicht.

            die meinte ich auch gar nicht,sondern das 0:1. Das war verdient. Dann griff schon die Schauspiel- und Schiri-Maschine, so dass die Pausenführung dann letztlich glücklich war. So glücklich, dass ich da schon dachte, unter diesen Umständen werden wir das niemals halten können.

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    • Armin,

      Armin:

      (…)

      Mit seinem Verhalten hat Verbeek es geschafft die Reihen jetzt aber umso fester zu schließen, eine Wagenburgmentalität zu erzeugen, wir gegen den Rest der Welt. Ich bin sicher, dass ihm das schon auch bewusst war, als er nach dem Spiel das interview gab. So ganz anders als Streich mit seiner Verschwörungstheorie damals handelt Verbeek da auch nicht.

      Noch einmal ich denke nicht, dass das ein überlegter Plan war, aber ich denke schon, dass er den Ärger über Streich, die Niederlage, den Schiri positiv ummünzen wollte. Was ihm ja auch gelungen ist. Insofern will ich Verbeek hier nicht als reines Opfer des Tages sehen, nein er ist schon auch Täter.

      Ausgehend von Deiner These, daß zumindest teilweise Kalkül hinter Verbeeks steckt und dies positiv für die Mannschaft, den Verein sein: Was aber ist der Preis für sein Verhalten?
      Medial steht der Verein -außerhalb Frankens- als weinerlicher, schlechter Verlierer da. Das allererste was Bader bei seinem Auftritt bei Sport1 am Sonntag gesagt hat ist, daß man ja kein schlechter Verlierer sei, aber …
      Verbeek steht nun als jemand da der andere mit Gesten bedenkt, die z.B. im Straßenverkehr unweigerlich zur Bestrafung führen, ohne für die breite Öffentlichkeit erkennbaren oder nachvollziehbaren (Kloppertruppe, wurde angeschaut) Grund; und natürlich als selbsternanntes „Opfer der Schiedsrichter“.
      Und damit bewegt er sich in Richtung Lieberknecht und eben auch Streich; zwei Trainer, die niemand z.B. in punkto Beurteilung der Schiedrichter ernst nehmen kann.
      Tuchel hat auch mal diesen Fehler begangen, hat aber sein Auftreten in der Öffentlichkeit korrigiert, wohl nicht ohne Grund.

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      • Gerd,

        Wenn jemand Verbeek als weinerlichen schlechten Verlierer wahrnimmt, der kein Freiburger ist, ist dem eh nicht zu helfen.

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      • Gerd

        Das ist genau der Grund, warum ich nicht so recht an Armins These glauben kann, und weil es so überhaupt nicht zu dem Trainer passt, wie wir ihn kennengelernt haben.
        Tatsache ist ja wohl, dass Verbeek Schauspielereien überhaupt nicht mag, was man auch daran erkennt, dass man so etwas beim Club nicht sieht.
        Ich kann mich noch daran erinnern (ich glaube, es war im Spiel gegen Frankfurt), dass Josip in den Strafraum eindrang, attackiert wurde, stolperte, aber dem Ball weiter nachsetzte, letztlich aber vergab, was daran lag, dass er durch das Stolpern zu weit zur Grundlinie kam. Mir entfuhr es im ersten Moment, dass er vielleicht einen Strafstoß bekommen hätte, wenn er sich fallen lassen hätte, zog diese Bemerkung aber gleich wieder zurück.
        Nein, ein Spieler unter dem Trainer Gertjan Verbeek macht das nicht, sonst sitzt er evtl. beim nächsten Spiel auf der Bank.
        Und dann muss dieser Trainer mit ansehen, wie Freiburg seine Schauspielereien schon in der 1. HZ abzieht, gegen Ende wurde es dann noch schlimmer, und der Schiri fällt zu 100% darauf herein (bei Pogerls Platzverweis stand der Linienrichter genau daneben). Da ist ihm einfach verständlicherweise der Kragen geplatzt, das HB-Männchen auf der anderen Seite hat dann noch ein übriges dazu beigetragen. Sein Zorn richtete sich in erster Linie gegen die Freiburger Spieler, in zweiter Linie gegen den Schiri (die Schauspieleinlagen waren nun wirklich größtenteile von sehr dürftiger Qualität) und in dritter Linie gegen den Trainer, der seinen Spielern nicht nur so etwas durchgehen lässt, sondern auch noch lautstark Freistöße und Karten fordert. Vielleicht stimmt die Reihenfolge auch nicht so ganz, denn der Trainer ist ja idR für das Verhalten seiner Spieler auf dem Platz verantwortlich. Aber so in etwa stelle ich mir das vor, da war so viel Adrenalin in der Blutbahn, dass ich beim besten Willen nicht an eine kühl überlegte Reaktion glauben kann.
        Aber jetzt wird es langsam Zeit, dass der nächste Spieltag kommt und wir uns wieder wichtigeren Dingen zuwenden können. Und vielleicht (ich bleibe bei diesem Wunsch) haben die Freiburger bei ihrem „Derby“ in Stuttgart wirklich die Gelegenheit, sich zurecht auf dem Rasen zu wälzen, bei sog. Derbys ist das ja doch sehr gerne mal der Fall. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Spieler gibt, die sich sagen: Wenn wir schon aufgrund von Schauspieleinlagen Verwarnungen bekommen, dann soll es sich auch richtig lohnen.

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  • @ Armin
    Hochinteressante Sicht. Das sollte man tatsächlich nicht aus den Augen verlieren. Ein Anfänger ist unser Coach ja in der Tat nicht.

    Interessant: so etwas kannte ich bis dato vor allem von Mourinho, der so seine Leute ja bewusst und oft zu einer verschworenen Truppe zusammengeschweißt hat.

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  • @ Beate60
    Tausendmal besser formuliert, als ich das getan habe. Genau darauf oder zumindest so ähnlich, darauf wollte ich eigentlich hinaus.

    @Alexander
    Stimme zu und was ich zu sagen hatte, habe ich eh gesagt, vielleicht auch schon zuviel. 😉

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  • Die hypothetische Frage wie das Spiel ohne Streichs Theater, der Wein(Wut)rede des Freiburger Präsiedenten auf Sky (haben die Schiedsrichter eigentlich Sky in ihrer Kabine?) und der ganzen Schauspielerei ausgegangen wäre, ist natürlich schwer zu beantworten, man muß schon feststellen, daß Freiburg eine höhere Laufbereitschaft hatte. Ich bin eher der Meinung dieses ganze Schmierentheater hätte das Spiel nichtmal nötig gehabt und dann glaube ich hätten wir an dem Abend trotzdem nicht gewonnen. Leider..

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    • Armin:
      Claus ich weiß nicht ob wir Stuttgart einen Sieg gegen Freiburg wünschen sollen?

      Unentschieden wäre wohl das beste in Hinblick auf die Tabelle.

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      • juwe: Unentschieden wäre wohl das beste in Hinblick auf die Tabelle.

        So ist es, ein grottiges 0:0, das keinem von beiden hilft…

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        • Scramjet: So ist es, ein grottiges 0:0, das keinem von beiden hilft…

          mit roten Karten für Schlüsselspieler auf beiden Seiten und die verdiente Tribünen-Verbannung für Streich…

          *träum*

          edit: nein, Claus, Verletzungen wünsche ich keinem. Langfristige Sperren tun es auch!

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        • Scramjet: So ist es, ein grottiges 0:0, das keinem von beiden hilft…

          Mit mind. einer roten für Freiburg und Streich als HB Männchen auf der Stuttgarter Tribüne.

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    • Armin

      Ich habe ja nichts von einem Sieg geschrieben.
      Ein Unentschieden mit Verletzten auf Freiburger Seite und Sperren für Stuttgarter tut’s auch.

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      • Claus:
        Armin

        Ich habe ja nichts von einem Sieg geschrieben.
        Ein Unentschieden mit Verletzten auf Freiburger Seite und Sperren für Stuttgarter tut’s auch.

        Anderen Spielern Verletzungen zu wünschen ist wohl aller unterste Schublade!

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        • mclovin12: Anderen Spielern Verletzungen zu wünschen ist wohl aller unterste Schublade!

          Da hast Du allerdings recht, die ist sogar noch knapp unter der Schublade, dem Gegner durch eine Schauspieleinlage eine rote Karte zu „verschaffen“. 😉

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            • Claus,

              Trotzdem, da schlage ich lieber eine postive Dopingprobe vor. Mit Zwangsabstieg wegen Anullierung aller Ergebnisse. Streich kann sich dagegen gern ne Zerrung vom rumhampeln holen 😉

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  • Wer jetzt noch hinter uns ist/
    der wird es (hoffentlich) noch lange bleiben…

    Mit Ausnahme von Hannover hat der Club es nach der mehr als ernüchternden Ausbeute der „Wochen der Wahrheit“ nicht mehr in der Hand, einen direkten Konkurrenten mit eigener Kraft hinter sich zu bringen. Deshalb bin ich, ganz klar, für einen Freiburger Sieg, so leid es mir für den VfB auch tut.

    Die, die vor uns sind, sind großteils weg, da mache ich mir keine Illusionen. Es bleibt nur noch der Blick in den Rückspiegel und bei einem Freiburger Sieg hätte man selbst bei einem Unentschieden schon drei Punkte Abstand zum nächsten Verfolger. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – aber im Moment bin ich schon froh, wenn es sich überhaupt ernährt. Dass es besser wäre, wenn wir gewännen, bedarf wohl keiner Erläuterung, denn wenn wir jetzt noch alle Spiele gewinnen, kann uns der Rest eh wurscht sein.

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    • Hörnla,

      seh ich genauso.
      Nur das ich befürchte, dass Hannover noch einige Punkte an unsere Konkurrenten verteilen wird.
      Die sind für mich noch Geheimfavorit auf den Abstieg.

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  • Da schreibt man auf der Facebook Seite vom SC Freiburg etwas von Sportbetrüger Ginter, ob er denn gegen Stuttgart auch fit ist, damit er wieder in die Luft springen kann, wie eine angestochene Prima Ballerina, schon wird man auf der Seite ausgeblockt, dabei wollte ich es doch diplomatisch ausdrücken …na ja Diplomat werde ich in diesem Leben nicht mehr. 😉

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    • juwe, lobenswerter Versuch, kann aber leider nichts fruchten, denn die Freiburger glauben ja auch noch, dass das eine clevere Aktion war. So wie die von Klaus, das war ja im Grunde gar nichts, das Bein steht schon da und dann lassen wir uns halt drüber fallen, so was wird ja immer gepfiffen, weil es eine „Berührung“ gab. Auch hier schauspielerisch hochwertig mit 3 x schmerzverzerrtem Wälzen….

      Diese „berechtigten“ Elfer gehen mir schon lange gegen den Strich, man müsste viel besser unterscheiden, ob ein Faller unvermeidlich war, oder „gerne angenommen“. Ein Bein, das schon steht, ein Körper, der schon liegt darf niemals der Grund für einen Elfer sein, denn der Kontakt wäre vom „gefoulten“ vermeidlich gewesen. Für mich muss es eine aktive Bewegung in den gefoulten hinein geben, sonst ist es Schauspielerei. Leider wird so nicht gepfiffen.

      Ich scheiß auch auf die Tatsachenentscheidung, bei Sportbetrug muss eine nachträgliche Bewertung durch Fernsehbeweis möglich sein. Davon sind natürlich keine Entscheidungen des Spielverlaufs betroffen, aber eine nachträgliche Bewertung von persönlichen Strafen muss möglich sein. Dazu gehört die Aufhebung unberechtigter Strafen (wie Rot oder Gelbrot) und das nachträgliche bestrafen von Schauspielern. Bei spielentscheidenden Szenen mind. ein Spiel Sperre (geschundener Elfer, provozierte Rote) und bei kleineren Folgen (Gelbe Karte, besonders, wenn es die 5. war) eine saftige Geldstrafe wegen unsportlichem Verhalten. So könnte man diese Auswüchse eindämmen, wenn die Spieler wissen, bei Betrug gibt es später was auf den Deckel!

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      • Optimist: juwe, lobenswerter Versuch, kann aber leider nichts fruchten, denn die Freiburger glauben ja auch noch, dass das eine clevere Aktion war.

        Dafür habe ich das auf anderen Bundesliga Vereins Webseiten auch geschrieben, gelöscht haben das aber nur die Freiburger. Mir geht diese dreckige Freiburger Art so gegen den Str(e)ich.

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  • @optimist
    Naja vielleicht sollte man nicht überall Verfolgung wittern-der von Pogartez verschuldete Elfer war leider ziemlich deutlich.man sieht doch wie er das Bein ausfährt und den Freiburger trifft.Es gab sicherlich viele Szenen über die man sich in der Beurteilung aufregen kann,der Elferpfiff ist keine davon.
    So langsam reicht es auch mal wieder mit dem Freiburgspiel finde ich.
    Neu fokussieren und auf einen Heimdreier hoffen!

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    • Christian-Berlin: Naja vielleicht sollte man nicht überall Verfolgung wittern-der von Pogartez verschuldete Elfer war leider ziemlich deutlich.man sieht doch wie er das Bein ausfährt und den Freiburger trifft.Es gab sicherlich viele Szenen über die man sich in der Beurteilung aufregen kann,der Elferpfiff ist keine davon.

      da hast Du mich falsch verstanden bzw. ich habe das schlecht ausgedrückt. Dieser Elfer ist nach gängiger Sichtweise natürlich unstrittig. Aber ich kritisiere die Sichtweise. Das hat nicht direkt etwas mit Freiburg zu tun, ist nur der Aufhänger.

      Auch in dieser Szene könnte Klaus, wenn er denn wollte, das Fallen vermeiden, der Kontakt ist nicht zwingend. Seine nachfolgende „Ausschmückung“ spricht ja auch dafür, dass er den Kontakt auch gerne angenommen hat – ein natürliches Fallen war das nicht. Ja, so was wird gepfiffen und nach gängiger Praxis war das korrekt, im Grunde läuft fast jeder 2. Elfer nach diesem Muster. Auch der von Hunt, den er nicht wollte, wäre wohl als clever eingefädelt, aber unstrittig bewertet worden. Genau das ist es, was ich ändern will: Einfädeln, ein Bein „benutzen“ um zu fallen, sollte nicht als Elfer zu werten sein, weil nicht das Foul zwingend ist, sondern der Wunsch des gefoulten, die Einladung anzunehmen.

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      • Optimist: da hast Du mich falsch verstanden bzw. ich habe das schlecht ausgedrückt. Dieser Elfer ist nach gängiger Sichtweise natürlich unstrittig. Aber ich kritisiere die Sichtweise. Das hat nicht direkt etwas mit Freiburg zu tun, ist nur der Aufhänger.

        Auch in dieser Szene könnte Klaus, wenn er denn wollte, das Fallen vermeiden, der Kontakt ist nicht zwingend. Seine nachfolgende “Ausschmückung” spricht ja auch dafür, dass er den Kontakt auch gerne angenommen hat – ein natürliches Fallen war das nicht. Ja, so was wird gepfiffen und nach gängiger Praxis war das korrekt, im Grunde läuft fast jeder 2. Elfer nach diesem Muster. Auch der von Hunt, den er nicht wollte, wäre wohl als clever eingefädelt, aber unstrittig bewertet worden. Genau das ist es, was ich ändern will: Einfädeln, ein Bein “benutzen” um zu fallen, sollte nicht als Elfer zu werten sein, weil nicht das Foul zwingend ist, sondern der Wunsch des gefoulten, die Einladung anzunehmen.

        Ich bin da eher bei Optimist. Bei der Elfmeter Situation, Pogatetz will klären und köpft etwas tollpatschig in the „heat of the moment“ Klaus den Ball auf den Körper, wo der Ball erstmal abprallt und beide setzen zum Ball nach. Mir war da schon klar, das wird ein Elfmeter, Pogatetz weil gerne etwas zu robust in seinen Aktionen, Klaus weil er darauf nur wartete und wie oben geschrieben, Pogatetz muß den Schritt zum Ball machen, Klaus fädelt genau dort ein. Meiner Meinung nach war der Elfmeter so ganz klar gewollt und nicht der Abschluß aufs Tor.

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  • Aber bevor wir uns ganz selbst noch Einlullen in Selbstgerechtigkeit: Remember Frantz, eine Schwalbe wie sie im Buche stand und einst uns den entscheidenden Impuls für den Klassenerhalt gab. Und wünschten wir uns nicht gerade noch ein wenig mehr „Cleverness“ beim Verteidigen eines Vorsprung? Und wie „holten“ wir denn unter Hecking noch die vielen Freistöße im Halbfeld? War es nicht so, dass wir da Zweikämpfe geradezu suchten, um daraus möglichst ein Foul zu ziehen?

    Bei aller Liebe zur Fairness. Wir sind schon noch beim Fußball. Solange nun keiner absichtlich betrügt, würde ich hier nicht mit Steinen werfen.

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    • Alexander Endl | Clubfans United,

      mir ist das ein generelles Anliegen, wie gesagt. Frantz ist da auch zu verurteilen, ganz klar. Unter Verbeek wäre ich neugierig, wie er das kommentiert hätte (vermutlich nur intern). Und man muss auch unterscheiden zwischen dem Suchen von Zweikämpfen (was legitim ist) und dem bewussten Fallen über ungeschickt stehen gelassene Körperteile. Das werte ich im Übrigen als „absichtlich Betrügen“, auch wenn es gängige Praxis ist.

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    • Alexander Endl | Clubfans United:
      Aber bevor wir uns ganz selbst noch Einlullen in Selbstgerechtigkeit: Remember Frantz, eine Schwalbe wie sie im Buche stand und einst uns den entscheidenden Impuls für den Klassenerhalt gab. Und wünschten wir uns nicht gerade noch ein wenig mehr “Cleverness” beim Verteidigen eines Vorsprung? Und wie “holten” wir denn unter Hecking noch die vielen Freistöße im Halbfeld? War es nicht so, dass wir da Zweikämpfe geradezu suchten, um daraus möglichst ein Foul zu ziehen?

      Bei aller Liebe zur Fairness. Wir sind schon noch beim Fußball. Solange nun keiner absichtlich betrügt, würde ich hier nicht mit Steinen werfen.

      Der Unterschied ist, ob es Einzelfälle sind oder ob es Methode ist. Bei Freiburg war das eine tragende Säule ihres Konzeptes. Der Präsi hat es ja in der Halbzeitpause auf Sky auch nochmal erklärt, worum es ihnen geht.

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      • juwe: Der Unterschied ist, ob es Einzelfälle sind oder ob es Methode ist. Bei Freiburg war das eine tragende Säule ihres Konzeptes. Der Präsi hat es ja in der Halbzeitpause auf Sky auch nochmal erklärt, worum es ihnen geht.

        Ich fand das unter Hecking hatte auch Methode. Und hat auch funktioniert. Jetzt kriegen wir kaum noch Freistöße aus dem Halbfeld. Sicher kein Zufall.

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    • juwe: Was genau hatte deiner Meinung nach Methode unter Hecking?

      Ich zitier mich ja nur ungern, aber warum nochmal schreiben, wenn es oben schon steht:

      Alexander Endl | Clubfans United: Aber bevor wir uns ganz selbst noch Einlullen in Selbstgerechtigkeit: Remember Frantz, eine Schwalbe wie sie im Buche stand und einst uns den entscheidenden Impuls für den Klassenerhalt gab. Und wünschten wir uns nicht gerade noch ein wenig mehr “Cleverness” beim Verteidigen eines Vorsprung? Und wie “holten” wir denn unter Hecking noch die vielen Freistöße im Halbfeld? War es nicht so, dass wir da Zweikämpfe geradezu suchten, um daraus möglichst ein Foul zu ziehen?

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      • Alexander Endl | Clubfans United,

        Ist es nicht trotzdem nicht so gewesen, daß Hecking nicht wie ein Rumpelstilzchen rumturnte, nicht gegen die Bank der Gegner schimpfte und gestikulierte?
        Und ist es nicht eher so gewesen, daß wireben dann keine Freistöße und Elfer bekamen, weil Schiedsrichter der Meinung waren, daß das, was wirklich Fouls waren Schwalben waren. Gab´s dafür nicht sogar mal ne gelbe Karte?
        Ich kann mich nicht mehr erinnern. Ist schon so lange her.Und ich gesteh dir zu, daß die Vergangenheit manches verklärt oder vergessen läßt.
        Trotzdem, ich kann mir nicht vorstellen, daß wir mal sowas aufgeführt haben wie Streich mit seinen Mannen.

        Ich glaub auch nicht, daß ich das jetzt deshalb so kritisiert hab, weil es ein, zwei Spieler in dem Spiel gemacht haben, sondern eher, weil schon nach 20 Minuten absehbar war, daß genau das folgen wird: daß wir einen Kannelfer gegen uns kriegen werden und unberechtigte Karten, die am Ende jetzt dazu führen, daß noch zwei Spieler weniger am Samstag zur Verfügung stehen.
        Vielen Dank auch an Freiburger Spieler, Streich und die Schiedsrichter und an den DFB, der immer noch lieber Emotionen hat als Videobeweise, die so etwas bei keiner Mannschaft mehr möglich machen würden.

        Aber jetzt wirklich Schluß damit. Und alle positiven Gedanken mobilisieren, damit wir am Samstag wieder solch Freude empfinden können wie letzten Mittwoch. (Ist das erst so kurz her? Grad mal eine Woche?) Irre.

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      • Alexander Endl | Clubfans United: noch ein wenig mehr “Cleverness” beim Verteidigen eines Vorsprung? Und wie “holten” wir denn unter Hecking noch die vielen Freistöße im Halbfeld? War es nicht so, dass wir da Zweikämpfe geradezu suchten, um daraus möglichst ein Foul zu ziehen?

        Finde nicht, daß man das mit dem Freiburger Schauspielstil vergleichen kann, der klar auf Theatralik und gelbe Karten erspielen ausgelegt war. Lediglich Zweikämpfe suchen ist im normalen sportlichen Bereich.
        Da sehe ich keine vergleichbare Methodik den Schiedsrichter unter Druck zu setzen, wie wir es am Freitag gesehen haben. Zumal das auch nicht zu Hecking paßt, so einen Stil zu pflegen.

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