FCN kündigt Stadionneubau an

Vorstand Ralf Woy lässt die Katze aus dem Sack: Bis 2020 soll ein neues Stadion gebaut werden. Damit greift er der Machbarkeitsstudie vor, die Martin Bader in Auftrag gab und deren Ergebnisse erst für den Herbst erwartet werden. Auch zum Standort äußert sich Woy unmissverständlich: “Es soll ein neues Stadion in Nürnberg sein, das bis 2020 an der Stelle des alten Stadions steht.” (nordbayern.de) Da sich die Stadt Nürnberg bereits sehr zurückhaltend geäußert hat, wird der Club auf potente externe Partner angewiesen sein.

Warum die Machbarkeitsstudie nun nicht abgewartet wurde, wie von Bader stets betont, bleibt das Geheimnis von Woy. Auf die paar Wochen wäre es da sicher nicht angekommen. Andererseits tut gerade in sportlich schwierigen Zeiten der Blick in die Zukunft gut.

6 Gedanken zu „FCN kündigt Stadionneubau an

  • … was ich mich frage, wo spielt der Glubb, wenn das neue an der Stelle des bisherigen Stadions gebaut werden soll ?
    Der Wald ist unantastbar (Bannwald), genügend Platz daneben ist nicht vorhanden, wenn das alte Stadion erst abgerissen werden muss, fehlt ja eine Spielstätte, spielen wir dann etwa vorübergehend im Rohnhof 😉 ?

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    • framuc

      Das alte Stadion darf gar nicht komplett abgerissen werden, da ist der Denkmalschutz vor. Lassen wir uns überraschen, was da ausgeheckt wird, wahrscheinlich gibt es dann eine Saison lang Baustellenfußball. Ein bisschen merkwürdig finde ich aber auch, dass Woy jetzt vorprescht, ohne das Ergebnis der Studie abzuwarten. Es kann natürlich sein, dass er schon Vorabinformationen hat, und er will halt auch mal eine Headline haben, kommt ja so selten vor.

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  • Ich habe mir heimlich Fürth-Kaiserslautern angeschaut, die Stimmung war gut, auf der Gegentribüne besser als beim Club. Und für die 4. Liga reicht der Ronhof wenn der Club sich mit dem Neubau final verhoben hat.

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  • Das ist doch ein logischer Schritt, wenn man für die nächsten Jahrzehnte konkurrenzfähig bleiben will. Die Vorabinformation kann durchaus ein erstes Fähnchen sein, um den Glubbvorständen zu zeigen, ob und wenn ja, woher der Wind weht. Der Umbau kann doch vielleicht tribünenweise vonstatten gehen, wie das die Stuttgarter zum Beispiel gemacht haben: Nach und nach wird eine Tribüne der anderen abgerissen und näher am Spielfeld wieder neu aufgebaut. Teilweise werden Stahlgerüsttribünen aufgestelle, damit nicht alle Zuschauerplätze einer Tribüne verloren gehen. Das hätte den Vorteil, dass man einfach im Frankenstadion bleiben kann und halt auf Zuschauereinnahmen teilweise verzichten müsste, aber dennoch einen Quasineubau hinbekommt.

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  • 1) Neubau JAAA, endlich Schluss mit dem Mehrzweck-Sport-Veranstaltungsgeländeoval, raus mit der Leichathletik, rein mit der Stimmung
    2) Neubau jein, da haben sich schon genügend andere Vereine finanziell verhoben, von gerade noch händelbar wie bei S04 (dank Gazprom und Schächter) oder Lautern bis zu desaströs wie in Aachen oder Dresden
    3) Neubau NEIN, wenn es ein weiteres dieser bundesweit verbauten verwechselbaren Einheitsstadien ohne Charakter wird! Mein Vorschlag: Das Franken-Stadion in Elisen-Lebkoung-Optik!

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