Kein Jammertal in Ammerthal – FCN siegt 6:0

Der Club gewinnt auch sein zweites Testspiel. Bei sommerlichen Höchsttemperaturen gewann der FCN beim Bayernligisten DJK Ammerthal mit 6:0 (3:0). Vor der Pause traf Nezugang Felix Lohkemper dreimal, nach der Halbzeit erzielten zweimal Knöll und Behrens die Treffer.

Formation in der 1. Halbzeit

Damir Canadi setzte in Sachen Aufstellung weitesgehend auf die beiden Formationen, die schon am Samstag gegen Lichtenfels agiert hatten. Einzig Enrico Valentini, der in Oberfranken noch gefehlt hatte, war in der Oberpfalz neu mit von der Partie. Weiterhin nicht mit dabei waren Ekin Celebi und Ondrej Petrak mit Trainingsrückstand und Neuzugang Paul-Philipp Besong. Valentini wusste vor der Pause mit einigen tiefen Bällen auf Virgil Misidjan zu überzeugen, die den Niederländer sehenswert einsetzten. Zweimal fanden Misidjans Hereingaben in den Rücken der Abwehr auch Felix Lohkemper, der zuvor schon nach einer Valentini-Flanke getroffen hatte. Auch auf der linken Außenbahn wurden die tiefen Bälle hinter die Abwehr probiert, allerdings waren sie hier weniger erfolgreich und präzise.

Formation in der Zweiten Halbzeit

Wie schon in Lichtenfels war auch beim Teilnehmer an der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga die vermeintliche „B-Elf“ des FCN die aktivere und gefälligere. Nach der Pause wussten die eingesetzten Spieler mehr durch aggressives Pressing und frühes Stören zu überzeugen und eroberten den Ball in der Regel näher zum Tor als ihre Pendants vor der Halbzeit. In Sachen Pressing wusste auch Fabian Nürnberger, der als Linksverteidiger immer wieder nach innen zog, zu überzeugen, er harmonierte auch gut mit Robin Hack und Simon Rhein, die in Strafraumnähe gut kombinierten. Die am Samstag festgestellten Ideen von Damir Canadi waren auch in Ammerthal wieder feststellbar: Der Ball sollte möglichst direkt gespielt werden, das Pressing möglichst früh gestartet. Auch wenn auf Grund der Hitze und der intensiven Trainingseinheit am Morgen längst nicht alles rund lief, war doch erkennbar, welche Art Fußball in Zukunft gespielt werden soll. Auch auffällig: Zum zweiten Mal ließ Canadi in einer Art 4-2-3-1 spielen, das manche möglicherweise auch als 4-3-3 notieren würden, da die Außen – dies war besonders nach der Pause zu sehen – nicht an der Linie kleben, sondern früh nach innen gehen und den Stürmer unterstützen.

Am Samstag wartet nach einem Sechstligisten und einem Fünftligisten dann mit der SpVgg Oberfranken Bayreuth ein Viertligist. Dass die „Oldschdod“ in guter Frühform ist, bewies sie am vergangenen Wochenende bei einem Vorbereitungsturnier in Erlangen, das sie durch Siege gegen den FCN II, Jahn Regensburg II und Augsburg II für sich entscheiden konnte.

Aufstellung: Klandt (46. Mathenia) – Valentini (40. Sorg), Margreitter (46. Goden), Mühl (46. Jäger), Leibold (46. Nürnberger) – Erras (46. Fuchs), Behrens (67. Erras) – Misidjan (46. Palacios), Kerk (46. Rhein), Lohkemper (46. Hack) – Ishak (46. Knöll)

Tore: 0:1 Lohkemper (13.), 0:2 Lohkemper (21.), 0:3 Lohkemper (30.), 0:4 Behrens (51.), 0:5 Knöll (59.), 0:6 Knöll (63.)

2 Gedanken zu „Kein Jammertal in Ammerthal – FCN siegt 6:0

  • Interessant, dass Klandt mit der aktuell nominell wohl stärksten 11 auflaufen durfte. Ich vermute mal, man will sehen wie dieser mit der voraussichtlichen Standard-Viererkette zusammen spielt, auch um Erkenntnisse zu bekommen, ob man einen weiteren Torhüter holt oder ihn als Standardmäßige Nr. 2 auf die Bank setzen kann.

    Gab es einen bestimmten Grund, warum Valentini nach 40 Min schon getauscht wurde? Einfach nur, um es nicht gleich zu übertreiben?

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