Kommentar: Ich bereute diese Liebe nicht

Es gibt sie schon länger, nun werden sie lauter, die Stimmen der Enttäuschung, dass ja nix zurückkäme von der Mannschaft, wo man doch so viel Herzblut investierte bei “Ich bereue diese Liebe nicht”. Die Frage der Enttäuschten: Und was kommt/kam bei rum?!

Für mich bedeutete der Slogan “Ich bereue diese Liebe nicht” aber ein selbstloses Bekenntnis. Ein Statement, dass man unabhängig von allen Umständen zu seinem Verein steht und ihm ewige Liebe schwört. Ohne Wenn und Aber. Punkt.

Was kann denn dann so eine zweite Rückrunde-Hälfte daran ändern? Was kann daran überhaupt die Leistung einer Mannschaft verändern, ganz egal wer da nun kickt und mit welchem vermeintlich gezeigten Einsatz und Siegeswillen? Nix! Überhaupt gar nix! Weil es doch gerade ein Bekenntnis war, dass unabhängig von allem postuliert war! Oder hab ich es so falsch verstanden? Liebe, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf! Das steht schon in der Bibel. Bei manchen scheint es dagegen so eine Art “Vorschuss” gewesen zu sein. Ein Darlehen mit der Aussicht auf kommende Erträge, eine Art “Fananleihe”. Aber niemand hatte darum gebeten, niemand hatte es eingefordert, niemand in Anspruch genommen. Deswegen war es aber auch so gut: Ein Bekenntnis ohne Aufforderung, ein unerwarteter Rückenwind, ein Kraftspritze ohne folgenden Nebenwirkungen und Tribut-Leistungen.

Ich hatte von Anfang an gewisse Bedenken bei der Kampagne. Trotz Freude über deren Start. Ich ahnte, dass zu viel an Pathos auch bald ins Gegenteil kippen könnte, dass nicht jeder ganz so selbstlos das Banner hissen würde und zumindest nach einer gewissen Zeit auch eine Rendite erwartete. Und wie es bei Liebhaber so ist: Nichts ist schlimmer als der verbrämte Verliebte, dessen Balz und Umwerbung, dessen Schmeicheleien und Geschenke zwar dankend und freundlich angenommen, aber am Ende doch nicht zum gewünschten Ziel führten. Da wird die Umworbene schnell zur Zicke, zur Undankbaren, die der Liebe nicht wert gewesen wäre.

Ich bereute diese Liebe nicht. Und ich bereue diese Liebe weiterhin nicht. Weil ich mit diesem Verein auch in die zweite Liga gehe. Weil ich auch in fünf Jahren noch Clubfan sein werde. Weil ich mit anderen Clubfans jeden Spieltag mitleiden werde. Weil ich schreibe für den Club, für die Fans, für mich selbst – ohne Forderung, ohne Anspruch. Niemand bat mich darum, niemand erwartete es – ich tue und tat es, weil ich ein Clubfan bin und dies ist meine Art es auszudrücken.

55 Gedanken zu „Kommentar: Ich bereute diese Liebe nicht

  • !!
    Unterschreib ich!
    Unabhängig davon und bei aller momentanen Tragik:
    Abgerechnet wird am Schluss. Kopf hoch, weitermachen! Ich bereue diese Liebe nicht!

    Antwort
    • Chris:

      … ihr schlechten Verlierer!

      Gruß, ein Freiburg-Fan

      Ich war Zeit meines Lebens nie ein schlechter Verlierer, Freiburg-Fan.

      Und Vorsicht mit der Häme. Ich erinnere mich an manch schäbige Kommentare von Clubfans über die Fürther Serie des Misslingens in der letzten Saison. Und heuer, stehen sie (wir) da und gucken genau so belämmert wie die Fürth-Fans im letzten Jahr. Wobei ich die Hoffnung nicht aufgebe. Wir müssen die Rückrunde nur so aufhören wie wir sie angefangen haben, 3 Siege in 4 Spielen, dann blieben wir wahrscheinlich drin. Und wenn es nicht klappt. Dann freut man sich, nach einer gewissen Eingewöhnungsphase auf Spiele gegen St. Pauli, Kaiserslautern oder Union Berlin. Dann wird also auch Fußball gespielt werden. Und wenn im nächsten Jahr Freiburg, absteigen sollte, werde ich mich nicht drüber freuen. Hoffenheim wird wahrscheinlich drin bleiben, so lange der Milliardär mit macht. Freiburg wird ähnlich wie Nürnberg auf Dauer Probleme haben und immer wieder um die notwendigen Punkte für wengistens den 15. Platz bangen müssen. So ist es halt. Geld schießt auf Dauer doch Tore. Und wenn du dann noch eine Seuchensaison hast wie der Club heuer, dann kann’s eben runter gehen. Traurig zwar, aber nicht tragisch. Auch in der Zweiten gibt es Leidenschaften, Triumphe, Abstiegsängste, Hoffnungen, Niederlagen, einfach alles was der Fußball so mit sich bringen kann. Wer weiß, vielleicht sieht man sich übernächste Saison in welcher Liga auch immer.wieder, wenn es denn in der nächsten Saison nicht sein sollte. Und dann wird wieder Fußball miteinander gespielt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

      Antwort
      • razumichin: Ich war Zeit meines Lebens nie ein schlechter Verlierer, Freiburg-Fan.

        Und Vorsicht mit der Häme. Ich erinnere mich an manch schäbige Kommentare von Clubfans über die Fürther Serie des Misslingens in der letzten Saison. Und heuer, stehen sie (wir) da und gucken genau so belämmert wie die Fürth-Fans im letzten Jahr. Wobei ich die Hoffnung nicht aufgebe. Wir müssen die Rückrunde nur so aufhören wie wir sie angefangen haben, 3 Siege in 4 Spielen, dann blieben wir wahrscheinlich drin. Und wenn es nicht klappt. Dann freut man sich, nach einer gewissen Eingewöhnungsphase auf Spiele gegen St. Pauli, Kaiserslautern oder Union Berlin. Dann wird also auch Fußball gespielt werden. Und wenn im nächsten Jahr Freiburg, absteigen sollte, werde ich mich nicht drüber freuen. Hoffenheim wird wahrscheinlich drin bleiben, so lange der Milliardär mit macht. Freiburg wird ähnlich wie Nürnberg auf Dauer Probleme haben und immer wieder um die notwendigen Punkte für wengistens den 15. Platz bangen müssen. So ist es halt. Geld schießt auf Dauer doch Tore. Und wenn du dann noch eine Seuchensaison hast wie der Club heuer, dann kann’s eben runter gehen. Traurig zwar, aber nicht tragisch. Auch in der Zweiten gibt es Leidenschaften, Triumphe, Abstiegsängste, Hoffnungen, Niederlagen, einfach alles was der Fußball so mit sich bringen kann. Wer weiß, vielleicht sieht man sich übernächste Saison in welcher Liga auch immer.wieder, wenn es denn in der nächsten Saison nicht sein sollte. Und dann wird wieder Fußball miteinander gespielt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

        Vielleicht sind Sie kein schlechter Verlierer. Dennoch wage ich es mal, die Nürnberg-Fans zu pauschalisieren. Gegen Freiburg wurde dem Schiedsrichter, aufgrund der Gelb-Roten Karte, die Schuld in die Schuhe geschoben. Beim Spiel gegen Gladbach aufgrund der Schwalbe von Max Kruse.

        Ich sehe es ein, die Gelb-Rote Karte war keine. Die Schwalbe war ebenso eine. Dennoch muss man auch als Clubfan sehen, dass in beiden Spielen der Club hochverdient verloren hat. Der FCN spielt Woche für Woche. jeden Samstag einen totalen Bockmist zusammen. Die Schuld wird dann beim Schiedsrichter gesucht. Das ist für mich schlechtes verlieren.

        Eure einzige Hoffnung ist Josip.. Ohne ihn wärt ihr wohl schon sieglos abgestiegen.

        Mit freundlichen Grüßen, ein Freiburg-Fan

        Antwort
        • Chris, ich vermute, unser Hauptproblem ist, dass wir keine Spieler haben, die in der Freiburger Schauspielschule ausgebildet wurden :mrgreen:

          Antwort
          • Optimist,

            Aha. Dann wünsche ich euch trotzdem viel Spaß beim Abstieg. Durch den Drmic-Verkauf habt ihr dann mit den 3,5mio wenigstens 10% der Kosten gedeckt 🙂

            Antwort
            • Chris

              Die Schadenfreude kann ich nachvollziehen, wir freuen uns auch schon alle auf den nächsten Abstieg der Schauspielschule Breisgau, und der wird ganz sicher kommen.

              Antwort
              • Claus,

                Ja ist auch dein gutes Recht. Wer austeilt muss auch einstecken können. Ihr habt nach dem Spiel ausgeteilt. Ich habe jetzt ausgeteilt. Und werde beim nächsten Abstieg auch einstecken können. 😉

                Antwort
              • Claus:
                Chris

                Die Schadenfreude kann ich nachvollziehen, wir freuen uns auch schon alle auf den nächsten Abstieg der Schauspielschule Breisgau, und der wird ganz sicher kommen.

                Ich glaube, dass Freiburg die Sache eigentlich grundpeinlich ist, aber man aus Trotz und mit Blick auf die Notwendigkeit das eben nicht zugeben würde. Das so wie wenn du pleite bist und dir dann dein Erzfeind einen Kredit gibt oder die Firma, gegen die du seit Jahren wegen Umweltverschmutzung protestiert hast, dir einen Job anbietet. Man nahm die Art und Weise, die Streich vorgab, weil man es in dem Moment brauchte – die Theatralik, die Show, die Emotionen. Das schaukelte sich zum Hexenkessel auf, in dem der Club versank.
                Danach ging es darum sich das gut hinzulegen: 1. War ja nix wirklich klar spielentscheidendes 2. Man hatte doch eh mehr Chancen! 3. Frantz hat ja auch letztes Jahr! 4. Gladbach hat danach doch auch! 5. Und überhaupt!

                Ich glaub trotzdem, dass es gerade vielen in Freiburg so geht, dass man das Image des Vereins vielleicht teilweise zu Recht unter Beschuss sieht und nicht weiß, ob man damit nun eben in der Realität der Bundesliga angekommen ist und so auch die Liga eben halten kann, oder ob man sich gerade nicht seiner Selbst entfremdet. Freiburg war für mich immer das kleine gallische Dorf, da wo man beschaulich blieb, sich den Mechanismen der Branche einfach verwehrte, es sich leistete menschlich zu bleiben und dem Jugendfussball mit Offensividee. Was davon noch übrig ist, mögen andere beurteilen, die näher dran sind.

                Antwort
          • Optimist,

            Optimist,

            Aha. Dann wünsche ich euch trotzdem viel Spaß Montags auf Sport 1 🙂 Durch den Drmic-Verkauf habt ihr dann mit den 3,5mio wenigstens 10% der Kosten gedeckt 🙂

            Antwort
            • Chris:
              Optimist,

              Aha. Dann wünsche ich euch trotzdem viel Spaß beim Abstieg. Durch den Drmic-Verkauf habt ihr dann mit den 3,5mio wenigstens 10% der Kosten gedeckt

              Freiburg wird Jahr für Jahr beim Abstieg mit tanzen, euch wirds genauso wieder erwischen.

              Chris: 10% der Kosten gedeckt

              Was in etwa dem Promillepegel im Blut eures Wein Präsidenten entspricht, als er im Sky Interview in der Halbzeit unverfroren für die 2. Halbzeit Elfmeter für Freiburg einforderte. O-Ton, “Den Elfmeter für Nürnberg kann man geben, aber dann möchten wir den bitteschön auch bekommen!”

              Antwort
            • @Chris

              Ne schöne Geschichte ist das… Ebenfalls viel Spaß bei den Montags-Spielen auf Sport1 – und mit dem Verkauf von Schmid sind ja evtl. schon 5% der Kosten gedeckt 😉

              Antwort
        • Chris: Vielleicht sind Sie kein schlechter Verlierer. Dennoch wage ich es mal, die Nürnberg-Fans zu pauschalisieren. Gegen Freiburg wurde dem Schiedsrichter, aufgrund der Gelb-Roten Karte, die Schuld in die Schuhe geschoben. Beim Spiel gegen Gladbach aufgrund der Schwalbe von Max Kruse.

          Ich sehe es ein, die Gelb-Rote Karte war keine. Die Schwalbe war ebenso eine. Dennoch muss man auch als Clubfan sehen, dass in beiden Spielen der Club hochverdient verloren hat. Der FCN spielt Woche für Woche. jeden Samstag einen totalen Bockmist zusammen. Die Schuld wird dann beim Schiedsrichter gesucht. Das ist für mich schlechtes verlieren.

          Eure einzige Hoffnung ist Josip.. Ohne ihn wärt ihr wohl schon sieglos abgestiegen.

          Mit freundlichen Grüßen, ein Freiburg-Fan

          Wenn man schon kritisiert, dann sollte man das, was man kritisiert wenigstens genau erfassen. Niemand hat hier behauptet, wir hätten wegen der Gelbroten Karte in Freiburg verloren oder wegen der Schwalbe im Gladbachspiel.
          Wir haben aber auch wegen einem Schiedsrichter, der gegen uns sehr kleinlich bei Zweikämpfen gepfiffen hat (im Unterschied zu seinen Pfiffen gegen Freiburger) schlechtere Chancen gehabt, einen Zweikampf zugewinnen. Und das über 90 Minuten schwächt eine Mannschaft.
          Die gelbrote und die (aus meiner Sicht zumindest im vergleich zu anderen Fouls von Freiburgern) überzogene gelbe Karte für Stark haben dazu geführt, daß wir im nächsten Spiel wieder mit einer neuen IV spielen mußten. Ganz zu schweigen davon, daß Stark in der Halbzeit in Freiburg ausgewechselt werden mußte, weil der Schiedsrichter aus mir unerfindlichen Gründen der Meinung war, er sei extrem Gelbrot gefährdet.
          Daß auch ansonsten durchaus die Möglichkeit bestanden hätte, daß Freiburg und Gladbach gewinnen, bestreitet hier niemand, nur die Chancen wären geringer gewesen.

          Antwort
    • Chris:
      Viel Spaß in der 2. Liga, ihr schlechten Verlierer!

      Gruß, ein Freiburg-Fan

      Ihr wart schlechte Gewinner. Ein derartiges Schmierentheater, wie in Freiburg habe ich noch nie erlebt. Jeder ehrliche Gewinner verdient Respekt. Man kann zb Wolfsburg gar nichts derartiges vorwerfen. Wenn ich Streich mit Hecking vergleiche, kommt mir bei Psycho Streich das Kotzen.

      Antwort
    • Chris:
      Viel Spaß in der 2. Liga, ihr schlechten Verlierer!

      Gruß, ein Freiburg-Fan

      Gehts dir jetzt besser?Ziemlich armseelig was du da bringst.

      Auch falls wir absteigen,wir bleiben unserem club treu und wir sind stolz das der club unser Verein ist.
      Wir bereuhen diese Liebe nicht 😉

      Antwort
  • Gerade als ich mich für diesen Artikel bedanken will,muß so ein geistiger Tiefflieger vorbei kommen. Aber da ich diese Liebe nicht bereue, kann mir auch so etwas nichts anhaben 😉

    Antwort
  • Ich bereue diese Liebe auch nicht!!! Ich werde dem Club auch in der 2. Liga treu bleiben und meine Kommentare, die vielleicht heute ein wenig übers Ziel hinaus geschossen sind, weiterhin schreiben. Das was mich heute auch zu einigen überspitzen Kommentaren verleitet hat, war dieses kampflose abschenken des Spiels in Wolfsburg. Heute war die Liebe zum Club für mich auf eine harte Probe gestellt!!!

    Antwort
  • Für die Fans gilt dieser Slogan doch schon, seit sie eben Fan sind. Wenn aber von Vereins- und Spielerseite dieses Motto hochgehalten und ausgesprochen wird, dann erwartet man, dass man davon was auf dem Platz sieht. Aber wenn man ehrlich ist, haben wir seit Braunschweig recht emotionsloses Ballgeschiebe gesehen, was bei Rückstand in planloses Ballgebolze umschlägt. Die anderen sind teilweise auch nur mäßig erfolgreich, aber egal welchen Konkurrenten ich sehe, da sehe ich zumindest Leidenschaft auf dem Platz. Bei uns eher Emotionslosigkeit.

    Antwort
  • Off Topic:
    Da fühlt man sich als Clubberer schon sehr am Boden.
    Nach dem 0:1 fühlte man als Club mitleidender schon was kommen könnte….
    Und dann noch Kurz nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit hielt unsere Kurve diese T-Shirts gemeinsam hoch mit den Worten: “Ich bereue diese Liebe nicht!”
    Da sag ich: Mag meine Mannschaft auch verlieren: Diese Fans tragen diesen Pathos mit mir, egal wohin der Weg auch geht!
    Es tut weh was diese Saison passiert, es ist doch zum Glück ruhig um den Valznerweiher und es geht weiter!

    Achja: Danke dir du Freiburger Troll! Dieser Nackenschlag nach einer solchen Kolumne den hat es gebraucht…. 🙁

    Antwort
  • Zur Aufmunterung kann man sich die noch unvollständige Tabelle des heutigen Spieltags reinziehen.


    16. 1.FC Nürnberg 1:4 Tore 0 Punkte
    17. Werder Bremen 0:3 Tore 0 Punkte
    … Bayern München 0:3 Tore 0 Punkte

    Gäbe es morgen noch ein 3:0, kletterte der Club sogar auf einen Nichtabstiegsplatz.

    Antwort
  • Sehr guter Kommentar Alexander.

    Ich würde mir auch mehr Selbstlosigkeit bei Fans wünschen. Daß es nicht immer nur eine Investition gesehen wird, bei der man dann meint, dafür auch Erfolge verlangen zu können. Aber das ist ja schon lange Thema “Ich habe für meine Dauerkarte bezahlt und was wird mir dafür geboten”

    Was aber schon dazu gehört zu dieser Aktion, ist, von der Mannschaft 100% Einsatz zu erwarten.
    Das Problem ist, daß dieser Unterschied von vielen Fans gar nicht gemacht wird. Stattdessen wird Leistung und Einsatzbereitschaft am Erfolg oder Mißerfolg festgemacht.

    Ich hab manchmal Zweifel, daß verstanden wird, was die Aktion der Ultras bedeutet. Sie haben die Aktion ins Leben gerufen und dabei sogar einige ihrer Prinzipien hintangestellt, um einen Schulterschluß mit allen Fans zu erreichen und die Mannschaft zu unterstützen.

    Ausgangspunkt war dabei aber, daß die Mannschaft wirklich engagiert gespielt hat und trotzdem, manchmal auch sehr unglücklich verloren hatte. Und daß man dann der Meinung war, daß die Spieler mehr Unterstützung verdienen, obwohl sie keine Siege vorzuweisen haben.

    Daß man da eben den ausbleibenden Ergebnissen und damit der Häme gegnerischer Fans (s.Freiburgfan) den Stolz und die Liebe zum Verein entgegensetzt.

    Das wird von manchem rationaler gestrickten Fans als ziemlich irrational und sentimental empfunden. Ich kann mich da aber voll wiederfinden, weil ich eben immer schon ziemlich emotional reagiere, wenn es um meinen Verein geht.
    Was die Erlebnisse mit diesem Verein bei mir an Emotionen freisetzen kann (positiv wie negativ) hat schon viele meiner Freunde sehr irritiert und letztlich auch mich. Daß ich es wirklich als körperlichen Schmerz empfinde, wenn ich mir vorstelle, daß wir in der 2. Liga spielen könnten und ein anderer Verein im Westen in der 1., ist äußerst befremdlich für mich und dennoch Realität.

    Das heißt aber auch, wenn die Spieler nicht mehr alles geben, werden diese auch wieder kritisiert und die Liebe zum Verein trotzdem nicht bereut.

    Ich fürchte diese Trennung Spieler- Vereinhaben viele nicht mehr im Kopf, weil sich während der Aktion dann eben auf einmal der Erfolg einzustellen schien. Da ist es dann nicht mehr schwer zu lieben (auch die Spieler) und viele waren dann ganz begeistert von der Aktion.
    Und jetzt kommt dann eben die Enttäuschung, weil man irgendwie geglaubt hat, diese Euphorie könnte uns retten, egal welche Widrigkeiten passieren. Und ich denke, das wird auch wieder dazu führen, daß einige eben sauer sind, weil das Ergebnis nicht stimmt und ihre Begeisterung, die sie für Liebe hielten wird sich in Enttäuschung wandeln und möglicherweise auch wieder solche Szenen hervorbringen wie bei dem Fan auf der Haupttribüne nach dem Heimspiel gegen Freiburg oder wie nach der Derbyniederlage letzte Saison. Weil sie eben nicht ihre Liebe zum Verein mit der Aktion ausdrücken, sondern die Liebe den Spielern galt und jetzt wird sich wieder entliebt.

    Zur momentanen Situation: wenn ich der Überzeugung wäre, daß die Spieler im Moment weniger leisten als sie könnten, wie das z.B. 2008 der Fall war (nach meiner Meinung), dann würde ich die Spieler jetzt auch nicht mehr unterstützen.

    Ich glaube aber, daß hier von vielen einiges nicht richtig wahrgenommen wird:

    Wir haben

    a) verletzte Stammspieler Nilsson, Hasebe, Chandler, Ginczek, die aufgrund ihres Leistungsniveaus mit Sicherheit erste Wahl wären

    b) aufgrund immer neuer Ausfälle durch kürzere Verletzungen oder Sperren nach wie vor keine eingespielte Mannschaft

    c) Spieler, die auch wohl nur noch auf dem Zahnfleisch daherkommen(Feulner, Frantz, Campana,Drmic, Pekhart) und unter der Woche immer mal Auszeiten haben bzw. teilweise nur noch mit Spritzen Leistung erbringen konnten. Das geht an die Substanz dieser Spieler.

    d) Spieler wie Frantz und Feulner, die z.B. Defizite von Angha und Stark ausgleichen und gleichzeitig versuchen müssen, selbst das Spiel zu machen.
    Das kann in einer eingespielten Mannschaft funktionieren, aber eben nicht in einer ständig veränderten Mannschaft.

    Angesichts dieser Konstellation leisten die einsatzfähigen Spieler meiner Meinung nach immer noch das, was sie zu leisten überhaupt imstande sind.
    Und ich finde, daß das zu wenig berücksichtigt wird, wenn man nur auf das Spiel schaut.

    Die Verzweiflung von Schäfer halte ich nicht für gespielt, sondern für echt. Der Kader, der verblieben ist, hat nichts mehr zuzusetzen.
    Da sind Spieler wie Angha, , Stark, Petrak, Plattenhardt, Campana, Hlousek und Drmic drin, die diese Saison an die Bundesliga herangeführt werden sollten.
    Wenn das nach und nach passiert wäre, mit der Möglichkeit, sie ein paar Spiele auch wieder pausieren zu lassen, dann könnten sie in den Spielen, in denen sie eingesetzt werden, vielleicht überzeugen. So aber kommen sie an ihre physischen Grenzen und das bringt sie dann auch an ihre psychischen Grenzen.

    Und deshalb verdienen aus meiner Sicht die Spieler nach wie vor die Unterstützung, die ihnen mit der Kampagne “Ich bereue diese Liebe nicht” zugesagt wurde. Weil sie nach wie vor die dazu gehörige Gegenleistung erbringen.

    Und deshalb hab ich mich auch über Harald heute so aufgeregt, weil er einem Spieler, der wirklich über alle Zweifel bzgl. Einsatzwillen erhaben ist, unterstellt, daß er eine Verletzung vortäuscht, um nicht mehr weiterspielen zu müssen.

    Antwort
  • Was für ein super Kommentar! Genau so ist es: Liebe ist bedingungslos, auch die zu einem Fußballverein. Für mich im schwäbischen Exil heißt das: Ich freue mich auf kurze Auswärtsfahrten nach Aalen, Heidenheim, Karlsruhe, Sandhausen und Ingolstadt und komme ohne Kotzreiz in die Arroganz-Arena. Leider komme ich nicht mehr nach Augsburg, da war es eigentlich immer nett, irgendwie die beste Stimmung, da man einfach freundlich behandelt wurde.
    Aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder (wenn hier schon die Bibel zitiert wird, dann sollten wir auch daran glauben). Dann fahre ich wieder gerne nach Augsburg, vielleicht auch nach Stuttgart. Aber die könnten ja auch anstatt des FCN in die zweite Liga. 😉

    Antwort
  • Mißerfolg kann einem aber auch nicht gefallen, wenn man diesen Verein liebt und dann muß man auch irgendwann einmal hinterfragen, wer dieser Liebe auch wirklich dient oder es kann.

    Antwort
      • Alexander Endl | Clubfans United,

        Ich bin da mehr bei Juwe. Wenn ich liebe, muß ich auch das, was nicht gut ist, ansprechen. Das andere ist aus meiner Sicht falsch verstandene Liebe und eher Idealisierung und ist eher typisch für Sekten oder andere Gruppierungen, in denen Kritik als Verrat angesehen wird. Und auch einseitige Liebe nur von einer Seite ist nicht unbedingt etwas Gesundes. Also sollte ich schon auch von dem Gegenüber etwas erwarten. Allerdings nicht erwarten, daß er keine Fehler macht, weil er micht liebt und ihm die Liebe kündigen, wenn er Fehler macht. Das ist narzistisch.
        Allerdings gehört zu Liebe auch Respekt und Vertrauen,daß der Kritisierte damit umgehen und eine positive Veränderung herbeiführen kann. Und Kritik sollte liebevoll und respektvoll erfolgen, nicht abwertend oder verurteilend.
        Und es sollte auch dem Kritisierten klar sein, daß er trotz der Kritik immer geliebt wird.

        Antwort
        • Beate60,

          hab ich das je!? Ich kritisiere, ich schimpfe, ich hoffe, ich bange. Ich habe weder dich mit meinem Kommentar kritisiert, noch Juwe oder jemand anderem. Braucht ihr das? Das ständige Positionieren? Das messen an sich selbst und an dem was der andere sagt? Ich hab nie gegen euch geschrieben, nie versucht euch zu brüskieren, nie was gegen die Aktion gesagt, war weder bedingungslos pro oder contra – und selbst das wurde mir angekreidet als positionslos…

          Antwort
          • Alexander Endl | Clubfans United:
            Beate60,

            hab ich das je!? Ich kritisiere, ich schimpfe, ich hoffe, ich bange. Ich habe weder dich mit meinem Kommentar kritisiert, noch Juwe oder jemand anderem. Braucht ihr das? Das ständige Positionieren? Das messen an sich selbst und an dem was der andere sagt? Ich hab nie gegen euch geschrieben, nie versucht euch zu brüskieren, nie was gegen die Aktion gesagt, war weder bedingungslos pro oder contra – und selbst das wurde mir angekreidet als positionslos…

            Worauf beziehst du das jetzt? Ich hab meinen Kommentar nicht auf Juwes Aussage, daß er schon kritisiert wird bezogen, sondern auf deine, daß Liebe sowas nicht fragt. Sorry, wenn es mißverständlich ausgedrückt wurde.

            Aber zu deiner letzten Aussage: Letztlich geht es beim Fußball doch sehr selten um objektive, sondern meist um subjektive Wahrheiten. Sich nicht eindeutig positionieren, ausgewogen zu sein, differenziert zu denken, ist lobenswert und eine Kunst und macht einen guten Moderator aus.
            Aber es führt halt manchmal auch dazu,daß dann beide Seiten mit ihren extremeren Positionen enttäuscht werden.
            Ich denk, das ist wie früher bei Mama und Papa: beide Seiten möchten doch, daß die Autoritätsperson zu ihnen hält und den in dem Moment blöden Anderen in seine Schranken weist.
            Aus der Distanz sieht man dann wieder alles ein wenig weniger schrecklich. Und sieht vielleicht sogar seine eigenen Fehleranteile.

            Und nein, ich kritisier dich da ganz sicher nicht. Ich finde, du bist sehr klar dabei, einerseits deine Positionen zu vertreten und andererseits eben auch nicht immer sofort Partei zu ergreifen, wenn du der Meinung bist, daß, so wie die eigene Meinung vertreten wird, dem an sich normalen Benimmkodex entspricht.

            Das find ich im Gegenteil sehr gut. Und deshalb beteilige ich mich gern hier. Ich mein, du bist ja auch sehr tolerant
            mir gegenüber in deinem blog, wenn ich mich mal zu endlosen Auführungen hinreißen lass oder mich an einem mit anderer Meinung festbeiße. 🙂

            Antwort
      • juwe:
        Mißerfolg kann einem aber auch nicht gefallen, wenn man diesen Verein liebt und dann muß man auch irgendwann einmal hinterfragen, wer dieser Liebe auch wirklich dient oder es kann.

        Alexander Endl | Clubfans United,

        Juwe,hast du den Beitrag von Beate gelesen?Sicher nicht,bist ja nur zum stänkern da.
        Wenn fast die ganzen Stammspieler verletzt sind und das für längere Zeit,du Spieler eisetzen musst die teilweise die erforderliche Erfahrung noch nicht haben,wie würde es dann bei euch aussehen?

        Denk erstmal,eh du hier geistigen Müll ablässt und jetzt geh auf die Autobahn spielen 😉

        Antwort
        • karin kupfer: Juwe,hast du den Beitrag von Beate gelesen?Sicher nicht,bist ja nur zum stänkern da.
          Wenn fast die ganzen Stammspieler verletzt sind und das für längere Zeit,du Spieler eisetzen musst die teilweise die erforderliche Erfahrung noch nicht haben,wie würde es dann bei euch aussehen?

          Denk erstmal,eh du hier geistigen Müll ablässt und jetzt geh auf die Autobahn spielen 😉

          Das gebe ich gerne zurück.

          Wir leiden unter der völlig missratenen Vorrunde, sonst stünden wir jetzt nicht mit dem Rücken so an der Wand und wieviele Stammspieler waren denn in der sieglosen Vorrunde verletzt? …aber wozu eigentlich. Dein Niveau ist gar nicht ernsthaft diskussionswürdig.
          Auch wenn ich Beates Beiträge alle lesen würde, müsste ich deswegen nicht der gleichen Meinung sein.

          Antwort
          • juwe:
            Auch wenn ich Beates Beiträge alle lesen würde, müsste ich deswegen nicht der gleichen Meinung sein.

            Bist du sicher? Vielleicht wärst du dann ja schon lange von meiner Sicht der Dinge überzeugt.:mrgreen:

            Andererseits wär es ziemlich langweilig hier im blog, wenn alle meiner Meinung wären.

            Antwort
  • Wer liebt,
    singt Lieder wie

    You’ll never walk alone

    Low lie the fields of Athenry

    Für immer unser Club

    auch in Liga 3.

    Und bereut auch dort nicht.

    Antwort
  • …und abgestiegen sind wir noch lange nicht!

    Vier Mannschaften.

    Ein Hauptgewinn.
    Einmal in die Verlängerung.

    Zweimal Niete.

    Macht statistisch irgendwas zwischen 20 und 50 %.

    Pillen.
    Karneval.
    Blutleer.
    Freunde.

    Da geht noch was.

    Antwort
  • Dem Aufstieg entgegenzufiebern macht eh mehr Spaß als dem Abstieg entgegenzubangen. Ich bereue diese Liebe auch nicht. Das auszusprechen bedeutet bei mir sehr viel, weil ich mich niemals vor einen Karren spannen lasse 😉

    Abgesehen davon ist immer noch alles drin. Wir brauchen nur einen Sieg mehr als der HSV oder der VFB, am besten mehr als beide….

    Am Wollen lag es nicht. Mehr geht einfach nicht. WOB hat im Winter für einen Spieler so viel bezahlt, wie bei uns der ganze Kader wert ist. Wenn die es ernst meinen, haben wir keine Chance, schon gar nicht in unserem ersatzgeschwächten Zustand. So ist das eben.

    Ist schon seltsam, dieses Pendeln zwischen guten Ansätzen bei unglücklichem Spielverlauf und absoluter Chancenlosigkeit….

    Antwort
    • Optimist:
      Dem Aufstieg entgegenzufiebern macht eh mehr Spaß als dem Abstieg entgegenzubangen.

      Genau so isses!
      Ich habe bis zum Pokalsieg meine Heimatstadt nicht mehr so Kopf stehen sehen wie beim Aufstieg 85. Das Heimspiel gegen Kassel gehört immer noch zu meinen schönsten Stadionerinnerungen.

      Womit man dann ganz zwanglos zum Thema Liebe kommt.
      In der “Beziehung” zum Club ist es wie bei einem alten Ehepaar. Man erinnert sich primär an die schönen Momente und versucht, die weniger schönen zu vergessen.

      Antwort
  • ♫ Oh my love.

    Wir sind noch nicht unten, die Köpfe unserer Spieler leider schon. Ich habe heute kaum einen gesehen, der nach dem 2:1 noch daran geglaubt hat, dass noch etwas gehen könnte. Die Siegermentalität, die Verbeek vorlebt, ist den meisten fremd. Selbst Schäfer sagt, dass er momentan nicht weiß wie man die Klasse halten soll…

    ♫ Love hurts.

    Würden sich unsere drei verbliebenen Konkurrenten nicht ähnlich schwach präsentieren, bräuchten wir uns keine Hoffnungen mehr zu machen – so könnte es aber passieren, dass selbst ein Sieg aus den verbleibenden Spielen schon zu Platz 15 oder 16 reichen könnte.

    Die Hoffnung stirbt zu letzt. Am 34. Spieltag werden wir wissen ob es

    ♫ True love will find you in the end

    oder

    ♫ It’s all over now, baby blue

    spielen wird.

    Antwort
  • Ja die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Leider braucht das Verbeek System die richtigen Spieler.
    Vorallem physisch sehe ich beim club Defizite.
    Kyo zu schmächtig, Nilsson, Pogatetz, Angha zu zu langsam, Plattenhardt (Wolfsburg 1:4, aber die Frisur sitzt)zu zimperlich.
    Drmic allein auf weiter Flur .
    Frantz zu überhastet und deswegen auch als Sechser untauglich. Frantz sollte man zum linksverteidiger umschulen und mal pino auf die Sechser Position stellen.
    Wird schwer mit den 3 Siegen die wir noch brauchen.
    Chandler, Hasebe und Ginczek schmerzlichst vermisst !
    Tja sollten wir in Liga 2 gehen, dann würde ich Verbeek mal machen lassen.
    Junge dynamische Spieler spielen lassen, mit nem alten füchsen wie Feulner und Pino, Chandler und Ginczek behalten.
    Mendler, wiessmeier , stark, steppinski, Evseev, Gärtner, colak … Die werden sich zerreisen und haben auch die nötige power für das System.
    Und wiegesagt Frantz zum Linksverteidier umschulen, wobei ich pino immer noch geil finde. Und die Zeitlupentruppe
    Nilson, Pogatetz , Dabanli am besten verkaufen. Wobei Nilsson ein guter Stürmer wäre.
    Und Hlousek ? Und Plattenhardt ? Ach ja und campana als Spielmacher.
    Wobei Nilsson vielleicht ein guter Joker stossstürmer wäre.

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    • Bareno,

      Ich glaube, Du triffst mit Deinem Kommentar den Nagel auf den Kopf. Der Club ist in der Breite einfach nicht bundesligatauglich aufgestellt. Diesen Schuh muss sich Bader einfach anziehen. Die Stammformation mit den 3 Langzeitveletzten (Hasebe, Ginczek und Hasebe hätte Platz 15 sicherlich erreicht, aber dass eine Mannschaft ohne Verletzungen durch die Saison kommt, ist eher unwahrscheinlich. Spieler wie Angha, das ewige Talent Mak und Dabanli werden es nicht schaffen, in der Bundesliga Fuß zu fassen. Ich meine das nicht abwertend, sondern es ist die Realität. Spieler wie Hlousek und Frantz sind sicherlich kämpferisch stark, aber spielerisch zu schwach, um auf Dauer eine Stütze im Clubteam zu sein. Spieler wie Nilsson, Pogatetz und Balitsch haben ihren Zenit längst überschritten. Die Hoffnung des Clubs beruht auf den Spielern Drmic, Kiyotake, Ginczek Chandler, Hasebe und Campana aber ich glaube nicht, dass die genannten Spieler bei einem Abstieg des Clubs den Weg in die 2. Liga mitgehen werden. Die alten Haudegen wie Feulner, Schäfer und Pinola werden den Weg in die 2. Liga mitgehen. Hoffe auch, dass Verbeek über die Saison hinaus den Club erhalten bleibt, egal in welcher Liga der Club dann spielt. Verbeek soll endlich die Chance bekommen, eine Mannschaft nach seinen Vorstellungen zusammenzustellen. Dann sind da noch die Spieler wie Petrak, Stark und Plattenhardt, denen ich noch den endgültigen Durchbruch zutraue, aber die in der momentanen desolaten Verfassung des Clubteams mit untergehen. Bader steht am Ende der Saison, egal in welcher Liga der Club spielt, vor der großen Aufgabe, den Kader des Clubs umzukrempeln oder sagen wir rundzuerneuern. Daran muss er sich messen lassen!!!

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  • Teo,

    So isses, noch lange nicht! Man muss nicht mal blind vor Liebe sein, um festzustellen, dass…

    … das Restprogramm der direkten Konkurrenten keineswegs leichter ist als das vom Club!

    … die gestrige Bayern-Schmach sich noch als Segen für uns erweisen kann: So was werden die nicht noch mal erleben wollen und sich gegen S, HH und BS bestimmt voll reinhängen!

    … Drmic noch eine realistische Chance hat, Torschützenkönig zu werden!

    … noch 12 Punkte zu vergeben sind!

    Sollte es trotzdem nicht reichen – egal, dann liebt man halt einen Zweitligisten, Schönheitskönigin wird das schmucke FCN-Logo auch dort mit Leichtigkeit!

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    • Markazero,

      Das mag ja so sein, aber woher nimmst Du die Hoffnung, dass diese Mannschaft wenigstens noch einen Dreier holt?? Systemumstellung, andere Spieler (Colak un Co.), Gehirnwäsche, Einzelgespräche, Beten, …

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    • Markazero:

      … Drmic noch eine realistische Chance hat, Torschützenkönig zu werden

      Das wäre noch ein Rekord oder? Mit dem Torschützenkönig in den eigenen Reihen ist bestimmt noch keiner abgestiegen? Auf geht’s Club!!!

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  • Rheuma Kay:
    @JUWE

    Ich habe alle habe alle Beiträge von Beate60 gelesen und kann versichern, dass man da schon etwas blauäugig veranlagt sein muss, wenn man komplett ihre Meinung übernimmt!

    Ich glaube noch wichtiger ist es fundierte Beiträge von Karin Kuper zu lesen 🙂

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  • @Optimist: Wer sind für dich die “schrägen Gestalten”? Ich dachte dies sei ein Forum für alle die den Club lieben?
    Sollte dem nicht so sein bleibe ich (schräge Gestalt) weg

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    • Marius:
      @Optimist: Wer sind für dich die “schrägen Gestalten”? Ich dachte dies sei ein Forum für alle die den Club lieben?
      Sollte dem nicht so sein bleibe ich (schräge Gestalt) weg

      Daran musst Du dich gewöhnen für “Optimist” sind Leute mit einer anderen Meinung wie seiner was den Club betrifft: Trolle oder jetzt auch schräge Gestalten. Ansonsten läßt sich mit Optimist oder auch Beate60 herrlich schön streiten!!!

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      • Harald: Daran musst Du dich gewöhnen für “Optimist” sind Leute mit einer anderen Meinung wie seiner was den Club betrifft: Trolle oder jetzt auch schräge Gestalten. Ansonsten läßt sich mit Optimist oder auch Beate60 herrlich schön streiten!!!

        Wie kommst Du darauf?

        Ein Troll ist ein Troll.

        Jemand, der sich so benimmt, ist wie ein Troll.

        Schräge Gestalten sind Typen, die sporadisch auftauchen und stänkern und hier verdiente Mitstreiter angehen.

        Mit Juwe z.B. bin ich selten einer Meinung, ich würde ihn jedoch nie als Troll oder “schräg” bezeichnen, weil er eben seine Meinung vertritt und nicht nur rumpöbelt.

        Warum Du Dich da angesprochen fühlst, musst Du mit Dir selbst ausmachen, ebenso Marius (?), dessen Einwand ich nicht nachvollziehen kann….

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  • Wikipedia: “Hinduistische Schüler erhalten nach der Einweihung in den Ritus in der Regel vom Guru ein persönliches Mantra. Diese Formel muss geheim gehalten werden und soll der Schatz des Gläubigen sein”. Tja, ausgeplaudert, damit ist “bhaderuss, bhaderuss” wohl wirkungslos…

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  • Alexander sehr schöner Kommentar!
    Ich lese Eure posts ja oft und natürlich bin auch ich besorgt.
    Jedenfalls: sollte es die Mannschaft noch schaffen hätten sie nach dieser Seuchensaison denk nicht nur bei mir soviel Respekt und Anerkennung wie nach dem Gewinn eines Potts.
    Es gibt noch 12 Punkte die offen stehen!
    Raus gehen und gewinnen!
    Und so oder so, ich hab unseren Club ( es gibt nur einen Club!) sehr gern, trotzalledem und gerade deshalb!
    You’ll never walk alone!

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  • Ich denke Bader und Co haben sich dass auch etwas anders vorgestellt. Die Fankollektion von Kiyo scheint nämlich ebenso wie das Trikot mit dem japanische Schriftzeichen von Hasebe schwer im Regal zu liegen und zu verstauben.
    So etwas vorher zu sehen traue ich nur manchem Fan hier zu 😉

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  • Gunner,

    Autosuggestion, um mir nicht den Tag mit trüben Gedanken zu versauen? Andererseits ist im Fußball vieles möglich, sogar beim Club. Ob es sich demnächst dann mehr nach 99 oder 07 anfühlen wird – ich weiß es nicht. Bis dahin gibt mir Hoffnung… einfach ein besseres Gefühl ?

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