Lizenz unter Vorbehalt – Club muss Bedingungen und Auflagen erfüllen

Wie der FCN auf seiner Homepage bekannt gab, erhält der Club die Lizenz für die Saison 2017/18 nur unter Bedingungen und Auflagen.

Die Bedingungen müssen bis Ende Mai erfüllt werden. Der Verein zitiert Finanzvorstand Michael Meeske so, dass diese Bedinungen „das zwar verringerte aber dennoch bestehende Planungsrisiko des Etats für die kommende Spielzeit“ betreffen. Was konkret damit gemeint ist, lässt der Verein in seiner Stellungnahme offen. Oft umfassen die Bedinungen zusätzliche Sicherheiten, die ein Verein nachweisen muss, um die Finanzierung des geplanten Etats zu gewährleisten. So musste der FCN zum Beispiel in der Vergangenheit beispielsweise im Rahmen einer Bedingung die Anschlussfinanzierung der Fananleihe differenziert nachweisen. Auf nordbayern.de heißt es, der Verein muss „Nachweise für seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bringen – über Sicherheiten, Bürgschaften oder auf anderem Wege“. Erst nachdem dies erfüllt ist, wird die Lizenz für die Spielzeit 2017/18 endgültig erteilt.

Ist dies der Fall greift die Auflage der DFL. Diese umfasst, wie in den Vorjahren eine Reduzierung des negativen Eigenkapitals. In den letzten Jahren ging es dabei stets um eine Reduzierung um 5%. Ob dem FCN die Erfüllung dieser Auflage für das Geschäftsjahr 2016 gelungen ist, geht aus der Lizenzerteilung nicht hervor. Der kicker berichtet in seiner Donnerstagsausgabe aber, dass ein Punktabzug vom Tisch sei und der FCN „die Schulden (sic!) im geforderten Umfang senken“ hat können (S. 45). Diese Einschätzung bestätigte der Verein auf Nachfrage auch Clubfans United gegenüber. Der FCN hatte die Auflage der Reduzierung des negativen Eigenkapitals im vorvergangenen Jahr nicht erfüllt und dafür am Ende eine DFL-Strafe von 817.000 € erhalten. Bei wiederholtem Verstoß drohe dem FCN ein Punktabzug hatte es zum Zeitpunkt der Verkündung der Strafe gehießen.

Die DFL hatte am späten Nachmittag bekannt gegeben, dass alle 52 Vereine (FC Augsburg, Hertha BSC, Werder Bremen, SV Darmstadt 98, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Hamburger SV, TSG 1899 Hoffenheim, FC Ingolstadt 04, 1. FC Köln, RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen, 1. FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, FC Schalke 04, VfL Wolfsburg, FC Erzgebirge Aue, 1. FC Union Berlin, Arminia Bielefeld, VfL Bochum, Eintracht Braunschweig, Dynamo Dresden, Fortuna Düsseldorf, SpVgg Greuther Fürth, Hannover 96, 1. FC Heidenheim, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC, TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg, SV Sandhausen, VfB Stuttgart, FC St. Pauli, Würzburger Kickers, 1. FC Magdeburg, Chemnitzer FC, FSV Frankfurt, Hallescher FC, Hansa Rostock, Holstein Kiel, Jahn Regensburg, MSV Duisburg, Preußen Münster, SC Fortuna Köln, SC Paderborn 07, SG Sonnenhof Großaspach, Sportfreunde Lotte, SV Wehen Wiesbaden, VfL Osnabrück, VfR Aalen), die eine Lizenz für Bundesliga und Zweite Liga beantragt hatten, diese auch erhalten hatten. Allerdings eben unter dem Vorbehalt, dass einige Vereine – wie eben der FCN – Bedinungen zu erfüllen hatten. Zweitligisten, die die Lizenz ohne Bedingungen erhalten, umfassen den 1. FC Kaiserslautern und Union Berlin. Arminia Bielefeld müsste bei Klassenerhalt wie der FCN Bedingungen erfüllen. Ebenso gilt dies für den Hamburger SV in der Bundesliga (kicker, 20.4. 2017, S. 22).

102 Gedanken zu „Lizenz unter Vorbehalt – Club muss Bedingungen und Auflagen erfüllen

  • Ich bin es leid, vor allem die Art der Verlautbarungen.Danach ist man genauso klug wie zuvor.Die Höhe des zu reduzierenden Betrages wäre das Mindeste.Ebenso ob die Auflage der letzten Saison erfüllt wurde.
    Mal abgesehen von den sportlichen Tatsachen, die deutlich zeigen was mit einem zusammen gesparten Kader eben alles nicht geht.

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    • Seh ich auch so. Eine wichtige Information, die eigentlich für März angekündigt war (ob wir am 31.12. die Auflage erfüllt haben), ist immer noch nicht raus. D.h. es ist unklar, ob wir in die kommende Saison mit einem Punktabzug starten werden. Und ich denke mittlerweile, daß wir damit rechnen müssen.

      Und wie es scheint, findet Meeske die Tatsache, daß es Bedingungen gibt, schon eine hinreichende Information.

      Klar, im letzten Jahr unter Bader/Woy wurde selbst letzteres zunächst unterschlagen. Und es ist ja auch klar, daß der Tabellenplatz entscheidend sein wird, weil da eine beträchtliche Summe an Fernsehgeldern dran hängt.

      Allerdings finde ich das jetzt schon ziemlich schrecklich, mir vorzustellen, daß wir ab einem bestimmten Tabellenplatz (welchem bleibt unklar) keine Lizenz für die kommende Saison erhalten könnten. Gerade in der jetzigen Situation, wo doch die Vereine alle ziemlich nahe beeinander liegen unterhalb von Platz 6.

       

       

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      • Man könnte auch einfach sagen:wir werden auf Jahre keine Lizenz ohne Auflagen bekommen.Naiverweise dachte ich der Zwang zur Reduzierung des negativen Eigenkapitals sei auf Endlichkeit ausgelegt…

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          • Wahrscheinlich will man es nur nicht wahrhaben, ich habe immer gedacht, wenn die geforderte Reduzierung geschafft ist, dann ist erstmal Ende mit dem Spardiktat.Dann wäre das Eigenkapital im vertretbaren akzeptierten Rahmen.
            Gut hab ich mich halt getäuscht in meinem FC Sisyphos
            Dann können wir uns hier ja gleich umbenennen in Sisyhus Debatier Club

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    • Danke für die Info. Wieso kam die Info nicht vom Verein? Hat der kicker da einen besseren Draht zur DFL als Meeske? 🙂

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    • Woher nimmst du die Info?

      In meiner kicker-Ausgabe heißt es auf der betreffenden Seite 45:

      Die Nachricht, dass die DFL zunächst niemandem die Lizenz verweigert, ist das eine, das andere, ob der FCN den drohenden Punkteabzug vermieden hat. Diese Mitteilung steht noch aus – allerdings ist der Club unverändert höchst zuversichtlich, dass er in dem geforderten Umfang seine Schulden senken konnte.

      Das heißt für mich, dass es noch nicht sicher ist.

      Leider macht der kicker wie so viele auch mal wieder den Fehler, nicht zwischen Schulden und negativem Eigenkapital zu unterscheiden, was immer so einen faden Beigeschmack hinsichtlich der Sorgfalt bei der Recherche zum Artikel hinterlässt.

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      • Interessant, bei mir steht:

        Keine besorgten Mienen löste die Lizenz-Post der DFL aus: Der Club erhält diese wie erwartet unter Bedingungen und Auflagen. Zudem hat sich eine Zuversicht von Finanzvorstand Michael Meeske bestätigt: Das Thema Punktabzug ist vom Tisch, der FCN hat die Schulden im geforderten Umfang senken können.

        Also was ganz anderes. Hab ich ne Zabo-Spezialausgabe? 😀

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        • Das ist mal echt interessant!

          Ich hab halt die West-Ausgabe, also die für Westdeutschland…

          Aber ich dachte bisher, die würden sich lediglich im Titelblatt und dem kleinen Regionalteil unterscheiden…

          Da müssten ja glatt mal bei der Redaktion nachfragen, wie das kommt…

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          • Die Ausgaben werden ja auch an unterschiedlichen Standorten gedruckt, wahrscheinlich ist da einfach immer n bisschen anderer Redaktionsschluss oder man kann vor Ort halt schneller was ändern. In der Tat aber sehr interessant. Nehme an Biechele hat einfach noch beim Club nachgefragt und dann die Antwort bekommen, für die anderen Ausgaben war’s zu spät das zu ändern, für die „vor Ort“ (also am Redaktionssitz) gedruckte Ausgabe ging’s noch.

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  • @Beate60

    Kein Unternehmen der Welt (vglb. mit einem Verein mit Profistruktur wie der Club) legt in einem offiziellen Pressebericht die detaillierten Zahlen über Forderungen bzw. Auflagen Dritter vor. Das ist in den meisten Fällen a) gar nicht möglich und b) grob fahrlässig. Von daher ist dem aktuellen Club-Vorstand erstmal kein Vorwurf zu machen. Mal abgesehen davon, liegt das Hauptproblem nicht in den nachzuweisenden Sicherheiten und Bürgschaften, sondern ganz woanders.

    Viel wichtiger ist die Aussage, dass der „FCN die Schulden im geforderten Umfang hat senken können“ und somit der drohende Punktabzug vom Tisch ist. Das sind sehr gute Nachrichten!

    Klar ist aber auch, dass der Verein auch in den kommenden Jahren weiterhin Auflagen erteilt bekommt. Insbesondere die neuerliche Verringerung des negativen Eigenkapitals dürfte dabei in den Fokus rücken. Auf gut Deutsch: in den kommenden Jahren ist der Verein zum Sparen verdammt!

    Vor diesem Hintergrund sollten wir vielleicht alle unsere Erwartungshaltung mittelfristig den Realitäten anpassen. Vom Aufstieg muss in den kommenden Jahren auf jeden Fall keiner mehr reden.

     

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    • Vor diesem Hintergrund sollten wir vielleicht alle unsere Erwartungshaltung mittelfristig den Realitäten anpassen. Vom Aufstieg muss in den kommenden Jahren auf jeden Fall keiner mehr reden.

      Vor dem Hintergrund der uns wohl noch lange begleitenden Knebelung durch Auflagen wird selbst die Bewahrung der Zweitklassigkeit zu einer schwierigen Aufgabe…

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    • Ohne Schwarzmalerei. Vor dem Hintergrund des dichten Leistungsgefüges der 2. Liga. Der Club ist zum Leistungsträgerverkauf gezwungen. Der große Rest der Liga kann auf dem jeweiligen Niveau in Kader-Qualität auch in der Breite investieren. Daran habe ich meine Erwartungen für die nächsten beiden Jahre angepasst. MMn kann es nur um den Klassenerhalt gehen, was kein Selbstläufer wird.

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      • Halte ich persönlich für übertrieben. Also nicht, dass es mit nem schlechten Lauf nicht eher nach unten gehen kann. Aber dass es „nur“ um den Klassenerhalt geht, sehe ich nicht. Die Bedingungen bei der Lizenzgewährung kommen ja auch daher, dass der Lizenzspieleretat eben nicht radikal von 12 Millionen auf 5 Millionen heruntergeschraubt wird, sondern man da auf Kante näht und deshalb Sicherheiten braucht.

        Man wird von den reinen Personalausgaben für die Spieler auch nächste Saison wahrscheinlich eher im ersten Drittel der Liga angesiedelt sein, was keine Garantie für eine erfolgreiche Saison ist, was aber schon eine gewisse Indikation darstellt (dieses Jahr sind die beiden ersten in den Personalkosten auch die ersten beiden in der Tabelle). Und im Gegensatz zu den Vorsaisons wird das nur noch in geringem Maße an den Belastungen durch die Bader-Verträge liegen, da laufen nämlich eine Reihe teurer Verträge aus (Rakovsky, Hovland, Bulthuis, Evseev).

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    • Mir geht es doch nicht um detaillierte Aussagen. Sondern beispielsweise darum, daß ich diese Nachricht, daß die Auflage für diese Saison (die 5%) von der DFL als erfüllt angesehen werden, von meinem Verein und nicht vom kicker erfahre.

      Oder daß Meeske z.B. sagt, welche entscheidenden Faktoren für die Lizenzerteilung noch unklar sind: Tabellenplatz, Ligaerhalt, Zuschauerschnitt, … Und daß er da auch mal ein wenig beruhigend wirkt.

      Hat für mich was mit guter Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Die ich bisher bei ihm auch so empfunden habe. Nur eben mit dieser knappen Mitteilung auf der Homepage nicht.

      Er kann das definitiv besser.

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      • Oder daß Meeske z.B. sagt, welche entscheidenden Faktoren für die Lizenzerteilung noch unklar sind: Tabellenplatz, Ligaerhalt, Zuschauerschnitt,

        Mit Verlaub, das geht uns nichts an. du und ich sind Konsumenten, nicht Miteigentümer des Unternehmens.

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        • Meeske hat das in den letzten Jahren doch durchaus gemacht, als er das mit der Umschuldung der Fananleihe und den hohen Personalkosten erklärt hat. Das ist jetzt doch erst einmal geregelt, wieso gibt es also wiederum Bedingungen? Wieso hab ich kein Anrecht darauf, das jetzt zu erfahren? Auf der JHV wird er es ja sowieso wieder erzählen. Oder – falls die jetzt überhaupt stattfindet auf der AoMV, wo es um die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft gehen soll.

          Im Moment ist es noch ein Verein.

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            • Vielleicht bin ich zu naiv in Finanzdingen. Ich bin einfach davon ausgegangen, daß es am Ende dieser Saison keine Bedingungen für die Lizenz der nächsten geben wird, wenn (was offenbar geschehen) diese 5% Schuldenverringerung gelingt und weil Meeske ansonsten gesagt hat, er plane für die Saison 2016/17 mit einem ausgeglichenen Etat. D.h. für mich, daß keine neuen Schulden am Saisonende dazu kommen.

              Aber letzteres scheint dann noch nicht sicher?

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              • Bedingungen heißt ja nicht zwingend, dass man irgendwo noch Geld einnehmen muss. Letztlich kann es genauso gut sein (und so verstehe ich Meeskes Aussage mit dem „Planungsrisiko“), dass der Etat ambitioniert geplant ist und die DFL dafür einfach Sicherheiten in welcher Form auch immer sehen will, weil der Verein nicht mit Eigenkapital dafür bürgen kann, wenn die Planungen daneben gehen.  Bei der Fananleihe war es ja sogar so, dass man zum Zeitpunkt des Lizenzverfahrens die Anschlussfinanzierung noch nicht gesichert hatte und man deshalb auf die Bürgschaft eines anonymen Privatmanns zurückgreifen musste. Die ist inzwischen hinfällig, weil man die Finanzierung bei einer Bank hat, aber die DFL hätte wohl trotzdem keine Lizenz ohne die Bürgschaft erteilt, weil sie sich nicht einfach auf ein „Das kriegen wir schon finanziert“ verlassen wollte.

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            • Abgesehen davon hast du Recht. Ich hab noch einmal nachgelesen. Weil ich bei der Veröffentlichung irgendetwas Positives im Kopf hatte. Da ging es aber nur darum, daß die Bedingungen im Fall des Aufstiegs wegfallen.

              Ansonsten praktisch dieselbe Formulierung. Was andererseits auch wieder frustriert, wenn man bedenkt, was alles geschafft wurde: Umschuldung der Fananleihe zu etwas verringertem Zinssatz, Abgabe diverser teuerer Bankdrücker, Verkauf von Füllkrug und Burgstaller, neuer Trikotsponsor zu etwas besseren Bedingungen als der Vorherige … Und trotz allem sind wir nicht soweit, daß wir die Lizenz ohne Bedingungen bekommen.

              Ich hatte mir das irgendwie schon erwartet. Auch wegen des Vorbilds Bochum, das es ja mit Hochstätter schon letzte Saison geschafft hatte.

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              • @ Beate

                Wem nutzen Blindvergleiche? Sind dir die genauen Hintergründe der finanziellen Situation Bochumns bekannt, die Hochstätter zu bewältigen hatte? Sind diese mit jenen des Clubs überhaupt vergleichbar? Erwartungshaltung und Realität müssen nicht grundsätzlich Hand in Hand gehen. Bei den Clubfans ist das besonders auffällig.

                 

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                • Mir schien der Vergleich mit Bochum jetzt nicht sonderlich ambitioniert und bin jetzt eines besseren belehrt worden.

                  Ausgerechnet mir hohe Erwartungshaltungen zu unterstellen, find ich aber etwas skurril, wenn ich bedenke, wie oft ich hier Geduld anmahne.

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        • Mit Verlaub, das geht uns nichts an. du und ich sind Konsumenten, nicht Miteigentümer des Unternehmens.

          Der 1.FCN ist kein Unternehmen sondern immer noch ein Sportverein und die Mitglieder geht das sehr wohl etwas an, sogar sehr viel.

          Oder hat dein Unternehmen Fanclubs? 🙂

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          • Dann erfolgt die Übersicht zur Finanzlage (keine detaillierte Darlegung der Liquiditätsplanung) ausschließlich auf der Mitgliederversammlung, aber nicht in den Medien.

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          • @ Juwe

            Natürlich ist der FCN ein Unternehmen. Das hat mit deinem Dorfverein absolut gar nichts zu tun. Es sei denn ihr beschäftigt auch hunderte Mitarbeiter und erwirtschaftet eine Etat in zweistelliger Millionenhöhe.
            Die ganze Struktur unterliegt in allen Facetten den Vorschriften eines Unternehmens. Dementsprechend haben die leitenden Gremien strenge Vorschriften insbesondere im Umgang mit der Veröffentlichung von Informationen. Viele Inhalte gerade hinsichtlich laufender Verfahren oder auch vertraglicher Angelegenheiten DARF der Vorstand gar NICHT veröffentlichen.
            Der Vorstand ist verpflichtet, jederzeit im Sinne des Vereins zu handeln. Du als Mitglied hast keinerlei Recht auf interne Informationen. Wäre andersherum auch schlimm!

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            • Erst wenn die Lizenzspielerabteilung eines Tages ausgegliedert werden sollte ( wie etwa bei den Bauern und den Zecken), muss der Verein seine Anteilseigner in Pflichtmitteilungen bzw. Quartalsberichten über „maßgebliche Planungen“ detailliert unterrichten.
              Hiervon sind wir aber noch weit entfernt.

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      • Die Sache mit dem Ligaerhalt ist für die DFL kein Thema. Die 3.Liga wird vom DFB verwaltet, mit eigenem Lizenzierungsverfahren. Die Ergebnisse sind schon veröffentlicht. Wäre mal interessant zu wissen, wie dieses Verfahren für den Club so abgelaufen ist…nee, lieber doch nicht, ich will’s gar nicht wissen.

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  • @SCRamjet

    Ich glaube der Kicker sowie die Medien allgemein tun gut daran, sich nicht auf die komplizierten Fachausdrücke aus der Finanzwelt einzulassen. Wenn, wie in diesem Fall, von Schulden (anstelle von Verbindlichkeiten) geschrieben wird, dann versteht das jeder. Und die allgemeine Verständlichkeit ist wichtiger als die korrekte fiskalische Bezeichnung. An den Fakten ändert sich sowieso nichts: Der Club ist seit geraumer Zeit auf fremde Mittel angewiesen, um die Kriterien der DFL zu erfüllen (und nicht nur deren). Das ist ein Riesenproblem.

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    • Es ging aber ja auch nicht drum, die Verbindlichkeiten zu reduzieren, sondern das negative Eigenkapital, das ist schon nochmal was anderes. Verbindlichkeiten interessieren die DFL ja auch prinzipiell nur dann, wenn sie die Liquidität so sehr bedrohen, dass der Spielbetrieb eventuell nicht aufrecht erhalten werden kann.

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  • Eine andere Meldung aus dem kicker von heute, die nicht untergehen sollte ist (und hoffentlich diesmal überall gleich 😉 ):

    Der Trend geht in die Richtung, dass man mit Köllner als Cheftrainer weitermachen will. Bornemann wird zitiert mit den Worten, dass Köllner „in der Kürze der Zeit eine klare Handschrift hat erkennen lassen“.

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    • Der Trend geht in die Richtung, dass man mit Köllner als Cheftrainer weitermachen will. Bornemann wird zitiert mit den Worten, dass Köllner „in der Kürze der Zeit eine klare Handschrift hat erkennen lassen“.

      Ich bin mittlerweile auch der Meinung Köllner wäre ein Glücksfall für den Verein auch wenn dieser nicht zaubern kann beim Pleite Verein. Vielleicht könnte man eher Bornemann sammt seinem Gehalt wegrationalisieren. Da sehe ich Einsparpotential

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      • Ich denke wir freunden uns einfach mal für die nächste Zeit mit Bornemann an.
        Der letzte Abgang unseres Sportvorstands hat nämlich mit Sicherheit nicht zur Erhöhung des Eigenkapitals beigetragen. 😉

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  • Florian Zenger schreibt:

    Es ging aber ja auch nicht drum, die Verbindlichkeiten zu reduzieren, sondern das negative Eigenkapital, das ist schon nochmal was anderes.

    Das eine ist mit dem anderen aber untrennbar verbunden. Von daher ist die Maßnahme der DFL grundsätzlich zwar schmerzhaft für uns, aber völlig verständlich. Würde man jetzt nicht den Fallschirm ziehen, dann wäre die Liquidität zeitnah bedroht. Ohne fremde finanzielle Unterstützung sind wir ja schon länger nicht mehr handlungsfähig. Da wurde über Jahrzehnte richtig gute Arbeit geleistet :-(((

    Thema Trainer:
    Die Verlängerung mit Köllner ist doch fast alternativlos angesichts der angespannten Finanzlage. Welcher kompetente Trainer tut sich denn diesen Himmelfahrtsjob noch an? Und das bei sicher sehr dünnem Salär …

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  • @ Juve

    Genau so, wie Schwarz von seinen Gegenern nieder geschrieben wurde, wird Köllner nun von seinen Fans hochgejubelt. Die Spiele gegen Bielefeld, Karlsruhe und Aue hätten auch verloren gehen können und wo stünde der Club dann? Die Handschrift, die in seine Arbeit hinein interpretiert wird, sehe ich jedenfalls bisher noch nicht.Eben deshalb nicht, weil er nicht „zaubern“ kann.

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  • Was mir an Köllner gefällt ist die Arbeitsweise, die Kommunikation und auch diese unbedingte Leidenschaft, die man bei Schwartz nie gespürt hat, das überträgt sich immer auf die Mannschaft. Wie der ablesbare Erfolg bei einem klammen Pleite Club ausfällt ist natürlich schwer vorherzusagen. Ich wäre mir auch noch nicht sicher, ob er die Aufgabe überhaupt annimmt langfristig, weil dieses Tagesgeschäft bei einer Profimannschaft ansich nicht seine bevorzugte Arbeitsweise ist.

    Aber diese Eigenschaften sind schon eine ganze Menge, was ich beim letzten Trainer vermisst habe und auch bei unserem Sportdirektor vermisse transparente Kommunikation und (sichtbare)  Leidenschaft.

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  • Auch in diesen Kommentaren steht der typische Club Pessimismus und die fordernde, wehleidige fränkische Seele im Vordergrund. Natürlich werden auch stets Schuldige, am Besten in der Vereinsspitze, gesucht und scheinbar gefunden. Eigene Ideen zur Unterstützung oder zur Einsammlung von Spenden oder ähnlichem finden sich dagegen leider nicht. Die zuletzt mehr als dürftigen Zuschauerzahlen und die relativ geringe Zahl von zahlenden Mitgliedern um nur 2 Beispiele zu nennen sind einem Verein mit Tradition und Potential eigentlich unwürdig. Frage nicht, was der Club für Dich tut, sondern man frage sich, was Du konkret für den Club tun kannst.

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  • Der gelernte Franke scheint wirklich ausschließlich zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt zu schwanken. Nach dieser positiven Nachricht den jahrelangen Abstiegskampf auszurufen ist genauso daneben wie jede Saison aufs Neue den Aufstieg zu fordern.

    Der Club hat mit reichlich Altlasten zu kämpfen, die uns noch Jahre (Jahrzehnte?) lang einschränken werden. Der Club zählt mit seinem laufenden Etat aber auch immer noch zu den absoluten Spitzenreitern in Liga zwei.

    Bornemann und Meeske haben hier übernommen, um den Club zu sanieren und mittel- bis langfristig so aufzustellen, dass ein kosteneffizienteres Arbeiten möglich ist und die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchsbereich gesteigert wird. Beide Personalien wurden meiner Meinung nach sehr bewusst ausgewählt, weil Pauli im finanziellen Bereich und Freiburg im sportlichen Bereich durchaus als best-practice im deutschen Fußball durchgehen.

    Die Stammtischbrüder in den diversen Fan-Foren, die aufgrund einzelner Spielerentscheidungen die Ablöse von Bornemann fordern oder Meeske jetzt dafür kritisieren, dass er keine Details aus den Lizenzbedingungen nennt, dürften nicht verstehen, in welchen Bereichen sofortige Resultate zu erwarten sind und in welchen nicht. Dem konzeptuellen Arbeiten sind diese Störgeräusche aber sicherlich nicht förderlich.

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  • @ Beate

    Wenn du mit der ‚“skurilen Erwartungshaltung“ mein Post ansprichst, dann habe ich mich damit lediglich auf deine eigenen Worte bezogen:

    … Und trotz allem sind wir nicht soweit, daß wir die Lizenz ohne Bedingungen bekommen.

    Ich hatte mir das irgendwie schon erwartet. Auch wegen des Vorbilds Bochum, das es ja mit Hochstätter schon letzte Saison geschafft hatte.

    Das war alles und sollte nicht als Kritik verstanden werden.

     

     

     

     

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  • Ich sehe einen klaren Vorteil bei unserem Trainer : Identifikation und absolute Lust zum Club. Kein kühles KommunikationsGenie wie Weiler und kein sedierter Seitenrandsteher wie Schwarz. Mögen beide menschlich bestimmt supi sein, Köllner hat bei mir wieder Lust geweckt. Habe am Sonntag ein Foto von ihm aus seiner Grundschulzeit gesehen, großer Sport. Auch sehe ich jetzt einfach die große Chance dass bei uns Nachwuchsspieler dauerhaft eingebunden werden erheblich höher ein.

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    aus einem Interview bei onetz…

    „Cheftrainer zu sein, heißt auch, dass man viel umziehen und den Wohnort wechseln muss. Ich bin aber sehr heimatverbunden. Die sichere Variante wäre es, im Nachwuchsbereich zu arbeiten und lange im Verein zu bleiben. Es ist unser Ziel, Nachwuchs und Profimannschaft stärker miteinander zu vernetzen. Da passt es für mich hier sehr gut.

    Was haben Sie in den vergangenen Wochen als Cheftrainer dazulernen müssen?

    Es hat sich nicht viel verändert. Die Aufmerksamkeit hat sich erhöht, man muss vorsichtiger sein im Umgang mit Medien und am Trainingsplatz. Man muss sich stets mit Bedacht äußern. Dennoch bin ich mir sicher, dass ich mir selbst treu bleiben kann und werde.

    Ich bin nicht undankbar über die Punkteausbeute (38 Zähler; Anm. die Red.). Natürlich hätten wir in Hannover und bei Union Berlin punkten können, allerdings hätten wir gegen Aue und Karlsruhe auch Punkte liegen lassen können. Insgesamt bin ich froh, dass wir von vier Heimspielen drei gewonnen haben und die Bigpoints gegen direkte Gegner geholt haben. Wichtig ist für mich auch die Erkenntnis, dass wir von solchen Mannschaften gar nicht so weit weg sind. Denn am Ende muss unser Anspruch sein, wieder vorne mitzuspielen.

    Sie arbeiten sehr gerne mit jungen Spielern. Nehmen wir mal Eduard Löwen. Ist er ein Spieler mit einer großen Zukunft?

    Man muss sich das Paket ansehen. Beim Club definieren wir nicht nach Positionen, sondern in Räumen. Positiv ist sicher seine Flexibilität. Wichtig ist die physische und psychische Stärke. Edu wird auch einmal ein Tal durchleben. Aktuell macht er Freude. Wir werden sehen, wie er eines Tages aus einem Tief herauskommt. Er braucht großes Vertrauen und Ruhe.

    Welches Saisonziel geben Sie noch bis zum Ende heraus?

    Wir wollen mindestens den 8. Platz halten, weil wir das beeinflussen können, indem wir unsere Spiele gewinnen. Es ist gut, die Saison positiv zu beenden, denn den Schub nimmt man mit in die Pause und die nächste Vorbereitung.

    Wie weit ist der derzeitige Club von Konkurrenten wie VfB Stuttgart oder Hannover 96 entfernt?

    Das sind von der Qualität her Bundesligamannschaften. Damit können wir uns nicht vergleichen. Aber in der kommenden Saison brauchen wir ein geschlossenes Team, das auf eine andere Art Fußball spielt. Die Jungen bringen den Enthusiasmus mit, die Älteren das Wissen und die Routine, kritische Situationen zu regeln. Bringen wir dann noch Tempo und Fitness ins Spiel und sind taktisch variabel, dann lässt sich vorne mitspielen.

    Aber der Club ist ohnehin gefühlter Erstligist. Wie lange lässt sich der Platz 8 in Liga 2 verkaufen?

    Die Voraussetzungen beim Club sind ja nicht schlecht. Für uns ist es wichtig, dass das Umfeld, also auch die Fans, erkennt, welche Mannschaft auf dem Platz steht. Ein Team mit Leidenschaft und Dampf, das sich Woche für Woche verbessert. Dann kommt auch die Akzeptanz.

    Aber nach dem Quasi-Ligaerhalt ist doch der Dampf etwas raus …

    Die restliche Saison müssen wir nutzen, um zu zeigen, dass es Spaß macht einem Lukas Mühl und Eduard Löwen zuzuschauen. Die Fans wollen wieder Idole haben. Wenn Raphael Schäfer im Sommer von Bord geht, soll es die Aufgabe von jemandem wie Georg Margreitter werden, dem Club eine Identität zu geben.

    Zuletzt gegen Aue war auffällig, dass dem Club bei der Vielzahl von jungen Spielern Führungsspieler fehlen …

    Das glaube ich nicht. In der Außenwahrnehmung mag das so ankommen. Aber vielen Spielern hat einfach der 3. Platz im vergangenen Jahr zugesetzt. Einerseits, was die Erwartungen betrifft, andererseits gab es eine enorme körperliche Belastung durch die verkürzte Saisonpause. Dazu kamen noch Misserfolge. Daran knabbert ein etablierter Spieler lange.

    ….
    Zu Beginn einer Verpflichtung zeige ich einem Spieler, egal welchen Alters, einen Weg seiner Entwicklung auf, damit er sich für den Club entscheidet. Wenn er das tut, sehe ich unsere Vereinbarung als eine Art beiderseitiges Versprechen an, das wir jeden Tag einhalten und umsetzen müssen. Es ist ein Riesenansporn, dem eigenen Versprechen gerecht werden zu wollen.

    Sportvorstand Andreas Bornemann und ich stehen im ständigen Austausch. Aktuell sind aber Planungen, die den Kader und kommende Saison betreffen, wichtiger. Mein Vertrag als NLZ-Leiter bleibt unabhängig davon bestehen, in welcher Konstellation ich hier weitermache. Ich bleibe Nachwuchs-Chef und in jedem Fall beim Club.

     

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    • Danke.

      Jetzt frag ich mich nach Lesen des Protokolls des Arbeitsgruppe noch eines: wenn wir dieses Jahr eine Ausgliederung beschließen würden und in der Folge die stille Reserve Grundstückswert gehoben werden würde, würde das bedeuten, daß das damit verfügbare positive EK von optimalerweise etwa 8-9 Mio auch innerhalb kürzester Zeit im schwarzen Loch verschwände aufgrund der vermutlich doch sehr hohen ineffizienten Verbindlichkeiten, die damit auch reduziert werden könnten?

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  • Der gelernte Franke scheint wirklich ausschließlich zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt zu schwanken. Nach dieser positiven Nachricht den jahrelangen Abstiegskampf auszurufen ist genauso daneben wie jede Saison aufs Neue den Aufstieg zu fordern.

    Ein Einfaltspinsel plauderts vor alle blinden plaudern es nach und du glaubst in Schalke oder Bremen oder oder würden Fans bei solchen Nachrichten und Entwicklungen wie die der letzten Jahre anders reagieren quasi sediert teilnahmslos?

    Wenn man Entwicklungen in 1860 München oder KSC, St. Pauli  betrachtet kann man das durchaus als Warnung betrachten wie schnell man auch in der 2. Liga Tradition hin oder her ganz unten steht und da sind leere Kassen des „immer Pleite“ Clubs nicht gerade hilfreich.

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    • Sorry, Juwe, aber da erklärt der Club, dass er die Lizenz bekommen hat und der drohende Punktabzug abgewendet ist, das ist doch erst mal rundherum positiv, was steht dann hier in den Kommentaren? Zu wenig Offenheit, immer noch keine Lizenz ohne Auflagen und wahrscheinlich Abstiegskampf in Liga 2 auf Jahre hinaus.

      Tatsache: die neue Führung hat positive Ergebnisse in einer schwierigen Situation zu vermelden.

      Gefühlte Realität beim Club: Alles Scheiße

      Ich sage damit nicht, dass jetzt alles positiv wäre, auch nächste Saison wird es erst einmal darum gehen die 40 Punkte gegen den Abstieg zu holen, aber warum freuen wir uns nicht erst mal, dass es zumindest in kleinen Schritten aufwärts geht?

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      • Daß es die Auflagen weiter gibt, war doch klar. Was mich gefrustet hat, war, daß es trotz allem immer noch finanziell so schlecht steht, daß wir um die Lizenz bangen müssen.
        Und daß der Punktverlust vom Tisch ist, erfuhr man ja auch nicht. Vielleicht hätte das einfach geholfen, wenn nicht der Kicker sondern der Verein das gleichzeitig kommuniziert hätte.
        Wieso darf man das nicht sagen?

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        • Daß es die Auflagen weiter gibt, war doch klar.

          Und dies wird so lange der Fall sein, bis man das negative Eigenkapital komplett abgebaut hat.

          Was mich gefrustet hat, war, daß es trotz allem immer noch finanziell so schlecht steht, daß wir um die Lizenz bangen müssen.

          Hier ist halt die Frage, wie die Bedingungen genau aussehen, da gibt es ja extrem viele Möglichkeiten, was diese betreffen können und wie schwer sie zu erfüllen sind.

          Ich kann mir vorstellen, dass es v.a. um Unsicherheiten bei der Budgetplanung geht, insbesondere hinsichtlich der eingeplanten Fernsehgelder sowie der Sponsoring- und Zuschauereinnahmen, und dass man mehr Sicherheiten vorweisen muss, falls diese nicht im vorhergesehenen Maße erzielt werden können. Bei den Fernsehgeldern würde man z.B. durch den Aufstieg von Union oder Braunschweig einen Platz abrutschen (weil der entsprechende Absteiger dann vor uns stünde), zudem ist die Tabelle extrem eng, weiß nicht inwiefern man bei einem schlechten Saisonendspurt und Abrutschen in der Tabelle auch in der Fernsehtabelle überholt werden könnte (das dürfte aber eher unwahrscheinlich sein).

          Bei den Sponsoren sieht es halt so aus, dass wir mit Wöhrl einen Exklusivpartner verloren haben, da wird man evtl. gewissen Sicherhaten haben wollen, falls man keinen Ersatz findet usw.

          Schlussendlich können auch Transfererlöse und/oder Nachzahlungen eingeplant sein, die ja aber auch nicht sicher sind.

          Lt. Meeske sind diese Planungsrisiken gegenüber dem Vorjahr allerdings reduziert worden. Da die Bedingungen bis Ende Mai erfüllt werden müssen, können sich auch ein paar davon von selber erledigen, wenn man durch das Saisonende dann schon ein paar Sachen sicher weiß.

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      • Sorry, Juwe, aber da erklärt der Club, dass er die Lizenz bekommen hat und der drohende Punktabzug abgewendet ist, das ist doch erst mal rundherum positiv, was steht dann hier in den Kommentaren? Zu wenig Offenheit, immer noch keine Lizenz ohne Auflagen und wahrscheinlich Abstiegskampf in Liga 2 auf Jahre hinaus.

        Ich habe von Abstieg nie gesprochen sehe das auch nicht direkt so, nur wir sehen es an St. Pauli wie schnell es gehen kann, 2015/16 noch mit um den Aufstieg gespielt die folgendene Saison 2016/17 ums nackte überleben in der 2. Liga gekämpft.

        Die Verlautbarung zur Lizenz habe ich in Gänze bis jetzt noch nicht verstanden, was ist das denn für eine Kommunikation, erst verlautbaren wir mal lieber gar nichts, wenn es sich nicht mehr vermeiden läßt dann so, daß es sowieso keiner versteht. 🙂

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      • …warum freuen wir uns nicht erst mal, dass es zumindest in kleinen Schritten aufwärts geht?

        Letzte Saison Dritter, heuer weit weg von den ersten drei Plätzen.

        Letzte Saison die Lizenz unter Bedingungen nebst Auflagen bekommen, heuer ebenso.

        Sportlich gesehen also ein klarer Rückschritt, in puncto wirtschaftliche Situation kein (erkennbarer) Fortschritt.

        Inwieweit kann man da sagen, „es geht aufwärts“?

        „…auch nächste Saison wird es erst einmal darum gehen, die 40 Punkte gegen den Abstieg zu holen, aber warum freuen wir uns nicht erst mal, dass es zumindest in kleinen Schritten aufwärts geht?“, schreibt der Kommentator, den ich hier kommentiere.

        Gibt es einen Satz, der in sich selbst widersprüchlicher ist? Ist dieser Satz in ernsthafter Absicht an einen zu halbwegs vernünftigem Denken fähigen Leser gerichtet?

        (Diese Fragen zu stellen hat übrigens mit Miesmacherei nichts zu tun.)

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        • in puncto wirtschaftliche Situation kein (erkennbarer) Fortschritt.

          Im Vorjahr die DFL-Auflage zur Reduzierung des negativen Eigenkapitals klar gerissen, über 800.000€ Strafe zahlen müssen; in diesem Jahr Auflage erfüllt und damit weder erneute Geldstrafe noch Punktabzug. Das ist in meinen Augen sogar ein erheblicher erkennbarer Fortschritt.

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          • Na gut, wenn man es als „erheblich erkennbaren Fortschritt“ sehen will, dass der FCN kein „Wiederholungstäter“ geworden ist, will ich diesen Einwand akzeptieren. Das sollte dann aber vom Verein auch klar dargestellt werden. Die Vereinsführung sollte klar und deutlich sagen: Im Unterschied zum Vorjahr waren wir in der Lage, die DFL-Auflagen zu erfüllen, was ein deutliches Indiz für die erhebliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Vereins ist.

            Hat sich Meeske oder ein anderer Vereinsvertreter schon so geäußert? (Ich frage nur, weil ich im Unterschied zu anderen nicht sofort jede Neuigkeit mitkriege.)

             

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              • Der erhebliche Fortschritt liegt darin, dass man mit Erfüllung der Auflage auch das negative Eigenkapital (mindestens) um die geforderten 5% reduziert hat.

                Hohes negatives Eigenkapital um läppische 5% zu reduzieren, ist doch kein „erheblicher“ wirtschaftlicher Fortschritt. Ein erheblicher Fortschritt wäre es, wenn der FCN eine satte Finanzspritze durch Sponsoren oder Investoren bekommen würde…

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                • Es ist ja nicht nur so, dass wir in den Vorjahren es nicht geschafft haben, diese Auflage zu erfüllen. Sondern so, dass wir massive Verluste geschrieben und das negative Eigenkapital extrem erhöht haben. Daher ist es natürlich ein Fortschritt, wenn man wieder schwarze Zahlen schreibt und die Auflagen einhalten kann.

                  Und warum soll es ein Fortschritt sein, wenn man eigene Misswirtschaft durch externe Finanzspritzen ausgleicht? Das aus eigener Kraft zu schaffen, zeigt doch einen viel größeren Fortschritt, bzw. dass besser gewirtschaftet wird.

                  Eine Finanzspritze wäre sicherlich trotzdem schön, aber dass man trotzdem auch gut arbeiten muss, damit diese nicht wirkungslos verpuffen, dafür haben wir ja mehr als genug Beispiele (1860, HSV…)

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                • Belschanov entdeckt seinen inneren Griechen und sieht wirtschaftlichen Fortschritt nur durch Hilfe von Außen gegeben… 😉

                  Der Club konnte in den letzten Jahren nicht kostendeckend arbeiten, daher ist es wahrlich keine Selbstverständlichkeit das negative Eigenkapital um fünf Prozent zu senken. Und fünf Prozent müssten in unserem Fall ja auch um die 750.000 Euro sein, wenn ich richtig im Bilde bin.

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        • „…auch nächste Saison wird es erst einmal darum gehen, die 40 Punkte gegen den Abstieg zu holen, aber warum freuen wir uns nicht erst mal, dass es zumindest in kleinen Schritten aufwärts geht?“, schreibt der Kommentator, den ich hier kommentiere.
          Gibt es einen Satz, der in sich selbst widersprüchlicher ist? Ist dieser Satz in ernsthafter Absicht an einen zu halbwegs vernünftigem Denken fähigen Leser gerichtet?

          Nun das Problem mit Fremdwahrnehmung und Eiegenwahrnehmung ist Dir lieber belschanov ja bekannt, insofern kann ich über mich selbst schlecht sagen ob ich zu halbwegs vernünftigem Denken imstande bin.
          Aber ich versuche Dir meine verschlungenen Gedankengänge plausibel zu machen.
          Profifußball ist ein Geschäft und um sportlichen Erfolg zu generieren ist es notwendig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das war für den FCN in den letzten 3 Jahren nicht möglich, entsprechend zeigt sich auch die sportliche Entwicklung.
          Wenn es nun endlich gelungen ist den wirtschaftlichen Turnaround zu schaffen, ich hoffe das ist auch dauerhaft, dann sehe ich endlich die Chance, dass es auch wieder sportlich aufwärts geht. Leider ist der sportliche Erfolg nicht in gleichem Umfang zu planen, wie der wirtschaftliche Erfolg, insofern denke ich, dass das Ziel 40 Punkte möglichst schnell ein sinnvolles Ziel ist. Damit sage ich ja nicht, dass am Ende auch gern deutlich mehr herausspringen kann.

          Hohes negatives Eigenkapital um läppische 5% zu reduzieren, ist doch kein „erheblicher“ wirtschaftlicher Fortschritt. Ein erheblicher Fortschritt wäre es, wenn der FCN eine satte Finanzspritze durch Sponsoren oder Investoren bekommen würde…

          Ich will Dir ja nicht zu nahe treten und würde mich auch nicht trauen zu sagen, dass Dein Einwand nicht gerade von halbwegs vernünftigem Denken geprägt wäre ;-), ich bin auch nicht 100% sicher, ob Du schon Betriebe mit dem Umsatz des FCN geführt hast, aber eine Senkung des negativen Eigenkapitals um 5% ist durchaus ambitioniert, wenn man die Jahre davor ständig massiv negatives Eigenkapital aufgehäuft hat.
          Und ja eine satte Finanzspritze von außerhalb wäre schön, vielleicht solltest Du mal Deine Kontakte zu russischen Gaserzeugern oder arabischen Prinzen spielen lassen, der ewige Dank der Clubfans wäre Dir sicher.

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          • …vielleicht solltest Du mal Deine Kontakte zu russischen Gaserzeugern oder arabischen Prinzen spielen lassen, der ewige Dank der Clubfans wäre Dir sicher.

            Solche polemischen, auf einen Diskussionsteilnehmer abzielenden Äußerungen vergiften die Atmosphäre.

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            • Die (überhebliche) Frage „Ist dieser Satz in ernsthafter Absicht an einen zu halbwegs vernünftigem Denken fähigen Leser gerichtet?“ scheint mir genauso a) polemisch, b) auf einen Diskussionsteilnehmer (Armin) zielend und c) die Atmosphäre vergiftend.

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              • Die (überhebliche) Frage „Ist dieser Satz in ernsthafter Absicht an einen zu halbwegs vernünftigem Denken fähigen Leser gerichtet?“ scheint mir genauso a) polemisch, b) auf einen Diskussionsteilnehmer (Armin) zielend und c) die Atmosphäre vergiftend.

                Na Donnerwetter!

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                Antwort
          • „Wenn es nun endlich gelungen ist den wirtschaftlichen Turnaround zu schaffen, ich hoffe das ist auch dauerhaft, dann sehe ich endlich die Chance, dass es auch wieder sportlich aufwärts geht“

            Wenn ich den wirtschaftlichen Turnaround erkennen könnte, dann gäbe es eventuell eine Hoffnung.

            Nur, abermals die Lizenz nur mit Auflagen zu erhalten und abermals das negative Eigenkapital reduzieren zu müssen, das ist ja wohl kein Turnaround

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            • Wenn man erstmals nach 2013 beim Eigenkapital eine Bewegung in die richtige Richtung hat, während es vorher vier Jahre in die falsche Richtung ging, dann ist das erstmal ein Umschwung, ob das eine Trendwende ist oder ein Einmalereignis wird sich zeigen.

              Die Auflage zur Reduzierung des negativen Eigenkapitals bekommt jeder, der negatives Eigenkapital hat. Das ist kein Indiz für positives Wirtschaften oder Turnaround oder nicht, sondern einfach immer der Fall, solange man mit dem Eigenkapital im Minus steht.

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              Antwort
              • Wenn man sich die Beispielzahlen von der Arbeitsgruppe evolution genauer ansieht, muß man erkennen:

                – das Heben stiller Reserven (die Vereinsimmoblie) brächte uns vielleicht 15 Millionen. Davon könnten wir das negative Eigenkapital in ein positives von etwa 9 Millionen umwandeln und hätten einige Zeit ein finanzielles Polster um „ineffektive Verbindlichkeiten“ abzubauen und uns Trainerentlassungen und vielleicht auch ein paar Ablösen bei Transfers leisten zu können. Das Grundstück gehört aber dem Gesamtverein, insofern dürften auch hier einige Unwägbarkeiten noch nicht berücksichtigt sein.

                – der jährliche Umsatz (ca 45 Mio 2015/16 entspricht 1,1% des Ligaumsatzes von 1. und 2. Liga. In der 2. Liga entspricht er 7,5% und bewegt sich noch! im oberen Drittel, ist aber in den letzten Jahren schon um ca 30 % verringert worden und wird sich wohl mit jedem Jahr 2. Liga weiter reduzieren. )

                Im Grunde müßte jedem klar sein, daß wir im 21. Jahrhundert kein „schlafender Riese“ mehr sind oder nie waren.

                Wir sollten endlich aufwachen und kapieren, daß es der Verein aus eigener Kraft nie mehr schaffen wird, den Ansprüchen seiner Fans zu entsprechen, daß es mit „weiter so“ über kurz oder lang auch keine 2. Liga mehr für uns geben wird.

                So wie ich das sehe, würde uns die Umwandlung mit den dann verfügbaren stillen Reserven ein paar Jahre verschaffen, um uns ohne das jährliche Risiko des Lizenzentzuges aufgrund zu hoher Verbindlichkeiten in der 2. Liga zu halten.

                Wir können es vielleicht mit der Umwandlung schaffen, ein gut funktionierendes NLZ auf die Beine zu stellen und daraus einige Jahre gute Spieler zu den Profis hochziehen und auch zu verkaufen und so einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.

                Und wenn dann im sportlichen Bereich sehr gut gearbeitet wird und damit auch finanzkräftige Investoren vom Konzept Meeskes und Bornemanns überzeugt werden können, dann haben wir vielleicht noch immer die Chance, im oberen Drittel der 2. Liga mitzuspielen, eines Tages wieder oben anzuklopfen und vielleicht erleb ich es sogar noch, daß wir dort auch wieder reinkommen.

                Ich fürchte nur, daß sich auf der AoMV (so sie denn überhaupt kommt) diejenigen durchsetzen werden, die an der Vereinsidee auf Teufel komm raus festhalten wollen und denen das wichtiger ist als sportlicher Erfolg des 1.FCN. Und sie werden die auf ihre Seite ziehen, die immer noch glauben, daß es dem Club so schlecht doch gar nicht gehen kann, weil „wir sind der Club“.

                Aber weil wir damit dem Nachwuchs auch bei erfolgreicher Arbeit keine wirkliche Perspektive bieten können, wandert der im Zweifel für sich rechtzeitig zu den Vereinen ab, die ihm mehr Geld zahlen können.

                Wenn ich mir das so überlege, stell mich besser darauf ein, mich daran zu erfreuen, daß wir nächstes Jahr noch höchstwahrscheinlich 2. Liga spielen werden. Und versuche jedes Spiel mitzunehmen, egal wie es ausgeht, als etwas, was vielleicht schon bald nicht mehr so erlebbar sein wird.

                 

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                Antwort
                • Ich fürchte nur, daß sich auf der AoMV (so sie denn überhaupt kommt) diejenigen durchsetzen werden, die an der Vereinsidee auf Teufel komm raus festhalten wollen und denen das wichtiger ist als sportlicher Erfolg des 1.FCN. Und sie werden die auf ihre Seite ziehen, die immer noch glauben, daß es dem Club so schlecht doch gar nicht gehen kann, weil „wir sind der Club“.

                  Das glaube ich nicht. Wenn die Vereinsführung die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft in überzeugender Weise als notwendige Maßnahme darstellt, werden die Mitglieder mit der erforderlichen Stimmenzahl zustimmen.

                  Dass die Umwandlung nicht schon längst erfolgt ist, ist ein schweres Versäumnis der Personen, die vor Meeske und Bornemann beim FCN das Sagen hatten.

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                • @belschanov, ich hoffe, du hast Recht. Meine Erfahrungen auf den bisherigen JHV´s dämpfen meinen Optimismus jedoch gewaltig.

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    • Wieso sollte jemand teilnahmslos reagieren? Dass es keinen Punkteabzug gibt in der laufenden Saison ist eine hervorragende Neuigkeit, weil das gleichzeitig bedeutet, dass wir keine weitere finanzielle Strafe seitens der DFL bekommen (für die 900.000 Euro hätten wir uns zwei Alois Schwartzs leisten können), unsere Verbindlichkeiten zumindest um den geforderten Prozentsatz verringert wurden und folgerichtig auch die finanziellen Ziele in der kommenden Saison leichter zu erreichen sind, als wenn dies nicht der Fall gewesen wäre.

      Das Verwunderliche ist, wie diese Nachricht aufgenommen wird. Wer jetzt erst verstanden hat wie prekär die Lage beim Club ist, hat die letzten zwei Jahre verschlafen. Auch die Warnung vor dem Schicksal von 1860 und Kaiserslautern finde ich zum jetzigen Zeitpunkt bizarr.

      Zudem noch die Anmerkung: 1860 hat sich seine Zukunft Anfang des Jahrtausends im wahrsten Sinn des Wortes selbst „verbaut“, Vereine wie der KSC, Pauli, Aachen, Paderborn – vielleicht Darmstadt, haben und hatten nie das Umfeld und die Möglichkeiten sich in der Bundesliga zu etablieren. Der Club hat was den Standort, die Fanbasis, die wirtschaftliche Lage in der Region, die Konkurrenz in der Region, usw. einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, der sportlichen Erfolg zwar nicht garantieren kann, aber dafür sorgt, dass wir mittel- bis langfristig immer zu den 15-25 besten Vereinen in Deutschland zählen werden, solange der Karren nicht mit Übermut gegen die Wand gefahren wird. Was aber zugleich aufzeigt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist zu den privilegiert 18 Vereinen der Bundesliga zu gehören.

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      Antwort
      • Belschanov entdeckt seinen inneren Griechen und sieht wirtschaftlichen Fortschritt nur durch Hilfe von Außen gegeben…

        Da mit EU-Fördergeldern nicht zu rechnen ist, braucht der FCN finanzielle Hilfe durch Sponsoren oder Investoren. Anders ist ein nennenswerter wirtschaftlicher Fortschritt nicht zu erzielen.

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      • Und fünf Prozent müssten in unserem Fall ja auch um die 750.000 Euro sein, wenn ich richtig im Bilde bin.

        Lag das negative EK nicht bei 5-6 Mio?

        Dann wären es gut 250.000. Plus die Strafzahlung oder ein Teilbetrag davon, je nach Vereinbarung und Bilanzierung.

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          • Danke. Ich hatte um die 15 Millionen Euro im Kopf, aber das sind die gesamten Verbindlichkeiten. Wobei mir tatsächlich nicht klar war, auf welche Ausgangszahl sich die fünf Prozent beziehen.

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            • Jetzt noch mal den Bericht wegen des Eigenkapitals angeschaut. Die Entwicklung ist da schon positiv, wenn man tatsächlich abbauen hat können:

              31.12.2012: 81.046,50
              31.12.2013: 51.224,03
              31.12.2014: -1.910.100,28
              31.12.2015: -6.718.999,57

              Bei dieser Entwicklung, trotz der 800.000€-Strafe jetzt abgebaut zu haben, ist absolut positiv hervorzuheben.

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              Antwort
              • Wobei da natürlich die Transfererlöse für Füllkrug mit reingerechnet sind. Und der wesentliche Teil an Einsparungen dürfte daran liegen, daß Bornemann teure Spieler bis 31.12. losgeworden ist.

                Deshalb kann ich auch belschanovs Einwand verstehen. Im Grunde fußt die Reduzierung auf einem weiteren sportlichen Aderlaß.

                Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Meeske auch mal relevante neue Mehreinnahmen vermelden könnte. Aber die Sponsoren tun sich offenbar weiter schwer, sich (wieder) für den Club zu erwärmen.

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                Antwort
                • Beates Informationen ergänzend: Die Transfereinahme für Alessandro Schöpf und die Nachzahlung für Ilkay Gündogan fallen ebenfalls in den betreffenden Zeitraum.

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                • Welche teuren Spieler sind denn bis 31.12. gegangen? Sylvestr war im Januar, Alushi und Burgstaller auch. Polak und Koch im Sommer? Ok, sind auch über 100.000€ im Monat, aber jetzt auch nicht extrem viel.

                  Beim Füllkrug-Transfer wissen wir nicht, wie der in der Bilanz verbucht wurde und sich das dann auch das Eigenkapital auswirkt, wenn überhaupt.

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                • Daß Füllkrug für diese Saison verbucht wird, hat Meeske auf der JHV gesagt.

                  Und über 100000 im Monat (inklusive Füllkruggehalt) machen dann eben auch schon wieder mehr als eine halbe Million bis Ende Dezember. Kutschke hast du auch vergessen. Also summa summarum vermutlich nahe bei 1 Million.

                  Hinzu kommen Personaleinsparungen im NLZ: Köllner Trainer und Leiter in Personalunion. Möckels Gehalt eines Chefscouts fiel auch weg.

                  Und man mußte nicht wie in der vorhergehenden Saison diverse Abfindungen zahlen (Zietsch, Wolf?, Bader…), nur für Schwartz fiel da etwas an.

                   

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                • Ach Leute, wie oft noch der Hinweis von nicht nur meiner Seite, hier geht es um buchhalterische Kriterien (lineare Abschreibungen der Ablösesummen) und nicht um den Cash Flow.

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              • In dem Fall Alex geht es um ein sowohl als auch. Meeske hat doch deutlich gesagt, wie wichtig es ist, die laufenden Personalkosten so runterzufahren, daß sie von den Einnahmen finanziert werden können.

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                Antwort
              • 31.12.2012: 81.046,50
                31.12.2013: 51.224,03
                31.12.2014: -1.910.100,28
                31.12.2015: -6.718.999,57

                Bei dieser Entwicklung, trotz der 800.000€-Strafe jetzt abgebaut zu haben, ist absolut positiv hervorzuheben.

                Da haben wir ja mehr abgebaut als wir verdient haben. Ey, ich bin Bahnhof..

                Ich glaube mir fehlen da betriebswirtschaftliche Tiefenkenntnisse.

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                Antwort
                • Ich hab auch noch ne Laienfrage.Wenn die Ablösesummen linear abgeschrieben werden-was wird bei unseren Null-Ablösesummen Spielern linear abgeschrieben?

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                • @Christian: Bei ablösefreien Spielern steht kein Transferwert (also bezahlte Ablösesumme) als Aktiva in der Bilanz, also wird auch nichts abgeschrieben. Der potentielle Transferwert ist eine sogenannte Stille Reserve, also Eigenkapital, welches in der Bilanz nicht ausgewiesen wird.

                  de.m.wikipedia.org/wiki/…e_Reserven

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                • Beispiel: Du holst 2017 einen Spieler für 3 Mio für 3 Jahre, Jahresgehalt 1 Mio

                  2018: 1 Mio Abschreibung auf die Ablösesumme und 1 Mio Gehalt -> 2 Mio weniger Eigenkapital

                  Bei Vertragsauflösung 2018: Abschlagszahlung 1 Mio -> EK 2018: – 5 Mio (3 Mio Abschreibung auf Ablöse, 1 Mio Gehalt, 1 Mio Abfindung) Eigenkaptial, obwohl man nur 1 Mio höhere Belastung im Cash Flow hat und man sich bis zum Vertragsende 2 Mio Gehaltszahlungen spart.

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    • Was soll damit sein? Ich finde, die haben das bislang gut gemacht. Und immer noch die Chance auf Klassenerhalt. Auch wenn sie gegen uns eine Niederlage kassieren.

      Vermutlich sind sie finanziell auch besser dran als wir mit ihrem Hauptsponsor.

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    • Hier vor Ort leuchtet nichts, zumindest nichts, was ich als Ortsansässiger wahrnehmen könnte. Dabei habe ich von meiner Wohnung auf dem gegenüberliegenden Berg einen guten Blick auf das Stadion. Und wenn mal das Flutlicht leuchtet, beschweren sich gleich die Anwohner.

      Ihr könnt Euch ja am Sonntag selbst ein Bild machen.

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  • Nun das Problem mit Fremdwahrnehmung und Eiegenwahrnehmung ist Dir lieber belschanov ja bekannt, insofern kann ich über mich selbst schlecht sagen ob ich zu halbwegs vernünftigem Denken imstande bin.
    Aber ich versuche Dir meine verschlungenen Gedankengänge plausibel zu machen.
    Profifußball ist ein Geschäft und um sportlichen Erfolg zu generieren ist es notwendig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das war für den FCN in den letzten 3 Jahren nicht möglich, entsprechend zeigt sich auch die sportliche Entwicklung.
    Wenn es nun endlich gelungen ist den wirtschaftlichen Turnaround zu schaffen, ich hoffe das ist auch dauerhaft, dann sehe ich endlich die Chance, dass es auch wieder sportlich aufwärts geht. Leider ist der sportliche Erfolg nicht in gleichem Umfang zu planen, wie der wirtschaftliche Erfolg, insofern denke ich, dass das Ziel 40 Punkte möglichst schnell ein sinnvolles Ziel ist. Damit sage ich ja nicht, dass am Ende auch gern deutlich mehr herausspringen kann.

    Das ist das Henne Ei Problem, ohne sportlichen Erfolg gibt es auch keinen wirtschaftlichen Erfolg.

    Eine alte Regel und die trifft immer noch zu, gute Arbeit bringt sein eigenes Geld mit sich. Sprich wenn ein paar gut gescoutete Talente einschlagen, insgesamt Aufbruchstimmung entsteht und auch Erfolg, sieht auch die wirtschaftliche Seite wieder viel besser aus. Ich tendiere dazu erstmal benötigt man sportlichen Erfolg (man muss ja nicht gleich deutscher Meister werden) dann stellt sich alles weitere ein und die Spieler haben auch höhere Marktwerte. Siehe die Zeit als Talente wie Eckstein, Reuter, Grahammer plötzlich voll einschlugen…

    Deshalb ist mein Glaube ein Verein lebt nicht zuletzt von gutem Scouting und Förderung, was übrigens auch Weilers Meinung ist in einem aktuellen Interview.

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  • Abgesehen davon: es geht doch!!! Man muß nur meckern und schon erzählt Meeske der Bild alle relevanten Informationen, um zu verstehen, weshalb wir immer noch nicht soweit sind, daß wir nicht um die Lizenz bangen müssen.

    Etwa eine halbe Million für Stepinski (falls die Polen nicht insolvent werden).

    Drücken wir mal Anderlecht die Daumen, daß die Meister werden und Hannover die Daumen, daß die aufsteigen. Das wäre für uns anscheinend sehr sehr gut.

    Und hoffentlich erfüllen sich die Bedingungen für die restlichen 17 Nachzahlungen auch noch.

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  • Ich muss auch mal loswerden ganz allgemein zu Fußball und Fans, es ist einfach zum fremdschämen was es für Menschen als sogenannte Fans in die Stadien treibt. Siehe gestern Köln gegen Hoffenheim beim 1:1. Das beginnt beim Internet Bashing im Schutz der Anonymität, geht weiter dass nach dem Bombenanschlag auf den BVB Bus, gleich ein paar Tage später Busse mit gegnerischen Mannschaft wieder mit Farbbeuteln und Eier beworfen werden ohne Bewußtsein, was ein paar Tage vorher passiert war.

    Gestern zeigten sogenannte Kölner Fans Plakate, wie auch immer die ins Stadtion kamen, in denen Hopp als Sohn einer Hure und sein Vater als Nazi beschimpft wurden.  Nur nebenbei den Mut den Hopp letztes Jahr hatte mitten im Abstiegskampf auf einen A Jugend Trainer zu setzen und nicht wie Hamburg oder Schalke auf teure große Namen, da können sich alles Traditionalisten eine ganz dicke Scheibe von abschneiden. Da hat den Mut niemand.

    Erbärmlich was es neben „normalen“ Fans für traurige, hoffnungslose Individuen in die Stadien treibt. Da könnte ich im Strahl kotzen..

     

     

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