Plusminusnull – Wie wirtschaftet eigentlich der Club?

Gesprächsrunde mit Martin Bader am Donnerstag, 11. September 2014 um 19:30 Uhr in Nürnberg. Aus der Reihe »Weißt du noch, damals …!?«

Plusminusnull – Wie wirtschaftet eigentlich der Club?

Wie alle professionell geführten Fußballvereine in Deutschland kann sich auch der 1. FC Nürnberg dem „Diktat des Marktes“ nicht entziehen. Und gerade in der 2. Bundesliga fließen TV- und Sponsoren-Gelder nicht mehr ganz so üppig wie im Oberhaus. Wie findet sich der 1. FCN unter diesen neuen Bedingungen zurecht? Welche (finanziellen) Klippen muss der 1. FCN auf dem schnellsten Weg zurück in die Bundesliga umschiffen? Auskunft geben zwei, die es wissen müssen: Ex-Club-Präsident Gerd Schmelzer und der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, Martin Bader, stellen sich den Fragen von kicker-Redakteur und Moderator Harald Kaiser.
Aktuelle Infos zu Programm und Gästen: www.fussball-kultur.org. Veranstalter: Deutsche Akademie für Fußball-Kultur in Zusammenarbeit mit südpunkt.

Donnerstag 11.9.2014 um 19:30 Uhr. Eintritt frei
südpunkt (Großer Saal), Pillenreutherstraße 147, 90459 Nürnberg

4 Gedanken zu „Plusminusnull – Wie wirtschaftet eigentlich der Club?

  • Wenn es Euch möglich ist, bitte Übertragung über Twitter, bin zu der Zeit im ICE auf dem Weg nach Hause.

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  • So schwer es mir fällt, aber in einem Punkt hat Schmelzer einfach recht. Was hilft es uns zu wissen, daß wir mit einem neuen Stadion konkurrenzfähiger werden würden, wenn wir das einfach nicht finanzieren können?
    Der Umkehrschluß zu Baders Aussage (wenn das, was in der Bild steht stimmt) wäre: da wir aber kein neues Stadion haben werden, werden wir mittel- bis langfristig nicht mehr konkurrenzfähig sein.

    Das Argument Schmelzers, daß wir kein Ausbildungsverein sein dürfen, weil durch den Weiterverkauf uns die Identifikationsfiguren fehlen, find ich allerdings ziemlich hanebüchen.
    Ich denke, daß wir im Gegenteil viel mehr Geld in den Nachwuchs stecken sollten.
    Allerdings auf der Grundlage eines Konzeptes, das es uns ermöglicht, die Nachwuchsspieler in die Profimannschaft zu integrieren, sollten dort Ausfälle zu verzeichnen sein. Damit das aber Sinn macht muß der Nachwuchsspieler wissen, was auf der Position von ihm erwartet wird. Und das schon im Nachwuchsbereich lernen. So wie das in Barcelona lange Jahre erfolgreich parktiziert wurde und wie es auch Verbeek angestrebt hatte als er sich eben nicht nur auf seine Profis beschränkt hat, sondern sich auch Gedanken um die Spielweise des Nachwuchses gemacht hat.
    Aber leider gilt da in unserem Verein offenbar, daß dem einzelnen Trainer von niemandem reingeredet werden darf, auch nicht vom Trainer der Profis.
    Wobei ich nicht mal für reinreden wär, sondern dafür, daß sich einfach alle Trainer und sonstige Verantwortlichen zusammensetzen und ein stimmiges Konzept entwickeln.
    Und damit mein ich nicht die Einengung auf ein Spielsystem, sondern einfach eine Arbeit in den einzelnen Jahrgängen bis hin zu den Profis, die aufeinander abgestimmt wird und Durchlässigkeit garantiert.

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    • Beate60:
      Der Umkehrschluß zu Baders Aussage (wenn das, was in der Bild steht stimmt) wäre: da wir aber kein neues Stadion haben werden, werden wir mittel- bis langfristig nicht mehr konkurrenzfähig sein.

      Der Umkehrschluss ist ja auch richtig. Wenn man sieht, wie uns Mainz dank ihres neuen Stadions finanziell davon zieht, dann muss man einfach davon ausgehen, dass ohne Stadionumbau eine langfristige Erstligazugehörigkeit nicht mehr möglich sein wird. Das, was Mainz allein durch die Logen mehr einnimmt, können wir selbst mit immer ausverkauftem Haus nicht kompensieren.

      Beate60: Das Argument Schmelzers, daß wir kein Ausbildungsverein sein dürfen, (…)Ich denke, daß wir im Gegenteil viel mehr Geld in den Nachwuchs stecken sollten.

      Da seh ich den logischen Zusammenhang nicht. Nur weil ich kein „Ausbildungsverein“ sein will, heißt das doch nicht, dass ich die Jugendarbeit vernachlässige. Es heißt nur, dass ich die Spieler nicht nur ausbilden und dann sofort verkaufen will, sondern bei den Profis einsetzen und langfristig halten will.

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