Pressekonferenz vor Leverkusen

Verbeek am Karfreitag in der Pressekonferenz.

„Wir haben schon sehr viel Widerstand gehabt, aber noch immer sind wir nicht gebrochen.“

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37 Gedanken zu „Pressekonferenz vor Leverkusen

  • Es freut mich, wie Verbeek mit Gerüchten und Analysen von Journalisten umgeht.
    Und daß ich mich in meiner Überzeugung mal wieder bestätigt seh, daß Verbeek, Libregts, Mintal und die Spieler alles für den Klassenerhalt tun, was ihnen möglich ist.
    Schade, daß das mittlerweile so viele Fans nicht mehr zu würdigen wissen und lieber zu Hause bleiben. In der Hinsicht sind wir mittlerweile wirklich Schlußlicht bei den Abstiegskandidaten.

    Mir war nicht klar, daß alle, die in Deutschland Fußball spielen wollen, einen Vertrag unterschreiben müssen, daß sie sich der DFB-Gerichtsbarkeit unterwerfen. Ich frag mich allerdings, ob so ein Papier unterschreiben zu müssen, nicht sittenwidrig ist. Zumal die Strafen – da hat Verbeek recht – Straftatbestände erfassen, die im normalen Leben gar nicht existieren. Auch scheint mir die Meinungsfreiheit im Fußball doch erheblich eingeschränkt, während der Willkür des DFB keine Grenzen gesetzt scheinen.

    Antwort
    • Beate60:
      Es freut mich, wie Verbeek mit Gerüchten und Analysen von Journalisten umgeht.
      Und daß ich mich in meiner Überzeugung mal wieder bestätigt seh, daß Verbeek, Libregts, Mintal und die Spieler alles für den Klassenerhalt tun, was ihnen möglich ist.
      Schade, daß das mittlerweile so viele Fans nicht mehr zu würdigen wissen und lieber zu Hause bleiben. In der Hinsicht sind wir mittlerweile wirklich Schlußlicht bei den Abstiegskandidaten.

      Mir war nicht klar, daß alle, die in Deutschland Fußball spielen wollen, einen Vertrag unterschreiben müssen, daß sie sich der DFB-Gerichtsbarkeit unterwerfen. Ich frag mich allerdings, ob so ein Papier unterschreiben zu müssen, nicht sittenwidrig ist. Zumal die Strafen – da hat Verbeek recht – Straftatbestände erfassen, die im normalen Leben gar nicht existieren. Auch scheint mir die Meinungsfreiheit im Fußball doch erheblich eingeschränkt, während der Willkür des DFB keine Grenzen gesetzt scheinen.

      Ich glaube niemanden auch den DFB würde es nicht interessieren, wenn Verbeek beispielsweise in den Stulfauth Stuben bei einem Bier seine Meinung kundtut im internen Kreis, es ist aber schon ein Unterschied, ob man via TV und der riesigen Medienwucht Fußball millionfach in die die Fernsehstuben transportiert wird und jemanden diskretitiert, der Teil des Spiels ist und wahrscheinlich, die undankbarste Aufabe von allen hat. Ich habe auch noch keinen Schiri gesehen, der sich vor die Kamera stellt und sagt na der Trainer hat seine Mannschaft aber mies vorbereitet oder schlecht eingestellt. Der Unterschied ist eben die Öffentlichkeit.
      Ich glaube die Schiris haben nicht viel Spaß daran jedes Spiel unter Polieischutz zu beenden weil irgendein Trainer fühlt sich immer benachteiligt, wenn dann via TV die Stimmung angeheizt wird.

      Antwort
      • juwe,

        Ich denke, daß nicht nachvollziehbares Festhalten an falschen Tatsachenentscheidungen (rote Karten, die dann auch noch zu einem weiteren Spiel Sperre führen oder eben unberechtigte gelbrote Karten) und nicht erkennbare Linien bei Nachermittlungen viel eher eine Gefahr darstellen, daß Menschen glauben, den Schiedsrichter zum Sündenbock machen zu müssen und auf ihn Bierbecher und Feuerzeuge werfen zu dürfen als eine solche ein wenig süffisante Bewertung der Leistung des Schiedsrichters.
        Wenn man so etwas als nicht mehr tolerabel ansieht, dann passiert es doch viel eher, daß Frust sich eben auf anderem Weg die Bahn bricht.
        Es sollte in jedem gesellschaftlichen Bereich möglich sein, auch öffentlich, etwas oder jemand zu kritisieren. Der Schiedsrichter macht das im übrigen doch auch, wenn man sieht wie der Spieler und Trainer während eines Spieles maßregelt.
        Worauf geachtet werden muß, ist, daß es dann eben Kritik ist und keine Polemik oder Beschimpfung.
        Und es ist doch wohl etwas anderes, wenn der „Unparteiische“ die Arbeit eines Trainers oder einen Spieler kritisiert als wenn die Trainer die Leistung eines Unparteiischen bewerten. Und in diesem Fall war es einfach Fakt, daß der Unparteiische nicht unparteiisch war. Absichtlich oder aufgrund einer schlechten Tagesform oder aus irgendwelchen anderen Gründen, das sei dahingestellt, aber die Unparteilichkeit war einfach nicht gegeben.

        Antwort
        • Beate60: Ich denke, daß nicht nachvollziehbares Festhalten an falschen Tatsachenentscheidungen (rote Karten, die dann auch noch zu einem weiteren Spiel Sperre führen oder eben unberechtigte gelbrote Karten)

          Fair wäre es, wenn man den Schiedsrichtern endlich zeitgemäße, technische Hilfsmittel zur Hand gibt, aber die Profivereine haben das ja aus Kostengründen neulich erst abgelehnt. Komischweise geht es in anderen Ländern oder Sportarten wunderbar.
          Bei der Rotsperre gegen Pogatetz ist für mich nicht der Schiedsrichter schuld sondern solche Spieler wie Ginter bzw. die sich mit allen Tricks und völlig dreist Vorteile ergaunern wollen bzw. glaube Optimist nannte es so 🙂 „die Freiburger Schauspielschule“. Natürlich läßt sich danach alles in Zeitlupen von allen Seiten bequem und superschlau (alle Experten) analysieren.
          Bist du schon mal bei einem schnellen Mannschaftssport mitten drin gestanden und mußtest on the fly sofort auf Augenhöhe Szenen entscheiden oder bewerten?

          Antwort
  • Fand es auch eine beeindruckende Pressekonferenz gerade was den Strafenkatalog des DFB betrifft. Verbeek läßt sich nicht verbiegen egal ob es sein Spielsystem ist oder auch seine Meinung zu den Strafenkatalog des DFB. Verbeek ist der richtige Trainer für den Club egal wie es am Ende der Saison auch ausgeht.

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  • Ich kann zu den verhergehenden Kommentare nur zustimmen, aber eines muss ich doch noch sagen und das ist das Herr Verbeck wirklich anzumerken ist das die Situation doch sehr viel Stress auf ihn ausuebt. Er ist nicht mehr so leicht in seiner Analyse. Das heisst aber auch das er wirklich fokussiert ist auf seine Arbeit und wirklich viel investiert in den Club, wirklich ein guter Trainer der sich mit seinem Arbeitgeber indentifiziert.

    Antwort
  • Der Elfmeter für Kruse hätte doch auch durch den Videobeweis nicht eindeutig geklärt werden können.Diese dusslige Formulierung “ Kontakt war da“ rechtfertigt ja eigentlich jede strittige ( Foul) Entscheidung und rechtfertigt damit auch den Elfmeter von Klaus, obwohl man eigentlich sehen kann, dass er nichts anderes will. Ich glaub dem Kruse ja sogar, dass er glaubte , dass “ Kontakt da war“. Was er net wußte war, dass sein “ Kontakt“ eigentlich das ( eigene) Treten in den Boden war. Insofern wird ein Video-Beweis eh nur bei Tor oder Nicht -Tor angewandt werden. “ Fliesende“ Entscheidungen, wie Abseits , Foul usw werden auch dann Tatsachenentscheidungen bleiben. Da hilft dann wohl nur eine öffentliche “ Ächtung“ a la Möller. Nur hör ich da bezüglich Ginter und Kruse schon gar nichts mehr. Leider. Selbst der Bundes- Jogi ( alter Freiburger) hält da selbstverständlich stille….

    Antwort
    • KUZ, Mei red, für mich ist auch der Elfer für Klaus eine Schwalbe, auch wenn das nach gängiger Praxis eben gepfiffen wird. Aber da gehört eben die Praxis revidiert. Kontakt bedeutet nichts, es muss eine aktive laufende Bewegung des Abwehrspielers sein (oder so ähnlich).

      Das nachträgliche Ächten ist mir zu wenig, hier muss man endlich nachträglich Ahnden. Lässt sich eine Schwalbe nachträglich durch Videoauswertung nachweisen, gibt es eine Sperre, unabhängig von der Tatsachenentscheidung. Das ändert zwar nichts mehr für das gelaufene Spiel, aber gibt dann zumindest eine persönliche Strafe für den Flugkünstler. Auch das hemmt etwas….

      Antwort
    • KUZ

      Gerade bei Abseits gibt es vielzuviele spielentscheidende Fehlentscheidung, deswegen muss gerade dafür der Videobeweis her, und das ist auch problemlos machbar. Gibt es auch nur den Hauch eines Zweifels (da müssen die Linienrichter dann einfach mal ehrlich sein), lässt man weiterlaufen. Passiert nichts wesentliches, dann hat sich das Problem von selbst erledigt. Fällt ein Tor oder gibt es Einwurf, Ecke oder Freistoß für die angreifende Mannschaft, kann man in aller Ruhe sich die Videos anschauen und nachträglich auf Abseits entscheiden.

      Antwort
  • Ich meine auch, man müßte seitesn DFB mal etwas gegen die Schwalbensucht aktiv machen. Man sollte für die ganz klaren Schwalben, bei denen gar kein Körperkontakt bestand, hinterher wenigstgens Ermittlungsverfahren einleiten können, genauso wie bei Tätlichkeiten die der Schiri während dem Spiel nicht gesehen hat. Vielleicht würde das schon ein wenig Schauspieler abschrecken.

    Antwort
  • Claus wäre das wirklich eine Verbesserung? Wenn es den Video-Beweis nur nach Spielunterbrechung geben kann, dann werden die Spieler in jeder strittigen Szene versuchen, das Spiel zu unterbrechen, was im Fußball eine komplette Veränderung des Spiels ergeben würde.

    Das ist doch das große Problem, das „der Fußball“ mit dem Videobeweis hat, bzw. mit neuen Techniken, das Spiel wird einfach „normalerweise“ viel seltener Unterbrochen als die meisten anderen Mannschafts-Ballsportarten. Ich bin da auch etwas unsicher, ob solche Veränderungen nicht den Charakter des Spiels komplett verändern würden. Auch wenn ich natürlich auch die Probleme sehe, dass nach einem Spiel alle technischen Mittel zur Verfügung stehen und dadurch die Zuschauer, aber auch die Spieler erkennen was alles falsch gelaufen ist, was Verschwörungstheorien Vorschub leistet, bzw. was zu einem Gefühl der Ungerechtigkeit führt.

    Ich glaube auch, dass der DFB den Schiedsrichtern gar keinen Gefallen tut, wenn er versucht jede Kritik an den Schiedsrichtern zu unterbinden. Gäbe es eine ehrliche Diskussion nach einem Spiel welche Entscheidungen richtig waren und welche falsch, würde das am Ende auch den Schiedsrichtern helfen. Fehler werden dann zum Problem, wenn man sie verschweigt oder versucht die Kritiker mundtot zu machen.

    Ich denke auch für die Schiedsrichter wäre es eine Erleichterung, wenn sie zu ihren Fehlern stehen könnten. Ungerecht wird es doch immer dann, wenn eine Schiedsrichter-Tatsachenentscheidung auch noch weitere Strafen nach sich zieht, obwohl jeder sieht, dass die Entscheidung falsch war.

    Wäre es kein Sakrileg mehr, dass Schiedsrichter Fehler machen, dann könnte man auch den nächsten Schritt gehen, dass es Spieler gibt, die bewusst den Schiedsrichter täuschen wollen, dann könnten wir zu einer Stimmung kommen, wo solche Schauspielerei geächtet werden kann. Jetzt muss man doch jede kleinste Berührung zu einer „Kann-Entscheidung“ definieren, nur um ja zu verhindern, dass man die Entscheidung des Schiedsrichter als falsch deklarieren könnte.

    Wir brauchen eine Fehler-Kultur im Schiedsrichterwesen und keine Halbgötter in schwarz oder gelb.

    Antwort
    • Armin: Wir brauchen eine Fehler-Kultur im Schiedsrichterwesen und keine Halbgötter in schwarz oder gelb.

      Die Halbgötter in Schwarz sind die ärmsten Hunde in jeder Hinsicht auch finanziell im Vergleich zu anderen Göttern in Stollenschuhen auf dem Rasen.

      Jeder weiß doch daß es nie ein Fehlerfreies Schiesdrichterwesen geben kann.
      Und nach jedem Spiel macht der Trainer der verloren hat ein riesen Faß auf vor der Kamera?

      Es gibt ja ein Schiedrichter Bewertungssystem.
      Ich finde eine der Grundeigenschaften eines Schiedsrichters muß sowieso Masochismus sein.

      Antwort
  • Ich hätte viel weniger Probleme damit, daß Schiedsrichter Fehler machen, wenn nicht immer vermittelt werden würde, daß darüber zu reden schon Blasphemie ist. Und wenn der Eindruck entstünde, daß man bemüht ist, die Fehler möglichst gering zu halten. Durch die unscharfen Bestimmungen entsteht aber bei mir der Eindruck, daß sehr vieles sehr subjektiv ist und von der Tagesform abhängig. Und das sollte in einem Bereich, in dem es um soviel Geld geht wie im Profifußball eigentlich allen klar sein, daß das nicht in Ordnung ist.

    Antwort
    • Ich finde wir haben größere vor allem eigene Probleme, als uns momentan über das Schiedsrichterwesen den Kopf zu zerbrechen. Ich kann mir sogar vorstellen Verbeek hat das nicht ungeschickt gemacht, um die Aufmerksamkeit etwas von der Mannschaft abzulenken, die am Stock geht und kurz vor dem Abstieg steht.
      Ich hoffe wenigstens Dieter Hecking hilft uns heute ein bisschen in Hamburg.

      Antwort
      • juwe:
        Ich finde wir haben größere vor allem eigene Probleme, als uns momentan über das Schiedsrichterwesen den Kopf zu zerbrechen. Ich kann mir sogar vorstellen Verbeek hat das nicht ungeschickt gemacht, um die Aufmerksamkeit etwas von der Mannschaft abzulenken, die am Stock geht und kurz vor dem Abstieg steht.
        Ich hoffe wenigstens Dieter Hecking hilft uns heute ein bisschen in Hamburg.

        Ist doch besser sich damit zu beschäftigen als sich darüber aufzuregen, daß Wolfsburg grade deutlich nachläßt.Für meine Nerven jedenfalls.
        Na wenigstens ist es diesmal der HSV, der de Bruyne´s Ladehemmung abstellen hilft.

        Antwort
        • Beate60: Ist doch besser sich damit zu beschäftigen als sich darüber aufzuregen, daß Wolfsburg grade deutlich nachläßt.Für meine Nerven jedenfalls.
          Na wenigstens ist es diesmal der HSV, der de Bruyne´s Ladehemmung abstellen hilft.

          Mich würde aber mehr interessieren, wie wir morgen lebenswichtige Punkte gegen einen CL Kanditaten holen, welche Aufstellung, welche Taktik oder wie immer!? und ja ich hoffe die Wolfsburger halten uns wenigstens indirekt am Leben noch sieht es gut aus.

          Antwort
          • juwe: Mich würde aber mehr interessieren, wie wir morgen lebenswichtige Punkte gegen einen CL Kanditaten holen, welche Aufstellung, welche Taktik oder wie immer!? und ja ich hoffe die Wolfsburger halten uns wenigstens indirekt am Leben noch sieht es gut aus.

            Werden wir aber erst morgen erfahren, ob es uns was hilft. Zum wahnsinnig werden.

            Antwort
            • Beate60: Werden wir aber erst morgen erfahren, ob es uns was hilft. Zum wahnsinnig werden.

              Geholfen hat man uns schon mit dem Ergebnis in HH nur morgen/heute erfahren wir erst, ob unsere Mannschaft die Hilfe auch annimmt.

              Antwort
    • Beate60: Ich hätte viel weniger Probleme damit, daß Schiedsrichter Fehler machen, wenn nicht immer vermittelt werden würde, daß darüber zu reden schon Blasphemie ist.

      Kein Mensch verbietet es darüber zu reden oder darfst du etwa nicht über Schiedsrichter reden oder schreiben?
      Es ist ein Unterschied und eine andere Verantwortung, ob man in einer öffentlichen Position ist und damit völlig andere Auswirkungen auslöst. Menschlich ist das verständlich, daß Verbeek das rausgerutscht ist, aber es ist nicht richtig, sonst würden sich jeden Spieltag 9 Trainer, der Teams die verloren haben, vor der Kamera ausweinen.
      Jeder andere Mensch kann doch über Schiedsrichter und deren Leistung diskutieren, bis er oder sie schwarz wird.

      Antwort
      • juwe,

        Nun ich kann mich dunkel an einige Trainer erinnern, die sich in dieser Saison „ausgeweint“ haben und das ohne bestraft zu werden.
        Und ich kann nicht nachvollziehen, weshalb das nicht in Ordnung sein soll, wenn es berechtigt ist und wenn es auf eine Art passiert, in der der Schiedsrichter nicht beleidigt wird.
        Es geht ja auch nicht gegen den Menschen, sondern gegen den Schiedsrichter, der in seiner Funktion, Spiele unparteiisch zu leiten, eine Fehlentscheidung getroffen hat, die Auswirkungen auf den Spielverlauf hat.
        Wenn ich an Rafati denk, dann hat er nicht darüber geklagt, daß er von Fans, Spielern oder Trainern kritisiert wurde, sondern daß er von seinen Vorgesetzten in Stich gelassen und unter Druck gesetzt wurde, weniger Fehler zu machen.
        Ich denke, die Fehler sind oft unvermeidbar, aber die Konsequenzen sollten dann nicht so sein als wären sie keine Fehler.
        Und nochmal: ich denk, daß es für Schiedsrichter wesentlich hilfreicher wäre, wenn in Zeiten moderner Technik nicht ausgerechnet bei ihnen darauf gepocht werden würde, die Emotionen nicht zu gefährden und deshalb die Technik nicht genutzt wird, die es gibt. Es sind halt in der Regel Schiedsrichtern gegenüber keine positiven Emotionen, sondern negative. Und ganz viele bräuchte es nicht geben, wenn man der Tatsache Rechnung tragen würde, daß das Tempo im Fußball größer geworden ist und daß Fehler erkennbar sind.
        Ich glaub nicht mal, daß sich das mit Schwalben, Fouls, Abseits usw. so viel verändert hat als früher. Aber früher konnte man das nicht hinterher überprüfen. Früher gab es nicht x Experten,die das dann in Standbildern analysiert haben. Aber heutzutage werden die Fehler offenbar. Und wenn man diese Fehler so klar erkennen kann, dann sollte der DFB auch dafür sorgen, daß das in welcher Form auch immer mit berücksichtigt wird und nicht die Schiedsrichter mit den veränderten Rahmenbedingungen alleine lassen.
        Bei nicht geahndeten Fouls hat man ja auch eine Regel gefunden. Weshalb dann nicht auch für bei anderen klar erkennbaren Fehlentscheidungen? Weshalb da lieber den Schiedsrichter zum Buhmann machen?

        Antwort
  • Also ich kann Juwe schon verstehen, die Schwalberitis ist echt ein Problem, und Schiri ist ein extrem undankbarer Job. Allerdings geht es hier ja um die Strafe für einen Trainer, der wochenlang nicht ein einziges mal Entscheidungen kritisiert hat, obwohl diese mit dafür gesorgt haben, dass der Club jetzt dort steht, wo er steht. Erst nach dem Freiburger Rumpelstilzchen-Auftritt hat er mal Tacheles geredet, und das nicht mal zu Unrecht, finde ich.
    Wenn ich mich an lässige Leute wie Walter Eschweiler erinnere werd ich ganz sentimental. Schiris wie er hatten noch ein Gespür dafür, wie Spieler ticken und was angemessen ist. Heute habe ich oft das Gefühl, dass das Schiri-(Un-)Wesen genauso überdreht ist wie der Profi-Fußball als solcher. Soo arme Säue sind das (jedenfalls im Profi-Bereich) gar nicht mehr, und viele strahlen auf dem Platz leider nicht Unabhängigkeit aus, sondern „Ätsch, so schee fousballn konni ned wie ihr, aber ich hob di Machd und an DFB hinder mier“. Dazu der Karriere-Druck innerhalb dieses geschlossenen Systems, und schon… bin ich wieder mehr bei Beate.

    Antwort
  • Wenn ich mir Verbeek anhöre, dann klingt es ganz plausibel.. Aber was er wieder von sich gibt, von wegen Deutschland sei kein freies Land… da kommts mir hoch.

    Da ist mir Streich als Niht-Abstiegs-Trainer wesentlich lieber 🙂

    Antwort
  • Chris,

    Haste Erfolg, haste Recht. So einfach ist das. Wie der Erfolg zustande kam interessiert dann keine Sau mehr, stattdessen müssen die „loser“ sich dann rechtfertigen und Strafen zahlen. Egal, der Freiburger Klassenerhalt ist wohl fix, gratuliere, der heutige Sieg wohl hochverdient, aber der Mythos des „etwas anderen Vereins“ ist wohl unwiederbringlich perdu. Schade irgendwie.

    Antwort
    • Markazero,

      Wenn du damit meinst das Image von dem Verein, der eigene Spieler ausbildet, dann ist es immer noch so. Schau dir mal die Startelf an heute. 6 Spieler aus der Freiburger Fussballschule. Dazu alle 3 Einwechslungen ehemalige Jugendspieler.

      Ich weiss nicht, aber vielleicht seid ihr neidisch. Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Bader und Ihr alle Streich freudig als Trainer in Nürnberg sehen wollt. Oder zumindest nichts dagegen hättet 😉

      Werden wir wohl leider nur nicht herausfinden, ob meine Meinung stimmt.

      Antwort
    • Markazero:
      …aber der Mythos des “etwas anderen Vereins” ist wohl unwiederbringlich perdu. Schade irgendwie.

      Zumal man wieder versucht hat, mit einer Schwalbe einen Elfer zu schinden. Und wieder hat es keine Gelbe dafür gegeben, das begreife ich nicht.

      Antwort
      • Claus,

        Wenn du die „Schwalbe“ von Guede meinst, er hat dem Schiedsrichter kurz danach signalisiert, dass es kein Elfmeter war und sich entschuldigt. Ist wohl einfach gestoplert.

        Aber das kommt davon, wenn man seine einzige Bundeslige-Informationen über die Sportschau bezieht, anstatt das Spiel live zu schauen. Dann hättest du genau das eben gesehen!

        Antwort
      • Claus,

        Genau das ist unser Problem! Die Freiburger wissen wenigstens was Abstiegskampf ist! Wir hatten gegen Leverkusen eine Gelbe Karte! Streich mag gegen den Schiedsrichter wettern. Aber wenn ich ehrlich bin fehlt uns gerade eine solche emotionale Stütze im Abstiegskampf. Schon alleine der Erfolg von C.S. zeigt, dass es das richtige macht. Wenn man mit einer Schwalbe gewinnt hat man drei Punkte. Von der fairsten Mannschaft kann man sich nichts kaufen.

        Antwort
  • Chris,

    Och nö, neidisch simmer glaub ned. Ist ja wirklich schön, was der SCF da alles aufgebaut hat (wirklich, ich mein das schon so), aber der Club is halt der Club: Meisterschaften, Pokalsiege, Abstiege, Rekorde sonder Zahl, Grotesken, Wunder, Absurditäten… Geschichten, Anekdoten…. und derzeit den unbestechlichsten und fairsten Trainer der Liga. Bassd scho!

    Antwort
  • Was Freiburg aber scheinbar nicht hat ist vernünftige Blogs-oder warum melden sich hier bei Clubfans-United Gäste um über Freiburg zu schreiben?

    Antwort
  • Was soll die Kacke am alten Offensiv-Spiel festhalten, blabla… Das was zählt ist ein Sieg, auch ein dreckiger Sieg mit hinten drin stehen etc. Ich scheiß auf schönen Fußball! (den kann man nächste Saison immer noch weiter ausprobieren) Bringt das den Club jetzt irgentwie weiter? Ich versteh den Trainer nicht. Auch wenns momentan düster aussieht, scheiß drauf. Was soll das Gelaber in der 2. Liga gehts mit Verbeek weiter? Der soll schauen das wir noch Spiele JETZT gewinnen, egal wie. Was zählt ist nur der Erfolg! Nicht SCHÖNSPIELEREI. Soll der Club so enden: Hauptsache schön gespielt? Was jetzt zählt, ist Kampf! Warum gibt man sich so auf (es scheint mir auch nach den gelesenen Kommentaren so), wenn man nur ein Punkt vom Relegationsplatz und zwei vom Nichtabstiegs-Platz entfernt ist? Und Hamburg hat heute verloren! Auf gehts FCN, kämpfen! Nicht schon (Selbstprohezeiend) absteigen…. Mit wehenden Fahnen möcht ich mit dir siegen oder untergehen… (und nicht mit 2.Liga-Wiederaufbau-Träumerein)

    Antwort
  • Ich erwarte mir auch von der Mannschaft, daß sie nach Wochen der Erfolglosigkeit endlich mal ein „Lebenszeichen“ setzt im Abstiegskampf ohne Ethik Diskussionen, ohne Ausreden aber auf dem Platz, der Zweck heiligt die Mittel ob dreckig oder mit/ohne Schauspielerei, defensiv oder offensiv ist mir persönlich alles Hupe. Es muß etwas aufs Punktekonto.

    Antwort
    • Beate60:
      https://www.youtube.com…zdKIs&app=desktop
      Auferstehungsfeier Ostern 2014
      Die Legende lebt.

      Danke Beate.
      Dess helsd ja ned aus 😉 Is des schäi!!! Wenn des nix hilfd!

      Auf Clubb: Jetzt will ich heut Nachmittag eine BISSIGE Elf sehn, wie gegen den VFB.
      Baggmers.

      Antwort
  • Leverkusen ist kein Dortmund oder Bayern, die normalerweise eine Liga höher spielen. Leverkusen ist zu packen. Wir spielen schließlich zu hause. Die Fans müssen zeigen, dass sie der 12. Mann sind. Nach vorne schreien, bis ihnen die Ohren dröhnen. Heimspiel muss ein Vorteil für eine Mannschaft sein. Heimstärke entscheidet oft sehr viel. Die Spieler müssen spüren, dass sie zu hause spielen und euphorisiert mit Überlegenheit aus der Kabine auf den Rasen treten. Wir sind nicht in China, wo die Zuschauer im Stadion höchstenfall mal bei einem Tor jubeln, ansonsten aber wie nicht anwesend drinsitzen.

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