Revolution gescheitert – Schamel räumt Niederlage ein

Es dauerte bis 23:50 Uhr, doch als das Ergebnis der Aufsichtsratswahlen bekannt gegeben wurde, war klar: Die Revolution des „Kren-Königs“ Hanns-Thomas Schamel ist gescheitert.

Sie scheiterte nicht knapp, sondern deutlich. Schamel selbst erreichte 440 Stimmen und landete damit auf Platz Sieben, seine Mitstreiter in Sachen „Pro Club 2020“ Klaus Kreutzer (122 Stimmen), Klaus Daedelow (87 Stimmen) und Michael Röhler (25 Stimmen) erhielten sogar eine schallende Ohrfeige von den Mitgliedern. Schamel zog aus dieser Schlappe die Konsequenzen und erklärte, dass er für den zweiten Wahlgang nicht zur Verfügung stehen werde.

Gewählt wurden im ersten Durchgang Stefan Müller (1007 Stimmen), Dr. Thomas Grethlein (835 Stimmen) und Matthias Zeck (704 Mitglieder). Alle drei sind auf drei Jahre gewählt. Im Wahlgang zur Wahl der Ersatzkandidaten, die auf zwei Jahre gewählt werden, wurden Johannes Bisping (962 Stimmen) und Prof. Dr. Rainer Gömmel (734 Stimmen) gewählt. Die bisherigen Ratsmitglieder Klaus Schramm (272 Stimmen) und Siegfried Schneider (198 Stimmen) würden nicht wiedergewählt.

161 Gedanken zu „Revolution gescheitert – Schamel räumt Niederlage ein

  • „00.10 Uhr: Bader: „Ich habe selbstverständlich persönlich überlegt, den Weg frei zu machen.“ „Bader raus“-Rufe unterbrechen die Rede kurz. „Du machst den Verein kaputt“, schreit ein Mitglied von den Rängen.“ (NN-Liveticker)

    Einer von Euch? Oder der Nürnberger Schang Löring?

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  • Unglaublich.Woys Mann kriegt die meisten Stimmen.
    Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Blog. Ich hab keine Lust,mich mit meinem Verein weiter zu beschäftigen, solange diese Menschen dort das Sagen haben, die diese Versammlungsführung zuließen.
    Danke für eure Geduld mit meinen langen Posts. und euch und dem Club viel Erfolg. Ich hoffe und wüscnhe euch, daß das am Montag die Geburt einer neuen Mannschaft war.

    Schamel und sein team haben es nicht geschafft zu überzeugen. Mit den Menschen, die jetzt gewählt wurden kann ich mich nicht identifizieren. Also macht es keinen Sinn. Ich seh mich trotzdem nicht als Ratte Alex. Aber deine Wortwahl paßt zu der Art wie man beim Club miteinander umgeht.

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    • Beate60,

      Na, na. ich lese Deine Beiträge oft und gerne und ich sehe die Menge Herzblut, die dabei vergossen wird.

      Aber Du wirst doch gerade jetzt Deinen Verein nicht damit bestrafen sich nicht mit ihm beschäftigen zu wollen. Gerade jetzt.

      Schlaf mal drüber, nach dem Montagsspiel, der heutigen JHV und dem Spiel bei dem Mann, dem der Club vor 7 Jahren nicht gut genug war, sieht die Welt halt so aus wie sie ist und wir müssen das Beste daraus machen.
      Das Handlungsbedarf besteht, ist wohl keine Frage, also weiter und mit besserer Strategie.

      Danke den Bloggern und Kommentatoren.

      Eine Frage hab ich noch, war die Briefwahl früher auch nicht zugelassen oder nur zu dieser Wahl?

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    • Beate60: Danke für eure Geduld mit meinen langen Posts. und euch und dem Club viel Erfolg. Ich hoffe und wüscnhe euch, daß das am Montag die Geburt einer neuen Mannschaft war.

      Jammerschade, würdest du diesem Forum tatsächlich den Rücken kehren. Deine Beiträge waren inspirativ, analytisch gut und nachdenkenswert.
      Man kann halt nicht immer gewinnen.
      Mir gefällt der Ausgang der JHV auch nicht besonders, aber die Bader-Konkurrenz scheint auch kein überzeugendes Konzept präsentiert zu haben.
      Wir sind Glubb-Fans und keine Anhänger der Führungsriege. Mit der müssen wir momentan eben leben.

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      • Hans 63,

        Ich hab es weiter oben schon mal geschrieben. Es ging mir nicht ums Gewinnen. Ich kann auch sehen, daß es nicht zwingend war, daß man Schamels Team wählen mußte. Aber es war noch weniger zwingend, die zu wählen, die es geschafft haben.Mit Ausnahme vielleicht von Gömmel.
        Ich hab mit ihm vor der JHV gesprochen. Sein Eindruck als Außenstehender ist/war, das habe was von einem Geheimbund und es würden sehr viele sehr viel auf ihn einreden. er müsse das alles erst ordnen.
        Ob er sich auch von denen einfangen läßt oder ob er merkt, daß seine Ideen die genauso wenig interessieren wie die von Schamel, wird die Zukunft zeigen.
        Wer immer noch nicht kapiert hat, daß sich da unheilige Allianzen zusammen gefunden haben, der wird das auch vielleicht nie erkennen.
        Aber daß ich mich hier zurückziehe, liegt daran, daß ich gestern abend meine Mitgliedschaft gekündigt habe. Ich will nicht Teil eines solchen Haufens von Menschen sein, die man fast schon als asozlafaschisten bezeichnen könnte.
        Solange die an der Macht sind und die Mehrheit auf JHV´s stellen, ist das kein Verein, mit ich in Verbindung gebracht werden möchte.

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          • Stefan – Clubfans United:
            Beate60,

            Mit Asozialfaschisten muß ich mich wohl angesprochen fühlen, oder? Denn ich habe, da mache ich kein Geheimnis draus, genaue die 5 Kandiaten gewählt die es am Ende in den AR geschafft haben.

            Darauf jetzt doch noch eine Antwort, denn das will ich zurechtrücken. Nein du mußt dich mit diesem Begriff nicht angesprochen fühlen. Den Wählern, die sich für diese Leute entschieden haben, weil sie ihre Argumente die überzeugensten fanden, werf ich ihre Wahlentscheidungen bestimmt nicht vor. Das kann ich akzeptieren, teils auch nachvollziehen. Ich hab ja z.B. auch immer für Gömmel plädiert.

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              • Florian Zenger,

                Ihr kapiert es nicht oder? Natürlich sind alle 5 Kandidaten wählbar. Aber das Problem, das ich sehe, ist, daß diese 5 Kandidaten schon vorher ziemlich sicher feststanden, weil eine Gruppe von 800 Leuten gekommen ist, um diese Leute zu wählen. Und weil die anderen 1000 Leute eben nicht solch ein Blockdenken hatten und sich gesplittet haben bei 16 Kandidaten.

                Natürlich kann ich das alles nur reininterpretiert haben.
                Und natürlich gibt es immer Gruppen, die sich als Gruppe für einen Kandidaten entscheiden können. Die Frage ist, ob da jeder Einzelne wirklich selbst nachgedacht hat.
                Ist für mich übrigens auch ein Problem in unserer parlamentarischen Demokratier, daß es da z.T. sowas wie Fraktionszwang gibt.

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                • Beate60: weil eine Gruppe von 800 Leuten gekommen ist

                  Welche Gruppe soll das gewesen sein? Von den Ultras waren, sehr wohlwollend geschätzt, 150 Leute da. Und mal abgesehen davon hatte die Fraktion Schamel auch ihre Leute am Start, was man am Applaus der immer nur aus einer Richtung kam erkennen konnte.

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              • Florian Zenger: Ich anscheinend auch. Stefan und ich haben gleich gewählt.

                Mist! Verloren! Ich habe nur 4 von meinen 5 Wunschkandidaten reingebracht. Da schicken mir die Ultras bestimmt keinen Aufnahmeantrag. 😉

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        • Beate60: Ich kann auch sehen, daß es nicht zwingend war, daß man Schamels Team wählen mußte. Aber es war noch weniger zwingend, die zu wählen, die es geschafft haben.Mit Ausnahme vielleicht von Gömmel.

          Das Porblem liegt noch weitaus tiefer. Ich, bspw., kannte keinen der AR-Kanditaten und konnte sie nicht einmal irgendwelchen „Fraktionen“ zuordnen.
          Meine Einschätzung und Wahlentscheidung hätte ich infolgedessen ausschließlich auf der Grundlage ihrer Kurzbeschreibung auf der 1.FCN-Homepage treffen können. Eine sehr dürftige Ausgangsposition

          Könnte es einer Vielzahl von Mitglieder nicht ähnlich ergangen sein und vor allem jenen, die dieses Forum gar nicht kennen?

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          • Hans 63,

            jup, und das zeck gewählt wurde hängt wohl auch damit zusammen das er als letzter dran war und deswegen den meisten noch positiv in erinnerung…(wegen seines Schamels witzes über Koch…) wenn er am anfang sich vorstellen hätte müssen wäre er wohl nicht gewählt worden….

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    • Beate60:
      Unglaublich.Woys Mann kriegt die meisten Stimmen.
      Ich verabschiede mich hiermit aus diesem Blog. Ich hab keine Lust,mich mit meinem Verein weiter zu beschäftigen, solange diese Menschen dort das Sagen haben, die diese Versammlungsführung zuließen.
      Danke für eure Geduld mit meinen langen Posts. und euch und dem Club viel Erfolg. Ich hoffe und wüscnhe euch, daß das am Montag die Geburt einer neuen Mannschaft war.

      Schamel und sein team haben es nicht geschafft zu überzeugen. Mit den Menschen, die jetzt gewählt wurden kann ich mich nicht identifizieren. Also macht es keinen Sinn. Ich seh mich trotzdem nicht als Ratte Alex. Aber deine Wortwahl paßt zu der Art wie man beim Club miteinander umgeht.

      Ich meinte damit das sinkende Schiff. Wenn Du jetzt gehen würdest, würdest adu Dich mit adeinen Vorbildern, Schamel und Lafontaine einreihen. Demokratische Entscheidungen muss man akzeptiern und nicht mit Verschwörungstheorien begründen. Ich habe die Versammlung auf twitter verfolgt. Schamel wurde von der großen Mehrheit nicht gewählt. Weshalb? Er wollte den Club zu einem Topverein in Deutschland machen, verriet aber auch gestern nicht, wie er das bewerkstelligen möchte! Tut mir leid Beate, das ist kein Konzept, sondern Bauernfängerei.

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      • Alex,

        Wenn du dir die Mühe machen würdest zu lesen, was ich schreibe, dann würdest du begreifen, daß ich nicht wegen der Wahlniederlage gehe, sondern weil für mich ein Verein, indem Menschen mit Menschen so umgehen wie gestern mit Koch und co. nicht akzeptabel ist. Und das waren nicht nur die Ultras mit ihren schwachsinnigen Argumenten, sondern auch die Art wie die versammlungsleitung da agiert hat UND daß ein Aufsichtsratskollege (Schmitt) allen Ernstes solch einen Antrag als dringlich ansieht.
        Daß Schramm rausgewählt wurde, war übrigens genau denselben Leuten zu verdanken. Weil die eine sehr hohe „Moral“ haben in Sachen Verschwiegenheitspflicht eines Aufsichtsrates.
        Das magst du als Verschwörungstheorie meinerseits ansehen. Und mich als Ratte einstufen.
        Ob der FCN wirklich das sinkende Schiff ist, das mit diesem Bild ja untrennbar verknüpft ist, wird sich zeigen.
        Für die Mannschaft und den Trainer hoffe ich, daß sie trotz allem irgendwie die Kurve kriegen. Und wenn sie auf die Erfolgsstraße kommen sollten, wird Bader mit Sicherheit dem Trainer Zeit geben. Die Frage ist, ob er dann die nötigen Transfers hinbekommt, um die Schwachstellen des Kaders zu schließen.
        Ich wünsche euch und meinem CLub sehr.
        So absurd das vielleicht auch klingen mag.
        Aber mich weiter mit der Frage zu beschäftigen, weshalb manches wohl so läuft wie es läuft, macht keinen Sinn.
        Ich weiß, daß ich hier eh schon einige nerve. Und es würde mit Sicherheit bei meinen Kommentaren immer wieder dasselbe durchschimmern und entweder nerven oder eben zu Endlosdiskussionen führen.
        Und das will ich weder mit noch euch antun. Wozu auch. Ich bin eh kein Vereinsmitglied mehr.

        Das ist allerdings wirklich vergleichbar mit meinen Erfahrungen in der Politik. Mit der SPD hab ich auch gebrochen inden 90ern, nachdem ich merkte, daß es da nur um Filzen geht und Macht, aber nicht mehr um sozialdemokratische Inhalte. Die wurden dem Machterhalt geopfert. Und ich hab es bis heute nicht bereut. Denn diese Partei ist für mich nicht mehr wählbar. Und ich bin da zu egoistisch. Ich mach das nicht wie Koch, daß ich dann immer weiter versuch gegen solche Strömungen anzukämpfen, wenn es klar ist, daß es ein Kampf gegen WIndmühlen ist.

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      • Alex,

        Unter den jetzt gewählten ist ja eine ganze Reihe derer, die wir am Montag diskutiert haben.

        Mit der Personalie Zeck muss ich mich noch anfreunden, denke ich.

        Jetzt bin ich mal gespannt wer AR-Vorsitzender wird. Ich hoffe jetzt auf einen der jüngeren Kandidaten, damit etwas mehr Dynamik in die Außendarstellung kommt. Herr Schramm war da doch eher schlafmützig unterwegs.

        Nur díe Stimme Frankens mit dem Bayernschal, die darf bitte nicht AR-Chef werden.

        So und nun einen guten Start in den Tag.

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        • Johnny Vegas,

          Ich bin auch gespannt, war eine fruchtbare Diskussion am Montag! Freue mich aufs nächste Mal.

          Ich habe wie früher als Schulbub auf dem Elternabend heimlich unter der Schulbank via twitter die Versammlung verfolgt. Die Meinung der Mitglieder über die „Lager“ war ja sehr eindeutig. Eine Einflußnahme von „Gruppen“ sah ich nicht.
          Obwohl twitter etwas einseitig ist, da die Anhänger von Schramm nicht dabei sind. Die warten trotz Lesebrille noch auf das iPad Maxi 😀

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        • Johnny Vegas: Mit der Personalie Zeck muss ich mich noch anfreunden, denke ich.

          Zumindest ist er – was ja heutzutage wichtig zu sein scheint – emotionalisierbar. Man erinnere sich da nur an seine Live-Kommentare im Radio 😉

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      • Alex: Ich meinte damit das sinkende Schiff. Wenn Du jetzt gehen würdest, würdest adu Dich mit adeinen Vorbildern, Schamel und Lafontaine einreihen

        Dein Vergleich mit Lafontaine ist allenfalls ein Zeunis von politischer Unmündigkeit und deiner Verständnislosigkeit für komplexere Zusammenhängen.
        Lafo hat das gemacht, was Beate fordert:Er hat persönliche Ansprüche zu Gunsten eines höheren Ideals zurückgestellt.

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        • Hans 63: Dein Vergleich mit Lafontaine ist allenfalls ein Zeunis von politischer Unmündigkeit und deiner Verständnislosigkeit für komplexere Zusammenhängen.
          Lafo hat das gemacht, was Beate fordert:Er hat persönliche Ansprüche zu Gunsten eines höheren Ideals zurückgestellt.

          Nein, er ist davongelaufenen, als er keine Mehrheit bekam. Das nenne ich Feigheit

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          • Alex: Nein, er ist davongelaufenen, als er keine Mehrheit bekam. Das nenne ich Feigheit

            Zugegeben so wirkt es oberflächlich betrachtet, aber unternehmerisch betrachtet, ist es doch auch konsequent zu sagen, ich kann so sowieso nichts bewegen, dann ist mir die Zeit dafür auch zu schade. Ein Unternehmer möchte etwas bewegen, verändern und das sieht Schamel für sich eben nicht möglich beim Club, da er keine Unterstützung fand. Ich finds ok..statt weiterhin nur dabeizusitzen und mit den anderen durchzuwinken.

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          • Alex: Nein, er ist davongelaufenen, als er keine Mehrheit bekam. Das nenne ich Feigheit

            Sorry, aber du bist ein bedauerliches Opfer des Mainstreams. Allerdings ist dies hier ein Fan-Blogg und kein Forum für politische Agitation und so sollte es auch bleiben.

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  • Nein, ich hab im Vorfeld schon geschrieben, wenn Bader damit wieder durchkommt. Und er ist damit durchgekommen. Ich kann meine Zeit auch mit anderen Dingen verbringen.
    Falls dieser Vorstand mal nicht mehr an der Spitze stehen sollte, ist es was anderes.
    Und Stefan oder Florian ich weiß nicht merh wer es war: ich mach niemandem einen Vorwurf außer den Badergegnern, daß sie viel zu lange gewartet haben und ihn nicht schon viel früher versucht haben, die loszuwerden, bevor sie die Ultras und SC auf ihre Seite bekamen.
    Wir sind also selber schuld

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    • Beate60,

      das heute kannst Du aber wirklich weder Bader noch den Ultras oder sonstwem vorwerfen.

      Der Schamel hat Dich verarscht, nicht der MB.

      Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, daß der in der JHV zumindest ansatzweise einen Plan präsentiert, mit ein paar Ideen um sich schmeißt. Stattdessen kommt da scheinbar nur, daß er bis 2020 den Club zu einem der führenden Bundesligaclubs machen will und sich der Sportvorstand um die Umsetzung zu kümmern hat. Äh, hallo, geht’s noch?

      Warum man dann aber scheinbar wahllos alles wählt, was das Wort Stadion aussprechen kann, das erschließt sich mir auch nicht.

      Vor allem frage ich mich, was eigentlich jetzt der Zeck in dem Gremium soll. Und was macht der Beim Spiel 1.FCN II gg. Eintracht Bamberg in der RL Bayern?

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      • Nick:
        Beate60,

        das heute kannst Du aber wirklich weder Bader noch den Ultras oder sonstwem vorwerfen.

        Der Schamel hat Dich verarscht, nicht der MB.

        Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, daß der in der JHV zumindest ansatzweise einen Plan präsentiert, mit ein paar Ideen um sich schmeißt. Stattdessen kommt da scheinbar nur, daß er bis 2020 den Club zu einem der führenden Bundesligaclubs machen will und sich der Sportvorstand um die Umsetzung zu kümmern hat. Äh, hallo, geht’s noch?

        Warum man dann aber scheinbar wahllos alles wählt, was das Wort Stadion aussprechen kann, das erschließt sich mir auch nicht.

        Vor allem frage ich mich, was eigentlich jetzt der Zeck in dem Gremium soll. Und was macht der Beim Spiel 1.FCN II gg. Eintracht Bamberg in der RL Bayern?

        Daß das Team von Schamel nicht so überzeugend war, ist das eine. Daß Bader seine Leute reinbekommen hat mit Hilfe der Ultras das andere. Das ist der Grund meines Rückzugs. Dieser Haufen Assozialen, denen von der Leitung kein Einhalt geboten wird, das ist der Grund. Das ist für mich kein Verein, in dem ich Mitglied sein will.

        und jetzt endgültig gute Nacht und adieu.

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        • Beate60: Daß das Team von Schamel nicht so überzeugend war, ist das eine. Daß Bader seine Leute reinbekommen hat mit Hilfe der Ultras das andere. Das ist der Grund meines Rückzugs. Dieser Haufen Assozialen, denen von der Leitung kein Einhalt geboten wird, das ist der Grund. Das ist für mich kein Verein, in dem ich Mitglied sein will.

          und jetzt endgültig gute Nacht und adieu.

          Noch was:

          Diese „asozialen Ultras“ gibt es in allen Vereinen, sie unterscheiden sich nicht wesentlich. Sie sind einfach eine Begleiterscheinung des Profifußballs, die man leider hinnehmen muss. Wenn Dich das stört, müsstest Du ja im Prinzip dem Fußball generell abschwören…

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          • Optimist: Noch was:

            Diese “asozialen Ultras” gibt es in allen Vereinen, sie unterscheiden sich nicht wesentlich. Sie sind einfach eine Begleiterscheinung des Profifußballs, die man leider hinnehmen muss. Wenn Dich das stört, müsstest Du ja im Prinzip dem Fußball generell abschwören…

            Der Unterschied zu anderen Vereinen ist, daß im 1.FCN der Vorstand diese Gruppe nutz, um an der Macht zu bleiben. Ich glaub nicht,d aß das in vielen anderen Vereinen so ist. Vermutlich in keinem.Und genau das ist es, was mich zu der Entscheidung gebracht hat,diesen Verein zu verlassen. Denn ein Gefühl war gestern total übermächtig: Scham, Scham, Scham

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        • Beate60,

          komm bald wieder.
          Schamel war wahrlich nicht der Heilsbringer. Ihm und seiner Truppe darf man nicht die Verantwortung übertragen – das war eine laue Vision ohne Fundament. Leider. Jemand, der wie Schamel vermutlich aus einem höflich ablehnendem Telefonat einen Unterstützer ableitet, der hat zumindest ein kleines Wahrnehmungsproblem 😉
          Er mag das Clubherz eines Bergwerks haben. Das hab ich auch- deswegen ist es noch kein Argument, um gewählt zu werden.

          Bader wünscht die kritische Auseinandersetzung – da kannst du doch nicht kneifen.

          Ich verlege mich ab jetzt auf den sportlichen Aspekt. Die Wahlen sind vorüber. Es ist nicht zu ändern. Bader ist vorerst unantastbar. Leider!

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    • Beate60, Ich fände das sehr schade. Auch wenn wir in letzter Zeit selten einer Meinung waren, hast Du sehr oft nachdenkenswerte Dinge aufgegriffen. Ich sehe Dich als klare Bereicherung dieses Blogs und würde ungern verzichten.

      Und ist es nicht eigentlich so, dass man Fan eines Vereins ist? Ich finde, das kann man nicht von Personen abhängig machen, man ist ja nicht Fan von einzelnen Personen.

      Nun gab es eben für das von Dir bevorzugte Lager keine Mehrheit. Nicht nur das, sondern sogar deutlich. Man kann es also meines Erachtens nicht nur auf die bessere Organisation der Ultras zurückführen. Das sollte man auch akzeptieren können, ohne sich gleich von allem zurückzuziehen. Ich hätte mich bei einem Erdrutschsieg von „Mario Adorf“ ja auch nicht zurückgezogen. Aber letztlich muss das jeder selbst mit sich vereinbaren.

      Jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute, würde mich aber viel mehr freuen, wenn Du uns erhalten bleibst!

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    • Beate60,

      Zunächst mal finde ich es auch schade, wenn du dich aus diesem Forum zurückziehen willst. Aber wenn das deine Art der Kritik an einem demokratischen Prozess ist, auch ok.

      Du schreibst, so verstehe ich es zumindest, dass die Ultras Baders Kandidaten durchgedrückt haben.

      Meiner Meinung nach sitzt du eher einer Fehleinschätzung ein, was das Ausmaß an Unterstützung für Herrn Schamel angeht.

      Sieh dir mal die Stimmen an, die hier zusammengefasst wurden
      http://www.nordbayern.de/video/lokal-regional/schamel-soll-lieber-meerrettich-kochen-stimmen-zur-jhv-beim-fcn-1.3920405?bctid=3813872169001

      Sehen diese Herren für dich aus wie Ultras?

      Schon klar, dass die NN hier auch zensorisch tätig gewesen sein könnte und alle Schamel-Unterstützer herausgeschnitten hat, allerdings fehlt mir der Glaube, dass es derer sooooo viele gab.

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  • Das einzig Wesentliche, was ich jetzt in meine Kissen mitnehme, ist, dass Schramm abgewählt ist. Somit haben wir bei künftigen Trainersuchen schon mal die Chance auf eine verbesserte Außendarstellung.

    Wird der Vorsitzende des AR von diesem selbst gewählt?

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  • Warum werden Trainer gewechselt, wenn ein nachweislich gescheiterter Manager nie abgelöst wird…?
    Da stimmt so vieles nicht (mehr).

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  • Ach ich hab euch auch noch was Gutes getan. Ich hab gestern einen netten, differenzierten Menschen kennengelernt, der hier schon lange mitliest. Ich hab versucht, ihn zu motivieren, doch künftig auch mal mitzuschreiben.

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  • Wie bereits im Vorfeld angekündigt, werde auch ich meine Mitgliedschaft kündigen.
    Der Fußballverein wird selbstverständlich immer in meinem Herzen bleiben, aber mit den Verantwortlichen(die aber keine Verantwortung übernehmen) und deren Wählerschaft kann und will ich mich nicht länger identifizieren.
    Traurig ist, dass sich offensichtlich niemand findet, der für den Club ein überzeugendes und wegweisendes Konzept erarbeiten will und bereit ist, sich durch den Sumpf und Dschungel der Intrigen und Machtkämpfe durchzukämpfen.

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  • Zu Schamel noch eines. Es ist schwer, Ideale so zu formulieren, daß sie als konkrete Pläne darstellbar werden.
    Ich habe sehr gut verstanden, was seine Ziele sind. Aber das lag daran, da0 ich ähnliche Ziele selbst in diesem Verein verwirklicht sehen wollte. Ich bin damals daran gescheitert, daß in diesem Verein Mitglieder keine Anträge stellen dürfen, die irgendwie Grundlagenarbeit im Verein einfordern (weder ein Konzept für Sport noch für Öffentlichkeitsarbeit oder Marketing).

    Auf der AoMV hab ich erfahren, daß Schamel ähnliches im Grunde schon dauernd von Bader einfordert. Er hat das damals ganz kurz als Statement gesagt. Und es war für mich eher verwunderlich, daß er dann tatsächlich mal mehr Druck auf Bader aufbauen will durch seinen Rücktritt und die Wiederwahl.

    Es war nicht gut genug vorbereitet. Und seine Kandidaten zu inhomogen. Was aber auch ganz deutlich zeigt, daß es ihm wirklich nie um Alleinherrschaft ging, wie bestimmte Gruppen ihm unterstellen.

    Daß es Vereinsmitglieder nicht interessiert, was er Bader und Woy vorwirft (daß sie sich über die Vorgaben ihres Arbeitgebers hinwegsetzen), ist doch wohl Zeichen genug, daß in diesem Verein die Mehrheit nicht bereit ist, sich wirklich verantwortungsbewußt mit der Frage auseinander zu setzen, weshalb es zu dieser Talfahrt unseres Vereines kam, sondern lieber beruhigt werden wollen. Das kann der Vorstand ihnen sehr gut bieten. Und deshalb wurde er ja dann auch entlastet.

    Daß ein Teil derjenigen, die Schamel offen bekämpft haben, dann Leuten, die Schamel unterstützt haben, vorwirft, daß sie sie dann nicht unterstützt haben, mit ihrer Idee Bader nicht zu entlasten, sondern gegangen sind, ist ein interessanter Nebeneffekt.

    Sorry Ich kämpf mit mir. Und will mich da wirklich rausziehen. Euch nicht immer wieder mit diesem Thema nerven. Ich schaff es sicher auch in absehbarer Zeit, dazu nichts mehr zu schreiben. Aber es ist schwer.

    Alexander hat Recht: dieser Blog soll sich mit Fußball beschäftigen. Und ich hoffe ihr habt da bald wieder über schöne Ereignisse zu reden.

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    • Beate60,

      Richtig, hier geht es um Fußball. Ich würde es als völlig falsches Zeichen sehen, wenn Du Dich wegen einer aus Deiner Sicht verlorenen Wahl zurückziehst. Wir leben hier in unserem Land die Demokratie und da muß man Wahlniederlagen akzeptieren. Im neuen AR sitzen bis auf Müller auch nicht meine Wunschkandidaten, aber dies ist die Entscheidung einer demokratisch wählenden Mehrheit und keine Entscheidung eines Politbüros. Also akzeptiere ich dies und gebe allen Mandatsträger die faire Chance, mich durch ihr Handeln zu überzeugen.

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      • Alex,

        Kapierst du es nicht? Ich zieh mich nicht wegen dem Wahlergebnis zurück, sondern weil ich nicht Teil eines Vereins sein will, in dem solche Mitglieder die Vereinsgeschicke lenken. Im Gegensatz zu anderen macht für mich ein Engagement für den 1.FCN auch keinen Sinn, wenn ich kein Vereinsmitglied mehr bin.
        Bei mir geht das nicht, das nur Fußballfan sein und kein Vereinsmitglied.

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        • Beate60,

          Also wirfst Du den Wählern mangelnde Intelligenz vor? Das ging mir bei Lafontaine so. aber dies ist wohl auf beiden Seiten mehr den persönlichen Überzeugungen als objektiven Einschätzungen geschuldet.

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        • Beate60,

          Du redest hier jetzt von „solchen Mitgliedern“, bzw. davon, dass alleine die Ultras die Mitgliederversammlung inkl. der Wahlen dominieren würden.
          Das höre ich jetzt so zum ersten Mal, ich hatte nie den Eindruck, dass es überhaupt nennenswert Ultras gibt, die Mitglieder sind, und auch nicht, dass diese in nennenswertem Umfang an den Mitgliederversammlungen teilnehmen würden, auch gestern abend nicht (ohne allerdings selber dort gewesen zu sein).

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      • Alex:
        Wir leben hier in unserem Land die Demokratie und da muß man Wahlniederlagen akzeptieren.

        wenn eine Gruppe die absolute Mehrheit stellt, wird Demokratie allerdings schnell zur Diktatur. Im Verein wie im Staate. Und da dürften die organisierten Fangruppen zumindest nicht weit davon entfernt sein.

        Mir ist es im Grunde egal wer in diesem Aufsichtsrat sitzt, substanzielles habe ich von KEINEM der Kandidaten gehört oder gelesen, mir wurde nur gestern vor Augen gehalten, dass wir strukturell mit Profifußball nichts zu tun haben und mittelfristig auch sportlich nichts mehr zu tun haben werden. Es kann nicht sein, dass sich ein Möchtegern-Bundesligist an dem orientiert, was der siebte Zwerg von links im Block vortrommelt. Ich bin da ganz bei Rangnick, Tradition schön und gut, aber wenn die Vergangenheit der Zukunft im Weg steht, können einem diese Vereine durchaus Leid tun.

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        • xxandl: Ich bin da ganz bei Rangnick, Tradition schön und gut, aber wenn die Vergangenheit der Zukunft im Weg steht, können einem diese Vereine durchaus Leid tun.

          Ich fand Rangnicks Satz auch nachdenkenswert, insbesondere da ja die Traditionsvereine diesen neuen Modellen die Daseinsberechtigung absprechen, aber die machen halt einfach und haben damit Erfolg. Man muß einen Kompromiss aus beidem praktizieren.

          Latrinenparolen wie, wir haben zwar keine Investoren, aber schei** drauf, dafür ne dicke Tradition, wir sind schließlich der Club, wird nicht funktionieren, wenn man in der Belle Étage dabei sein will.

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          • xxandl: Ich bin da ganz bei Rangnick, Tradition schön und gut, aber wenn die Vergangenheit der Zukunft im Weg steht, können einem diese Vereine durchaus Leid tun.

            Juwe: Ich fand Rangnicks Satz auch nachdenkenswert, insbesondere da ja die Traditionsvereine diesen neuen Modellen die Daseinsberechtigung absprechen, aber die machen halt einfach und haben damit Erfolg. Man muß einen Kompromiss aus beidem praktizieren.Latrinenparolen wie, wir haben zwar keine Investoren, aber schei** drauf, dafür ne dicke Tradition, wir sind schließlich der Club, wird nicht funktionieren, wenn man in der Belle Étage dabei sein will.

            Damit macht man es sich meiner Meinung nach auch zu einfach.

            Schlussendlich läuft es schließlich auf zwei Fragen hinaus:
            a) Was will man erreichen?
            b) Welchen Preis bin ich bereit, dafür zu zahlen, bzw. auch, welche Abstriche bei a) wäre ich bereit, in Kauf zu nehmen, wenn mir der Preis zu hoch wird?

            Daraus entwickelt sich dann ein Kompromiss, bei dem aber das Problem ist, dass jeder für sich einen unterschiedlichen Kompromiss finden wird.

            Der Knackpunkt ist aber eben: Wer legt fest, wie dieser Kompromiss für die Vereinsführung auszusehen hat?

            Darin liegt auch der Hauptunterschied zwischen Traditions- und Plastikvereinen.
            Bei letzteren, wenn also z.B. Milliardäre aus Österreich oder dem Rhein-Neckar-Gebiet sich entschließen, wär doch mal ganz nett, einen Profifußballverein zu haben, dann können sie ganz einfach vorgeben, wie die Dinge im Verein laufen und den Kompromiss aus den beiden Fragen, den sie für richtig halten, durchziehen. Unäbhängig der rechtlichen Aspekte läuft es im Grunde ja einfach darauf hinaus, dass „wer bezahlt, darf auch bestellen“.

            Und für die Fans, nun ja, anfangs gibt es ja noch keine, es ist schließlich was komplett neues, das heißt, die Leute können sich das ansehen und dann entscheiden, ob ihnen das gefällt oder nicht.

            Aber welcher Clubfan hatte jemals diese Wahl? Der Großteil, v.a. diejenigen, denen die Geschicke des Vereins wirklich am Herzen liegen, sind doch mit dem Verein aufgewachsen, gemäß dem Motto „der Papa von meinem Papa ist auch schon mit seinem Papa zum Club raus gegangen“.
            Oft sagt man sich vielleicht auch eher, man ist dem Verein auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, so viel Mist wie sie immer wieder verzapfen, es ändert nichts dran, man ist halt Fan und kann nichts dran ändern, selbst wenn man es wollte.

            Das ist das, was meiner Ansicht nach überhaupt Traditionsvereine ausmacht. Dass die Breite Fanbasis mit dem Verein aufwächst und nicht einfach den Gefällt-mir-Button klickt.

            Dementsprechend gibt es eben auch sehr viele und auch unterschiedliche Ansichten, wie der Verein zu leiten sei, wie die Ziele auszusehen haben und was man dafür in Kauf nehmen kann, bzw. was nicht mehr akzeptabel ist. Und die kann man schlecht einfach so ignorieren.

            Das mag sicherlich in manchen Situationen die Führung des Vereins erschweren, das aber einfach als „Problem“ abzutun, das man abschaffen sollte, ist aber auch nicht so einfach.

            Denn wer entscheidet denn darüber? Der Verein ist ja schließlich nicht von einer Person nach dessen Vorstellungen ins Leben gerufen worden, sondern basiert auf seinen Mitgliedern. Und wie anders soll darüber befunden werden, wie die zukünftige Entwicklung aussehen bzw. wer den Verein leiten soll, wenn nicht die Mitglieder durch demokratische Wahlen? Klar, wie es in der Demokratie immer der Fall ist, läuft es in der Praxis nie so ab, wie es im Lehrbuch beschrieben wird.

            Aber schlussendlich obliegt es halt den Mitgliedern, über die Entwicklung des Vereins zu befinden. Natürlich können die auch selber entscheiden, dass die Struktur derart verändert wird, dass sie kaum noch was zu sagen haben.

            Dann landet man aber eben auch wieder ganz am Anfang, bei diesen zwei Fragen, wo sich wieder jeder Fragen muss, „will ich das“ bzw. „was will ich“, und „was darfs kosten?“

            Das ganze soll jetzt recht wertungsfrei meinerseits sein, auch nichts mit „Fußballromantik vs. Kommerz“ zu tun haben, es soll einfach nur aufzeigen, dass das ganze ein sehr schwieriges Thema ist, und man ganz einfach schon aus historisch bedingten strukturellen Gründen die Tradition nicht einfach als „Problem“ abtun kann, das man am liebsten beiseite wischen würde. Das kann man nur, wenn man sich selber nicht drum kümmern muss.

            Und selbst, wenn man es könnte, bleibt immer noch die Frage: Will man das?

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            • Scramjet:

              …wie anders soll darüber befunden werden, wie die zukünftige Entwicklung aussehen bzw. wer den Verein leiten soll, wenn nicht die Mitglieder durch demokratische Wahlen?

              Das Problem ist, dass sportlicher Erfolg (als Ziel der „zukünftigen Entwicklung“) nicht durch demokratische Wahlen herbeigeführt werden kann. Dass der 1. FC Nürnberg neunmal deutscher Meister und viermal Pokalsieger war, ist doch nicht das Resultat von demokratischen Wahlen.

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              • belschanov,

                Sportlichen Erfolg kann man demokratisch wahrscheinlich nicht herbeiführen.Und der sportliche Erfolg hing bei den Traditionsvereinen,Definition:a,gibt es schon lange,b,hatten früher mal Erfolge-zu damaligen Zeiten noch nicht so sehr von den Strukturen ab, wie vielleicht heute.Damals gab es auch noch vernünftige Nachwuchsspieler aus der Region,ganz ohne NLZ…
                Wenn man das auf und ab bei vielen Vereinen betrachtet hing es in fast allen Fällen davon ab, das zum richtigen Zeitpunkt,die richtigen Leute am Ruder waren und sind.
                Diese Leute wurden allerdings bis in die heutige Zeit demokratisch gewählt-es sei denn es handelt sich um Trainer oder Manager,die vom Aufsichtsrat bestimmt wurden.
                Ob ein Strukturwechsel,Ausgliederung dazu führen muss ,das die Auswahl des Trainers oder Sportdirektors/Managers fundierter bleibt dahin gestellt.

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                • Christian-Berlin:

                  Ob ein Strukturwechsel (Ausgliederung) dazu führen muss, dass die Auswahl des Trainers oder Sportdirektors/Managers fundierter ist, bleibt dahingestellt.

                  Es geht bei dem Strukturwandel nicht um die „Auswahl des Trainers oder Sportdirektors/Managers“, sondern um Geld.

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        • xxandl:

          Mir ist es im Grunde egal wer in diesem Aufsichtsrat sitzt, Substanzielles habe ich von KEINEM der Kandidaten gehört oder gelesen, mir wurde nur gestern vor Augen gehalten, dass wir strukturell mit Profifußball nichts zu tun haben und mittelfristig auch sportlich nichts mehr zu tun haben werden.

          So scheint es zu sein. Leider. Und die Mehrheit der Mitglieder scheint das nicht zu stören.

          Der Einzige, der im Vorfeld der JHV Substanzielles gesagt hat, war Schmelzer. Leider hat er nicht kandidiert.

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            • Matt,

              der Ruin kam mit Böbel und Voack. Wobei ich durchaus einräume, dass in Schmelzers Amtszeits einige Dinge passierten, die – gelinde gesagt – nicht „unumstritten“ waren/erschienen. Aber das ist (Club-)Geschichte. Wenn man so will: verjährt. Was zählt, ist die Gegenwart und Zukunft. Und da sehe ich schwarz, wenn die Punkte, die Schmelzer klar anspricht, nicht umgesetzt werden. Es wäre gut, wenn er im Aufsichtsrat wäre, da ich nicht sehe, dass der jetzige Aufsichtsrat und Sportvorstand die Notwendigkeit des Schritts zur Kapitalgesellschaft anerkennt.

              Natürlich ist mir klar, dass dieser Schritt Risiken und Gefahren birgt. Er ist aber eine conditio sine qua non, wenn der 1. FC Nürnberg weiterhin im Spitzenfußball eine Rolle spielen will.

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  • Es wäre mal interessant zu erfahren, ob Martin Baaaader seinen randalierenden Ultra-Freunden (zumindest den bekannten Pyromanen) die Strafzahlungen des FCN in Rechnung stellt! Wenn nicht könnte das Untreue zu Lasten des FCN sein….. aber ich nehme an, dass der Rechtsanwalt und Aufsichtsrat Peisl solche Belastungen für seine insoweit kriminelle Klientel abwendet….Wenn man die JHV so im Netz verfolgt, so scheint es eine tolle Comedy-Veranstaltung zu sein, die den Mitgliedsbeitrag wert ist! Andererseits beantwortet sich damit auch von selbst die Frage, weshalb in unserem AR keine gestandenen Persönlichkeiten aus der Wirtschaft sind, denn ein Adidas Vorstandsvorsitzender Hainer würde sich ja mit einer Kandidatur der Gefahr aussetzen, das er wegen der Funktion von Adidas als Bayern-Ausrüster verbal attackiert wird! Des haben nur windige zwielichtige lokale Unternehmerpygmäen nötig, nicht aber gestandene Wirtschaftsrepräsentanten! Da die Ultras keinen Kommerz wollen und Baaader auf seine Ultra-Waehler hört, wird der Club eher in Liga drei landen und das verdient! Nach dieser JHV finde ich das Modell von RedBull sympathisch, denn dort haben Ultras nix zu sagen! RedBull Nürnberg fände ich spannend, aber da muss der Glubb erst so richtig abhacken…..aber die Konkurrenz zum Drittligaclubb würde RedBull dominieren!

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  • An alle Kündigungskandidaten! Da die Kündigung mit einer Frist von drei Monaten mit Wirkung zum Ende des Kalenderjahres erfolgen muss, habt ihr noch bis 30. September 2015 Zeit, um mit Wirkung frühestmöglicher Zeitpunkt (= Ende 2015) zu kündigen!

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    • Clubberer 2007:
      An alle Kündigungskandidaten! Da die Kündigung mit einer Frist von drei Monaten mit Wirkung zum Ende des Kalenderjahres erfolgen muss, habt ihr noch bis 30. September 2015 Zeit, um mit Wirkung frühestmöglicher Zeitpunkt (= Ende 2015) zu kündigen!

      Für mich ist das vollkommen unerheblich, ob ich formal noch weiter Mitglied bin. Innerlich bin ich es nicht mehr.

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    • Clubberer 2007:
      An alle Kündigungskandidaten! Da die Kündigung mit einer Frist von drei Monaten mit Wirkung zum Ende des Kalenderjahres erfolgen muss, habt ihr noch bis 30. September 2015 Zeit, um mit Wirkung frühestmöglicher Zeitpunkt (= Ende 2015) zu kündigen!

      Es geht mir nicht darum eine möglichst kurzfristigen Kündigungstermin zu erwirken, sondern vielmehr darum ein Zeichen zu setzen und das habe ich mittlerweile getan.

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  • Alternativen für vorzeitigen Austritt aus dem FCN (außerhalb des Ablebens)

    Auch Fehlverhalten mit Ausschluss sind Kündigungsalternativen, um vorzeitig den Verein zu verlassen. Keine Beitragszahlung, Herabwürdigung des FCN und insbesondere rassistisches Verhalten sollte einen vorzeitigen Exit aus den „Ultra- und Bierdimpfl“ FCN e.V ermöglichen! Sollte die nächstjährige JHV noch vor dem 30.09. stattfinden, dann sollte man sich aber auch diese Reinkarnation des Skurillen und Realsatire geben! Ist sehr lustig!

    Paragraph 10 der FCN-Satzung:

    Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod – bei juristischen Personen mit deren Auflösung –, durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

    2. Der Austritt erfolgt durch Kündigung der Vereinsmitgliedschaft. Sie ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Ein- haltung einer Frist von drei Monaten zulässig. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.

    3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es
    a) die ihm nach dieser Satzung obliegenden Verpflichtungen nachhaltig nicht erfüllt;
    b) in der Beitragszahlung länger als sechs Monate mit dem Jahresbeitrag im Rückstand ist;
    c) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat;
    d) sich durch Äußerungen rassistischer oder ausländerfeind- licher Gesinnung innerhalb oder außerhalb des Vereins, oder auf andere Weise unehrenhaft verhält;
    e) sich eines groben unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht hat.

    Beate60: Ich habe nie verstanden, warum Du diesen Club-Holzköpfen soviel Zeit gewidmet hast! Die verdienen Dein Herzblut nicht!

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  • Nicht schön, wenn die bisherigen Verantwortlichen mangels überzeugender Alternativen munter weiter herumpfuschen können. Ein trauriges Kapitel, aber Schamel konnte eben die Alternative nicht anbieten, vielmehr er konnte kein Konzept anbieten.

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    • Juwe,

      da wäre ich mir nicht so sicher, ob damit ein business as usual gewählt wurde. Geben wir den neuen Verantwortlichen eine faire Chance, die Situation zu analysieren und laß uns gespannt auf Ihre Reaktionen warten.

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      • Alex:
        Juwe,

        da wäre ich mir nicht so sicher, ob damit ein business as usual gewählt wurde. Geben wir den neuen Verantwortlichen eine faire Chance, die Situation zu analysieren und laß uns gespannt auf Ihre Reaktionen warten.

        Ja ein bisschen was erhoffe ich mir trotzdem, aber wirklich Veränderung in Führungsstrukturen wird es nicht geben. Zudem sind das für mich absolute NoNames die (neu) gewählt wurden. Nein viel passieren wird da wohl nicht, außer einem weiter so und beten 🙂 …trotzdem ich bin dabei! Es ist der Club

        Apropos, wenn du mal wieder da bist und Zeit hast, ein gepflegtes Bier geht schon mal oder

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  • Im Endeffekt ist das Wahlergebnis doch als äußerst besonnen zu sehen.Bei aller Kritik an Bader, wenn die Alternative sich als Dampfülauderer erweisst, dann ist es im Endeffekt schlauer bei der jetzigen Konstellation zu bleiben.Wenn die Wahl bis 23.30 geht ist es auch kein Wunder ,wenn die Aussprache über Bader und den Vorstand einschläft.wer , der von dem Ultra geführten Verein spricht kann denn genau einschätzen,ob das Stimmenverhältnis , das zum Vorziehen der Ar-Wahl geführt hat, das Verhältnis Ultra/Nichtultra entspricht

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  • Die Initiative Pro2020 hat es auch auf der JHV nicht geschafft klar zu machen, was sie will, mit der Aussage zuletzt, dass man evtl. auch mit Bader zusammenarbeiten kann, haben Sie es sich dann auch noch mit denen verscherzt, die unbedingt Bader ablösen wollten.

    Andererseits hätte eine klare Aussage wie ein erfolgreicher Club arbeiten soll gar nicht zur gestrigen Wahl gepasst, der AR soll ja bei uns gar nicht in das Tagesgeschäft eingreifen. Unser Vorstand hat sich ein geniales Konstrukt geschaffen, das es fast unmöglich macht ihn für sein Handeln verantwortlich zu machen.

    Bader spricht auch gestern wieder davon, dass er Verantwortung für die sportliche Talfahrt übernehmen will, aber er erklärt nie, wie diese Verantwortung aussehen soll. Ein Rücktritt, bzw. genauer eine Kündigung seinerseits kommt für ihn nicht in Frage. Ist angesichts des wirtschaftlichen Verlusts für ihn auch verständlich.

    Aber wie sieht die Verantwortung dann aus? Weiter so und hoffen dass alles wieder gut wird?

    Klar scheint nach dieser Versammlung auch, dass es eine Vereinigung aus „Traditionalisten“ und den Ultras gibt, die es sich in ihrer Clubwelt gemütlich gemacht haben. Die keine weitere Kommerzialisierung wünschen, die gerne Pyro auf den Rängen hätten, die sich gern ihre eigene Welt machen, in der keine Zwänge von außen vorhanden sind.

    So lange diese Gruppe die Mehrheit beim Club hat, bzw. auf den JHVs hat muss der Vorstand nie fürchten, dass ihm sportlicher Misserfolg negativ angelastet wird.

    Interessant dabei, dass Kochs Ziel 20.000 bis 30.000 Clubmitglieder als Illusion abgetan wird und man auch schon lange das Gefühl hat, dass der Vorstand keine großen Anstrengungen mehr unternimmt, die Mitgliedszahlen zu steigern. Ich denke es ist nicht ganz von der Hand zu weißen, dass man sich mit neuen Mitgliedern keine anderen Mehrheiten einhandeln will.

    Auch bAders Aussage, dass beim FCN im Nachwuchs Ausbildung vor sportlichem Erfolg gehen soll, zeigt eine bedenkliche Amateurisierung des Vereins. Das mag im ersten Moment sympathisch klingen, aber was sind die Konsequenzen? Jeder ehrgeizige Jugendspieler wird versuchen zu Fürth, zu Ingolstadt, zu Augsburg oder am besten zu den Bayern zu kommen. Denn diesen Jugendlichen ist doch auch klar, dass ihre Chancen von einem erfolglosen Verein den Schritt in den Profifußball zunschaffen ungleichnschlechter sind als von einem erfolgreichen.

    Wer als Jugendlicher Leistungssport betreiben will, der will Erfolg, ja man kann sogar sagen, dass der sportliche Erfolg jeden Jugendlichen antreibt. Es hat immer viel mehr Spaß gemacht in einer erfolgreichen Mannschaft zu spielen, als in einer Loosertruppe.

    Wenn der Vorstand eines Profivereins solche Staements auf der Mitgliederversammlung sagen kann, ohne dass ein Sturm der Entrüstung entsteht, dann spricht das schon Bände.

    Für mich sieht es so aus, dass nicht mehr der Erfolg das Maß der Dinge ist, dann sollten wir uns aber überlegen ob Profifußball der richtige Ort für diesen Verein ist?

    Ich war nie der Meinung, dass Bader unbedingt weg muss, mir gefällt eine Diskussion allein über Personen sowieso nicht. Ein Verein sollte sich immer so aufstellen, dass es nicht um einzelne Personen geht, sondern dass es um Inhalte geht. Wenn ich mir die letzten Versammlungen beim Club ansehe, aber auch, wenn ich mir die meisten Diskussionen rund um den Verein ansehe, dann geht es zuletzt nur noch um Personen. pro Bader ode gegen Bader, pro Hecking oder gegen Hecking, pro Wiesinger, oder gegen Wiesinger, pro Schäfer oder gegen Schäfer, pro Verbeek oder gegen Verbeek und immer soll diese eine Person am Wohl oder Wehe des ganzen Vereins schuld sein. Komische Ansicht.

    Personelle Auseinandersetzungen werden dann gesucht, wenn man die inhaltliche Auseinandersetzung vermeiden will, sei es weil man keine Argumente hat, sei es weil man den Wählern, Mitgliedern nicht die Wahrheit zumuten will, man Angst hat, dass eine Aussage über tatsächlichen Notwendigkeiten, Zwänge oder Auswirkungen die eigene Stellung gefährden. Und einem persönlich die eigene Stellung wichtiger ist, als die Wahrheit.

    Ich für mich habe den Eindruck, dass dies aktuell bei unserem Club der Fall ist, das finde ich schade, werde mich aber jetzt erst mal auf den Fußball konzentrieren. ganz losgelöst von Personen geht das natürlich auch nicht, es geht um die sportlichenLeitung die für Trainerverpflichtung und Spielerauswahl zuständig ist, es geht um den Trainer, der für den Fitnesszustand und die taktische Klasse der Mannschaft zuständig ist und es geht natürlich auch um die Spieler, die auf dem Rasen am Ende darüber entscheiden wohin die Reise geht.

    Ich konnte und kann gut damit leben, wenn unser Verein mit manchen Vereinen aktuell nicht mithalten kann, weil diese wirtschaftlich ganz anders aufgestellt sind, aber ich tue mir sehr schwer, wenn die Verantwortlichen in meinem Verein gar nicht mehr den Willen haben, die wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass wir irgendwann wieder dauerhaft in der ersten Liga vertreten sind und dort erfolgreich sein können. Wenn ich spüre, dass Tradition und fränkische Gemütlichkeit mal wichtiger sind als der sportliche Erfolg, dann ist das nicht mehr mein Verein. So etwas macht mir dann in der Landesliga oder tiefer mehr Spaß, wo man die Menschen mit denen man das hat dann auch persönlich kennt.

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    • Armin:

      Die Initiative Pro2020 hat es auch auf der JHV nicht geschafft klar zu machen, was sie will, mit der Aussage zuletzt, dass man evtl. auch mit Bader zusammenarbeiten kann, haben Sie es sich dann auch noch mit denen verscherzt, die unbedingt Bader ablösen wollten.

      Andererseits hätte eine klare Aussage wie ein erfolgreicher Club arbeiten soll gar nicht zur gestrigen Wahl gepasst, der AR soll ja bei uns gar nicht in das Tagesgeschäft eingreifen. Unser Vorstand hat sich ein geniales Konstrukt geschaffen, das es fast unmöglich macht ihn für sein Handeln verantwortlich zu machen.

      Bader spricht auch gestern wieder davon, dass er Verantwortung für die sportliche Talfahrt übernehmen will, aber er erklärt nie, wie diese Verantwortung aussehen soll. Ein Rücktritt, bzw. genauer eine Kündigung seinerseits kommt für ihn nicht in Frage. Ist angesichts des wirtschaftlichen Verlusts für ihn auch verständlich.

      Aber wie sieht die Verantwortung dann aus? Weiter so und hoffen dass alles wieder gut wird?

      Klar scheint nach dieser Versammlung auch, dass es eine Vereinigung aus “Traditionalisten” und den Ultras gibt, die es sich in ihrer Clubwelt gemütlich gemacht haben. Die keine weitere Kommerzialisierung wünschen, die gerne Pyro auf den Rängen hätten, die sich gern ihre eigene Welt machen, in der keine Zwänge von außen vorhanden sind.

      So lange diese Gruppe die Mehrheit beim Club hat, bzw. auf den JHVs hat muss der Vorstand nie fürchten, dass ihm sportlicher Misserfolg negativ angelastet wird.

      Interessant dabei, dass Kochs Ziel 20.000 bis 30.000 Clubmitglieder als Illusion abgetan wird und man auch schon lange das Gefühl hat, dass der Vorstand keine großen Anstrengungen mehr unternimmt, die Mitgliedszahlen zu steigern. Ich denke es ist nicht ganz von der Hand zu weißen, dass man sich mit neuen Mitgliedern keine anderen Mehrheiten einhandeln will.

      Auch Baders Aussage, dass beim FCN im Nachwuchs Ausbildung vor sportlichem Erfolg gehen soll, zeigt eine bedenkliche Amateurisierung des Vereins. Das mag im ersten Moment sympathisch klingen, aber was sind die Konsequenzen? Jeder ehrgeizige Jugendspieler wird versuchen zu Fürth, zu Ingolstadt, zu Augsburg oder am besten zu den Bayern zu kommen. Denn diesen Jugendlichen ist doch auch klar, dass ihre Chancen von einem erfolglosen Verein den Schritt in den Profifußball zunschaffen ungleichnschlechter sind als von einem erfolgreichen.

      Wer als Jugendlicher Leistungssport betreiben will, der will Erfolg, ja man kann sogar sagen, dass der sportliche Erfolg jeden Jugendlichen antreibt. Es hat immer viel mehr Spaß gemacht in einer erfolgreichen Mannschaft zu spielen, als in einer Loosertruppe.

      Wenn der Vorstand eines Profivereins solche Statements auf der Mitgliederversammlung sagen kann, ohne dass ein Sturm der Entrüstung entsteht, dann spricht das schon Bände.

      Für mich sieht es so aus, dass nicht mehr der Erfolg das Maß der Dinge ist, dann sollten wir uns aber überlegen ob Profifußball der richtige Ort für diesen Verein ist?

      Ich war nie der Meinung, dass Bader unbedingt weg muss, mir gefällt eine Diskussion allein über Personen sowieso nicht. Ein Verein sollte sich immer so aufstellen, dass es nicht um einzelne Personen geht, sondern dass es um Inhalte geht. Wenn ich mir die letzten Versammlungen beim Club ansehe, aber auch, wenn ich mir die meisten Diskussionen rund um den Verein ansehe, dann geht es zuletzt nur noch um Personen. pro Bader ode gegen Bader, pro Hecking oder gegen Hecking, pro Wiesinger, oder gegen Wiesinger, pro Schäfer oder gegen Schäfer, pro Verbeek oder gegen Verbeek und immer soll diese eine Person am Wohl oder Wehe des ganzen Vereins schuld sein. Komische Ansicht.

      Personelle Auseinandersetzungen werden dann gesucht, wenn man die inhaltliche Auseinandersetzung vermeiden will, sei es weil man keine Argumente hat, sei es weil man den Wählern, Mitgliedern nicht die Wahrheit zumuten will, man Angst hat, dass eine Aussage über tatsächlichen Notwendigkeiten, Zwänge oder Auswirkungen die eigene Stellung gefährden. Und einem persönlich die eigene Stellung wichtiger ist, als die Wahrheit.

      Ich für mich habe den Eindruck, dass dies aktuell bei unserem Club der Fall ist, das finde ich schade, werde mich aber jetzt erst mal auf den Fußball konzentrieren. ganz losgelöst von Personen geht das natürlich auch nicht, es geht um die sportlichenLeitung die für Trainerverpflichtung und Spielerauswahl zuständig ist, es geht um den Trainer, der für den Fitnesszustand und die taktische Klasse der Mannschaft zuständig ist und es geht natürlich auch um die Spieler, die auf dem Rasen am Ende darüber entscheiden wohin die Reise geht.

      Ich konnte und kann gut damit leben, wenn unser Verein mit manchen Vereinen aktuell nicht mithalten kann, weil diese wirtschaftlich ganz anders aufgestellt sind, aber ich tue mir sehr schwer, wenn die Verantwortlichen in meinem Verein gar nicht mehr den Willen haben, die wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass wir irgendwann wieder dauerhaft in der ersten Liga vertreten sind und dort erfolgreich sein können. Wenn ich spüre, dass Tradition und fränkische Gemütlichkeit mal wichtiger sind als der sportliche Erfolg, dann ist das nicht mehr mein Verein. So etwas macht mir dann in der Landesliga oder tiefer mehr Spaß, wo man die Menschen mit denen man das hat dann auch persönlich kennt.

      Danke für diesen Kommentar, dem ich voll zustimme.

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      Antwort
  • war nicht dabei, aber nach meinen zahlreichen informanten und vor allem nach meinem bauchgefühl glaube ich: die lustigen zeiten sind vorbei für maba.
    einer wie thomas grethlein z.b., unabhängig, kein selbstdarsteller, clever, arbeitstier und beim club kompromisslos. der läßt sich nicht veralbern, johannes bisping zb hoffentlich auch nicht. koch, maly und gömmel sicher auch nicht, oder?
    schwerer gegenwind für maba, wenn er unsinn macht, wetten?
    die vasallen wie schramm uns siggi schneider sind fort, der ar ist kein kasperlestheater mehr, sonder ein kompetenzteam, soweit dies in diesem rahmen möglich ist.
    bin recht froh und optimistisch!!!

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    • axel,

      Nun ja, angeblich sind das doch alles Baders Kandidaten, wenn man die übrigen Kommentare hier so liest?!?

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      Antwort
      • Scramjet:
        axel,

        Nun ja, angeblich sind das doch alles Baders Kandidaten, wenn man die übrigen Kommentare hier so liest?!?

        keine ahnung, wie manche da drauf kommen. ich glaube das nicht. die meisten kennen bader wahscheinlich nicht/kaum.
        wir werden ja sehen.
        die vorstellung von schamel war ja wohl nicht so prickelnd, ebenso die seiner vasallen: meine güte, da muss man halt schon besser vorbereitet auftreten, wenn man putschen will, oder?

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        Antwort
  • Btw. Weil hier immer gern über Demokratie geschrieben wird, Demokratie erschöpft sich eben nicht darin, dass die Mehrheit gewinnt, viel wichtiger als Wahlen ist der Schutz von Minderheiten und eine offene Diskussionskultur in der jedem erst einmal abgenommen wird, dass er sich für das Gesamtwohl einsetzt.

    Die Grundrechte sind in einer Demokratie viel wichtiger als die Wahlen.

    Aber das hat natürlich mit Fußball erst mal nichts zu tun.

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  • Hört doch bitte auf mit Rangnick!Was ist denn das Erfolgsrezept von Red Bull?Das es keine leidenschaftlichen Fans gibt?Oder das Geld da ist?Und zwar Geld das reicht um in der dritten Liga einen Zweitligakader zu führen und in der zweiten Liga nochmal mehr als alle anderen ausgeben zu können!Den Versuch mit einem Erstligakader den sofortigen Wiederaufstieg zu realisieren hat der Club auch schon gemacht-und leidet finanziell immer noch darunter.
    Das Geld fehlte dann um einen dauerhaft tragfähigen Erstligakader zu stellen.Verkäufe müssen die finanzielle Situation stabilisieren.
    Wegen des fehlenden Geldes muss diese Saison eine komplett neue Mannschaft versuchen zurück zu kommen.
    Man kann jetzt natürlich sagen-da brauchste mehr Sponsoren,da brauchste eventuell Investoren.
    Bei Red Bull brauchst du das nicht-da reicht ein Sponsor/Besitzer

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    • Christian-Berlin: Man kann jetzt natürlich sagen-da brauchste mehr Sponsoren,da brauchste eventuell Investoren.
      Bei Red Bull brauchst du das nicht-da reicht ein Sponsor/Besitzer

      Sieh dich in der Bundesliga einfach mal um, für mich ist zwischen dem FC Bayern, Dortmund und RB Leipzig von der Aufstellung her auch kein besonderer Unterschied, FC Bayern hat große Konzerne als Anteilseigner, Dortmund (übrigens nicht lange her fast pleite, aber die haben etwas daraus gemacht!) gehört auch den Aktionären, aber sie spielen alle tollen Fußball und den wollen Fans letztlich sehen. Ich weiß das ist wohl eine Minderheitsmeinung, aber für mich ist Tradition nicht das Kriterium sondern schmückendes Beiwerk aber nicht systemrelevant, wenn ich guten Sport sehen will.

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      • Juwe: Sieh dich in der Bundesliga einfach mal um, für mich ist zwischen dem FC Bayern, Dortmund und RB Leipzig von der Aufstellung her auch kein besonderer Unterschied, FC Bayern hat große Konzerne als Anteilseigner, Dortmund (übrigens nicht lange her fast pleite, aber die haben etwas daraus gemacht!) gehört auch den Aktionären, aber sie spielen alle tollen Fußball und den wollen Fans letztlich sehen. Ich weiß das ist wohl eine Minderheitsmeinung, aber für mich ist Tradition nicht das Kriterium sondern schmückendes Beiwerk aber nicht systemrelevant, wenn ich guten Sport sehen will.

        Sehe ich letztendlich genau so. Tradition ist schön und gut als Beiwerk, aber daraus lässt sich kein Anspruch auf gegenwärtigen Erfolg ableiten. Ich bin nicht Clubfan, weil sie in den 20ern mal ganz Fußballdeutschland begeistert haben, sondern weil der Club für mich ein Teil meiner Region und Teil meiner Identität ist. Tradition ist mir im Prinzip egal. Ginge es nach Tradition, würden auch immer dieselben Mannschaften die Meisterschaft ausspielen, es gäbe nie ein Chance für Neulinge. Wer entscheidet eigentlich, welche Traditionsvereine das Recht auf erste Liga haben, es gibt hunderte Vereine die sich als Traditionsvereine sehen. Das will ich nicht, ich will einen sportlich Wettkampf. Dazu gehört was auf dem Platz passiert, aber entscheidend ist das saisonübergreifende Management drumherum.

        Die Bundesliga ist letztendlich ein Spiel, bei dem die einzelnen Fußballspiele nur eine reltiv unbedeutende Runde Würfeln sind. Entscheidend ist was drum herum passiert, das heißt wie wird ein Verein geführt, wie ist die Vereinsstruktur, das Umfeld, wie effektiv werden die vorhandenen Mittel genutzt. Dort werden Meisterschaften, Auf- und Abstiege entschieden. Wenn es mehr Erfolg verspricht, sich „dem Kapital“ zu öffnen, dann soll der Verein das bitte machen. Es geht mir beim Fußball um ein Spiel, und nicht darum dass der Verein meine politischen Ansichten verwirklicht. Mit unserer momentanen Struktur fürchte ich, dass der Club immer unter seinen Möglichkeiten bleiben muss, und niemals dauerhafter Bundeligist sein kann, sondern bestenfalls Fahrstuhlmannschaft.

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  • @Alle Kündigungskandidaten:

    Ich wollte sagen: Da zum Jahresende keine Kündigungen mehr möglich sind solltet Ihr abwarten und dem neuen AR eine Chance geben! Immerhin sind die Komiker Schneider und Schramm draußen, Dannge Dannge Ultras! Und ob die Aufsichtsraete Bock haben ihre Funktion in der dritten Liga auszuüben bezweifle ich! Die wollen auch in der Bundesliga auf Willy Wichtig machen! Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass Peisl-AR-Vorsitzender wird, da fast Dienstältester!

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  • @juwe
    Mag alles sein,die Unterschiede sind zwar schon erkennbar,aber darum ging es mir jetzt gar nicht-ich finde von es Rangnick lediglich äusserst populistisch.dem tun die Traditionsvereine erstens überhaupt nicht leid und zweitens geht es den Traditionsvereinen nicht wegen ihrer Fans schlecht,sondern wegen dem mit zweierlei Ma$$ Messen durch den DFB/DFL.
    Beispiele gibt es genug: ob es eine überschuldete Hertha(oh Hauptstadtclub,brauchen wir!) ,die mit einem Erstligakader Wiederaufstiegen darf,ein HSV ,der mit Investor( nein der nimmt keinen Einfluss) und 100mio Schulden weiterkickt , ist
    Dazu die unsagbar ungerechte Fernsehgeldverteilung-mitspielen dürfen alle,kassieren nur ein paar…
    Setzt sich ja noch weiter-die EL, die finanziell eher ein Risiko darstellt,die Cl die schön die Besitzverhältnisse zementiert.
    Mit öffentlichen Geldern gesponserte Stadionnamen( letztes Beispiel Freiburg) unterschiedliche Stadionmieten und mit öffentlichem Geld finanzierte Stadien

    Natürlich gibt es in Traditionsvereinen Managementfehler,manchmal bedenkliches Fangebaren, skurrile Provinzfürsten aber von Managern eines Wettbewerbsverzerrers brauch ich kein Geheucheltes Mitleid

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  • Da es hier ja eher ein Forum „pro Bader“ ist, so muß ich trotzdem nach der JHV sagen, daß der Club in keinster Weise reformfähig ist, und wir gestern die Zweitklassigkeit fest zementiert haben. Man kann die „Clubrealität“ durchaus beeinflussen, die sportliche jedoch nicht. Lieber kuschelig und erfolglos. Ich bin sicher nicht „pro Schamel“, aber wenn einer über Kapitalgesellschaften nachdenkt und ausgepfiffen wird, oder der Fußballer Oechler die sportliche Entwicklung kritisiert und nicht in den AR kommt (in dem immer noch kein Fußballer sitzt), dann habe ich, wie Beate60, keine übermäßige Hoffnung auf eine positive Entwicklung. Nur Münchhausen kann sich selber aus dem Sumpf ziehen.

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  • Zwischen 2.08h und 2.20h wurde eine Diskussion um die Vereinsfarbe „clubrot“ geführt und schließlich eine Änderung der Satzung beschlossen.

    Das nur zur Information, falls es jemand noch nicht mitgekriegt haben sollte.

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    • belschanov:
      Zwischen 2.08h und 2.20h wurde eine Diskussion um die Vereinsfarbe “clubrot” geführt und schließlich eine Änderung der Satzung beschlossen.

      Das nur zur Information, falls es jemand noch nicht mitgekriegt haben sollte.

      …und wie lautet das Ergebnis?

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        • belschanov

          Vermutlich wurde wieder einmal der RAL-Code geändert, eine zwingende Voraussetzung für zukünftigen sportlichen Erfolg.
          Ein ganz schwaches Bild, dass darüber noch nicht mal auf fcn.de berichtet wird.
          Wir haben wirklich ein ganz schwerwiegendes Kommunikationsproblem.

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          • Claus:
            belschanov

            Vermutlich wurde wieder einmal der RAL-Code geändert, eine zwingende Voraussetzung für zukünftigen sportlichen Erfolg.
            Ein ganz schwaches Bild, dass darüber noch nicht mal auf fcn.de berichtet wird.
            Wir haben wirklich ein ganz schwerwiegendes Kommunikationsproblem.

            stimmt. ich muss doch wissen, ob ich an einer roten ampel zu hupen habe.

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  • Ich will doch noch mal kurz was ausführliche rerklären, sorry.
    Ich fand es genauso wenig in Ordnung, daß Mitglieder als Bader die Mannschaft entlassen hat Bader niedergebrüllt haben. Das sind keine demokratischen Umgangsformen und für mich allenfalls noch bei bestimmten extremen Gruppierungen ein Mittel der Wahl,a ber im Grunde nicht mal da.
    Die fallen genauso in die Kategorie dessen, was ich unter einem sicher überzeichneten Begriff zu beschreiben versucht hab.
    Und ich finde es durchaus in Ordnung, daß man Schamel kritisiert, sein Konzept nicht versteht und mit seinen Kandidaten nichts anfangen kann und sich lieber für andere entscheidet, die mehr rübergebracht haben.

    Nur das hat Han63 sehr schön geschrieben: das eine ist es, eine demokratische Wahl zu akzeptieren. Das andere ist das Problem des 1.FCN. eine Satzung zu haben, die es starken Gruppierungen ermöglicht, alles in ihrem Sinn zu gestalten.

    Ob das jetzt schon so war oder ob ich da zuviel hineininterpretiere, da bin ich durchaus diskussionsbereit. Aber die Gefahr ist da. Und das ist mir eben seit April bewußt geworden. Und wenn dann Veranstaltungen so ablaufen wie sie abgelaufen sind, dann ist das für mich einfach der Beleg, daß das nicht nur eine Befürchtung sein kann, sondern Realität ist.

    Wobei ich auch durchaus zugestehe, daß ich mich da aufgrund persönlicher Betroffenheit irren könnte. Es aber momentan nicht glaube. Und deshalb für mich Konsequenzen gezogen hab.

    Vielleicht muß man das nicht so eng sehen, weil es ja nur um einen Fußballverein geht. Nur das bin dann eben ich, das sind meine Werte, die ich auch bei einem Fußballverein nicht bereit bin zu opfern.

    Als ich mich bei der SPD engagiert hbe und deren Ortsverein dann auf einmal von Gruppierungen vereinnahmt wurde, die meinen Überzeugungen nicht vereinbar waren und ich erkannte,daß die Mehrheit damit nie ein Problem haben wird, dann war es für mich auch Zeit zu gehen.

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  • Beate, ich habe es schon verstanden. Ich lehne nur Deine These, dass da 800 Mann organisiert vorher wussten, wen sie wählen, vollends ab. Das ist genau das, was ich mit Dolchstoßlegende meine. Es waren vielleicht 150-200 Ultras und die Schreier und Krakeler kamen außer bei der Ausgliederung nicht aus deren Reihen, sondern aus der „Bierdimpfl-Fraktion“.

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    • Florian Zenger,

      Hab ich ja eingeräumt, daß ich es falsch interpretieren kann. Können wir dann vielleicht einfach so stehen lassen.

      wobei ich auch zugegeben hab, daß sich Schamels Kandidaten nicht überzeugend genug präsentiert haben und zu inhomogen waren.

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  • Beate, ja können wir.

    Mit dem Hinweis, dass meine Einschätzung auf den Eindrücken beruht, die die „neutralen“ Journalisten wie von Sky, Sport1 oder Nicht-Lokalpresse hatten. Die hatten genau die Kandidaten positiv, bzw. eher am wenigsten negativ, bewertet, die auch gewählt wurden. Und auch auf Gesprächen, die ich so mitbekommen hab, da war viel „Sind halt die Einäugigen unter den Blinden“ dabei, aber trotzdem Überzeugung, die nicht auf Absprachen fußen konnte.

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  • Frage an die,die da waren
    Wie wurde denn auf den Geschäftsbericht reagiert?Wie wurde auf Baders Rede nachts um ? Reagiert,oder schon gar nicht mehr?was wären denn die Kernsätze?

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  • was ich ja lustig finde das viele behaupten das die Ultras den Bader so unterstützen… von einem ex Ultra, weiß ich aber das gestern nur so ca. 100 Ultras dort waren…

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  • Für mich wurde gestern – insbesondere in den ersten beiden Stunden – klar, dass diese Form des Vereins und der Entscheidungsfindung im Profibereich wie er sich jetzt nun mal entwickelt, nicht zukunftsfähig ist. Für den Kleintierzüchterverein aus Cadolzburg mag das perfekt sein für die 1.te und 2.te Liga def. nicht (mehr).
    Die Wortmeldungen waren teilweise wirklich unterirdisch und vermitteln ein Bild vom Glub, das dem Verein auch nachhaltig schaden kann und wird.

    Da wird immer nach der lokalen Wirtschaft als Sponsor gerufen, was für ein Wahnsinn! Wer auch immer an dieser Versammlung teilgenommen hat, wird alles dafür tun um sein Unternehmen möglichst NICHT mit dem Verein in Verbindung zu bringen. Einen positiven Werbeeffekt, insbesondere für größere Unternehmen, die über entsprechende Etats verfügen kann ich da beim besten Willen nicht erkennen.

    So leid mir dass auch tut, aber gestern Abend bzw. heute morgen ist mir klar geworden das wir mit diesem Konstrukt weder auf vorhandene Werbeetats noch auf das entsprechend qualifizierte Personal attraktiv wirken. Ich denke die Zeiten der demokratischen Mitbestimmung werden bald vorbei sein und wenn ich dabei an die Posse um den Bayern Schaal von GK und die damit verbundene Inszenierung denke, ist das auch gut so!
    Wir müssen ja neben all den Negativrekorden die wir bereits halten nicht auch noch zur absoluten Lachnummer der 1. und 2. Liga werden.

    Das Schamel und sein Team sich nicht durchsetzen konnten, ist ihre eigene Schuld da hätte man im Vorfeld schon wesentlich konkreter und überzeugender auftreten müssen, das was da gestern angeboten wurde war schwach und wenig überzeugend.

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    • Frank:

      Für mich wurde gestern … klar, dass diese Form des Vereins und der Entscheidungsfindung im Profibereich wie er sich jetzt nun mal entwickelt, nicht zukunftsfähig ist. Für den Kleintierzüchterverein aus Cadolzburg mag das perfekt sein für die 1.te und 2.te Liga def. nicht (mehr).

      Volle Zustimmung!

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      • belschanov,

        Das Problem dabei – sobald Du das Wort „Ausgliederung“ aussprichst schlagen die Wellen über Dir derart zusammen… „Jehova“ in Life ob Brian ist dagegen harmlos.

        In diesem Gremium ist es offensichtlich nicht möglich auch nur das „Für und Wieder“ zu erläutern ohne das brennende Kreuze (verbal) aufgerichtet werden. Insofern kann ich BEATE60 zum Teil verstehen.

        Ich befürchte, die notwendige 2/3 Mehrheit wird sich nicht erzielen lassen, es sein denn wir etablieren uns im letzten Drittel der 3.Liga.

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        Antwort
    • Frank: Für mich wurde gestern – insbesondere in den ersten beiden Stunden – klar, dass diese Form des Vereins und der Entscheidungsfindung im Profibereich wie er sich jetzt nun mal entwickelt, nicht zukunftsfähig ist. Für den Kleintierzüchterverein aus Cadolzburg mag das perfekt sein für die 1.te und 2.te Liga def. nicht (mehr).
      Die Wortmeldungen waren teilweise wirklich unterirdisch und vermitteln ein Bild vom Glub, das dem Verein auch nachhaltig schaden kann und wird.

      So wahr.

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  • Natürlich geht es auch um Geld,nur wenn die handelnden Personen damit nichts anzufangen wissen,wird am Ende einfach mehr Geld versenkt ohne mehr sportlichen Erfolg!
    Der Hertha-Investor möchte irgendwann Pay back und das was sich bisher auf dem Platz zeigt,ist a fast die gleiche Mannschaft und b der gleiche Trott wie zuvor
    Beim HSV läuft es auch nicht automatisch geschmeidig
    Und auch sicherlich anzuführende Beispiele bei denen es mit Geld besser läuft haben in der Mehrzahl fähiges Personal-das erstmal gewählt/gefunden

    Bei der Baderrede hätte mich vor allem die Aussprache interessiert-sofern es eine gab

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    • Christian-Berlin,

      zur Aussprache hatten viele bereits die Versammlung verlassen, bzw. die noch anwesenden waren müde und matt (mich eingeschlossen), da hast Du nichts verpasst.

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  • Das war sie dann, die Mitgliederversammlungspremiere.
    Um es gleich vorneweg zu nehmen:
    Das schönste daran war, sie mit Woschdsubbn zu teilen.

    Dass die Veranstaltung zäh verlaufen könnte, hatte ich mir schon gedacht, spätestens als Herr Schramm die ersten Worte sprach, wurde ich auch wieder daran erinnert…
    …aber so ist das bei einer Vereinsstruktur: Da wird alles abgewogen, juristisch aufs genaueste in Augenschein genommen. Geschäftsantrag, Dringlichkeitsantrag,…

    …Geduld war gefragt.

    Ungefiltert meine Eindrücke:

    Es waren bei weitem nicht so viele Mitglieder wie ich erwartet hatte – zu Spitzenzeiten knapp 2000.

    Es gab kleine Stimmungsblocks, direkt vor uns gab es eine kleine Zigarettenburschenfraktion, die eifrig Spaß am Krakeelen hatte („Schade, Schamel, alles ist vorbei“, usw.) Das hielt sich jedoch wirklich im Rahmen. Ich hatte schlimmeres befürchtet.

    Es ist unglaublich, dass man manchen Profilneurotkern derart lange das Wort erlaubt. Eine Warnung und dann: Saft abdrehen.

    Ich empfand die Art der Präsentation zum Antrag auf Abwahl von Günther Koch eine niveaulose Frechheit. Wenn ich mir überlege, aus welcher Ecke das kam, dann schüttelt es mich. Das war ekelhaft. Eine gerade Ansage geht anders. Hätte man lediglich auf sein Parkplatzinterview abgezielt, dann wäre das sowohl dringlich als auch nachvollziehbar gewesen. So war es ein vermutlich auf privater Entäuschung beruhender Rachefeldzug, der durch die jüngste Geschichte Dynamik bekam, aber letztlich scheiterte.

    Die AR-Kandidaten boten die ganze Palette von Slapstick (Röhler, Geppert) über den fragenden Sportlehrer (Oechler) bis hin zum seriösen Bewerber (Gömmel).

    Als ich zur Versammlung ging, war ich gespannt, was Schamel zu sagen hat. Ich war mir sicher, dass er liefert. Tat er auch. Aber keinen Inhalt, nur Show. Mit gewählten Worten hat er sich ganz gut präsentiert, es war aber zu wenig bis fast nichts. Seine Truppe dagegen war fast durchgehend nicht ernst zu nehmen. In der Kombination Schamel ohne Inhalt und „Komiker“-Truppe war das Projekt schon vor der Wahl gescheitert, Schamel hatte lediglich Erheiterung geliefert, leider!Ich musste dann neu überlegen, wen ich wählen sollte…

    Die Auswahl reduzierte sich von ganz allein. Woschdsubbn nannte mein Auswahlverfahren „Streichliste“. Und genauso war es auch. Übrig blieben auf meinem Zettel die Kandidaten, die sich seriös präsentierten und NICHT auf Kosten anderer profilieren wollten. Und dazu zähle ich auch die überbetonte Abgrenzung zu Schamel/ Koch.

    Aus eben genannten Gründen kann ich mit Müller und Zeck nicht ansatzweise etwas anfangen. Aber gut, mal sehen, wie sie starten…

    Was Martin Bader bei seinem Bericht veranstaltete, war großes Kino. Ein begnadeter Rhetoriker, der zwar mE keinmal eingestand, dass er etwas falsch gemacht hat, dafür aber eine Symphonie von Nebelkerzen zündete, dass die allermeisten beim Bild von Stark mit dem Pokal in Händen nicht die Nationalmannschaft, sondern den Club mit diesem Erfolg assoziierten. BADER, der Macher. Ich nehme ihm ab, dass er zum besten des Clubs handeln will. Wenn das aber zu schlechten Ergebnissen führt, dann muss man dafür sorgen, dass er nicht mehr handeln darf. Ich bin gespannt, wie diese Sache weitergeht…

    Am besten der nächste Trainer heißt WOSCHDSUBBN 🙂

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    • Teo,

      Dumm nur, das die Nebelkerzen ihre Wirkung bei den meisten Anwesenden auch entfalltet haben.

      Baders Vortrag war doch: Jaja vieles ist nicht so gut gelaufen aber eigentlich ist doch alles in Ordnung und wichtig ist doch das der Verein gut strukturiert ist.

      Mit so einem Organigram kann man natürlich immer gut Zeit totschlagen und die Teilnehmer zur fortgeschrittenen Stunde auch schön mürbe machen… dass – kann er richtig gut!

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      • Frank:
        Teo,

        Dumm nur, das die Nebelkerzen ihre Wirkung bei den meisten Anwesenden auch entfalltet haben.

        Baders Vortrag war doch: Jaja vieles ist nicht so gut gelaufen aber eigentlich ist doch alles in Ordnung und wichtig ist doch das der Verein gut strukturiert ist.

        Mit so einem Organigram kann man natürlich immer gut Zeit totschlagen und die Teilnehmer zur fortgeschrittenen Stunde auch schön mürbe machen… dass – kann er richtig gut!

        Oe hätte nicht kandidieren sollen.

        Seine Fragen dagegen, die den Inhalt seiner Rede prägten, die hätte ich mir gewünscht, dass er sie Bader stellt bei der Aussprache.

        Aber auch da hätte er galant aus dem „ich“ ein „wir“ geschnitzt.

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        • Teo,

          Richtig, natürlich nicht ohne (wahrscheinlich mehrfach) zu betonen, dass er sich natürlich der Verantwortung stellt!

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    • Teo,

      Kann Dir zu 100 Prozent zustimmen.
      Ich habe alles ebenso wie Du erlebt und empfunden. Und ertragen.

      Schon Klaus Daedelow hat sogleich dermaßen die Luft aus dem Schamel-Ballon gelassen, er schien unvorbereitet, in keinster Weise schlagfertig.

      Klaus Kreutzer indes noch der sinnvollste Part der Schamel-Gruppe. Er hat die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft angedacht. Wie dies allerdings ankam, hat @Frank schon gut geschildert. Ich meine, man wird ja wohl mal darüber reden können bzw. man wird in Zukunft darüber reden müssen. Auch mir stellen sich dabei die Nackenhaare nach oben, aber es geht um unseren Club und nicht um Nackenhaare.

      Was bleibt?
      Von Bisping, Müller und insbesondere von Zeck, dessen Wahl sich mir überhaupt nicht erschließt, muss Bader keinen Gegenwind befürchten. Von Grethlein schon eher, der zumindest zu einer scharfen Klinge fähig scheint. Gömmel ist der Farbtupfer, der sich hoffentlich irgendwie Gehör verschaffen kann.

      Positiv ist, dass mit Müller, Bisping und Grethlein wirtschaftliche Kompetenz (und hoffentlich auch Kontakte) Vereinsmeierei (Schramm, Sigi) ersetzt.

      Negativ ist, dass wir weiterhin keinerlei sportliche Kompetenz auf der Führungsebene haben. Wenn man mal von Wolfgang Wolf absieht, der dem Vorstand Sport untergeordnet ist. Wir können also weiterhin nur auf ein besseres Händchen von Bader, Wolf und Möckel in Trainer-Fragen und bei Transfers hoffen. Beaufsichtigen und kontrollieren kann das keiner. Einen „Wettbewerb der Ideen“, wie @Armin das so treffend ausdrückte vor kurzem, wird es mit dieser AR-Besetzung auch nicht geben.

      Interessant übrigens der Vortrag von Christian Silberhorn, der sinngemäß sagte, dass er sich keinen besseren Vorstand als Martin Bader vorstellen könne. Um aber sogleich im nächsten Satz zu sagen, dass er Bader als Vorstand Sport für ungeeignet halte. Silberhorn kann meiner Meinung nach gerne wieder antreten.

      Bader selbst würde auch eine großartige Figur auf einer Hauptversammlung eines DAX-Konzerns abgeben, obwohl der Aktienkurs seit eineinhalb Jahren ins Bodenlose sinkt.
      Ich zitiere @Teo: „Eine Symphonie aus Nebelkerzen“.

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      • franky:
        Negativ ist, dass wir weiterhin keinerlei sportliche Kompetenz auf der Führungsebene haben.

        Die stand aber ja, ehrlich gesagt, auch nicht auf dem Wahlzettel. Denn das Ausmaß inwieweit Oechler sportliche Kompetenz in den AR brächte, hielte ich schon für sehr begrenzt.

        Im Übrigen hat mich gestern Oechlers Aussage, der FCN sei der einzige Verein ohne Ex-Profi im Aufsichtsrat ziemlich aufgeregt, weil sie nämlich absolut nicht stimmt. Der FC Bayern (http://www.fcbayern.de/de/club/fcb-ag/organe/aufsichtsrat/index.php), der FC Schalke (http://www.schalke04.de/de/verein/aufbau/aufsichtsrat/page/247–247–.html) oder Borussia Dortmund (http://aktie.bvb.de/BVB-auf-einen-Blick/Aufsichtsrat) haben auch allesamt keine Ex-Profis im Aufsichtsrat. Ich weiß, dass das auf Grund der unterschiedlichen Rechtsformen nicht 100% vergleichbar ist, dennoch fand ich’s sehr dreist sich da hinzustellen und das einfach zu behaupten.

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        • Florian Zenger,

          Dass Oechler für Dich keine Option war, ist nachzuvollziehen. Seinen Vortrag fand ich jetzt auch ein wenig „fragwürdig“.

          Dass Schalke, Dortmund und München keine Ex-Profis im AR haben, ist meiner Ansicht nach aber nichts, was man vergleichen könnte. Denn dort gibt es bereits auf der sportlichen Führungsebene genug Fachkompetenz. Was bei uns nicht wirklich der Fall ist.

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        • Florian Zenger,

          Allerdings muss man dann auch der Ehlichkeit halber sagen, dass dort der Vorstand oder die Geschäftsleitung zu großen Teilen aus Ex-Profis besteht. Bei uns gibt es weder im AR noch im Vorstand Ex-Profi-Fußballer.

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    • Teo:
      Am besten der nächste Trainer heißt WOSCHDSUBBN.

      OMG, geht das schon wieder los? Hat er Dich als Unterstützer gewonnen?
      Gottseidank kann die MV nicht ins Tagesgeschäft eingreifen.

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      • Claus,

        na hör mal!
        Die Mannschaft musste um halb acht schon schlafen gehen.
        Wenn Woschdsubbn Trainer wäre, dann hätten die Jungs wenigstens Spaß gehabt und wären Feiern gegangen – und Schäfer hätte wOSchdsubbn ganz sicher nicht sitzen lassen.

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        Antwort
  • Jetzt mal rein hypothetisch-wäret ihr mit der jetzigen sportlichen Führung und Situation zufriedener wenn es sich beim Club um eine ausgelagerte Kapitalgesellschaft handeln würde?
    Und glaubt ihr wirklich das sich ein anderer Personenkreis beim Club um die sportliche Führung und deren Beurteilung bewerben würde?

    Die gestrige JHV hat doch einfach gezeigt das die Alternative nicht klar besser war als der Bestand.Und nur weil Anteilseigner anstelle von Mitglieder entscheiden,ist die Qualität der Entscheidungen in der Summe auch nicht automatisch besser

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    • Christian Berlin,

      Das glaube ich allerdings, denn ich gehe davon aus, dass kein einziger Kandidat derer die gestern angetreten sind von einem Anteilseigner in den AR gesetzt worden wäre (evtl. ausgeschlossen Gömmel).

      Ausserdem bin ich mir sicher, dass wir im Falle der Ausgliederung auch völlig andere Kandidaten
      sehen würden.

      Weiterhin bin ich mir sicher, das ein von einem finanziell interes. Anteileigner besetzter AR in den letzten Monaten, spät. aber seit dem Abstieg komplett anders gehandelt hätte bzw. entsprechend Einfluss auf den Vorstand genommen hätte.

      Was will mann auch von einem AR erwarten der von Hr. Schramm „geführt“ wird. Versteh` mich nicht falsch, Hr. Schamm mag ein ganz lieber, netter und ehrlicher Mensch sein, aber als CHEF des AR in einem Profiverein ist/war er eine komplette Fehlbesetzung.

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      Antwort
      • Christian Berlin

        Frank

        Ich würde mal davon ausgehen, dass ein AR in einer Kapitalgesellschaft von den Anteilseignern bestückt wird, und da wäre der Verein immer noch dabei, also (wenn man bei 9 bleiben würde) 5 vom Verein und 4 von den Investoren.
        Und ja, ich glaube auch, dass das wesentlich besser wäre. Da wären dann nämlich Profis dabei, die nicht bei einer Abstimmungsniederlage im AR den Schwanz einziehen und zurücktreten würden.

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        Antwort
        • Claus,

          richtig – ich glaube der FCN kann es sich nicht erlauben zukünftig auf diese Profis im AR zu verzichten. Wer weiß wozu die Versammlung gestern gut war – villeicht setzt jetzt doch bei einigen ein Denkprozess in diese Richtung ein.

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          Antwort
          • Frank

            Ich fürchte nein, solange dem Club das Wasser finanziell nicht bis zum Hals steht, und das wäre zu spät.
            Bei der schon mehrfach erwähnten Bierdimpfl-Fraktion sowieso nicht.

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            Antwort
  • Christian Berlin, die Frage ist doch eigentlich gar nicht mehr ob wir die Profiabteilung ausgliedern sollten.

    Selbst Bader, als Vereinsverfechter und Gegner von Klatschpappen, sagt immer wieder, dass wir ein neues, reines Fußballstadion benötigen um finanziell mithalten zu können. Wir benötigen Business-Seats und Logen um die Vertreter der Wirtschaft und wohlhabende Menschen an den Verein zu binden.

    Um ein neues Stadion zu bauen benötigen wir einen Investor, denn der FCN kann sich ein Stadion gar nicht leisten und die Stadt will das nicht. Kann es aber vermutlich auch nicht.

    Diesen Investor bekommt nur, wenn man ihm ein Mitspracherecht einräumt und er auch den Fußballbetrieb mit kontrollieren kann. Immerhin ist der Fußballbetrieb die einzige Refinanzierungsquelle für die Investition in das Stadion.

    Sprich wir müssen, wenn wir ein neues Stadion wollen, den Investor an der Profimannschaft beteiligen, dies geht nur, wenn die Fußballabteilung ausgegliedert ist und eine rechtlich selbständige, juristische Person also eine Kapitalgesellschaft ist.

    Die Frage lautet also nicht, ob sondern wann wir die Fußballabteilung ausgliedern und das weiß auch Bader. Um so schlimmer fand ich seine Argumentation gegen Schamel, denn im Prinzip will er doch das gleiche, nur mit anderen Personen.

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    Antwort
    • Armin,

      Entschuldige.
      Aber wer soll denn diese Lounges mieten?
      Ich bin ein regional verwurzelter Unternehmer mit sehr vielen Kontakten.
      Ich kenne so gut wie niemanden, der sich so etwas, für sich privat oder fürs Geschäft, mieten würde.
      Ich hatte mal eine Lounge beim Club.
      Ganz ehrlich – meine Kunden hatten kaum Interesse. Folglich habe ich sie gekündigt.
      Da war der Club aber noch in der Bundesliga.

      Ich finde es höchst unseriös über ein neues Stadion zu schwafeln wenn man kein Geld hat und bestenfalls in der 2ten Liga spielt.
      Das ist doch nicht realistisch – fallt doch auf diese Rattenfänger nicht herein.
      Erst sollte der Club seine sportlichen Hausaufgaben machen, dann darf er gerne ein Konzept vorstellen.

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      Antwort
      • Heinrich,

        Schau Dir mal die Situation in Mainz an, oder bei Frankfurt. Reine Fußballstadien mit der entsprechenden Infrastruktur sind auch für das sogenannte Event-Publikum interessant. Dazu kommt, dass das Frankenstadion heute schon außerhalb der Spiele das Stadion ist, das viele Veranstaltungen ausrichtet, auch das ließe sich weiter steigern.

        Natürlich ist das ganze kein Selbstläufer, es genügt nicht ein neues Stadion zu bauen und dann kommt das Publikum von allein, natürlich ist erst einmal der sportliche Erfolg notwendig, ohne diesen ist alles nichts.

        Aber man kann heute klar nachweisen, dass ein attraktives Stadion den Ertrag aus sich heraus weiter steigert. Verzichtet man auf diese Option, dann fällt man im Vergleich wirtschaftlich zurück und damit schwinden auch die sportlichen Möglichkeiten, ein Teufelskreis.

        Unser Problem ist doch, dass wir immer viel zu lange gebraucht haben, Ende der 1991 haben wir ein Stadion bekommen, das andere in den 70ern gebaut hatten, zur WM 2006 haben wir ein Stadion bekommen das andere in den 90ern gebaut haben, mit Laufbahn etc.

        Es gibt vielleicht für 2024 zur EM die Option ein neues Stadion zu bekommen, diese Chance müssen wir nutzen.

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        • Armin,
          Ein neues Stadion macht wirtschaftlich nur Sinn, wenn der Club fest in der 1sten Liga etabliert ist.
          Ansonsten wird sich kaum Eventpublikum finden lassen, weil es schlichtweg keine Events gibt.
          Hätte man bereits ein neues Stadion und würde man 1ste Liga spielen und hätte sich der 1FCN in der Vergangenheit professioneller und seriöser verhalten, dann könnte man sicherlich aus dem neuen Stadion einen höheren Ertrag generieren als mit dem jetzigen.
          Leider ist in der Betrachtung zu viel Konjunktiv.

          Die mE vollkommen unfähige Vereinsführung hat es doch noch nicht mal im Ansatz geschafft das große wirtschaftliche Potential des Clubs auch nur annähernd anzuzapfen.
          Allein das Marketing und Merchandising ist an Jämmerlichkeit kaum zu überbieten.
          Ich weiß nicht was der H. Woy so den lieben langen Tag macht, Arbeitsnachweise sehe ich nur sehr wenige.
          Der Vorstand für Sport hat anscheinend keine Ahnung von Fußball, von Menschenführung scheint er auch nicht viel mitbekommen zu haben, seine Verträge sind ein Katastrophe (Ausstiegsklauseln ohne Rückfallebene) und seine Öffentlichkeitsarbeit – gibts die überhaupt? Das machen Praktikanten bei mir besser.
          Tut mir leid, unter professionellen Gesichtspunkten kann ich diesen Leuten nur eine
          ungenügende Leistung attestieren.
          Wäre die beiden Angestellte in einem meiner Betriebe, so hätte ich sie schon lange mangels Erfolg achtkantig herausgeworfen.
          Leider entscheidet mittlerweile in unserem Verein der Pöbel über das Wohl und Wehe.
          Es werden keine Argumente mehr ausgetauscht, es wird nicht fachlich fundiert diskutiert und analysiert sondern gegrölt und beispielsweise Bewerber für den AR auf übelste Art verhöhnt und niedergebrüllt.
          Radau und Klamauk stehen an erster Stelle und der Vereinsführung ists recht, da sie auf diese Weise noch weiter ihr Unwesen treiben kann.
          Für mich als Unternehmer ist der 1FCN kein ernstzunehmender Geschäftspartner und ich weiß mich mit dieser Sichtweise nicht allein.

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          • Heinrich: Die mE vollkommen unfähige Vereinsführung hat es doch noch nicht mal im Ansatz geschafft das große wirtschaftliche Potential des Clubs auch nur annähernd anzuzapfen.

            Der Club will doch mit Vereinen wie bpw. Mainz 05 auf Augenhöhe sein.

            Deren Umsatzentwicklung in Mio €: Gewinn in Mio €:
            2010/11 40,1 0,4
            2011/12 68,3 7,5
            2012/13 68,4 8,3

            Verglichen damit fällt unser Bilanzgewinn doch sehr bescheiden aus.

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            • Hans 63,

              In erster Linie generiert sich der Mainzer Umsatz aus dem sportlichen Erfolg:Stichwort Fernsehgeldverteilung
              Was der Club von Mainz lernen kann ist wie man sich das Stadion von Stadt und Land bezahlen lässt-und dann als Pächter zu moderater Miete nutzt.
              Da kann der gemeine Clubfan ja mal in München Nachfragen wie geneigt das Land Bayern da wäre

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              • Christian-Berlin:
                Hans 63,

                In erster Linie generiert sich der Mainzer Umsatz aus dem sportlichen Erfolg:Stichwort Fernsehgeldverteilung
                Was der Club von Mainz lernen kann ist wie man sich das Stadion von Stadt und Land bezahlen lässt-und dann als Pächter zu moderater Miete nutzt.
                Da kann der gemeine Clubfan ja mal in München Nachfragen wie geneigt das Land Bayern da wäre

                und in zweiter, wenn nich gar erster Linie, generiert er sich aus unser aller Unterstützung mittels der öffentlich-rechtlichen legalisierten Wegelageriie – äh Rundfunkgebühren. Frag nach beim ZDF und dem jahrelangen Hype um das total tolle Mainz und wirf nen Blick auf die Mainzer Sponsoren.

                @belschanov:
                Schnmelzer ist nur Vergangenheit was den Glub betrifft und das ist gut so!

                Es gibt keinerlei Notwendigkeit, keine conditio sine qua non der Umwandlung des Glub in eine Kapitalgesellschaft.
                Alternativlosigkeiten sollten wir doch lieber in Muttis Fabulierschatz lassen.

                Der Glub spielt überdies KEINE Rolle mehr im Spitzenfussball – er kann sie also auch nicht weiterhin spielen!
                Warum das gerade auch strukturell begründet ist hab ich mal in nem stark verkürzten aber dennoch endlos langem post darzulegen versucht.
                Der Zug ist abgefahren … jetzt noch auf den letzten Gepäckwagen aufzuspringen macht einen nur zum Letzten auf den billigen Plätzen. Dann lieber Alleinstellungsmerkmal und Tradition – is mir eh viel lieber so.
                Die beste Zukunft die ich für den FCN ausmalen kann ist die zwischen Platz 10 in der 1. und Platz 10 in der 2. Liga. Aber auch dazu seh ich den sofortigen Wiederaufstieg als notwendig. Sonst wirds uns womöglich ergehen wie den 60gern. Übrigens ein superbes Beispiel sowohl was den Segen von Kapitalgesellschaften wie Investoren betrifft (beides von Schmelzer gewünscht).

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                • saebelbein:

                  @belschanov:

                  Es gibt keinerlei Notwendigkeit, keine conditio sine qua non der Umwandlung des Glub in eine Kapitalgesellschaft.
                  Alternativlosigkeiten sollten wir doch lieber in Muttis Fabulierschatz lassen.

                  Der Glub spielt überdies KEINE Rolle mehr im Spitzenfussball – er kann sie also auch nicht weiterhin spielen!
                  Warum das gerade auch strukturell begründet ist hab ich mal in nem stark verkürzten aber dennoch endlos langem post darzulegen versucht.
                  Der Zug ist abgefahren … jetzt noch auf den letzten Gepäckwagen aufzuspringen macht einen nur zum Letzten auf den billigen Plätzen. Dann lieber Alleinstellungsmerkmal und Tradition – is mir eh viel lieber so.
                  Die beste Zukunft die ich für den FCN ausmalen kann ist die zwischen Platz 10 in der 1. und Platz 10 in der 2. Liga. Aber auch dazu seh ich den sofortigen Wiederaufstieg als notwendig. Sonst wirds uns womöglich ergehen wie den 60gern. Übrigens ein superbes Beispiel sowohl was den Segen von Kapitalgesellschaften wie Investoren betrifft (beides von Schmelzer gewünscht).

                  Du sagst: „Der Glub spielt überdies KEINE Rolle mehr im Spitzenfussball – er kann sie also auch nicht weiterhin spielen!“ Gleichzeitig sprichst du dem FCN nicht die Möglichkeit ab, mal wieder den 10. Platz in der Bundesliga zu erreichen. Was ist Platz 10 in der ERSTEN Bundesliga anderes als Spitzenfußball? Nun gut, kontradiktorische Gedankenführung ist ein weit verbreitetes Phänomen.

                  Ich gebe dir Recht: Das Beispiel 1860 München mahnt zur Vorsicht. Ich habe aber nie gesagt, dass man sich jedem dahergelaufenen Investor ausliefern soll. (Wobei es sich allerdings erst noch erweisen wird, ob 60 in dieser Saison schlechter abschneidet als der FCN…)

                  „Lieber Alleinstellungsmerkmal und Tradition“. Ich danke dir ausdrücklich für diesen rückwärtsgewandt-erbaulichen Griff in „Muttis“ – ich korrigiere: Großmuttis – „Fabulierschatz“.

                  „Der Zug ist abgefahren.“ Das ist zu befürchten, aber der Mensch hofft…

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                • belschanov: Du sagst: “Der Glub spielt überdies KEINE Rolle mehr im Spitzenfussball – er kann sie also auch nicht weiterhin spielen!” Gleichzeitig sprichst du dem FCN nicht die Möglichkeit ab, mal wieder den 10. Platz in der Bundesliga zu erreichen. Was ist Platz 10 in der ERSTEN Bundesliga anderes als Spitzenfußball? Nun gut, kontradiktorische Gedankenführung ist ein weit verbreitetes Phänomen.

                  Ich gebe dir Recht: Das Beispiel 1860 München mahnt zur Vorsicht. Ich habe aber nie gesagt, dass man sich jedem dahergelaufenen Investor ausliefern soll. (Wobei es sich allerdings erst noch erweisen wird, ob 60 in dieser Saison schlechter abschneidet als der FCN…)

                  “Lieber Alleinstellungsmerkmal und Tradition”. Ich danke dir ausdrücklich für diesen rückwärtsgewandt-erbaulichen Griff in “Muttis” – ich korrigiere: Großmuttis – “Fabulierschatz”.

                  “Der Zug ist abgefahren.” Das ist zu befürchten, aber der Mensch hofft…

                  Gut möglich, das ich deinen Spitzenfussball gedanklich mit dem Schamelschem Geschwafel von Führungsposition in der 1. Liga vermengt habe.

                  Wenn du Platz 10 in der Liga als Spitzenfussball siehst, dann sind wir auf einer Linie. Das muss das Ziel des FCN sein. Ich würde noch ergänzen solange irgend möglich.

                  Großmuttis sind eben gelebte Tradition 😎
                  Im Ernst das soll hier besonders lauten: Der FCN ist ein Verein und wird ein Verein bleiben.
                  Ber Beweis, daß ein Verein im modernen „Spitzenfussball“ nicht mithalten kann ist nicht erbracht. Der Beweis, daß die Kapitalgesellschaften sich dauerhaft als überlegen erweisen steht immernoch aus; manche Schwierigkeiten sind offensichtlich und mölglicherweise nicht lösbar.

                  Nicht alles was überlegen sein könnte ist auch „besser“.

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                • saebelbein,

                  Ich war ja lange auch ein Freund der Vereinsidee, mittlerweile habe ich aber da meine Zweifel.

                  Wo liegt eigentlich der Vorteil, dass der FCN ein mitgliedergeführter Verein ist? Es geht ja schon lange nicht mehr darum, dass sich Nürnberger Bürger zusammenschließen um gemeinsam möglichst gut Fußball zu spielen. Die Zeiten haben sich leider geändert, Fußball ist heute Profisport, ein Geschäft. Für dieses Geschäft benötigt man viel Geld. Ist es in der Vereinsstruktur möglich an dieses Geld zu kommen?

                  Im Moment sieht es so aus, dass das nicht der Fall ist.

                  Dann bleibt die Frage, wollen wir Bundesligafußball in Nürnberg sehen, vielleicht auch unter dem Label FCN? Oder wollen wir lieber Vereinsleben?

                  Ich habe auch mein Problem mit Konstrukten wie RB Leipzig, Hoffenheim und Wolfsburg, aber führt unsere Weigerung da mitzumachen nicht zwangsläufig dazu, dass es immer mehr solcher Konstrukte gibt? Wird es am Ende nicht so sein, dass unsere Weigerung das notwendige mitzumachen gerade dazu führen, dass sich Spitzenfußball nur noch in solchen „Vereinen“ finden lässt, wie die oben genannten?

                  Was gewinnen wir, wenn wir uns auf Schlagworten wie Choreo statt Klatschpappe ausruhen? Wo wir doch eigentlich wissen, nach wenigen Jahren in der 3. Liga werden wir weder noch haben, weder Choreo noch Klatschpappe.

                  Ich frage mich auch, was die Mitglieder denn wirklich noch in unserem Verein bestimmen? Machen wir uns da nicht etwas vor, wenn wir so stolz auf der Vereinsidee bestehen?

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                • saebelbein,

                  Der Zug ist abgefahren ist aber ähnlich platt wie wenn man von Alternativlosigkeit redet, was btw. belschanov gar nicht gesagt hat. Für ihn ist eine Anpassung an wirtschaftliche Notwendigkeiten nur notwendig, wenn man weiterhin das Ziel Erstligafußball hat. Natürlich kann man auch, wie es Dir scheints besser gefällt, als Traditionstruppe über die Dörfer ziehen und sich an den frühen Erfolgen erfreuen.

                  Natürlich profitiert Mainz von seinem Standort und der Nähe zum ZDF, genauso wie Bayern immer die Nähe zum BR und zur Kirchgruppe genutzt hat, man denke nur an den Geheimvertrag zu Lasten der restlichen Liga.

                  Ein kleines Beispiel, die bayrische Staatsregierung hat über Jahrzehnte nur die Münchner Theater direkt unterstützt, was natürlich dazu geführt hat, dass die fränkischen Theater zu Provinzbühnen degradiert wurden und die bauliche Substanz auch verfiel, erst als aus der gesamten Region politischer Druck auf München ausgeübt wurde, änderte die Staatsregierung ihr Tun. Insofern liegt es meist eher an einem selbst,w enn die Politik nicht handelt, als an „der Poitik“.

                  Dazu müsste es aber unser Verein schaffen, die Metropolregion hinter sich zu bringen, wahrscheinlich ist das gar nicht mehr machbar. Wir sind nämlich nicht mehr das fußballerische Aushängeschild der Region und dieser Wechsel fand allein in der Amtszeit von Bader statt. Vor 10 Jahren hätten wir doch gelacht, wenn einer behauptet hätte Fürth wäre auf Augenhöhe mit uns. Aktuell ist das so.

                  Natürlich können wir uns nun an unserem Vereinsstatut erfreuen und froh sein, dass wir dem Teufel Mammon nicht auf den Leim gekrochen sind, allerdings muss man dann auch die Frage zulassen, ob Profisport überhaupt das richtige Umfeld für unseren Verein ist und diese Diskussion sollte man dann auch offensiv führen.

                  Und vom Vorstand Sport erwarte ich eben auch, dass er hier die Alternativen klar benennt, dass er den Mitgliedern erklärt, was in der Liga passiert, was das mit uns zu tun hat usw. Aber Bader erklärt halt Situationen ungern. Das gefällt mir immer weniger. Auch sein Abwehrversuch gegen Schamel blieb auf einer billigen, polemsichen Ebene hängen, Choreos statt Klatschpappen. Eine solche Argumentation gefällt mir nicht. Hier hätte ich mir eben auch aus dem AR mal ein Wort erhofft, aber der AR unter Schramm sah sich ja allein als Lordsiegelbewahrer der Friedhofsruhe, Hauptsache wir sind uns einig, wirken zumindest nach außen so.

                  Damit sage ich nicht, dass mich das „Konzept“ von Schamel überzeugt hätte.

                  Aber das alles sind natürlich jetzt olle Kamellen.

                  Aber man sollte sich schon überlegen dürfen ob unsere aktuellen Strukturen noch zum Profisport passen. Und am Rande zum Thema Schmelzer, ja er hat Schulden gemacht, aber wir haben auch 20 Jahre mit dem Pfund Infrastruktur, Hotelbau, Trainingszentrum gewuchert.

                  Bader hat jetzt mit dem NLZ nicht anders gehandelt als Schmelzer damals. Aber Schmelzer hat damals wirklich mal etwas besonderes für den FCN getan, er hat in einer sportlichen Krise nicht den Trainer entlassen, auch wenn er am Ende dann auch keinen vernünftigen Übergang von Höher zu seinem Nachfolger geschafft hat.

                  Lange Zeit, unte Hecking hatte ich das Gefühl Bader könnte da in die positiven Fußstapfen von Schmelzer treten, leider habe ich diesen Glauben nach der letzten Saison verloren.

                  Aber egal, jetzt freue ich mich auf morgen und das Spiel gegen Bochum und Neururer, der ja mal zu gut für unseren Club war, sich zumindest so gefühlt hat. Auch da erkennt man schnell wohin Hochmut führt, wir sollten mit unserer ganzen Tradition auch nicht hochmütig umgehen. Keiner von uns hat etwas für diese Tradition getan, all zu Stolz sollten wir darauf nicht sein. Aber wir können etwas dafür tun, dass kommende Generationen sich an der Geschichte des Clubs erfreuen, die jetzt geschrieben wird und leider wird nur sportlicher Erfolg überleben, keine noch so hehren Vereinstraditionen.

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                • Armin:

                  …Dazu müsste es aber unser Verein schaffen, die Metropolregion hinter sich zu bringen, wahrscheinlich ist das gar nicht mehr machbar. Wir sind nämlich nicht mehr das fußballerische Aushängeschild der Region und dieser Wechsel fand allein in der Amtszeit von Bader statt. Vor 10 Jahren hätten wir doch gelacht, wenn einer behauptet hätte Fürth wäre auf Augenhöhe mit uns. Aktuell ist das so.

                  Eigentlich hätte Bader in der Mitgliederversammlung Stellung dazu beziehen müssen, warum das so gekommen ist. Und wenn er es von sich aus nicht tut, hätten die Mitglieder ihn dazu auffordern müssen.

                  Was ist denn das für eine Veranstaltung, wenn die entscheidenden Dinge gar nicht zur Sprache kommen?

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                • belschanov: Eigentlich hätte Bader in der Mitgliederversammlung Stellung dazu beziehen müssen, warum das so gekommen ist. Und wenn er es von sich aus nicht tut, hätten die Mitglieder ihn dazu auffordern müssen.Was ist denn das für eine Veranstaltung, wenn die entscheidenden Dinge gar nicht zur Sprache kommen?

                  Was soll Bader schon groß dazu sagen, dass sich die Fürther von nem Amateur- zu nem seriös arbeitenden Profiverein entwickelt haben?

                  Das ist doch der Punkt, der hier den sehr viel größeren Ausschlag gibt als die Entwicklung des Clubs in den letzten Jahren.

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                • Scramjet:

                  Was soll Bader schon groß dazu sagen, dass sich die Fürther von nem Amateur- zu nem seriös arbeitenden Profiverein entwickelt haben?

                  Das ist doch der Punkt, der hier den sehr viel größeren Ausschlag gibt als die Entwicklung des Clubs in den letzten Jahren.

                  Inwieweit ist das, was du sagst, ein Einwand gegen das, was ich gesagt habe?

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                • belschanov,

                  Mir erschließt sich einfach nicht, warum Bader zu einer Entwicklung Stellung beziehen sollte, die fast völlig durch äußere Einflüsse bedingt ist, aber nicht durch seine Arbeit.

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                • Scramjet:

                  Mir erschließt sich einfach nicht, warum Bader zu einer Entwicklung Stellung beziehen sollte, die fast völlig durch äußere Einflüsse bedingt ist, aber nicht durch seine Arbeit.

                  Ach so, ich begreife. Du willst sagen, dass Bader nichts dafür kann, wenn in Fürth und Augsburg professionelle Arbeit geleistet wird und beim Club nicht. Ich danke dir für diesen Hinweis und denke darüber nach, ob es gerechtfertigt ist, zu verlangen, dass die Vereinsführung des 1. FC Nürnberg professionelle Arbeit leistet.

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                • belschanov: Ach so, ich begreife. Du willst sagen, dass Bader nichts dafür kann, wenn in Fürth und Augsburg professionelle Arbeit geleistet wird und beim Club nicht. Ich danke dir für diesen Hinweis und denke darüber nach, ob es gerechtfertigt ist, zu verlangen, dass die Vereinsführung des 1. FC Nürnberg professionelle Arbeit leistet.

                  Manchmal kannst einem schon sehr schön die Worte im Mund rum drehen…

                  Ich dachte, es geht darum, welcher Verein als das „Aushängeschild“ Frankens betrachtet.

                  Da zählen für mich v.a. Punkte wie Zuschauerzuspruch, Sponsoren etc. Und die kommen bei sportlichem Erfolg. Die Fürther können so toll arbeiten wie sie wollen, hätten sie keinen sportlichen Erfolg, würde sich wie vor 25 Jahren keine Sau für sie interessieren, genauso bei Augsburg. Und wer sich heute bei den Fürthern engagiert und da ins Stadion geht, würden das auch tun, wenn beim Club „professionell“ gearbeitet würde (die Diskussion über das professionelle Arbeiten an sich lass ich lieber).

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                • Scramjet: Und wer sich heute bei den Fürthern engagiert und da ins Stadion geht, würden das auch tun, wenn beim Club “professionell” gearbeitet würde.

                  Entschuldige, aber das stimmt so nicht ganz.
                  Ich gehe seit Kurzem ins Augsburger Stadion, weil ich die jetzigen Zustände beim Club als mafiös empfinde – sie widern mich schlichtweg an.
                  Deshalb habe ich vor der Saison meine DK auf der HT nicht verlängert und am Abend der JHV meine 35-jährige Vereinsmitgliedschaft gekündigt.

                  Ich möchte Bundesligafußball schauen.
                  Wenn Fürth aufsteigen sollte, habe ich kein Problem damit ins Fürther Stadion zu gehen.
                  Am liebsten würde ich natürlich den Club in der 1sten BL sehen.
                  Solange aber Bader/Woy noch ihr dilettantisches Unwesen treiben und!! die jetzt vorhandenen Strukturen nicht von unabhängiger Seite auf rechtl. Verfehlungen hin untersucht worden sind, werde ich sicherlich nicht mehr zum Club gehen.

                  Sollten dort aber endlich seriöse Zustände einkehren, so würde ich mich sehr freuen.
                  Dann würde ich den Club auch wieder unterstützen – egal in welcher Liga.

                  Hoffnung habe ich aber ehrlich gesagt keine mehr.

                  Die Mitglieder haben sich für ein „Weiter so“ entschieden.
                  „Weiter so“ bedeutet mE „Weiter abwärts“ in den Amateurfußball!

                  Keine Schande, wenn man das bewusst macht…

                  Aber darüber wurde ja nicht explizit abgestimmt – 😉

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                • Ex-Clubberer,

                  Da haben wir doch schonmal eine gute Anfrage für den Vorstand

                  Wieviele Mitgliedschaften wurden im September und Oktober 2014 gekündigt?

                  Werde mir erlauben diese Anfrage Ende Oktober zu stellen.
                  Anstatt die Basis zu vergrößern wird sie gerade geschrumpft. Wenn man sich die überregionale Presse zur JHV durchliest… um Gottes willen,was ist nur aus unserem Verein geworden und was hat das noch mit „Ruhmreich“ zu tun?

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                • Ex-Clubberer,

                  Schön wenn man seinen Verein wie Unterhosen wechseln kann. Mein Tipp: Fahre statt nach Augsburg noch etwas weiter südlicher. Da bekommst man dann auch Siege und Titel am Fließband.

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                • Ex-Clubberer,

                  An welche Strukturen denkst Du denn, die rechtlich nicht in Ordnung sein könnten?
                  Gib doch mal ein konkretes Beispiel.

                  Jedes Geschäftsjahr des FCN wird durch unabhängige Prüfgesellschaften (Bisher: Rödl&Partner; jetzt KPMG) geprüft. Die setzen keine Unterschrift unter einen Prüfbericht der auch nur einen Vorgang enthält der rechtlich bedenklich ist.

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                • belschanov,

                  gerechtfertigt ja, aber doch auch ganz schön vermessen von Dir. Das Wichtigste ist doch jetzt, dass wieder Geschlossenheit einkehrt und diese ständige Kritik, dieses ununterbrochene Hinterfragen der getroffenen Entscheidungen und der handelnden Personen aufhört.

                  Im Ernst – ich glaube die JHV hat sehr viel kaputt gemacht, insbesondere bei langjährigen Mitgliedern und Fans. Ich kann es wirklich niemand verübeln wenn er irgendwann genug von dem Theater bei diesem Verein hat. Da hilft dann auch die vielbeschworene Tradition aus dem letzten Jahrhundert nicht mehr weiter.

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                • Scramjet:

                  Mir erschließt sich einfach nicht, warum Bader zu einer Entwicklung Stellung beziehen sollte, die fast völlig durch äußere Einflüsse bedingt ist, aber nicht durch seine Arbeit.

                  Looool…sorry aber dazu fällt mir nicht mehr ein.

                  Seit 12 Jahren leitet M.Bader wesentlich die sportlichen geschicke des Vereins (wieviel Trainer hat er eigentlich schon entlassen? leider nie sich selbst 😮

                  Seit 12 Jahren… aber mit der jetzigen Situation hat er nichts weiter tun, ist alles höhere Gewalt, entdlich ist mal wieder jemand witzig.

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                • Juwe,

                  Welcher der sogenannten Traditionsvereine außer dem Club ist in den letzten 10 Jahren Meister oder Pokalsieger gewesen?Welcher der Neuaufsteiger?
                  Man kann sicherlich einiges kritisieren an der sportlichen Leitung,am Gesamtverein,von mir aus an der Struktur,aber man sollte nicht den Fehler begehen von einer Komplettunfähigkeit der sportlichen Führung auszugehen
                  Man kann sich über die Kritikwürdigen Punkte aufregen und darüber die Lust an diesem Verein verlieren,mein Weg ist das nicht

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                • Juwe:
                  Seit 12 Jahren leitet M.Bader wesentlich die sportlichen geschicke des Vereins…

                  Ich möchte nur mal wissen, wo Du diese Zahl wieder her hast.

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                • Armin:
                  saebelbein,

                  Der Zug ist abgefahren ist aber ähnlich platt wie wenn man von Alternativlosigkeit redet, … Natürlich kann man auch, wie es Dir scheints besser gefällt, als Traditionstruppe über die Dörfer ziehen und sich an den frühen Erfolgen erfreuen.

                  Gehts mit der Polemik noch n Quentchen billiger? 😎

                  Armin:

                  Natürlich profitiert Mainz von seinem Standort und der Nähe zum ZDF, genauso wie Bayern immer die Nähe zum BR und zur Kirchgruppe genutzt hat, man denke nur an den Geheimvertrag zu Lasten der restlichen Liga.

                  Ein kleines Beispiel, die bayrische Staatsregierung hat über Jahrzehnte nur die Münchner Theater direkt unterstützt, was natürlich dazu geführt hat, dass die fränkischen Theater zu Provinzbühnen degradiert wurden und die bauliche Substanz auch verfiel, erst als aus der gesamten Region politischer Druck auf München ausgeübt wurde, änderte die Staatsregierung ihr Tun. Insofern liegt es meist eher an einem selbst,w enn die Politik nicht handelt, als an “der Poitik”.

                  Dazu müsste es aber unser Verein schaffen, die Metropolregion hinter sich zu bringen, wahrscheinlich ist das gar nicht mehr machbar. Wir sind nämlich nicht mehr das fußballerische Aushängeschild der Region

                  Erstaunlich, das ist zum Gutteil fast genau meine Argumentation seit ich mich hier im Kommentarteil gelegentlich beteilige.
                  Falls du darüber mit mir diskutieren möchtest oder das als Erwiderung auf mich siehst, dann hast du mich nicht verstanden.

                  Im übrigen könnte man vor allem den letzten Teil so verstehen:
                  Der Zug ist (wahrscheinlich) abgefahren.

                  Armin:

                  Natürlich können wir uns nun an unserem Vereinsstatut erfreuen und froh sein, dass wir dem Teufel Mammon nicht auf den Leim gekrochen sind, allerdings muss man dann auch die Frage zulassen, ob Profisport überhaupt das richtige Umfeld für unseren Verein ist und diese Diskussion sollte man dann auch offensiv führen.

                  Und vom Vorstand Sport erwarte ich eben auch, dass er hier die Alternativen klar benennt, dass er den Mitgliedern erklärt, was in der Liga passiert, was das mit uns zu tun hat usw. Aber Bader erklärt halt Situationen ungern. Das gefällt mir immer weniger. Auch sein Abwehrversuch gegen Schamel blieb auf einer billigen, polemsichen Ebene hängen, Choreos statt Klatschpappen. Eine solche Argumentation gefällt mir nicht. Hier hätte ich mir eben auch aus dem AR mal ein Wort erhofft, aber der AR unter Schramm sah sich ja allein als Lordsiegelbewahrer der Friedhofsruhe, Hauptsache wir sind uns einig, wirken zumindest nach außen so.

                  Damit sage ich nicht, dass mich das “Konzept” von Schamel überzeugt hätte.

                  Bravo! Gut gedacht, gut gesagt!

                  Ich bin keineswegs ein „Bader-Gläubiger“. Meine Kritik an ihm und Woy könnte Bände füllen und füllt einige Kommentare hier. Ich halte nur die Alternativen für noch schlechter bzw. nicht ernstzunehmen. Bader „überlebt“ weil die Alternativen schlimmer sind, bzw, sie sich dilettantisch und konzeptionslos aber agressiv positionieren.

                  Ich bin klar der Meinung, daß sich etwas ändern muß.
                  Die Frage ist nur was, wann und auf welcher Grundlage.
                  Phrasen/grundlagen wie Person A+B raus, Macher A+B rein und dann mach mer mol wirken auf mich abschreckend.
                  Daher hat bjemand wie Göm(m?)el meine Sympathie. da er klar sagt mihr fwhlwn (noch) gewisse Grundlagen und Einsichten. Die muss ich mir erarbeiten, vorlegen lassen, DANN müssen wir im Rahmen eines (Struktur-)Konzeptes tätig werden.

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                • saebelbein:

                  …lieber Alleinstellungsmerkmal und Tradition – is mir eh viel lieber so.

                  Soll das „Alleinstellungsmerkmal“ des 1. FC Nürnberg darin bestehen, dass er als neunmaliger deutscher Meister und vierfacher Pokalsieger in der Gegenwart und Zukunft nicht mehr fähig ist, mit Vereinen wie SC Paderborn, FC Augsburg, Mainz 05, SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, möglicherweise sogar FC Ingolstadt mitzuhalten? Soll das die neue, die Anhängerschaft zusammenschweißende FCN-Identität sein?

                  Noch ein Wort zu „Tradition“: Tradition ist tot, wenn sie in der Gegenwart nicht mit Leben erfüllt wird. Das Andenken an Max Morlock und Heiner Stuhlfauth ist nicht „Tradition“, sondern FOLKLORE, wenn sich daraus nicht der Anspruch ableitet, auch in der Gegenwart und Zukunft Erfolge zu feiern. TRADITION VERPFLICHTET. Zu Weiterentwicklung. Zu Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten.

                  NUR WER SICH ÄNDERT, BLEIBT SICH TREU!

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                • belschanov: Soll das “Alleinstellungsmerkmal” des 1. FC Nürnberg darin bestehen, dass er als neunmaliger deutscher Meister und vierfacher Pokalsieger in der Gegenwart und Zukunft nicht mehr fähig ist, mit Vereinen wie SC Paderborn, FC Augsburg, Mainz 05, SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, möglicherweise sogar FC Ingolstadt mitzuhalten? Soll das die neue, die Anhängerschaft zusammenschweißende FCN-Identität sein?

                  Noch ein Wort zu “Tradition”: Tradition ist tot, wenn sie in der Gegenwart nicht mit Leben erfüllt wird. Das Andenken an Max Morlock und Heiner Stuhlfauth ist nicht “Tradition”, sondern FOLKLORE, wenn sich daraus nicht der Anspruch ableitet, auch in der Gegenwart und Zukunft Erfolge zu feiern. TRADITION VERPFLICHTET. Zu Weiterentwicklung. Zu Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten.

                  NUR WER SICH ÄNDERT, BLEIBT SICH TREU!

                  Danke belschanov, du hast die gesamte Situtaion um FCN in wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht. Das würde ich genau so unterschreiben.

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                • belschanov: Soll das “Alleinstellungsmerkmal” des 1. FC Nürnberg darin bestehen, dass er als neunmaliger deutscher Meister und vierfacher Pokalsieger in der Gegenwart und Zukunft nicht mehr fähig ist, mit Vereinen wie SC Paderborn, FC Augsburg, Mainz 05, SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, möglicherweise sogar FC Ingolstadt mitzuhalten? Soll das die neue, die Anhängerschaft zusammenschweißende FCN-Identität sein?

                  Noch ein Wort zu “Tradition”: Tradition ist tot, wenn sie in der Gegenwart nicht mit Leben erfüllt wird. Das Andenken an Max Morlock und Heiner Stuhlfauth ist nicht “Tradition”, sondern FOLKLORE, wenn sich daraus nicht der Anspruch ableitet, auch in der Gegenwart und Zukunft Erfolge zu feiern. TRADITION VERPFLICHTET. Zu Weiterentwicklung. Zu Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten.

                  NUR WER SICH ÄNDERT, BLEIBT SICH TREU!

                  Die sog. Öffnung des Vereins für Investoren ist ein Ausverkauf und bleibt ein Ausverkauf.

                  Tradition ist wenn man seine Vergangenheit kennt, einen Kern, Prinzipien hat die sich aus ihr speisen, im Bewusstsein der Vergangenheit die Gegenwart gestaltet. so ungefähr könnte mans sagen? Hab jetzt bewusst kein Wörterbuch, keinWiki bemüht.
                  Das ist sehr schwammig und letztlich beruft sich auch Schamel „Club 2020, Back to the roots“ auf Tradition.

                  Für mich heist es, daß der Glub ein Verein ist im Sinne einer Gemeinschaft, dessen Mitglieder und Anhänger, im Sinne von innerer und äußerer Kern zusammenarbeiten und zusammenstehen mit dem Ziel Fussball in Nürnberg als Betätigung und Erlebnis auf möglichst höchstem Niveau zu gestalten.

                  Wie du richtig sagst muss sich aus den Erfolgen der Glub-Vergangeheit der Anspruch ableiten diese möglichst vorzusetzen. Dabei jedoch alles dem Erfolg zu opfern ist keineswegs tradionsbedingter Wandel sondern verbrannte Erde. Erfolge sind ein Teil, nicht alles. Ein neuer Erfolg nach radikalem Umbruch hat trotzdem vieles zerbrochen.

                  Stuhlfauth zu verehren ist dann Folklore und keine Tradition, wenn man aktuell verdiente Spieler wie Schäfer oder Pinola (gradauch dann wenn sie Fehler machen, ausser Form, zu alt oder was auch immer sind) durch den Dreck zieht.

                  Geht es hier um einen gelebten, gefühlten Verein, der einst und vielleicht wieder eine ganze Großregion emotinalisierte (ja wie Ismael 😎 ) oder eine Marke unter derem Label Investoren Profit mit dem Fussball auf hohem Niveau erzielen?
                  Bin ich Teil, Fan oder Kunde?

                  Zur Fähigkeit mit anderen und welchen Vereinen zu konkurieren, ob und welche Philosophien einwirken und wo anzusetzen wäre möchte ich auf unsere (+Armin) alte Diskussion verweisen:

                  http://www.clubfans-united.de/2014/05/05/ein-fall-fuer-den-psychologen/#comment-106752

                  http://www.clubfans-united.de/2014/05/05/ein-fall-fuer-den-psychologen/#comment-106764

                  http://www.clubfans-united.de/2014/05/05/ein-fall-fuer-den-psychologen/#comment-106769

                  http://www.clubfans-united.de/2014/05/05/ein-fall-fuer-den-psychologen/#comment-106799

                  http://www.clubfans-united.de/2014/05/05/ein-fall-fuer-den-psychologen/#comment-106818

                  Wenn man deinen letztgelisteten Kommentar nimmt, dann wird mein Spruch von als letzter noch auf den abgefahrenen Zug aufzuspringen und stattdessen die Tradition und den Vereinsstatus bewusst zum Merkmal zu machen evtl. klarer.

                  Das enorme Anstrengungen nötig sind um die Glub wieder vernünftig zu positionieren und hoffentlich zumindest im Oberhaus des Fussballs zu etabieren ist unbestritten. Ich hoffe und Gllaube aber, daß der Weg dorthin nur in einer Politik der kleinen Schritte und ruhigen Hand erreichbar ist (nicht sooooo ruhig wie Schramm). Damit meine ich die Vereinsstrukturen den Umgang der Mitglieder untereinander und ihr Verhältnis zur Führung/Vorstand.
                  Ansonsten bliebt zuviel auf der Strecke.

                  Nicht gemeint ist die aktuelle Ausgabenpolitik des Glub. Die ist zu defensiv. Der Wiederaufstieg muss schnellstmöglich realisiert werden. Dazu ist ein gewisses Risiko notwendig. Die Kosten eines andauernden Verbleibs in der 2. Liga könnten in der derzeitigen Konstellation vernichtend für den Glub sein.

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  • Ich bin fleißiger Leser hier und dem Club schon seit Ewigkeiten durch Mitgliedschaft(Geburt) und Dauerkarte verbunden.
    Die Veranstaltung gestern hat mich nun soweit gebracht, dass ich sehr schweren Herzens meine Mitgliedschaft gekündigt habe.
    Der Club ist meines Erachtens unter die Räuber gefallen. Es ist mMn eine unheilige Allianz von diesen UN-Halbstarken und deren kriminellem Umfeld und dem mE wirklich vollkommen unfähigen Vorstand die den Club nicht mehr hochkommen lässt (ich habe mehrere Firmen in meinem Leben aufgebaut und geführt, ich weiß wovon ich rede).
    Zum Glück bin ich nicht alleine. Als ich meinen Söhnen und Enkeln von meinem Schritt erzählte, waren sie zuerst geschockt (ich habe sie alle angemeldet, bereits bei der Geburt und zahle noch heute alle Mitgliedsbeiträge und die Dauerkarten). Dann entschlossen sie sich ihre Mitgliedschaft ebenfalls zu kündigen.
    Somit endet eine lange Familientradition und der Club hat 12 Mitglieder weniger.
    Die Dauerkarten hatten wir schon vor der Saison nicht mehr verlängert.
    Es ist traurig und ärgert mich maßlos, aber eher unterstütze ich in Zukunft Fürth als dass ich auch nur noch einen Cent dem Club gebe und damit die fragwürdigen Machenschaften indirekt unterstütze.
    Pfui deibel – was habt ihr nur aus unserem ehemals stolzen Club gemacht?
    Manchmal habe ich den Eindruck dort wäre die Mafia eingezogen…

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  • Mir ging’s lediglich um Oechlers Aussage, die einfach von vorne bis hinten nicht stimmte. das war das einzige Mal, dass ich kurz vorm Zwischenrufen stand.

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  • Ok. Verstehe.

    Ich hätte mir auch eine andere Option als Oe gewünscht. Aber sportliche Kompetenz im AR find grundsätzlich dienlich, wenns daran auf anderer Ebene mangelt.

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  • Wie gesagt, in der Sache will ich gar nicht widersprechen. Auch wenn ich die „sportliche Kompetenz“ lieber im Vorstand als im AR habe.

    Mir geht’s um die Aussage als solche. Das kann Oechler gerne bringen, indem er sagt „In keinem anderen Proficlub ist kein Ex-Profi in Verantwortung“ o.ä., aber die Aufsichtsratsaussage (v.a. auch noch so zelebriert wie von ihm) ist einfach falsch. Das hat mich maßlos geärgert.

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  • Schmeißt doch alle eure Mitgliedschaft weg ,wenn das gewünschte Ergebnis nicht bei rumgekommen ist,ist ja wie schamel der den Ar verlässt,weil er sich nicht durchsetzen kann.
    Das ständige diffamieren a la Bierdimpfelfraktion oder mafiöse Strukturen(letzteres kaum beweisbar) die keine Ahnung haben , hat auch nicht den großen Stil.aber genau dieses Klima hat die JHV zu dem gemacht was Sie war.
    Ich hoffe das es in Zukunft wieder mehr gemeinsam voran geht.In einem anderen Klima lässt sich auch gerne über alles diskutieren.
    Und sollte mich der Club irgendwann derart frustrieren das ich mit ihm abschließe ,dann schau ich halt nur noch irgendwie Fussball,aber es wird nicht mehr das Gleiche sein.

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  • Florian Zenger,

    Der Oe ist keine Leuchte und hat scheints auch noch schlechte Freunde/ Berater.

    Nach allem was ich jetzt gelesen und gehört habe, hat sich der einäugige Bader gegen eine blinde Opposition durchgesetzt. Ich kann/muß das akzeptieren. Mein Wunsch wäre gewesen daß ein Schamel mit einem stichhaltigen Konzept MB eine goldene Brücke baut, damit ohne Hickhack ein Umbruch möglich ist, aber es war offensichtlich nicht Weihnachten.

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  • Ich bin sehr froh über den überwiegenden Teil der Ergebnisse dieser Versammlung.

    Vor allem ist wichtig, daß uns Schamel und Selbstdarsteller-Konsorten erspart geblieben sind, überforderte und untragbare (schneider) entfernt wurden. Und eine weitere Spaltung aller halbwegs versöhnlichen und vernünftigen Mitglieder und Fans wohl ausbleibt

    Auch eine gewisse Ausdünnung der Mitglieder sehe ich positiv, solange keine Massenbewegung daraus wird. Wenn ich mir nochmal vor Augen halte, was Beate60 hier in den letzten Monaten von sich gegeben hat dann kann ich ihr zur Kündigung nur freudig gratulieren!

    @belschanov: Es gab 2 Anträge zu den Farben. Einer vom Vorstand und ein überarbeiteter von einer Fan-Initiative (BAC?). Wenn ich mich recht erinnere wollte der 1. das neue Weinrot statt der alten Farbe als off. Clubfarbe setzen, der zweite erlaubt beide, a la Vereins- und Traditionsfarben. Könnte sein dass es dazu noch ums Logo ging (ausnahmsweise auch weiß auf schwarz erlaubt). Hab leider kein Ergebnis mitbekommen bislang.

    @ an alle Ultra-Hasser/-basher:
    Auch solche Infos (zu den Farben) kann man auf den Ultra-Seiten sammt Stellungnahme erhalten. Oh diese ewig bekloppten, faschistoiden, asozialen Nur-Radaubrüder 😎

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  • Zusammenfassung der JHV durch Tim aus Buktu:

    Insgesamt eine der unterirdischsten JHV, die ich bisher gesehen habe!

    Das Klima ist absolut vergiftet. Grundsätzlich gilt: Weiter so!
    Grenzenloser Hass gegenüber den Worten Kapital, Ausgliederung, Perspektive, Strukturen, Sponsoring, Business, Fürth und Bayern..

    Umgang, beidseitig: Unterstes (Gossen)Niveau. Ob Bierdimpfl “ Hald dei Goschn, Depp“ oder UltraMob, die Grenzen des Anstands sind schon lange verloren gegangen.

    Die Fragen waren teilweise an Peinlichkeit nicht zu überbieten!
    „Hab scho Schlochanfäll kapt wecherm Glubb, des kann i belegen, lachd ned“, „Lottozahlen“ „TSV Baiersdorf“

    Mit welchen hassverzogenen Fratzen, Mimik und Rhetorik gegen Koch geschossen wurde war bodenlos: „EF ZE BAIERN; FÄRD FÄRD FÄRD“ „UNSER RUHMRECIHER GLUBB“
    Dieser Antrag, dieser Aufwand, dieses Szenario waren unwürdig und skurril! Eine Vorführung eines Ehrenämtlers durch geistig völlig Degenerierte mit Höhepunkt Video-Posse!

    Fazit:

    – Der Verein wird immer unattraktiver in seiner Außendarstellung.
    – Schamel hatte angeblich so gut wie alles, was in der Region unternehmerisch erfolgreich ist, angefragt, aber niemand hat Interesse, sich diesem Mob zu stellen, sich beleidigen und niederbrüllen zu lassen.

    Außerdem sehr erschreckend, die massiven Unmutsbekundungen von ganz normalen Menschen, als sie aus der Halle gingen. Kündigungen der Mitgliedschaft und DKs sind der Anfang.

    Es gibt fast keinerlei Gemeinsamkeiten mehr unter den Fans, nicht mal den kleinsten Nenner. Ja, die naiven Dimpfl sind das Eine, die aggressiv auftretende Szene das Andere.

    Was vielleicht niemanden interessiert sind die Finanzen:
    Der Verein ist, sollte dieses Jahr kein Aufstieg kommen, am absoluten Ende.
    Nicht mehr konkurrenzfähig. In Sachen Spielertransfers, Trainer, Rücklagen.
    Aber gut, Hauptsache Tradition, Woys Zahlen passen schon.

    In diesem Verein sind keinerlei Änderungen mehr zu erwarten! Vom Profi-Sport und dessen Mechanismen sind wir zunehmend weit entfernt! Der Verein wird für junge Fans, Sponsoren und Medien immer unwichtiger und uninteressanter.

    Ich werde nicht austreten und dem Mob das Feld überlassen, bin mir aber bewusst, dass diese Art des Vereinsleben und eine Dominierung von Hass, Ignoranz, Steinzeittraditionalismus und Dummheit dazu führen wird, das kompetente Menschen diesen Verein künftig immer mehr meiden werden.

    Vermutlich kehren die 70iger Jahre wieder zurück und die Ewiggestrigen feiern Bader dafür, dass die „selbstverständliche Zahlungsfähigkeit“ des Vereins garantiert ist. Aber auch das gilt wohl nicht mehr lang.

    Nun, Glückwunsch an die, die gewonnen haben oder sich gar als Sieger fühlen!

    In diesem Zustand ist der Verein als Verein ein Trümmerhaufen, sportlich und wirtschaftlich impotent und hat nicht einmal mehr das, wofür wir noch vor einigen Jahren beneidet wurden: Tolle Fans und Anhänger.

    Diejenigen, die populistisch permanent die Brauseclubs dieser Welt kritisieren tragen aktiv zu deren Erstarkung bei, weil sie mehr und mehr Verhindern, dass sich der 1. FC Nürnberg entsprechend gegen diese Auswüchse wappnen kann.

    Wer ernsthaft der Meinung ist, dass diese ohne professionelle Strukturen, Top-Mitarbeiter, einer Akzeptanz des Kommerzes und des Bundesligabusiness funktionieren wird, ist an Naivität und Dummheit nicht mehr zu überbieten!

    Teilweise machten die pöbelnden Fragesteller ja den Eindruck geistig absolut retardiert zu sein. Unglaublich, was sich da angemaßt wird, wie sich gestandene Persönlichkeiten wie der Rotz am Ärmel von dahergelaufenen, pöbelnden dummen Menschen behandeln lassen müssen!

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  • Ich stelle hocherfreut fest, dass mittlerweile doch wohlwollend über eine Veränderung der Struktur hin zu einer Kapitalgesellschaft nachgedacht, ja dass sie teilweise schon gefordert wird.
    Hätte man so eine Diskussion vor einem Jahr angefangen, wäre man vermutlich noch gesteinigt worden, was meine These stützt, dass solche Veränderungen nur dann angedacht werden, wenn der Verein sportlich nicht allzu gut dasteht. Würden wir jetzt wieder um einen Mittelfeldplatz in Liga 1 mitspielen, wäre das sicherlich überhaupt kein Thema.

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  • ……meine persönliche Einschätzung zu den apokalyptischen Szenarien der letzten Monate: die Saisons 1994/95 und 1995/96 werden niemals unterboten werden, sportliche und finanzielle Desaster, dazu Don Michael Adolf….. Kopf hoch Kinners! Des werd scho!!!
    Und ja ned zum FCA oder sonstwohin konvertieren!!!!!

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  • Die Diskussion Verein oder KG ist irgendwie ziemlich theoretisch.
    Meiner Kenntnis gibt es keine Firma oder Person die sagt ich steig bei euch ein wenn ihr dafuer sorgt dass sich da nicht wildgewordene Fans ins Geschaeft einmischen, gaebe es da was könnte man sicher sein dass ein Woy oder auch der jetzt gewählte AR das Thema forcieren würde.
    Es macht wenig Sinn das Pferd vom Schwanz aufzuzaeumen, ersrtmal versuchen mit den gegebenen Mitteln fuer Fans und Investoren interessant zu sein, dann wenn o.g. eintritt die Diskussion fuehren.
    Im Moment ist erstmal wichtig in Bochum zu gewinnen und dabei nicht ein paar eigene Fans abzufackeln.
    ps Wo bleibt eigentlich das Spieltagsinterview?

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    • josch,

      Das sehe ich anders, denn wenn es uns sportlich gut geht, wir für Investoren interessant sind, dann werden die Traditionalisten kommen und sagen, warum sollten wir etwas ändern?

      Natürlich sind wir jetzt uninteressant und wir sollten jetzt auch auf keinen Fall Anteile verkaufen, was würden wir bekommen? So gut wie nichts. Aber wir sollten jetzt dafür sorgen, dass wir im Falle des sportlichen Erfolgs, dann auch handlungsfähig sind.

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  • Wenn der „neue Schamel“ oder wer auch immer zu gegebener Zeit sagt da gibt es jemand … bin ich mir recht sicher, dass die Folklorefraktion recht klein sein wird und die Mitglieder das nötige beschließen, denn dann gibt es eine klare Alternative und nicht nur Gelaber mit Kren

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