Tim Matavz kommt aus Augsburg

Der letzte Neuzugang des FCN in der Sommertransferphase ist gefunden: Stürmer Tim Matavz kommt auf Leihbasis aus Augsburg. Der 27-jährige Slowene wird bis zum Saisonende ausgeliehen, wie der FCN auf seiner bekannt gab.

Der 31-malige slowenische Nationalspieler (WM-Teilnehmer 2010, 1 Einsatz gegen England) war im Sommer 2014 aus Eindhoven nach Augsburg gewechselt, wo er 154 Erstligaeinsätze bestritt und dabei 58 Tore erzielte. Zusammen mit seinen 25 Torvorlagen kommt Matavz auf eine Torbeteiligung alle 1,85 Spiele in der Eredivisie. In Augsburg tat sich Matavz deutlich schwerer das Tor zu treffen, kam in den Spielzeiten 2014/15 und 2015/16 – zum Teil auch verletzungsbedingt – nur zu drei Toren und einer Vorlage in 27 Spielen. Auch eine Leihe zum FC Genua konnte Matavz‘ nicht helfen, seine Treffsicherheit wieder zu finden, lediglich 465 Minuten durfte der Stürmer spielen, ein Tor konnte er nicht erzielen.

Nun also versucht der 1,88m große Matavz also sein Glück in der Zweiten Liga beim 1. FC Nürnberg. Seine bisherige Zweitligaerfahrung beschränkt sich auf die holländische Jupiler League, in die er 2008/09 vom FC Groningen an den FC Emmen ausgeliehen worden war und in der er 2013/14 für die zweite Mannschaft des PSV Eindhoven auflief, als er nach einer Knieverletzung wieder an die Profimannschaft herangeführt werden sollte. Insgesamt sieben Jahre (2007-2014) verbrachte Matavz in den Niederlanden. Dorthin war er mit 18 Jahren gewechselt; der FC Groningen hatte ihn nach einer Saison für ND Gorica in der heimischen Prva Liga geholt. Der damals 17-Jährige hatte mit 33 Spielen, 11 Toren und 5 Vorlagen in seiner Debütsaison auf sich aufmerksam gemacht.

Die Kaderplanung des FCN ist damit abgeschlossen, der Zielspieler in der Offensive gefunden, dies bestätigte Andreas Bornemann auf der Homepage des Vereins und machte gleichzeitig klar, dass Matavz jener Spieler sei, mit dem man sich schon lange einig gewesen sei. Der Spieler seinerseits betonte, dass das lange Bemühen durch Bornemann und Schwartz für ihn ein wichtiger Faktor in der Entscheidung für den FCN gewesen sei. Matavz, der sich Mataudsch spricht, erhält die Rückennummer 24, tritt also nicht nur in Sachen Zielspieler die Nachfolge von Niclas Füllkrug an.

Ein Video mit Toren aus Matavz‘ Zeit beim PSV Eindhoven findet sich hier:

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154 Gedanken zu „Tim Matavz kommt aus Augsburg

  • Nach Parker die zweite A-Leihe.
    Erstaunlich, wie viele Stürmer sich solch ein kleiner Bundesligaverein leisten kann – und auf wie viele er verzichten kann…

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    • Warum der Transfer derart lange auf sich hat warten lassen, erschließt sich mir ja nicht ganz, nachdem er in den Planungen der Augsburger für diese Saison offensichtlich keine Rolle spielt (in den ersten beiden Pflichtspielen nicht im Kader, auch in den letzten Testspielen nicht eingesetzt). Aber besser spät als nie…

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  • Vielleicht hat Bornemann einen günstigeren Preis und eine Kaufmöglichkeit aushandeln müssen?

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  • Woschdsubbn,
    Wer weiß.

    Aber war die lange Wartezeit dies wert, angesichts des Saisonstarts?

    Schwierig zu beantworten.

    Man kann aber nicht von der Hand weisen, dass wir wieder einmal mit einem nicht vollständigen Kader in die Saison gegangen sind und den Saisonstart ordentlich in den Sand gesetzt haben. Ob es anders gelaufen wäre, wenn man den Kader frühzeitig beisammen gehabt hätte, kann freilich keiner sagen. Geschadet hätte es aber sicherlich nicht.

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  • Na, das ist doch wesentlich vielversprechender als der zwischenzeitlich gehandelte Stroh-Engel.

    Herzlich willkommen!

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  • Der könnte uns wirklich gut weiterhelfen.
    Das dumme ist nur, das der Kader sich jetzt wieder aufbläht und die „junge Garde“ zurückgedrängt wird…

    Vielleicht sollten sie zukünftig die Aufstellung

    2-3-2-4

    spielen.

    Kirschbaum & Schäfer – Brecko, Margreitter, Mühl, Leibold – Behrens, Bulthuis – Burgstaller, Teuchert, Matavz, Sylvestr

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    • Teo: Der könnte uns wirklich gut weiterhelfen. Das dumme ist nur, das der Kader sich jetzt wieder aufbläht und die „junge Garde“ zurückgedrängt wird…

      Seh ich nur bedingt so, Matavz ist vom Spielertyp her einer, den wir so noch gar nicht im Kader haben, von daher nimmt der nicht wirklich jemanden einen Platz weg. Teuchert hat’s jetzt evtl. schwerer, aber der ist vom Typ her eher der Stürmer neben Matavz (also einer der abgelegte Bälle verwertet) als ein Zielspieler.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Ich hoffe nur schwer, dass AS gegen 60 nicht wieder alushi und kempe bringt. Schlechter als die können doch die teucherts, möhwalds, herchers und co auch nicht sein. Ein paar signale richtung jugend fände ich gut.

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  • Wie jetzt, tatsächlich ein Kerl mit knapp 1,90 für die Lücke-Lücke und kein 1,70 großer Vorgriff im defensiven Mittelfeld?

    Sachen gibt’s.

    Und auch noch rekordverdächtige 154 Erstligaeinsätze seit 2014 😉

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  • Vorhersagen kann man ja wie immer nichts, zuviele Adler sind schon gelandet, die als gerupfte Hühner wieder weitergezogen sind, aber die Parameter finde ich sehen gut aus. Er könnte uns helfen, gut vorstellbar.
    Endlich hat Bulthuis wieder einen Abnehmer für seine nach vorne gebolzten Pässe. :-/

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    • juwe:

      Endlich hat Bulthuis wieder einen Abnehmer für seine nach vorne gebolzten Pässe. :-/

      Des Einen Bolzen ist des Anderen Packing 😉

      Teilweise sind die langen Bälle unseres Kult-Holländers jedenfalls ziemlich gut geschlagen.

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  • So Boum etzerdla wird Alles gut ! Die Abwehr lernt in 14 Tagen wie man Bälle weghaut und Matavz zeigt uns wie man Bälle nei haut. Etz passds doch widdä und Woschdsubbn sacht im Schwartz wen er wou histelln mo

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  • Aus vollem Lauf noLook Pässe übers ganze Spielfeld 🙂 nix Whimp mäßig geschnippelt oder in die Schnittstelle, die fliegen über alle Schnittstellen drüber

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  • Mich freut die erste Euphorie rund um den Transfer. Die Begründung ist mir allerdings noch nicht ganz klar. Mir sagte der Spieler erstmal rein gar nix. Ob er uns hilft, wäre zu hoffen, aber wer kannte schon Candeias vorher?

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    • Alexander Endl – Clubfans United: Mich freut die erste Euphorie rund um den Transfer. Die Begründung ist mir allerdings noch nicht ganz klar. Mir sagte der Spieler erstmal rein gar nix. Ob er uns hilft, wäre zu hoffen, aber wer kannte schon Candeias vorher?

      Matavz wurde doch schon vor zwei Jahren immer mal wieder ein Beispiel für die tolle Arbeit in Augsburg genannt, weil man sich dort mittlerweile 4 Mio-Transfers leisten könne, was beim Club zu keiner Zeit der Fall war.

      Für mich war Matavz dann, neben etlichen anderen Floptransfers, vielmehr das größte Beispiel, dass Reuter nicht der Superduper-Manager ist, für den ihn so viele Clubfans halten.

      Ansonsten schließe ich mich Florian an – in erster Linie bin ich darüber froh, wer es alles nicht geworden ist. Andererseits waren meiner Meinung nach durchaus andere Kandidaten auf dem Markt, die entweder eine höhere Qualität versprochen hätten oder unter besseren Bedingungen verpflichtet hättet werden können (fest verpflichtet statt Leihe).

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    • Alexander Endl – Clubfans United:
      Mich freut die erste Euphorie rund um den Transfer. Die Begründung ist mir allerdings noch nicht ganz klar. Mir sagte der Spieler erstmal rein gar nix. Ob er uns hilft, wäre zu hoffen, aber wer kannte schon Candeias vorher?

      Ein bisschen spät, aber trotzdem muß ich natürlich meinen Kommentar auch noch loswerden ?
      Ich finde den Deal gut, das Risiko hält sich bei beiden Geliehenen doch sehr in Grenzen . Wenn die Jungs nichts taugen, kann sie Schwartz auf der Bank sitzen lassen. Steigen wir mit und durch sie auf haben Sie ihren Zweck erfüllt und zur 1.Liga Saison muß dann der Kader sowieso wieder verändert werden.
      So wie Du mir das neulich bei Kerk erklärt hast ? (oder war das jemand anders?)

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  • Liest man die Augsburger Allgemeine, muss Matavz vor allem auch mal emotional in Schwung kommen:

    „Während Trainingseinheiten zeigte der 27-Jährige kaum Emotionen. Der Slowene wirkte nicht lustlos, doch irgendwie abwesend. Wenn Mitspieler flachsten, saß Matavz daneben. Als wäre er gar nicht da….“
    Matavz wechselt nach Nürnberg – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Matavz-wechselt-nach-Nuernberg-id38933987.html

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    • Alexander Endl – Clubfans United: Während Trainingseinheiten zeigte der 27-Jährige kaum Emotionen. Der Slowene wirkte nicht lustlos, doch irgendwie abwesend. Wenn Mitspieler flachsten, saß Matavz daneben. Als wäre er gar nicht da….“
      Matavz wechselt nach Nürnberg – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/sport…33987.html

      Könnte ja zu einer euphorischen Stimmungslage führen, wenn er mehr Einsatzzeiten bekommt als zu wissen, es wird mit ihm in Augsburg sowieso nicht geplant.

      Ich finde es bemerkenswert, wenn man B++d glauben will, daß es Interessenten aus England gab, Bornemann aber nur zum Zuge kam, weil der Spieler dort nicht hin wollte, sonst rennen doch alle auf die Insel, weil gutes Geld gibt es dort meistens.

      Richtig ist aber schon, entscheidend ist einzig, was er bei uns auf dem Platz zeigt. Ist zwar Kaffesatzleserei, aber ich bin bei Matavz verhalten optimistischer als bei Parker, der hatte mir schon zu schwere Verletzungen, Kreuzbandriß ppp. so ein Knie wird nie mehr wie vorher und bleibt anfällig.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,

    „Während Trainingseinheiten zeigte der 27-Jährige kaum Emotionen. Der Slowene wirkte nicht lustlos, doch irgendwie abwesend. Wenn Mitspieler flachsten, saß Matavz daneben. Als wäre er gar nicht da….“
    Matavz wechselt nach Nürnberg – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/sport…33987.html

    Und Du merkst nicht nach wem das klingt? Das ist doch mehr als deutlich Mintal 2.0, natürlich muss der zu uns, natürlich wird der bei uns aufblühen und dazu wird Marek im noch zwei, drei Tipps geben, die ihn zu einem Weltklassespieler machen. Und ob Slowene oder Slovake, so groß kann der Unterschied nicht sein ?

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    • Juwe: Ich finde es bemerkenswert, wenn man B++d glauben will, daß es Interessenten aus England gab, Bornemann aber nur zum Zuge kam, weil der Spieler dort nicht hin wollte, sonst rennen doch alle auf die Insel, weil gutes Geld gibt es dort meistens.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass da unser Käptn nachgeholfen hat – man kennt sich aus der Nationalmannschaft. Dieser bereits vorhandene Anschluss wird ihm sicher auch emotional weiterhelfen.

      Florian Zenger | Clubfans United: bei mir ist die „Euphorie“ eher dem geschuldet, wer es alles nicht geworden ist.

      genau, das wollte ich auch sagen. Ich freue mich, dass es nicht Stroh-Engel wurde und ich sehe das Potential beim Neuen. Das Detail mit Brecko war mir zunächst nicht bewusst, wird aber sicher bei der Integration helfen. Da ist einer auf der Suche nach der verlorenen Karriere und verspricht sich offensichtlich etwas davon, dass bei uns ein Nati Kollege spielt. Natürlich birgt das ein gewisses Risiko, aber genauso gut könnte der Knoten in dieser Konstellation platzen. Ich bin Optimist 😉

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  • Ob wir wohl bei einem Folge-Folge-Transfer von Wollscheid zu Wolfsburg erneut finanziell profitieren werden? Getreu dem Motto, man sieht Hecking immer zwei Mal Leben.

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  • SCRamjet,
    Kannst oder willst du es nicht verstehen? Fest verpflichten heißt definitiv mehr bezahlen und das Risiko länger tragen, wenn die Verpflichtung nicht das bringt, was man erhofft. Wer unterschreibt schon Einjahresverträge? Wir haben kein Geld dafür.

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    • Beate60: SCRamjet, Kannst oder willst du es nicht verstehen? Fest verpflichten heißt definitiv mehr bezahlen und das Risiko länger tragen, wenn die Verpflichtung nicht das bringt, was man erhofft. Wer unterschreibt schon Einjahresverträge? Wir haben kein Geld dafür.

      Und wenn die Verpflichtung das bringt, was man sich erhofft?
      Dann bedankt sich der verleihende Verein und man selber steht vor der Aufgabe, einen Leistungsträger ersetzen zu müssen, ohne Einnahmen dafür durch diesen zu bekommen. Das ist auch ein großes Risiko.

      Das Ganze hat nichts mit Verstehen zu tun. Das einzige, was es zu verstehen gibt, ist, dass es ohne Risiko nicht geht. Wie man dieses beurteilt, also v.a. das Verhältnis zwischen Chance und Risiko, das ist der springende Punkt. Sicherlich war auch ich froh, dass wir uns einen Candeias nicht fest ans Bein gebunden haben. Gleichwohl war ich sehr froh, dass wir Burgstaller fest verpflichtet haben.

      Hier muss man immer abwägen.

      Und ein Aspekt, der dabei auch eine gewichtige Rolle spielt, ist die Chance der Wertsteigerung.

      Wie stünden wir da, wenn wir einen Füllkrug oder Schöpf nicht fest verpflichtet hätten?

      Wenn es eine Sache unter Bader gab, die gut gelaufen ist, dann dass er Leute geholt hat, die eine deutliche Wertsteigerung gebracht und uns satte Transfererlöse eingebracht haben.

      Wer soll uns aktuell noch Transfererlöse bescheren? Wir haben so ziemlich alles Tafelsibler verscherbelt. Burgstallers Vertrag läuft aus, da ist nichts mehr zu holen.
      Leibold gäbe es da noch.

      Und sonst? Erras, falls er im Laufe der Saison 100%ig fit wird. Bei den übrigen Nachwuchsleuten wird es schwierig, nachdem sie durch die vielen (meiner Meinung nach zu vielen) Neuzugänge kaum Einsatzchancen haben.

      Und bei wem von den Neuzugängen gibt es Potenzial für eine Wertsteigerung? Kempe? Alushi? Salli vielleicht.

      Und in unserer prekären Situation ist es halt kaum möglich, auf diese zusätzlichen Einnahmen zu verzichten. Wobei wir es nächstes Jahr wohl müssen.

      Ich sage ja nicht, dass Leihen per se schlecht sind, sondern durchaus eine Berechtigung haben, wenn man sich dadurch Qualität holen kann, die man sonst nicht bekäme. Bei einem Hennings wäre das z.B. der Fall gewesen. Der hat in der zweiten Liga sein Können ja durchaus unter Beweis gestellt. Bei Matavz sehe ich es etwas zweifelhafter, er hat zwar in Holland gute Leistungen gebracht, dass das nichts heißen muss, wissen wir aber aus eigener Erfahrung und bei Augsburg konnte er bisher nicht überzeugen. Sehr viel mehr noch gilt das für Parker. Er hat sicherlich Potenzial, aber wenn er wieder in die Spur kommt, wird Augsburg davon profitieren, nicht wir.

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  • Ich finde die Verpflichtung von Matavz logisch. Es war doch klar, dass wir entweder einen No Name aus einer No Name-Liga verpflichten oder einen Spieler, der die 1./2.Liga kennt und der Spielpraxis sucht. Jeder dieser Alternativen wäre mit Risiko verbunden. „Kein Risiko“ bzw. Ablöse zahlen wäre finanziell nicht darstellbar gewesen. Ein Helenius-Transfer war u.a. auch deshalb wohl nicht möglich. Vor diesem Hintergrund kann ich den Matavz-Transfer nachvollziehen und bin optimistisch, dass er uns helfen kann, sollte er verletzungsfrei bleiben.

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  • SCRamjet,
    War ein Burgstaller nicht vereinslos – wie auch Margreitter? Sie waren in jedem Fall perspektivenlos. Das ist bei Matavz anders. Bei ihm hofft der FCA, dass er sich wieder aufdrängt. Insofern ist klar, dass man ihn zum einen nicht ablösefrei bekommt, zum anderen wahrscheinlich ohne ein Subventionieren des Gehalts durch den FCA auch das Gehalt nicht stellen kann.

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  • SCRamjet,
    Es gab ja auch schon Zeiten, da hingen Einem die ganzen Leihspieler schon zum Halse raus…
    Und es wurde als erfolg gefeiert das man endlich fix verpflichten konnte.
    Also wohl eher ein Rückschritt,oder?
    Darüber hinaus wohl ein zeichen das man Teuchert-noch nicht?- die Rolle die Matavz spielen soll nicht zu traut.

    Ein kleiner Lichtblick-in einem Artikel der 11Freunde, mit dem Titel:wo sind die Mittelstürmer hin/die Brecher-nannte Hansi Flick gerade mal drei,die es in den DFB Nachwuchsmannschaften und NLZ geben würde-
    einer davon war Teuchert.

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  • André,
    Nein, beide standen noch unter Vertrag bei ihren Vereinen. Hätten diese die Spieler nicht gleich abgeschrieben, sondern sie auch erstmal nur verliehen, hätten wir diesen Sommer zusätzlich zu den Abgängen, die es auch so gab, auch noch unseren Top-Scorer und besten Innenverteidiger ersetzen müssen. Mit den gleichen Mitteln, die wir auch so haben.

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  • Ob Teuchert mit seinen 1,80m wirklich der „Brecher“ ist, bezweifle ich dann doch ein wenig. Vom Typ her mMn nicht mit Matavz zu vergleichen. Teuchert würde mE ein Dead Brain Day Transfer von Sylvestr besser tun als es die Nichtverpflichtung von Matavz getan hätte.

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  • SCRamjet,
    Sorry, aber du verstehst es noch immer nicht.

    Bader hat Spieler zu überteuerten Bezügen geholt, langfristig an den Verein gebunden und die zwei, drei, die sich dabei im Laufe der Saison als gute Transfers rausgestellt haben, mußten in der kommenden Saison möglichst gut weiterverkauft werden, um das durch Gesamtheit der Transfers (Ablösen und Bezüge für Tops und Flops) entstandene strukturelle Minus wenigstens teilweise wieder auszugleichen. So sind wir immer weiter in die Schuldenfalle geraten. Weil uns die Banken keine billigen Kredite gaben, sondern die kurz-und langfristige Verbindlichkeiten mit teuerern Kreditlinien finanziert werden mußten.

    Bornemann geht (zumindest vermute ich es) einen wesentlich seriöseren Weg. Er holt aktuell Spieler für die Profis, die dem Verein als Mannschaft möglichst schnell helfen sollen, nicht abzusteigen. Sie sollen dabei auf Spielsysteme eingeschworen werden, die auch den (hoffentlich qualitativ und technisch versierteren) Nachwuchsspielern aus der U21/U19 zur Seite stehen sollen, damit die, sobald sie fit und gut genug ausgebildet sind, bei den Profis eingebaut werden können.

    Ein Teil dieses Nachwuchses ist sicher auch so eingeplant, in ein, zwei Jahren dann Transfererlöse zu erzielen, aber hauptsächlich sollen sie in die Mannschaft hineinwachsen und so eben Kosten sparen helfen. Man braucht keine teueren Transfers, sondern kann auf den eigenen Nachwuchs zurückgreifen. Und man muß nicht jede Saison neu anfangen, die Spieler auf ein SPielsystem hin zusammenwachsen zu lassen, weil die Systeme bereits in den Jugendmannschaften gelernt werden und die Spieler so reinwachsen können.

    Ist aus meiner Sicht eine Variante der bereits in Freiburg, Bochum und Mainz erfolgreichen Variante mit dem eigenen Nachwuchs sportlich und finanziell eine Konsolidierung zu erreichen.

    Und ich finde diese Strategie wesentlich sinnvoller als Baders Strategie, der solche jungen Talente schon auch geholt hat. Aber über ein paar Einsätze bei den Profis kamen die nie hinaus, weil sie das Spielsystem der Profis im NLZ nicht beigebracht bekamen und weil sie damit einfach Fremdkörper waren bzw. häufig sehr unter Druck standen, jetzt sofort funktionieren zu müssen, weil ein Stammspieler verletzt ausgefallen ist.

    Gelichzeitig waren sie anscheinend oft gerfrustet, weil sie ja eigentlich für die Profimannschaft verpflichtet wurden, aber bei der U21 trainieren und spielen mußten.

    Das finanzielle Risiko, daß man bei der U21 Spieler geholt hat, die sich dann nicht so entwickeln wie erhofft, ist somit wesentlich günstiger für den Verein. In der U21 verdienen sie mit Sicherheit weniger als wenn sie für die Profimannschaft verpflichtet worden wären.

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  • @Beate60

    Welches Spielsystem haben wir denn eigentlich, kannst du das erklären?
    Bisher in jeder Partie ein anderes, oder?

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    • Pokalputzer: @Beate60

      Welches Spielsystem haben wir denn eigentlich, kannst du das erklären? Bisher in jeder Partie ein anderes, oder?

      Wollten hier das nicht viele? Variabel sein, mehrere Systeme? Die muß man dann aber auch mal ausprobieren können, oder?

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  • @Armin

    Möglich, aber sollte das nicht andersherum sein?
    Sollte sich Herr Köllner mit seinem Spielsystem nicht nach der ersten Mannschaft richten?

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  • Beate60,

    Und wenn die Verpflichtung das bringt, was man sich erhofft?
    Dann bedankt sich der verleihende Verein und man selber steht vor der Aufgabe, einen Leistungsträger ersetzen zu müssen, ohne Einnahmen dafür durch diesen zu bekommen. Das ist auch ein großes Risiko.

    Das Ganze hat nichts mit Verstehen zu tun. Das einzige, was es zu verstehen gibt, ist, dass es ohne Risiko nicht geht. Wie man dieses beurteilt, also v.a. das Verhältnis zwischen Chance und Risiko, das ist der springende Punkt. Sicherlich war auch ich froh, dass wir uns einen Candeias nicht fest ans Bein gebunden haben. Gleichwohl war ich sehr froh, dass wir Burgstaller fest verpflichtet haben.

    Du hast Recht, wenn man wählen kann, dann muss man abwägen was sinnvoll ist, wenn man wie wir gar keine Option hat einen Spieler fest zu verpflichten, dann muss man die Version mit der Leihe einfach machen oder es ganz lassen. Ganz lassen war aber wohl nach den ersten Spielen keine Option für Bornemann mehr.

    Wir haben auf Grund der finanziellen Entwicklung der letzten 10 Jahre, vor allem aber seit dem letzten Bundesligaabstieg aktuell kein Geld für Ablösen, die Frage einer Festverpflichtung stellt sich also gar nicht.

    Dazu geht es, wenn man auf die Jugend setzt, auch nicht darum, dass man diese in Watte packt, keine Konkurrenz schafft, im Gegenteil Konkurrenz ist wichtig. Es geht eher darum glaubhaft zu vermitteln, dass der junge Spieler eine echte Chance hat den etablierten Spieler zu verdrängen. Dass man allein auf die Leistung im Training und im Spiel schaut und aufstellt wer der aktuell beste ist, unabhängig vom Namen.

    Insofern ist es ganz egal welche Spieler verpflichtet wurden, ob ein Parker kommt ein Matavz, ein Kempe oder Alushi, wenn der Beste spielt, dann müssen sich unsere Talente „nur“ im Training aufdrängen.

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  • Beate60,
    Liebe Beate, es wäre doch schön für die Diskussionskultuer, wenn man die eigene Meinung nicht als die absolute und unverrückbare Wahrheit betrachten und Leute mit anderer Meinung einfach damit abzutun, dass sie nicht verstehen würden.
    Denn die Wahrheit hat keiner von uns hier gepachtet.

    Es mag ja schön und gut sein, dass Bader mit Transfererlösen strukturelle Defizite ausgeglichen hat. Das hat mit der Sache aber nichts zu tun. Praktisch kein Verein kann Transfererlöse so einfach als Nebensächlichkeit abtun, ganz besonders, wenn es darum geht, Leistungsträger zu ersetzen. Hier spielen diese sogar eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Spieler, die diese ersetzen sollen. Warum liest man den so oft, dass Verein x nur noch in diesem Sommer für Spieler y eine Ablöse kassieren kann und es sich nicht leisten könne, diesen im Folgejahr ablösefrei ziehen zu lassen?

    Die von dir genannten Beispiele an Vereinen halte ich im übrigen für absolut ungeeignet als Beweis deiner Thesen, bzw. teilweise widersprichst du dir da gar selber. Im Allgemeinen ist keiner dieser Vereine in der Lage, Ablösesummen vollständig in die Mannschaft zu reinvestieren, sondern machen auch langfristig gesehen stets Transfergewinne. Besonders Bochum hatte jahrelang große finanzielle Probleme und war darauf angewiesen, die Löcher im Etat mit Transfererlösen zu stopfen, sie haben seit ihrem Abstieg jedes Jahr ein Transferplus im Bereich von meist 2 bis 3 Mio gemacht, kummuliert etwa 18 Mio. Trotzdem sind die dort die Kassen immer leer. Langfristig ist so ziemlich jeder Verein darauf angewiesen, eine zumindest ausgeglichene Transferbilanz zu haben.

    Und gerade etliche der „kleineren“ Vereine, bei denen es aktuell sehr gut läuft, haben sich in erster Linie durch hohe Transfereinnahmen in ihre jeweiligen Situationen bringen können, und diese sind in den meisten Fällen nicht durch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs generiert worden.

    Und was die Nachwuchsförderung im speziellen betrifft:
    Also ich kann kein bisschen erkennen, dass irgendwas gemacht wird, um die Nachwuchskräfte besser bei den Profis zu etablieren. Ganz im Gegenteil sehe ich einige der nun getätigten Transfers als überflüssig an, weil sie selber u.U. längere Eingewöhnungszeit brauchen (Parker, Salli) oder keine übermäßige Qualität mitbringen (Kempe, Alushi), aber den jungen Leuten im Wege stehen. Ich sage nicht, dass man keinen von diesen Leuten hätte holen sollen. Aber nicht alle vier. Aber das Prädikat „die dem Verein möglichst schnell helfen sollen“ würde ich denen nicht verpassen. Und wenn es nur um den Klassenerhalt geht – also den sollte man auch ohne diese Leute schaffen.

    Aber die Einsatzchancen für junge Spieler sehen durch die Kaderplanung in dieser Saison ziemlich mau aus. Und da sind zahlreiche Leute dabei, wo jetzt der Zeitpunkt da ist, dass man sie bei den Profis ranlassen sollte. Oder wie lange soll man einen Teuchert, Hercher, Ott oder Baumann noch in der zwoten kicken lassen? Und welches Spielsystem sollen die Jungen dabei auch beigebracht bekommen? Jede Woche das, was Schwartz gerade ausprobiert?

    Der aktuelle Kader ist nicht gut geeignet, um junge Leute an die erste Mannschaft heranzuführen. In der Offensive haben wir 9 „ältere“ Spieler. Und 4 Positionen zu vergeben. Mehr als 8 Offensivleute stehen normalerweise nicht im 18er-Kader. Wo soll da Platz für die Jungen bleiben?

    Einzig im Defensivbereich hat Mühl gute Chancen auf regelmäßige Kaderberufungen und auch Einsätze, solange Erras noch nicht zurück ist.

    Aber wer weiß, vielleicht passiert heute ja noch was. Kandidaten für einen kurzfristigen Abgang würde ich schon sehen (Sylvestr, Möhwald, Petrak…).

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  • Pokalputzer,

    Sollte sich Herr Köllner mit seinem Spielsystem nicht nach der ersten Mannschaft richten?

    Nein sehe ich nicht so, der Verein gibt das Spielsystem vor in dem dann alle Mannschaften spielen, auch die erste Mannschaft. Wobei es dabei ja weniger um ein fixes Korsett geht, sondern eher um die Grundaufstellung und die Ide von den Laufwegen und dem Reagieren auf den Gegner und dem Agieren bei eigenem Ballbesitz.

    Da kann aus einem 4-1-4-1 auch ein 4-3-3 werden und die Aufgaben für den Spieler bleiben immer noch die gleichen.

    Ich denke man sieht auch aktuell das spielerische potential bei der U21 als größer an, als bei der ersten Mannschaft, auch das ein Grund, warum wohl das System der U21 eher das Zielsystem sein soll. Um dahin zu kommen werden wir dieses Jahr aber sicher noch den einen oder anderen Irrweg oder vielleicht besser Umweg gehen müssen, mangels Qualität in der ersten Mannschaft.

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  • Armin,
    Ich hoffe mal das deine Einschätzung,die U21 sei spielerisch stärker als die Profimannschaft, nicht allgemein so gesehen wird.Das wäre ein komplettes Armutszeugnis.
    Die Diskussion um das Zielsystem halte ich im übrigen für etwas überbewertet.
    Ein System festzulegen und dann die entsprechende Mannschaft dafür zusammen zu stellen kann sich nur ein Verein leisten,der über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt.Eine Eigenschaft die auf den Club wohl eher nicht zu trifft.
    Ist es nicht eher so das die Mannschften beim Club eher das System spielen müssen zu dem die vorhandenen Alteure am Ehesten passen?
    Und kommen die Schwierigkeiten beim Finden nicht gerade daher das bestimmte Teile der Mannschaft besser zu einem defensiven Konzept passen und andere eher mit hoch aufrückender Abwehr funktionieren?

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    • Christian-Berlin: Armin, Ich hoffe mal das deine Einschätzung,die U21 sei spielerisch stärker als die Profimannschaft, nicht allgemein so gesehen wird.Das wäre ein komplettes Armutszeugnis.

      Das wäre mMn kein Armutszeugnis, sondern letztlich eher ein logisches Ergebnis einer konsequenten Umstellung der Kaderpolitik in der U21, die eben hin zu spielstarken und technisch beschlagenen Spielern sich bewegt hat.

      Wie Armin sagt, das heißt nicht, dass die insgesamt „besser“ sind, grad für die Zweite Liga dürften einige Spieler physisch (noch) nicht die Voraussetzungen haben, ebenso in Sachen Spielintelligenz, etc. Aber von der reinen Technik her ist in der U21 schon sehr viel Talent versammelt, ob das dann zum Durchbruch reicht, ist was ganz anderes.

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  • SCRamjet,

    Es mag ja schön und gut sein, dass Bader mit Transfererlösen strukturelle Defizite ausgeglichen hat. Das hat mit der Sache aber nichts zu tun. Praktisch kein Verein kann Transfererlöse so einfach als Nebensächlichkeit abtun, ganz besonders, wenn es darum geht, Leistungsträger zu ersetzen. Hier spielen diese sogar eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der Spieler, die diese ersetzen sollen. Warum liest man den so oft, dass Verein x nur noch in diesem Sommer für Spieler y eine Ablöse kassieren kann und es sich nicht leisten könne, diesen im Folgejahr ablösefrei ziehen zu lassen?

    Vorsicht, hier gibt es zwei Dinge zu unterscheiden. bei uns war es so, dass die Transfererlöse ein strukturelles Defizit abdecken mussten, sprich es ging darum laufende Kosten zu decken, ein Ersatz eines Leistungsträgers war gar nicht möglich.

    Natürlich muss man sich immer zwei Optionen vor Augen halten, wenn ich einen Topspieler im Team habe, riskiere ich das Auslaufen des Vertrags und damit dass der Spieler ablösefrei geht. Dies kann ich machen, wenn ich aus dem laufenden Spielbetrieb ausreichend Überschüsse durch Sponsoring, TV-Verträge etc. erwirtschafte, dass ich zur Not einen adäquaten Spieler von einem anderen Verein kaufe. Oder wenn ich in der eigenen Jugend einen Spieler habe, der das Potential hat den Spieler zu ersetzen.

    Wenn ich beide Optionen nicht habe, also kein Überschuss und kein Spieler in den eigenen Reihen, der den Spieler ersetzen kann, dann ist es fast immer sinnvoll diesen Spieler vor Ablauf des Vertrags abzugeben und mir dann mit dem Transfererlös einen ähnlich guten Spieler zu holen. Die Gefahr dabei, weil nicht die gesamten Transfererlöse bei mir bleiben, kann ich mir nur einen Spieler leisten der günstiger ist, als der den ich verkaufe, sprich es bleibt ein Risiko, dass ich den Spieler nicht gleichwertig ersetzen kann.

    Und gerade etliche der „kleineren“ Vereine, bei denen es aktuell sehr gut läuft, haben sich in erster Linie durch hohe Transfereinnahmen in ihre jeweiligen Situationen bringen können, und diese sind in den meisten Fällen nicht durch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs generiert worden.

    Es wird nie so sein, dass man neue Spieler allein aus dem eigenen Nachwuchs generieren kann, dafür sind die Entwicklungsschritte gerade beim Wechsel von der Jugend in den Männerbereich oft nicht gut genug prognostizierbar, dazu kommt natürlich auch noch, dass es darauf ankommt welche Ansprüche man hat. Selbst die Jugend von Bayern oder Barca hat nicht viele Spieler auf CL-Niveau, sprich für diese Vereine wird es sehr schwer einen Großteil der Mannschaft aus der eigenen Jugend zu rekrutieren. Andererseits haben diese Mannschaften durch das internationale Geschäft und die TV-Gelder so hohe Einnahmen, dass sie fast immer Überschüsse erwirtschaften. Dortmund hat im letzten Geschäftsjahr sogar ohne CL-League einen deutlichen Überschuss erwirtschaftet.

    Es geht also darum durch einen ausgeglichenen Haushalt die Option zu haben die Einnahmen aus Spielerverkäufen wieder in Spielerkäufe zu investieren.

    Bei uns war das in den letzten Jahren leider nicht der Fall, am Ende war es sogar so, dass nicht einmal mehr die Transfererlöse ausgereicht haben das strukturelle Defizit zu decken, sprich die Schulden sind gestiegen, sogar so stark, dass dies zu einer Gefährdung des Vereins geführt hat, wir mussten am Ende das Immobilienvermögen des Gesamtvereins beleihen um die Schulden abzusichern, was nicht bedeutet, dass diese damit weg wären.

    Und was die Nachwuchsförderung im speziellen betrifft:
    Also ich kann kein bisschen erkennen, dass irgendwas gemacht wird, um die Nachwuchskräfte besser bei den Profis zu etablieren. Ganz im Gegenteil sehe ich einige der nun getätigten Transfers als überflüssig an, weil sie selber u.U. längere Eingewöhnungszeit brauchen (Parker, Salli) oder keine übermäßige Qualität mitbringen (Kempe, Alushi), aber den jungen Leuten im Wege stehen. Ich sage nicht, dass man keinen von diesen Leuten hätte holen sollen. Aber nicht alle vier. Aber das Prädikat „die dem Verein möglichst schnell helfen sollen“ würde ich denen nicht verpassen. Und wenn es nur um den Klassenerhalt geht – also den sollte man auch ohne diese Leute schaffen.

    Hier sehe ich einen Fehler in Deiner Annahme, es geht bei der Jugendförderung nicht darum Plätze im Team freizuhalten, es geht darum, dass man im Zweifel den jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs eher einsetzt, als die etablierte Kraft. Sprich, wenn Kammerbauer über eine gewisse Zeit im Training besser ist, dann fliegt der Stammspieler auf der Position aus der Mannschaft. Die Konkurrenzsituation ist aber schon notwendig, es geht um Spitzensport, man muss sich schon durchsetzen können und wollen. Es geht bei der Nachwuchsförderung also nicht darum, wen ich verpflichte, sondern um ein Prinzip im Verein, dann kann kein Spieler einen Platz gegenüber einem Jungspieler blockieren.

    Bei ablösefrei verpflichteten Spielern besteht auch kein Problem, dass ich durch einen Wechsel zu einem jungen Talent Eigenkapital des etablierten Spielers verbrennen könnte.

    Aber die Einsatzchancen für junge Spieler sehen durch die Kaderplanung in dieser Saison ziemlich mau aus. Und da sind zahlreiche Leute dabei, wo jetzt der Zeitpunkt da ist, dass man sie bei den Profis ranlassen sollte. Oder wie lange soll man einen Teuchert, Hercher, Ott oder Baumann noch in der zwoten kicken lassen? Und welches Spielsystem sollen die Jungen dabei auch beigebracht bekommen? Jede Woche das, was Schwartz gerade ausprobiert?

    Allein, dass andere Spieler auch da sind, sind die Chancen der jungen Spieler nicht geschmälert, sie müssen sich halt im Training anbieten. Getade dadurch, dass die neuen Spieler alle ablösefrei waren ist es im Gegenteil so, dass wir jederzeit auf den eigenen Nachwuchs setzen können, ohne dass uns damit der Wert des etablierten Spielers kaputt gehen könnte. Bessere Chancen hat sicher kaum ein Nachwuchsspieler als bei uns, jetzt müssen unsere Talente wollen und können.

    Und wenn die verpflichteten Spieler so schlecht sind wie Du schreibst, dann sollte der nachwuchs an denen doch locker vorbeiziehen, oder?

    Allerdings bis jetzt scheint das noch nicht ganz der Fall zu sein, denn ein etablierter Trainer wie Schwartz ist sicher in der Lage zu erkennen wer im Training besser ist, ein Alushi oder ein Ott, ein Sylvestr oder ein Teuchert usw.

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  • Christian-Berlin,

    Ich hoffe mal das deine Einschätzung,die U21 sei spielerisch stärker als die Profimannschaft, nicht allgemein so gesehen wird.Das wäre ein komplettes Armutszeugnis.

    Diese Aussage verstehe ich nicht, wenn die U21 spielerisch und technisch stärker ist als die erste Mannschaft, dann bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Mannschaft insgesamt besser als die erste Mannschaft ist. Zum spielerischen und technischen kommt ja noch körperliche Durchsetzungskraft, Kondition, psychische Stabilität, Abgezocktheit etc. dazu. Gerade im Bereich Physis müssen die jungen sicher noch deutlich zulegen, bei manchem wie Ott bestehen Zweifel, dass er das am Ende packt.

    Ein System festzulegen und dann die entsprechende Mannschaft dafür zusammen zu stellen kann sich nur ein Verein leisten,der über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt.Eine Eigenschaft die auf den Club wohl eher nicht zu trifft.

    Auch das verstehe ich nicht. Es geht ja nicht darum die besten Spieler für das eigenen System zu verpflichten, sondern einen Spieler zu finden, der das System prinzipiell spielen kann, sei es weil der abgebende Verein ähnlich spielen lässt, sei es weil der Spieler sehr umfassend ausgebildet ist und schon bewiesen hat, dass er eine hohe Spielintelligenz aufweist. Wenn man dann noch einen Großteil der Spieler für die erste Mannschaft aus der eigenen Jugend hochziehen kann, ist es gar keine Frage der Finanzkraft mehr, sondern eine der Ausbildung.

    Ich sehe keinen Grund, warum der Club nicht die richtigen Spieler für sein System finden soll. Man muss aber natürlich wissen, welchen Spieler man braucht.

    Und kommen die Schwierigkeiten beim Finden nicht gerade daher das bestimmte Teile der Mannschaft besser zu einem defensiven Konzept passen und andere eher mit hoch aufrückender Abwehr funktionieren?

    Aktuell sehe ich die Schwierigkeiten adäquates Personal für den Club zu finden darin, dass die U19 und U21 noch nicht konsequent genug darauf ausgerichtet sind Spieler für die erste Mannschaft zu generieren und dass wir keinen Cent für Ablösen haben, um die richtigen Spieler zu verpflichten. Deshalb ist die aktuelle Situation so schlecht wie sie ist. Die Veränderungen im NLZ sind nicht mal ein Jahr alt, brauchen aber Zeit bis sie Wirkung zeigen, die finanzielle Notlage ist aber so groß, dass wir für die erste Mannschaft gerade mal das Geld für den laufenden Betrieb haben, aber kein Geld um die sportliche Qualität zu verbessern.

    Aktuell müssen wir hoffen, dass Schwartz im Laufe der Saison in der Lage ist alle Spieler besser zu machen und der Mannschaft einen Teamgeist geben kann, der dann individuelle Defizite ausgleicht. Beides hat der Trainer in Sandhausen schon geschafft, deshalb kann man ihm eigentlich schon vertrauen, dass er das mittelfristig bei uns auch hinbekommt. Das ganze bleibt aber natürlich ein Ritt auf der Rasierklinge, weil es in Gruppen immer gewisse Eigendynamiken gibt, die irgendwann nur noch schwer zu handeln sind.

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  • SCRamjet,
    vermute stark, dass die Kassen so leer sind, dass einfach kein Geld da ist, um Ablösesummen zu zahlen. Das Prinzip, dass du beschreibst, kann ich unterschreiben, funktioniert meiner bescheidenen Meinung nach aber nur, wenn deutliche Transfereinnnahmen erzielt werden und die Kasse von vornherein einigermassen stimmt. Ist bei uns leider nicht der Fall.

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  • SCRamjet,
    Kann deine Bitte durchaus nachvollziehen. Aber im Moment hab ich bei dir den Eindruck, du bist einfach nicht bereit, mal das große Ganze anzusehen.
    Ja Bochum hatte ähnliche Probleme wie wir. Weil auch dort die Verantwortlichen nach dem Abstieg erst mal über ihren finanziellen Möglichkeiten gewirtschaftet haben. Und Hochstätter brauchte einige Jahre, um den Verein erst mal wieder finanziell handlungsfähig zu machen. Nämlich bis zu dieser Saison. Dies aufgrund seiner umsichtigen Transferpolitik und aufgrund der Tatsache, daß er sich drauf versteht, gute Spieler zu holen und mit den Profis und dem Nachwuchs weiterzuentwickeln (auch dank Verbeek). Und wie Bornemann weiß er, daß er jedes Jahr einige dieser Spieler nicht wird halten können und Transfereinnahmen auch braucht, um den Kader qualitativ auf dem Stand halten oder weiter verbessern zu können. Aber er hat eben so gewirtschaftet, daß er in dieser erstmals wieder die Lizenz ohne Auflagen erhielt. Und er wird den Teufel tun, SPieler zu holen, die sich der Verein nicht wirklich leisten kann und die, die finanzielle Konsolidierung wieder zunichte machen.

    Genau dahin wollen Bornemann und Meeske mMn auch kommen. Das geht aber nicht innerhalb eines Jahres, wenn man einen Kader mit überteuerten Spielern übernimmt, der zwangsläufig bedeutet, daß man kein Geld für qualitativ gute Neuverpflichtungen hat, die auch mal Ablöse kosten müssen. Dafür braucht man Zeit. Die auch HOchstätter gebraucht hat. Meines Wissens ist es sein 4. Jahr in Bochum. Und er hat diesmal erstmals das Ziel ausgegeben, wieder den Aufstieg anzupeilen.

    Und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man die Transfererlöse nutzt, um den Verein sportlich und finanziell zu konsolidieren oder ob man so wirtschaftet (wie Woy und Bader das über Jahre getan haben), daß man trotz guter Transfererlöse am Ende der Saison mehr Schulden hat als vorher. Und eben nicht erst seit dem Abstieg, sondern schon davor. Das war schlicht und einfach Zocken. Zumal sie wußten, daß da auch noch eine Fananleihe in nicht unbeträchtlicher Höhe zur Rückzahlung ansteht und daß es keinerlei Garantie gibt, daß man nicht wieder absteigen oder sofort wieder aufsteigen wird.

    Und wieso du nicht erkennen kannst, daß daran gearbeitet wird, SPieler aus dem Nachwuchsbereich zu den Profis hochzuziehen, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Es sei denn du interessierst dich nicht wirklich dafür, was Bornemann und Köllner in den letzten Monaten im Nachwuchsbereich gesagt und getan haben.

    Was für einen Sinn hätten denn die dort getätigten Maßnahmen sonst? Wozu versucht man Spielsysteme zu entwickeln, die alle Mannschaften (ab U17) und die Profis gemeinsam lernen sollen? Wozu bindet man alle Trainer aus dem Nachwuchsbereich ein, um die Spieler der U21 individuell zu fördern? Um in der U21 große Erfolge zu feiern doch wohl nicht. Denn dort will man ja nicht aufsteigen. Weil man sich das derzeit gar nicht leisten kann, sondern man will die Spieler bestmöglichst auf ihren Einsatz bei den Profis vorbereiten. Und man hat da sogar Geld ausgegeben in Form von Ablöse, um die U21 und U19 qualitativ so aufzurüsten, daß dieses Ziel auch realistisch wird.

    Kann natürlich sein, daß man da nicht gut genug war, daß man die falschen Spieler geholt hat und es keiner schafft, in den nächsten 1, 2 Jahren bei den Profis zu spielen. Aber noch kannst du das ja wohl kaum erkennen. Nach gerade mal 4 MOnaten in dieser Saison.

    Entwicklung braucht Zeit. Und Bornemann hat auch wiederholt betont, wie wichtig es ist, daß die jungen Spieler nicht überfordert werden, wenn sie denn eingesetzt werden, wie wichtig ein Gerüst erfahrener Spieler bei den Profis ist, die in der Lage sind, den jungen Spielern soviel Unetrstützung zu geben, daß sie bei ihren Einsätzen auch Fehler machen dürfen. Und daß sie eben nicht spielen müssen (weil man keine ALternative hat), sondern spielen können im Laufe der Saison.

    Ja auch die neu verpflichteten SPieler brauchen Einegwöhnungszeit, müssen sich mit dem oder den Spielsystemen vertraut machen, müssen Automatismen erlernen. Aber wenn dann junge Spieler aus der U21/ U19 im Laufe der Saison für 30 Minuten oder bei Verletzungen oder sonstigen Ausfällen deren Platz einnehmen, dann werden die eben nicht ins kalte Wasser geworfen und müssen schwimmen ohne vorher gelernt zu haben wie, sondern haben genau dasselbe Spielsystem schon in ihrem Nachwuchsteam gelernt.
    Genau wie das übrigens auch bei Bochum oder Freiburg gehandhabt wird. Und ich hoffe, daß wir genau wie die mit den Jahren auch ähnliche Erfolge haben werden.

    Wenn du so etwas entwickeln willst, was es vorher nicht gab, dann geht das eben nicht einfach per Knopfdruck umstellen von heute auf morgen, sondern braucht Anlaufzeit. Die gab es in Freiburg genauso wie in Bochum. Nur haben die dort schon früher damit angefangen als wir.

    Und wie du auf die Idee kommst, daß man den Klassererhalt auch ohne die Neuverpflichtungen selbstverständlich geschafft hätte, erschließt sich mir genausowenig. Wir haben Stand jetzt, wenn ich richtig sehe, ohne die Langzeitverletzten Erras und Evseev 21 Feldspieler, davon 6 SPieler Kammerbauer,Mühl, Hercher, Möhwald, Teuchert, Leibold), die aus unserem Nachwuchs kommen. Wir haben 2 Leihspieler Parker und Matavz, mit denen man also nicht für die nächste Saison planen kann. Und einen neuen (Salli) auf den man vielleicht hoffen kann. Evtl auch noch Sylvestr und Pertrak, wenn die sich endlich mal stabilisieren.
    D.h. wir haben 10 erfahrene Spieler, die eben genau den Aspekt einbringen, den ich benannt habe: man kann sie als erfahrene SPieler auf ihrer Position einsetzen, man muß sie aber nicht über die gesamte Spielzeit einsetzen, wenn man einen jungen Nachwuchsspieler hat, der ihre Position übernehmen kann.

    Und auffällig: wir haben diesmal 5 Mittelstürmer mit ganz unterschiedlichen Qualitäten. Was ja nur Sinn macht, wenn man verschiedene Spielsysteme spielen lassen will.

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    • Beate60: davon 6 SPieler Kammerbauer,Mühl, Hercher, Möhwald, Teuchert, Leibold), die aus unserem Nachwuchs kommen.

      Kleine Korrektur: Tim Leibold und Kevin Möhwald kamen zum Saisonbeginn 2015/16 von Stuttgart II und Erfurt – geholt übrigens von dem, dessen Name nicht genannt wird. Wobei der Transfer Leibold bereits kurz nach der Winterpause der Saison 2014/15 feststand – er war damals die erste Verpflichtung für die darauf folgende Spielzeit.
      In der Hitze des Gefechts gehen solche Kleinigkeiten schon mal gerne unter.

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      • Manni der Libero: Kleine Korrektur: Tim Leibold und Kevin Möhwald kamen zum Saisonbeginn 2015/16 von Stuttgart II und Erfurt – geholt übrigens von dem, dessen Name nicht genannt wird. Wobei der Transfer Leibold bereits kurz nach der Winterpause der Saison 2014/15 feststand – er war damals die erste Verpflichtung für die darauf folgende Spielzeit.
        In der Hitze des Gefechts gehen solche Kleinigkeiten schon mal gerne unter.

        Siehst du,da wollte ich mal nett sein und es nicht so eng sehen. Ja Leibold und Möhwald wurden von Bader zu den Profis geholt mit sicher Profibezügen und sie haben Ablöse gekostet.
        Aus meiner Sicht genau zwei Spieler,die wir uns schon letzte Saison nicht hätten leisten sollen. Und die bei Bornemann jetzt definitiv durchs Raster fallen A) weil wir das Geld nicht haben und b) weil sie einem unserer Nachwuchsspieler den Platz wegnehmen. Weil sie sich amortisieren müssen,obwohl ihre Ausbildung für den Einsatz bei den .Profis noch nicht hinreichend war. Denk nur mal dran , wie Leibold als LV anfangs fast verbrannt wurde. Und Möhwald hat erst vor kurzem noch sehr selbstkritisch auf seine Defizite im Defensivbereich verwiesen. Er müsse noch lernen, wie er wann auf den Mann geht …
        Solche Verpflichtungen find ich weit problematischer als einen erfahrenen Ablösefreien Spieler zu holen,der irgendwann den Platz räumt für ein gut ausgebildetes Nachwuchstalent

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        • Beate60: Ja Leibold und Möhwald wurden von Bader zu den Profis geholt mit sicher Profibezügen und sie haben Ablöse gekostet.

          Ich bin jetzt nicht so drin in euerer Diskussion – vielleicht verpasse ich deshalb ja die Ironie.

          Laut Transfermarkt.de sind beide ablösefrei gekommen – und insbesondere Leibold dürfte einer der besten Transfers der letzten Jahre gewesen sein. Möhwald war das (einigermaßen geringe) Risiko finde ich auch Wert, hat er sich doch auch als alles andere als Flop herausgestellt (immerhin 12 Scorerpunkte im letzten Jahr). Bei Leibold stehen die Chancen gar nicht schlecht im nächsten Jahr noch eine ordentliche Ablöse zu bekommen.

          Also ich hätte gern mehr solcher Transfers. Bedenkt man, dass die U21 gerade auch einige Leute drin hat, die bis vor Kurzem noch woanders waren, sehe ich bei beiden auch den Unterschied nicht.

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          • Soeren: Ich bin jetzt nicht so drin in euerer Diskussion – vielleicht verpasse ich deshalb ja die Ironie.

            Laut Transfermarkt.de sind beide ablösefrei gekommen – und insbesondere Leibold dürfte einer der besten Transfers der letzten Jahre gewesen sein. Möhwald war das (einigermaßen geringe) Risiko finde ich auch Wert, hat er sich doch auch als alles andere als Flop herausgestellt (immerhin 12 Scorerpunkte im letzten Jahr). Bei Leibold stehen die Chancen gar nicht schlecht im nächsten Jahr noch eine ordentliche Ablöse zu bekommen.

            Also ich hätte gern mehr solcher Transfers. Bedenkt man, dass die U21 gerade auch einige Leute drin hat, die bis vor Kurzem noch woanders waren, sehe ich bei beiden auch den Unterschied nicht.

            Stimme zu. Tim Leibold und Kevin Möhwald waren zum Zeitpunkt der Verpflichtung junge, entwicklungsfähige Spieler, mit beachtlicher Erfahrung im Profibereich, genauer in der 3.Liga. Beide sind sportlich und wirtschaftlich eine Bereicherung. Ich sehe keinen Grund, weshalb man zukünftig auf solche Transfers verzichten sollte.

            Falls die Herren Bornemann und Schwartz die aktuelle Spielzeit eher als Übergangsjahr begreifen, hätte ich mir gewünscht, dass man einen etwas genaueren Blick – beispielsweise – in die 3.Liga geworfen hätte und den Kader mit einem jungen, versprechenden, ablösefreien Spieler zu ergänzen, anstatt auszuleihen oder einen – bei allem ehrlichen Respekt – Enis Alushi zu verpflichten.

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        • Beate60: wie Leibold als LV anfangs fast verbrannt wurde

          Ich muss Dich leider schon wieder korrigieren.

          Es war nicht Leibold, sondern Möhwald, der den Rechts-(!) nicht den Links-Verteidiger in der Vorbereitung und in den ersten Spielen geben musste, weil Brecko noch nicht da war – er wurde erst fast am Ende des Transferfensters aus Köln geholt.

          Aber die genauen Fakten sind auch nicht so wichtig, wenn man den Blick auf das große Ganze hat.

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          • Manni der Libero: Ich muss Dich leider schon wieder korrigieren.

            Es war nicht Leibold, sondern Möhwald, der den Rechts-(!) nicht den Links-Verteidiger in der Vorbereitung und in den ersten Spielen geben musste, weil Brecko noch nicht da war – er wurde erst fast am Ende des Transferfensters aus Köln geholt.

            Aber die genauen Fakten sind auch nicht so wichtig, wenn man den Blick auf das große Ganze hat.

            Anfangs war Sepsi doch irgendwie nicht eingesetzt. Spielte da dann Möhwald?

            Und auchwenn beide keine Ablöse gekostet haben: sie wurden schon für den Profis der verpflichtet nicht für die U21 oder irre ich mich da auch?

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        • Beate60: Siehst du,da wollte ich mal nett sein und es nicht so eng sehen. Ja Leibold und Möhwald wurden von Bader zu den Profis geholt mit sicher Profibezügen und sie haben Ablöse gekostet. Aus meiner Sicht genau zwei Spieler,die wir uns schon letzte Saison nicht hätten leisten sollen. Und die bei Bornemann jetzt definitiv durchs Raster fallen A) weil wir das Geld nicht haben und b) weil sie einem unserer Nachwuchsspieler den Platz wegnehmen. Weil sie sich amortisieren müssen,obwohl ihre Ausbildung für den Einsatz bei den .Profis noch nicht hinreichend war. Denk nur mal dran , wie Leibold als LV anfangs fast verbrannt wurde. Und Möhwald hat erst vor kurzem noch sehr selbstkritisch auf seine Defizite im Defensivbereich verwiesen. Er müsse noch lernen, wie er wann auf den Mann geht … Solche Verpflichtungen find ich weit problematischer als einen erfahrenen Ablösefreien Spieler zu holen,der irgendwann den Platz räumt für ein gut ausgebildetes Nachwuchstalent

          Beate,
          Um jetzt grundsätzlich auf deine Position einzugehen. Ich bin wie du der Meinung, dass man diese Saison etwas mehr auf junge Spieler hätte setzen sollen. Aber nur etwas mehr, ein gewisses Ausmaß an Erfahrung im Kader zu haben, ist für mich essentiell. „Auf die Jugend setzen“ – wie es so schön heißt – bedeutet für mich aber nicht, dass Spieler ausschließlich aus der eigenen Jugend stammen müssen, Talent sollten sie besitzen.

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          • Bernd: Beate,
            Um jetzt grundsätzlich auf deine Position einzugehen. Ich bin wie du der Meinung, dass man diese Saison etwas mehr auf junge Spieler hätte setzen sollen. Aber nur etwas mehr, ein gewisses Ausmaß an Erfahrung im Kader zu haben, ist für mich essentiell. „Auf die Jugend setzen“ – wie es so schön heißt – bedeutet für mich aber nicht, dass Spieler ausschließlich aus der eigenen Jugend stammen müssen, Talent sollten sie besitzen.

            Ich kann mich offenbar nicht verständlich machen. Ich versuch es noch einmal: auf die Jugend setzen im Verlauf der Saison heißt für mich nicht ,junge Spieler ab dem ersten Spieltag einsetzen egal wie weit sie dann schon sind. Sondern sie im Laufe der Saison gut ausbilden und sie dann in Kurzeinsätzen langsam immer mehr in ihre künftige Rolle Rein wachsen lassen. Ein junger Spieler kann schneller verunsichert werden in einer instabilen Mannschaft und dadurch auch leichter verbrannt werden
            Ich Zweifel dass Erras Genauso gut in Tritt gekommen wäre,wenn nicht gleichzeitig auch Schäfer die Abwehr stabilisiert hätte.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,

    grad für die Zweite Liga dürften einige Spieler physisch (noch) nicht die Voraussetzungen haben

    Ich lese das immer wieder, „gerade für die zweite Liga“, das hört sich für mich an, als ob diese Talente sich dank der Technik eher in der ersten Liga durchsetzen könnten, aber in Liga zwei nicht. Aber schlägt Spielintelligenz und technische Qualität nicht Kampfkraft am Ende?

    Man könnte natürlich einan Julian Weigl als Beispiel nehmen, der bi den Löwen in der zweiten Liga nicht unbedingt Stammspieler war, zumindest kein Leistungsträger, der dann bei Dortmund in einer Saison zum Nationalspieler wird.

    Trotzdem erscheint mir das nicht logisch, dass der Sprung von der 4. zur ersten Liga leichter sein soll, als der von Liga 4 zu Liga 2.

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    • Finde mit Weigl hast Du schon n sehr gutes Beispiel gebracht für die Art Spieler, die sich in der zweiten Liga schwer tut. Das ist dann der doch physischeren Spielweise in Liga Zwei geschuldet, die man eben nur partiell durch Spielintelligenz ausgleichen kann (erst recht, weil man in Liga Zwei halt auch weniger spielintelligente Mitspieler hat). Wobei ich jetzt z.B. bei Ott auch für Liga Eins die physischen Vorasussetzungen nicht als gegeben sehe.

      Armin:
      Trotzdem erscheint mir das nicht logisch, dass der Sprung von der 4. zur ersten Liga leichter sein soll, als der von Liga 4 zu Liga 2.

      Das würde ich auch nicht unbedingt behaupten. Eher, dass der Sprung von Vier nach Zwei andere Probleme beinhaltet als der von Vier nach Eins. Dass es eine Art Spieler gibt, die sich mit dem Sprung von RL nach BL allerdings einfacher täte als von RL nach 2BL, glaube ich schon.

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    • Armin: Ich lese das immer wieder, „gerade für die zweite Liga“, das hört sich für mich an, als ob diese Talente sich dank der Technik eher in der ersten Liga durchsetzen könnten, aber in Liga zwei nicht. Aber schlägt Spielintelligenz und technische Qualität nicht Kampfkraft am Ende?

      Prinzipiell sollte sich natürlich jeder Erstliga-Spieler auch in der zweiten Liga durchsetzen können. Hängt aber oft mit dem Spielstil zusammen und evtl. auch mit der Stärke der Mitspieler. Jemand der seine Stärken im Kombinationsspiel hat wird sich in einer Kloppertruppe schwer tun, diese auszuspielen. Da hilft dann am Ende vielleicht eher jemand, der hin und wieder mit dem Kopf durch die Wand kommt. Kann Weigl nicht, weil er in der gegnerischen Abwehr weggepustet wird. Der Trainer wird am Ende also eher den technisch limitierten Spieler vorziehen um erfolgreich zu sein.

      Im Prinzip konnte man das beim Club in den letzten Jahren auch immer mal beobachten. Potentiell „bessere“ Spieler tun sich schwer ihren Mehrwert herauszuarbeiten, weil nebenan Pinola oder Andi Wolf gar nicht in der Lage sind, die Ideen zu verstehen und mitzumachen. Ich glaube immernoch, dass Robert Mak (auch) daran gescheitert ist, vielleicht sogar Campana oder Candeias, die spielerisch schon mehr drauf hatten als ankam. Kiyotake ist auch ein gutes Beispiel: (Überzeichnet) Der einzige „Fußballer“ erfüllte die Ansprüche der Fans nicht, weil er nicht kämpfte, nicht den Unterschied machte.

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  • Bei Weigl stellt es sich für mich schon klar dar, daß es einfach ein großer Unterschied ist, wie stark deine Mitspieler bzw. die Mannschaft ist. Ich würde nicht behaupten die 2. Liga lag ihm nicht, sondern eher eine seinerzeit wild zusammengewürfelte Mannschaft in der 2. Liga. Man kann im Fußball alleine kaum glänzen, wenn man die Nebenleute nicht hat, die auf Ideen auch eingehen, weil die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.

    Ich bin klar der Meinung, wer für die 1. Liga geeignet ist, muß es automatisch in der 2. Liga sein, der entscheidende Faktor ist lediglich die Qualität des Teams um einen herum, ob die Stärken auch sichtbar werden.

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  • Beate60,
    Nein, jetzt muss ich dagegen halten, DU hast nicht verstanden.

    Du bist nach wie vor völlig von der eigenen Meinung überzeugt und akzeptiert keine anderen Standpunkte – es ist und bleibt aber eben eine Meinung. Und nicht die unverrückbare Wahrheit oder was auch immer. Schon allein, weil keiner alle Fakten kennt.

    Dass Bader viel Scheiße fabriziert hat und wir weiterhin unter den Nachwirkungen leiden, ist uns doch allen völlig klar. Das braucht man nicht immer wieder in ellenlangen Texten zu wiederholen.

    Deswegen ist aber nicht automatisch das, was Bornemann nun tut, der absolut richtig und alternativlose Weg. Sondern man sollte auch hier stets alles kritisch beäugen. Sie voll und ganz beurteilen kann von uns eh keiner, dazu keiner den nötigen Einblick.

    Und ich habe ausführlich dargelegt, warum ich einige Schritte der aktuellen Kaderplanung als nicht optimal betrachte.

    Wir stecken finanziell absolut in der Klemme und haben nicht nur an Altlasten in Form von Schulden, sondern auch noch zumindest eine Weile in Form von schlechten Verträgen zu knabbern.

    Man kann groß über die Ursachen dafür diskutieren. Das hilft aber wenig bei der Lösung des Problems.

    Fakt ist eben, diese Altlasten sind da und sie bürden uns Kosten auf, die wir mit normalen Einnahmen (TV- und Sponsorengeldern, Zuschauereinnahmen) nicht stemmen können. Zum Ausgleich sind wir auf Transfererlöse angewiesen.

    Und das wird sich so schnell nicht ändern. Ich denke nicht, dass wir nächstes Jahr schon ohne Transfererlöse einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können. Du sagst ja selber, wie lange Bochum zur Konsolidierung gebraucht hat.

    Solange wir aber die Kosten nicht noch weiter runterfahren können, muss man sie eben anderweitig ausgleichen. Und selbst wenn gewisse Altverträge ausgelaufen sind, stellt sich die Frage, wie weit ich den Etat überhaupt einstampfen will, ohne das Ziel, irgendwann mal wieder aufzusteigen, völlig aufzugeben.

    Momentan sind wir auf jeden Fall in erheblichem Maße auf Transfererlöse angewiesen. Wir haben dieses Jahr schon 8 Mio allein direkt durch Spielerverkäufe erlöst (dazu kommen beträchtliche Nachzahlungen für ehemalige Spieler) und dennoch ist unsicher, dass wir es schaffen, nicht wieder Verlust zu machen. Ich wüsste nun aber nicht, wie sich unsere finanzielle Situation nächstes Jahr groß besser sein sollte, wenn zwar einige Altlasten wegfallen, aber eben auch potenzielle Einnahmequellen.

    Und ich habe auch große Zweifel, dass es überhaupt möglich ist, in der zweiten Liga wirtschaftlich zu arbeiten ohne regelmäßig Einnahmen aus Spielerverkäufen zu erzielen. Zumindest soweit ich das überblicken kann, haben praktisch alle normalen Vereine langfristig gesehen positive Transferbilanzen. Ich weiß nun nicht, wie profitabel die einzelnen Vereine arbeiten, aber ich denke nicht, dass Vereine regelmäßig große Gewinne einfahren, die über ihrem Transferplus liegen.

    Vor allem ist ja doch das Ziel, irgendwann mal wieder aufzusteigen. Wenn man nun nicht auf einen Zufallsaufstieg a la Darmstadt oder Paderborn hoffen will, ist man aber doch darauf angewiesen, auch einen gewissen Etat dafür bereit zu stellen. Ich sehe einfach nicht, dass wir einen solchen mit unseren normalen Einnahmen stemmen können.

    Wichtig ist aber vor allem:
    Ich sage keineswegs, dass das Erzielen von Transfereinnahmen das oberste Ziel sein soll. Ganz oben muss natürlich das sportliche stehen. Aber man darf es halt auch einfach nicht völlig missachten. Man sollte schon immer drauf schauen, dass man einen Kader hat, in dem es Potenzial für Wertsteigerungen gibt. Diese sehe ich aber hier nur sehr bedingt, durch die Alterstruktur, etwaige Vertragssituationen aber auch die zu hohe Breite des Kaders in einigen Mannschaftsteilen, durch die zahlreiche Spieler nur auf wenig Einsatzzeiten kommen werden, und die es auch für die Nachwuchsleute schwierig machen. Natürlich gilt auch für diese das Leistungsprinzip, aber es macht natürlich einen Unterschied, gegen wie viele etablierte Spieler man sich durchsetzen muss.

    Wie gesagt, ich sehe im aktuellen Kader kaum Möglichkeiten für Wertsteigerungen. Das betrachte ich mit ziemlicher Sorge. Vor allem, wenn ich mir anschaue, was für Aufgaben für die nächste Saison jetzt schon für unseren Sportvorstand feststehen. Da werden mit Teuchert nur noch einen einzigen Stürmer im Kader haben. Mit Kirschbaum nur noch einen Torwart, der sich aber shcon mal als nichttauglich zur Nr. 1 herausgestellt hat… usw. usw.

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  • SCRamjet,

    Vor allem ist ja doch das Ziel, irgendwann mal wieder aufzusteigen. Wenn man nun nicht auf einen Zufallsaufstieg a la Darmstadt oder Paderborn hoffen will, ist man aber doch darauf angewiesen, auch einen gewissen Etat dafür bereit zu stellen. Ich sehe einfach nicht, dass wir einen solchen mit unseren normalen Einnahmen stemmen können.

    Und wo soll der Etat sonst herkommen? Junge Spieler per Ablöse zu verpflichten ist ja keine Garantie, dass diese dann teurer werden, ein tot, ein Evseev (auch wenn er nicht verletzt wäre), ein Rakowsky dürften im Moment alle nicht viel mehr bringen, als sie gekostet haben, wenn überhaupt.

    Spieler auf Pump zu verpflichten um dann zu hoffen, dass diese innerhalb einer Saison ihren Wert so steigern, dass man die Schulden dann wieder zurückzahlen kann und auch noch extra Geld für Verstärkungen zu haben ist Zocken, wenn es nicht klappt riskiert man die Existenz des Vereins.

    Zumindest soweit ich das überblicken kann, haben praktisch alle normalen Vereine langfristig gesehen positive Transferbilanzen.

    Nach den Erklärungen von Meeske auf der letzten JHV ist das auch logisch, weil dem abgebenden Verein nur ein Teil der Ablöseeinnahmen bleiben, sprich nur wenn die Transferbilanz nominell positiv ist, ist sie ausgeglichen.

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  • Nur mal so als Einblicke in andere Universen…habe gerade in der Berliner Zeitung einen Artikel über die Hertha Transfer Politik unter Preetz gelesen.In seinem Zeitraum waren auch zwei Abstiege…seit 2009 wurde 82 Spieler geholt und 95 verkauft-macht pro Saison immerhin 11.Keine Ahnung wie es in der Zeit beim Club aussieht.
    Ach, Kerk geht zum FCK!?

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  • Schade. Kerk nun also in Kaiserslautern zur Leihe. Warum das wohl bei uns nicht klappte?

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    • Derbfuss: Schade. Kerk nun also in Kaiserslautern zur Leihe. Warum das wohl bei uns nicht klappte?

      Es ist wohl dem Vernehmen nach so, dass sich Schwartz und Bornemann bewusst gegen Kerk entschieden haben, da ihnen dieser medizinisch zu unsicher ist auf Grund seiner chronischen Beschwerden an der Achillessehne.

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      • Florian Zenger | Clubfans United: Es ist wohl dem Vernehmen nach so, dass sich Schwartz und Bornemann bewusst gegen Kerk entschieden haben, da ihnen dieser medizinisch zu unsicher ist auf Grund seiner chronischen Beschwerden an der Achillessehne.

        Puh und stattdessen zwei Spieler holen, die auch von Verletzungen gebeutelt waren und von denen keiner weiß, ob sie jemals ihr altes Level erreichen. Man hätte Kerk ja offensichtlich auch nur geliehen. Also wäre das Risiko schon überschaubar gewesen. Und von ihm hätten wir gewusst: Er hätte wirklich Bock auf den Club. (Oder könnten für den FCN wegen Burgstaller oder anderen Unstimmigkeiten über den Deal evtl andere Konditionen gegolten haben?)

        Parker (auch jung) und Matausz mögen schon höheres Niveau nachgewiesen haben als Kerk. Man könnte folglich interpretieren: Es geht wieder nur um „vorhandenes Potential abrufen“ als um „Spieler entwickeln“. Oder wenigstens ein entsprechendes Signal zu geben, dass der Club eine Anlaufstelle für junge entwicklungsfähige Spieler hat. Weil er sich zutraut sie zu entwickeln. Jedenfalls passt das, so interpretiert genau zu dem was ich so kritisiere: Schwartz könnte der falsche Trainer für die Aufgabe sein, auf junge Spieler aus der eigenen Jugend zu setzen. Der Plan, den Bornemann ausgerufen hat und Beate60 so vehement verteidigt. Ich jedenfalls kritisiere nicht den Kurs an sich, aber zweifle an dessen anständiger Umsetzung.

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        • Soeren: Puh und stattdessen zwei Spieler holen, die auch von Verletzungen gebeutelt waren und von denen keiner weiß, ob sie jemals ihr altes Level erreichen. Man hätte Kerk ja offensichtlich auch nur geliehen. Also wäre das Risiko schon überschaubar gewesen. Und von ihm hätten wir gewusst: Er hätte wirklich Bock auf den Club. (Oder könnten für den FCN wegen Burgstaller oder anderen Unstimmigkeiten über den Deal evtl andere Konditionen gegolten haben?)

          Freiburg wollte wohl bis zum Ende noch auf einen Verkauf warten, das war dem Club zu lange, entschied sich für Parker, Kerk fand keinen Käufer, dann verlieh man ihn halt doch. Ende. Oder so ähnlich.

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  • SCRamjet,
    Okay, aber sie hatten dann dirt eben den Kutschte-Nimbus. „Hauptsache“ weg vn der Gehaltsliste. Und darum geht es doch. Bei Matavz geht es sicherlich primär nicht um diesen Punkt, sondern um Spielpraxis und einer möglichen Zukunft in Augsburg.

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  • Beate60,
    Das Totschlagargument schlechthin wieder gegen mich. Nur weil ich versuche, Bornemanns Entscheidungen zu interpretieren, heißt das doch nicht, daß man ihn nicht kritisieren darf. Man sollte aber dabei auch mal abwarten. Wurde für andere auch immer eingefordert: Bader, die neuen Aufsichtsräte … Wieso müssen Schwartz und Bornemann dann so schnell so skeptisch beäugt werden?

    Damit mein ich nicht unbedingt dich, sondern viele Kommentatoren und vor allem auch Journalisten.

    Ansonsten entschuldige ich mich. Ich hab ein Wort vergessen. Es ging mir nicht darum, daß du nichts verstehst, sondern, daß ICH mich von dir nicht verstanden fühle. Dass führt dann auch immer dazu, daß ich es nochmal versuche darzulegen, was ich meine. Und mittlerweile ganz bewußt auch immer das mMn einfüge, um deutlich zu machen, daß es meine Meinung ist, meine Interpretation. Was aber auch nicht zu helfen scheint.

    Was ich versuche zu sagen, ist doch bloß, daß man die Transferbilanz nicht nur auf die Profimannschaft beschränken soll, sondern auch mitberücksichtigen, wer in die U21 bzw. U19 geholt wurde. Da gab es einen erheblichen Wandel. Einige SPieler sind gegangen, neue dazu gekommen.

    Die sind in meinen Augen das mögliche Kapital in den nächsten Jahren. Aus ihnen sollen SPieler hervorgehen, die man erfolgreich und gewinnbringend transferieren kann.

    Natürlich hast du Recht mit der AUssage, daß auch wir wie fast alle anderen Vereine auf Transfereinnahmen angewiesen sind. Für mich besteht der Unterschied einfach darin, daß Bader junge Talente oft für die Profimannschaft eingekauft hat. Und die sich dann nicht durchgesetzt haben und an Wert verloren.

    Und die Gewinne der Toptransfers wurden aufgefressen von Zinsen, Beratergeldern und und und. (s. Auführungen von Meeske letzte JHV) Und am Ende (nach Abzug aller miteinfließender Kosten) war eben die Transferbilanz trotz einiger guter Verkäufe negaitv und die Schulden noch größer.

    Und hier konnte keiner verstehen, weshalb man solch tolle Transfererlöse nicht wieder in die Mannschaft gesteckt hat. Aber die waren eben nach Abzug aller Unkosten und in Gegenrechnung zu den Einkaufskosten nicht so groß.

    Bornemann hat diese Saison auch junge Spieler geholt, dafür sogar teilweise moderate Ablöse gezahlt. Die sind aber für die U21 verpflichtet worden. Und sollen dort für die Profimannschaft ausgebildet werden. Damit sind sie einfach kostengünstiger.

    Und es bietet sich dennoch genauso die Möglichkeit, sie in der nächsten oder übernächsten Saison gewinnbringend weiterzuverkaufen, wenn sie sich wie natürlich genauso erhofft positiv entwickeln und die Profis im Laufe der Saison qualitativ verstärken.

    Aus den Jugendmannschaften sind dafür (so MEINE Meinung) junge Spieler zu den Profis hochgezogen worden (Teuchert, Mühl, Kammerbauer), von denen man sich verspricht, daß sie bereits soweit sind, daß sie auch bei den Profis zu Einsatzzeiten kommen.

    Diese haben damit aber auch den Platz frei gemacht in der U21 oder U19 für zugekaufte talentierte Spieler.
    Und man hat hoffentlich bevor man sie zu Profis machte, gut abgewogen, ob sie das Zeug haben regelmäßig bei den Profis zu Einsatzzeiten zu kommen.

    Aber eben wie Schwartz ausgeführt hat, dosiert und nicht mit dem Rucksack alternativlos zu sein. Wie das damals mit Angha irgendwann war und schief gegangen ist

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  • Soeren,
    Das fände ich auch eine schwer nachvollziehbare Entscheidung. Unglaublich dass wir uns für Parker anstatt Kerk entschieden haben, falls die Info so stimmt.

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  • Soeren, ich denke es waren am Ende die Konditionen die die Beiden so interessant für Bornemann gemacht haben. Augsburg hat heute zu ihrem schon aufgeblähten Kader noch Hinteregger verpflichtet und ich könnte mir vorstellen, dass Reuter Matavz nur zusammen mit Parker abgeben wollte 😉

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  • Nen Spieler wie Kerk zu verpflichten, der keine Sekunde Vorbereitung hat machen können, noch bis in diese Woche hinein nicht trainieren konnte, ist mMn schon deutlich mehr mit Risiko verbunden als Matavz und Parker, die beide die volle Vorbereitung gemacht haben. Noch dazu ist ne Achillessehnengeschichte dann meistens schwierig, wird oft chronisch, wenn da die Ärzte ein „Finger weg“ äußern, darf man sich mMn schon so entscheiden.

    Dass Freiburg wegen Burgstaller u.U. auch nicht so ganz gern an uns abgegeben hätte, mag ne Rolle spielen, ebenso das, was Alex sagt.

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  • Und wieder bestätigt sich was Alexander schon immer sagt: Wir haben zu wenig Schulden angehäuft.
    Sonst könnten wir einfach mal wie der HSV Douglas Santos für 10 Millionen verpflichten.

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    • Holle: Und wieder bestätigt sich was Alexander schon immer sagt: Wir haben zu wenig Schulden angehäuft. Sonst könnten wir einfach mal wie der HSV Douglas Santos für 10 Millionen verpflichten.

      Wenn du keine Kohle hast, dann musst du so verschuldet sein, dass alle kalte Füße beim Gedanken bekommen, dass du unter gehst.

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    • Holle: Und wieder bestätigt sich was Alexander schon immer sagt: Wir haben zu wenig Schulden angehäuft. Sonst könnten wir einfach mal wie der HSV Douglas Santos für 10 Millionen verpflichten.

      Du kannst nur so viele Schulden machen, wie deine Gläubiger es zulassen.

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  • Aber mal chez nous: Wie kann das sein, dass Augsburg nen Matavz für 4 Millionen verpflichtet, er nicht mal spielt und keiner kräht danach.

    4.000.000

    Eine Summe, die der FCN noch nie in seiner ganzen Vereinsgeschichte ausgab.

    Wann ist der Zug eigentlich abgefahren, ohne dass wir es gemerkt haben?

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    • Florian Zenger | Clubfans United, ja Hinteregger kann man sich dadurch erklären.
      Aber wie geht das ?

      Alexander Endl – Clubfans United: Aber mal chez nous: Wie kann das sein, dass Augsburg nen Matavz für 4 Millionen verpflichtet, er nicht mal spielt und keiner kräht danach.

      4.000.000

      Eine Summe, die der FCN noch nie in seiner ganzen Vereinsgeschichte ausgab.

      Wann ist der Zug eigentlich abgefahren, ohne das wir es gemerkt haben?

      Als Sylvestr auf der Bank landete, ging ein Aufschrei durch ganz Franken und Jakub hat keine 4 Millionen wie Mata gekostet 😮

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    • Alexander Endl – Clubfans United:

      Wann ist der Zug eigentlich abgefahren, ohne dass wir es gemerkt haben?

      Diese Frage können nur diejenigen beantworten, die bei der verpassten Zugabfahrt beim Club die Verantwortung trugen. Aber vielleicht haben die ja selbst nichts gemerkt.

      Die FCN-interessierte Öffentlichkeit (also auch WIR) hat jedenfalls nichts gemerkt. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass irgendwer was gemerkt hat. Es war Konsens, dass die Finanzen des Vereins in Ordnung sind und dass dies das Verdienst der Vereinsführung ist.

      Merke: Oft merkt man erst im Nachhinhein, dass man nichts gemerkt hat.

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    • Alexander Endl – Clubfans United: Aber mal chez nous: Wie kann das sein, dass Augsburg nen Matavz für 4 Millionen verpflichtet, er nicht mal spielt und keiner kräht danach.

      4.000.000

      Eine Summe, die der FCN noch nie in seiner ganzen Vereinsgeschichte ausgab.

      Wann ist der Zug eigentlich abgefahren, ohne dass wir es gemerkt haben?

      So ungefähr vor 10 Jahren.

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      • Gerd: So ungefähr vor 10 Jahren.

        Vor 10 Jahren standen wir mit einem gewissen H. Meyer als Trainer vor der erfolgreichsten Saison seit 1968…

        Ansonsten finde ich nicht, dass Augsburg ein gut vergleichbarer Verein ist. Sicherlich wurde dort gute Arbeit geleistet in den letzten Jahren. Man sollte aber nicht vergessen, dass der Aufschwung des FCA nur durch die Investorengruppe um Seinsch möglich gemacht wurde, wodurch man eine finanziell sehr gesunde Grundlage hat und vor allem ein hochmodernes Stadion mit entsprechenden Vermarktungsmöglichkeiten. Auch was viele sonstige Punkte betrifft, ist der FCA wenig vergleichbar, z.B. hinsichtlich des Fan-Umfeldes, oder auch als Vorbild ungeeignet, z.B. bei der Nachwuchsarbeit.

        Ich halte grundsätzlich wenig von ständigen Vergleichen mit anderen Vereinen, weil sie i.A. wenig hilfreich sind.

        Wenn man aber unbedingt einen Verein suchen will, der vergleichbar ist, dann sollte man weniger auf die kleinen Vereine wie Mainz, Freiburg oder eben Augsburg als Maßstab heranziehen, auch wenn man natürlich mal schauen sollte, was die so machen, um mit eher wenig Mitteln viel zu erreichen. Als wirklich Vergleichsmaßstäbe taugen diese Vereine aufgrund völlig anderer Rahmenbedingungen einfach nicht. Vor allem liefert keiner dieser Vereine ein Beispiel, wie man aus einer Situation, wie wir sie momentan haben, wieder zu einem etablierten Erstligisten werden kann.

        Stattdessen sollte man z.B. viel lieber mal nach Köln gucken.

        Die hatten vor ein paar Jahren sehr ähnliche Probleme wie wir. Jahrelange Misswirtschaft, ein großer Schuldenberg, ein sehr schwieriges Umfeld.

        Die haben vorgemacht, wie man gleichzeitig wirtschaftlich konsolidieren und sportlich wieder nach oben kommen kann. Vor allem dadurch, dass man auf junge, entwicklungsfähige Spieler, zu einem nicht unbedeutenden Teil aus dem eigenen Nachwuchs, gesetzt hat. So eine Vorgehensweise würde ich mir für den Club auch wünschen, kann dies aber leider aktuell nicht erkennen…

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        • SCRamjet: Vor 10 Jahren standen wir mit einem gewissen H. Meyer als Trainer vor der erfolgreichsten Saison seit 1968…

          QED. Aus dieser auf dem Papier hervorrangenden Ausgangslage hat man genau nichts gemacht, sondern stattdessen den schleichenden Niedergang eingeleitet. Hey, man war ja Pokalsierger! Da macht man ja automatisch alles richtig, oder?
          Die Entlassung von Meyer ist der erste Dominostein, der umgefallen ist.

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  • Europaleague und andauernde Ligazugehörigkeit zum richtigen Zeitpunkt, dazu Verkäufe von Baba (20 Mio.), Hong (6 Mio.), Klavan (5 Mio.). Da kann man auch mal einen biederen Verteidiger wie Hinteregger für 7 Millionen holen.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Europaleague und andauernde Ligazugehörigkeit zum richtigen Zeitpunkt, dazu Verkäufe von Baba (20 Mio.), Hong (6 Mio.), Klavan (5 Mio.). Da kann man auch mal einen biederen Verteidiger wie Hinteregger für 7 Millionen holen.

      Warum kriegen wir nie 20 Mio. für einen Spieler? Warum bringen die Mio. für Wollscheid, Klose usw. uns nicht weiter?

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Warum kriegen wir nie 20 Mio. für einen Spieler? Warum bringen die Mio. für Wollscheid, Klose usw. uns nicht weiter?

        Kurz noch der Exkurs zum „biederen“ Hinteregger. Bei dem wird in Österreich gerne an seinem Lebensstil bzw. seiner Professionalität gezweifelt, aber das ist ein verdammt guter Innenverteidiger. Österreich hat bei der EM ja nicht gerade geglänzt, aber Hinteregger war der Spieler mit der drittbesten Packing-Rate des Turniers (nachdem diese Statistik ja gerade hochmodern ist – wie viel man drauf gibt, kann jeder selbst entscheiden) Der ist im Spielaufbau zentral und wenn er das halbwegs auf den Platz bringt, sind 7 Millionen Euro „nicht viel“.

        Warum wir keine Transfereinnahmen in dem Umfang bekommen? Bis auf Mintal (an dem ja Liverpool dran gewesen sein soll) sind an unseren Kickern kaum große Vereine interessiert. Ein PL-Nachzügler legt die 20 Millionen Euro für Baba auch nicht so schnell auf den Tisch wie Chelsea. Und dann kommt halt dazu, dass wir die meisten nach einem guten Jahr verkauft haben und nie in der Lage waren den Transfererlös zu maximieren.

        War aber auch eine Bader-Philosophie – der brauchte ja Transfereinnahmen um nicht knallrote Zahlen zu schreiben und nutzte das was übrig blieb, um die Last auf zwei-drei neue Spieler zu verteilen. Was ich per se nicht schlecht finde, was aber halt nicht aufgehen muss und gleichzeitig dafür sorgt, dass du halt immer Talente aber nie einen „Star“ im Team hast.

        Katastrophal war in meinen Augen der letzte Abstieg, der zu einem Zeitpunkt gekommen ist, wo international immer mehr Geld in den Markt gepumpt wurde durch TV-Verträge, Übernahmen, etc… Während wir also kleinere Brötchen gebacken haben, kann Augsburg inzwischen für Zweitligakicker wie Max ohne mit der Wimper zu zucken 2,5Mio. Euro raushauen.

        Jedes Jahr ohne Bundesliga vergrößert den Abstand nach oben nur noch. Gut also, dass wir das bisschen Geld, das uns bleibt, nur für wesentlich Dinge wie die Ablöse von Sandhausen-Trainern oder das Begleichen von durch die Ultras verursachten DFL-Strafen ausgeben… 😉

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Warum kriegen wir nie 20 Mio. für einen Spieler? Warum bringen die Mio. für Wollscheid, Klose usw. uns nicht weiter?

        Weil das in der Regel aber jede Regel beinhaltet auch Ausnahmen, zb. bei Baba habe ich die Höhe der Ablösesumme nicht verstanden bei allem Talent, aber in der Regel Spieler erzielen, die ihre Qualität auch auf entsprechender Bühne zeigen können in einem europäischem Wettbewerb. In einem solchen war der Club ja recht selten die letzten 10 Jahre :-/

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Warum kriegen wir nie 20 Mio. für einen Spieler? Warum bringen die Mio. für Wollscheid, Klose usw. uns nicht weiter?

        Es war ein mal ein Kiyotake beim Club. Für ihn sollte der Verein viele Tausende Euro aus England bekommen………….Märchen Ende. ?

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        • Holle: Es war ein mal ein Kiyotake beim Club. Für ihn sollte der Verein viele Tausende Euro aus England bekommen………….Märchen Ende.

          Zehn Millionen genau hätten wir für ihn bekommen.
          Natürlich hätte man ihn damals verkaufen müssen, aber dann wäre Bader mit Steinwürfen aus der Stadt gejagt worden. Hinterher ist man immer klüger.
          Damals lief es für uns noch ganz gut und wir wussten nicht, dass Kiyo nur ein Schönwetterspieler ist. Wenn es in der Mannschaft mal nicht so funktioniert, geht er unter.

          Braunschweig hin oder her, ich freue mich schon auf das nächste Spiel!
          Mal schauen, wie es heute gegen Ingolstadt läuft.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Warum kriegen wir nie 20 Mio. für einen Spieler? Warum bringen die Mio. für Wollscheid, Klose usw. uns nicht weiter?

        Zu Baba, das ist natürlich zum einen der Geldschwemme der Premier League geschuldet, die es in dieser Absurdität noch nicht bei Wollscheid gab und zweitens gab es IMHO mehrere, zahlungskräftige Interessenten die sich ein schönes Bietergefecht geliefert haben.

        Zu „bringt uns nicht weiter Transfers“. Augsburg hat z.B. mit Baba den talentiertesten, aber nicht den „wichtigsten“ Spieler verkauft. Für mich steht und fällt die Defensive von Augsburg mit Verhaegh. Nach dem richtet sich der Defensivverbund aus und der bringt die Punkte nach Hause, nicht Baba.
        Wir haben mit Wollscheid, Klose und Gündogan immer unseren „wichtigsten“ Spieler im jeweiligen Kontext abgegeben. Und wie gesagt, heute würde für einen Wollscheid oder Klose selbst von englischen Zweitligisten wahrscheinlich bessere Angeboten kommen als zu denen sie damals abgegeben wurden.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Das was du oben über die Schulden gesagt hast(HSV) kann man im übrigen an Hertha auch gut beobachten-hui der Hauptstadtclub.
    Augsburg und Gladbach sind in meinen Augen die Könige der Transfererlöse bei gleichbleibenden Spielstärke.Dann kommt das Geld auch fast von allein.

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  • Holle,
    Wenn du eine große Fanbasis hast wie der Club ist das Geschrei von Teilen der Fans lauter als bei einer kleineren Fanbasis wie in Augsburg.Ich würde mal behaupten das es sich in Prozentzahlen wenig unterscheidet.Und das es bei den Augsburg Fans an Emotionalität und Beschäftigung mit ihrem Verein in der Breite einfach fehlt…

    Außerdem ist ein Stürmer der kaum spielt,weil er oft verletzt ist was anderes als ein Stürmer, der überhaupt nicht ins System passt-Konterstürmer in einer Mannschaft,die die Gegner dominieren sollte…

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  • Nachbemerkung:

    Wenn der 1. FC Nürnberg im Ranking des deutschen Fußballs hinter Vereine wie den FC Augsburg, den ESV Ingolstadt und Darmstadt 98 zurückfällt, hat die Vereinsführung des 1. FC Nürnberg vieles nicht gemerkt.

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    • belschanov:
      Nachbemerkung:

      Wenn der 1. FC Nürnberg im Ranking des deutschen Fußballs hinter Vereine wie den FC Augsburg, den ESV Ingolstadt und Darmstadt 98 zurückfällt, hat die Vereinsführung des 1. FC Nürnberg vieles nicht gemerkt.

      Ich würde gerne tauschen :
      „falsch gemacht“ für „nicht gemerkt“ 🙁

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  • Der Rekordeinkauf für den 1. FCN war doch Charisteas für 2,5 Mio. €, DER Mr. EM überhaupt! Damals, als wir noch Deutsch Südwestafrika sagten. Das waren noch Zeiten.
    Ich krauter geduldlos herum, muss aber mein Gehalt verdienen. Im Profifußball dagegen gibt es sehr viele, die bekommen ihres einfach so.

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  • Einer meiner Schwager, vorsichtig ausgesprochen: dem Alkohol absolut nicht abgeneigt, hat übrigens denselben Trainerschein beim DFB wie Schwartz gemacht, nur etwas früher.
    Das ist nix (!!!) anderes wie vielleicht eine PMO, LPI, MCSE, SCRUM oder was Vergleichbares bzgl. Zertifizierung in der IT Brangsche. Kurs absolvieren und auswendig lernen.

    Also bitte, tut nicht immer so hochgestochen herum, wenn es um einen Trainer oder Balltreter geht. Die haben die Weisheit sicherlich nicht mit dem Löffel gefressen. Und wie in jedem Beruf gibt es da welche, die es können, eher schlecht sind oder einfach nur Glück haben.

    Beim Club waren leider in den letzten Jahren zuviele Blender mit Glück erfolgreich. Das scheint uns am Hacken zuhängen. Ein Mist.

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  • Der Erfolg hängt da beim Club natürlich nicht am Hacken, aber der Mist schon.

    Ich verstehe diese Vorabverehrung absolut nicht. Wenn jemand in seiner öffentlichen Arbeit viel Geld verdient, eben weil diese extrem öffentlich ist, dann muss er eben extra Leistung zeigen. Aber ich krauter schon wieder ungeduldig herum und werde jetzt ruhig.

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  • André,
    So wie ich Bornemann verstanden habe, wollte Freiburg Kerk nur verkaufen. Und es war nicht sicher, ob sich nicht doch noch ein Kaufinteressent findet. Auch bei Parker hatte ein Interessent seinen Hut in den Rung geworfen. Unter dem Aspekt scheint es mit nachvollziehbar, wenn Bornemann nicht riskiert am Ende keinen von beiden zu bekommen, sondern den zu nehmen, der früher ja sagt.
    Ansonsten gleichen sich doch die beiden: beiden talentierte Außenspieler von Verletzungspech geplagt und hoffentlich jetzt fit für diese Saison und wieder bereit durchzustarten.

    Natürlich kann man hinterher sagen, hätte man doch den anderen genommen, wenn der in der Saison weniger von Verletzungen geplagt ist und/oder öfter gut spielt.

    Andererseits konnte man bei Kerk seine Problematik ziemlich genau einschätzen. Weil er ja auch hier auf Reha war. Vielleicht hat unser Mannschaftsarzt den Ausschlag gegeben mit seiner Diagnose bzw. Prognose?

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  • Und Alexander und alle anderen, die den noch nie bekommenen Millionen hinterherweinen oder den verpassten ABzweigungen, die dafür hätten sorgen können, daß wir auch heute noch mindestens die Nummer zwei in Bayern sind:

    Freut euch doch stattdessen schon mal auf den von Meeske angekündigten möglicherweise erfolgenden großen Wurf. :mrgreen:

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  • Heute in der Print NN eine wie mir scheint wichtige Aussage Bornemanns, die man Online nicht findet:

    „Es sagen jetzt alle: Wir haben gar keine junge Mannschaft. Aber wir haben einen Altersschnitt den sieben, acht andere Zweitligisten auch haben. Von den 19- bis 23-Jährigen, wo man die Fantasie haben kann, dass da noch etwas kommt, haben wir neun. Da brauche ich nicht auf den Ersatzbänken der Bundesliga nach solchen Spielern suchen. Nur weil keiner der Jungen auf dem Platz steht, heißt das nicht, dass wir nicht auf die Jugend setzen. Wir lassen sie aber nicht nur spielen, um das Umfeld ruhig zu stellen.“

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  • Woschdsubbn, da hat Dein Schwager mal schön die Lehrproben der Trainingseinheiten und den Test des Eigenkönnens unterschlagen, wenn er meint, das sei reines Auswendiglernen.

    Beate60, das ist aber schon n bisschen n Scheinargument. Wenn die nicht spielen, dann ist „wir setzen auf die Jugend“ schon ein wenig weit hergeholt. Da könnte Aue auch betonen, dass sie ja vier im eigenen Verein ausgebildete Spieler im Kader haben, obwohl einer davon der Zeugwart (Tommy Käßemodel, genialer Name) ist, der nur n Profivertrag gekriegt hat, um ne Strafe wegen zu wenig im eigenen Verein ausgebildeter Spieler zu vermeiden.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Wenn das die gesamte Saison so ist, geb ich dir Recht. Im MOment geh ich noch davon aus, daß man die jungen Spieler langsam einbauen will und vorher die Mannschaftsleistung stabilisieren will.
    Was passiert, wenn man einen überforderten jungen SPieler auf einer wichtigen Position einsetzen muß, obwohl die Mannschaft gerade massive Probleme hat und weil man keine vernünftige Alternative hat, konnte man mit Angha sehen beim Abstieg.

    Und auch Schöpf hat das erstmal eher geschadet als ihn voranzubringen als die komplette Mannschaft in einem Loch war.

    Was anderes sind natürlich SPieler von der Mentalität eines Erras. Aber da gibt es vermutlich nicht viele

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  • Gerd,
    Wir hatten mit Charisteas eine ähnliche Verpflichtung. Die Einnahmen aus der Euro League „verpflichten“ Vereine wie Augsburg oder damals auch wir Geld in die Hand zu nehmen bzw. auf der Suche nach notwendigen Verstärkungen kommen dann auf einmal Spieler in Frage, die eben Geld kosten und so auch ein Risiko darstellen. Wäre der Club damals – anders wie jetzt Augsburg – nicht abgestiegen, hätte sich auch niemand groß über Koller/Charisteas aufgeregt. Auch in Gladbach hat sich niemand groß über deren 12 Miio. Holland-Stürmer-Flop aufgeregt, weil parallel die sportliche Situation der Mannschaft okay war.

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  • Pokalputzer,
    Das Entscheidende ist ein vernünftiges Scouting. Hätte man bei Kiyo sich frühzeitig auf sein Wechselpotenzial eingestellt, hätten wir ihn auch für 10 Mio. gehen lassen können. Aber in der Möckel/Bader Ära war man ja auf nichts vorbereitet (deshalb kam dan auch ein Kirschbaum…). Weil es keine Alternative gab, musste Bader Kiyo in der Tat aus politischen Gründen halten.

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    • André: Pokalputzer, Das Entscheidende ist ein vernünftiges Scouting. Hätte man bei Kiyo sich frühzeitig auf sein Wechselpotenzial eingestellt, hätten wir ihn auch für 10 Mio. gehen lassen können. Aber in der Möckel/Bader Ära war man ja auf nichts vorbereitet (deshalb kam dan auch ein Kirschbaum…). Weil es keine Alternative gab, musste Bader Kiyo in der Tat aus politischen Gründen halten.

      Das sehe ich anders, dass man das Angebot abgelehnt hat, lag nicht daran, dass man auf einen Abgang Kiyos nicht vorbereitet war. Es gab damals im Umfeld immer lauter werdende Kritik, dass man jeden talentierten Spieler beim erstbesten Angebot ziehen lassen würde, und die Forderungen, dass man auch mal die wichtigsten Spieler halten müsse, damit man nicht jedes Jahr aufs Neue einen großen Umbruch zu bewältigen hat.

      Hier wollte Bader offenbar gezielt ein Zeichen setzen, die Kommunikation in dem Fall war ja auch recht eigenartig, es wurde sehr offen über die Höhe des Angebots für Kiyo gesprochen, obwohl zu der Zeit Verschwiegenheit ja noch zu den großen Stärken der Bader-Ära gehörte, weshalb es ja auch Zweifel gab, ob es die Angebote in den genannten Höhen auch wirklich gab. Aber wie hoch etwaige Angebote auch gewesein sein mögen, man hat sich da ziemlich verzockt.

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    • André: Das Entscheidende ist ein vernünftiges Scouting.

      Jep, genau so ist es – auch heute. Hat denn jemand einen Überblick, wie wir das machen? Was macht eigentlich Dieter Nüssing? Der konnte das doch, das Potential junger Spieler erkennen.

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  • Beate60,
    Vielleicht war es so. Wenn Parker einschlägt, bzw. Kerk weiterhin verletzungsanfällig bleibt, dann hat Bornemann recht gehabt. Aus der Entfernung ist es schwer nachzuvollziehen, da uns Parker aufgrund seiner fehlenden Spielpraxis und langen Abstinenz wohl kaum sofort weiterhilft. Ich hoffe, dass ich mich mal wieder täusche.

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  • Holle,
    welchen Aufschrei? Den gab es nie, weil jeder froh war, dass nach Misserfolg etwas Anderes probiert wurde.

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  • SCRamjet,
    Unabhängig ob es das Angebot tatsächlich gab oder nicht. Mit einem funktionierenden Scouting und einem „Tausch“ von Kiyo gegen 2 starke Alternativen hätte niemand etwas gesagt. Im Gegenteil – jeder hätte zu Recht auf das Benchmark M’Gladbach (oder Mainz) verwiesen, die sich immer wieder mit smarten Käufen/Verkäufen strukturell nach vorne entwickelt haben. Der Reus-Transfer war ganz entscheiden bei Gladbach. Aus seinem Erlös wurde u.a. Xhaka finanziert, der wiederum nun Gladbach dauerhaft unter den Top5 hält. Wir haben das in kleinerem Umfang mit Kiyo (und Gündogan) verpasst. Ein anderes Vorgehen verbietet sich schlichtweg für Vereine mit erschwerten Rahmenbedingungen wie Mainz, Freiburg, Nürnberg und andere.

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  • Das hatte ich vor ein paar Tagen auch schon gefragt, ob hier jemand weiß, wie das Scouting aktuell abläuft…
    Aber da kam keine Antwort, zumindest ich habe keine gesehen.

    Wie Stefan Jablonka aber gestern zwitscherte, will ein alter Bekannter für uns zukünftig in Brasilien scouten:
    https://twitter.com/hobbetz/status/770928121692450817
    Südamerika war ja ein Markt, der von unseren Verantwortlichen in den letzten Jahren bewusst nicht beachtet wurde, weil der Markt viel zu sehr im allgemeinen Fokus steht und es für uns daher kaum möglich ist, talentierte Spieler zu bezahlbaren Preisen zu bekommen.

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  • Soeren,
    Weil wir uns hier in den letzten Jahren so schwer getan haben und auch finanziell inzwischen ausgeblutet sind, macht es m.E. auch Sinn jedes freie Geld in den Aufstieg der U21 in die 3.Liga zu investieren. Wir müssen viel stärker als bisher (was nicht schwerfallen sollte) Spieler von unten hochholen, weil andere Quellen uns verschlossen sind und der aktuelle Leistungsunterschied zwischen4.Liag und 2.Liga zu groß ist bzw. die Spieler zu lange brauchen und diese Zeit nicht vorhanden ist.

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  • André, der Verein sieht zumindest zur Zeit keine Möglichkeit einen Aufstieg in Liga Drei zu realisieren, der nicht mit extrem höheren Kosten verbunden wäre, allein die Stadionmiete würde von insgesamt 23-25 Spielen (je nach Pokal/Relegationsspielen der Profis) auf 36-38 Spiele hochschnellen, dazu erheblich höhere Kosten fürs Sicherheitspersonal, weil eben plötzlich nicht Schalding-Heining und Buchbach, sondern Zwickau, Magdeburg und Münster kommen. Dazu müsste man um eine konkurrenzfähige Drittligamannschaft zu stellen, wesentlich mehr an Gehältern zahlen. Dem gegenüber stehen dann TV-Einnahmen, die’s nicht mal in den siebenstelligen Bereich schaffen.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Die zweiten Mannschaften in der 3. Liga bekommen gar keine Fernsehgelder. An zusätzlichen Kosten jedoch neben den von dir schon genannten Punkten auch sehr viel höhere Reise- und Übernachtungskosten.

    Davon abgesehen ist aber nicht gesagt, dass sich Spieler in der 3. Liga besser entwickeln als in der Regionalliga, bzw. dass der Übergang zu den Profis einfacher ist, wenn die zweite Mannschaft in der Regionalliga spielt. Mein subjektiver Eindruck ist, dass diejenigen Vereine, die mit ihren zweiten Mannschaften in den letzten Jahren in der 3. Liga vertreten waren, hier keine höhere Erfolgsquote haben als die übrigen.

    Überhaupt stehen ja die 2. Mannschaften als Bindeglied zwischen Jugendmannschaften und Profis auf dem Prüfstand, da viele ja direkt den Sprung aus der U19 in den Profikader schaffen. Erras ist ja eher eine Ausnahme.

    Und auch wenn ich finde, dass man keinesfalls die U21 abschaffen sollte, wie es andere Vereine schon gemacht haben, so sehe ich es dennoch als sehr viel wichtiger an, die Ausbildung im Jugendbereich, speziell in den Altersklassen U16 – 19, zu verbessern. Hier ist es auch wichtig, dass diese Mannschaften stets in ihren jeweils höchsten Klassen spielen, damit sich die Spieler mit den besten anderen Mannschaften und Spielern ihrer Altersklasse messen können. Es ist also viel wichtiger, dass die U17 wieder in die Bundesliga aufsteigt und die U19, welche ihren Saisonstart ja auch ziemlich vermasselt hat (4 Spiele, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen, Vorletzter der Tabelle, trotz eines eher leichten Auftaktprogramms), dort bleibt. Hierauf ist ein viel stärkerer Fokus zu legen, als auf einen evtl. Aufstieg der zweiten Mannschaft in die dritte Liga.

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  • SCRamjet. Der Wandel der zweiten Mannschaft von der U23 zur U21 ist ja letztlich was, was dieser Tatsache Rechnung trägt, dass man von einem Spieler, der es bis zu einem gewissen Zeitpunkt nicht geschafft hat, nicht erwarten kann, dass er es überhaupt noch schafft.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Ist auch die Frage, ob man als Zweitligist wirklich hauptamtliche Scouts braucht oder nicht lieber pro Auftrag zahlt.

      Klar, wie man das genau macht ist ne ganz andere Frage. Da kann der FCN sicher nicht so investieren wie die Top-Vereine. Ist halt die Frage, ob man auf diesem Weg eine Chance hat, Talente zu entdecken, die der beauftragte Scout dann nicht auch anderen Auftraggebern empfiehlt. Also am Ende die Frage, wie groß die Chancen sind, so an Rohdiamanten zu kommen…

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  • Es wird alles gut: Endlich, endlich der neue Torwarttrainer. Ihr werdet sehen, unsere 3 werden eine fulminante Leistugnsexplosion zeigen. Das schafft Sicherheit für die Viererabwehrkette und setzt sich dann fort bis in die Spitze.

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    • Beate60:
      Es wird alles gut: Endlich, endlich der neue Torwarttrainer. Ihr werdet sehen, unsere 3 werden eine fulminante Leistugnsexplosion zeigen. Das schafft Sicherheit für die Viererabwehrkette und setzt sich dann fort bis in die Spitze.

      Castellucci, Krapf und Wenzel ? Okay 😉

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    • Beate60:
      Holle,
      Trainiert Fuchs die auch? Ich dachte er ist nur für die Profis zuständig?

      Ach, ?Du meinst das wirklich ernst ? ☺
      Weder Hans Schäfer noch Hans Kirschbaum werden in ihrem Alter noch viel annehmen und selbst Rako ist schon fast über den Hänschen Status hinweg.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,
    Das ist mir bewusst und das ist insofern auch nicht einfach mal zu stemmen. Vor dem Hintergrund der Situation, dass wir nachhaltig finanziellen Engpässen ausgesetzt sein werden, kein Geld für hauptamtliche Scouts haben, kann der Ausweg allerdings nur hier liegen, außer man hofft auf Zufallstreffer eines Röthenbacher Gebrauchtwagenhändlers.

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  • Holle,
    Hätte mich wirklich interessiert, ob der Torwarttrainer ähnlich wie Mintal bei den Stürmern Spezialaufgaben Mannschaftsübergreifend hat?

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  • Teuchert wars zum 1:2.
    Ich fand die letzten 20 Min. in denen endlich mal die Jungen auf dem Platz standen richtig super. Die haben unbekümmert drauf los gespielt und gegen Ingolstadt zwei Tore gemacht bzw. vorbereitet. Ich hoffe schwer, dass AS in Zukunft mehr auf die jungen Burschen setzt. Möhwald war nach seiner Einwechslung für Kempe in der 30. Min. für mich auch sehr gut.

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    • blutgraetsche: Teuchert wars zum 1:2. Ich fand die letzten 20 Min. in denen endlich mal die Jungen auf dem Platz standen richtig super. Die haben unbekümmert drauf los gespielt und gegen Ingolstadt zwei Tore gemacht bzw. vorbereitet. Ich hoffe schwer, dass AS in Zukunft mehr auf die jungen Burschen setzt. Möhwald war nach seiner Einwechslung für Kempe in der 30. Min. für mich auch sehr gut.

      So habe ich es auch gesehen. Ich hoffe, die Jungen bekommen auch mal in der Liga ihre chance.
      Schlimmer als das 6:1 mit den Alten kann es kaum werden. Und da war wesentlich mehr Bewegung im Spiel mit den Jungen. Die sind wesentlich schneller und agiler. Das hat mir sehr gefallen.

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      • Frank: So habe ich es auch gesehen. Ich hoffe, die Jungen bekommen auch mal in der Liga ihre chance. Schlimmer als das 6:1 mit den Alten kann es kaum werden. Und da war wesentlich mehr Bewegung im Spiel mit den Jungen. Die sind wesentlich schneller und agiler. Das hat mir sehr gefallen.

        Ja das fand ich auch. Die Frage ist nur, ob das im Stadion mit dem Wissen, da hat man 3 Punkte zu verlieren bei Rückstand auch so gelingen kann.
        Ich fände es erstmal viel wichtiger, daß wir jemand haben, der wirklich ein Leader auf dem Platz ist. Füllkrug war das zeitweilig, Bulthuis und Schäfer. Ersterer ist weg un die andern zwei schwächeln, da ist es dann schwer, die andern vorwärts zu pushen.

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  • Aha, komplett ohne Alushi und ab der 61. Minute mit Nachwuchskräften auf den AV Positionen. Im Sturm, auf den Außen und auch im defensiven Mittelfeld dürfte jetzt genügend Konkurrenzkampf herrschen, sodass sich niemand ausruhen kann. Wenn dazu noch die AV Talente Sepsi und Brecko bisschen ärgern kann das alles noch werden. Aber schon wieder Systemwechsel zum 4-4-2, dieser Schwartz wechselt die Systeme wie seine Unterhosen, raus mit dem Mann! (By the way: Der Systemwechsel gegen Braunschweig war (auch) dem Fehlen Sylvestrs (angeschlagen) geschuldet)

    Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte folgendes:
    Es braucht nur 2 überzeugende Siege in der Liga (1860 & Derby!) und 75% der Frustrierten und Krauterer schreien wieder „Aufstieg!“ noch ehe der Erpel am Valznerweiher 3x gekräht hat 😉 Da ein Großteil der Clubfans manisch-depressiv ist gibt es zwischen „alles scheiße!“ und „Bundesliga, Zeit wirds!“ keine Zwischentöne (was mir gelinde gesagt gehörig gegen den Strich geht, da diese überzogene Umfeld-Unruhe Energien bindet, die anderswo gebraucht werden!) Warum war Schwartz denn in Sandhausen erfolgreich? Weil jeder Dauerkartenbesitzer der besserer Trainer sein könnte? Warum hat Ismael WOB II nach seiner Rückkehr sofort wieder auf Platz 1 geführt?
    Aber ja ich weiß: Die kriegen soooooo viel Geld dafür und müssen beim (Traditions-)Club eben nicht nur gute Trainer sein, sondern auch gute Kommunikatoren/Entertainer. Ich habe lieber einen guten Trainer mit Defiziten in der Öffentlichkeitswirksamkeit als einen Verbeek! (Entertainment)
    Ich gebe diesem Kommentar auf der nach unten offenen belschanovsken „windelweich“ Skala eine glatte 2+ Hannes, stehe mir bei! 🙂

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  • Holzmichel,
    Ich finde Deinen Kommentar zum schwarz-weiß-Denken der Club-Fans falsch. Ja, ClubFans sind im Laufe der Zeit zu Pessimisten geworden. Allerdings ist „Aufstieg“ nicht das entscheidende Thema. Die Stimmung war letzte Saison schon gut, bevor man tatsächlich vom Aufstieg träumen konnte. Und das lag insgesamt einfach an einer guten Mischung aus „Mannschaft kämpft“, „Spielzüge gelingen auch mal“, „Erfolgserlebnisse“. Und wenn 2 Spiele gewonnen werden und o.g. Faktoren treffen zu, wird die Stimmung selbstverständlich besser. Insofern ist das ein No-Brainer. Nur kann man aktuell angesichts des fehlenden Systems und der schwachen Form vieler Spieler eben nicht davon ausgehen.

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  • Holzmichel,
    In vielem stimm ich dir zu. Wobei ich mich diesen Stimmungsschwankungen auch nicht erwehren kann. Ist das nicht einfach ein Symptom der Krankheit Clubfan?

    Aber in bezug Verbeek bleib ich dabei, daß der mit dem richtigen Sportvorstand an seiner Seite für unseren Verein ein Glücksfall hätte werden können.

    Aber hätte, wäre,…
    Wir haben jetzt Schwartz und ich denke, daß man auf ihn momentan genauso einprügeln würde, wenn er immer nur 4-4-2 spielen lassen würde. „Kann der nichts anderes“, wär dann der Tenor. Und wenn er dann was neues probiert und das nicht sofort klappt … das konnte man ja die letzten Wochen genug lesen.

    Gestern hat man zumindest gesehen, daß die jungen Spieler eine ALternative sein können. Und ich bin sicher, das haben auch die erfahrenen Spieler kapiert, daß sie ohne Leistung keinen Stammplatz haben werden. Also mal sehen, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

    Ich möchte übrigens noch einmal daran erinnern, daß Schwartz schon zu Beginn der Saison gesagt hat, daß nach 5 Spielen sicher andere Spieler auf dem Platz stehen können als zu Beginn. Vielleicht haben das manche nur überhört.

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    • Beate60: Und ich bin sicher, das haben auch die erfahrenen Spieler kapiert, daß sie ohne Leistung keinen Stammplatz haben werden.

      Da bin ich noch gespannt – immerhin durften die Jungen ja in der Vorbereitung bei Testspielen auch ran. Im Liga-Betrieb waren sie bisher außen vor. Insofern würde ich erst mal sehen, ob/was sich in den nächsten Pflichtspielen tut, bevor ich diese Aussage bestätigt sehe. Bin skeptisch.

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    • Beate60: Vielleicht haben das manche nur überhört.

      Nein, nur noch nichts davon gesehen in den Punktspielen.
      Nach einigen Monaten kann man schon sagen, anhand der Taktiken, daß Schwartz niemand ist, der groß ins Risiko geht, von daher glaube ich werden wir eher weniger junge Spieler sehen, außer Schwartz ist durch Verletzungspech dazu gewzungen.

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  • Wir gewinnen zwei Testspiele gegen Erstligisten jeweils nach Rückstand.

    Alle vier Pflichtspiele in Liga und Pokal gewinnen trotz Vorsprung nicht.

    Anscheinend haben die Spieler wirklich noch nicht mit der verlorenen Relegation abgeschlossen 😉

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  • Vielleicht sollten wir 60 zu Beginn ein Tor selbst auflegen, die Mannschaft kommt mit einem Vorsprung anscheinend nur schwer zurecht, braucht den Druck des Rückstands. Also dem Gegener erst mal ein Tor schenken, dann klappt es auch in der Liga.

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  • Ich würde die Einsätze der Nachwuchsspieler in dem gestrigen Test nicht überbewerten. Wenn man die Nachwuchsspieler nicht mal da ran lässt, wann denn dann?

    Auch in den Testspielen in der Vorbereitung haben die Nachwuchsleute gute Eindrücke hinterlassen, waren im Ligabetrieb aber dann doch außen vor.

    Daher würde ich jetzt nicht damit rechnen, dass sich gegenüber den ersten Spielen groß was für die Nachwuchsleute ändert.

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass vier Leute (Hovland, Salli, Alushi, Sylvestr) auf Länderspielreise sind und Margreitter verletzt ist – gibt es bei ihm eigentlich Prognosen, wann er wieder fit ist?

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  • Holzmichel,
    Ich habe lieber einen guten Trainer wie Verbeek als einen Trainer wie Schwartz, der den Sieg gegen einen „Viertligisten“ als bestes Spiel bezeichnet!!!!!

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    • Harald: Holzmichel, Ich habe lieber einen guten Trainer wie Verbeek als einen Trainer wie Schwartz, der den Sieg gegen einen „Viertligisten“ als bestes Spiel bezeichnet!!!!!

      Was hat eine in deinen Augen rhetorische Fehlleistung mit der Qualität des Trainers zu tun?

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  • Soeren,
    Wobei das Leistungsprinzip für Alle, also auch für die jungen Spieler gilt. Ich hege große Sympathie junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Wann immer wir dazu gezwungen waren (Spielerrevolte, Henning-Ära, Erras, etc.) wurden wir positiv überrascht. Dennoch müssen die junge Spieler aber auch kurzfristig besser als die älteren Alternativen sein. Und dass, habe ich z.B. bei Mühl noch nicht gesehen. Zugegebenermaßen hat Teuchert noch wenig Gelegenheiten gehabt. Da ist er mir zwar nicht besonders positiv aufgefallen, aber man muss ihm natürlich auch mal 3-4 Spiele von Anfang an die Chance geben und nicht immer nur die letzten 10 Minuten.

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    • André: Soeren, Wobei das Leistungsprinzip für Alle, also auch für die jungen Spieler gilt. Ich hege große Sympathie junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Wann immer wir dazu gezwungen waren (Spielerrevolte, Henning-Ära, Erras, etc.) wurden wir positiv überrascht. Dennoch müssen die junge Spieler aber auch kurzfristig besser als die älteren Alternativen sein. Und dass, habe ich z.B. bei Mühl noch nicht gesehen. Zugegebenermaßen hat Teuchert noch wenig Gelegenheiten gehabt. Da ist er mir zwar nicht besonders positiv aufgefallen, aber man muss ihm natürlich auch mal 3-4 Spiele von Anfang an die Chance geben und nicht immer nur die letzten 10 Minuten.

      Erras wurde nicht ins kalte Wasser geworfen. Er hat vor seinem ersten Einsatz bei den Profis eineinhalb Jahre in der Regionalliga gespielt. Weiler hatte ihn da schon länger auf dem Zettel, hat aber ganz gezielt den richtigen Zeitpunkt abgewartet, um ihn zu bringen. Da hatte sich v.a. die Mannschaft dann nach dem miesen Saisonstart auch schon ziemlich stabilisiert.

      Ich vermute mal, dass du mit Henning-Ära eigentlich Hecking und speziell die Saison 10/11 meinst. Nun, auch hier war es so, dass sich die Spieler ihre Einsätze in erster Linie durch Leistung verdient haben, v.a. Wollscheid und Chandler, die schlicht und einfach Maroh und Judt verdrängt haben. Einzig Plattenhardt wurde ins kalte Wasser geworfen, als er für Pinola einspringen musste, konnte dabei aber eben nicht überzeugen, und hat ja auch in den Folgejahren nicht den Durchbruch bei uns geschafft.

      Sicherlich muss man schauen, dass die jungen Spieler auch die Chance bekommen, sich zu beweisen. Aber sie ins kalte Wasser zu schmeißen macht keinen Sinn, man muss schon schauen, ob sie bereit dafür sind und dabei behutsam vorgehen. Sonst besteht durchaus die Gefahr, die Spieler zu verbrennen. (Die Spielerrevolte lass ich mal außen vor, das ist einfach mit der heutigen Situation nicht mehr zu vergleichen)

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  • SCRamjet,
    Ist es ein Einstellungsproblem oder (auch) ein Fitnessthema? Mir kamen die Spieler weder spritzig, noch ausdauernd vor. Vielleicht kommt das jetzt erst, aber z.B. die Heidenheim, kamen mir sehr agil und dynamisch im Gegensatz zu vor.

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  • Harald, ich habe lieber einen Trainer der gegen einen Viertligisten wie auch immer weiterkommt, als einen, dessen Mannschaft von einem Viertligisten völlig auseinandergespielt wird, sich mit Müh und Not in die Verlängerung rettet und da dann zerlegt wird. Aber Letzterer ist ja nicht Verbeek…oder doch?

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Harald,ich habe lieber einen Trainer der gegen einen Viertligisten wie auch immer weiterkommt, als einen, dessen Mannschaft von einem Viertligisten völlig auseinandergespielt wird, sich mit Müh und Not in die Verlängerung rettet und da dann zerlegt wird. Aber Letzterer ist ja nicht Verbeek…oder doch?

      Ixh weiß nicht, ob es das aufwiegt, daß wir gegen Schalke spielen dürfen und dafür in der Liga wesentlich schlechter gestartet sind. Aber mal sehen. Wenn wir am Ende der Saison wieder vor Bochum landen mit Schwartz ist alles gut.

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  • André,

    Klar muss das Leistungsprinzip gelten – gar keine Frage. Niemand sollte spielen, einfach weil er jung ist. Es gehört ja auch zur Aufgabe des Trainers zu erkennen, bei wem es eben reichen könnte besser reichen wird. Es ist aber halt eine Frage der Abwägung. Denn die Qualitäten liegen VEREINFACHT ja in unterschiedlichen Bereichen:

    Der etablierte Spieler ist spieltaktisch schlechter ausgebildet, technisch schwächer und langsamer als der Jugendspieler mit Potential. Diesem hat er aber die Erfahrung voraus, weil er schon länger auf dem Niveau gespielt hat, ihm unterlaufen weniger einfache Fehler, weiß die Notwendigkeit taktischer Fouls besser einzuschätzen und wie ein Spiel im Ganzen erfolgreich zu bestreiten ist. Wie gesagt, schwer vereinfacht (und unvollständig).
    Wenn du dich als Trainer im Zweifel immer wieder für den Erfahrenen entscheidest, weil deine Einschätzung von „Leistung“ eher zu dessen Eigenschaften tendiert, ist es eben schwer von einem Leistungsprinzip zu sprechen, dass der Jugend die Etablierung ermöglicht.

    Die Zweifel daran werden auch noch verstärkt, wenn die Erfahrenen genau das nicht zeigen und 1:0-Vorsprünge eben noch regelmäßig verspielen und dazu noch eine derbe Klatsche kriegen, aber immer noch „unangetastet“ bleiben würden.

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    • Soeren: Denn die Qualitäten liegen VEREINFACHT ja in unterschiedlichen Bereichen:

      Der etablierte Spieler ist spieltaktisch schlechter ausgebildet, technisch schwächer und langsamer als der Jugendspieler mit Potential. Diesem hat er aber die Erfahrung voraus, weil er schon länger auf dem Niveau gespielt hat, ihm unterlaufen weniger einfache Fehler, weiß die Notwendigkeit taktischer Fouls besser einzuschätzen und wie ein Spiel im Ganzen erfolgreich zu bestreiten ist. Wie gesagt, schwer vereinfacht (und unvollständig).

      Man kann pauschal sicherlich nicht sagen, dass junge Spieler taktisch besser ausgebildet, technisch stärker und schneller wären als erfahrene. (Mit Vereinfachung hat das übrigens nichts zu tun – es ist einfach nur eine Pauschalisierung)

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      • SCRamjet: Man kann pauschal sicherlich nicht sagen, dass junge Spieler taktisch besser ausgebildet, technisch stärker und schneller wären als erfahrene. (Mit Vereinfachung hat das übrigens nichts zu tun – es ist einfach nur eine Pauschalisierung)

        Jep, dann versuche ich es noch mal – finde es tatsächlich schwer zu erklären, was ich meine. Sind wir uns einig, dass die jungen Spieler das Potential haben sollten (in welchen Bereichen auch immer) später einmal besser zu sein, als die jetzigen Etablierten? Immerhin ist das Ziel ja weiter nach oben zu komme, eine bessere Mannschaft zu haben, als wir sie eben jetzt haben (was doppelt schwer ist, weil das Niveau potentiell ja insgesamt steigt).

        Sonst macht doch der Jugendkurs keinen Sinn, oder? Oder ist es das Ziel Innenverteidiger zu entwickeln, die mal auf das Level von Bulthuis kommen, also wenns gut läuft solide verteidigen – oder soll der neue IV auch Spielaufbau können? Wollen wir einen neuen Kopf-durch-die-Wand-Stürmer à la Burgstaller, der sich gegen 2.Liga-Verteidiger vermag so oft im 1 gg. 1 durchzusetzen, dass seine Defizite nicht so signifikant werden?

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  • Soeren,
    Bei aller Diskussion um alt gegen jung-meiner Meinung nach wird das Kriterium Gedankenschnelligkeit viel zu sehr vernachlässigt.Die Fähigkeit schnell auf neue Spielsituationen reagieren zu können ist die entscheidende Qualität.
    Schön zu beobachten bei Abprallern oder unzureichend geklärten Aktionen.

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  • André,
    soso ein No-Brainer. Mein Anliegen ist nicht, die Situation schön zu reden, davon bin ich weit entfernt. Mein Wunsch ist lediglich etwas mehr Geduld. Viele hier werden hoffentlich die self fulfilling prophecy kennen? Wenn Teile des „Umfelds“ (man müsste sich mal über relevante Einflussgruppen Gedanken machen) lange genug auf Trainer, Mannschaft und Entscheidungsträger einhauen und sehr ungeduldig sind, dann überträgt sich das auch auf den Verein. Das konnte man doch an Schwartz und Bornemanns Äußerungen bezüglich Zeitpunkt und Vehemenz der Kritik sehr gut ablesen. Wo Dorfvereine in Ruhe und mit Vertrauen arbeiten können, wird beim Club nach 2 Spieltagen der Fehlstart ausgerufen und zum X-ten mal bereits zu Saisonbeginn ein Ligaspiel zum „Schicksalsspiel“. Bereits zu einem so frühen Zeitpunkt ist eine Steigerung an Emotionalität und Hysterie kaum noch möglich. Wow!

    Da werden Entwicklung/Jugend gefordert, aber letztlich doch alles am Erfolg gemessen und verwundert die Augen gerieben, wenn Verantwortliche sich von der Panik anstecken lassen und unbedachte Äußerungen oder Politiken tätigen.

    Das soll kein Feigenblatt sein: Der psychologische Aspekt des verpassten Aufstiegs ist nicht zu unterschätzen, da die Spieler zum einen enttäuscht sind und zum anderen antizipieren nochmals einen solchen Kraftakt leisten zu müssen, da mind. 2 Vereine qualitativ besser aufgestellt sind. Das lässt sich nicht in ein paar Wochen Vorbereitung mit neuem Trainer ausbügeln. Selbst bei Mario Götze wird gemutmaßt, ihm fehlen beim BVB die Anreize, da er dort bereits sehr erfolgreich war und eine Steigerung nicht mehr möglich ist. Natürlich ist das kein Freischein für eine grottige Saison ohne jegliche Erwartung, aber es ist ein gewichtiges Argument für etwas mehr Geduld!

    Gebt Schwarzt doch einfach die Zeit eine Lösung zu finden, auch wenn das eine Phase der Erfolglosigkeit bedeutet, die für viele scheinbar ein no-go bzw. no-brain darstellt. Wenn dann nach 10-12 Spieltagen immernoch nichts erkennbar ist, muss man über Konsequenzen reden, aber doch bitte nicht beim 5ten Spiel!

    Im Moment äußern Fans und Verantwortliche lediglich ihr Unverständnis für das Auftreten der jeweis anderen Seite, hier ist der Verein in der Bringschuld, klarer zu kommunizieren und Stellung zu beziehen.

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  • SCRamjet,
    „Henning-Ära“ sollte eigentlich „Oenning-Ära“ heißen. Auch hier wurden die jungen Spieler erst mit der Krise und dem Ingolstadt-Auswärtsspiel ins kalte Wasser geworfen. Mit „kaltem Wasser“ bei Errat meine ich nicht ein „heranführen“ im Training oder die 2.Mannschaft, sondern eben mit vollwertigen 90-Minuten-Einsätze. Und da hatte er den ersten Einsatz gegen FSV Frankfurt – zu einer Zeit, in der das Umfeld unzufrieden wurde.

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  • Holzmichel,
    Ich bin überrascht, dass bei uns jedes Jahr andere Ausreden für einen schwerfälligen Saisonstart gefunden werden. Ein Jahr ist es das „Ankommen in der 2.Liga“, im nächsten Jahr die (verständliche) „Integration vieler neuer Spieler“, jetzt, wo wir im Gegensatz zu vielen anderen Teams – die in der 2.Liga ankommen müssen und neue Spieler integrieren müssen – wenig Fluktuation zu kompensieren haben wird „Verkraften des Nichtaufstiegs“ angeführt. Ich frage mich da schon, wie es andere Clubs schaffen, die nicht H96/Stuttgart heißen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentlich aus den Startlöchern zu kommen. Hätten wir nicht den Dusel im Pokal und v.a. gegen Heidenheim gehabt, wäre der Saisonstart ein Desaster und niemand würde Schwartz die Zeit für ein halbes Jahr Eingewöhnung geben. Was bedeutet eigentlich „er kann mit wenig Möglichkeiten arbeiten“? Das bedeutet doch nichts Anderes, als dass er es zum einen akzeptiert so zu arbeiten und zum anderen, dass er zeitnah ein passendes System für den Kader findet und die Mannschaft schnell zum funktionieren bringt. Jetzt können wir streiten, was „schnell“ ist. In meinen Augen kann das nicht erst nach dem 9. Spieltag passieren. Ich bin gespannt.

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  • André, nachdem Bochum, Fürth und Karlsruhe nach den verlorenen Relegationen ähnlich schwache Spielzeiten hatten, muss man zumindest akzeptieren, dass es anscheinend ein systemischer Problem im Folgejahr ist. Man darf das Scheitern mMn nicht als Monstranz vor sich hertragen, nicht als Entschuldigung verwenden (siehe auch Schäfer-Aussagen vorgestern in der BILD), aber als Erklärung scheint es – mit Blick auch auf andere – schon zu funktionieren.

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  • Derbfuss,
    Ich kann nicht verstehen, wie der FCK es schaffte Kerk zu verpflichten! Der FCK ist notorisch kurz vor der Pleite und kann Stieber und Kerk und noch einige 1.Liga erfahrene Spieler verpflichten. Kerk hatte sich doch beim Club sehr wohlgefühlt!?

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    • Holli: Derbfuss, Ich kann nicht verstehen, wie der FCK es schaffte Kerk zu verpflichten! Der FCK ist notorisch kurz vor der Pleite und kann Stieber und Kerk und noch einige 1.Liga erfahrene Spieler verpflichten. Kerk hatte sich doch beim Club sehr wohlgefühlt!?

      So ähnlich waren auch meine ersten Gedanken. Aber was Kerk betrifft hat Florian mit seinem Kommentar (31.8. ca.22Uhr) wohl schon die richtige Vermutung. Schade ists natürlich trotzdem. Mal schauen, was Kerk in Klautern zeigt.

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      • Ü

        Holli:
        Derbfuss,
        Ich kann nicht verstehen, wie der FCK es schaffte Kerk zu verpflichten! Der FCK ist notorisch kurz vor der Pleite und kann Stieber und Kerk und noch einige 1.Liga erfahrene Spieler verpflichten. Kerk hatte sich doch beim Club sehr wohlgefühlt!?

        Derbfuss: So ähnlich waren auch meine ersten Gedanken. Aber was Kerk betrifft hat Florian mit seinem Kommentar (31.8. ca.22Uhr) wohl schon die richtige Vermutung. Schade ists natürlich trotzdem. Mal schauen, was Kerk in Klautern zeigt.

        Zudem hat Lautern Kerk nur geliehen und Stieber hat im Montagsspiel auch nicht besonders überzeugt. Bei uns war Stieber sogar noch effektiver, da er durch die EM-Teilnahme Ausgleichszahlungen eingebracht hat?

        Mich nervt viel mehr diese Länderspielpause, die dann wieder mit der englischen Woche ausgeglichen werden muß ? Wenigstens ist das alljährliche Deadline geschachere endlich vorbei.

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  • Florian Zenger | Clubfans United,

    Wenn das so ist, ist das so. Ich will mich dann auch gar nicht mehr mit der Frage aufhalten, wie viele Spieler die genannten Vereine nach dem misslungenen Aufstieg verloren haben. Wahrscheinlich jedoch auch nicht mehr als der Club.

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