57 Gedanken zu „Wer trägt die Schuld an der Situation beim Club?

  • Natürlich alle. Ich glaub nicht, daß die jetzigen Leute fehlerfrei arbeiten. Aber sie haben eben auch eine ziemliche Hypothek schon mitbekommen, die das Ganze dann so fast AUssichtslos scheinen läßt.
    Wenn es die finanzielle Misere nicht so gäbe, hätten wir sicher andere Spieler verpflichten können. Vielleicht hätte sich Bornemann dann auch zwischen anderen Trainern entscheiden können.

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  • Akut? Der Trainer.
    Langfristig? Der Ex-Vorstand und der Aufsichtsrat, der ihn gewähren ließ.

    Bornemann kreide ich die Verpflichtung von Schwartz zwar an, aber nicht weil es nicht funktioniert (soll nicht passieren, kann aber passieren), sondern weil er in unserer Situation eine halbe Million Euro für einen Trainer ausgegeben hat, der sich qualitativ nicht von den ablösefreien Alternativen am Markt unterschieden hat.

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    • xxandl: Akut? Der Trainer. Langfristig? Der Ex-Vorstand und der Aufsichtsrat, der ihn gewähren ließ.

      Bornemann kreide ich die Verpflichtung von Schwartz zwar an, aber nicht weil es nicht funktioniert (soll nicht passieren, kann aber passieren), sondern weil er in unserer Situation eine halbe Million Euro für einen Trainer ausgegeben hat, der sich qualitativ nicht von den ablösefreien Alternativen am Markt unterschieden hat.

      Ablösefrei bedeutet nicht kostenlos. Wenn z.B. die vermeintliche Alternative einen 10-köpfigen Trainerstab zwangsweise im Schlepptau hat, dann ist die Ablöse wahrscheinlich nur „Peanuts“ dagegen.
      Keine Ahnung, ob es auch schon auf dem Trainermarkt Handgelder gibt, könnte mir das aber z.B. bei Luhukay vorstellen.

      Natürlich hätte Bornemann einen anderen (Typ-)Trainer verpflichten können, aber Trainer sind ja nicht so austauschbar wie Positionsspieler und Alternativen im Sinne von „nicht Schwartz, aber ähnlich wie Schwartz“ gibt es auch nicht viele, d.h. mit Zweitligaerfahrung als Cheftrainer, relativ jung, und nicht langzeitarbeitslos.
      Und dann ist da noch ein kleines Problem: Die Alternativen müssen auch zum Club wollen. 😉

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      • Gerd: Ablösefrei bedeutet nicht kostenlos. Wenn z.B. die vermeintliche Alternative einen 10-köpfigen Trainerstab zwangsweise im Schlepptau hat, dann ist die Ablöse wahrscheinlich nur „Peanuts“ dagegen.

        absolut. Deshalb bin ich auch überzeugt davon, dass Stani im Vergleich weitaus teurer gewesen wäre. Wenn man noch 2 Cotrainer austauschen muss, ist die Summe der Ablöse schnell verbraten. Schwartz war dagegen solo, da musste am Unterbau nichts verändert werden. Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass Stani mehr Gehalt verlangt hätte.

        Nur eben, dass er ein Typ ist, der mit seiner Persönlichkeit mitreißen kann. Ich glaube nicht, dass wir mit ihm in der selben Lage wären – der hätte die Mannschaft schon wachgerüttelt.

        Hätte, hätte, Fahrradkette….

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      • Gerd: Alternativen im Sinne von „nicht Schwartz, aber ähnlich wie Schwartz“ gibt es auch nicht viele

        Stand heute möchte ich aber auch niemand, der Schwartz ähnlich ist 😉

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  • Wenn man Vorstand und Ex-Vorstand differenziert betrachtet, müsste man dann nicht auch Aufsichtsrat und Ex-Aufsichtsrat in die Liste aufnehmen?

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  • chlodwig,
    Bei Deinem Musikgeschmack Sind wir Brüder im Geisteß Ich habe Freitag in riner Woche folgendes Dilemma:
    1. Club gegen Union
    2. Slime im Hirsch
    3. Lesung von Uli Borowka (limitiert auf 15 Männer)

    ich erkenne mich gar nicht mehr, da unsicher, was mit meht bedeuten würde

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  • Das ist so typisch deutsch. 😂 Irgendjemand muß schuld sein !
    Okay ich nehme die Verantwortung auf mich, ich schaue derzeit nur unregelmäßig die Pressekonferenzen und dass ich eine Kerze für den Club angezündet habe, ist auch schon einige Monate her.

    Mir persönlich wäre die Umfrage -Wieviel Spiele geben wir Alois noch- lieber gewesen.😉

    Geantwortet hätte ich: 4 Spiele dann hat Schwartz die 10 voll und dem neuen Heilsbringer müssten auch 24 Spiele zur Rettung des Clubs reichen.

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  • Immer noch meine Meinung:

    Die Mannschaft ist auspowert von der letzten Saison. Nicht so sehr physisch, eher mental. Die Serie der letzten Saison war über alle Verhältnisse und verleitete zu einer verzerrten Sichtweise. In der Relegation kam dann die Ernüchterung und Angleichung an das realistische Potential der Mannschaft. Die Brisanz der geschäftlichen Lage des Clubs hat ebenso Einfluss wie die Erwartungen des Umfelds.

    Trotzdem bin ich überzeugt, dass sich das Team auch und gerade mit diesem Trainer fangen wird wenn man es weiter zusammen probiert. Ein gesichertes Mittelfeld halte ich für wahrscheinlich.

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  • Wir befinden uns in einer komplizierten Situation.
    Wir haben aus der Ära Bader/Woy Altlasten zu schultern:
    Woy= finanzieller Art
    Bader= Kaderzusammenstellung (z.B. Brecko und Sepsi).

    Auch unter Weiler haben wir nicht mit spielerischer
    Leichtigkeit die Spiele gewonnen. Die ersten Spiele
    der Vorrunde in der letzten Saison waren grottig.
    Ich hatte große Befürchtungen, dass wir in die unteren Tabellenregionen abrutschen.
    Mit hohen physischen Aufwand haben wir eine geniale Rückrunde gespielt, auf der Zielgeraden (Heimspiel Duisburg, Auswärtsspiel KSC) waren wir platt, von der Relegation gar nicht zu sprechen.

    Neue Saison: Weiler weg , AS wird Trainer
    Unsere Neuverpflichtungen werden jetzt nach diesem Fehlstart natürlich kritisch gesehen, vor allem da die
    Schwachstelle Außenverteidiger ja nicht neu ist.

    Was jetzt ?

    Sicherlich wäre nach den „Gesetzmäßigkeiten“ eine
    Trainerentlassung keine Überraschung, aber ich bin mir nicht sicher, ob diese Option als Allheilmittel funktioniert.

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  • Alexander Endl – Clubfans United,
    Für mich fehlt noch die (Rubrik) keiner!!
    Weil doch eigentlich jeder (bewußt) sein BESTES gibt!
    Und wenn Menschen ausgetauscht werden, aber trotzdem ein Ereignis oftmals wiederkehrt, oder ein Unglück oder Niederlagenserien passieren, dann fehlt noch der Bereich „Keiner“. Oder „nicht von dieser Welt“

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  • Alex,
    Geh zu Slime, da wirst Du nicht enttäuscht! Oder Du verpasst vielleicht den ersten (Heim-)Sieg….Schwierig
    Seit gestern schwirrt mir ständig „The End “ von Doors durch den Kopf, muss ich gleich noch auflegen, der Situation angemessen ☠️

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    • Gunner:
      Alex,
      Geh zu Slime, da wirst Du nicht enttäuscht! Oder Du verpasst vielleicht den ersten (Heim-)Sieg….Schwierig
      Seit gestern schwirrt mir ständig „The End “ von Doors durch den Kopf, muss ich gleich noch auflegen, der Situation angemessen

      Hammer Song! Sollten wir zum Einlauf spielen. Oder Heroes von Bowie, ich muss an Spieltagen auch auf irgendwas drauf sein, da ich sei 30 Jahren hingehe.

      Slime ist auch keine Lösung. Alptraum, they don’t give a fuck, Denken ist der Tod, Untergang, Sand im Getriebe, Guter Rat ist teuer, und, und, und….

      Ich frage mal Dirk, ob er heimlich Clubfan ist.

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  • Wäre für mich auch der Punkt „Höhere Gewalt“ ..aber manchmal beschleicht einen das Gefühl der Profifußball mittlerweile Marketing und Entertainment Maschine hochprofessionell, der Sport selbst ist nur noch Mittel zum Zweck, wird von einem Geheim Gremium inszeniert und jeder Verein spielt seine Rolle ähnlich wie in den Wrestling Ligen. Der Club eignet sich in der Rolle eben perfekt als Troublemaker sowie tragisch-erfolgloser Held der stark emotionalisiert.
    Hinter allem steckt eine Master Storyline.
    Und weil ein ewig kriselnder HSV fürs Geschäft zu langweilig wird, hat man noch Schalke mit runter gezogen für 2016/17.

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  • Wäre für mich auch der Punkt „Höhere Gewalt“ ..manchmal beschleicht einen das Gefühl der Profifußball mittlerweile Marketing und Entertainment Maschine hochprofessionell, der Sport selbst ist nur noch Mittel zum Zweck, wird von einem Geheim Gremium inszeniert und jeder Verein spielt seine Rolle ähnlich wie in den Wrestling Ligen. Der Club eignet sich in der Rolle eben perfekt als Troublemaker sowie tragisch-erfolgloser Held der stark emotionalisiert.
    Hinter allem steckt eine Master Storyline.
    Und weil ein ewig kriselnder HSV fürs Geschäft zu langweilig wird, hat man noch Schalke mit runter gezogen für 2016/17.

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  • Gerade wenn man nun die Ergebnisse der Partien durchschaut und sich allein Werder, Schalke oder auch Leverkusen ansieht, dann relativiert sich alles doch ein wenig. Es ist eben doch keine mystische Verschwörung gegen den Club exklusiv, sondern ein Phänomen, das im Fußball nicht vom FCN gepachtet wurde. Trainerwechsel plus Abgabe von Leistungsträgern mit unglücklichem Start (hier kann man sicher den Finger heben) sind schnell der Nährboden für eine Spirale abwärts. Die einen reagieren mit Trainerwechsel, die anderen sehen davon ab, geändert hat das zumindest derzeit weder beim einen (HSV) noch beim anderen (Werder) was.

    Am Ende muss die Überzeugung da sein (Schalke), dass der Weg der richtige ist, oder man zieht eben die Reißleine (Werder), wenn es im Grunde eh schon seit Monaten rumort. Beim FCN weiß man nun schlicht nicht, ob es bei Schwartz nur die Umstände sind und er die Krise zu managen hat, oder ob es bei ihm und den Club einfach nicht passt. Die Ergebnisse sprechen natürlich gegen ihn, aber es ist wirklich schwierig, und undankbar, die Arbeit eines einzelnen in einem Kollektiv an den Ergebnissen zu bemessen.

    Kurzum: Schalke und der FCN …

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    • Alexander Endl – Clubfans United: Gerade wenn man nun die Ergebnisse der Partien durchschaut und sich allein Werder, Schalke oder auch Leverkusen ansieht, dann relativiert sich alles doch ein wenig. Es ist eben doch keine mystische Verschwörung gegen den Club exklusiv, sondern ein Phänomen, das im Fußball nicht vom FCN gepachtet wurde. Trainerwechsel plus Abgabe von Leistungsträgern mit unglücklichem Start (hier kann man sicher den Finger heben) sind schnell der Nährboden für eine Spirale abwärts. Die einen reagieren mit Trainerwechsel, die anderen sehen davon ab, geändert hat das zumindest derzeit weder beim einen (HSV) noch beim anderen (Werder) was.

      Am Ende muss die Überzeugung da sein (Schalke), dass der Weg der richtige ist, oder man zieht eben die Reißleine (Werder), wenn es im Grunde eh schon seit Monaten rumort. Beim FCN weiß man nun schlicht nicht, ob es bei Schwartz nur die Umstände sind und er die Krise zu managen hat, oder ob es bei ihm und den Club einfach nicht passt. Die Ergebnisse sprechen natürlich gegen ihn, aber es ist wirklich schwierig, und undankbar, die Arbeit eines einzelnen in einem Kollektiv an den Ergebnissen zu bemessen.

      Kurzum: Schalke und der FCN …

      Ich würde nicht wetten wollen wer von beiden Trainern zuerst fliegt.
      Für mich belegt es auch noch ein anderes schwer beschreibbares Phänomen. Weder Weinzierl vermutlich auch nicht Schwarz wurden über Nacht schlechte Trainer. Was in einem Verein funktioniert der Trainer und Mannschaft gut zusammenpassen muß nicht automatisch auch im neuen Verein wieder genauso funktionieren. Der X-Faktor den man nicht beschreiben kann 😮

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  • Alexander, noch ein Beispiel gegen die Verschwörungstheorien gegen den Club:

    Unser Dorfverein ist vorletzte Saison in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga gescheitert.

    Letzte Saison sind sie sang- und klanglos aus der Kreisliga abgestiegen. Die Mannschaft zeigte am Schluss trotz diverser Trainerwechsel Auflösungserscheinungen.

    Jetzt, in der Kreisklasse, ist sie schon wieder Kanonenfutter.

    Ich werde das ungute Gefühl nicht los, unsere Dorfmannschaft ist dem Club ein Jahr voraus. Es gibt so auffällig viele Parallelen.

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  • Juwe, darum kann man dem Bornemann auch keinen Vorwurf machen, dass er Schwartz geholt hat. Trotz Ablöse.
    Von der Papierform her war der Alois der ideale Mann für uns und man kann mit jeder Trainerverpflichtung Glück oder Pech haben.

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    • Pokalputzer: Juwe, darum kann man dem Bornemann auch keinen Vorwurf machen, dass er Schwartz geholt hat. Trotz Ablöse. Von der Papierform her war der Alois der ideale Mann für uns und man kann mit jeder Trainerverpflichtung Glück oder Pech haben.

      Das dachte ich mir schon bei Stieber, auf dem Papier sah der Transfer bzw. die Leihe gut aus.
      Irgendwie sind die Personalien von Bornemann ohne Fortune seit er hier ist.

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  • Klar, aber dafür kann er ja nichts! Was richtig oder falsch ist, weiß man erst hinterher.
    Wisst ihr noch, wie toll Stieber bei der EM gespielt hat?

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    • Pokalputzer: Klar, aber dafür kann er ja nichts! Was richtig oder falsch ist, weiß man erst hinterher. Wisst ihr noch, wie toll Stieber bei der EM gespielt hat?

      Klingt wie ein nachträglicher Freispruch für Voldemort… 😉

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    • Pokalputzer: Klar, aber dafür kann er ja nichts! Was richtig oder falsch ist, weiß man erst hinterher. Wisst ihr noch, wie toll Stieber bei der EM gespielt hat?

      Wenn man am Ende immer daneben liegt kann man etwas dafür ich denke das hat auch etwas mit Instinkt oder einem 7. Sinn dazu die richtigen (Personal) Entscheidungen zu treffen, wenn man immer daneben liegt kann man schwer sagen, ja dafür kann ich aber nichts.

      Davon abgesehen mir gefallen einfach so Lösungen wie Nagelsmann bei Hoffenheim oder auch der VFB Stuttgart mit dem neuen Trainer Wolf von der Dortmunder A-Jugend. Jung top ausgebildet und unverbraucht, voller Energie. Das könnte der maladen Manschaft oder dem ganzen Verein wieder beleben.

      Wir haben so einen bei unserer FCN A Jugend. Ich würde auf diese interne Lösung hoffen mit Materazzo ein richtig guter Systemtrainer, der auch die Profi Lizenzen mit Bravour gemacht hat.

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    • Pokalputzer: Klar, aber dafür kann er ja nichts! Was richtig oder falsch ist, weiß man erst hinterher. Wisst ihr noch, wie toll Stieber bei der EM gespielt hat?

      Stieber hat bei der EM nicht gut gespielt. Er hat zwar gleich im ersten Spiel ein Tor gemacht, ansonsten war das aber ziemlich ähnlich wie die Rückrunde bei uns.

      Wonach man einen Trainer auswählen soll? Naja, man bezahlt einem Sportdirektor viel Geld, um sich mit dieser Frage zu beschäftigen, bzw. allgemein ist es dessen oberste Aufgabe, geeignetes Personal für die unterschiedlichen Aufgaben in seinem Bereich zu finden. Der Trainer dürfte dabei die wichtigste Personalie überhaupt sein.

      Die Festlegung der Kriterien für die Personalauswahl und die Beurteilung der möglichen Kandidaten anhand derselben ist somit die Hauptaufgabe des Sportvorstandes. Ich maße mir als einfacher Fan ohne Einblicke in irgendwelche internen Abläufe nicht an, dies beurteilen zu können.

      Aber ich erwarte durchaus, dass ein Sportvorstand mit entsprechendem Salär hier mehr zu bieten hat als Glück. Sonst könnten wir das auch einfach einem Praktikanten überlassen, der sich Profile auf bekannten Internetportalen anschaut, oder würfeln o.ä.

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  • Ich hoffe auf weitere Niederlagen für Schlake und eine baldige Entlassung von Weinzierl. Der Bayer im Pott ist doch mit den Stars und dem schwierigen Schalker Umfeld sowieso überfordert und sollte schnellstmöglich für einen Malochertypen entlassen werden. Und überhaupt würde er viel besser zu einem gewissen rot-schwarzen Zweitligaclub passen 🙂

    PS.
    Fußball ist schon verrückt manchmal, ich hatte wirklich gedacht das Schalke dieses Jahr mit dem Duo Winzierl/Heidel zum ersten Mal seit Langem eine gute Strategie fährt, und ein paar starke Transfers hatten (Konoplyanka, Baba, Embolo). Jetzt stehen sie mit 0 Punkten am Tabellenende und im Umfeld rumorts gewaltig. Aber vielleicht bleiben sie ja ihrem gewohnten Chaos treu und entlassen Weinzierl in ein paar Wochen. Dann wär der Weg frei zum Club. Ist natürlich Träumerei, Weinzierls Ambitionen können wir nicht erfüllen, aber manchmal geschehen ja wundersame Dinge.

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  • Voldemort ist Bader, richtig?

    Ging ja lange Zeit mit ihm ganz gut, aber irgendwann hat er wahrscheinlich ein bisschen zuviel riskiert.
    Dann ging es nicht mehr gut und jetzt haben wir die Verbindlichkeiten.

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  • … oder den Ismael aus Wolfsburg, der passt doch auch in dieses Anforderungsprofil.

    Nein sorry, so ätzend will ich gar nicht sein.
    Es ist halt einfach schlimm, wenn man nicht weiß, was richtig ist und wie es weitergehen soll.

    Am Besten hilft immer noch Galgenhumor.

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    • Pokalputzer: … oder den Ismael aus Wolfsburg, der passt doch auch in dieses Anforderungsprofil.

      Genau das unterstreicht aber die obigen Diskussionspunkte: Ismael war eben ein junger neuer, bis dato erfolgreicher Trainer, passte also durchaus in die Kategorie „was Neues wagen“.

      Wir müssen uns schon klar darüber sein, dass der Club vermutlich zu den TopTen der deutschen Clubs mit dem schwierigsten Umfeld (brauchen dafür mal ’nen neuen Begriff) gehört.
      Was schon mal ausschließt, völlig unerfahrene Personen zu bringen.
      Gerade deshalb sehe ich auch mit Spannung auf den Wolf in Stuttgart.

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  • Die einzige “Erfolgsgarantie“, die mir einfällt, wäre ein autoritärer Trainer, ein richtig harter Hund. Eine absolute Respektsperson. Mit solchen Typen hatten wir bisher die meisten Erfolge.
    Siehe Merkel, oder aus der jüngeren Vergangenheit: Meyer, Hecking, Weiler. Die waren alle kompromisslos. Wie lange es dauert, bis die sich abnutzen, ist die zweite Frage.

    Könnt ihr euch eigentlich noch an den Waldhöfer Buben Günter Sebert erinnern, der mit nahezu all seinen Vereinen, die er trainiert hatte, abgestiegen ist? (-:
    (Nein, das ist jetzt nicht mein Vorschlag).

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    • Pokalputzer: Könnt ihr euch eigentlich noch an den Waldhöfer Buben Günter Sebert erinnern, der mit nahezu all seinen Vereinen, die er trainiert hatte, abgestiegen ist? (-:
      (Nein, das ist jetzt nicht mein Vorschlag).

      Da kannste auch gleich Frontzek verpflichten. Übrigens einst ein Wunschkandidat von Voldemort, den er Weiler vorziehen wollte…. OMG

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  • juwe,

    Davon abgesehen mir gefallen einfach so Lösungen wie Nagelsmann bei Hoffenheim oder auch der VFB Stuttgart mit dem neuen Trainer Wolf von der Dortmunder A-Jugend. Jung top ausgebildet und unverbraucht, voller Energie. Das könnte der maladen Manschaft oder dem ganzen Verein wieder beleben.

    Die Idee hatten wir mit Ismael doch schon, hat nicht geklappt, lag sicher nicht nur an Ismael, auch an der Mannschaft und dem Umfeld, aber in der Mannschaft sind ja auch noch einige, die mit Ismael nicht konnten, zumindest nicht erfolgreich sein konnten.

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    • Armin: juwe,

      Die Idee hatten wir mit Ismael doch schon, hat nicht geklappt, lag sicher nicht nur an Ismael, auch an der Mannschaft und dem Umfeld, aber in der Mannschaft sind ja auch noch einige, die mit Ismael nicht konnten, zumindest nicht erfolgreich sein konnten.

      Ja der Ansatz mit Ismael war aus meiner Sicht nicht falsch, er hat auch anders performt als Schwartz trotz Durststrecken (heute wären wir über Ismaels Start vielleicht froh), aber immer hin damals RB und den Favorit Kaiserslautern (heute ja nicht mehr) in super spielen geschlagen. Damit hatte er ja Baders Hintern kurz vor der Jahrhauptversammlung gerettet. Das war ein Klasse Spiel den Abend vorher ohne einen Burgstaller zu haben so wie Weiler.

      Ich finde den Ansatz also trotzdem gut ich mag nicht so einen verbrauchten Namen oder alten Mann als nächsten Trainer um einen Verein neu zu beleben. Aber klar ist auch, eine Personalie ist nie ohne Risiko, aber der Ansatz würde mir gefallen.
      Wo wäre das Risiko bei Materazzo man könnte es erstmal als interne Lösung probieren und solange den Markt sondieren sollte es nicht klappen

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    • Florian Zenger | Clubfans United: Pokalputzer,wann hatte bitte der letzte „harte Hund“ im Profifußball Erfolg? War da nach Magath in Wolfsburg noch wer?

      Also schlagartig fällt mir der Werner Lorant bei 1860 ein, aber das war schon vorher. Nach Magath? Hatten wir da überhaupt noch solche Leute in der Bundesliga?

      Trotzdem. Es geht ja um den Club. Wenn ich auf die letzten fünfzig Jahre Clubhistorie zurückblicke, habe ich den Eindruck, dass wir mit den lieben, netten, freundlichen Trainern nie etwas gerissen haben.

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    • Florian Zenger | Clubfans United: ann hatte bitte der letzte „harte Hund“ im Profifußball Erfolg?

      Schau mal nach Würzburg. Da ist Hollerbach als Magath.2.0 mit nichts anderem unterwegs incl. Alleinherscher als Trainer, Manager und Chefscout. Wie lange das gut geht, ist eine spannende Fage, die in Würzburg durchaus kontrovers diskutiert wird.

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  • SCRamjet,

    Wonach man einen Trainer auswählen soll? Naja, man bezahlt einem Sportdirektor viel Geld, um sich mit dieser Frage zu beschäftigen, bzw. allgemein ist es dessen oberste Aufgabe, geeignetes Personal für die unterschiedlichen Aufgaben in seinem Bereich zu finden. Der Trainer dürfte dabei die wichtigste Personalie überhaupt sein.

    Nun nehmen wir einen Manager, der nachweislich großen Erfolg hatte, der lange im Geschäft ist und von dem viele sagen, dass er aus wenig viel machen kann.

    Ich meine Heidel, der bei 50% seiner Trainerentscheidungen daneben lag, wobei Andersen trotzdem den Aufstieg geschafft hat, aber aus Sicht von Heidel hat es trotzdem nicht gepasst. Klopp war ein Glücksfall, aber der hat auch sehr lange gebraucht bis es wirklich auf eine neue Ebene bei Mainz ging, dann Andersen, der zwar den Aufstieg geschafft hat, aber dann vor dem Saisonstart gehen musste, dann Tuches, da hat es lange gut funktioniert. Trotzdem ist Tuchel dann Hals- über Kopf aus seinem Vertrag raus. Warum?

    Der Nachfolger war dann Kasper Hjulmand, der eigentlich genau passte, aber es funktionierte nicht, der Nachfolger Schmidt hat dann wieder gepasst. Also auch ein erfolgreicher Manager liegt bei 50% der Trainerentscheidungen daneben. Das ganze in einem sehr ruhigen Umfeld und in einem Verein, der seit Jahren nach oben strebt, mit gelegentlichen Abstechern in die 2. Liga, aber sowohl was die Finanzen, als auch insgesamt den sportlichen Erfolg betrifft ist der Verein auf einem tollen Weg.

    Und jetzt geht er zu Schalke und haut mit Weinzierl voll daneben, vielleicht nur kurzfristig, vielleicht muss er aber auch wieder wechseln, in der Reihe war eigentlich klar, dass Weinzierl wieder zu den Flops gehört ;-).

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  • Armin,
    Wie mans nimmt – ich würde die Verpflichtung eines Trainers nicht als Fehler betrachten, wenn der einen im ersten Jahr zum Aufstieg und ins Pokal-Halbfinale führt. Zudem muss man Heidel zu Gute halten, dass er den richtigen Zeitpunkt erkannt hat, sich von diesem wieder zu trennen – es mag eigenartig und höchst gefährlich erscheinen, sich nach dem Aufstieg ein paar Tage vor dem Ligastart von seinem Trainer zu trennen, aber es erwies sich als absolut richtige Entscheidung.

    Und schon liegt man bei der Erfolgsquote bei 75%.

    Wobei man aber außer Acht lässt, dass Heidel nicht nur einfach ganz gute Trainerentscheidungen getroffen hat, die eine Zeit lang gut funktionierten, wie z.B. Hecking bei uns. Sondern v.a. mit Klopp und Tuchel zwei Trainer geholt haben, die den Verein fundamental weiterentwickelt haben, vom Amateuer- zum Profiverein und weiter zum etablierten Erstligisten, der mittlerweile als dauerhafter Anwärter auf die Europapokalplätze betrachtet werden kann.

    Wie das mit Weinzierl jetzt ausgeht, wird natürlich eine spannende Geschichte, wobei es da jetzt auch nicht einfach nur um eine Trainerentscheidung geht, sondern auch insgesamt um die Frage, wie Heidel außerhalb der beschaulichen Heimat bei einem großen Verein mit unruhigem Umfeld funktioniert.

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    • SCRamjet: Wie das mit Weinzierl jetzt ausgeht, wird natürlich eine spannende Geschichte, wobei es da jetzt auch nicht einfach nur um eine Trainerentscheidung geht, sondern auch insgesamt um die Frage, wie Heidel außerhalb der beschaulichen Heimat bei einem großen Verein mit unruhigem Umfeld funktioniert.

      Die Entscheidung für Heidel und Weizierl konnte ich in der Konsequenz nie nachvollziehen weil diese Kragenweite hatten sie schon mit Breitenreiter der ja nicht unbeliebt war und Held.

      Vor allem wenn der Anspruch international ist warum holt man sich solche in dem Umfeld wie bei Schalke unerfahrene Leute. Machte für mich keinen Sinn und zeigt sich ja schon recht früh. Es paßt ja nicht nur Weinzierl nicht sondern auch die getätigten Transfers bei Schalke. Die sind selber schuld. Breitenreiter wollte ja nicht weg

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  • Drei Punkte sehe ich:

    Gesamtsituation Glubb hat das vorherige Management mit Hr. Bader verschuldet. Leider ist unser e. V. Gremium Aufsichtsrat als Kontrollmechanismus völlig unwirksam. Neue Struktur – jetzt!

    Punkt zwei der erste dicke Patzer von Bornemann: AS passt als Trainer überhaupt nicht zum Glubb. Er kann sich null verkaufen, rethorische Fehler von Anfang an und falsche Positionierung als Dorftrainer. Geht in unserem Umfeld einfach net, nada!

    3.Punkt: der Trainer. Er hatte eine lange Vorbereitung um das Team konditionell, physisch einzustellen. Sind Grundlagen und die fehlen. Standards? Nur wenn Möhwald auf dem Platz ist, sonst null Variaten erkennbar. Mit 2 guten Standards ist ein Spiel zu gewinnen. Struktur, Spielaufbau und Laufwege sind nicht erkennbar. Alles Basics, hab ich schon vor Jahren mit U16 einstudiert. Dafür ist die Vorbereitung da, er hatte genug Zeit und fast den kpl. Kader zu Verfügung. Anstatt von überzogen Forderungen der Fans zu sprechen an die eigene Nase fassen. AS wirkt bei Stress auch noch unsympathisch. Weiler war sicher auch kein Held, aber eloquent und mit Ausstrahlung. So einer wie Kellner wäre der Richtige. Wir brauchen keinen Superstar, sondern einen Motivator und Fussballkenner.

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    • Armin:
      Carsten67,
      Meinst Du Jens Keller mit Kellner? Der auf Schalke gescheitert ist und jetzt bei Union ist?

      Nö, ich mein Michael Köllner, den Leiter NLZ. Sorry bin grad in Südtirol und hab wackeliges I-Net. Korrekturzeit ist da ruckzuck um. Hab den Köllner im BR Interview gesehen. Hat einen super Eindruck auf mich gemacht und sehr akribisch als Fussballlehrer philosophiert.

      Es gibt tolle Fussballkenner mit top Ausbildung die nur auf eine solche Chance warten. Auch Alois Reinhardt wäre einer.

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