WM-Aus im Viertelfinale

DFB Frauen verpassen somit Olympia 2020

Ein Fuchs alleine macht kein Sommermärchen. Die Spreu vom Weizen trennt sich bei dieser Frauen-WM vor allem im Kreativbereich der Offensive. Dies musste die DFB – Auswahl anerkennen und nach einem 1-2 gegen Schweden im Viertelfinale verdient die vorzeitige Heimreise antreten. Viel Zeit verbrachte Michael Fuchs damit, seine Torhüterinnen mit dem neuen ausgefuchsten Regelwerk für Elfmeter – ein Fuß muß auf der Torlinie verbleiben – vertraut zu machen. Doch dazu sollte es gar nicht erst kommen. Taktisch gut eingestellte und zielstrebig agierende Schwedinnen überraschten das DFB – Team und zeigten auf, daß es sich bei der im Umbruch befindlichen DFB – Auswahl noch
um ein relativ fragiles Gesamtkunstwerk handelt. Spielwitz und ab und zu einmal ein Schuss Genialität waren nur selten vorhanden. Schon kleine Nebengeräusche wie quakende Frösche im Hotelteich oder unterschiedliche Wetterbedingungen beeinflussten das DFB – Team.

Ebenfalls Endstation Viertelfinale hieß es auch für Stine Hovland, die Schwester des ehemaligen Club-Verteidigers Even Hovland aus Norwegen. In der Partie gegen England zeigte sich, dass die aufgrund des vorhandenen finanziellen Backgrounds stark vorangetriebene Entwicklung der dortigen Liga sich zunehmend positiv auf die englische Auswahlmannschaft auswirkt.

Text & Foto: Hendrik Schuur

Bild: DFB Angreiferin Lea Schüller überquert die Werbebande nach dem DFB Länderspiel gegen Österreich im Stadion Essen am 06. Oktober 2018.

4 Gedanken zu „WM-Aus im Viertelfinale

  • Schade auch, dass dem 2. schwedischen Tor ein klares Foul voranging, das nicht geahndet wurde und auch nicht den Weg in die Videokabinen fand. Sicherlich gab es danach noch genug Möglichkeiten, den folgenden Angriff zu stoppen, aber wir kennen das ja aus eigener Erfahrung, dass solche einleitenden Fouls vor einem Tor mal eine Rolle spielen und mal nicht. In unserem Fall (dem Club) wurde das ja stets konsequent zu unserem Nachteil gewertet.

    Wie auch immer, die Schwedinnen waren trotz allem ein verdienter Sieger, weil sie einfach einen Tick besser waren…

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  • Ich muß zugeben die U21 Männer hat mich zeitgleich irgendwie mehr interessiert 😮 … und das Finale gegen Spanien, das leider 2:1 verloren wurde, fand ich sehr aussagekräftig, wenn man ausgerechnet im Finale vom erfolgreichen System abweicht, sich damit dann aber verzockt. Also nichts gegen Frauenfußball aber gethrillt hat es mich rein objektiv nicht.

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  • Herrmann scheint dem Club, der nicht wirklich weiß, wo er hingehören soll, endlich endgültig abgesagt zu haben.
    Es scheint wieder eine Saison in, wie man auf neudeutsch gerne sagt, Transition und Transformation zu werden.
    Die Vorfreude auf die Spiele beschränkt sich bisher bei mir auf die gemeinsame Bierchen mit den Kumpels.

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  • Man sollte kein totes Pferd reiten, damit meine ich die Motivation. Herrmann ist doch damals schon unter Oenning weggegangen, weil er näher bei seiner Familie sein will, was soll er sich denn mit 67J in Nürnberg noch beweisen? Ich denke sein Bankkonto braucht es auch nicht zwingend, daran geglaubt habe ich also an eine Wiederauflage als Sportdirektor nie.

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