Zypern und der FCN, Tore des Monats und verlorene Premieren – Die KW 35 bei den Ex-Cluberern

Wie lief eigentlich die vergangene Woche bei den ehemaligen Clubspielern?

Das Transferfenster ist zu und einige Ex-Cluberer haben noch ihre Vereine gewechselt. Jann George, in der Jugend des FCN noch Enfant Terrible inzwischen geläuterter Familienvater, wechselte von der einen “Zweitvertretung” des FCN in der Dritten Liga, dem FC Erzgebirge Aue, zur anderen, der SpVgg Bayreuth. Trainer Timo Rost – noch ein Ex-Nürnberger – hatte dem Offensivspieler schon vor längerer Zeit mitgeteilt, dass er nicht mehr mit ihm plane. Wie lange Rost, der letzte Saison noch Bayreuth zum Aufstieg geführt hatte, allerdings noch Trainer in Aue ist, ist durchaus fraglich. Der Zweitligaabsteiger ist nach einem 1:2 in Essen Letzter in der Dritten Liga. Der einzige Ex-Cluberer der zum Einsatz kam: Paul Besong, der in der 61. Minute eingewechselt wurde.

Gleich zwei ehemalige Clubspieler, die allerdings auch nur für die zweite Mannschaft aufgelaufen sind, sind am Ende des Transferfensters noch auf Zypern angekommen. Seid Korac, seines Zeichens einmaliger luxemburgischer Nationalspieler, wurde vom dänischen Zweitligaabstieger Esbjerg an Akritas Chlorakas verliehen. Mariusz Stępiński wechselte von Hellas Verona zu Aris Limassol. Die zyprische Protathlima Cyta ist damit, da auch Tim Matavz, Edgar Salli und Danny Blum dort spielen, nach Österreichs Bundesliga die ausländische Liga mit den meisten ehemaligen Clubspielern. Ebenfalls einen neuen Verein hat Tobias Kraulich. Der ehemalige U21-Spieler des FCN, der danach für die Würzburger Kickers auflief, spielt jetzt beim SV Meppen.

Nicht gewechselt ist dagegen Kevin Möhwald. Obwohl der Mittelfeldspieler bislang keine Minute im Kader bei Union Berlin stand, blieb er bei den Köpenickern. Möhwald kann nun nur noch dorthin wechseln, wo die Transferfenster noch offen sind – z.B. Belgien (bis 6.9.), Tschechien (bis 8.9), der Türkei (bis 8.9.), Australien (bis 13.9), Griechenland (bis 15.9), Saudi-Arabien (bis 17.9.) und Israel (bis 28.9.). Unabhängig vom Transferfenster können vereinslose Spieler noch verpflichtet werden. Das heißt Nikola Dovedan, der in den letzten Tagen bei Erzgebirge Aue im Gespräch war, Tobias Pachonik, der beim 1. FC Saarbrücken vorspielt, Patrick Kammerbauer oder Havard Nordtveit könnten sich noch neuen Vereinen anschließen.

Unabhängig vom Transferfenster wird kommende Woche Robin Hack wieder in Nürnberg aufschlagen. Der Angreifer ist für sein Tor gegen Heidenheim vor einer Woche zum Tor des Monats nominiert und auch am vergangenen Wochenende traf er. In der Nachspielzeit erzielte er in Darmstadt den Ausgleich für Bielefeld, das damit unter dem neuen Trainer Daniel Scherning noch ungeschlagen ist. Schernings Abgang bei seinem vorherigen Arbeitgeber in Osnabrück sorgte dafür, dass Tobias Schweinsteiger vom Co-Trainer in Nürnberg zum Chefcoach aufstieg. Der Einstieg gegen den VfB Oldenburg ging trotz 3:1-Führung noch schief, Osnabrück verlor mit 3:4. Der Ex-FCN-Jugendspieler und litauische Nationalspieler Benas Satkus saß 90 Minuten auf der Bank. Ein anderer ehemaliger Clubtrainer hat dagegen einen Lauf: Michael Köllner gewann am Wochenende mit dem TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg mit 4:1, nach sieben Spieltagen führen die Löwen die Tabelle der Dritten Liga mit 19 von 21 möglichen Punkten an.

Eine relativ umfassende Liste der Spieler und ihrer Ergebnisse gibt es unten stehend. Mit einem Klick geht es zu den Spielern in der jeweiligen Spielklasse.

Spieler bei Bundesligisten:

  • Eric Maxim Chuopo-Moting (Bayern München) – Feierte beim 5:0 über Viktoria Köln im DFB-Pokal am Mittwoch sein Saisondebüt, wurde in der 68. Minute für Thomas Müller eingewechselt. Beim 1:1 gegen Union Berlin am Wochenende saß er 90 Minuten auf der Bank.
  • Benjamin Uphoff (SC Freiburg) – Fehlte gegen Leverkusen im Kader, weil er in der Dritten Liga zum Einsatz kam (siehe dort).
  • Kilian Fischer (VfL Wolfsburg) – Saß beim 2:4 gegen Köln erneut 90 Minuten auf der Bank.
  • Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt) – Saß beim 4:0 gegen Leizig 90 Minuten auf der Bank.
  • Timothy Chandler (beide Eintracht Frankfurt) – Wurde beim 4:0 gegen Leipzig drei Minuten vor Schluss eingewechselt.
  • Philipp Förster (VfL Bochum) – Wurde in der 71. Minute ausgewechselt. Danach kassierte Bochum noch zwei Tore gegen Bremen und verlor 0:2.
  • Dinos Mavropanos (VfB Stuttgart) – Spielte gegen den FC Schalke 04 90 Minuten durch. Das Spiel endete 1:1, das vierte Remis im fünften Spiel des VfB.
  • Fabian Bredlow (VfB Stuttgart) – War ohne Einsatz im Kader beim 1:1 gegen Schalke.
  • Marvin Plattenhardt (Hertha BSC) – Spielte beim 2:0 beim FC Augsburg durch und bereitete Lukebakios 1:0 per Flanke vor.
  • Kevin Möhwald (Union Berlin) – War auch gegen Bayern nicht im Kader, wartet weiter auf die erste Kaderberufung.
  • Sebastian Polter (FC Schalke 04) – Kam in der 65. Minute für Simon Terodde, Schalkes Torschützen zum 1:1-Endstand in Stuttgart.
  • Tom Krauß (Schalke 04) – Spielte beim 1:1 in Stuttgart 90 Minuten durch.
  • Niclas Füllkrug (Werder Bremen) – Spielte durch und erzielte beide Tore beim 2:0 in Bochum, führt damit derzeit zusammen mit Unions Becker die Bundesligatorschützenliste an.
  • Niklas Stark (Werder Bremen) – Kam in der 78. Minute für Pieper. Danach schoss Werder noch zwei Tore und gewann in Bochum 2:0.

Spieler bei Zweitligisten:

  • Patrick Erras (Holstein Kiel) – Spielte 90 Minuten durch beim 0:0 in Regensburg. Ist derzeit Stammkraft als Innenverteidiger in einer Dreierkette.
  • Philipp Hercher (1. FC Kaiserslautern) – Spielte beim 0:0 in Sandhausen durch.
  • Philipp Klement (1. FC Kaiserslautern) – Spielte in Sandhausen (0:0) bis in die 90. Minute, wurde dann ausgewechselt.
  • Sebastian Kerk (Hannover 96) – Saß in Rostock (1:0) 90 Minuten auf der Bank.
  • Cedric Teuchert (Hannover 96) – Kam beim 1:0 bei Hansa Rostock in der 84. Minute.
  • Ekin Celebi (Hannover 96) – Fehlte in Rostock im Kader
  • Jakov Medic (FC St. Pauli) – Spielte beim 2:2 bei der SpVgg Greuther Fürth 90 Minuten durch.
  • Nikola Vasilj (FC St. Pauli) – Feierte beim 2:2 in Fürth sein Comeback nach Fingerbruch, stand 90 Minuten im Tor.
  • Daniel Ginczek (Fortuna Düsseldorf) – Spielte beim 1:2 in Heidenheim bis zur 65. Minute, musste dann verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
  • Jonas Carls (SC Paderborn 07) – Saß beim 1:0 über Magdeburg 90 Minuten auf der Bank.
  • Alexander Esswein (SV Sandhausen) – Stand beim 0:0 gegen Kaiserslautern in der Startelf, wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit ausgewechselt.
  • Dennis Diekmeier (SV Sandhausen) – Fehlte Sandhausen beim Heimspiel gegen Kaiserslautern mit einem Muskelfaserriss.
  • Tobias Kempe (SV Darmstadt 98) – Spielte beim 1:1 gegen Bielefeld bis zur 74. Minute, wurde dann ausgewechselt.
  • Robin Hack (Arminia Bielefeld) – Spielte in Darmstadt durch, erzielte in der Nachspielzeit das Ausgleichstor.
  • Tim Leibold (Hamburger SV) – War gegen den KSC ohne Einsatz im Kader.
  • Simon Rhein (Hansa Rostock) – Fehlte gegen Hannover mit einer Fußverletzung.
  • Fabian Schleusener (Karlsruher SC) – Spielte beim 0:1 in Hamburg 90 Minuten durch.
  • Philip Heise (Karlsruher SC) – Spielte beim 0:1 in Hamburg 90 Minuten durch.
  • Florian Ballas (Karlsruher SC) – Fehlt weiter verletzungsbedingt.
  • Luca Bolay (Karlsruher SC) – War in Hamburg nicht im Kader.
  • Sarpreet Singh (Jahn Regensburg) – Fehlt weiterhin mit einer Schambeinentzündung.
  • Thorsten Kirschbaum (Jahn Regensburg) – War beim 0:0 gegen Kiel als Ersatzkeeper 90 Minuten auf der Bank.
  • Timothy Tillman (SpVgg Greuther Fürth) – Spielte beim 2:2 gegen St. Pauli durch.

Spieler bei Drittligisten:

  • Marcel Risse (Viktoria Köln) – Führte die Mannschaft als Kapitän ins Pokalspiel gegen den FC Bayern München. Spielte bei der 0:5-Niederlage im Stadion von Köln-Müngersdorf 61 Minuten. Begann am Sonntag in der Liga in Zwickau (0:0) auf der Bank, wurde in der 63. Minute ein- und in der 89. Minute ausgewechselt.
  • Federico Palacios (Viktoria Köln) – Wurde im Pokal gegen die Bayern zwölf Minuten vor Schluss eingewechselt. Saß beim 0:0 in der Liga in Zwickau am Sonntag auf der Bank, ehe er in der 85. Minute eingewechselt wurde.
  • Niklas-Wilson Sommer (SV Waldhof Mannheim) – Spielte beim 2:1 über Bayreuth 90 Minuten durch.
  • Pius Krätschmer (1. FC Saarbrücken) – Spielte beim 2:2 gegen Wehen Wiesbaden durch.
  • Daniel Batz (1. FC Saarbrücken) – Spielte beim 2:2 gegen Wehen Wiesbaden durch.
  • Manuel Zeitz (1. FC Saarbrücken) – Spielte im Heimspiel gegen Wiesbaden bis zu 58. Minute, musste dann verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
  • Mike Frantz (1. FC Saarbrücken) – Kam gegen Wehen Wiesbaden nach 58 Minuten für den angeschlagenen Zeitz.
  • Stefan Kutschke (Dynamo Dresden) – Legte beim 3:0-Heimsieg gegen Dortmund II das 1:0 auf, wurde nach 62 Minuten durch Manuel Schäffler ersetzt.
  • Dennis Borkowski (Dynamo Dresden) – Saß beim 3:0 über Dortmund II 90 Minuten auf der Bank.
  • Manuel Schäffler (Dynamo Dresden) – Kam in der 62. Minute beim 3:0-Erfolg über Borussia Dortmund II für Kutschke ins Spiel.
  • Alexander Freitag (TSV 1860 München) – Saß beim 4:1 über Duisburg 90 Minuten auf der Bank.
  • Manuel Feil (SV Elversberg) – Spielte beim 0:0 in Meppen 90 Minuten durch.
  • Sinan Tekerci (SV Elversberg) – Fehlte beim SV Meppen im Kader.
  • Dominic Baumann (FSV Zwickau) – Spielte beim 0:0 gegen Viktoria Köln bis zur 85. Minute, wurde dann ausgewechselt.
  • Marvin Stefaniak (Erzgebirge Aue) – Fehlte in Essen mit Muskelfaserriss.
  • Linus Rosenlöcher (Erzgebirge Aue) – War in Essen (1:2) ohne Einsatz im Kader.
  • Ivan Knezevic (Erzgebirge Aue) – War in Essen (1:2) ohne Einsatz im Kader.
  • Paul-Philipp Besong (Erzgebirge Aue) – Wurde bei der 2:1-Niederlage in Essen in der 61. Minute eingewechselt.
  • Jann George (SpVgg Bayreuth) – Fehlte nach seinem Wechsel zur Oldschdod in Mannheim noch im Kader.
  • Sebastian Kolbe (SpVgg Bayreuth) – Spielte beim 1:2 in Mannheim 90 Minuten durch.
  • Dennis Lippert (SpVgg Bayreuth) – Saß nach seiner abgelaufenen Rotsperre in Mannheim (1:2) erstmal auf der Bank. Kam in der 63. Minute für Tobias Weber.
  • Tim Latteier (SpVgg Bayreuth) – Saß beim 1:2 in Mannheim 90 Minuten auf der Bank.
  • Patrick Weimar (SpVgg Bayreuth) – War in Mannheim nicht im Kader.
  • Tobias Weber (SpVgg Bayreuth) – Begann bei Waldhof Mannheim (1:2) als Rechtsverteidiger, wurde nach 63 Minuten ausgewechselt.
  • Steffen Eder (SpVgg Bayreuth) – Feierte nach überstandenem Außenbandriss sein Drittligadebüt, als er in der 69. Minute eingewechselt wurde.
  • Maximilian Dittgen (Ingolstadt) – Fehlt weiter auf Grund einer Oberschenkelverletzung.
  • Rico Preißinger (Ingolstadt) – War beim 0:1 beim SC Freiburg II ohne Einsatz im Aufgebot.
  • Mario Suver (Borussia Dortmund II) – Wurde beim 0:3 in Dresden in der 62. Minute mit gelb/rot vom Platz gestellt.
  • Lucas Becker (SV Wehen Wiesbaden) – War in Saarbrücken nicht im Kader.
  • Robin Heußer (SV Wehen Wiesbaden) – Wurde in Saarbrücken (2:2) nach 75 Minuten eingewechselt.
  • Erik Engelhardt (VfL Osnabrück) – Fehlte beim Debüt von Tobias Schweinsteiger als Cheftrainer gegen Oldenburg (3:4) aus “privaten Gründen”.
  • Benas Satkus (VfL Osnabrück) – War bei der Niederlage in Oldenburg 90 Minuten auf der Bank.
  • Willi Evseev (SV Meppen) – Laboriert immer noch an den Folgen eines Achillessehnenrisses.
  • Tobias Kraulich (SV Meppen) – Wurde unter der Woche verpflichtet, durfte gegen Elversberg (0:0) gleich in der Startelf ran, spielte bis zur 72. Minute.
  • Dominik Steczyk (Hallescher FC) – Kam beim 5:1 über den SC Verl zur Pause.
  • Benjamin Uphoff (SC Freiburg II) – Spielte beim 1:0 gegen den FC Ingolstadt 90 Minuten durch.

Spieler bei Regionalligisten:

  • Pascal Moll (Schweinfurt) – Spielte beim 2:5 gegen Würzburg durch. Bereitete das zwischenzeitliche 2:3 vor.
  • Marco Zietsch (Schweinfurt) – Feiert beim 2:5 im Derby gegen Würzburg sein Comeback. Er wurde in der 84. Minute eingewechselt.
  • Tom Abadjiew (SpVgg Ansbach) – Spielte beim 3:1 über den TSV Rain/Lech durch.
  • Christian Kestel (SpVgg Ansbach) – Wurde beim 3:1 über den TSV Rain/Lech nach 58 Minuten ausgewechselt.
  • Rene Vollath (SpVgg Unterhaching) – Stand bei der überraschenden 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger Hankofen-Hailing 90 Minuten zwischen den Pfosten.
  • Patrick Hobsch (SpVgg Unterhaching) – Erzielte beim 1:2 gegen Hankofen den zwischenzeitlichen Ausgleich per Elfmeter, spielte durch.
  • Manuel Stiefler (SpVgg Unterhaching) – Spielte gegen Hankofen (1:2) 90 Minuten durch.
  • Lukas Wenzel (TSV Aubstadt) – Stand beim 4:2-Sieg in Buchbach 90 Minuten zwischen den Pfosten.
  • Tim Hüttl (TSV Aubstadt) – Spielte beim 4:2-Auswärtssieg über Buchbach durch.
  • Leon Heinze (TSV Aubstadt) – War in Buchbach (4:2) nicht im Kader.
  • Tom Kunert (TSV Aubstadt) – Saß in Buchbach 90 Minuten auf der Bank. Sah einen 4:2-Erfolg seines Teams.
  • Nils Piwernetz (TSV Aubstadt) – Wurde beim 4:2 in Buchbach in der 77. Minute eingewechselt.
  • Leonard Langhans (TSV Aubstadt) – Spielte beim 4:2-Auswärtssieg über Buchbach durch.
  • Andre Rumpel (TSV Aubstadt) – Kam in der 90. Minute in Buchbach (4:2) für Doppeltorschütze Endres.
  • Jannik Fippl (TSV Aubstadt) – Kam in der zweiten Minute der Nachspielzeit in Buchbach (4:2) ins Spiel.
  • Ben Müller (TSV Aubstadt) – Spielte beim 4:2-Auswärtssieg über Buchbach durch. Traf zum zwischenzeitlichen 1:1 ins eigene Tor.
  • Jonas Fries (VfB Eichstätt) – Fehlt immer noch mit Innenbandverletzung.
  • Tobias Stoßberger (VfB Eichstätt) – Traf beim 2:4 zu Hause gegen Türkgücü sowohl ins eigene als auch ins gegnerische Tor, spielte 90 Minuten durch.
  • Dimitiros Goumas (SpVgg Greuther Fürth II) – War bei der Last-Minute-Niederlage in Illertissen 90 Minuten auf der Bank.
  • David Ismail (SpVgg Greuther Fürth II) – Erzielte beim 2:3 in Illertissen beide Fürther Tore, verschoss aber beim Stand von 2:2 einen Elfmeter, so dass Illertissen in der Nachspielzeit das Spiel noch drehen konnte.
  • David Pfeil (SpVgg Greuther Fürth II) – Wurde gegen Illertissen (2:3) noch vor der Pause platzverweisgefährdet ausgewechselt.
  • Natanas Zebrauskas (SpVgg Greuther Fürth II) – War weder bei den Profis noch in der U23 im Kader.
  • Fabian Trettenbach (DJK Vilzing) – Fehlt dem Aufsteiger weiter verletzt.
  • Jonas Scholz (Fortuna Köln) – Spielte beim 3:0 über den bisherigen Tabellenführer Kaan-Marienborn durch.
  • Pascal Itter (Rot-Weiß Ahlen) – Fehlte beim 1:2 gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach im Kader.
  • Yannik Schlößer (FC Düren) – Kam beim 0:2 gegen den SV Rödinghausen in der 72. Minute ins Spiel.
  • Kim Sané (SG Wattenscheid 09) – Kam in der 65. Minute im Heimspiel gegen Alemannia Aachen. Traf dreizehn Minuten später zum 1:1-Ausgleich, doch Wattenscheid verlor dennoch 2:1.
  • Jannes Hoffmann (1. FC Kaan-Marienborn) – Wurde beim 0:3 bei Fortuna Köln in der 82. Minute eingewechselt.
  • Törles Knöll (Kickers Offenbach) – Kam beim 2:2 gegen Freiberg in der 63. Minute ins Spiel.
  • Markus Mendler (FC Homburg) – Wurde gegen die TSG Balingen in der 67. Minute eingewechselt, erzielte elf Minuten später das Tor zum 3:0-Endstand per Strafstoß.
  • Tim Steinmetz (FC Homburg) – Spielte beim 3:0 über die TSG Balingen durch.
  • Arman Ardestani (FC Homburg) – Wurde gegen Balingen in der ersten Minute der Nachspielzeit für den Doppeltorschützen Luca Plattenhardt – Bruder von Ex-Cluberer Marvin Plattenhardt – eingewechselt.
  • Lennart Grimmer (Wormatia Worms) – Spielte beim 1:2 gegen Steinbach 90 Minuten durch.
  • Noel Knothe (FSV Frankfurt) – Wurde beim 6:2 über den FC Astoria Walldorf in der 88. Minute ausgewechselt.
  • Simon Maurer (Eintracht Trier) – Wurde beim 0:2 gegen den FSV Mainz 05 II in der 68. Minute ausgewechselt.
  • Vincent Boesen (Eintracht Trier) – Wurde beim 0:2 gegen den FSV Mainz 05 II in der 88. Minute eingewechselt.
  • Jonas Hofmann (Energie Cottbus) – Ligabetrieb ruhte wegen der ersten Runde im Landespokal. In der schlug Cottbus den BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow mit 3:0. Hofmann wurde in der 74. Minute eingewechselt.
  • Maximilian Krauß (Carl-Zeiss Jena) – Ligabetrieb ruhte wegen der ersten Runde im Landespokal. In der gewann Jena gegen den SC Leinefelde mit 3:1. Krauß wurde zur Halbzeit eingewechselt und bereitete das 3:1 vor.
  • Aaron Manu (Rot-Weiß Erfurt) – Ligabetrieb ruhte wegen der ersten Runde im Landespokal. In der verlor Erfurt überraschend mit 1:0 gegen Sechstligist BSG Wismut Gera. Manu saß 90 Minuten auf der Bank.
  • Cedric Euschen (BFC Dynamo) – Ligabetrieb ruhte wegen der ersten Runde im Landespokal. In der gewann der BFC gegen Berlin Türkspor mit 5:0, Euschen erzielte nach seiner Einwechslung das 5:0.
  • Christopher Theisen (Viktoria Berlin) – Ligabetrieb ruhte wegen der ersten Runde im Landespokal. Viktoria gewann 2:0 beim BSV Heinersdorf. Theisen spielte nicht.

Spieler in Österreich:

  • Guido Burgstaller (Rapid Wien) – Beim 2:0 über den SV Allerheiligen aus der Steiermark in der zweiten Pokalrunde am Donnerstag spielte Burgstaller 60 Minuten. Kam in Altach beim knappen 1:0-Sieg in der Liga am Sonntag in der 58. Minute ins Spiel.
  • Roman Kerschbaum (Rapid Wien) – Beim 2:0 über Drittligisten Allerheiligen am Donnerstag stand Kerschbaum bis zur 85. Minute auf dem Feld. In der Liga wurde er beim 1:0 in Altach in der 58. Minute ausgewechselt.
  • Julian Wießmeier (SV Ried) – Sorgte beim 4:2 in Wels mit zwei Treffern dafür, dass der Bundesligist das Spiel nach einem 0:2-Rückstand nach 41 Minuten noch drehte. Spielte beim 1:1 gegen den LASK bis zur 75. Minute.
  • Samuel Sahin-Radlinger (SV Ried) – Saß im ÖFB-Pokal in Wels auf der Bank. Beim 1:1 gegen den LASK durfte er dann wieder 90 Minuten spielen.
  • Jonas Wendlinger (SV Ried) – Durfte im Pokal gegen den Drittligisten Hertha Wels ran. Stand beim 4:2-Sieg 90 Minuten zwischen den Pfosten. Gegen den LASK (1:1) saß er dann wieder wie üblich 90 Minuten auf der Bank.
  • Lukas Jäger (SCR Altach) – Schied im Pokal nach einem 3:0 gegen Erstligaabsteiger Admira Wacker Mödling aus. Wurde in der Pause von Trainer Miroslav Klose eingewechselt, da stand es aber schon 0:3. Beim 0:1 gegen Rapid Wien spielte Jäger am Sonntag in der Liga durch.
  • Lukas Mühl (Austria Wien) – Wurde beim 5:0 in der Zweiten Pokalrunde gegen Drittligist ASV Siegendorf geschont. Am Samstag beim 2:2 gegen Lustenau spielte er dagegen durch.
  • Christian Früchtl (Austria Wien) – Spielte beim 5:0 über Siegendorf im ÖFB-Pokal ebenso 90 Minuten durch wie am Samstag beim 2:2 gegen Lustenau.
  • Andreas Lukse (First Vienna FC, Zweite Liga) – Kassierte beim SV Lafnitz die erste Niederlage. Die Vienna verlor mit 3:0, Lukse spielte durch.

Spieler in der Schweiz:

  • Georg Margreitter (Grasshoppers) – Spielte beim 3:0 über den FC Winterthur durch.
  • Ulisses Garcia (BSC Young Boys) – Wurde nach einem brutalen Foul an Fabian Schubert, bei dem der sich Schien- und Wadenbein brach gegen den FC St. Gallen nach 20 Minuten vom Platz gestellt. Die Young Boys verloren das Spiel in St. Gallen in der Folge mit 1:2. Nach dem Spiel entschuldigte Garcia sich.
  • Lukas Görtler (FC St. Gallen) – Übernahm durch das 2:1 gegen die Young Boys die Tabellenführung. Spielte das Spiel von Anfang bis Ende durch.
  • Berkay Dabanli (Lausanne Sports, Zweite Liga) – Spielte beim 0:2 beim FC Thun 90 Minuten durch.

Spieler in Belgien:

  • Michael Frey (Royal Antwerpen) – Fehlte am Mittwoch beim sechsten Ligasieg in Folge gegen Union Saint Gilloise (4:2) und am Sonntag beim siebten Ligasieg in Folge über Westerlo (3:0) mit einer Wadenverletzung.
  • Robert Bauer (St. Truiden) – Spielte beim 0:0 gegen Genk 90 Minuten durch. Trainer Bernd Hollerbach bot Bauer als linken Wing Back auf.
  • Michael Ngadeu Ngadjui (KAA Gent) – Spielte im Nachholstpiel beim RSC Anderlecht (1:0-Sieg) 90 Minuten in einer Dreierkette zwischen Ex-Herthaner Torunarigha und dem kenianischen Nationalspieler Okumu. Spielte auch beim 1:2 beim RSC Charleroi 90 Minuten durch.

Spieler in Polen:

  • Mikael Ishak (Lech Poznan) – Verpasste das 3:0 am Mittwoch im Nachholspiel bei Lechia Gdansk verletzt. Am Wochenende reichte es gegen Widzew Lodz zur Einwechslung nach 63 Minuten. In der 80. Minute bereitete er das 1:0 vor, in der 81. Minute schoss er den 2:0-Endstand selbst.
  • Jonatan Kotzke (Górnik Zabrze) – Kam im Spiel bei Spitzenreiter Wisla Plock (1:1) zur Halbzeit ins Spiel.
  • Adam Zrelak (Warta Poznan) – Spielte beim 0:0 gegen Lechia Gdansk durch.

Spieler in Tschechien:

  • Ondrej Celustka (Sparta Prag) – Fehlt immer noch wegen Achillessehenproblem.
  • Asger Sörensen (Sparta Prag) – Spielte am Dienstag beim 1:1 bei Jablonec 90 Minuten durch. Ebenso am Samstag gegen Trinity Zlin (0:0).
  • Ondrej Petrak (Bohemians Prag 1905) – Wurde am Dienstag beim 1:2 gegen Dynamo Ceske Budejovice nach 55 Minuten ausgewechselt.
  • Adam Hlousek (FC Trinity Zlin) – Wurde beim 0:0 gegen Sparta Prag in der Nachspielzeit eingewechselt und kam so zu seinem Saisondebüt.

Spieler auf Zypern:

  • Tim Matavz (Omonia Nikosia) – Fehlte beim 3:2 über AEK Larnaka im Kader.
  • Edgar Salli (Olympiakos Nikosia) – Wurde beim 0:5 bei Aris Limassol zur Pause ausgewechselt.
  • Danny Blum (APOEL Nikosia) – Wurde bei Anorthosis Famagusta nach 84 Minuten eingewechselt, erzielte in der sechsten Minute der Nachspielzeit das Tor zum 2:0-Endstand.
  • Mariusz Stepinski (Aris Limassol) – Fehlte nach seinem Deadline Day Transfer am Freitag gegen Olympiakos Nikosia (5:0) im Kader.
  • Seid Korac (Akritas Chlorakas) – Saß beim 1:2 bei Nea Salamina Famagusta 90 Minuten auf der Bank.

Spieler in Großbritannien:

  • Ilkay Gündogan (Manchester City, England) – Der City-Kapitän spielte am Mittwoch beim 6:0 über Nottingham Forest 90 Minuten durch, das tat er auch am Samstag beim 1:1 gegen Aston Villa.
  • Antonio Colak (Rangers FC, Schottland) – Kam am Samstag im Old Firm gegen Celtic mit 0:4 unter die Räder, wurde nach 60 Minuten ausgewechselt.
  • Timm Klose (Bristol City, England (Zweite Liga)) – War beim 2:0 über Huddersfield unter der Woche auf Grund einer Knieverletzung ebenso wenig im Kader wie am Samstag beim 3:2-Erfolg über Blackburn.

Spieler im Rest Europas:

  • Even Hovland (BK Häcken, Schweden) – Spielte beim 2:2 gegen Degerfors IF 90 Minuten durch.
  • Josip Drmic (Dinamo Zagreb, Kroatien) – Wurde beim 3:1 über HNK Rijeka in der 67. Minute eingewechselt.
  • Casper Tengstedt (Rosenborg BK, Norwegen) – Erzielte beim 4:1 über Viking Stavanger zwei Tore, spielte bis zur 80. Minute, dann kam Ex-Hertha und HSV-Spieler Per Ciljan Skjelbred für ihn ins Spiel.
  • Cristian Ramirez (FK Krasnodar, Russland) – Spielte beim 2:1 über Sochi 90 Minuten durch.
  • Abdelhamid Sabiri (Sampdoria, Italien) – Spielte am Mittwoch beim 1:1 gegen Lazio 90 Minuten durch. Am Sonntag beim 1:2 bei Hellas Verona wurde er nach 79 Minuten ausgewechselt.
  • Iuri Medeiros (SC Braga, Portugal) – Wurde beim Last-Minute-Sieg über Vitoria Guimaraes nach 60 Minuten ausgewechselt.
  • Virgil Misidjan (FC Twente, Niederlande) – Fehlte beim 4:0 über Excelsior Rotterdam unter der Woche im Kader. Wurde beim 2:1 über den PSV Eindhoven am Samstag in der 62. Minute für den Doppeltorschützen Vaclav Cerny eingewechselt.
  • Adam Cerin (Panathinaikos, Griechenland) – Spielte beim 1:0 über APO Levadiakos 90 Minuten durch.
  • Besar Halimi (Apollon Smyrna, Griechenland (Zweite Liga)) – Liga startet im Laufe des Septembers.
  • Daniel Candeias (Alanyaspor, Türkei) – Wurde beim 0:2 bei Basaksehir in der 57. Minute eingewechselt.
  • Tomas Pekhart (Gazaintep FK, Türkei) – Kam bei Galatasaray (1:2) nach 58 Minuten ins Spiel.
  • Jose Campana (UD Levante, Spanien (Zweite Liga)) – Spielte beim 1:1 in Oviedo bis zur 81. Minute.
  • Zoltan Stieber (MTK Budapest, Ungarn (Zweite Liga)) – Kam in der 60. Minute gegen Kozármisleny ins Spiel. Erzielte sieben Minuten später das 6:0. Das Spiel endete 6:1.
  • Jabez Makanda (Berdenia Berbourg, Luxemburg (Zweite Liga)) – Erzielte das 1:0 beim 2:0-Erfolg über Jeunesse Junglinster und spielte durch.
  • Johannes Kreidl (Kuopion Palloseura, Finnland) – Beim 1:0 beim FC Lahti im Pokalhalbfinale stand Kreidl 73 Minuten lang im Tor. Er wurde nach 17 Minuten eingewechselt, weil Otso Virtanen, die eigentliche Nummer zwei, aber Pokaltorwart, wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums vom Platz geflogen war. In der Liga beim 0:0 gegen Ilves wiederum fehlte Kreidl gesperrt, so dass Virtanen wieder im Tor stand.
  • Jakub Sylvestr (Zalgiris Vilnius, Litauen) – War beim 2:1 im Pokal über Riteriai und beim 1:1 in der Liga gegen Džiugas Telšiai nicht im Kader.

Spieler in Amerika:

  • Javier Pinola (River Plate, Argentinien) – Wurde beim 2:0-Sieg über Barracas Central zur Pause eingewechselt.
  • Alessandro Schöpf (Vancouver Whitecaps, MLS) – Spielte beim 0:2 gegen die San Jose Earthquakes bis zur 78. Minute.
  • Yuya Kubo (Cincinnati FC, MLS) – Wurde gegen Charlotte FC in der 63. Minute eingewechselt, bereitete den Treffer zum 2:0-Endstand vor.
  • Adam Armour (Charlotte FC, MLS) – Fehlt immer noch mit einer schwerwiegenden Muskelverletzung.
  • Patrick Rakovsky (Orange County FC, USL) – Spielte beim 1:1 gegen Memphis 901 FC die vollen 90 Minuten.
  • Eduard Löwen (St. Louis, MLS) – Verein nimmt erst 2023 den Spielbetrieb auf.
  • Johannes Pex (Seton Hall Pirates, NCAA) – Spielte in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit beim 1:1 gegen die Temple Owls 90 Minuten durch. Ebenso tat er das beim überraschenden 1:0 über die landesweit auf Rang 10 einschätzten Oregon State Beavers.

Spieler in Asien:

  • Hanno Behrens (Persija Jakarta, Indonesien) – Spielte nach überstandener Wadenverletzung beim 2:1-Sieg über Bhayangkara FC 85 Minuten bis zu seiner Auswechlsung.
  • Mike Ott (PS Barito Putera, Indonesien) – Holte beim 1:1 gegen Arema FC die ersten Punkte für Barito Putera in dieser Saison. Spielte 90 Minuten durch.
  • Hiroshi Kiyotake (Cerezo Osaka, Japan) – Wurde im Auswärtsspiel gegen Hokkaido Consadole Sapporo beim Stand von 1:0 in der 68. Minute eingewechselt, am Ende gewann Sapporo 2:1.
  • Nassim Ben Khalifa (Sanfrecce Hiroshima, Japan) – Spielte beim 2:0 über Shimizu S-Pulse 75 Minuten, ehe er ausgewechselt wurde. Es war Hiroshimas fünfter Sieg in Folge.
  • Mu Kanazaki (Oita Trinita, Japan, Zweite Liga) – Wurde beim 1:0 über Albirex Niigata in der 71. Minute eingewechselt.
  • Dave Bulthuis (Suwon Blue Wings, Südkorea) – Spielte beim 3:1 über den FC Seoul als Kapitän über die vollen 90 Minuten.
  • Matheus Pereira (Al Hilal, Saudi-Arabien) – Wurde beim 2:0 über Al-Fayha FC am Mittwoch nach 83 Minuten ausgewechselt. Am Sonntag beim 1:0 über Al Fateh kam Pereira nach 61 Minuten ins Spiel.
  • Martin Angha (Al-Adalah, Saudi-Arabien) – Spielte beim 0:1 gegen Al-Ta’ee Ha’il 90 Minuten durch.
  • Peniel Mlapa (Al-Ittihad, VAE) – Spielte bei der Heimniederlage gegen Al-Bataeh (0:2) 90 Minuten.
  • Manuel Bihr (True Bangkok United, Thailand) – Fehlte beim 3:0-Sieg über Nakhonratchasima Mazda FC im Kader.
  • Robert Mak (Sydney FC, Australien) – Saisonstart am 8. Oktober gegen Melbourne Victory.
  • Matthew Spiranovic (Melbourne Victory, Australien) – Saisonstart am 8. Oktober gegen Sydney FC.
  • Felicio Brown Forbes (Wuhan Yangtze, China) – Das Spiel gegen Shenzen FC wurde “aufgrund des großen Drucks, dem die Epidemieprävention und -bekämpfung in einigen Regionen der chinesischen Superliga ausgesetzt ist, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten” abgesagt.

Vereinslos:

  • Nikola Dovedan
  • Felix Dornebusch
  • Alexander Fuchs
  • Patrick Kammerbauer
  • Tobias Pachonik
  • Michael Heinloth
  • Havard Nordtveit
  • Roussel Ngankam
  • Sascha Wenninger
  • Felix Schimmel
  • Andreas Knipfer
  • Julen Gutierrez
  • Davide Pisanu
  • Leonardo Zottele
  • Ewerton
  • Mehmet Ekici
  • Breno

20 Gedanken zu „Zypern und der FCN, Tore des Monats und verlorene Premieren – Die KW 35 bei den Ex-Cluberern

  • Wäre Havard Nordtveit nicht einer für unsere Lücke auf der 6?

    Ja ich weiß, der ist normalerweise nicht unsere Kragenweite. Aber als vereinsloser Spieler sind bei ihm vielleicht auch die Ansprüche nicht mehr so hoch…

    Oder sind hier Alter und Verletzungsanfälligkeit inzwischen so fortgeschritten, dass es nichts bringt?

    Antwort
      • Im April 2022 gabs dazu folgende Nachricht von SAPHeim: “Bittere Nachricht für Håvard Nordtveit und die TSG Hoffenheim: Der Norweger fällt für die verbleibenden drei Saisonspiele aus. Der Defensivspieler hatte sich beim 2:2 bei Eintracht Frankfurt verletzt und musste ausgewechselt werden. Die Diagnose ergab nun einen Sehnenausriss im hinteren rechten Oberschenkel. Der TSG-Profi wird sich in den nächsten Tagen einer Operation unterziehen.”

        Keine Ahnung, wie schlimm diese Diagnose ist. Ich denke, wenn die nicht so schlimm wäre, wäre er längstens wieder bei einem anderen Verein gelandet.

        Antwort
    • der klassische Führungsspieler a la Simons, wäre er leider zudem auch nicht. Klar, es ist der falsche Zeitpunkt, um nach der eierlegenden Wollmilchsau zu suchen, aber die Verantwortlichen haben keinen Führungsspieler verpflichtet, obwohl uns das jetzt schon seit Jahren fehlt. Da haben wir eigentlich nur Schindler, der konstant Leistung bringt.

      Antwort
  • Und Patrick Kammerbauer?

    Mir hat er damals gut gefallen, aber dann ging es leider steil bergab. Wenn man sich dann nicht mal in der dritten Liga bei Braunschweig zum Stammspieler durchsetzt…

    Antwort
    • Kammerbauer hat letzte Saison in der Dritten Liga 33 Spiele für Freiburg gemacht und war da oft auf dem rechten Flügel im 3-4-3 zu finden, was schon ungewöhnlich war. Dafür fehlte ihm auch offensiv einfach vieles. In der zweiten Liga und der Dritten Liga bei Braunschweig waren die Leistungen einfach nicht sonderlich gut. In Kiel hat er gar nicht Fuß gefasst. Wenn man sich die Entwicklung insgesamt anschaut, dann war eigentlich nur sein erstes Jahr in der Zweiten Liga beim FCN wirklich gut, alles was danach kam, war deutlich schwächer. Da kann man eventuell auch annehmen, dass er einfach in der Phase über seinen Möglichkeiten gespielt hat.

      Antwort
  • Ich stelle mal eine provokante Frage also vermute sie wird so aufgenommen, Dovedan (immer noch vereinslos) ist ein recht variabler, beweglicher Offensivspieler, er ist vereinslos. Wäre er nicht eine Option unser Offensivspiel varaibler zu machen? Hier und da trifft er auch. Zudem große Eingewöhnungsphase wäre bekanntermaßen nicht von Nöten? Mein Verdacht warum er nicht verlängert wurde war auch eher dass er einen zu hohen Palikuca Vertrag hatte. Vielleicht kann man aufeinander zugehen?

    Antwort
    • Eigentlich hat das was charmantes, Dove zurück am Valze. Andererseits sollte auch mit dem vorhandenen Kader der Klassenerhalt sicher gemacht werden können. Und ob er soo stark aufspielen würde, dass er unser Team zum Saisonziel führen würde, bezweifle ich schon.
      Mein neidischer Blick geht nach Heidenheim. Wieder einmal hat das Team von Frank Schmidt 3 Leistungsträger verloren. Und die Lücken ua mit 2 Regionalligaspielern aufgefüllt, die in einer wieder einmal funktionierenden Mannschaft sofort zu Stammspielern wurden. Respekt!

      Antwort
    • Ich glaube, das Geld (er kostet ja zumindest Gehalt) wäre für einen 6er besser angelegt (ja ich weiß, ich wiederhole mich). Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die Offensivspieler selbst, sondern die Spielanlage des Offensivspiels. Die baut sich nunmal von hinten auf.

      Ich erinnere mich an Hecking als Trainer, der unserer Sturmflaute damit begegnet ist, dass er Ottl (6er, genau) und Breno verpflichtet hat. Nachdem das zunächst keiner verstanden hat, wurde es auf dem Platz bald deutlich. Die verbesserte Struktur im Spiel hat auch die Stürmer besser gemacht.

      Noch ein Grund, warum ich das 6er-Versäumnis gerade bei Hecking nicht verstehen kann.

      Antwort
      • Letzten Endes eine Frage der Mittelallokation. Unsere Verantwortlichen haben sich dafür entschieden, auf anderen Positionen was zu tun und haben dem Handlungs-Bedarf auf der Sechs keine Priorität eingeräumt. In Zeiten sehr knapper Kassen zum Teil nachvollziehbar. Dass beispielsweise die Neun verstärkt wurde, war ja auch der innige Wunsch vieler Fans.

        Übrigens forderten die lokalen Medien auch immer wieder einen “Knipser”. Die Bild-Zeitung sowieso. Aber auch die “Nürnberger Nachrichten”, die nach dem 1:1 gegen Dresden Folgendes zum Besten gab: “Urplötzlich war Christoph Daferner da – und der Ball drin. Als Dynamo Dresdens wuchtiger Mittelstürmer kurz vor der Pause eine Hereingabe von Agyemang Diawusie vorbei an Christian Mathenia zum 1:1 ins Netz lenkte, bekam man beim 1. FC Nürnberg eine leise Ahnung davon, was es heißt, einen echten Torjäger in seinen Reihen zu haben.” Die Überschrift des Spielberichts lautete: “Kein Knipser, keine Party.”

        Der immer wieder geäußerte Vorwurf, man habe es versäumt, Ersatz für Tom Krauß zu besorgen, ist falsch. Für einen zu erwartenden Abgang von Krauß wurde Castrop verpflichtet – der Junge macht seine Sache gut. Krauß ist ein Ausnahme-Fußballer in meinen Augen, ihn können wir nicht adäquat ersetzen. In sehr jungen Jahren zeigt Krauß zudem Führungs-Qualitäten. Womöglich ein kommender Nationalspieler.

        Quantitativ gibt es ja genug Spieler im Kader, die theoretisch auf der Sechs spielen können. Und ich vermute mal, dass man Nürnberger auch fest für eine Doppel-Sechs eingeplant hat. Aber bei aller Sympathie und bei allem Respekt – Fabi Nürnberger hat mit seinem unruhigen, impulsiven Spiel nichts auf der Sechs verloren. Das wurde in seinen letzten Auftritten auf der Sechs überdeutlich. Aber ich will hier nicht auf Schlaumeier machen – denn ich hab auch gedacht, kriegen wir hin mit der Sechs, sind wir ausreichend besetzt, wird sich eine Lösung finden. Fehleinschätzung.

        Vielleicht findet man ja noch eine tragfähige Lösung mit den vorhandenen Spielern. Die Geis-Raute ist meiner Ansicht nach ein schon zu lange praktiziertes Provisorium, das uns nicht wirklich weiterbringt. Im Gegenteil.

        Dovedan? Ähm. Nein. Auch das ist eine Frage der Mittelallokation. Oder anders ausgedrückt: Dafür haben wir kein Geld übrig. Ein echter Sechser sollte nun höchste Priorität haben.

        Antwort
        • Scheint aber schwieriger zu finden sein als die blaue Mauritius also wenn er auch bezahlbar sein soll. Ich bleibe bei meinem Vorschlag aus Castrop mit der Laufintensität wäre ein passabler 6er zu schnitzen, man muss ihm halt die Chance geben. Und was spräche denn gegen die Doppelsechs mit Castrop und Geis der über eine außergewöhnliche Schußtechnik und Pässe verfügt, die man in der 2. Liga schon brauchen kann.

          Dazu kommt ich glaube auch nicht dass ein 6er unsere Probleme in der Defensive löst, Hübner und Lawrence funktionieren zusammen einfach nicht zuverlässig. Vielleicht sieht alles schon wieder viel besser aus wenn Schindler zurück kommt.

          Antwort
          • Das seh ich auch so.

            Ein g’scheiter Sechser allein wird die Defensive nicht wetterfest machen. Ebenso wie ein Knipser alleine nicht knipsen wird, wenn die Zuspiele fehlen. Man muss das alles immer im Zusammenhang sehen.

            Die beiden Gegentore in Braunschweig waren doch Beleg genug, dass es in erster Linie an Absicherung fehlte. Hier der Innenverteidigung alleine die Schuld zu geben, greift bei weitem zu kurz.

            Antwort
            • Eben mit 2 sehenswerten Toren auswärts kann man eine Partie schon nach Hause bringen wenn man sattelfest ist.

              Antwort
        • Wenn wir mit dem aktuellen Kader zurecht kommen müssen, dann würde ich versuchen, aus Fofana einen richtigen 6er zu machen. Er ist auch groß und schnell, was dann auch wieder der Kette hinter ihm hilft. Und natürlich Jahn, dessen Testspiele schon Hoffnung gemacht haben. Wäre die Situation gerade nicht schon wieder so prekär, hätte er wohl längst sein Debut geben dürfen.

          Vielleicht aber ist es auch schon Wurschd, warum nicht Mut zum Risiko? Schlimmer geht’s nimmer.

          Antwort
          • Eben.

            Es ist ja nicht so, dass die Liga-Kollegen mit Busquets, Thiago oder Kimmich ums Eck kommen. Sondern dort spielen vermutlich (da fehlt mir der Überblick) auch Spieler, die nicht als Sechser “geboren” wurden, sondern den Anforderungen an diese Position gerecht werden.

            Insofern hoffe ich neben Fofana und Jahn auch eweng auf Lawrence. Aber wir sind halt mitten in der Saison. 🙁

            Antwort

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