Laszlo Sepsi

Seine Verpflichtung am 10.6.2015 bedeutete das Ende einer Ära. Schließlich war er „die Alternative“ die Trainer René Weiler ausgesucht hatte, parallel zu den Verhandlungen mit Javier Pinola. Pinola ging, obwohl er den angebotenen Vertrag am Ende doch annehmen wollte. Stattdessen kam Sepsi, aktueller rumänischer Nationalspieler.

Der 28-Jährige hatte das Frankenstadion in bester Erinnerung, hier war er mit Benfica Lissabon ins Achtelfinale des UEFA-Cups eingezogen. An die Noris wechselte der Mann mit den ungarischen Wurzeln allerdings nicht aus Portugal, sondern von ASA Targu Mures. Der Verein mit dem Bären mit dem Schwert in der Hand im Wappen war in der Saison 2014/15 als Aufstieger sensationell Vizemeister geworden. Sepsi bestritt dabei 30 von 34 möglichen Spielen (0 Tore, 5 Assists), drei Spiele verpasste er wegen Gelbsperren.

Die Vita des Außenverteidigers, der das Anforderungsprofil von René Weiler (schnell, defensivstark, schafft offensive Gelegenheiten) laut Verantwortlichen des Vereins vollständig erfüllte, las sich bei seiner Verpflichtung wie die eines klassischen Wandervogels. Acht Profistationen in 10 Jahren, nie länger als zwei Jahre bei einem Verein. Ob er in Nürnberg länger sesshaft wird?


Laszlo Sepsi im Pressespiegel